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Patent Searching and Data


Title:
MAGNETIC COUPLING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/197283
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a magnetic coupling comprising an inner rotor (11) and an outer rotor (9) which surrounds at least part of the former, the two rotors being provided with magnetic material (18) and being coupled to one another by magnetic forces. The inner rotor (11) and/or the outer rotor (9) comprise powdery magnetizable material (18) which is magnetized from the side opposite the other rotor at a plurality of points distributed along the circumference.

Inventors:
BENDIXEN, Flemming Buus (Højlundsvej 5, Hobro, DK-9500, DK)
KJELDSTEEN, Peter (Ådiget 21, Ålestrup, DK-9620, DK)
SØGAARD, Allan Ivo (Løgstørvej 62, Hobro, DK-9500, DK)
Application Number:
EP2015/061657
Publication Date:
December 30, 2015
Filing Date:
May 27, 2015
Export Citation:
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Assignee:
GRUNDFOS HOLDING A/S (Poul Due Jensens Vej 7-11, Bjerringbro, DK-8850, DK)
International Classes:
F04D13/02; H01F13/00; H02K49/10
Foreign References:
US20110241469A12011-10-06
US5915931A1999-06-29
US3678436A1972-07-18
US20020180425A12002-12-05
Other References:
ZHU Z Q ET AL: "Halbach permanent magnet machines and applications: a review", IEE PROCEEDINGS: ELECTRIC POWER APPLICATIONS, INSTITUTION OF ELECTRICAL ENGINEERS, GB, vol. 148, no. 4, 6 July 2001 (2001-07-06), pages 299 - 308, XP006016918, ISSN: 1350-2352, DOI: 10.1049/IP-EPA:20010479
Attorney, Agent or Firm:
VOLLMANN & HEMMER (Wallstraße 33a, Lübeck, 23560, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Magnetische Kupplung mit einem inneren Rotor (1 1 ) und einem diesen zumindest teilweise umgebenden äußeren Rotor (9), die jeweils magnetisches Material (18) aufweisen und die durch mag- netische Kräfte miteinander gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Rotor (1 1 ) und/oder der äußere Rotor (9) pul verförmiges, magnetisierbares Material (18) beinhalten, welches von der Seite, welche dem anderen Rotor gegenüberliegt, an mehreren über den Umfang verteilten Stellen magnetisiert ist. 2. Magnetische Kupplung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierung derart ist, dass sich in gekuppeltem Zustand in Ebenen quer zur Längsmittel- und Rotationsachse (28) der Kupplung eine wellenlinienförmige, vorzugsweise sinusförmige Verteilung der magnetischen Flussdichte (B) zwischen den Rotoren (9, 1 1 ) einstellt.

Magnetische Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierung über den Umfang des Rotors (9, 1 1 ) in gleichem Winkelabstand bezogen auf die gemeinsame Längsmittel- und Rotationsachse (28) der Kupplung verteilt ist.

Magnetische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (9, 1 1 ) ein hermetisch abgeschlossenes Behältnis (15, 24) aufweist, in dem das magnetische Material (18) vorzugsweise in verdichteter Form angeordnet ist. Magnetische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor einen zumindest einseitig offenen Ringraum aufweist, in dem das magnetische Material vorzugsweise in verdichteter Form angeordnet ist, wobei das pulver- förmige magnetische Material eine schützende Beschichtung aufweist sowie mit einem Haftmittel versehen ist.

Magnetische Kupplung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Behältnis oder der Ringraum (15) des äußeren Rotors (1 1 ) eine hohlzylindrische Form aufweist und dass das Verhältnis vom Abstand Xa benachbarter magnetischer Pole (S, N) am Innendurchmesser des äußeren Rotors (1 1 ) zur Dicke Ta des magnetischen Materials im äußeren Rotor (1 1 ) zwischen 2 und 3 beträgt.

Magnetische Kupplung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Behältnis oder der Ringraum (24) des inneren Rotors (9) eine hohlzylindrische Form hat und dass das Verhältnis vom Abstand Xi benachbarter magnetischer Pole (S, N) am Außendurchmesser des inneren Rotors (9) zur Dicke Ti des magnetischen Materials (18) im inneren Rotor zwischen 2 und 3 beträgt.

8. Magnetische Kupplung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Abstand Xa, Xi zur Dicke Ta, Ti 2,2 bis 2,8, vorzugsweise 2,5 beträgt.

Magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Permeabilität der das magnetische Material umgebenden äußeren Wand (14) des äußeren Rotors (1 1 ) zwischen 1 und 2 beträgt. Magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pole (N, S) im inneren und im äußeren Rotor (9, 1 1 ) in Längsrichtung gesehen schräg, vorzugsweise unter Richtungswechsel schräg verlaufen, und zwar in einem Winkel zwischen 10° und 60°, vorzugsweise von 15°, bezogen auf eine Parallele zur Längsmittel- und Rotationsachse (28).

Magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pole (N, S) im inneren und im äußeren Rotor (9, 1 1 ) in Längsrichtung gesehen kurvenförmig verlaufen.

Magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das pulverförmige magneti- sierbare Material (18) zu 0 bis 50 Vol-% aus weichmagnetischen Stoffen und zu 50 bis 100 Vol-% aus hartmagnetischen Stoffen besteht.

Magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Rotoren (9) Permanentmagnete aufweist, die in einer Halbach-Array-Konfiguration angeordnet sind

Magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Material (18) im Rotor (9) durch einen oder mehrere vorzugsweise ringförmige und aus pulverförmigen Material (18) vorgeformte Formkörper gebildet ist. Verfahren zum Hersfellen eines Rofors für eine magnetische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass pul verförmiges, magnefisierbares Material (18) im oder am Rotor (9, 1 1 ) angeordnet wird, wonach eine Magnetisierung von der kupplungsakfiven Seite des Rofors (9, 1 1 ) aus erfolgt, und zwar entsprechend der gewünschten Polzahl in gleichem Abstand über den Umfang der Seife verfeilt.

Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material (18) in den Rotor (9, 1 1 ) eingebracht und dort verdichtet wird, wonach der Rotorraum durch Schweißen und/oder Umformung einer Roforwand verschlossen wird.

Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material (18) zu einem vorzugsweise ringförmigen Formkörper verbunden wird, der dann in einem Raum (15, 24) innerhalb des Rofors (9, 1 1 ) angeordnet wird, der nachfolgend hermefisch verschlossen wird.

Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material (18) für einen Rotor in zwei oder mehr ringförmige Formkörper gebracht wird, die nachfolgend in einem Ringraum (15, 24) des Rofors (9, 1 1 ) diesen ausfüllend übereinanderliegend angeordnet und gegebenenfalls verdichtet werden, wonach der Ringraum hermetisch verschlossen wird.

19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierung aller Pole (N, S) des Rofors (9, 1 1 ) gleichzeitig erfolgt.

Description:
Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine magnetische Kupplung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen sowie ein Verfahren zum Herstellen eines Rotors für eine solche magnetische Kupplung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 15 angegebenen Merkmalen.

Magnetische Kupplungen der in Rede stehenden Art zählen zum Stand der Technik und werden beispielsweise bei Kreiselpumpen eingesetzt, um die Motorwelle mit der Pumpenwelle antriebszuverbinden, gleichzeitig diese jedoch mechanisch voneinander zu trennen. Insbesondere bei Pumpen, die zum Fördern von aggressiven Medien vorgesehen sind, ist eine solche magnetische Kupplung vorgesehen, wobei in dem Spalt zwischen dem inneren und dem äußeren Rotor ein Spaltrohr angeordnet ist, welches Teil eines Spaltrohrtopfes bildet, der die Pumpe hermetisch nach außen und somit insbesondere auch zum Motor hin ab- schließt.

Aus EP 2 056 432 AI zählt eine magnetische Kupplung zum Stand der Technik, in der quaderförmige Permanentmagnete verbaut sind, die einerseits in einem inneren Rotor und andererseits in einem äußeren Ro- tor angeordnet sind. Die Herstellung solcher Rotoren ist vergleichsweise aufwändig, da die Permanentmagnete zuverlässig in den jeweiligen Rotoren festzulegen sind. Darüber hinaus weist die bekannte magnetische Kupplung eine radiale Baugröße auf, die durch die Permanentmagnete einerseits, die mechanische Konstruktion andererseits, aber auch durch das erforderliche weichmagnetische„Backing" bedingt ist, welches als Joch dient und erforderlich ist, um die magnetischen Kreise zu schließen.

Insoweit günstiger ist die aus US 6,841 ,910 B2 bekannte magnetische Kupplung, bei der die Magnete als Halbach-Array angeordnet sind, also eine Konfiguration aufweisen, die ein solches„Backing" überflüssig macht und magnetisch hoch effektiv ist. Die dort beschriebene Kupplung ist allerdings extrem bauaufwändig, da zum einen die Permanentmagnete eine spezielle und an den jeweiligen Durchmesser der Rotoren angepasste Form aufweisen, die zum einen aufwändig in der Herstellung und zum anderen noch aufwändiger in der Montage sind.

