| JP08168460 | APPARATUS FOR FEEDING DETERGENT AND DRY-FINISHING AGENT |
| WO/1997/012539 | A DISPENSING DEVICE FOR DETERGENT TABLET |
| WO/2003/075738 | DETERGENT DISPENSER |
FILECCIA, Salvatore (Tulpenstr. 20, Oberhausen, 46049, DE)
BASTIGKEIT, Thorsten (Gennebrecker Str. 248, Wuppertal, 42279, DE)
NITSCH, Christian (Otto-Hahn-Str. 185, Düsseldorf, 40591, DE)
BENDA, Konstantin (Kronprinzenstr. 131, Düsseldorf, 40217, DE)
EICHHOLZ, Heinz-Dieter (Wittekindweg 8a, Iserlohn, 58642, DE)
OTT, Elmar (Kirchsteige 6, Kressbronn, 88079, DE)
KESSLER, Arnd (Humboldtstraße 53, Monheim am Rhein, 40789, DE)
FILECCIA, Salvatore (Tulpenstr. 20, Oberhausen, 46049, DE)
BASTIGKEIT, Thorsten (Gennebrecker Str. 248, Wuppertal, 42279, DE)
NITSCH, Christian (Otto-Hahn-Str. 185, Düsseldorf, 40591, DE)
BENDA, Konstantin (Kronprinzenstr. 131, Düsseldorf, 40217, DE)
EICHHOLZ, Heinz-Dieter (Wittekindweg 8a, Iserlohn, 58642, DE)
OTT, Elmar (Kirchsteige 6, Kressbronn, 88079, DE)
| Patentansprüche 1. Dosiergerät (2) zur Positionierung im Inneren einer Geschirrspülmaschine (38) insbesondere durch einen Benutzer, umfassend • wenigstens eine dosiergeräteseitige Schnittstelle (Sd,Ed) mit wenigstens einer optischen Empfangs- (Ed) und/oder Sendeeinheit (Sd), welche mit wenigstens einer in oder an einer Geschirrspülmaschine (38) ausgebildeten, korrespondierenden optischen Empfangs- (Eh) und/oder Sendeeinheit (Sh) in derart zusammenwirkt, dass eine Übertragung von optischen Signalen, welche insbesondere Betriebszustands-, Mess- und/oder Steuerinformationen des Dosiergeräts (2) und/oder der Geschirrspülmaschine (38) repräsentieren, zwischen der Geschirrspülmaschine (38) und dem Dosiergerät (2) verwirklicht ist, • und die dosiergeräteseitige Sendeeinheit (Sd) in der Betriebsposition des Dosiergeräts (2) optische Signale im Wesentlichen in Richtung des Bodens der Geschirrspülmaschine (38) aussendet. 2. Dosiergerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Dosiergerät (2) einen Boden umfasst, der in Betriebsposition das Dosiergerät (2) in Schwerkraftrichtung unten begrenzt und zumindest abschnittsweise transparent ist, wobei der Boden und die dosiergeräteseitige optische Empfangs- und/oder Sendeeinheit so konfiguriert sind, dass optische Signale von der dosiergeräteseitigen optischen Empfangseinheit aus der Umgebung des Dosiergeräts (2) durch den transparenten Boden hindurch empfangen und/oder optische Signale von der dosiergeräteseitigen optischen Sendeeinheit durch den transparenten Boden hindurch in die Umgebung des Dosiergeräts (2) abgestrahlt werden. 3. Dosiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Empfangs- und/oder Sendeeinheit zum Aussenden und/oder Empfang von optischen Signalen, im Infrarot- und/oder sichtbaren Bereich, bevorzugt im Bereich einer Wellenlänge zwischen 600-3. OOOnm, bevorzugt 600-1.400nm, insbesondere bevorzugt 600-800nm, konfiguriert sind. 4. Dosiergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden wenigstens eine transparente Ein- und/oder Auskopplungsstelle an der Licht von einer optischen Sende- und/oder Empfangseinheit und/oder aus der Umgebung des Dosiergeräts ein- bzw. ausgekoppelt wird umfasst. 5. Dosiergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und/oder Auskopplungsstelle des Bodens linsen- und/oder prismenartig ausgebildet ist. 6. Dosiergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Boden transparent ausgebildet ist. 7. Dosiergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der und/oder die transparente Ein- und/oder Auskopplungsstelle einen Lichttransmissionsgrad von wenigstens 75% für die gesendeten und/oder empfangenen optischen Signale aufweist. 8. Dosiergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine optische Sendeeinheit als LED und/oder IRED und/oder IRED, bevorzugt mit einem Abstrahlwinkel ß von größer als 10° ausgebildet ist. 9. Dosiergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine LED und/oder IRED vorgesehen ist, die derart im Dosiergerät angeordnet ist, dass sie einen Lichtaustrittswinkel α von >5°, bevorzugt >10° aus dem Dosiergerät aufweist. 10. Geschirrspülmaschine (38), die konfiguriert ist, optische Signale vom Dosiergerät (2) zu empfangen und/oder Signale an das Dosiergerät (2) nach einem der Ansprüche 1-9 zu senden. 1 1. Dosiersystem umfassend • ein Dosiergerät (2) nach einem der Ansprüche 1-9, • eine in einer Geschirrspülmaschine (38) fixierte Abgabevorrichtung (53), insbesondere ein Kombidosiergerät, die konfiguriert ist, optische Signale vom Dosiergerät (2) zu empfangen und/oder Signale an das Dosiergerät (2) zu senden. 12. Dosiersystem umfassend • ein Dosiergerät (2) nach einem der Ansprüche 1-9, • eine in einer Geschirrspülmaschine (38) bodenseitig angeordneter optischer Trübungssensor (53), der konfiguriert ist, optische Signale vom Dosiergerät (2) zu empfangen und/oder Signale an das Dosiergerät (2) zu senden. 13. Dosiersystem umfassend • ein Dosiergerät (2) nach einem der Ansprüche 1-9, • eine Geschirrspülmaschine (38), die konfiguriert ist, optische Signale vom Dosiergerät (2) zu empfangen und/oder Signale an das Dosiergerät (2) zu |
Die Erfindung betrifft ein Dosiergerät und -System mit optischer Sende- und/oder
Empfangseinheit zur Positionierung im Inneren einer Geschirrspülmaschine insbesondere durch einen Benutzer. Das erfindungsgemäße Dosiergerät und -System ist insbesondere dergestalt ausgebildet, dass eine Übertragung von optischen Signalen, welche insbesondere Betriebszustands-, Mess- und/oder Steuerinformationen des Dosiergeräts und/oder der Geschirrspülmaschine repräsentieren, zwischen der Geschirrspülmaschine und dem Dosiergerät verwirklicht ist.
Stand der Technik
Geschirrspülmittel stehen dem Verbraucher in einer Vielzahl von Angebotsformen zur Verfügung. Neben den traditionellen flüssigen Handgeschirrspülmitteln haben mit der Verbreitung von Haushaltsgeschirrspülmaschinen insbesondere die maschinellen
Geschirrspülmittel eine große Bedeutung. Diese maschinellen Geschirrspülmittel werden dem Verbraucher typischerweise in fester Form, beispielsweise als Pulver oder als Tabletten, zunehmend jedoch auch in flüssiger Form angeboten. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei seit geraumer Zeit auf der bequemen Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln und der Vereinfachung der zur Durchführung eines Wasch- oder Reinigungsverfahrens notwendigen Arbeitsschritte.
Ferner ist eines der Hauptziele der Hersteller maschineller Reinigungsmittel die
Verbesserung der Reinigungsleistung dieser Mittel, wobei in jüngster Zeit ein verstärktes Augenmerk auf die Reinigungsleistung bei Niedrigtemperatur-Reinigungsgängen bzw. in Reinigungsgängen mit verringertem Wasserverbrauch gelegt wird. Hierzu wurden den Reinigungsmitteln vorzugsweise neue Inhaltsstoffe, beispielsweise wirksamere Tenside, Polymere, Enzyme oder Bleichmittel zugesetzt. Da neue Inhaltsstoffe jedoch nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen und die pro Reinigungsgang eingesetzte Menge der Inhaltsstoffe aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen nicht in beliebigem Maße erhöht werden kann, sind diesem Lösungsansatz natürliche Grenzen gesetzt.
In diesem Zusammenhang sind in jüngster Zeit insbesondere Vorrichtungen zur
Mehrfachdosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln in das Blickfeld der Produktentwickler geraten. Bei diesen Vorrichtungen kann zwischen in die Geschirrspülmaschine oder Textilwaschmaschine integrierten Dosierkammern einerseits und eigenständigen, von der Geschirrspülmaschine oder Textilwaschmaschine unabhängigen Vorrichtungen andererseits unterschieden werden. Mittels dieser Vorrichtungen, welche die mehrfache der für die Durchführung eines Reinigungsverfahrens notwendigen Reinigungsmittelmenge enthalten, werden Wasch- oder Reinigungsmittelportionen in automatischer oder halbautomatischer Weise im Verlauf mehrerer aufeinander folgender Reinigungsverfahren in den Innenraum der Reinigungsmaschine dosiert. Für den Verbraucher entfällt die Notwendigkeit der manuellen Dosierung bei jedem Reinigungs- bzw. Waschgang. Beispiele für derartige Vorrichtungen werden in der europäischen Patentanmeldung EP 1 759 624 A2 (Reckitt Benckiser) oder in der deutschen Patentanmeldung DE 53 5005 062 479 A1 (BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH) beschrieben.
