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Title:
MACHINE KNITTING TOOL, IN PARTICULAR MACHINE KNITTING NEEDLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/234183
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a machine knitting tool (11) and in particular a machine knitting needle (12) comprising a shaft (15) which extends in the longitudinal direction (L). The machine knitting tool (11) has a stitch forming section (M) directly adjoining a front end (16) and a drive section (A) directly adjoining a rear end (17). A lower face (25) of the shaft (15) does not have depressions or recesses at least in the drive section (A) and extends along a plane (E). The shaft (15) forms at least one web section (30) with a web height (h1), which is maximally 1.1 mm, in the drive section (A). Furthermore, the shaft (15) forms at least one support elevation (31) in the drive section (A), said support elevation extending beyond the web height (h1) of the at least one web section (30) in the height direction (H) and instead having an elevation height (h3) with a maximum height.

Inventors:
STINGEL, Uwe (Wildensteinstr. 28, Meßstetten, 72469, DE)
Application Number:
EP2018/065967
Publication Date:
December 27, 2018
Filing Date:
June 15, 2018
Export Citation:
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Assignee:
GROZ-BECKERT KOMMANDITGESELLSCHAFT (Parkweg 2, Albstadt, 72458, DE)
International Classes:
D04B35/02; D04B15/06; D04B35/04
Foreign References:
CN2178245Y1994-09-28
US4089192A1978-05-16
US5154069A1992-10-13
EP0520704A11992-12-30
US5231855A1993-08-03
DE69218303T21997-10-23
DE2820925A11979-11-22
US4036036A1977-07-19
DE3014751A11981-10-22
CN2178245Y1994-09-28
Attorney, Agent or Firm:
RÜGER, BARTHELT & ABEL (Webergasse 3, Esslingen, 73728, DE)
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Claims:
Patentansprüche :

1. Maschinenstrickwerkzeug (11), insbesondere Maschinen¬ stricknadel (12), mit einem sich in einer Längsrichtung (L) erstreckenden Schaft (15), der eine Unterseite (25), eine der Unter¬ seite (25) entgegengesetzte Oberseite (27) und zwei in einer Querrichtung (Q) mit Abstand angeordnete Seitenflächen (26) aufweist, die die Unterseite (25) und die Oberseite (27) verbinden, wobei ein sich an ein vorderes Ende (16) unmittelbar anschließender Maschenbildungsabschnitt (M) vorhanden ist, wobei ein sich an ein entgegengesetztes hinteres Ende (17) unmittelbar anschließender Antriebsabschnitt (A) vorhanden ist, in dem sich ein Fußteil (24) mit einer Fußteilhöhe (h2) in einer Höhenrichtung (H) rechtwinke¬ lig zu der Längsrichtung (L) und der Querrichtung (Q) erstreckt, das dazu eingerichtet ist, mit einem Schloss einer Strickmaschine zusammenzuwirken, wobei sich die Unterseite (25) zumindest außerhalb des Maschenbildungsabschnitts (M) in einer Ebene (E) er¬ streckt und frei ist von Vertiefungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (15) im An¬ triebsabschnitt (A) wenigstens einen Stegabschnitt (30) mit einer Steghöhe (hl) von maximal 1,1 mm bildet, und dass sich im Antriebsabschnitt (A) wenigstens eine Abstützerhebung (31) in Höhenrichtung (H) erstreckt, die in Längsrichtung (L) mit Abstand zum Fußteil (24) angeordnet ist und eine Erhebungshöhe (h3) aufweist, die größer ist als die Steghöhe (hl) und kleiner als die Fußteilhöhe (h2) .

2. Maschinenstrickwerkzeug nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass im Antriebsabschnitt (A) wenigstens ein Paar (32) aus zwei Abstützerhebungen (31) angeordnet ist.

3. Maschinenstrickwerkzeug nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abstützerhebungen (31) desselben Paares (32) in Längsrichtung (L) mit einem Stützabstand (x) zueinander angeordnet sind.

4. Maschinenstrickwerkzeug nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabstand (x) der kleinste Abstand in Längsrichtung (L) zwischen den Ma- xima der beiden Abstützerhebungen (31) ist.

5. Maschinenstrickwerkzeug nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabstand (x) einer Längsabmessung (y) des Fußteils (24) in Längsrichtung (L) entspricht.

6. Maschinenstrickwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Ende (17) an einem Endteil (49) des Schaftes (15) mit einer im We¬ sentlichen rechteckförmigen Kontur angeordnet ist.

7. Maschinenstrickwerkzeug nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass eine Endteilhöhe (h5) des Endteils (49) in Höhenrichtung (H) zumindest so groß ist wie die Erhebungshöhe (h3) .

8. Maschinenstrickwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass jede Abstützerhebung (31) zwei schräg zu der Höhenrichtung (H) und schräg zu der Längsrichtung (L) verlaufende Flanken (33) aufweist.

9. Maschinenstrickwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der wenigstens einen Abstützerhebung (31) und dem Fußteil (24) der Stegabschnitt (30) oder einer der Stegabschnitte (30) angeordnet ist bzw. sind.

10. Maschinenstrickwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (15) im An¬ triebsabschnitt (A) mehrere Stegabschnitte (30) bildet, die jeweils dieselbe Steghöhe (hl) aufweisen.

11. Maschinenstrickwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Fußteil (24) zwischen zwei Stützteilen (38) angeordnet ist, die sich mit je¬ weils einer Stützteilhöhe (h4) in Höhenrichtung (H) erstrecken, die mindestens so groß ist wie die Erhebungs¬ höhe (h3) . Gruppe (10) aus mehreren Maschinenstrickwerkzeugen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Fußteil (24) jedes Maschinenstrickwerkzeugs (11) der Gruppe (10) an einer anderen Fußposition mit einem anderen Abstand zu dem vorderen und/oder dem hinteren Ende (16, 17) aufweist als alle anderen Maschi- nenstrickwerkzeuge (11) dieser Gruppe (10), und wobei jedes Maschinenstrickwerkzeug (11) der Gruppe (10) an einer Stelle in Längsrichtung (L) , die dem Bereich der Fußposition eines anderen Maschinenstrickwerkzeugs (11) dieser Gruppe (10) liegt, die wenigstens eine Abstützerhebung (31) aufweist.

