GERRATH, Torsten (Calvinstr. 12, Marburg, 35037, DE)
BOERNER, Ulf (Am Gutshof 2, Marburg, 35041, DE)
SCHNEIDER, Gunter (Wilhelm-Roser-Str. 21, Marburg, 35037, DE)
GERRATH, Torsten (Calvinstr. 12, Marburg, 35037, DE)
BOERNER, Ulf (Am Gutshof 2, Marburg, 35041, DE)
| Patentansprüche 1. Messanordnung (1) zum optischen Vermessen einer Innen¬ seite eines Brillenrahmens (2.1) eines Brillenge¬ stells (2), der eine einer Brillenglasform entsprechen¬ de einbeschriebene Fläche F zumindest teilweise be¬ grenzt, mit einer Halteeinrichtung (3) zum Lagern des Brillengestells (2), mit mindestens einer Lichtquel¬ le (4) zum Erzeugen eines auf einen auszuwertenden Be¬ reich des Brillenrahmens (2.1) zu projizierenden Licht¬ strahls (4.1), mit mindestens einem mit einer Auswerte¬ einheit (1.1) koppelbaren Sensor (5) zur Erfassung des reflektierten Lichtstrahls (4.1), wobei die Halteein¬ richtung (3) und die Lichtquelle (4) relativ zueinander um eine Rotationsachse r drehbar und in Richtung einer Bewegungsachse x verfahrbar sind und die Bewegungsach¬ se x zumindest eine Bewegungskomponente in eine Rich¬ tung rechtwinklig zur Rotationsachse r aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Halteeinrichtung (3) zur Fixierung des Bril¬ lengestells (2) mit Brillengestellbügeln (2.2, 2.3) dient, wobei im Bereich der Halteeinrichtung (3) min¬ destens ein Freiraum (3.1, 3.2) vorgesehen ist, der zur Aufnahme der Brillengestellbügel (2.2, 2.3) eines zu haltenden Brillengestells (2) dient, die nicht einge¬ klappt oder nicht einklappbar sind, wobei der Freiraum (3.1, 3.2) auf der der Lichtquelle (4) und/oder dem Sensor (5) abgewandten Seite des Brillenrahmen (2.1) vorgesehen ist. Messanordnung (1) zum optischen Vermessen einer Innen¬ seite eines Brillenrahmens (2.1) eines Brillengestells (2), der eine einer Brillenglasform entsprechende einbeschriebene Fläche F zumindest teilweise begrenzt, mit einer Halteeinrichtung (3) zum Lagern des Brillengestells (2), mit mindestens einer Lichtquel- le (4) zum Erzeugen eines auf einen auszuwertenden Bereich des Brillenrahmens (2.1) zu projizierenden Lichtstrahls (4.1), mit mindestens einem mit einer Auswerte¬ einheit (1.1) koppelbaren Sensor (5) zur Erfassung des reflektierten Lichtstrahls (4.1), wobei die Halteein¬ richtung (3) und die Lichtquelle (4) relativ zueinander um eine Rotationsachse r drehbar und in Richtung einer Bewegungsachse x verfahrbar sind und die Bewegungsach¬ se x zumindest eine Bewegungskomponente in eine Richtung rechtwinklig zur Rotationsachse r aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Halteeinrichtung (3) mindestens zwei Klemmelemente (3.3a, 3.3b, 3.4a, 3.4b) zum Fixieren des Bril¬ lenrahmens (2.1) aufweist, die in eine Richtung einer Bewegungsachse y mit einer Bewegungskomponente recht¬ winklig zur Bewegungsachse x und mit einer Bewegungskomponente rechtwinklig zur Rotationsachse r bewegbar und gegen den Brillenrahmen (2.1) vorspannbar sind. Messanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Klemmelemente (3.3a, 3.3b, 3.4a, 3.4b) Getrie¬ be- und/oder Vorspannmittel (3.5a, 3.6a) aufweisen, wo¬ bei das jeweilige Klemmelement (3.3a, 3.4a) mit Bezug zur Richtung der Bewegungsachse y bei fixiertem Bril¬ lenrahmen (2.1) die gleiche Vorspannung und/oder den gleichen Abstand k in Richtung der Bewegungsachse y aufweist . Messanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Halteeinrichtung (3) in Richtung der ersten Bewegungsachse x sowohl bezüglich einer Zentrierachse zl einer einbeschriebenen Fläche F eines linken Teils (2.1a) eines aufzunehmenden Brillenrahmens (2.1) als auch bezüglich einer Zentrierachse z2 einer einbe¬ schriebenen Fläche F eines rechten Teils (2.1b) eines aufzunehmenden Brillenrahmens (2.1) koaxial zur Rotati¬ onsachse r ausrichtbar ist. Messanordnung nach einem der Ansprüche 2 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Klemmelemente (3.3a, 3.3b, 3.4a, 3.4b) mit Be¬ zug zur Bewegungsachse x einen Abstand a aufweisen, der einen Wert zwischen 1 cm und 10 cm oder zwischen 2,5 cm und 6,5 cm oder 4,5 cm nicht überschreitet. Messanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Bewegungsachse x der Rotationsachse r überla¬ gert