Im Übrigen stellt sich bei den Permanentmagneten der Kupplungen der vorgenannten Art das Problem der Wiederverwertung. Diese müssen im Recyclingfall sorgfältig von den Tragkörpern getrennt werden und können erst dann aufwändig recycelt werden.

Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine magnetische Kupplung der eingangs genannten Art zu schaffen, die zum einen kostengünstig herstellbar ist, die zum anderen bei vergleichsweise kleiner Baugröße hohe Momente übertragen kann und bei der das magnetische Material gegebenenfalls gut recycelt werden kann. Des Weiteren soll ein Verfahren zur Herstellung der Rotoren einer solchen Kupplung bereitgestellt werden.

Diese Aufgabe wird durch eine magnetische Kupplung mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Der verfahrensmäßige Teil dieser Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den in Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen angegeben. Hierbei können die in den Unteransprüchen und der Beschreibung angegebenen Merkmale jeweils für sich aber auch in geeigneter Kombination die erfindungsgemäße Lösung gemäß Anspruch 1 bzw. Anspruch 15 weiter ausgestalten.

Die magnetische Kupplung gemäß der Erfindung weist einen inneren Rotor und einen diese zumindest teilweise umgebenden äußeren Rotor auf, die jeweils magnetisches Material beinhalten und die durch magnetische Kräfte miteinander gekuppelt sind. Gemäß der Erfindung be- inhaltet der inneren Rotor oder der äußere Rotor oder beide Rotoren pulverförmiges magnetisierbares Material, welches von der Seite, welche dem anderen Rotor gegenüberliegt, in mehreren über den Umfang verteilten Stellen magnetisiert ist. Grundgedanke der Erfindung ist es, einen Rotor der Kupplung nicht, wie beim Stand der Technik bekannt, aus Permanentmagneten aufzubauen, sondern mit pulverförmigem, magnetisierbarem Material zu versehen, welches dann nach Einbau in den Rotor von der Seite aus magnetisiert wird, an welcher später der damit magnetisch gekuppelte ande- re Rotor gegenüberliegt und zwar an mehreren über den Umfang verteilten Stellen, je nach Anzahl der Magnetpole. Nach der Erfindung ist es möglich, komplexe Magnetisierungsmuster in dem magnetisierbaren Material zu erzeugen, Muster die mit vorgefertigten Magneten nur schwer erreichbar sind.

Grundsätzlich kann das pulverförmige, magnetisierbare Material, welches zum Aufbau des mindestens einen Rotors zum Einsatz kommt, durch Hilfsstoffe behandelt sein, sei es, dass diese den Zusammenhalt fördern, die Korrosionsbeständigkeit erhöhen oder eine andere Eigen- schaff verbessern. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn das pulverförmige, magnetisierbare Material als solches, also ohne solche Zusatzstoffe, Verwendung findet, da dann bezogen auf das zur Verfügung stehende Volumen eine maximale Dichte von magnetisierbarem Material einsetzbar ist, welches nach der Magnetisierung vergleichsweise große magnetische Kräfte erzeugt. Ein besonderer Vorteil eines solchen reinen, nicht mit Zusatzstoffen vermengten pulverförmigen, magneti- sierbaren Materials ist es, dass es später in einfacher Form recycelt werden kann, indem es auf eine Temperatur erhitzt wird, bei welcher die Magnetisierung verloren geht, wonach es dann ohne weitere Aufbereitung wiederverwendet werden kann. Bei der magnetischen Kupplung gemäß der Erfindung handelt es sich vorzugsweise um eine Radialkupplung. Als magnetisierbares Material kann sowohl isotropisches als auch anisotropisches Material Verwendung finden. Besonders vorteilhaft ist die Magnetisierung derart, dass sich im gekuppelten Zustand in Ebenen quer zur Längsmittel- und Rotationsachse der Kupplung eine wellenlinienförmige, vorzugsweise sinusförmige Verteilung der magnetischen Flussdichte zwischen den Rotoren einstellt. Eine sinusförmige Verteilung der magnetischen Flussdichte zwischen den Rotoren ist optimal, Abweichungen sind jedoch in Grenzen tolerierbar, sodass auch eine wie auch immer geartete wellenlinienförmige Verteilung ausreichend sein kann, um das erforderliche Moment zu übertragen. Mit der Erfindung kann eine geringe Verzerrung der Sinus-Form erreicht werden. So liegt das THD (Total Harmonie Distortion) im Bereich von 3,5 %.

