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Patent Searching and Data


Title:
MANHOLE ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/153496
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a manhole element (1 ) for forming at least a portion of a manhole structure (2), comprising a base body (3) which delimits a hollow space, wherein at least one detection device (4), which is designed to detect at least one detection variable, as well as an associated transmission device (5), which is designed to transmit the detection variables acquired by the detection device (4) to at least one communication partner, are integrated into the base body (3).

Inventors:
BUCHSTALLER JÜRGEN (DE)
Application Number:
EP2017/055488
Publication Date:
September 14, 2017
Filing Date:
March 08, 2017
Export Citation:
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Assignee:
BUCHSTALLER JÜRGEN (DE)
International Classes:
E02D29/12
Foreign References:
DE29914656U11999-12-23
DE102012013618B32013-09-12
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
Hafner & Kohl (DE)
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Claims:
PAT E N TAN S P R Ü C H E

Schachtelement (1 ) zur Ausbildung wenigstens eines Abschnitts eines Schachtbauwerks (2), umfassend einen einen Hohlraum begrenzenden Grundkörper (3), dadurch gekennzeichnet, dass in den Grundkörper (3) wenigstens eine Erfassungseinrichtung (4), welche zur Erfassung wenigstens einer Erfassungsgröße eingerichtet ist, und eine dieser zugeordnete Übertragungseinrichtung (5), welche zur Übertragung von von der Erfassungseinrichtung (4) erfassten Erfassungsgrößen an wenigstens einen Kommunikationspartner eingerichtet ist, integriert ist.

Schachtelement nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Übertragungseinrichtung (5) zusätzlich zum Empfang von von wenigstens einem Kommunikationspartner übertragenen Kommunikationssignalen eingerichtet ist.

Schachtelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Erfassungseinrichtung (5)

- zur Erfassung einer wenigstens einen chemischen und/oder physikalischen Parameter, insbesondere Atmosphäre, Dichte, Druck, Feuchtigkeit, pH-Wert, Temperatur, des Schachtelements und/oder eines innerhalb des durch den Grundkörper (3) begrenzten Hohlraums strömenden Mediums beschreibenden Erfassungsgröße eingerichtet ist, und/oder

- zur Erfassung einer einen Strömungsparameter eines innerhalb des durch den Grundkörper (3) begrenzten Hohlraums strömenden Mediums beschreibenden Erfassungsgröße eingerichtet ist, und/oder

- zur Erfassung einer einen Pegel eines innerhalb des durch den Grundkörper (3) begrenzten Hohlraums strömenden Mediums beschreibenden Erfassungsgröße eingerichtet ist.

Schachtelement nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine der Erfassungseinrichtung (4) zugeordnete, insbesondere in den Grundkörper integrierte, Auswerteeinrichtung (6), welche zur Auswertung von von der Erfassungseinrichtung (4) erfassten Erfassungsgrößen im Hinblick auf wenigstens ein Auswertungskriterium eingerichtet ist.

Schachtelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die

Auswerteeinrichtung (6) auf Grundlage einer im Hinblick auf wenigstens ein Auswertungskriterium ausgewerteten Erfassungsgröße zur Erzeugung von Steuergrößen zur Steuerung wenigstens einer externen Einrichtung eingerichtet ist.

6. Schachtelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine wenigstens der Erfassungseinrichtung (4) und/oder der Übertragungseinrichtung (5) zugeordnete elektrische Energiespeichereinrichtung (7), welche zur elektrischen Versorgung der Erfassungseinrichtung (4) und/oder der Übertragungseinrichtung (5) eingerichtet ist.

7. Schachtelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung (4) und/oder die Übertragungseinrichtung (5) und/oder die Auswerteeinrichtung (6) und/oder die Energiespeichereinrichtung (7) lösbar oder unlösbar von diesem in den Grundkörper (3) integriert sind.

8. Schachtelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens ein an oder in einer freiliegenden Fläche des Grundkörpers (3) angeordnetes oder ausgebildetes, mit der grundkörperseitig integrierten Übertragungseinrichtung (5) und/oder der grundkörperseitig integrierten Erfassungseinrichtung (4) und/oder der grundkörperseitig integrierten Auswerteeinrichtung (6) gekoppeltes Anschlusselement (9) zum Anschluss an ein korrespondierendes Gegenanschlusselement zur Übertragung von Kommunikationssignalen auf das korrespondierende Gegenanschlusselement und/oder zum Empfang von von einem mit dem korrespondierenden Gegenanschlusselement gekoppelten Kommunikationspartner übertragenen Kommunikationssignalen.

9. Schachtelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) aus einem Baustoff, insbesondere Beton, oder aus einem Werkstoff, insbesondere Metall oder Kunststoff, gebildet ist.

10. Schachtbauwerk (2), dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens ein wenigstens einen Abschnitt des Schachtbauwerks (2) bildendes Schachtelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.

1 1. Übertragungssystem (10) zur Übertragung von Kommunikationssignalen an wenigstens einen Kommunikationspartner, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens ein Schachtelement (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst. Ubertragungssystem nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens zwei miteinander zur Übertragung von Kommunikationssignalen kommunizierende Schachtelemente (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 als Teile eines oder mehrere Schachtbauwerke (2) umfasst, wobei das Übertragungssystem (10) zur Übertragung von Kommunikationssignalen innerhalb eines Schachtbauwerks (2) und/oder zwischen mehreren Schachtbauwerken (2) eingerichtet ist.

Description:
B E S C H R E I B U N G

SCHACHTELEMENT

Die Erfindung betrifft ein Schachtelement zur Ausbildung wenigstens eines Abschnitts eines Schachtbauwerks, umfassend einen einen Hohlraum begrenzenden Grundkörper.

Entsprechende Schachtelemente sind zur Ausbildung von Schachtbauwerken, welche z. B. einen Teil eines Ent- oder Versorgungsschachtsystems, d. h. z. B. einer Kanalisation, bilden, grundsätzlich bekannt.

