| JP51140944 | AN AUTOMATIC MARKING APPARATUS |
| WO/2008/154559 | MASKING ARTICLE COMPRISING SKINNED FOAM |
| JP01176474 | MOLD FRAME FOR PATTERN FORMATION |
| Patentansprüche 1. Verfahren zum berührungslosen Aufbringen eines UV-Drucklackes auf einen im Flachdruck (Offset) im Schön- und/oder Widerdruck frischbedruckten, sich bewegenden bahn- oder bogenförmigen Druckträger (02), gekennzeichnet durch folgende Schritte: eine Mehrzahl von Sprühdüsen (04) sprühen fortlaufend einen, aus UV-Drucklack bestehenden Sprühnebel (10) in einen Sprühraum (60) zwischen zwei Leitblechen (12,13), der in Richtung hin-, und quer zur Bewegungsbahn (61; 62) des bahn- oder bogenförmigen Druckträgers (02) ausgerichtet ist, hinein, an der Innenseite (76) des linken Leitbleches (12) und/oder an der Innenseite (77) des rechten Leitbleches (13) bewegen sich die dort entstandenen größeren UV-Drucklacktropfen, (Stör-Tropfen), an die, der Bewegungsbahn (61,62) des Druckträgers (02) naheste Längskante (Endkante) (33; 14) des Leitbleches (12) und /oder Leitblech (13), von da aus werden die genannten größeren UV-Drucklacktropfen von einer UV- Drucklacktropfensammel- (03,45; 40,55) übernommen und schließlich an eine UV- Drucklacktropfenabführeinrichtung (45,17,27,12; 55, 21 ,31 ; 64, 65) übergeben und von dieser abgeführt.. 2. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Aufbringen eines UV-Drucklackes auf einen sich in festgelegter Bewegungsrichtung (43) bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträger (02), dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (12, 06,11 , 05, 13) mindestens bestehend aus zwei, quer zur Bewegungsrichtung (43) der Druckträger (02) ausgerichteten Leitblechen (12, 13) gestellfest angeordnet ist, dass die beiden Leitbleche (12, 13) je ein längeres freies Ende (36; 20) mit je einem unteren Ende (33; 14) mit einer Längskante haben, dass die unteren Enden (33; 14) der Leitbleche (12,13) eine, auf eine horizontaler - oder vertikaler Richtung verlaufende Bewegungsbahn (61 ; 62) gerichtete Austrittsöffnung (19) des Gehäuses (12, 06,11 , 05, 13) bilden, dass in dem Gehäuse (12, 06,11 , 05, 13) quer zur Bewegungsrichtung (43) gesehen, nebeneinander eine Mehrzahl Sprühdüsen (04) angeordnet sind. 3. Vorrichtung (01 ) zum berührungslosen Auftragen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeweils an das untere Ende (33; 14) der Leitbleche (12; 13) eine UV- Drucklacktropfensammeleinrichtung (03,45; 40,55) für von den Leitblechen (12; 13) ankommenden UV-Drucklacktropfen anschließt. 4. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der UV- Drucklacktropfensammeleinrichtung (03,45; 40,55) sich eine Drucklacktropfenabführeinrichtung (45,17,27,12; 55, 21 ,31 ; 64, 65) anschließt. 5. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spaltbreite der Austrittsöffnung (19) einstellbar ist. 6. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als UV- Drucklacktropfensammeleinrichtung (03,45; 40,55) jeweils eine rotierende Leckwalze (03; 40) vorgesehen ist. 7. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leckwalze (03; 40) eine Stahlwalze ist. 8. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leckwalzen (03; 40) einen hydrophilen Mantel (45, 55) aufweisen. 9. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (45, 55) der Leckwalzen (03; 40) z.B. aus Keramik besteht. 10. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine, für eine horizontale Druckträger- Bewegungsbahn (61) einsetzbare Drucklacktropfenabführeinrichtung (45, 17,27,12;) aus einem Raum besteht, der von einem Teil der Mantelfläche im Bereich des I. Quadranten des Mantels (45) und der Außenfläche (27) des ersten Leitbleches (12) im Einlaufzwickel (22) zwischen Außenfläche (27) des ersten Leitbleches (12) und dem Mantel (45) der Leckwalze (03) einschließt. 11. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine für eine horizontale und vertikale Druckträger- Bewegungsbahn (61 ;62) einsetzbare Drucklacktropfenabführeinrichtung (55, 21 ,31) aus einem Raum besteht, der von einem Teil der Mantelfläche im Bereich des IV. Quadranten des Mantels (55) und der Außenfläche (31) des zweiten Leitbleches (12) im Einlaufzwickel (23) zwischen Außenfläche (31) des zweiten Leitbleches (13) und dem Mantel (55) der Leckwalze (13) einschließt. 12. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine für eine vertikale Druckträger- Bewegungsbahn (61;62) einsetzbare Drucklacktropfenabführeinrichtung (55, 21,31) eine an die Mantelfläche (45) der Leckwalze (03) anstellbare Rakel (64) und ein Sammelkasten (65) für abgerakelten UV- Drucklack vorgesehen ist. 13. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (12) stumpfwinklig abgekantet sind. 14. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Leitbleche (12;13) mit ihren oberen Enden (15;16) in einer Halteschiene (47) eingespannt sind, dass jeweils ihr freies Ende (36;20) mit seiner Außenfläche (27; 31) an der Mantelfäche (45;55) unter eigener Federkraft anliegt. 15. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (12; 13) auf einer und/oder beiden ihrer Seiten (27,76; 31 , 77) mit je einer UV-Drucklack abstoßenden Beschichtung z.B. Nanopartikel- Beschichtung versehen sind. 16. Vorrichtung (01) zum berührungslosen Auftragen nach den Ansprüchen 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die die Leitbleche (12; 13) aus Metall und/ oder Kunststoff bestehen. z.B. Teflon, bestehen. |
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auftragen eines UV-Lackes auf einen Druckträger auf bahn- oder bogenförmigen Druckträger.