Vorteilhaft erfolgt die Magnetisierung über den Umfang des Rotors im gleichen Winkelabstand bezogen auf die gemeinsame Längsmittel- und Rotationsachse der Kupplung verteilt. Dabei weisen die beiden Rotoren stets die gleiche Polzahl auf, beispielweise acht oder zwölf über den Umfang gleichmäßig verteilte magnetische Pole. Da das magnetische Material häufig korrosionsanfällig ist, ist es insbesondere beim Einsatz der magnetischen Kupplung in einer Pumpe aber auch bei anderen Anwendungen vorteilhaft, wenn dieses in einem hermetisch abgeschlossen Behältnis angeordnet ist. Vorteilhaft weist daher der Rotor ein solches Behältnis auf, in dem das magnetisierbare und nach der Magnetisierung magnetische Material angeordnet ist. Dabei ist das Material vorteilhaft in verdichteter Form angeordnet, um zum einen die Materialdichte und damit auch die magnetischen Kräfte zu erhöhen, zum anderen damit dieses im Rotor lagebeständig ist, d. h. durch die Momentenbelastung zwischen den Rotoren nicht bewegt wird. Hierzu können gegebenenfalls unterstützende Maßnahmen beim Material selbst aber auch rotorseitig vorgesehen sein, wie beispielsweise Vorsprünge, Mitnehmer, Speichen oder dergleichen, welche in das magnetische Material eingreifen und einen gewissen Formschluss er- zeugen.

Ein solches Behältnis innerhalb eines Rotors kann jedoch auch durch einen zumindest einseitig offenen Ringraum gebildet, in den das magnetisierbare Material in verdichteter Form eingefüllt wird, um dann nachfolgend magnetisiert zu werden. Dabei ist das pulverförmige, magnetische Material in einem offenen Raum vorteilhaft mit einer schützenden Beschichtung versehen sowie mit einem Haftmittel. Das Haftmittel sorgt dafür, dass das pulverförmige, magnetische Material in seiner Stellung im Raum verbleibt, auch wenn der Ringraum zumindest einseitig offen ausgebildet ist. Die schützende Beschichtung sorgt dafür, dass das magnetische Material nicht korrodiert, d. h., es ist also geschützt vor Umgebungseinflüssen.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest das Behältnis oder der Ring- räum des äußeren Rotors eine hohlzylindrische Form aufweist und das Verhältnis vom Abstand Xa benachbarter magnetischer Pole am Innendurchmesser des äußeren Rotors zur Dicke T a des magnetischen Materials im äußeren Rotor zwischen 2 und 3 beträgt. Das Verhältnis hat sich als besonders günstig erwiesen und stellt ein Optimum zwischen Materialeinsatz und Effizienz dar, es sorgt zudem dafür, dass bei der eingangs beschriebenen Magnetisierung der magnetische Fluss im We- sentlichen innerhalb des Ringraumes verbleibt bzw. zu dem in magnetischer Wirkverbindung stehenden Rotor fließt. Das vorgenannte Größenverhältnis ist auch für den inneren Rotor von Vorteil, wenn nämlich dort ein hohlzylindrisches Behältnis oder ein entsprechender Ringraum vorgesehen ist, wobei der Abstand Xi benachbarter magnetischer Pole am Außendurchmesser des inneren Rotors zur Dicke Ti des magnetischen Materials im inneren Rotor zwischen 2 und 3 beträgt. Der innere Rotor muss nicht grundsätzlich als Ringkörper ausgebildet sein, dieser kann auch zylindrisch oder mit einem Kern aus Vollmaterial gebildet sein. Es genügt allerdings dort magnetisches Material in dem vorgenannten Größenverhältnis anzuordnen.

Ungeachtet ob es sich um den inneren oder äußeren Rotor handelt, vorteilhaft ist das Verhältnis von Abstand Xa bzw. X, zur Dicke T a bzw. Ti in einer Größenordnung zwischen 2,2 bis 2,8, vorzugsweise etwa 2,5.