ist, so dass Getriebemittel (6) der Bewegungsach¬ se x um die Rotationsachse r rotierbar sind. Messanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass Abschottungsmittel (8) vorgesehen sind, mittels derer der zu benetzende Teil des Brillenrahmens (2.1) gegenüber der Messanordnung (1) abschottbar ist. 8. Messanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass Auffangmittel (8.1) für Flüssigkeiten vorgesehen sind, über die anfallendes Kondensat aus dem Bereich der Halteeinrichtung (3) abgeführt und/oder gespeichert werden kann. 9. Messanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Brillenrahmen (2.1) über die Lichtquelle (4) direkt mit dem Lichtstrahl (4.1) beleuchtbar ist, wobei die Lichtquelle (4) mit Bezug zur Richtung einer Flä¬ chennormalen N der einbeschriebenen Fläche F mit einem Abstand LI zur einbeschriebenen Fläche F positionierbar ist, und dass der Sensor (5) mit dem vom Brillenrahmen (2.1) reflektierten Licht unmittelbar beaufschlagbar ist, wobei der Sensor (5) mit Bezug zur Richtung der Flächennormalen N mit einem Abstand Sl zur Fläche F angeordnet ist. 10. Messanordnung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Lichtquelle (4) und der Sensor (5) bezüglich einer jeweiligen optischen Hauptachse H4, H5 einen Triangulationswinkel α einschließen, wobei eine durch den Triangulationswinkel α aufgespannte Ebene E defi¬ niert ist, und die Ebene E gegenüber der Rotationsach¬ se r (Vertikalen) und gegenüber der Bewegungsachse x (Horizontalen) in einem Winkel ß angestellt ist. 11. Messanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Schaltschrank (9) vorgesehen ist, der mit Bezug zur Halteeinrichtung (3) gegenüberliegend zu einer Bedienerposition P angeordnet ist. 12. Verfahren zum berührungslosen Vermessen eines Brillenrahmens (2.1), bei dem der Brillenrahmen (2.1) zwecks umlaufender Vermessung um eine Rotationsachse r rotiert wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ab Beginn der Messung die Rotation um die Rotationsachse r ruckfrei und/oder mit gleichförmiger Be¬ schleunigung und/oder mit konstanter Rotationsgeschwindigkeit erfolgt. Verfahren zum berührungslosen Vermessen eines Brillenrahmens (2.1), bei dem der Brillenrahmen (2.1) zwecks umlaufender Vermessung eines linken Teils (2.1a) und eines rechten Teil (2.1b) des Brillenrahmen (2.1) jeweils koaxial zu einer Zentrierachse zl, z2 einer durch den jeweiligen Teil (2.1a, 2.1b) des Brillenrah¬ mens (2.1) einbeschriebenen Fläche F um eine Rotation¬ sachse r rotiert wird, wobei a) der Brillenrahmen (2.1) sowohl in Richtung einer Be¬ wegungsachse y als in Richtung einer Bewegungsachse x, rechtwinklig zur Bewegungsachse y mittig zur Rotation¬ sachse r positioniert und fixiert wird; d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass b) der Brillenrahmen (2.1) zwecks Ausrichtung der Rotationsachse r mit einer Zentrierachse zl einer durch den linken Teil (2.1a) des Brillenrahmen (2.1) einbeschrie¬ benen Fläche F nur in eine einzige Richtung einer Bewe¬ gungsachse x, rechtwinklig zur Bewegungsachse y, erfahren wird. Verfahren nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine anschließende Ausrichtung der Rotationsachse r mit einer Zentrierachse z2 einer durch den rechten Teil (2.1b) des Brillenrahmen (2.1) einbeschriebenen Fläche F allein durch Verfahren in Richtung der Bewegungsachse x erfolgt. |
Die Erfindung bezieht sich auf eine Messanordnung zum optischen Vermessen einer Innenseite eines Brillenrahmens eines Brillengestells, der eine einer Brillenglasform entsprechende einbeschriebene, in der Regel gekrümmte Fläche F zumindest teilweise begrenzt, mit einer Halteeinrichtung zum Lagern des Brillengestells, mit mindestens einer Lichtquel ¬ le zum Erzeugen eines auf einen auszuwertenden Bereich des Brillenrahmens zu projizierenden linienförmigen Lichtstrahls, mit mindestens einem mit einer Auswerteeinheit koppelbaren Sensor zur Erfassung des reflektierten Lichtstrahls, wobei die Halteeinrichtung um eine Rotationsachse r drehbar und in Richtung einer Bewegungsachse x verfahrbar ist und die Bewegungsachse x zumindest eine Bewegungskomponente in eine Richtung rechtwinklig zur Rotationsachse r aufweist.
