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Patent Searching and Data


Title:
METAL-CUTTING BAND SAW COMPRISING A SUSPENDED SAW FRAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/004957
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a metal-cutting band saw comprising a main carrier (3) to which an intermediate carrier (4) can be pivotably fixed. The saw frame (5), which can be set on the workpiece (16), is arranged on the intermediate carrier by means of a pivoting bearing or a parallel guide. The pivoting bearing (21) which interconnects the main carrier and the intermediate carrier is located above the workpiece to be machined.

Inventors:
Diener, Mark (Fichtenweg 13, Westerheim, 72589, DE)
Application Number:
PCT/DE2003/002074
Publication Date:
January 15, 2004
Filing Date:
June 21, 2003
Export Citation:
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Assignee:
Diener, Mark (Fichtenweg 13, Westerheim, 72589, DE)
International Classes:
B23D53/04; B23D53/00; (IPC1-7): B23D53/04
Attorney, Agent or Firm:
Barthelt, Hans-peter (Rüger, Barthelt & Abel Webergasse 3, Esslingen, 73728, DE)
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Claims:
Patentansprüche :
1. Horizontale Metallbandsäge (1) zum Gehrungs schneiden von länglichen Werkstücken, mit einem Maschinengestell (2), das eine Auflageeinrichtung (11,12) für zu bearbeitende Werkstücke (16) aufweist, mit einem Hauptträger (3), mit einem Drehlager (21), das an dem Hauptträger (3) ober halb der Auflageeinrichtung (11,12) angeordnet ist und eine vertikale Drehachse (25) definiert, die durch die Auflageeinrichtung (11,12) führt, mit einem Zwischenträger (4), der über das Drehlager (21) mit dem Hauptträger (3) verbunden ist und mittels des Drehlagers (21) um die vertikale Achse (25) schwenkbar ist, mit einem Sägerahmen (5), in dem ein Sägeband (34) geführt läuft und der an dem Zwischenträger (4) beweglich der art gelagert ist, dass er in einer zu der Drehachse (25) parallelen Ebene verschiebbar oder schwenkbar ist.
2. Horizontale Metallbandsäge (1) zum Gehrungs schneiden von länglichen Werkstücken, mit einem Maschinengestell (2), das eine Auflageeinrichtung (11,12) für zu bearbeitende Werkstücke (16) aufweist, mit einem Hauptträger (3), mit einem Zwischenträger (4), der an. dem Hauptträger (3) beweglich derart gelagert ist, dass er in Richtung auf die Auflageeinrichtung (11, 12) vertikal verschiebbar ist, mit einem Drehlager (21), das an dem Zwischenträger (4) oberhalb der Auflageeinrichtung (11,12) angeordnet ist und eine vertikale Drehachse (25) definiert, die durch die Auflageeinrichtung (11,12) führt, und mit einem Sägerahmen (5), in dem ein Sägeband (34) geführt läuft und der über das Drehlager (21) mit dem Zwi schenträger (4) verbunden ist und mittels des Dreh lagers (21) um die vertikale Achse (25) schwenkbar ist.
3. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass sich der Hauptträger (3) seit lich der Auflageeinrichtung (11,12) befindet.
4. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinengestell (2) por talförmig ist und wenigstens zwei seitliche Pfeiler (17,18) sowie ein die Pfeiler (17,18) miteinander verbindendes Joch (19) aufweist, an dem das Drehlager (21) befestigt ist.
5. Metallbandsäge nach Anspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Pfeiler (17,18) einen Abstand voneinander aufweisen, dass zwischen ihnen der Sägerahmen (5) hindurchpasst.
6. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptträger (3) eine galgen förmige Gestalt aufweist, mit einem seitlichen neben der Auflageeinrichtung (11,12) befindlichen Pfeiler (17) und einem daran befestigten Kragbalken (41) an dem das Dreh lager (21) angeordnet ist.
7. Metallbandsäge nach Anspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Pfeiler (17) in Richtung parallel zu der Längserstreckung des Maschinengestells (2) gegenüber der vertikalen Schwenkachse (25) versetzt ist, derart, dass der Zwischenträger (4) in entgegengesetzte Gehrungsstellungen zu bringen ist.
8. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 4 oder 6, da durch gekennzeichnet, dass der oder die Pfeiler (17,18) mit dem Maschinengestell (2) verbunden sind.
9. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenträger (4) eine L förmige Gestalt aufweist, von dem ein Schenkel (45) mit dem Drehlager (21) verbunden ist, und dass der andere Schenkel (46) mit dem Sägerahmen (5) verbunden ist, wobei der Säge rahmen (5) gegenüber diesem Schenkel (46) beweglich ist.
10. Metallbandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zwischenträger (4) ein horizontales Schwenklager (47) aufweist, das den Sägerahmen (5) mit dem Zwischenträger (4) verbindet, derart, dass der Sägerahmen (4) um eine horizontale Achse schwenkbar ist.
11. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenträger (4) zwei über ein Joch (26) miteinander verbundene vertikale Schen kel (27,28) aufweist, und dass der Sägerahmen (5) an dem Zwischenträger (4) höhenverstellbar parallel geführt ist.
12. Metallbandsäge nach Anspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass an jedem der beiden Schenkel (27, 28) eine Linearführung (31) vorgesehen ist, über die der Sägerahmen (5) mit dem Zwischenträger (4) verbunden ist, derart, dass der Sägerahmen längs einer linearen Achse auf das Werkstück (16) zu zustellbar ist.
13. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass die Auflageeinrichtung (11,12) einen Auflagetisch umfasst, dessen Tischplatte (12) lösbar mit dem Maschinengestellt (2) verbunden ist.
14. Metallbandsäge nach Anspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tischplatte (12) als Verschleißteil aus geführt ist.
15. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinrichtung (11,12) Rollen (11) umfasst, deren Außenumfangsfläche eine Ebene berührt, in der eine Tischfläche (12) liegt.
16. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinrichtung (11,12) einen Spannstock (14) umfasst, der einen feststehenden und einen zustellbaren Backen (13,15) aufweist.
17. Metallbandsäge nach Anspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass der feststehende Backen (13) eine Anlageflä che definiert, die eine Anlageebene festlegt, in der die Vertikale Schwenkachse (21) liegt.
18. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebseinrichtungen (24,38) vorgesehen sind, die dem Schwenklager zugeordnet ist.
19. Metallbandsäge nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sägerahmen (5) zwei achs parallel zueinander gelagerte Umlenkscheiben (33) aufweist, um die das Sägeband (34) umläuft, und dass das das Sägeband (34) in einem Bereich zwischen den Umlenkrollen (33) gegen über einer Ebene, die zu den Achsen der Umlenkscheiben (33) parallel ist, gedreht verläuft.
Description:
Metallbandsäcre mit aufgehängtem Sägerahmen Aus der DE 40 40 470 AI ist eine Metallbandsäge be- kannt, die ein Maschinengestellt aufweist, auf dem das ab- zulängende Werkstück aufzulegen ist. An, dem Maschinenge- stell befindet sich ein Spannstock, mit dem das zu bearbei- tende Werkstück auf dem Maschinengestell festgelegt wird.