Wenn, was zweckmäßig ist, das magnetisierbare und nach dem Mag- netisieren magnetische Material im Ringraum des Rotor hermetisch abgeschlossen und die äußere Wand des Rotors so ausgelegt ist, dass die Permeabilität der das magnetische Material umgebenden Wand zwi- sehen 1 und 2 beträgt, dann wird der magnetische Fluss im Wesentlichen innerhalb des Rotors gehalten, ein„Backing" bzw. Joch für den magnetischen Rückfluss ist nicht erforderlich, was fertigungstechnisch und hinsichtlich der Baugröße vorteilhaft ist. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, die magnetischen Pole im inneren und im äußeren Rotor in Längsrichtung gesehen schräg zu stellen, und zwar in einem Winkel zwischen 10° und 60°, vorzugsweise 15° bezogen auf eine Parallele zur Längsmit- fel- und Rotationsachse, wobei die Schrägstellung unter Richtungswechsel erfolgen kann oder auch längs einer Kurve, wobei es Sinn und Zweck der Gestaltung (Schrägstellung oder Kurvenverlauf) ist, dass die Länge des Pols gegenüber der geometrischen Höhe des Rotors vergrößert wird. Hierdurch können die Spaltrohrverluste minimiert werden. Insbesondere wird ein V-förmiger Verlauf der Pole bevorzugt, d. h. es ergibt sich ein Zickzack-Muster über die Höhe des jeweiligen Rotors. Vorteilhaft besteht das pulverförmige magnetisierbare Material, das für den inneren und/oder äußeren Rotor eingesetzt wird, zu 0 % bis 50 % aus weichmagnetischen Stoffen und zu 50 % bis 100 % aus hartmagnetischen Stoffen. Die Wahl der Zusammensetzung wird nach wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten erfolgen, d. h. es wird so viel wie möglich von dem kostengünstigeren Material verwendet, wohingegen von dem teureren Material so viel zugesetzt wird, wie dies für die technische Funktion, d. h. die Übertragung des Drehmoments, erforderlich ist. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann einer der Rotoren mit Permanentmagneten ausgestattet sein, wie dies zum Stand der Technik zählt, wobei diese dann allerdings besonders vorteilhaft in einer Halbach-Array Konfiguration angeordnet sind, um eine hohe magnetische Effizienz sicherzustellen.

Fertigungstechnisch besonders vorteilhaft ist es, wenn das magnetisierbare bzw. später magnetische Material im Rotor durch einen oder mehrere vorzugsweise ringförmig und aus pulverförmigem Material vorgeformte Formkörper gebildet ist. Diese Formkörper sind vorteilhaft oh- ne Haftmittel nur durch Pressen des Pulvers gebildet und weisen einen gewissen inneren Zusammenhalt auf, der zumindest dazu ausreicht, um diese maschinell zu handhaben und im Rotor anzuordnen bzw. im Be- hältnis des Rotors anzuordnen. Diese Formkörper können gegebenenfalls Formschlussmittel aufweisen, welche mit entsprechend ausgebildeten Formschlussmitteln rotorseitig zusammenwirken, um so sicherzustellen, dass eine Drehsicherung des jeweiligen Formkörpers innerhalb des Rotors vorhanden ist. Das Vorformen erfolgt vorteilhaft durch Pressen, was zudem den Vorteil hat, dass die Materialdichte erhöht wird, wodurch auch die späteren magnetischen Eigenschaften verbessert werden. Gegebenenfalls kann das pulverförmige Material durch geeignetes Haftmittel zu einem stabilen und handhabbaren Formkörper ausgebildet werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen eines Rotors für eine magnetische Kupplung gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das pulverförmige magnetisierbare Material zunächst im oder am Rotor angeordnet wird, wonach eine Magnetisierung von der kupplungsaktiven Seite des Rotors aus erfolgt, und zwar entsprechend der gewünschten Polzahl im gleichen Abstand über den Umfang der Seite verteilt. Ein solches Verfahren kann automatisiert erfolgen. Das magnetisierbare Material ist einfach zu handhaben, da es noch nicht magnetisch ist und somit wie Schüttgut förderbar ist. Durch Verpressen können gegebenenfalls Formlinge gebildet werden, die mechanisch handhabbar sind. Dabei ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das magnetisierbare Material in den Rotor eingebracht, d. h. in einen eigens dafür vorgesehenen Raum im Rotor eingebracht wird, beispielsweise einen Ringraum, und dort verdichtet wird, wonach der Rotorraum durch Schweißen und/oder Umformung einer Rotorwand verschlossen wird. Dabei kann das magnetisierbare Material entweder pulverförmig eingebracht oder schon vorgeformt eingebracht werden. Auch in letzterem Fall ist es vorteilhaft, eine weitere Verdichtung innerhalb des Rotors erfolgen zu lassen. Dabei wird der Rotorraum entweder durch Schweißen hermetisch abgeschlossen oder durch Umformung, also durch Faltung des Randes nach innen, gegebenenfalls mit nachfolgendem Schweißen, verschlossen. Das vorgeformte magnetisierbare Material kann sich als ein Ring ungebrochen über 360° erstrecken oder als Teilringe mit einer Erstreckung von z. B. 180° ausgeführt werden.

