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Patent Searching and Data


Title:
MANOMETER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/116793
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a manometer comprising a plastic housing (10) with a connection stub (11) and a metal connection piece (20) with a connecting stub (21) which matches the connection stub (11), a polygon (22) and a connection thread (23). The housing (10) can be rotated with respect to the connection piece (20). An intermediate ring (30) which has a depression (32) matching the polygon (22) on the side facing the connection piece (20) is located between the plastic housing (10) and the connection piece (20). The plastic housing (10) has a depression (12) which accommodates the intermediate ring (30). At least one shearing pin (31) is located between the intermediate ring (30) and the housing (10).

Inventors:
LEHMANN, Klaus (Am Pfannenstiel 32, Müllheim, 79379, DE)
Application Number:
EP2010/001932
Publication Date:
September 29, 2011
Filing Date:
March 26, 2010
Export Citation:
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Assignee:
WATTS INDUSTRIES DEUTSCHLAND GMBH (Godramsteiner Hauptstrasse 167, Landau in der Pfalz, 76829, DE)
LEHMANN, Klaus (Am Pfannenstiel 32, Müllheim, 79379, DE)
International Classes:
G01L7/04; G01D11/24; G01L19/14
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE MÖLL, BITTERICH & DR. KELLER (Westring 17, Landau, 76829, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1 . Manometer (1 ), umfassend

- ein Kunststoffgehäuse (10) mit einem Anschlussstutzen (1 1 ),

- und ein metallisches Anschlussstück (20) mit

- einem zu dem Anschlussstutzen (1 1 ) passenden

Verbindungsstutzen (21 ),

-- einem Mehrkant (22)

-- und einem Anschlussgewinde (23),

- das Gehäuse (10) ist gegenüber dem Anschlussstück (20) drehbar, gekennzeichnet durch die Merkmale:

- zwischen Kunststoff gehäuse (10) und Anschlussstück (20) befindet sich ein Zwischenring (30),

- der Zwischenring (30) besitzt auf der dem Anschlussstück (20)

zugewandten Seite eine zu dem Mehrkant (22) passende Vertiefung (32),

- das Kunststoffgehäuse (10) besitzt eine den Zwischenring (30)

aufnehmende Vertiefung (12),

- zwischen Zwischenring (30) und Gehäuse (10) befindet sich wenigstens ein Abscherstift (31 ).

2. Manometer nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch das Merkmal:

- der wenigstens ein Abscherstift (31 ) ist auf der dem Kunststoffgehäuse (10) zugewandten Seite des Zwischenrings (30) angeformt,

- das Kunststoffgehäuse (10) besitzt wenigstens eine zu dem Abscherstift (31 ) passende Aussparung.

3. Manometer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch das Merkmal:

- es sind mehrere Abscherstifte (31 ) vorgesehen,

- die Abscherstifte (31 ) sind rotationssymmetrisch um den

Anschlussstutzen (1 1 ) herum angeordnet.

4. Manometer nach Anspruch 1 , 2 oder 3, gekennzeichnet durch das Merkmal:

- der Zwischenring (30) besteht aus Kunststoff.

5. Manometer einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch das Merkmal:

- zwischen Kunststoffgehäuse (10) und Zwischenring (30) besteht

Reibung.

6. Manometer einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch das Merkmal:

- in der Gehäusewand ist wenigstens eine Öffnung (13) für ein

stiftförmiges Werkzeug, vorzugsweise einen Schraubendreher (3), vorgesehen.

Description:
Beschreibung:

"Manometer"

Technisches Gebiet:

Die Erfindung betrifft Manometer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Stand der Technik: Manometer haben die Aufgabe, Drücke anzuzeigen, die in einer Rohrleitung, einem Gehäuse, einem Behälter, einem Tank oder einer anderen Armatur herrschen. Sie besitzen ein Gehäuse, in dem ein Messwerk untergebracht ist, welches den Druck in einen Zeigerausschlag umsetzt. Zur Verbindung mit der Druck führenden Armatur besitzen die Manometer ein Anschlussstück mit einem Anschlussgewinde. Das Anschlussstück besteht üblicherweise aus Metall, beispielsweise Messing, während die Gehäuse zunehmend aus Kunststoff hergestellt werden.

Das Anschlussstück ist üblicherweise mit einem Sechskant versehen und die Montage an der Druck führenden Armatur erfolgt mit Hilfe eines

Schraubenschlüssels. Dabei passiert es häufig, dass das Gehäuse in einer Position steht, in der die Skale schlecht oder gar nicht abgelesen werden kann. Um die Skala des Manometers in eine günstige Ableseposition bringen zu können, sollte das Gehäuse gegenüber dem Anschlussstück drehbar sein.

Bei einem räumlich beengten Einbau dieser Manometer kann es passieren, dass nicht genügend Freiraum besteht, um den Schraubenschlüssel ansetzen und ausreichend weit schwenken zu können. Der Versuch, die Montage dadurch zu bewirken, dass am Gehäuse gedreht wird, scheitert wegen der Drehverbindung zwischen beiden. Macht man die Verbindung zwischen Gehäuse und

BESTÄTIGUNGSKOPIE Anschlussstück nicht drehbar, so lässt sich die Manometerskala nicht mehr in eine für die Ablesung günstige Position bringen. Das ist unbefriedigend.

