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Title:
METERING SYSTEM FOR OZONE OR OZONE/OXYGEN MIXTURE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/028723
Kind Code:
A1
Abstract:
Apparatus for preparing and/or delivering ozone or an ozone/oxygen mixture in metered amounts from oxygen, in particular for intraperitoneal administration into an animal or human body, having a fluid source or at least one fluid source connection (1) for providing oxygen, ozone or ozone/oxygen mixture and having a metering outlet (18), with a mass flow controller (5) being inserted into the fluid line from the fluid source connection (1) to the metering outlet (18) and making it possible to control the flow of fluid mass in accordance with a comparison of set value with actual value, with an operative connection existing or being able to exist between the inlet of the mass flow controller (5) and a fluid shut-off device (2) and between the metering outlet (18) and a delivery shut-off device (16), and with electronic control means (14) being connected at least to the two shut-off devices (2, 16) for control thereof.

Inventors:
HERRMANN, Wolfgang (Höhenstrasse 56, Eichelsbach, 63820, DE)
Application Number:
EP2007/057437
Publication Date:
March 13, 2008
Filing Date:
July 18, 2007
Export Citation:
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Assignee:
HERRMANN, Wolfgang (Höhenstrasse 56, Eichelsbach, 63820, DE)
International Classes:
A61M13/00
Attorney, Agent or Firm:
GÖTZ, Georg (Intellectual Property IP-GÖTZ, Postfach 35 45Königstr. 70/Am Literaturhaus, Nürnberg, 90402, DE)
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Claims:

Ansprüche

[0001] Vorrichtung zum Herstellen und/oder zur Abgabe von Ozon oder eines Ozon/

Sauerstoff-Gemischs in dosierter Menge aus Sauerstoff, insbesondere für die intraperitoneale Applikation in einen tierischen oder menschlichen Körper, mit einer Fluidquelle oder wenigstens einem Fluidquellenanschluss (1) für die Bereitstellung von Sauerstoff, Ozon oder Ozon/Sauerstoffgemisch und mit einem Dosierauslass, (18) dadurch gekennzeichnet, dass in die Fluid-Durchleitung vom Fluidquellenanschluss (1) zum Dosierauslass (18) ein Massendurchflussregler (5) eingefügt ist, mit dem der Durchfluss an Fluid-Masse entsprechend einem Soll-/Istwert- Vergleich regelbar ist, dass der Eingang des Massendurchflussreglers (5) mit einer Fluid- Absperreinrichtung (2) und der Dosierauslass (18) mit einer Abgabe- Absperreinrichtung (16) in Wirkungsverbindung stehen oder realisiert sind, und dass elektronische Steuerungsmittel (14) zumindest mit den beiden Absperreinrichtungen (2,16) zu deren regelungs- und/oder steuerungstechnischen Kontrolle verbunden sind.

[0002] Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuerungsmittel (14) programm- und/oder schaltungstechnisch dazu eingerichtet und/oder ausgebildet sind, ein oder mehrere Zeitintervalle zu generieren, innerhalb welcher die Absperreinrichtungen (2,16) von den Steuerungsmitteln (14) zur Führung von Fluid durch den Massendurchfluss- Regler (5) und zur Abgabe von Ozon oder Ozon/Sauerstoff-Gemisch durch den Dosierauslass (18) angesteuert werden oder ansteuerbar sind.

[0003] Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die

Zeitintervalle über eine Eingabeschnittstelle (65) der Steuerungsmittel (5) entsprechend einer gewünschten Dosierung und/oder Abgabemenge voreingestellt oder voreinstellbar sind.

[0004] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Massendurchflussregler (5) ein Sollwert für einen Fluid-Massendurchfluss vorzugsweise manuell einstellbar ist.

[0005] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidquellenanschluss (1) mit dem Eingang (4) des Massendurchflussreglers (5) verbunden ist, dem ausgangsseitig (6) ein

Ozongenerator (8,9,10,11) nachgeordnet ist, der von den Steuerungsmitteln (14) kontrollierbar und/oder innerhalb des oder der Zeitintervalle zur Ozonerzeugung aus zugeführtem Sauerstoff ansteuerbar und ausgangsseitig mit dem Dosierauslass (18) zumindest mittelbar verbunden ist.

[0006] Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der

Massendurchflussregler (5) auf einen vorzugsweise konstanten Sollwert entsprechend etwa 0,7145 bis 2,858 oder etwa 1,0 bis 2,143 oder etwa 1,286 Gramm Sauerstoff pro Minute eingestellt ist.

[0007] Vorrichtung nach Anspruch 2 und 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuerungsmittel (14) schaltungs- und/oder programmtechnisch dazu eingerichtet sind, innerhalb der Zeitintervalle und/oder bei vorherrschendem Sauerstoff-Massendurchfluss den Ozongenerator (8,9,10,11) zur Erzeugung einer konstanten Ozonmenge oder -masse pro Zeiteinheit anzusteuern und zu kontrollieren

[0008] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ozongenerator (8,9,10,11) derart angesteuert und kontrolliert wird, dass sich pro Milliliter Ozon/Sauerstoff-Gemisch ein Ozonanteil von etwa 5 bis 60 Mikrogramm ergibt.

[0009] Vorrichtung nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel (14) mit einer Ausgabeschnittstelle (35) des Massendurchflussreglers (5) zur Erfassung, überwachung oder sonstigen Verarbeitung eines Istwerts für den Sauerstoff-Massendurchfluss verbunden sowie schaltungs- und/oder programmtechnisch dazu eingerichtet sind, abhängig von dem überwachungs- und/oder Verarbeitungsergebnis ein oder mehrere der Absperreinrichtungen (2,16,28) für die Sauerstoff -Zuführung und/oder für die Abgabe über den Dosierauslass (18) und/oder eine Ausgabe (65) für eine Fehlermeldung anzusteuern

[0010] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsmittel (14) eingangsseitig mit einem oder mehreren Drucksensoren (19) verbunden sind, die mit einer zum Dosierauslass führenden Gas-Leitung (17) in Wirkungsverbindung stehen, und die Steuerungsmittel (14) schaltungs- und/oder programmtechnisch dazu eingerichtet sind, anhand des oder der Drucksensorsignale einen Gasleitungsdruck zu erfassen, zu überwachen, zu speichern, zu protokollieren, über eine Ausgabe (65) anzuzeigen und/oder sonst zu verarbeiten

[0011] Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuerungsmittel (14) schaltungs- und/oder programmtechnisch dazu eingerichtet sind, den zeitlichen Verlauf des Gasleitungsdrucks zu ermitteln, zu speichern und/oder extern auszugeben

[0012] Vorrichtung nach Ansprüche 10 oder 11, gekennzeichnet durch ein von den

Steuerungsmitteln (14) betätigbares überdruck- Ventil (22), das in Wirkungs Verbindung mit der Abgabe- Absperreinrichtung (16) und/oder dem Dosierauslass (18) steht und ausgangsseitig mit einem Auslaß in die Vorrichtungs- Außenumgebung verbunden ist, wobei die Steuerungsmittel (14) schaltungs- und/oder programmtechnisch dazu eingerichtet sind, das überdruckventil (22) zum öffnen anzusteuern, wenn der Gasleitungsdruck einen in den Steuerungsmitteln hinterlegten Schwellwert überschreitet.

