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KRETZSCHMANN, Uwe (Sprollweg 12, Besigheim, 74354, DE)
HODZA, Erkan (Johannisstrasse 15, Asperg, 71679, DE)
KRUSZYNSKI, Jacek (Friedensplatz 6, Stuttgart, 70190, DE)
KRETZSCHMANN, Uwe (Sprollweg 12, Besigheim, 74354, DE)
HODZA, Erkan (Johannisstrasse 15, Asperg, 71679, DE)
| Patentansprϋche
1. Maschinenwerkzeug für den Gebrauch in Werkzeugmaschinen mit einem vorzugsweise als Schneidring ausgebildeten Schneidkörper (12), mit mindestens zwei im Schneidkörper in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden Plattensitzen (16,44), mit mindestens einer Gruppe von mindestens einer in den Plattensitzen lösbar angeordneten Einsatzplatte (18,42), die mindestens eine Arbeitskante (1 bis 4) aufweist, wobei die mindestens eine Arbeitskante der mindestens einen Einsatzplatte einer Gruppe auf ein vorgegebenes Nennmaß beschliffen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzplatten als Wendeplatten (18,42) ausgebildet sind, dass jede einzelne Wendeplatte einer Gruppe in allen Wechselpositionen einem definierten Plattensitz (16,44) zugeordnet ist, dass die Wendeplatten einer Gruppe je- weils mindestens zwei Arbeitskanten (1 bis 4,1' bis 4') aufweisen, von denen je nach Lage der Wendeplatten in den zugehörigen Plattensitzen (16,44) immer eine sich in einer wirksamen und mindestens eine andere in einer unwirksamen Position befinden, dass alle Wendeplatten einer mehrere Wendeplatten aufweisenden Gruppe miteinander übereinstimmende Wechselpositionen einnehmen, in welchen definierte Arbeitskanten (1 bis 4,1' bis 4') einer jeden Wendeplatte (18,42) der jeweiligen Gruppe innerhalb des zugehörigen Plattensitzes (16,44) gleich orientiert sind, und dass die Arbeitskanten (1 bis 4,1' bis 4') der Wendeplatten einer Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen auf Nennmaß beschliffen sind.
2. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (16) einer Gruppe als Schneidplatten und deren Arbeitskanten (1 bis 4) als Schneidkanten ausgebildet sind.
3. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (42) einer Gruppe als Stützplatten und die Arbeitskanten (V bis 4') als Stützkanten ausgebildet sind.
4. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskanten (1 bis 4, V bis 4') der Wendeplatten (18,42) einer Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen oberflächenbeschichtet sind.
5. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) einer Gruppe und die Plattensitze (16,44) hinsichtlich ihrer gegenseitigen Zuordnung übereinstimmend gekennzeichnet sind.
6. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskanten (1 bis 4, V bis 4') der Wendeplatten (18,42) einer Gruppe hinsichtlich ihrer gegenseitigen Zuordnung übereinstimmend gekennzeichnet sind.
7. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkörper als Schneidring (12) mit über seinen Umfang verteilt angeordneten Plattensitzen (16,44) ausgebildet ist.
8. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) im Wesentlichen die Gestalt eines geraden Prismas aufweisen, an dessen zu einer Grundfläche senkrechten Seitenkanten die Arbeitskanten (1 bis 4, V bis 4') eingeformt sind.
9. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18) die Gestalt eines Prismas mit gleichschenklig dreieckiger Grundfläche aufweisen.
10. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) die Gestalt eines Prismas mit rechteckiger oder quadratischer Grundfläche aufweisen.
11. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die einander benachbarten Arbeitskanten der Wendeplatten (18) paarweise spiegelbildlich zueinander orientiert sind.
12. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) mit mindestens einer vorzugsweise als Senkkopfschraube (20,46) ausgebildeten Kopfschraube am Schneidkörper oder Schneidring (12) fixiert sind.
13. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschrauben (20,46) in radial ausgerichtete Gewindeboh- rungen des Schneidkörpers oder Schneidrings (12) eingedreht sind.
14. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschrauben (20) in in Umfangsrichtung ausgerichtete Gewindebohrungen des Schneidkörpers oder Schneidrings (12) einge- dreht sind.
15. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschrauben (20) in achsparallel ausgerichtete Gewindebohrungen des Schneidkörpers oder Schneidrings (12) eingedreht sind.
16. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der als Schneidring (12) ausgebildete Schneid- körper eine zentrale, vorzugsweise konisch ausgebildete Spreizvorrichtung zum Aufspreizen des Schneidrings aufweist.
17. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidring (12) sich zu einem Innenkonus ergänzende, den einzelnen Plattensitzen (16,44) zugeordnete Stützelemente (36) aufweist, zwischen denen in Umfangsrichtung verlaufende, einzelnen Spannuten (38) zugeordnete elastisch aufspreizbare Wandabschnitte (40) kleinerer Wandstärke angeordnet sind, und dass ein den Schneidring (12) gegen einen Werkzeughalter (10) verspannender, mit einem Außenkonus (30) gegen die Stützelemente (36) anliegender Spreizkörper (28) vorgesehen ist.
18. Maschinenwerkzeug nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine auf einen zentralen werkzeughalterfesten Gewindezapfen (26) auf- drehbare, den Spreizkörper (28) gegen den Schneidring (12) spannende Gewindemutter (32).
19. Maschinenwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkörper (12) Plattensitze für mindes- tens eine weitere Gruppe von gleich ausgebildeten Wendeplatten aufweist, deren wirksame Arbeitskanten in ihren Wechselpositionen auf Nennmaß beschliffen sind.
20. Schneidring für ein Maschinenwerkzeug mit mindestens zwei in Um- fangsrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden Plattensitzen (16,44) und mindestens einer Gruppe von mindestens zwei in den Plattensitzen lösbar angeordneten, gleich ausgebildeten Einsatzplatten, die jeweils mindestens eine Arbeitskante aufweisen, wobei die Arbeitskanten der Einsatzplatten einer Gruppe auf dasselbe Nennmaß be- schliffen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzplatten als
Wendeplatten (18,42) ausgebildet sind, dass jede einzelne Wendeplatte (18,42) einer Gruppe in allen Wechselpositionen einem definierten Plattensitz (16,44) zugeordnet ist, dass die Wendeplatten (18,42) einer Gruppe jeweils mindestens zwei Arbeitskanten (1 bis 4, V bis 4') auf- weisen, von denen je nach Lage der Wendeplatten in den zugehörigen
Plattensitzen (16,44) immer eine sich in einer wirksamen und mindestens eine andere in einer unwirksamen Position befinden, dass alle Wendeplatten einer mehrere Wendeplatten aufweisenden Gruppe miteinander übereinstimmende Wechselpositionen einnehmen, in welchen definierte Arbeitskanten (1 bis 4, V bis 4') einer jeden Wendeplatte
(18,42) der jeweiligen Gruppe innerhalb des zugehörigen Plattensitzes (16,44) gleich orientiert sind, und dass die Arbeitskanten der Wendeplatten einer Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen auf Nennmaß beschliffen sind.
21. Schneidring nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (16) einer Gruppe als Schneidplatten und deren Arbeitskanten (1 bis 4) als Schneidkanten ausgebildet sind.
22. Schneidring nach Anspruch 20 oder 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (42) einer Gruppe als Stützplatten und die Arbeitskanten (1 1 bis 4') als Stützkanten ausgebildet sind.
23. Schneidring nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Arbeitskanten der Wendeplatten (18,42) einer Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen oberflächenbeschichtet sind.
24. Schneidring nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) einer Gruppe und die Plattensitze (16,44) hinsichtlich ihrer gegenseitigen Zuordnung übereinstimmend gekennzeichnet sind.
25. Schneidring nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Arbeitskanten (1 bis 4, V bis 4') der Wendeplatten
(18,42) einer Gruppe hinsichtlich ihrer gegenseitigen Zuordnung übereinstimmend gekennzeichnet sind.
26. Schneidring nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) im Wesentlichen die Gestalt eines geraden Prismas aufweisen, an dessen zu einer Grundfläche senkrechten Seitenkanten die Arbeitskanten (1 bis 4, 1 bis 4') eingeformt sind.
27. Schneidring nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18) die Gestalt eines Prismas mit gleichschenklig dreieckiger Grundfläche aufweisen.
28. Schneidring nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) die Gestalt eines Prismas mit rechteckiger oder quadratischer Grundfläche aufweisen.
