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Title:
MACHINE FOR PRODUCING BRUSHES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/186652
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a brush production machine comprising a fixed guide block (10), multiple carriages (12) which can be moved around the guide block (10), a single, individual drive device (28) for each carriage (12), with which device the carriage can be moved around the guide block (10), and a trimming station (22) for cutting and/or post-processing the bristles (60) of a brush using at least one tool (70), said tool (70) being movable in only one direction (T). The invention also relates to a method for producing a brush, in particular using a brush production machine of the aforementioned type, according to which bristles (60) are provided on a main brush body (32) in a first orientation relative to a guide block (10) of the brush production machine, and the body is rotated into a second orientation relative to the guide block (10), before the bristles (60) are cut and/or post-processed in a trimming station (22).

Inventors:
BOUCHERIE, Bart (Ambachtenstraat 84, 8870 Izegem, 8870, BE)
VANDENBUSSCHE, Henk (Kleine Harelbekestraat 10, 8880 Sint-Eloois-Winkel, 8880, BE)
Application Number:
EP2017/059688
Publication Date:
November 02, 2017
Filing Date:
April 25, 2017
Export Citation:
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Assignee:
GB BOUCHERIE NV (Stuivenbergstraat 106, 8870 Izegem, 8870, BE)
International Classes:
A46D9/02; A46D3/04; A46D3/06
Foreign References:
DE102014103599A12014-10-02
Attorney, Agent or Firm:
PRINZ & PARTNER MBB PATENT- UND RECHTSANWÄLTE (Rundfunkplatz 2, München, 80335, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Bürstenherstellungsmaschine mit einem feststehenden Führungsblock (10), mehreren Schlitten (12), die um den Führungsblock (10) herum verstellt werden können, einer einzelnen und individuellen Antriebsvorrichtung (28) für jeden Schlitten (12), mit der dieser um den Führungsblock (10) herum verstellt werden kann, und einer Trimmstation (22) zum Schneiden und/oder Nachbearbeiten von Borsten (60) einer Bürste mittels mindestens eines Werkzeugs (70), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (70) nur entlang einer Richtung (T) verstellbar ist. 2. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (70) entlang der Verstellrichtung (T) in einer hin- und hergehenden Bewegung verstellbar ist.

3. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellrichtung (T) im Wesentlichen senkrecht zu einer Fläche steht, die von der Bewegungsbahn des Schlittens (12) im Bereich der Trimmstation (22) definiert ist.

4. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trimmstation (22) am Führungsblock (10) angebracht ist. 5. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (70) vom Führungsblock (10) weg weist, so dass es von außen zugänglich ist.

6. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (12) einen Führungsabschnitt (55) aufweist, der in einer Führung (26) des Führungsblocks (10) aufgenommen ist, und einen Halteabschnitt (57), an dem ein Träger (34) für mindestens eine Spannvorrichtung (30) für einen Bürstengrundkörper (32) angeordnet ist, wobei der Halteabschnitt (57) relativ zum Führungsabschnitt (55) verdreht werden kann.

7. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (57) relativ zum Führungsabschnitt (55) um eine vertikale Schwenkachse (S) verdreht werden kann.

8. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlitten (12) ein Stellantrieb (58) angeordnet ist, mit dem der Halteabschnitt (57) relativ zum Führungsabschnitt (55) verdreht werden kann.

9. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem unteren Ende des Halteabschnitts (57) und dem Boden unterhalb des Führungsblocks (10) größer als 20 cm ist.

10. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum unterhalb der Trimmstation (22) frei ist. 1 1 . Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trimmstation (22) auf einer Seite des Führungsblocks (10) angeordnet ist und eine Stopf- und/oder eine Bohrstation (16, 18) auf einer anderen Seite des Führungsblocks (10).

12. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stopfstation (18) und die

Bohrstation (16) auf einer Seite des Führungsblocks (10) angeordnet sind, die entgegengesetzt zu der Seite ist, auf der die Trimmstation (22) angeordnet ist.

13. Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stellantrieb (72) vorgesehen ist, mit dem das Werkzeug (70) zum Schneiden und/oder Nachbearbeiten der Borsten entlang der einen Richtung verstellt werden kann.

14. Verfahren zum Herstellen einer Bürste, insbesondere mittels einer Bürstenherstellungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Bürstengrundkörper (32) in einer ersten Ausrichtung relativ zu einem Führungsblock (10) der Bürstenherstellungsmaschine mit Borsten (60) bestückt wird und relativ zum Führungsblock (10) in eine zweite Ausrichtung gedreht wird, bevor die Borsten (60) in einer Trimmstation (22) geschnitten und/oder nachbearbeitet werden.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstengrundkörper (32) am Führungsblock (10) mittels eines Schlittens (12) geführt sind, der einen Führungsabschnitt (55) und einen Halteabschnitt (57) aufweist, und dass der Halteabschnitt (57) relativ zum Führungsabschnitt (55) um 180° gedreht wird, um aus der ersten Ausrichtung in die zweite Ausrichtung zu gelangen.