[Stand der Technik]
Aus der DE 622 359 ist ein Farbwerk für Druckmaschinen bekannt, bei dem die Druckfarbe mittels einer Zerstäuberdüse auf eine Farbwalze aufgesprüht wird. Der Sprühbereich wird dabei durch eine Mehrzahl von ihn umschließenden Wänden eingefasst, welche teilweise Spalte welche mit der Mantelfläche der Farbwalze bilden. An diesen Spalten weisen die Wände jeweils Kanäle auf, durch welche überschüssiger Farbnebel abgesaugt und einer Farbnebel-Absaugeinrichtung zugeführt wird.
[ Aufgabe der Erfindung]
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontaktlosen Auftragen eines UV-Lackes, auf einen sich bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträger unmittelbar nach seinem ein- oder mehrfarbigen Bedrucken, zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 oder 2 gelöst.
Mit dem Verfahren und der Vorrichtung dieser Erfindung ist es möglich einen UV-Drucklack kontaktlos, d.h. ohne dass mechanische Mittel die Druckträger berühren, direkt auf den Druckträger flächendeckend aufzubringen. Dieses wird mit der Erfindung möglich, ohne dass UV-Lack transportierende mechanische Mittel, z.B. rotierende Walzen, auf die sich bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträger, z.B. aus Papier oder Kunststoff, UV- Drucklack unter Berührung übertragen. Das Auftragen des unter UV-Strahlung aushärtenden UV-Lackes durch Besprühen der Schön- und/oder Widerdruckseite des Druckträgers ermöglicht es vorteilhaft, trotz des noch „nassem" Ein- oder Mehrfarbenaufdruckes auf dem Druckträger eine hohe abschmierfreie Produktionsgeschwindigkeit , z.B. > 10m/sec zu erzielen. Es können erfindungsgemäß z.B. mit einer Mehrfarben- Offsetrollenrotationsdruckmaschine mit horizontaler und/oder vertikaler Bedruckstoff-Bahnoder Bogenführung bewusst, ohne Einschränkung der Druckqualität, Druckprodukte in Heatset bzw. nahezu Heatset-Qualität mit Heatset-Druckfarben gedruckt werden, ohne eine energieintensive Trocknung in einem Heißluftofen, - auch Heatset-Trockner genannt-, Temperaturen über 100° Celsius zu benötigen. Die Druckprodukte können nach dem, dem Bedrucken folgenden Besprühen mit UV-Drucklack, sofort weiterbehandelt werden, ohne die Farbe zu verwischen. Es können aber auch außer den Heatset-Druckfarben noch Druckfarben verwendet, welche auf dem Bedruckstoff, z.B. Papierbahn, Kunststoffbahn, Papierbogen usw.- ohne die Einwirkung von großer Hitze- schnell eine ausreichende Wischfestigkeit für die Weiterverarbeitung erreichen würden. Hier eignen sich z.B. Coldset- Druckfarben, wasserlösliche Farben, Hybridfarben in Verbindung UV-Lackierung oder UV- Druckfarben. Zum Trocknen wird ein UV-Trockner 08 verwendet. Er kann Energie sparend dimensioniert werden, weil nur zur Trocknung einer einzigen dünnen auf den Bedruckstoff aufgesprühten UV-Lackschicht elektrische Energie benötigt wird. In vorteilhafter weise wird eine Versiegelung der bedruckten Flächen mit beispielsweise Dispersionslacken, nicht mehr benötigt. Mittels der vorgeschlagenen Sprühvorrichtung ist es in vorteilhafter Weise leicht möglich, die aufzutragende UV-Lackmenge pro Flächeneinheit leicht zu verändern. Dieses kann geschehen, ohne den UV-Lackdruck auf die Sprühdüsen verändern zu müssen. Das Aufsprühen von UV-Lack hat auch noch den Vorteil, dass auch nach längerem Stillstand die Düsen nicht verstopfen, weil der UV-Lack ohne UV-Strahlung praktisch nicht aushärtet. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung können sich in horizontaler Richtung bewegende Bogen und Warenbahnen (Druckträger) in vertikaler Richtung besprüht werden, ohne dass große „Abrisskanten-UV-Lacktropfen" von irgendwelchen Leitblechen, auf den Druckträger abtropfen können.
Außerdem wird durch das erfindungsgemäße Verfahren und der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens verhindert, dass nennenswerte Mengen von versprühtem (vernebeltem) UV-Lack in die freie Umbebung gelangen können. Es wird ein UV-Lack sparendes Verfahren und Vorrichtung geschaffen welche sehr kleine Lackverluste ermöglichen.
Es kann in vorteilhafter Weise auf eine Sprühlängeneinstellung über die Breite der zu besprühenden bedruckten Bogen oder Bahnen verzichtet werden.