Es ist bereits eine Messanordnung zum berührungslosen Erfassen der 3-dimensionalen Raumform einer in einer Brillenfassung umlaufenden Nut aus der EP 0 974 038 Bl bekannt, mit einer Lichtquelle, deren Lichtstrahl auf die Nut gerichtet ist oder auf diese mittels eines optischen Umlenksystems ablenkbar ist, mit einem optischen Abbildungssystem, das das an der Nut reflektierte Licht auf eine opti ¬ sche Detektoreinheit abbildet und weitgehend zentrisch zu der zu vermessenden Nut der Brillenfassung angeordnet ist, mit einer die Brillenfassung tragenden Haltevorrichtung, die relativ zu der Lichtquelle, der Detektoranordnung sowie dem optischen Abbildungssystem um eine Zentrierachse einer von der umlaufenden Nut der Brillenfassung einbeschriebenen Fläche drehbar gelagert ist, mit einer Auswerteeinheit zur Ermittlung der 3-dimensionalen Raumform der Nut, wobei die Lichtquelle die Nut mit einem einzigen linienförmigen Strahl beleuchtet und der Lichtstrahl der Lichtquelle weitgehend rechtwinklig auf die von der umlaufenden Nut der Brillenfassung einbeschriebene Fläche gerichtet ist, sowie einer Auswerteeinheit zur Ermittlung der 3-dimensionalen Raumform der Nut, die nach dem Lichtschnittverfahren arbeitet.
Aus der DE 100 49 382 AI ist eine Messanordnung zur Vermessung der Geometrie von Linsenrändern bekannt. Diese weist ebenfalls eine Beleuchtungseinheit und eine Beobachtungseinheit auf, die unter einem Triangulationswinkel angeordnet sind. Im Unterschied zu der Vermessung einer Brillenfassung tritt bei dem Vermessen des freien Brillenrandes nicht die Problematik mit der zu vermessenden und nach außen geschlossenen bzw. insoweit in radialer Richtung von außen unzugänglichen Innenseite des Brillenrahmens auf.
Die DE 696 37 346 T2 beschreibt eine Linsenmessvorrichtung, beschrieben mit einer Aufnahme für die Brille als Ganzes. Zwecks Auswertung der Linse bzw. des Brillenglases wird die Brille in zwei verschiedenen Richtungen translatorisch verschoben. Eine Rotation der Brille ist aufgrund des sich in radialer Richtung zur Linse erstreckenden Aufnahmekörpers nicht möglich.
In der US 5,121,550 A wird ein Tast-Tracer beschrieben, bei dem zwecks Erfassung verschiedener Messpunkte über den Umfang der Fassung der Tastkopf rotiert wird. Eine Rotation des Halteteils erfolgt nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messanordnung und ein entsprechendes Verfahren derart auszubilden und anzuordnen, dass eine schnellere und genauere Vermes- sung sowie eine Automatisierung der Vermessung gewährleistet sind.
Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass die Halteeinrichtung zur Fixierung des Brillengestells mit Brillengestellbügeln dient, wobei im Bereich der Halteein ¬ richtung mindestens ein Freiraum vorgesehen ist, der zur Aufnahme der Brillengestellbügel eines zu haltenden Brillengestells dient, die nicht eingeklappt oder nicht einklappbar sind, wobei der Freiraum auf der der Lichtquelle und/oder dem Sensor abgewandten Seite des Brillenrahmen vorgesehen ist. Das Brillengestell inklusive Brillengestellbügel können somit im erforderlichen Ausmaß translatorisch bewegt und rotiert werden, ohne dass diese Bewegung bzw. die Messung durch die Bügel beeinflusst würde. Mit der Schaffung des Freiraums geht eine Umgestaltung des bis dato üblichen mit einem Messtisch vergleichbaren Aufbaus einher, so dass die Vermessung jeglicher Brillengestelle auch auto ¬ matisiert gewährleistet ist. Die Halteeinrichtung bildet sozusagen ein ausreichend hohes Podest, auf dem das kom ¬ plette Brillengestell mit aufgeklappten Brillengestellbü ¬ geln fixiert ist, wobei die Brillengestellbügel das Podest seitlich flankieren. Die Höhe des Podests beträgt also min ¬ destens der Länge der flankierenden Brillengestellbügel.
