JALASS, Maik (Bergstrasse 1b, Otter, 21259, DE)
ROEDERER, Karsten (Grandkoppelstieg 5e, Hamburg, 21031, DE)
JALASS, Maik (Bergstrasse 1b, Otter, 21259, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen (RK1; RK2 ; RKn) , welche jeweils einen Aktuator und einen Sensor aufweisen, zu mindestens einer Regelvorrichtung (RV; RV) , mit den Schritten: -Bereitstellen (100) eines ersten Ansteuerungsmusters (AM), welches zum eindeutigen Ansteuern jedes einzelnen Regelkreises (RK1; RK2 ; RKn) durch die Regelvorrichtung (RV; RV) geeignet ist, mit einer Vielzahl von Ansteuerungsphasen, welche jeweils eine Auswahl an anzusteuernden Regelkreisen (RK1; RK2 ; RKn) beschreiben, wobei die Anzahl der Ansteuerungsphasen geringer ist als die Anzahl der Regelkreise (RK1; RK2 ; RKn); -Ansteuern der Aktuatoren der Regelkreise (RK1; RK2 ; RKn) durch die Regelvorrichtung (RV; RV) gemäß einer der Vielzahl von Ansteuerungsphasen; -Auslesen der Sensoren der angesteuerten Regelkreise (RK1; RK2 ; ...; RKn) gemäß der einen der Vielzahl von Ansteuerungsphasen; -Wiederholen der Schritte des Ansteuerns und Auslesens für jede der Vielzahl der Ansteuerungsphasen zum Messen (101) eines zweiten Ansteuerungsmusters (AM'); und -Identifizieren (102) der Zuordnung jedes der Regelkreise (RK1; RK2 ; ...; RKn) zu der mindestens einen Regelvorrichtung (RV; RV ) mittels eines Vergleichens des bereitge¬ stellten Ansteuerungsmusters (AM) und des gemessenen An¬ steuerungsmusters (AM'). 2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das bereitgestellte Ansteuerungsmuster (AM) und/oder das gemessene Ansteuerungsmuster (AM') mittels mindestens eines Binärcodes dargestellt werden. 3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Anzahl der Stellen mindestens eines Binärcodes gleich der Anzahl der Ansteu¬ erungsphasen ist. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Anzahl der Binärcodes, welche das bereitgestellte Ansteuerungsmuster (AM) und/oder das gemessene Ansteuerungsmuster (AM') darstellen, gleich der Anzahl der Regelkreise (RK1; RK2 ; RKn) ist . Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das be¬ reitgestellte Ansteuerungsmuster (AM) und/oder das gemessene Ansteuerungsmuster (AM') als mindestens eine gespei¬ cherte Tabelle vorliegen. Verfahren nach Anspruch 5, wobei Spalten der gespeicherten Tabelle die Ansteuerungsphasen angeben und Zeilen der gespeicherten Tabelle die Binärcodes angeben. Vorrichtung (1) zur Identifikation einer Zuordnung von Regelkreisen (RK1; RK2 ; RKn), welche jeweils einen Ak- tuator und einen Sensor aufweisen, zu mindestens einer Regelvorrichtung (RV; RV) , mit: -einer Bereitstellungsvorrichtung (2) zur Bereitstellung eines Ansteuerungsmusters (AM) , welches zum eindeutigen Ansteuern jedes einzelnen Regelkreises (RK1; RK2 ; RKn) durch die Regelvorrichtung (RV; RV) vorgesehen ist, mit einer Vielzahl von Ansteuerungsphasen, welche jeweils ei- ne Auswahl an anzusteuernden Regelkreisen (RK1; RK2 ; RKn) beschreiben, wobei die Anzahl der Ansteuerungsphasen geringer ist als die Anzahl der Regelkreise (RK1; RK2 ; ... RKn) ; -einer Messvorrichtung (3) zur Messung eines zweiten An- steuerungsmusters (AM') bei einem Wiederholen des Ansteu erns der Aktuatoren der Regelkreise (RK1; RK2 ; RKn) durch die Regelvorrichtung (RV; RV ) gemäß einer der Vielzahl von Ansteuerungsphasen und Auslesens der Sensoren der angesteuerten Regelkreise (RK1; RK2 ; RKn) gemäß der einen der Vielzahl von Ansteuerungsphasen; und -einer Identifikationsvorrichtung (4) zur Identifikation der Zuordnung jedes der Regelkreise (RK1; RK2 ; RKn) z der mindestens einen Regelvorrichtung (RV; RV) mittels eines Vergleichens des bereitgestellten Ansteuerungsmus- ters (AM) und des gemessenen Ansteuerungsmusters (AM') . Vorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei die Regelvorrichtung (RV; RV) durch mindestens eine Steuervorrichtung, eine Kontrollvorrichtung, eine Messvorrichtung und/oder eine Auswertevorrichtung gebildet wird. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 8, wobei die Regelkreise (RK1; RK2 ; ...; RKn) Heizkreise sind und wobei die Aktuatoren Heizelemente sind. Computerprogrammprodukt mit Programmbefehlen zur Durch¬ führung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 11. Datenspeicher, der das Computerprogrammprodukts nach An¬ spruch 10 speichert. |
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen von Verkabelungen von einer Vielzahl von Geräten zu mindestens einem weiteren Gerät und insbesondere ein Verfahren zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung. Die Erfindung betrifft ferner eine entsprechende Vorrichtung zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung sowie ein Computerprogrammprodukt mit Programmbefehlen zur Durchführung des Verfahrens und einen Datenspeicher zum Abspeichern des Computerprogrammprodukts.
In komplexen Geräten und Maschinen sind typischerweise eine Vielzahl von Geräten verbaut, welche mittels einer zentralen Steuereinheit angesteuert werden. Hierbei kann die Vielzahl an Geräten mittels Kabelverbindungen an der zentralen Steuereinheit angeschlossen sein. Eine Kabelverbindung wird zum Beispiel zwischen jedem einzelnen verbauten Gerät und einer speziell dafür vorgesehenen Schnittstelle in der zentralen Steuereinheit hergestellt. Um eine korrekte Datenübertragung zwischen der Vielzahl an Geräten und der zentralen Steuervorrichtung zu gewährleisten sind die Schnittstellen der zentralen Steuervorrichtung typischerweise an die jeweils ange ¬ schlossenen Geräte angepasst. Somit kann es notwendig sein, dass jedes einzelne Gerät genau an der dafür vorgesehenen Schnittstelle der zentralen Steuervorrichtung angeschlossen ist. Hierbei ist es jedoch möglich, dass insbesondere bei ei ¬ ner großen Anzahl von anzuschließenden Geräten eine ungewollte Vertauschung bei der Verkabelung erfolgt. In diesem Falle kommuniziert nicht jedes der angeschlossenen Geräte mittels der dafür vorgesehenen Schnittstelle mit der zentrale Steuervorrichtung. Daraus kann eine fehlerhafte Datenübertragung beziehungsweise ein Ansteuern von ungeeigneten Geräten resultieren. Ein Überprüfen einer bestehenden Verkabelung auf de- ren Richtigkeit, das heißt ob jedes Gerät mit der dafür vor ¬ gesehenen Schnittstelle verbunden ist, ist zeitaufwändig . Zu ¬ dem variiert in Abhängigkeit der jeweiligen Positionen bzw. Lage der Verkabelung innerhalb der Maschine der Arbeitsauf ¬ wand bei einer Überprüfung. Ferner kann es bei geschlossenen Kabelschächten nahezu unmöglich sein, eine bereits bestehende Verkabelung auf deren Richtigkeit hin zu prüfen.
