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Patent Searching and Data


Title:
MACHINING TABLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/007382
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a machining table (1), particularly for milling and machining devices, wherein the machining table (1) is constructed of a table plate (3, 9) and a stand, and these are connected to each other in a manner in which they incline against each other. A lever device (7) or a wedge device (17) can be provided for setting the inclination.

Inventors:
DEMMELER, Johannes (Vöhlinstrasse 2, Boos, 87737, DE)
Application Number:
EP2008/058877
Publication Date:
January 15, 2009
Filing Date:
July 08, 2008
Export Citation:
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Assignee:
DEMMELER AUTOMATISIERUNGS- UND ROBOTER GMBH (Alpenstrasse 10, Heimertingen, 87751, DE)
DEMMELER, Johannes (Vöhlinstrasse 2, Boos, 87737, DE)
International Classes:
B23Q1/52; B23Q1/25
Attorney, Agent or Firm:
HUTZELMANN, Gerhard et al. (Patentanwaltskanzlei Hutzelmann, Schloss Osterberg, Osterberg, 89296, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Bearbeitungstisch, insbesondere für Fräs- und Bearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungstisch aus einer Tischplatte und einem Untergestell aufgebaut ist und diese gegeneinander neigbar miteinander verbunden sind.

2. Bearbeitungstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Drehlager zwischen Untergestell und Tischplatte vorgesehen ist.

3. Bearbeitungstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager im Bereich einer Kante der Tischplatte angeordnet ist.

4. Bearbeitungstisch nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Hebelanordnung vorgesehen ist, welcher die Tischplatte gegenüber dem Untergestell zu neigen vermag.

5. Bearbeitungstisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung als Kniehebel ausgebildet ist.

6. Bearbeitungstisch nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Antrieb seinrichtung, insbesondere eine Antriebs Spindel oder ein Hydraulikzylinder zur Bewegung der Hebel vorgesehen ist.

7. Bearbeitungstisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Keilanordnung vorgesehen ist, mit deren Hilfe die Tischplatte geneigt werden kann.

8. Bearbeitungstisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilanordnung als zum Tischinneren hin geneigter Keil ausgebildet ist.

9. Bearbeitungstisch nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilanordnung als zum Tischäußeren hin geneigter Keil ausgebildet ist.

10. Bearbeitungstisch nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Keilanordnung und Tischplatte eine verschiebbare Lagerung vorgesehen ist.

11. Bearbeitungstisch nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung gleichzeitig als ein in einer Ebene wirkendes Drehgelenk ausgebildet ist.

12. Bearbeitungstisch nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Keilanordnung und Untergestell eine verschiebbare Lagerung vorgesehen ist.

13. Bearbeitungstisch nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilanordnung verschiebbar auf einer auch das Untergestell tragenden Lagerung gelagert ist.

14. Bearbeitungstisch nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Antrieb seinrichtung, insbesondere eine

Spindelanordnung oder ein Hydraulikzylinder vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Keilanordnung gegenüber dem Untergestell verstellt werden kann.

15. Bearbeitungstisch nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Antrieb seinrichtung, insbesondere eine Spindelanordnung oder ein Hydraulikzylinder vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Keilanordnung gegenüber der Tischplatte verstellt werden kann.

16. Bearbeitungstisch nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilanordnung mit zwei oder mehr Antrieb seinrichtungen ausgerüstet ist, die vorzugsweise an einer Seite quer zur Verschieberichtung an den jeweiligen Aussenkanten angeordnet sind.

17. Bearbeitungstisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Tischplattenunterbau noch eine Bearbeitungsplatte vorgesehen ist, die drehbar auf der Tischplatte gelagert ist.

18. Bearbeitungstisch nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlagerung als Hydrostatik ausgebildet ist.

Description:

Beschreibung

Bearbeitungstisch

Die Erfindung bezieht sich auf einen Bearbeitungstisch, insbesondere für Fräs- und Bearbeitungsmaschinen.

