Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
MEDIA APPLICATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/110422
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a media application device, in particular an ink application device, comprising at least one media discharge unit (12a –2e; 12g) which has at least one nozzle unit (14a –14e; 14g) having at least one nozzle element (16a –16e; 16g; 16h; 106c, 108c, 110c), for discharging at least one medium onto at least one surface (18a), and comprising at least one electronic unit (20a; 20b) at least for controlling and/or regulating the media discharge unit (12a –2e; 12g). According to the invention, at least one nozzle parameter of the nozzle element (16a –16e; 16g; 16h; 106c, 108c, 110c) can be set and/or adjusted and/or the nozzle unit (14g) is formed as an oscillation nozzle unit, in particular as a piezo nozzle unit.

Inventors:
POHLMANN, Martin (Lieschingstr. 35, Stuttgart, 70567, DE)
SCHULER, Robin (Waiblingerstr. 90, Waiblingen, 71334, DE)
AMANN, Sieghard (Roesseweg 15, Gaertringen, 71116, DE)
ERCKERT, Beatrix (Bachstelzenstrasse 20a, Stuttgart, 70378, DE)
SIEBER, Gustav (Kohlplatz 12, Wangen, 88239, DE)
SZELL, Istvan (Lilienstrasse 8, Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
DOEPNER, Jan (Moltkestr. 27, Heidelberg, 69120, DE)
PREHN, Janine (Marienstr. 16, Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
ESENWEIN, Florian (Schulstr. 41/1, Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
LOSER, Ralf (Lehengaerten 22, Weilheim/Teck, 73235, DE)
Application Number:
EP2018/083039
Publication Date:
June 13, 2019
Filing Date:
November 29, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
B05B12/00; B05B11/00; B05B15/55; B05B17/00; B05B17/06
Domestic Patent References:
WO2017191225A12017-11-09
WO2017149165A12017-09-08
WO2009150619A12009-12-17
Foreign References:
US20020158955A12002-10-31
EP2799150A12014-11-05
EP2433716A12012-03-28
EP2644392A22013-10-02
DE19525528A11997-01-16
US20120012665A12012-01-19
JP3125843B22001-01-22
JPH07251721A1995-10-03
DE60037024T22008-08-28
Other References:
None
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Medienauftragsvorrichtung, insbesondere Farbauftragsvorrichtung, mit zu mindest einer Medienausgabeeinheit (12a - 12e; 12g), welche zumindest eine Düseneinheit (14a - 14e; 14g) mit zumindest einem Düsenelement (16a - 16e; 16g; 16h; 106c, 108c, 110c) aufweist, zu einer Ausgabe zu mindest eines Mediums auf zumindest eine Oberfläche (18a) und mit zu mindest einer Elektronikeinheit (20a; 20b) zumindest zu einer Steuerung und/oder Regelung der Medienausgabeeinheit (12a - 12e; 12g), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Düsenparameter des Düsenele ments (16a - 16e; 16g; 16h; 106c, 108c, 110c) einstellbar und/oder ver stellbar ist und/oder dass die Düseneinheit (14g) als eine Oszillationsdü seneinheit, insbesondere als eine Piezodüseneinheit, ausgebildet ist.

2. Medienauftragsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zu mindest eine Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit (112b), die zumindest eine Unterdruckeinheit (114b) zu einer Beförderung eines Reinigungsfluids entgegengesetzt zu einer Medienauftragsrichtung (116b) aufweist.

3. Medienauftragsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinheit (14c) als eine Revolverdüseneinheit, insbesondere zu einer Reinigung des Düsenelements (16c, 106c, 108c, 110c) und/oder eines Ventilelements (62c, 118c, 120c, 122c) der Düseneinheit (14c) mit tels der Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit (112c), ausgebildet ist.

4. Medienauftragsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinheit (14g) zumindest eine Oszillationsmembran (124g) zu einer Ausgabe eines Mediums und zumin dest ein Anregungselement (126g) zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran (124g), insbesondere in einem Ultraschallfrequenzbe reich, aufweist.

5. Medienauftragsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anregungselement (126g) entlang eines zumindest im Wesentli chen kompletten maximalen Umfangs der Oszillationsmembran (124g) zu mindest im Wesentlichen ringförmig an der Oszillationsmembran (124g) angeordnet ist.

6. Medienauftragsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Oszillationsmembran (124g) zumindest ein Perforati onsraster (128g; 128g’) von Mediendurchtrittsöffnungen (130g) aufweist, das derart ausgebildet ist, dass mittels der Düseneinheit (14g) Medienauf tragspunkte erzeugbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen.

7. Medienauftragsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Bedieneinheit (132a) und/oder ei ne Bedienfunktion, wobei die Bedieneinheit (132a) und/oder die Bedien funktion zur gestuften oder stufenlosen Steuerung eines Grauwertes oder einer Farbintensität mindestens eines Einzelpunktes vorgesehen sind/ist.

8. Auftragssystem mit zumindest einer Medienauftragsvorrichtung, insbeson dere mit zumindest einer Medienauftragsvorrichtung nach einem der vor hergehenden Ansprüche, und mit zumindest einer Steuer- und/oder Re geleinheit (24a), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (24a) zumindest eine Erfassungsvorrichtung (26a) aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest eine Position und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu zumindest einer Oberfläche (18a) zu erfassen und dass zumindest eine Elektronikeinheit (20a; 20b) der Me dienauftragsvorrichtung dazu vorgesehen ist, zumindest eine Medienaus gabeeinheit (12a) der Medienauftragsvorrichtung (10a) anhand von zumin dest einer Kenngröße der Erfassungsvorrichtung (26a) zu steuern und/oder zu regeln.

9. Auftragssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (20a) dazu vorgesehen ist, die Medienausgabeeinheit (12a) derart zu steuern und/oder zu regeln, dass eine Ausgabe zumindest eines Mediums lediglich bei einer zumindest im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung der Medienausgabeeinheit (12a) relativ zu der Oberfläche (18a) erfolgt.

10. Auftragssystem nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung (26a) dazu vorgesehen ist, zumindest einen von weiteren Bereichen der Oberfläche (18a) verschiedenen Bereich (28a) zu erfassen, in welchem die Elektronikeinheit (20a) die Medienausgabeeinheit (12a) derart steuert und/oder regelt, dass eine Ausgabe des Mediums aus bleibt.

11. Auftragssystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (24a) zumindest eine Neigungssensoreinheit (30a) aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumin dest eine Neigung der Erfassungsvorrichtung (26a) zumindest relativ zu der Oberfläche (18a) zu erfassen und die erfasste Neigung zu kompensieren.

12. Auftragssystem, insbesondere nach einem der Ansprüche 8 bis 11, mit zumindest einer Medienauftragsvorrichtung, insbesondere mit zumindest einer Medienauftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, und mit zumindest einer mit der Medienauftragsvorrichtung koppelbaren Wech selreservoirvorrichtung (134h) zu einer Aufnahme zumindest eines Medi ums dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselreservoirvorrichtung (134h) zumindest eine Oszillationsmembran (136h) zu einer Ausgabe des Mediums aufweist, wobei die Oszillationsmembran (136h) mittels zumin dest eines Anregungselements (138h) der Wechselreservoirvorrichtung (134h) und/oder der Medienauftragsvorrichtung, insbesondere in einem Ult raschallfrequenzbereich, schwingend anregbar ist.

13. Auftragssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselreservoirvorrichtung (134h) zumindest eine Identifikationseinheit (140h) zu einer mechanischen, optischen, elektronischen und/oder elekt romagnetischen Identifikation durch zumindest eine Detektionseinheit (142h) der Medienauftragsvorrichtung aufweist.

14. Auftragssystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselreservoirvorrichtung (134h) zumindest eine Aufsaugein heit (144h) aufweist, die dazu vorgesehen ist, ein unkontrolliertes Auslau fen des Mediums zu verhindern.

15. Verfahren zum Betrieb eines Auftragssystems, insbesondere eines Auf tragssystems nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Anzahl und/oder Art von für einen zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreien Medienauftragsprozess benötigten Medien vorausberechnet werden/wird und an zumindest einen Benutzer (38a) ausgegeben werden/wird.

Description:
Beschreibung

Medienauftragsvorrichtung

Stand der Technik

Es ist bereits eine Medienauftragsvorrichtung mit zumindest einer Medienausga beeinheit, welche zumindest eine Düseneinheit mit zumindest einem Düsenele ment aufweist, zu einer Ausgabe zumindest eines Mediums auf zumindest eine Oberfläche und mit zumindest einer Elektronikeinheit zumindest zu einer Steue rung und/oder Regelung der Medienausgabeeinheit vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Medienauftragsvorrichtung, insbesondere von einer Farbauftragsvorrichtung, mit zumindest einer Medienausgabeeinheit, wel che zumindest eine Düseneinheit mit zumindest einem Düsenelement aufweist, zu einer Ausgabe zumindest eines Mediums auf zumindest eine Oberfläche und mit zumindest einer Elektronikeinheit zumindest zu einer Steuerung und/oder Regelung der Medienausgabeeinheit.

Es wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Düsenparameter des Düsenelements einstellbar und/oder verstellbar ist und/oder dass die Düseneinheit als eine Oszil lationsdüseneinheit, insbesondere als eine Piezodüseneinheit, ausgebildet ist. Vorzugsweise ist zumindest ein Düsenparameter des Düsenelements automa tisch einstellbar und/oder verstellbar, insbesondere in Abhängigkeit von mittels einer Erfassungsvorrichtung erfassten Kenngrößen. Die Medienauftragsvorrichtung ist bevorzugt als eine Farbauftragsvorrichtung ausgebildet. Die Medienauftragsvorrichtung ist vorzugsweise als eine handgehal tene Medienauftragsvorrichtung ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Medienauftragsvorrichtung automatisch und/oder autonom bewegbar ist. Bevor zugt ist die Medienauftragsvorrichtung zu einer Erstellung von, insbesondere punktbasierten, Wandbildern vorgesehen. Vorzugsweise kann die Medienauf tragsvorrichtung zu anderen Anwendungen, beispielsweise zu einer Erstellung von Tafelbildern und/oder Fensterbildern, zu einer Anzeichnung von Bohrlöchern und/oder Leitungsverläufen sowie weiteren, einem Fachmann als sinnvoll er scheinenden Anwendungen vorgesehen sein. Unter„vorgesehen“ soll insbeson dere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll ins besondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder aus führt.

Die Medienausgabeeinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, ein Medium auf eine Oberfläche auszugeben, insbesondere auf eine Oberfläche aufzusprühen. Insbesondere kann die Oberfläche als eine Wand, als eine Tafel, als ein Fenster, als eine Leinwand, als eine Tapete, als eine Holzfläche oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Oberfläche ausgebildet sein. Insbe sondere kann das Medium durch das Düsenelement auf die Oberfläche ausge geben werden. Vorzugsweise ist das Düsenelement derart geformt, dass das Medium punktförmig auf die Oberfläche aufgetragen werden kann. Vorzugsweise ist das Düsenelement verstellbar, insbesondere drehbar, an einem Gehäuse der Medienauftragsvorrichtung angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass eine Größe eines Querschnitts einer Düsenausgangsöffnung des Düsen elements verstellbar ausgebildet ist. Insbesondere kann durch eine Verstellung des Düsenelements eine Medienausgaberichtung des Düsenelements auf die Oberfläche und/oder eine Form bzw. ein Durchmesser eines durch das Düsen element aufgetragenen Medienauftragspunkts auf der Oberfläche verändert wer den. Vorzugsweise ist bei einer standardmäßigen Ausrichtung des Düsenele ments die Medienausgaberichtung des Düsenelements zumindest im Wesentli chen in einer gemeinsamen Flucht mit einem Referenzelement der Medienauf tragsvorrichtung, wie beispielsweise einem Leuchtelement, einem Funksender, einem Codeelement o. dgl., ausgerichtet. Vorzugsweise kann eine Position und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu der Oberfläche anhand des Referenzelements der Medienauftragsvorrichtung, insbesondere durch eine externe Einheit, erfasst werden. Insbesondere kann das Düsenele ment derart verstellt werden, dass die Medienausgaberichtung des Düsenele ments winklig zu einer Flucht mit dem Referenzelement der Medienauftragsvor richtung ausgerichtet ist. Vorzugsweise können durch eine derartige Verstellung des Düsenelements scharfe Ränder eines Medienauftrags erzeugt werden. Vor zugsweise weist das Düsenelement zumindest einen einstellbaren und/oder ver stellbaren Düsenparameter auf. Der Düsenparameter kann insbesondere als eine Ausrichtung des Düsenelements, als ein Medienausgabedruck des Düsenele ments, als eine Medienausgabemenge des Düsenelements, als eine Größe eines Querschnitts einer Düsenausgangsöffnung des Düsenelements oder als ein an derer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Düsenparameter ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Düsenparameter durch einen Benutzer einstellbar und/oder verstellbar. Beispielsweise ist vorstellbar, dass der Benutzer den Medi enausgabedruck des Düsenelements in Abhängigkeit von einem Abstand, in dem die Medienausgabeeinheit zu der Oberfläche geführt wird, einstellt. Grundsätzlich ist denkbar, dass die Düseneinheit eine Mehrzahl von Düsenelementen aufweist. Insbesondere können die Düsenelemente nebeneinander, insbesondere entlang einer gedachten Geraden, an dem Gehäuse der Medienauftragsvorrichtung an geordnet sein. Vorzugsweise weisen die Düsenelemente gleiche Medienausga berichtungen zu einer Ausgabe des Mediums auf die Oberfläche auf. Vorzugs weise können mit einer Mehrzahl von Düsenelementen eine Mehrzahl von Medi enauftragspunkten gleichzeitig auf die Oberfläche aufgetragen werden. Vorzugs weise kann ein Medienauftragsprozess durch eine Mehrzahl von Düsenelemen ten im Vergleich zu einer Verwendung eines einzelnen Düsenelements be schleunigt werden. Der Medienauftragsprozess ist insbesondere als ein Prozess ausgebildet, bei dem der Benutzer mittels der Medienauftragsvorrichtung das Medium zu einer Erstellung eines Medienauftrags auf die Oberfläche aufbringt.

Das Medium ist vorzugsweise zumindest teilweise als ein flüssiges Medium aus gebildet. Insbesondere kann das Medium zu einem Sprühauftrag vorgesehen sein. Bevorzugt ist das Medium als ein Farbmedium ausgebildet, beispielsweise als ein Sprühlack, als eine Dispersionsfarbe, als eine Acrylfarbe, als ein Acryllack o. dgl. Alternativ ist vorstellbar, dass das Medium als eine Sprühkreide, eine Sprühfolie oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Medium ausgebildet ist. Vorzugsweise kann das Medium in einem Behälterent halten sein. Insbesondere kann die Medienauftragsvorrichtung eine Anbindungs und/oder Befestigungseinheit zu einer Anbindung und/oder Befestigung eines das Medium enthaltenden Behälters aufweisen. Der Behälter kann insbesondere als eine Kartusche, als eine Patrone, als ein Tank, als eine Flasche, als eine Sprühdose oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Behälter ausgebildet sein. Alternativ ist vorstellbar, dass die Medienauftragsvor richtung einen integrierten Behälter zu einer direkten Aufnahme des Mediums aufweist. Vorzugsweise kann das Medium mittels eines Leitungselements der Medienausgabeeinheit zugeführt werden. Das Leitungselement ist bevorzugt mit dem Behälter verbindbar, insbesondere derart verbindbar, dass eine Zuführung eines in dem Behälter aufgenommenen Mediums zum Düsenelement möglich ist. Vorzugsweise kann das Medium, insbesondere durch das Leitungselement hin durch, beispielsweise mittels Druckluft einer Drucklufteinheit o. dgl., dem Düsen element zugeführt werden. Die Drucklufteinheit kann insbesondere in die Medi enauftragsvorrichtung integriert sein oder als eine externe Drucklufteinheit aus gebildet sein. Die Drucklufteinheit kann beispielsweise als ein Druckluftkompres sor o. dgl. ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Dü seneinheit zumindest ein, insbesondere mit dem Düsenelement verbundenes Ventilelement, aufweist. Insbesondere kann mittels des Ventilelements der Dü seneinheit ein Zufluss eines Mediums zu dem Düsenelement reguliert werden und/oder ein Ausgabedruck des Mediums eingestellt werden.

Unter einer„Elektronikeinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer„Steuerelektronik“ soll insbe sondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Speichereinheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm ver standen werden. Vorzugsweise kann die Elektronikeinheit eine Mehrzahl von Parametern der Medienausgabeeinheit steuern und/oder regeln. Bevorzugt kann die Elektronikeinheit ein Erfolgen einer Medienausgabe, eine Dauer einer Medi enausgabe sowie weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Parameter steuern und/oder regeln. Vorzugsweise kann die Elektronikeinheit die Medien ausgabeeinheit in Abhängigkeit von weiteren Parametern und/oder Kenngrößen steuern und/oder regeln. Vorzugsweise kann die Elektronikeinheit zu einer Steu erung und/oder Regelung der Medienausgabeeinheit mit der Medienausgabeein heit verbunden sein, insbesondere elektrisch leitend verbunden sein.

Die als Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Düseneinheit ist insbesondere da zu vorgesehen, ein Medium durch eine zu einer Schwingung angeregte Oszillati onsmembran der Düseneinheit auszugeben. Eine als Piezodüseneinheit ausge bildete Düseneinheit weist vorzugsweise zumindest einen Piezokristall auf, der dazu vorgesehen ist, die Oszillationsmembran der Düseneinheit zu einer Schwingung anzuregen. Bevorzugt ist die Düseneinheit als eine Ultraschalldü seneinheit ausgebildet, wobei die Oszillationsmembran der Düseneinheit insbe sondere zu einer Schwingung in einem Ultraschallfrequenzbereich anregbar ist. Vorzugsweise ist die als Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Düseneinheit zu mindest abschnittsweise an dem Behälter zur Aufnahme eines Mediums ange ordnet. Vorzugsweise bildet die als Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Dü seneinheit, insbesondere die Oszillationsmembran der Düseneinheit, eine Sei tenwandung des Behälters zur Aufnahme eines Mediums zumindest abschnitts weise aus. Die als Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Düseneinheit ist insbe sondere zu einer Ausgabe einer Mehrzahl von verschiedenen Medien vorgese hen, wie beispielsweise Schmiermittel, Scheibenentfrostungsmittel, Sprühkleber, Schimmelentferner, Insektenschutz, Visibility Spray, AdBlue, Pflegemittel, Reini gungsmittel, Kühlmittel, Wasser, Bratensoße o. dgl.

Vorzugsweise ist die als Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Düseneinheit zu einer Ausgabe eines Mediums dazu vorgesehen, das Medium zumindest teilwei se zu vernebeln. Vorzugsweise ist die die als Oszillationsdüseneinheit ausgebil dete Düseneinheit umfassende Medienauftragsvorrichtung zu einer Erzeugung eines Sprühbilds, beispielsweise mittels Ausgabe einer Sprühfarbe vorgesehen. Es ist aber auch vorstellbar, dass die Medienauftragsvorrichtung zu einem Ein satz in einem Fahrzeug vorgesehen ist, wobei die Oszillationsdüseneinheit bei spielsweise zu einer Ausgabe von AdBlue zur Abgasnachbehandlung, zur Aus gabe von Reinigungsmittel in einem Innenraum des Fahrzeugs o. dgl. vorgese hen ist, dass die Medienauftragsvorrichtung zu einem Einsatz in einem Haus haltsgerät, beispielhaft in einem Kühlschrank, einer Kaffeemaschine, einem Backofen, einem Wischroboter oder einem Duschkopf bzw. Wasserhahn vorge- sehen ist, wobei die Oszillationsdüseneinheit beispielsweise zu einer automati schen Ausgabe von Reinigungsmittel, Wassernebel, Bratensoße o. dgl. vorgese hen ist, oder dass die Medienauftragsvorrichtung zu einem Einsatz an einer Werkzeugmaschine vorgesehen ist, wobei die Oszillationsdüseneinheit bei spielsweise zu einer Ausgabe von Kühlmittel, Schmiermittel o. dgl. vorgesehen ist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Medienauftragsvorrichtung kann vorteilhaft ein Düsenparameter des Düsenelements eingestellt und/oder verstellt werden. Vorteilhaft können Düsenparameter des Düsenelements für verschiede ne Anwendungssituationen der Medienauftragsvorrichtung optimiert werden. Vor teilhaft kann die Medienauftragsvorrichtung in verschiedenen Anwendungssitua tionen für eine Erstellung eines Medienauftrags genutzt werden. Vorteilhaft kann eine für einen Anwendungsfall optimierte, insbesondere vorteilhaft präzise, Medi enausgabe ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Elektronikeinheit dazu vorgesehen ist, den Düsenparameter selbsttätig einzustellen und/oder zu verstellen. Insbe sondere ist die Elektronikeinheit dazu vorgesehen, den Düsenparameter in Ab hängigkeit von weiteren Parametern einzustellen. Vorzugsweise kann die Elekt ronikeinheit den Medienausgabedruck des Düsenelements in Abhängigkeit von einem Abstand der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche einstellen. Insbesondere kann die Medienauftragsvorrichtung eine Abstandssensoreinheit, wie beispielsweise ein Lidargerät, ein Radargerät o. dgl., aufweisen, die vor zugsweise dazu vorgesehen ist, den Abstand der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche zu erfassen. Vorzugsweise kann die Abstandssensoreinheit ein, insbesondere elektrisches, Signal über den Abstand der Medienausgabeein heit relativ zu der Oberfläche an die Elektronikeinheit leiten. Alternativ ist vorstell bar, dass die Elektronikeinheit ein Signal über den Abstand der Medienausgabe einheit relativ zu der Oberfläche von einer anderen, insbesondere extern von der Medienauftragsvorrichtung ausgebildeten, Einheit erhält. Vorzugsweise kann die Medienausgabeeinheit einen Antrieb, wie beispielsweise einen Stellmotor o. dgl., aufweisen. Insbesondere kann die Elektronikeinheit den Stellmotor zu einer selbsttätigen Einstellung und/oder Verstellung der Ausrichtung des Düsenele ments ansteuern. Vorteilhaft kann dem Benutzer eine Einstellung und/oder Ver- Stellung des Düsenparameters abgenommen werden. Vorteilhaft kann der Be nutzer während eines Medienauftragsprozesses entlastet werden. Vorteilhaft kann ein komfortabler Medienauftragsprozess ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Medienauftragsvorrichtung zumindest eine Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit umfasst, die zumin dest eine Reinigungsfunktion für die Medienausgabeeinheit aufweist und/oder die zumindest dazu vorgesehen ist, eine Verschmutzung einer die Medienausgabe einheit umgebenden Umgebung zu vermeiden. Die Reinigungs- und/oder Ver schmutzungsvermeidungseinheit ist vorzugsweise mit der Medienausgabeein heit, insbesondere mit der Düseneinheit der Medienausgabeeinheit, verbunden und/oder in die Medienausgabeeinheit integriert. Die Reinigungs- und/oder Ver schmutzungsvermeidungseinheit weist vorzugsweise zumindest eine Funktion zu einer Reinigung der Medienausgabeeinheit, insbesondere von Medienrückstän den, auf. Bevorzugt weist die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermei dungseinheit eine Mehrzahl von Reinigungsfunktionen auf. Insbesondere umfasst die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit, insbesondere zu einer Bereitstellung der Mehrzahl von Reinigungsfunktionen, zumindest eine Un tereinheit und/oder ein Element, bevorzugt eine Mehrzahl von Untereinheiten und/oder Elementen. Vorzugsweise kann die Reinigungsfunktion als eine Spü lung des Düsenelements und/oder des Ventilelements mit einem Reinigungsme dium, insbesondere mit einem Reinigungsfluid, als ein Freiblasen des Düsenele ments und/oder des Ventilelements, als ein Abwischen des Düsenelements, als ein mechanisches Freikratzen des Düsenelements und/oder des Ventilelements, als ein Entfernen von Medienrückständen durch eine Vibration des Düsenele ments und/oder des Ventilelements oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Reinigungsfunktion ausgebildet sein.

Vorzugsweise umfasst die die Medienausgabeeinheit umgebende Umgebung die Oberfläche, insbesondere Bereiche der Oberfläche, welche nicht für einen Medi enauftrag vorgesehen sind, und weitere, insbesondere stationäre, die Medien ausgabeeinheit umgebende Gegenstände. Insbesondere können bei einer Ver wendung der Medienausgabeeinheit in einem Innenraum in dem Innenraum an geordnete Gegenstände wie Möbelstücke, Wände, Türen oder dergleichen die die Medienausgabeeinheit umgebende Umgebung bilden. Insbesondere können bei einer Verwendung der Medienausgabeeinheit in einem Außenbereich in dem Außenbereich angeordnete Gegenstände wie Bäume, Häuser oder dergleichen die die Medienausgabeeinheit umgebende Umgebung bilden. Vorzugsweise ist die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit dazu vorgesehen, eine Medienausgabe durch die Medienausgabeeinheit auf Bereiche der die Me dienausgabeeinheit umgebenden Umgebung, welche nicht für einen Medienauf trag vorgesehen sind, zumindest im Wesentlichen zu verhindern. Insbesondere ist die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit dazu vorgese hen, die Medienausgabe durch die Medienausgabeeinheit derart zu beeinflussen, dass eine Verschmutzung der die Medienausgabeeinheit umgebenden Umge bung, insbesondere durch das Medium, vermieden wird. Insbesondere weist die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit zu einer Vermeidung einer Verschmutzung der die Medienausgabeeinheit umgebenden Umgebung zumindest eine Untereinheit und/oder ein Element, bevorzugt eine Mehrzahl von Untereinheiten und/oder Elementen auf. Vorzugsweise vermeidet die Reini gungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit eine Verschmutzung der die Medienausgabeeinheit umgebenden Umgebung durch ein Absaugen des Mediums an dem Düsenelement, durch ein Ablenken des Mediums, durch ein Auffangen des Mediums, durch ein Ableiten des Mediums, beispielsweise mittels einer Rinne o.dgl., durch ein präzises Ausbringen des Mediums, durch einen Tropfschutz für das Düsenelement oder auf eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Art und Weise.