Description:
Maschinenstrickwerkzeug, insbesondere Maschinenstricknadel

[0001] Die Erfindung betrifft ein Maschinenstrickwerk- zeug und insbesondere eine Maschinenstricknadel. Das Ma- schinenstrickwerkzeug ist vorzugsweise dazu ausgebildet, beim Stricken von Stapelfasergarnen wie etwa Baumwollgarnen eingesetzt zu werden. Bei dem Maschinenstrickwerkzeug bzw. der Maschinenstricknadel handelt es sich vorzugsweise um eine Zungennadel oder eine Schiebernadel.

[0002] Eine Vielzahl von Maschinenstrickwerkzeugen und Maschinenstricknadeln ist bekannt. Maschinenstricknadeln, beispielsweise insbesondere Zungennadeln, werden während des Strickens mit einer Strickmaschine in einem Führungs ¬ oder Nadelkanal in Längsrichtung bewegt. Hierfür hat jede Maschinenstricknadel einen Antriebsabschnitt mit einem Fuß ¬ teil. Das Fußteil wirkt mit einem Schloss der Strickmaschi ¬ ne zusammen, um die Maschinenstricknadel in einem Nadelka ¬ nal in Längsrichtung zu positionieren bzw. zu bewegen. Bei Rundstrickmaschinen wird der Strickzylinder mit den Maschinenstricknadeln relativ zum Schloss in einer Umfangsrich- tung gedreht und die Fußteile der Maschinenstricknadeln sind in einer Schlossbahn geführt. Dabei wirkt auf die Fuß ¬ teile nicht nur eine Kraft in Längsrichtung der Maschinenstricknadel, sondern auch quer dazu in einer Querrichtung. Auch andere Maschinenstrickwerkzeuge wie Platinen oder Schieber von Schiebernadeln werden beim Stricken in einer Strickmaschine mittels einer geeigneten Antriebseinrichtung bewegt bzw. positioniert.

[0003] Solche Maschinenstrickwerkzeuge müssen einer

Vielzahl von zum Teil auch konkurrierenden Bedingungen ge- nügen. Um eine möglichst hohe Produktivität zu erreichen, werden hohe Bewegungsgeschwindigkeiten gefordert, beispielsweise eine hohe Drehgeschwindigkeit eines Strickzy ¬ linders einer Rundstrickmaschine, was zu entsprechend hohen Beschleunigungen und Geschwindigkeiten der Maschinenstricknadel und anderer Maschinenstrickwerkzeuge der Strickma ¬ schine führt.

[0004] Für das Ermöglichen hoher Beschleunigungen ist einerseits eine geringe Masse des Maschinenstrickwerkzeugs vorteilhaft. Andererseits müssen Maschinenstrickwerkzeuge eine lange Standzeit aufweisen und es dürfen durch das Ein ¬ leiten der Beschleunigungskräfte keine übermäßigen Ver ¬ schleißerscheinungen oder Schäden auftreten. Das Auswechseln eines defekten Maschinenstrickwerkzeugs erfordert den Stillstand der Strickmaschine und führt zu einem Verlust an Produktivität. Das Maschinenstrickwerkzeug muss sich exakt positionieren lassen, um keine Fehler bei der Maschenbildung zu erzeugen. Die Genauigkeit der Führung bzw. Positionierung des Maschinenstrickwerkzeugs beim Maschenbildungs- prozess darf auch nicht durch Garnreste, Faserreste oder andere Verunreinigungen beeinträchtigt werden.

[0005] Um diesen verschiedenen Randbedingungen Rechnung zu tragen, sind bereits unterschiedlichste Ausgestaltungen von Maschinenstrickwerkzeugen vorgeschlagen worden. Um die Gefahr von Nadelbrüchen zu vermeiden, sind auch Maschinenstricknadeln bekannt, bei denen der Schaft mäanderförmig verlaufende Abschnitte aufweist, wie es beispielsweise aus US 5,231,855 bzw. DE 69 218 303 T2 bekannt ist. Dadurch soll der Einfluss von ruckartigen Beschleunigungen auf die Maschinenstricknadel besser aufgenommen und die Gefahr von Beschädigungen vermieden werden. Die dort beschriebenen Na- dein bilden eine Gruppe, wobei die Nadeln einer Gruppe je ¬ weils ein Fußteil aufweisen, das verglichen mit den Fußteilen der anderen Maschinenstricknadeln derselben Gruppe an einer jeweils anderen Fußposition sitzt. Dort, wo eine der Nadeln ein Fußteil aufweist, haben die anderen Nadeln jeweils eine Schaftbrücke.

[0006] Eine Maschinenstricknadel mit einem mäanderförmi- gen Schaftabschnitt ist außerdem in DE 28 20 925 AI be ¬ schrieben. Dort soll ein mit Abstand von der Unterseite an ¬ geordneter Stegabschnitt eine Steghöhe von max . 1,1 mm oder oder 0,9 mm aufweisen.

[0007] US 4,036,036 A schlägt vor, anstelle von mäander- förmig verlaufenden Abschnitten einer Maschinenstricknadel, Durchbrechungen zwischen den beiden Seitenflächen des

Schaftes vorzusehen, die unterschiedliche Formen und Ge ¬ stalten aufweisen können. Dadurch sollen Vertiefungen bzw. Aussparungen an der Unterseite und der Oberseite der Nadel im Vergleich zu den mäanderförmigen Schaftabschnitten vermieden werden.