Weiterhin ist bekannt, dass die Übertragung, d. h. das Senden und Empfangen, von Kommunikationssignalen durch entsprechende Schachtelemente bzw. Schachtbauwerke problematisch sein kann. Dies gilt insbesondere für unter der Erdoberfläche angeordnete Schachtelemente bzw. Schachtbauwerke. Ein bekanntes Problem betrifft konkret die Übertragung von Kommunikationssignalen zwischen einer unter der Erdoberfläche angeordneten Signalquelle und einem oberhalb der Erdoberfläche angeordneten Signalempfänger (oder umgekehrt); die Kommunikationssignale müssen hier durch das Schachtbauwerk respektive die dieses bildenden Schachtelemente übertragen werden.

Bei entsprechenden Signalquellen handelt es sich typischerweise um gesonderte, d. h. nicht baulich mit dem Schachtbauwerk verbundene, Sende- und/oder Empfangseinrichtungen, welche den in dem jeweiligen Schachtbauwerk herrschenden Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein demgegenüber verbessertes Schachtelement anzugeben.

Die Aufgabe wird insbesondere durch ein Schachtelement gemäß Anspruch 1 gelöst. Die hierzu abhängigen Ansprüche betreffen besondere Ausführungsformen des Schachtelements.

Das hierin beschriebene Schachtelement dient im Allgemeinen der Ausbildung eines Schachtbauwerks. Das Schachtbauwerk kann grundsätzlich zumindest abschnittsweise oberhalb oder zumindest abschnittsweise unterhalb der Erdoberfläche angeordnet oder ausgebildet sein. Das Schachtbauwerk kann z. B. einen Teil eines zumindest abschnittsweise oberhalb oder zumindest abschnittsweise unterhalb der Erdoberfläche verlaufenden Ent- oder Versorgungsschachtsystems bilden. Ein Beispiel für ein unterhalb der Erdoberfläche verlaufendes Ent- oder Versorgungsschachtsystem ist eine Kanalisation.

Das Schachtelement umfasst einen einen Hohlraum begrenzenden Grundkörper. Der Grundkörper hat typischerweise, jedoch nicht zwingend eine hohlzylindrische geometrische Grundform; denkbar sind jedoch auch andere, d. h. z. B. (viel)eckige geometrische Grundformen.

Je nach funktioneller bzw. konstruktiver Ausgestaltung des Schachtelements kann der Grundkörper z. B. aus unterschiedlichen Bau- oder Werkstoffen, insbesondere aus den Werkstoffgruppen Metalle, Keramiken, Kunststoffe, gebildet sein. Bevorzugt kann der Grundkörper aus einem, gegebenenfalls aushärtbaren und/oder gießfähigen, Baustoff, z. B. Beton, gebildet sein. Weiter bevorzugt kann der Grundkörper aus einem, insbesondere extrusions- bzw. spritzgießfähigen, thermoplastischen, gegebenenfalls polyolefinischen, Kunststoff, d. h. z. B. PA, PC, PE, PP, PS, gebildet sein. Selbstverständlich kann der Grundkörper unterschiedliche Grundkörperabschnitte aus unterschiedlichen Materialien umfassen.

In den Grundkörper des Schachtelements (im Weiteren „Grundkörper") ist eine Erfassungseinrichtung und eine der Erfassungseinrichtung zugeordnete, d. h. mit dieser datenmäßig gekoppelte, Übertragungseinrichtung integriert. Unter der Integration ist eine bauliche Verbindung der Erfassungseinrichtung bzw. der Übertragungseinrichtung mit dem Grundkörper zu verstehen. Die Erfassungseinrichtung bzw. die Übertragungseinrichtung ist, typischerweise vollständig, in einer Wandung des Grundkörpers des Schachtelements angeordnet oder ausgebildet. Die bauliche Verbindung kann (beschädigungs- bzw. zerstörungsfrei) lösbar bzw. nicht (beschädigungs- bzw. zerstörungsfrei) lösbar sein. In dem ersten Fall kann die Erfassungseinrichtung bzw. die dieser zugehörigen Komponenten, d. h. z. B. Erfassungselemente, respektive die Übertragungseinrichtung bzw. die dieser zugehörigen Komponenten, d. h. z. B. Übertragungselemente, (unmittelbar) von dem den Grundkörper bildenden Material umgeben sein; die Erfassungseinrichtung respektive die Übertragungseinrichtung kann z. B. mit dem den Grundkörper bildenden Material im Rahmen der Herstellung des Grundkörpers umgössen sein. In dem zweiten Fall kann die Erfassungseinrichtung bzw. die dieser zugehörigen Komponenten respektive die Übertragungseinrichtung bzw. die dieser zugehörigen Komponenten in hierfür vorgesehenen, insbesondere in einem freiliegenden oder freilegbaren, mithin zugänglichen, Bereich des Grundkörpers angeordneten oder ausgebildeten, z. B. durch Ausnehmungen in dem Grundkörper gebildeten, grundkorperseitigen Aufnahmebereichen angeordnet oder ausgebildet sein. Für das Beispiel eines eine hohlzylindrische Grundform aufweisenden Grundkörpers können entsprechende Aufnahmebereiche z. B. im Bereich einer äußeren und/oder inneren Mantelfläche und/oder im Bereich einer ringartigen bzw. förmigen Stirnfläche angeordnet oder ausgebildet sein. Ein entsprechender Aufnahmebereich kann über ein diesem zugeordnetes, z. B. klappenartiges, Verschlusselement (reversibel) verschließbar sein. In dem verschlossenen Zustand ist die in dem Aufnahmebereich aufgenommene Einrichtung vor äußeren Einflüssen geschützt, in dem offenen Zustand ist ein Zugriff auf die in dem Aufnahmebereich aufgenommene Einrichtung möglich. Die Erfassungseinrichtung ist zur Erfassung wenigstens einer Erfassungsgröße eingerichtet. Bei einer vermittels der Erfassungseinrichtung erfassbaren Erfassungsgröße kann es sich um eine chemische und/oder physikalische Größe, d. h. z. B. Atmosphäre, Dichte, Druck, Feuchtigkeit, pH-Wert, Temperatur, etc., des Schachtelements und/oder eines innerhalb des durch den Grundkörper begrenzten Hohlraums, im Weiteren innerhalb eines das Schachtelement aufnehmenden Schachtbauwerks, strömenden (fluiden) Mediums und/oder in einer Umgebung um das Schachtelement handeln. Entsprechende chemische und/oder physikalische Größen lassen sich insbesondere für ein in dem durch den Grundkörper begrenzten Hohlraum befindliches (fluides) Medium, d. h. z. B. Abwasser, Gas, etc., erfassen. Für ein in dem durch den Grundkörper begrenzten Hohlraum strömendes (fluides) Medium lassen sich auch Strömungsparameter, d. h. z. B. die Strömungsgeschwindigkeit, erfassen. Bei einer vermittels der Erfassungseinrichtung erfassbaren Erfassungsgröße kann es sich auch um einen Pegel (Wasserstand) in dem durch den Grundkörper begrenzten Hohlraum, im Weiteren innerhalb eines das Schachtelement aufnehmenden Schachtbauwerks, handeln. Mithin lässt sich ein (veränderlicher) Pegel eines in dem durch den Grundkörper begrenzten Hohlraum befindlichen, in diesem z. B. auf- oder absteigenden, (fluiden) Mediums erfassen. Insgesamt kann die Erfassungseinrichtung sonach zur Erfassung einer wenigstens einen chemischen und/oder physikalischen Parameter, insbesondere Atmosphäre, Dichte, Druck, Feuchtigkeit, pH-Wert, Temperatur, des Schachtelements und/oder eines innerhalb des durch den Grundkörper begrenzten Hohlraums strömenden Mediums beschreibenden Erfassungsgröße eingerichtet ist, und/oder zur Erfassung einer einen Strömungsparameter eines innerhalb des durch den Grundkörper begrenzten Hohlraums strömenden Mediums beschreibenden Erfassungsgröße eingerichtet ist, und/oder zur Erfassung einer einen Pegel eines innerhalb des durch den Grundkörper begrenzten Hohlraums strömenden Mediums beschreibenden Erfassungsgröße eingerichtet sein.