Vorzugsweise ist die als Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Düseneinheit mit der Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit wirkverbunden oder bildet die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit zumin dest teilweise aus. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungsein heit ist insbesondere zu einer Reinigung der Oszillationsmembran, insbesondere einer Vielzahl von Mediendurchtrittsöffnungen der Oszillationsmembran, vorge sehen.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Medienauftragsvorrichtung kann vorteilhaft eine Medienausgabeeinheit gereinigt werden. Vorteilhaft kann ein Ver stopfen und/oder Austrocknen eines Ventilelements und/oder eines Düsenele ments verhindert werden. Vorteilhaft kann eine Medienauftragsvorrichtung mit einer langen Lebensdauer und einem geringen Wartungsaufwand bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann ein hoher Nutzerkomfort erreicht werden. Vorteilhaft kann eine Verschmutzung einer die Medienausgabeeinheit umgebenden Umge bung vermieden werden. Vorteilhaft kann ein zumindest im Wesentlichen von einem Reinigungsaufwand freier Medienauftragsprozess ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Reinigungs- und/oder Verschmut zungsvermeidungseinheit zumindest ein Reinigungselement aufweist, welches dazu vorgesehen ist, das Düsenelement und/oder ein Ventilelement der Düsen einheit zu reinigen. Vorzugsweise ist das Reinigungselement an dem Düsenele ment und/oder an dem Ventilelement angeordnet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Reinigungselement außerhalb der Medienausgabeeinheit, wie beispielsweise in einer Reinigungsstation o. dgl., angeordnet ist. Bevorzugt ist das Reinigungs element zu einer Reinigung des Düsenelements und/oder des Ventilelements mittels eines Reinigungsfluids vorgesehen. Das Reinigungsfluid kann insbeson dere als eine Reinigungsflüssigkeit, als Druckluft oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Reinigungsfluid ausgebildet sein. Alternativ ist denkbar, dass das Reinigungselement zu einer Reinigung des Düsenelements und/oder des Ventilelements mittels Ultraschall, mittels mechanischer Einwirkung oder mittels einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Methode vorgesehen ist. Vorteilhaft können ein Düsenelement und/oder ein Ventilelement gereinigt werden. Vorteilhaft kann ein Verstopfen und/oder Austrocknen des Ven tilelements und/oder des Düsenelements verhindert werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsver meidungseinheit zumindest eine Reservoireinheit zu einer Aufnahme zumindest eines Reinigungsfluids und/oder einer Reinigungsfluideinheit aufweist. Vorzugs weise ist die Reservoireinheit als ein, insbesondere zumindest im Wesentlichen fluiddichter, Tank ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Reservoireinheit ein, insbesondere verschließbares, Befüllungselement, durch welches die Reservoi reinheit bevorzugt mit dem Reinigungsfluid befüllt werden kann. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Reservoireinheit zumindest ein Aufnahmeele ment zu einer Aufnahme zumindest einer Reinigungsfluideinheit umfasst. Die Reinigungsfluideinheit kann insbesondere als ein Behälter ausgebildet sein, wel cher das Reinigungsfluid enthält. Vorzugsweise ist die Reinigungsfluideinheit, insbesondere eine leere Reinigungsfluideinheit, von der Reservoireinheit ab nehmbar und durch eine neue, insbesondere gefüllte, Reinigungsfluideinheit er setzbar. Das Aufnahmeelement kann vorzugsweise als ein Schraubverschluss, als ein Klickverschluss, als ein Schnappverschluss oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Aufnahmeelement ausgebildet sein. Vor zugsweise ist die Reservoireinheit, insbesondere zu einer Bereitstellung des Rei nigungsfluids, mit dem Reinigungselement und/oder mit der Düseneinheit ver bunden. Vorteilhaft kann ein Reinigungsfluid, insbesondere zu einer Reinigung einer Medienausgabeeinheit, aufgenommen und bereitgestellt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Medienauftragsvorrichtung zumindest eine Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit, insbesondere die vorgenannte Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit, um fasst, die zumindest eine Unterdruckeinheit zu einer Beförderung eines Reini gungsfluids entgegengesetzt zu einer Medienauftragsrichtung aufweist. Vor zugsweise ist die Unterdruckeinheit, insbesondere zu einer Beförderung des Rei nigungsfluids, mit der Reservoireinheit und/oder mit dem Reinigungselement ver bunden. Vorzugsweise ist die Unterdruckeinheit zu einer Beförderung des Reini gungsfluids zumindest von der Reservoireinheit zu dem Reinigungselement vor gesehen. Insbesondere ist die Unterdruckeinheit zur Beförderung des Reini gungsfluids zu einer Erzeugung eines Unterdrucks vorgesehen. Vorzugsweise wird das Reinigungsfluid durch den Unterdrück aus der Reservoireinheit gesaugt. Die Unterdruckeinheit ist vorzugsweise als eine Pumpe oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Unterdruckeinheit ausgebildet. Die Medienauftragsrichtung entspricht insbesondere einer Richtung, in welcher eine Medienausgabe durch das Düsenelement, insbesondere auf die Oberfläche, er folgt. Vorzugsweise wird das Reinigungsfluid durch die Unterdruckeinheit und insbesondere über das Reinigungselement entgegengesetzt zu der Medienauf tragsrichtung durch das Düsenelement und/oder das Ventilelement befördert. Vorteilhaft können Medienrückstände aus dem Düsenelement und/oder aus dem Ventilelement herausbefördert werden. Vorteilhaft kann ein Verstopfen und/oder Austrocknen des Düsenelements und/oder des Ventilelements verhindert wer den. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Düseneinheit als eine Revolverdüsenein heit, insbesondere zu einer Reinigung des Düsenelements und/oder eines Ven tilelements der Düseneinheit mittels der Reinigungs- und/oder Verschmutzungs vermeidungseinheit, ausgebildet ist. Die Revolverdüseneinheit umfasst vorzugs weise eine Mehrzahl von Düsenelementen. Zusätzlich ist denkbar, dass die Re volverdüseneinheit eine Mehrzahl von Ventilelementen aufweist. Vorzugsweise kann die Revolverdüseneinheit eine Mehrzahl von unterschiedlich ausgebildeten Düsenelementen und/oder Ventilelementen aufweisen, insbesondere zu einer flexiblen Anwendungsmöglichkeit der Revolverdüseneinheit. Die Düsenelemente können sich insbesondere durch einen Durchmesser einer Düsenöffnung der Düsenelemente, durch eine Ausformung der Düsenöffnung, durch eine Größe der Düsenelemente, durch eine Formgebung der Düsenelemente und/oder durch weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Merkmale der Düsenele mente unterscheiden. Die Ventilelemente können sich insbesondere durch ein Volumen der Ventilelemente, durch eine Länge der Ventilelemente, durch einen Betätigungsmechanismus der Ventilelemente und/oder durch weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Merkmale der Ventilelemente unterschei den. Bevorzugt kann durch eine Bewegung, insbesondere eine Rotation, der Re volverdüseneinheit zumindest ein Düsenelement und/oder Ventilelement in eine Arbeitsstellung überführt werden und gleichzeitig zumindest ein weiteres Düsen element und/oder Ventilelement in eine Reinigungsstellung überführt werden. In der Arbeitsstellung ist das Düsenelement insbesondere zu einer Medienausgabe vorgesehen. In der Reinigungsstellung ist das Düsenelement insbesondere zu einer Reinigung, vorzugsweise durch das Reinigungselement, vorgesehen. Vor zugsweise kann eine Medienausgabe durch zumindest ein Düsenelement erfol gen, während gleichzeitig eine Reinigung zumindest eines weiteren Ventilele ments und/oder Düsenelements erfolgt. Vorteilhaft kann eine Notwendigkeit einer Unterbrechung eines Medienauftragsprozesses für eine Reinigung eines Ventil elements und/oder eines Düsenelements entfallen. Vorteilhaft kann ein zügigerer und effizienterer Medienauftragsprozess als ohne eine Revolverdüseneinheit ermöglicht werden. Vorteilhaft kann ein hoher Nutzerkomfort erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Reinigungs- und/oder Verschmut zungsvermeidungseinheit zumindest ein Aktuatorelement, zumindest ein Stö ßelelement und zumindest ein Membranelement zu einer Ausbringung des Medi- ums durch das Düsenelement aufweist. Vorzugsweise ist das Aktuatorelement mit dem Stößelelement wirkverbunden. Vorzugsweise ist das Stößelelement mit dem Membranelement wirkverbunden. Vorzugsweise ist zumindest das Membra nelement an dem Ventilelement angeordnet. Insbesondere kann das in dem Ven tilelement befindliche Medium mittels einer Bewegung des Membranelements komprimiert werden. Vorzugsweise kann das Medium aufgrund einer Kompressi on durch das Düsenelement gedrückt und insbesondere ausgebracht werden. Vorzugsweise wird das Membranelement durch eine Bewegung des Stößelele ments zu einer Bewegung angeregt. Vorzugsweise wird das Stößelelement durch das Aktuatorelement zu einer Bewegung angeregt. Das Aktuatorelement kann insbesondere als ein Magnetaktor, als ein Wirbelstromaktor, als ein Piezoaktor oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Aktuatorele ment ausgebildet sein. Vorzugsweise wird das Aktuatorelement von der Elektro nikeinheit gesteuert und/oder geregelt. Vorteilhaft kann eine gesteuerte Medien ausgabe durch das Düsenelement erreicht werden. Vorteilhaft kann ein Verstop fen und/oder Austrocknen des Düsenelements und/oder des Ventilelements, ins besondere aufgrund einer Ausbildung der Reinigungs- und/oder Verschmut zungsvermeidungseinheit verhindert werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Düseneinheit zumindest eine Oszillati onsmembran zu einer Ausgabe eines Mediums und zumindest ein Anregungs element zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran, insbesonde re in einem Ultraschallfrequenzbereich, aufweist. Vorzugsweise ist die Oszillati onsmembran zumindest teilelastisch ausgebildet, insbesondere zu Schwingun gen anregbar. Bevorzugt weist die Oszillationsmembran eine Mehrzahl von Me diendurchtrittsöffnungen auf, durch die ein Medium ausbringbar ist. Die Medien durchtrittsöffnungen sind insbesondere als eine Perforation bzw. Lochung der Oszillationsmembran ausgebildet. Die Oszillationsmembran ist insbesondere als eine Ultraschallmembran, bevorzugt als eine Ultraschallplatte, ausgebildet. Die Oszillationsmembran bildet insbesondere zumindest im Wesentlichen ein Düsen element der als Oszillationsdüseneinheit ausgebildeten Düseneinheit aus. Die Oszillationsmembran ist in einer Haupterstreckungsebene der Oszillationsmemb ran betrachtet bevorzugt kreisflächenförmig ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Oszillationsmembran in einer Haupterstreckungsebene der Oszillati onsmembran betrachtet ellipsenflächenförmig, polygonal, beispielsweise quadrat- flächenförmig oder dreiecksflächenförmig, o. dgl. ausgebildet ist. Unter einer „Haupterstreckungsebene“ eines Objekts soll insbesondere eine Ebene verstan den werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten ge dachten Quaders ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft.

Das Anregungselement ist vorzugsweise an der Oszillationsmembran angeord net, insbesondere mit der Oszillationsmembran wirkverbunden. Bevorzugt ist das Anregungselement dazu vorgesehen, die Oszillationsmembran zu einer Schwin gung zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Oszillationsmembran anzuregen. Die Oszillationsmembran und das Anregungs element sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Oszillationsmembran in Folge einer Anregung quer zu der Haupterstreckungsebene der Oszillations membran ein Medientransportelement der Medienausgabeeinheit, das dazu vor gesehen ist, ein Medium von einem Behälter zur Aufnahme eines Mediums zur Oszillationsmembran zu transportieren, berührt und von dem Medientranspor telement einen Teil eines Mediums aufnimmt und durch eine folgende Bewegung der Oszillationsmembran in einer von dem Behälter zur Aufnahme eines Medi ums abgewandten Richtung das Medium durch die Mediendurchtrittsöffnungen ausgibt, insbesondere herausschleudert. Das Medientransportelement kann ins besondere saugfähig ausgebildet sein und nach einem Dochtprinzip oder einem Schwammprinzip funktionieren. Alternativ ist denkbar, dass die Medienausgabe einheit frei von einem Medientransportelement ausgebildet ist und dass die Oszil lationsmembran und das Anregungselement derart ausgebildet sind, dass sich die Oszillationsmembran in Folge einer Anregung quer zu der Haupterstre ckungsebene der Oszillationsmembran zumindest teilweise in ein Medium hin eindehnt, beispielhaft innerhalb des Behälters zur Aufnahme des Mediums, an dem die Oszillationsmembran angeordnet ist, dabei einen Teil des Mediums auf nimmt und durch eine folgende Bewegung der Oszillationsmembran in einer von dem Behälter abgewandten Richtung das Medium durch die Mediendurchtritts öffnungen ausgibt, insbesondere herausschleudert.

Die als eine Oszillationsdüseneinheit ausgebildete Düseneinheit ist insbesondere zu einer Ausgabe, insbesondere einem Drucken, von Medienauftragspunkten mit einer Ausgabefrequenz von zumindest 50 Medienauftragspunkten pro Sekunde, bevorzugt mit einer Ausgabefrequenz von zumindest 100 Medienauftragspunkten pro Sekunde und besonders bevorzugt mit einer Ausgabefrequenz von zumin dest 200 Medienauftragspunkten pro Sekunde vorgesehen. Das Anregungsele ment ist insbesondere zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmemb ran mit einer Anregungsfrequenz von zumindest 1 kHz, bevorzugt mit einer An regungsfrequenz von zumindest 16 kHz, besonders bevorzugt mit einer Anre gungsfrequenz von zumindest 20 kHz und ganz besonders bevorzugt mit einer Anregungsfrequenz von zumindest 130 kHz vorgesehen. Insbesondere ist das Anregungselement zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran mit einer Anregungsfrequenz von höchstens 200 kHz vorgesehen. Vorzugsweise ist das Anregungselement zu einer schwingenden Anregung der Oszillations membran mit einer vorbestimmten, bevorzugt einstellbaren, Wellenform vorgese hen, beispielsweise mit einer Sinus-Wellenform, mit einer Dreiecks-Wellenform, mit einer Sägezahn-Wellenform oder mit einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Wellenform. Vorzugsweise ist dem Anregungselement eine gewünschte Anregungsfrequenz und/oder Wellenform durch die Elektroni keinheit der Medienauftragsvorrichtung vorgebbar, insbesondere durch Anlegen einer elektrischen Spannung an das Anregungselement. Vorzugsweise ist das Anregungselement als ein Piezokristall ausgebildet. Insbesondere ändert ein Piezokristall in Folge eines Anlegens einer elektrischen Spannung an den Pie zokristall seine Form, was insbesondere durch eine mechanische Kopplung des Piezokristalls mit der Oszillationsmembran zu einer Schwingung der Oszillati onsmembran führt. Alternativ ist vorstellbar, dass das Anregungselement als ein MEMS-Aktor (Mikro-elektromechanisches-System-Aktor), als ein Ultraschallkon verter oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Anre gungselement ausgebildet ist. Vorteilhaft kann eine präzise gesteuerte Medien ausgabe ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass das Anregungselement entlang eines zumin dest im Wesentlichen kompletten maximalen Umfangs der Oszillationsmembran zumindest im Wesentlichen ringförmig an der Oszillationsmembran angeordnet ist. Insbesondere ist das Anregungselement entlang zumindest 60 % des maxi malen Umfangs der Oszillationsmembran, bevorzugt entlang zumindest 75 % des maximalen Umfangs der Oszillationsmembran, besonders bevorzugt entlang zumindest 90 % des maximalen Umfangs der Oszillationsmembran und ganz besonders bevorzugt entlang des kompletten maximalen Umfangs der Oszillati onsmembran zumindest im Wesentlichen ringförmig an der Oszillationsmembran angeordnet. Vorzugsweise ist das Anregungselement entlang des zumindest im Wesentlichen kompletten maximalen Umfangs der Oszillationsmembran mecha nisch mit der Oszillationsmembran gekoppelt. Insbesondere ist die Oszillations membran entlang des zumindest im Wesentlichen kompletten maximalen Um fangs der Oszillationsmembran an dem Anregungselement befestigt. Vorzugs weise begrenzt das Anregungselement eine Erstreckung der Oszillationsmemb ran in der Haupterstreckungsebene der Oszillationsmembran. Das Anregungs element ist bevorzugt als ein Piezoring ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass das Anregungselement als ein MEMS-Ring o. dgl. ausgebildet ist. Vorteilhaft kann eine kompakt ausgebildete Düseneinheit bereitgestellt werden, die eine vorteilhaft gleichförmige Anregung der Oszillationsmembran ermöglicht. Vorteil haft kann eine präzise Medienausgabe konstanter Qualität ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Oszillationsmembran zumindest ein Perforationsraster von Mediendurchtrittsöffnungen aufweist, das derart ausgebil det ist, dass mittels der Düseneinheit Medienauftragspunkte erzeugbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen. Insbesondere ist das Perforationsraster von Mediendurchtrittsöffnungen derart ausgebildet, dass mit tels der Düseneinheit Medienauftragspunkte druckbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen. Insbesondere weist die Oszillations membran zumindest ein Perforationsraster von Mediendurchtrittsöffnungen auf, das derart ausgebildet ist, dass mittels der Düseneinheit in einem Abstand der Düseneinheit von höchstens 50 cm von einer Oberfläche, auf die eine Medien ausgabe erfolgt, bevorzugt in einem Abstand der Düseneinheit von höchstens 35 cm von der Oberfläche, besonders bevorzugt in einem Abstand der Düseneinheit von höchstens 20 cm von der Oberfläche und ganz besonders bevorzugt in ei nem Abstand der Düseneinheit von höchstens 10 cm von der Oberfläche Medi enauftragspunkte erzeugbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen. Insbesondere zu einem Drucken von Medienauftragspunkten weist die Düseneinheit einen Abstand von höchstens 1 cm von einer zu bedru ckenden Oberfläche, bevorzugt von höchstens 5 mm von einer zu bedruckenden Oberfläche und besonders bevorzugt von höchstens 3 mm von einer zu bedru ckenden Oberfläche auf. Das Perforationsraster ist insbesondere als ein Bereich der Oszillationsmembran ausgebildet, in dem die Mediendurchtrittsöffnungen angeordnet sind. Das Perforationsraster kann vorzugsweise, insbesondere ab hängig von einer zu erzeugenden Form von Medienauftragspunkten, unter schiedliche Formen aufweisen. Das Perforationsraster ist vorzugsweise kreisför mig, ellipsenförmig, oval, polygonal, beispielhaft quadratisch, hexagonal, rhom bisch, dreieckig oder trapezoid, halbkreisförmig o. dgl. ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass das Perforationsraster ein Motiv ausbildet, wie beispielsweise ein jahreszeitliches Motiv, eine Tierform, ein Porträt einer Person, ein Logo eines Unternehmens o. dgl. Vorzugsweise ist das Perforationsraster in einem Zentralbereich der Oszillationsmembran angeordnet. Der Zentralbereich der Oszillationsmembran ist insbesondere ein Bereich um einen Mittelpunkt, ins besondere in der Haupterstreckungsebene der Oszillationsmembran, der Oszilla tionsmembran.