Die einzige translatorische Bewegungsachse x ist über eine Paarung aus feststehender Zahnstange und darauf abrollendem Ritzel angetrieben, wobei parallel zur Zahnstange bzw. darin integriert die Lager- bzw. Führungsschiene verläuft. Eine weitere translatorische Bewegungsachse mit einer Bewegungskomponente in eine Richtung rechtwinklig zur Bewe ¬ gungsachse x ist für die Halteeinrichtung nicht notwendig. Die Ausrichtung in diese Richtung erfolgt über die in Rich ¬ tung Y vorspannbaren Klemmelemente. Vorteilhaft kann es hierzu auch sein, wenn die Halteein ¬ richtung mindestens zwei Klemmelemente zum Fixieren des Brillenrahmens aufweist, die in eine Richtung einer Bewegungsachse y mit einer Bewegungskomponente rechtwinklig zur Bewegungsachse x und mit einer Bewegungskomponente rechtwinklig zur Rotationsachse r bewegbar und gegen den Brillenrahmen vorspannbar sind. Mit der Bewegbarkeit bzw. Vor- spannbarkeit der Klemmelemente in Richtung der Bewegungs ¬ achse y ist eine Ausrichtung des zu klemmenden bzw. fixierenden Brillenrahmens in eben diese Richtung gewähreistet. Da die Bewegungsachse y eine Richtungskomponente rechtwinklig zu der Bewegungsachse x und der Rotationsachse r aufweist, ist somit eine Ausrichtung des Brillenrahmens relativ zur Rotationsachse r möglich ohne eine weitere Translationsachse .
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn die Klemmelemente Getriebe- und/oder Vorspannmittel aufweisen, wobei das jeweilige Klemmelement mit Bezug zur Richtung der Bewegungsachse y bei fixiertem Brillenrahmen die gleiche Vorspannung und/oder den gleichen Abstand k in Richtung der Bewegungsachse y aufweist. Mit Gewährleistung des gleichen Ab- stands k zur Rotationsachse r ist ein zwischen den Klemm ¬ elementen fixierter Brillenrahmen gleichfalls mittig zur Rotationsachse r ausgerichtet. Eine gesonderte Ausrichtung bezüglich der Bewegungsachse y entfällt. Der Einspannbe ¬ reich zwischen zwei Klemmelementen, also der doppelte Abstand 2k, der die Höhe der zu klemmenden Brillenrahmen spiegelt, bewegt sich zwischen 10 mm und 100 mm oder zwischen 17 mm und 64 mm.
Vorteilhaft kann es auch sein, wenn die Halteeinrichtung in Richtung der ersten Bewegungsachse x sowohl bezüglich einer Zentrierachse zl einer einbeschriebenen Fläche F eines lin- ken Teils eines aufzunehmenden Brillenrahmens als auch be ¬ züglich einer Zentrierachse z2 einer einbeschriebenen Fläche F eines rechten Teils eines aufzunehmenden Brillenrahmens koaxial zur Rotationsachse r ausrichtbar ist. Zwecks Vermessung beider Rahmenteile eines Brillenrahmens ist ein Umspannen des Brillenrahmens somit nicht mehr notwendig. Die Zentrierung in der zweiten Bewegungsachse y ist bereits wie vorstehend beschrieben durch die Klemmelemente erfolgt.
Dabei kann es vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Klemmelemente mit Bezug zur Bewegungsachse x einen Abstand a aufweisen, der einen Wert zwischen 2 cm und 7 cm oder zwischen 3 cm und 7 cm nicht unterschreitet und einen Wert zwischen 7 cm und 10 cm nicht überschreitet. Die untere Grenze ergibt sich aus dem zwischen beiden Fassungsteilen angeordneten Nasenteil, das ausgelassen werden muss, wie es für die vorstehend beschriebene Einspannung symmetrisch zur Rotationsachse r aufgrund seiner Form nicht geeignet ist. Die obere Grenze wird durch den für die Brillengestellbügel notwendigen Freiraum einerseits und durch die Anwendbarkeit für kleinere Brillengestelle, wie bspw. für Kinder, ande ¬ rerseits begründet.
Von besonderer Bedeutung kann für die vorliegende Erfindung sein, wenn die Bewegungsachse x der Rotationsachse r über ¬ lagert ist, so dass Getriebemittel der Bewegungsachse x um die Rotationsachse r rotierbar sind. Somit ist auf der Seite der Bewegungsachse x mehr Freiraum für die Brillengestellbügel realisierbar.
Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung kann es von Vorteil sein, wenn Abschottungsmittel vorgesehen sind, mittels derer der zu benetzende Teil des Brillenrahmens gegenüber der Messanordnung abschottbar ist. Bei dem zu benetzenden Teil des Brillenrahmens kann es sich auch nur um einen Sektor des jeweiligen rechten Teils oder des linken Teils des Brillenrahmens handeln. Zwecks Gewährleistung einer Abschottung der bewegten Teile können Bürstenleisten o.ä. eingesetzt werden. Für transparenten oder stark spiegelnden Oberflächen ist zwecks Gewährleistung einer diffusen Reflexion eine Beschichtung oder Benetzung der Oberfläche durch eine Beschichtungseinheit notwendig. Eine Möglichkeit der Beschichtung ist die Anwendung von Wasserdampf, der sich auf dem relativ kühleren Brillenrahmen als Kondensat niederschlägt. Der Dampf kann auch in Form warmer Luft mit einer ausreichend hohen relativen Feuchte bereitgestellt werden, sofern am Brillenrahmen eine ausreichende Abkühlung der Luft gewährleistet ist. Andere Benetzungsmit ¬ tel wie Pulver oder Staub sind ebenfalls anwendbar.