[0008] DE 3 014 751 AI beschreibt beispielsweise ein ge ¬ stanztes Maschinenstrickwerkzeug in Form einer Zungennadel. Der Schaft weist mehrere Durchbrechungen auf, die den

Schaft in Querrichtung vollständig durchsetzen und an jeweils einer Seitenfläche des Schaftes ausmünden. Dadurch sind ringförmig geschlossene Kammern gebildet. Diese werden durch zwei sich in Längsrichtung parallel zueinander erstreckende Stege begrenzt. Dadurch sollen ruckartige Be ¬ schleunigungen besser aufgenommen und Nadelbrüche vermieden werden . [0009] Aus CN 2 178 245 Y ist eine Maschinenstricknadel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 bekannt .

[0010] Ausgehend vom Stand der Technik ist es eine Auf ¬ gabe der vorliegenden Erfindung ein Strickwerkzeug zu schaffen, das die eingangs beschriebenen Randbedingungen ausreichend erfüllt und eine hohe Beschleunigung bei präzi ¬ ser Führung gestattet.

[0011] Diese Aufgabe wird durch ein Maschinenstrickwerk- zeug mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

[0012] Erfindungsgemäß wird ein Maschinenstrickwerkzeug und insbesondere eine Maschinenstricknadel mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schaft vorgeschlagen. Der Schaft des Maschinenstrickwerkzeugs hat eine Unterseite, eine der Unterseite entgegengesetzte Oberseite und zwei die Unterseite und die Oberseite verbindende Seitenflächen. Die Seitenflächen weisen in einer Querrichtung rechtwinklig zur Längsrichtung einen Abstand auf. Die beiden Seitenflächen sind vorzugsweise parallel zueinander ausgerichtet.

[0013] Der Schaft bzw. das Maschinenstrickwerkzeug hat ein vorderes Ende sowie ein entgegengesetztes hinteres En ¬ de. An das vordere Ende schließt sich unmittelbar ein Ma ¬ schenbildungsabschnitt an. Bei der Ausgestaltung des Ma ¬ schinenstrickwerkzeugs als Maschinenstricknadel ist in dem Maschenbildungsabschnitt ein Nadelhaken vorhanden. Wenn die Maschinenstricknadel als Zungennadel ausgeführt ist, kann in dem Maschenbildungsabschnitt eine bewegbar gelagerte Zunge vorhanden sein, die zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung bewegt werden kann. [0014] An das hintere Ende schließt sich unmittelbar ein Antriebsabschnitt des Maschinenstrickwerkzeugs an. In dem Antriebsabschnitt weist das Maschinenstrickwerkzeug wenigs ¬ tens einen Fußteil auf. Der Fußteil erstreckt sich in einer Höhenrichtung rechtwinklig zur Längsrichtung und rechtwinklig zur Querrichtung und weist ausgehend von der Unterseite eine Fußteilhöhe auf. Der Fußteil ist dazu eingerichtet, mit einem Schloss der Strickmaschine beim Maschenbildungs- prozess zusammenzuwirken. Mittels des Fußteils kann das Ma ¬ schinenstrickwerkzeug bewegt und/oder positioniert werden.

[0015] Wenn in der Beschreibung von einer Höhe des

Schaftes bzw. von bestimmten Teilen des Schaftes gesprochen wird, sind die Höhenangaben stets bezogen auf die Untersei ¬ te angegeben.

[0016] Die Unterseite des Maschinenstrickwerkzeugs er ¬ streckt sich zumindest außerhalb des Maschenbildungsab ¬ schnitts in einer einzigen Ebene, die durch die Längsrichtung und die Querrichtung aufgespannt ist. Die Unterseite ist gegenüber dieser Ebene frei von Erhebungen oder Vertiefungen oder Durchbrechungen.

[0017] Vorzugsweise sind die Seitenflächen zumindest im Antriebsabschnitt ohne Aussparungen oder Vertiefungen ausgeführt. Damit kann sich weder in einer Vertiefung oder Aussparung an der Unterseite, noch in einer Vertiefung oder Aussparung an den Seitenflächen Schmutz ansammeln. Das Ansammeln von Schmutz kann zu Beeinträchtigungen bei der Positioniergenauigkeit der Maschinenstricknadel führen. Wenn sich in einer Aussparung zu viel Schmutz ansammelt, kann auch die Reibung bei einer Bewegung des Maschinenstrick- Werkzeugs zunehmen und erhöhten Verschleiß verursachen. Das Maschinenstrickwerkzeug ist insbesondere dazu ausgestaltet, beim Stricken eines Stapelgarns bzw. eines Baumwollgarns verwendet zu werden. Bei solchen Garnen entsteht eine be ¬ sonders hohe Verschmutzung in der Strickmaschine durch Garnreste des Stapelfasergarns. Das Maschinenstrickwerkzeug ist daher besonders unempfindlich gegen solche Verschmut ¬ zungen .

[0018] In dem Antriebsabschnitt bildet der Schaft we ¬ nigstens einen Stegabschnitt, der ausgehend von der Unter ¬ seite eine Steghöhe von max . 1,1 mm aufweist. Da sich die Unterseite in dem Antriebsabschnitt in der gemeinsamen Ebe ¬ ne erstreckt, liegt der Stegabschnitt bei einer Führung in einem Führungskanal der Strickmaschine an einer entspre ¬ chenden Fläche am Boden des Führungskanals an. Der Stegab ¬ schnitt ist mit einer geringen Höhe ausgeführt. Dadurch ist das Nadelgewicht reduziert und die Elastizität des Nadel ¬ schafts vergrößert. Bei ruckartigen Beschleunigungen wird die Belastung auf das Fußteil, an dem die Beschleunigung eingeleitet wird, reduziert und die Gefahr eines Bruches des Fußteils gemindert. Da sich der Stegabschnitt ohne Ab ¬ stand zu der Unterseite erstreckt und somit mit seiner ge ¬ samten Unterseite an einer Fläche der Strickmaschine anlie ¬ gen kann, werden eingeleitete Schwingungen ausreichend ge ¬ dämpft. Steg- oder Schaftabschnitte mit Abstand von der Un ¬ terseite sind nicht vorhanden.