29. Schneidring nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die einander benachbarten Arbeitskanten der Wendeplatten (18) paarwei- se spiegelbildlich zueinander orientiert sind.
30. Schneidring nach einem der Ansprüche 20 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatten (18,42) mit mindestens einer vor- zugsweise als Senkkopfschraube (20,46) ausgebildeten Kopfschraube fixiert sind.
31. Schneidring nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschrauben (20,46) in radial ausgerichtete Gewindebohrungen ein- gedreht sind.
32. Schneidring nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschrauben (20) in in Umfangsrichtung ausgerichtete Gewindebohrungen eingedreht sind.
33. Schneidring nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschrauben (20) in in achsparallel ausgerichtete Gewindebohrungen eingedreht sind.
34. Schneidring nach einem der Ansprüche 30 bis 33, gekennzeichnet durch eine zentrale Spreizvorrichtung.
35. Schneidring nach Anspruch 34, gekennzeichnet durch mehrere sich zu einem Innenkonus ergänzende, den einzelnen Plattensitzen (18,42) zugeordnete Stützelemente (36), zwischen denen in Umfangsrichtung verlaufende, einzelnen Spannuten (38) zugeordnete, elastisch auf- spreizbare Wandabschnitte (40) kleinerer Wandstärke angeordnet sind.
36. Schneidring nach einem der Ansprüche 20 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass Plattensitze für mindestens eine weitere Gruppe von gleich ausgebildeten Wendeplatten, deren Arbeitskanten in ihren wirksamen Wechselpositionen auf Nennmaß beschliffen sind, vorgesehen sind |
Maschinenwerkzeug sowie Schneidring für ein Maschinenwerkzeug Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Maschinenwerkzeug für den Gebrauch in Werk- zeugmaschinen mit einem Schneidkörper, mit mindestens zwei im Schneidkörper angeordneten, in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden Plattensitzen, mit mindestens einer Gruppe von mindestens einer in den Plattensitzen lösbar angeordneten Einsatzplatte, die mindestens eine Arbeitskante aufweist, wobei die mindestens eine Arbeitskante der mindes- tens einen Einsatzplatte einer Gruppe auf ein vorgegebenes Nennmaß beschliffen ist. Weiter bezieht sich die Erfindung auf einen als Schneidring ausgebildeten Schneidkörper für ein Maschinenwerkzeug.
Maschinenwerkzeuge mit Schneidringen sind vorwiegend für Reibarbeiten für die Feinbearbeitung bestimmt. Bei bekannten Maschinenwerkzeugen dieser Art sind die als Schneidplatten ausgebildeten Einsatzplatten in ihren Plattensitzen angelötet. Zum Ausrichten der Schneidringe wird dabei wie folgt vorgegangen: Zunächst werden die Schneidplatten aufgelötet. Im An- schluss daran wird der Schneidring mit seinen Schneidplatten auf ein be- stimmtes Nennmaß beschliffen. Grundsätzlich können die Schneidplatten dann auch noch beschichtet werden. Beim Schleifvorgang erhalten die als Schneidkanten ausgebildeten Arbeitskanten der Schneidplatten ihre individuelle Schneidenform. Bei einem Beabeitungsvorgang tritt ein Plattenverschleiß im Bereich der Schneiden auf, der von Zeit zu Zeit eine Maßkorrek- tur erforderlich macht. Dazu wird der Schneidring über einen zentralen Dehnmechanismus elastisch aufgedehnt. Sobald die Aufdehnung den elastischen Bereich überschreitet, müssen zusätzliche Korrekturen durchgeführt werden. Dazu gehört ein plastisches Aufdehnen des Schneidrings auf ü- bermaß sowie ein anschließendes Zurechtschleifen auf Bearbeitungsmaß und gegebenenfalls eine nochmalige Beschichtung der Schneidplatten. Dieser Vorgang wird üblicherweise nicht beim Anwender, sondern im Werk