Zu dem Spannstock gehört eine feststehende Spannbacke, die gleichzeitig eine Referenzfläche darstellt.

Der Sägerahmen, in dem das Sägeband gelagert ist, kann mit Hilfe eines Schwenklagers in unterschiedliche Gehrungs- stellungen gebracht werden. Das hierzu erforderliche Schwenklager sitzt unterhalb der Werkstückebene und trägt nicht nur den Sägerahmen sondern gleichzeitig auch noch einen Werkstückauflagetisch, mit dem jener Teil des Werk- stücks beim Sägen unterstützt werden soll, der der span- gebenden Bearbeitung unterliegt.

Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass das Sägeband gegenüber dem Auflagetisch keine Schwenkbewegung in horizontaler Richtung vollführt und deswegen immer an derselben Stelle in den Auflagetisch eintaucht, unabhängig von der Gehrungseinstellung.

Diesen Vorteil stehen jedoch eine Reihe gewichtiger Nachteile gegenüber.

Das Schwenklager befindet sich einem Bereich, in dem Schmutz, Späne und Kühlmittel anfallen. Die Drehlagerung selbst ist für Wartungszwecke schlecht zugänglich. Beim Verstellen des Gehrungswinkels muss der Tisch unterhalb des Werkstücks mitgedreht werden. Die Auflagekräfte, mit denen das Werkstück auf den Auflagetisch drückt, sind stark va- riabel und hängen von der relativen Form des Werkstücks ab.

Somit treten stark unterschiedliche Kräfte auf, wenn der Tisch gedreht werden muss. Der Antrieb zum Einstellen des Gehrungswinkels ist deswegen auf die maximal mögliche Kraft auszulegen.

Die hohe Auflagekraft macht außerdem eine exakte Geh- rungseinstellung praktisch unmöglich. Aufgrund der Eigene- lastizität der gesamten Anordnung tritt je nach. Reibver- hältnissen zwischen Auflagetischen und Werkstück eine un- terschiedlich große Verspannung auf. Abhängig von der Ver- spannung unterscheidet sich die Ist-Gehrungsstellung von der Soll-Gehrungsstellung.

Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, eine neue Metallbandsäge zu schaffen, die diese Nachteile ver- meidet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der Metallband- säge mit den Merkmalen des Anspruches 1 oder 2 gelöst.

Die neue Metallbandsäge weist ein Maschinengestell auf, das eine Auflageeinrichtung für das Werkstück umfasst.

Neben der Auflageeinrichtung steht ein Hauptträger, an dem ein Schwenklager angeordnet ist. Das Schwenklager befindet sich oberhalb der Auflageeinrichtung und somit auch ober- halb des zu bearbeitenden Werkstücks. An dem Schwenklager sitzt ein Zwischenträger, an dem wiederum der Sägerahmen beweglich angebracht ist.

Mit Hilfe des Schwenklagers und des Zwischenträgers wird die Gehrungseinstellung vorgenommen.

Da das Schwenklager oberhalb des Werkstückes angeord- net ist, erfordert ein Schwenken des Zwischenträgers keine nennenswerte Kraft. Während des Verstellung des Gehrungs- winkels stehen keine Teile, die mit dem Schwenklager oder dem Zwischenrahmen verbunden sind in irgendeiner Weise mit dem Werkstück in Eingriff. Damit ist die Kraft zum Verstel- len des Zwischenträgers nur von den Lagerkräfte abhängig, die extrem klein sind. Die Gehrungseinstellung wird folg- lich nicht durch irgendwelche Eigenelastizitäten des Sys- tems beeinträchtigt.

Da das Schwenklager oberhalb des Werkstücks angeordnet ist, befindet es sich in einer Zone, in der weder Kühlmit- tel noch Späne auftreten. Die Abdichtung des Schwenklagers ist damit wesentlich unkomplizierter. Die geringere Ver- schmutzungsgefahr kommt obendrein der Lebensdauer und Prä- zision der Schwenklagerung erheblich entgegen.

Darüber hinaus ist die neue Anordnung in Material- flussrichtung sehr kompakt.

Bei der anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Metallbandsäge sitzt das Drehlager nicht zwischen dem Haupt-und dem Hilfsträger, sondern es befindet sich zwi- schen dem Hilfsträger und dem Sägerahmen. Der Hilfsträger ist an dem Hauptträger vertikal verfahrbar um die für den Schnitt erforderliche Zustellbewegung auszuführen. Das Drehlager verbindet den Sägerahmen mit dem Hilfsträger und befindet sich somit auch oberhalb des Werkstücks in einen geschützten Bereich.