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand von einem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel im Zusammenhang mit den nachstehend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen Figur 1 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen UV-Lack-Sprühmoduls mit zwei in horizontaler Richtung verschiebbaren Sammelwalzen für UV-Lack, einer linken - und einer rechten Dosierblende, Sprühdüsen mit vertikaler Sprührichtung, ohne Seitenblech, mit Absaugeinrichtung für vagabundierende UV-Lack-Tröpfchen,
Figur 2 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen UV-Lack-Sprühmoduls mit zwei in vertikaler Richtung verschiebbaren Sammelwalzen für UV-Lack, einer linken - und einer rechten Dosierblende, Sprühdüsen mit vertikaler Sprührichtung, ohne Seitenblech, mit Absaugeinrichtung für vagabundierende UV-Lack-Tröpfchen und einem Abstreifrakel an der unteren Sammelwalze für UV-Lack,
Figur 3 eine schematische Seitenansicht nach Figur 1 mit UV-Trockner,
Figur 4 eine schematische Seitenansicht nach Figur 1 des erfindungsgemäßen UV-Lack- Sprühmoduls,
Figur 5 eine schematische Vorderansicht nach Figuren 1 und Figur 4, Figur 6 eine schematische Ansicht A auf Figur 5, Figur 7 einen erfindungsgemäßen Sprühbalken.
Die nachfolgende Beschreibung ist eine Beschreibung der Gegenstände in der Ansicht der ihnen zugeordneten Figuren.
Ein in einer Flachform- (Offset-) Rotationsdruckmaschine ein- oder mehrfarbig bedruckter bogen- oder bahnförmiger Druckträger 02 wird unmittelbar nach seinem Bedrucken einem Sprühmodul 01 zum ganzflächigen Besprühen mit einem UV-Drucklack zugeführt.
Das UV-Lack-Sprühmodul 01 , im weiteren Sprühmodul 01 genannt, nach der Erfindung arbeitet mit Sprühdüsen 04, die vorzugsweise kontinuierlich auf einen sich entlang einer horizontalen - 61 oder vertikalen Bahnführung 62 bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträger 02 sprühen. Dieses gewährleistet bei einem vorbestimmten Druck des UV- Lackes jeweils eine „typische" Ausbildung eines Spritzbildes für jede Sprühdüse 04. Besonders eignen sich für den Zweck dieser Erfindung Flachstrahl-Sprühdüsen 04, welche einen Flachsprühstrahl 57 z.B. mit einem elliptischen Spritzbild oder z.B. einen Flachsprühstrahl 57 mit einem rechteckigen Sprühbild erzeugen. Es können aber auch Flachstrahl -Sprühdüsen in Deflektor- oder Pralltellerbauform angewandt werden die ein Spritzbild mit relativ scharfen Rändern erzeugen. Die praktische Sprühweite 54 wird über die Wahl der Größe des Öffnungswinkel des Spritzwinkel eta der Sprühdüse 04 und der Wahl ihres Sprühabstandes 63 zu der zu besprühenden Fläche des bahn- oder bogenförmigen Druckträgers bestimmt. Die Sprühweite 54 liegt z.B. in einem Bereich zwischen 50 bis 100 Millimeter. Der Öffnungswinkel eta des Spritzwinkels liegt z.B. zwischen 15° und 150°.
Wie in der Figur 1 dargestellt besteht das Sprühmodul 01 zum Versprühen von UV-Drucklack im Wesentlichen aus einem Sprühbalken 42 mit einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Sprühdüsen 04. Die Sprühdüsen 04 sind in einer Mehrzahl von Bohrungen entlang der Mittellinie entlang der Länge eines unteren Schenkels 26 einer U-förmigen Befestigungsschiene 44 verdrehfest montiert. Außerdem sind sie so in Richtung auf eine horizontale- 61 (Figur 1) oder vertikale Bahnführung 62 (Figur 2) ausgerichtet, dass sich die Sprühweiten 54 der Düsen 04 entlang der Mittellinie entlang der Länge eines unteren waagrechten Schenkels 26, d.h. quer zur Produktionsrichtung, erstrecken. Außerdem sind die Sprühdüsen 04 so nebeneinander angeordnet, dass sich ihre Sprühweiten 54 an ihren Rändern geringfügig überschneiden (Figur 7). Der untere Schenkel 26 ist Teil einer U- förmigen Befestigungsschiene 44. Die U-Form der Befestigungsschiene 44 ist z.B. nach links hin offen. Ihr oberer waagrechter Schenkel 49 ist stoffschlüssig mit dem senkrechten Basisstück 30 und diese mit dem unteren Schenkel 26 verbunden. Sämtliche Sprühdüsen 04 sind z.B. an ein oberhalb der Sprühdüsen 04 sich erstreckendes UV-Lack-Zuführrohr 41 angeschlossen. Über das UV-Lack-Zuführrohr 41 wird fortlaufend den Sprühdüsen 04 unter Druck stehender UV-Drucklack zugeführt.