durchgeführt. Ein solcher Vorgang kann 5 bis 10 mal wiederholt werden, bis die Schneidplatten verbraucht sind. Schließlich werden die Schneidplatten vom Schneidring abgelötet und durch neue ersetzt. Dort werden die vorstehenden Vorgänge wiederholt. Auch dieser Vorgang ist nur begrenzt, bei- spielsweise bis zu 10 mal wiederholbar. Ein Nachteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass das Ab- und Auflöten von Schneidplatten aufwändig ist und dass die Materialeigenschaften durch die Temperaturerhöhung beim Löten negativ beeinflusst werden. Die Vorgänge des plastischen Aufweitens und des Auf- und Ablötens der Schneidplatten sowie das anschließende Nachschleifen auf Nennmaß kann nur in der Fabrik durchgeführt werden, was ebenfalls als nachteilig empfunden wird.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Maschinenwerkzeug der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, dass sowohl die Herstellung als auch der Plattenwechsel erleichtert wird und dass Teile dieser Vorgänge zum Anwender hin verlagert werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Ansprüchen 1 und 21 angegebenen Merkmalskombinationen vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltun- gen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht im Wesentlichen darin, dass die Einsatzplatten als Wendeplatten ausgebildet sind, dass jede einzelne Wen- deplatte einer Gruppe in allen Wechselpositionen einem definierten Plattensitz zugeordnet ist, dass die Wendeplatten einer Gruppe jeweils mindestens zwei Arbeitskanten aufweisen, von denen je nach Lage der Wendeplatten in den zugehörigen Plattensitzen immer eine sich in einer wirksamen und mindestens eine andere in einer unwirksamen Position befinden, dass alle Wendeplatten der Gruppe übereinstimmende Wechselpositionen einnehmen, in welcher definierte Arbeitskanten einer jeden Wendeplatte der Grup-
pe innerhalb des zugehörigen Plattensitzes gleich orientiert sind, und dass die Arbeitskanten der Wendeplatten der Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen auf Nennmaß beschliffen sind.
Die Wendeplatten einer Gruppe können dabei als Schneidplatten oder als Stützplatten ausgebildet sein, wobei die Arbeitskanten im Falle der Schneidplatten als Schneidkanten und im Falle der Stützplatten als Stützkanten ausgebildet sind.
Mit den vorstehenden Maßnahmen wird erreicht, dass der Wendeplattenwechsel im Falle eines Arbeitskantenverschleisses mit einfachen Handgriffen vom Anwender selbst durchgeführt werden kann. Dabei ist nur zu berücksichtigen, dass jeder Wendeplatte ein "Heimplattensitz" zugeordnet ist, und dass die Arbeitskanten innerhalb der Wendeplatten in gleicher Weise durchnummeriert sind. Beim Wendeplattenwechsel müssen alle Wendeplatten in ihrem zugehörigen Plattensitz hinsichtlich der Orientierung ihrer Arbeitskanten jeweils die gleiche Position einnehmen. Dies bedeutet, dass alle wirksamen Arbeitskanten der Wendeplatten einer Gruppe jeweils die gleiche Kennzeichnung oder Nummer tragen müssen.
Grundsätzlich ist es möglich, an einem Schneidkörper auch mehrere Gruppen von Wendeplatten mit unterschiedlichen axialen und/oder radialen Ausrichtungen ihrer Arbeitskanten in zugehörigen Plattensitzen zu verwenden. Dementsprechend wird gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfin- düng vorgeschlagen, dass der Schneidkörper Plattensitze für mindestens eine weitere Gruppe von Wendeplatten aufweist, deren Arbeitskanten in ihrer wirksamen Wechselposition auf ein Nennmaß beschliffen sind. In diesem Fall sind die einander gruppenweise zugeordneten Wendeplatten getrennt auf ihr Nennmaß überschliffen. Die Umsetzung der Wendeplatten kann in- nerhalb verschiedener Gruppen gemeinsam oder getrennt erfolgen.
- A -
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Arbeitskanten der Wendeplatten einer Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen oberflächenbeschichtet sind.
Zur besseren übersicht beim Wechselvorgang ist es von Vorteil, wenn die Wendeplatten einer Gruppe und die Plattensitze in übereinstimmung mit ihrer gegenseitigen Zuordnung gekennzeichnet sind. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die Arbeitskanten der Wendeplatten einer Gruppe hinsichtlich ihrer gegenseitigen Zuordnung gekennzeichnet sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Schneidkörper als Schneidring mit über seinen Umfang verteilt angeordneten Plattensitze ausgebildet.