Vorzugsweise weisen die Mediendurchtrittsöffnungen Durchmesser auf, die zu mindest dreimal so groß wie eine maximale Partikelgröße eines auszugebenden Mediums ausgebildet sind. Vorzugsweise erstrecken sich die Mediendurchtritts öffnungen zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Oszillationsmembran durch die Oszillationsmembran. Insbesondere sind die Mediendurchtrittsöffnungen zylinderförmig, kegelstumpfförmig o. dgl. ausgebildet. Insbesondere sind die Mediendurchtrittsöffnungen äquidistant zueinander ange ordnet. Insbesondere weist die Oszillationsmembran eine Dichte von Medien durchtrittsöffnungen von zumindest 1 Mediendurchtrittsöffnung pro mm 2 , bevor zugt von zumindest 5 Mediendurchtrittsöffnungen pro mm 2 , besonders bevorzugt von zumindest 10 Mediendurchtrittsöffnungen pro mm 2 und ganz besonders be vorzugt von zumindest 20 Mediendurchtrittsöffnungen pro mm 2 auf. Insbesonde re eine zu einer sprühenden Ausgabe und/oder zu einer Verneblung eines Medi ums vorgesehene Düseneinheit kann vorzugsweise eine Oszillationsmembran umfassen, die eine Dichte von Mediendurchtrittsöffnungen von zumindest 80 Mediendurchtrittsöffnungen pro mm 2 aufweist. Insbesondere weist die Oszillati onsmembran zumindest 50 Mediendurchtrittsöffnungen, bevorzugt zumindest 75 Mediendurchtrittsöffnungen und besonders bevorzugt zumindest 100 Medien durchtrittsöffnungen auf. Insbesondere weist die Oszillationsmembran einen ma ximalen Durchmesser von zumindest 1 mm, bevorzugt von zumindest 2 mm und besonders bevorzugt von zumindest 3 mm auf. Vorzugsweise ist die Oszillati- onsmembran zu einer Ausgabe von Farben auf Wasserbasis, insbesondere von wasserbasierten Acryllacken, vorgesehen. Insbesondere kann die Medienauf tragsvorrichtung zumindest eine Mischereinheit und/oder ein Kammersystem zu einer Einstellung eines Mischungsverhältnis von Farbe zu Wasser aufweisen. Vorzugsweise ist die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit dazu vorgesehen, die Mediendurchtrittsöffnungen zu reinigen, insbesondere bei einer Verstopfung die Mediendurchtrittsöffnungen freizuspülen, freizublasen o. dgl. Vorteilhaft kann ein flexibel anpassbarer und großflächiger Medienauftrag ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Medienauftragsvorrichtung zumindest eine, insbesondere mit der Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit wirkverbundene, Mischereinheit umfasst, welche dazu vorgesehen ist, zumindest zwei verschiedene Medien zu vermischen. Es ist denkbar, dass die Medienauf tragsvorrichtung zur erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe in einer alternati ven Ausgestaltung unabhängig von der Reinigungs- und/oder Verschmutzungs vermeidungseinheit ausgebildet ist. Vorzugsweise umfasst die Medienauftrags vorrichtung in der alternativen Ausgestaltung, insbesondere in der unabhängig von der Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit ausgebildeten Ausgestaltung, zumindest die Mischereinheit, welche dazu vorgesehen ist, zu mindest zwei verschiedene Medien zu vermischen. Vorzugsweise ist die Reini gungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit zu einer Reinigung der Mischereinheit vorgesehen. Vorzugsweise weist die Mischereinheit zumindest eine Mischkammer auf, in welcher die zumindest zwei verschiedenen Medien vermischt werden. Vorzugsweise ist die Mischkammer mit einer Mehrzahl von, bevorzugt mit sämtlichen, verschiedene Medien enthaltenden Behältern verbun den. Vorzugsweise können die verschiedenen Medien aus den Behältern in die Mischkammer befördert werden. Vorzugsweise weist die Mischereinheit zumin dest ein Dosierelement, bevorzugt eine einer Anzahl von verschiedenen Medien entsprechende Anzahl von Dosierelementen, zu einer Dosierung eines Zuflusses der verschiedenen Medien in die Mischkammer auf. Insbesondere kann die Mi schereinheit zumindest ein Mischerelement, wie beispielsweise einen Rührer o. dgl., aufweisen. Bevorzugt ist das Mischerelement in der Mischkammer angeord net. Das Mischerelement ist insbesondere zu einer Vermischung der verschiede nen Medien vorgesehen. Vorzugsweise können bei einer Ausbildung der ver- schiedenen Medien als verschiedene Farben aus wenigen Grundfarben, insbe sondere aus vier Grundfarben, durch die Mischereinheit sämtliche Farben ge mischt werden. Vorteilhaft können verschiedene Medien automatisch gemischt werden. Vorteilhaft kann eine vielfältige Medienausgabe ermöglicht werden. Vor teilhaft kann ein hoher Nutzerkomfort erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Reinigungs- und/oder Verschmutzungs vermeidungseinheit zumindest eine Medienzuführeinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, der Medienausgabeeinheit das Medium, insbesondere unter ei nem Überdruck, zuzuführen. Bevorzugt ist der Überdruck als ein Druck ausgebil det, welcher höher als ein Umgebungsdruck, insbesondere ein Luftdruck, der die Medienausgabeeinheit umgebenden Umgebung ausgebildet ist. Der Überdruck ist insbesondere als ein Druck ausgebildet, welcher höher ist als ein in einem leeren Ventilelement herrschender Druck. Vorzugsweise weist die Medienzu führeinheit ein Medienzuführelement, wie beispielsweise einen Schlauch, ein Rohr o. dgl., zu einer Zuführung des Mediums zu der Medienausgabeeinheit auf. Insbesondere ist das Medienzuführelement, insbesondere zu einer Leitung des Mediums, mit der Mischereinheit, insbesondere mit der Mischkammer der Mi schereinheit, und/oder mit zumindest einem das Medium enthaltenden Behälter verbunden. Insbesondere ist das Medienzuführelement mit der Medienausgabe einheit, insbesondere mit dem Düsenelement und/oder dem Ventilelement, ver bunden. Vorzugsweise weist die Medienzuführeinheit zumindest ein Medienbe förderungselement, wie beispielsweise eine Pumpe o. dgl., zu einer Beförderung des Mediums auf. Insbesondere ist das Medienbeförderungselement an dem Medienzuführelement angeordnet. Vorzugsweise ist das Medienbeförderungs element zu einer Erzeugung eines Überdrucks vorgesehen, welcher das Medium insbesondere aus der Mischkammer der Mischereinheit aus dem Düsenelement und/oder in das Ventilelement drückt. Vorzugsweise wird das Medium durch den Überdruck durch das Düsenelement ausgebracht. Vorteilhaft kann der Medien ausgabeeinheit das Medium, insbesondere unter einem Überdruck, zugeführt werden. Vorteilhaft kann ein Verstopfen und/oder Austrocknen des Ventilele ments und/oder des Düsenelements verhindert werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsver meidungseinheit zumindest eine Medienrückführeinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest während eines Medienauftragsprozesses zumindest einen Teil des Mediums aufzunehmen und der Mischereinheit und/oder der Me dienausgabeeinheit zuzuführen. Der Medienauftragsprozess ist insbesondere als ein Prozess ausgebildet, bei dem der Benutzer mittels der Medienauftragsvor richtung das Medium zu einer Erstellung eines Medienauftrags auf die Oberflä che aufbringt. Vorzugsweise ist die Medienrückführeinheit dazu vorgesehen, ei nen für einen Medienauftrag überschüssigen Teil des Mediums aufzunehmen und der Mischereinheit und/oder der Medienausgabeeinheit zuzuführen. Insbe sondere weist die Medienrückführeinheit zumindest ein Sammelelement zu einer Aufnahme, insbesondere zu einem Auffangen, eines Teils des Mediums auf. Ins besondere weist die Medienrückführeinheit zumindest ein Rückführelement zu einer Rückführung des Teils des Mediums an die Mischereinheit und/oder die Medienausgabeeinheit auf. Insbesondere sind das Sammelelement und das Rückführelement miteinander verbunden, bevorzugt einteilig, ausgebildet. Vor zugsweise ist das Rückführelement mit der Mischkammer der Mischereinheit, mit dem Düsenelement und/oder mit dem Ventilelement verbunden. Vorzugsweise ist das Sammelelement in der Medienauftragsrichtung betrachtet hinter dem Dü senelement, insbesondere zumindest teilweise in einer Flugbahn des Mediums nach einer Ausgabe aus dem Düsenelement, angeordnet. Insbesondere ist ein Betrieb der Medienausgabeeinheit nach dem Continuous Ink Jet-Verfahren denkbar. Vorzugsweise werden bei einem Betrieb der Medienausgabeeinheit nach dem Continuous Ink Jet-Verfahren einzelne, insbesondere mittels einer Ladeelektrode der Medienausgabeeinheit elektrostatisch geladene, Medientrop fen durch das Düsenelement ausgegeben. Insbesondere werden die Medientrop fen mittels zumindest einer Ablenkelektrode der Medienausgabeeinheit auf eine bestimmte Position auf der Oberfläche abgelenkt. Insbesondere können über schüssige und/oder zu weit abgelenkte Medientropfen durch das Sammelelement gesammelt werden und durch das Rückführelement der Mischereinheit und/oder der Medienausgabeeinheit zugeführt werden. Vorteilhaft kann ein Teil des Medi ums wiederverwendet werden. Vorteilhaft kann eine Verschmutzung der die Me dienausgabeeinheit umgebenden Umgebung durch ein überschüssiges Medium vermieden werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Reinigungs- und/oder Verschmut zungsvermeidungseinheit zumindest eine Ablenkeinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest während eines Medienauftragsprozesses zumindest einen Teil des Mediums abzulenken. Vorzugsweise ist die Ablenkeinheit dazu vorgesehen, zumindest einen Teil des ausgegebenen Mediums von einer, insbe sondere durch eine Ausrichtung und einen Ausgabedruck des Düsenelements vorgegebenen, Flugbahn des Mediums abzulenken. Insbesondere weist die Ab lenkeinheit zumindest ein Ablenkelement auf, das zu einer Ablenkung zumindest eines Teils des Mediums vorgesehen ist. Das Ablenkelement kann vorzugsweise als ein direktes oder indirektes Ablenkelement ausgebildet sein. Ein direktes Ab lenkelement tritt insbesondere direkt mit dem abzulenkenden Medium in Kontakt. Das direkte Ablenkelement kann insbesondere als eine Wand, als ein Vorhang oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes direktes Ab lenkelement, das insbesondere zumindest teilweise in die Flugbahn des Medi ums bewegbar ist, ausgebildet sein. Ein indirektes Ablenkelement erzeugt insbe sondere eine Kraft zu einer Ablenkung des Mediums. Das indirekte Ablenkele ment kann insbesondere als eine Luftdüse zu einer Erzeugung eines Luftvor hangs, als ein Magnet, insbesondere ein Elektromagnet, zu einer Erzeugung eines Magnetfelds, als eine Elektrode zu einer Erzeugung eines elektrischen Felds oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes indirek tes Ablenkelement ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die Ablenkeinheit ein weiteres Sammelelement zu einer Aufnahme des abgelenkten Mediums und ein weiteres Rückführelement zu einer Rückführung des abgelenkten Mediums an die Medienausgabeeinheit und/oder die Mischereinheit auf. Alternativ ist vorstell bar, dass zu einer Aufnahme des abgelenkten Mediums das Sammelelement der Medienrückführeinheit und zu einer Rückführung des abgelenkten Mediums an die Mischereinheit und/oder die Medienausgabeeinheit das Rückführelement der Medienrückführeinheit genutzt werden. Vorteilhaft kann das Medium abgelenkt werden. Vorteilhaft kann eine Verschmutzung der die Medienausgabeeinheit um gebenden Umgebung vermieden werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest die Düseneinheit, das Reinigungs element, die Reservoireinheit, die Mischereinheit, die Medienzuführeinheit, die Medienrückführeinheit und/oder die Ablenkeinheit eine schmutzabweisende Be schichtung aufweisen/aufweist. Vorzugsweise weisen sowohl die Düseneinheit, insbesondere das Düsenelement und das Ventilelement der Düseneinheit, als auch das Reinigungselement, als auch die Reservoireinheit, als auch die Mische- reinheit, insbesondere die Mischkammer der Mischereinheit, als auch die Medi- enzuführeinheit, insbesondere das Medienzuführelement und das Medienbeför derungselement der Medienzuführeinheit, als auch die Medienrückführeinheit, insbesondere das Sammelelement und das Rückführelement der Medienrück führeinheit, als auch die Ablenkeinheit, insbesondere das Ablenkelement, das weitere Sammelelement und das weitere Rückführelement der Ablenkeinheit, die schmutzabweisende Beschichtung auf. Vorzugsweise ist die schmutzabweisende Beschichtung als eine nanostrukturierte Beschichtung, beispielsweise nach dem Lotusprinzip, oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende schmutzabweisende Beschichtung ausgebildet. Vorteilhaft kann eine Reinigung der Medienauftragsvorrichtung erleichtert werden. Vorteilhaft kann ein hoher Nut zerkomfort erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Medienauftragsvorrichtung mindestens eine Bedieneinheit und/oder eine Bedienfunktion umfasst, wobei die Bedienein heit und/oder die Bedienfunktion dazu vorgesehen sind/ist, mindestens eine Funktion der Medienauftragsvorrichtung zu steuern und/oder zu regeln. Folgende Ausführungsformen der Bedieneinheit und/oder der Bedienfunktion sind insbe sondere vorstellbar, wobei die Liste nicht abschließend ist:

• Die Bedieneinheit ist vorzugsweise als ein Schaltelement, beispielsweise als Ein/Aus-Schalter, als Düsenbetätigungsschalter, als Taster, als Touchschalter, als physikalischer Schalter zum Trennen eines Stroms o. dgl. ausgebildet und in einem Greifbereich eines Daumens eines Benutzers ergonomisch angeordnet.

• Die Bedieneinheit ist vorzugsweise als eine Ausgabeeinheit ausgebildet.

• Die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion sind/ist vorzugsweise zu einem freien Ausbringen von Einzelpunkten ohne Beschränkung vorgesehen.

• Die Bedieneinheit ist vorzugsweise als ein Sicherheitsbedienelement und/oder die Bedienfunktion als eine Sicherheitsbedienfunktion, beispielsweise als Einschaltsperre, Dauerbetätigungsfunktion oder dergleichen, ausgebildet.

• Die Bedieneinheit ist insbesondere als ein Reset- Bedienelement und/oder die Bedienfunktion als eine Reset-Aktivierungsfunktion ausgebildet, um einen Neu start eines Systems, insbesondere eines Betriebssystems der Medienauftrags vorrichtung, auszulösen.

• Die Bedieneinheit ist vorzugsweise als ein Bluetooth-Bedienelement und/oder die Bedienfunktion als eine Bluetooth-Aktivierungsfunktion ausgebildet. • Denkbar ist auch ein Funkverbindungs-Pairing-Bedienelement und/oder eine Funkverbindungs-Pairing-Funktion, vorgesehen zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Medienauftragsvorrichtung und einer Kamera und/oder einer Rech nereinheit.

• Die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion sind/ist insbesondere zur Steue rung einer Ausgabe einer Mischfarbe in Stufen und/oder stufenlos aus zwei oder mehr Farben vorgesehen.

• Die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion sind/ist vorzugsweise zur Steue rung einer Farbverdünnung in Stufen und/oder stufenlos mittels eines oder meh reren Farbverdünnern vorgesehen.

• Es ist vorzugsweise ein Reinigungsaktivierungsbedienelement und/oder eine Reinigungsaktivierungsfunktion vorgesehen.

• Die Bedieneinheit kann vorzugsweise als ein Haptikelement ausgebildet sein. Das Haptikelement ist bevorzugt als ein Vibrationselement ausgebildet. Das Hap tikelement kann insbesondere unterschiedlich am Gerät, insbesondere an dem Gehäuse der Medienauftragsvorrichtung, positioniert sein. Es können vorzugs weise mehrere Haptikelemente am Gerät, insbesondere an dem Gehäuse der Medienauftragsvorrichtung, positioniert sein, die auch einzeln zum Einsatz kom men können.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion dazu vorgesehen sind/ist, mindestens einen Einzelpunkt einmalig auf einer be stimmten Position auszubringen.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedien funktion dazu vorgesehen sind/ist, mindestens einen Einzelpunkt wiederholt auf einer bestimmten Position auszubringen. Die Bedieneinheit und/oder die Bedien funktion sind/ist insbesondere dazu vorgesehen, ein wiederholtes Ausbringen von Einzelpunkten auf einer bestimmten Position vorzunehmen.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion zur gestuften oder stufenlosen Steuerung einer gewünschten Größe mindestens eines Einzelpunktes vorgesehen sind/ist. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Medienauftragsvorrichtung mindestens eine Bedieneinheit und/oder eine Bedienfunktion, insbesondere die vorgenannte Bedieneinheit und/oder die vorgenannte Bedienfunktion, umfasst, wobei die Be dieneinheit und/oder die Bedienfunktion zur gestuften oder stufenlosen Steue rung eines Grauwertes oder einer Farbintensität mindestens eines Einzelpunktes vorgesehen sind/ist. Die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion sind/ist vor zugsweise zum Aktivieren oder Deaktivieren einer automatischen Aussteuerung eines Sprühbildes, insbesondere von Punktgrößen und/oder Graustufen, vorge sehen.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion zur automatischen Ansteuerung mindestens eines Arbeitsmodus vorgesehen ist/sind.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedien funktion zur Steuerung mindestens eines Displays vorgesehen ist/sind. Die Be dieneinheit und/oder die Bedienfunktion sind/ist insbesondere zur Steuerung ei ner Ansicht eines Displays vorgesehen, insbesondere eines Displays für die Dar stellung einer Arbeitsposition auf einer Farbebene vor einem Hintergrund eines Arbeitsbereichs.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunktion zur Steuerung mindestens einer Beleuchtungseinheit vorgesehen ist/sind. Die Bedieneinheit ist insbesondere als ein Beleuchtungsbedienelement und/oder die Bedienfunktion als eine Beleuchtungsbedienfunktion ausgebildet.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Bedieneinheit und/oder die Bedienfunkti on zur Sprach- oder Gestensteuerung vorgesehen ist/sind. Eine Ansteuerung der Medienauftragsvorrichtung kann insbesondere auch über eine Sprach- und/oder eine Gestensteuerung erfolgen.

Weiterhin geht die Erfindung aus von einem Verfahren zum Betrieb einer Medi enauftragsvorrichtung, insbesondere einer erfindungsgemäßen Medienauftrags vorrichtung. Es wird vorgeschlagen, dass, insbesondere in zumindest einem Verfahrens schritt, zumindest ein Düsenelement und/oder zumindest ein Ventilelement ge reinigt werden/wird. Vorteilhaft können das Düsenelement und/oder das Ventil element gereinigt werden. Vorteilhaft kann ein Verstopfen und/oder Austrocknen des Ventilelements und/oder des Düsenelements verhindert werden.

Ferner geht die Erfindung aus von einem Auftragssystem mit zumindest einer Medienauftragsvorrichtung, insbesondere mit zumindest einer erfindungsgemä ßen Medienauftragsvorrichtung, und mit zumindest einer Steuer- und/oder Re geleinheit.

Es wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit zumindest eine Erfassungsvorrichtung aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest eine Position und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu zumin dest einer Oberfläche zu erfassen und dass zumindest eine Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung dazu vorgesehen ist, zumindest eine Medienausga beeinheit der Medienauftragsvorrichtung anhand von zumindest einer Kenngröße der Erfassungsvorrichtung zu steuern und/oder zu regeln. Unter einer„Steuer- und/oder Regeleinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Steue relektronik verstanden werden. Vorzugsweise kann die Steuer- und/oder Re geleinheit als eine externe Steuer- und/oder Regeleinheit ausgebildet sein, wel che insbesondere außerhalb der Medienauftragsvorrichtung angeordnet ist. Ins besondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit als ein Mobilgerät, wie bei spielsweise ein Smartphone, ein Tablet oder ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Mobilgerät, ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit in die Medienauftragsvorrich tung integriert ist. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regeleinheit, insbe sondere die Erfassungsvorrichtung der Steuer- und/oder Regeleinheit, in einem gemeinsamen Gehäuse mit der Medienauftragsvorrichtung angeordnet sein. Die Erfassungsvorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen, zumindest eine Positi on und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu der Oberflä che, insbesondere anhand des Referenzelements der Medienauftragsvorrichtung zu erfassen. Zu einer Erfassung der Medienauftragsvorrichtung, insbesondere des Referenzelements der Medienauftragsvorrichtung, weist die Erfassungs Vor richtung vorzugsweise zumindest ein Erfassungselement auf. Das Erfassungs- element kann insbesondere als eine Kamera, als ein optischer Sensor, als ein elektromagnetischer Sensor, als ein akustischer Sensor oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Erfassungselement ausgebildet sein. Insbesondere kann die Erfassungsvorrichtung eine Mehrzahl von, bevor zugt verschiedenen, Erfassungselementen aufweisen.

Bevorzugt weisen die Medienauftragsvorrichtung und die Steuer- und/oder Re geleinheit jeweils zumindest eine, insbesondere drahtlose, Kommunikationsein heit zu einem Austausch von elektronischen Daten untereinander und/oder mit zumindest einer weiteren externen Einheit auf. Die Kommunikationseinheit ist insbesondere zu einer Datenübertragung mit einer Latenzzeit von weniger als 30 ms vorgesehen. Die Kommunikationseinheit ist bevorzugt als eine Bluetooth- Einheit, als eine Funkeinheit, als eine lichtbasierte Kommunikationseinheit oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kommunikations einheit ausgebildet. Eine lichtbasierte Kommunikationseinheit kann die elektroni schen Daten insbesondere über ein Drittgerät wie beispielsweise eine vernetzte Lampe oder Glühbirne und/oder durch moduliertes Licht übertragen. Die lichtba sierte Kommunikationseinheit kann vorzugsweise als Laserdiode, insbesondere als eine VCSEL-Diode (vertical-cavity surface-emitting laser diode), ausgebildet sein. Alternativ ist vorstellbar, dass die Kommunikationseinheit kabelgebunden ausgebildet ist. Vorzugsweise kann der Austausch von elektronischen Daten über ein USB-Kabel, über ein Ethernet- Kabel oder über ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Kabel erfolgen. Insbesondere ist die Kom munikationseinheit zu einer Datenübertragung mit einer Latenzzeit von weniger als 30 ms, bevorzugt mit einer Latenzzeit von weniger als 20 ms und besonders bevorzugt mit einer Latenzzeit von weniger als 10 ms vorgesehen. Unter einer „Latenzzeit“ soll insbesondere eine Zeit verstanden werden, die zwischen einem Versand und einem Empfang der elektronischen Daten vergeht.

Insbesondere kann mittels der Kommunikationseinheit der Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung die Kenngröße der Erfassungsvorrichtung zugeleitet werden. Vorzugsweise kann der Elektronikeinheit eine Mehrzahl von Kenngrößen der Erfassungsvorrichtung zugeleitet werden. Die Kenngröße der Erfassungs Vor richtung ist vorzugsweise als eine durch die Erfassungsvorrichtung erfasste Kenngröße oder als ein Parameter der Erfassungsvorrichtung ausgebildet. Vor- zugsweise kann die durch die Erfassungsvorrichtung erfasste Kenngröße als eine Position der Medienauftragsvorrichtung relativ zu der Oberfläche, als eine Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu der Oberfläche, als ein Me dienauftrag auf der Oberfläche, als eine Oberflächenbeschaffenheit der Oberflä che oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende durch die Erfassungsvorrichtung erfasste Kenngröße ausgebildet sein. Der Parameter der Erfassungsvorrichtung kann vorzugsweise als eine Ausrichtung, insbesondere eine Neigung, der Erfassungsvorrichtung relativ zu der Oberfläche oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Parameter der Erfassungs vorrichtung ausgebildet sein. Vorteilhaft kann eine Position und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu der Oberfläche erfasst werden. Vorteil haft kann die Medienausgabeeinheit in Abhängigkeit von einer Kenngröße der Erfassungsvorrichtung, insbesondere in Abhängigkeit von der Position und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung relativ zu der Oberfläche, gesteuert und/oder geregelt werden. Vorteilhaft kann ein gesteuerter Medienauftragspro zess ermöglicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Elektronikeinheit dazu vorgesehen ist, die Medienausgabeeinheit derart zu steuern und/oder zu regeln, dass eine Aus gabe zumindest eines Mediums lediglich bei einer zumindest im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche erfolgt. Der Ausdruck„im Wesentlichen senkrecht“ soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von ins besondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft klei ner als 2° aufweist. Vorzugsweise kann eine, insbesondere zumindest im We sentlichen senkrechte, Ausrichtung der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche durch die Erfassungsvorrichtung der Steuer- und/oder Regeleinheit erfasst werden. Vorzugsweise kann ein Signal über die Ausrichtung der Medien ausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche mittels der Kommunikationseinheiten an die Elektronikeinheit geleitet werden. Vorzugsweise ist die Elektronikeinheit dazu vorgesehen, bei einer zumindest im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche ein Steuersignal zu einer Öff nung des Düsenelements an die Medienausgabeeinheit zu senden. Vorzugswei- se ist die Elektronikeinheit dazu vorgesehen, bei einer von einer zumindest im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche abweichenden Ausrichtung der Medienausgabeeinheit relativ zu der Oberfläche ein Steuersignal zu einem Schließen des Düsenelements an die Me dienausgabeeinheit zu senden. Vorteilhaft kann eine Medienausgabe bei ledig lich einer zumindest im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung der Medienaus gabeeinheit relativ zu der Oberfläche erreicht werden. Vorteilhaft kann ein präzi ser Medienauftrag erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Erfassungsvorrichtung dazu vorgesehen ist, zumindest eine objektspezifische Kenngröße zu erfassen, in Abhängigkeit von der die Elektronikeinheit die zumindest eine Medienausgabeeinheit steuert und/oder regelt. Die objektspezifische Kenngröße ist vorzugsweise als eine ober flächenspezifische Kenngröße der Oberfläche, auf die ein Medienauftrag aufge bracht wird, und/oder als eine auftragsspezifische Kenngröße eines Medienauf trags auf der Oberfläche ausgebildet. Die oberflächenspezifische Kenngröße kann insbesondere als ein Material der Oberfläche, als eine Struktur der Oberflä che, als eine Beschaffenheit der Oberfläche, als eine Temperatur der Oberfläche, als eine Feuchtigkeit der Oberfläche, oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende oberflächenspezifische Kenngröße ausgebildet sein. Die auftragsspezifische Kenngröße kann insbesondere als eine Art eines zu einer Erstellung des Medienauftrags verwendeten Mediums, als eine Auftragsdicke des Mediums auf der Oberfläche, als eine Unregelmäßigkeit im Medienauftrag, als eine mittels des Mediums abgedeckte Fläche auf der Oberfläche oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende auftragsspezifische Kenn größe ausgebildet sein. Insbesondere kann die Erfassungsvorrichtung zumindest ein Objektsensorelement zu einer Erfassung der objektspezifischen Kenngröße aufweisen. Das Objektsensorelement kann vorzugsweise als eine Kamera, als ein Lidargerät, als ein Laserscanner, als ein Laserthermometer, als eine Wärme bildkamera, als ein Infrarotfeuchtigkeitsmesser, als ein Radargerät, als ein Ultra schallsensor oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Objektsensorelement ausgebildet sein. Alternativ ist vorstellbar, dass zu einer Erfassung der objektspezifischen Kenngröße das Erfassungselement der Erfas sungsvorrichtung genutzt wird. Vorteilhaft kann ein Medienauftrag in Abhängig keit von der objektspezifischen Kenngröße angepasst werden. Vorteilhaft kann eine höhere Qualität des Medienauftrags als ohne die Erfassung der objektspezi fischen Kenngröße erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Erfassungsvorrichtung dazu vorge sehen ist, zumindest einen von weiteren Bereichen der Oberfläche verschiede nen Bereich zu erfassen, in welchem die Elektronikeinheit die Medienausgabe einheit derart steuert und/oder regelt, dass eine Ausgabe des Mediums ausbleibt. Insbesondere kann der von weiteren Bereichen der Oberfläche verschiedene Bereich mittels des Erfassungselements der Erfassungsvorrichtung erfasst wer den. Vorzugsweise kann der von weiteren Bereichen der Oberfläche verschiede ne Bereich als eine Tür, als ein Fenster, als ein Lichtschalter oder als ein ande rer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender von weiteren Bereichen der Oberfläche verschiedener Bereich ausgebildet sein. Vorzugsweise sendet die Erfassungsvorrichtung ein Signal über eine Position des bei einer Erstellung des Medienauftrags auszusparenden Bereichs an die Elektronikeinheit. Vorzugswei se steuert und/oder regelt die Elektronikeinheit die Medienausgabeeinheit, insbe sondere wenn sich die Medienausgabeeinheit in dem auszusparenden Bereich befindet, derart, dass das Düsenelement geschlossen wird und/oder geschlossen bleibt. Vorteilhaft kann eine Medienausgabe automatisiert lediglich auf für den Medienauftrag vorgesehene Bereiche der Oberfläche erfolgen. Vorteilhaft kann auf ein Verdecken, insbesondere Abkleben, von auszusparenden Bereichen auf der Oberfläche durch den Benutzer verzichtet werden. Vorteilhaft kann ein kom fortabler Medienauftragsprozess ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit zumindest eine Neigungssensoreinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest eine Neigung der Erfassungsvorrichtung zumindest relativ zu der Oberfläche zu erfassen und die erfasste Neigung zu kompensieren. Vorzugsweise weist die Neigungssensoreinheit zumindest ein Neigungserfassungselement auf, das dazu vorgesehen ist, eine Neigung der Erfassungsvorrichtung relativ zu der Oberfläche zu erfassen. Das Neigungserfassungselement kann insbesondere als ein Nei gungssensor, als ein Gyroskop oder als ein anderes, einem Fachmann als sinn voll erscheinendes Neigungserfassungselement ausgebildet sein. Vorzugsweise kann das Neigungserfassungselement eine Ausrichtung der Erfassungsvorrich tung relativ zu der Oberfläche in mehreren Raumrichtungen erfassen. Vorzugs- weise weist die Neigungssensoreinheit zumindest ein Neigungskompensations element auf, das dazu vorgesehen ist, die erfasste Neigung der Erfassungs Vor richtung relativ zu der Oberfläche zu kompensieren. Alternativ ist vorstellbar, dass die erfasste Neigung der Erfassungsvorrichtung relativ zu der Oberfläche mittels einer Recheneinheit der Steuerungs- und/oder Regelungseinheit und/oder mittels der Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung kompensiert wird. Vorzugsweise ist das Neigungskompensationselement als ein Mikroprozessor, als eine Digitalschaltung oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll er scheinendes Neigungskompensationselement ausgebildet. Bevorzugt kann das Neigungskompensationselement einen Offset einer mittels der geneigten Erfas sungsvorrichtung erfassten Position und/oder Ausrichtung der Medienauftrags vorrichtung relativ zu der Oberfläche anhand der erfassten Neigung der Erfas sungsvorrichtung relativ zu der Oberfläche herausrechnen. Insbesondere kann das Neigungskompensationselement eine aufgrund der Neigung der Erfassungs vorrichtung relativ zu der Oberfläche verzerrte Erfassung der Oberfläche, des Medienauftrags auf der Oberfläche und/oder der Medienauftragsvorrichtung an hand der erfassten Neigung der Erfassungsvorrichtung relativ zu der Oberfläche mittels einer Trapezkorrektur, insbesondere mittels einer horizontalen und/oder vertikalen Trapezkorrektur, entzerren. Vorteilhaft kann eine Neigung der Erfas sungsvorrichtung relativ zu der Oberfläche ausgeglichen werden. Vorteilhaft kann eine korrekte Funktionsweise der relativ zu der Oberfläche geneigten Erfas sungsvorrichtung sichergestellt werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Erfassungsvorrichtung zumindest eine Recheneinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest einen hinsicht lich eines Medienauftrags zusammenhängenden Bereich auf der Oberfläche vo rauszuberechnen, in welchem die Elektronikeinheit die Medienausgabeeinheit derart steuert und/oder regelt, dass zumindest ein Düsenelement geöffnet bleibt. Unter einer„Recheneinheit“ soll insbesondere ein Controller mit einem Prozes sor, einer Speichereinheit, und/oder ein in der Speichereinheit gespeichertes Betriebs-, Steuer- und/oder Berechnungsprogramm verstanden werden. Insbe sondere kann in der Speichereinheit der Recheneinheit eine Medienauftragsstra tegie für einen Medienauftragsprozess hinterlegt sein. Die Medienauftragsstrate gie stellt insbesondere einen Ablaufplan für einen Medienauftragsprozess dar. Insbesondere umfasst die Medienauftragsstrategie für einen jeden Medienauf- tragspunkt eines aufzubringenden Motivs Informationen über eine Ausgabeposi tion auf der Oberfläche, eine Punktgröße und eine Medienart. Insbesondere um fasst die Medienauftragsstrategie eine Anzahl zu verwendender Medien und eine Reihenfolge zu einem Auftrag der zu verwendenden Medien. Vorzugsweise wird die Medienauftragsstrategie zu einer Steuerung und/oder Regelung der Medien ausgabeeinheit verwendet. Der hinsichtlich des Medienauftrags zusammenhän gende Bereich auf der Oberfläche kann insbesondere als ein Bereich auf der Oberfläche ausgebildet sein, in dem die Medienauftragsstrategie einen Medien auftrag einer Mehrzahl von Medienauftragspunkten einer gleichen Medienart, insbesondere zumindest 10 Medienauftragspunkten einer gleichen Medienart mit einem Abstand des Bereichs von zumindest 5 Medienauftragspunkten zu einem Rand des Motivs, vorsieht. Vorzugsweise kann die Recheneinheit den hinsicht lich des Medienauftrags zusammenhängenden Bereich auf der Oberfläche an hand der Medienauftragsstrategie vorausberechnen. Insbesondere kann die Re cheneinheit der Elektronikeinheit ein Signal über eine Position des zusammen hängenden Bereichs auf der Oberfläche senden. Vorzugsweise kann die Elektro nikeinheit die Medienausgabeeinheit, insbesondere bei einer Position der Medi enausgabeeinheit in dem zusammenhängenden Bereich auf der Oberfläche, derart steuern und/oder regeln, dass das Düsenelement geöffnet bleibt und in dem zusammenhängenden Bereich auf der Oberfläche eine dauerhafte Medien ausgabe auf die Oberfläche erfolgt. Vorteilhaft kann ein zügigerer Medienauf tragsprozess als ohne eine dauerhafte Öffnung des Düsenelements erreicht wer den.