Die Befestigungsschiene 44 ist innerhalb einer zur Bahnführung 61 , 62 hin offenen U- förmigen Halteschiene 47 angeordnet. Befestigungsschiene 44 und Halteschiene 47 sind z.B. gleich lang. Die Halteschiene 47 besteht aus einem oberen Basisstück 11 und einem linken Schenkel 06 und einem rechten Schenkel 05. Befestigt wird die Befestigungsschiene 44 an dem rechten Schenkel 05. Hierzu sind in Längsrichtung des rechten Schenkels 05 in seinem dem Basisstück 11 zugewandten Teil eine Mehrzahl von Bohrungen vorgesehen. Passend zu diesen Bohrungen sind im Basisstück 30 der Befestigungsschiene 44 die gleiche Anzahl von Gewindebohrungen vorgesehen, die mit den Bohrungen in Überdeckung gebracht werden können. Zwischen Außenseite des Basisstückes 30 und der Innenseite des rechten Schenkels 05 ist eine rechte Klemmleiste 34 angeordnet. Bei der Klemmleiste 34 ist die Anzahl ihrer Bohrungen gleich der Anzahl der Bohrungen im rechten Schenkel 05. Beide Reihen von Bohrungen können in Überdeckung gebracht werden, sodass in die sich Löcher von Halteschiene 47 und Befestigungsschiene 44 überdecken. Durch diese Löcher wird je eine Sechskant-Befestigungsschraube 37 geführt und in die zugehörige Gewindebohrung im Basisstück 30 eingeschraubt. Zwischen der Innenseite des rechten Schenkels 05 und der rechten Klemmleiste 34 wird ein oberes freies Ende 16 eines rechten Leitbleches 13 eingeschoben und durch Anziehen der Sechskant-Befestigungsschrauben 37 festgeklemmt. Das obere Ende 16 des rechten Leitbleches 13 ist kammartig ausgeführt, sodass die Schäfte der Sechskant-Befestigungsschrauben jeweils in den Schlitzen im oberen Ende 16 zu liegen kommen. Das obere Ende 16 endet an einer Abkantlinie 32, die auf gleicher Höhe mit dem unteren Ende des rechten Schenkels 05 liegt. Die Abkantung entlang der Abkantlinie 32 erfolgt stumpfwinklig und ergibt am Leitblech 13 das oberes kurze Ende 16 und ein unteres langes Ende 20. Das lange Ende 20 liegt mit seiner Außenfläche, vorzugsweise tangential, im IV. Quadranten an der Mantelfläche 55 einer entgegen des Uhrzeigesinns langsam drehenden rechten Leckwalze 40 an. Das lange Ende 20 wird mit seiner ihm innewohnenden Blattfederkraft gegen die Mantelfläche 55 gedrückt.
Innen an dem linken Schenkel 06 der Halteschiene 47 ist eine linke Klemmleiste 35 für ein linkes Leitblech 12 vorgesehen. Befestigt wird die linke Klemmleiste 35 innen an dem linken Schenkel 06 mittels einer Mehrzahl von Sechskant-Befestigungsschrauben 37 die in Gewindebohrungen entlang der Klemmleiste 35 eingeschraubt werden können. Hierzu sind in Längsrichtung des linken Schenkels 06 in seinem oberen Teil eine Mehrzahl von Bohrungen vorgesehen. Passend zu diesen Bohrungen sind , wie schon ausgeführt, in der Klemmleiste 35 die gleiche Anzahl von Gewindebohrungen vorgesehen, die mit den Bohrungen in den linken Schenkel 06 in Überdeckung gebracht werden können. Zwischen der Innenseite 76 des linken Leitbleches 12 eingeschoben und durch Anziehen der Sechskant- Befestigungsschrauben 37 festgeklemmt. Das kurze obere Ende 15 des linken Leitbleches 12 ist kammartig ausgeführt, sodass die Schäfte der Sechskant-Befestigungsschrauben jeweils in den Schlitzen im kurzen oberen Ende 15 zu liegen kommen. Das obere Ende 15 endet an einer Abkantlinie 32, die auf gleicher Höhe mit dem langen unteren Ende des linken Schenkels 06 liegt. Die Abkantung entlang der Abkantlinie 32 erfolgt stumpfwinklig und ergibt am Leitblech 12 das kurze obere Ende 15 und das lange untere Ende 20. Das lange untere Ende 20 liegt mit seiner Außenfläche, vorzugsweise tangential, im I. Quadranten an der Mantelfläche 45 einer im Uhrzeigesinn langsam drehenden linken Leckwalze 03 an. Das lange Ende 36 des linken Leitbleches 12 wird mit seiner ihm innewohnenden Blattfederkraft gegen die Mantelfläche 45 gedrückt. Zwischen den beiden Leitblechen 12 und 13 wird ein Sprühraum 60 gebildet. Er beginnt mit den Abkantlinien 32 der beiden Leitbleche 12 und 13 und hat dort eine Breite 18 die um die doppelte Dicke der Leitbleche 12 bzw. 13 schmäler ist als der Innenabstand der Schenkel 05 und 06 voneinander und endet praktisch in der Ebene der Bewegungsbahn 61 ,62. So entsteht zwischen den langen Enden 36,20 und entlang den Teilen der Mäntel 45,55 entlang des II. bzw. IM. Quadranten des Kreisquerschnittes der linken Leckwalze 03 bzw. rechten Leckwalze 40 und weiter bis zu den Bewegungsbahnen 61 ,62 der Sprühraum 60. Er beginnt bei den Abkantlinien 32 mit einer breiteren Eintrittsöffnung 18 an seinem Anfang und verschmälert sich regelmäßig fortlaufend bis zu einer schmäleren Austrittsöffnung 19 am Ende des Einlaufzwickels 07 der Leckwalzen 03 und 40. Die beiden Leitbleche 12 und 13 liegen sich so gegenüber, dass sie zueinander schräg angestellt sind. Der Sprühraum 60 hat so zu sagen, einen Querschnitt z.B. eines an seiner Spitze abgeschnittenen Keiles.
