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Title:
MAINTENANCE UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/160154
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a maintenance unit, in particular a maintenance unit for oil-lubricated rolling-element bearings and/or plain bearings, for checking the state of oil bearing or an oil bearing maintenance unit, for example for use as a water alarm unit or an alarm unit for warning of metal abrasion or contaminated oil, which should enable both simple detection of water in the oil and simple removal thereof from the oil. Said aim is achieved in that, below a sump and/or the stilling basin of an oil circuit, a collecting container (1) having an inlet (3) from the sump and/or the stilling basin is arranged, which collecting container preferably has an outlet (4) and at least one sight glass (2).

Inventors:
BÜHLER, Markus (Mühlehof 1, Root, CH-6037, CH)
Application Number:
EP2013/057918
Publication Date:
October 31, 2013
Filing Date:
April 16, 2013
Export Citation:
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Assignee:
BÜHLER, Markus (Mühlehof 1, Root, CH-6037, CH)
International Classes:
G01N33/28; F01M11/04; F01M11/10; F16N29/00
Foreign References:
KR20120002168A2012-01-05
JPH08159387A1996-06-21
DE2401799A11975-06-19
US5095844A1992-03-17
JPS55179326U1980-12-23
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SCHNEIDER FELDMANN AG, PATENT- UND MARKENANWÄLTE (Beethovenstrasse 49, Postfach 2792, Zürich, CH-8022, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Wartungseinheit., insbesondere eine Wartungseinheit für ölgeschmierte Wälz- und/oder Gleitlager, zur Zustandsprütung von Öllagern in Pumpen oder Getrieben mit Medienft'ihriing, wobei im Ölkreislauf eine Sumpfbildung und/oder ein

Beruhigungsbecken vorgesehen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Sumpfes und/oder des Beruhigungsbeckens ein Auf fangbehälter (1) mit einem Zulauf (3) vom Sumpf und/oder des Beruhigungsbeckens

angeordnet ist.

2. Wartungseinheit nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Auf fangbehälter (1) mit einem unteren. Ablass (4) versehen ist .

3. Wartungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass der untere Ablass (4) mit einem

Ablassventil (5) versehen ist oder als solches ausgebildet ist.

4. Wartungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche l bis

3, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer

Seitenwand des Auffangbehälters (1) ein Schauglass (2) angeordnet ist .

5. Wartungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis

4, dadurch gekennzeichnet, dass im Auffangbehälter (1) ein Magnet und/oder ein Sensor zur Wassererkennung vorgesehen ist.

6. Wartungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis

5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Schauglases res . eines Ölauges ein Fil erelement in Form einer

Filterpatrone, einer Filtermatte oder dergleichen angeordnet ist .

Description:
Wartungseinheit

Die Erfindung betrifft eine Wartungseinheit, insbesondere eine Wartungseinheit für ölgeschmierte Wälz- und/oder

Gleitlager, zur Zustandsprüfung von Öllagern resp. eine

Öllagerwartungseinheit , z. B. zur Verwendung als Masserwarne oder Warner vor metallischem Abrieb oder verschmutztem Öl.

Wartungs- und Überwachungseinheiten von Öl lagern sind

bekannt. Sie können z. B. den Füllstand, die Temperatur oder den Druck des umlaufenden Öls in einem Öllager feststellen. Hierzu gehört auch die Feststellung einer Wasseransammlung im Öl bzw. im Ölkreislauf , z. B . bei einer .Stationärhydraulik z. B. einer Förderpumpe oder in einer Schmieranlage .

Ein Wasserwarner Fluidcontrol von Bühler Industries arbeitet nach dem Prinzip de Trennschichtmessung .

Bei bekannten asserwaraern an grossen Hydraulikanlagen, wird das zirkulierende Öl im Kreislauf von einem Beruhigungsbecken zum Sumpf, dem tiefsten Punkt gedrückt und Wasser wird von unten nach oben gedrückt und verbleibt im Kreislauf. Zur

Abseheidung des Wassers muss das Öl entleert werden.. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine

Wartungseinheit, insbesondere eine Öllagerwartungseinheit und Einheit zur Zus andsprütung von Öllagern in Pumpen, Getrieben u. a. mit Medienführung zu entwickeln, die nicht nur eine einfache Feststellung von Wasser oder anderen Fremdstoffen oder Fremdkörpern im Öl, sondern auch dessen einfache

Absc eiduny aua dem Öl ermöglicht.

Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorgesehen ist die Anordnung eines Ablasses im

Sumpfbereich oder unterhalb desselben eines Beruhigungs- oder Auf fangbehäl e s des Ölkreislaufs . Er ermöglicht ein Ablassen. des sich, im Sumpf ansammelnden Wassers resp. Leckwassers sowie anderer Fremdstoffe und dient bei Bedarf auch als

ölablass. Ein Rückfluss von Wasser in den Sumpf resp. im

Ölkreislauf wird so weitgehend vermieden und der Zeitraum bis zu. einem Ölwechsel kann optimiert resp. vergrössert werden. Bevorzugte Aus führungsformen sind in. den abhängigen

Ansprüchen offenbart. Insbesondere bevorzugt ist die

Anordnung von mindestens einem Schauglass im Auffangbehältsr um in einfacher Weise das Vorhandensein von. Wasser und/oder anderen .Fremdstoffen feststellen zu können. Weiterhin kann der Ablass auch als Ventil fungieren.

Weiterhin kann im Auffangbehälter ein Magnet (stopfen)

vorgesehen sein um im Sumpf befindlichen metallischen Abrieb zu binden und/oder der Auff ngbehälter ist mit einem Sensor zur Waasererkennung versehen, ggf. in Verbindung mit einer Warnleuchte .

Ebenso kann unterhalb eines Ölauges ein Filterelement in Form einer- Filterpatrone, einer Filtermatte oder dergleichen.

angeordnet sein, zum Beispiel durch Einschrauben oder

Anlegen. Dadurch si d selbst kleinste Metallpartikel oder

Metallspuren sieht- und auswertbar. Dieses Filterelement dient der Zustandsbeurteilung des Aggregates und nicht der Filtrierung des Öls.

Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt einen Auffangbehälter .

Unterhalb eines nicht dargestellten Sumpfes res .

Berührungsbeckens im tiefsten Bereich des ülkreislaufs einer Pumpe ist ein Auffangbehälter 1 angeordnet, der einem. Zulauf 3 von diesem Sumpf sowie einen unteren Ablauf 4 mit einem Ablassventil 5 urafasst . In mindestens einer Seitenwand des Auff ngbehäi te s 1 ist ein Schauglass 2 eingelassen.

Revorzogt ist noch die gegenüberliegende Seitenwand mit einem solchen Schauglass 2 versehen.

Durch, das Schauglass 2 kann facher Weise und ohne zusätzlichen Geräteaufwand die Anwesenheit von Leckwasser im Öl (und somit der diesbezügliche Zustand des Öllagers )

festgestellt werden , da das Öl auf diesem Wasser schwimmt . Durch Öff ung des Ablassventils. 5 kann das Wasser wie auch andere Fremdctoffe ebenso einfach und ohne Unte brechung des Ölkreislaufs abgelassen werden. Bei Bedarf kann über dieses Ablassventil 5 zwecks Ölwechsel, auch die gesamte verbrauchte Ölmenge oder ein Teil hiervon abgelassen werden.