Zudem geht die Erfindung aus von einem Auftragssystem, insbesondere von einem erfindungsgemäßen Auftragssystem, mit zumindest einer Medienauftrags vorrichtung, insbesondere mit zumindest einer erfindungsgemäßen Medienauf tragsvorrichtung, und mit zumindest einer Sprühdoseneinheit mit zumindest einer weiteren Düseneinheit, welche zumindest ein weiteres Düsenelement und zu mindest ein weiteres Ventilelement aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass zumindest eine Reinigungs- und/oder Verschmut zungsvermeidungseinheit der Medienauftragsvorrichtung zumindest eine Aktua toreinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, das weitere Ventilelement zu einer Ausbringung zumindest eines Mediums durch das weitere Düsenelement zu betätigen. Es ist denkbar, dass das Auftragssystem zusätzlich zu der Medien auftragsvorrichtung und zu der Sprühdoseneinheit zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit, insbesondere die vorgenannte Steuer- und/oder Re geleinheit, aufweist. Die Sprühdoseneinheit ist bevorzugt als eine Sprühdose ausgebildet, die insbesondere das Medium enthält. Zusätzlich ist denkbar, dass die Sprühdoseneinheit ein gelöstes Aerosol, insbesondere zu einer Ausbringung des Mediums unter Überdruck aus dem weiteren Düsenelement, enthält. Vor zugsweise weist die Sprühdoseneinheit zumindest ein weiteres Befestigungs element, wie beispielsweise einen Klemmverschluss, einen Schraubverschluss, einen Schnappverschluss o. dgl., zu einer Befestigung an der Anbindungs und/oder Befestigungseinheit der Medienauftragsvorrichtung auf. Vorzugsweise weist die Aktuatoreinheit zumindest ein weiteres Stößelelement auf, welches zu einer Betätigung des weiteren Ventilelements vorgesehen ist. Insbesondere ist das weitere Stößelelement in einem an der Medienauftragsvorrichtung montier ten Zustand der Sprühdoseneinheit mit dem weiteren Ventilelement wirkverbun den. Vorzugsweise umfasst die Aktuatoreinheit zumindest ein weiteres Aktuato relement zu einer Anregung des Stößelelements. Das weitere Aktuatorelement kann insbesondere als ein Magnetaktor, als ein Wirbelstromaktor, als ein Piezo- aktor oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Aktuato relement ausgebildet sein. Vorteilhaft kann eine kostengünstige Medienauftrags vorrichtung bereitgestellt werden, da auf eine Düseneinheit in der Medienauf tragsvorrichtung verzichtet werden kann. Vorteilhaft kann eine Aktuatoreinheit vollständig von einer Medienführung und Medienausgabe getrennt ausgebildet werden. Vorteilhaft kann eine Verschmutzung der Aktuatoreinheit vermieden werden. Vorteilhaft kann, insbesondere bei einer Austrocknung und/oder Ver stopfung einer weiteren Düseneinheit einer Sprühdoseneinheit, die Sprühdosen einheit, insbesondere durch einen Benutzer, durch eine neue Sprühdoseneinheit ersetzt werden.

Des Weiteren geht die Erfindung aus von einem Auftragssystem, insbesondere von einem erfindungsgemäßen Auftragssystem, mit zumindest einer Medienauf tragsvorrichtung, insbesondere mit zumindest einer erfindungsgemäßen Medien auftragsvorrichtung, und mit zumindest einer mit der Medienauftragsvorrichtung koppelbaren Wechselreservoirvorrichtung zu einer Aufnahme zumindest eines Mediums. Es wird vorgeschlagen, dass die Wechselreservoirvorrichtung zumindest eine Oszillationsmembran zu einer Ausgabe des Mediums aufweist, wobei die Oszilla tionsmembran mittels zumindest eines Anregungselements der Wechselreser voirvorrichtung und/oder der Medienauftragsvorrichtung, insbesondere in einem Ultraschallfrequenzbereich, schwingend anregbar ist. Es ist denkbar, dass das Auftragssystem zusätzlich zu der Medienauftragsvorrichtung und zu der Wech selreservoirvorrichtung zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit, insbeson dere die vorgenannte Steuer- und/oder Regeleinheit, aufweist. Insbesondere weist die Wechselreservoirvorrichtung zumindest einen Wechselbehälter zu einer Aufnahme eines Mediums auf. Vorzugsweise ist der Wechselbehälter zumindest im Wesentlichen fluiddicht ausgebildet. Vorzugsweise ist die Wechselreservoir vorrichtung, insbesondere der Wechselbehälter, zu einer Einmalnutzung vorge sehen. Insbesondere ist die Wechselreservoirvorrichtung, insbesondere der Wechselbehälter, nach einer vollständigen Entleerung zu einer Entsorgung vor gesehen. Alternativ ist denkbar, dass die Wechselreservoirvorrichtung wieder verwendbar ausgebildet ist, insbesondere dass der Wechselbehälter wiederbe- füllbar ausgebildet ist. Der Wechselbehälter weist insbesondere ein maximales Volumen zu einer Aufnahme eines Mediums von höchstens 125 ml, bevorzugt von höchstens 100 ml und besonders bevorzugt von höchstens 75 ml auf. Die Wechselreservoirvorrichtung weist vorzugsweise zumindest eine Füllstandsan zeige zu einer Anzeige eines Restvolumens und/oder einer Farbe eines Mediums in dem Wechselbehälter auf. Bevorzugt ist die Füllstandsanzeige als ein zumin dest teiltransparenter Teilbereich des Wechselbehälters, insbesondere als ein Sichtfenster, ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Füllstandsanzeige als ein Füllstandssensor, beispielsweise mit einer optischen, akustischen und/oder haptischen Ausgabe, ausgebildet ist.

Die Wechselreservoirvorrichtung umfasst bevorzugt eine einzelne Oszillations membran, die insbesondere hinsichtlich eines Durchmessers, eines Materials, einer Materialstärke, einer Anzahl und/oder Anordnung von Mediendurchtrittsöff nungen der Oszillationsmembran, eines Durchmessers und/oder einer Form der Mediendurchtrittsöffnungen o. dgl. auf ein in dem Wechselbehälter befindliches Medium abgestimmt ist. Alternativ ist denkbar, dass die Wechselreservoirvorrich tung eine Mehrzahl von Oszillationsmembranen aufweist. Die Oszillationsmemb- ran der Wechselreservoirvorrichtung ist vorzugsweise zumindest im Wesentli chen analog zu der vorhergehend beschriebenen Oszillationsmembran der Dü seneinheit der Medienauftragsvorrichtung ausgebildet. Insbesondere bildet die Oszillationsmembran der Wechselreservoirvorrichtung in einem an der Medien auftragsvorrichtung angeordneten Zustand der Wechselreservoirvorrichtung zu mindest teilweise ein Düsenelement der Medienauftragsvorrichtung aus. Vor zugsweise ist die Oszillationsmembran an dem Wechselbehälter angeordnet, bildet insbesondere zumindest abschnittsweise eine Wandung des Wechselbe hälters aus. Insbesondere steht die Oszillationsmembran in Kontakt mit einem in dem Wechselbehälter befindlichen Medium. Insbesondere wird der Oszillations membran in einem Benutzungszustand der Wechselreservoirvorrichtung ein Me dium durch eine auf das Medium wirkende Schwerkraft zugeführt. Vorzugsweise ist/sind die Oszillationsmembran, insbesondere die Mediendurchtrittsöffnungen der Oszillationsmembran, derart ausgebildet, dass die Oszillationsmembran den Wechselbehälter in einem anregungsfreien Zustand zumindest im Wesentlichen fluiddicht abdichtet. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Wechselre servoirvorrichtung zumindest ein Abdichtelement, beispielsweise eine vor die Oszillationsmembran bewegbare Klappe, umfasst, das zu einer zumindest im Wesentlichen fluiddichten Abdichtung des Wechselbehälters vorgesehen ist.

Bevorzugt weist die Wechselreservoirvorrichtung zumindest ein Anregungsele ment, insbesondere einen Piezoring, auf. Insbesondere ist das Anregungsele ment zumindest im Wesentlichen analog zu dem vorhergehend beschriebenen Anregungselement der Düseneinheit der Medienauftragsvorrichtung ausgebildet. Insbesondere kann die Wechselreservoirvorrichtung zumindest einen elektri schen Kontakt zu einer Ansteuerung und/oder einer Energieversorgung des An regungselements der Wechselreservoirvorrichtung durch die Medienauftragsvor richtung, insbesondere durch die Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrich tung, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Medienauftrags vorrichtung zumindest ein Anregungselement, insbesondere das vorgenannte Anregungselement, zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran der Wechselreservoirvorrichtung umfasst. Insbesondere kann die Wechselreser- voirvorrichtung zumindest einen mechanischen Kontakt, insbesondere eine Kon taktfläche, umfassen, der insbesondere dazu vorgesehen ist, das Anregungs- element der Medienauftragsvorrichtung schwingungsmechanisch mit der Oszilla tionsmembran der Wechselreservoirvorrichtung zu koppeln.

Die Medienauftragsvorrichtung weist vorzugsweise zumindest eine Fixiereinheit zu einer, insbesondere kraft- und/oder formschlüssigen, Kopplung mit der Wech sel reservoirvorrichtung auf. Bevorzugt ist die Fixiereinheit zu einer Pressverbin dung mit der Wechselreservoirvorrichtung, insbesondere der Oszillationsmemb ran der Wechselreservoirvorrichtung mit dem Anregungselement der Medienauf tragsvorrichtung und/oder dem Gehäuse der Medienauftragsvorrichtung, vorge sehen. Insbesondere kann die Fixiereinheit zumindest einen Betätigungshebel aufweisen, der zu einer Fixierung der Wechselreservoirvorrichtung, insbesondere der Oszillationsmembran der Wechselreservoirvorrichtung, an dem Anregungs element der Medienauftragsvorrichtung und/oder an dem Gehäuse der Medien auftragsvorrichtung vorgesehen ist. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Fixiereinheit zu einer Klemmverbindung, zu einer Schraubverbindung, zu ei ner Unterdruckverbindung oder zu einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verbindung mit der Wechselreservoirvorrichtung vorgesehen ist. Insbesondere ist die Fixiereinheit zu einer Fixierung der Wechselreservoirvorrich tung, insbesondere der Oszillationsmembran der Wechselreservoirvorrichtung, mit einer Haltekraft, insbesondere einer Presskraft, von zumindest 5 N, bevorzugt von zumindest 7 N und besonders bevorzugt von zumindest 10 N, insbesondere an dem Anregungselement der Medienauftragsvorrichtung und/oder an dem Ge häuse der Medienauftragsvorrichtung, vorgesehen. Vorteilhaft kann ein benut zerkomfortables Wechselsystem bereitgestellt werden. Vorteilhaft können die Oszillationsmembran und das Anregungselement auf ein bestimmtes Medium optimal voreingestellt werden, so dass auf eine Einstellung durch einen Benutzer verzichtet werden kann. Vorteilhaft kann auf eine Reinigung der Oszillations membran verzichtet werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Wechselreservoirvorrichtung zumindest eine Identifkationseinheit zu einer mechanischen, optischen, elektronischen und/oder elektromagnetischen Identifikation durch zumindest eine Detektionseinheit der Medienauftragsvorrichtung aufweist. Vorzugsweise ist die Identifikationseinheit dazu vorgesehen, der Detektionseinheit zumindest eine Identifikationskenngröße bereitzustellen, die insbesondere die Wechselreservoirvorrichtung eindeutig iden- tifiziert. Vorzugsweise ist die Detektionseinheit dazu vorgesehen, anhand der Identifikationskenngröße auf Parameter der Wechselreservoirvorrichtung, wie beispielhaft ein maximales Volumen des Wechselbehälters, ein in dem Wechsel behälter enthaltenes Medium, eine Ausbildung der Oszillationsmembran, eine Ausbildung des Anregungselements o. dgl., zu schließen. Insbesondere können zu jeder bekannten Identifikationskenngröße die entsprechenden Parameter der Wechselreservoirvorrichtung in einer Speichereinheit der Detektionseinheit und/oder der Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung hinterlegt sein. Alternativ ist vorstellbar, dass die Identifikationseinheit dazu vorgesehen ist, der Detektionseinheit alle Parameter der Wechselreservoirvorrichtung bereitzustel len. Insbesondere können unterschiedliche Wechselreservoirvorrichtungen zur Aufnahme unterschiedlicher Medien, insbesondere aus einem Lebensmittelbe reich, beispielsweise Fett, Öl, Schokolade oder Tortenguss, aus einem Reini gungsbereich, beispielsweise, Spezialreiniger, Imprägniermittel, Glasreiniger o- der Raumduft, aus einem Pflanzenpflegebereich, beispielsweise Planzenschutz mittel oder Düngemittel, aus einem Gesundheits- und/oder Hygienebereich, bei spielsweise Desinfektionsmittel oder Sprühpflaster, aus einem Kosmetikbereich, wie beispielsweise Duschgel, Flüssigseife, Sonnenschutz oder Make-Up, oder aus anderen Bereichen, wie beispielsweise Klebstoff, Schmiermittel oder Sprühfolie, ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Identifikationsein heit in Abhängigkeit von verschiedenen in dem Wechselbehälter befindlichen Medien zu einer Bereitstellung von verschiedenen Identifikationskenngrößen vor gesehen ist.

Vorzugsweise kann die Identifikationseinheit zu einer mechanischen Identifikation vorgesehen sein. Insbesondere kann die Identifikationseinheit zu einer mechani schen Identifikation zumindest ein von der Detektionseinheit mechanisch erfass bares mechanisches Identifikationselement umfassen. Das mechanische Identifi kationselement kann insbesondere als ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvorrichtung verschieden langer Betätigungsstift, als eine in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoir vorrichtung verschieden straffe Druckfeder o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugswei se kann die Identifikationseinheit zu einer optischen Identifikation vorgesehen sein. Insbesondere kann die Identifikationseinheit zu einer optischen Identifikati on zumindest ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselre- servoirvorrichtung verschiedenes, von der Detektionseinheit optisch erfassbares optisches Identifikationselement umfassen. Das optische Identifikationselement kann insbesondere als eine optische Kodierung, beispielhaft als QR-Code, als Strichcode o. dgl., als eine Klarschrift, als ein Farbcode, als ein Formcode oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes optisches Identifi kationselement ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich zu der Detektionsein heit ist denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit, insbesondere die Erfas sungsvorrichtung der Steuer- und/oder Regeleinheit, zu einer Identifikation der Wechselreservoirvorrichtung, insbesondere durch ein Scannen eines optischen Identifikationselements der Identifikationseinheit, vorgesehen ist. Vorzugsweise kann die Identifikationseinheit zu einer elektronischen Identifikation vorgesehen sein. Insbesondere kann die Identifikationseinheit zu einer elektronischen Identi fikation zumindest ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wech selreservoirvorrichtung verschiedenes, von der Detektionseinheit elektronisch erfassbares elektronisches Identifikationselement umfassen. Das elektronische Identifikationselement kann insbesondere als ein elektronischer Kontakt, als ein Mikrochip oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes elektronisches Identifikationselement ausgebildet sein. Vorzugsweise kann die Identifikationseinheit zu einer elektromagnetischen Identifikation vorgesehen sein. Insbesondere kann die Identifikationseinheit zu einer elektromagnetischen Identifikation zumindest ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvorrichtung verschiedenes, von der Detektionseinheit elektro magnetisch erfassbares elektromagnetisches Identifikationselement umfassen. Das elektromagnetische Identifikationselement kann insbesondere als ein Radio frequenzsender (RFID), als ein Magnetstreifen, als eine magnetische Farbe oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes elektromagneti sches Identifikationselement ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Elektroni keinheit der Medienauftragsvorrichtung in Abhängigkeit von einer Identifikation der Wechselreservoirvorrichtung zu einer Einstellung von Parametern der Medi enauftragsvorrichtung vorgesehen. Vorteilhaft kann eine automatische und be nutzerkomfortable Abstimmung zwischen der Medienauftragsvorrichtung und der Wechselreservoirvorrichtung erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Wechselreservoirvorrichtung zumindest eine Aufsaugeinheit aufweist, die dazu vorgesehen ist, ein unkontrolliertes Aus- laufen des Mediums zu verhindern. Insbesondere ist die Aufsaugeinheit dazu vorgesehen, ein Auslaufen des Mediums aus dem Wechselbehälter, insbesonde re verschieden von einer Ausgabe durch die Oszillationsmembran, zu verhindern, beispielsweise im Falle eines Defekts oder eines Lecks des Wechselbehälters. Vorzugsweise ist die Aufsaugeinheit in einem Innenraum des Wechselbehälters angeordnet und/oder, insbesondere automatisch, anordenbar. Bevorzugt ist die Aufsaugeinheit zumindest teilweise aus einem saugfähigen Material ausgebildet. Insbesondere ist die Aufsaugeinheit dazu vorgesehen, das Medium zumindest teilweise aufzunehmen, insbesondere aufzusaugen, insbesondere nach einem Dochtprinzip oder einem Schwammprinzip. Vorzugsweise ist die Aufsaugeinheit als ein Schwamm, als ein Sauger oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Aufsaugeinheit ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit der Medienauftragsvorrichtung, insbesondere die Medienrückführeinheit der Reini gungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit, dazu vorgesehen ist, ein unkontrolliertes Auslaufen des Mediums zu verhindern. Vorteilhaft kann eine Verunreinigung der Medienauftragsvorrichtung und/oder einer die Medienauf tragsvorrichtung umgebenden Umgebung verhindert werden.

Zudem geht die Erfindung aus von einem Verfahren zum Betrieb eines Auftrags systems, insbesondere eines erfindungsgemäßen Auftragssystems.