Die Umfangsgeschwindigkeiten der beiden Leckwalzen 03 und 40 sind vorzugsweise gleich. Sie sind jedoch bedeutend niedriger als die jeweilige Bahngeschwindigkeit des Druckträgers 02. Sie kann konstant sein über den gesamten Bereich der Bahngeschwindigkeit oder mit ihr z.B. proportional steigen oder sinken. Die Leckwalzen 03 und 40 haben jeweils einen hydrophilen, d.h. oleophoben, Mantelfläche 45,55 z.B. aus Keramik, z.B. Aluminium-Oxyd- Keramik. Die Mantelflächen 45,55 sind glatt geschliffen. Die Mantelflächen 45 bzw. der Leckwalzen 03 bzw. 40 sind in geringem, einstellbarem Abstand (z.B. 0,3 bis 5mm) von der zu besprühenden Oberfläche des Druckträgers 02 bzw. deren möglichen Bewegungsniveau.
Die Sprührichtung 52 der Sprühdüsen 04 ist in Richtung auf die Bewegungsbahn 61 oder 62 des bogen- oder bahnförmigen Druckträgers 02 ausgerichtet.
Die U-förmige Halteschiene 47 ist an ihren Enden 38,39 an nicht dargestellten Seitengestellen der Druckmaschine befestigt und verläuft jeweils parallel zur Bewegungsbahn 61 ,62 des bogen- oder bahnförmigen Druckträgers 02 und quer zur vorgesehenen Bewegungsrichtung 43 der Druckträger 02.
Die Leitbleche 12 und 13 sind zumindest auf ihren sich zugewandten Seiten (Flächen) 76 und 77 mit je einer UV-Drucklack abstoßenden Beschichtung z.B. Nanopartikel-Beschichtung versehen. Die Leitbleche 12 und 13 können aus Metall, z.B. Edelstahl, oder Kunststoff, z.B. Teflon, bestehen. In vorteilhafter weise sind auch die Außenseiten 27 bzw. 31 der Leitbleche 12; 13 mit einer UV-Drucklack abstoßenden Beschichtung z.B. Nanopartikel- Beschichtung versehen
Die Leitbleche 12 und 13 sind jeweils in Richtung auf die Bewegungsbahn 61 ,62 des bogen- oder bahnförmigen Druckträgers 02 hin ausgerichtet. Die Länge der Leitbleche 12 und 13 ist vorzugsweise mindestens gleich oder wenige Millimeter länger als die maximal zulässige Breite des bogen- oder bahnförmigen Druckträgers 02 in der Druckmaschine. Das Aufsprühen des UV-Drucklackes auf den sich bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträger 02, z.B. aus Papier, geschieht zeitlich unmittelbar nach ihrem Bedrucken zwischen rotierenden Zylindern oder Walzen, z.B. eines Druckwerkes einer z.B. Offset- Rotationsdruckmaschine. Dieser UV-Drucklack- Sprühnebel 10 wird durch die ihm nach Düsenaustritt innewohnenden Bewegungsenergie in Richtung auf die Sprühdüsen 04 zugewandte Oberflächen des sich bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträgers 05 bewegt. Der Sprühnebel 10 bewegt sich hierbei fortlaufend durch den Sprühraum 60. Er wird begrenzt durch die beiden sich gegenüberliegenden, schräg zu einander angestellten Leitblechen 12 und 13. An ihren Enden 38,39 der Leitbleche 12, 13 wird der Sprühraum 60 durch je ein Seitenschild 58, 59 abgeschlossen (Figur 5, nur ein Ende 38 und ein Seitenschild 58 dargestellt).
Die Leitbleche 12 ,13 sind, wie schon gesagt, zueinander hin abgewinkelt. Sie können einzeln oder vorteilhafterweise gemeinsam aufeinander zu - oder voneinander wegbewegt werden. Diese Bewegung geschieht in vorteilhafter weise über die Verschiebung der Leckwalzen 03 und 40. Beide Enden 36 und 20 bzw. deren Endkanten können sich schließlich in einer Schlussstellung berühren. Hierbei hat ein Schnittwinkel- oder auch Keilwinkel (delta) genannt- zwischen den beiden, entlang den beiden planen Innenflächen der Leitblechen 12 und 13 aufgespannten Ebenen seinen kleinstmöglichen Wert erreicht. Aus dieser Schlussstellung werden beiden Leitbleche 12 und 13 zur Dosierung einstellbar so voneinander weg bewegt, sodass sich zwischen ihren unteren Kanten ein rechteckiger Austrittsspalt 19 für den Austritt des Flachsprühstrahls 10 (Sprühnebels) aus UV-Drucklack in Richtung zu besprühender Oberfläche des Druckträger 02 bildet.. Dieser Austrittspalt (Austrittsöffnung) 19 hat eine einstellbare Spaltbreite haben, die z.B. zwischen 0 mm und 25 mm betragen kann. Die Länge des sich parallel zur Rotationsachse 75 der Leckwalze 03 erstreckenden Austrittsspaltes 19 pro Sprühdüse 04 kann z.B. 50 mm bis 70 mm, aber auch länger oder kürzer sein.
Die Gesamtlänge des Austrittsspaltes 19 ist vorzugsweise länger als die maximale Bahnoder Bogenbreite der zu verarbeitenden Druckträger 02.
Vorzugsweise wird die Spaltbreite 19 immer über die gesamte Länge der Leitbleche 12 und 13, d.h. gleichzeitig über die gesamte maschinentypische, maximal mögliche Druckträgerbreite verstellt.