Je nach Ausführung des Hauptträgers können ohne weite- res Gehrungswinkel bis zu 30° erreicht werden, ohne dass die Maschine in Längsrichtung, d. h. in Richtung des Materi- alflusses nennenswert größer werden muss.

Bei Sägemaschinen nach dem Stand der Technik hingegen musste ein sektorförmiger Drehtisch verwendet werden, wobei der Sektorwinkel bei Doppelgehrungen dem Doppelten des mög- lichen Gehrungswinkels entspricht, so dass die Maschine allein aufgrund der Abmessungen des Auflagetisches beacht- liche Werte annimmt.

Für den Hauptträger sind zwei Konfigurationen möglich.

Der Hauptträger kann als Portal ausgeführt sein oder eine galgenartige Gestalt haben. Die portalförmige Ausführung zeichnet sich durch eine besondere Robustheit aus und eig- net sich insoweit auch für Anwendungen mit extrem großer Schnittbreite. Dabei ist zweckmäßigerweise der Abstand zwi- schen den Pfeilern größer als die entsprechende Breite des Sägerahmens, so dass eine beliebige Gehrungseinstellung möglich ist.

Die galgenförmige Konfiguration hat hingegen den we- sentlichen Vorteil, dass der Auflagetisch für das Werkstück von der Seite her zugänglich ist. Lange Werkstücke, die einem mittleren Bereich getrennt werden müssen, können von der Seite her in die Maschine eingegeben werden. Sie brau- chen nicht aufgelegt und in Längsrichtung durch die Maschi- ne geschoben werden.

Wenn bei der galgenförmigen Ausführungsform der aus- kragende Balken parallel zur Materialflussrichtung liegt, so dass der Pfeiler in Materialflussrichtung gegenüber der Schnittposition versetzt ist, sind ohne weiteres Gehrungs- verstellungen in beiden Richtungen möglich, während ande- rerseits der Pfeiler sehr dicht an die Bearbeitungsstelle herangerückt werden und mit einem kurz auskragenden Balken gearbeitet werden kann.

Die Pfeiler können mit dem Maschinengestell fest ver- bunden oder unabhängig von diesem auf einem Betonfundament befestigt sein.

Auch für den Zwischenträger, an dem der Sägerahmen befestigt ist, kommen mehrere Ausführungsformen in Be- tracht. So kann der Zwischenträger eine L-förmige Gestalt haben, wenn der Sägerahmen lediglich an einem Ende geführt wird, oder aber der Zwischenträger kann eine im Wesentli- chen gabelförmige Gestalt haben, was von Vorteil ist, wenn der Sägerahmen längs einer linearen Achse auf das Werkstück zugestellt wird.

Die Auflageeinrichtung für das Werkstück besteht im Wesentlichen aus einer Tischplatte, die als Verschleißteil ausgeführt ist. Beim Sägen wird in die Tischplatte einge- schnitten. Die Tischplatte wird im Laufe der Zeit ver- braucht, wenn mit ständig wechselnden Gehrungen gearbeitet wird, die nicht miteinander übereinstimmen. Da jedoch übli- cherweise nur wenige Gehrungswinkel benötigt werden, ent- hält die Tischplatte nur wenige Sägeschnitte, so dass eine hohe Lebensdauer ohnehin zu erwarten ist.

Um das Eingeben des Werkstücks in die Sägemaschine zu vereinfachen, umfasst die Auflageeinrichtung Rollen, deren Außenumfangsfläche eine Ebene berührt, in der auch die Tischfläche liegt.

Um insbesondere bei Gehrungsschnitten das Werkstück präzise zu halten, ist der Auflageeinrichtung der Spann- stock zu geordnet, der einen feststehenden und einen zu- stellbaren Backen aufweist, um das Werkstück zwischen den Backen einzuklemmen. Der feststehende Backen bildet dabei in der üblichen Weise eine Referenzebene, an der das Werk- stück anliegt und gegenüber der auch der Gehrungswinkel gemessen wird. Zur Vereinfachung der Längenbestimmung des abzulängenden Werkstückes liegt die vertikale Schwenkachse vorzugsweise in einer Ebene, die durch den festen Backen des Spannstocks definiert ist.