Herkömmliche Verfahren zum Überprüfen von Kabelverbindungen finden beispielsweise bei einem Überprüfen von Heizungssyste ¬ men in Flugzeugen Einsatz. Die DE 10 2008 005 700 AI beschreibt ein System zum Verhindern von Vereisungen in einer Rohrleitung, wie sie beispielsweise in einer Rohrleitung eines Flugzeugwassersystems auftreten kann. Hierbei sind inner ¬ halb eines Flugzeugs Heizkreise vorgesehen, welche ein Verei ¬ sen von Bordteilen des Flugzeugs verhindern. Ein solcher Heizkreis kann mehrere Controller bzw. Steuereinheiten, zum Beispiel eine IPCU, auch als Ice Protection Control Unit be ¬ kannt, umfassen, welche wiederum eine Mehrzahl an Heizeinhei ¬ ten und entsprechenden Wärmefühlern aufweisen. Die an die Controller angeschlossenen Heizelemente und Sensoren können in dem gesamten Flugzeug verteilt sein und zum Beispiel ein Funktionieren eines Wassersystems des Flugzeuges in kalten Umgebungsbedingungen gewährleisten. Bei einer fehlerhaften Verkabelung ist die einwandfreie Funktion dieses Heizungssys ¬ tems gemäß herkömmlicher Verfahren nicht zu gewährleisten.
Gemäß weiterer, herkömmlicher Verfahren werden manuelle Tests ausgeführt, bei der jede Heizungseinrichtung einzeln in Betrieb genommen wird und nach einer Aufheizphase ein Auslesen der angeschlossenen Sensorik durchgeführt wird. Eine Tempera ¬ turerhöhung an einem Heizelement wird durch Widerstandsände ¬ rungen an dem entsprechenden Sensor abgelesen. Die Tempera- turänderung an dem Heizelement und somit die Erkennung am Temperatursensor benötigt eine bestimmte Wartezeit, zum Bei ¬ spiel 5 Minuten je Testzyklus. Durch die aufeinanderfolgende Abarbeitung der einzelnen Heizkreise ist der zeitliche Auf- wand hierbei hoch, das heißt, der Zeitaufwand steigt linear mit der Anzahl der zu prüfenden Regelkreise an.
Figur 1 zeigt zur Verdeutlichung des der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Problems ein Diagramm mit Messdaten eines fehlerhaft verkabelten Heizungssystems. Hierbei sind in dem in der Figur 1 gezeigten Diagramm an der X-Achse Zeitangaben angetragen und an der Y-Achse sind Temperaturangaben angetragen. Bei den Zeitangaben entlang der X-Achse des vorliegenden Diagramms handelt es sich um Messzeitpunkte, an de- nen Wärmemessungen an Heizelementen eines Flugzeugs durchgeführt werden. Bei den Temperaturangaben entlang der Y-Achse handelt es sich um die jeweilige Temperatur der Heizelemente zu dem jeweils entlang der X-Achse angeordneten Messpunkt. Das den Messdaten des vorliegenden Diagramms zugrundeliegende, simulierte Heizsystem ist zum Verhindern eines Tempera ¬ turabfalls bei Elementen des Flugzeugs vorgesehen. Der erzie ¬ lende Temperaturbereich des jeweiligen Heizelements liegt vorzugsweise zwischen 6°C und 10°C. Da es jedoch in dem ge- zeigten Beispiel bei dem zugrundeliegenden Heizungssystem in der Versuchsanordnung zu einer Vertauschung bei der Verkabelung zwischen einem Steuerelement und dem jeweiligen Heizelement gekommen ist, wird der angestrebte Temperaturbereich der Heizelemente nicht erreicht. Demgemäß werden die Heizelemen- te, welche den Temperaturkurven Kl und K2 zugrundeliegen, zu oft angesteuert bzw. aktiviert, wohingegen diejenigen Heizelemente, welche den Temperaturkurven K3 und K4 zugrunde lie ¬ gen, zu selten angesprochen bzw. aktiviert werden. Somit kann es zu einem Temperaturanstieg bei einzelnen Bauelementen in der Versuchsanordnung kommen, wie dies die Temperaturkurven Kl und K2 anzeigen. Ferner kann es in Folge des Verlaufs der Temperaturkurven K3 und K4 zu einem Temperaturabfall bei von Bauelementen des Flugzeuges in der Versuchsanordnung kommen. Um die Vertauschung der Verkabelung zu identifizieren ist gemäß herkömmlicher Verfahren ein hoher Testaufwand notwendig. Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, welche es erlauben, eine Zuordnung einer Mehrzahl von Geräten zu mindestens einem weiteren Gerät bezüglich ihrer korrekten Verkabelung, insbesondere bezüglich eines Vorhandenseins einer vor- gesehenen Verkabelung, bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Demgemäß ist ein Verfahren zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung vorgesehen, wobei das Verfahren zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen die folgenden Schritte aufweist:
Bereitstellen eines Ansteuerungsmusters, welches zum eindeu ¬ tigen Ansteuern jedes einzelnen Regelkreises durch die Regelvorrichtung geeignet ist;
Messen eines weiteren Ansteuerungsmusters bei einem Ansteuern der Regelkreise gemäß dem bereitgestellten Ansteuerungsmus- ter; und
Identifizieren der Zuordnung der Regelkreise zu der mindestens einen Regelvorrichtung mittels eines Vergleichens des bereitgestellten Ansteuerungsmusters und des gemessenen Ansteuerungsmusters .