Wie oben beschrieben, können die beiden Leckwalzen 03 und 40 vorzugsweise gemeinsam aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden. Hierzu ist z.B. eine Einrichtung geeignet, wie sie in den Figuren 5 und 6 gezeigt wird. An einem linken Seitengestell 28 ist ein U-förmiger Lagerbock 66 gestellfest montiert. Im Inneren des Lagerbockes 66 sind ein linker Lagerschlitten 70 und ein rechter Lagerschlitten 69 verschiebbar angeordnet. Die beiden Lagerschlitten 70 und 69 sind gemeinsam auf einer oberen Führungsstange 67 und auf einer unteren Führungsstange 68 verschiebbar gelagert. Auf der Oberseite des linken Lagerschlittens 70 ist ein linker Antriebsblock 73 verdrehfest, jedoch demontierbar befestigt. Der Antriebsblock 73 ist mit einer zur oberen Führungsstange 67 parallelen Gewindebohrung mit Linksgewinde versehen.
Auf der Oberseite des rechten Lagerschlittens 69 ist ein rechter Antriebsblock 74 verdrehfest, jedoch demontierbar befestigt. Der Antriebsblock 74 ist mit einer zur oberen Führungsstange 67 parallelen Gewindebohrung mit Rechtsgewinde versehen.
Mit dem Linksgewinde des linken Antriebsblockes 73 ist ein Linksgewinde eines linken Gewindeteils einer Antriebswelle 72 in Eingriff. Mit dem Rechtsgewinde des rechten Antriebsblockes 74 ist ein Rechtsgewinde eines rechten Gewindeteils der Antriebswelle 72 in Eingriff. Bei Verdrehen der Antriebstange 72, manuell oder motorisch, bewegen sich die Lagerschlitten 69 und 70 jeweils in entgegen gesetzter Richtung.
In einer Lagerbohrung im linken Lagerschlitten 70 ist der linke Walzenlagerzapfen 25 der linken Leckwalze 03 rotierbar gelagert.
In einer Lagerbohrung im rechten Lagerschlitten 69 ist der rechte Walzenlagerzapfen 53 der rechten Leckwalze 40 rotierbar gelagert.
Beide Leckwalze 03 und 40 haben, über ihren Mantel 45 bzw. 55 gemessen, z.B. einen Durchmesser von ca. 60 mm. Ihr Achsabstand von einander wird eingestellt über die Antriebswelle 72, die mit ihrem Linksgewinde mit dem Linksgewinde des linken Antriebsblockes 73 und mit ihrem Rechtsgewinde mit dem Rechtsgewinde des rechten Antriebsblockes 74 in Eingriff steht. Durch Drehen der Antriebswelle 72 in oder entgegen dem Uhrzeigersinn werden die Leckwalzen 03,40, wie schon oben beschrieben, aufeinander zu oder auseinander bewegt und damit die Austrittsöffnung 19 verkleinert oder vergrößert werden, durch Veränderung des Abstandes 19 der Kanten der Leitbleche 12 und 13 voneinander, die den nahesten Abstand von der Bewegungsbahn 61 ,62 der/ des Druckträgers 02 haben. Der Antrieb der Antriebswelle 72 kann manuell, z.B. per Handrad, oder elektromotorisch mittels eines steuerbaren oder regelbaren, drehrichtungsumkehrbaren Antriebes 48, z.B. einem Schrittmotors mit Untersetzungsgetriebe, erfolgen. Über die Veränderung der Größe der Austrittsöffnung 19 kann, bei konstantem Druck des UV- Drucklackes und konstanter Druckträger- Geschwindigkeit, die UV-Drucklackauftragsmenge pro Flächeneinheit wahlweise verändert werden. Natürlich ist dieses ist es auch möglich, den Druck des UV-Drucklackes zu verändern und die Austrittsöffnung 19 zu verändern oder beides. Über den steuerbaren, drehrichtungsumkehrbaren Antrieb 48, z.B. einem Schrittmotors mit Untersetzungsgetriebe, kann leicht eine automatische Konstanthaltung der Werte des UV-Drucklackauftrages bei sich ändernder Druckträger- Geschwindigkeit durchgeführt werden in dem die Größe der Austrittsöffnung 19 entsprechend verändert wird; oder Druck des UV-Drucklackes.
Die Drehzahl der Leckwalzen 03, 40 ist fest eingestellt auf eine Drehzahl oder einstellbar im Drehzahlbereich von ca.10 bis 150 Umdrehungen/Minute. Eingestellt wird die Drehzahl der Leckwalzen 03,40 mittels eines regelbaren, drehrichtungsumkehrbaren Antriebes 49,51 z.B. eines drehzahlgeregelten Schrittmotors mit Untersetzungsgetriebe, erfolgen.
Die Funktion der Leckwalzen 03 und40 ist folgende: In dem Sprühraum 60 erfolgt dauernd ein Eintritt von Sprühnebel 10, bestehend aus UV-Drucksprühlack. So können sich an der Innenseite 76 des langen Endes 36 des linken Leitbleches 12 und/oder an der Innenseite 77 langen Endes 20 des rechten Leitbleches 13 ungewollt größere UV-Drucklacktropfen, Stör- Tropfen genannt, bilden. Diese Stör-Tropfen gelangen unter dem Einfluss der Schwerkraft , plus eventueller Vibrationen der Leitbleche 12,13, an die, der Bewegungsbahn 61 , 62 des Druckträgers 02 naheste Längskante (Endkante) des Leitbleches 12 und /oder 13. Von diesen nahesten Längskanten der Leitbleche 12,13 würden ohne die Leckwalzen 03 und 40 diese Stör-Tropfen auf den sich unterhalb der genannten nahesten Längskanten gerade befindlichen Druckträger 02 unkontrolliert abtropfen und eventuell das aufgedruckte, zu schützende Druckmuster beschädigen.
