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Title:
METHOD AND APPARATUS FOR PRODUCING A MULTILAYER ELECTRODE STRUCTURE, ELECTROCHEMICAL CELL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/013286
Kind Code:
A1
Abstract:
A method for producing a multilayer electrode structure, which is preferably symmetrical in the direction of the layers, in particular for an electrochemical cell, has a step of forming at least two layers of the electrode structure one on top of the other by thermal spraying or deposition. The invention also relates to an electrode structure which is produced by means of the described method, to an electrochemical cell having an electrode structure such as this, and to an apparatus for carrying out the method.

Inventors:
SCHAEFER, Tim (Am Sportplatz 15, Niedersachswerfen, 99762, DE)
Application Number:
EP2011/003308
Publication Date:
February 02, 2012
Filing Date:
July 04, 2011
Export Citation:
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Assignee:
LI-TEC BATTERY GMBH (Am Wiesengrund 7, Kamenz, 01917, DE)
SCHAEFER, Tim (Am Sportplatz 15, Niedersachswerfen, 99762, DE)
International Classes:
H01M2/16; H01M4/04; H01M4/139; H01M4/64; H01M4/88
Attorney, Agent or Firm:
WALLINGER, Michael (Wallinger Ricker Schlotter Foerstl, Zweibrückenstrasse 5-7, München, 80331, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen, vorzugsweise in Schichtungsrichtung symmetrischen Elektrodenaufbaus, insbesondere für eine galvanische Zelle, gekennzeichnet durch einen Schritt eines Ausbildens wenigstens zweier Schichten des Elektrodenaufbaus aufeinander durch thermisches Spritzen oder Abscheiden.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des thermischen Spritzens wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, insbesondere alle der Schritte aufweist:

- Vorbereiten eines Spritzguts in pastöser, aufgeschmolzener oder teigiger Form, insbesondere durch Pastenextrudieren oder Teigigmachen mittels eines ionischen Liquids;

- Spritzen des Spritzguts mit einem Plasma zur Herstellung einer Schicht; und

- schichtweises Trocknen wenigstens einer aufgespritzten Schicht mit vorkonditionierter, insbesondere getrockneter Luft.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, weiter gekennzeichnet durch wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, insbesondere alle der Schritte:

- Vorbereiten eines Trägersubstrats, vorzugsweise in Form einer Folie, insbesondere in Bandform, bevorzugt auf einer Rolle bereitgestellt;

- Zuführen des Trägersubstrats, um den Schritt des thermischen Spritzens auf dem Trägersubstrat auszuführen; und

- Aufhaspeln des Elektrodenaufbaus auf Rollen.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein

Trägersubstrat verwendet wird, das einen elektrisch isolierenden

Kunststoff, beispielsweise Polyimid, Polyethylenterephthalat oder dergleichen, ein Kollektormaterial, insbesondere einen metallischen Werkstoff wie etwa Aluminium oder Kupfer, eine elektrisch leitfähigen Polymerfolie oder einem Carbonmaterial, oder ein Separatormaterial, jeweils bevorzugt in Folienform, aufweist oder daraus besteht.

Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzgut elektrische und/oder chemische und/oder

mechanische Eigenschaften aufweist, die in der aufgespritzten Schicht, insbesondere in Zusammenwirkung mit einer anderen Schicht oder anderen Schichten oder dem Trägersubstrat des Elektrodenaufbaus, jeweils die Funktion einer Anode, einer Kathode, eines Stromsammlers bzw. Leiters, eines Separators, eines Elektrolyts oder eines Isolators im Sinne einer galvanischen Zelle erfüllen, wobei vorzugsweise wenigstens eine der Schichten Lithium oder eine Lithiumverbindung oder ein Lithium- interkalierbares Material aufweist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzgut wenigstens einer Schicht Zusätze, die insbesondere aus Nano-Sl, Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Ruß, ionischen

Flüssigkeiten, Kohlenstoff-Nanotubes ausgewählt sind, aufweist, wobei vorzugsweise dreidimensionale Strukturen der Zusätze wie etwa

Nanotubes sich wenigstens teilweise in einer Richtung orthogonal oder schräg zu einer Ebene des Trägersubstrats erstrecken.

Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Separator wirkende Schicht oder Folie nicht oder nur schlecht elektronenleitend ist und einen zumindest teilweise

stoffdurchlässigen Grundwerkstoff aufweist,

wobei der Grundwerkstoff vorzugsweise auf mindestens einer Seite, insbesondere auf beiden Seiten, mit einem anorganischen Material beschichtet ist, wobei als wenigstens teilweise stoffdurchlässiger Grundwerkstoff vorzugsweise ein organisches Material verwendet wird, welches vorzugsweise als nicht verwebtes Vlies ausgestaltet ist,

wobei das organische Material vorzugsweise ein Polymer und besonders bevorzugt ein Polyethylenterephthalat (PET) umfasst,

wobei das organische Material mit einem anorganischen, vorzugsweise ionenleitenden Material beschichtet ist, welches weiter vorzugsweise in einem Temperaturbereich von -40°C bis 200°C ionenleitend ist, wobei das anorganische Material bevorzugt wenigstens eine Verbindung aus der Gruppe der Oxide, Phosphate, Sulfate, Titanate, Silikate,

Aluminosilikate wenigstens eines der Elemente Zr, AI, Li umfasst, besonders bevorzugt Zirkonoxid,

und wobei das anorganische, ionenleitende Material bevorzugt Partikel mit einem größten Durchmesser von unter 100 nm aufweist.

Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Material als ein Trägersubstrat für den Elektrodenaufbau verwendet wird und das anorganische Material eine im Rahmen des Verfahrens aufgespritzte Schicht auf dem Trägersubstrat bildet.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Stärke einer aufgespritzten Schicht zwischen 10 und 150 μητι liegt.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass aufgespritzte Schichten in Segmenten ausgebildet werden, wobei Trennbereiche zwischen den Segmenten sich in wenigstens einer Richtung entlang einer Oberfläche eines

Trägersubstrats, vorzugsweise längs und/oder quer zu einer

Vorschubrichtung des Trägersubstrats erstrecken, wobei Trennbereiche zwischen den Segmenten vorzugsweise durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen ausgebildet werden: - getaktetes Unterbrechen des Spritzauftrags;

- Spritzen durch eine Maske;

- Spritzen mittels mehrerer, quer zur Vorschubrichtung verteilter Spritzvorrichtungen mit abgegrenzten Spritzzonen;

- getaktetes Verändern der Zuführgeschwindigkeit des

Trägersubstrats.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Elektrodenaufbau wenigstens zwei

Trägersubstrate aufweist, wobei vorzugsweise

nach Ausbilden einer oder mehrerer Schichten auf einem ersten

Trägersubstrat ein Schritt eines Zuführens eines zweiten Trägersubstrats und Anbindens an die äußerste Schicht vorgesehen ist, wobei vorzugsweise auf dem zweiten Trägersubstrat weitere Schichten ausgebildet werden; und/oder

in separaten Verfahrensabschnitten ein erster Teilelektrodenaufbau mit einem ersten Trägersubstrat und ein zweiter Teilelektrodenaufbau mit einem zweiten Trägersubstrat ausgebildet werden, die dann in einem weiteren Verfahrensabschnitt an gegenüberliegenden Flachseiten miteinander verbunden werden, beispielsweise mittels eines Klebstoffs und/oder durch Einwirkung von Wärme und/oder durch Einwirkung von Druck und/oder durch Adhäsionswirkung wenigstens einer der an den gegenüberliegenden Seiten ausgebildeten Schichten, wobei

vorzugsweise nach dem Verbinden des ersten Teilelektrodenaufbaus und des zweiten Teilelektrodenaufbaus weitere Schichten ausgebildet werden.

12. Verfahren nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Trägersubstrat jeweils ein Kollektor-Folienmaterial ist oder ein Kollektormaterial als aufgespritzte Schicht aufweist;

wobei das erste Trägersubstrat und das zweite Trägersubstrat einander nicht überlappende Randzonen aufweisen; wobei die Randzonen vorzugsweise dadurch ausgebildet werden, dass

- das erste Trägersubstrat und das zweite Trägersubstrat in seitlicher Richtung versetzt sind, oder

- das erste Trägersubstrat und das zweite Trägersubstrat im Bereich eines oder beider seitlicher Ränder Ausnehmungen vorzugsweise gleichen Abstands und gleicher Länge aufweisen, wodurch zwischen den Ausklinkungen Laschen definiert sind, wobei in dem Elektrodenaufbau Laschen des ersten Trägersubstrat keine Überlappung oder Berührung mit Laschen des zweiten Trägersubstrats aufweisen;

und wobei weitere Schichten des Elektrodenaufbaus auf einander überlappenden Flächen des ersten und des zweiten Trägersubstrats ausgebildet werden. 13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, weiter

gekennzeichnet durch wenigstens einen der Schritte:

Kalandrieren des Schichtaufbaus nach dem Spritzen; und

Konfektionieren des Elektrodenaufbaus als aktiver Bereich einer galvanischen Zelle, vorzugsweise enthaltend einen Schritt eines Wickeins des Elektrodenaufbaus, insbesondere auf einem flachen Kern, wobei der flache Kern vorzugsweise aus einem gut wärmeleitenden Material ausgebildet ist, oder Schritte eines Ablängens auf Zellenmaß und

Stapeins der abgelängten Abschnitte, wobei der Schritt des

Konfektionierens wenigstens den ersten der Schritte aufweist:

14. Galvanische Zelle, dadurch gekennzeichnet, dass ein

Elektrodenaufbau der galvanischen Zelle durch einem Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche hergestellt ist.