Im übrigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegen- stand von Unteransprüchen. Dabei sollen auch solche Merk- malskombinationen als beansprucht angesehen werden, auf die kein ausdrückliches Ausführungsbeispiel gerichtet ist.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegen- standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 die erfindungsgemäße Metallbandsäge mit einem portalförmigen Hauptträger, gesehen in Richtung parallel zu der Materialflussrichtung, Fig. 2 die Metallbandsäge nach Figur 1, in einer drauf- sicht, wobei die Gehrungseinstellungen gestri- chelt dargestellt sind, Fig. 3 eine erfindungsgemäße Metallbandsäge mit einem galgenförmigen Hauptträger, gesehen in Richtung parallel zu der Materialflussrichtung, Fig. 4 die Metallbandsäge nach Figur 3, in einer Drauf- sicht, wobei die Gehrungseinstellungen gestri- chelt dargestellt sind, Fig. 5 eine erfindungsgemäße Metallbandsäge mit Schwenk- lagerung des Sägerahmens, und Fig. 6 ein weiteres erfindungsgemäßes ausführungsbei- spiel der Metallbandsäge mit einem portalförmigen Hauptträger, gesehen in Richtung parallel zu der Materialflussrichtung.

Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erfindungsgemäße Me- tallbandsäge 1. Zu der Metallbandsäge 1 gehört ein Maschi- nengestell 2, über das sich ein portalförmiger Hauptträger 3 spannt, der auf dem Bodenfundament befestigt ist. An dem Hauptträger 3 ist ein Zwischenträger 4 schwenkbar gelagert, der seinerseits der Halterung eines Sägerahmens 5 dient.

Das Maschinengestell 2 setzt sich aus einem Unterge- stellt 6 mit Füßen 7 zusammen. Auf der Oberseite des Unter- gestells 6 sind zwei in Längsrichtung durchlaufende Winkel- profilschienen 8 und 9 befestigt. Zwischen den Winkelpro- filschienen 8 und 9 sind achsparallel nebeneinander mehrere Rollen 11 gelagert, die als Werkstückauflage dienen. Die Rollen 11 sind frei drehbar und tangieren an ihrer Obersei- te eine gedachte gemeinsame Ebene. Zwischen Rollen lla und llb liegt zwischen den Profilschienen 8 und 9 auf dem Un- tergestell 7 ein Art plattenförmiger Auflagetisch 12 auf.

Der Auflagetisch 12 weist im Ursprungszustand eine ebene glatte Fläche auf, die sich auf der gleichen Höhe befindet, wie die Ebene, die durch die Rollen 11 definiert wird.

Neben der Profilschiene 9 ist ein ortsfester Backen 13 eines Spannstocks 14 befestigt, der eine ebene Anlageflä- chen trägt. Der Spannstock 14 weist ferner einen bewegli- chen Backen 15 auf, der über nicht weiter gezeigte Schienen rechtwinklig gegenüber dem feststehenden Backen 13 zustell- bar ist. Zwischen den beiden Backen 13 und 15 kann ein in Figur 1 erkennbares Werkstück 16 in Gestalt eines I-Trägers 16 festgespannt werden. Der I-Träger 16 erstreckt sich senkrecht zu der Zeichenebene von Figur 1.

Der Hauptträger 3 setzt sich aus zwei Pfeilern 17 und 18 zusammen, die über ein Querjoch 19 miteinander verbunden sind. Die beiden Pfeiler 17 und 18 stehen beidseits des Maschinengestells 2 und sind gegebenenfalls über eine wei- tere Quertraverse 20 mit dem Maschinengestell 2 verbunden.