16. Verfahren nach Anspruch 14 oder Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstengrundkörper (32) in der ersten Ausrichtung vom Führungsblock (10) weg ausgerichtet ist und in der zweiten Ausrichtung zum Führungsblock (10) hin ausgerichtet ist.

Description:
Maschine zur Herstellung von Bürsten

Die Erfindung betrifft eine Bürstenherstellungsmaschine mit einem feststehenden Führungsblock, mehreren Schlitten, die um den Führungsblock herum verstellt werden können, einer einzelnen und individuellen Antriebsvorrichtung für jeden Schlitten, mit der dieser um den Führungsblock herum verstellt werden kann, und einer Trimmstation zum Schneiden und/oder Nachbearbeiten von Borsten einer Bürste mittels mindestens eines Werkzeugs. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen einer Bürste.

Eine solche Bürstenherstellungsmaschine ist aus der DE 10 2014 103 599 bekannt. Mit ihr können Bürsten, beispielsweise Zahnbürsten, Haushaltsbürsten oder auch Pinsel, entlang von verschiedenen Bearbeitungsstationen geführt werden, an denen jeweils ein spezifischer Bearbeitungsschritt vorgenommen wird.

Anhand der Figuren 1 bis 3 wird nachfolgend der Aufbau dieser bekannten Maschine beschrieben. Sie weist einen Führungsblock 10 auf, entlang dem mehrere Schlitten 12 umlaufend verstellt werden können.

Um den Führungsblock 10 herum sind mehrere Bearbeitungsstationen 14, 16, 18, 22, 24 angeordnet. Wenn die Schlitten 12 um den Führungsblock 10 herum verstellt werden, bewegen sie sich vor den Bearbeitungsstationen vorbei. Der Führungsblock 10 ist mit einer Führung 26 versehen, deren Funktion darin besteht, die Schlitten 12 verfahrbar am Führungsblock 10 anzubringen. Die Führung 26 soll dabei insbesondere gewährleisten, dass die Schlitten 12 präzise und möglichst toleranzfrei geführt werden.

Die Führung 26 kann beispielsweise als Führungsschiene ausgeführt sein, an der die Schlitten 12 mit Rollen, Wälzlagern oder ähnlichen Elementen geführt sind. Zum Verstellen der Schlitten 12 ist eine Antriebsvorrichtung 28 vorgesehen, mit der jeder Schlitten einzeln und individuell um den Führungsblock 10 herum verfahren werden kann. Die einzige Begrenzung der individuellen Verfahrbarkeit der Schlitten besteht darin, dass kein Schlitten den anderen überholen kann. Ansonsten kann jeder Schlitten hinsichtlich Verfahrweg und Verfahrgeschwindig- keit individuell und unabhängig von den anderen Schlitten bewegt werden.

Die Antriebsvorrichtung 28 kann beispielsweise gebildet sein durch einen Antriebsmotor an jedem Schlitten 12, der mit einem Antriebselement gekoppelt ist, beispielsweise einem Antriebsrad oder einem Zahnrad, das wiederum mit einem entsprechenden Gegenelement des zentralen Führungsblocks 10 zusammenwirkt, beispielsweise einer Laufbahn oder einer Zahnstange. Die Antriebsvorrichtung 28 kann auch als Linearmotor ausgeführt sein, der dem Schlitten zugeordnet ist und diesen berührungslos relativ zum Führungsblock 10 verstellt. Die Antriebsvorrichtung 28 kann auch gebildet sein durch mehrere Riemenantriebe, mit denen die Schlitten individuell verstellt werden können. Hierbei ist es möglich, durch geeignetes Zuordnen der Riemenantriebe zu den Bearbeitungsstationen mit weniger Riemenantrieben auszukommen als Schlitten vorhanden sind, da es für eine minimierte Taktzeit ausreicht, die Schlitten lediglich im Bereich von einigen Bearbeitungsstationen individuell und unabhängig voneinander zu verstellen, beispielsweise im Bereich der Bohr- und der Stopfstation, während die Schlitten von einer Entnahme- zu einer Beladestation synchron (und damit mittels desselben Riemenantriebs) verstellt werden können, ohne dass dies die Taktzeit negativ beeinflusst.