[0019] Die zumindest abschnittsweise geringe Höhe des Schaftes im Antriebsabschnitt, insbesondere in dem wenigs ¬ tens einen Stegabschnitt, verringert auch die Torsionsstei- figkeit um eine Längsachse, die sich parallel zur Längs ¬ richtung erstreckt. Wenn das Maschinenstrickwerkzeug in ei- ner Rundstrickmaschine in seiner Querrichtung relativ zu einem Schloss bewegt wird, werden in Querrichtung gerichte ¬ te Kräfte auf den Fußteil eingeleitet, was zu einer Neigung bzw. zu einem Kippen des Fußteils um diese Längsachse füh ¬ ren kann. Um dem entgegenzuwirken und Maschinenstrickwerk- zeuge abstützen zu können, ist im Antriebsabschnitt wenigs ¬ tens eine Abstützerhebung vorhanden, die sich in Höhenrichtung erstreckt und eine Erhebungshöhe aufweist. Die Erhe ¬ bungshöhe ist größer als die Steghöhe und kleiner als die Fußteilhöhe. Die Abstützerhebung ist in Längsrichtung mit Abstand zum Fußteil angeordnet. In dem Bereich der Abstüt ¬ zerhebungen hat der Schaft eine relativ große Höhe und stützt sich in der Strickmaschine mit der Unterseite auf einer Führungsfläche ab, was die Abstützwirkung verbessert.

[0020] Zwischen unmittelbar benachbarten Maschinen- strickwerkzeugen ist eine Kanalwand eines Führungskanals der Strickmaschine vorhanden. Die Maschinenstrickwerkzeuge stützen sich über die Abstützerhebung an der Kanalwand ab. Die lokalen Belastungen am Fußteil werden reduziert und Beschädigungen vermieden bzw. die Standzeit der Maschinen- strickwerkzeugen erhöht. Nicht nur an den Maschinenstrick- werkzeugen auch und vor allem an der Kanalwand der Strickmaschine (Strickzylinder, Nadelbett) kann bei einem Bruch oder einer Beschädigung des Maschinenstrickwerkzeugs ein Schaden entstehen, der nur mit hohem Aufwand und Kosten beseitigt werden kann.

[0021] Das erfindungsgemäße Maschinenstrickwerkzeug bzw. die erfindungsgemäße Maschinenstricknadel hat eine kon ¬ struktive Ausgestaltung, die hohe Strickgeschwindigkeiten ermöglicht und gegen Verschmutzung unempfindlich ist. Die Ausgestaltungsmerkmale sind aufeinander abgestimmt sich und führen in der beanspruchten Kombination zu einer besonders geeigneten Bauform des Maschinenstrickwerkzeugs . Die ge ¬ schlossene Unterseite und/oder die vorzugsweise geschlosse ¬ nen Seitenflächen bieten keine Möglichkeit für größere Ansammlungen von Garnresten oder anderen Schmutzpartikeln. Der wenigstens eine Stegabschnitt macht das Maschinen- strickwerkzeug unempfindlich gegen ruckartige Beschleunigungen, die am Fußteil eingeleitet werden. Der Stegab ¬ schnitt stützt sich mit der Unterseite an einer Führungs ¬ fläche in der Strickmaschine ab, beispielsweise am Grund eines Nadelkanals, so dass dort verursachte Schwingungen gut abgedämpft werden und eine hohe Führungsgenauigkeit er ¬ reicht wird. Benachbarte Maschinenstrickwerkzeuge können sich über die Abstützerhebung an einer Kanalwand der

Strickmaschine abstützen, so dass eine Neigung oder eine Torsion eines Maschinenstrickwerkzeugs um eine Achse paral ¬ lel zur Längsrichtung begrenzt werden kann.

[0022] Es ist vorteilhaft, wenn im Antriebsabschnitt we ¬ nigstens ein Paar aus jeweils zwei Abstützerhebungen ange ¬ ordnet ist. Zwischen den Abstützerhebungen kann eine konkave Vertiefung oder ein Tal der Oberseite des Schaftes vor ¬ handen sein. Die beiden Abstützerhebungen desselben Paars können in Längsrichtung einen Stützabstand zueinander aufweisen. Dieser Stützabstand ist insbesondere der kleinste Abstand in Längsrichtung zwischen den Maxima der beiden Ab- stützerhebungen . Der Stützabstand kann beispielsweise einer Längenabmessung des Fußteils in Längsrichtung entsprechen oder etwas größer sein als die Längenabmessung des Fußteils.

[0023] Jede Abstützerhebung kann beispielsweise zwei zur Höhenrichtung und zur Längsrichtung schräg verlaufende Flanken aufweisen. Dadurch kann eine Reingungswirkung erzielt werden: Schmutz wird durch die Schräge der Flanken aus dem Führungskanal der Strickmaschine gefördert. Dadurch werden Verunreinigungen aus dem Führungskanal gefördertund das Eindringen von Schmutzpartikeln oder anderen Verunreinigungen unter den Nadelschaft wird verringert bzw. vermie ¬ den .

[0024] Das hintere Ende des Maschinenstrickwerkzeugs kann an einem Endteil des Schaftes angeordnet sein. Der Endteil hat in Querrichtung betrachtet beispielsweise eine rechteckförmige Kontur. In Längsrichtung kann der Endteil eine Endteillänge aufweisen. Die Endteillänge kann zumin ¬ dest dem Stützabstand zweier Abstützerhebungen eines Paares entsprechen .

[0025] Es ist bevorzugt, wenn der Stegabschnitt oder ei ¬ ner der vorhandenen Stegabschnitte zwischen der wenigstens einen Abstützerhebung und dem Fußteil angeordnet ist bzw. sind .

[0026] Es ist außerdem von Vorteil, wenn der Schaft im Antriebsabschnitt mehrere Stegabschnitte bildet, die je ¬ weils dieselbe Steghöhe aufweisen. Dadurch kann die Biege ¬ belastung eines einzelnen Stegabschnitts reduziert werden.

