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Title:
MELTING FURNACE HAVING AN INFINITE FURNACE CAMPAIGN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/040486
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to methods and to devices for a melting furnace, or for the conveying lines of the product to be melted, having an infinite life (furnace campaign). The same is achieved by means of the continuous/periodic, e.g. cyclic, exchange, in the optimum case, of all of the components surrounding the furnace interior/melting space, or surrounding the conveying lines, in that the components can be arranged/placed next to each other in a modular manner and that said components move in a certain direction while new individual parts are added at one of the free ends of the respective assembly and while worn/used individual parts are removed at the other free end of the respective assembly. For this purpose the individual components are held and/or moved by suitable receptacles, wherein the furnace interior/melting chamber remains stationary.

Inventors:
GEIB, Uwe (Froschholzstr. 7, Penzberg, 82377, DE)
Application Number:
EP2009/007101
Publication Date:
April 15, 2010
Filing Date:
October 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
GEIB, Uwe (Froschholzstr. 7, Penzberg, 82377, DE)
International Classes:
C03B5/04; C03B5/16; C03B5/42; F27D1/16
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Claims:
Ansprüche

1. Verfahren für Schmelzöfen, insbesondere für das Glasschmelzen, und/oder Förderstrecken des Schmelzguts (13), indem die den

Ofeninnenraum/Schmelzraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) und/oder das Schmelzgut (13) umgebende Förderstrecken vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ofeninnenraum/Schmelzraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) und/oder das Schmelzgut (13) umgebenden Förderstrecken selektiv zyklisch auswechselbar sind, ohne den Schmelz- bzw. Förderprozess nennenswert zu unterbrechen.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) auswechselbar ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Bodens (1a) auswechselbar ist.

4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) sich translatorisch verschiebt.

5. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Boden (1a) sich translatorisch verschiebt.

6. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) sich rotatorisch verschiebt.

7. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Boden (1a) sich rotatorisch verschiebt.

8. Verfahren nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Bodens (1a) gegenüber der Bewegungsrichtung des Bodens (1) nicht nur in einer Ebene verschiebbar ist.

9. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) auswechselbar ist.

10. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Stirnwand (4a, 7a) auswechselbar ist.

11. Verfahren nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) sich translatorisch verschiebt.

12. Verfahren nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Stirnwand (4a, 7a) sich translatorisch verschiebt.

13. Verfahren nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) sich rotatorisch verschiebt.

14. Verfahren nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Stirnwand (4a, 7a) sich rotatorisch verschiebt.

15. Verfahren nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Stirnwand (4a, 7a) gegenüber der Bewegungsrichtung der Stirnwand (4, 7) nicht nur in einer Ebene verschiebbar ist.

16. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10.1 n, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) auswechselbar ist.

17. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Seitenwand (10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 14a, 17a, 2Oa1) auswechselbar ist.

18. Verfahren nach Anspruch 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10.1 n, 10.1b bis 10.nb, 14, 17, 20) sich translatorisch verschiebt.

19. Verfahren nach Anspruch 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Seitenwand (10.1a bis 10.1 n, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) sich translatorisch verschiebt.

20. Verfahren nach Anspruch 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10.1 n, 10.1b bis 10.nb, 14, 17, 20) sich rotatorisch verschiebt.

21. Verfahren nach Anspruch 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Seitenwand (10.1a bis 10.1 n, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) sich rotatorisch verschiebt.

22. Verfahren nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück der Seitenwand (10.1a bis 10.1 n, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) gegenüber der Bewegungsrichtung der Seitenwand nicht nur in einer Ebene verschiebbar ist.

23. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) auswechselbar ist.

24. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Gewölbe (10.1c bis 10. nc) auswechselbar ist.

25. Verfahren nach Anspruch 1 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) sich translatorisch verschiebt.

26. Verfahren nach Anspruch 1 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Gewölbe (10.1c bis 1O.nc) sich translatorisch verschiebt.

27. Verfahren nach Anspruch 1 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) sich rotatorisch verschiebt.

28. Verfahren nach Anspruch 1 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Gewölbe (10.1c bis 10. nc) sich rotatorisch verschiebt.

29. Verfahren nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück des Gewölbe (10.1c bis 10. nc) gegenüber der Bewegungsrichtung des Gewölbe (10.1c bis 10. nc) nicht nur in einer Ebene verschiebbar ist.

30. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand auswechselbar ist.

31. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück zumindest einer Zwischenwand auswechselbar ist.

32. Verfahren nach Anspruch 1 und 30, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand sich translatorisch verschiebt.

33. Verfahren nach Anspruch 1 und 31 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück zumindest einer Zwischenwand sich translatorisch verschiebt.

34. Verfahren nach Anspruch 1 und 30, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand sich rotatorisch verschiebt.

35. Verfahren nach Anspruch 1 und 31 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Einzelteilstück zumindest einer Zwischenwand sich rotatorisch verschiebt.

36. Verfahren nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche 30 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Einzelteilstück zumindest einer Zwischenwand gegenüber der Bewegungsrichtung der Zwischenwand nicht nur in einer Ebene verschiebbar ist.

37. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass alle den Innenraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) auswechselbar sind.

38. Verfahren nach Anspruch 1 und 37, dadurch gekennzeichnet, dass alle den Innenraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) sich translatorisch verschieben.

39. Verfahren nach Anspruch 1 und 37, dadurch gekennzeichnet, dass alle den Innenraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) sich rotatorisch verschieben.

40. Vorrichtung für Schmelzöfen, insbesondere für das Glasschmelzen, und/oder Förderstrecken des Schmelzguts (13), indem die den

Ofeninnenraum/Schmelzraum umgebenden Baugruppen (1, 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) und/oder das Schmelzgut umgebende Förderstrecken vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ofeninnenraum/Schmelzraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) und/oder das Schmelzgut (13) umgebenden Förderstrecken selektiv zyklisch auswechselt werden können, ohne den Schmelz- bzw. Förderprozess nennenswert zu unterbrechen.

4 I .Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) eben ist.

42. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) zylindrisch ist.

43. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) ein Zylindersektor ist.

44. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) aus zumindest einem Stück besteht.

45. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) aus mehreren Einzelteilstücken (1a) besteht.

46. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) eben ist.

47. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) zylindrisch ist.

48. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) ein Zylindersektor ist.

49. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 46 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) aus zumindest einem Stück besteht.

50. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 46 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (4, 7) aus mehreren Einzelteilstücken (4a, 7a) besteht.

51. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10.nb, 14, 17, 20) eben ist.

52. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10.na, 10.1b bis 1O.nb, 14, 17, 20) zylindrisch ist.

53. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) ein Zylindersektor ist.

54. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 51 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) aus zumindest einem Stück besteht.

55. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 51 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 14, 17, 20) aus mehreren Einzelteilstücken besteht.

56. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) eben ist.

57. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) zylindrisch ist.

58. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10.nc) ein Zylindersektor ist.

59. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 56 bis 58, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) aus zumindest einem Stück besteht.

60. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 56 bis 58, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) aus mehreren Einzelteilstücken besteht.

6 I .Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand eben ist.

62. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand zylindrisch ist.

63. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand ein Zylindersektor ist.

64. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 61 bis 63, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand zumindest aus einem Stück besteht.

65. Vorrichtung nach Anspruch 40 und wenigstens einem der Ansprüche 61 bis 63, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zwischenwand aus mehreren Einzelteilstücken besteht.

6. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass alle den

Innenraum umgebenden Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) aus mehreren Einzelteilstücken (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 1O.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) bestehen.

Description:
Schmelzofen mit unendlicher Ofenreise

Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen eines Schmelzofens mit unendlicher Ofenreise. Dies wird durch den kontinuierlichen/periodischen , also zyklischen, Austausch, im optimalsten Fall aller, den Ofeninnenraum/Schmelzraum umgebender, Bauteile des Schmelzofens realisiert, indem die Bauteile modular aneinander reih-/fügbar sind, sich in eine bestimmte Richtung bewegen, hierbei eine spezielle Form aufweisen und von geeigneten Aufnahmen gehalten und bewegt und/oder verdreht werden, wobei der Ofeninnenraum/Schmelzraum stationär verbleibt.

Ein derartiger Schmelzofen ist unter anderem aus der Druckschrift DE 43 27 237 C 1 bekannt.

Bisherige Anlagen im Bereich der Glasschmelztechnik sind Ofenanlagen, die aus ausgewählten feuerfesten Baustoffen aufgebaut sind. Im einfachsten Fall bestehen sie im Wesentlichen aus einer Bodenplatte, den Seitenwänden, dem Gewölbe und den Stirnwänden, die gemeinsam den Ofeninnenraum/Schmelzraum umschließen. Um die einzelnen Bauteile in ihrer festgelegten Position zu halten und die in manchen Bereichen erheblichen Kräfte abzufangen, sind umfangreiche Stahlkonstruktionen notwendig, die unter dem Begriff Verankerungen zusammengefaßt werden. Der gesamte Glasschmelzofen unterliegt einer Abnutzung (Korrosion/Erosion) und hat daher eine begrenzte Lebensdauer (Ofenreise). Insbesondere im Bereich der Zuführung der Glasrohstoffe (Einlegervorbau) und des Glasaustritts (Spülkante) erfolgt ein starke Abnutzung der Glaskontaktsteine.

Diese Art des Ofenaufbaus, zum schmelzen von Glas, ist im Hinblick auf die heutigen modernen mechanischen Komponenten, Datenauswertesysteme und Regelungsmöglichkeiten kurzlebig, kostenintensiv und unwirtschaftlich. Aufgabe

Ein Austausch von verschlissenen Bauteile des Glasschmelzofens ist, maßgeblich aufgrund der hohen Temperatur, nur durch das Abschalten und Abtempern des gesamten Glasschmelzofens möglich, wodurch die Produktion von Glas über einen langen Zeitraum unterbunden ist.

Eine Reparatur verschlissener Bauteile, ohne Abschalten und Abtempern, ist nur bedingt möglich und verlängert die Ofenreise des Glasschmelzofens nur unwesentlich.

Nach wenigen Jahren muß der gesamte Glasschmelzofen vollständig erneuert werden.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, Verfahren und Vorrichtungen anzugeben, mit der die Ofenreise von Schmelzöfen unendlich sein kann, indem die verschlissenen Bauteile des Schmelzofens durch den kontinuierlichen/periodischen , also zyklischen, Austausch aller Bauteile des Schmelzofens realisiert wird, wobei die Bauteile modular aneinander reih-/fügbar sind, sich in eine bestimmte Richtung bewegen, hierbei eine spezielle Form aufweisen und von geeigneten Aufnahmen gehalten und bewegt und/oder verdreht werden, wobei der Ofeninnenraum/Schmelzraum stationär verbleibt.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Kennzeichen der Ansprüche, Verfahren 1 bis 39 und Vorrichtung 40 bis 66 gelöst.

Die jeweiligen Ausführungsbeispiele werden in den Unteransprüchen präzisiert.

Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im Wesentlichen darin zu sehen, dass der Schmelzofen ohne Unterbrechung bzw. ohne nennenswerte Unterbrechung Glas produziert und kontinuierlich an neue Verfahren und Werkstoffe angepaßt werden kann. Darstellung der Erfindung

Die Aufgabe wird durch die Ansprüche 1 bis 66 im Wesentlichen derart gelöst, dass mindestens die den Ofeninnenraum/Schmelzraum umschließenden, Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) des Schmelzofens, aus aneinander reifWfügbaren Einzelbauteilen (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 1O.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) oder aus einem Stück bestehen, die jeweils sowohl in ihrer Größe, Form, Aufbau und Material unterschiedlich sein können und die an ihre jeweiligen spezifischen Anforderungen entsprechend ausgebildet sind, über Aufnahmemöglichkeiten für die notwendigen Halte- und/oder Bewegungselemente verfügen, und in eine gewisse Richtung bewegt werden, wobei die nicht bewegten Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) bzw. die nicht bewegten Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) örtlich an ihrem Bestimmungsort gehalten werden und die bewegten Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a) bzw. die bewegten Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) in eine jeweilige vorgegebene Richtung bewegt werden und jeweils am Anfang der Bewegungsrichtung neue Einzelbauteile (2, 5, 8, 11 , 15, 18, 21 , 24), bzw. neue Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), den jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) angereiht/angefügt werden und verschlissene/gebrauchte Einzelbauteile (3,