An jedem Schlitten 12 ist mindestens eine Spannvorrichtung 30 für einen Bürstengrundkörper 32 angebracht. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel werden je Schlitten zwei Spannvorrichtungen 30 verwendet. Falls nötig, können auch mehr Spannvorrichtungen vorgesehen werden.

Jede Spannvorrichtung 30 ist um zwei Achsen schwenk- beziehungsweise kippbar. Zum einen ist eine Kippvorrichtung 36 vorgesehen, mit der jede Spannvorrichtung 30 um eine Kippachse K gekippt werden kann. Die Kippachse K ist parallel zur Verstellrichtung der Schlitten ausgerichtet. Weiterhin ist eine Schwenkvorrichtung 38 vorgesehen, mit der die Spannvorrichtung 30 um eine Schwenkachse S geschwenkt werden kann. Die Schwenkachse S steht senkrecht zur Verstellrichtung V der Schlitten 12.

Weiterhin ist eine Höhenverstellung 40 vorgesehen, mit welcher der Träger 34 in vertikaler Richtung relativ zum Schlitten 12 verstellt werden kann, also in der Richtung des Doppelpfeils H.

Mit Bezug auf die Orientierung der Bürstenherstellungsmaschine, wie sie in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, verstellt die Höhenverstellung 40 den Träger 34 in vertikaler Richtung, also nach oben und unten. Die Schwenkvorrichtung 38 kann die ihr zugeordnete Spannvorrichtung 30, bezogen auf Figur 1 , im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn um die Schwenkachse S schwenken (siehe auch den Doppelpfeil S in Figur 1 ). Die Kippvorrichtung 36 kann die ihr zugeordnete Spannvorrichtung 30, bezogen auf Figur 1 , im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn um die Kippachse K kippen (siehe auch den Doppelpfeil K in Figur 2).

Angaben wie „oben" oder Ähnliches verstehen sich hier als Bezugnahme sowohl auf die Figuren als auch auf die Anordnung der Bürstenherstellungsmaschine im Raum. So befinden sich die Spannvorrichtungen 30 unterhalb der Führung 26. Zum Verstellen der Schlitten 12 entlang der Führung 26 ist eine hier schematisch gezeigte Steuerung 48 vorgesehen, die in der gewünschten Weise frei programmiert werden kann. In Abhängigkeit von den gewünschten Bearbeitungsschritten steuert die Steuerung 48, mit welcher Geschwindigkeit und mit welchen Schritten sich die Schlitten 12 entlang der Führung 26 verstellen. Die Bearbeitungsstationen können unterschiedliche Bearbeitungsschritte ausführen. In einem Beispiel kann die Bearbeitungsstation 14 eine Beladestation sein, bei der leere Spannvorrichtungen 30 mit zu bearbeitenden Bürstengrundkörpern 32 bestückt werden.

Die Bearbeitungsstation 16 ist eine Bohrstation, bei der ein Bohrer 17 dafür verwendet wird, mit einer hin- und hergehenden Bewegung entlang der Richtung des Doppelpfeils B Löcher in den Bürstengrundkörper 32 zu bohren. Die hierbei nötige Längsverstellung des Bürstengrundkörpers 32, also entlang der Verstellrichtung V der Schlitten 12 auf der Führung 26, erfolgt dadurch, dass der Schlitten 12 mittels der Antriebsvorrichtung 28 in kleinen Schritten relativ zur Bearbeitungsstation 16 verstellt wird, und zwar für jede Spalte von zu bohrenden Löchern um den Lochabstand. In vertikaler Richtung werden die Bürstengrund- körper 32 mittels der Höhenverstellung 40 verstellt, und zwar für jede Reihe von zu bohrenden Löchern um den Lochabstand. Falls die Löcher im Bürstengrundkörper 32 in Richtungen gebohrt werden sollen, die zueinander nicht parallel sind, wird der Bürstengrundkörper 32 mittels der Kippvorrichtung 36 und der Schwenkvorrichtung 38 in geeigneter Weise gekippt und/oder verschwenkt. Die Bearbeitungsstation 18 ist eine Stopfstation, in der ein Stopfwerkzeug 52 in einer hin- und hergehenden Bewegung entlang dem Doppelpfeil P Bündel vom Borsten 60, die in einem Vorratskasten 54 bereitgehalten werden, in die Löcher des Bürstengrundkörpers 32 stopft. Auch hierbei wird der Bürstengrundkörper 32 durch geeignetes Ansteuern der Antriebsvorrichtung 28, der Höhenverstellung 40, der Kippvorrichtung 36 und der Schwenkvorrichtung 38 relativ zum Stopfwerkzeug 52 positioniert.