[0013] Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das

überdruckventil (22) ausgangsseitig über Ozon- Abbaumittel (2430), insbesondere Katalysatormittel, mit dem Auslass verbunden ist.

[0014] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Rückspüleingang (26) für den Anschluss des Ausgangs einer externen Ozon- Applikationseinrichtung, wobei der Dosierauslass (18) zum Anschluss an den Eingang der Applikationseinrichtung ausgebildet ist, und die Steuerungsmittel programm- und/oder schaltungstechnisch dazu eingerichtet sind, die Fluid- und Abgabe- Absperreinrichtung (2,16) zum Spülen der externen Applikationseinrichtung über den Dosierauslass (18) und den Rückspüleingang (26) zu betätigen

[0015] Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Ozon-Abbaumittel

(2430), insbesondere Katalysatormittel, worüber der Rückspüleingang (26) mit einem Auslass in die Vorrichtungs-Außenumgebung verbunden ist.

[0016] Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass in Fluid-

Strömungsrichtung nach dem Rückspüleingang (26) und gegebenenfalls vor den Ozon-Abbaumitteln (2430) eine Rückspül- Absperreinrichtung (28) angeordnet und zu ihrer Betätigung mit den Steuerungsmitteln (14) verbunden ist, die programm- und/oder schaltungstechnisch dazu eingerichtet sind, für eine vorbestimmte Spülzeit gleichzeitig die Fluid-, Abgabe- und Rückspül- Absperreinrichtungen (2,16,28) jeweils zum öffnen zu betätigen

[0017] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass vor dem Eingang (4) des Massendurchflussreglers (5) ein Druckminderer

zum Anschluss der Vorrichtung an eine zentrale Sauerstoffversorgung oder an einen Sauerstoffbehälter angeordnet ist.

[0018] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Massendurchflussregler (5) als separate, von den elektronischen Steuerungsmitteln (14) unabhängig arbeitende Baueinheit mit internem Regelkreis ausgebildet ist.

[0019] Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Massendurchflussregler (5) ein eigenes Regelventil aufweist.

[0020] Applikationsbesteck zum Anschluss an den Dosierauslass (18) der Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer Fluidleitung (43), insbesondere flexibler Schlauch, mit zwei Enden (39,47), die jeweils mit einer ersten beziehungsweise zweiten Anschlusseinrichtung (38,44) für den Dosierauslass (18) und/oder Rückspüleingang (26) der Vorrichtung versehen sind, gekennzeichnet durch ein manuell betätigbares Absperrorgan (46), das zwischen den beiden Anschlusseinrichtungen (38,44) in die Fluidleitung (43) eingefügt ist.

[0021] Applikationsbesteck nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das

Absperrorgan (46) als Mehrwegehahn realisiert ist.

[0022] Applikationsbesteck nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste oder zweite Anschlusseinrichtung (38,44) auf der Basis des Luer-Lock-Systems realisiert sind.

[0023] Applikationsbesteck nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Bakterienfilter (41), der zwischen der ersten Anschlusseinrichtung (38) und dem Absperrorgan (46) in die Fluidleitung (43) eingefügt ist.

[0024] Applikationsbesteck nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der

Bakterienfilter (41) mit einer ozonfesten Membran und/oder für einen Fluid- Betriebsdruck unter 60 mbar hergestellt ist.

[0025] Applikationsbesteck nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Bakterienfilter (41) mit der ersten Anschlusseinrichtung (38) und/oder das Absperrorgan (46) mit der zweiten Anschlusseinrichtung (44) baulich integriert sind.

Description:

Beschreibung Dosierungssystem für Ozon oder Ozon-/Sauerstoffgemisch

[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen und zur Abgabe von Ozon oder eines Ozon/Sauerstoffgemischs in dosierter Menge, wobei das Ozon oder das Ozon/Sauerstoffgemisch aus Sauerstoff gebildet sind. Ein besonderer Einsatzzweck dieser Vorrichtung ist die intraperitoneale Applikation in einen tierischen oder menschlichen Körper. Die Vorrichtung besitzt zumindest einen Anschluss zur Kopplung an eine Fluidquelle, wenn nicht schon in ihr eine solche Fluidquelle vorgesehen ist. Der Fluidquellen- Anschluss dient der Bereitstellung von Sauerstoff, Ozon oder eines Ozon/Sauerstoffgemischs, je nach dem ob Ozon der Vorrichtung extern zugeführt oder intern in der Vorrichtung erzeugt wird. Ferner betrifft die Erfindung ein Besteck zur Applikation bzw. Insufflation eines Fluids, das Ozon oder ein Ozon/Sauerstoffgemisch umfasst und zur Kopplung an die Vorrichtung geeignet ist.

[0002] Die keimtötende Wirkung von Ozon und ozonisierten Fluiden ist in der Technik seit langem bekannt und wird beispielsweise zur Desinfektion von Trinkwasser in der Trinkwasseraufbereitung genutzt. Auch für medizinische Anwendungen, zum Beispiel in der hyperbaren Ozontherapie, kommt Ozon zum Einsatz. Jüngere Forschung hat nun gezeigt, dass auch die Behandlung von Tumoren mit Ozon zu hervorragenden Ergebnissen führen kann. Da Ozon aber auch Gesundheitsschäien verursachen kann, sind die Anforderungen für eine sichere Anwendung insbesondere an die Menge und die Konzentration des zugeführten Ozons hoch.

[0003] Die deutsche Patentanmeldung 10 2004 017 599 offenbart eine Vorrichtung zur intraperitonealen Applikation eines Fluids, das Ozon oder ozonisierten Sauerstoff enthält. Diese Vorrichtung weist einen Fluidspeicher für das zu applizierende Fluid, ein Feinmanometer zur Messung des Drucks, mit dem appliziert wird, eine Einrichtung zur Abgabe des Fluids aus dem Fluidspeicher und eine überwachungsfunktion für den Druck des applizierten Fluids auf, die mit einer Warn- und Abschaltfunktion für Drucküberschreitungen gekoppelt ist. Allerdings ermöglicht diese Vorrichtung nicht die überwachung weiterer Parameter wie beispielsweise der Ozonkonzentration oder der Durchflussmenge. Außerdem ist der Therapeut genötigt, Schwankungen im Druck manuell auszugleichen. Aus der Verwendung eines im Vorhinein hergestellten Ozon- Fluidgemischs, das in einen Vorratsbehälter gefüllt sein muss, der genau nach der vorgesehenen Dosiermenge bemessen ist, resultiert der Nachteil, dass man auf

unterschiedliche Anforderungen, Umstände und Randbedingungen nicht flexibel reagieren kann. In dieser Hinsicht erweist sich das Konzept mit dem im Vorhinein genau dosierten Vorratsbehälter als wenig anpassungsfähig. Nicht verbrauchtes oder verwendetes Ozon oder Ozon/Fluidgemisch verbleibt im Vorratsbehälter und kann bestenfalls nur umständlich und mit hohem Aufwand wieder verwendet werden.

