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Title:
MARKER TAB FOR THE REVERSIBLE ATTACHMENT TO A CORNER OF A PAGE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/054857
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a marker tab (1) for the reversible attachment to a corner (12) of a page (5), having the external shape of a triangle, wherein the sides (a, b) of the right-angle triangle are closed and the hypotenuse side (c) is open, so that an opening (3) is formed on the hypotenuse side (c) by a first triangular layer (6) of the marker tab (1) with respect to a second triangular layer (7), so that in the usage position of the marker tab (1) in which the marker tab (1) is moved onto a corner (12) of a page (5), a reversible attachment of the marker tab (1) to the corner (12) of the page can be achieved. According to the invention, one of the triangular layers (6) forms a predefinable overhang (Ü, Ü') with respect to the other triangular layer (7) on the hypotenuse side (c), wherein the overhang (Ü, Ü') is provided with an adhesive agent (2) on the side thereof directed toward the other layer (7), wherein the overhang (Ü) serves on the one hand to secure the marker tab (1) reversibly and in a stable position to protect the corner (12) of the page in the usage position thereof with contact of the closed sides (a, b) of the right-angle triangle on the edges of the corner (12) of the page (5) on a front side or a back side of the page (5), and on the other hand, the overhang (Ü) of the first marker tab (1) serves to attach another, identically designed second marker tab (1') to the predefinable overhang (Ü) which is provided with the adhesive agent (2), the marker tab being reversibly affixable to the adhesive agent (2) of the overhang (Ü) of the first marker tab (1) by means of the side of the overhang (U') of the first layer (6) facing away from the second layer (7) and being stackable in a stack layer in a stable position.

Inventors:
KLEINDIENST, Niels (Raumerstrasse 10, Berlin, 10437, DE)
BOEDER, Marc (Im Dol 69, Berlin, 14195, DE)
MUELLER-OSTEN, Paul (Dieffenbachstrasse 62, Berlin, 10967, DE)
Application Number:
EP2009/008401
Publication Date:
May 20, 2010
Filing Date:
November 16, 2009
Export Citation:
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Assignee:
KLEINDIENST, Niels (Raumerstrasse 10, Berlin, 10437, DE)
BOEDER, Marc (Im Dol 69, Berlin, 14195, DE)
MUELLER-OSTEN, Paul (Dieffenbachstrasse 62, Berlin, 10967, DE)
International Classes:
B42F1/06
Domestic Patent References:
2006-02-09
Foreign References:
GB191112917A1911-09-21
FR2657815A11991-08-09
DE2124150A11971-12-02
JPH07276852A1995-10-24
US20050280256A12005-12-22
Attorney, Agent or Firm:
KLEINDIENST, Niels et al. (Raumerstrasse 10, Berlin, 10437, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Merkzeichenreiter (1) zur reversiblen Anbringung an einer Blattecke (12) eines Blattes (5) mit der äußeren Form eines Dreiecks, bei dem die Kathetenseiten (a, b) geschlossen und die Hypotenusenseite (c) offen ist, so dass auf der Hypotenusenseite (c) durch eine erste dreieckige Lage (6) des Merkzeichenreiters (1) gegenüber einer zweiten dreieckigen Lage (7) eine Öffnung (3) ausgebildet ist, so dass in Gebrauchslage des Merkzeichenreiters (1) bei dem der Merkzeichenreiter (1) auf eine Blattecke (12) eines Blattes (5) aufgeschoben ist, eine reversible Anbringung des Merkzeichenreiters (1) an der Blattecke (12) erreichbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine der dreieckigen Lagen (6) gegenüber der anderen dreieckigen Lage (7) auf der Hypotenusenseite (c) einen vorgebbaren Überstand (Ü, Ü') bildet, wobei der Überstand (Ü, Ü') auf seiner zu der anderen Lage (7) gerichteten Seite mit einem adhäsiven Klebemittel (2) versehen ist, wobei der Überstand (Ü) einerseits dazu dient, den Merkzeichenreiter (1) zum Schutz der Blattecke (12) in seiner Gebrauchslage unter Anlage der geschlossen Kathetenseiten (a, b) an den Blatträndern der Blattecke (12) des Blattes (5) an einer Vorder- oder Rückseite des Blattes (5) lagestabil und reversibel zu fixieren und