Es wird vorgeschlagen, dass, insbesondere in zumindest einem Verfahrens schritt, mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit in einem Initialisierungsschritt und/oder während eines Betriebs zu einer Optimierung eines Medienauftragspro zesses zumindest eine direkte Interaktion mit zumindest einem Benutzer erfolgt. Insbesondere weist die Steuer- und/oder Regeleinheit zu einer direkten Interakti on mit dem Benutzer, insbesondere zu einer Hinweisausgabe an den Benutzer und/oder zu einer Befehlseingabe durch den Benutzer zumindest eine Aus- und/oder Eingabeeinheit auf. Die Aus- und/oder Eingabeeinheit kann zu einer Hinweisausgabe an den Benutzer vorzugsweise zumindest ein Ausgabeelement umfassen. Das Ausgabeelement kann vorzugsweise als ein Bildschirm, als ein Lautsprecher, als ein Vibrationsmotor oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Ausgabeelement ausgebildet sein. Die Aus- und/oder Eingabeeinheit kann zu einer Befehlseingabe durch den Benutzer vorzugsweise zumindest ein Eingabeelement umfassen. Das Eingabeelement kann insbeson dere als zumindest eine Taste, als eine berührungssensitive Fläche, als ein Mik rofon oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Einga beelement ausgebildet sein. Bevorzugt weist die Aus- und/oder Eingabeeinheit ein kombiniertes Aus- und/oder Eingabeelement zu einer Hinweisausgabe an den Benutzer und/oder zu einer Befehlseingabe durch den Benutzer auf. Das kombinierte Aus- und/oder Eingabeelement kann vorzugsweise als ein Touch- Bildschirm oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes kombiniertes Aus- und/oder Eingabeelement ausgebildet sein. Der Initialisie rungsschritt kann insbesondere als ein Vornehmen von Einstellungen der Steuer- und/oder Regeleinheit und/oder der Medienauftragsvorrichtung, als eine Auswahl eines aufzutragenden Motivs, als eine Ausrichtung der Steuer- und/oder Re geleinheit vor der Oberfläche oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Initialisierungsschritt ausgebildet sein. Während des Betriebs des Auftragssystems kann insbesondere ein Hinweis zu einem Medienauftragspro zess ausgegeben werden und/oder ein Befehl hinsichtlich des Medienauftrags prozesses eingegeben werden. Vorteilhaft kann eine direkte Interaktion mit dem Benutzer ermöglicht werden. Vorteilhaft kann ein individueller Medienauftrags prozess ermöglicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass, insbesondere in zumindest einem Ver fahrensschritt, zumindest eine Anzahl und/oder Art von für einen zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreien Medienauftragsprozess benötigten Medien vorausberechnet werden/wird und an zumindest einen Benutzer ausgegeben werden/wird. Vorzugsweise wird ein zumindest im Wesentlichen unterbrechungs freier Medienauftragsprozess höchstens durch einen Wechsel eines das Medium enthaltenden Behälters unterbrochen. Insbesondere stehen für einen zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreien Medienauftragsprozess sämtliche für eine Erstellung eines Medienauftrags benötigten Medien, insbesondere die benötigten Medien enthaltende Behälter, zu einer Nutzung bereit. Die Anzahl und/oder Art der für den zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreien Medienauftrags prozess benötigten Medien kann vorzugsweise anhand der Medienauftragsstra tegie, insbesondere mittels der Recheneinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit, vorausberechnet werden. Vorzugsweise enthält die Medienauftragsstrategie eine Information über die Arten der für eine Erstellung des Medienauftrags benötigten Medien und eine Information über einen Flächenanteil jeder Medienart an dem Motiv. Vorzugsweise enthält die Medienauftragsstrategie eine Information über eine, insbesondere durch den Benutzer gewählte, Größe des Medienauftrags auf der Oberfläche. Bevorzugt kann anhand der für eine Erstellung des Medienauf trags benötigten Medienarten, der Flächenanteile der Medienarten an dem Motiv und der Größe des Medienauftrags auf der Oberfläche die Anzahl der für den zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreien Medienauftragsprozess benö tigten Medien vorausberechnet werden. Vorzugsweise kann die vorausberechne te Anzahl und/oder Art der für den zumindest im Wesentlichen unterbrechungs freien Medienauftragsprozess benötigten Medien mittels der Aus- und/oder Ein gabeeinheit, insbesondere mittels des kombinierten Aus- und/oder Eingabeele ments, an den Benutzer ausgegeben werden. Vorteilhaft kann ein zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreier Medienauftragsprozess ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass, insbesondere in zumindest einem Verfahrens schritt, zumindest eine anwendungsspezifische Voreinstellung als zumindest ein Medienauftragsmodus zu einer Auswahl durch den Benutzer hinterlegt wird. Vor zugsweise kann eine anwendungsspezifische Voreinstellung als eine Einstellung eines Parameters der Medienauftragsvorrichtung, insbesondere eines Düsenpa rameters, eines Parameters der Medienausgabeeinheit oder eines Parameters der Elektronikeinheit, oder als eine Einstellung eines Parameters der Steuer- und/oder Regeleinheit, insbesondere eines Parameters der Medienauftragsstra tegie, ausgebildet sein. Insbesondere kann ein Medienauftragsmodus als eine Kombination einer Mehrzahl von, insbesondere voneinander unterschiedlichen, Voreinstellungen ausgebildet sein. Vorzugsweise kann der Medienauftragsmodus als ein oberflächenspezifischer Medienauftragsmodus, als ein medienauftrags größenspezifischer Medienauftragsmodus, als ein Stromspar- Medienauftragsmodus oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll er scheinender Medienauftragsmodus ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die Steuer- und/oder Regeleinheit, insbesondere für verschiedene Anwendungssitua tionen, eine Mehrzahl von Medienauftragsmodi auf. Insbesondere werden die Medienauftragsmodi in einer Speichereinheit der Steuer- und/oder Regeleinheit hinterlegt. Vorzugsweise kann ein Medienauftragsmodus, insbesondere in Ab hängigkeit von einer Anwendungssituation, durch den Benutzer ausgewählt wer den. Vorzugsweise kann ein Medienauftragsmodus mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit ausgewählt werden. Vorteilhaft kann ein Medienauftragsmodus passend zu einer Anwendungssituation ausgewählt werden. Vorteilhaft kann ein anwendungsspezifischer Medienauftragsprozess ermöglicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass, insbesondere in zumindest einem Verfah rensschritt, dem Benutzer zu einer Einstellung zumindest einer Steuer- und/oder Regeleinheit zumindest eine Frage gestellt wird und/oder zumindest ein Hinweis gegeben wird. Vorzugsweise wird dem Benutzer zu einer Einstellung der Steuer- und/oder Regeleinheit eine Mehrzahl von Fragen gestellt und/oder eine Mehrzahl von Hinweisen gegeben. Vorzugsweise erfolgen ein Stellen einer Frage und eine Hinweisausgabe mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit. Vorzugsweise wird der Benutzer durch die Fragen und/oder Hinweise durch einen Initialisierungs prozess zu einer Initialisierung des Auftragssystems geführt. Vorzugsweise kann der Benutzer anhand der Fragen und/oder Hinweise Einstellungen für einen Me dienauftrag, wie beispielsweise ein Motiv, eine Größe eines Medienauftrags, ein zu verwendendes Medium, o. dgl., treffen. Vorzugsweise kann der Benutzer durch die Hinweise und/oder Fragen bei einer Positionierung der Steuer- und/oder Regeleinheit, beispielsweise durch eine Anzeige einer digitalen Was serwaage, unterstützt werden. Vorteilhaft kann ein Benutzer zu einer korrekten Einstellung des Auftragssystems geleitet werden. Vorteilhaft kann ein frustrati onsfreier Initialisierungsprozess für einen Medienauftragsprozess ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass, insbesondere in zumindest einem Verfahrens schritt, zumindest eine objektspezifische Kenngröße erfasst wird, anhand von der zumindest eine Ausgabe zumindest eines Hinweises an den Benutzer erfolgt. Die objektspezifische Kenngröße wird vorzugsweise mittels der Erfassungs Vorrich tung, insbesondere mittels des Erfassungselements der Erfassungsvorrichtung und/oder mittels des Objektsensorelements der Erfassungsvorrichtung, erfasst. Die Ausgabe des Hinweises an den Benutzer erfolgt vorzugsweise mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit, insbesondere mittels des kombinierten Aus- und/oder Eingabeelements der Aus- und/oder Eingabeeinheit. Vorzugsweise kann eine Ausgabe eines Warnhinweises an den Benutzer erfolgen, insbesonde re falls eine erfasste objektspezifische Kenngröße und eine gewählte Einstellung des Auftragssystems inkongruent zueinander sind. Vorteilhaft kann eine Inkon- gruenz einer objektspezifischen Kenngröße und einer gewählten Einstellung des Auftragssystems detektiert und einem Benutzer mitgeteilt werden. Vorteilhaft kann ein Benutzungsfehler erkannt und eine Auswirkung auf einen Medienauftrag zumindest weitgehend verhindert werden.

Die erfindungsgemäße Medienauftragsvorrichtung, das erfindungsgemäße Auf tragssystem, das erfindungsgemäße Verfahren zu einem Betrieb einer Medien auftragsvorrichtung und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einem Betrieb eines Auftragssystems sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene An wendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße Medienauftragsvorrichtung, das erfindungsgemäße Auftrags system, das erfindungsgemäße Verfahren zu einem Betrieb einer Medienauf tragsvorrichtung und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einem Betrieb eines Auftragssystems zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktions weise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bautei len und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind acht Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merk male in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen fassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Medienauftragsvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 2 die erfindungsgemäße Medienauftragsvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen Schnittdarstellung,

Fig. 3 eine Steuer- und/oder Regeleinheit in einer perspektivischen

Darstellung,

Fig. 4 die Steuer- und/oder Regeleinheit aus Fig. 3 in einer weiteren perspektivischen Darstellung,

Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Auftragssystem in einer schematischen

Darstellung,

Fig. 6 einen Medienauftragspunkt in einer schematischen Darstellung, Fig. 7 eine alternative erfindungsgemäße Medienauftragsvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 8 die alternative erfindungsgemäße Medienauftragsvorrichtung aus Fig. 7 in einer schematischen Schnittdarstellung,

Fig. 9 eine Medienausgabeeinheit einer weiteren alternativen erfin dungsgemäßen Medienauftragsvorrichtung in einer perspektivi schen Darstellung,

Fig. 10 eine Medienausgabeeinheit einer weiteren alternativen erfin dungsgemäßen Medienauftragsvorrichtung in einer schemati schen Schnittdarstellung,

Fig. 11 eine Medienausgabeeinheit einer weiteren alternativen erfin dungsgemäßen Medienauftragsvorrichtung in einer schemati schen Schnittdarstellung,

Fig. 12 einen Teil eines alternativen erfindungsgemäßen Auftragssys tems in einer perspektivischen Schnittdarstellung,

Fig. 13 eine Explosionsansicht eines Teils einer Medienausgabeeinheit einer weiteren alternativen Medienauftragsvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 14 unterschiedliche Ausführungsformen eines alternativen Perfora tionsrasters der Medienausgabeeinheit aus Fig. 13 in einer schematischen Darstellung,

Fig. 15 ein weiteres alternatives erfindungsgemäßes Auftragssystem in einer schematischen Darstellung,

Fig. 16 das weitere alternative erfindungsgemäße Auftragssystem aus

Fig. 15 in einer weiteren schematischen Darstellung, Fig. 17 eine Wechselreservoirvorrichtung des weiteren alternativen er findungsgemäßen Auftragssystems aus Fig. 15 in einer sche matischen Darstellung und

Fig. 18 die Wechselreservoirvorrichtung aus Fig. 17 in einer schemati schen Schnittdarstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt eine Medienauftragsvorrichtung 10a in einer perspektivischen Dar stellung. Die Medienauftragsvorrichtung 10a ist als eine handgehaltene Farbauf tragsvorrichtung ausgebildet. Die Medienauftragsvorrichtung 10a weist ein Ge häuse 40a auf. Das Gehäuse 40a ist aus einem Kunststoff gebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Gehäuse 40a aus einem Metall gebildet ist. Das Gehäuse 40a weist einen Kopfbereich 42a und einen Aufnahmebereich 44a auf. Der Kopf bereich 42a und der Aufnahmebereich 44a sind einteilig ausgebildet. In dem Kopfbereich 42a sind für einen Betrieb der Medienauftragsvorrichtung 10a not wendige Bauteile angeordnet. Der Aufnahmebereich 44a ist als ein halber Hohl zylinder ausgebildet. Der Aufnahmebereich 44a ist derart ausgeformt, dass ein andeutungsweise dargestellter Behälter 46a, welcher das aufzutragende Medium enthält, in einem an der Medienauftragsvorrichtung 10a montierten Zustand von dem Aufnahmebereich 44a teilweise umschlossen wird. Der Behälter 46a ist als ein Medientank ausgebildet. Das Medium ist als ein Farbmedium ausgebildet. Das Medium ist als ein Sprühlack ausgebildet.

An einer Unterseite des Kopfbereichs 42a und verbunden mit dem Aufnahmebe reich 44a weist das Gehäuse 40a eine Anbindungs- und/oder Befestigungsein heit 48a auf. Die Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit 48a ist zu einer Auf nahme des Behälters 46a an der Medienauftragsvorrichtung 10a vorgesehen.

Die Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit 48a weist ein Adapterhakenele ment 50a zu einer Fixierung des Behälters 46a auf (vgl. Figur 2).

Auf einer Oberseite des Kopfbereichs 42a des Gehäuses 40a ist ein Referen zelement 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a angeordnet. Das Referenzele ment 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a ist für einen nicht weiter dargestell- ten Benutzer 38a blendfrei ausgebildet. Das Referenzelement 52a der Medien auftragsvorrichtung 10a ist als ein Strahlung aussendendes Leuchtelement aus gebildet, welches elektromagnetische Strahlung aus einem blauen Spektralbe reich eines elektromagnetischen Spektrums aussendet. Das Referenzelement 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a ist als eine blaue Leuchtdiode ausgebil det. Alternativ ist vorstellbar, dass das Referenzelement 52a der Medienauftrags vorrichtung 10a Strahlung aus einem für ein menschliches Auge unsichtbaren Spektralbereich aussendet, dass das Leuchtelement zu einer gepulsten Aussen dung von Strahlung vorgesehen ist oder dass das Referenzelement 52a der Me dienauftragsvorrichtung 10a als ein strahlungsfreies Codeelement ausgebildet ist.

An dem Kopfbereich 42a des Gehäuses 40a ist ein Blendschutzelement 54a der Medienauftragsvorrichtung 10a angeordnet. Das Blendschutzelement 54a ist aus einem lichtundurchlässigen Kunststoff gebildet. Das Blendschutzelement 54a ist einteilig mit dem Gehäuse 40a ausgebildet. Das Blendschutzelement 54a ist als eine Abdeckung ausgebildet. Das Blendschutzelement 54a überdeckt das Refe renzelement 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a teilweise. Das Referen zelement 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a ist teilweise innerhalb des Blendschutzelements 54a angeordnet. Das Blendschutzelement 54a ist dazu vorgesehen, den Benutzer 38a vor der von dem Referenzelement 52a der Medi enauftragsvorrichtung 10a ausgesendeten Strahlung abzuschirmen.

Auf einer Oberseite des Kopfbereichs 42a des Gehäuses 40a ist eine Ausgabe einheit 56a der Medienauftragsvorrichtung 10a angeordnet. Die Ausgabeeinheit 56a ist als ein Bildschirm ausgebildet. Die Ausgabeeinheit 56a ist als ein Touch- Bildschirm ausgebildet. Die Ausgabeeinheit 56a ist bündig mit dem Gehäuse 40a in den Kopfbereich 42a eingelassen. Die Ausgabeeinheit 56a ist zu einer Infor mationsausgabe an den Benutzer 38a und/oder zu einer Befehlseingabe durch den Benutzer 38a vorgesehen.

Die Medienauftragsvorrichtung 10a umfasst mindestens eine Bedieneinheit 132a und/oder eine Bedienfunktion, wobei die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedi enfunktion dazu vorgesehen sind/ist, mindestens eine Funktion der Medienauf tragsvorrichtung 10a zu steuern und/oder zu regeln. Die Ausgabeeinheit 56a bil det zumindest teilweise die Bedieneinheit 132a der Medienauftragsvorrichtung 10a aus. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist dazu vor gesehen, mindestens einen Einzelpunkt einmalig auf einer bestimmten Position auszubringen. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist dazu vorgesehen, mindestens einen Einzelpunkt wiederholt auf einer bestimmten Posi tion auszubringen. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist dazu vorgesehen, ein wiederholtes Ausbringen von Einzelpunkten auf einer be stimmten Position vorzunehmen. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedien funktion sind/ist zur gestuften oder stufenlosen Steuerung einer gewünschten Größe mindestens eines Einzelpunktes vorgesehen.

Die Medienauftragsvorrichtung 10a umfasst mindestens eine Bedieneinheit 132a und/oder eine Bedienfunktion, insbesondere die vorgenannte Bedieneinheit 132a und/oder die vorgenannte Bedienfunktion, wobei die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion zur gestuften oder stufenlosen Steuerung eines Grauwertes oder einer Farbintensität mindestens eines Einzelpunktes vorgese hen sind/ist. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist vor zugsweise zum Aktivieren oder Deaktivieren einer automatischen Aussteuerung eines Sprühbildes, insbesondere von Punktgrößen und/oder Graustufen, vorge sehen.

Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur automatischen Ansteuerung mindestens eines Arbeitsmodus vorgesehen. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur Steuerung mindestens eines Dis plays vorgesehen. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur Steuerung einer Ansicht eines Displays vorgesehen, insbesondere eines Dis plays für die Darstellung einer Arbeitsposition auf einer Farbebene vor einem Hintergrund eines Arbeitsbereichs (hier nicht weiter dargestellt). Die Bedienein heit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur Steuerung mindestens einer Beleuchtungseinheit vorgesehen (hier nicht weiter dargestellt). Die Bedieneinheit 132a ist als ein Beleuchtungsbedienelement und/oder die Bedienfunktion als eine Beleuchtungsbedienfunktion ausgebildet. Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur Sprach- oder Gestensteuerung vorgesehen. Eine An steuerung der Medienauftragsvorrichtung 10a kann auch über eine Sprach- und/oder eine Gestensteuerung erfolgen. Alternativ oder zusätzlich sind folgende Ausführungsformen der Bedieneinheit 132a und/oder der Bedienfunktion vorstellbar, wobei die Liste nicht abschließend ist:

• Die Bedieneinheit 132a ist als ein Schaltelement, beispielsweise als Ein/Aus- Schalter, als Düsenbetätigungsschalter, als Taster, als Touchschalter, als physi kalischer Schalter zum Trennen eines Stroms o. dgl. ausgebildet und in einem Greifbereich eines Daumens eines Benutzers 38a ergonomisch angeordnet.

• Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zu einem freien Ausbringen von Einzelpunkten ohne Beschränkung vorgesehen.

• Die Bedieneinheit 132a ist als ein Sicherheitsbedienelement und/oder die Bedi enfunktion als eine Sicherheitsbedienfunktion, beispielsweise als Einschaltsperre, Dauerbetätigungsfunktion oder dergleichen, ausgebildet.

• Die Bedieneinheit 132a ist als ein Reset- Bedienelement und/oder die Bedien funktion als eine Reset-Aktivierungsfunktion ausgebildet, um einen Neustart ei nes Systems, insbesondere eines Betriebssystems der Medienauftragsvorrich tung 10a, auszulösen.

• Die Bedieneinheit 132a ist als ein Bluetooth-Bedienelement und/oder die Bedi enfunktion als eine Bl uetooth- Aktivierungsfunktion ausgebildet.

• Denkbar ist auch ein Funkverbindungs-Pairing-Bedienelement und/oder eine Funkverbindungs-Pairing-Funktion, vorgesehen zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Medienauftragsvorrichtung 10a und einer Kamera und/oder einer Rechnereinheit.

• Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur Steuerung ei ner Ausgabe einer Mischfarbe in Stufen und/oder stufenlos aus zwei oder mehr Farben vorgesehen.

• Die Bedieneinheit 132a und/oder die Bedienfunktion sind/ist zur Steuerung ei ner Farbverdünnung in Stufen und/oder stufenlos mittels eines oder mehreren Farbverdünnern vorgesehen.

• Es ist ein Reinigungsaktivierungsbedienelement und/oder eine Reinigungsakti vierungsfunktion vorgesehen.

• Die Bedieneinheit 132a kann als ein Haptikelement ausgebildet sein. Das Hap tikelement ist als ein Vibrationselement ausgebildet. Das Haptikelement kann unterschiedlich am Gerät, insbesondere an dem Gehäuse 40a der Medienauf tragsvorrichtung 10a, positioniert sein. Es können mehrere Haptikelemente am Gerät, insbesondere an dem Gehäuse 40a der Medienauftragsvorrichtung 10a, positioniert sein, die auch einzeln zum Einsatz kommen können.

Figur 2 zeigt die Medienauftragsvorrichtung 10a aus Fig. 1 in einer schemati schen Schnittdarstellung. Dargestellt sind der Kopfbereich 42a, die Anbindungs und/oder Befestigungseinheit 48a mit dem Adapterhakenelement 50a und ein Teil des Aufnahmebereichs 44a. An dem Kopfbereich 42a sind das Referen zelement 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a und das Blendschutzelement 54a angeordnet. Innerhalb des Gehäuses 40a in dem Aufnahmebereich 44a ist eine Energieversorgungseinheit 58a der Medienauftragsvorrichtung 10a ange ordnet. Die Energieversorgungseinheit 58a ist dazu vorgesehen, zu einem Be trieb der Medienauftragsvorrichtung 10a eine Medienausgabeeinheit 12a der Medienauftragsvorrichtung 10a mit elektrischer Energie zu versorgen. Die Ener gieversorgungseinheit 58a ist als ein Akkumulator ausgebildet.

Die Medienausgabeeinheit 12a ist innerhalb des Gehäuses 40a in dem Kopfbe reich 42a angeordnet. Die Medienausgabeeinheit 12a umfasst eine Düseneinheit 14a und eine Medienzuführeinheit 60a. Die Düseneinheit 14a weist ein Düsen element 16a auf. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Düsenein heit 14a zusätzlich ein Ventilelement 62a auf. Grundsätzlich ist jedoch vorstell bar, dass die Düseneinheit 14a kein Ventilelement 62a umfasst. Das Düsenele ment 16a ist drehbar in dem Gehäuse 40a gelagert. Das Düsenelement 16a ist in einer gemeinsamen Flucht mit dem Referenzelement 52a der Medienauftragsvor richtung 10a angeordnet. Das Düsenelement 16a ist zu einer Ausgabe des Medi ums auf eine nicht weiter dargestellte Oberfläche 18a vorgesehen. Das Düsen element 16a ist mit dem Ventilelement 62a zu einer Durchleitung des Mediums über ein Zuleitungselement 64a der Düseneinheit 14a verbunden. Alternativ ist denkbar, dass die Düseneinheit 14a lediglich das Düsenelement 16a und das Zuleitungselement 64a umfasst. Das Ventilelement 62a ist dazu vorgesehen, das Medium durch das Düsenelement 16a strömen zu lassen. Das Düsenelement 16a ist dazu vorgesehen, das Medium als zumindest einen Medienauftragspunkt 66a auf die Oberfläche 18a auszugeben. Zumindest ein Düsenparameter des Düsenelements 16a ist einstellbar und/oder verstellbar. Eine Ausrichtung des Düsenelements 16a, ein Medienausgabedruck des Düsenelements 16a, eine Medienausgabemenge des Düsenelements 16a und eine Größe eines Quer- Schnits einer Düsenausgangsöffnung des Düsenelements 16a sind einstellbar und/oder verstellbar ausgebildet. Die Düsenparameter des Düsenelements 16a sind durch den Benutzer 38a einstellbar und/oder verstellbar ausgebildet.

Die Medienausgabeeinheit 12a weist die Medienzuführeinheit 60a zu einer Zu führung des Mediums zu dem Ventilelement 62a auf. Alternativ ist vorstellbar, dass die Medienzuführeinheit 60a zu einer Zuführung des Mediums direkt zu dem Düsenelement 16a vorgesehen ist. Die Medienzuführeinheit 60a umfasst ein Medienzuführelement 68a, welches mit dem Ventilelement 62a verbunden ist, und ein Adapterelement 70a. Alternativ ist denkbar, dass das Medienzuführele ment 68a mit dem Düsenelement 16a oder mit dem Zuleitungselement 64a ver bunden ist. Das Adapterelement 70a ist mit dem Medienzuführelement 68a ver bunden und dazu vorgesehen, eine Verbindung zu dem der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellten Behälter 46a herzustellen. Das Adapterelement 70a ist dazu vorgesehen, das Medium von dem Behälter 46a zu dem Medienzuführele ment 68a zu leiten.

Innerhalb des Gehäuses 40a und angebracht auf einem Stützelement 72a der Medienauftragsvorrichtung 10a ist eine Elektronikeinheit 20a der Medienauf tragsvorrichtung 10a angeordnet. Die Elektronikeinheit 20a ist als eine Platine mit einer nicht weiter dargestellten Prozessoreinheit und einer nicht weiter dargestell ten Speichereinheit ausgebildet. Die Elektronikeinheit 20a ist dazu vorgesehen, die Medienausgabeeinheit 12a zu steuern und/oder zu regeln. Die Elektronikein heit 20a ist dazu vorgesehen, die Düsenparameter des Düsenelements 16a selbstätig einzustellen und/oder zu verstellen. Die Elektronikeinheit 20a wird von der Energieversorgungseinheit 58a mit elektrischer Energie versorgt.

Die Medienauftragsvorrichtung 10a weist eine Kommunikationseinheit 74a auf. Die Kommunikationseinheit 74a ist innerhalb des Gehäuses 40a angeordnet. Die Kommunikationseinheit 74a ist als eine drahtlose Kommunikationseinheit ausge bildet. Die Kommunikationseinheit 74a ist als ein Bluetooth-Modul ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Kommunikationseinheit 74a als ein Funk- Modul, als eine lichtbasierte Kommunikationseinheit oder als eine kabelgebunde ne Kommunikationseinheit ausgebildet ist. Die Kommunikationseinheit 74a weist eine Latenzzeit von weniger als 30 ms auf. Die Kommunikationseinheit 74a ist zu einem Austausch von elektronischen Daten mit der Steuer- und/oder Regelein heit 24a und/oder einer anderen externen Einheit vorgesehen.