Darstellung der Erfindung: Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Manometer anzugeben, die auch in beengten räumlichen Verhältnissen einfach und sicher montiert und deren Skalen anschließend in eine für die Ablesung günstige Position gebracht werden können. Diese Aufgabe wird gelöst durch Manometer mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Die erfindungsgemäße Lösung verwendet zwischen Anschlussstück und Gehäuse einen Zwischenring, der einerseits mit dem Anschlussstück drehfest und

andererseits mit dem Gehäuse zunächst drehfest und, nachdem das

Anschlussstück mit der Druck führenden Armatur druckfest verbunden ist, drehbar verbunden ist. Dies wird erreicht durch die Verwendung von wenigstens einem Abscherstift zwischen Kunststoffgehäuse und Zwischenring. Die Festigkeit dieses wenigstens einen Stifts ist so gewählt, dass er erst abschert, wenn das

Anschlussstück druckfest mit der Druck führenden Armatur verschraubt ist.

Sobald der wenigstens eine Abscherstift abgeschert ist, lässt sich das Gehäuse gegenüber dem Anschlussstück verdrehen, bis die für die Ablesung günstigste Position erreicht ist. Vorzugsweise besteht zwischen Anschlussring und Gehäuse Reibung, so dass das positionierte Gehäuse seine Position nicht mehr verändert.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist der wenigstens eine Abscherstift auf der dem Kunststoffgehäuse zuwandten Seite des Zwischenrings angeformt und das Kunststoffgehäuse besitzt wenigstens eine zu dem Abscherstift passende Bohrung. Vorteilhafterweise sind mehrere Abscherstifte vorgesehen, die

rotationssymmetrisch um den Anschlussstutzen des Gehäuses herum angeordnet sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Zwischenring aus

Kunststoff.

Vorzugsweise sind in die Gehäusewand Öffnungen für ein stiftförmiges Werkzeug, vorzugsweise einen Schraubendreher, vorgesehen. Auch bei beengten

Platzverhältnissen kann der Monteur eine passende Öffnung für seinen

Schraubendreher finden, um das Gehäuse einschließlich Zwischenring und

Anschlussstück zu verdrehen. Dabei kann dank der Hebelwirkung des

Schraubendrehers auch ohne all zu große Kraftanstrengung das für das

Abscheren des wenigstens einen Abscherstiftes erforderliche Drehmoment erzeugt werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen:

Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigen jeweils perspektivisch

Fig. 1 ein Sprengbild der erfindungswesentlichen Bestandteile eines Manometers,

Fig. 2 das Manometer im zusammengebauten Zustand und

Fig. 3 ein typisches Anwendungsbeispiel für erfindungsgemäße Manometer.

Wege zur Ausführung der Erfindung und gewerbliche Verwertbarkeit:

Fig. 1 zeigt perspektivisch und als Sprengbild ein Manometer, umfassend ein Kunststoffgehäuse 10 mit einem zentralen Anschlussstutzen 11 und ein metallisches Anschlussstück 20 mit einem zu dem Anschlussstutzen 1 1

passenden Verbindungsstutzen 21 , mit einem Mehrkant 22 und mit einem

Anschlussgewinde 23. Zwischen Kunststoffgehäuse 10 und Anschlussstück 20 befindet sich ein Zwischenring 30. Dieser besitzt auf der dem Anschlussstück 20 zugewandten Seite eine zu dem Mehrkant 22 passende Vertiefung 32 und auf der dem Kunststoffgehäuse 10 zugewandten Seite mehrere Abscherstifte 31. Der Zwischenring 30 ist vorteilhafterweise aus Kunststoff gespritzt.

Das Gehäuse 10 besitzt eine den Zwischenring 30 aufnehmende Vertiefung 12, in der auch mit den Abscherstiften 31 korrespondierende Bohrungen vorgesehen sind.

Es versteht sich, dass die Abscherstifte auch im Gehäuse 10 und die sie aufnehmenden Bohrungen im Zwischenring 30 vorgesehen werden können. Schließlich erkennt man in der Wand des Gehäuses 10 Öffnungen 13 für ein stiftförmiges Werkzeug, vorzugsweise einen Schraubendreher 3 (Fig. 3).

Fig. 2 zeigt das Manometer im zusammengebauten Zustand. Die Montage des Manometers in einer Druck führenden Armatur 2 (Fig.3) kann entweder mit Hilfe eines Schraubenschlüssels, der an den Sechskant 22 angreift, oder mit Hilfe eines stiftförmigen Werkzeugs3 (Fig.3), welches in die Bohrungen 13 in der

Gehäusewand eingreift, bewirkt werden. Um die leichte Drehbarkeit des

Gehäuses 10 gegenüber den Anschlussstück 20 erreichen zu können, ist die Verwendung der Bohrungen 13 in der Gehäusewand bevorzugt.

Fig. 3 zeigt rein schematisch einen typischen Anwendungsfall für

erfindungsgemäße Manometer 1 . Deren räumliche Anordnung, insbesondere die des mittleren Manometers, ist derart, dass nicht genügend Platz für das Ansetzen eines Schraubenschlüssels am Mehrkant 22 verbleibt. Durch Einführen des Schraubendrehers 3 in eine der Bohrungen 13 in der Wand des Manometers 1 lässt sich das Manometer 1 jedoch einfach und mit geringem Kraftaufwand in die druckführende Armatur 2 einschrauben. Sobald die Verbindung druckfest ist, steigt das Drehmoment zwischen Gehäuse 10 und Zwischenring 30, bis der wenigstens eine Abscherstift 31 abreißt. Daraufhin kann das Gehäuse 10 mit geringem

Kraftaufwand, beispielsweise von Hand, unter Überwindung der Reibung zwischen beiden in die für die Ablesung günstigste Position gedreht werden.