Zur Erfassung jeweiliger Erfassungsgrößen umfasst die Erfassungseinrichtung typischerweise eine Anzahl an im Hinblick auf die jeweils zu erfassende Erfassungsgröße geeigneten, z. B. messsonden- oder sensorartig ausgebildeten, Erfassungselementen. Die Erfassungselemente können entsprechende Erfassungsgrößen z. B. akustisch, elektrisch, elektromagnetisch oder optisch erfassen. Bei einem Erfassungselement kann es sich demnach z. B. um einen akustischen Sensor, d. h. z. B. einen Ultraschallsensor, einen elektrischen Sensor, d. h. z. B. einen kapazitiven Sensor, einen elektromagnetischen Sensor, d. h. z. B. einen induktiven Sensor, oder einen optischen Sensor, d. h. z. B. eine Kamera, insbesondere eine CCD- oder Infrarotkamera, handeln. Die vorstehende Aufzählung entsprechender Erfassungselemente ist nicht abschließend. Selbstverständlich kann ein und dieselbe Erfassungsgröße vermittels unterschiedlich ausgebildeter Erfassungselemente erfasst werden. Derart ist eine Plausibilisierung vermittels unterschiedlicher Erfassungselemente erfasster Erfassungsgrößen realisierbar.

Die Übertragungseinrichtung ist wenigstens zur Übertragung von von der Erfassungseinrichtung erfassten Erfassungsgrößen, im Allgemeinen Kommunikationssignalen, d. h. insbesondere Daten, an wenigstens einen Kommunikationspartner eingerichtet. Bei einem Kommunikationspartner kann es sich um eine (mobile oder stationäre) weitere Übertragungseinrichtung, z. B. in Form eines Mobiltelefons, Smartphones, Tablet-PCs, Laptops, etc., und/oder um ein globales oder lokales Daten- bzw. Übertragungsnetzwerk (Intranet, Internet) handeln. Typischerweise ist die Übertragungseinrichtung auch zum Empfang von von wenigstens einem Kommunikationspartner übertragenen Kommunikationssignalen eingerichtet. Eine entsprechend eingerichtete Übertragungseinrichtung kann auch als Sende- und/oder Empfangseinrichtung bezeichnet bzw. erachtet werden.

Die Übertragungseinrichtung umfasst zur Übertragung, d. h. zum Senden sowie (gegebenenfalls zum Empfangen) von Kommunikationssignalen geeignete Übertragungselemente (Sende- bzw. Empfangselemente). Ein freies Ende wenigstens eines Übertragungselements kann aus einem freiliegenden Abschnitt, insbesondere einem freiliegenden Stirnflächenabschnitt, des Grundkörpers ragen. Über ein entsprechend freilegendes Ende kann das Übertragungselement Kommunikationssignale an einen Kommunikationspartner übertragen oder an ein weiteres Übertragungselement anschließbar sein.

Die Übertragung entsprechender Kommunikationssignale vermittels eines Übertragungselements kann grundsätzlich drahtgebunden („wired") oder kabellos („wireless") erfolgen; zur kabellosen Übertragung kommen grundsätzlich jedwede kabellose Übertragungsarten bzw. -Standards in Betracht; lediglich beispielhaft wird auf Bluetooth, GSM, DECT oder im Sub-Gigahertzbereich arbeitende Übertragungsarten bzw. -Standards verwiesen. Zur Übertragung kommen auch lizensierte oder lizenzfreie Bänder in Betracht, insbesondere alle ISM-Bänder (engl. Industrial, Scientific and Medical Band). Für ISM-Bänder gilt, dass diese auch zur Übertragung von Audio- und/oder Videodaten verwendet werden können.