[0027] Bei einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist der Fußteil zwischen zwei Stützteilen angeordnet. Die Stützteile erstrecken sich mit jeweils einer Stützteil ¬ höhe in Höhenrichtung H, die mindestens so groß ist wie die Erhebungshöhe. Die beiden Stützteile können dieselbe oder unterschiedliche Stützteilhöhen aufweisen. Die Stützteile können dazu dienen, das Maschinenstrickwerkzeug unmittelbar benachbart zum Fußteil an der Kanalwand eines Führungska ¬ nals der Strickmaschine abzustützen.

[0028] Die Maschinenstrickwerkzeuge können eine Gruppe bilden. Alle Maschinenstrickwerkzeuge einer gemeinsamen Gruppe unterscheiden sich voneinander im Hinblick auf die Fußposition ihres jeweiligen Fußteils. Die Fußposition des Fußteils gibt den Abstand des Fußteils vom vorderen Ende und/oder dem hinteren Ende an. Jedes Maschinenstrickwerk- zeug einer gemeinsamen Gruppe hat an der Stelle, die in dem Bereich der Fußposition eines anderen Maschinenstrickwerk- zeugs dieser Gruppe liegt, die wenigstens eine Abstützerhe ¬ bung .

[0029] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Zeichnungen im Einzelnen erläutert. Es zeigen:

[0030] Figur 1 eine Gruppe von als Maschinenstricknadeln ausgeführten Maschinenstrickwerkzeugen in perspektivischer Darstellung,

[0031] Figur 2 eine Seitenansicht eines Ausführungsbei ¬ spiels einer Maschinenstricknadel,

[0032] Figur 3 einen Maschenbildungsabschnitt der Ma ¬ schinenstricknadel aus Figur 2,

[0033] Figur 4 einen Querschnitt durch den Schaft der Maschinenstricknadel gemäß Schnittlinie IV-IV in Figur 3, [0034] Figur 5 eine Teildarstellung eines Antriebsabschnitts der Maschinenstricknadel aus Figur 2 mit einem Fußteil der Maschinenstricknadel,

[0035] Figur 6 eine Teildarstellung des Antriebsab ¬ schnitts der Maschinenstricknadel aus Figur 2 mit einem Paar von zwei Abstützerhebungen und

[0036] Figur 7 die Gruppe der Maschinenstricknadeln aus Figur 1, wobei die Maschinenstricknadeln jeweils in Seitenansicht veranschaulicht sind.

[0037] In den Figuren 1 und 7 ist eine Gruppe 10 aus mehreren Maschinenstrickwerkzeugen 11 und beispielsweise mehreren Maschinenstricknadeln 12, nämlich einer ersten Maschinenstricknadel 12a, einer zweiten Maschinenstricknadel 12b, einer dritten Maschinenstricknadel 12c und einer vier ¬ ten Maschinenstricknadel 12d veranschaulicht. Die Anzahl der Maschinenstrickwerkzeuge 11 pro Gruppe 10 kann variie ¬ ren. Jede Gruppe 10 kann zwei oder mehr Maschinenstrickwerkzeuge 11 aufweisen.

[0038] Die Maschinenstrickwerkzeuge 11 bzw. Maschinen ¬ stricknadel 12 einer gemeinsamen Gruppe 10 sind verschieden ausgeführt. Auf die Unterschiede wird später noch genauer eingegangen .

[0039] Der Aufbau einer Maschinenstricknadel 12 wird un ¬ ter Bezugnahme auf die Figuren 2-6 anhand der ersten Ma ¬ schinenstricknadel 12a erläutert.

[0040] Die Maschinenstricknadel 12 hat einen Schaft 15, der sich in einer Längsrichtung L zwischen einem vorderen Ende 16 und einem dem vorderen Ende 16 entgegengesetzten hinteren Ende 17 erstreckt. Die Maschinenstricknadel 12 ist beispielsgemäß als Zungennadel ausgeführt. An dem vorderen Ende 16 bildet der Schaft 15 einen Nadelhaken 18. Der Na ¬ delhaken 18 begrenzt einen Hakeninnenraum 19, der beim Ausführungsbeispiel durch eine Zunge 20 geöffnet bzw. ver ¬ schlossen werden kann. Die Zunge 20 ist hierfür um eine Schwenkachse S schwenkbar in einem Lagerspalt des Schaftes 15 gelagert. Die Schwenkachse S erstreckt sich in einer Qu ¬ errichtung Q rechtwinklig zu der Längsrichtung L. Die Zunge 20 kann zwischen einer in Figur 3 gestrichelt gezeigten Schließstellung I und einer Offenstellung II um die

Schwenkachse S geschwenkt werden. In der Schließstellung I liegt die Zunge 20 an dem Nadelhaken 18 an und verschließt den Hakeninnenraum 19. In der Offenstellung II ist die Zunge 20 vom Nadelhaken 18 entfernt und gibt den Hakeninnenraum 19 frei, so dass eine Masche im Hakeninnenraum 19 auf ¬ genommen oder aus dem Hakeninnenraum 19 entfernt werden kann. Beim Strickprozess wird die Zunge 20 mit Hilfe einer Masche bzw. eines Garnabschnitts zwischen der Schließstel ¬ lung I und der Offenstellung II bewegt.

[0041] Beispielsgemäß bildet der Bereich der Maschinenstricknadel 12, an dem der Nadelhaken 18 und die Zunge 20 angeordnet sind, einen Maschenbildungsabschnitt M. Der Ma ¬ schenbildungsabschnitt M schließt sich unmittelbar an das vordere Ende 16 an. Er endet vorzugsweise an der Stelle, an der ein Lagerspalt zur Aufnahme der Zunge 20 endet. Alter ¬ nativ kann das dem vorderen Ende 16 entgegengesetzte Ende des Maschenbildungsabschnitts M durch die Position gebildet sein, die das freie Ende der Zunge 20 in der maximal vom Nadelhaken 18 entfernten Offenstellung II einnimmt. [0042] Abgesehen von dem Lagerspalt ist der Schaft 15 der Maschinenstricknadel 12 vorzugsweise ohne Hohlräume o- der Durchbrechungen, insbesondere Schlitze oder Löcher ausgeführt. In Figur 4 ist der Schaft 15 in seinem Querschnitt gemäß Schnittlinie IV-IV in Figur 3 gezeigt und weist bei ¬ spielsgemäß einen im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt mit angefasten Eckbereichen auf. Der Querschnitt könnte auch eine oval, runde oder andere Form haben.