6, 9, 12, 16, 19, 22, 25), bzw. verschlissene/gebrauchte Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), den jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), am Ende der Bewegungsrichtung, nach deren jeweiligen Ofenreise und der daraus erfolgenden Abnutzung bzw. Verschleiß, entfernt werden, wobei die Form der aneinander reih- /fügbaren Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a), bzw. Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), an deren Anreihestelle/Anfügestelle glatt oder jede dem Fachmann geläufige Form annehmen kann, so z. B. Absätze, Verzahnungen, Schwalbenschwanz, Nut- und Federlösungen usw.; somit erfolgt ein kontinuierlicher/periodischer, also zyklischer, Austausch mindestens aller, den Ofeninnenraum/Schmelzraum umschließender Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), bzw. Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), der jeweiligen Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a), bzw. Baugruppen (1 , 4,

7, 10, 14, 17, 20, 23), nach der Reihenfolge ihrer Zufuhr, der jeweiligen Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), bzw. Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), wodurch eine unendliche Ofenreise realisiert wird, und der Ofeninnenraum/Schmelzraum stationär verbleibt. Die angegebenen Verfahren und die Vorrichtungen, die offensichtlich durch eine einzige erfinderische Idee verbunden sind, sind, wie dem Fachmann allgemein geläufig, insbesondere für Schmelzöfen und/oder Förderstrecken des Schmelzguts geeignet, zum Glasschmelzen, wie auch zum Metallschmelzen, zum Aufschmelzen mineralischer Grundstoffe, für Schmelzgemische, als auch für jegliche Art von Schmelzguts einsetzbar.

In den Ausführungsbeispielen wird ein Glasschmelzofen beispielsweise näher beschrieben.

Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren 1 bis 17 exemplarisch erläutert, wobei jedes Ausführungsbeispiel sowohl als Schmelzofen, als Förderstrecke des Schmelzguts (13), oder ähnliches, bis hin zu einer Weiterverarbeitung des Schmelzguts (13), ausgelegt sein kann. Alle Figuren 1 bis 17 sind mit einem rechtwinkligen, kartesischen Koordinatensystem (X, Y, Z) dargestellt, unterliegen jedoch nicht dem kartesischen Koordinatensystem (X, Y, Z), sondern können auch gedreht, verdreht und umgekehrt aufgebaut sein.

Die angegebenen Bewegungsrichtungen (A, B, C, D, E, F, G), der einzelnen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), sind nicht bindend, lediglich eine gegenseitige Behinderung der Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) bei deren Bewegung/Verschiebung ist auszuschließen.

Die Steuerung/Regelung der Bewegung aller, oder Teile der, Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), bzw. die Steuerung/Regelung der Bewegung der Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1 b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), oder mindestens einzelner Teile der Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1 b bis 10. nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a) erfolgt durch mindestens ein Datenverarbeitungssystem oder neuronales Datensystem, in analoger oder digitaler Weise, welches die relevanten Daten zum verschieben, verdrehen, sowie die Begrenzung auftretender, örtlichen Kräften und/oder Momenten der Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) , oder Teile der Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), bzw., der Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) oder Teile der Einzelbauteile (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), sicherstellt. Es zeigen:

Fig.1 Perspektivische Ansicht, des gesamten Schmelzofens, mit Blick in das Innere des Schmelzofens, durch ausgeschnittene Teile der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10)

Fig.2 Perspektivische Ansicht, des Bodens (1), mit Angabe der Bewegungsrichtung (A) des Bodens (1), sowie der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück des Bodens (2) und Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück des Boden (3)

Fig.3 Vorderansicht, eines Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite der

Rohstoffzuführung (4a), mit Öffnungen für Abgas und Rohstoffzuführung; in der Y-Z-Ebene

Fig.4 Vorderansicht, der gesamte Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), bestehend aus Einzelteilstücken der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a), mit Angabe der Bewegungsrichtung (B) der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4) und Darstellung der Zufuhr von einem neuen Einzelteilstücken der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (5) und Entfernung von einem verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (6); in der Y-Z-Ebene

Fig.5 Vorderansicht, eines Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des

Schmelzgutaustritts (7a), mit Öffnung für Schmelzgut; in der Y-Z-Ebene

Fig.6 Vorderansicht, der gesamte Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7), bestehend aus Einzelteilstücken der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a), mit Angabe der Bewegungsrichtung (C) der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7) und Darstellung der Zufuhr von einem neuen Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (8) und Entfernung von einem verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (9) ; in der Y-Z-Ebene

Fig.7 Perspektivische Ansicht, eines Bogensements der Seitenwand mit Gewölbes (10.1), bestehend aus Einzelteilstücken, dem Seitenwandeinzelteilstück (10.1a), dem Brennersteineinzelteilstück (10.1b) und dem Gewölbeeinzelteilstück (10.1c)

Fig.8 Perspektivische Ansicht, der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10), bestehend aus zusammengesetzten Bogensegmenten der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10. n), mit Angabe der Bewegungsrichtung (D) der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10) und Darstellung der Zufuhr eines neuen Bogensegments der Seitenwand mit Gewölbe (11) und Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Bogensegments der Seitenwand mit Gewölbe (12) Fig.9 Schnitt, einer möglichen Bauform durch den Schmelzofen, mit Darstellung höhenverstellbarer Einzelteilstücke des Bodens (1a), in der Y-Z-Ebene

Fig.10 Schnitt, einer möglichen Bauform durch den Schmelzofen, mit Darstellung des Bodens (1), in der Form eines liegenden, geraden Teilhohlzylinder, in der Y-Z- Ebene

Fig.11 Schnitt, einer möglichen Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch die Förderstrecke des Schmelzguts (13), mit Darstellung der vier umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in der Y-Z-Ebene

Fig.12 Draufsicht, einer möglichen Bauform des Schmelzofens bzw. durch die

Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der vier umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in der X-Y-Ebene

Fig.13 Draufsicht, einer möglichen Bauform des Schmelzofens, bzw. durch die

Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der drei umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in der X-Y-Ebene