Die Bearbeitungsstation 22 ist eine Trimmstation, in der die am Bürstengrundkörper 32 angebrachten Borsten 60 geschnitten und/oder nachbearbeitet werden, um eine gewünschte Länge und/oder ein gewünschtes Profil zu erhalten.

Die Bearbeitungsstation 24 ist eine Entnahmestation, in der Bürstengrundkörper 32, die mit fertig bearbeiteten Borsten 60 verstehen sind, entnommen werden.

Die Bürstenherstellungsmaschine kann mit einer Spritzgussstation gekoppelt sein, sodass in einer angrenzenden Spritzgussstation die Bürstenkörper zuerst spritzgegossen werden oder Zusatzteile an bereits zuvor hergestellte Bürstenkörper angespritzt werden. Von der Spritzgussstation werden diese Bürstenkörper dann manuell oder, vorzugsweise vollautomatisch, zur Bürstenherstellungsmaschine transportiert und in der Beladestation in die Bürstenherstellungsmaschine eingekoppelt. Dies kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Wenn die Träger die Bürstenherstellungsmaschine nicht verlassen, werden die Bürstenkörper in der Bürstenherstellungsmaschine in die Träger eingesetzt. Darüber hinaus könnten die Träger auch in der Beladestation in die Bürstenherstellungsmaschine bereits in beladenem Zustand eingesetzt werden. In der gezeigten Ausführungsform ist es jedoch so, dass die Träger in der Bürstenherstellungsmaschine umlaufen und dadurch diese nicht verlassen.

Es ist auch möglich, die Bürstenherstellungsmaschine „doppelt" zu bestücken, also in einer Hälfte eine Beladestation, verschiedene Bearbeitungsstationen und eine Entnahmestation, und anschließend in der zweiten Hälfte wiederum eine Beladestation, mehrere Bearbeitungsstationen und eine Entnahmestation. Auf diese Weise kann die Anzahl der je Takt hergestellten Bürsten verdoppelt werden. Um die Bearbeitungszeiten zu verringern, wird ein Bürstengrundkörper, bevor er der nächsten Bearbeitungsstation angeboten wird, vorpositioniert. Dies wird anhand von Figur 3 erläutert. In Figur 3 ist das Stopfwerkzeug 52 zu sehen, das gerade die letzten Löcher des Bürstengrundkörpers 32A mit Borstenbündeln bestopft. Da die Borsten 60, betrachtet in der Draufsicht von Figur 3, fächerförmig angeordnet sind, muss der Borstengrundkörper 32 im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse S geschwenkt werden, wenn er von links nach rechts am Stopfwerkzeug 52 vorbeigeführt wird.

Der als nächstes zu bearbeitende Borstengrundkörper 32B wird entsprechend vorpositioniert, indem er, bevor der ihn tragende Schlitten 12B die Bearbeitungs- Station 18 erreicht, entgegen dem Uhrzeigersinn aus einer Neutralposition in die gezeigte Stellung geschwenkt wird. In dieser Stellung ist die Längsachse L des ersten zu bestopfenden Lochs des Bürstengrundkörpers B parallel zur Stopfrichtung P des Stopfwerkzeugs 52 ausgerichtet.

Dieses Vorpositionieren kann einerseits während der Zustellbewegung von einer Bearbeitungsstation in die darauffolgende erfolgen oder durch ein kurzes Stoppen unmittelbar vor der darauffolgenden Bearbeitungsstation. Dies kommt vor allem darauf an, wie weit die Bearbeitungsstationen voneinander entfernt sind und wie zeitaufwendig die Vorpositionierung ist, was wiederum auch von der Geometrie der herzustellenden Bürste abhängt. Wenn sämtliche Löcher des Bürstengrundkörpers 32A mit Borsten gefüllt sind, wird der Schlitten 12A in der Verstellrichtung V weiter verstellt, und gleichzeitig wird auch der Schlitten 12B in der Verstellrichtung V weiter verstellt. Da der Bürstengrundkörper 32B bereits „richtig" ausgerichtet ist, kann das Stopfwerkzeug 52 ohne Zeitverzögerung weiterarbeiten. In der Praxis kann der Bürstengrundkörper 32B im vorpositionierten Zustand sehr viel näher an den aktuell bearbeiteten Bürstengrundkörper 32A herangeführt werden, als dies in Figur 3 gezeigt ist. Dann muss, wenn die Bearbeitung vom Bürstengrundkörper 32A zum Bürstengrundkörper 32B fortschreitet, der Bürstengrundkörper 32B nur minimal in Längsrichtung (also in der Verstellrichtung V) verstellt werden. Im optimalen Fall ist die nötige Verstellbewegung so klein, dass das Stopfwerkzeug ununterbrochen weiterarbeiten kann und die Verstellung sich nicht oder jedenfalls nicht merklich von der Verstellung unterscheidet, die beim Bestopfen ein und desselben Borstengrundkörpers von Loch zu Loch notwendig ist.