Eine Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung kann zum Beispiel mittels einer Verkabelung durchgeführt werden, wobei jeder Regelkreis mit einer Regelvorrichtung verkabelt ist. Es ist beispielsweise möglich, dass eine bestimmte Anzahl m an Regelkreisen mit einer bestimmten Anzahl n an Regelvorrichtungen verkabelt ist. Hierbei kann eine beliebige Teilmenge der Regelkreise m mit einer beliebigen Anzahl an Regelvorrichtungen n verkabelt werden. Zum Beispiel können drei Regelkreise mit einer ersten Regelvorrichtung verkabelt werden und zwei weitere Regelkreise mit einer zwei ¬ ten Regelvorrichtung verkabelt werden.
Eine Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung kann mittels einer gespeicherten Tabelle durchgeführt werden, welche einer bestimmten Anzahl an Regelvorrichtungen jeweils eine Anzahl an Regelkreisen zuweist. Demgemäß können Regelkreise auch mittels einer kabellosen Schnittstel ¬ le von der Regelvorrichtung angesteuert werden. Ferner ist es möglich, dass in der Regelvorrichtung Schnittstellen vorgesehen sind, welche der Kommunikation mit den einzelnen Regelkreisen dienen.
Ein Regelkreis kann einen beliebigen Aktuator und einen beliebigen Sensor umfassen. Ein Aktuator kann hierbei z. B. als ein Heizelement vorliegen. Ein Sensor kann z. B. durch einen Wärmefühler gebildet werden. Der Sensor ist geeignet, mindes- tens eine Aktion beziehungsweise mindestens einen Zustand ei ¬ nes zugehörigen Aktuators zu überwachen. Weitere Beispiele für eine konkrete Ausgestaltung eines Aktuators beziehungs ¬ weise eines Sensors sind eine Lichtquelle mitsamt eines Hel ¬ ligkeitssensors, ein Motor mitsamt eines Drehzahlmessers oder eine Pumpe mitsamt des Druckmessers. Dem Durchschnittsfach ¬ mann ist hierbei eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten der konkreten Ausgestaltung eines Aktuators beziehungsweise Sen ¬ sors bekannt. Die Regelvorrichtung ist geeignet mindestens einen Regelkreis anzusteuern. Die Regelvorrichtung kann z. B. geeignet sein, ein Beheizen eines Heizelementes zu veranlassen. Die daraus resultierende Zustandsänderung des Heizelementes, nämlich ei ¬ ne Temperaturerhöhung, kann nunmehr mittels eines entspre- chenden Temperaturfühlers ermittelt werden. Die Regelvorrich ¬ tung kann auch als zentrale Steuereinheit bezeichnet werden, welche zumindest eine Auswahl an Regelkreisen ansteuert. Die Regelvorrichtung kann geeignet sein, einen Sensor des Regelkreises auszulesen und in Abhängigkeit des ausgelesenen Sensorwertes den zugehörigen Aktuator anzusteuern. Ein Ansteuern von mindestens einem Regelkreis erfolgt in Ab ¬ hängigkeit mindestens eines Ansteuerungsmusters. Ein Ansteue ¬ rungsmuster umfasst hierbei einen Hinweis auf Regelkreise, welche angesteuert werden sollen. Das Ansteuerungsmuster kann zum Beispiel einzelne Regelkreise benennen, welche gemäß ei- ner vorbestimmten Aktion angesteuert werden sollen. Das Ansteuerungsmuster kann mittels eines Identifikators einzelne Regelkreise spezifizieren und hierbei angeben, in welcher Weise eben diese Regelkreise angesprochen werden sollen.
Weist der Regelkreis ein Heizelement auf, so kann in dem An- steuerungsmuster spezifiziert werden, dass dieses Heizelement zu einer bestimmten Zeit, zum Beispiel während eines Zeitin ¬ tervalls, erhitzt werden soll. Hierbei definiert das Ansteue ¬ rungsmuster z. B. eine elektrische Spannung, welche zum Erhitzen des Heizelementes an diesem angelegt wird. Es ist von Vorteil, ein Zeitintervall z. B. für eine Heizphase in Minu ¬ ten zu spezifizieren, welches die benötigte Zeit angibt, um das entsprechende Heizelement aufzuwärmen. Ferner ist es mög ¬ lich, einen Temperaturschwellwert zu definieren, bei dessen Überschreiten das Heizelement nicht mehr angesteuert wird bzw. aktiviert wird.
Zum eindeutigen Ansteuern des einzelnen Regelkreises wird jedem Regelkreis ein Identifikator, zum Beispiel in Abhängigkeit einer Seriennummer, zugewiesen. Ferner ist es möglich, die einzelnen Regelkreise mittels der dafür vorgesehenen
Schnittstelle anzusteuern. Dabei wird nicht direkt der ein ¬ zelne Regelkreis angesteuert, sondern es wird die für den je ¬ weiligen Regelkreis vorgesehene Schnittstelle angesteuert. Das Bereitstellen des Ansteuerungsmusters wird vorzugsweise durch Auslesen eines Datenspeichers durchgeführt. Somit kann ein Ansteuerungsmuster bezüglich einer auszuliefernden Ma- schine von dem Hersteller der Maschine auf einem Datenspei ¬ cher innerhalb der Maschine abgelegt werden. Ferner ist es möglich, das Ansteuerungsmuster dynamisch in Abhängigkeit der Anzahl der Regelkreise sowie der Anzahl der Regelvorrichtun- gen zu definieren. Hierbei wird ein einzelnes Ansteuerungs ¬ muster bereitgestellt, indem aus einer Vielzahl von Ansteue- rungsmustern eines in Abhängigkeit der Anzahl der Regelkreise ausgewählt wird. Hierzu kann eine gespeicherte Tabelle be ¬ reitgestellt werden, welche definiert, welches Ansteuerungs- muster ausgewählt werden soll, falls eine gewisse Anzahl an Regelkreisen sowie eine gewisse Anzahl an Regelvorrichtungen vorliegt. Weiterhin kann das Ansteuerungsmuster mittels mindestens eines Berechnungsschrittes berechnet werden. Hierzu eignen sich Algorithmen, welche alle Möglichkeiten, das heißt alle möglichen Permutationen von Regelkreisen und Regelvorrichtungen, erzeugen und somit jeweils ein eindeutiges Muster zur Identifikation des jeweiligen Regelkreises erzeugen.