Fig.14 Schnitt, einer möglichen Bauform durch den Schmelzofen, bzw. durch die Förderstrecke des Schmelzguts (13), mit Darstellung der drei umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in der Y-Z-Ebene

Fig.15 Draufsicht, einer möglichen Bauform des Schmelzofens, bzw. durch die

Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der zwei ebenen Seitenwände (17) und zweier umgebender Flächen des Schmelzguts (14), in der X-Y-Ebene

Fig.16 Draufsicht, einer möglichen Bauform des Schmelzofens, bzw. durch die

Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der gesamten variablen Seitenwand (20), in der X-Y-Ebene

Fig.17 Draufsicht, einer möglichen Bauform des Schmelzofens, bzw. durch die

Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der gesamten variablen Seitenwand (20) und eingefügtem Rotationskörper (23), in der X-Y-Ebene Fig. 1 bis 8, die nachfolgend erläutert werden, zeigen das erfindungsgemäße Verfahren nach Anspruch 1 , 4, 13, 18, 25, 37 und die Vorrichtung nach Anspruch 40, 41 , 48, 53, 58, 66 einer bevorzugten Ausführungsform so ausgebildet, dass der Schmelzofen kontinuierlich, ohne eine nennenswerte zeitliche Begrenzung, Schmelzgut (13) erzeugen kann;

Fig. 1 zeigt den Schmelzofen, mit den einzelnen Bewegungsrichtungen (A, B, C, D) der einzelnen, jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10), in perspektivischer Ansicht, mit Blick in das Innere des Schmelzofens, durch ausgeschnittene Teile der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10); wobei die Form des Ofeninnenraums/Schmelzraums ein liegender gerader Teilzylinder ist, dessen gerade Schnittebene parallel zur Mantellinie verläuft, wobei orthogonal zur Schnittebene zwei identische, parallele Kreissegmente entstehen, die Grund- und Deckfläche, deren Mittelpunkt, im Bezug auf einen Vollkreis, außerhalb der Fläche dieser Kreissegmente liegen und durch die X-Achse verlaufen, diese Grundbzw. Deckfläche, des Ofeninnenraums/Schmelzraums, wird von außen durch die beiden Stirnwände (4, 7) abgegrenzt, deren Mittelpunkt, im Bezug auf einen Vollkreis, ebenfalls durch die X-Achse verläuft, während die gewölbte Mantelfläche des Ofeninnenraums/Schmelzraums, von außen durch die gesamte Seitenwand mit Gewölbe (10) abgegrenzt wird und die verbleibende Schnittebene des Ofeninnenraums/Schmelzraums, die Schnittfläche, die ein Rechteck bildet, von außen durch den Boden (1) den Ofeninnenraum/Schmelzraum abgrenzt; Fig. 2 zeigt den Boden (1) des Schmelzofens, bestehend aus modular aneinander reih-/fügbaren quaderförmigen Einzelteilstücken des Bodens (1a), die sich in eine vorgegebene Richtung, Bewegungsrichtung-A, der Y-Achse, in Richtung positiver Y-Werte, translatorisch bewegt, während kontinuierlich/periodisch, also zyklischen, eine Zufuhr neuer Einzelteilstücke des Bodens (2), an der Seite für negative Y-Werte, erfolgt und eine Entfernung von verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstücken des Boden (3), an der Seite für positive Y-Werte, erfolgt, wobei die Geschwindigkeit der Bewegung des Bodens (1) in der Weise geschieht, wie eine Abnutzung bzw. ein Verschleiß der einzelnen Einzelteilstücke des Bodens (1a) erfolgt, so daß die Gesamtheit des Bodens (1) stationär verbleibt, und die Strecke des Bodens (1) in der Y-Achse, größer ist, als zweimal R2 der Seitenwand mit Gewölbe (10), um eine Zufuhr von neuen Einzelteilstücken des Bodens (2), bzw. eine Entfernung von verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstücken des Boden (3), außerhalb des Ofeninnenraums/Schmelzraums zu gewährleisten, wobei die dem Ofeninnenraum/Schmelzraum zugewandte Fläche des Bodens (1), in der X-Y-Ebene, für Z = h und h > O liegt, um einen sicheren Abschluß des

Ofeninnenraum/Schmelzraum gegenüber der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10) und den beiden Stirnwänden (4, 7) zu gewährleisten und eine rotatorische Bewegung der Seitenwände (4, 7) zu ermöglichen, während ein Teil der beiden Flächen des Bodens (1) in der Y-Z-Ebene jeweils die Begrenzung zu den beiden anliegenden Stirnflächen (4, 7) bilden; Fig. 3 zeigt ein Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a), in der Y-Z-Ebene, in Form eines geraden Zylindersektors, mit jeweils einer Durchführung für die Rohstoffzuführung und für die Abgase; Fig. 4 zeigt die zusammen gesetzte Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), bestehend aus aneinander gereihten/gefügten Einzelteilstücken der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a), in der Form, dass ein Zylindersektor mit einem überstumpfen Winkel entsteht, dessen Mittelpunkt, im Bezug auf zwei sich gegenüber liegende Einzelteilstücke der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a), durch die X- Achse verläuft, und um diese X-Achse sich die Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4) in der Form rotatorisch dreht, Bewegungsrichtung-B, dass an einem der beiden freien Enden der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), eine Zufuhr neuer Einzelteilstücke der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (5), immer wieder im gleichen Winkelgrad, bzw. nahezu gleichen Winkelgrad, erfolgen kann, während am anderen freien Ende der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), die Entfernung von verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstücken an der Seite der Rohstoffzuführung (6) erfolgen kann und die Drehgeschwindigkeit der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), sich vornehmlich nach dem Verschleiß der Einzelteilstücke der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a) richtet, wobei jedes Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a) normalerweise eine Drehbewegung, während seiner Ofenreise, geringer als eine Volldrehung vollführt und die dem Ofeninnenraum/Schmelzraum zugewandten Fläche der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), in der Y-Z-Ebene, mit der anliegenden Flächen des Bodens (1), in der Y-Z-Ebene den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließt; Fig. 5 zeigt ein Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a), in der Y-Z- Ebene, in Form eines geraden Zylindersektors, mit einer Durchführung für das geschmolzene Schmelzgut (13); Fig. 6 zeigt die zusammen gesetzte Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7), welche sich parallel zur Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), an der gegenüberliegenden Fläche des Bodens (1), in der Y-Z- Ebene, der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4) befindet, bestehend aus aneinander gereihten/gefügten Einzelteilstücken der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a), in der Form, das ein Zylindersektor mit einem überstumpfen Winkel entsteht, dessen Mittelpunkt, im Bezug auf zwei sich gegenüber liegende Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a) durch die X- Achse verläuft und um diese X-Achse sich die Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7), in der Form rotatorisch dreht, Bewegungsrichtung-C, das an einem der beiden freien Enden der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7) , eine Zufuhr neuer Einzelteilstücke der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (8), immer wieder im gleichen Winkelgrad, bzw. nahezu gleichen Winkelgrad, erfolgen kann, während am anderen freien Ende der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7), die Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (9) erfolgen kann und die Drehgeschwindigkeit der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7) sich vornehmlich nach dem Verschleiß der Einzelteilstücke der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a) richtet, wobei jedes Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a) normalerweise eine Drehbewegung, während seiner Ofenreise, geringer als eine Volldrehung vollführt und die dem Ofeninnenraum/Schmelzraum zugewandten Fläche der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7), in der Y-Z-Ebene, mit der Flächen des Bodens (1), in der Y-Z- Ebene, die gegenüber der dem Ofeninnenraum/Schmelzraum zugewandten Fläche der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4) liegt, den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließt;