Es ist nicht notwendig, die Bürstengrundkörper vor jeder der Bearbeitungsstationen vorzupositionieren. Es bietet sich an, dies dort zu tun, wo es im Hinblick auf die Taktzeit vorteilhaft ist, insbesondere vor der Bohrstation und vor der Stopfstation. Die Beladestation und die Entnahmestation sind in dieser Hinsicht eher unkritisch, da dort vergleichsweise viel Zeit zur Verfügung steht; die Taktrate wird üblicherweise durch die Zeit bestimmt, die an der Bohrstation oder der Stopfstation für das Bearbeiten des gesamten Bürstengrundkörpers 32 erforderlich ist. Wesentlich für die beschriebene Bürstenherstellungsmaschine ist auch, dass zwischen dem Schlitten 12 und der ihm zugeordneten Spannvorrichtung 30 keine Längsverstellvorrichtung vorhanden ist, da die Längsverstellung des Bürstengrundkörpers 32 relativ zur entsprechenden Bearbeitungsstation, also in der Richtung der Verstellrichtung V, durch das individuelle Verstellen der Schlitten 12 relativ zum Führungsblock 10 mittels der Antriebsvorrichtung 28 erfolgt.

Es ist zu erkennen, dass nicht alle Schlitten immer unterschiedlich zueinander bewegt werden müssen. Ein individuelles Verstellen der Schlitten ist dort erforderlich, wo es zur Optimierung der Taktzeiten und im Hinblick auf die Vorpositionierung Vorteile bringt, beispielsweise von der Beladestation zur Bohrstation und von der Bohrstation zur Stopfstation. Die sich aktuell in der Beladestation und der Entnahmestation befindenden Schlitten können auch gleichzeitig synchron verstellt werden. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Bedienbarkeit der bekannten Bürstenherstellungsmaschine zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einer Bürstenherstellungsmaschine der eingangs genannten Art vorgesehen, dass das Werkzeug nur entlang einer Richtung verstellbar ist. Dies hat den Vorteil, dass die Trimmstation einen technisch sehr einfachen Aufbau hat. Die zum Trimmen der Borsten notwendigen Bewegungen werden, abgesehen von der Bewegung des Werkzeugs entlang der einzigen Richtung, sämtlich durch geeignetes Verstellen der Spannvorrichtungen erzielt, die den Bürstengrundkörper halten. Unter „Verstellen des Werkzeugs zum Trimmen der Borsten" wird hier verstanden, dass das Werkzeug während des Schneidens der Borsten verstellt wird, im Gegensatz zu einem Werkzeug, das entlang der Richtung eingestellt wird, bevor die Borsten geschnitten werden, aber dann während des Schneidens der Borsten in seiner Position verbleibt. Die Spannvorrichtungen können hierzu insbesondere mittels einer Höhenverstellung, einer Schwenkvorrichtung und einer Kippvorrichtung verstellt werden. Mit der Höhenverstellung werden die Spannvorrichtungen in einer Richtung senkrecht zur Verstellrichtung der Schlitten relativ zu den Bearbeitungsstationen verstellt. Mit der Schwenkvorrichtung werden die Spannvorrichtungen um eine Achse verschwenkt, die parallel zur Verstellrichtung der Schlitten ausgerichtet ist. Mit der Kippvorrichtung werden die Spannvorrichtungen um eine Achse gekippt, die senkrecht zur Verstellrichtung der Schlitten ist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Werkzeug entlang der Verstellrichtung in einer hin- und hergehenden Bewegung verstellbar ist. Eine solche Bewegung lässt sich mit einem sehr geringen technischen Aufwand verwirklichen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht die Verstellrichtung im Wesentlichen senkrecht zu einer Fläche, die von der Bewegungsbahn des Schlittens im Bereich der Trimmstation definiert ist. Mit dieser Ausgestaltung lässt sich der gesamte Bewegungsspielraum der Spannvorrichtungen optimal nutzen. Vorzugsweise ist die Trimmstation am Führungsblock angebracht. Auf diese Weise ergibt sich ein sehr kompakter Aufbau.

