| JP2001153544 | METHOD OF DRYING SUBSTANCE TO BE DRIED |
| JP2003136100 | TREATMENT APPARATUS FOR MOISTURE-CONTAINING WASTE |
| JP2005087895 | SLUDGE TREATMENT SYSTEM |
Lauber, Peter (Im Steitchen 17, Breidenbach, D-35236, DE)
| 1. | Fleischwolf mit einem Antriebsgehäuse mit einem An trieb und einer hiervon beaufschlagten, optionalen Fördereinrichtung, zum Beispiel Schnecke, mit einer Welle (22), und mit einem am Antriebsgehäuse angrenzen den Wolfgehäuse (24), in welches die Welle (22) hinein greift, mit wenigstens einer auswechselbaren, hierin drehfest angeordneten Lochscheibe (20,21) und mit we nigstens einem dieser Lochscheibe (20,21) zugeordne ten, auf der Welle (22) aufgesetzten und mit dieser ro tierenden Messersatz (10), welcher zwei oder mehr ra dial ausgerichtete Klingenhalter (18) mit jeweils einer hierin auswechselbar eingesetzten oder unlösbar inte grierten, gegen die Lochscheibe (20,21) entlangglei tenden Schneidklinge (17) aufweist und daß den Klingen haltern (18) jeweils ein gleichförmig rotierender, in Drehrichtung vorlaufender separater Einzugkeil (15) zu geordnet ist sowie mit einem Auslaß (35) für das Wolf gut, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Messersatz (10) von einem Förderteil (12) mit sternförmig angeordneten Förderarmen (14) und einem an das Förderteil (12) in dessen Drehschatten nachlaufenden Schneidteil (16) mit sternförmig angeordneten, als Messer dienenden Hal testreben (18) gebildet ist, und daß das Schneidteil (16) jeweils von wenigstens einer Feder (27,29,40) gegen die zugeordnete Lochscheibe (20,21) beaufschlagt ist. |
| 2. | Fleischwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß jeder Förderarm (14) auf seiner der Loch scheibe (20,21) zugewandten Seite mit einer Anschrä gung (15) versehen ist, die als Einzugskeil (15) dient, und daß in die als Messer dienenden Haltestreben (18) jeweils eine Schneidklinge (17) auswechselbar oder un lösbar integriert eingesetzt ist. |
| 3. | Fleischwolf mit einem Antriebsgehäuse mit einem An trieb und einer hiervon beaufschlagten, optionalen Fördereinrichtung, zum Beispiel Schnecke, mit einer Welle (22), und mit einem am Antriebsgehäuse angrenzen den Wolfgehäuse (24), in welches die Welle (22) hinein greift, mit wenigstens einer auswechselbaren, hierin drehfest angeordneten Lochscheibe (20,21) und mit we nigstens einem dieser Lochscheibe (20, zugeordne ten, auf der Welle (22) aufgesetzten und mit dieser ro tierenden Messersatz (10), welcher zwei oder mehr ra dial ausgerichtete Klingenhalter (18) mit jeweils einer hierin auswechselbar eingesetzten oder unlösbar inte grierten, gegen die Lochscheibe (20,21) entlangglei tenden Schneidklinge (17) aufweist und daß den Klingenhaltern (18) jeweils ein gleichförmig rotieren der, in Drehrichtung vorlaufender separater Einzugkeil (15) zugeordnet ist sowie mit einem Auslaß (35) für das Wolfgut, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwi schen dem Wolfgehäuse (24) und dem Antriebsgehäuse axial einstellbar ist. |
| 4. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Führungsbol zen vorgesehen ist, mittels welchem das Wolfgehäuse (24) auf das Antriebsgehäuse ausgerichtet und geführt ist. |
| 5. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur gemeinsamen Befestigung des Wolfgehäuses (24) und des Antriebsgehäuses eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung vor gesehen ist. |
| 6. | Fleischwolf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich net, daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem An triebsgehäuse und dem Wolfgehäuse (24) als Schnellver schluß, zum Beispiel als Bajonett, ausgebildet ist und daß eine kraftschlüssige Verbindung handelsübliche Schnellspanner aufweist. |
| 7. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beaufschlagung des Schneidteils (16) gegen die Lochscheibe (20,21) vorge sehene wenigstens eine Feder (27, 29,40) als Schrau bendruckfeder ausgebildet ist. |
| 8. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfeder (27,29,40) das zugeordnete Schneidteil (16) konzen trisch beaufschlagt. |