Die vorzugsweise, langsam synchron rotierenden Leckwalzen 03 und 40 übernehmen von den an ihnen anliegenden Endkanten der Leitbleche 12 und 13 die bei ihnen angekommenen
Stör-UV-Lacktropfen auf ihrer Mantelfläche 45 bzw. 55 auf.
Sie transportieren die Stör-UV-Lacktropfen als linken sog. UV-Lackrücklauf in einen linken
Stauraum 17 im linken Einlaufzwickel 22. Der Stauraum 17 des Einlaufzwickels 22 dient als linke UV- Drucklacktropfenabführeinrichtung 45,17,27,12.55, 21 ,31 ; 64, 65.
Der Einlaufzwickel 22 wird umgrenzt von der Mantelfläche 45 der linken Leckwalze 03 und der Außenseite 27 des unteren Endes 33 des langen Endes 36 des linken Leitbleches 12. Der
Raum des Einlaufzwickels 22 dient als linke UV- Drucklacktropfenabführeinrichtung 45,17,27.
Und/oder sie transportieren die rechten Stör-UV-Lacktropfen als rechten sog. UV-Lackrücklauf in einen rechten Stauraum 21 im rechten Einlaufzwickel 23. Der Einlaufzwickel 23 wird umgrenzt von der Mantelfläche 55 der rechten Leckwalze 40 und der Außenseite 31 des unteren Endes 14 des langen Endes 20 des rechten Leitbleches 13. Der Raum des Einlaufzwickels 23 dient als rechte UV- Drucklacktropfenabführeinrichtung 55, 21 ,31.
Aus den UV-Lackstaus 17 und 21 fließen jeweils an ihren linken- 38 und/oder rechten Enden der Leitbleche 12 und 13 an jeweils der Innenseite der ihnen jeweils zugeordneten Seitenschilde z.B. 58 (beispielgebend auch für die rechte Seite mit der Leckwalze 40 und rechtem Leitblech 13 in Figur 5 dargestellt) ab und tropfen in eine Abführöffnung einer UV- Drucklack-Absaugung 09. Die Seitenschilde 58,59 haben jeweils in geringem Abstand z.B.0,3 mm bis 1 ,0 mm von den Stirnseiten der beiden Ballen der Leckwalzen 03 und 40.
Die unterhalb der Bewegungsbahn der Druckträger gestellfest angebrachte Ansaugöffnung der UV-Drucklackabsaugung ist breiter, z.B. 100 bis 200mm als die Länge der Ballen der Leckwalzen 03 und 40 und symmetrisch zur Bewegungsbahn der Druckträger 02 angeordnet um eine Verschmutzung der Druckmaschine mit UV-Drucklack zu verhindern und vagabundierenden Nebel von UV-Lack sicher ab zu saugen. An die UV-Drucklackabsaugung ist eine an sich bekannte Wiederaufbereitungseinrichtung für den UV-Drucklack vorgesehen, sodass der aufgefangene UV-Drucklack wieder der Sprüheinrichtung zugeführt werden kann.
Die Sprühdüsen 04 des Sprühbalkens 42 die über die Breite des jeweils bedruckten Druckträgers hinausgehen werden vorzugsweise nicht abgeschaltet, sondern sprühen über die Seitenränder der Druckträger hinaus in die UV-Drucklackabsaugung hinein.
In Figur 2 wird ein Druckträger 02 vertikaler Richtung geführt und mit UV-Drucklack besprüht. Die beiden Leckwalzen 03 und 40 sind nun nicht neben, sondern übereinander angeordnet. Die Funktionen und Anordnungen der einzelnen Teile sind gleich, wie sie in Figur 1 für Bewegung und Besprühen des Druckträgers 02 in horizontaler Richtung gezeigt und oben beschrieben wird. Es lediglich bei der unteren Leckwalze, hier 03, zusätzlich ein leckwalzenlanges Rakel 64 an den Mantelfläche 45 der Leckwalze 03 angestellt. Mit der Rakel 45 werden alle Stör-Drucktropfen von der Mantelfläche 45 entfernt und einem UV- Drucklacksammelkasten 65 zugeführt. Vom Drucklacksammelkasten 65 wird der UV-Lack einer an sich bekannten Wiederaufbereitungseinrichtung für den UV-Drucklack zugeführt. Nach den ganzflächigen Besprühen des Druckträgers 02 mit UV-Drucklack wird der besprühte Druckträger 02 sofort einem sich bekannten nachgeschalteten UV-Trockner 08 zugeführt und getrocknet.