[0043] An das hintere Ende 17 schließt sich ein An ¬ triebsabschnitt A der Maschinenstricknadel 12 unmittelbar an. Beim Ausführungsbeispiel ist der Maschenbildungsab ¬ schnitt M über einen Zwischenabschnitt Z mit dem Antriebs ¬ abschnitt A verbunden. Der Zwischenabschnitt Z schließt sich beispielsgemäß einerseits unmittelbar an den Maschenbildungsabschnitt M und andererseits unmittelbar an den An ¬ triebsabschnitt A an.

[0044] In dem Antriebsabschnitt A weist die Maschinen ¬ stricknadel 12 einen Fußteil 24 auf, der dazu eingerichtet ist, mit einem Schloss einer Strickmaschine und insbesonde ¬ re einer Rundstrickmaschine zusammenzuwirken. Mittels des Fußteils 24 kann die Maschinenstricknadel 12 in Längsrich ¬ tung L bewegt oder positioniert werden. Bei einer Rund ¬ strickmaschine wird hierfür ein Strickzylinder um eine Drehachse drehend angetrieben, die sich parallel zur Längs ¬ richtung L erstreckt. Dabei ragt der Fußteil 24 in eine Bahn des Schlosses der Strickmaschine hinein und positio ¬ niert bzw. bewegt die Maschinenstricknadel 12 abhängig vom Verlauf der Bahn in Längsrichtung L.

[0045] Der Schaft 15 hat außerhalb des Maschenbildungs ¬ abschnitts M in einer Höhenrichtung H unterschiedliche Hö- hen, die rechtwinklig zur Längsrichtung L und rechtwinklig zur Querrichtung Q orientiert ist. Die Höhe des Schaftes 15 bzw. der Teile davon wird jeweils bezogen auf einer Ebene E angegeben, in der sich eine Unterseite 25 des Schaftes 15 erstreckt. Außerhalb des Maschenbildungsabschnitts M ver ¬ läuft die Unterseite 25 an jeder Stelle des Schaftes 15 in ¬ nerhalb der Ebene E und weist gegenüber dieser Ebene E we ¬ der Erhebungen, noch Vertiefungen auf. Lediglich unmittelbar im Anschluss an das hintere Ende 17 kann die Unterseite 25 durch einen Radius oder eine Fase in eine hintere Kante am hinteren Ende 17 übergehen. Dieser Radius oder diese Fase gehört nicht zur Unterseite 25, die sich vollständig in ¬ nerhalb der Ebene E erstreckt.

[0046] An die Unterseite 25 schließen sich zwei Seiten ¬ flächen 26 des Schaftes 15 an, die in Querrichtung Q mit Abstand zueinander angeordnet sind. Beim Ausführungsbei ¬ spiel erstrecken sich die beiden Seitenflächen 26 in jeweils einer Ebene, wobei diese Ebenen parallel zueinander ausgerichtet und durch die Längsrichtung L und die Höhenrichtung H aufgespannt sind. Entgegengesetzt zu der Unter ¬ seite 25 hat der Schaft 15 eine Oberseite 27. Die Oberseite 27 und die Unterseite 25 sind durch die beiden Seitenflä ¬ chen 26 miteinander verbunden.

[0047] Die Seitenflächen 26 sind außerhalb des Maschenbildungsabschnitts M ohne Vertiefungen oder Durchbrechungen ausgebildet, sondern stellen zusammenhängende, geschlossene Flächen dar. Außerhalb des Maschenbildungsabschnitts M weist der Schaft 15 allenfalls Erhebungen und Vertiefungen auf, die an der Oberseite 27 offen sind.

[0048] Innerhalb des Antriebsabschnitts A bildet der Schaft 15 wenigstens einen und beispielsgemäß mehrere in Längsrichtung L mit Abstand zueinander angeordnete Stegab ¬ schnitte 30. Jeder Stegabschnitt 30 hat in Höhenrichtung H eine Steghöhe hl, die maximal 1,1 mm beträgt. Beim Ausfüh ¬ rungsbeispiel weist jede Maschinenstricknadel 12 drei Steg ¬ abschnitte 30 auf. Im Antriebsabschnitt A hat der Schaft 15 an den Stegabschnitten 30 mit der Steghöhe hl jeweils seine geringste Höhe. Die Stegabschnitte 30 weisen beim Ausfüh ¬ rungsbeispiel alle dieselbe Steghöhe hl auf. Es wäre auch möglich, dass zwei oder mehr Stegabschnitte 30 jeweils un ¬ terschiedliche Steghöhen aufweisen.

[0049] Die jeweilige Steglänge v eines oder mehrerer o- der aller vorhandener Stegabschnitte 30 in Längsrichtung L ist mindestens so groß wie eine Längsabmessung y des Fuß ¬ teils 24 in Längsrichtung L und kann beispielsweise mindes ¬ tens 1 mal bis 1,5 mal so groß sein wie die Längsabmessung y des Fußteils 24.

[0050] Der Fußteil 24 hat in Höhenrichtung H eine Fuß ¬ teilhöhe h2, die deutlich größer ist als die Steghöhe hl. Am Fußteil 24 hat der Schaft 15 bzw. die Maschinenstrickna ¬ del 12 ihre größte Höhe, so dass die Fußteilhöhe h2 die ma ¬ ximale Höhe des Schaftes 15 darstellt.