Das Querjoch 19 enthält ein Schwenklager 21, über das der Hauptträger 3 mit dem Zwischenträger 4 verbunden ist.

Zu dem Schwenklager 21 gehört eine Lagerwelle 22, die durch eine entsprechende Bohrung in dem Querjoch 19 hindurch- führt. Die Welle 22 trägt an ihrem oberen Ende drehfest ein Zahnrad 23, das mit einer Schnecke eines Antriebsmotors 24 kämmt. Die Welle 22 ist durch nicht weiter gezeigte, an sich bekannte Elemente, beispielsweise Rillenkugellage, r axial in dem Querjoch 19 gesichert. An ihrem unteren Ende ist die Welle 22 drehfest mit dem Zwischenträger 4 verbun- den.

Die Welle 22 definiert eine vertikale Drehachse 25, die in einer Ebene liegt, in der auch die Werkstückanla- gefläche des feststehenden Spannbackens 13 liegt.

Der Zwischenträger 4 ist gabelförmig und setzt sich aus einem Querbalken 26 sowie zwei parallel im Abstand zu- einander verlaufenden Schenkel 27 und 28 zusammen.

Der Querbalken 26 verläuft horizontal und somit par- allel zu dem Querjoch 19, während die beiden Schenkel 27 und 28 parallel zu der vertikalen Drehachse 25 ausgerichtet sind.

Jeder beiden Schenkel 27 und 28 trägt auf der dem Be- trachter zugekehrten Seite jeweils eine Führungsschiene 31, die als Parallelführungsschiene mit komplementären Füh- rungsschlitten an dem Sägerahmen 5 zusammenwirkt. Die kom- plementären Führungsschlitten sind in Figur 2 in der Drauf- sicht bei 32 veranschaulicht. Die Schlitten 32 und die Füh- rungsschienen 31 können zusammen als Kugelführungen ausge- bildet sein.

Der Sägerahmen 5 ist ein kastenförmiges Gehäuse, in dem zwei gestrichelt angegebene Umlenkrollen 33 achspar- allel zueinander gelagert sind. Die Drehachsen liegen hori- zontal. Um die beiden Umlenkrollen 33 läuft ein Sägeband 34 um. Im unteren Bereich ist der Sägerahmen 5 mit einer Aus- sparung 35 versehen, in der das Sägeband 34 freigestellt ist. Im Bereich dieser Aussparung 35 sind zwei Sägebandfüh- rungen 36 und 37 vorhanden, mit deren Hilfe das Sägeband 34 in eine hochkant stehende Lage gedreht wird, so dass die Zähne des Sägebandes zwischen den beiden Sägebandführungen 36 und 37, wie gezeigt, nach unten ausgerichtet sind, wäh- rend im übrigen Verlauf das Sägeband 34 flach liegt.

Mit Hilfe eines Antriebsmotors 38, der an der Rücksei- te des Sägerahmens 5 angeflanscht ist, wird die rechte Um- lenkscheibe 33 wahlweise in Umdrehungen versetzt. Ein wei- terer nicht gezeigter Antrieb dient dazu den Sägerahmen 5 beim Schnitt in Richtung auf das Werkstück 16 zuzustellen.

Wie die Figuren erkennen lassen, ist der Abstand zwi- schen den beiden Pfeilern 17 und 18 groß genug, damit der Sägerahmen 5 zusammen mit einem Antriebsmotor 38 ohne wei- teres dazwischen Platz findet.

Die Verwendung der gezeigten Metallbandsäge 1 ist wie folgt : Nach Öffnen des Spannstocks 14 wird über die Auflage- rollen 11 ein Werkstück 16 zugeführt, das durch Schließen des Spannstocks 14 zwischen den beiden Spannbacken 13 und 15 festgeklemmt wird. Die Spannbacken 13 und 15 sind so positioniert bzw. verstellbar, dass in jeder beliebigen Gehrungseinstellung das Sägeband 34 nicht mit den Spann- backen 13 und 15 kollidieren kann.