Vorteilhaft wäre es in diesem Zusammenhang über eine Möglichkeit zur Übermittlung von Informationen zwischen einer Geschirrspülmaschine und einem in der Geschirrspülmaschine angeordnetem Dosiergerät zu verfügen, wodurch die Reinigungsmittelabgabe aus derartigen Dosiergeräten weiter optimierbar wäre, beispielsweise durch eine genaue Abstimmung auf die im Geschirrspüler ablaufenden Spülprogramme. Hierbei ist, insbesondere bei frei durch einen Benutzer positionierbaren Dosiergeräten, darauf zu achten, dass in jeder Position des Dosiergeräts, beispielsweise in einer Geschirrschublade, eine möglichst sichere und störungsfreie Übermittlung der Informationen gewährleistet ist.
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Dosiergerät und -System zur möglichst sicheren drahtlosen Übermittlung von Informationen zwischen einer im Inneren einer
Geschirrspülmaschine beweglich angeordneten Dosiervorrichtung und einer
Geschirrspülmaschine bereit zu stellen.
Diese Aufgabe wird durch ein Dosiergerät nach Anspruch 1 , eine Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10 und einem Dosiersystem nach Anspruch 1 1 , 12 und 13 gelöst.
Das Dosiergerät zur Positionierung im Inneren einer Geschirrspülmaschine, insbesondere durch einen Benutzer, umfasst
• wenigstens eine dosiergeräteseitige Schnittstelle mit wenigstens einer optischen Empfangs- und/oder Sendeeinheit, welche mit wenigstens einer in oder an einer Geschirrspülmaschine ausgebildeten, korrespondierenden optischen Empfangsund/oder Sendeeinheit in derart zusammenwirkt, dass eine Übertragung von optischen Signalen, welche insbesondere Betriebszustands-, Mess- und/oder Steuerinformationen des Dosiergeräts und/oder der Geschirrspülmaschine repräsentieren, zwischen der Geschirrspülmaschine und dem Dosiergerät verwirklicht ist, • und die dosiergeräteseitige Sendeeinheit in der Betriebsposition des Dosiergeräts optische Signale im Wesentlichen in Richtung des Bodens der
Geschirrspülmaschine aussendet.
Durch das bodenseitige Abstrahlen von Signalen aus dem Dosiergerät wird eine besonders sichere Signalübertragung erreicht, da die optischen Signale ohne eine mögliche
Überdeckung durch in der Spülmaschine befindlichem Spülgut, in den Spülraum abgestrahlt werden. Dies ist insbesondere von Relevanz, wenn das Dosiergerät vorgesehen ist, in einer Telleraufnahme eines Geschirrkorbes positioniert zu werden. Angrenzend positionierte Teller könnten eine Abstrahlung signifikant beeinträchtigen, diese Gefahr besteht bei der bodenseitige Abstrahlung in der Regel nicht.
Ein optisches Signal im Sinne dieser Anmeldung ist eine elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich von sichtbarem Licht bis in den Infrarotbereich.
Das erfindungsgemäße Dosiersystem besteht aus den Grundbauelementen einer mit Zubereitung befüllten Kartusche und einem mit der Kartusche kuppelbarem Dosiergerät, welches wiederum aus weiteren Baugruppen, wie beispielsweise Bauelementträger, Aktuator, Verschlusselement, Sensor, Energiequelle und/oder Steuereinheit, gebildet ist.
Es ist bevorzugt, dass das erfindungsgemäße Dosiersystem beweglich ist. Beweglich im Sinne dieser Anmeldung bedeutet, dass das Dosiersystem nicht unlösbar mit einer
Geschirrspülmaschine verbunden ist, sondern beispielsweise aus einer
Geschirrspülmaschine durch den Benutzer entnehmbar oder in einer Geschirrspülmaschine positionierbar, also eigenständig handhabbar, ist.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist es auch denkbar, dass das Dosiergerät für den Benutzer nicht lösbar mit einer Geschirrspülmaschine verbunden ist und lediglich die Kartusche beweglich ist. So ist es beispielsweise denkbar, das Dosiergerät fest in einer Geschirrschublade oder innenseitig an der Geschirrspülmaschinentür zu fixieren. Transparenter Boden
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, ist der Boden des Dosiergeräts zumindest abschnittsweise transparent ausgebildet, wobei der Boden und die
dosiergeräteseitige optische Empfangs- und/oder Sendeeinheit so konfiguriert sind, dass optische Signale von der dosiergeräteseitigen optischen Empfangseinheit aus der Umgebung des Dosiergeräts durch den transparenten Boden hindurch empfangen und/oder optische Signale von der dosiergeräteseitigen optischen Sendeeinheit durch den transparenten Boden hindurch in die Umgebung des Dosiergeräts abgestrahlt werden.
Unter dem Boden des Dosiergeräts wird die Dosiergerätefläche verstanden, die in der Gebrauchstellung des Dosiersystems das Dosiergerät in Schwerkraftrichtung nach unten begrenzt.
Bevorzugt ist eine optische Sende- und/oder Empfangseinheit innerhalb des Dosiergeräts angeordnet, um die elektrischen und/oder optischen Bauteile der Sende- und/oder
Empfangseinheit vor Spritz- und Spülwassereinflüssen zu schützen.
Der Boden umfasst wenigstens eine transparente Ein- und/oder Auskopplungsstelle an der Licht von einer optischen Sende- und/oder Empfangseinheit und/oder aus der Umgebung des Dosiergeräts ein- bzw. ausgekoppelt wird. Um eine gute Sende- und/oder
Empfangscharakteristik für optische Signale bereit zu stellen, kann es vorteilhaft sein, dass die Ein- und/oder Auskopplungsstelle des Bodens linsen- und/oder prismenartig ausgebildet ist.
Selbstverständlich ist es auch möglich, den gesamten Boden transparent auszubilden. Ferner können auch Abschnitte der Mantelfläche des Dosiergeräts transparent ausgebildet sein um das Ein- und/oder Abstrahlverhalten der Sende- und/oder Empfangseinheiten zu verbessern.
Der transparente Boden weist bevorzugt wenigstens einen Lichttransmissionsgrad von 75% für die gesendeten und/oder empfangenen optischen Signale auf. Der Boden besteht bevorzugt aus einem transparenten Kunststoff mit einem Lichttransmissionsgrad von wenigstens 75% für die gesendeten und/oder empfangenen optischen Signale. Der
Transmissionsgrad des Bodens ist definiert als Transmissionsgrad zwischen der Oberfläche des Bodens an der ein optisches Signal aus der Umgebung des Dosiergeräts in den Boden eingekoppelt wird und der Oberfläche, an der das optische Signal aus dem Boden zur optischen Sende- und/oder Empfangseinheit ausgekoppelt wird. Der Transmissionsgrad kann nach DIN5036 bestimmt werden. Der Boden kann auch mehrschichtig und/oder mehrstückig aus gleichen oder
unterschiedlichen Materialien aufgebaut sein. Es ist auch möglich, einen Luftspalt zwischen einem mehrschichtig und/oder mehrstückig ausgeformten Boden vorzusehen. Der
Transmissionsgrad des Lichtleiters versteht sich bei einem mehrschichtig und/oder mehrstückig Aufbau zwischen der Oberfläche des Bodens an der das Licht aus der
Umgebung des Dosiergeräts in den Boden eingekoppelt wird und der Oberfläche, an der das Licht aus dem Boden zur optischen Sende- und/oder Empfangseinheit ausgekoppelt wird.
Kartusche
Unter einer Kartusche im Sinne dieser Anmeldung wird ein Packmittel verstanden, das dazu geeignet ist wenigstens eine fließfähige, schüttfähige oder streufähige Zubereitungen zu umhüllen oder zusammenzuhalten und das zur Abgabe wenigstens einer Zubereitung an ein Dosiergerät koppelbar ist.
In der einfachsten, denkbaren Ausführung weist die Kartusche eine, bevorzugt formstabile Kammer zur Bevorratung einer Zubereitung auf. Insbesondere kann eine Kartusche auch mehrere Kammern umfassen, die mit voneinander verschiedenen Zusammensetzungen befüllbar sind.
Es ist vorteilhaft, dass die Kartusche wenigstens eine Auslassöffnung aufweist, die derart angeordnet ist, dass eine schwerkraftbewirkte Zubereitungsfreisetzung aus der Kartusche in der Gebrauchsstellung des Dosiergeräts bewirkt werden kann. Hierdurch werden keine weiteren Fördermittel zur Freisetzung von Zubereitung aus der Kartusche benötigt, wodurch der Aufbau des Dosiergeräts einfach und die Herstellungskosten niedrig gehalten werden können. Des Weiteren kann die Verwendung von Fördermitteln, wie z.B. Pumpen entfallen, wodurch die Lebensdauer einer Batterie oder Akkus des Dosiergeräts gesteigert werden kann.
In einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung ist wenigstens eine zweite Kammer zur Aufnahme wenigstens einer zweiten fließ- oder streufähigen Zubereitung vorgesehen, wobei die zweite Kammer wenigstens eine Auslassöffnung aufweist, die derart angeordnet ist, dass eine schwerkraftbewirkte Produktfreisetzung aus der zweiten Kammer in der
Gebrauchsstellung des Dosiergeräts bewirkbar ist. Die Anordnung einer zweiten Kammer ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn in den voneinander getrennten Kammern der Kartusche Zubereitungen bevorratet sind, die üblicherweise nicht miteinander lagerstabil sind, wie beispielsweise Bleichmittel und Enzyme. Des Weiteren ist es vorstellbar, dass mehr als zwei, insbesondere drei bis vier Kammern in bzw. an einer Kartusche vorgesehen sind. Insbesondere kann einer der Kammern zur Abgabe von flüchtigen Zubereitungen wie etwa eines Duftstoffs an die Umgebung ausgestaltet sein.