Es sind verschiedene derartige Bearbeitungstische bekannt, die jedoch alle den Nachteil aufweisen, daß die bei verschiedenen Anwendungen notwendigen Bearbeitungen eines schweren Werkstückes unter definierten Winkeln, durch schwenkbare oder dreidimensional arbeitende Bearbeitungsköpfe ausgeführt werden müssen. Oftmals betragen diese Winkel jedoch nur wenige Grad gegenüber der Horizontalen oder Vertikalen. Für leichte Werkstücke ist es bekannt, um eine Rotationsachse schwenkende und über diese angetriebene Schwenktische einzusetzen. Diese sind jedoch nicht für große und schwere Werkstücke geeignet.

Um diese Bearbeitungen ohne Schwenktische ausführen zu können, muss ein Bearbeitungskopf mit den Bearbeitungswerkzeugen, die meistens Fräswerkzeuge sind, gleichzeitig in zwei oder drei Richtungen bewegt werden.

Dies ist zwar mit moderner Maschinentechnik realisierbar, jedoch können dann nur verhältnismäßig geringe Vorschubleistungen gefahren werden. Derartige Bearbeitungsköpfe sind zudem sehr verschleißempfindlich. Die Bearbeitungsmaschine

muss die Bewegung des Bearbeitungskopfes gleichzeitin in mehreren Achsen interpolieren.

Höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten können realisiert werden, wenn nur ein nicht schwenkender Bearbeitungskopf eingesetzt wird.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, auf einfache Art und Weise auch in 2 Ebenen schräge Bearbeitungen an Werkstücken ausführen zu können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bearbeitungstisch aus einer Tischplatte und einem Untergestell aufgebaut ist und diese gegeneinander neigbar miteinander verbunden sind.

Hierdurch kann das Werkstück geneigt werden. Die Bearbeitungsmaschine kann dann in einer Ebene parallel zu den Maschinenachsen den jeweiligen B earbeitungs schritt ausführen. Durch den Einsatz eines einfacheren, nicht neigbaren Bearbeitungskopf werden die Maschinenkosten reduziert. Zudem wird durch die höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit erheblich wirtschaftlicher gefertigt.

Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn wenigstens ein Drehlager zwischen Untergestell und Tischplatte vorgesehen ist.

Durch das Drehlager wird eine Ebene definiert, in der die Tischplatte geneigt wird.

äußerst vorteilhaft ist es dabei auch, wenn das Drehlager im Bereich einer Kante der Tischplatte angeordnet ist.

Durch die Anordnung des Lagers im Kantenbereich wird eine sehr stabile Ausbildung der Tischplatte sichergestellt, die aufgrund der oftmals zu bearbeitenden Gegenstände bis in den 100 Tonnen Bereich hinein notwendig ist.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch dann vor, wenn wenigstens eine Hebelanordnung vorgesehen ist, welcher die Tischplatte gegenüber dem Untergestell zu neigen vermag.

Durch diese Hebelanordnung wird die Neigung der Tischplatte um das Drehgelenk definiert und eingestellt.

Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Hebelanordnung als Kniehebel ausgebildet ist.

Durch einen Kniehebel kann eine nochmals verbesserte Stabilität mit einem geringeren Kraftaufwand zum Verstellen im gewünschten Bereich erzielt werden.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch darin, daß wenigstens eine Antrieb seinrichtung, insbesondere eine Antriebs Spindel oder ein Hydraulikzylinder zur Bewegung der Hebel vorgesehen ist.

Durch eine derartige Antrieb seinrichtung kann die Neigung des Tisches über die Hebelanordnung sehr schnell und einfach, jedoch trotzdem sehr genau eingestellt werden.

Gemäß einer weiteren Fortbildung der Erfindung hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn wenigstens eine Keilanordnung vorgesehen ist, mit deren Hilfe die Tischplatte geneigt werden kann.

Durch eine derartige Keilanordnung lässt sich die Neigung des Tisches um das Drehgelenk mit höchster Stabilität und Präzision bei geringem Kraftaufwand einstellen.

Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Keilanordnung als zum Tischinneren hin geneigter Keil ausgebildet ist.

Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es, wenn die Keilanordnung als zum Tischäußeren hin geneigter Keil ausgebildet ist.