[0004] US 5,797,872 offenbart eine Vorrichtung zur Behandlung von Kuheutern mit Ozon, die einen Ozongenerator zur Erzeugung von Ozon aus Sauerstoff oder Luft, einen Ozonanalysator zur Bestimmung der erzeugten Ozonkonzentration bzw. -dichte, ein Ventil zur Steuerung der Durchflussrate und eine Einrichtung zum Abbau von überschüssigem Ozon aufweist. Allerdings ist diese Vorrichtung nicht zur intraperitonealen Applikation geeignet und weist ebenfalls nur ein Druckmessgerät mit einer Abschaltfunktion bei einer Drucküberschreitung auf.

[0005] In US-A-2002/0 055 706 wird eine Methode zur Ozon-Behandlung unter anderem der menschlichen Zervix beschrieben. Das Behandlungsgerät ist umfassend mit elektronischen Steuerungs- und überwachungsmitteln ausgestattet, unter anderem mit einer elektronischen Steuerung, die mit einem PC, einem Display, einem Speicher und einer Vielzahl von Sensoren u. a. für Temperatur, Druck, ph-Wert, Durchfluss, Gaskonzentration usw. gekoppelt ist und ausgangsseitig Ventile ansteuert. Insbesondere ist die Steuerung mit einem Durchflusssensor in der Ozon- Auslassleitung und einem Auslassventil für Ozon gekoppelt, das eingangsseitig mit einer Ozonquelle gekoppelt ist und als Stellglied funktioniert. Der Regler selbst ist in der Steuerung implementiert, die zusätzlich noch andere Aufgaben übernimmt.

[0006] Aus der vom Anmelder im Oktober 2003 herausgegebenen Firmenschrift „Was Sauerstoff nicht kann, vermag Ozon" ist ein Apparat zur Ozon-Therapie beim Menschen bekannt, bei dem mittels einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) eine schrittweise Bedienerführung über Touchscreen-Bildschirm eingerichtet ist. Zudem dient die SPS als Regler für die Ozonkonzentration, indem die SPS automatisch Messungen der Ozonkonzentration über einen Ozon- Analyser und Analog-/Digitalwandler und mittels eines Digital-/Analogwandlers einen Ozongenerator als Stellglied regelungstechnisch kontrolliert. Die Dosiermenge ist ebenfalls über einen Vorratsbehälter für Fluid genau einstellbar.

[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde bei einer Ozon- Abgabevorrichtung die Dosiergenauigkeit zu erhöhen. Zur Lösung wird auf die im Anspruch 1 angegebene Herstellungs- und/oder Abgabevorrichtung für Ozon oder Ozon/Sauerstoffgemisch und auf das im Patentanspruch 20 angegebene, zugehörige Applikationsbesteck zum

Anschluss an den Dosierauslass der Vorrichtung verwiesen. Vorteilhafte, optionale Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

[0008] Indem nach einem Erfindungsmerkmal der Massendurchflussregler mit einem eigenen Eingang für zu regelnden Fluid- Durchfluss, unabhängig von der elektronischen Steuerung, ausgebildet ist, und/oder indem dieser Eingang unmittelbar von einer eigens zugeordneten, von der Steuerung betätigbaren Fluid- Absperreinrichtung verschlossen werden kann, ist der Weg zu einer weiteren Erfindungsausbildung eröffnet: Der Massendurchflussregler ist als separate kompakte Baueinheit hergestellt, welche die Regelung von der elektronischen Steuerung unabhängig, mit eigenem internen Regelkreis und Soll-/Istwertvergleich mit optimaler Genauigkeit durchführt.

[0009] Nach einem anderen Erfindungsmerkmal ist der Massendurchflussregler in den die Vorrichtung durchfließenden Strömungsweg zwischen Fluidquellen- Anschluss und Dosierauslass insbesondere räumlich-konstruktiv eingefügt. Im Zusammenwirken mit dem weiteren Erfindungsmerkmal, wonach in Fluid-Strömungsrichtung sowohl vor dem Eingang als auch nach dem Ausgang des Massendurchflussreglers elektronisch steuerbare bzw. betätigbare Absperreinrichtungen für die Fluidströmung eingerichtet sind, ergibt sich der synergistische Effekt, dass einerseits der Massendurchflussregler in sich autark und damit mit optimierter Genauigkeit arbeiten kann und dass andererseits durch zusätzliche elektronische Ansteuerung der Fluid- und Abgabe- Absperreinrichtungen vor und nach dem Durchflussregler die Ozon- oder Ozon/ Sauerstoffgemisch-Menge besonders genau dosiert ausgegeben werden kann. Dies lässt sich mit der weiteren Erfindungsausbildung fördern, wonach in der Steuerungselektronik ein oder mehrere Zeitintervalle generiert werden, innerhalb welcher die Absperreinrichtungen entsprechend der vorgegebenen Dosierung zur Abgabe des Fluids geöffnet werden.

[0010] Zweckmäßig lässt sich beim Massendurchflussregler der Sollwert für den Fluid-

Massendurchfluss über eine Schnittstelle extern einstellen. Eine einfache Realisierung dafür besteht in einem Potentiometer, das sich manuell verstellen lässt.

[0011] Zur Realisierung der Erfindung ist beispielsweise der Massendurchflussregler für Gase gemäß der von M+W Instruments GmbH, D-85748 Garching herausgegebenen Firmenschrift „Massendurchflussmesser und -regier für Gase", dortige Seite 5, mit im Gehäuse integriertem Regelventil und einem Sensor aus Edelstahl geeignet.

[0012] Vorteilhaft ist die Vorrichtung mit einem Ozonanalysator ausgestattet, mit dem die Konzentration des Ozons im Fluidstrom überwacht und beeinflusst werden kann. Dies

kann zweckmäßig über die Steuerungselektronik erfolgen. Bei einer Abweichung des Ozongehalts vom Sollwert kann der Therapeut dies über eine Ausgabe der Steuerungselektronik feststellen und darauf umgehend reagieren sowie Anpassungen vornehmen, um die Sicherheit und die Effektivität der Behandlung zu gewährleisten.

[0013] In Weiterführung dieses Gedankens ist die Steuerungselektronik mit einem Ozongenerator zu dessen steuerungs- und/oder regelungstechnischen Kontrolle gekoppelt. Durch eine Kombination von Ozongenerator und Ozonanalysator, die jeweils von der Steuerungselektronik überwacht bzw. kontrolliert werden, kann die Ozonkonzentration im Fluid fortlaufend auf die Einhaltung des Sollwerts kontrolliert bzw. beeinflusst werden. Bei Abweichungen lässt sich über die Steuerungselektronik der Ozongenerator mit entsprechend angepassten Parametern zur Herstellung einer dem Sollwert entsprechenden Ozonkonzentration ansteuern.

[0014] Erfindungsgemäß stellt der baulich in den Fluid-Durchfluss eingefügte

Massendurchflussregler einen konstanten Volumen- oder Massenstrom für das Fluidgemisch sicher. In der Praxis haben sich dafür Sollwerte von etwa 0,5-2,0 Liter (entsprechend 0,7145-2,8858 Gramm) pro Minute als besonders günstiger Kompromiss für eine zügige Behandlung bei hohem Behandlungskomfort erwiesen.