Die Kartusche ist insbesondere zur Aufnahme von fließfähigen Wasch- oder Reinigungsmittel ausgebildet. Besonders bevorzugt weist eine derartige Kartusche eine Mehrzahl von
Kammern zur räumlich separierten Aufnahme jeweils voneinander verschiedener
Zubereitungen eines Wasch- oder Reinigungsmittels auf. Exemplarisch - aber nicht abschließend - sind nachfolgend einige Kombinationsmöglichkeiten der Befüllung der Kammern mit unterschiedlichen Zubereitungen aufgelistet:
Es ist besonders bevorzugt, dass alle Zubereitungen fließfähig sind, da hierdurch ein schnelles Lösen der Zubereitungen in der Waschflotte des Geschirrspülers gewährleistet ist, wodurch diese Zubereitungen eine rasche bis sofortige Reinigungs- bzw. Klarspülwirkung, insbesondere auch auf den Wänden des Spülraums und/oder eines Lichtleiters der Kartusche und/oder des Dosiergeräts erzielen.
Die Kartusche weist üblicherweise ein Gesamtfüllvolumen von <5.000 ml, insbesondere <1 .000 ml, bevorzugt <500ml, besonders bevorzugt <250 ml, ganz besonders bevorzugt < 50 ml auf. Die Kammern einer Kartusche können gleiche oder voneinander verschiedene Füllvolumina aufweisen. Bei einer Konfiguration mit zwei Kammern beträgt das Verhältnis der
Kammervolumina bevorzugt 5: 1 , bei einer Konfiguration mit drei Kammern bevorzugt 4:1 : 1 , wobei diese Konfigurationen insbesondere zur Verwendung in Geschirrspülmaschinen geeignet sind.
Wie oben erwähnt, besitzt die Kartusche vorzugsweise drei Kammern. Für den Einsatz einer derartigen Kartusche in einer Geschirrspülmaschine ist es insbesondere bevorzugt, dass eine Kammer eine alkalische Reinigungszubereitung, eine weitere Kammer eine enzymatische Zubereitung und eine dritte Kammer einen Klarspüler beinhaltet, wobei das
Volumenverhältnis der Kammern in etwa 4:1 :1 beträgt.
Die die alkalische Reinigungszubereitung beinhaltende Kammer weist bevorzugt das größte Füllvolumen der vorhandenen Kammern auf. Bevorzugt weisen die Kammern, die eine enzymatische Zubereitung bzw. einen Klarspüler bevorraten, in etwa gleiche Füllvolumina auf.
Bei einer Zwei- und/oder Drei-Kammerausführung der Kartusche ist insbesondere möglich, insbesondere eine Duftstoff-, Desinfektions- und/oder Vorbehandlungszubereitung in einer lösbar an der Kartusche oder am Dosiergerät angeordneten, weiteren Kammer zu bevorraten.
Dosiergerät
In dem Dosiergerät sind die zum Betrieb notwendige Steuereinheit, dosiergeräteseitige Schnittstelle sowie wenigstens ein Aktuator integriert. Bevorzugt ist ebenfalls eine
Sensoreinheit und/oder eine Energiequelle an oder in dem Dosiergerät angeordnet.
Vorzugsweise besteht das Dosiergerät aus einem spritzwassergeschütztem Gehäuse, dass das Eindringen von Spritzwasser, wie es beispielsweise bei der Verwendung in einer
Geschirrspülmaschine auftreten kann, in das Innere des Dosiergeräts, indem zumindest die Steuereinheit, dosiergeräteseitige Schnittstelle, Sensoreinheit und/oder Aktuator angeordnet sind, verhindert.
Es ist besonders bevorzugt, dass das Dosiergerät wenigstens eine erste dosiergeräteseitige Schnittstelle umfasst, welche in oder an einer Geschirrspülmaschine ausgebildeten korrespondierenden Schnittstelle in derart zusammenwirkt, dass eine Übertragung von elektrischer Energie und/oder Signalen von der Geschirrspülmaschine zum Dosiergerät und/oder vom Dosiergerät zur Geschirrspülmaschine verwirklicht ist.
In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Schnittstellen durch Steckverbinder ausgebildet. In einer weiteren Ausgestaltung können die Schnittellen in derart ausgebildet sein, dass eine drahtlose Übertragung von elektrischer Energie und/oder elektrischen und/oder optischen Signalen bewirkt ist.
Hierbei ist es insbesondere bevorzugt, dass die zur Übertragung von elektrischer Energie vorgesehene Schnittstellen induktive Sender bzw. Empfänger elektromagnetischer Wellen sind. So kann insbesondere die Schnittstelle einer Geschirrspülmaschine, als eine mit Wechselstrom betriebene Sender-Spule mit Eisenkern und die Schnittstelle des Dosiergeräts als eine Empfänger-Spule mit Eisenkern ausgebildet sein.
In einer alternativen Ausführung kann die Übertragung von elektrischer Energie auch mittels einer Schnittstelle vorgesehen sein, die geschirrspülmaschinenseitig eine elektrisch betriebene Lichtquelle und dosiergeräteseitig einen Lichtsensor, beispielsweise eine Photodiode oder eine Solarzelle, umfasst. Das von der Lichtquelle ausgesendete Licht wird vom Lichtsensor in elektrische Energie gewandelt, welche dann wiederum beispielsweise einen dosiergeräteseitigen Akkumulator speist.
In einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung ist eine Schnittstelle am Dosiergerät und einer Geschirrspülmaschine zur Übertragung (d.h. Senden und Empfangen) von elektromagnetischen und/oder optischen Signalen, welche insbesondere Betriebszustands-, Mess- und/oder Steuerinformationen des Dosiergeräts und/oder einer Geschirrspülmaschine repräsentieren, ausgebildet.
Selbstverständlich ist es möglich, nur eine Schnittstelle zur Übertragung von Signalen oder eine Schnittstelle zur Übertragung von elektrischer Energie vorzusehen oder jeweils eine Schnittstelle zur Übertragung von Signalen und eine Schnittstelle zur Übertragung von elektrischer Energie vorzusehen oder eine Schnittstelle vorzusehen, die sowohl geeignet ist, eine Übertragung von elektrischer Energie und Signalen bereitzustellen.
Insbesondere kann eine derartige Schnittstelle derart ausgebildet sein, dass eine drahtlose Übertragung von elektrischer Energie und/oder elektromagnetischen und/oder optischen Signalen bewirkt ist.
Es ist besonders bevorzugt, dass die Schnittstellen zum Aussenden und/oder Empfang von optischen Signalen konfiguriert sind. Hierzu sind die Schnittstellen durch entsprechende optische dosiergeräte- und/oder geschirrspülmaschinenseitige Sende- und/oder
Empfangseinheiten ausgebildet. Ganz besonders bevorzugt ist es, dass die Schnittstellen zum Aussenden bzw. Empfang von Licht im sichtbaren Bereich konfiguriert sind. Da üblicherweise im Betrieb einer
Geschirrspülmaschine im Inneren des Spülraums Dunkelheit vorherrscht, können Signale im sichtbaren, optischen Bereich, beispielsweise in Form von Signalimpulsen bzw. Lichtblitzen, vom Dosiergerät ausgesendet und/oder detektiert werden. Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, Wellenlängen zwischen 600-3. OOOnm, bevorzugt 600-1.400nm, insbesondere bevorzugt 600-800nmim sichtbaren Spektrum zu verwenden.
Alternativ oder zusätzlich ist es vorteilhaft, dass die Schnittstelle zum Aussenden bzw.
Empfang von Infrarotsignalen konfiguriert ist. Insbesondere ist es von Vorteil, dass die Schnittstelle zum Aussenden bzw. Empfang von Infrarotsignalen im nahen Infrarotbereich (780nm-3. OOOnm) konfiguriert ist.
Insbesondere umfasst die Schnittstelle als Sendeeinheit wenigstens eine LED und/oder IRED. Bevorzugt weist die LED und/oder IRED einen Abstrahlwinkel ß zwischen 8° und 40° auf. Besonders bevorzugt umfasst die Schnittstelle wenigstens zwei LED und/oder IREDs. Auch ist es gemäß einer weiter zu bevorzugenden Ausgestaltung der Erfindung möglich, wenigstens zwei LED und/oder IREDs vorzusehen, die Licht in einer voneinander
verschiedenen Wellenlänge aussenden. Hierdurch wird es beispielsweise möglich, unterschiedliche Signalbänder zu definieren auf denen Informationen gesendet bzw.
empfangen werden können.
Ferner ist es in einer Weiterentwicklung der Erfindung von Vorteil, dass wenigstens eine LED und/oder IRED eine RGB-LED und/oder IRED ist, deren Wellenlänge einstellbar ist. So können beispielsweise mit einer LED und/oder IRED verschiedene Signalbänder definiert werden, die Signale auf unterschiedlichen Wellenlängen aussenden. So ist es beispielsweise auch denkbar, dass während des Trocknungsvorgangs, währenddessen eine hohe
Luftfeuchtigkeit (Nebel) im Spülraum herrscht, Licht in einer anderen Wellenlänge emittiert wird, als beispielsweise während eines Spülschritts.