Bei beiden Ausgestaltungen kann eine sehr große Effizienz sichergestellt werden. Es ist auch denkbar, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten der Tischplatte jeweils ein Keil vorgesehen ist, so daß sich nicht nur die Neigung des Tisches, sondern auch dessen Höhe einstellen lässt.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch dann vor, wenn zwischen Keilanordnung und Tischplatte eine verschiebbare Lagerung vorgesehen ist.

Dabei ist es sehr vorteilhaft, wenn die Lagerung gleichzeitig als ein in einer Ebene wirkendes Drehgelenk ausgebildet ist.

Durch die verschiebbare Lagerung kann die Höhe der mit der Keilanordnung unterstützten Tischseite eingestellt werden. Wenn diese zudem noch als Drehgelenk ausgebildet ist, wird die Neigung ausgeglichen.

äußerst vorteilhaft ist es erfindungsgemäß auch, wenn zwischen Keilanordnung und Untergestell eine verschiebbare Lagerung vorgesehen ist.

Hierdurch wird höchste Stabilität erzielt.

Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es auch, wenn die Keilanordnung verschiebbar auf einer auch das Untergestell tragenden Lagerung gelagert ist.

Damit wird durch die Doppelverwendung eine verschiebbare Lagerung eingespart. Der gesamte Tisch kann entlang der Lagerung verschoben werden. Die Lagerung erfüllt

dann nicht nur den Zweck, die Verschiebbarkeit des Tisches zu gewährleisten, sondern auch, eine Verstellung und Verschiebung der Keilanordnung sicherzustellen. Zudem wird dadurch höchste Präzision gewährleistet.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es auch sehr vorteilhaft, wenn wenigstens eine Antrieb seinrichtung, insbesondere eine Spindelanordnung oder ein Hydraulikzylinder vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Keilanordnung gegenüber dem Untergestell verstellt werden kann.

Damit kann auf einfach Art und Weise sehr schnell der Tisch in seiner Neigung verstellt werden.

äußerst vorteilhaft ist es auch, wenn wenigstens eine Antrieb seinrichtung, insbesondere eine Spindelanordnung oder ein Hydraulikzylinder vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Keilanordnung gegenüber der Tischplatte verstellt werden kann.

Dadurch lässt sich der Tisch schnell und einfach in seiner Neigung und eventuell auch in seiner Höhe verstellen.

Besonders vorteilhaft ist es erfindungsgemäß auch, wenn die Keilanordnung mit zwei Antrieb seinrichtungen ausgerüstet ist, die vorzugsweise an einer Seite quer zur Verschieberichtung an den jeweiligen Aussenkanten angeordnet sind.

Hiermit wird sichergestellt, daß die Keilanordnung nicht schief gezogen wird und dadurch eine unerwünschte Ungenauigkeit bei der Unterstützung der Tischplatte auftritt. Gerade bei sehr schweren Werkstücken und unterschiedlicher Belastung kann dies sonst vorkommen.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch dann vor, wenn auf einem Tischunterbau noch eine Bearbeitungsplatte vorgesehen ist, die drehbar auf der Tischplatte gelagert ist.

Dadurch lässt sich das Werkstück sehr leicht um seine senkrecht zur Tischplatte verlaufende Achse drehen und von mehreren Seiten unter in zwei Ebenen gerichteten Winkeln bearbeiten. Es ist denkbar, daß die Tischplatte und/oder die Bearbeitungsplatte Befestigungsvorrichtungen zum Befestigen des Werkstückes durch Spannen oder Klemmen aufweisen.

Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Drehlagerung als Hydrostatik ausgebildet ist.

Damit lässt sich die Bearbeitungsplatte mit minimalstem Kraftaufwand gegenüber der Tischplatte drehen, was gerade bei schweren Werkstücken mehr als vorteilhaft ist.

Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht.

Dabei zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines neigbaren Bearbeitungstisches, wobei die Neigung über eine Hebelmechanik eingestellt wird,

Fig. 2 eine Seitenansicht eines neigbaren Bearbeitungstisches, bei dem die Neigung über eine Keilanordnung eingestellt wird,

Fig. 3 eine Queransicht des Bearbeitungstisches nach Fig. 2, und

Fig. 4 eine Seitenansicht eines neig- und höhenverstellbaren Bearbeitungstisches.