der Überstand (Ü) des ersten Merkzeichenreiters (1) andererseits dazu dient, auf dem mit dem adhäsive Klebemittel (2) versehenen vorgebbaren Überstand (Ü) einen weiteren identisch ausgebildeten zweiten Merkzeichenreiter (1') anzubringen, der mittels seines von der zweiten Lage (7) abgewandten Seite des Überstandes (U') der ersten Lage (6) reversibel auf dem adhäsiven Klebemittel (2) des Überstandes (Ü) des ersten Merkzeichenreiter (1) fixierbar und in einer Stapellage lagestabil aufstapelbar ist.

2. Merkzeichenreiter (1 , 1') nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Merkzeichenreiter (1 , 1') mit mindestens einem Textfeld (4) auf mindestens einer der Lagen (6, 7) versehbar ist.

3. Merkzeichenreiter (1 , 1') nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Merkzeichenreiter (1, 1') zur Unterscheidung in verschiedene Farben herstellbar ist.

4. Merkzeichenreiter (1 , 1') nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Merkzeichen reiter (1 , 1') vorzugsweise aus einem flexiblen oder starren Papier oder aus einem flexiblen oder starren Kunststoff ist.

5. Merkzeichenreiter (1 ; 1 ') nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Merkzeichenreiter (1, 1') aus einer Kombination aus einem flexiblen oder starren Papier und/oder Kunststoff ist, wobei die erste Lage (6) starr und die zweite Lage (7) flexibel ist oder umgekehrt.

6. Merkzeichenreiter (1, 1') nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (Cl1 Ü') der ersten dreieckigen Lage (6) gegenüber der zweiten starren oder flexiblen Lage (7) des Merkzeichenreiters (1 , 1') ein Rechteck oder ein gleichschenkliges Trapez oder eine tropfenförmige oder eine halbkreisförmige Auskragung ist.

7. Abrissblock (13) aus mindestens zwei identischen Merkzeichenreitern (1 , 1') mit der äußeren Form eines Dreiecks, bei dem die Kathetenseiten (a, b) geschlossen und die Hypotenusenseite (c) offen ist, so dass auf der Hypotenusenseite (c) durch eine erste dreieckige Lage (6) des Merkzeichenreiters (1 , 1') gegenüber einer zweiten dreieckigem Lage (7) eine Öffnung (3) ausgebildet ist, wobei eine der dreieckigen Lagen (6) gegenüber der anderen Lage (7) auf der Hypotenusenseite (c) einen vorgebbaren Überstand (Ü, Ü') bildet und der Überstand (Ü, Ü') auf seiner zu der anderen Lage (7) gerichteten Seite mit einem adhäsiven Klebemittel (2) versehen ist, wobei der zweite Merkzeichenreiter (1') über die der zweiten Lage (7) abgewandten Seite des Überstandes (U') der ersten Lage (6), auf dem mit dem adhäsiven Klebemittel (2) versehenen vorgebbaren Überstand (Ü) des ersten Merkzeichenreiters (1) reversibel fixiert und in einer Stapellage lagestabil aufgestapelt ist.

Description:
Merkzeichenreiter zur reversiblen Anbringung an einer Blattecke

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen Merkzeichen reiter zur Kennzeichnung von Seiten, Blättern und diversen Druckerzeugnissen der reversibel an einer Blattecke anbringbar ist.