Figur 3 zeigt die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a in einer perspektivischen Darstellung. Dargestellt ist eine Rückseite 76a der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist als ein Smartphone ausgebildet. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a weist eine Gehäuseeinheit 78a auf. Die Gehäuseeinheit 78a ist aus einem Metall gebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Gehäuseeinheit 78a aus einem Glas oder aus einem Kunststoff gebildet ist.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a weist eine weitere Kommunikationseinheit 80a auf. Die weitere Kommunikationseinheit 80a ist innerhalb der Gehäuseein heit 78a angeordnet. Die weitere Kommunikationseinheit 80a ist als eine drahtlo se Kommunikationseinheit ausgebildet. Die weitere Kommunikationseinheit 80a ist als ein Bluetooth-Modul ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die weitere Kommunikationseinheit 80a als ein Funk-Modul, als eine lichtbasierte Kommuni kationseinheit oder als eine kabelgebundene Kommunikationseinheit ausgebildet ist. Die weitere Kommunikationseinheit 80a weist eine Latenzzeit von weniger als 30 ms auf. Die weitere Kommunikationseinheit 80a ist zu einem Austausch von elektronischen Daten mit der nicht weiter dargestellten Medienauftragsvorrich tung 10a und/oder einer anderen externen Einheit vorgesehen.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a weist eine Erfassungsvorrichtung 26a auf. Die Erfassungsvorrichtung 26a ist dazu vorgesehen, eine Position und/oder Aus richtung der Medienauftragsvorrichtung 10a relativ zu der Oberfläche 18a zu er fassen. Zu einer Erfassung der Position und/oder Ausrichtung der Medienauf tragsvorrichtung 10a relativ zu der Oberfläche 18a weist die Erfassungs Vorrich tung 26a ein als eine Kamera ausgebildetes Erfassungselement 82a auf. Das Erfassungselement 82a ist auf der Rückseite 76a der Steuer- und/oder Regelein heit 24a an der Gehäuseeinheit 78a angeordnet. Die Elektronikeinheit 20a der Medienauftragsvorrichtung 10a ist dazu vorgesehen, die Medienausgabeeinheit 12a der Medienauftragsvorrichtung 10a anhand von zumindest einer Kenngröße der Erfassungsvorrichtung 26a zu steuern und/oder zu regeln. Die Kenngröße der Erfassungsvorrichtung 26a kann als eine Position der Medienauftragsvorrich tung 10a relativ zu der Oberfläche 18a, als eine Ausrichtung der Medienauftrags- Vorrichtung 10a relativ zu der Oberfläche 18a, als ein Medienauftrag 34a auf der Oberfläche 18a, als eine Oberflächenbeschaffenheit der Oberfläche 18a oder als eine Ausrichtung, insbesondere eine Neigung, der Erfassungsvorrichtung 26a relativ zu der Oberfläche 18a ausgebildet sein. Die Elektronikeinheit 20a ist dazu vorgesehen, die Medienausgabeeinheit 12a derart zu steuern und/oder zu re geln, dass eine Ausgabe des Mediums lediglich bei einer zumindest im Wesentli chen senkrechten Ausrichtung der Medienausgabeeinheit 12a relativ zu der Oberfläche 18a erfolgt. Die Ausrichtung der Medienausgabeeinheit 12a relativ zu der Oberfläche 18a kann mittels des Erfassungselements 82a der Erfassungs Vor richtung 26a erfasst werden. Die Erfassungsvorrichtung 26a ist dazu vorgesehen, zumindest eine objektspezifische Kenngröße zu erfassen. Die objektspezifische Kenngröße kann mittels des Erfassungselements 82a der Erfassungsvorrichtung 26a erfasst werden. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Erfas sungsvorrichtung 26a ein Objektsensorelement zu einer Erfassung der objekt spezifischen Kenngröße aufweist. Die objektspezifische Kenngröße kann als ein Material der Oberfläche 18a, als eine Struktur der Oberfläche 18a, als eine Be schaffenheit der Oberfläche 18a, als eine Temperatur der Oberfläche 18a, als eine Feuchtigkeit der Oberfläche 18a, als eine Art eines zu einer Erstellung des Medienauftrags 34a verwendeten Mediums, als eine Auftragsdicke des Mediums auf der Oberfläche 18a, als eine Unregelmäßigkeit im Medienauftrag 34a oder als eine mittels des Mediums abgedeckte Fläche auf der Oberfläche 18a ausge bildet sein. Die Elektronikeinheit 20a ist dazu vorgesehen, die Medienausgabe einheit 12a in Abhängigkeit von der objektspezifischen Kenngröße zu steuern und/oder zu regeln. Die Erfassungsvorrichtung 26a ist dazu vorgesehen, zumin dest einen von weiteren Bereichen der Oberfläche 18a verschiedenen Bereich 28a zu erfassen. Der von weiteren Bereichen der Oberfläche 18a verschiedene Bereich 28a kann als eine Tür, als ein Fenster oder als ein Lichtschalter ausge bildet sein. Die Elektronikeinheit 20a steuert und/oder regelt die Medienausgabe einheit 12a in dem von weiteren Bereichen der Oberfläche 18a verschiedenen Bereich 28a derart, dass eine Ausgabe des Mediums ausbleibt.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a weist eine Neigungssensoreinheit 30a auf. Die Neigungssensoreinheit 30a ist dazu vorgesehen, eine Neigung der Er fassungsvorrichtung 26a relativ zu der Oberfläche 18a zu erfassen und die er fasste Neigung zu kompensieren. Die Neigungssensoreinheit 30a weist ein Nei- gungserfassungselement 84a auf. Das Neigungserfassungselement 84a ist zu einer Erfassung einer Neigung der Erfassungsvorrichtung 26a relativ zu der Oberfläche 18a vorgesehen. Das Neigungserfassungselement 84a ist als ein Neigungssensor ausgebildet. Das Neigungserfassungselement 84a ist innerhalb der Gehäuseeinheit 78a angeordnet. Die Neigungssensoreinheit 30a weist ein Neigungskompensationselement 86a auf. Das Neigungskompensationselement 86a ist zu einer Kompensation der erfassten Neigung der Erfassungsvorrichtung 26a relativ zu der Oberfläche 18a vorgesehen. Das Neigungskompensationsele ment 86a kann einen Offset einer mittels der geneigten Erfassungsvorrichtung 26a erfassten Position und/oder Ausrichtung der Medienauftragsvorrichtung 10a relativ zu der Oberfläche 18a anhand der erfassten Neigung der Erfassungs Vor richtung 26a herausrechnen. Das Neigungskompensationselement 86a ist als ein Mikroprozessor ausgebildet. Das Neigungskompensationselement 86a ist inner halb der Gehäuseeinheit 78a angeordnet.

Die Erfassungsvorrichtung 26a weist eine Recheneinheit 32a auf. Die Rechen einheit 32a ist dazu vorgesehen, einen hinsichtlich eines Medienauftrags 34a zusammenhängenden Bereich 36a auf der Oberfläche 18a vorauszuberechnen. Die Recheneinheit 32a ist dazu vorgesehen, den hinsichtlich des Medienauftrags 34a zusammenhängenden Bereich 36a auf der Oberfläche 18a anhand einer Medienauftragsstrategie für eine Erstellung des Medienauftrags 34a vorauszube rechnen. Die Medienauftragsstrategie ist in einer nicht weiter dargestellten Spei chereinheit der Recheneinheit 32a abgelegt. Die Elektronikeinheit 20a ist dazu vorgesehen, die Medienausgabeeinheit 12a in dem hinsichtlich des Medienauf trags 34a zusammenhängenden Bereich 36a auf der Oberfläche 18a derart zu steuern und/oder zu regeln, dass das Düsenelement 16a geöffnet bleibt.

Figur 4 zeigt die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a aus Fig. 3 in einer weiteren perspektivischen Darstellung. Dargestellt ist eine Vorderseite 88a der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a weist eine Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a auf. Die Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a ist zu einer Hinweisausgabe an den Benutzer 38a und/oder zu einer Befehlseingabe durch den Benutzer 38a vorgesehen. Die Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a umfasst ein kombiniertes Aus- und/oder Eingabeelement 92a und ein Ausgabeelement 94a. Das kombi nierte Aus- und/oder Eingabeelement 92a ist als ein Bildschirm ausgebildet. Das kombinierte Aus- und/oder Eingabeelement 92a ist als ein Touch-Bildschirm aus gebildet. Das kombinierte Aus- und/oder Eingabeelement 92a ist zu einer Hin weisausgabe an den Benutzer 38a und/oder zu einer Befehlseingabe durch den Benutzer 38a vorgesehen. Das Ausgabeelement 94a ist als ein Lautsprecher ausgebildet. Das Ausgabeelement 94a ist zu einer Hinweisausgabe an den Be nutzer 38a vorgesehen. Das kombinierte Aus- und/oder Eingabeelement 92a und das Ausgabeelement 94a sind bündig in die Gehäuseeinheit 78a eingelassen.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a zu einer Nutzung in ei nem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 gezeigten Ausführungsbei spiels, insbesondere mit einer Medienauftragsvorrichtung 10a, vorgesehen. Es ist aber auch denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a mit einer Medi enauftragsvorrichtung 10b gemäß eines in Figur 7 dargestellten Ausführungsbei spiels, mit einer Medienauftragsvorrichtung 10c gemäß eines in Figur 9 darge stellten Ausführungsbeispiels, mit einer Medienauftragsvorrichtung lOd gemäß eines in Figur 10 dargestellten Ausführungsbeispiels, mit einer Medienauftrags vorrichtung lOe gemäß eines in Figur 11 dargestellten Ausführungsbeispiels, mit einer Medienauftragsvorrichtung lOf gemäß eines in Figur 12 dargestellten Aus führungsbeispiels, mit einer Medienauftragsvorrichtung 10g eines in Figur 13 dargestellten Ausführungsbeispiels und/oder mit einer Medienauftragsvorrichtung 10h eines in Figur 15 dargestellten Ausführungsbeispiels verwendbar ist.

Figur 5 zeigt ein Auftragssystem 22a in einer schematischen Darstellung. Das Auftragssystem 22a umfasst die Medienauftragsvorrichtung 10a und die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a. Die Medienauftragsvorrichtung 10a wird von dem Benutzer 38a von Hand geführt. Der Benutzer 38a bringt mittels der Medienauf tragsvorrichtung 10a das Medium auf die Oberfläche 18a auf. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist zu einer Erfassung der Position und/oder Ausrich tung der Medienauftragsvorrichtung 10a relativ zu der Oberfläche 18a auf einem Stativ 96a vor der Oberfläche 18a angeordnet. Die Oberfläche 18a ist als eine Zimmerwand ausgebildet. Die Oberfläche 18a umfasst einen von weiteren Bereichen der Oberfläche 18a verschiedenen Bereich 28a. Der von weiteren Bereichen der Oberfläche 18a ver schiedene Bereich 28a ist als eine Tür ausgebildet. Führt der Benutzer 38a die Medienausgabeeinheit 12a über den von weiteren Bereichen der Oberfläche 18a verschiedenen Bereich 28a, steuert und/oder regelt die Elektronikeinheit 20a die Medienausgabeeinheit 12a derart, dass eine Ausgabe des Mediums ausbleibt.

Auf die Oberfläche 18a aufgetragen ist der Medienauftrag 34a. Der Medienauf trag 34a ist aus einer Mehrzahl von Medienauftragspunkten 66a gebildet. Die Oberfläche 18a umfasst einen hinsichtlich des Medienauftrags 34a zusammen hängenden Bereich 36a auf der Oberfläche 18a. Der hinsichtlich des Medienauf trags 34a zusammenhängende Bereich 36a auf der Oberfläche 18a ist als ein Bereich von zehn Medienauftragspunkten 66a gleicher Medienart ausgebildet.

Der hinsichtlich des Medienauftrags 34a zusammenhängende Bereich 36a auf der Oberfläche 18a weist einen Abstand zu einem Rand 98a des Medienauftrags 34a von fünf Medienauftragspunkten 66a auf. Die Recheneinheit 32a ist dazu vorgesehen, den hinsichtlich des Medienauftrags 34a zusammenhängenden Be reich 36a auf der Oberfläche 18a vorauszuberechnen. Führt der Benutzer 38a die Medienausgabeeinheit 12a über den hinsichtlich des Medienauftrags 34a zusammenhängenden Bereich 36a auf der Oberfläche 18a, steuert und/oder re gelt die Elektronikeinheit 20a die Medienausgabeeinheit 12a derart, dass das Düsenelement 16a geöffnet bleibt.

Im Folgenden wird ein Verfahren zum Betrieb des Auftragssystems 22a be schrieben. In zumindest einem Verfahrensschritt erfolgt mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a in einem Initialisierungsschritt und/oder während eines Betriebs zu einer Optimierung eines Medienauftragsprozesses zumindest eine direkte Interaktion mit dem Benutzer 38a. Die direkte Interaktion mit dem Benut zer 38a erfolgt mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt wer den/wird zumindest eine Anzahl und/oder Art von für einen zumindest im We sentlichen unterbrechungsfreien Medienauftragsprozess benötigten Medien vo rausberechnet und an den Benutzer 38a ausgegeben. Die Anzahl und/oder Art von für einen zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreien Medienauftrags prozess benötigten Medien werden/wird mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a an den Benutzer 38a ausgegeben. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Anzahl und/oder Art von für einen zumindest im Wesentlichen unterbre chungsfreien Medienauftragsprozess benötigten Medien mittels der Ausgabeein heit 56a der Medienauftragsvorrichtung 10a an den Benutzer 38a ausgegeben werden/wird. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt wird zumindest eine anwendungsspezifische Voreinstellung als zumindest ein Medienauftragsmodus zu einer Auswahl durch den Benutzer 38a hinterlegt. In zumindest einem weite ren Verfahrensschritt wird dem Benutzer 38a zu einer Einstellung der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a zumindest eine Frage gestellt und/oder zumindest ein Hinweis gegeben. Dem Benutzer 38a wird zu einer Einstellung der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a zumin dest eine Frage gestellt und/oder zumindest ein Hinweis gegeben. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass dem Benutzer 38a zu einer Einstellung der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a mittels der Ausgabeeinheit 56a zumindest eine Frage gestellt und/oder zumindest ein Hinweis gegeben wird. In zumindest einem weite ren Verfahrensschritt wird zumindest eine objektspezifische Kenngröße erfasst, anhand von der zumindest eine Ausgabe zumindest eines Hinweises an den Be nutzer 38a erfolgt. Die objektspezifische Kenngröße wird mittels der Erfassungs vorrichtung 26a erfasst. Eine Ausgabe eines Hinweises an den Benutzer 38a erfolgt mittels der Aus- und/oder Eingabeeinheit 90a. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass eine Ausgabe eines Hinweises an den Benutzer 38a mittels der Ausgabeeinheit 56a erfolgt.

Hinsichtlich weiterer Verfahrensschritte des Verfahrens zum Betrieb des Auf tragssystems 22a darf auf die vorhergehende Beschreibung des Auftragssystems 22a verwiesen werden, da diese Beschreibung analog auch auf das Verfahren zu lesen ist und somit alle Merkmale hinsichtlich des Auftragssystems 22a auch in Bezug auf das Verfahren zum Betrieb des Auftragssystems 22a als offenbart gelten.

Figur 6 zeigt einen Medienauftragspunkt 66a in einer schematischen Darstellung. Der Medienauftragspunkt 66a ist mit einer standardmäßigen Ausrichtung des Düsenelements 16a erzeugt. Der Medienauftragspunkt 66a ist auf der Oberfläche 18a erzeugt. Bei der standardmäßigen Ausrichtung des Düsenelements 16a ist eine Medienausgaberichtung des Düsenelements 16a zumindest im Wesentli- chen in einer gemeinsamen Flucht mit dem Referenzelement 52a der Medienauf tragsvorrichtung 10a ausgerichtet. Die standardmäßige Ausrichtung des Düsen elements 16a ist mittels eines Punkts 100a angedeutet. Der Punkt 100a reprä sentiert eine Projektion einer Position des Referenzelements 52a der Medienauf tragsvorrichtung 10a auf die Oberfläche 18a. Der Medienauftragspunkt 66a ist symmetrisch um den Punkt 100a angeordnet. Der Medienauftragspunkt 66a ist punktförmig ausgebildet. Dargestellt ist ein weiterer Medienauftragspunkt 102a. Der weitere Medienauftragspunkt 102a ist mit einer zu der standardmäßigen Aus richtung des Düsenelements 16a verstellten Ausrichtung des Düsenelements 16a erzeugt. Die Ausrichtung des Düsenelements 16a ist derart verstellt, dass die Medienausgaberichtung des Düsenelements 16a winklig zu der Flucht mit dem Referenzelement 52a der Medienauftragsvorrichtung 10a ausgerichtet ist. Der weitere Medienauftragspunkt 102a ist auf der Oberfläche 18a erzeugt. Der weite re Medienauftragspunkt 102a ist elliptisch ausgebildet. Eine Kante 104a des wei teren Medienauftragspunkts 102a ist an dem Punkt 100a angeordnet.

In den Figuren 7 bis 18 sind sieben weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bautei le mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 6, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 6 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 7 bis 18 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis h ersetzt.

Figur 7 zeigt eine alternative Medienauftragsvorrichtung 10b in einer perspektivi schen Darstellung. Die Medienauftragsvorrichtung 10b ist als eine handgehaltene Farbauftragsvorrichtung ausgebildet. Die Medienauftragsvorrichtung 10b weist ein Gehäuse 40b auf. Das Gehäuse 40b ist aus einem Kunststoff gebildet. Alter nativ ist vorstellbar, dass das Gehäuse 40b aus einem Metall gebildet ist. Das Gehäuse 40b weist einen Kopfbereich 42b und einen Aufnahmebereich 44b auf. Der Kopfbereich 42b und der Aufnahmebereich 44b sind einteilig ausgebildet. In dem Kopfbereich 42b sind für einen Betrieb der Medienauftragsvorrichtung 10b notwendige Bauteile angeordnet. Der Aufnahmebereich 44b ist als ein halber Hohlzylinder ausgebildet. Der Aufnahmebereich 44b ist derart ausgeformt, dass ein andeutungsweise dargestellter Behälter 46b, welcher das aufzutragende Me dium enthält, in einem an der Medienauftragsvorrichtung 10b montierten Zustand von dem Aufnahmebereich 44b teilweise umschlossen wird. Der Behälter 46b ist als ein Medientank ausgebildet. Das Medium ist als ein Farbmedium, insbeson dere als ein wasserbasiertes und/oder lösungsmittelbasiertes Farbmedium, aus gebildet. Das Medium ist als ein Sprühlack ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Medium als eine Dispersionsfarbe, als eine Acrylfarbe, als ein Acryl lack, als eine farbmittelbasierte bzw. pigmentierte Tinte, als eine Sprühkreide, als eine Sprühfolie o. dgl. ausgebildet ist.

An dem Kopfbereich 42b und verbunden mit dem Aufnahmebereich 44b weist das Gehäuse 40b eine Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit 48b auf. Die Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit 48b ist zu einer Aufnahme des Behäl ters 46b an der Medienauftragsvorrichtung 10b vorgesehen. Alternativ ist denk bar, dass die Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit 48b zu einer Aufnahme einer Mehrzahl von Behältern 46b vorgesehen ist und/oder dass die Medienauf tragsvorrichtung 10b eine Mehrzahl von Anbindungs- und/oder Befestigungsein heit 48b aufweist. Die Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit 48b weist ein Adapterhakenelement 50b zu einer Fixierung des Behälters 46b auf (vgl. Figur 8).

An dem Kopfbereich 42b des Gehäuses 40b ist ein Referenzelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b angeordnet. Das Referenzelement 52b der Medi enauftragsvorrichtung 10b ist für einen nicht weiter dargestellten Benutzer blend frei ausgebildet. Das Referenzelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b ist als ein Strahlung aussendendes Leuchtelement ausgebildet, welches elektro magnetische Strahlung aus einem blauen Spektralbereich eines elektromagneti schen Spektrums aussendet. Das Referenzelement 52b der Medienauftragsvor richtung 10b ist als eine blaue Leuchtdiode ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Referenzelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b Strahlung aus einem für ein menschliches Auge unsichtbaren Spektralbereich aussendet, dass das Leuchtelement zu einer gepulsten Aussendung von Strahlung vorgesehen ist oder dass das Referenzelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b als ein strahlungsfreies Codeelement ausgebildet ist. Das Referenzelement 52b der Me dienauftragsvorrichtung 10b ist zu einer Erfassung einer Position und/oder Aus richtung der Medienauftragsvorrichtung 10b relativ zu der Oberfläche durch eine Steuer- und/oder Regeleinheit, wie beispielsweise ein Smartphone, ein Tablet, eine Augmented- Reality- Brille o. dgl., vorgesehen.

An dem Kopfbereich 42b des Gehäuses 40b ist ein Blendschutzelement 54b der Medienauftragsvorrichtung 10b angeordnet. Das Blendschutzelement 54b ist aus einem lichtundurchlässigen Kunststoff gebildet. Das Blendschutzelement 54b ist einteilig mit dem Gehäuse 40b ausgebildet. Das Blendschutzelement 54b ist als eine Abdeckung ausgebildet. Das Blendschutzelement 54b überdeckt das Refe renzelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b teilweise. Das Referen zelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b ist teilweise innerhalb des Blendschutzelements 54b angeordnet. Das Blendschutzelement 54b ist dazu vorgesehen, den Benutzer vor der von dem Referenzelement 52b der Medienauf tragsvorrichtung 10b ausgesendeten Strahlung abzuschirmen.

Figur 8 zeigt die alternative Medienauftragsvorrichtung 10b aus Fig. 7 in einer schematischen Schnittdarstellung. Dargestellt sind der Kopfbereich 42b, die An- bindungs- und/oder Befestigungseinheit 48b mit dem Adapterhakenelement 50b und ein Teil des Aufnahmebereichs 44b. An dem Kopfbereich 42b sind das Refe renzelement 52b der Medienauftragsvorrichtung 10b und das Blendschutzele ment 54b angeordnet. Innerhalb des Gehäuses 40b in dem Aufnahmebereich 44b ist eine Energieversorgungseinheit 58b der Medienauftragsvorrichtung 10b angeordnet. Die Energieversorgungseinheit 58b ist dazu vorgesehen, zu einem Betrieb der Medienauftragsvorrichtung 10b eine Medienausgabeeinheit 12b der Medienauftragsvorrichtung 10b mit elektrischer Energie zu versorgen. Die Ener gieversorgungseinheit 58b ist als ein Akkumulator ausgebildet.

Die Medienausgabeeinheit 12b ist innerhalb des Gehäuses 40b in dem Kopfbe reich 42b angeordnet. Die Medienausgabeeinheit 12b umfasst eine Düseneinheit 14b. Die Düseneinheit 14b weist ein erstes Düsenelement 16b auf. In dem vor liegenden Ausführungsbeispiel weist die Düseneinheit 14b zusätzlich ein erstes Ventilelement 62b auf. Grundsätzlich ist jedoch vorstellbar, dass die Düsenein heit 14b kein erstes Ventilelement 62b umfasst. Das erste Düsenelement 16b ist drehbar in dem Gehäuse 40b gelagert. Das erste Düsenelement 16b ist in einer gemeinsamen Flucht mit dem Referenzelement 52b der Medienauftragsvorrich tung 10b angeordnet. Das erste Düsenelement 16b ist zu einer Ausgabe des Mediums auf eine nicht weiter dargestellte Oberfläche vorgesehen. Das erste Düsenelement 16b ist mit dem ersten Ventilelement 62b zu einer Durchleitung des Mediums über ein erstes Zuleitungselement 64b der Düseneinheit 14b ver bunden. Alternativ ist denkbar, dass die Düseneinheit 14b lediglich das erste Dü senelement 16b und das erste Zuleitungselement 64b umfasst. Das erste Ventil element 62b ist dazu vorgesehen, das Medium durch das erste Düsenelement 16b strömen zu lassen.

Die Medienauftragsvorrichtung 10b weist eine Reinigungs- und/oder Verschmut zungsvermeidungseinheit 112b auf. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungs vermeidungseinheit 112b weist eine Reinigungsfunktion für die Medienausgabe einheit 12b auf. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b ist dazu vorgesehen, eine Verschmutzung einer die Medienausgabeeinheit 12b umgebenden Umgebung zu vermeiden. Die die Medienausgabeeinheit 12b umgebende Umgebung umfasst die Oberfläche und weitere, insbesondere stati onäre, die Medienausgabeeinheit 12b umgebende Gegenstände.

Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b weist ein Reinigungselement 146b auf. Das Reinigungselement 146b ist dazu vorgesehen, das erste Düsenelement 16b und das erste Ventilelement 62b zu reinigen. Das Reinigungselement 146b ist zu einer Reinigung des ersten Düsenelements 16b und des ersten Ventilelements 62b mittels eines Reinigungsfluids vorgesehen. Das Reinigungsfluid ist als eine Reinigungsflüssigkeit ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass das Reinigungselement 146b zu einer Reinigung des ersten Dü senelements 16b und/oder des ersten Ventilelements 62b mittels Ultraschall oder mittels mechanischer Einwirkung vorgesehen ist. Das Reinigungselement 146b ist in dem Kopfbereich 42b innerhalb des Gehäuses 40b angeordnet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Reinigungselement 146b außerhalb der Medienausga beeinheit 12b, wie beispielsweise in einer Reinigungsstation, angeordnet ist.

Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b weist eine Reservoireinheit 148b auf. Die Reservoireinheit 148b ist zu einer Aufnahme des Reinigungsfluids vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Reservoireinheit 148b zu einer Aufnahme einer Reinigungsfluideinheit vorgese hen ist. Die Reservoireinheit 148b ist als ein zumindest im Wesentlichen fluid dichter Tank ausgebildet. Die Reservoireinheit 148b umfasst ein nicht weiter dar gestelltes verschließbares Befüllungselement. Durch das Befüllungselement kann die Reservoireinheit 148b mit dem Reinigungsfluid befüllt werden. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Reservoireinheit 148b ein Aufnahmeele ment zu einer Aufnahme einer Reinigungsfluideinheit umfasst. Die Reservoirein heit 148b ist zu einer Bereitstellung des Reinigungsfluids über ein Fluidleitungs element 150b mit dem Reinigungselement 146b verbunden.

Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b weist eine Unterdruckeinheit 114b auf. Die Unterdruckeinheit 114b ist zu einer Beförderung des Reinigungsfluids entgegengesetzt zu einer Medienauftragsrichtung 116b vorgesehen. Die Unterdruckeinheit 114b ist mit der Reservoireinheit 148b und mit dem Fluidleitungselement 150b verbunden. Die Unterdruckeinheit 114b ist zu einer Beförderung des Reinigungsfluids von der Reservoireinheit 148b durch das Fluidleitungselement 150b zu dem Reinigungselement 146b vorgesehen. Die Unterdruckeinheit 114b ist zur Beförderung des Reinigungsfluids zu einer Erzeu gung eines Unterdrucks vorgesehen. Das Reinigungsfluid wird durch den Unter drück aus der Reservoireinheit 148b gesaugt. Die Unterdruckeinheit 114b ist als eine Pumpe ausgebildet. Die Medienauftragsrichtung 116b entspricht einer Rich tung, in welcher eine Medienausgabe durch das erste Düsenelement 16b auf die Oberfläche erfolgt. Das Reinigungsfluid wird durch die Unterdruckeinheit 114b und über das Reinigungselement 146b entgegengesetzt zu der Medienauftrags richtung 116b durch das erste Düsenelement 16b und/oder das erste Ventilele ment 62b befördert.

Die Medienauftragsvorrichtung 10b weist eine Mischereinheit 152b auf. Die Mi schereinheit 152b ist mit der Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermei dungseinheit 112b wirkverbunden. Die Mischereinheit 152b ist dazu vorgesehen, zumindest zwei verschiedene Medien zu vermischen. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b ist zu einer Reinigung der Mischerein heit 152b vorgesehen. Die Mischereinheit 152b weist eine Mischkammer 154b auf, in welcher die zumindest zwei verschiedenen Medien vermischt werden. Die Mischkammer 154b ist mit dem Behälter 46b über ein Medienzuführelement 68b verbunden. Das Medium kann aus dem Behälter 46b in die Mischkammer 154b befördert werden. Grundsätzlich ist denkbar, dass bei einer Montage einer Mehr zahl von Behältern 46b an der Medienauftragsvorrichtung 10b eine Mehrzahl von verschiedenen Medien in die Mischkammer 154b befördert werden können. Die Mischereinheit 152b weist ein nicht weiter dargestelltes Dosierelement zu einer Dosierung eines Zuflusses des Mediums in die Mischkammer 154b auf. Die Mi schereinheit 152b weist ein nicht weiter dargestelltes Mischerelement auf. Das Mischerelement ist als ein Rührer ausgebildet. Das Mischerelement ist in der Mischkammer 154b angeordnet. Das Mischerelement ist zu einer Vermischung verschiedener Medien vorgesehen.