Die Schnittstelle des Dosiergeräts kann so konfiguriert sein, dass die LED und/oder IRED sowohl zur Aussendung von Signalen in Innere des Geschirrspülers, insbesondere bei geschlossener Geschirrspülmaschinentür, als auch zur optischen Anzeige eines
Betriebszustandes des Dosiergeräts, insbesondere bei geöffneter Geschirrspülmaschinentür, vorgesehen ist. Es ist insbesondere bevorzugt, dass ein optisches Signal als Signalimpuls mit einer
Impulsdauer zwischen 1 ms und 10 Sekunden, bevorzugt zwischen 5ms und 100ms
Sekunden ausgebildet ist.
Ferner ist es vorteilhaft, dass die Schnittstelle des Dosiergeräts derart konfiguriert ist, dass sie ein optisches Signal bei geschlossener und unbeladener Geschirrspülmaschine aussendet, dass eine mittlere Beleuchtungsstärke E zwischen 0,01 und 100 Lux, bevorzugt zwischen 0,1 und 50 Lux gemessen an den den Spülraum begrenzenden Wänden bewirkt. Diese Beleuchtungsstärke ist dann ausreichend, um Mehrfachreflektionen mit bzw. an den anderen Spülraumwänden zu bewirken und so mögliche Signalschatten im Spülraum, insbesondere im Beladungszustand der Geschirrspülmaschine, zu reduzieren bzw. zu verhindern.
Ferne ist es zur Verringerung bzw. Vermeidung von Signalschatten vorteilhaft, dass die dosiergeräteseitige, optische Sendeeinheit mit einem von der Vertikalen abweichenden Winkel a, insbesondere zwischen 2°- 85°, bevorzugt 5° - 45° Licht in Richtung des
Spülmaschinenbodens ausstrahlt. Durch diese Schrägstellung der Sendeeinheit wird ebenfalls eine Mehrfachreflektion an den Spülmaschinenwänden begünstigt.
Bei dem von der Schnittstelle ausgesendete und/oder empfangene Signal handelt es sich insbesondere um einen Träger von Information, insbesondere um ein Steuersignal oder ein Signal, dass einen Betriebszustand des Dosiergeräts und/oder des Geschirrspülers repräsentiert.
Insbesondere kann die optische Sendeeinheit eine LED und/oder IRED sein, welche bevorzugt Licht im sichtbaren und/oder IR-Bereich abstrahlt. Es ist auch denkbar, eine andere geeignete optische Sendeeinheit, wie z.B. eine Laser-Diode, zu verwenden. Besonders zu bevorzugen ist es optische Sendeeinheiten zu verwenden, die Licht im Wellenlängenbereich zwischen 600-3. OOOnm, bevorzugt 600-1.400nm, insbesondere bevorzugt 600- 800nmaussenden. Die von der Sendeeinheit in die Umgebung des Dosiergeräts
ausgesendeten Signale können bevorzugter Weise Informationen bezüglich
Betriebszuständen, Sensormesswerte oder Steuerbefehle repräsentieren.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das Dosiergerät wenigstens eine optische Empfangseinheit umfassen. Hierdurch wird es beispielsweise möglich, dass das Dosiergerät Signale von einer im Geschirrspüler angeordneten optischen Sendeeinheit empfangen kann. Dies kann durch jede geeignete optische Empfangseinheit realisiert sein, wie beispielsweise Photozellen, Photomultiplier, Halbleiterdetektoren, Fotodioden, Fotowiderstände, Solarzellen, Fototransistoren, CCD- und/oder CMOS-Bildsensoren.
Besonders bevorzugt ist es, dass die optische Empfangseinheit geeignet ist, Licht im
Wellenlängenbereich von 600-3. OOOnm, bevorzugt 600-1 .400nm, insbesondere bevorzugt 600-800nmzu empfangen.
Sensor
Ein Sensor im Sinne dieser Anmeldung ist ein Messgrößenaufnehmer oder Messfühler, der bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften und/oder die stoffliche
Beschaffenheit seiner Umgebung qualitativ oder als Messgröße quantitativ erfassen kann.
Die Dosiereinheit weist bevorzugt wenigstens einen Sensor auf, der zur Erfassung einer Temperatur geeignet ist. Der Temperatursensor ist insbesondere zur Erfassung einer Wassertemperatur ausgebildet.
Es ist ferner bevorzugt, dass die Dosiereinheit einen Sensor zur Erfassung der Leitfähigkeit umfasst, wodurch insbesondere das Vorhandensein von Wasser bzw. das Versprühen von Wasser, insbesondere in einer Geschirrspülmaschine, erfasst wird.
Die Dosiereinheit weist in einer Weiterentwicklung der Erfindung einen Sensor auf, der physikalische, chemische und/oder mechanische Parameter aus der Umgebung der
Dosiereinheit bestimmen kann. Die Sensoreinheit kann einen oder mehrere aktive und/oder passive Sensoren zur qualitativen und/oder quantitativen Erfassung mechanischer, elektrischer, physikalischer und/oder chemischer Größen umfassen, die als Steuersignale an die Steuereinheit geleitet werden.
Insbesondere können die Sensoren der Sensoreinheit aus der Gruppe der Zeitgeber, Temperatursensoren, Infrarotsensoren, Helligkeitssensoren, Temperatursensoren,
Bewegungssensoren, Dehnungssensoren, Drehzahlsensoren, Näherungssensoren,
Durchflusssensoren, Farbsensoren, Gassensoren, Vibrationssensoren, Drucksensoren, Leitfähigkeitssensoren, Trübungssensoren, Schallwechseldrucksensoren,„Lab-on-a-Chip"- Sensoren, Kraftsensoren, Beschleunigungssensoren, Neigungssensoren, pH-Wert-Sensoren, Feuchtigkeitssensoren, Magnetfeldsensoren, RFID-Sensoren, Magnetfeldsensoren, Hall- Sensoren, Bio-Chips, Geruchssensoren, Schwefelwasserstoffsensoren und/oder MEMS- Sensoren ausgewählt sein.
Es ist insbesondere bevorzugt, dass wenigstens zwei Sensoreinheiten zur Messung von voneinander verschiedenen Parametern vorgesehen sind, wobei ganz besonders bevorzugt eine Sensoreinheit ein Leitfähigkeitssensor und eine weitere Sensoreinheit ein Temperatursensor ist. Ferner ist es bevorzugt, dass wenigstens eine Sensoreinheit ein Helligkeitssensor ist.
Die Sensoren sind insbesondere darauf abgestimmt, den Beginn, Verlauf und das Ende eines Spülprogramms zu detektieren. Hierzu können - beispielhaft und nicht abschließend - die in folgender Tabelle aufgeführten Sensorkombinationen verwendet werden
Mittels des Leitfähigkeitssensors kann beispielsweise detektiert werden, ob der
Leitfähigkeitssensor von Wasser benetzt ist, so dass sich damit z.B. feststellen lässt, ob sich Wasser in der Geschirrspülmaschine befindet.
Spülprogramme weisen in der Regel einen charakteristischen Temperaturverlauf, der u.a. von der Erwärmung des Spülwassers und der Trocknung des Spülguts bestimmt wird, welcher über einen Temperatursensor erfassbar ist.
Mittels eines Helligkeitssensors kann beispielsweise der Lichteinfall ins Innere eines
Geschirrspülers beim Öffnen der Geschirrspülmaschinentür detektiert werden, woraus sich z.B. auf ein Ende des Spülprogramms schließen lässt. Hierzu kann auch die
dosiergeräteseitige, optische Empfangseinheit verwendet werden, indem beispielsweise eine Photodiode die Helligkeit innerhalb des Spülraums einer Geschirrspülmaschine überwacht.
Um den Verschmutzungsgrad des zu reinigenden Spülguts in der Spülmaschine zu ermitteln, kann auch ein Trübungssensor vorgesehen sein. Hieraus lässt sich beispielsweise auch ein auf die festgestellte Verschmutzungssituation zutreffendes Dosierprogramm im Dosiergerät auswählen. Die dosiergeräteseitige Schnittstelle, bestehend aus einer dosiergeräteseitigen Sende- und Empfangseinheit, kann auch in der Art ausgebildet sein, dass sie als optische Trübungssensor und/oder optischer Feuchtigkeitssensor fungiert. Dies wird an späterer Stelle noch näher erläutert.
Es ist auch denkbar, den Verlauf eines Spülprogramms mit Hilfe wenigstens eines
Schallsensors zu erkennen, indem spezifische Schall- und/oder Vibrationsemissionen z.B. beim Pumpen bzw. Abpumpen von Wasser, detektiert werden. Selbstverständlich ist es dem Fachmann möglich, beliebige, geeignete Kombinationen mehrerer Sensoren zur Erzielung einer Spülprogrammüberwachung zu verwenden.
Die Datenleitung zwischen Sensor und Steuereinheit kann über ein elektrisch leitendes Kabel oder kabellos realisiert sein. Prinzipiell ist es auch denkbar, dass wenigstens ein Sensor außerhalb des Dosiergeräts im Inneren einer Geschirrspülmaschine positioniert oder positionierbar ist und eine Datenleitung - insbesondere kabellos - zur Übermittlung der Messdaten vom Sensor an das Dosiergerät ausgebildet ist.
Eine kabellos ausgebildete Datenleitung ist insbesondere durch die Übertragung
elektromagnetischer Wellen oder Licht ausgebildet. Es ist bevorzugt, eine kabellose
Datenleitung nach normierten Standards wie beispielsweise Bluetooth, IrDA, IEEE 802, GSM, UMTS etc. auszubilden.