Vorteilhafterweise weisen die Wendeplatten die Gestalt eines Prismas auf, an dessen über eine Grundfläche vorzugsweise senkrecht überstehenden Seitenrändern die Arbeitskanten ausgeformt sind. Eine erste Ausführungsvariante sieht hierbei vor, dass die Wendeplatten die Gestalt eines Prismas mit gleichschenklig dreieckiger Grundfläche aufweisen. Eine weitere Erfin- dungsvariante sieht vor, dass die Wendeplatten die Gestalt eines Prismas mit viereckiger, beispielsweise rechteckiger oder quadratischer Grundfläche aufweisen. Im letzteren Falle sind die einander benachbarten Arbeitskanten der Wendeplatten paarweise spiegelbildlich zueinander orientiert.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Wendeplatten mit mindestens einer, vorzugsweise als Senkkopfschraube ausgebildeten Kopfschraube am Schneidkörper bzw. Schneidring fixiert sind. Bei einer ersten Ausführungsvariante können die Kopfschrauben in radial ausgerichteten Gewindebohrungen des Schneidkörpers eingedreht sein. Bei einer zweiten Ausführungsvariante sind die Kopfschrauben in in Umfangsrichtung ausgerichtete Gewindebohrungen des Schneidkörpers eingedreht, während
im Falle einer dritten Ausführungsvariante die Kopfschrauben in achsparallel ausgerichtete Gewindebohrungen des Schneidkörpers eingedreht sind.
Eine zusätzliche Nachstellmöglichkeit im Falle eines Arbeitskantenver- schleißes wird dadurch ermöglicht, dass der als Schneidring ausgebildete Schneidkörper einen zentralen Innenkonus zum Ansetzen eines konischen Spreizwerkzeugs aufweist. Der Schneidring weist dabei zweckmäßig sich zu einem Innenkonus ergänzende, den einzelnen Plattensitzen zugeordnete Stützelemente auf, zwischen denen in Umfangsrichtung verlaufende, einzel- nen Spannuten zugeordnete, elastisch aufspreizbare Wandabschnitte kleinerer Wandstärke angeordnet sind. Außerdem ist ein den Schneidring gegen einen Werkzeughalter verspannender, mit einem Außenkonus gegen die Stützelemente anliegender Spreizkörper vorgesehen. Die Verspannung erfolgt dabei zweckmäßig mit Hilfe einer Spannmutter, die auf einen zentra- len, werkzeughalterfesten Gewindezapfen aufdrehbar ist und dabei den Spreizkörper gegen den Schneidring spannt.
Die Erfindung betrifft außerdem einen Schneidring mit Wendeplatten, der die erfindungsgemäßen Eigenschaften aufweist und dazu bestimmt ist, an einem Maschinenwerkzeug für Werkzeugmaschinen lösbar befestigt zu werden.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schema- tischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Schneidring mit im Grundriss dreieckigen Wendeplatten in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 2 einen Schneidring mit im Grundriss rechteckigen, in Umfangsrichtung montierten Wendeplatten in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 3 einen Schneidring mit im Grundriss viereckigen, radial montierten Wendeplatten in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 4 ein Maschinenwerkzeug mit einem Schneidring entsprechend Fig. 3;
Fig. 5 einen Schneidring entsprechend Fig. 3 mit konischem Spannschaft;
Fig. 6 ein gegenüber Fig. 5 abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit zwei Gruppen von Wendeplatten;
Fig. 7a und b einen Schneidring mit Aufspreizrosette und gleichartigen rechteckigen Wendeplatten in schaubildlicher Darstellung und in Draufsicht;
Fig. 8 einen Schneidring mit Aufspreizrosette, einer Gruppe Schneidplatten und einer Gruppe Stützplatten in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Maschinenwerkzeugs mit Schneidring und Spreizvorrichtung;
Fig. 10 den Schneidring mit Aufspreizrosette des Maschinenwerkzeugs nach Fig. 9;
Fig. 11 einen Schneidring entsprechend Fig. 5 mit einer Schneidplatte und einer Gruppe Stützplatten in schaubildlicher Darstellung.
In Fig. 4 ist beispielhaft ein als Reibwerkzeug ausgebildetes Maschinenwerkzeug gezeigt, das im vorderen Teil eines Werkzeughalters 10 einen
lösbar befestigten Schneidring 12 trägt und an seinem rückwärtigen Ende mit einem Kupplungselement 14 für den Anschluss an eine Maschinenspindel versehen ist.