| 9. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (22) entsprechend der Anzahl der vorgesehenen Messersätze (10) abgestuft ist. |
| 10. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Messersatz (10) am Wellenende angeordnete Federn (27,29) vorgesehen sind, welche jeweils mittels zweier diametral gegen überliegend angeordneter Zugstangen (26,28) sich über einen gemeinsamen Spannring (23,49) an der Welle (22) abstützen. |
| 11. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als einem Messer satz (10) die jeweils einem Messersatz (10) zugeordne ten Zugstangen (26) in Bezug auf die Zugstangen (28) eines weiteren Messersatzes (10) gleichmäßig zueinander versetzt sind. |
| 12. | Fleischwolf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da durch gekennzeichnet, daß die einem Messersatz (10) zu geordneten Federn (40) diesen unmittelbar beaufschla gen. |
| 13. | Fleischwolf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich net, daß für jede Feder (40) ein Förderteil (38) vor gesehen ist, der sich an einem Wellenabsatz (39) oder Wellenbund abstützt und mit dieser rotiert. |
| 14. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auswechselbare Schneidklin gen (17) in der jeweiligen zugeordneten Strebe (18) mittels wenigstens einer Schraube oder eines Stiftes (19) gesichert sind. |
| 15. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (35) für das Wolfgut in einen von der Welle (22) beaufschlagten Emulgator (30) geführt ist, welcher das optional mit Zutaten versehene Wolfgut emulgiert und/oder evakuiert. |
| 16. | Fleischwolf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, daß der Emulgator (30) ein kegeloder kalotten förmiges Emulgatorgehäuse (31) besitzt, in welchem ein innerer Kegel als Rotor (34) rotiert, dessen Kegel spitze mit einer Nabe versehen ist, die mit der Welle zusammenarbeitet, und dessen Flankensteigung geringer ist als die des von einem äußeren Kegel gebildeten Sta tors (32), so daß zwischen den beiden Kegelmänteln ein keilförmiger umlaufender Spaltraum (33) gebildet ist, der sich zur Kegelsohle hin konisch verjüngt. |
| 17. | Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß der Innenmantel des Stators (32) mit zueinan der axial beabstandeten Ringnuten (48) versehen ist. |
| 18. | Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß jede Ringnut (48) mit hierzu quer verlaufenden Längsrillen (44) versehen ist, welche benachbarte Ring nuten (48) miteinander verbinden, und daß die Längsril len (44) zueinander versetzt angeordnet sind. |
| 19. | Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß der Außenmantel des Rotors (34) mit zueinander beabstandeten wendelförmigen Nuten versehen ist. |
| 20. | Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß der Außenmantel des Rotors (34) mit zueinander beabstandeten Längsnuten (44) versehen ist. |
| 21. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung für jede einen Messersatz (10) beaufschlagende Feder (27,29, 40) und damit der Anpreßdruck dieses Messersatzes (10) an der zugeordneten Lochscheibe (20,21) separat ein stellbar ist. |
| 22. | Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Antrieb zur Beaufschlagung der Fördereinrichtung, der Wolfeinrich tung und des Emulgators (30) vorgesehen ist. |
| 23. | Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß der Außenmantel des Rotors 34 eine glatte Oberfläche aufweist. |
| 24. | Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß der Innenmantel des Stators (32) eine glatte Oberfläche aufweist. |
Aus der DE 44 21 711 A1 ist eine Vorrichtung zum Zer- kleinern organischer Massen mit einer Lochscheibe und
einer relativ hierzu rotierenden Messeranordnung mit Propellerflügeln, welche mit angeformten Einzugschrägen versehen sind und auswechselbare Klingeneinsätze besit- zen. Gelangen harte Bestandteile des zu zerkleinernden Guts, wie Knorpel und Sehnen, zwischen die Einzugschrä- gen und die Lochscheibe, die nicht in deren Bohrungen eindringen, dann kann dies zu einem Blockieren oder zum Abheben der mit den Einzugschrägen einstückig verbun- denen Messereinsätze führen, das heißt zu einer Störung des Schneidvorgangs, die behoben werden muß.