Steuereinheit
Eine Steuereinheit im Sinne dieser Anmeldung ist eine Vorrichtung, die geeignet ist, das Transportieren von Material, Energie und/oder Information zu beeinflussen.
Insbesondere kann es sich bei der Steuereinheit um einen programmierbaren Mikroprozessor handeln. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auf dem
Mikroprozessor eine Mehrzahl von Dosierprogrammen gespeichert.
Die Abgabe von Zubereitungen aus dem Dosiergerät kann sequenziell oder zeitgleich erfolgen.
Es ist insbesondere bevorzugt, eine Mehrzahl von Zubereitungen sequenziell in einem Spülprogramm zu dosieren. Insbesondere sind folgende Dosiersequenzen zu bevorzugen
1. Dosierung 2. Dosierung 3. Dosierung 4. Dosierung
Enzymatische Alkalische
Reinigungszubereitu Reinigungszubereitu
ng ng
Alkalische Klarspüler
Reinigungszubereitu
ng
Enzymatische Alkalische Klarspüler
Reinigungszubereitu Reinigungszubereitu ng ng
Enzymatische Alkalische Klarspüler Desinfektionszubereitu Reinigungszubereitu Reinigungszubereitu ng
ng ng
Enzymatische Alkalische Klarspüler Duftstoff
Reinigungszubereitu Reinigungszubereitu
ng ng
VorbehandlungsEnzymatische Alkalische Klarspüler
zubereitung Reinigungszubereitu Reinigungszubereitu
ng ng
Des Weiteren ist es vorteilhaft, dass die Geschirrspülmaschine und das Dosiergerät in der Art zusammenwirken, dass im Vor- und/oder Hauptwaschprogramm der Geschirrspülmaschine wenigstens eine enzymhaltige Zubereitung und/oder alkalische Zubereitung freigesetzt wird, wobei die Freisetzung der enzymhaltigen Zubereitung bevorzugt zeitlich vor der Freisetzung der alkalischen Zubereitung erfolgt.
Energiequelle
Im Sinne dieser Anmeldung wird als Energiequelle ein Bauelement des Dosiersystems verstanden, welches zweckmäßig ist, eine zum Betrieb der Dosiersystems bzw. des
Dosiergeräts geeignete Energie bereit zu stellen. Bevorzugt ist die Energiequelle derart ausgestaltet, dass das Dosiersystem autark ist.
Vorzugsweise stellt die Energiequelle elektrische Energie zur Verfügung. Bei der
Energiequelle kann es sich beispielsweise um eine Batterie, einen Akkumulator ein Netzgerät, Solarzellen oder dergleichen handeln.
Besonders vorteilhaft ist es, die Energiequelle austauschbar auszuführen, zum Beispiel in Form einer auswechselbaren Batterie.
Eine Batterie kann beispielsweise ausgewählt sein aus der Gruppe der Alkali-Mangan- Batterien, Zink-Kohle-Batterien, Nickel-Oxyhydroxid-Batterien, Lithium-Batterien, Lithium- Eisensulfid-Batterien, Zink-Luft-Batterien, Zink-Chlorid-Batterien, Quecksilberoxid-Zink- Batterien und/oder Silberoxid-Zink-Batterien.
Als Akkumulator eignen sich beispielsweise Bleiakkumulatoren (Bleidioxid/Blei), Nickel- Cadmium-Akkus, Nickel-Metallhydrid-Akkus, Lithium-Ionen-Akkus, Lithium-Polymer-Akkus, Alkali-Mangan-Akkus, Silber-Zink-Akkus, Nickel-Wasserstoff-Akkus, Zink-Brom-Akkus, Natrium-Nickelchlorid-Akkus und/oder Nickel-Eisen-Akkus.
Der Akkumulator kann insbesondere in derart ausgestaltet sein, dass er durch Induktion wide rauf lad bar ist.
Es ist jedoch auch denkbar, mechanische Energiequellen bestehend aus einer oder mehrerer Schraubenfeder, Torsionsfeder oder Drehstabfeder, Biegefeder, Luftfeder/Gasdruckfeder und/oder Elastomerfeder auszubilden.
Die Energiequelle ist in dergestalt dimensioniert, dass das Dosiergerät in etwa 300
Dosierzyklen durchlaufen kann, bevor die Energiequelle erschöpft ist. Es ist insbesondere bevorzugt, dass die Energiequelle zwischen 1 und 300 Dosierzyklen, ganz besonders bevorzugt zwischen 10 und 300, weiterhin bevorzugt zwischen 100 und 300 durchlaufen kann, bevor die Energiequelle erschöpft ist.
Ferner können in oder an der Dosiereinheit Mittel zur Energieumwandlung vorgesehen sein, die eine Spannung erzeugen, mittels derer der Akkumulator aufgeladen wird. Beispielsweise können diese Mittel als Dynamo ausgebildet sein, der durch die Wasserströme während eines Spülgangs in einer Geschirrspülmaschine angetrieben wird und die so erzeugte Spannung an den Akkumulator abgibt.
Abqabevorrichtunq des Geschirrspülers
Das Dosiergerät kann in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung von einer
in einer Geschirrspülmaschine fixierten Abgabevorrichtung Signale empfangen und/oder
Signale an die Abgabevorrichtung senden.
Die Abgabevorrichtung zur Abgabe von wenigstens einer Zubereitung ins Innere eines Geschirrspülers kann insbesondere ein Reinigungsmittelgeber, ein Abgabegerät für
Klarspüler oder Salz oder ein Kombidosiergerät sein.
Die Abgabevorrichtung umfasst vorteilhafter weise wenigstens eine Sendeeinheit und/oder wenigstens eine Empfangseinheit zur drahtlosen Übermittlung von Signalen ins Innere des Geschirrspülers bzw. zum drahtlosen Empfang von Signalen aus dem Inneren des
Geschirrspülers.
Es ist besonders bevorzugt, dass die Sendeeinheit und/oder Empfangseinheit zum
Aussenden bzw. Empfang von optischen Signalen konfiguriert ist. Ganz besonders bevorzugt ist es, dass die Sendeeinheit und/oder Empfangseinheit zum Aussenden bzw. Empfang von Licht im sichtbaren Bereich konfiguriert ist. Da üblicherweise im Betrieb einer
Geschirrspülmaschine im Inneren des Spülraums Dunkelheit vorherrscht, können Signale im sichtbaren, optischen Bereich, beispielsweise in Form von Signalimpulsen bzw. Lichtblitzen, ausgesendet und detektiert werden.
Alternativ oder zusätzlich ist es vorteilhaft, dass die Sendeeinheit und/oder Empfangseinheit zum Aussenden bzw. Empfang von Infrarotsignalen konfiguriert ist. Insbesondere ist es von Vorteil, dass die Sendeeinheit und/oder Empfangseinheit zum Aussenden bzw. Empfang von Infrarotsignalen im nahen Infrarotbereich (780nm-3.000nm) konfiguriert ist.
Insbesondere umfasst die Sendeeinheit wenigstens eine LED und/oder IRED. Besonders bevorzugt umfasst die Sendeeinheit wenigstens zwei LED und/oder IREDs. Hierbei ist es ganz besonders vorteilhaft, dass wenigstens zwei LED und/oder IREDs in einem um 90° zueinander versetzten Abstrahlwinkel angeordnet sind. Hierdurch lässt sich durch die erzeugten Mehrfachreflexionen innerhalb des Geschirrspülers die Gefahr von Signalschatten, in denen sich ein frei positionierbarer Empfänger der Signale, insbesondere ein Dosiergerät, befinden könnte, vermindern.
Auch ist es gemäß einer weiter zu bevorzugenden Ausgestaltung der Erfindung möglich, wenigstens zwei LED und/oder IREDs vorzusehen, die Licht in einer voneinander verschiedenen Wellenlänge aussenden. Hierdurch wird es beispielsweise möglich, unterschiedliche Signalbänder zu definieren auf denen Informationen gesendet bzw.
empfangen werden können.
Ferner ist es in einer Weiterentwicklung der Erfindung von Vorteil, dass wenigstens eine LED und/oder IRED eine RGB-LED und/oder IRED ist, deren Wellenlänge einstellbar ist. So können beispielsweise mit einer LED und/oder IRED verschiedene Signalbänder definiert werden, die Signale auf unterschiedlichen Wellenlängen aussenden. So ist es beispielsweise auch denkbar, dass während des Trocknungsvorgangs, währenddessen eine hohe
Luftfeuchtigkeit (Nebel) im Spülraum herrscht, Licht in einer anderen Wellenlänge emittiert wird, als beispielsweise während eines Spülschritts.
Die Sendeeinheit der Abgabevorrichtung kann so konfiguriert sein, dass die LED und/oder IRED sowohl zur Aussendung von Signalen in Innere des Geschirrspülers, insbesondere bei geschlossener Geschirrspülmaschinentür, als auch zur optischen Anzeige eines
Betriebszustandes, beispielsweise der Füllstand des Salz- oder Klarspülerbevorratungsbehältnisses einer Geschirrspülmaschine, insbesondere bei geöffneter Geschirrspülmaschinentür vorgesehen ist.
Es ist insbesondere bevorzugt, dass ein optisches Signal als Signalimpuls oder eine Folge von Signalimpulsen mit einer Impulsdauer zwischen 1 ms und 10 Sekunden, bevorzugt zwischen 5ms und 100ms Sekunden ausgebildet ist.