Hierbei ist es möglich, mittels des Algorithmus einen Binär ¬ code zu bestimmen, welcher sich zum eindeutigen Ansteuern je- des einzelnen Regelkreises eignet. Hierbei ist es vorteil ¬ haft, dass bezüglich jedes einzelnen Regelkreises ein unterschiedlicher Binärcode errechnet wird, mittels dem sich eben dieser Regelkreis eindeutig ansprechen lässt. Somit kann ein Ansteuerungsmuster einen Binärcode für jeden Regelkreis um- fassen. Zusätzlich kann in dem Ansteuerungsmuster spezifiziert sein, ob der jeweilige Regelkreis der Binärcodes ange ¬ steuert werden soll oder nicht. Dies kann mittels eines Set ¬ zens eines Ansteuerungsbits durchgeführt werden. Nach einem Bereitstellen eines Ansteuerungsmusters erfolgt ein Ansteuern der Regelkreise gemäß diesem bereitgestellten Ansteuerungsmuster. Hierbei kann das bereitgestellte Ansteue ¬ rungsmuster ausgelesen werden und es können genau die Regelkreise angesprochen werden, welche in dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster identifiziert sind. Dies wird als ein An ¬ wenden des Ansteuerungsmusters auf die einzelnen Regelkreise bezeichnet. Werden die einzelnen Regelkreise gemäß dem be- reitgestellten Ansteuerungsmuster angesprochen, so führen die einzelnen Regelkreise beziehungsweise die Aktuatoren der je ¬ weiligen Regelkreise, die in dem Ansteuerungsmuster vorbestimmte Aktion aus. Gibt das Ansteuerungsmuster beispielswei- se an, dass alle Heizelemente mit geradem Binärcode angespro ¬ chen werden sollen, so ist bei einer korrektren Verkabelung zu erwarten, dass eine Temperaturerhöhung bei Heizelementen mit geradem Binärcode zu messen ist. Das Ausmessen der Zu- standsänderung der jeweiligen Aktuatoren wird in einem weite- ren Ansteuerungsmuster abgespeichert. Somit erfolgt ein Mes ¬ sen eines weiteren Ansteuerungsmusters , welches als das tat ¬ sächliche Ansteuerungsmuster bezeichnet wird. Bei einer kor ¬ rekten Verkabelung ist zu erwarten, dass das bereitgestellte erste Ansteuerungsmuster mit dem gemessenen zweiten Ansteue- rungsmuster übereinstimmt. Stimmen das erste bereitgestellte Ansteuerungsmuster und das zweite gemessene Ansteuerungsmus ¬ ter nicht überein, so ist es möglich, dass aufgrund einer falschen Verkabelung falsche Aktuatoren angesprochen werden. Aus dem bereitgestellten ersten Ansteuerungsmuster und dem gemessenen zweiten Ansteuerungsmuster kann nunmehr die Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung ausgelesen werden. Dies erfolgt zum Beispiel mittels eines Vergleichens des bereitgestellten Ansteuerungsmuster mit dem gemessenen Ansteuerungsmuster.
Das vorgeschlagene Verfahren kann zum Beispiel vor einer Aus ¬ lieferung eines Flugzeuges Anwendung finden, wodurch eine falsche Verkabelung innerhalb des Flugzeuges mit geringem Testaufwand frühzeitig erkannt wird.
In einer Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen weist das bereitgestellte Ansteuerungsmuster und/oder das gemessene Ansteuerungsmuster Ansteuerungsphasen auf. Dies hat den Vorteil, dass die Ansteuerungsmuster in einzel ¬ nen Phasen unterteilt sind, gemäß denen die Regelkreise, zum Beispiel alternierend angesprochen werden können. Somit ist es möglich, alle Permutationen der Zuordnung von Regelkreisen zu Regelvorrichtungen abzuprüfen und entsprechend zu analysieren .
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen beschreiben die An- Steuerungsphasen eine Auswahl an anzusteuernden Regelkreisen.
Dies hat den Vorteil, dass jeweils eine Auswahl an anzusteu ¬ ernden Regelkreisen angesprochen werden kann und somit in jeder Phase eine Mehrzahl an Regelkreisen geprüft werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen erfolgt das Ansteuern der Regelkreise mittels eines Ausführens der Ansteue- rungsphasen .
Dies hat den Vorteil, dass die Ansteuerungsphasen sukzessive abgearbeitet werden können oder auch in bestimmten Reihenfolgen, welche zum Beispiel in einem Ansteuerungsmuster definiert sind, abgearbeitet werden können.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen werden
das bereitgestellte Ansteuerungsmuster und/oder das gemessene Ansteuerungsmuster mittels mindestens eines Binärcodes darge- stellt.
Dies hat den Vorteil, dass die Ansteuerungsmuster effizient abgespeichert und/oder verarbeitet werden können, falls das Ansteuern der einzelnen Regelkreise gemäß einer binären Akti- on durchgeführt wird. Hierbei ist es auch möglich, dass ande ¬ re Codes, welche zum Beispiel auf einem anderen Zahlensystem basieren Anwendung finden. In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen ist die
Anzahl der Stellen mindestens eines Binärcodes gleich der An- zahl der Ansteuerungsphasen.
Dies hat den Vorteil, dass die Ansteuerungsphasen bitweise abgearbeitet werden können. Das heißt, dass während jeder An- steuerungsphase an einer vordefinierten Stelle des Binärcodes geprüft wird, ob das entsprechende Bit an dieser Stelle ge ¬ setzt ist oder nicht, und in Abhängigkeit dieses Bits ein An ¬ steuern des jeweiligen Regelkreises durchgeführt wird.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identi- fizieren einer Zuordnung von Regelkreisen liegt das bereitgestellte Ansteuerungsmuster und/oder das gemessene Ansteue ¬ rungsmuster als mindestens eine gespeicherte Tabelle vor.
Dies hat den Vorteil, dass das Ansteuerungsmuster in über- sichtlicher Weise und gemäß bereits bestehender Datenmodelle vorliegen kann.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen beschreiben
Spalten der Tabelle die Ansteuerungsphasen und Zeilen der Tabelle beschreiben die Binärcodes.
Dies hat den Vorteil, dass die Ansteuerungsmuster in intuitiv verständlicher Form vorliegen und, dass der Binärcode des je- weiligen Regelkreises zeilenweise aus der gespeicherten Ta ¬ belle ausgelesen werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen liegt die Regelvor- richtung als mindestens eine Steuervorrichtung, eine Kontrollvorrichtung, eine Messvorrichtung und/oder eine Auswertevorrichtung vor. Dies hat den Vorteil, dass die Regelvorrichtung als eine Vielzahl von bereits vorhandenen Vorrichtungen beziehungsweise Einheiten vorliegen kann.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen weisen die Regelkreise jeweils mindestens einen Sensor und mindestens einen anzusteuernden Aktor auf.