Links und rechts außerhalb der Seitenschilde 58 und 59 sind auf beiden Walzenlagerzapfen je ein z.B. metallischer Abweisring 78 mit dreieckigem Querschnitt aufgezogen. Er dient jeweils als Abweiser von leckendem UV-Drucklack. Zusammenfassend: Bei der Erfindung handelt es sich u.a. um ein Verfahren zum Besprühen eines sich bewegenden bahn- oder bogenförmigen Druckträgers 02 der in einer Flachform- Rotationsdruckmaschine bedruckt worden sind. Eine Mehrzahl von Sprühdüsen 04 sprühen fortlaufend Sprühnebel 10 bestehend aus UV-Drucklack in einen Sprühraum 60; 07 und über ihn hinaus in eine horizontale- oder vertikale Bewegungsbahn 61 ;62 eine bogen- oder bahnförmigen Druckträgers 02. Während des Sprühvorganges entstehen an der Innenseite 76 des linken Leitbleches 12 und/oder der Innenseite 77 des rechten Leitbleches 13 größere UV- Drucklacktropfen als Stör-Tropfen. Diese größeren UV-Drucklacktropfen, (Stör-Tropfen) bewegen sich entlang der Innenseiten 76; 77 bis sie zu, der Bewegungsbahn 61 ; 62 nahesten Längskante (Endkante) 33; 14 des Leitbleches 12 bzw. 13 kommen. Von dort tropfen die UV- Drucklacktropfen nun nicht in die Bewegungsbahnen 61 ;62 hinein sondern werden von einer UV- Drucklacktropfensammeleinrichtung 03,45; 40,55 übernommen. Vor der UV- Drucklacktropfensammeleinrichtung 03,45; 40,55 gelangen die UV-Drucklacktropfen bzw. Störtropfen zu der UV- Drucklacktropfenabführeinrichtung 45,17,27,12; 55, 21 ,31; 64, 65 und werden von dieser an z.B. eine Wiederaufbereitungseinrichtung für UV-Drucklack abgeführt werden.
Das Sprühmodul 01 zum berührungslosen Auftragen eines UV-Drucklackes auf einen sich in festgelegter Bewegungsrichtung 43 bewegenden bogen- oder bahnförmigen Druckträger 02, hat ein Gehäuse 12, 06,11 , 05, 13 mit mindestens aus zwei, quer zur vorgegebenen Bewegungsrichtung 43 der Druckträger 02 ausgerichteten Leitblechen 12, 13. Sie sind gestellfest angeordnet. Die beiden Leitbleche 12, 13 haben je ein längeres freies Ende 36; 20 mit je einem unteren Ende 33; 14, das jeweils eine Längskante (Abrisskante) hat. Die unteren Enden 33; 14 der Leitbleche 12,13 bilden eine, auf eine in horizontaler - oder vertikaler Richtung verlaufende Bewegungsbahn 61 ; 62 gerichtete Austrittsöffnung 19 des Gehäuses 12, 06,11 , 05, 13 .In dem Gehäuse 12, 06,11 , 05, 13 sind, quer zur Bewegungsrichtung 43 gesehen, nebeneinander eine Mehrzahl Sprühdüsen 04 angeordnet.
Jeweils an das untere Ende 33; 14 der Leitbleche 12; 13 schließt sich eine UV- Drucklacktropfensammeleinrichtung 03, 45; 40, 55 für von den Leitblechen 12; 13 ankommenden UV-Drucklacktropfen an.
An die Drucklacktropfensammeleinrichtung 03,45; 40,55 schließt sich Drucklacktropfenabführeinrichtung 45,17,27,12; 55, 21 ,31; 64, 65 an. Bezugszeichenliste
UV-Lacksprühmodul 35 Klemmleiste, linke (12)
Druckträger 36 Ende, langes (12)
Leckwalze, linke 37 Befestigungsschraube (34,35)
Sprühdüse 38 Ende, linkes (47)
Schenkel, rechter (47) 39 Ende, rechtes (47)
Schenkel, linker (47) 40 Leckwalze, rechte
Einlaufzwickel 41 UV-Lack-Zuführrohr
UV-Trockner 42 Sprühbalken
UV-Lack-Absaugung 43 Bewegungsrichtung (02)
Sprühflachstrahl, Sprühnebel 44 Befestigungsschiene, U-förmig
Basis (47) 45 Mantelfläche (03)
Leitblech (06) 46 Rotationsachse (40)
Leitblech (07) 47 Halteschiene, U-förmig
Ende, unteres (13) 48 Antrieb mit Getriebekasten
Ende, oberes (12) 49 Antrieb
Ende, oberes (13) 50 Zentralprühstrahl
UV-Lackstau (12) 51 Antrieb
Eintrittsöffnung (60) 52 Sprührichtung
Austrittsöffnung (60) 53 Walzenlagerzapfen, rechter (40)
Ende, langes (13) 54 Sprühweite
UV-Lackstauraum (13) 55 Mantelfläche (40)
Einlaufzwickel, linker 56 Montageplatte (47)
Einlaufzwickel, rechter 57 Sprühflachstrahl
Innenfläche (11 ) 58 Seitenschild, linkes
Walzenlagerzapfen, linker (03) 59 Seitenschild, rechtes
Schenkel, unterer (44) 60 Sprühraum
Außenseite (12) 61 Bewegungsbahn, horizontal
Seitengestell, linkes 62 Bewegungsbahn, vertikal
- 63 Sprühabstand
Basisstück (47) 64 Rakel
Außenseite (13) 65 Sammelkasten
Abkantlinie (12,13) 66 Lagerbock, U-förmig
Ende, unteres (12) 67 Führungsstange, obere
Klemmleiste, rechte (13) 68 Führungsstange, untere (69, 70) 1. 9 Lagerschlitten, rechter (69,70)
70 Lagerschlitten, linker
71 Abstreifring
72 Gewindestange, obere
73 Antriebsblock, linker
74 Antriebsblock, rechter
75 Rotationsachse
76 Innenseite (12)
77 Innenseite (13)
78 Abweisring
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I I. Quadrant
Il Il . Quadrant
III I I I.Quadrant
IV. I [V.Quadrant
eta Öffnungswinkel