[0015] Aufgrund des erfindungsgemäß hochgenau regelten Fluid-Massendurchflusses lässt sich durch zeitliche Steuerung der Absperreinrichtungen die ausgegebene Fluid-Menge präzise dosieren. Dieser Zweck wird durch eine weitere Erfindungsausbildung gefördert, nach welcher innerhalb der Zeitintervalle bzw. bei vorherrschendem Fluid- Durchfluss der Ozongenerator zur Erzeugung einer möglichst konstanten Ozonmenge oder -masse pro Zeiteinheit angesteuert und kontrolliert wird. Dafür hat sich die Einhaltung eines Ozonanteils von etwa 5-60 Mikrogramm pro Milliliter Ozon/ Sauerstoffgemisch als praktikabel erwiesen.

[0016] Gemäß einer vorteilhaften Erfindungsausbildung überwacht die Steuerungselektronik einen Istwert für den Fluid-Massendurchfluss, der vom Massendurchflussregler über eine Schnittstelle nach außen zur Verfügung gestellt wird. überschreitet der Istwert Schwellwerte, welche einen normalen bzw. ordnungsgemäßen Betrieb plausibel machen, wird eine Alarmanzeige bzw. eine Störmeldung von der Steuerungselektronik an die Bedienperson (Therapeut) ausgegeben. Gleichzeitig können über die Steuerungselektronik die Absperreinrichtungen zur Unterbrechung des Dossierbetriebs geschlossen werden.

[0017] Gemäß einer vorteilhaften Erfindungsweiterbildung wird im Bereich des

Dosierauslasses ein Gasleitungsdruck über einen oder mehrere Drucksensoren

gemessen, das Messergebnis an den Ausgängen der Drucksensoren von der Steuerungselektronik erfasst, bei aus Sicherheitsgründen redundant angeordneten Drucksensoren miteinander verglichen und über ein Display oder dergleichen nach außen angezeigt. Im Falle einer intraperitonealen Applikation kann der Therapeut darüber auf den Bauchraumdruck schließen und Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Patienten ziehen. Daneben ist der Bauchraumdruck vor Beginn der Applikation des Ozonfluids ein wichtiger Parameter zur überwachung der Resorption des zugeführten Fluids im Bauchraum. Diesem Gesichtspunkt dient eine Weiterbildung der genannten Erfindungsausbildung dahingehend, dass der Gasleitungsdruck über die Steuerungselektronik in einem Speicher abgelegt oder protokolliert wird. Im Falle der intraperitonealen Applikation kann über die Erfassung des Bauchraumdrucks der Therapeut darauf schließen, wann das zugeführte Fluid vollständig resorbiert und somit die Applikation abgeschlossen ist.

[0018] Um im Falle der intraperitonealen Applikation eine Sicherheit gegen überschreiten eines vorher festgelegten Bauchraumdruckes zu erzielen, ist nach einer Erfindungsausbildung ein überdruckventil vorgesehen, das zu seiner öffnung mit der Steuerungselektronik gekoppelt ist. Letztere ist dazu ausgebildet, das öffnen des überdruckventils anzusteuern, wenn sich über dem oder den Drucksensoren ein überschreiten des vorher in der Steuerungselektronik hinterlegten Schwellwerts durch den Gasleitungsdruck feststellen lässt.

[0019] Zur intraperitonealen Verabreichung des Ozon oder des Ozon/Sauerstoffgemischs ist das nachstehend näher erläuterte Applikationsbesteck mit einem beträchtlichen Hohlraum bildenden Schlauch notwendig. Dieser stellt die Verbindung vom Dosierauslass zum menschlichen oder tierischen Körper zweckmäßig über eine Kanüle her. Deshalb besteht die Anforderung, diesen Schlauch nebst Ventilen oder Bakterienfilter (siehe unten) einem Spül Vorgang zur Reinigung und Desinfektion zu unterziehen. Dazu ist bei einer Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung neben dem Dosierauslass ein Rückspüleingang für den Anschluss des Ausgangs der Ozon- Applikationseinrichtung bzw. des Applikationsbestecks vorgesehen. Daneben ist der Dosierauslass zum Anschluss an den Eingang der Applikationseinrichtung ausgebildet. Die Steuerungselektronik ist programm- und/oder schaltungstechnisch dazu eingerichtet, die beiden Absperreinrichtungen für Fluid und Abgabe zum Spülen der externen Applikationseinrichtung über den Dosierauslass und den Rückspüleingang zu betätigen. Dabei wird der Applikationsschlauch mit Ozon oder Ozon/ Sauerstoffgemisch schon vollständig gefüllt, bevor die eigentliche Applikation in den

menschlichen oder tierischen Körper begonnen wird. Der damit erzielte Vorteil besteht darin, dass sich im Hohlraum der Ozon- Applikationseinrichtung bereits das Ozon- Fluid in definierter Menge befindet, was die Dosiergenauigkeit gewährleistet.

[0020] Da Ozon vor allem beim Einatmen gesundheitsschädlich sein kann, ist die Abgabe von überschüssigem, ozoniertem Fluid in die Außenumgebung zu vermeiden. Dem träjt eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dahingehend Rechnung, dass ein oder mehrere Katalysatoren vorgesehen sind, die überschüssiges Ozon abbauen und damit zur Betriebssicherheit der Vorrichtung beitragen. Insbesondere ist davon dasjenige Ozon betroffen, das nach dem Einschalten der Vorrichtung bis zum Erreichen einer stabilen Ozonkonzentration erzeugt wird. Dadurch wird dem Umstand Rechnung getragen, dass beim Einschalten der Vorrichtung (Einlaufphase) üblicherweise noch gewisse Schwankungen in der Ozonkonzentration stattfinden. Sobald sich eine stabile Konzentration eingestellt hat, kann über die Steuerungselektronik durch öffnen der Abgabe-Absperreinrichtung die Applikation über den Dosierauslass freigegeben werden.

[0021] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist zum Betrieb bzw. zum Anschluss an eine Fluidquelle, beispielsweise an einer handelsüblichen Sauerstoff- Flasche gedacht, wofür wenigstens ein Fluidquellen- Anschluss vorgesehen ist. Dieser kann auch zur Kopplung der Vorrichtung für eine beispielsweise in einem Krankenhaus installierte Versorgungsanlage für medizinischen Sauerstoff verwendet werden. Um für eine Anpassung an die jeweiligen Druckverhältnisse zu sorgen, ist nach einer Ausbildung die Vorrichtung mit einem Druckminderer ausgestattet, der zweckmäßig vor dem Eingang des Massendurchflussreglers oder vor der Fluid- Absperreinrichtung angeordnet ist. Dieser Druckminderer stellt gleichzeitig die Anpassung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an unterschiedliche Anschlussnormen dar.

[0022] Im Rahmen der Erfindung kann die Steuerungselektronik mit einer Schnittstelle zur Datenfernübertragung versehen sein. Hierdurch wird ermöglicht, die Steuerungs- und überwachungssoftware mit neuen Updates zu versorgen.