Mit 1 ist in Fig. 1 ein Bearbeitungstisch mit einem Untergestell 2 und einem Tischplattenunterbau 3 bezeichnet. Der Tischplattenunterbau 3 ist mit dem

Untergestell 2 mit einem an einer Seitenkante 4 angeordneten Gelenk 5 verbunden, so daß der Tischplattenunterbau 3 um dieses Gelenk 5 herum gegenüber dem Untergestell 2 gekippt werden kann.

An der dem Gelenk 5 gegenüberliegenden Seitenkante 6 ist eine Hebelanordnung 7 vorgesehen, die zwischen dem Tischplattenunterbau 3 und dem Untergestell 2 angeordnet ist.

Je nachdem, welche Stellung die Hebelanordnung 7 einnimmt, wird der Abstand zwischen dem Untergestell 2 und dem Tischplattenunterbau 3 definiert und so die Neigung des Tischplattenunterbaus 3 gegenüber dem Untergestell 2 eingestellt.

Die in Fig. 1 dargestellte Hebelanordnung 7 ist als Kniehebel ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, daß ein gerade Hebel als Hebelanordnung 7 vorgesehen ist. Dabei kann wenigstens ein Anlenkpunkt der Hebelanordnung verschiebbar ausgeführt sein.

Die Hebelanordnung 7 kann mittels eines Spindelantriebes oder Hydraulikzylinders 8 verstellt werden, so daß hierdurch die Neigung des Tisches jederzeit schnell und einfach geändert werden kann.

Bei einer verstellbaren Anlenkung wenigstens eines Endes der Hebelanordnung 7 kann auch diese beispielsweise von Hand verstellbar ausgebildet werden oder aber auch wieder über einen Spindelantrieb oder einen Hydraulikzylinder verstellbar ausgebildet werden.

Das Gelenk 5 und auch die Hebelanordnung 7 können mehrfach nebeneinander in jeweils einer gemeinsamen Achse vorgesehen sein, oder aber eine gewisse Ausdehnung in Querrichtung aufweisen, um ein Verwinden des Tischplattenunterbaus und der Tischplatte zu vermeiden.

Da derartige Bearbeitungstische 1 gerade bei Fräs- und Bearbeitungsmaschinen eingesetzt werden, müssen diese erhebliche Lasten bis hinein in den 100 Tonnen Bereich aufnehmen können. Hier ist dann eine stabile und verwindung sfreie Ausgestaltung notwendig, um die erforderliche Präzision beim Bearbeiten der Werkstücke einhalten zu können.

Zusätzlich kann noch eine als Tischplatte wirkende Bearbeitungsplatte 9 drehbar auf dem Tischplattenunterbau 3 angeordnet sein, um eine mehrseitige Bearbeitung unter in zwei Ebenen liegenden Winkeln eines darauf liegenden Werkstückes zu ermöglichen oder zu vereinfachen. Zur Befestigung des Werkstückes können Nuten, insbesondere T-Nuten oder auch Bohrungen in der Bearbeitungsplatte 9 und/oder dem Tischplattenunterbau 3 vorgesehen sein.

Die Drehbarbeit der Bearbeitungsplatte 9 kann über ein herkömmliches Drehlager oder aber auch über eine Hydrostatik realisiert sein.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Neigung des Tischplattenunterbaus 3 gegenüber dem Untergestell 2 auch durch eine Keilanordnung 17 bestimmt werden. Um nun die Neigung des Tischplattenunterbaus 3 zu verändern wird die Position der Keilanordnung 17 relativ zum Tischplattenunterbau 3 verändert.

Die Keilanordnung 17 kann große mechanische Belastungen aufnehmen, lässt sich aber aufgrund der durch sie gebildeten schiefen Ebene mit geringem Kraftaufwand verschieben.

Auch bei dieser Ausführungsform wird der Abstand des Tischplattenunterbaus 3 zum Untergestell 2 im Bereich der Seitenkante 6 eingestellt, wohingegen der Abstand im Bereich der Seitenkante 4 fest ist und dort ein Lager 5 vorgesehen ist.