Aus dem Stand der Technik ist ein Umfaltreiter zum Anbringen an einer Längsseite eines Blattes bekannt, der in seiner Gebrauchslage eine Reitererweiterung in der Art einer Fahne bildet. Die sich in Gebrauchslage bildende Fahne kann zwar zur Beschriftung des Umfaltreiters dienen, unterliegt jedoch durch die über das Blattende hinausgehende Fahne in nachteiliger Weise der Gefahr des Umknickens, wodurch beispielsweise ein Buch mit mehreren solchen eine Fahne bildenden Umfaltreitem meist sehr schnell unschön und unprofessionell aussieht und zudem die auf der Fahne angebrachte Beschriftung nicht mehr lesbar ist. Nachteilig an diesem Umfaltreiter ist ferner, dass er sich nicht richtig zum sicheren Schutz einer besonders zum Umknicken neigenden Blattecke eignet und das der Umfaltreiter um ihn benutzen zu können aus seiner ursprünglichen Form, die auch seiner Stapellage entspricht, in seine Gebrauchslage gefaltet und bei einer Rückführung in die ursprüngliche Form wieder ausgefaltet werden muss. Eine ordentliche Stapellage in der ursprünglichen Form ist auch nur dann wieder ohne zusätzlichen Aufwand erreichbar, wenn die Fahne des Umfaltreiters bei der Benutzung nicht beschädigt oder geknickt worden ist. Das Rückführen in die Stapellage ist somit gegebenenfalls relativ mühsam oder gar nicht mehr möglich, so dass in der Praxis wohl oft sehr schnell einfach auf einen neuen Umfaltreiter zurückgegriffen wird.

Zum Schutz einer Blattecke ist jedoch ein transparentes Aufsteckregister bekannt, welches Gegenstand der Druckschrift DE 900 43 73 U1 ist. Das Aufsteckregister besteht aus einer rechtwinkligen Doppelfolie mit Beschriftungstasche in variabler Größe und Form. Nachteilig bei diesem Aufsteckregister ist, das keine zusätzliche Fixierung des Aufsteckregisters an einer Blattecke vorhanden ist, welche die Lage des Aufsteckregisters an der Blattecke sichert. Bereits leichte mechanische Bewegungen an einem Blatt Papier oder an einem beispielsweise mit diesen Aufsteckregistern versehenen einzelnen oder mehreren Blättern eines Buch führen dazu, dass sich das oder die Aufsteckregister lösen und ab- beziehungsweise herausfallen. Es ist die Aufgabe der Erfindung einen Merkzeichenreiter zur reversiblen Anbringung an einer Blattecke so zu gestalten, dass er leicht temporär fixierbar und wiederverwendbar ist, wobei er in Gebrauchslage an einer Blattecke eine sichere und definierte Lage einnehmen soll.

Ausgangspunkt ist ein Merkzeichenreiter zur reversiblen Anbringung an einer Blattecke mit der äußeren Form eines rechteckigen Dreiecks, bei dem die Kathetenseiten geschlossen sind und die Hypotenusenseite offen ist, so dass auf der Hypotenusenseite durch eine erste rechteckige Lage eines vorgebbaren Materials des Merkzeichenreiters gegenüber einer zweiten rechteckigen Lage eines vorgebbaren Materials eine Öffnung ausgebildet ist, wodurch in einer Gebrauchslage des Merkzeichen reiters bei dem der Merkzeichenreiter auf eine Blattecke eines Blattes aufgeschoben ist, eine reversible Anbringung des Merkzeichen reiters an der Blattecke erreichbar ist.

In Verbindung mit diesen Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass eine der dreieckigen Lagen gegenüber der anderen dreieckigen Lage auf der Hypotenusenseite einen vorgebbaren Überstand bildet, wobei der Überstand auf seiner zu der anderen Lage gerichteten Seite mit einem adhäsiven Klebemittel versehen ist. Der Überstand dient dabei einerseits dazu den Merkzeichenreiter zum Schutz der Blattecke in seiner Gebrauchslage unter Anlage der geschlossen Kathetenseiten an den Blatträndern der Blattecke des Blattes an einer Vorder- oder Rückseite des Blattes sicher und lagestabil sowie reversibel zu fixieren, wobei der gleiche Überstand des unveränderten Merkzeichen reiters andererseits auch dazu genutzt wird, mindestens einen weiteren identisch ausgebildeten zweiten Merkzeichenreiter mittels seines von der anderen Lage wegweisenden Seite seines vorgebbaren Überstandes, auf dem das adhäsive Klebemittel aufweisenden Überstand des ersten Merkzeichenreiters reversibel zu fixieren und in einer Stapellage lagestabil aufzustapeln.