Der Schneidring 12 weist bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel 6 in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander angeordnete Plattensitze 16 A-F auf, die mit jeweils einer als Schneidplatte ausgebildeten Wendeplatte 18 A-F bestückt sind. Die Wendeplatten 18 A-F sind mittels radial ausgerichteter Senkkopfschrauben an den Plattensitzen 16 A-F des Schneidrings 12 fixiert. Die Wendeplatten 18 A-F sind dabei abwechselnd axial und radial gegeneinander versetzt angeordnet und bilden daher eine erste Gruppe aus den Wendeplatten 18 A 1 C 1 E und eine zweite Gruppe aus den Wendeplatten B 1 D 1 F. Die Wendeplatten haben die Gestalt eines geraden Prismas mit im Wesentlichen rechteckiger Grundfläche, an deren senkrecht über die Grund- fläche überstehenden Randkanten die als Schneidkanten ausgebildeten Arbeitskanten 1 ,2,3,4 eingeformt sind. Durch Lösen der Senkkopfschrauben 20 kann jede einzelne Wendeplatte 18 A-F innerhalb der Plattensitze 16 A-F gewendet und/oder gedreht und dabei umgesetzt werden.
Bei den in Fig. 5 und 6 gezeigten Werkzeugen ist ebenfalls ein Schneidring 12 vorgesehen, der einen kegelförmigen Werkzeugschaft trägt. Auch dort sind in Plattensitzen 16 A-F als Schneidplatten ausgebildete Wendeplatten 18 A-F mittels radial ausgerichteter Senkkopfschrauben 20 im Schneidring 12 befestigt. Bei dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel sind wie im Falle der Fig. 4 zwei Gruppen Wendeplatten 18 A,C,E bzw. 18 B, D, F angeordnet, die abwechselnd axial und radial leicht gegeneinander versetzt angeordnet sind. Im Falle der Fig. 5 befinden sich alle Wendeplatten 18 A-F auf gleicher Höhe am Schneidring 12 und bilden daher nur eine Gruppe gleichartiger Wendeplatten.
Die Schneidringe 12 werden unabhängig von ihren Werkzeugschäften 10,22 hergestellt, fertig bearbeitet und mit den Wendeplatten bestückt. Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 3 sind die Schneidringe 12 in ihrem vom Werkzeugschaft 10,22 abgetrennten Zustand dargestellt. Der Schneid- ring gemäß Fig. 3 entspricht dabei in seinem Aufbau dem Schneidring nach Fig. 5.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 haben die Wendeplatten 18 A-F die Gestalt eines geraden Prismas mit dreieckiger Grundfläche, in dessen zur Grundfläche senkrechten Randkanten die als Schneidkanten ausgebildeten Arbeitskanten 1 ,2,3 eingeformt sind. Die Plattensitze 16 A-F sind der dreieckigen Umrissform der Wendeplatten 18 angepasst. Die Wendeplatten nach Fig. 1 sind mittels axial ausgerichteter Senkkopfschrauben im Schneidring fixiert.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 weisen die Wendeplatten 18 A-F ebenso wie im Falle der Fig. 3 die Gestalt eines geraden Prismas mit rechteckiger Grundfläche auf, wobei die vier als Schneidkanten ausgebildeten Arbeitskanten 1 ,2,3,4 in die über die Grundfläche senkrecht überstehenden Randkanten des Prismas eingeformt sind. Die Plattensitze 16 A-F sind im Schneidring 12 nach Fig. 2 mit ihrem Boden in Umfangsrichtung ausgerichtet. Dementsprechend sind die Wendeplatten 18 A-F dort mittels in Umfangsrichtung ausgerichteter Senkkopfschrauben 20 in ihren Plattensitzen 16 A-F am Schneidring 12 fixiert.
Bei den Schneidringen 12 nach den Fig. 1 bis 3 bilden die Wendeplatten 18 A-F eine Gruppe und sie sind in ihren Plattensitzen 16 A-F in radialer und axialer Richtung gleich positioniert.
Die Herstellung und Konfektionierung der Schneidringe nach Fig. 1 bis 3 erfolgt in der folgenden Reihenfolge:
Zunächst wird der Grundkörper des Schneidrings 12 fertig bearbeitet. In einer Weichbearbeitung erhält er die erforderliche Kontur mit den Plattensitzen und den Gewindebohrungen für die Senkkopfschrauben 20. Dann wird er einer Wärmebehandlung unterzogen, in deren Anschluss die Aufnahmebohrung 24 geschliffen wird. Die einzelnen Plattensitze 16 A-F werden mit den Adressen A-F beschriftet.