Der hermetische Verschluss kann statt durch Schweißen auch durch Kleben oder durch Vorsehen geeigneter Dichtmittel zwischen den Fügeelementen hergestellt werden.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das magnetisierbare Material für einen Rotor in zwei oder mehr ringförmige Formkörper vorzugsweise durch Pressen gebracht wird, die nachfolgend in einem Ringraum des Rotors diesen ausfüllend übereinanderliegend angeordnet und vorteilhaft nochmals verdichtet werden, wonach dann der Ringraum hermetisch verschlossen wird.

Grundsätzlich erfolgt die Magnetisierung des inneren Rotors vom Außenumfang her und die des äußeren Rotors vom Innenumfang her. Dies kann schrittweise erfolgen, indem ein Pol durch Anlegen eines Elektromagneten erzeugt wird, wonach der jeweilige Rotor um einen vorbestimmten Winkel weitergedreht wird und dies so lange erfolgt, bis alle Pole gleichmäßig verteilt um die Längsmittelachse hergestellt sind. Erstaunlicherweise hat sich allerdings herausgestellt, dass es von beson- derem Vorteil ist, wenn alle Pole gleichzeitig hergestellt werden. Das hat den Vorteil, dass die Verzerrung der sinusförmigen Verteilung der magnetischen Flussdichte niedrig gehalten werden kann.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen darge- stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: in stark vereinfachter Längsschnittdarstellung eine mehrstufige Kreiselpumpe mit Motorstuhl und darin befindlicher magnetischer Kupplung, die Einzelheit B aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, in stark vereinfachter vergrößerter und perspektivischer Längsschnittdarstellung einen inneren und einen äußeren Rotor, in schematischer Darstellung den äußeren Rotor beim Mag- netisieren, die Magnetisierung im innerem und äußeren Rotor sowie die Flussdichteverteilung im Spalt zwischen den Rotoren in einer Ebene quer zur Längsachse, die magnetische Ausrichtung im äußeren Rotor in einer Ebene quer zur Längsachse, die magnetische Ausrichtung im inneren Rotor in einer Ebene quer zur Längsachse, die magnetische Ausrichtung und den magnetischen Fluss in einer magnetischen Kupplung mit quaderförmigen Permanentmagneten nach dem Stand der Technik und die magnetische Ausrichtung und den magnetischen Fluss in einer Kupplung gemäß der Erfindung in einer Ebene quer zur Längsachse. Die in Fig. 1 dargestellte Kreiselpumpe ist eine mehrstufige Kreiselpumpe 1 , die in ihrem Aufbau bekannten Kreiselpumpen des Typs Grundfos CR entspricht. Es handelt sich hierbei um eine mit vertikaler Welle 2 betriebene Pumpe mit einem bodenstehenden Fuß 3, an den ein mittlerer, durch einen Mantel 4 nach außen hin abgeschlossenen Abschnitt anschließt, in dem Kreiselräder 5 auf der Welle 2 sitzen. Der einerseits im Fuß 3 aufgenommene Mantel 4 ist andererseits in einem Kopfteil 6 aufgenommen, aus dem das obere Ende der Welle 2 herausgeführt ist. Oberhalb des Kopfteils 6 ist ein sogenannter Motorstuhl 7 angeordnet, der zur Aufnahme eines in Fig. 1 nicht dargestellten Elektromotors zum Antrieb der Pumpe 1 vorgesehen ist.

Im Bereich des Motorstuhls 7 ist eine magnetische Kupplung 8 vorgesehen, die einen äußeren Rotor 9 aufweist, der über eine Aufnahme 10 mit einer Motorwelle verbunden ist, sowie einen inneren Rotor 1 1 aufweist, der drehfest mit dem oberen Ende der Welle 2 verbunden ist. Zwischen dem äußeren Rotor 9 und dem inneren Rotor 1 1 ist ein Spaltrohrtopf 12 angeordnet, welcher die Pumpe 1 im Bereich des Kopfteils 6 hermetisch abschließt.