Als Lage wird kurz eine Materiallage beispielsweise aus Papier, Kunststoff oder aus einem anderen denkbaren Materials bezeichnet.

Das Material kann dabei starr oder flexibel sein. Je stabiler das Material ist, desto höher fällt der gewünschte Schutz für die Blattecke aus. Besonders geeignet für die erste und/oder zweite Lage ist somit ein Material welches besonders dünn aber dennoch stabil ist. Dabei besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit die Lagen aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften, insbesondere mit unterschiedlicher Flexibilität auszubilden. Bevorzugt ist die Auswahl eines dünnen Materials, welches jedoch so stabil ist, dass eine Umknicken der Blattecke sicher vermieden wird, wobei mit einen solchen Material bevorzugt ein stabiler und eine geringe Höhe aufweisender Abrissblock aus mindestens zwei Merkzeichenreitern ausbildbar ist. Das Material darf also nicht zum Falten oder Knicken neigen, da sonst ein Schutz der Blattecke eines Blattes nur bedingt und im Grunde nur durch die Materialverstärkung des angebrachten Merkzeichen reiters insgesamt bewirkt wird.

Der Abrissblock ist somit aus mindestens zwei identischen Merkzeichenreitern mit der äußeren Form eines Dreiecks ausgebildet, bei dem die Kathetenseiten geschlossen und die Hypotenusenseite offen ist, so dass auf der Hypotenusenseite durch eine erste dreieckigen Lage des Merkzeichenreiters gegenüber einer zweiten dreieckigen Lage eine Öffnung ausgebildet ist, wobei eine der Lagen gegenüber der anderen Lage auf der Hypotenusenseite einen vorgebbaren Überstand bildet und der Überstand auf seiner zu der anderen Lage gerichteten Seite mit einem adhäsiven Klebemittel versehen ist. Auf der zu der anderen Lage gerichteten Seite des mit dem adhäsiven Klebemittel versehenen Überstandes des ersten Merkzeichenreiters ist der zweite identisch ausgebildete Merkzeichenreiter mittels dessen von seiner anderen Lage wegweisenden Seite seines vorgebbaren Überstandes reversibel fixierbar und in einer Stapellage lagestabil aufstapelbar.

Mit anderen Worten haftet der erste Merkzeichenreiter mittels seines auf seiner Vorderseite mit dem adhäsiven Klebemittel versehenen Überstand auf der Rückseite des kein Klebemittel aufweisenden Überstandes des zweiten Merkzeichenreiter an.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt und werden in der zugehörigen Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Die zugehörigen Figuren zeigen:

Fig. 1: einen Merkzeichen reiter in einer Ansicht auf eine Oberseite einer zweiten

Lage und auf einen Überstand der ersten Lage;

Fig. 2: den Merkzeichenreiter in einer Ansicht auf die Unterseite der zweiten Lage;

Fig. 3: den Merkzeichenreiter mit einer Ansicht auf seine Öffnung;

Fig. 4: den Merkzeichenreiter in einer perspektivischen Ansicht auf die Oberseite;

Fig. 5: den Merkzeichenreiter vor einer Gebrauchslage relativ zu einer Blattecke; Fig. 6: den Merkzeichenreiter in Gebrauchslage an einer Blattecke;

Fig. 7: den Merkzeichenreiter in einer einteiligen Abwicklung;

Fig. 8: einen Merkzeichenreiter in einer weiteren einteiligen Abwicklung.

Fig. 9: einen Merkzeichenreiter in einer zweiteiligen Ausführung;.

Fig. 10: den Merkzeichenreiter in einer vergrößerten Explosionszeichnung;

Fig. 11 : einen Abrissblock aus mehreren Merkzeichenreitern.

Die Figur 1 zeigt einen Merkzeichenreiter 1 , 1' in einer Draufsicht von der Oberseite 11 der zweiten Lage 7. Der nur einmal dargestellte Merkzeichen reiter ist mit dem Bezugszeichen 1 und 1' versehen. Dadurch wird deutlich, dass ein erster Merkzeichenrerter 1 und ein zweiter Merkzeichenreiter 1' eine identische Ausbildung aufweist. Diese Identität hinsichtlich der Formgebung und Ausgestaltung ist für die Stapelbarkeit der Merkzeichenreiter 1 , 1', die später noch näher erläutert wird von Bedeutung.