Sodann werden die Wendeplatten bereitgestellt, die für die eindeutige Zu- Ordnung zu einzelnen Plattensitzen 16 A-F mit den Buchstaben A-F gekennzeichnet werden. Außerdem werden die einzelnen Arbeitskanten mit Nummern 1 bis 4 beschriftet, so dass eine Schneidenzuordnung bei den verschiedenen Wendeplatten möglich ist.
Das Beschleifen der Wendeplatten erfolgt gruppenweise dadurch, dass die zu einer Gruppe gehörenden Wendeplatten 18 A-F in die zugehörigen Plattensitze 16 A-F so eingesetzt werden, dass zunächst jeweils die Arbeitskante 1 aller Einsatzplatten gemeinsam auf Nennmaß beschliffen wird. Anschließend werden die Wendeplatten 18 A-F innerhalb der zugehörigen Plattensitze 16 A-F so umgesetzt, dass nunmehr die Arbeitskante 2 in die wirksame Position gelangt. In dieser Stellung werden die Arbeitskanten 2 aller Wendeplatten auf Nennmaß beschliffen. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis die letzten Arbeitskanten der Wendeplatten einer Gruppe auf Nennmaß beschliffen sind. Sofern mehrere Gruppen von Wendeplatten vorhanden sind, wie dies bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 4 und 6 der Fall ist, wird der Schleifvorgang für die Wendeplatten der anderen Gruppen in derselben Reihenfolge wiederholt.
Der Schneidring oder das Werkzeug wird dann in montiertem Zustand an den Kunden geliefert. Im Falle eines Verschleißes der Arbeitskanten kann der Kunde die Wendeplatten in den zugehörigen Plattensitzen unter Beibe-
haltung der Zuordnungen A 1 B 1 C 1 ... und 1 ,2,3,... selbst in den Plattensitzen umsetzen.
Wenn alle Arbeitskanten abgenutzt oder verschlissen sind, sendet der An- wender den Grundkörper des Schneidrings 12 zum Hersteller, der dann einen weiteren Satz Wendeplatten einmessen kann. Die hierfür notwendige Zeit kann der Kunde durch einen weiteren bestückten Schneidring überbrücken.
Das in Fig. 9 gezeigte Ausführungsbeispiel eines Maschinenwerkzeugs eröffnet eine weitere Verstellmöglichkeit im Verschleißfalle. Der Werkzeughalter 10 trägt dort einen stirnseitig zentral überstehenden Gewindezapfen 26, auf den ein Spreizkörper 28 mit einem Außenkonus 30 unter Zwischenspannen des Schneidrings 12 mit Hilfe einer Gewindemutter 32 aufspannbar ist. Wie aus Fig. 10 sowie Fig. 7a, b und 8 zu ersehen ist, weist der Schneidring 12 in diesem Fall eine rosettenartig ausgebildete Ausnehmung 24' auf, die nach innen hin durch mehrere, sich zu einem Innenkonus ergänzende, den einzelnen Plattensitzen 16 A-H zugeordnete Stützelemente 36 begrenzt ist, zwischen denen in Umfangsrichtung verlaufende, den einzelnen Spannuten 38 zugeordnete, elastisch aufspreizbare Wandabschnitte 40 kleinerer Wandstärke angeordnet sind. Im montierten Zustand liegt der Spreizkörper 28 mit seinem Außenkonus 30 gegen die Stützelemente 36 des Schneidrings 12 an. Der Schneidring kann unter elastischer Aufspreizung im Bereich der Wandabschnitte 40 elastisch aufgedehnt werden. Da die elastische Auf- spreizung reversibel ist, besteht eine eindeutige Zuordnung zwischen dem Umdrehungswinkel der Gewindemutter 32 und der damit erzielten radialen Aufweitung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7a und b weist der Schneidring eine Gruppe von acht über den Umfang verteilten Plattensitzen 16 A-H und Wendeplatten 18 A-H mit radial ausgerichteten Senkkopfschrauben 20 auf.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 zeigt eine Gruppe von vier gleichartigen als Schneidplatten ausgebildete Wendeplatten 18 A bis D sowie eine weitere Gruppe von vier gleichartigen als Stützplatten ausgebildete Wende- platten 42 A-D auf, die in Plattensitzen 16 A-D und 44 A-D angeordnet sind und deren Schneid- und Stützkanten im Werk gruppenweise getrennt voneinander auf Nennmaß beschliffen werden.