Nachdem das Werkstück 16 festgeklemmt ist, wird durch Ingangsetzen des Antriebsmotors 24 der gewünschte Gehrungs- winkel eingestellt. Hierzu wird die Welle 22 um die Verti- kalachse 25 gedreht. Dabei wird der Zwischenträger 4 zu- sammen mit den Sägerahmen 5 entsprechend mit verschwenkt.

Die Schwenkbewegung wird stillgesetzt, sobald der gewünsch- te Winkel zwischen dem Sägeband 34 und der Längsachse des Werkstückes 16 erreicht ist.

Aufgrund der speziellen Art der getrieblichen Verbin- dung zwischen der Welle 22 und dem Antriebsmotor 24 wird nach dem Stillsetzen des Antriebsmotors 24 jegliche Drehbe- wegung der Welle 22 blockiert, d. h. die einmal gewählte Gehrungseinstellung bleibt erhalten.

Nach Einstellen des Gehrungswinkels wird mit Hilfe eines nicht weiter gezeigten Antriebsmotors der Sägerahmen 5 längs der beiden Schenkel 27 und 28, die als Parallelfüh- rung wirken, vertikal nach unten geführt. Dabei taucht das zwischen den beiden Sägebandführungen 36 und 37 hochkant gestellte Sägeband 34 in das Werkstück 16 ein und schneidet es durch. Die Zustellbewegung wird beendet, nachdem das Werkstück 16 vollständig durchtrennt ist. Hierbei wird das Sägeband 34 auch ein Stück weit den Auflagetisch 12 mit einschneiden.

Nach dem Durchtrennen des Werkstückes 16 wird durch die Antriebseinrichtung der Sägerahmen 5 längs der beiden Schenkel 27 und 28 erneut nach oben gefahren, in die Stel- lung wie sie Figur 1 zeigt. In dieser Stellung besteht ein freier Durchlass zwischen dem Sägeband 34 und der Oberseite der Werkstückauflageeinrichtung 2.

Anstelle eines ortsfesten Spannstocks 14 kann das Ma- schinengestell 2 auch mit einem Spannstock versehen werden, wie er in der DE 40 40 470 erläutert. ist. Bei dieser An- ordnung kann der bewegliche Spannbacken 15 in Richtung par- allel zu dem feststehenden Spannbacken 13 horizontal hin und her bewegt werden, um eine sicher Klemmung des Werk- stücks 16 bei jeder Gehrungseinstellung zu erreichen.

Die Figuren 3 und 4 zeigen ein anderes Ausführungsbei- spiel der neuen Metallbandsäge 1. Der wesentliche Unter- schied betrifft die Ausgestaltung des Hauptträgers 3.

Während bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 ein portalförmige Hauptträger 3 Verwendung findet, hat der Hauptträger 3 bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3 und 4 eine etwa galgenförmige Gestalt. Er besteht aus einem einzigen Pfeiler 17 und einem Kragbalken 41, der ausgehend von dem Pfeiler 17 ein Stück weit in Richtung parallel zu der Längserstreckung des Maschinengestells 2 auskragt. An seinem freien Ende ist er mit dem bereits be- schriebenen Schwenklager 21 versehen, das wiederum die Drehachse 25 definiert, die in der Ebene liegt, die die Spannfläche des feststehenden Backens 34 enthält. Der Pfei- ler 17 ist unmittelbar am Maschinegestell 2 befestigt.

Bei der Ausführungsform nach den Figuren 3 und 4 ist für die Gehrungseinstellung keine Antriebseinrichtung vor- gesehen. Statt dessen wird der Zwischenträger 4 von Hand verschwenkt. Nach Erreichen der gewünschten Gehrungsein- stellung wird die Welle 22 durch einen Klemmhebel 42 fest- geklemmt.

Die Verwendung eines oberhalb des Werkstückes befind- lichen Schwenklager zur Gehrungseinstellung ist nicht auf parallelgeführte Sägerahmen beschränkt.