Dies hat den Vorteil, dass ein Regelkreis eine vorbestimmte Aktion ausführen kann und dass diese Aktion, zum Beispiel in Form einer Zustandsänderung, gemessen werden kann. In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen liegen die Regelkreise als Heizkreise vor.
Dies hat den Vorteil, dass die vorliegende Erfindung insbe- sondere im Fahrzeugbau beziehungsweise im Flugzeugbau Anwen ¬ dung finden kann.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch eine Vorrichtung zur Identifikation einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung, insbesondere zur Durchführung eines der vorbeschriebenen Verfahren, wobei Vorrichtung zur Identifikation einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung aufweist:
eine Bereitstellungsvorrichtung zur Bereitstellung eines An- Steuerungsmusters, welches zum eindeutigen Ansteuern jedes einzelnen Regelkreises durch die Regelvorrichtung geeignet ist ;
eine Messvorrichtung zur Messung eines weiteren Ansteuerungs- musters bei einem Ansteuern der Regelkreise gemäß dem bereit- gestellten Ansteuerungsmuster ; und
eine Identifikationsvorrichtung zur Identifikation der Zuordnung der Regelkreise zu der mindestens einen Regelvorrichtung mittels eines Vergleichens des bereitgestellten Ansteuerungs musters und des gemessenen Ansteuerungsmusters.
Ferner ist ein Computerprogrammprodukt mit Programmbefehlen zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens vorgesehen, sowie Datenspeicher zum Abspeichern des Computerprogrammpro ¬ dukts .
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Ge- genstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschrie ¬ benen Ausführungsbeispiele. Im Weiteren wird die Erfindung anhand beispielhafter Implementierungen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Signaldiagramm zur Darstellung der der Erfindung zugrundeliegenden Problematik, wie bereits in der Beschreibungseinleitung beschrieben;
Figur 2 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Figur 3 ein detailliertes Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Figur 4 eine schematische Darstellung eines Ansteuerungs ¬ musters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; Figur 5 eine schematische Darstellung einer Regelvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegen ¬ den Erfindung; eine schematische Darstellung eines bereitgestell ¬ ten Ansteuerungsmusters und eines gemessenen An ¬ steuerungsmusters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Identifi ¬ kation einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; eine schematische Darstellung einer Mehrzahl von Regelkreisen mitsamt Regelvorrichtungen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und eine schematische Darstellung eines bereitgestell ¬ ten Ansteuerungsmusters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
In den Figuren sind gleiche beziehungsweise funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
Figur 2 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Identi ¬ fizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung und umfasst im Wesentlichen drei Schritte. Zunächst wird in einem Schritt 100 ein Ansteuerungsmuster, welches zum eindeutigen Ansteuern jedes einzelnen Regelkreises durch die Regelvorrichtung geeignet ist, bereitgestellt. Dann folgt in einem Schritt 101 ein Messen eines weiteren An- steuerungsmusters bei einem Ansteuern der Regelkreise gemäß dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster. Schließlich erfolgt im Schritt 102 ein Identifizieren der Zuordnung der Regelkreise zu der mindestens einen Regelvorrichtung mittels eines Vergleichens des bereitgestellten Ansteuerungsmusters und des gemessenen Ansteuerungsmusters. Die vorbeschriebenen Verfahrensschritte können iterativ und/oder in anderer Reihenfolge ausgeführt werden und können weitere Unterschritte umfassen. Figur 3 zeigt ein detailliertes Ablaufdiagramm des Verfahrens zum Identifizieren einer Zuordnung von Regelkreisen zu mindestens einer Regelvorrichtung und umfasst die folgenden Schritte . In zwei vorbereiteten Verfahrensschritten 200 und 201 erfolgt ein Identifizieren von Regelkreisen RK in einem Verfahrensschritt 200 sowie ein Identifizieren von Regelvorrichtungen RV in einem Verfahrensschritt 201. Bei einem Identifizieren von Regelkreisen RK kann es sich um ein Überprüfen eines Vor- handenseins von Regelkreisen RK handeln, welches zum Beispiel mittels eines Überprüfens von Steckverbindungen einer Verka ¬ belung oder des Empfangens eines Statussignals mindestens ei ¬ nes Regelkreises RK durchgeführt wird. Ein Identifizieren von Regelkreisen RK, welche mittels mindestens einer Regelvor- richtung RV angesteuert werden sollen, kann auch mittels eines Auslesens eines Bauplans, insbesondere durch Auslesen ei ¬ nes gespeicherten Bauplans eines Flugzeugs, erfolgen. So ist zum Beispiel bei einem Flugzeugtyp gemäß dessen Bauplan be ¬ kannt, welche Regelkreise RK in eben diesem Flugzeug vorhan- den sein müssen.
Ferner kann es notwendig sein, zumindest die Anzahl von Re ¬ gelvorrichtungen RV zu identifizieren. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn eine Mehrzahl an Regelvorrichtungen RV zur Ansteuerung der Regelkreise RK vorgesehen ist. In diesem Falle sind jeweils Regelkreise RK nicht lediglich an einer einzelnen Regelvorrichtung RV angeschlossen, sondern die Regelkreise RK sind an einer Mehrzahl an Regelvorrichtungen RV angeschlossen. Hierbei ist es vorteilhaft, dass ein Regel- kreis RK lediglich von einer zugehörigen Regelvorrichtung RV angesteuert wird. Typischerweise sind Regelvorrichtungen RV zum Ansteuern von mehreren Regelkreisen RK geeignet. In einem darauffolgenden Verfahrensschritt 202 erfolgt ein Bereitstellen zumindest eines Teils eines Ansteuerungsmusters AM. Umfasst das Ansteuerungsmuster AM mehrere Ansteuerungs- phasen, so kann in dem Verfahrensschritt 202 eine einzelne Ansteuerungsphase bereitgestellt werden. Es kann jedoch auch eine Auswahl der von dem Ansteuerungsmuster AM umfassten An- steuerungsphasen bereitgestellt werden. Das Bereitstellen zumindest eines Teils eines Ansteuerungsmusters AM enthält ty- pischerweise weitere Unterschritte, wie zum Beispiel das Be ¬ rechnen des Ansteuerungsmusters AM. Das Ansteuerungsmuster kann alle Permutationen von An- beziehungsweise Ausschaltzu ¬ ständen der Regelkreise RK umfassen. Somit ist das Ansteue ¬ rungsmuster AM geeignet, alle Kombinationen eines Ansteuerns beziehungsweise Nicht-Ansteuerns von Regelkreisen abzubilden. Hierdurch lässt sich in darauffolgenden Verfahrensschritten eindeutig identifizieren, ob das in dem Verfahrensschritt 202 zumindest teilweise bereitgestellte Ansteuerungsmuster AM tatsächlich mittels der angesteuerten Regelkreise RK umge- setzt wird.