Bei dem in Fig. 11 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Schneidring 12 insgesamt drei Plattensitze auf, von denen der Plattensitz 16A mit einer als Schneidplatte ausgebildeten Wendeplatte 18A und die Sitze 44A und B mit zwei zu einer Gruppe gehörenden, als Stützplatten ausgebildeten Wendeplatten 42A,42B bestückt sind. Die Wendeplatte 16A hat vier als Schneidkanten ausgebildete Arbeitskanten, während die Wendeplatten 42A und B vier als Stützkanten ausgebildete Arbeitskanten 1',2',3',4' aufweist. Die Wendeplatte 16 ist mit einer zentralen, radial ausgerichteten Senkkopfschraube 20 am Schneidring fixiert, während die Wendeplatten 42A und B mit zwei Senkkopfschrauben 46 am Schneidring befestigt sind. Die als Stützplatten ausgebildeten Wendeplatten 42A,B werden bei der Montage an ihren vier Arbeitskanten 1',2',3',4' jeweils gemeinsam bei abgenommener Wendeplatte 16A auf Nennmaß überschliffen, während die als Schneidplatte ausgebildete Wendeplatte 16A bei abgenommenen Wendeplatten 42A und B an ihren vier als Schneidkanten ausgebildeten Arbeitskanten auf Nennmaß überschliffen werden. Bei einem Verschleiß der Arbeitskanten der verschiedenen Wendeplatten werden die als Stützplatten ausgebildeten Wendeplatten 42A und B gruppenweise gemeinsam in ihren Plattensitzen umgesetzt, während die Wendeplatte 16A unabhängig davon umgesetzt werden kann.
Die Fig. 8 und 11 verdeutlichen, dass sowohl Schneidplatten als auch Stütz- platten, die jeweils als Wendeplatten ausgebildet sind, Plattengruppen im
Sinne der Erfindung bilden und gruppenweise in ihren Heimatplattensitzen eingeschliffen bzw. umgesetzt werden können.
Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung bezieht sich auf ein Maschinenwerkzeug für den Einsatz in Werkzeugmaschinen mit einem vorzugsweise als Schneidring 12 ausgebildeten Schneidkörper und mindestens zwei im Schneidkörper in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander aufweisenden Plattensitzen. Die Plattensitze sind mit mindestens einer Gruppe von mindestens zwei dort lösbar angeordneten, gleich ausgebilde- ten Einsatzplatten bestückt, die jeweils mindestens eine Arbeitskante aufweisen, wobei die wirksamen Arbeitskanten der Einsatzplatten einer Gruppe auf dasselbe Nennmaß beschliffen sind. Die Erfindung besteht im Wesentlichen darin, dass die Einsatzplatten als Wendeplatten 18 A-F ausgebildet sind, dass jede einzelne Wendeplatte einer Gruppe in allen Wechselpositio- nen einem definierten Plattensitz 16 A-F zugeordnet ist, und dass die Wendeplatten einer Gruppe jeweils mindestens zwei Arbeitskanten 1 ,2,3,4 aufweisen, von denen je nach Lage der Wendeplatten 18 A-F in den zugehörigen Plattensitzen 16 A-F immer eine sich in einer wirksamen und mindestens eine andere in einer unwirksamen Position befinden. Die Wendeplatten 16 A-F einer Gruppe nehmen miteinander übereinstimmende Wechselpositionen ein, in welchen definierte Arbeitskanten 1 ,2,3,4 einer jeden Wendeplatte einer Gruppe innerhalb des zugehörigen Plattensitzes 16 A-F gleich orientiert sind, wobei die Arbeitskanten 1 ,2,3,4 der Wendeplatten einer Gruppe in allen gemeinsamen Wechselpositionen auf Nennmaß be- schliffen sind. Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, dass sowohl die Herstellung als auch der Plattenwechsel erleichtert wird und dass der Plattenwechsel beim Anwender durchgeführt werden kann.