Zur drahtlosen Übertragung umfasst die Übertragungseinrichtung wenigstens ein Drahtlosübertragungselement, d. h. insbesondere ein Antennenelement. Bei einem Drahtlosübertragungselement handelt es sich typischerweise um ein längliches, elektrisch leitfähiges Bauelement, welches sich zumindest abschnittsweise durch den Grundkörper erstreckt. Mehrere Drahtlosübertragungselemente können winklig, insbesondere parallel, bezüglich einer Grundkörper(zentral)achse angeordnet sein, sodass sich gegebenenfalls eine flächige Anordnung ergibt. Mehrere Drahtlosübertragungselemente können einander in wenigstens einem Kreuzungspunkt kreuzend angeordnet sein, sodass sich eine flächige, gegebenenfalls gitterartige, Anordnung ergibt. Über die geometrischen Abmessungen sowie die Anordnung und Ausrichtung entsprechender Drahtlosübertragungselemente lassen sich bestimmte Sende- (sowie gegebenenfalls Empfangseigenschaften) der Übertragungseinrichtung realisieren. Durch die hierin beschriebene Integration einer Erfassungseinrichtung und einer zugeordneten Übertragungseinrichtung ist ein verbessertes Schachtelement gegeben.

Der Erfassungseinrichtung kann eine, insbesondere in zu der Erfassungseinrichtung und der Übertragungseinrichtung entsprechender Weise ebenso in den Grundkörper integrierte, Auswerteeinrichtung zugeordnet sein. Die Auswerteeinrichtung ist zur Auswertung der von der Erfassungseinrichtungseinrichtung erfassten Erfassungsgrößen im Hinblick auf wenigstens ein Auswertungskriterium eingerichtet. Die Auswerteeinrichtung umfasst hierfür im Hinblick auf jeweilige Auswertungskriterien programmierte Auswertealgorithmen. Ein entsprechendes Auswertungskriterium kann eine schachtspezifische Auswertung erfasster Erfassungsgrößen ermöglichen. Hierunter ist eine Auswertung erfasster Erfassungsgrößen im Hinblick auf bestimmte Charakteristika eines Schachtbauwerks bzw. eines in dem Schachtbauwerk befindlichen (fluiden) Mediums zu verstehen. Beispielsweise kann die chemische Zusammensetzung, die Dichte, der Druck, die Temperatur, etc. eines in dem Hohlraum befindlichen bzw. strömenden (fluiden) Mediums im Hinblick auf bestimmte Grenzwerte ausgewertet werden. Denkbar ist auch, dass ein in dem Hohlraum befindliches bzw. strömendes (fluides) Medium qualitativ oder quantitativ im Hinblick auf das Vorhandensein bestimmter chemischer Substanzen, das Über- oder Unterschreiten bestimmter Grenzwerte, insbesondere auch eines Wasserstandgrenzwerts, etc. ausgewertet wird.

Ein entsprechendes Auswertungskriterium kann jedoch auch eine nicht-schachtspezifische Auswertung erfasster Erfassungsgrößen ermöglichen. Hierunter ist eine Auswertung erfasster Erfassungsgrößen im Hinblick auf bestimmte Charakteristika in der Umgebung um das Schachtbauwerk zu verstehen. Beispielsweise kann ein Objekt (unmittelbar) oberhalb des Schachtelements über geeignete der Erfassungseinrichtung zugehörige Erfassungselemente, d. h. z. B. Dehnungs- oder Druckerfassungselemente, welche zweckmäßig umfangsmäßig verteilt in den Grundkörper integriert sind, ermittelt werden, da das Gewicht des Objekts (typischerweise unter der Voraussetzung eines gewissen Mindestgewichts) in dem Schachtelement eine spezielle Kraftverteilung, z. B. Druckverteilung, erzeugt, d. h. sich speziell auf die gegebenen Kräfteverhältnisse, z. B. Druckverhältnisse, in dem Schachtelement auswirkt. In entsprechender Weise können Bewegungen bzw. Bewegungsprofile eines Objekts, gegebenenfalls örtlich, insbesondere richtungsabhängig, und/oder zeitlich aufgelöst, über das Schachtelement erfasst werden.

Konkret kann z. B. ein Verkehrsstrom oberhalb des Schachtelements ermittelt und, gegebenenfalls örtlich, insbesondere richtungsabhängig, und/oder zeitlich aufgelöst, im Hinblick auf bestimmte verkehrstechnische Kenngrößen, d. h. z. B. spezifische Verkehrsteilnehmer, (mittlere) Verkehrsdichte, (mittlere) Verkehrsgeschwindigkeit, etc., kurz im Zusammenhang mit dem Verkehrsfluss stehende verkehrstechnische Kenngrößen ausgewertet werden. Befindet sich das Schachtelement im Bereich eines Eingangs zu einem Gebäude kann über eine entsprechende Auswertung die Anzahl an in das Gebäude eingehender oder aus dem Gebäude ausgehendender Objekte ermittelt werden. Handelt es sich bei dem Gebäude um eine Garage kann z. B. eine Anzahl ein- und ausfahrender Fahrzeuge ermittelt werden.