Fig. 7 zeigt ein Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1), in der Form eines liegenden, geraden Teilhohlzylinder, dessen gerade Schnittebene parallel zur Mantellinie verläuft, wobei orthogonal zur Schnittebene zwei identische, parallele Kreisringsegmente entstehen, die Grund- und Deckfläche des Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1), deren Mittelpunkt, im Bezug auf einen Vollkreisring, außerhalb des Mittelpunkts der Fläche dieser Kreisringsegmente liegt und durch die X-Achse verläuft, wobei sich für den Abstand h = 0, die Grund- und Deckfläche, des Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1), jeweils als Kreisringe ergeben würde, wodurch das Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1) ein gerader Hohlzylinder wäre, wobei die Radiendifferenz R2-R1 , (für R1 <R2) die Wandstärke des Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1) darstellt und die beiden Schnittflächen, des geraden Teilhohlzylinders, des Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1), die jeweils ein Rechteck sind, die in der X-Y-Ebene für Z = h liegen, für h>0, und deren geringster Abstand jeweils R1 von der X-Achse sind, liegen auf der, dem Ofeninnenraum/Schmelzraum zugewandten Fläche des Boden (1) auf, um den Ofeninnenraum/Schmelzraum abzugrenzen, wobei das Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1) aus den, den jeweiligen Anforderungen entsprechenden Einzelteilstücken (10.1a, 10.1b, 10.1c) besteht, in der Form, dass von der Z-Ebene, für Z=h, jeweils die Glaskontaktsteine, als Palisaden ausgebildet, das Seitenwandeinzelteilstück (10.1a) darstellen, worauf der Brennerstein als Brennersteineinzelteilstück (10.1 b) aufgebaut ist, und das Gewölbe gebildet aus Gewölbeeinzelteilstück (10.1c), die gemeinsam den Teilhohlzylinder des Bogensegments der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1) bilden, dessen gewölbte Innenmantelfläche die Mantelfläche des Ofeninnenraums/Schmelzraums abgrenzt; Fig. 8 zeigt die gesamte Seitenwand mit Gewölbe (10), in der Form, das die einzelnen Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n) an deren jeweiligen Grund- bzw. Deckflächen aneinander gereiht/gefügt sind, in der Form, dass die beiden Schnittflächen, der geraden Teilhohlzylinder, der jeweiligen Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n), die jeweils ein Rechteck sind, die in der X-Y-Ebene für Z = h liegen und deren geringster Abstand jeweils R1 von der X-Achse ist, in einer Ebene liegen und auf der, dem Ofeninnenraum/Schmelzraum zugewandten Fläche des Boden (1) aufliegen, um den Ofeninnenraum/Schmelzraum abzugrenzen, wobei die gesamte Anzahl der Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n), der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10), mindestens eine Überdeckung des gesamten gewölbten Mantel des Ofeninnenraums/Schmelzraums bilden und sich die gesamte Seitenwand mit Gewölbe (10) in eine vorgegebene Richtung translatorisch bewegt, Bewegungsrichtung-D, entlang der X-Achse, in Richtung positiver X-Werte, während kontinuierlich/periodisch , also zyklischen, eine Zufuhr neuer Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (11), an der Seite für negative X-Werte erfolgt und verschlissene/gebrauchte Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (12), an der Seite für positive X-Werte, entfernt werden, wobei die Geschwindigkeit der Bewegung der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10) in der Weise geschieht, wie eine Abnutzung bzw. ein Verschleiß der einzelnen Bogensegments der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n) erfolgt. Es ist natürlich auch denkbar, dass die Rohstoffzuführung und/oder die Abfuhr des Schmelzguts (13) über den Boden (1) erfolgt, in der Art, das geeignete Öffnungen in ausgewählten Einzelteilstücken des Bodens (1a) vorhanden sind, in diesem Fall ist eine unendliche Ofenreise ohne Unterbrechung des Schmelzgutflusses möglich. Die Zuführung von Rohstoffen, Energie, die Abführung von Schmelzgut (13), Abgasen und das Einbringen von Meßsonden oder Sonstigem, können auch, wie es technisch sinnvoll ist, durch geeignete Öffnungen in allen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), bzw. den jeweiligen Einzelteilstücken (1a, ,4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a) der jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), bzw. in einzelnen Einzelteilstücken (1a, ,4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1 b bis 10.nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a) der jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) eingearbeitet sein, dieses gilt auch für Zwischenwände bzw. Einzelteilstücke von Zwischenwänden; bei geeigneter Ausführung der Brenneröffnungen des einzelnen Brennersteineinzelteilstücke (10.1b bis 10. nb) ist es möglich, nach Entfernung der Brenner die Abgase auch durch diese Öffnung auszuführen.