Das Bereitstellen des zumindest einen Teils des Ansteuerungs ¬ musters AM kann mittels eines Auswählens eines Ansteuerungs ¬ musters aus einer Mehrzahl von bereitgestellten Ansteuerungs- mustern erfolgen. Hierbei ist es möglich, in vorbereitenden
Verfahrensschritten bezüglich eines Flugzeugtyps ein spezifisches Ansteuerungsmuster bereitzustellen. Somit ist es ferner möglich, bezüglich mehrerer Flugzeuge jeweils ein Ansteuerungsmuster AM bereitzustellen und in einem Datenspeicher ab- zulegen. Ein Ansteuerungsmuster AM wird dann gemäß dem Flugzeugtyp des Flugzeugs ausgewählt, in dem die Regelkreise RK beziehungsweise die Regelvorrichtung RV eingebaut sind. Folg ¬ lich umfasst der Verfahrensschritt 202 in einer Ausführungs ¬ form ein Auslesen eines Ansteuerungsmusters AM aus einem Da- tenspeicher. In einem darauffolgenden Verfahrensschritt 203 erfolgt ein Ansteuern mindestens eines Regelkreises RK gemäß des zumin ¬ dest einen Teils des in Verfahrensschritts 202 bereitgestell ¬ ten Ansteuerungsmusters AM. Umfasst das Ansteuerungsmusters AM Phasen, so kann in dem Verfahrensschritt 203 ein Ausführen eben dieser Ansteuerungsphase durchgeführt werden. Folglich werden in dem Verfahrensschritt 203 diejenigen Regelkreise RK angesteuert, welche in dem Teil des bereitgestellten Ansteue ¬ rungsmusters AM, beziehungsweise der Ansteuerungsphase, spe- zifiziert sind. Hierbei ist es vorteilhaft in jeder Ansteue ¬ rungsphase eine Auswahl beziehungsweise eine Mehrzahl an Re ¬ gelkreisen RK anzusteuern.
Aus dem Ansteuern der Regelkreise RK in dem Verfahrensschritt 203 erfolgt eine Zustandsänderung desjenigen Regelkreises RK, diesen Zustand in einem darauffolgenden Verfahrensschritt 204 gemessen wird. Zum Beispiel erfolgt in dem Verfahrensschritt 203 ein Ansteuern eines Aktors, welcher in dem Regelkreis RK vorgesehen ist. Ist in dem Regelkreis RK ein weiterer Sensor enthalten, so erfolgt in dem Verfahrensschritt 204 ein Ausle ¬ sen eben dieses Sensors. Das in dem Verfahrensschritt 204 durchgeführte Messen kann zum Beispiel ein Auslesen eines Temperatursensors, eines Drehzahlmessers, eines Druckmessers und/oder ein Auslesen eines bildgebenden Sensors des Regel- kreises RK umfassen.
Nach Ausführung des Verfahrensschrittes 204 kann es vorteil ¬ haft sein, erneut die Verfahrensschritte 202, 203 und 204 durchzuführen. Ist in dem Verfahrensschritt 202 eine Ansteue- rungsphase bereitgestellt worden, so kann nach einem Ansteu ¬ ern der Regelkreise RK gemäß dieser Ausführungsphase und ei ¬ nes Messens der resultierenden Zustandsänderung ein Bereitstellen einer weiteren Ansteuerungsphase im Verfahrensschritt 202 erfolgen. Die gemessenen Zustandsänderungen können in ei- nem Verfahrensschritt 205 abgespeichert werden beziehungswei ¬ se zu einem Ausführungsmuster zusammengefügt werden. Mitunter erfolgt in einem Verfahrensschritt 205 ein Bereit ¬ stellen eines gemessenen Ausführungsmusters. Das gemessene Ausführungsmuster gibt hierbei einen Hinweis darauf, welche Regelkreise RK bei einem Ansteuern eines bereitgestellten An- steuerungsmusters AM tatsächlich angesteuert wurden. Folglich kann man das bereitgestellte Ansteuerungsmuster AM als ein theoretisches Ansteuerungsmuster bzw. Soll-Ansteuerungsmuster bezeichnen und das in dem Verfahrensschritt 205 gemessene An ¬ steuerungsmuster AM' als das tatsächliche Ansteuerungsmuster bzw. IST-Ansteuerungsmuster bezeichnen.
In einem darauffolgenden Verfahrensschritt 206 erfolgt ein Vergleichen des durch iteriertes Ausführen des Verfahrens ¬ schrittes 202 bereitgestellten Ansteuerungsmusters AM mit dem in dem Verfahrensschritt 205 gemessenen Ansteuerungsmuster
AM' . Hierbei ist es vorteilhaft, dass das bereitgestellte An ¬ steuerungsmuster AM und das gemessene Ansteuerungsmuster AM' in dem gleichen Datenformat abgespeichert werden. Zum Bei ¬ spiel können das bereitgestellte Ansteuerungsmuster AM und das gemessene Ansteuerungsmuster AM' als jeweils in einer gespeicherten Tabelle vorliegen und werden in dem Verfahrensschritt 206 miteinander verglichen. Der Vergleich kann hierbei zellenweise, spaltenweise und/oder zeilenweise ausgeführt werden. Ferner ist es möglich, dass das bereitgestellte An- steuerungsmuster AM und das gemessene Ansteuerungsmuster AM' in Form von Binärcodes vorliegen. Hierbei kann ein Vergleichen der jeweiligen Binärcodes in dem Verfahrensschritt 206 durchgeführt werden. Es gibt eine Vielzahl von Vergleichsmög ¬ lichkeiten für Binärcodes, zum Beispiel Algorithmen zur Mes- sung einer Distanz von Zeichenketten. Insbesondere können in dem Verfahrensschritt 206 auch Vorgehensweisen der Mustererkennung angewendet werden.
In dem Verfahrensschritt 206 erfolgt eine Identifikation von Unterschieden in dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM und dem gemessenen Ansteuerungsmuster AM' . Somit ist es in dem Verfahrensschritt 207 möglich, eine bestehende tatsächli- che Zuordnung von Regelkreisen RK zu Regelvorrichtungen RV zu identifizieren. Ein Identifizieren der Zuordnung von Regelkreisen RK zu zumindest einer Regelvorrichtung RV ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform in Figur 6 schematisch dar- gestellt.