Auf Grundlage der Auswertung entsprechender Erfassungsgrößen kann die Auswerteeinrichtung zur Erzeugung von Steuergrößen zur Steuerung wenigstens einer steuerbaren technischen Einrichtung eingerichtet sein. Das Schachtelement kann über die Übertragungseinrichtung mit der technischen Einrichtung koppelbar oder gekoppelt sein. Für das vorgenannte Beispiel einer Ermittlung eines in eine Garage einfahrenden Fahrzeugs kann die Auswerteeinrichtung z. B. zur Erzeugung von eine Einfahrtsbeschränkungseinrichtung, d. h. z. B. eine Schranke, ein Tor, etc., aufhebenden (und gegebenenfalls wiederherstellenden) Steuergrößen eingerichtet sein. Entsprechende Steuergrößen können z. B. über die in das Schachtelement integrierte Übertragungseinrichtung an eine der jeweiligen Einfahrtsbeschränkungseinrichtung zugeordnete Empfangseinrichtung übertragen und dort in entsprechende Steuerbefehle für eine Einfahrtsbeschränkung zugeordnete, z. B. motorischen, Aktuatoreinrichtung zur Aufhebung oder Herstellung der Einfahrtsbeschränkung umgewandelt werden. Grundsätzlich denkbar ist auch die Steuerung einer, z. B. akustischen oder optischen, Signalausgabeeinrichtung für den Straßenverkehr, insbesondere einer Verkehrsampel, zur Gabe wenigstens eines, z. B. akustischen und/oder optischen, Fahr- oder Stoppsignals an einen Verkehrsteilnehmer. Im Hinblick auf das vorstehende Beispiel eines in eine Garage ein- oder ausfahrenden Fahrzeugs ist sonach auch die Steuerung einer Signalausgabeeinrichtung zur Gabe eines, z. B. akustischen und/oder optischen, Ein- oder Ausfahrsignals.

Zur elektrischen Versorgung der in das Bauelement integrierten elektrischen bzw. elektronischen Komponenten, d. h. insbesondere der Erfassungseinrichtung und der Übertragungseinrichtung, kann wenigstens eine diesen zugeordnete elektrische Energiespeichereinrichtung, welche zur elektrischen Versorgung wenigstens der Erfassungseinrichtung und/oder der Übertragungseinrichtung eingerichtet ist, wiederum in analoger Weise zu der Erfassungseinrichtung und der Übertragungseinrichtung, in das Schachtelement integriert sein. Die Energiespeichereinrichtung kann kabelgebunden oder berührungs- bzw. kabellos, d. h. insbesondere von außerhalb des Verbauorts eines das Schachtelement aufnehmenden Schachtbauwerks, mit elektrischer Energie versorgt, d. h. geladen, werden. Der Energiespeichereinrichtung kann sonach z. B. eine induktive oder kapazitive Ladeeinrichtung zugehörig sein. Es ist derart nicht notwendig, in das das Schachtelement aufnehmende Schachtbauwerk zu steigen, um die Energiespeichereinrichtung mit elektrischer Energie zu versorgen. Die Ladeeinrichtung kann bzw. dieser zugehörige Ladeelemente können räumlich getrennt von der Energiespeichereinrichtung angeordnet sein.

Eine zu der Integration der Erfassungseinrichtung bzw. der Übertragungseinrichtung analoge Integration in den Grundkörper ist selbstverständlich auch für die Auswerteeinrichtung, die Energiespeichereinrichtung und die Ladeeinrichtung möglich. An oder in einer freiliegenden Fläche des Grundkörpers kann wenigstens ein mit der grundkorperseitig integrierten Übertragungseinrichtung und/oder der grundkorperseitig integrierten Erfassungseinrichtung und/oder einer grundkorperseitig integrierten Auswerteeinrichtung und/oder einer grundkorperseitig integrierten Energiespeichereinrichtung und/oder einer grundkorperseitig integrierten Ladeeinrichtung gekoppeltes Anschlusselement angeordnet oder ausgebildet sein. Das Anschlusselement ist zum Anschluss an ein korrespondierendes Gegenanschlusselement zur Übertragung von Kommunikationssignalen und/oder von Energie auf das korrespondierende Gegenanschlusselement und/oder zum Empfang von von einem mit dem korrespondierenden Gegenanschlusselement gekoppelten Kommunikationspartner übertragenen Kommunikationssignalen und/oder von Energie eingerichtet. Entsprechende Anschlusselemente können z. B. Steckerelemente ausgebildet sein oder solche umfassen. Derart ist eine Kopplung des Schachtelements mit weiteren Einrichtungen, insbesondere weiteren Schachtelementen, möglich.

Die Erfindung betrifft ferner ein Schachtbauwerk. Das Schachtbauwerk kann z. B. einen Teil eines zumindest abschnittsweise oberhalb oder zumindest abschnittsweise unterhalb der Erdoberfläche verlaufenden Ent- oder Versorgungsschachtsystems bilden. Ein Beispiel für ein unterhalb der Erdoberfläche verlaufendes Ent- oder Versorgungsschachtsystem ist eine Kanalisation. Das Schachtbauwerk zeichnet sich dadurch aus, dass es wenigstens ein wenigstens einen Abschnitt des Schachtbauwerks bildendes, wie hierin beschriebenes Schachtelement umfasst. Sämtliche Ausführungen im Zusammenhang mit dem hierin beschriebenen Schachtelement gelten analog für das Schachtbauwerk.

Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Übertragungssystem zur uni- oder multidirektionalen Übertragung von Kommunikationssignalen an wenigstens einen Kommunikationspartner bzw. zwischen mehreren Kommunikationspartnern. Das Übertragungssystem zeichnet sich dadurch aus, dass es wenigstens ein wie beschriebenes Schachtelement umfasst. Sämtliche Ausführungen im Zusammenhang mit dem hierin beschriebenen Schachtelement gelten analog für das Übertragungssystem.

Das Übertragungssystem kann wenigstens zwei miteinander zur Übertragung von Kommunikationssignalen kommunizierende Schachtelemente als (jeweilige) Teile eines oder mehrere Schachtbauwerke umfassen. Das Übertragungssystem kann zur Übertragung von Kommunikationssignalen innerhalb eines Schachtbauwerks und/oder zwischen mehreren Schachtbauwerken eingerichtet sein.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den in den Zeichnungsfiguren dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen:

Fig. 1 , 2 je eine schematische Prinzipdarstellung eines Schachtelements gemäß einem

Ausführungsbeispiel; und Fig. 3 eine Prinzipdarstellung eines Übertragungssystems gemäß einem

Ausführungsbeispiel.