Dabei ist besonders vorgesehen, dass das Werkzeug vom Führungsblock weg weist, so dass es von außen zugänglich ist. Anders als bei den üblichen Aufbauten, bei denen die unterschiedlichen Komponenten (beispielsweise Bohroder Stopfwerkzeug) dem Führungsblock zugewandt und daher schlecht zugänglich sind, liegen bei dieser Ausgestaltung dem Werkzeug keine Komponenten der Bürstenherstellungsmaschine gegenüber. Daher ist das Werkzeug optimal von außen zugänglich, beispielsweise zum Reinigen oder Auswechseln von Verschleißteilen.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Schlitten einen Führungsabschnitt aufweist, der in einer Führung des Führungsblocks aufgenommen ist, und einen Halteabschnitt, an dem ein Träger für mindestens eine Spannvorrichtung für einen Bürstengrundkörper angeordnet ist, wobei der Halteabschnitt relativ zum Führungsabschnitt verdreht werden kann. Die bei dieser Ausgestaltung mögliche Verdrehung zwischen dem Halteabschnitt und dem Führungsabschnitt gewährleistet, dass bei der Anordnung des Werkzeugs der Trimmstation keine Rücksicht auf die Ausrichtung der Bürstengrundkörper genommen werden muss; die Bürstengrundkörper können problemlos in die zur Bearbeitung nötig Richtung gedreht werden.

Der Halteabschnitt wird vorzugsweise relativ zum Führungsabschnitt um eine vertikale Drehachse verdreht. Hierdurch ergibt sich ein minimaler Platzbedarf.

Um den Halteabschnitt relativ zum Führungsabschnitt zu verdrehen, kann am Schlitten ein Stellantrieb angeordnet ist sein. Dies ermöglicht es, die gewünschte Bewegung unmittelbar zwischen den beiden Abschnitten des Schlittens zu erzeugen. Der Stellantrieb wird zusammen mit dem entsprechenden Schlitten verstellt, sodass sich insgesamt eine sehr kompakte Baugruppe ergibt.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Abstand zwischen dem unteren Ende des Halteabschnitts und dem Boden unterhalb des Führungsblocks größer als 20 cm ist. Dieser Abstand zwischen dem unteren Ende des Halteabschnitts und dem Boden ermöglicht es, die beim Trimmen der Borsten entstehenden Borstenpartikel auf sehr einfache Weise zu entfernen, beispielsweise indem unterhalb der Bürstenherstellungsmaschine gekehrt wird.

Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Raum unterhalb der Trimmstation frei ist. Somit gibt es keine störenden Bauteile, die das Durchkehren unterhalb der Trimmstation beeinträchtigen könnten.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Trimmstation auf einer Seite des Führungsblocks angeordnet ist und eine Stopf- und/oder eine Bohrstation auf einer anderen Seite des Führungsblocks. Mit dieser Anordnung wird das verschmutzungsintensive Trimmen der Borsten weit entfernt von den anderen Bearbeitungsstationen ausgeführt. Dabei wird besonders bevorzugt, dass die Stopfstation und die Bohrstation auf einer Seite des Führungsblocks angeordnet sind, die entgegengesetzt zu der Seite ist, auf der die Nachbearbeitungsstation angeordnet ist.

Zur Lösung der oben genannten Aufgabe ist erfindungsgemäß auch ein Verfahren zum Herstellen einer Bürste vorgesehen, insbesondere mittels einer Bürstenherstellungsmaschine der vorstehend erläuterten Art, bei dem ein Bürstengrundkörper in einer ersten Ausrichtung relativ zu einem Führungsblock der Bürstenherstellungsmaschine mit Borsten bestückt wird und relativ zum Führungsblock in eine zweite Ausrichtung gedreht wird, bevor die Borsten in einer Trimmstation geschnitten und/oder nachbearbeitet werden. Durch das Drehen der Bürstengrundkörper aus der ersten in die zweite Ausrichtung ist es möglich, die Trimmstation so anzuordnen, dass ihre Werkzeuge besonders gut zugänglich sind.

Vorzugsweise sind die Bürstengrundkörper am Führungsblock mittels eines Schlittens geführt, der einen Führungsabschnitt und einen Halteabschnitt aufweist, wobei der Halteabschnitt relativ zum Führungsabschnitt um 180° gedreht wird, um aus der ersten Ausrichtung in die zweite Ausrichtung zu gelangen. Hierdurch können die Werkzeuge der Trimmstation nach außen gerichtet sein, also vom Führungsblock weg, sodass sie optimal zur Wartung und Reinigung zugänglich sind.

Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dabei der Bürstengrundkörper in der ersten Ausrichtung vom Führungsblock weg ausgerichtet und in der zweiten Ausrichtung zum Führungsblock hin ausgerichtet. Dies ermöglicht es, in der ersten Ausrichtung Arbeitsschritte auszuführen, die eine Bearbeitungsstation mit einem größeren Platzbedarf erfordern, wie dies für eine Stopfstation gilt, während in der zweiten Ausrichtung Bearbeitungen durchgeführt werden können, die weniger Platz erfordern, wie diese für eine Trimmstation gilt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Ausführungsform beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigen:

Figur 1 die oben erläuterte, bekannte Bürstenherstellungsmaschine in einer schematischen Draufsicht;

Figur 2 schematisch einen Schnitt entlang der Linie II-II von Figur 1 ;

Figur 3 in einer vergrößerten Ansicht eine Bearbeitungsstation mit einem aktuell bearbeiteten Borstengrundkörper und einem vorpositionierten, anschließend zu bearbeitenden Borstengrundkörper. - Figur 4 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 1 eine erfindungsgemäße Bürstenherstellungsmaschine; und

Figur 5 in einer schematischen Seitenansicht die Trimmstation der Bürstenherstellungsmaschine von Figur 4, wobei zwei Bürsten zur Bearbeitung bereitstehen. Nachfolgend wird anhand der Figuren 4 und 5 eine erfindungsgemäße Bürstenherstellungsmaschine erläutert. Für die von den Figuren 1 bis 3 bekannten Bauteile werden dieselben Bezugszeichen verwendet, und es wird insoweit auf die obigen Erläuterungen verwiesen.

Ein Unterschied gegenüber der bekannten Bürstenherstellungsmaschine besteht darin, dass die Trimmstation 22 getrennt von der Bohrstation 16 und der Stopfstation 18 angeordnet ist. Wie in Figur 4 zu sehen ist, wird der Bürstengrundkörper 32, wenn er mit den Borsten 60 versehen ist, ausgehend von der Stopfstation 18 auf eine andere Seite des Führungsblocks 10 verstellt, um zur Trimmstation 22 zu gelangen. Die Trimmstation 22 ist hier auf einer Seite des Führungsblocks 10 angeordnet, die entgegengesetzt zu der Seite ist, auf der sich die Stopfstation 18 befindet. Ein weiterer Unterschied zur bekannten Bürstenherstellungsmaschine besteht darin, dass die Ausrichtung der Bürstengrundkörper 32, wenn diese sich in der Trimmstation 22 befinden, sich von der Ausrichtung der Bürstengrundkörper 32 unterscheidet, wenn diese sich in der Stopfstation 18 befinden. In der Stopfstation 18 sind die Bürstengrundkörper 32 nach außen gerichtet, also vom Führungsblock 10 weg. In der Trimmstation 22 sind die Bürstengrundkörper 32 dagegen nach innen gerichtet, also zum Führungsblock 10. Dies ist besonders gut zu sehen durch einen Vergleich des in Figur 4 links gezeigten Bürstengrundkörpers 32, der gerade zwischen der Stopfstation 18 und der Trimmstation 22 verfahren wird, mit den Bürstengrundkörper 32, der sich in der Trimmstation 22 befindet. Der besseren Übersichtlichkeit halber ist der Schlitten für den Bürstengrundkörper 32, der sich gerade in der Trimmstation 22 befindet, nicht gezeigt.

In Figur 5 ist der Aufbau des Schlittens 12 zu erkennen, mit dem die Bürstengrundkörper 32 aus der ersten Ausrichtung, wie sie im Bereich der Bohrstation 16 und der Stopfstation 18 verwendet wird, in die zweite Ausrichtung gedreht werden können, wie sie im Bereich der Trimmstation 22 verwendet wird. Der Schlitten 12 weist einen Führungsabschnitt 55 auf, der in die Führung 26 am Führungsblock 10 eingreift. Mit dem Führungsabschnitt 55 ist über ein schematisch dargestelltes Schwenklager 56 ein Halteabschnitt 57 verbunden, an dem die Spannvorrichtungen 30 für die Bürstengrundkörper 32 in derselben Weise angebracht sind, wie dies von den Figuren 1 bis 3 bekannt ist.

Das Drehlager 56 definiert eine Schwenkachse S, um die der Halteabschnitt 57 relativ zum Führungsabschnitt 55 verschwenkt werden kann. Die Drehachse S ist hier vertikal ausgerichtet.