Die Reinigungs-und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b weist eine Medienzuführeinheit 60b auf. Die Medienzuführeinheit 60b ist dazu vorgesehen, der Medienausgabeeinheit 12b das Medium zuzuführen. Die Medienzuführeinheit 60b ist dazu vorgesehen, der Medienausgabeeinheit 12b das Medium unter ei nem Überdruck zuzuführen. Die Medienzuführeinheit 60b weist das Medienzu- führelement 68b zu einer Zuführung des Mediums zu der Medienausgabeeinheit 12b auf. Das Medienzuführelement 68b ist als ein Schlauch ausgebildet. Das Medienzuführelement 68b ist mit dem ersten Ventilelement 62b verbunden.

Grundsätzlich ist jedoch denkbar, dass das Medienzuführelement 68b mit dem ersten Düsenelement 16b verbunden ist. Die Medienzuführeinheit 60b weist ein Adapterelement 70b auf. Das Adapterelement 70b ist mit dem Medienzuführele ment 68b verbunden und dazu vorgesehen, eine Verbindung zu dem der Über sichtlichkeit halber nicht dargestellten Behälter 46b herzustellen. Die Medienzu führeinheit 60b weist ein Medienbeförderungselement 156b auf. Das Medienbe förderungselement 156b ist zu einer Beförderung des Mediums vorgesehen. Das Medienbeförderungselement 156b ist als eine Pumpe ausgebildet. Das Medien beförderungselement 156b ist an dem Medienzuführelement 68b angeordnet.

Das Medienbeförderungselement 156b ist zu einer Erzeugung eines Überdrucks vorgesehen, welcher das Medium aus der Mischkammer 154b der Mischereinheit 152b in das erste Ventilelement 62b drückt. Grundsätzlich ist jedoch denkbar, dass der Überdruck das Medium aus der Mischkammer 154b der Mischereinheit 152b direkt in das erste Düsenelement 16b drückt. Das Medium wird durch den Überdruck durch das erste Düsenelement 16b ausgebracht. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b weist eine Medienrückführeinheit 158b auf. Die Medienrückführeinheit 158b ist dazu vorge sehen, während eines Medienauftragsprozesses zumindest einen Teil des Medi ums aufzunehmen und der Mischereinheit 152b zuzuführen. Alternativ oder zu sätzlich ist denkbar, dass die Medienrückführeinheit 158b dazu vorgesehen ist, während eines Medienauftragsprozesses einen Teil des Mediums aufzunehmen und der Medienausgabeeinheit 12b zuzuführen. Die Medienrückführeinheit 158b ist dazu vorgesehen, einen überschüssigen Teil des Mediums aufzunehmen und der Mischereinheit 152b zuzuführen. Die Medienrückführeinheit 158b weist ein Sammelelement 160b zu einer Aufnahme eines Teils des Mediums auf. Die Me dienrückführeinheit 158b weist ein Rückführelement 162b zu einer Rückführung des Teils des Mediums an die Mischereinheit 152b auf. Das Sammelelement 160b und das Rückführelement 162b sind einteilig ausgebildet. Das Rück führelement 162b ist nicht weiter dargestellt mit der Mischkammer 154b der Mi schereinheit 152b verbunden. Ein Teil des Rückführelements 162b ist an dem Kopfbereich 42b des Gehäuses 40b angebracht. Das Sammelelement 160b ist in der Medienauftragsrichtung 116b betrachtet hinter dem ersten Düsenelement 16b angeordnet. Das Sammelelement 160b ist teilweise in einer Flugbahn des Mediums nach einer Ausgabe aus dem ersten Düsenelement 16b angeordnet. Bei einem Betrieb der Medienausgabeeinheit 12b nach dem Continuous Ink Jet- Verfahren können überschüssige und/oder zu weit abgelenkte Medientropfen durch das Sammelelement 160b gesammelt werden und durch das Rück führelement 162b der Mischereinheit 152b zugeführt werden.

Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112b weist eine Ablenkeinheit 164b auf. Die Ablenkeinheit 164b ist dazu vorgesehen, während eines Medienauftragsprozesses zumindest einen Teil des Mediums abzulenken. Die Ablenkeinheit 164b ist dazu vorgesehen, einen Teil des ausgegebenen Me diums von einer Flugbahn des Mediums abzulenken. Die Ablenkeinheit 164b weist ein Ablenkelement 166b auf, das zu einer Ablenkung zumindest eines Teils des Mediums vorgesehen ist. Das Ablenkelement 166b ist als ein indirektes Ab lenkelement ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass das Ablenkelement 166b als ein direktes Ablenkelement ausgebildet ist. Das Ablenkelement 166b ist als eine Luftdüse zu einer Erzeugung eines Luftvorhangs ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Ablenkelement 166b als ein Magnet zu einer Erzeugung eines Magnetfelds oder als eine Elektrode zu einer Erzeugung eines elektrischen Felds ausgebildet ist. Zu einer Aufnahme des abgelenkten Mediums wird das Sammelelement 160b der Medienrückführeinheit 158b und zu einer Rückführung des abgelenkten Mediums an die Mischereinheit 152b wird das Rückführelement 162b der Medienrückführeinheit 158b genutzt. Alternativ ist denkbar, dass die Ablenkeinheit 164b selbst ein weiteres Sammelelement und/oder ein weiteres Rückführelement aufweist.

Die Düseneinheit 14b, das Reinigungselement 146b, die Reservoireinheit 148b, die Mischereinheit 152b, die Medienzuführeinheit 60b, die Medienrückführeinheit 158b und die Ablenkeinheit 164b weisen eine schmutzabweisende Beschichtung auf. Sowohl das erste Düsenelement 16b und das erste Ventilelement 62b der Düseneinheit 14b, als auch die Mischkammer 154b der Mischereinheit 152b, als auch das Medienzuführelement 68b, das Adapterelement 70b und das Medien beförderungselement 156b der Medienzuführeinheit 60b, als auch das Sam melelement 160b und das Rückführelement 162b der Medienrückführeinheit 158b als auch das Ablenkelement 166b der Ablenkeinheit 164b, weisen die schmutzabweisende Beschichtung auf. Die schmutzabweisende Beschichtung ist als eine nanostrukturierte Beschichtung nach dem Lotusprinzip ausgebildet.

Innerhalb des Gehäuses 40b und angebracht auf einem Stützelement 72b der Medienauftragsvorrichtung 10b ist eine Elektronikeinheit 20b der Medienauf tragsvorrichtung 10b angeordnet. Die Elektronikeinheit 20b ist als eine Platine mit einer nicht weiter dargestellten Prozessoreinheit und einer nicht weiter dargestell ten Speichereinheit ausgebildet. Die Elektronikeinheit 20b ist dazu vorgesehen, die Medienausgabeeinheit 12b zu steuern und/oder zu regeln. Die Elektronikein heit 20b wird von der Energieversorgungseinheit 58b mit elektrischer Energie versorgt.

Die Medienauftragsvorrichtung 10b weist eine Kommunikationseinheit 74b auf. Die Kommunikationseinheit 74b ist innerhalb des Gehäuses 40b angeordnet. Die Kommunikationseinheit 74b ist als eine drahtlose Kommunikationseinheit ausge bildet. Die Kommunikationseinheit 74b ist als ein Bluetooth-Modul ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Kommunikationseinheit 74b als ein Funk- Modul, als eine lichtbasierte Kommunikationseinheit oder als eine kabelgebunde- ne Kommunikationseinheit ausgebildet ist. Die Kommunikationseinheit 74b weist eine Latenzzeit von weniger als 30 ms auf. Die Kommunikationseinheit 74b ist zu einem Austausch von elektronischen Daten mit der Steuer- und/oder Regelein heit und/oder einer anderen externen Einheit vorgesehen.

Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung 10b in einem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist.

Im Folgenden wird ein Verfahren zum Betrieb der Medienauftragsvorrichtung 10b beschrieben. In zumindest einem Verfahrensschritt werden/wird das erste Dü senelement 16b und/oder das erste Ventilelement 62b gereinigt. Hinsichtlich wei terer Verfahrensschritte des Verfahrens zum Betrieb der Medienauftragsvorrich tung 10b darf auf die vorhergehende Beschreibung der Medienauftragsvorrich tung 10b verwiesen werden, da diese Beschreibung analog auch auf das Verfah ren zu lesen ist und somit alle Merkmale hinsichtlich der Medienauftragsvorrich tung 10b auch in Bezug auf das Verfahren zum Betrieb der Medienauftragsvor richtung 10b als offenbart gelten.

Figur 9 zeigt eine Medienausgabeeinheit 12c einer weiteren alternativen Medien auftragsvorrichtung 10c in einer perspektivischen Darstellung. Die Medienausga beeinheit 12c weist eine Düseneinheit 14c auf. Die Düseneinheit 14c ist als eine Revolverdüseneinheit ausgebildet. Die Düseneinheit 14c weist vier Düsenele mente 16c, 106c, 108c, 110c auf. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Düseneinheit 14c zusätzlich vier Ventilelemente 62c, 118c, 120c, 122c auf. Grundsätzlich ist jedoch vorstellbar, dass die Düseneinheit 14c keine Ventilele mente 62c, 118c, 120c, 122c umfasst. Jeweils eines der Düsenelemente 16c, 106c, 108c, 110c ist in einer Medienauftragsrichtung 116c betrachtet hinter je weils einem der Ventilelemente 62c, 118c, 120c, 122c angeordnet. Ein erstes Düsenelement 16c ist mit einem ersten Ventilelement 62c durch ein erstes Zulei tungselement 64c verbunden. Ein zweites Düsenelement 106c ist mit einem zweiten Ventilelement 118c durch ein zweites Zuleitungselement 168c verbun den. Ein drittes Düsenelement 108c ist mit einem dritten Ventilelement 120c durch ein drittes Zuleitungselement 170c verbunden. Ein viertes Düsenelement 110c ist mit einem vierten Ventilelement 122c durch ein viertes Zuleitungsele- ment 172c verbunden. Durch eine Rotation der Düseneinheit 14c um eine in Richtung der Medienauftragsrichtung 116c gedachte Achse können das erste Düsenelement 16c und das erste Ventilelement 62c in einer Arbeitsstellung über führt werden und gleichzeitig können das dritte Düsenelement 108c und das drit te Ventilelement 120c in eine Reinigungsstellung überführt werden. In der Ar beitsstellung ist das erste Düsenelement 16c zu einer Medienausgabe vorgese hen. In der Reinigungsstellung ist das dritte Düsenelement 108c zu einer Reini gung durch ein nicht weiter dargestelltes Reinigungselement einer Reinigungs und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit vorgesehen. Eine Medienausgabe kann durch das erste Ventilelement 62c und durch das erste Düsenelement 16c erfolgen, während gleichzeitig eine Reinigung des dritten Ventilelements 120c und des dritten Düsenelements 108c erfolgt.

Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung 10c in einem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist.

Figur 10 zeigt eine Medienausgabeeinheit 12d einer weiteren alternativen Medi enauftragsvorrichtung lOd in einer schematischen Schnittdarstellung. Dargestellt ist ein Teil einer Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112d. Dargestellt sind außerdem ein erstes Ventilelement 62d und ein erstes Düsen element 16d einer Düseneinheit 14d. Das erste Düsenelement 16d ist direkt an dem ersten Ventilelement 62d angeordnet. Ein Medium wird dem ersten Ventil element 62d über ein Medienzuführelement 68d einer Medienzuführeinheit 60d zugeführt. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112d weist ein Aktuatorelement 174d, ein Stößelelement 176d und ein Membranele ment 178d zu einer Ausbringung des Mediums durch das erste Düsenelement 16d auf. Das Aktuatorelement 174d ist mit dem Stößelelement 176d wirkverbun den. Das Aktuatorelement 174d ist um das Stößelelement 176d herum angeord net. Das Stößelelement 176d ist mit dem Membranelement 178d wirkverbunden. Das Membranelement 178d ist an dem ersten Ventilelement 62d angeordnet.

Das in dem ersten Ventilelement 62d befindliche Medium kann mittels einer Be wegung des Membranelements 178d komprimiert werden. Das Medium kann aufgrund einer Kompression durch das erste Düsenelement 16d gedrückt und ausgebracht werden. Das Membranelement 178d wird durch eine Bewegung des Stößelelements 176d zu einer Bewegung angeregt. Das Stößelelement 176d wird durch das Aktuatorelement 174d zu einer Bewegung angeregt. Das Aktuato relement 174d ist als ein Magnetaktor ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass das Aktuatorelement 174d als ein Wirbelstromaktor oder als ein Piezoaktor aus gebildet ist. Das Aktuatorelement 174d wird von einer Elektronikeinheit der Medi enauftragsvorrichtung lOd gesteuert und/oder geregelt (hier nicht weiter darge stellt). Das erste Ventilelement 62d und das erste Düsenelement 16d sind durch ein nicht weiter dargestelltes Reinigungselement der Reinigungs- und/oder Ver schmutzungsvermeidungseinheit 112d reinigbar.

Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung lOd in einem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist.

Figur 11 zeigt eine Medienausgabeeinheit 12e einer weiteren alternativen Medi enauftragsvorrichtung lOe in einer schematischen Schnittdarstellung. Die Medi enausgabeeinheit 12e umfasst eine Düseneinheit 14e. Die Düseneinheit 14e weist ein erstes Ventilelement 62e auf. Das erste Ventilelement 62e ist als ein Magnetventil ausgebildet. Das erste Ventilelement 62e wird von einer Elektroni keinheit der Medienauftragsvorrichtung lOe gesteuert und/oder geregelt (hier nicht weiter dargestellt). Dem ersten Ventilelement 62e wird ein Medium über ein Medienzuführelement 68e einer Medienzuführeinheit 60e zugeführt. Das Medium wird dem ersten Ventilelement 62e unter einem Überdruck zugeführt. Die Düsen einheit 14e weist ein erstes Düsenelement 16e auf. Das erste Düsenelement 16e ist direkt an dem ersten Ventilelement 62e angeordnet. Das erste Düsenelement 16e ist dazu vorgesehen, das unter Überdruck stehende Medium bei einer Betä tigung des ersten Ventilelements 62e auszugeben. Das erste Ventilelement 62e und das erste Düsenelement 16e sind durch ein nicht weiter dargestelltes Reini gungselement einer Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit der Medienauftragsvorrichtung lOe reinigbar.

Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung lOe in einem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist. Figur 12 zeigt einen Teil eines alternativen Auftragssystems 22f in einer perspek tivischen Schnittdarstellung. Das Auftragssystem 22f umfasst eine Medienauf tragsvorrichtung lOf und eine Sprühdoseneinheit 180f. Die Sprühdoseneinheit 180f umfasst eine weitere Düseneinheit 182f. Die weitere Düseneinheit 182f weist ein weiteres Düsenelement und ein weiteres Ventilelement 184f auf. Eine Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit 112f der Medienauf tragsvorrichtung lOf weist eine Aktuatoreinheit 186f auf. Die Aktuatoreinheit 186f ist dazu vorgesehen, das weitere Ventilelement 184f zu einer Ausbringung des Mediums durch das weitere Düsenelement zu betätigen. Das weitere Düsenele ment ist nicht weiter dargestellt. Die Sprühdoseneinheit 180f ist als eine Sprüh dose ausgebildet. Die Sprühdoseneinheit 180f enthält das Medium. Zusätzlich enthält die Sprühdoseneinheit 180f ein gelöstes Aerosol. Die Sprühdoseneinheit 180f weist ein weiteres Befestigungselement 188f zu einer Befestigung an einer Anbindungs- und/oder Befestigungseinheit der Medienauftragsvorrichtung lOf auf. Das weitere Befestigungselement 188f ist als ein Klemmverschluss ausge bildet. Die Aktuatoreinheit 186f weist ein weiteres Stößelelement 190f auf. Das weitere Stößelelement 190f ist zu einer Betätigung des weiteren Ventilelements 184f vorgesehen. Das weitere Stößelelement 190f ist in einem an der Medienauf tragsvorrichtung lOf montierten Zustand der Sprühdoseneinheit 180f mit dem weiteren Ventilelement 184f wirkverbunden. Die Aktuatoreinheit 186f umfasst ein weiteres Aktuatorelement 192f. Das weitere Aktuatorelement 192f ist zu einer Anregung des weiteren Stößelelements 190f vorgesehen. Das weitere Aktuato relement 192f ist um das weitere Stößelelement 190f herum angeordnet. Das weitere Aktuatorelement 192f ist als ein Magnetaktor ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das weitere Aktuatorelement 192f als ein Wirbelstromaktor oder als ein Piezoaktor ausgebildet ist. Die Aktuatoreinheit 186f wird von einer Elekt ronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung lOf gesteuert und/oder geregelt (hier nicht weiter dargestellt).

Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung lOf in einem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist.

Figur 13 zeigt eine Explosionsansicht eines Teils einer Medienausgabeeinheit 12g einer weiteren alternativen Medienauftragsvorrichtung 10g in einer perspek- tivischen Darstellung. Die Medienausgabeeinheit 12g umfasst eine Düseneinheit 14g und einen Behälter 46g zu einer Aufnahme eines Mediums. Die Medienaus gabeeinheit 12g umfasst einen Deckel 194g zu einem Verschluss des Behälters 46g. Die Düseneinheit 14g ist als eine Oszillationsdüseneinheit, insbesondere als eine Piezodüseneinheit, ausgebildet. Die Düseneinheit 14g weist zumindest eine Oszillationsmembran 124g zu einer Ausgabe eines Mediums und zumindest ein Anregungselement 126g zu einer schwingenden Anregung der Oszillations membran 124g, insbesondere in einem Ultraschallfrequenzbereich, auf. Die Dü seneinheit 14g ist als eine Ultraschalldüseneinheit ausgebildet. Die Oszillations membran 124g der Düseneinheit 14g ist zu einer Schwingung in einem Ultra schallfrequenzbereich anregbar. Die Düseneinheit 14g ist zumindest abschnitts weise an dem Behälter 46g zur Aufnahme eines Mediums angeordnet. Die Dü seneinheit 14g, insbesondere die Oszillationsmembran 124g der Düseneinheit 14g, bildet eine Seitenwandung 196g des Behälters 46g zur Aufnahme eines Mediums zumindest abschnittsweise aus. Die Oszillationsmembran 124g über deckt eine Zuführöffnung 198g in der Seitenwandung 196g des Behälters 46g.

Die Medienausgabeeinheit 12g umfasst ein Medientransportelement 200g, das zu einem Transport eines Mediums aus dem Behälter 46g zu der Oszillations membran 124g vorgesehen ist. Das Medientransportelement 200g ist zylinder förmig ausgebildet. Das Medientransportelement 200g erstreckt sich innerhalb der Zuführöffnung 198g und des Behälters 46g. Das Medientransportelement 200g ist saugfähig ausgebildet und funktioniert nach einem Dochtprinzip, um der Oszillationsmembran 124g ein Medium zuzuführen. Alternativ ist vorstellbar, dass das Medientransportelement 200g nach einem Schwammprinzip funktioniert. Die Düseneinheit 14g ist zu einer Ausgabe einer Mehrzahl von verschiedenen Medi en vorgesehen, wie beispielsweise Schmiermittel, Scheibenentfrostungsmittel, Sprühkleber, Schimmelentferner, Insektenschutz, Visibility Spray, AdBlue, Pfle gemittel, Reinigungsmittel, Kühlmittel, Wasser, Bratensoße o. dgl.

Die Düseneinheit 14g ist zu einer Ausgabe eines Mediums dazu vorgesehen, das Medium zumindest teilweise zu vernebeln. Eine die Düseneinheit 14g umfassen de Medienauftragsvorrichtung 10g ist zu einer Erzeugung eines Sprühbilds, bei spielsweise mittels Ausgabe einer Sprühfarbe vorgesehen. Es ist aber auch vor stellbar, dass die Medienauftragsvorrichtung 10g zu einem Einsatz in einem Fahrzeug vorgesehen ist, wobei die Düseneinheit 14g beispielsweise zu einer Ausgabe von AdBlue zur Abgasnachbehandlung, zur Ausgabe von Reinigungs mitel in einem Innenraum des Fahrzeugs o. dgl. vorgesehen ist, dass die Medi enauftragsvorrichtung 10g zu einem Einsatz in einem Haushaltsgerät, beispiel haft in einem Kühlschrank, einer Kaffeemaschine, einem Backofen, einem Wischroboter oder einem Duschkopf bzw. Wasserhahn vorgesehen ist, wobei die Düseneinheit 14g beispielsweise zu einer automatischen Ausgabe von Reini gungsmitel, Wassernebel, Bratensoße o. dgl. vorgesehen ist, oder dass die Me dienauftragsvorrichtung 10g zu einem Einsatz an einer Werkzeugmaschine vor gesehen ist, wobei die Düseneinheit 14g beispielsweise zu einer Ausgabe von Kühlmitel, Schmiermitel o. dgl. vorgesehen ist.

Die Düseneinheit 14g ist mit einer Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermei dungseinheit der Medienauftragsvorrichtung 10g wirkverbunden (hier nicht weiter dargestellt). Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit ist zu einer Reinigung der Oszillationsmembran 124g, insbesondere einer Vielzahl von Mediendurchtritsöffnungen 130g der Oszillationsmembran 124g, vorgesehen. Alternativ ist denkbar, dass die Düseneinheit 14g die Reinigungs- und/oder Ver schmutzungsvermeidungseinheit zumindest teilweise ausbildet.

Die Oszillationsmembran 124g ist zumindest teilelastisch ausgebildet, insbeson dere zu Schwingungen anregbar. Die Oszillationsmembran 124g weist eine Mehrzahl von Mediendurchtritsöffnungen 130g auf, durch die ein Medium aus- bringbar ist. Die Mediendurchtritsöffnungen 130g sind als eine Perforation bzw. Lochung der Oszillationsmembran 124g ausgebildet. Die Oszillationsmembran 124g ist als eine Ultraschallmembran ausgebildet. Die Oszillationsmembran 124g ist als eine Ultraschallplate ausgebildet. Die Oszillationsmembran 124g bildet zumindest im Wesentlichen ein Düsenelement 16g der Düseneinheit 14g aus.

Die Oszillationsmembran 124g ist in einer Haupterstreckungsebene 202g der Oszillationsmembran 124g betrachtet kreisflächenförmig ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Oszillationsmembran 124g in der Haupterstreckungsebene 202g der Oszillationsmembran 124g betrachtet ellipsenflächenförmig, polygonal, beispielsweise quadratflächenförmig oder dreiecksflächenförmig, o. dgl. ausge bildet ist. Das Anregungselement 126g ist an der Oszillationsmembran 124g angeordnet, insbesondere mit der Oszillationsmembran 124g wirkverbunden. Das Anre gungselement 126g ist dazu vorgesehen, die Oszillationsmembran 124g zu einer Schwingung zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungs ebene 202g der Oszillationsmembran 124g anzuregen. Die Oszillationsmembran 124g und das Anregungselement 126g sind derart ausgebildet, dass die Oszilla tionsmembran 124g in Folge einer Anregung quer zu der Haupterstreckungsebe ne 202g der Oszillationsmembran 124g das Medientransportelement 200g be rührt und von dem Medientransportelement 200g einen Teil eines Mediums auf nimmt und durch eine folgende Bewegung der Oszillationsmembran 124g in ei ner von dem Behälter 46g zur Aufnahme eines Mediums abgewandten Richtung das Medium durch die Mediendurchtrittsöffnungen 130g ausgibt, insbesondere herausschleudert. Alternativ ist denkbar, dass die Medienausgabeeinheit 12g frei von einem Medientransportelement 200g ausgebildet ist und dass die Oszillati onsmembran 124g und das Anregungselement 126g derart ausgebildet sind, dass sich die Oszillationsmembran 124g in Folge einer Anregung quer zu der Haupterstreckungsebene 202g der Oszillationsmembran 124g zumindest teilwei se in ein Medium hineindehnt, beispielhaft innerhalb des Behälters 46g zur Auf nahme des Mediums, an dem die Oszillationsmembran 124g angeordnet ist, da bei einen Teil des Mediums aufnimmt und durch eine folgende Bewegung der Oszillationsmembran 124g in einer von dem Behälter 46g abgewandten Richtung das Medium durch die Mediendurchtrittsöffnungen 130g ausgibt, insbesondere herausschleudert.