Ferner ist es vorteilhaft, dass die Sendeeinheit derart konfiguriert ist, dass sie ein optisches Signal bei geschlossener Geschirrspülmaschine aussendet, dass eine mittlere
Beleuchtungsstärke E zwischen 0,01 und 100 Lux, bevorzugt zwischen 0,1 und 50 Lux gemessen an den den Spülraum begrenzenden Wänden bewirkt. Diese Beleuchtungsstärke ist dann ausreichend, um Mehrfachreflektionen mit bzw. an den anderen Spülraumwänden zu bewirken und so mögliche Signalschatten im Spülraum, insbesondere im Beladungszustand der Geschirrspülmaschine, zu reduzieren bzw. zu verhindern.
Die Empfangseinheit der Abgabevorrichtung kann insbesondere eine Photodiode umfassen.
In einer Weiterentwicklung der Erfindung kann die Abgabevorrichtung zusätzlich oder alternativ auch zum Aussenden bzw. Empfang von Funksignalen konfiguriert sein.
Bei dem von der Sendeeinheit ausgesendete und/oder Empfangseinheit empfangene Signal handelt es sich insbesondere um einen Träger von Information, insbesondere um ein Steuersignal.
Es ist insbesondere bevorzugt, dass die Abgabevorrichtung in der Tür einer
Geschirrspülmaschine angeordnet ist.
Ferner kann an der Abgabevorrichtung eine Aufnahme zur lösbaren Fixierung eines
Dosiergeräts an der Abgabevorrichtung vorgesehen sein. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, das Dosiergerät nicht nur in der Geschirrschublade eines Geschirrspülers zu positionieren, sondern auch direkt an einer Abgabevorrichtung des Geschirrspülers, insbesondere eines Kombidosiergeräts, zu fixieren. Zum einen wird hierdurch kein
Beladungsraum in der Geschirrschublade durch das Dosiergerät belegt, zum anderen erfolgt eine definierte Positionierung des Dosiergeräts relativ zur Abgabevorrichtung.
Häufig weisen Abgabevorrichtungen wie ein Kombidosiergerät eine schwenkbare Klappe auf, die innerhalb eines Waschprogramms geöffnet wird, um die in der Dosierkammer des Kombigeräts befindliche Reinigungszubereitung ins Innere der Geschirrspülmaschine abzugeben. Die Aufnahme für das Dosiergerät kann nun an der Abgabevorrichtung in der Art ausgebildet sein, dass ein Öffnen der Klappe verhindert ist, wenn das Dosiergerät in der Aufnahme fixiert ist. Hierdurch wird die Gefahr einer Doppeldosierung aus dem Dosiergerät und der Abgabevorrichtung verhindert.
Des Weiteren ist es vorteilhaft, die Fixierung der Abgabevorrichtung und die Sende- und/oder Empfangseinheit derart zu konfigurieren, dass zumindest die Sendeeinheit direkt auf den Empfänger des in der Fixierung angeordneten Dosiergeräts einstrahlt.
Vorteilhafter Weise, weist das nicht fest mit dem Geschirrspüler verbundene Dosiergerät zur Verwendung in einem die Abgabevorrichtung umfassenden Dosiersystem wenigstens eine Empfangs- und/oder wenigstens eine Sendeeinheit zur drahtlosen Übermittlung von Signalen aus dem Inneren des Geschirrspülers zu der Abgabevorrichtung bzw. zum drahtlosen Empfang von Signalen von der Abgabevorrichtung auf.
Geschirrspülmaschine
Eine für das erfindungsgemäße Dosiersystem geeignete Geschirrspülmaschine weist insbesondere einen verschließbaren Spülraum auf. Üblicherweise wird der Spülraum einer Geschirrspülmaschine durch eine Tür oder Schublade geöffnet bzw. verschlossen.
Üblicherweise ist der Spülraum so vor Eintritt von Umgebungslicht geschützt.
Die Wände des Spülraums weisen insbesondere einen Glanzgrad von wenigstens 10 Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie auf. Hierdurch werden Mehrfachreflexionen der abgestrahlten optischen Signale an den Wänden des Spülraums ermöglicht, wodurch die Gefahr von möglichen Signalschatten, insbesondere für optische Signale im sichtbaren und/oder IR-Bereich im Inneren des Spülraums der Geschirrspülmaschine reduziert wird.
Mittlerer Glanzgrad bedeutet der Glanzgrad gemittelt über die gesamte Oberfläche einer Wand. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung beträgt der mittlere Glanzgrad der Spülraumwände wenigstens 10 Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie.
Mittlerer Spülraumglanzgrad bedeutet der Glanzgrad gemittelt über die gesamte Oberfläche aller Spülraumwände. In einer ferner bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung beträgt der mittlere Spülraumglanzgrad wenigstens 10 Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bildet die Geschirrspülmaschine, die konfiguriert ist, optische Signale vom Dosiergerät zu empfangen und/oder Signale an das Dosiergerät zu senden gemeinsam mit dem entsprechenden Dosiergerät ein Dosiersystem.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von lediglich Ausführungsbeispiele zeigenden Abbildungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Autarkes Dosiergerät mit Zwei-Kammer-Kartusche im separierten und
zusammengebauten Zustand
Fig. 2 Autarkes Dosiergerät mit Zwei-Kammer-Kartusche angeordnet in einer
Schublade einer Geschirrspülmaschine
Fig. 3 Dosiergerät mit bodenseitig abstrahlender, optischer Sendeeinheit
Fig. 4 Dosiergerät mit geneigter bodenseitig abstrahlender, optischer Sendeeinheit
Fig. 5 Dosiersystem mit Dosiergerät mit geneigter bodenseitig abstrahlender, optischer Sendeeinheit und spülmaschinenseitiger Empfangseinheit Fig. 6 Kombidosiergerät mit Sende- und Empfangseinheit
Fig. 7 Kombidosiergerät mit Sende- und Empfangseinheit mit geöffnetem
Dosierkammerdeckel
Fig. 8 Dosiergerät in Telleraufnahme einer Geschirrschublade
Fig. 9 Dosiergerät mit Kartusche in perspektivischer Ansicht
Fig. 10 Dosiergerät mit optischem Sensor umfassend bodenseitig abstrahlender, optischer Sende- und Empfangseinheit
Fig. 1 1 Dosiergerät mit optischem Sensor umfassend bodenseitig abstrahlender, optischer Sende- und Empfangseinheit bei wasserbenetztem
Spülmaschinenboden
Figur 1 zeigt ein autarkes Dosiergerät 2 mit einer Zwei-Kammer-Kartusche 1 im separierten und zusammengebauten Zustand.
Das Dosiergerät 2 weist zwei Dosierkammereinlässe 21 a,21 b zur wiederholt lösbaren Aufnahme der korrespondierenden Auslassöffnungen 5a, 5b der Kammern 3a, 3b der Kartusche 1 auf. An der Vorderseite befinden sich Anzeige- und Bedienelemente 37, die den Betriebszustand des Dosiergeräts 2 anzeigen bzw. auf diesen einwirken.
Die Dosierkammereinlässe 21 a,21 b weisen ferner Mittel auf, die beim Aufstecken der Kartusche 1 auf das Dosiergerät 2 die Öffnung des Auslassöffnungen 5a, 5b der Kammern 3a, 3b bewirken, so dass im gekoppelten Zustand von Dosiergerät 2 und Kartusche 1 das Innere der Kammern 3a, 3b kommunizierend mit den Dosierkammereinlässen 21 a, 21 b verbunden ist. Die Kartusche 1 kann aus einer oder mehreren Kammern 3a, 3b bestehen. Die Kartusche 1 kann einstückig mit mehreren Kammern 3a, 3b oder mehrstückig ausgebildet sein, wobei dann die einzelnen Kammern 3a, 3b zu einer Kartusche 1 zusammengefügt werden, insbesondere durch stoffschlüssige, formschlüssige oder kraftschlüssige
Verbindungsmethoden.
Insbesondere kann die Fixierung durch eine oder mehrere der Verbindungsarten aus der Gruppe der Snap-In Verbindungen, Pressverbindungen, Schmelzverbindungen,
Klebverbindungen, Schweißverbindungen, Lötverbindungen, Schraubverbindungen, Keilverbindungen, Klemmverbindungen oder Prellverbindungen erfolgen. Insbesondere kann die Fixierung auch durch einen Schrumpfschlauch (sog. Sleeve) ausgebildet sein, der in einem erwärmten Zustand zumindest abschnittsweise über die Kartusche gezogen wird und die Kartusche im abgekühlten Zustand fest umschließt.
Um vorteilhafte Restentleerungseigenschaften der Kartusche 1 bereitzustellen, kann der Boden der Kartusche 1 trichterförmig zur Abgabeöffnung 5a, 5b hin geneigt sein.
Die Kammern 3a, 3b der Kartusche 1 können gleiche oder voneinander verschiedene Füllvolumina aufweisen. Bei einer Konfiguration mit zwei Kammern 3a, 3b beträgt das Verhältnis der Kammervolumina bevorzugt 5: 1 , bei einer Konfiguration mit drei Kammern bevorzugt 4: 1 :1 , wobei diese Konfigurationen insbesondere zur Verwendung in
Geschirrspülmaschinen geeignet sind.
Eine Verbindungsmethode kann auch darin bestehen, dass die Kammern 3a, 3b in einen der korrespondierenden Dosierkammereinlässen 21a,21 b des Dosiergeräts 2 gesteckt und so gegeneinander fixiert werden.
Die Verbindung zwischen den Kammern 3a, 3b kann insbesondere lösbar ausgebildet sein, um ein separates Austauschen einer Kammer zu erlauben.