[0023] Im Rahmen der allgemeinen erfinderischen Idee zur Erzielung der Dosiergenauigkeit wird ein Applikationsbesteck zum Anschluss an den Dosierauslass der genannten Vorrichtung vorgeschlagen. Das Applikationsbesteck besitzt eine Fluid-Leitung mit Hohlraum und zwei Anschlusseinrichtungen an den beiden Enden, die zur Kupplung am Dosierauslass und/oder am Rückspüleingang der Vorrichtung ausgebildet sind. Damit nach Beendigung des Spülvorgangs das Ozon oder Ozon/Sauerstoffgemisch in der Fluid-Leitung in definierter Menge verbleibt, ist zwischen den beiden

Anschlusseinrichtungen ein manuell betätigbares Absperrorgan, beispielsweise Mehrwegehahn, eingefügt. Das beim Lösen der Fluid-Leitung vom Rückspüleingang verhindert das vorher manuell geschlossene Absperrorgan, dass Ozon entweicht, was die Genauigkeit der vorgesehenen Dosierung beeinträchtigen würde. Um sicherzustellen, dass keine Keime oder Bakterien vom menschlichen oder tierischen Körper aus in die Vorrichtung eindringen können, ist das Applikationsbesteck gemäß einer weiteren Erfindungsausbildung mit einem Bakterienfilter versehen, das zwischen der ersten und dem Dosierauslass zugeordneten Anschlusseinrichtung und dem Absperrorgan in die Fluid-Leitung eingefügt ist. Der Bakterienfilter ist im Rahmen der Erfindung besonders dahingehend ausgebildet, dass auch bei geringen Drücken die Messung des Bauchraum-Innendrucks nicht durch einen Druckabfall am Filter verfälscht. Mit anderen Worten, der Bakterienfilter ist für einen minimalen Druckabfall ausgebildet.

[0024] Weitere Einzelheiten, Merkmale, Merkmalskombinationen, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung beispielhafter, bevorzugter Ausführungsformen der Erfindungen sowie aus den Zeichnungen. Diese zeigen in:

Figur 1 eine Draufsicht auf die Bedienungsseite der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung,

Figur 2 einen schematischen Fluid-Leitungswegeplan für die Vorrichtung nach Figur

1,

Figur 3 ein schematisches, steuerungstechnisches Blockschaltbild, Figur 4 den eingangsseitigen Teil des Applikationsbestecks in einer schematischen

Darstellung, Figur 5 den ausgangsseitigen Teil des Applikationsbestecks in einer schematischen

Seitenansicht und im geschlossenen Zustand, Figur 6 das Ausgangsteil gemäß Figur 5 im offenen Zustand, Figur 7 eine Draufsicht auf die Vorrichtungs-Bedienungsseite zum Rückspülen angeschlossenem Applikationsbesteck, Figuren 8a-8c ein Flussdiagramm zur Darstellung der Funktionsweise des erfindungsgemäßen Dosiersystems. [0025] Gemäß Figur 1 ist das als „Medozon P" bezeichnete Dosiergerät auf seiner

Bedienungsseite mit einem Farbtouchscreen 65 ausgestattet, worüber ein

Insufflationsausgang 18 und ein Rückspüleingang 26, jeweils als rohrartige Anschluss-

Stutzen ausgebildet, angeordnet sind.

[0026] Dieses Dosier- und Applikationsgerät dient der Herstellung von einem Ozon/ Sauerstoffgemisch. Anwendungsmöglichkeiten bestehen in der hyperbaren Ozontherapie, in der Entnahmemöglichkeit mittels einer Spritze und in der Verwendung als Ausgang für die permanente Entnahme des Gemischs. Das dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt ein Ozontherapiegerät zur pneumoperitonealen Insufflation (Gaseinleitung in die Bauchhöhle) dar. Es insuffliert eine definierte, hochgenau dosierte Menge an Ozon/Sauerstoffgemisch mit einer Konzentration von 5-60 μg/ml im mehreren Zyklen. Zugleich wird der Patienten- Bauchraumdruck überwacht, und es werden Empfehlungen für Behandlungsparameter nach Eingabe des Patientengewichts über den Farbtouchscreen ausgeben. über diesen werden dem Therapeuten ferner kritische Zustände angezeigt, die bei der Therapie entstehen können. Zudem werden die wichtigsten Behandlungsdaten mittels der Gerätesoftware gespeichert.

[0027] Gemäß Figur 2 ist die Vorrichtung eingangsseitig mit einem Fluidquellen-Anschluss 1 versehen, über welchen eine Sauerstoffquelle, zum Beispiel eine handelsübliche Sauerstoff-Flasche, anschließbar ist. Der Anschluss 1 lässt sich durch ein unmittelbar Nachgeordnetes Sauerstoffventil 2 zur Steuerung der Sauerstoffzufuhr öffnen oder unterbrechen. Vom Ventilausgang führt ein (punktiert dargestellter) erster Verbindungsschlauch 3 zum Eingang 4 eines Massendurchflussreglers 5. Dieser regelt in autarker Weise den Sauerstoffmassenstrom bzw. Sauerstoffvolumenstrom auf einen Liter pro Minute mit hoher Präzision ein. Der Fluidausgang 6 des Massendurchflussreglers 5 ist über einen zweiten Verbindungsschlauch 7 mit einer Ozonröhre 8 verbunden, welche aus dem über das Sauerstoffventil 2 gesteuert zugeführten, medizinischen Sauerstoff in an sich bekannter Weise Ozon erzeugt. Dafür notwendige Hochspannung wird von einer Zündspule 9 gebildet, welche von der Ozongenerators teuerung 10 kontrolliert wird. Die Ozonröhre 8, die Zündspule 9 und die Ozongenerators teuerung 10 sind Elemente eines Ozongenerators 11 (gestrichelt angedeutet). Mittels eines dritten Verbindungsschlauchs 12 ist der Ausgang der Ozonröhre 8 bzw. des Ozongenerators 11 mit einem Ozonanalyzer 13 verbunden, mittels welchem sich der aktuelle Ozongehalt des erzeugten Fluidgemisches aus dem Ozongenerator 11 ermitteln lässt. Damit lässt sich, wie an sich bekannt, die Ozonkonzentration stufenlos einstellen und in Verbindung mit einer geräteinternen Steuerungselektronik 14 regeln. Letztere lässt sich zweckmäßig beispielsweise durch eine an sich bekannte, speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mit integriertem Analogmodul (zum Beispiel Digital-/Analogwandler und Analog-/Digitalwandler)

realisieren. Die Steuerungselektronik 14 steuert die Abläufe für Eingabe- /Ausgabeschnittstellen, zum Beispiel Touchscreen, Massendurchflussregler, Drucksensoren (siehe unten), Ozonanalyzer und vor allem Ventile.