Ein Fleischwolf der eingangs genannten Art mit einem relativ zur Lochscheibe rotierenden Messersatz mit sternförmig angeordneten Einzugkeilen und darin axial geführten separaten Klingenhaltern ist aus der DE 44 37 144 A1 bekannntgeworden. Die Einzugkeile pressen das zu zerkleinernde Gut gegen die Lochscheibe und in die darin angeordneten Durchgangsbohrungen, um anschließend von den Schneidklingen abgeschnitten zu werden. Um sicherzustellen, daß der Einzugkeil und auch der axial hieran abgestützte Klingenhalter stets an der Loch- scheibe anliegen und nicht infolge einer von der Konsi- stenz des zu zerkleinernden Materials abhängigen Rück- stellkraft mehr oder weniger von der Lochscheibe ent- fernt werden, sind der Einzugkeil sowie das zugeordnete Messer entsprechend hoch vorgespannt bzw. die Bauteile gegen Anschläge abgestützt. Diese Vorspannung kann bei weicheren Materialien mit geringerer Rückstellkraft zu einem verstärkten Verschleiß der Schneidklingen führen, woraus wiederum Betriebsunterbrechungen resultieren können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen Fleischwolf der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher kompakt gestaltet ist und des- sen Messer unabhängig von dem zugeführten Produkt si- cher und gleichförmig, aber mit möglichst geringer Kraft an der zugeordneten Lochscheibe anliegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich- nenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Er- findung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Dementsprechend ist vorgesehen, daß jeder Messersatz von einem Förderteil mit sternförmig angeordneten För- derarmen und einem an das Förderteil in dessen Dreh- schatten nachlaufenden Schneidteil mit sternförmig an- geordneten, als Messer dienenden Haltestreben gebildet ist, und daß das Schneidteil jeweils von wenigstens ei- ner Feder gegen die zugeordnete Lochscheibe beauf- schlagt ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann jeder Förderarm auf seiner der Lochscheibe zugewandten Seite mit einer Anschrägung versehen sein, die als Ein- zugskeil dient, wobei in die als Messer dienenden Hal- testreben jeweils eine Schneidklinge auswechselbar ein- gesetzt oder unlösbar integriert ist.
Gemäß einer alternativen Lösung der zugrundeliegenden Aufgabe kann vorgesehen sein, daß der Abstand zwischen dem Wolfgehäuse und dem Antriebsgehäuse axial einstell- bar ist, was im Hinblick auf die geforderte kompakte Gestaltung des erfindungsgemäßen Fleischwolfes erhebli-
che Vorteile bietet, da hierdurch ohne zusätzliche Werkzeuge die Lochscheiben bei entspannten Federn mon- tiert und demontiert werden können und ferner die Füge- stelle der beiden Bauteile einwandfrei zu reinigen ist.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der zuvor beschriebenen Erfindung kann dadurch gekennzeichnet sein, daß wenig- stens ein Führungsbolzen vorgesehen ist, mittels wel- chem das Wolfgehäuse auf das Antriebsgehäuse ausgerich- tet und geführt ist.
Ferner kann zur gemeinsamen Befestigung des Wolfgehäu- ses und des Antriebsgehäuses eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung vorgesehen sein, die vorzugsweise als Schnellverschluß, zum Beispiel als Bajonett, ausgebildet ist und daß eine kraftschlüssige Verbindung handelsübliche Schnellspanner aufweist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die zur Beaufschlagung des Schneidteils gegen die Lochscheibe vorgesehene wenigstens eine Feder als Schraubendruckfeder ausgebildet sein, wobei diese das zugeordnete Schneidteil vorteilhafterweise konzentrisch beaufschlagt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Welle entsprechend der Anzahl der vorgesehenen Mes- sersätze abgestuft ist, vorzugsweise derart, daß für jeden Messersatz mindestens eine, am Wellenende ange- ordnete, Feder vorgesehen ist, welche mittels zweier diametral gegenüberliegend angeordneter Zugstangen sich über einen gemeinsamen Spannring an der Welle abstützt.