Figur 5 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei der der Sägerahmen 5 nach Art eines Klappmessers an dem Zwi- schenträger 4 befestigt ist. Der Zwischenträger 4 zeigt bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 5 eine L-förmige Gestalt auf, bestehend aus einem Querbalken 45 und einem vertikal nach unten führenden Schenkel 46. An dem unteren freien Ende des Schenkels 46 ist über ein schematisch angedeutetes Schwenklager 47 der Sägerahmen 5 an dem Zwischenträger 4 anscharniert. Die Lage der Schwenkachse 47, die horizontal verläuft, ist so gewählt, dass in der Endlage das Sägeband 34 etwa horizontal verläuft, d. h. denselben Verlauf zeigt, wie das Sägeband 34 bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1, wenn das Werkstück 16 vollständig durchtrennt ist.

Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der er- findungsgemäßen Metallbandsäge, wobei die Ausführungsform dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ähnelt. Für einander entsprechende Teile werden dieselben Bezugszeichen verwen- det, wie bei den vorigen Figuren, ohne dass eine ausführ- liche Erläuterung gegeben ist. Die Erklärung zu Fig. 6 be- schränkt sich damit im Wesentlichen auf die Unterschiede.

Der prinzipielle Unterschied zu der Ausführungsform nach Figur 1 besteht darin, dass das Schwenklager 21 nicht wie zuvor den Hauptträger mit dem Hilfsträger verbindet, sondern, wie die Figur erkennen lässt, zwischen dem Hilfs- träger 4 und dem Sägerahmen 5 angeordnet ist. Der Hilfs- träger 4 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 6 ein einfacher quer verlaufender Balken, der sich parallel zu dem Querjoch 19 erstreckt. An den beiden Pfeilern 17 und 18 sind vertikal verlaufende Führungsschienen 59 und 61 vor- gesehen, auf denen in dem Hilfsträger 4 enthaltene Füh- rungsschlitten laufen, die in der Zeichnung nicht erkennbar sind. Auf diese Weise ist der Hilfsträger 4 vertikal ver- fahrbar. Der Antriebsmotor zur Vertikalbewegung des Hilfs- trägers 4 wird durch den Pfeiler 17 verdeckt und ist des- wegen in der Darstellung nicht zu sehen.

Die Drehachse des Schwenklagers 21 verläuft wiederum in einer Ebene, die durch den ortsfesten Backen 13 festge- legt ist. Die Achse ist senkrecht und damit parallel zu der Zustellbewegung längs den Führungsschienen 59 und 61.

Ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist das Schwenklager 21 oberhalb des Werkstücks angeordnet und befindet sich damit in einem gut geschützten Bereich.

Der Raum unter dem Sägetisch ist frei und es besteht keine Notwendigkeit den Sägetisch mit Rücksicht auf ein entspre- chendes kräftiges Schwenklager, das auch in der Lage ist das Werkstück zu tragen, auf eine unpraktische vergrößerte Höhe anzuheben.

Es ist ohne weiteres verständlich, dass die Anordnung, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist, grundsätzlich auch auf einer Ausführung nach Fig. 3 übertragbar ist, bei der der Haupt- träger nicht portal-, sondern galgenförmig ausgeführt ist.

Hier kann an dem Pfeiler 17 der Hilfsträger 4 vertikal ver- fahrbar sein. An dem Hilfsträger 4 würde das Schwenklager 21 sitzen, über das der Hilfsträger 4 mit dem Sägerahmen 5 verbunden wäre.

Eine Metallbandsäge weist einen Hauptträger auf, an dem ein Zwischenträger schwenkbar befestigt ist. An dem Zwischenträger sitzt mittels eines Schwenklagers oder einer Parallelführung der Sägerahmen, der auf das Werkstück zu- stellbar ist. Das Schwenklager, das den Hauptträger und den Zwischenträger miteinander verbindet, befindet sich ober- halb des zu bearbeitenden Werkstücks.