Im Gebrauch wird der Merkzeichenreiter 1 , 1' in eine Gebrauchslage gebracht, die nachfolgend nachdem die Ausbildung des Merkzeichenreiters 1 , 1' erläutert worden ist, in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist.

Der Merkzeichenreiter 1 , 1' nach den Figuren 1 bis 4 umfasst eine erste Lage 6, die parallel zu zweiten Lage 7 angeordnet ist. Die erste Lage 6 (Fig. 2) weist eine Unterseite 8 und eine nur teilweise sichtbare Oberseite 9 (Fig. 1) auf. Die zweite Lage 7 (Fig. 1) weist eine nicht sichtbare Unterseite 10 und die Oberseite 11 auf. Die Oberseite 9 der ersten Lage 6 und die Unterseite 10 der zweiten Lage 7 sind einander zugewandt. Die Unterseite 8 der ersten Lage 6 und die Oberseite 11 der zweiten Lage 7 dient jeweils zur Beschriftung des Merkzeichenreiters 1. 1' mit einem Textfeld 4.

Der Merkzeichenreiters 1 , 1' weist dabei die Form eines zweilagigen rechteckigen Dreiecks bei dem eine Hypotenusenseite c der beiden Lagen 6, 7 offen ist. Auf der Hypotenusenseite c ist somit zwischen den Lagen 6 und 7 eine Öffnung 3 ausgebildet. Eine Kathetenseite a und b der beiden Lagen 6, 7 ist hingegen jeweils geschlossen ausgebildet. Eine der Lagen 6, 7 - im Ausführungsbeispiel die erste Lage 6 - weist einen sich an die Hypotenuseseite c der ersten dreieckigen Lage 6 anschließenden rechteckigen Überstand Ü, LT auf, der in den Figuren 1 bis 3 durch eine durchgehende Linie gekennzeichneten ist, wobei der Überstand Ü, Ü 1 auf seiner in Figur 1 und 3 sichtbaren Oberseite 9 der ersten Lage 6 mit einem adhäsiven Kleber 2 versehen ist.

Der Überstand U, Ü' kann auch wie die Figuren 1 bis 3 durch die strichpunktierten Linie zeigen - an die erste dreieckige Lage 6 anschließend - als gleichschenkliges Trapez ausgebildet werden.

Der Überstand U, Ü' kann aber auch wie die Figuren 1 bis 3 durch die gestrichelte Linie ferner zeigen - an die erste dreieckige Lage 6 anschließend - als tropfenförmige Auskragung ausgebildet werden. Diese Ausbildung des Überstandes Ü, Ü' ist besonders materialsparend.

Wie in den Figuren 5 und 6 zu sehen ist, wird die hypotenusensertige Öffnung 3 über die Ecke 12 eines Blattes 5 geschoben. Dabei wird der Merkzeichenreiter 1 , 1' im Ausführungsbeispiel mittels des vorgebbaren Überstandes Ü, Ü' beispielsweise auf der Rückseite des Blattes 5 befestigt. Eine umgekehrte Anordnung, bei der ein Überstand Ü, Ü' des Merkzeichen reiters 1, 1' die reversible Befestigung an einer Blattecke 12 auf der Vorderseite des Blattes 5 bewirkt, ist ebenfalls möglich.

Der vorgebbare Überstand Ü, Ü' der Oberseite 9 der ersten Lage 6 ist dabei mit einem solchen adhäsiven Kleber 2 beschichtet der es erlaubt, dass der Merkzeichenreiter 1, 1' mehrfach befestigt und wieder gelöst werden kann.