Bei der dargestellten Kreiselpumpe 1 handelt es sich um eine Inline- pumpe. Die über einen Sauganschluss in einen Saugraum 13 im Fuß 3 gelangte Flüssigkeit wird über die übereinanderliegenden Pumpenstufen vom Laufrad zum Leitapparat und von da zur nächsten Stufe ge- fördert und über einen innerhalb des Mantels 4 gebildeten Ringkanal in den Fuß 3 zurück und dort zu einem Druckanschluss geleitet, wie dies an sich zum Stand der Technik zählt, auf den insoweit verwiesen wird. Die Antriebsverbindung zum Motor erfolgt über die magnetische Kupplung 8, wobei der äußere Rotor 9 drehfest mit der Motorwelle und der innere Rotor 1 1 drehfest mit der Welle 2 der Kreiselpumpe 1 verbunden ist. Die Momentenübertragung erfolgt ausschließlich magnetisch durch den Spaltrohrtopf 12 hindurch. Der äußere Rotor 9 hat eine im Wesentlichen hohlzylindrische Ringform mit einer verstärkten tragenden Außenwand 14, welche einen nach oben offenen Ringraum 15 radial nach außen hin begrenzt. Nach un- ten ist dieser Ringraum 15 durch eine den Boden des Ringraums 15 bildende Wand 16 begrenzt, die bündig an die Außenwand 14 anschließt. Parallel zur Außenwand 14 erstreckt sich an der Innenseite der Wand 16 eine Innenwand 17 so weit nach oben wie der in den Figuren 2 und 3 deutlich sichtbare verstärkte Teil der Außenwand 14 reicht. Dieser nach oben offene Ringraum 15 ist mit magnetisierbarem, pulverförmigem Material 18 gefüllt, welches in den Ringraum 15 eingefüllt und durch ein Presswerkzeug von oben verdichtet ist. Dabei kann das pulverförmige Material 18 entweder pulverförmig in den Ringraum 15 eingefüllt und schichtweise verdichtet sein oder durch zuvor durch Pressen gebildete (nicht dargestellte) Formkörper, die übereinanderliegend in den Ringraum 15 eingelegt und anschließend nochmals verpresst sind, bestehen.

Dieser Ringraum 15 ist nach dem Befüllen und Verdichten mit pulver- förmigem, magnetisierbarem Material 18 durch einen ringförmigen Deckel 19 verschlossen worden, welcher den Ringraum 15 nach oben hin abschließt und umlaufend mit der Innenwand 17 und der Außenwand 14 verschweißt ist, sodass das Material 18 durch das umgebende Material, das hier Edelstahl ist, hermetisch abgeschlossen ist. Die Außenwand 14 weist einen nach oben ragenden kragenförmigen Abschnitt 21 auf, welcher zur Aufnahme eines entsprechend stufenförmig ausgebildeten Drehteils 20 vorgesehen ist, welches Teil der Aufnahme 10 für die Motorwelle bildet. Das Drehteil 20 ist an beiden Seiten umlaufend mit dem äußeren Rotor 9 durch Schweißen verbunden.

Das so gebildete und in Fig. 4 schematisch dargestellte Rotorbauteil wird dann durch Einfahren eines Kopfes 22 einer Magnetisiervorrichtung von der Innenseite her, also an der Innenwand 17 magnetisiert, und zwar derart, dass im gleichen Winkelabstand über den Umfang verteilt die gewünschte Anzahl von Polen, hier beispielsweise acht Pole erzeugt werden. Der Kopf 22 weist hierzu acht (nicht dargestellte) Magnetisier- sonden auf, welche über einen oder mehrere Elektromagneten magnetisch angesteuert sind und die gewünschte Magnetisierung des Materials 18 derart durchführen, dass in Verbindung mit dem weiter unten noch im Einzelnen beschriebenen ebenfalls achtpoligen inneren Rotor 1 1 in gekuppeltem Zustand eine sinusförmige Verteilung der magneti- sehen Flussdichte im Spalt zwischen den Rotoren 9 und 1 1 , also im Bereich des Spaltrohrtopfes 12, entsteht, wie dies anhand von Fig. 5 schematisch dargestellt ist.

Der innere Rotor 1 1 ist in der dargestellten Ausführungsform ähnlich auf- gebaut wie der äußere Rotor 9. Er weist eine verstärkte Innenwand 23 auf, die hohlzylindrisch ausgebildet ist und an die sich nach außen hin ein Ringraum 24 anschließt, der an seiner Unterseite durch einen Boden 25 und an seiner Außenseite durch eine umlaufende Außenwand 26 begrenzt ist. Dieser Ringraum 24 ist ebenfalls mit pulverförmigem, mag- netisierbarem Material 18 gefüllt, das dort verdichtet ist. Hier kann in analoger Weise zum äußeren Rotor 9 entweder das Material 18 schichtweise eingefüllt und verdichtet oder bevorzugt in vorgepressten Formteilen in Form von Ringen eingelegt werden, die gegebenenfalls in ihrer Gesamtheit noch einmal innerhalb des Ringraums 24 verpresst werden, wonach dieser nach oben hin durch einen ringförmigen Deckel 27 abgeschlossen wird, der an seiner Außenseite umlaufend mit der Außenwand 26 und am Innenumfang umlaufend mit der Innenwand 23 verschweißt ist, sodass der Ringraum 24 mit dem darin befindlichen Material 18 hermetisch abgeschlossen ist. Die Innenwand 23 ist drehfest mit der Welle 2 der Kreiselpumpe 1 verbunden. Das magneti- sierbare Material 18 innerhalb des Ringraums 24 ist an der Außenseite, also von der Außenwand 26 aus, magnetisiert, und zwar ebenfalls in acht Polen, die vorzugsweise gleichzeitig magnetisiert sind und einen gleichen Winkelabstand um die Längsmittelachse 28 aufweisen, der 45° beträgt. Anhand der Figuren 6 und 7 ist die Magnetisierung des Materials 18 innerhalb des Ringraums 15 bzw. des Ringraums 24 deutlich zu erkennen. Dort ist auch dargestellt, welche Größenverhältnisse zu bevorzugen sind. Figur 6, welche einen Schnitt quer zur Längsachse 18 durch den äußeren Rotor 9 darstellt, verdeutlicht, wie die magnetischen Ausrich- tungen der hier beispielhaft dargestellten acht Pole innerhalb des magnetischen Materials 18 gerichtet ist. Der innere Rotor und der äußere Rotor weisen die gleiche Polzahl auf.