Fig. 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines Schachtelements 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in einer schematischen Ansicht. Das Schachtelement 1 dient der Ausbildung eines Schachtbauwerks 2, welches einen Teil eines Ent- oder Versorgungsschachtsystems, d. h. z. B. einer Kanalisation, bildet. Das Schachtbauwerk 2 kann zumindest abschnittsweise oberhalb oder zumindest abschnittsweise unterhalb der Erdoberfläche angeordnet oder ausgebildet sein.

Das Schachtelement 2 umfasst einen einen Hohlraum begrenzenden Grundkörper 3. Der Grundkörper 3 hat eine hohlzylindrische geometrische Grundform; denkbar wären jedoch auch andere, d. h. z. B. (viel)eckige geometrische Grundformen.

Der Grundkörper 3 kann aus einem, gegebenenfalls aushärtbaren und/oder gießfähigen, Baustoff, z. B. Beton, oder aus einem, insbesondere extrusions- bzw. spritzgießfähigen, thermoplastischen, gegebenenfalls polyolefinischen, Kunststoff, d. h. z. B. PA, PC, PE, PP, PS, gebildet sein.

In den Grundkörper 3 ist eine Erfassungseinrichtung 4 und eine dieser zugeordnete, d. h. mit dieser datenmäßig gekoppelte, Übertragungseinrichtung 5 integriert. Die Erfassungseinrichtung 4 und die Übertragungseinrichtung 5 sind vollständig in der Wandung des Grundkörpers 3 angeordnet und somit baulich mit dem Grundkörper 3 verbunden. Die bauliche Verbindung kann (beschädigungs- bzw. zerstörungsfrei) lösbar bzw. nicht (beschädigungs- bzw. zerstörungsfrei) lösbar sein.

In dem in Fig. 1 gezeigten ersten Fall ist die bauliche Verbindung nicht (beschädigungs- bzw. zerstörungsfrei) lösbar. Die Erfassungseinrichtung 4 bzw. die dieser zugehörigen Erfassungselemente 4a - 4d respektive die Übertragungseinrichtung 5 bzw. die dieser zugehörigen Übertragungselemente 5a, 5b sind (unmittelbar) von dem den Grundkörper 3 bildenden Material umgeben; die Erfassungseinrichtung 4 und die Übertragungseinrichtung 5 wurden im Rahmen der Herstellung des Grundkörpers 3 mit dem den Grundkörper 3 bildenden Material umgössen.

In dem in Fig. 2 gezeigten zweiten Fall ist die Erfassungseinrichtung 4 bzw. die dieser zugehörigen Erfassungselemente 4a - 4d respektive die Übertragungseinrichtung 5 bzw. die dieser Übertragungselemente 5a, 5b in hierfür grundkorperseitig vorgesehenen, insbesondere in einem freiliegenden oder freilegbaren, mithin zugänglichen, Bereich des Grundkörpers 3 angeordneten oder ausgebildeten, durch Ausnehmungen in dem Grundkörper 3 gebildeten, Aufnahmebereichen 1 1 angeordnet. Die Aufnahmebereiche 1 1 sind beispielhaft im Bereich einer inneren Mantelfläche des Grundkörpers 3 angeordnet. Denkbar wäre auch eine Anordnung im Bereich einer äußeren Mantelfläche und/oder einer Stirnfläche des Grundkörpers 3. Jeweilige Aufnahmebereiche 1 1 können über diesen zugeordnete, z. B. klappenartige, Verschlusselemente (nicht gezeigt) (reversibel) verschließbar sein. In dem verschlossenen Zustand sind die in den jeweiligen Aufnahmebereichen 1 1 aufgenommenen Einrichtungen vor äußeren Einflüssen geschützt, in dem offenen Zustand ist ein Zugriff auf die in den jeweiligen Aufnahmebereichen 1 1 aufgenommenen Einrichtungen möglich.

Die Erfassungseinrichtung 4 ist zur Erfassung wenigstens einer Erfassungsgröße eingerichtet. Bei der Erfassungsgröße kann es sich um eine chemische und/oder physikalische Größe, d. h. z. B. Atmosphäre, Dichte, Druck, Feuchtigkeit, pH-Wert, Temperatur, etc., des Schachtelements 1 und/oder eines innerhalb des durch den Grundkörper 3 begrenzten Hohlraums bzw. innerhalb des das Schachtelement 1 aufnehmenden Schachtbauwerks 2 befindlichen bzw. strömenden (fluiden) Mediums handeln. Hierfür ist ein erstes messsonden- oder sensorartiges Erfassungselement 4a vorgesehen, welches z. B. eine geeignete Sensorik zur Erfassung der chemischen Zusammensetzung eines in dem Hohlraum befindlichen (fluiden) Mediums, z. B. Gas, umfasst. Die Sensorik kann ein auf eine oder mehrere chemische Substanzen, z. B. Methan, sensibles Sensorelement umfassen.

Für ein in dem Hohlraum strömendes (fluides) Medium, z. B. Abwasser, lassen sich auch Strömungsparameter, d. h. z. B. die Strömungsgeschwindigkeit, erfassen. Hierfür ist ein zweites messsonden- oder sensorartiges Erfassungselement 4b vorgesehen, welches eine geeignete Sensorik z. B. zur Erfassung der Strömungsgeschwindigkeit eines in dem Hohlraum strömenden (fluiden) Mediums, z. B. Abwasser, umfasst. Die Sensorik kann z. B. ein optisches Sensorelement, d. h. z. B. eine Kamera, umfassen.