Die Keilanordnung 17 kann mittels eines Hydraulikzylinders 8 verstellt werden. Auch eine Spindelanordnung ist denkbar.

Die Keilanordnung 17 kann eine größere Ausdehnung in der Breite aufweisen oder es können auch mehrere Keilanordnungen 17 nebeneinander vorgesehen sein, so daß der Tischplattenunterbau 3 verwindung sfrei unterstützt wird. Dabei wird auch bei einer unterschiedlichen Lastverteilung auf dem Tischplattenunterbau 3 eine gleichmässige Höhe und damit größte Präzision sichergestellt. Die Keilanordnungen 17 können trotz ungleichmässiger Lastverteilung sehr leicht und mit geringem Kraftaufwand verstellt werden. Die Drehebene des Werkstückes wird hochgenau eingehalten.

Es ist denkbar, daß die Keilanordnungen 17 jeweils mit zwei an einer Seite angeordneten Hydraulikzylindern 8 oder auch Spindelantrieben oder dergleichen versehen ist, um eine ungewollte Schräg Stellung der Keilanordnung 17 durch beispielsweise stark unterschiedliche Belastung des Tischplattenunterbaus 3 durch schwere Werkstücke zu vermeiden. Eine derartige Schräg Stellung würde eine ungleichmässige Unterstützung des Tischplattenunterbaus 3 zur Folge haben, so daß die Höhe nicht mehr definiert wäre und die Präzision leiden würde.

Das Untergestell 2 kann auf einer Lagerung 20 längs verschiebbar befestigt sein. Wie in Fig. 2 dargestellt kann auch die Keilanordnung 17 mit auf dieser Lagerung 20 verschiebbar gelagert sein.

Die Keilanordnung 17 kann aber auch zum Untergestell 2 hin verschiebbar gelagert sein.

Zwischen der Keilanordnung 17 und dem Tischplattenunterbau 3 ist eine weitere verschiebbare Lagerung 18 vorgesehen, die zusätzlich zum Ausgleich der Verkippung des Tischplattenunterbaus 3 noch ein Drehgelenk 19 aufweist, dessen Achse parallel zu der des Drehgelenkes 5 verläuft.

Die Verstellung der Keilanordnung 17 kann gegenüber dem Tischplattenunterbau 3 und/oder dem Untergestell 2 erfolgen.

Es ist auch denkbar, daß auch unter der Seitenkante 4 eine weitere Keilanordnung 17 vorgesehen ist, so daß beide Seitenkanten 4 und 6 von Keilanordnungen 17 unterstützt werden. Bei dieser Ausgestaltung kann sowohl die Neigung des Tischplattenunterbaus 3 als auch deren Höhe über dem Untergestell 2 durch die Stellung der Keilanordnungen 17 definiert sein. Hierzu ist es notwendig, daß wenigstens eine der Keilanordnungen 17 eine definierte Position gegenüber dem Tischplattenunterbau 3 einnimmt.

Die Keilanordnung 17 kann entweder zur Tischmitte hin abfallend oder aufsteigend ausgebildet sein.

Es ist auch denkbar, daß eine Kombination aus Hebelanordnung 7 und Keilanordnung 17 vorgesehen wird. So ist es denkbar, daß unter der Seitenkante 4 eine Hebelanordnung 7 vorgesehen ist und unter der Seitenkante 6 eine Keilanordnung 17, wodurch sich weitreichende Verstellmöglichkeiten bezüglich der Schräg Stellung des Tischplattenunterbaus 3 ergeben.

Die Neigung des Tischplattenunterbaus 3 erfolgt oftmals im Bereich von +/- 10°. Größere Neigungswinkel bis zu 90° sind bei entsprechender Dimensionierung denkbar.

Es ist auch denkbar, daß das Gelenk 5 in der Tischmitte angeordnet ist und die Neigung des Tischplattenunterbaus 3 über eine oder zwei gegenüber angeordnete Hebelanordnungen 7 oder Keilanordnungen 17 eingestellt wird.