Die Kammern 3a, 3b beinhalten jeweils eine Zubereitung 40a, 40b. Die Zubereitung 40a, 40b können gleiche oder unterschiedliche Zusammensetzung aufweisen.
Vorteilhafter Weise sind die Kammern 3a, 3b aus einem transparenten Material gefertigt, so dass der Füllstand der Zubereitungen 40a, 40b von Außen durch den Benutzer sichtbar ist. Es kann jedoch auch von Vorteil sein, wenigstens eine der Kammern aus einem opaken Material zu fertigen, insbesondere dann, wenn die in dieser Kammer befindliche Zubereitung lichtsensitive Inhaltsstoffe enthält. Die Auslassöffnungen 5a, 5b sind so ausgestaltet, dass sie mit den korrespondierenden Dosierkammereinlässen 21 a, 21 b eine form- und/oder kraftschlüssige, insbesondere flüssigkeitsdichte, Verbindung ausbilden.
Besonders vorteilhaft ist es, dass jede der Auslassöffnungen 5a, 5b so ausgebildet ist, dass sie nur auf einen der Dosierkammereinlässe 21a,21 b passt, wodurch verhindert wird, dass eine Kammer versehentlich auf einen falschen Dosierkammereinlass gesteckt wird. Dies kann beispielsweise durch unterschiedlich große oder bezüglich der Grundform verschiedene Auslassöffnungen 5a, 5b und/oder Dosierkammereinlässe 21a, 21 b realisiert sein.
Die Kartusche 1 weist üblicherweise ein Füllvolumen von <5.000 ml, insbesondere <1.000 ml, bevorzugt <500ml, besonders bevorzugt <250 ml, ganz besonders bevorzugt < 50 ml auf.
Die Dosiereinheit 2 und die Kartusche 1 können im zusammengefügten Zustand
insbesondere den Geometrien der Geräte an oder in denen sie angewendet werden angepasst sein um einen möglichst geringen Nutzvolumenverlust zu gewährleisten. Zur Verwendung der Dosiereinheit 2 und der Kartusche 1 in Geschirrspülmaschinen ist es besonders vorteilhaft, die Dosiereinheit 2 und die Kartusche 1 in Anlehnung an in
Geschirrspülmaschinen zu reinigendem Geschirr auszuformen. So kann die Dosiereinheit 2 und die Kartusche 1 beispielsweise plattenförmig, in etwa in den Abmessungen eines Tellers, ausgebildet sein. Hierdurch kann die Dosiereinheit Platz sparend im Unterkorb positioniert werden, (siehe auch Fig. 8)
Das Dosiergerät 2 weist in der gezeigten Ausführungsform der Erfindung einen
dosiergeräteseitigen Sender S d und einen dosiergeräteseitigen Empfänger E d auf, die jeweils in der Mantelfläche der Dosiereinheit 2 angeordnet sind. Da ein derartiges Dosiergerät 2, wenn es in der Telleraufnahme einer Geschirrspülmaschine positioniert wird, üblicherweise unmittelbar zwischen Spülgut, wie beispielsweise von Tellern, angeordnet ist, kann die mantelseitige Anordnung der dosiergeräteseitigen Sender bzw. Empfänger dazu führen, dass eine nahezu vollkommene Abschattung der ausgesendeten bzw. zu empfangenen optischen Signalen bewirkt ist. Daher ist eine derartige Anordnung der optischen Sender- bzw.
Empfänger am Dosiergerät wie in Fig. 1 gezeigt nicht zu bevorzugen.
Vielmehr ist es vorteilhaft, dass die dosiergeräteseitige Sendeeinheit in der Betriebsposition des Dosiergeräts optische Signale im Wesentlichen in Richtung des Bodens der
Geschirrspülmaschine aussendet. Dies wird nachfolgend noch näher u.a. an Hand der Fig. 3- 5 erläutert. Fig. 2 zeigt ein autarkes Dosiergerät, wie es in den Fig. 3-5 nachfolgend noch näher erläutert wird, mit einer Zwei-Kammer-Kartusche 1 in der Geschirrschublade 1 1 bei geöffneter
Geschirrspülmaschinentür 39 einer Geschirrspülmaschine 38. Man erkennt, dass das
Dosiergerät 2 mit der Kartusche 1 prinzipiell an einer beliebigen Stelle innerhalb der
Geschirrschublade 1 1 positionierbar ist, wobei es von Vorteil ist, ein teller- oder becherartig ausgeformtes Dosiersystem 1 ,2 in einer entsprechenden Teller- oder Becheraufnahme der Geschirrschublade 1 1 vorzusehen. In der Geschirrspülmaschinentür 39 befindet sich eine Dosierkammer 53, in die eine Geschirrspülmaschinenreinigerzubereitung gegeben werden kann, beispielsweise in Form einer Tablette. Befindet sich das Dosiersystem 1 ,2 im betriebsbereiten Zustand im Inneren des Geschirrspülers 38, so ist eine
Reinigungszubereitungszugabe für jeden Spülzyklus über die Dosierkammer 53 nicht notwendig, da eine Reinigungsmittelabgabe für eine Mehrzahl von Spülgängen über das Dosiersystem 1 ,2 realisiert ist. Vorteilhaft ist bei dieser Ausführung der Erfindung, dass bei Anordnung des autarken Dosiersystems 1 ,2 in der unteren Geschirrschublade 1 1 die Abgabe der Zubereitungen 40a,40b aus der Kartusche 1 direkt über die bodenseitig am Dosiergerät angeordneten Auslassöffnungen in die Spülwasserflotte erfolgt, so dass eine schnelle Lösung und gleichmäßige Verteilung der Spülzubereitungen im Spülprogramm gewährleistet ist.
Die Geschirrspülmaschine 38 weist ferner einen haushaltsgeräteseitigen Sender S h und einen haushaltsgeräteseitigen Empfänger E h auf, die jeweils in der Tür 39 der
Geschirrspülmaschine 38 angeordnet sind. Der haushaltsgeräteseitige Sender S h ist bevorzugt eine Lichtquelle, wie beispielsweise eine LED und/oder IRED oder eine Laserdiode, welche Licht bevorzugt im sichtbaren und/oder Infrarotbereich aussendet. Der
haushaltsgeräteseitigen Empfänger E h ist bevorzugt ein Lichtsensor, wie beispielsweise eine Photodiode, welche Licht bevorzugt im sichtbaren und/oder Infrarotbereich empfangen kann.
Der haushaltsgeräteseitige Sender S h und haushaltsgeräteseitige Empfänger E h sind in der Geschirrspülmaschine 38 mit der Steuereinheit und einem elektrischen Anschluss oder Energiespeicher (nicht abgebildet) verbunden. Es ist auch möglich, die
haushaltsgeräteseitigen Sender und Empfänger in einem Kombidosiergerät 53 zu integrieren, was nachfolgend noch anhand der Fig. 6 und Fig. 7 näher erläutert wird.
Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittansicht des aus Fig. 2 bekannten Dosiergeräts 2, wobei das Dosiergerät 2 der Fig. 3 - anders als in Fig. 2 - für eine Produktabgabe aus drei
Kartuschenkammern 3a, 3b, 3c konfiguriert ist. Man erkennt die Platine 13, auf der der Temperatursensor 14, die Batterie 15, die
Steuereinheit 16, die Leitwertsensorik 17, sowie die dosiergeräteseitigen optischen Sender S d und Empfänger E d angeordnet sind. Es ist jedoch auch möglich, um eine einfachere
Entsorgung und Verwertung des Dosiergeräts zu ermöglichen, die Batterie 15 außerhalb der Platine 15 anzuordnen, so dass die Batterie 15 getrennt von der Platine 15 entsorgbar ist.
Wie aus Fig.3 erkennbar, ragt die dosiergeräteseitige optische Sendeeinheit S d aus dem Boden des Dosiergeräts 2 heraus. In einer alternativen Ausführung, die nicht in Fig. 3 abgebildet ist, ist die Sendeeinheit S d innerhalb des Dosiergeräts 2 vor Spritzwasser geschützt positioniert wobei zumindest der Bodenbereich unterhalb der Sendeeinheit S d transparent ausgebildet ist, so dass Lichtsignale von der Sendeeinheit S d durch den transparenten Bodenabschnitt des Dosiergeräts 2 in die Umgebung gesendet werden können.
Die dosiergeräteseitige Sendeeinheit Sd ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als LED und/oder IRED ausgebildet. Die LED und/oder IRED weist einen Abstrahlwinkel ß auf, der die Aufweitung des Strahlungskegels W der LED und/oder IRED beschreibt. Die
Strahlungsmittelachse R des Strahlungskegels W steht im gezeigten Beispiel senkrecht zur Bodenachse des Dosiergeräts 2.
Es kann vorteilhaft sein, die LED und/oder IRED so anzuordnen, dass der Lichtaustrittswinkel α gebildet durch die Strahlungsmittelachse R und der Senkrechten der Bodenachse des Dosiergeräts 2 >0° beträgt, bevorzugt >5°, insbesondere bevorzugt >10° ist. Dies ist beispielhaft in Fig. 4 gezeigt, in der die Platine 15 eines Dosiergeräts in einer
Geschirrschublade 1 1 des Geschirrspülers 38 positioniert ist. Der Einfachheit halber wurden die anderen Bauteile des Dosiergeräts 2 nicht mit abgebildet. Durch eine derartige
Schrägstellung der LED und/oder IRED wird sichergestellt, dass das ausgesendete Licht in Richtung der vertikalen Wände der Geschirrspülmaschine 38 gelenkt wird. Dies lässt sich auch anhand von Fig. 5 gut erkennen.