Vorteilhaft kann es ferner sein, wenn Auffangmittel für Flüssigkeiten vorgesehen sind, über die anfallendes Kondensat aus dem Bereich der Halteeinrichtung bzw. aus der dort über die Abschottungsmittel gebildeten Klimabox abgeführt und/oder gespeichert werden kann.
Außerdem kann es vorteilhaft sein, wenn der Brillenrahmen über die Lichtquelle direkt mit dem Lichtstrahl beleuchtbar ist, wobei die Lichtquelle mit Bezug zur Richtung einer Flächennormalen N der einbeschriebenen Fläche F mit einem Abstand Ll>0 zur einbeschriebenen Fläche F positionierbar ist, und dass der Sensor mit dem vom Brillenrahmen reflektierten Licht unmittelbar beaufschlagbar ist, wobei der Sensor mit Bezug zur Richtung der Flächennormalen N mit einem Abstand S1>0 zur Fläche F angeordnet ist. Weder die Lichtquelle noch der Sensor befinden sich innerhalb des zu vermessenden Brillenrahmens, sondern oberhalb und/oder unterhalb davon. Vorzugsweise auf derselben Seite des Bril- lenrahmens . Somit kann die Form der einbeschriebenen Flä ¬ che F insbesondere bei starken Abweichungen von der Ebene besser erfasst werden. Im Ergebnis ist die relative Höhenlage zwischen dem Brillenrahmen und der Lichtquelle bzw. dem Sensor so ausgebildet, dass für jeden Normalenvektor ein Abstand Li bzw. Sl >= 0 gewährleistet ist, so dass der Lichtstrahl nicht durch andere Teile des Brillenrahmens abgeschottet wird.
Somit kann auch der Rand eines Brillenglases oder eines Paares Brillengläser vermessen werden, das über einen entsprechenden Adapter in der Halteeinrichtung fixiert ist.
Als Lichtquelle kommen auch Spiegel, Prismen oder Lichtleitelemente in Betracht, die das emittierte Licht wie ge ¬ wünscht auf den Rahmen umleiten. Als Sensor kommen auch Spiegel, Prismen oder Lichtleitelemente in Betracht, die das reflektierte Licht zum Sensor hin umleiten.
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn die Lichtquelle und der Sensor bezüglich einer jeweiligen optischen Hauptach ¬ se H4, H5 einen Triangulationswinkel α einschließen, wobei eine durch den Triangulationswinkel α aufgespannte Ebene E definiert ist, und die Ebene E gegenüber der Rotationsach ¬ se r bzw. der Vertikalen und gegenüber der Bewegungsachse x bzw. der Horizontalen in einem Winkel ß angestellt ist. Der Winkel ß weist einen Wert zwischen 10° und 40° oder zwi ¬ schen 20° und 30° oder 25° auf. Durch die Anstellung wird die Erfassung stark gekrümmter Brillenrahmen einerseits sowie die Vermeidung von optischen Hinterschneidungen bzw. Verdeckungen beim Erfassen von Nuten andererseits gewährleistet .
Dabei kann es von Vorteil sein, wenn ein Schaltschrank vor ¬ gesehen ist, der mit Bezug zur Halteeinrichtung gegenüber- liegend zu einer Bedienerposition P angeordnet ist. Insge ¬ samt ist damit ein platzsparender Aufbau gewährleistet. Der Schaltschrank kann gleichzeitig als Lager für den Monitor, zumindest aber unterhalb dessen angeordnet sein.
Es kann auch eine zweite Lichtquelle und ein zweiter Sensor mit jeweiligem Abstand L2 und S2 vorgesehen sein, wobei die erste Lichtquelle mit dem ersten Sensor eine erste Einheit bildet und die zweite Lichtquelle mit dem zweiten Sensor eine zweite Einheit bildet und wobei die erste Einheit und die zweite Einheit mit Bezug zur Richtung der Flächennorma ¬ len N auf unterschiedlichen Seiten des aufgenommenen Bril ¬ lenrahmens angeordnet sind. Somit ist eine hinterschneidungsfreie Vermessung von beiden Seiten möglich.
Gelöst wird die Aufgabe auch durch ein Verfahren zum berüh ¬ rungslosen Vermessen eines Brillenrahmens, bei dem der Brillenrahmen zwecks umlaufender Vermessung um eine Rotationsachse r rotiert wird, wobei ab Beginn der Messung die Rotation um die Rotationsachse r ruckfrei, d. h. mit kon ¬ stanter Beschleunigung oder mit konstanter Rotationsge ¬ schwindigkeit erfolgt. Somit werden die mit einer schrittweisen bzw. diskreten Positionierung verbundenen Änderungen der Beschleunigung oder der Geschwindigkeit vermieden, so dass eine schnellere und präzise Vermessung gewährleistet ist .