Bei einer Erfassungsgröße kann es sich auch um einen Pegel (Wasserstand) in dem Hohlraum bzw. in dem das Schachtelement 1 aufnehmenden Schachtbauwerk 2 handeln. Hierfür ist ein drittes messsonden- oder sensorartiges Erfassungselement 4c vorgesehen, welches eine geeignete Sensorik z. B. zur Erfassung des Wasserstands in dem Hohlraum bzw. in dem das Schachtelement 1 aufnehmenden Schachtbauwerk 2 umfasst. Die Sensorik kann z. B. induktive oder kapazitive Sensorelemente umfassen.

Selbstverständlich ist die vorgenannte Aufzählung jeweiliger Erfassungselemente 4a - 4c lediglich beispielhaft; es kann also auch eine andere als die genannte Anzahl an Erfassungselementen 4a - 4c bzw. anders funktionalisierte Erfassungselemente 4a - 4c vorhanden sein. Grundsätzlich können entsprechende Erfassungselemente 4a - 4c entsprechende Erfassungsgrößen z. B. akustisch, elektrisch, elektromagnetisch oder optisch erfassen.

Die Übertragungseinrichtung 5 ist zur Übertragung von von der Erfassungseinrichtung 4 erfassten Erfassungsgrößen, im Allgemeinen Kommunikationssignalen, an wenigstens einen Kommunikationspartner und zum Empfang von wenigstens einem Kommunikationspartner übertragenen Kommunikationssignalen eingerichtet. Bei einem Kommunikationspartner kann es sich um eine (mobile oder stationäre) weitere Übertragungseinrichtung (nicht gezeigt), z. B. in Form eines Mobiltelefons, Smartphones, Tablet-PCs, Laptops, etc., und/oder um ein wie in Fig. 3 durch das Bezugszeichen 12 angedeutetes globales oder lokales Daten- bzw. Übertragungsnetzwerk (Intranet, Internet) handeln.

Die Übertragungseinrichtung 5 umfasst zur Übertragung, d. h. zum Senden sowie zum Empfangen von Kommunikationssignalen geeignete Übertragungselemente 5a, 5b (Sendebzw. Empfangselemente).

Ein freies Ende eines ersten Übertragungselements 5a kann aus einem freiliegenden Abschnitt, hier einem freiliegenden Stirnflächenabschnitt, des Grundkörpers 3 ragen. Über dieses Übertragungselement 5a können Kommunikationssignale an einen Kommunikationspartner gesendet bzw. von einem Kommunikationspartner gesendete Kommunikationssignale empfangen werden. Bei dem ersten Übertragungselement 5a handelt es sich um ein Antennenelement. Die Übertragung entsprechender Kommunikationssignale vermittels des ersten Übertragungselements 5a erfolgt typischerweise kabellos („wireless"); zur kabellosen Übertragung kommen grundsätzlich jedwede kabellose Übertragungsarten bzw. -Standards in Betracht; lediglich beispielhaft wird auf Bluetooth, GSM, DECT oder im Sub-Gigahertzbereich arbeitende Übertragungsarten bzw. -Standards verwiesen. Zur Übertragung kommen auch lizensierte oder lizenzfreie Bänder in Betracht, insbesondere alle ISM-Bänder (engl. Industrial, Scientific and Medical Band).

Das erste Übertragungselement 5a ist mit einem zweiten Übertragungselement 5b verbunden, welches die Verbindung des ersten Übertragungselements 5a mit der Erfassungseinrichtung 4, d. h. den jeweiligen Erfassungselementen 4a - 4d, herstellt. Das zweite Übertragungselement 5b erstreckt sich entsprechend zwischen dem ersten Übertragungselement 5a und den jeweiligen Erfassungselementen 4a - 4d durch den Grundkörper 3.

Ersichtlich ist das zweite Übertragungselement 5b nicht direkt, sondern mittelbar, d. h. unter Zwischenschaltung einer der Erfassungseinrichtung 4 zugeordneten, in zu der Erfassungseinrichtung 4 und der Übertragungseinrichtung 5 entsprechender Weise ebenso in den Grundkörper 3 integrierten Auswerteeinrichtung 6, mit den jeweiligen Erfassungselementen 4a - 4d verbunden.

Die Auswerteeinrichtung 6 ist zur Auswertung der von der Erfassungseinrichtungseinrichtung 5 erfassten Erfassungsgrößen im Hinblick auf wenigstens ein Auswertungskriterium eingerichtet und umfasst hierfür im Hinblick auf jeweilige Auswertungskriterien programmierte Auswertealgorithmen. Ein entsprechendes Auswertungskriterium kann eine schachtspezifische Auswertung erfasster Erfassungsgrößen ermöglichen. Hierunter ist eine Auswertung erfasster Erfassungsgrößen im Hinblick auf bestimmte Charakteristika des Schachtbauwerks 2 bzw. eines in dem Schachtbauwerk 2 befindlichen bzw. strömenden (fluiden) Mediums zu verstehen. Beispielsweise kann die chemische Zusammensetzung, die Dichte, der Druck, die Temperatur, etc. eines in dem Hohlraum befindlichen bzw. strömenden (fluiden) Mediums im Hinblick auf bestimmte Grenzwerte ausgewertet werden. Denkbar ist auch, dass ein in dem Hohlraum befindliches bzw. strömendes (fluides) Medium qualitativ oder quantitativ im Hinblick auf das Vorhandensein bestimmter chemischer Substanzen, das Über- oder Unterschreiten bestimmter Grenzwerte, insbesondere auch eines Wasserstandgrenzwerts, etc. ausgewertet wird.