In einem weiteren, optionalen Verfahrensschritt 208 kann ein Korrigieren einer fehlerhaften Zuordnung von Regelkreisen RK zu mindestens einer Regelvorrichtung RV durchgeführt werden. Hierbei ist es möglich, bei zukünftigen Ansteuerungen der Regelkreise RK lediglich ein Ansteuern von Schnittstellen zu vertauschen. Wurde beispielsweise eine Verkabelung eines ers ¬ ten Regelkreises RKl mit der Verkabelung eines zweiten Regelkreises RK2 vertauscht, so kann für zukünftige Ansteuerungen des ersten Regelkreises RKl die Schnittstelle des zweiten Re ¬ gelkreises RK2 angesprochen werden, ohne jedoch die physische Verkabelung zu korrigieren. Auf diese Weise ist eine effi ¬ ziente Fehlerbehebung bezüglich der Verkabelung möglich. Die vorbeschriebenen Verfahrensschritte können iterativ und/oder in anderer Reihenfolge ausgeführt werden und können weitere Unterschritte umfassen.
Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ansteue- rungsmusters AM gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Mit dem in der vorliegenden Figur 4 gezeigten An- steuerungsmusters AM können acht Regelkreise RK, welche in der linken Spalte angetragen sind, angesteuert werden. Die weiteren Spalten Sl, S2 und S3 zeigen Ansteuerungsphasen, welche in ihrer Gesamtheit das Ansteuerungsmuster AM bilden darstellen. In einer ersten Ansteuerungsphase der Regelkreise RK1-RK7, nämlich der Ansteuerungsphase Sl wird die Auswahl erster, dritter, fünfter und siebter Regelkreise RK angesprochen. Dies ist in der vorliegenden Tabelle als ausgefüllte Zellen gekennzeichnet. In einer zweiten Ausführungsphase ge ¬ mäß S2 werden lediglich die Regelkreise RKl, RK2, RK5 und RK6 angesteuert. Somit ergibt sich ein eindeutiges Ansteuerungs- muster AM für jeden der Regelkreise RK1-RK7. Jeder der Regelkreise RK ist in der vorliegenden Tabelle mittels genau einer Zeile eindeutig identifizierbar und somit eindeutig anzusteu ¬ ern .
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt ein Ansteuern der Regelkreise RK binär. Das heißt, Regelkreise RK werden entweder angesteuert bzw. aktiviert oder werden nicht ange ¬ steuert bzw. deaktiviert. Somit ergibt sich ein eindeutiges Ansteuern der Regelkreise RK gemäß einem zeilenweise eindeu ¬ tigen Binärcode. Es kann beispielsweise der Binärcode, mit ¬ tels dessen der siebte Regelkreis RK7 angesteuert wird, als 100 bezeichnet werden. Der Binärcode, mit dem der Regelkreis RK5 angesprochen wird, kann zum Beispiel als Binärcodewort 110 bezeichnet werden. Es ist somit möglich, jedem einzelnen Regelkreis RK1-RK7 einen Binärcode bzw. ein Binärcodewort zu ¬ zuweisen, wobei die Gesamtheit der Binärcodes das Ansteue ¬ rungsmuster AM bildet. Folglich ist in der in der vorliegenden Figur 4 gezeigten Tabelle spaltenweise jeweils eine An- Steuerungsphase und zeilenweise jeweils ein Binärcode zu ent ¬ nehmen .
Zum Vergleichen eines bereitgestellten Ansteuerungsmusters AM und eines gemessenen Ansteuerungsmusters AM' kann eine erste Tabelle gemäß dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM mit einer zweiten Tabelle gemäß dem gemessenen Ansteuerungsmuster AM' übereinander gelegt werden und somit Abweichungen bzw. Differenzen in den beiden Ansteuerungsmustern identifiziert werden. Hierbei gibt jede detektierte Abweichung einen Hin- weis auf einen vertauschten Regelkreis RK.
Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung einer Regelvorrichtung RV, welche zum Empfangen von Eingangssignalen I sowie zum Erzeugen vom Ausgangssignalen 0 geeignet ist. Ferner umfasst die Regelvorrichtung RV in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel Sensoreingänge S. Mittels der Regelvorrichtung RV kann eine Mehrzahl, in dem vorliegenden Ausführungsbei- spiel eine Anzahl von acht Regelkreisen RK angesprochen werden. Hierbei wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Eingangssignal I mit einer Spannung von 115 V angelegt und als Ausgangssignal eine Spannungsverteilung gemäß dem bereit- gestellten Ansteuerungsmuster AM geliefert. Bei dem in der vorliegenden Figur 5 gezeigten bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM kann es sich zum Beispiel um die erste Ansteue- rungsphase, gemäß Figur 4 handeln.
Bei der in Figur 5 gezeigten Regelvorrichtung RV kann es sich zum Beispiel um eine IPCU, auch Ice Protection Control Unit genannt, handeln. Eine derartige IPCU findet in Flugzeugen zur Ansteuerung von Heizelementen, insbesondere zur Vermeidung eines Vereisens von Rohrleitungen, Einsatz.
Figur 6 zeigt zwei Ansteuerungsmuster AM, nämlich ein bereitgestelltes Ansteuerungsmuster AM und ein gemessenes Ansteue ¬ rungsmuster AM' gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung .
Bei dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM gemäß der Spalten S10-S12 kann es sich um das in Figur 4 gezeigte Ansteuerungsmuster AM handeln. Dieses Ansteuerungsmuster AM gemäß der Spalten S10-S12 kann auch als erwartetes Ansteuerungsmuster bezeichnet werden. Jeder der Regelkreise RK ist in der vorliegenden Tabelle mittels genau einer Zeile der Ta ¬ belle eindeutig identifizierbar und somit eindeutig anzusteu ¬ ern . In den Spalten S13-S15 ist ein gemessenes Ansteuerungsmuster AM' dargestellt. Hierbei ist die Aufteilung der Spalten und Zeilen analog zu dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM gemäß der Spalten S10-S12 vorgenommen. Somit liegen die beiden Ansteuerungsmuster, nämlich das bereitgestellte Ansteue- rungsmuster AM und das gemessene Ansteuerungsmuster AM', in dem gleichen Datenformat vor. Dies ist insbesondere deshalb vorteilhaft, da ein Identifizieren von Abweichungen in dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM und in dem gemessenen Ansteuerungsmuster AM' mittels zeilenweisen Vergleichens durchgeführt werden kann. In dem in Figur 6 gezeigten Beispiel ist die Verkabelung, das heißt die Zuordnung, des vierten Regelkreises RK4 mit der Verkabelung des fünften Regelkreises RK5 vertauscht. Mittels eines zeilenweisen Vergleichens der Ansteuerungsmuster gemäß der Regelkreise RK4 und RK5 wird identifiziert, dass eine Ab- weichung zwischen dem erwarteten Ansteuerungsmuster und dem tatsächlichen Ansteuerungsmuster vorliegt. Ferner kann in der vorliegenden Tabelle identifiziert werden, dass ein Vertau ¬ schen der Binärcodes des vierten Regelkreises RK4 mit den Bi ¬ närcodes des fünften Regelkreises RK5 gemäß der Spalten S13, S14, und S15 die fehlerhafte Ansteuerung behebt. Somit ist es möglich, bei weiteren Ansteuerungen den Regelkreis RK4 mittels der Schnittstelle des Regelkreises RK5 anzusprechen und Regelkreis mittels der Schnittstelle des Regelkreises RK4 anzusprechen .