Durch anheben oder absenken von Einzelteilstück des Bodens (1a), wie Fig. 9 zeigt, aus der Ebene der Gesamtfläche des Boden (1), kann eine Veränderung der Strömung im Schmelzgut (13) oder Barrieren im Schmelzgut (13) zur Begünstigung von Strömungsfelder im Schmelzgut (13) oder Unterstützung zur Austragung, bzw. örtlichen Bindung, von Fremdkörpern im Schmelzgut (13) ebenso erfolgen, wie die Anhebung von Einzelteilstück des Bodens (1a) zur Veränderung der gasförmigen Strömungsfelder im Oberofen, ebenso wie zur Nachführung der Einzelteilstück des Bodens (1a) bei einer bestehenden Abnutzung der Einzelteilstück des Bodens (1a), oder auch eine Querverschiebung der Einzelteilstück des Bodens (1a), bei entsprechender Ausführung der Einzelteilstück des Bodens (1a), aus der Ebene der Gesamtfläche des Boden (1), wobei dieses Querverschiebungen, wie auch das Nachführen bei bestehenden Abnutzungen, selbstverständlich auch für alle anderen Einzelteilstücke (4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) der jeweiligen Baugruppen (4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) für unterschiedlichste, dem Fachmann geläufige, Änderungen im Schmelzbad (13) oder für Änderungen in den gasförmigen Phasen oder ähnliches, möglich sind.

Zum leichteren aneinander reihen/fügen der einzelnen Einzelteilstücke der Stirnwand (4a, 7a), bzw. der Einzelteilstücke einer Zwischenwand, zwischen einzeln abgetrennten Kammern, können die Einzelteilstücke der Stirnwand (4a, 7a), bzw. Einzelteilstücke der Zwischenwand, anstelle der Form eines geraden Zylindersektors in Form eines geraden Hohlzylindersektors ausgebildet sein, in beiden Fällen, dem Zylindersektor als auch dem Hohlzylindersektor folgt die Bezeichnung Zylindersektor. Auch die Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n) können aus mehreren unterschiedlichen Einzelteilstücken (10.1a, 10.1b, 10.1c), als die drei angegebenen Einzelteilstücke (10.1a, 10.1b, 10.1c) , das Seitenwandeinzelteilstück (10.1a), das Brennersteineinzelteilstück (10.1b) und das Gewölbeeinzelteilstück (10.1c) bestehen, die sich auch gegeneinander bewegen können und/oder sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen; das Gewölbe (10.1c bis 10. nc) ist bei einer ebenen Ausführung auch als Decke zu bezeichnen; auch können die Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n), wie auch die anderen Baugruppen (1 , 4, 7, 14, 17, 20, 23), weitere, über ihren Bestimmungszweck hinausgehende Aufgaben erfüllen, so können die Bogensegmente der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n) über die Abdeckung des Schmelzofens hinweg eine Abdeckung für weitere Prozesse des Schmelzguts (13) sein, z. B. als Abdeckung von Förderstrecken des Schmelzguts (13) oder auch eine Abdeckung für den Abgaskanal darstellen, bis hin zur Abgabe der Abgase an die Atmosphäre und bei entsprechender Ausführung auch den rekuperativen Prozess, die Verwärmung der Verbrennungsluft, übernehmen.

Im Falle der Weiterführung der Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n) als Abgrenzung der Abgase gegenüber der Atmosphäre, ist es ebenso denkbar, einen ebenen Boden (1) des Abgaskanals, dem sogenannten Fuchs, ebenso wie einen oder mehrere nebeneinander liegende gewölbte Böden (1), in zylindrischer Form, als Teilhohlzylinder, eventuell mit unterschiedlichen Radien (R3, R4), zu verwenden. Der gesamte Schmelzofen kann auch aus mehreren hintereinander liegenden Kammern bestehen, deren Abtrennung durch eine zusätzliche Zwischenwand bzw. Stirnwand (4, 7), zwischen den Kammern, eventuell auch verbunden durch Förderstrecken, besteht und mittels geeigneterer Öffnungen Stoff-/Energieströme zuläßt, um einzelne Herstellungsphasen abzutrennen; diese Zwischenwände, bzw. Stirnwände (4,7), können aus mehreren direkt hintereinander liegenden Zwischenwänden (4, 7) bzw. Stirnwänden bestehen, die gegeneinander verschiebbar/verdrehbar sind, um Öffnungen oder Durchlässe zeitlich zu verschließen, zu öffnen oder zu begrenzen.

Ebenso kann die translatorische bzw. rotatorische Geschwindigkeit der jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) bei einer Umstellung einzelner Einzelteilstücke (4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) für Versuchsreihen, bei einem Defekt oder ähnlichem so angepaßt werden, dass diese Einzelteilstücke (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) aus dem Schmelzofen bzw. den Förderstrecken schnellstmöglich entfernt werden, um Schäden, Probleme oder Verunreinigungen im Schmelzgut (13) bzw. an der gesamten Schmelz- und Verarbeitungsanlage zu unterbinden. Auch eine Drehung von rotatorischen Baugruppen (4, 7, 14, 20, 23), während der Ofenreise hinweg, über eine Volldrehung ist denkbar, wie auch, eine im Vergleich zu den anderen beweglichen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), schnelle Drehbewegung rotatorischer Baugruppen (4, 7, 14, 20, 23) oder eine schnelle, im Vergleich zu den anderen beweglichen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), translatorische Verschiebung von translatorischen Baugruppen (1 , 10, 17) denkbar ist. Das Verschieben der einzelnen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 15, 17, 20, 23) kann auch maßgeblich durch das Aufbringen von Krafteinwirkung auf den sich ergebenden Anreih- /Anfügeflächen des jeweils zuletzt angereihten/angefügten Einzelteilstücks (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1 b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), bzw. der sich ergebenden AnreifWAnfügebene, der jeweils zuletzt angereihten/angefügten Einzelteilstücke (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) der jeweiligen Baugruppe (1 , 4, 7, 10, 14, 15, 17, 20, 23), oder im Falle einer Baugruppe (1 , 4, 7, 10, 14, 15, 17, 20, 23) bestehend aus einem auswechselbaren Stück, an deren Anreih-/Anfügefläche des nachfolgenden auswechselbaren Stücks, in Richtung der jeweiligen Bewegungsrichtung (A, B, C, D, E, F, G), der jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 15, 17, 20, 23) erfolgen.