In weiterer Verbesserung der Erfindung sind bei mehr als einem Messersatz die jeweils einem Messersatz zuge- ordneten Zugstangen in Bezug auf die Zugstangen eines weiteren Messersatzes gleichmäßig zueinander versetzt.
Eine gänzlich andere Ausgestaltung des erfindungsgemä- ßen Fleischwolfes ist dadurch gekennzeichnet, daß die einem Messersatz zugeordneten Federn diesen unmittelbar beaufschlagen. Hierbei ist für jede Feder ein Feder- spanner vorgesehen, der sich an einem Wellenabsatz oder Wellenbund abstützt und mit dieser rotiert.
Bei allen zuvor beschriebenen Ausgestaltungen und Ver- besserungen der Erfindung sind die Schneidklingen in der jeweiligen zugeordneten Strebe mittels wenigstens einer Schraube oder eines Stiftes gesichert.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs- form der Erfindung ist der Auslaß für das Wolfgut in einen von der Welle beaufschlagten Emulgator geführt, welcher das Wolfgut mit optional separat zugegebenen Zutaten emulgiert und ggf. gleichzeitig die enthaltene Luft entzieht.
Dieser an den zuvor beschriebenen Fleischwolf ange- schlossene Emulgator bildet mit dem Fleischwolf eine kompakte Baueinheit, mittels welcher die üblichen Ar- beitsabläufe beim Einsatz eines Fleischwolfes und eines Emulgators vorteilhaft ineinander geführt werden, ohne daß weder ein separater Antrieb für den Emulgator benö- tigt wird, noch daß zusätzlicher Bedarf an Stellfläche resultiert. Das heißt für die komplette Anordnung wird lediglich ein einziger Antrieb zur Beaufschlagung der
Fördereinrichtung, der Wolfeinrichtung und des Emulga- tors benötigt.
Der derart ausgebildete Fleischwolf besitzt vorteilhaf- terweise ein kegel-oder kalottenförmiges Emulgatorge- häuse, in welchem ein innerer Kegel rotiert, dessen Ke- gelspitze am Ende der Welle anschließt und dessen Flan- kensteigung geringer ist als die des äußeren Kegels, so daß zwischen den beiden Kegelmänteln ein keilförmiger umlaufender Spaltraum gebildet ist, der sich zur Kegelsohle hin konisch verjüngt.
Hierbei kann der Innenmantel des Stators mit zueinander axial beabstandeten Ringnuten versehen sein, die gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung mit hierzu quer verlau- fenden zur Längsachse parallelen Längsrillen versehen sind, welche benachbarte Ringnuten miteinander verbin- den.
Dabei erweist es sich als vorteilhaft, daß die Längs- rillen zueinander versetzt angeordnet sind, so daß das in den Ringnuten befindliche Emulgiergut nach Erreichen der benachbarten Ringnut über die betreffende Längsnut zunächst wieder in Umfangsrichtung bewegt wird, bevor es in die nächste benachbarte Ringnut gelangt.
An Stelle der Ringnuten kann der Außenmantel des im Emulgatorgehäuse rotierenden inneren Kegels auch mit zueinander beabstandeten spiral-oder wendelförmigen Nuten versehen sein, abhängig vom jeweiligen Emulgier- gut, oder er ist mit zueinander beabstandeten Längsnu- ten versehen. Eine glatte Oberfläche ist gleichfalls einsetzbar.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die Vorspannung für jede einen Messersatz beaufschla- gende Feder und damit der Anpreßdruck dieses Messer- satzes an der zugeordneten Lochscheibe separat ein- stellbar ist.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Ver- besserungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran- sprüche.