[0051] Im Antriebsabschnitt A hat der Schaft 15 außerdem wenigstens eine Abstützerhebung 31. Beim Ausführungsbei ¬ spiel bilden jeweils zwei Abstützerhebungen 31 ein gemeinsames Paar 32. Die Abstützerhebungen 31 sind in Längsrichtung L mit Abstand zum Fußteil 24 angeordnet. Beispielsge ¬ mäß befindet sich zwischen dem Fußteil 24 und der wenigs ¬ tens einen Abstützerhebung 31 zumindest ein Stegabschnitt 30. [0052] Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel weisen die Maschinenstricknadeln 12 jeweils zwei Gruppen 32 und somit insgesamt vier Abstützerhebungen 31 auf. Jede Ab- stützerhebung 31 hat eine höckerförmige Gestalt und eine Stelle maximaler Höhe, die eine Erhebungshöhe h3 aufweist

(Figur 6) . Ausgehend von dem Bereich oder der Stelle mit maximaler Höhe (Erhebungshöhe h3) , weist jede Abstützerhe ¬ bung 31 auf entgegengesetzten Längsseiten jeweils eine Flanke 33 auf, die sich schräg zur Höhenrichtung H und schräg zur Längsrichtung L erstreckt. Die beiden Abstützerhebungen 31 einer gemeinsamen Gruppe 32 begrenzen in Längsrichtung dazwischen ein Tal 34, das mit jeweils einer Flanke 33 einer der Abstützerhebungen 31 verbunden ist. Die beiden Abstützerhebungen 31 weisen in Längsrichtung L zwischen ihren Maxima, denen sie die Erhebungshöhe h3 aufwei ¬ sen, einen Stützabstand x auf, der den minimalen Abstand in Längsrichtung L zwischen den Maxima der beiden Abstützerhebungen 31 darstellt. Vorzugsweise ist die Höhe des Schaftes in einem Tal 34 mindestens so groß und beispielsgemäß grö ¬ ßer als in den Stegabschnitten 30.

[0053] Beim Ausführungsbeispiel ist der Stützabstand x mindestens so groß wie eine Längsabmessung y des Fußteils 24 in Längsrichtung L (Figuren 2 und 7) .

[0054] Jede Abstützerhebung 31 hat in Längsrichtung L eine Erhebungsbasislänge b zwischen den Übergangspunkten der Flanken 33 mit einem angrenzenden Abschnitt des Nadelschafts 15 (Figur 6) . Die Erhebungsbasislänge b einer ein ¬ zelnen Abstützerhebung 31 ist vorzugsweise mindestens so groß wie die Längsabmessung y des Fußteils 24 und maximal 1,5 bis 2 mal so groß wie die Längsabmessung y des Fußteils 24, so dass insbesondere gilt: y b ^ 1,5-y oder y < b ^ 2-y.

[0055] Eine Gruppe von zwei Abstützerhebungen 31 hat ei ¬ ne Gruppenbasislänge c zwischen den Übergangspunkten der beiden äußersten Flanken 33 mit einem angrenzenden Abschnitt des Nadelschafts 15 (Figur 6) . Die Gruppenbasislän ¬ ge c ist vorzugsweise mindestens 2 mal so groß wie die Längsabmessung y des Fußteils 24 und maximal 3 bis 4 mal so groß wie die Längsabmessung y des Fußteils 24, so dass ins ¬ besondere gilt: 2-y < c ^ 3-y oder 2-y < c ^ 4-y.

[0056] Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel können die beiden Erhebungen 31 eines Paars 32 identisch ausgestaltet sein. Vorzugsweise weist jede Maschinenstrick ¬ nadel 12 zumindest eine Gruppe 32 mit zwei identischen Ab- stützerhebungen 31 auf. Die beiden Erhebungen 31 einer Gruppe 32 können auch voneinander verschieden gestaltet sein .

[0057] Im Antriebsabschnitt A ist der Fußteil 24 beim

Ausführungsbeispiel zwischen zwei Stützteilen 38 angeord ¬ net, die in Höhenrichtung H jeweils eine Stützteilhöhe h4 aufweisen (Figur 5) . Die Stützteilhöhe h4 der beiden Stützteile 38 ist vorzugsweise gleich groß. Die Stützteilhöhe h4 ist zumindest so groß wie die Erhebungshöhe h3 der Abstüt ¬ zerhebungen 31 und beispielsgemäß größer. Die Stützteilhöhe h4 ist kleiner als die Fußteilhöhe h2.

[0058] Die beiden Stützteile 38 gehen jeweils durch ei ¬ nen Übergangsabschnitt 39 an der Oberseite 27 in den Fuß ¬ teil 24 über. Der Übergangsabschnitt 39 weist zumindest teilweise eine geringere Höhe auf als die Stützteile 38 und kann beispielsweise durch einen konkaven Verlauf der Oberseite 27 gebildet sein. Auf der dem Übergangsabschnitt 39 jeweils entgegengesetzten Seite hat das betreffende Ab ¬ stützteil 38 beim Ausführungsbeispiel einen Rand 40, der im Wesentlichen in Höhenrichtung H verläuft oder gegenüber der Höhenrichtung H einen spitzen Winkel und insbesondere einen kleinen spitzen Winkel mit maximal 10° bis 15° einschließt. Die Steilheit des Randes 40 relativ zu der Längsrichtung L ist größer als die Steilheit der Flanken 33 der Abstützerhebungen 31.

[0059] Jedes Stützteil 38 hat in Längsrichtung L eine Stützteilbasislänge d zwischen dem Übergangsabschnitt 39 und dem Rand 40 (Figur 5) . Die Stützteilbasislänge d ist vorzugsweise mindestens so groß wie die Längsabmessung y des Fußteils 24 und maximal 1,5 bis 2 mal so groß wie die Längsabmessung y des Fußteils 24, so dass insbesondere gilt: y < d ^ 1,5-y oder y < d -S 2-y.

[0060] Die Maschinenstricknadel 12 hat unmittelbar im Anschluss an ihr hinteres Ende 17 einen Endteil 49. Der Endteil 49 hat eine Endteilhöhe h5, die mindestens so groß ist wie die Erhebungshöhe h3 und beim Ausführungsbeispiel mindestens so groß wie die Stützteilhöhe h4. Die Endteilhö ¬ he h5 ist kleiner als die Fußteilhöhe h2.