Zur Begrenzung von Kräften oder Momenten auf die einzelnen Einzelteilstücke (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10.na, 10.1b bis 10.nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), auf bestimmte Einzelteilstücke (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a) oder ganzer Baugruppen (1, 4, 7, 10, 14, 15, 17, 20, 23) sollten die einzelnen Einzelteilstücke (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1 b bis 10. nb, 10.1c bis 10.nc, 14a, 17a, 20a, 23a), Teile der Einzelteilstücke (1a, 4a, 7a, 10.1a bis 10. na, 10.1b bis 10. nb, 10.1c bis 10. nc, 14a, 17a, 20a, 23a) oder gesamte Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 15, 17, 20, 23) gedreht, verdreht oder hin und her geschoben werden können.

Das Antempern der neu anzureihenden/anzufügenden Einzelteilstücke (2, 5, 8, 11 , 15, 18, 21 , 24) an die jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) kann maßgeblich oder ausschließlich durch die Wärmeleitung in den jeweiligen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23), an denen die neu anzureihenden/anzufügenden Einzelbauteile (2, 5, 8, 11 , 15, 18, 21 , 24) angereiht/angefügt werden erfolgen, ebenso wie das Abtempern der verschlissenen/gebrauchten Einzelbauteile (3, 6, 9, 12, 16, 19, 22, 25) in gleicher weise erfolgen kann.

Des weiteren liegt in der Erfindung, eine Vielzahl unterschiedliche Bauformen des Schmelzofens:

Fig. 10 zeigt als Schnitt, in der Y-Z-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), mit einem gewölbten, also zylindrischen Boden (1), dessen Radienmittelpunkt in Richtung negativer Z-Werte, auf der Z-Achse, mit Radius R3 und R4, liegt, ein gewölbter Boden (1) dessen Radienmittelpunkt in Richtung positiver Z-Werte liegt, ist ebenso denkbar, wobei sich sowohl bei einer Krümmung des Boden (1), mit einem Radienmittelpunkt des Boden (1) für positive als auch für negativer Z-Werte, auf der Z-Achse, eine geänderte Formgebung der Einzelteilstück des Boden (1a), als auch eine geänderte Formgebung der Seitenwandeinzelteilstücke (10.1a bis 10. na) ergibt. Fig. 11 zeigt als Schnitt, in der Y-Z-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), mit Darstellung der vier umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in zylindrischer Form, als Teilhohlzylinder, deren jeweilige gewölbte Außenmäntel sich berühren, wodurch deren Radienmittelpunkte (R5, R6) jeweils außerhalb des Ofeninnenraums/Schmelzraums bzw. der Schmelzguts (13) liegen, mit Angabe der Bewegungsrichtung (E), der jeweiligen umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) und exemplarischer Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (15) und exemplarischer Darstellung der Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (16), ohne die ebenen Stirnflächen.

Fig.12 zeigt, als Draufsicht, in der X-Y-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum, bzw. die Förderstrecke abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der vier umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in zylindrischer Form, als Teilhohlzylinder, deren jeweilige Außenmäntel sich berühren, wodurch deren Radienmittelpunkte (R5, R6) jeweils außerhalb des Ofeninnenraums/Schmelzraums liegen, mit Angabe der Bewegungsrichtung (E), der jeweiligen umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) und exemplarischer Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (15) und exemplarischer Darstellung der Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (16).

Fig.13 zeigt, als Draufsicht, in der X-Y-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der drei umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), als Teilhohlzylinder, deren jeweilige Außenmäntel sich berühren, wodurch deren Radienmittelpunkte (R5, R6) jeweils außerhalb des Ofeninnenraums/Schmelzraums liegen, mit Angabe der Bewegungsrichtung (E), der jeweiligen umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) und exemplarischer Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (15) und exemplarischer Darstellung der Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (16), wobei mindestens zwei der umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) zylindrisch aufgebaut sein sollten, während eine der drei umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) ebenso eben, wie z. B. eine ebene Seitenwand (17), sein kann.

Fig.14 zeigt als Schnitt, in der Y-Z-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum, bzw. die Förderstrecke abschließenden ebenen Stirnflächen, mit Darstellung der drei umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in zylindrischer Form, also gewölbt, als Teilhohlzylinder, deren jeweilige Außenmäntel sich berühren, wodurch deren Radienmittelpunkte (R5, R6) jeweils außerhalb des Ofeninnenraums/Schmelzraums bzw. des Schmelzguts (13) liegen, mit Angabe der Bewegungsrichtung (E), der jeweiligen umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) und exemplarischer Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (15) und exemplarischer Darstellung der Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück an einer der umgebenden Flächen des Schmelzguts (16), hierbei ist es auch denkbar, dass die einzelnen umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), in der Form eines Teilhohlzylinders einen Spalt bzw. mehrere Spalte zwischen den umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) aufweisen, bzw. über einen /mehrere variabel einstellbare Spalte verfügen, um z. B. einen kontinuierlichen bzw. einstellbaren Schmelzgutfluß zu ermöglichen, wie es für die Flachglasherstellung wünschenswert ist, Abgase geregelt entweichen zu lassen oder eine geregelte Rohstoffzuführung zu ermöglichen, ebenso, wie Vertiefungen in den einzelnen Außenmäntel der, oder Teile der, umgebende Fläche des Schmelzguts (14), um hierdurch Öffnungen im Schmelzofen bzw. in den Förderstrecken zu ermöglichen, wobei mindestens zwei der umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) zylindrisch aufgebaut sein sollten, während eine der drei umgebenden Flächen des Schmelzguts (14) ebenso eben, wie z. B. eine ebene Seitenwand (17), sein kann, Fig.15 zeigt, als Draufsicht, in der X-Y-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der zwei ebenen Seitenwände (17), mit Angabe der Bewegungsrichtung (F) der beiden ebenen Seitenwände (17) und exemplarischer Darstellung der Zufuhr eines Einzelteilstück der ebenen Seitenwand (18), an einer der beiden ebenen Seitenwände (17) und exemplarischer Darstellung der Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der ebenen Seitenwand (19), an einer der beiden ebenen Seitenwände (17) und zweier umgebender Flächen des Schmelzguts (14), als Stirnwände, in zylindrischer Form, also gewölbt, als Teilhohlzylinder, mit Angabe der Bewegungsrichtung (E) der beiden umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), als Stirnwände, mit exemplarischer Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der umgebende Fläche des Schmelzguts (15), an einer der beiden umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), als Stirnwand und exemplarischer Darstellung der Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der umgebenden Flächen des Schmelzguts (16), an einer beiden umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), wobei die beiden umgebenden Flächen des Schmelzguts (14), die, die Stirnwand darstellen, auch gedreht mit der Rotationsachse in der Y-Ebene vorstellbar ist, wobei eine Drehung von Fig. 15, in die Y-Z-Ebene, als Förderstrecke des Schmelzguts (13) sinnvoll erscheint.