Anhand eines in der schematischen Zeichnung dargestell- ten Ausführungsbeispiels der Erfindung sollen die Er- findung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserun- gen der Erfindung sowie besondere Vorteile der Erfin- dung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Messersatz ; Fig. 1a einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A ; Fig. 1b einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B ; Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wolfge- häuses ; Fig. 2a einen Querschnitt entlang Schnittlinie C-C ; Fig. 2b einen Querschnitt entlang Schnittlinie D-D ; Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wolfge- häuses mit integriertem Emulgator ;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wolfge- hausses ; Fig. 5a eine Schrägansicht einer ersten Ausführungs- form von Zugstangen ; Fig. 5b eine Schrägansicht einer zweiten Ausführungs- form von Zugstangen ; Fig. 5c eine Schrägansicht der Zugstangen aus den Fig. 5a und 5b in Einbaulage ; Fig. 6a einen Längsschnitt durch eine erste Ausfüh- rungsform eines Innenkegels eines Emulgators ; Fig. 6b den Innenkegel gemäß Fig. 6a in Draufsicht (außen) ; Fig. 7a einen Längsschnitt durch eine zweite Ausfüh- rungsform eines Innenkegels eines Emulgators ; Fig. 7b den Innenkegel gemäß Fig. 7a in Draufsicht (außen) ; Fig. 8a den Außenkegel gemäd Fig. 8a in Draufsicht (innen) ; Fig. 8b einen Längsschnitt durch eine erste Ausfüh- rungsform eines Außenkegels eines Emulgators ; Fig. 9a den Außenkegel gemäß Fig. 9a in Draufsicht (innen) ; Fig. 9b einen Längsschnitt durch eine zweite Ausfüh- rungsform eines Außenkegels eines Emulgators ;
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht eines erfin- dungsgemäßen Wolfsgehäuses und Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 10.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Messersatz 10 in Draufsicht gezeigt, der von einem Förderteil 12 mit sternförmig angeordneten Förderarmen 14 und von einem hieran axial angesetzten Schneidteil 16 mit ebenfalls sternförmigen Schneidarmen 18 gebildet ist.
Der in Fig. 1 in Draufsicht gezeigte Messersatz 10 ist in Fig. 1a in einer Längsschnittansicht entlang Schnittlinie A-A in Fig. 1 dargestellt, aus welcher er- sichtlich ist, wie das Schneidteil 16 axial in das För- derteil 12 eingreift. In dieser Ansicht ist auch eine in einer Bohrung angeordnete Schraube 19 im Schneidarm 18 zu erkennen, welche zur Fixierung einer in Fig. 1 wie auch in dem in Fig. 1b gezeigten Querschnitt ent- lang der Schnittlinie B-B in Fig. 1 gezeigten Schneid- klinge 17 dient.
Anhand der Darstellung in Fig. 1b ist erkennbar, daß die Schneidklinge 17 beim erfindungsgemäßen Messersatz 10 unmittelbar an der zugewandten Oberfläche einer Lochscheibe 20 anliegt und, wie aus der Darstellung in den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, auf eine Welle 22 drehfest aufgesetzt ist und von dieser beaufschlagt re- lativ zur Lochscheibe 20 rotiert, während die Loch- scheibe 20 im zugeordneten Wolfgehäuse 24 mittels Spannstücken 25 drehfest angeordnet ist.
Ferner ist in der Darstellung in Fig. 1b gezeigt, daß der Förderarm mit einer keilförmigen Anschrägung 15
versehen ist, die als Einzugschräge dient und jeweils einen Einzugkeil 15 bildet.
In Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch eine sogenanntes Wolfgehäuse 24 dargestellt, welches zwei axial hinter- einander angeordnete Lochscheiben 20,21 mit zugeordne- ten jeweils gleichförmig aus einem Förderteil 12 und einem Schneidteil 16 gebildeten ersten und zweiten Mes- sersätzen 10 aufweist. Die Zuführung des zu zerklei- nernden Gutes erfolgt entsprechend der Pfeilrichtung 'P'von links, während das zerkleinerte Wolfgut nach rechts durch einen Auslaß 35 austritt.