Der Merkzeichenreiter 1 , 1' schließt mit seinen geschlossenen Kathetenseiten a und b der beiden Lagen 6, 7 bündig mit den Blatträndern - mit einem oberen Rand oder unteren und jeweils einem seitlichen Rand - des Blattes 5 ab. Von besonderem Vorteil ist es, dass die bündige Anlage der Kathetenseiten a und b der beiden Lagen 6, 7 an den Blatträndern des Blattes 5 stets gesichert ist, da nach dem Aufschieben des Merkzeichenreiters 1, 1' bis zum Anschlag an der Blatträndern eine sichere Fixierung mittels dem auf dem Überstand Ü, Ü' aufgebrachten adhäsiven Kleber 2 auf der Ober- oder Unterseite des Blattes 5 bewirkt wird. Selbst bei einem Umblättern eines Blattes 5 im Bereich der Blattecke 12 oder direkt an der mit einem Merkzeichen reiter 1, 1' versehenen Blattecke 12 bleibt der Merkzeichenreiter 1 , 1' in seiner sicheren Gebrauchslage und löst sich nicht von der Blattecke 12 des Blattes 5 ab, wodurch die Blattecke 12 stets sicher vor einem Umknicken gesichert ist. Von Außen auf ein Buch oder ein anderes Druckerzeugnis gesehen, ergibt sich im Bereich der Blattecken 12 ein besonders ordentliches Erscheinungsbild, da jeder Merkzeichenreiter 1 , 1' automatisch durch Aufschieben bis zu den geschlossenen Kathetenseiten a und b der beiden Lagen 6, 7 an den Blatträndern der Blattecke 12 zur Anlage kommt und somit stets genau dieselbe durch den am Blatt 5 haftenden Überstand Ü, Ü' fixierte Position einnimmt. Zudem sorgt die perfekte Anlage an den Blatträndern der Blattecke 12 dafür, dass keine über die Blattränder hinaus stehenden Bereiche vorhanden sind, die beim Transport eines Buches oder dergleichen umkicken können. Die Kennzeichnung erfolgt dabei durch den Benutzer über die farbliche Kennzeichnung der Merkzeichen reiter 1 , V und/oder über das jeweilige Textfeld 4. Die Aufnahme von mehreren Blättern 5 in einem Merkzeichenreiter 1, 1' ist möglich. Der Merkzeichenreiter 1, 1' kann dazu dahingehend in verschiedenen Größen hergestellt, so dass in dem die Blätter 5 aufnehmenden Zwischenraum zwischen den beiden Lagen 6 und 7 auch mehrere Blätter 5 Platz finden. Der Merkzeichenreiter 1 , 1' kann zudem insgesamt in verschiedenen Grossen, d.h. mit unterschiedlich langen Katheten- und Hypotenusenseiten a, b, c hergestellt werden.

Figur 7 zeigt den Merkzeichenreiter 1 , 1' in einer einteiligen Abwicklung für den Fall eines sich an die erste dreieckige Lage 6 anschließenden rechteckigen Überstandes Ü, Ü'. Die Abwicklung zeigt die dreieckigen Flächen der später einander zugewandten und nicht sichtbaren gebildeten Oberseite 9 der ersten Lage 6 und der Unterseite 10 der zweiten Lage 7. An der die spätere erste Lage 6 bildenden Seite schließt sich der rechteckige Überstand Ü, Ü' an. An der die später zweite Lage 7 bildenden Seite schließt sich eine mit Klebstoff versehene Lasche 15 an. Die Abwicklung wird an dem Falz 14 umgefalzt und die Oberseite 9 der ersten Lage 6 wird auf die Unterseite 10 der zweitem Lage 7 geklappt, wobei anschließend die Lasche 15 auf die bereits umgefalzte Lage 6 umgefalzt und auf der Oberfläche der gefalzten Seite 6, die im fertigen Zustand des Merkzeichenreiters 1 , 1' die Unterseite 8 der erste Lage 6 ist, aufgeklebt wird. An der jeweiligen Falzkante bilden sich die geschlossenen Kathetenseiten a und b aus und die Öffnung 3 befindet sich wie gewünscht im Bereich des Überstandes Ü, Ü'. Diese Vorgehensweise bietet sich insbesondere jedoch nicht ausschließlich bei der Herstellung des Merkzeichenreiters 1, 1' aus dem Material Papier an.