Um den Halteabschnitt 57 relativ zum Führungsabschnitt 55 zu verschwenken, ist ein Schwenkantrieb 58 vorgesehen, der beispielsweise einen Schrittmotor 59 mit einem Zahnrad 61 aufweist, der in einen Zahnkranz 62 eingreift. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind der Schrittmotor 59 am Führungsabschnitt 55 und der Zahnkranz 62 am Halteabschnitt 57 angebracht. Die Anordnung kann selbst verständlich auch umgekehrt sein. Der Schwenkantrieb 58 ersetzt die aus den Figuren 1 bis 3 bekannten Schwenkvorrichtungen 38, mit denen dort die Spannvorrichtungen 30 relativ zum Träger 34 verschwenkt wurden. Nun wird erfindungsgemäß der gesamten Aufbau mit Träger, Kippvorrichtungen und Spannvorrichtungen relativ zu dem Teil des Schlittens 12 verschwenkt, der in die Führung 26 am feststehenden Führungsblock 10 eingreift.

Die Trimmstation 22 weist hier für jeden zur Bearbeitung angebotenen Bürstengrundkörper 32 ein Werkzeug 70 auf. Hierbei kann es sich um einen Messersatz handeln, mit dem die Borsten 60 in geeigneter Weise zugeschnitten werden. Das Werkzeug 70 kann alternativ oder zusätzlich auch Klingen zum Schlitzen der Borsten aufweisen oder weitere Werkzeuge, um die Borsten in der gewünschten Weise zuzuschneiden, zu profilieren und/oder zu schlitzen.

Die Trimmstation 22 ist, wie dies insbesondere in Figur 5 zu sehen ist, am Führungsblock 10 angebracht. Dies stellt einen entscheidenden Unterschied zu den beiden anderen Bearbeitungsstationen 16, 18 dar, die entfernt vom Führungsblock 10 angeordnet sind, also diesem in einem Abstand gegenüberliegen, durch den hindurch die Bürstengrundkörper 32 verfahren werden. Der besondere Vorteil der Anordnung der Trimmstation 22 am Führungsblock 10 besteht darin, dass die Werkzeuge 70 sehr gut zugänglich sind, wenn sie nicht von einem Schlitten 12 abgedeckt sind. Daher muss im Falle einer Wartung oder Reparatur nicht im Spalt zwischen der entsprechenden Bearbeitungsstation und dem Führungsblock 10 gearbeitet werden.

Ein besonderes Merkmal der Trimmstation 22 besteht darin, dass die Werkzeuge 70 (also die Messersätze) in genau einer Richtung verstellt werden können, nämlich entlang der durch die Pfeile T angezeigten Richtung. Es handelt sich um eine hin- und hergehende Verstellbewegung entlang einer horizontalen Richtung, die vom Führungsblock 10 nach außen weist. Diese Richtung ist hier im Wesentlichen senkrecht zu der Ebene, in der sich der Schlitten 12 im Bereich der Trimmstation 22 bewegt. Die Bewegung der Werkzeuge wird durch hier nur schematisch angedeutete Stellantriebe 72 erzeugt. Insgesamt ergibt sich hierdurch eine einfache Konstruktion. Es ist ausreichend, die Werkzeuge 70 der Trimmstation 22 entlang lediglich einer einzigen Richtung zu verstellen, da alle anderen erforderlichen Bewegungen durch die Verstellmöglichkeiten der Spannvorrichtungen 30 abgebildet werden. Beispielsweise können die Bürstengrundkörper 32 um die Schwenkachse S in vertikaler Richtung geschwenkt werden. In einer horizontalen Ebene können sie um die Achse K verschwenkt werden. Die Relativbewegung zwischen den Borsten 60 und den Werkzeugen 70 wird erzeugt durch die Verstellung des entsprechenden gesamten Schlittens 12 entlang der Führung 26 und damit auch relativ zum feststehenden Führungsblock 10 mittels der Antriebsvorrichtung 28 des entsprechenden Schlittens 12.

Die Verstellung entlang der Richtung T ist dabei hauptsächlich erforderlich, um die Bewegung der Spitzen der Borsten hin zu den Werkzeugen 70 bzw. von diesen weg auszugleichen, die sich durch Verschwenken der Bürstengrundkörper 32 um die Achse K ergibt. Hier besteht derselbe Zusammenhang, wie er oben mit Bezug auf Figur 3 erläutert wurde: wenn der Bürstengrundkörper 32 um die Achse K verschwenkt wurde, liegen die äußeren Borsten näher am Führungsblock 10 als die Borsten in der Mitte des Bürstengrundkörpers 32.

Wie in Figur 5 zu sehen ist, sind die Bürstengrundkörper 32 und alle Teile des Schlittens 12 in einem vergleichsweise großen Abstand A oberhalb des Bodens angeordnet. Am Boden selbst sind keine Bauteile der Bürstenherstellungsmaschine angeordnet. Es ist daher sehr leicht, den beim Trimmen der Borsten 60 entstehenden Abfall 80 zu beseitigen. Dies gilt auch für die Bohr- und die Stopfstationen 16, 18.