Hierbei sind die Messersätze 10 drehfest mit einer Welle 22 verbunden und mittels zugeordneter Zugstangen 26,28 von zugeordneten, mittels eines Spannstücks 23, 49 vorgespannten Federn 27,29 gegen die Lochscheiben 20,21 beaufschlagt. Dabei dienen entsprechende Anfor- mungen zur formschlüssigen Ubertragung der von den Fe- dern 27,29 aufgebrachten Vorspannung auf die jeweils zugeordneten Messersätze 10, das heißt deren Schneidteil 16.
In Fig. 2a ist ein Querschnitt entlang Schnittlinie C-C durch die komplett bestückte Welle 22 mit Zugstangen 26 und 28 gezeigt, während in Fig. 2b ein entsprechender Querschnitt entlang der Schnittlinie D-D wiedergegeben ist.
In Fig. 3 ist eine mit der in Fig. 2 gezeigten Anord- nung weitgehend übereinstimmende Anordnung-so daß für gleiche Merkmale gleiche Bezugsziffern verwendet sind- im Längsschnitt dargestellt, wobei im Unterschied zu
der in Fig. 2 gezeigten Variante die Anordnung in Fig.
3 zusätzlich mit einem Emulgator 30 versehen ist, der im wesentlichen einen sich konisch erweiternden Stator 32 und einen hierin eingesetzten, sich ebenfalls ko- nisch erweiternden Rotor 34 umfaßt. Dieser Emulgator 30 ist über nicht näher gezeigte Offnungen im Rotor 34 mit Unterdruck aus einem Vakuum beaufschlagt, das in Verlängerung der Welle 22 am Emulgatorgehäuse angeschlossen ist.
Im Hinblick auf eine gute Wirkung ist die Flanken- steigung des Rotors 34 flacher als die des Stators 32, so daß zwischen dem Stator 32 und dem Rotor 34 ein um- laufender keilförmiger Spaltraum 33 gebildet ist, in welchem die zugeführten Stoffe sich intensiv miteinan- der vermengen und sich stetig radial und axial nach au- ßen bewegen bis sie schließlich zu einem Auslaß 36 ge- langen.
In Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch ein Wolfgehäuse 24 entsprechend einer weiteren Ausführungsform darge- stellt, bei welcher an Stelle von den einzelnen Messer- sätzen 10 zugeordneten Zugstangen 26,28 Förderteile 38 vorgesehen sind, welche an hierfür an der Welle 22 vor- gesehenen Wellenabsätzen 39 abgestutzt sind. In den Förderteilen 38 sind jeweils Federn 40 angeordnet, wel- che das zugeordnete Schneidteil 16 gegen die Loch- scheibe 20,21 beaufschlagt.
In Fig. 5a ist eine perspektivische oder Schrägansicht der Anordnung von Zugstangen 26 und das Spannstück 23 dargestellt, das mit der jeweils zugeordneten, hier
nicht dargestellten Feder 29 zur Vorspannung des Schneidteils 16 zusammenarbeitet.
In Fig. 5b ist eine zweite perspektivische oder Schrägansicht der Anordnung von Zugstangen 28 und das Spannstück 49 dargestellt, das mit der jeweils zugeord- neten, hier nicht dargestellten Feder 27 zur Vorspan- nung des Schneidteils 16 zusammenarbeitet. Gegenüber der in Fig. 5a gezeigten Ausführung ist hier die Lage der Zugstangen um 90° versetzt, so daß im eingebauten Zustand die Zugstangen 26,28 nicht einander in ihrer Funktion beeinträchtigen.
Fig. 5c zeigt die Bauteile aus den Fig. 5a und 5b in Einbaulage.
In Fig. 6a ist ein Längsschnitt durch einen Rotor (Innenkegel) 34 für einen Emulgator 30 gezeigt, der eine Nabe 42 besitzt, die mit der hier nicht gezeigten Welle 22 gemäß Fig. 3 formschlüssig zusammenarbeitet.
Entsprechend dem zu verarbeitenden Material bzw. dem herzustellenden Emulgiergut kann die Außenfläche des Rotors 34 unterschiedlich geformt sein. Dementsprechend ist die in Fig. 6b in Draufsicht gezeigte äußere Man- telfläche des Rotors 34 mit gleichmäßig verteilt ange- ordneten radialen Rillen 44 versehen, durch welche die zu emulgierenden Stoffe an den äußeren Rand gelangen sowie mit Durchtrittsöffnungen 46 im Bereich des äuße- ren Randes, durch welche der Unterdruck einwirkt.