[0028] Gemäß Figur 2 ist der Ausgang des Ozonanalyzers 13 über einen vierten

Verbindungsschlauch 15 mit dem Eingang eines Insufflationsventils 16 zur Steuerung der Abgabemenge für Ozon oder Ozon/Sauerstoffgemisch verbunden. Ausgangsseitig ist das Insufflationsventil 16, das die oben angesprochene Abgabe- Absperreinrichtung bildet, über einen fünften Verbindungsschlauch 17 mit einem Insufflationsausgang 18 zum Anschluss an das unten erläuterte Applikationsbesteck verbunden. Der fünfte Verbindungsschlauch 17 steht mit einer Drucksensoreinrichtung 19 in Wirkungsverbindung. Diese kann beispielsweise, aus Sicherheitsgründen, redundant einem ersten und einem zweiten Drucksensor realisiert sein, wie näher anhand von Figur 3 erläutert. Dadurch lässt sich mit hoher Betriebssicherheit und -Zuverlässigkeit der am Insufflationsausgang 18 vorherrschende Druck sensieren.

[0029] Gemäß Figur 2 ist der fünfte Verbindungsschlauch 17 vorzugsweise im

Ausgangsbereich des Insufflationsventils 16 mit einer Abzweigung 20 versehen, von der ein sechster Verbindungsschlauch 21 zu einem überdruckventil 22 führt. Darüber wird, wenn mittels der Drucksensoreinrichtung überdruck festgestellt wird, Ozon oder Ozon/Sauerstoffgemisch über einen ausgangsseitig angeschlossenen, siebten Verbindungsschlauch 23 zu einem ersten Abbau-Katalysator 24 abgelassen.

[0030] Gemäß Figur 2 ist das Insufflationsventil 16 noch einem zweiten Ausgang ausgebildet, von dem ein achter Verbindungsschlauch 25 ebenfalls zum ersten Abbau- Katalysator 24 führt. Damit lässt sich ozonisiertes Fluid, das während der Einlaufphase der Vorrichtung erzeugt wird, ableiten bzw. entsorgen. Vorteilhaft ist das Insufflationsventil 16 als 3/2- Wegeventil ausgebildet, das durch die elektronischen Steuerungsmittel 14 wahlweise in einen geschlossenem, einen zum Insufflationsausgang 18 geöffneten oder einen zum Abbaukatalysator 24 geöffneten Zustand geschaltet werden kann.

[0031] Gemäß Figur 2 kann die Vorrichtung optional mit einem Rückspüleingang 26 versehen sein, von dem ein achter Verbindungsschlauch 27 zu einem elektronisch ansteuerbaren Rückspülventil 28 führt. Damit lässt sich selektiv die Ozon- oder Ozon/ Sauerstoffgemisch-Zufuhr während einer etwaigen Applikationsbesteck-Spülphase (siehe unten) ermöglichen. Der Ausgang des Absperrventils 28 ist über einen neunten Verbindungsschlauch 29 ebenfalls mit dem Abbau-Katalysator 24 verbunden.

[0032] Gemäß Figur 2 ist dem Katalysator 24 ein zweiter, kleinerer Abbaukatalysator 30

zugeordnet. Der Eingang dieses zweiten Abbaukatalysators 30 ist mit dem Ausgang des Abbaukatalysators 24 verbunden und erhält so das vom Abbaukatalysator 24 schon größtenteils von Ozon gereinigte Fluid. Eventuell verbliebene Ozonreste im Fluid werden dann im Katalysator 30 abgebaut, so dass das gereinigte Fluid über kleine öffnungen in dem dem Fluideingang abgewandten Ende des Abbaukatalysators 30 in das Gehäuse abgegeben werden kann. Der Gehäuselüfter 33 transportiert dann das neutralisierte Fluid zusammen mit der Luft im Gehäuseinneren nach draußen, so dass über den Gehäuselüfter 33 auch die Kühlung der Vorrichtung gewährleistet ist.

[0033] Gemäß Figur 3, wo für gleiche Komponenten oder Bauteile dieselben Bezugsziffern wie in Figur 2 verwendet sind, ist die Vorrichtung mit einer Systemplatine 31 ausgebildet, mittels welcher ein Netzteil sowie eine Steckerleiste zur Verbindung der elektrischen Baukomponenten zur Verfügung gestellt wird. Um die Steuerungselektronik 14 oder den Ozongenerator 11 mit Wechselstrom zu versorgen, ist ein Transformator 32 vorgesehen, der mit der Steuerungselektronik 14 und/oder mit dem Ozongenerator 11 gekoppelt ist. Eine 24 V-Gleichstrom- Versorgungsspannung lässt sich für diverse Vorrichtungskomponenten wie Lüfter 33, Steuerungselektronik 14, Touchscreen 65, Massendurchflussregler 5, Drucksensorik 19, Ozonanalyzer 13 usw. aus der Systemplatine bzw. dem dortigen Netzteil ableiten. Um zwischen der Steuerungselektronik 14 und dem Touchscreen 65 sowie der Systemplatine 31 einen parallelen Datenaustausch zu ermöglichen, sind zwischen diesen Komponenten mehradrige Datenkabel 34 vorgesehen.

[0034] Gemäß Figur 3 liefern die beiden Drucksensoren der Drucksensorik 19, der

Ozonanalyzer 13 sowie der Massendurchflussregler 5 je ein Analog- Ausgangssignal 35, das sich beispielsweise zwischen 0 V und +10 V bewegen kann. Zu der Erfassung der Analogausgänge 35 der diversen Komponenten ist die Steuerungselektronik mit dem (nicht gezeichneten) Analogmodul ausgestattet, das u. a. ein oder mehrere Analog-/Digitalwandler als Eingangsschnittstellen umfassen kann. Die entsprechend digitalisierten Signalwerte lassen sich dann von der Steuerungs- und Regelungssoftware innerhalb der Steuerungselektronik 14 weiter verarbeiten, wie zum Beispiel weiter unten anhand des Flussdiagramms beschrieben. Ferner umfasst das Analogmodul mindestens eine Ausgangsschnittstelle in Form eines Digital- / Analog wandlers, mittels welchem dem Ozongenerator 11 bzw. der Ozongeneratorsteuerung 10 ein Analog-Steuerungssignal 36 zur Regelung des Ozongenerators 11 im Zusammenhang mit den Ozonanalyzer 13 zugeführt wird (wie an sich aus der eingangs genannten Firmenschrift des Anmelders bekannt).

[0035] Gemäß Figur 3 sind alle Ventile mit binären Steuerungssignalen 37 betätigbar, die von der Steuerungselektronik gemäß entsprechender Steuerungssoftware erzeugt werden. Da es sich bei dem Insufflationsventil 16 um ein Mehrwegeventil handelt, dass je nach vorherrschender Einlaufphase oder der eingeschwungenen Normalbetriebsphase (für Spülen und Insufflation) den Durchgang entweder zum Abbau-Katalysator 24 oder zum Insufflationsausgang 18 schafft, ist dieses mit zwei binären Steuereingängen 37 versehen.