Gelöst wird die Aufgabe zudem durch ein Verfahren zum berührungslosen Vermessen eines Brillenrahmens, bei dem der Brillenrahmen zwecks umlaufender Vermessung eines linken Teils und eines rechten Teil des Brillenrahmen jeweils koa ¬ xial zu einer Zentrierachse zl, z2 einer durch den jeweili ¬ gen Teil des Brillenrahmens einbeschriebenen Fläche F um eine Rotationsachse r rotiert wird, wobei
a) der Brillenrahmen sowohl in Richtung einer Bewegungsach ¬ se y als in Richtung einer Bewegungsachse x, rechtwinklig zur Bewegungsachse y mittig zur Rotationsachse r positio ¬ niert und fixiert wird;
b) der Brillenrahmen zwecks Ausrichtung der Rotationsachse r mit einer Zentrierachse zl einer durch den linken Teil des Brillenrahmen einbeschriebenen Fläche F in Richtung ei ¬ ner Bewegungsachse x, rechtwinklig zur Bewegungsachse y, verfahren wird;
c) eine anschließende Ausrichtung der Rotationsachse r mit einer Zentrierachse z2 einer durch den rechten Teil des Brillenrahmen einbeschriebenen Fläche F automatisch, allein durch Verfahren in Richtung der Bewegungsachse x erfolgt.
Die Auslenkung der Bewegungsachse x aus ihrer Mittel bzw. Nulllage zwecks Ausrichtung der Rotationsachse r mit der Zentrierachse zl ist bekannt bzw. erfassbar. Da der Brillenrahmen mittig fixiert ist, ist die Auslenkung der Bewe ¬ gungsachse x aus ihrer Mittel bzw. Nulllage zwecks Ausrich ¬ tung der Rotationsachse r mit der Zentrierachse z2 gleich groß, so dass eine automatisierte Bewegung gewährleistet ist .
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt:
Figur 1, 2a, 2b eine perspektivische Seitenansicht der
Messanordnung;
Figur 3a, 3b eine Ansicht von oben;
Figur 4 eine Teilansicht von oben aus Figur Figur 5 eine Prinzipskizze zur geometrischen
Lage .
Eine in Fig. 1 dargestellte Messanordnung 1 zum Vermessen von Brillenrahmen 2.1 eines Brillengestells 2 weist eine Auswerteeinheit 1.1 und einen dahinter angeordneten Moni ¬ tor 1.2 auf, die unmittelbar oberhalb bzw. vor einem Schaltschrank 9 platziert sind.
Die Auswerteeinheit 1.1 besteht aus einer Lichtquelle 4, welche einen linienförmigen Lichtstrahl 4.1 aussendet, und einem Sensor 5, der das vom Brillenrahmen 2.1 reflektierte Licht des Lichtstrahls 4.1 empfängt. Der Brillenrahmen 2.1 ist auf einer Halteeinrichtung 3 fixiert. Die Halteeinrich ¬ tung 3 weist eine Rotationsachse r auf und ist über nicht weiter dargestellte Getriebemittel 6 um die Rotationsachse r rotierbar. Die Halteeinrichtung 3 ist auf einem koaxial zur Rotationsachse r angeordneten Tellerboden 6.1 plat ¬ ziert.
Die Halteeinrichtung 3 ist als Podest mit einer Höhe h ausgebildet, auf dem das komplette Brillengestell 2 mit aufgeklappten Brillengestellbügeln 2.2, 2.3 fixiert ist, wobei die Brillengestellbügel 2.2, 2.3 das Podest 3 seitlich flankieren. Die Höhe h des Podests beträgt also mindestens der Länge der flankierenden Brillengestellbügel.
Ferner weist die Halteeinrichtung 3 eine Bewegungsachse x auf, die rechtwinklig zur Rotationsachse r verläuft. Zwecks Bewegung in Richtung der Bewegungsachse x ist eine Füh ¬ rungsschiene 3.9 vorgesehen, die parallel zur Bewegungsach ¬ se x verläuft bzw. die Bewegungsachse x bildet. Die so ge ¬ lagerte Halteeinrichtung 3 ist demnach inklusive der Getriebemittel 6 betreffend die Bewegungsachse x um die Rotationsachse r rotierbar. Ferner weist die Messanordnung 1 eine Zuführleitung 7 für Benetzungsmittel, insbesondere Warmluft oder Wasserdampf einerseits und Kaltluft bzw. Kühlmittel andererseits auf, die ausgehend von dem gehäuseseitigen Anschluss unmittelbar in den Bereich des aufgenommenen bzw. fixierten Brillenrahmens 2.1 und dort insbesondere in den Bereich, der über den Lichtstrahl 4.1 auszuwerten ist, geführt ist. Der Brillenrahmen 2.1 oder Teile davon können auf diese Weise gekühlt werden, so dass es aufgrund der Anströmung mit Warmluft zu einer Benetzung des Brillenrahmens 2.1 mit Kondensat kommt. Überschüssiges Kondensat wird über einen Abfluss 8.1 Tellerboden 6.1 abgeführt.