Durch die gewählte Schrägstellung der LED und/oder IRED um den Winkel α gegenüber der Vertikalen S werden die ausgesendeten Lichtsignale zunächst vom Boden und/oder Sumpf der Geschirrspülmaschine 38 zu einer vertikalen Seitenwand reflektiert, von wo aus sie zu der Dosierkammer 53 mit dem spülmschinenseitigen Empfänger E h abstrahlen.
Fig. 6 zeigt die aus Fig. 5 bekannte Dosierkammer 53 in die eine Sendeeinheit 87 und eine Empfangseinheit 91 integriert ist. Eine derartige Dosierkammer 53 wird auch als
Kombidosiergerät bezeichnet. Die Dosierkammer 53 weist eine durch einen angelenkten Verschlussdeckel verschließbare Aufnahme für ein Geschirrspülmittel, wie beispielsweise eine Reinigertablette, auf. Fig. 6 zeigt den Verschlussdeckel in seiner Öffnungsposition. Zusätzlich kann die Dosierkammer 53 noch eine Aufnahme für einen Klarspüler aufweisen, was durch den kreisrunden Verschluss rechts neben dem Verschlussdeckel in den Fig. 6 und 7 angedeutet ist.
Die optische Sendeeinheit 87 umfasst ein Leuchtmittel, dass in der Sendeeinheit 87 derart angeordnet ist, dass das Leuchtmittel ins Innere der Geschirrspülmaschine hineinstrahlt. Bei dem Leuchtmittel kann es sich insbesondere um eine LED und/oder IRED und/oder eine Laserdiode handeln. Die LED und/oder IRED ist so angeordnet, dass sie aus der Ebene der Sendeeinheit 87 herausragt, so dass die LED und/oder IRED einen möglichst großen Abstrahlwinkel erzeugt. Diese Maßnahme kann selbstverständlich auch dosiergeräteseitig vorgenommen werden, so dass die dosiergeräteseitige Sendeeinheit, beispielsweise eine LED und/oder IRED, aus der Bodenebene des Dosiergeräts herausragt.
Die Sendeeinheit 87 kann so konfiguriert sein, dass die LED und/oder IRED sowohl zur Aussendung von Signalen in Innere des Geschirrspülers 38, insbesondere bei geschlossener Geschirrspülmaschinentür 39, als auch zur optischen Anzeige eines Betriebszustandes, beispielsweise der Füllstand des Salz- oder Klarspülerbevorratungsbehältnisses einer Geschirrspülmaschine, insbesondere bei geöffneter Geschirrspülmaschinentür 39 vorgesehen ist.
Die Empfangseinheit 91 besteht bevorzugt aus einer Photodiode, die geeignet ist,
Lichtsignale aus dem Inneren der Geschirrspülmaschine zu detektieren. Wie die Sendeeinheit 87, kann auch die Photodiode der Empfangseinheit 91 aus der Ebene der Empfangseinheit herausragen um einen möglichst optimale Einstrahlcharakteristik auf die Photodiode zu erzielen. Auch diese Maßnahme kann selbstverständlich dosiergeräteseitig vorgenommen werden, so dass die dosiergeräteseitige Empfangseinheit beispielsweise eine Photodiode, aus der Bodenebene des Dosiergeräts herausragt.
Fig. 8 zeigt das mit einer Kartusche 1 gekoppelte Dosiergerät 2 in der Telleraufnahme 1 10 einer Geschirrschublade 41. Die üblicherweise gitterartig ausgebildete Geschirrschublade 41 weist Streben 109 auf in die die Fixierungsmittel 108 des Dosiergeräts 2 eingreifen. Hierdurch wird ein seitliches Verrutschen des Dosiergeräts 2, beispielsweise beim Herausziehen oder Hineinschieben der Geschirrschublade 41 in den Geschirrspüler 38, vermieden. Wie oben bereits erläutert, strahlt der dosiergeräteseitige optische Sender in dieser Betriebsposition des Dosiergeräts 2 durch die Geschirrschublade 41 hindurch in Richtung des Bodens bzw.
Sumpfes der Geschirrspülmaschine 38 ab. Fig. 9 zeigt das Dosiergerät 2 in einer perspektivischen Ansicht, so dass der Boden des Dosiergeräts 2 gut sichtbar ist. Der Boden ist in dieser Ausführungsform der Erfindung transparent ausgebildet wobei die dosiergeräteseitigen optischen Sender S d und Empfänger E d innenliegend im Dosiergerät 2 angeordnet und vor Spritzwasser geschützt sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in Fig. 10 wiedergegeben. Sie zeigt das an sich insbesondere aus den Fig. 3-5 bekannte im Inneren einer Geschirrspülmaschine 38 positionierbare Dosiergerät 2 zur Abgabe von Zubereitungen ins Innere einer
Geschirrspülmaschine 38. Die optische Sendeeinheit S d und die optische Empfangseinheit E d , sind konfiguriert, dass von der optischen Sendeeinheit S d emittierte Licht (L) zu detektieren. Die optischen Sendeeinheit S d sendet einen Lichtstrahl (L1 ) in die Umgebung des
Dosiergeräts 2 aus, der von einer im Spülvorgang wasserbenetzbaren Oberfläche 12 der Geschirrspülmaschine 38 reflektiert und der reflektierte Lichtstrahl (L2) von der optischen Empfangseinheit E d empfangen wird.
Die optische Sendeeinheit S d und die optische Empfangseinheit E d sind in der
Betriebsstellung des Dosiergeräts 2 bodenseitig angeordnet. Die optische Sendeeinheit S d strahlt in einem geeigneten Winkel, der im gezeigten Beispiel ca. 45° beträgt, in den Sumpf der Geschirrspülmaschine ein wobei die optische Empfangseinheit E d in der Art angeordnet ist, dass er zumindest zum Teil vom Sumpf reflektiertes Licht (L2) empfängt.
Ist der Sumpf der Geschirrspülmaschine 38 von Wasser benetzt, was in Fig. 1 1 angedeutet ist, so ändert sich die Reflektion bzw. Absorption der Sumpfoberfläche, was mittels der optischen Empfangseinheit E d erkannt werden kann. Dies ist in Fig.1 1 durch die dünnere Strichstärke des Lichtstrahls L2 angedeutet.
Dieser optische Trübungssensor kann beispielsweise wie folgt mit dem Dosiergerät zusammenwirken: Zunächst wird als erste Zubereitung eine enzymhaltige Zubereitung aus dem Dosiergerät in die Waschflotte abgegeben. Nachfolgend wird an der optischen
Empfangseinheit E d gemessen, ob die Zugabe der enzymhaltigen Zubereitung zu einer Veränderung der Schmutzfracht und somit des Messsignals an der optischen
Empfangseinheit E d führt. Gegebenenfalls kann das gemessene Signal mit einem oder mehreren in der Steuereinheit hinterlegten Referenzwert(en) verglichen werden. Je nach dem zeitlichen Verlauf des Signals an der optischen Empfangseinheit E d nach der Zugabe der enzymhaltigen Zubereitung kann eine erneute Zugabe von enzymhaltiger Zubereitung erfolgen oder es wird nachfolgend eine alkalische Reinigungsphase dosiert. Auch hier erfolgt eine Überwachung des Signals an der optischen Empfangseinheit E d und eine eventuelle erneute Zugabe alkalischer Reinigungszubereitung. Besonders vorteilhaft ist es, dass die optische Sendeeinheit S d und die optische
Empfangseinheit E d sowohl zu Übermittlung von Informationen zwischen dem Dosiergerät 2 und der Geschirrspülmaschine 38 als auch als Sensor, beispielsweise als Helligkeitssensor oder Trübungssensor konfiguriert ist.
Eine Abwandlung der aus Fig. 5 bekannten Konfiguration ist der Fig. 12 zu entnehmen. Man erkennt eine in einer Geschirrspülmaschine 38 bodenseitig angeordneten optischen
Trübungssensor 53, der konfiguriert ist, optische Signale vom Dosiergerät 2 zu empfangen und/oder Signale an das Dosiergerät 2 zu senden. Die spülmaschinenseitigen Sender- S h und Empfänger E h sind hierbei in dem Trübungssensor 53 integriert, welcher im
Bodenbereich der Spülmaschine 38 angeordnet ist. Hierdurch wird - wie gut in Fig. 12 zu erkennen ist - zum einen eine direkte Ab- bzw. Einstrahlung von optischen Signalen zwischen den spülmaschinenseitigen Sender- S h und Empfänger E h und den dosiergeräteseitigen Sender S d und Empfänger E d erzielt. Üblicherweise verfügt ein Trübungssensor 53 einer Spülmaschine 38 über einen optischen Sender und Empfänger zur Bestimmung der Trübung der Spülflotte, so dass es zum anderen auch zu bevorzugen ist, diesen Sender und/oder Empfänger so zu konfigurieren, dass er neben zur Bestimmung der Trübung auch zum Senden und/oder Empfang von optischen Signalen geeignet ist, so dass auf eine zusätzliche spülmaschinenseitige optische Sende- und/oder Empfangseinheit verzichtet werden kann. Es ist ganz besonders zu bevorzugen, dass das Dosiergerät 2 und der Trübungssensor 53 in der Betriebsposition des Dosiergeräts 2 so zueinander positioniert und konfiguriert sind, dass ein direkter Strahlungsweg zwischen Dosiergerät 2 und Trübungssensor 53 ausgebildet ist.