Fig.16 zeigt, als Draufsicht, in der X-Y-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, mit Darstellung der gesamten variablen Seitenwand (20), mit Angabe der Bewegungsrichtung (G) der gesamten variablen Seitenwand (20) und Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der variable Seitenwand (21) und Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der variable Seitenwand (22), wobei die gesamte variable Seitenwand (20) jegliche Form annehmen kann, solange ein sicherer Abschluß durch die ebenen, nicht dargestellten, Deckflächen erfolgt. Fig.17 zeigt, als Draufsicht, in der X-Y-Ebene, eine mögliche Bauform durch den Schmelzofen bzw. durch eine Förderstrecke des Schmelzguts (13), ohne den Ofeninnenraum/Schmelzraum abschließenden ebenen Deckflächen, in gleicher Weise wie Fig. 16, jedoch mit einem eingeschobenen Rotationskörper (23), mit Rotationsachse in der Y-Ebene und Darstellung der Zufuhr eines neuen Einzelteilstück des Rotationskörpers (24) und Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück des Rotationskörpers (25).

Die einzelnen umgebende Fläche des Schmelzguts (14) in den exemplarisch angegebenen möglichen Bauformen durch den Schmelzofen, bzw. durch die Förderstrecken des Schmelzguts (13), müssen nicht zwangsläufig die gleichen Radien (R5, R6) aufweisen.

Alle angegebenen Baugruppen (1 , 4, 7, 10, 14, 17, 20, 23) können auch aus einem auswechselbaren Teil bestehen.

Der Schmelzofen und die Förderstrecken können jede adäquate technisch sinnvolle Form annehmen.

Bezugszeichenliste

1 Boden, des Schmelzofens

1a. Einzelteilstück des Bodens (1), des Schmelzofens

2 Zufuhr eines neuen Einzelteilstück des Bodens (1a), des Schmelzofens

3 Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück des Bodens (1a), des Schmelzofens

4 Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung, des Schmelzofens

4a. Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4), des Schmelzofens

5 Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4a), des Schmelzofens

6 Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück an der Seite der Rohstoffzuführung (4a), des Schmelzofens

7 Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts, des Schmelzofens

7a. Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7), des Schmelzofens

8. Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a), des Schmelzofens

9. Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7a), des Schmelzofens

10. Gesamte Seitenwand mit Gewölbe, des Schmelzofens 10.1 bis

10.n Bogensegment der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10), des Schmelzofens 10.1a. Seitenwandeinzelteilstück, des Schmelzofens 10.1b. Brennersteineinzelteilstück, des Schmelzofens 10.1c. Gewölbeeinzelteilstück, des Schmelzofens

11. Zufuhr eines neuen Bogensegments der Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n), des Schmelzofens

12. Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Bogensegments der Seitenwand mit Gewölbe (10.1 bis 10.n), des Schmelzofens

13. Schmelzgut

14. Umgebende Fläche des Schmelzguts, in der Form eines Teilhohlzylinders, des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

14a. Einzelteilstück der umgebende Fläche des Schmelzguts (14), in der Form eines Teilhohlzylinders, des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke 15. Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der umgebende Fläche des Schmelzguts (14a), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

16. Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der umgebende Fläche des Schmelzguts (14a), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

17. Ebene Seitenwand, des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

17a. Einzelteilstück der ebenen Seitenwand (17), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

18. Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der ebenen Seitenwand (17a), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

19. Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der ebenen Seitenwand (17a), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

20. Gesamte variable Seitenwand, des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke 20a. Einzelteilstück der variable Seitenwand (20), in der Form eines regelmäßig geraden Prismas, des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

21. Zufuhr eines neuen Einzelteilstück der variable Seitenwand (20a), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

22. Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück der variable Seitenwand (20a), des Schmelzofens bzw. der Förderstrecke

23. Rotationskörper, mit Rotationsachse in der Y-Ebene 23a. Einzelteilstück des Rotationskörper (23)

24. Zufuhr eines neuen Einzelteilstück des Rotationskörpers (23)

25. Entfernung eines verschlissenen/gebrauchten Einzelteilstück des Rotationskörpers (23)

A. Bewegungsrichtung des Bodens (1)

B. Bewegungsrichtung der Stirnwand an der Seite der Rohstoffzuführung (4)

C. Bewegungsrichtung der Stirnwand an der Seite des Schmelzgutaustritts (7)

D. Bewegungsrichtung der gesamten Seitenwand mit Gewölbe (10)

E. Bewegungsrichtung einer umgebenden Fläche des Schmelzguts (14)

F. Bewegungsrichtung der ebenen Seitenwand (17)

G. Bewegungsrichtung der variablen Seitenwand (20)

h. Abstand von der X-Achse zur Fläche des Bodens (1 ), der zum

Ofeninnenraum/Schmelzraum zugeneigten Ebene des Bodens (1) R1 Innenradius des Bogensegments der Seitenwand mit Gewölbe (10.1)

R2 Außenradius des Bogensegments der Seitenwand mit Gewölbe (10.1)

R3 Innenradius des Bodens (1)

R4 Außenradius des Bodens (1)

R5 Innenradius einer umgebenden Fläche des Schmelzguts (14)

R6 Außenradius einer umgebenden Fläche des Schmelzguts (14)

X. X-Achse des rechtwinkligen kartesischen Koordinatensystems

Y. Y-Achse des rechtwinkligen kartesischen Koordinatensystems

Z. Z-Achse des rechtwinkligen kartesischen Koordinatensystems