Die Düseneinheit 14g ist insbesondere zu einer Ausgabe, insbesondere einem Drucken, von Medienauftragspunkten mit einer Ausgabefrequenz von zumindest 50 Medienauftragspunkten pro Sekunde, bevorzugt mit einer Ausgabefrequenz von zumindest 100 Medienauftragspunkten pro Sekunde und besonders bevor zugt mit einer Ausgabefrequenz von zumindest 200 Medienauftragspunkten pro Sekunde vorgesehen. Das Anregungselement 126g ist insbesondere zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran 124g mit einer Anregungsfre quenz von zumindest 1 kHz, bevorzugt mit einer Anregungsfrequenz von zumin dest 16 kHz, besonders bevorzugt mit einer Anregungsfrequenz von zumindest 20 kHz und ganz besonders bevorzugt mit einer Anregungsfrequenz von zumin dest 130 kHz vorgesehen. Insbesondere ist das Anregungselement 126g zu ei- ner schwingenden Anregung der Oszillationsmembran 124g mit einer Anre gungsfrequenz von höchstens 200 kHz vorgesehen. Das Anregungselement 126g ist zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran 124g mit einer vorbestimmten, bevorzugt einstellbaren, Wellenform vorgesehen, bei spielsweise mit einer Sinus-Wellenform, mit einer Dreiecks-Wellenform, mit einer Sägezahn-Wellenform oder mit einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll er scheinenden Wellenform. Dem Anregungselement 126g ist eine gewünschte Anregungsfrequenz und/oder Wellenform durch eine hier nicht weiter dargestellte Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung 10g vorgebbar, insbesondere durch Anlegen einer elektrischen Spannung an das Anregungselement 126g.

Das Anregungselement 126g ist als ein Piezokristall ausgebildet. Ein Piezokristall ändert in Folge eines Anlegens einer elektrischen Spannung an den Piezokristall seine Form, was durch eine mechanische Kopplung des Piezokristalls mit der Oszillationsmembran 124g zu einer Schwingung der Oszillationsmembran 124g führt. Alternativ ist vorstellbar, dass das Anregungselement 126g als ein MEMS- Aktor, als ein Ultraschallkonverter o. dgl. ausgebildet ist.

Das Anregungselement 126g ist entlang eines zumindest im Wesentlichen kom pletten maximalen Umfangs der Oszillationsmembran 124g zumindest im We sentlichen ringförmig an der Oszillationsmembran 124g angeordnet. Insbesonde re ist das Anregungselement 126g entlang zumindest 60 % des maximalen Um fangs der Oszillationsmembran 124g, bevorzugt entlang zumindest 75 % des maximalen Umfangs der Oszillationsmembran 124g, besonders bevorzugt ent lang zumindest 90 % des maximalen Umfangs der Oszillationsmembran 124g und ganz besonders bevorzugt entlang des kompletten maximalen Umfangs der Oszillationsmembran 124g zumindest im Wesentlichen ringförmig an der Oszilla tionsmembran 124g angeordnet. Das Anregungselement 126g ist entlang des zumindest im Wesentlichen kompletten maximalen Umfangs der Oszillations membran 124g mechanisch mit der Oszillationsmembran 124g gekoppelt. Die Oszillationsmembran 124g ist entlang des zumindest im Wesentlichen komplet ten maximalen Umfangs der Oszillationsmembran 124g an dem Anregungsele ment 126g befestigt. Das Anregungselement 126g begrenzt eine Erstreckung der Oszillationsmembran 124g in der Haupterstreckungsebene 202g der Oszillati onsmembran 124g. Das Anregungselement 126g ist als ein Piezoring ausgebil det. Alternativ ist denkbar, dass das Anregungselement 126g als ein MEMS-Ring o. dgl. ausgebildet ist. Die Düseneinheit 14g weist einen Befestigungsring 204g auf. Der Befestigungsring 204g ist dazu vorgesehen, die Oszillationsmembran 124g und das Anregungselement 126g, insbesondere das Anregungselement 126g, an dem die Oszillationsmembran 124g befestigt ist, an dem Behälter 46g zu befestigen. Alternativ ist denkbar, dass das Anregungselement 126g und/oder die Oszillationsmembran 124g unmittelbar an dem Behälter 46g befestigbar sind.

Die Oszillationsmembran 124g weist zumindest ein Perforationsraster 128g von Mediendurchtrittsöffnungen 130g auf, das derart ausgebildet ist, dass mittels der Düseneinheit 14g Medienauftragspunkte erzeugbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen. Das Perforationsraster 128g von Me diendurchtrittsöffnungen 130g ist derart ausgebildet, dass mittels der Düsenein heit 14g Medienauftragspunkte druckbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen. Insbesondere weist die Oszillationsmembran 124g zumindest ein Perforationsraster 128g von Mediendurchtrittsöffnungen 130g auf, das derart ausgebildet ist, dass mittels der Düseneinheit 14g in einem Abstand der Düseneinheit 14g von höchstens 50 cm von einer hier nicht weiter dargestell ten Oberfläche, auf die eine Medienausgabe erfolgt, bevorzugt in einem Abstand der Düseneinheit 14g von höchstens 35 cm von der Oberfläche, besonders be vorzugt in einem Abstand der Düseneinheit 14g von höchstens 20 cm von der Oberfläche und ganz besonders bevorzugt in einem Abstand der Düseneinheit 14g von höchstens 10 cm von der Oberfläche Medienauftragspunkte erzeugbar sind, die einen maximalen Durchmesser größer als 1 mm aufweisen. Insbeson dere zu einem Drucken von Medienauftragspunkten weist die Düseneinheit 14g einen Abstand von höchstens 1 cm von einer zu bedruckenden Oberfläche, be vorzugt von höchstens 5 mm von einer zu bedruckenden Oberfläche und beson ders bevorzugt von höchstens 3 mm von einer zu bedruckenden Oberfläche auf. Das Perforationsraster 128g ist als ein Bereich der Oszillationsmembran 124g ausgebildet, in dem die Mediendurchtrittsöffnungen 130g angeordnet sind. Das Perforatio ns raste r 128g kann, insbesondere abhängig von einer zu erzeugenden Form von Medienauftragspunkten, unterschiedliche Formen aufweisen. In Figur 13 ist das Perforatio ns raste r 128g hexagonal ausgebildet. Alternativ ist vorstell bar, dass das Perforationsraster 128g kreisförmig, ellipsenförmig, oval, polygo nal, beispielhaft quadratisch, rhombisch, dreieckig oder trapezoid, halbkreisför mig o. dgl. ausgebildet ist. Das Perforationsraster 128g ist in einem Zentralbe- reich der Oszillationsmembran 124g angeordnet. Der Zentralbereich der Oszilla tionsmembran 124g ist ein Bereich um einen Mittelpunkt, insbesondere in der Haupterstreckungsebene 202g der Oszillationsmembran 124g, der Oszillations membran 124g.

Die Mediendurchtrittsöffnungen 130g weisen Durchmesser auf, die zumindest dreimal so groß wie eine maximale Partikelgröße eines auszugebenden Mediums ausgebildet sind. Die Mediendurchtrittsöffnungen 130g erstrecken sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene 202g der Oszillati onsmembran 124g durch die Oszillationsmembran 124g. Die Mediendurchtritts öffnungen 130g können zylinderförmig, kegelstumpfförmig o. dgl. ausgebildet sein. Die Mediendurchtrittsöffnungen 130g sind äquidistant zueinander angeord net. Die Oszillationsmembran 124g weist insbesondere eine Dichte von Medien durchtrittsöffnungen 130g von zumindest 1 Mediendurchtrittsöffnung 130g pro mm 2 , bevorzugt von zumindest 5 Mediendurchtrittsöffnungen 130g pro mm 2 , be sonders bevorzugt von zumindest 10 Mediendurchtrittsöffnungen 130g pro mm 2 und ganz besonders bevorzugt von zumindest 20 Mediendurchtrittsöffnungen 130g pro mm 2 auf. Eine zu einer sprühenden Ausgabe und/oder zu einer Verneb lung eines Mediums vorgesehene Düseneinheit 14g kann vorzugsweise eine Oszillationsmembran 124g umfassen, die eine Dichte von Mediendurchtrittsöff nungen 130g von zumindest 80 Mediendurchtrittsöffnungen 130g pro mm 2 auf weist. Die Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit ist dazu vorgesehen, die Mediendurchtrittsöffnungen 130g zu reinigen, insbesondere bei einer Verstopfung die Mediendurchtrittsöffnungen 130g freizuspülen, freizublasen o. dgl.

Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung 10g in einem Auftragssystem 22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist.

Figur 14 zeigt unterschiedliche Ausführungsformen eines alternativen Perforati onsrasters 128g’ der Medienausgabeeinheit 12g aus Fig. 13 in einer schemati schen Darstellung. Beispielhaft sind 24 verschiedene Ausführungsformen des Perforationsrasters 128g’ dargestellt. Das Perforationsraster 128g’ kann bei spielsweise als ein Kreis 206g’, als ein gleichseitiges Dreieck 208g’, als ein Quadrat 210g’, als ein Pentagon 212g’, als eine Ellipse 214g’, als ein gleich schenkliges Dreieck 216g’, als ein Rechteck 218g’, als ein Heptagon 220g’, als ein Rhombus 222g’, als ein Oval 224g’, als ein gestauchtes gleichschenkliges Dreieck 226g’, als ein Parallelogram 228g’, als ein Octagon 230g’, als ein krumm liniges Dreieck 232g’, als ein Halbkreis 234g’, als ein rechtwinkliges Dreieck 236g’, als ein gleichschenkliges Trapez 238g’, als ein Nonagon 240g’, als ein Vierpass 242g’, als eine Mondsichel 244g’, als ein Drachen 246g’, als ein Trapez 248g’, als ein Decagon 250g’, als ein Pentagram 252g’ o. dgl. ausgebildet sein.

Figur 15 zeigt ein weiteres alternatives Auftragssystem 22h in einer schemati schen Darstellung. Das Auftragssystem 22h umfasst eine Medienauftragsvorrich tung 10h und eine mit der Medienauftragsvorrichtung 10h koppelbare Wechsel reservoirvorrichtung 134h. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h ist in Figur 15 in einem mit der Medienauftragsvorrichtung 10h entkoppelten Zustand darge stellt. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h ist enlang einer ersten Pfeilrichtung 254h zumindest abschnittsweise in die Medienauftragsvorrichtung 10h schiebbar. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h weist zumindest eine Oszillationsmemb ran 136h zu einer Ausgabe eines Mediums auf, wobei die Oszillationsmembran 136h mittels zumindest eines Anregungselements 138h der Wechselreservoirvor richtung 134h und/oder der Medienauftragsvorrichtung 10h, insbesondere in ei nem Ultraschallfrequenzbereich, schwingend anregbar ist. Die Medienauftrags vorrichtung 10h weist zumindest eine Fixiereinheit 256h zu einer, insbesondere kraft- und/oder formschlüssigen, Kopplung mit der Wechselreservoirvorrichtung 134h auf. Die Fixiereinheit 256h ist zu einer Pressverbindung mit der Wechselre servoirvorrichtung 134h, insbesondere der Oszillationsmembran 136h der Wech selreservoirvorrichtung 134h mit einem Gehäuse 40h der Medienauftragsvorrich tung 10h, vorgesehen. Die Fixiereinheit 256h weist zumindest einen Betäti gungshebel 258h auf, der zu einer Fixierung der Wechselreservoirvorrichtung 134h, insbesondere der Oszillationsmembran 136h der Wechselreservoirvorrich tung 134h, an dem Gehäuse 40h der Medienauftragsvorrichtung 10h vorgesehen ist. Zu einer Fixierung der Wechselreservoirvorrichtung 134h ist der Betätigungs hebel 258h entlang einer zweiten Pfeilrichtung 260h schwenkbar. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Fixiereinheit 256h zu einer Klemmverbindung, zu einer Schraubverbindung, zu einer Unterdruckverbindung oder zu einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verbindung mit der Wechselreser- voirvorrichtung 134h vorgesehen ist. Insbesondere ist die Fixiereinheit 256h zu einer Fixierung der Wechselreservoirvorrichtung 134h, insbesondere der Oszilla tionsmembran 136h der Wechselreservoirvorrichtung 134h, mit einer Haltekraft, insbesondere einer Presskraft, von zumindest 5 N, bevorzugt von zumindest 7 N und besonders bevorzugt von zumindest 10 N, insbesondere an dem Gehäuse 40h der Medienauftragsvorrichtung 10h, vorgesehen.

Figur 16 zeigt das weitere alternative Auftragssystem 22h aus Fig. 15 in einer weiteren schematischen Darstellung. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h ist in Figur 16 in einem mit der Medienauftragsvorrichtung 10h gekoppelten Zustand dargestellt. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h ist mittels der Fixiereinheit 256h an dem Gehäuse 40h der Medienauftragsvorrichtung 10h fixiert.

Figur 17 zeigt die Wechselreservoirvorrichtung 134h des weiteren alternativen Auftragssystems 22h aus Fig. 15 in einer weiteren schematischen Darstellung. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h weist zumindest einen Wechselbehälter 262h zu einer Aufnahme eines Mediums auf. Der Wechselbehälter 262h ist zu mindest im Wesentlichen fluiddicht ausgebildet. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h, insbesondere der Wechselbehälter 262h, ist zu einer Einmalnutzung vor gesehen. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h, insbesondere der Wechselbe hälter 262h, ist nach einer vollständigen Entleerung zu einer Entsorgung vorge sehen. Alternativ ist denkbar, dass die Wechselreservoirvorrichtung 134h wieder verwendbar ausgebildet ist, insbesondere dass der Wechselbehälter 262h wie- derbefüllbar ausgebildet ist. Der Wechselbehälter 262h weist insbesondere ein maximales Volumen zu einer Aufnahme eines Mediums von höchstens 125 ml, bevorzugt von höchstens 100 ml und besonders bevorzugt von höchstens 75 ml auf. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h weist zumindest eine Füllstandsan zeige 264h zu einer Anzeige eines Restvolumens und/oder einer Farbe eines Mediums in dem Wechselbehälter 262h auf. Die Füllstandsanzeige 264h ist als ein zumindest teiltransparenter Teilbereich des Wechselbehälters 262h, insbe sondere als ein Sichtfenster, ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Füll standsanzeige 264h als ein Füllstandssensor, beispielsweise mit einer optischen, akustischen und/oder haptischen Ausgabe, ausgebildet ist. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h umfasst die einzelne Oszillationsmembran 136h, die insbesondere hinsichtlich eines Durchmessers, eines Materials, einer Materialstärke, einer Anzahl und/oder Anordnung von Mediendurchtrittsöffnungen der Oszillationsmembran 136h, eines Durchmessers und/oder einer Form der Mediendurchtrittsöffnungen o. dgl. auf ein in dem Wechselbehälter 262h befindli ches Medium abgestimmt ist. Alternativ ist denkbar, dass die Wechselreservoir vorrichtung 134h eine Mehrzahl von Oszillationsmembranen 136h aufweist. Die Oszillationsmembran 136h der Wechselreservoirvorrichtung 134h ist zumindest im Wesentlichen analog zu der vorhergehend beschriebenen Oszillationsmemb ran 124g der Düseneinheit 14g der Medienauftragsvorrichtung 10g des in Figur 13 dargestellten Ausführungsbeispiels ausgebildet. Insbesondere darf hinsichtlich einer Ausbildung und/oder Funktionsweise der Oszillationsmembran 136h der Wechselreservoirvorrichtung 134h auf die Beschreibung der Oszillationsmemb ran 124g der Düseneinheit 14g der Medienauftragsvorrichtung 10g des in Figur 13 dargestellten Ausführungsbeispiels verwiesen werden. Die Oszillationsmemb ran 136h der Wechselreservoirvorrichtung 134h bildet in einem an der Medien auftragsvorrichtung 10h angeordneten Zustand der Wechselreservoirvorrichtung 134h zumindest teilweise ein Düsenelement 16h der Medienauftragsvorrichtung 10h aus. Die Oszillationsmembran 136h ist an dem Wechselbehälter 262h ange ordnet, bildet insbesondere zumindest abschnittsweise eine Wandung des Wechselbehälters 262h aus. Die Oszillationsmembran 136h steht in Kontakt mit einem in dem Wechselbehälter 262h befindlichen Medium (vgl. Figur 18). Der Oszillationsmembran 136h wird in einem Benutzungszustand der Wechselreser voirvorrichtung 134h ein Medium durch eine auf das Medium wirkende Schwer kraft zugeführt. Die Oszillationsmembran 136h, insbesondere die Mediendurch trittsöffnungen der Oszillationsmembran 136h (hier nicht weiter dargestellt), ist/sind derart ausgebildet, dass die Oszillationsmembran 136h den Wechselbe hälter 262h in einem anregungsfreien Zustand zumindest im Wesentlichen fluid dicht abdichtet. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Wechselreser voirvorrichtung 134h zumindest ein Abdichtelement, beispielsweise eine vor die Oszillationsmembran 136h bewegbare Klappe, umfasst, das zu einer zumindest im Wesentlichen fluiddichten Abdichtung des Wechselbehälters 262h vorgesehen ist. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h weist zumindest ein Anregungselement 138h, insbesondere einen Piezoring, auf. Das Anregungselement 138h ist zu mindest im Wesentlichen analog zu dem vorhergehend beschriebenen Anre gungselement 126g der Düseneinheit 14g der Medienauftragsvorrichtung 10g des in Figur 13 dargestellten Ausführungsbeispiels ausgebildet. Insbesondere darf hinsichtlich einer Ausbildung und/oder Funktionsweise des Anregungsele ments 138h der Wechselreservoirvorrichtung 134h auf die Beschreibung des Anregungselements 126h der Düseneinheit 14g der Medienauftragsvorrichtung 10g des in Figur 13 dargestellten Ausführungsbeispiels verwiesen werden. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h weist zumindest einen elektrischen Kontakt zu einer Ansteuerung und/oder einer Energieversorgung des Anregungselements 138h der Wechselreservoirvorrichtung 134h durch die Medienauftragsvorrichtung 10h, insbesondere durch eine Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung 10h, auf (hier nicht dargestellt). Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung 10h zumindest ein Anregungselement zu einer schwingenden Anregung der Oszillationsmembran 136h der Wechselreservoir vorrichtung 134h umfasst. Insbesondere kann die Wechselreservoirvorrichtung 134h in einer solchen Ausbildungsform zumindest einen mechanischen Kontakt, insbesondere eine Kontaktfläche, umfassen, der insbesondere dazu vorgesehen ist, das Anregungselement der Medienauftragsvorrichtung 10h schwingungsme chanisch mit der Oszillationsmembran 136h der Wechselreservoirvorrichtung 134h zu koppeln.

Figur 18 zeigt die Wechselreservoirvorrichtung 134h aus Fig. 17 in einer schema tischen Schnittdarstellung. Die Wechselreservoirvorrichtung 134h ist im Vergleich zu Figur 17 um 90° gedreht abgebildet. Es ist eine Fluidoberfläche 266h eines in dem Wechselbehälter 262h befindlichen Fluids zu erkennen. Die Wechselreser voirvorrichtung 134h weist zumindest eine Identifikationseinheit 140h zu einer mechanischen, optischen, elektronischen und/oder elektromagnetischen Identifi kation durch zumindest eine Detektionseinheit 142h der Medienauftragsvorrich tung 10h auf (vgl. Figur 16). Die Identifikationseinheit 140h ist dazu vorgesehen, der Detektionseinheit 142h zumindest eine Identifikationskenngröße bereitzustel len, die die Wechselreservoirvorrichtung 134h eindeutig identifiziert. Die Detekti onseinheit 142h ist dazu vorgesehen, anhand der Identifikationskenngröße auf Parameter der Wechselreservoirvorrichtung 134h, wie beispielhaft ein maximales Volumen des Wechselbehälters 262h, ein in dem Wechselbehälter 262h enthal tenes Medium, eine Ausbildung der Oszillationsmembran 136h, eine Ausbildung des Anregungselements 138h o. dgl., zu schließen. Zu jeder bekannten Identifi kationskenngröße können die entsprechenden Parameter der Wechselreservoir vorrichtung 134h in einer Speichereinheit der Detektionseinheit 142h und/oder der Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung 10h hinterlegt sein. Alternativ ist vorstellbar, dass die Identifikationseinheit 140h dazu vorgesehen ist, der De tektionseinheit 142h alle Parameter der Wechselreservoirvorrichtung 134h be reitzustellen. Unterschiedliche Wechselreservoirvorrichtungen 134h können zur Aufnahme unterschiedlicher Medien, insbesondere aus einem Lebensmittelbe reich, beispielsweise Fett, Öl, Schokolade oder Tortenguss, aus einem Reini gungsbereich, beispielsweise, Spezialreiniger, Imprägniermittel, Glasreiniger o- der Raumduft, aus einem Pflanzenpflegebereich, beispielsweise Planzenschutz mittel oder Düngemittel, aus einem Gesundheits- und/oder Hygienebereich, bei spielsweise Desinfektionsmittel oder Sprühpflaster, aus einem Kosmetikbereich, wie beispielsweise Duschgel, Flüssigseife, Sonnenschutz oder Make-Up, oder aus anderen Bereichen, wie beispielsweise Klebstoff, Schmiermittel oder Sprühfolie, ausgebildet sein. Beispielhaft ist denkbar, dass die Identifikationsein heit 140h in Abhängigkeit von verschiedenen in dem Wechselbehälter 262h be findlichen Medien zu einer Bereitstellung von verschiedenen Identifikationskenn größen vorgesehen ist.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Identifikationseinheit 140h beispiel haft zu einer elektromagnetischen Identifikation vorgesehen. Die Identifikations einheit 140h umfasst zu einer elektromagnetischen Identifikation zumindest ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvorrichtung 134h verschiedenes, von der Detektionseinheit 142h elektromagnetisch erfass bares elektromagnetisches Identifikationselement 268h. Das elektromagnetische Identifikationselement 268h ist als ein Magnetstreifen ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das elektromagnetische Identifikationselement 268h als ein Ra diofrequenzsender, als eine magnetische Farbe o. dgl. ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich zu einer elektromagnetischen Identifikation ist denkbar, dass die Identifikationseinheit 140h zu einer mechanischen, einer optischen und/oder ei ner elektronischen Identifikation vorgesehen ist. Insbesondere kann die Identifi kationseinheit 140h zu einer mechanischen Identifikation zumindest ein von der Detektionseinheit 142h mechanisch erfassbares mechanisches Identifikations element umfassen. Das mechanische Identifikationselement kann insbesondere als ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvor richtung 134h verschieden langer Betätigungsstift, als eine in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvorrichtung 134h verschieden straffe Druckfeder o. dgl. ausgebildet sein. Insbesondere kann die Identifikations einheit 140h zu einer optischen Identifikation zumindest ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvorrichtung 134h verschiede nes, von der Detektionseinheit 142h optisch erfassbares optisches Identifikati onselement umfassen. Das optische Identifikationselement kann insbesondere als eine optische Kodierung, beispielhaft als QR-Code, als Strichcode o. dgl., als eine Klarschrift, als ein Farbcode, als ein Formcode oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes optisches Identifikationselement ausgebil det sein. Alternativ oder zusätzlich zu der Detektionseinheit 142h ist denkbar, dass eine Steuer- und/oder Regeleinheit des Auftragssystems 22h, insbesondere eine Erfassungsvorrichtung der Steuer- und/oder Regeleinheit, zu einer Identifi kation der Wechselreservoirvorrichtung 134h, insbesondere durch ein Scannen eines optischen Identifikationselements der Identifikationseinheit 140h, vorgese hen ist. Insbesondere kann die Identifikationseinheit 140h zu einer elektronischen Identifikation zumindest ein in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern der Wechselreservoirvorrichtung 134h verschiedenes, von der Detektionseinheit 142h elektronisch erfassbares elektronisches Identifikationselement umfassen. Das elektronische Identifikationselement kann insbesondere als ein elektroni scher Kontakt, als ein Mikrochip oder als ein anderes, einem Fachmann als sinn voll erscheinendes elektronisches Identifikationselement ausgebildet sein. Die Elektronikeinheit der Medienauftragsvorrichtung 10h ist in Abhängigkeit von einer Identifikation der Wechselreservoirvorrichtung 134h zu einer Einstellung von Pa rametern der Medienauftragsvorrichtung 10h vorgesehen.

Die Wechselreservoirvorrichtung 134h weist zumindest eine Aufsaugeinheit 144h auf, die dazu vorgesehen ist, ein unkontrolliertes Auslaufen des Mediums zu ver hindern. Die Aufsaugeinheit 144h ist dazu vorgesehen, ein Auslaufen des Medi ums aus dem Wechselbehälter 262h, insbesondere verschieden von einer Aus gabe durch die Oszillationsmembran 136h, zu verhindern, beispielsweise im Fal le eines Defekts oder eines Lecks des Wechselbehälters 262h. Die Aufsaugein- heit 144h ist in einem Innenraum 270h des Wechselbehälters 262h angeordnet. Alternativ ist denkbar, dass die Aufsaugeinheit 144h, insbesondere automatisch, in dem Innenraum 270h des Wechselbehälters 262h anordenbar ist. Die Aufsau geinheit 144h ist zumindest teilweise aus einem saugfähigen Material ausgebil- det. Die Aufsaugeinheit 144h ist dazu vorgesehen, das Medium zumindest teil weise aufzunehmen, insbesondere aufzusaugen, insbesondere nach einem Dochtprinzip oder einem Schwammprinzip. Die Aufsaugeinheit 144h ist als ein Schwamm ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Aufsaugeinheit 144h als ein Sauger o. dgl. ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass eine Reinigungs- und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit der Medienauf tragsvorrichtung 10h, insbesondere eine Medienrückführeinheit der Reinigungs und/oder Verschmutzungsvermeidungseinheit, dazu vorgesehen ist, ein unkon trolliertes Auslaufen des Mediums zu verhindern (hier nicht dargestellt). Es ist denkbar, dass die Medienauftragsvorrichtung lOf in einem Auftragssystem

22a gemäß eines in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiels, insbesondere mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 24a, verwendbar ist.