[0036] Gemäß Figur 4 weist ein erfindungsgemäßes Applikationsbesteck einen eingangseitigen Teil 38 auf, der mit einem Fluideingang 39 versehen ist. Dieser Fluideingang ist komplementär zum Insufflationsausgang 18 der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgebildet, so dass der Eingangsteil 38 mit dem Fluideingang 39 zur Einleitung von ozonisiertem Fluid dichtend auf den Insufflationsausgang 18 aufgesteckt werden kann. Der Eingangsteil 38 des Applikationsbestecks besitzt ein Gehäuse 40, an dem der Fluideingang 39 angeordnet ist. Innerhalb des Gehäuses 40 befindet sich der Bakterienfilter 41. Der Bakterienfilter 41 ist als Membran aus einem ozonfesten Material, vorzugsweise aus PTFE, Teflon oder Edelstahl, gebildet. Derartige Membranen weisen öffnungen auf, die groß genug sind, um Gasmoleküle wie Sauerstoff und Ozon passieren zu lassen, aber für Bakterien und Keime eine unüberwindliche Barriere darstellen. Die Mikroporen der Membran weisen dabei einen Porendurchmesser im Bereich von 20 bis 90 μm auf, bei einem Porendurchmesser von 45 μm wird eine Bakterienreduktion um 99,9% erreicht. Dabei ist es wichtig, dass der Druckabfall an der Membrane möglichst niedrig gehalten wird, um die Messung des Bauchraumdrucks, der sich im Bereich von einigen zehn Millibar bewegt, nicht zu beeinflussen. Dies wird durch eine Ausführung der Membran mit einer ausreichenden Fläche, die im Bereich von 8 bis 16 cm 2 , oder bei etwa 113 cm 2 liegt. Vorteilhaft lässt sich diese Membran in einem Gehäuse mit einem runden Querschnitt, insbesondere mit einer flachen Zylinderform, anordnen. Auf der dem Fluideingang 39 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 40 weist die Anschlussreinrichtung 38 einen Fluidausgang 42 auf, der zur Verbindung mit einer Schlauchleitung 43 ausgebildet ist.

[0037] Gemäß Figur 5 ist das Eingangsteil 38 über die Schlauchleitung 43 mit dem Ausgangsteil 44 des Applikationsbestecks verbunden. Das Ausgangsteils des Applikationsbestecks weist einen Fluideingang 45, einen 2/3-Wegehahn 45, einen Fluidausgang 47 zum Anschluss an den Rückspüleingang 26 bzw. eine Kanüle/ Braunüle zur Applikation des Fluids in den Bauchraum des Patienten sowie einen weiteren Ausgang 48, der zu Kontrollzwecken oder zur Desufflation des Patienten

genutzt werden kann, auf. Vorteilhaft können dabei Fluideingang 45 und die Fluidausgänge 47 und 48 nach dem Luer-Lock-System ausgebildet sein. Mit dem 2/3-Wegehahn 45 kann am Ausgangsteil 44 der Fluid-Durchfluss je nach Bedarf eingestellt werden. In der in Figur 5 gezeigten Stellung des 2/3 -Wegehahns 45 besteht eine Verbindung zwischen den Ausgängen 47 und 48, der Ausgang 48 ist aber durch den Schraubdeckel 49 verschlossen. Bei geöffnetem Ausgang 48 bzw. entferntem Schraubdeckel 49 könnte der Ausgang 48 in dieser Stellung des 2/3 -Wegehahns 45 zur Kontrolle oder Desufflation genutzt werden. Der Fluideingang 45 ist durch den 2/3-Wegehahn 45 geschlossen, so dass kein Fluid vom Fluideingang 45 zu den Fluidausgängen 47 und 48 gelangen kann.

[0038] In Figur 6 ist der offene Zustand dargestellt, in dem Fluid vom Fluideingang 45 sowohl zum Fluidausgang 47 als auch zum Fluidausgang 48 gelangen kann. Allerdings ist auch in Figur 6 der Fluidausgang 48 durch den Schraubdeckel 49 verschlossen, so dass kein Fluid aus dem Ausgang 48 entweichen kann.

[0039] In Figur 7 ist eine Draufsicht auf die Bedienungsseite der erfindungsgemäßen

Vorrichtung mit zum Rückspülen aufgestecktem Applikationsbesteck dargestellt. Der Touchscreen 65 dient zur Bedienung, im dargestellten Betriebsfall zum Start des Rückspülvorgangs für das erfindungsgemäße Applikationsbesteck. Das Besteck ist mit seinem Eingangsteil 38, das den Bakterienfilter 41 enthält, an den Insufflationsausgang 18 angeschlossen. Der Schlauch 34 ist mittels des Ausgangsteils 44 am Rückspüleingang 26 angeschlossen, wobei der 2/3-Wegehahn 45 in offener Stellung ist und der Fluidausgang 48 mit der Verschlusskappe 49 verschlossen ist. Nach Start des Rückspülvorgangs durch den Bediener mittels des Touchscreens 34 wird das Insufflationsventil 16 (siehe Figur 2) derart umgeschaltet, dass das produzierte Ozon/ Sauerstoffgemisch zum Insufflationsausgang 18 geleitet wird. Gleichzeitig wird auch das Rückspülventil 28 (siehe Figur 2) geschaltet, so dass die Verbindung zum Katalysator 24 (siehe Figur 2) geöffnet wird und derart das aus dem Insufflationsausgang 18 über das Applikationsbesteck und den Rückspüleingang 26 geführte Ozon/Sauerstoffgemisch durch das Rückspülventil 28 zum Katalysator 24 geführt und dort abgebaut wird.

[0040] In Figuren 8a-8c ist im Rahmen eines Flussdiagramms mit den Schritten 8a bis 8m die grundsätzliche Durchführung einer Behandlung dargestellt. In Schritt 8a führt das Gerät eine Diagnoseroutine durch, bei der die Funktion der einzelnen Systemkomponenten wie Massendurchflussregler, Ozongenerator, Ozonanalyzer, Druckmesssensoren und Ventile überprüft und gegebenenfalls initialisiert werden.

Nach Beendigung der Diagnose und Initialisierung kann im Schritt 8b wahlweise durch Druck auf die Taste 50 im Touchscreen 65 eine Therapie durchgeführt werden oder über die Taste 51 das Einstellungsmenü aufgerufen werden.

[0041] Bei Auswahl eines Therapieablaufs wird der Therapeut im Schritt 8c aufgefordert, das Applikationsbesteck zum Rückspülen an die Anschlüsse anzuschließen und den 2/3-Wegehahn zu öffnen. Dazu schließt der Therapeut das Applikationsbesteck mit seinem Eingangsteil 38 an den Insufflationsausgang 18 und mit dem Ausgangsteil 44 an den Rückspüleingang 26 an und bringt den 2/3-Wegehahn 46 in die in Fig. 6 gezeigte Stellung. Danach bestätigt er den Spülvorgang mittels Druck auf die Taste 52.