[0061] Bei einigen der Maschinenstricknadeln 12, insbesondere bei der ersten Maschinenstricknadel 12a, der zwei ¬ ten Maschinenstricknadel 12b und der dritten Maschinen ¬ stricknadel 12c hat der Endteil 49 eine im Wesentlichen rechteckförmige Kontur. Bei der vierten Maschinenstrickna ¬ del 12d ist der Fußteil 24 nahe am hinteren Ende 17 ange ¬ ordnet, so dass dort der zwischen dem hinteren Ende 17 und dem Fußteil 24 angeordnete Stützteil 38 eine abgewandelte Form hat und anstelle seines Randes 40 mittels einer Schrä ¬ ge 50 zum hinteren Ende 17 abfällt (Figuren 1 und 7) . Der Endteil 49 dieser vierten Maschinenstricknadel 12d unter ¬ scheidet sich somit von denen der anderen Maschinenstricknadeln 12a, 12b, 12c.

[0062] Wie es insbesondere in den Figuren 1 und 7 zu erkennen ist, ist der Abstand des Fußteils 24 vom vorderen Ende 16 bzw. vom hinteren Ende 17 bei jeder Maschinenstricknadel 12a, 12b, 12c, 12d einer gemeinsamen Gruppe 10 verschieden, so dass jede dieser Maschinenstricknadeln 12a, 12b, 12c, 12d eine unterschiedliche Fußposition aufweist. In dem Bereich des Schaftes, an dem sich der Fußteil 24 einer anderen Maschinenstricknadel dieser Gruppe 10 befindet, hat die Maschinenstricknadel die wenigstens eine Abstützer ¬ hebung 31 bzw. das Paar 32 aus zwei Abstützerhebungen 31. In Figur 7 ist anhand der gestrichelten Linien veranschaulicht, dass beispielsweise an der Fußposition des Fußteils 24 der zweiten Maschinenstricknadel 12b, jede der anderen Maschinenstricknadeln 12a, 12c und 12d dieser Gruppe 10 ein Paar 32 mit jeweils zwei Abstützerhebungen 31 angeordnet ist. Die Maschinenstricknadeln 12a, 12c und 12d können sich im Führungskanal abstützen, wenn der Fußteil 24 beim Betrieb einer Rundstrickmaschine um eine Achse parallel zur Längsrichtung L geneigt oder gekippt wird, da auf den Fuß ¬ teil 24 beim Betrieb eine Kraft in Querrichtung Q einwirkt. Durch das Abstützen wird ein Beschädigen des Fußteils 24 sowie der Strickmaschine vermieden bzw. diese Gefahr redu ¬ ziert .

[0063] Sämtlichen Maschinenstricknadeln 12a, 12b, 12c und 12d einer Gruppe 10 haben die gleiche Gesamtlänge zwi- sehen dem vorderen Ende 16 und dem hinteren Ende 17 in Längsrichtung L.

[0064] Die beschriebene Maschinenstricknadel 12 eignet sich insbesondere beim Stricken von Stapelfasergarnen, beispielsweise Baumwollgarnen. Sie ist unempfindlich gegen Verschmutzungen, insbesondere Baumwoll- oder Garnreste, die beim Stricken in den Führungskanal der Strickmaschine ge ¬ langen. Außerdem ist die Maschinenstricknadel 12 in der La ¬ ge, ruckartige Beschleunigungen, die über den Fußteil 24 eingeleitet werden, aufzunehmen und weist eine lange Stand ¬ zeit auf.

[0065] Die Erfindung betrifft ein Maschinenstrickwerk- zeug 11 und insbesondere eine Maschinenstricknadel 12 mit einem sich in Längsrichtung L erstreckenden Schaft 15. Das Maschinenstrickwerkzeug 11 hat einen Maschenbildungsab ¬ schnitt M unmittelbar am Anschluss an ein vorderes Ende 16 und einen Antriebsabschnitt A unmittelbar im Anschluss an ein hinteres Ende 17. Zumindest im Antriebsabschnitt A hat eine Unterseite 25 des Schaftes 15 keine Vertiefungen oder Aussparungen und erstreckt sich entlang einer Ebene E. Der Schaft 15 bildet im Antriebsabschnitt A wenigstens einen Stegabschnitt 30 mit einer Steghöhe hl, die maximal 1,1 mm beträgt. Außerdem bildet der Schaft 15 im Antriebsabschnitt A wenigstens eine Abstützerhebung 31, die sich in Höhenrichtung H über die Steghöhe hl des wenigstens einen

Stegabschnitts 30 hinaus erstreckt und an ihrer Stelle mit maximaler Höhe eine Erhebungshöhe h3 aufweist. Bezugs zeichenliste :

10 Gruppe

11 Maschinenstrickwerkzeug

12 Maschinenstricknadel

12a erste Maschinenstricknadel

12b zweite Maschinenstricknadel

12c dritte Maschinenstricknadel

12d vierte Maschinenstricknadel

15 Schaft

16 vorderes Ende

17 hinteres Ende

18 Nadelhaken

19 Hakeninnenraum

20 Zunge

24 Fußteil

25 Unterseite

26 Seitenfläche

27 Oberseite

30 Stegabschnitt

31 Abstützerhebung

32 Paar

33 Flanke

34 Tal

38 Stützteil

39 Übergangsabschnitt

40 Rand 49 Endteil

50 Schräge

I Schließstellung

II Offenstellung

A Antriebsabschnitt

b Erhebungsbasislänge

c Gruppenbasislänge

d Stützteilbasislänge

E Ebene

H Höhenrichtung

hl Steghöhe

h2 Fußteilhöhe

h3 Erhebungshöhe

h4 Stützteilhöhe

h5 Endteilhöhe

L Längsrichtung

M Maschenbildungsabschnitt

Q Querrichtung

S Schwenkachse

v Steglänge

x Stützabstand

y Längsabmessung des Fußteils

Z Zwischenabschnitt