Der Brillenrahmen 2.1 weist zwei Brillengestellbügel 2.2, 2.3 auf, die sich ausgehend von der oberen Position des Brillenrahmens 2.1 auf der Halteeinrichtung 3 zur Seite bzw. nach unten hin erstrecken. Weitere Ausführungen zum Aufbau der Halteeinrichtung 3 folgen bezüglich der Figuren 3a und 4.
Während nach Ausführungsbeispiel Fig. 1 ein linker Teil 2.1a des Brillenrahmens 2.1 durch Rotation der Halteeinrichtung 3 um die Rotationsachse r vermessen wird, befindet sich gemäß Ausführungsbeispiel Fig. 2a die Halteeinrichtung 3 in ihrer gemäß Darstellung linken Position in Richtung der Bewegungsachse x, so dass die Auswertung eines rechten Teils 2.1b des Brillenrahmens 2.1 gewährleistet ist. Für die Auswertung des jeweiligen Teils des Brillenrahmens 2.1 bzw. der jeweiligen Aussparung für das einzusetzende Brillenglas wird die Halteeinrichtung 3 um die Rotationsachse r gedreht.
Gemäß Ausführungsbeispiel Fig. 2b befindet sich die Halteeinrichtung 3 ausgehend von einer Position nach Fig. 2a um etwa 90° gegen den Uhrzeigersinn verdreht, so dass die Auswertung der seitlichen Flanke des Brillenrahmens 2.1, an den der Brillengestellbügel 2.3 anschließt, gewährleistet ist .
Ausführungsbeispiel Fig. 3a betrifft die Darstellung von oben betreffend die Situation nach Fig. 2a, also eine Vermessung einer oberen Flanke des rechten Teils 2.1b des Brillenrahmens 2.1. Der Brillenrahmen 2.1 ist auf der Hal ¬ teeinrichtung 3 mittig platziert, wobei die Halteeinrichtung 3 über die Bewegungsachse x derart verfahren ist, dass eine durch den rechten Teil 2.1b des Brillenrahmens 2.1 einbeschriebene Fläche F, die der einzusetzenden Form des Brillenglases entspricht, um die Rotationsachse r rotiert, so dass eine Beleuchtung der gesamten Innenumfangsflache bzw. Innenumfangsnut des rechten Teils 2.1b des Brillenrahmens 2.1 gewährleistet ist.
Die Lichtquelle 4 weist eine Hauptachse H4 auf, die mit einer Hauptachse H5 des Sensors 5 einen Triangulationswin ¬ kel einschließt.
Zwecks Aufnahme der Brillengestellbügel 2.2, 2.3 ist im Be ¬ reich seitlich der Halteeinrichtung 3 ein entsprechender Freiraum 3.1, 3.2 vorgesehen. Dieser Freiraum 3.1, 3.2 wird dadurch gewährleistet, dass die Halteeinrichtung 3 mit Be ¬ zug auf die Bewegungsachse x eine begrenzte Breite b auf ¬ weist. Gemäß Detailansicht Fig. 4 wird der Brillenrah ¬ men 2.1 durch vier Klemmelemente 3.3a bis 3.4b fixiert, wobei im Bereich des jeweiligen Klemmelements 3.3a bis 3.4b eine Auflage bzw. Auflagefläche 3.8a, 3.8b vorgesehen ist. Das jeweilige Klemmelement 3.3a bis 3.4b ist über Federele ¬ mente 3.5a bis 3.6b in eine Richtung einer Bewegungsachse y vorgespannt. Alle vier Klemmelemente 3.3a bis 3.4b befinden sich bezüglich der Bewegungsachse y im selben Abstand k zur Rotationsachse r. Die Rotationsachse r fällt im Falle der Vermessung des hier dargestellten linken Teils 2.1a des Brillenrahmens 2.1 mit einer Zentrierachse zl der durch den linken Teil 2.1a des Brillenrahmens 2.1 einbeschriebenen Fläche F zusammen, so dass die einbeschriebene Fläche F während der Rotation der Halteeinrichtung 3 um die Rotati ¬ onsachse r gleichfalls um die Zentrierachse zl rotiert.
Die Klemmelemente 3.3a, 3.3b weisen bezüglich der Klemmelemente 3.4a, 3.4b einen Abstand a auf, der etwas größer ist als ein nicht weiter beschriebenes zentrales Nasenteil des Brillenrahmens 2.1, so dass alle vier Klemmelemente 3.3a bis 3.4b im Bereich des jeweiligen rechten bzw. linken Teils des Brillenrahmens 2.1 zur Anlage kommen. Aufgrund der äquidistanten Anordnung der jeweiligen Klemmelemen ¬ te 3.3a bis 3.4b zur Rotationsachse r ist der durch die Klemmelemente 3.3a bis 3.4b fixierte Brillenrahmen 2.1 ebenfalls mit Bezug zur Bewegungsachse y zentrisch zur Ro ¬ tationsachse r angeordnet. Zwecks Korrelation der Rotationsachse r mit der jeweiligen Zentrierachse zl, z2 ist nach dem äquidistanten Einspannen des Brillenrahmens 2.1 also lediglich noch eine Justierung der Halteeinrichtung 3 be ¬ züglich der Bewegungsachse x notwendig.