Folglich wurde die tatsächliche Zuordnung von Regelkreisen RK zu einer Regelvorrichtung RV durchgeführt.
Figur 7 zeigt ein Blockdiagramm einer Vorrichtung 1 zur Iden- tifikation einer Zuordnung von Regelkreisen der RK1; RK2 ; ... ; RKn zu mindestens einer Regelvorrichtung RV.
Diese Vorrichtung weist eine Bereitstellungseinrichtung 2 zur Bereitstellung eines Ansteuerungsmusters AM auf, welches zum eindeutigen Ansteuern jedes einzelnen Regelkreises RK1;
RK2 ; ... ; RKn durch die Regelvorrichtung RV geeignet ist.
Ferner ist eine Messvorrichtung 3 zur Messung eines weiteren Ansteuerungsmusters AM' bei einem Ansteuern der Regelkreise RK1; RK2 ; ... ; RKn gemäß dem bereitgestellten Ansteuerungsmuster AM vorgesehen. Die Vorrichtung 1 enthält ferner eine Identifikationsvorrichtung 4 zur Identifikation der Zuordnung der Regelkreise RK1; RK2 ; ... ; RKn zu der mindestens einen Regelvorrichtung RV durch Vergleich des bereitgestellten Ansteuerungsmusters AM und des gemessenen Ansteuerungsmusters AM' .
Die Bereitstellungsvorrichtung 2 kann einen Eingang aufweisen, welcher geeignet ist, ein Ansteuerungsmuster AM aus einem Datenspeicher auszulesen beziehungsweise über die
Schnittstelle zu empfangen. Die Messvorrichtung 3 kann einen Eingang aufweisen, welcher mit einem Messfühler, welcher in einem Regelkreis RK1; RK2 ; ... ; RKn vorgesehen ist, kommuniziert. Die Identifikationsvorrichtung 4 kann eine Zuordnung von Regelkreis RK1; RK2 ; ... ; RKn zu mindestens einer Regel- Vorrichtung RV, RV ausgeben.
Figur 8 zeigt eine schematische Darstellung einer Zuordnung von Regelkreisen RK1; RK2 ; ... ; RKn zu mindestens einer Regelvorrichtung RV, RV . In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst jeder der Regelkreise RK1; RK2 ; ... ; RKn mindestens einen Aktuator und einen Sensor. Dies ist in der vorliegenden Figur 8 mittels einer Zweiteilung der jeweiligen Regelkreise RK1; RK2 ; ... ; RKn gekennzeichnet. Die jeweiligen Regelkreise RK1; RK2 ; ... ; RKn sind jeweils mit einer Schnittstelle II; 12; ...; In mit der Regelvorrichtung RV verbunden. Hierbei ist es möglich, dass die Regelvorrichtung RV die einzelnen Aktuatoren mittels eines Ansteuerungsmusters AM ansteuert. Das bereitgestellte Ansteuerungsmuster AM kann zum Beispiel mittels der in Figur 7 gezeigten Bereitstellungsvorrichtung 2 an die Regelvorrichtung RV übermittelt werden. Ferner ist es möglich, dass der Eingang der in der Figur 7 gezeigten Messvorrichtung 3 mit jeweils einem Sensor der Regelkreise RK1; RK2 ; ... ; RKn verbunden ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist eine weitere Regelvorrichtung RV vorgesehen, an die weitere Regelkreise angeschlossen sein können. Die in der vorliegenden Figur 8 gezeigte Zuordnung von Regelkreisen RK1; RK2 ; ... ; RKn zu der mindestens einen Regelvorrichtung RV kann zum Beispiel mittels eines Ansteuerungsmus- ters AM gemäß Figur 9 identifiziert werden.
Figur 9 zeigt eine schematische Darstellung eines bereitge ¬ stellten Ansteuerungsmusters AM, wobei das bereitgestellte Ansteuerungsmuster AM mittels der Spalten S20, S21, S22, S23, S24, S25 und S26 dargestellt wird. Jeder der Regelkreise RK ist in der vorliegenden Tabelle mittels genau einer Zeile
Rkl-Rk32 eindeutig identifizierbar und somit eindeutig anzu ¬ steuern .
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem Ansteuerungsmuster AM um ein Heizmuster, welches mittels eines Heizercontrollers auf Heizelementanschlüsse aufgeschaltet wird. Der Heizercontroller kann zum Beispiel in der Regelvorrichtung RV vorgesehen sein, wobei ein Regelkreis RK als ein Heizkreis vorliegen kann. Durch die Aufschaltung vordefinier- ter Heizmuster werden die Heizperioden bei einem Identifizieren einer Zuordnung von Heizkreisen bei mindestens einem Heizercontroller minimiert. Ein typischer Heizercontroller, auch IPCU Ice Protection Control Unit genannt, hat 32 Heizeran ¬ schlüsse. Für den Einsatz vordefinierter Aufschaltmuster wird die Anzahl der Heizperioden von 32 auf 6 pro Controller reduziert. Bei 4-6 eingesetzten Controllern pro Flugzeug lässt sich die Anzahl der Heizzyklen folglich minimieren. Zum Beispiel hat ein bestimmtes Flugzeug sechs IPCU's in einem Heiz ¬ system mit je 32 Heizkreisen, wobei sich bei einem manuellen Testen der einzelnen Heizer 6 x 32 = 192 Testzyklen ergeben. Mit einer Aufschaltung von vordefinierten Testmustern lässt sich das System mit 8 Heizzyklen testen. Dies entspricht einer Einsparung von 192 - 8 = 184 Zyklen mit 184 Zyklen x 5 min = 920 min. Hierbei dauert ein Heizzyklus typischerweise 5 Minuten.
Next Patent: METHOD AND DEVICE FOR CLUSTERING LINES OF A WIRELINE NETWORK IN A NUMBER OF VIRTUAL BINDERS