Figur 8 zeigt den Merkzeichenreiter 1, 1' in einer weiteren einteiligen Abwicklung. Bei dieser Lösung ist keine Lasche 15 vorgesehen. Der Falzvorgang wird analog am Falz 14 durchgeführt. Dadurch wird jedoch nur eine geschlossene Kathetenseite an der Falzkante gebildet. Die verbleibende offenen Kathetenseite wird vorzugsweise im Randbereich der beiden Lagen 6, 7 verschweißt. Diese Vorgehensweise bietet sich vorzugsweise jedoch nicht ausschließlich bei der Herstellung des Merkzeichen reiters 1, 1' aus dem Material Kunststoff an.

Figur 9 zeigt den Merkzeichenreiter 1 , 1' in einer zweiteiligen Ausführung. Die beiden Lagen 6, 7 weisen weder Falz noch Lasche auf und müssen entsprechend der Figuren 1 bis 8 aufeinander gelegt werden, wobei die beiden zunächst offenen Kathetenseiten vorzugsweise verschweißt oder verklebt werden müssen Diese Vorgehensweise bietet vorzugsweise jedoch nicht ausschließlich ebenfalls bei der Herstellung des Merkzeichen reiters 1 , 1' aus dem Material Kunststoff an.

Figur 10 zeigt den Merkzeichenreiter 1 , 1' nochmals in einer vergrößerten Explosionszeichnung mit Unterseite 8 und Oberseite 9 der ersten Lage 6 und Unterseite 10 und Oberseite 11 der zweiten Lage 7 sowie den der zweiten Lage 7 gegenüberliegenden - in dieser Figur 10 rechteckig ausgebildeten - Überstand Ü, LT.

Figur 11 zeigt schließlich einen Abrissblock 13 aus mehreren Merkzeichenrettern anhand des ersten Merkzeichen reiters 1 mit einem rechteckigen Überstand Ü und anhand des zweiten Merkzeichenreiters 1' mit einem identischen rechteckigen Überstand Ü 1 . Auf dem gebildeten Stapel liegt an oberster Position der zweite Merkzeichen reiter 1'. Über den zu der anderen Lage 7 gerichteten Seite des mit dem adhäsiven Klebemittel 2 versehenen Überstandes Ü' des zweiten Merkzeichenreiters 1' ist der erste identisch ausgebildete Merkzeichenreiter 1 auf dem mit dem adhäsiven Klebemittel 2 versehenen Überstand Ü reversibel fixierbar und lagestabil aufstapelbar ist. Der erste Merkzeichen reiter 1 ist somit mittels seines auf seiner Oberseite 9 der ersten Lage 6 mit dem adhäsiven Klebemittel 2 versehenen Überstand Ü mit der Unterseite 8 der ersten Lage 6 des kein adhäsives Klebemittel 2 aufweisenden Überstandes Ü' des zweiten Merkzeichenreiter 1' reversibel haftend verbunden. Der Abrissblock 13 kann als Basis (nicht dargestellt) eine hinsichtlich der Form identisch geformte Trägerlage aufweisen. Diese vorzugsweise stabilere Trägerlage gibt dem Abrissblock 13 insgesamt mehr Stabilität und schützt den Merkzeichenreiter 1 , 1' vor Verschmutzungen, wobei der Überstand der Trägerlage bereits mit dem adhäsiven Kleber 2 beschichtet ist, um den ersten Merkzeichenreiter 1 auf der Trägerlage befestigen zu können. Bezugszeichenliste

1 erster Merkzeichenreiter

1" zweiter Merkzeichenreiter

2 adhäsives Klebemittel

3 Öffnung des Merkzeichenreiters

4 Textfeld

5 Blatt

6 erste Lage

7 zweite Lage

8 Unterseite der ersten Lage

9 Oberseite der ersten Lage

10 Unterseite der zweiten Lage

11 Oberseite der zweite Lage

12 Blattecke

13 Abrissblock

14 Falz

15 Lasche

Ü vorgebbarer Überstand

Cr vorgebbarer Überstand a Kathetenseite b Kathetenseite

C Hypotenuse