Nach Ausführungsbeispiel Fig. 3b ist der Auswertebereich der Auswerteeinheit 1.1 über ein topfartiges Abschottungsmittel 8 gegenüber der Umgebung abgeschottet. Das Abschottungsmittel 8 ist vorzugsweise stationär angeordnet, so dass der Tellerboden 6.1 der Getriebemittel 6 inklusive der Halteeinrichtung 3 innerhalb des Abschottungsmittels 8 sowohl um die Rotationsachse r rotiert als auch in Richtung der Bewegungsachse x bewegt werden kann. Sowohl die Licht ¬ quelle 4 als auch der Sensor 5 und die Zuführleitung 7 für Benetzungsmittel werden seitlich in radialer Richtung in das topfförmige Abschottungsmittel 8 eingeführt. Abschottungsmittel 8, die nur einen Teil des Brillenrahmens 2.1 abschotten sind entsprechend kleiner ausgebildet.
Der Schaltschrank 9 befindet sich mit Bezug zur Auswerteeinheit 1.1 gegenüberliegend zu einer Bedienerposition P, so dass die Maschinenbreite der beschriebenen Messanordnung 1 insgesamt optimiert ist.
Fig. 5 verdeutlicht die geometrischen Verhältnisse zwischen der Lichtquelle 4 und dem Sensor 5 einerseits sowie der durch den Brillenrahmen 2.1 einbeschriebenen Fläche F. Nach Fig. 5 emittiert die Lichtquelle 4 einen linienförmigen Lichtstrahl 4.1 in Richtung ihrer Hauptachse H4 auf einen nicht dargestellten Rand des Brillenrahmens 2.1 bzw. der hier dargestellten einbeschriebenen Fläche F desselben. Mit Bezug zu einer Flächennormalen N auf diese fiktive einbeschriebene Fläche F weisen sowohl die Lichtquelle 4 als auch der Sensor 5 einen Abstand Li bzw. Sl auf. Mit Bezug auf eine Auflageebene E bzw. in der Regel die Horizontale sind die Lichtquelle 4 sowie der Sensor 5 in einem Winkel ß von etwa 25° angestellt.
Aufgrund des vorstehend beschriebenen Abstands LI, Sl einerseits sowie des ebenfalls beschriebenen Anstellwinkels ß ist es möglich, mittels des linienförmigen Lichtstrahls 4.1 die Außenkontur von einbeschriebenen Flächen F bzw. entsprechend die Innenkontur der diese Fläche einschreibenden Brillenrahmen zu erfassen, selbst wenn diese wie nach Fig. 5 dargestellt eine starke Randkrümmung oder Krümmung insgesamt aufweisen.
Die Klemmelemente 3.3a bis 3.4b sind in Richtung der Bewegungsachse y wie gemäß Verschieberichtung v dargestellt be- wegbar und über die Federelemente 3.5a bis 3.6b gegen den einzuspannenden Brillenrahmen 2.1 vorspannbar. Die Vorspannmittel 3.5a bis 3.6b sind identisch ausgebildet, so dass sich für alle vier Klemmelemente 3.3a bis 3.4b eine identische Vorspannung und damit eine äquidistante Ausrich ¬ tung bezüglich der Rotationsachse r in Richtung der Bewe ¬ gungsachse y ergibt.
Bezugs zeichenliste
Messanordnung
.1 Auswerteeinheit
.2 Monitor
Brillengestell
.1 Brillenrahmen
. la linker Teil
. lb rechter Teil
.2 Brillengestellbügel
.3 Brillengestellbügel
Halteeinrichtung
.1 Freiraum, Aussparung, erste
.2 Freiraum, Aussparung, zweite
.3a Klemmelement
.3b Klemmelement
.4a Klemmelement
.4b Klemmelement
.5a Vorspannmittel, Federelement
.5b Vorspannmittel, Federelement
.6a Vorspannmittel, Federelement
.6b Vorspannmittel, Federelement
, .8a Auflage
, .8b Auflage
. .9 Führungsschiene
Lichtquelle
. .1 Lichtstrahl
Sensor
Getriebemittel
. , 1 Tellerboden
Zuführleitung für Benetzungsmittel Abschottungsmittel 8.1 Auffangmittel, Abfluss
9 Schaltschrank a Abstand
b Breite
E Auflageebene
F einbeschriebene Fläche h Höhe
H4 Hauptachse Lichtquelle
H5 Hauptachse Sensor k Abstand
LI Abstand
N Flächennormale
P Bedienerposition r Rotationsachse
Sl Abstand
v Verschieberichtung x Bewegungsachse
y Bewegungsachse
zl Zentrierachse
z2 Zentrierachse
α Triangulationswinkel ß Anstellwinkel
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