Besonders effektiv ist die Anordnung dann, wenn der Abstand Xa, also der Abstand benachbarter magnetischer Pole am Innendurchmesser, d. h. an der Innenwand 17 des äußeren Rotors 9 zur Dicke T a des magnetischen Materials 18 im äußeren Rotor 9 zwischen 2 und 3, vorzugsweise 2,5 beträgt. Entsprechend gilt, dass die Dimensionierung des inneren Rotors 1 1 so gewählt ist, dass das Verhältnis vom Abstand Xi be- nachbarter magnetischer Pole am Außendurchmesser der Außenwand 26 des inneren Rotors 1 1 zur Dicke Ti des magnetischen Materials im inneren Rotor 1 1 zwischen 2 und 3, bevorzugt zwischen 2,2 und 2,8, idealerweise 2,5 beträgt. Falls das Verhältnis kleiner als 2 ist, so hat der Magnet einen ungünstigen Arbeitspunkt, weil das Magnetmaterial schlecht ausgenutzt wird. Ist T zu groß, so wird das Magnetisieren erheblich erschwert. Im Idealfall zwischen 2 und 3 wird am wenigsten Magnetpulver verbraucht und die höchste magnetische Flussdichte erreicht.

Wie insbesondere die Fig. 5 verdeutlicht, läuft der tangentiale magneti- sehe Fluss 29 innerhalb der Ringräume 15 bzw. 24, wohingegen der radiale magnetische Fluss 30 durch den Ringspalt und den Spaltrohrtopf 12 hindurchtritt und dort entsprechend der Polanordnung eine sinus- förmige Verteilung der Flussdichte B erzeugt, welcher für die Momentenübertragung besonders günstig ist.

Anhand der Figuren 8 und 9, in denen die magnetische Ausrichtung sowie der Flusslinienverlauf bei der erfindungsgemäßen Magnetkupplung (Fig. 9) und beim Stand der Technik entsprechend EP 2 056 432 AI (Fig. 8) dargestellt ist, wird deutlich, dass der magnetische Fluss nahezu ausschließlich innerhalb des magnetischen Materials 18, d. h. innerhalb der Ringräume 15 und 24 erfolgt, sodass auf ein„Backing" bzw. Joch wie beim Stand der Technik verzichtet werden kann, was die radiale Baugröße verringert.

Bezugszeichenliste

1 Kreiselpumpe

2 Welle

3 Fuß

4 Mantel

5 Kreiselrad

6 Kopfteil

7 Motorstuhl

8 magnetische Kupplung

9 äußerer Rotor

10 Aufnahme für Motorwelle

1 1 innerer Rotor

12 Spaltrohrtopf

13 Saugraum

14 Außenwand

15 Ringraum des äußeren Rotors

1 6 Wand (Boden)

1 7 Innenwand

18 pul verförmiges magnetisierbares/magnetisiertes Material

19 Deckel

20 Drehteil

21 kragenförmiger Abschnitt

22 Kopf

23 Innenwand

24 Ringraum des inneren Rotors

25 Boden

26 Außenwand

27 Deckel

28 Längsmittel- und Drehachse

29 tangentialer magnetischer Fluss

30 radialer magnetischer Fluss B Flussdichte

Xa Polabstand am Innenumfang des äußeren Rotors

Xi Polabstand am Außenumfang des inneren Rotors

Ta radiale lichte Weite des Ringraums des äußeren Rotors, Dicke

Ti radiale lichte Weite des Ringraums des inneren Rotors, Dicke