In Fig. 7a ist ein Längsschnitt durch einen weiteren Rotor (Innenkegel) 34 für einen Emulgator 30 gezeigt, der ebenfalls eine Nabe 42 besitzt, die mit der hier
nicht gezeigten Welle 22 gemäß Fig. 3 formschlüssig zu- sammenarbeitet.
Entsprechend dem zu verarbeitenden Material bzw. dem herzustellenden Emulgiergut ist die in Fig. 7b in Draufsicht gezeigte äußere Mantelfläche des Rotors 34 glattflächig mit Durchtrittsöffnungen 46 im Bereich des äußeren Randes, durch welche der Unterdruck einwirkt.
In Fig. 8a ist ein Stator 32 in Draufsicht dargestellt, dessen gezeigte Innenfläche mit einer regelmäßigen An- ordnung von konzentrischen Rillen 48 versehen ist, wel- che mittels zueinander gleichmäßig um 30° versetzter radialer Rillen 44 verbunden sind. Hierbei beträgt der Winkelabstand zwischen jeweils benachbarte konzentri- sche Rillen 48 verbindender Radialrillen 44 30°. Damit ist eine intensive Emulgier-und Evakuierwirkung ge- währleistet, bevor es an den äußeren Rand gelangt und den Emulgator verläßt.
In Fig. 8b ist die Anordnung gemäß Fig. 8a im Längs- schnitt gezeigt. Aus dieser Darstellung ist erkennbar, daß der Stator 32 gleichzeitig auch das Emulgatorge- häuse bildet, welches an den Auslaß des Wolfgehäuses 24 gemäß Fig. 3 anschließt.
In Fig. 9a ist ebenfalls ein Stator 32 eines Emulgators 30 in Draufsicht auf seine Innenoberfläche dargestellt, die glattflächig ausgebildet ist, während in Fig. 9b der Stator 32 im Längsschnitt wiedergegeben ist.
In den Fig. 10 und 11 ist eine Seiten-und eine Vor- deransicht eines Wolfsgehäuses in schematischer Dar- stellung gezeigt, ähnlich der in Fig. 2 gezeigten. Das
Wolfsgehäuse 24 ist stirnseitig mit zwei Zentrierauf- nahmen 54 versehen. In diese greifen zwei Zentrierbol- zen 50 ein, die am Maschinengestell 55 befestigt sind.
Des weiteren ist am Maschinengestell eine Gleitschiene 51 angebracht, auf die am Wolfsgehäuse 24 eingebrachte Gleitstücke 52 gleiten. Die Verbindung von Maschinenge- stell 55 und Wolfsgehäuse 24 erfolgt über einen Schnellverschluß 53 (Fig. 2). Hierdurch ist es möglich, schnell und in einfacher Weise das Wolfsgehäuse 24 vom Maschinengestell 55 abzunehmen und wieder zu befesti- gen.
Bezugszeichenliste : 10 Messersatz 12 Förderteil 14 Förderarm 15 Einzugkeil 16 Schneidteil 17 Schneidklinge 18 Schneidarm 19 Fixierelement 20 Lochscheibe 21 Lochscheibe 22 Welle 23 Spannstück<BR> 24 Wolfgehäuse<BR> 25 Spannstück 26 Zugstange 27 Feder 28 Zugstange 29 Feder 30 Emulgator <BR> <BR> 32 Stator (Außenkegel) 33 Spaltraum 34 Rotor (Innenkegel) <BR> <BR> 35 Auslaß<BR> 36 Auslaß 38 Förderteil 39 Wellenabsatz 40 Feder 42 Nabe 44 radiale Rillen 46 Durchtrittsöffnungen 48 konzentrische Rillen 49 Spannstück 50 Zentrierbolzen 51 Gleitschiene 52 Gleitstücke 53 Schnellverschluß 54 Zentrieraufnahmen 55 Maschinengestell
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