Ein entsprechendes Auswertungskriterium kann jedoch auch eine nicht-schachtspezifische Auswertung erfasster Erfassungsgrößen ermöglichen. Hierunter ist eine Auswertung erfasster Erfassungsgrößen im Hinblick auf bestimmte Charakteristika in der Umgebung um das Schachtbauwerk 2 zu verstehen. Beispielsweise kann ein Objekt (unmittelbar) oberhalb des Schachtelements 1 über der Erfassungseinrichtung 4 zugehörige Erfassungselemente 4d, z. B. in Form von Dehnungs- oder Druckerfassungselementen, ermittelt werden, da das durch den Pfeil F dargestellte Gewicht des Objekts in dem Schachtelement 1 eine spezielle Kraftverteilung, z. B. Druckverteilung, erzeugt, d. h. sich speziell auf die gegebenen Kräfteverhältnisse, z. B. Druckverhältnisse, in dem Schachtelement 1 auswirkt. In entsprechender Weise können Bewegungen bzw. Bewegungsprofile eines Objekts, gegebenenfalls örtlich, insbesondere richtungsabhängig, und/oder zeitlich aufgelöst, relativ zu dem Schachtelement 1 erfasst werden. Hierfür sind zweckmäßig mehrere Erfassungselemente 4d umfangsmäßig verteilt in den Grundkörper 3 integriert.

Konkret kann z. B. ein Verkehrsstrom oberhalb des Schachtelements 1 ermittelt und, gegebenenfalls örtlich, insbesondere richtungsabhängig, und/oder zeitlich aufgelöst, im Hinblick auf bestimmte verkehrstechnische Kenngrößen, d. h. z. B. spezifische Verkehrsteilnehmer, (mittlere) Verkehrsdichte, (mittlere) Verkehrsgeschwindigkeit, etc., kurz im Zusammenhang mit dem Verkehrsfluss stehende verkehrstechnische Kenngrößen ausgewertet werden. Befindet sich das Schachtelement 1 im Bereich eines Eingangs zu einem Gebäude kann über eine entsprechende Auswertung die Anzahl an in das Gebäude eingehender oder aus dem Gebäude ausgehendender Objekte ermittelt werden. Handelt es sich bei dem Gebäude um eine Garage kann z. B. eine Anzahl ein- und ausfahrender Fahrzeuge ermittelt werden.

Die Auswerteeinrichtung 6 ist auf Grundlage der Auswertung entsprechender Erfassungsgrößen zur Erzeugung von Steuergrößen zur Steuerung wenigstens einer steuerbaren technischen Einrichtung (nicht gezeigt) eingerichtet sein. Das Schachtelement 1 kann über die Übertragungseinrichtung 5 mit der technischen Einrichtung gekoppelt sein. Für das vorgenannte Beispiel einer Ermittlung eines in eine Garage einfahrenden Fahrzeugs kann die Auswerteeinrichtung 6 z. B. zur Erzeugung von eine Einfahrtsbeschränkungseinrichtung, d. h. z. B. eine Schranke, ein Tor, etc., aufhebenden (und gegebenenfalls wiederherstellenden) Steuergrößen eingerichtet sein. Entsprechende Steuergrößen können über die Übertragungseinrichtung 5 an eine der jeweiligen Einfahrtsbeschränkungseinrichtung zugeordnete Empfangseinrichtung übertragen und dort in entsprechende Steuerbefehle für eine Einfahrtsbeschränkung zugeordnete, z. B. motorischen, Aktuatoreinrichtung zur Aufhebung oder Herstellung der Einfahrtsbeschränkung umgewandelt werden.

Zur elektrischen Versorgung der in das Schachtelement 1 integrierten elektrischen bzw. elektronischen Komponenten ist eine elektrische Energiespeichereinrichtung 7, welche zur elektrischen Versorgung wenigstens der Erfassungseinrichtung 4 und der Übertragungseinrichtung 5 eingerichtet ist, wiederum in analoger Weise zu der Erfassungseinrichtung 4 und der Übertragungseinrichtung 5, in das Schachtelement 1 integriert. Die Energiespeichereinrichtung 7 kann berührungs- bzw. kabellos, d. h. insbesondere von außerhalb des Verbauorts des Schachtbauwerks 2, mit elektrischer Energie versorgt, d. h. geladen, werden. Der Energiespeichereinrichtung 7 ist eine z. B. eine induktive oder kapazitive Ladeeinrichtung 8 zugehörig.

An oder in einer freiliegenden Fläche des Grundkörpers 3 ist ein mit der grundkorperseitig integrierten Übertragungseinrichtung 5 und/oder der grundkorperseitig integrierten Erfassungseinrichtung 4 gekoppeltes Anschlusselement 9, z. B. in Form eines Steckerelements, ausgebildet. Das Anschlusselement 9 ist zum Anschluss an ein korrespondierendes Gegenanschlusselement (nicht gezeigt) zur Übertragung von Kommunikationssignalen auf das korrespondierende Gegenanschlusselement und/oder zum Empfang von von einem mit dem korrespondierenden Gegenanschlusselement gekoppelten Kommunikationspartner übertragenen Kommunikationssignalen eingerichtet. Derart ist eine Kopplung des Schachtelements 1 mit weiteren Einrichtungen, insbesondere weiteren Schachtelementen 1 , möglich.

Fig. 3 zeigt eine Prinzipdarstellung eines Übertragungssystems 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Übertragungssystem 10 dient zur uni- oder multidirektionalen Übertragung von Kommunikationssignalen an wenigstens einen Kommunikationspartner. Die Übertragung ist durch die Doppelpfeile angedeutet. Ersichtlich umfasst das Übertragungssystem 10 mehrere miteinander zur Übertragung von Kommunikationssignalen kommunizierende Schachtelemente 1 als (jeweilige) Teile mehrerer Schachtbauwerke 2. Das Übertragungssystem 10 ist zur Übertragung von Kommunikationssignalen innerhalb eines Schachtbauwerks 2 und/oder zur Übertragung von Kommunikationssignalen zwischen mehreren Schachtbauwerken 2 eingerichtet. Selbstverständlich ist das Übertragungssystem 10 auch zur Übertragung von Kommunikationssignalen an ein lokales oder globales Kommunikationsnetzwerk, d. h. z. B. das Internet, 12 eingerichtet.