[0042] In Schritt 8d wird dann durch das Medozon P ein Spülvorgang für das

Applikationsbesteck durchgeführt. Dazu schaltet die Steuerungselektronik 14 den Ausgang des Insufflationsventils 16, der mit dem Insufflationsausgang 18 verbunden ist, frei und öffnet ebenso das Rückspielventil 28 zum Katalysator 24. Danach startet er den Spülvorgang durch Druck auf die Taste 53. Das Sauerstoffventil 2 wird durch die Steuerungselektronik 14 geöffnet und über den Massendurchflussregler 5 wird nun eine Fluidmenge durch den Ozongenerator 11 und den Ozonanalyzer 13 über das Insufflationsventil 16, die Drucksensoren 19 und den Insufflationsausgang in das Applikationsbesteck geleitet, wobei das Fluid nach Durchlaufen des Applikationsbestecks über den Rückspüleingang 26 wieder in das Gerät verbracht wird und über das Rückspülventil 28 zum Katalysator 24 abgeleitet wird. Nachdem das Applikationsbesteck erfolgreich durchgespült ist, meldet dies die Steuerungselektronik 14 über den Touchscreen 65 an den Bediener und fordert diesen zum Fortsetzen des Therapievorgangs durch Druck auf die Taste 54 auf.

[0043] In Schritt 8e wird nun der Bediener bzw. Therapeut aufgefordert, das Gewicht des Patienten über den Touchscreen 65 einzugeben. Nach der Eingabe über die Zifferntasten und der Bestätigung des Patientengewichts mit der Taste 55 berechnet die Steuerung im Schritt 8f eine vorgeschlagene Insufflationsmenge. Diese kann durch den Bediener noch angepasst werden, indem er die in den Ausgabefeldern 57, 58 auf dem Touchscreen 65 ausgegebenen Werte antippt und im sich daraufhin öffnenden Pop-up-Fenster abweichende Werte eingibt.

[0044] Nach der Bestätigung der Insufflationsmenge über die Taste 56 gibt der Bediener im Schritt 8g die gewünschte Konzentration in μg/ml für die Insufflation ein. Nach der Bestätigung durch den Bediener über die Taste 59 beginnt die Vorrichtung in Schritt 8h, die gewählte Konzentration zu produzieren. Da in dieser Einlaufphase der Produktion die Ozonkonzentration von der Steuerungselektronik 14 über den

Ozongenerator 11 noch eingeregelt werden muss, indem mittels des im Ozonanalyser 13 gemessenen Ozon-Istwerts ein Soll-/Istwertvergleich durchgeführt. Für diesen SoIl- /Istwertvergleich wird bei geöffnetem Sauerstoffventil 2 durch den Massendurchflussregler 5 ein konstanter Massenstrom durch den Ozongenerator 11 und den Ozonanalyser 13 geleitet. Die Ansteuerung des Ozongenerators wird durch Steuerungselektronik 14 entsprechend angepasst, bis der Sollwert für die Konzentration von Ozon im Fluid erreicht ist. Dabei muss das zunächst produzierte Ozon noch umweltfreundlich und sicher abgebaut werden. Dazu ist in der Einlaufphase das Insufflationsventil 16 derart geschaltet, dass der Ausgang zum Katalysator 24 geöffnet ist und derart über die Leitung 25 das produzierte Ozon zum Katalysator abgeleitet wird.

[0045] Nach Erreichen einer stabilen Ozonkonzentration signalisiert die Vorrichtung in

Schritt 8i die Startbereitschaft für die Therapie. Der Therapeut kann nun durch Druck auf die Taste 60 die Therapie beginnen. Die speicherprogrammierbare Steuerung 14 bestimmt nun den Bauchraumdruck des Patienten, speichert diesen und beginnt dann mit der Insufflation der vorgesehen Menge. Dazu wird das Insufflationsventil 16 derart geschaltet, dass das ozonisierte Fluid zum Insufflationsausgang 18 und dort in das Insufflationsbesteck geleitet wird. Die Steuerungselektronik 14 überwacht mittels der Drucksensoren 19 den aktuellen Bauchraumdruck und öffnet bei überschreitung das überdruckventil 28, so dass der ozonisierte Sauerstoff im Störungsfall zum Katalysator 24 abgeleitet wird. In Schritt 8k wird die insufflierte Menge über einen Fortschrittsbalken 64 und ein Ausgabefeld 65 angezeigt. Daneben erhält der Therapeut Rückmeldung über die aktuelle Konzentration und den aktuellen Druck in weiteren Ausgabefeldern 66, 67. Bei auftretenden Problemen kann der Therapeut über Tasten 61, 62 die Behandlung unterbrechen oder ganz abbrechen. Nachdem die Gesamtmenge insuffliert ist, wird anstelle der aktuellen Konzentration im Ausgabefeld 66 die Resorbationszeit angezeigt.

[0045] Nach Beendigung der Resorbationszeit oder einer manuellen Beendigung der

Nachüberwachung durch den Therapeuten mittels Taste 62 meldet die Vorrichtung in Schritt 81 die erfolgreiche Beendigung der Therapie und fordert den Therapeuten auf, das Applikationsbesteck zu entfernen. Im Anschluss kann sich der Therapeut durch Druck auf die Taste 63 ein Protokoll anzeigen lassen, dass in Schritt 8m dargestellt ist. Nach Anzeige des Protokolls wird das Hauptmenü in Schritt 8b wieder aufgerufen und ein neuer Therapieablauf kann gestartet werden. Bezugszeichenliste

Fluidquellenanschluss Sauerstoffventil (Fluid- Absperreinrichtung) Erster Verbindungsschlauch Massendurchflussregler-Eingang Massendurchflussregler Massendurchflussregler- Ausgang Zweiter Verbindungsschlauch Ozonröhre Zündspule Ozongenerators teuerung Ozongenerator Dritter Verbindungsschlauch Ozon- Analyser Steuerungselektronik Vierter Verbindungsschlauch Insufflationsventil (Abgabe- Absperreinrichtung) Fünfter Verbindungsschlauch Insufflationsausgang Drucksensoreinrichtung Abzweigung Sechster Verbindungsschlauch überdruckventil Siebter Verbindungsschlauch Erster Abbau-Katalysator Achter Verbindungsschlauch Rückspüleingang Achter Verbindungsschlauch Rückspülventil Neunter Verbindungsschlauch Zweiter Abbau-Katalysator Systemplatine Transformator Lüfter Datenkabel Analogausgang

Analogeingangssignal Binäre Steuerungssignale Eingangsteil / Anschlusseinrichtung Applikationsbesteck Fluid-Eingang Eingangsteil Applikationsbesteck Gehäuse Eingangsteil Applikationsbesteck Bakterienfilter / Membran Fluid- Ausgang Eingangsteil Applikationsbesteck Schlauchleitung Applikationsbesteck Ausgangsteil / Anschlusseinrichtung Rückspülen Applikationsbesteck Fluid-Eingang Ausgangsteil Applikationsbesteck 2/3-Wegehahn Fluid- Ausgang Ausgangsteil Applikationsbesteck Rückspülen/Insufflation Fluid- Ausgang Ausgangsteil Applikationsbesteck Kontrolle/Desufflation Verschlusskappe , 51, 52, 53, 54, 55, 56, 59, 60, 61, 52, 63 Tasten Touchscreen , 58, 65, 66, 67 Ein-/Ausgabef eider Touchscreen Fortschrittsbalken Touchscreen Touchscreen