Vorrichtung, die zum Herstellen eines mehrschichtigen

Elektrodenaufbaus oder einer galvanischen Zelle insbesondere durch ein Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgelegt und eingerichtet ist und die aufweist:

eine Anordnung zum thermischen Spritzen oder Abscheiden, die ausgelegt und eingerichtet ist, wenigstens zwei Schichten aufeinander auszubilden,

wobei vorzugsweise eine Trocknungseinrichtung vorgesehen ist, die ausgelegt und eingerichtet ist, eine aufgespritzten Schicht vor Ausbilden einer nächsten Schicht zu trocknen, wobei die Trocknungseinrichtung eine Zuführungseinrichtung aufweist, die zur Zuführung

vorkonditionierter, insbesondere getrockneter Luft ausgelegt und eingerichtet ist,

wobei ferner vorzugsweise eine Zuführungs- und Fördereinrichtung vorgesehen ist, die zur Zuführung und Förderung eines Trägersubstrats bzw. eines halbfertigen oder fertigen Elektrodenaufbaus ausgelegt und eingerichtet ist.

Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mehrschichtigen

Elektrodenaufbaus, galvanische Zelle

B e s c h r e i b u n g Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines

Elektrodenaufbaus, insbesondere für eine galvanische Zelle, eine galvanische Zelle mit einem solchen Elektrodenaufbau sowie eine Vorrichtung zur

Durchführung des Verfahrens. Aus der DE 102 31 319 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung von elektrischen Energiespeichern, vorzugsweise auf Basis von wiederaufladbaren Lithium- Polymer-Zellen, bekannt. Das Verfahren basiert auf der Beschichtungs- bzw. Extrusionstechnologie wie etwa Filmbeschichtungs-, Extrusions-, Gieß- und Laminiertechniken, bei der alle erforderlichen Komponenten für die jeweiligen Elektroden bzw. auch für den Separator als streichfähige, beschichtungsfähige bzw. extrusionsfähige Gemische mit Lösungsmittel, Leitsalz, Additiven und den Aktivkomponenten (Li-interkalierbaren Kohlenstoffen bzw. Li-interkalierbaren Schwermetalloxiden) vorliegen und in einem kontinuierlichen, vorzugsweise einstufigen Prozess verarbeitet werden, wobei die Monomeren polymerisieren und sich verfestigen. Auf diese Weise werden Anodenmassen und

Kathodenmassen auf entsprechende Stromableiter aufgetragen und mit einem Separator als Zwischenschicht zu einem Verbundsystem angeordnet. Die Gemische sind Dispersionen bzw. streichfähige Pasten, die bei Raumtemperatur auf die geprimerten Abieiter aufgetragen werden. Das entstandene

Verbindungssystem wird laminiert und gewickelt, eingehaust und gepolt usw. Den Erfindern ist ferner ein Verfahren bekannt, bei welchem auf einer

Substratfolie beidseits jeweils eine Schicht eines Zusatzwerkstoffes thermisch aufgespritzt wird, um eine Folienschicht mit bestimmten elektrischen bzw.

elektrochemischen Eigenschaften herzustellen, die etwa in Coilform

(Rollenform) zur weiteren Verwendung bereitgestellt wird. Auf diese Weise hergestellte Folienschichten unterschiedlicher Eigenschaften können dann abgespult und laminiert werden, um einen Elektrodenaufbau für eine

galvanische Zelle herzustellen. Dabei werden beispielsweise eine Isolatorfolie, eine Anodenfolie, eine Separatorfolie und eine Kathodenfolie laminiert und der so laminierte Folienschichtaufbau in einer derart bemessenen Länge aufgerollt (gewickelt), dass die gesamte aufgewickelte Länge (Fläche bzw. Volumen) die geforderten Kapazität einer galvanischen Zelle liefert. Die so hergestellten Wickel werden anschließend kontaktiert und eingehaust, um eine galvanische Zelle fertigzustellen, und mehrere so hergestellter Zellen werden miteinander verschaltet und ihrerseits eingehaust, um eine Batterie auszubilden.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zum Herstellen eines Elektrodenaufbaus, eine galvanische Zelle mit einem entsprechend hergestellten Elektrodenaufbau sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bereitzustellen.

Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung bilden den Gegenstand der

Unteransprüche.

Nach einem Gesichtspunkt der Erfindung weist ein Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen, vorzugsweise in Schichtungsrichtung symmetrischen Elektrodenaufbaus, insbesondere für eine galvanische Zelle, einen Schritt eines Ausbildens wenigstens zweier Schichten des Elektrodenaufbaus aufeinander durch thermisches Spritzen oder Abscheiden auf. Unter einem Elektrodenaufbau wird im Sinne der Erfindung auch eine

Schichtstruktur verstanden, bei welcher wenigstens eine Schicht elektrisch und/oder elektrochemisch wirksam ist. Ein Elektrodenaufbau kann auch einen Teil (etwa eine Kathodenstruktur oder eine Anodenstruktur oder eine

Trennstruktur) oder eine Gesamtheit eines elektrochemischen Systems wie etwa eines aktiven Bereichs einer galvanischen Zelle ausbilden. Unter einer

Galvanischen Zelle wird im Sinne der Erfindung ein elektrochemisches System verstanden, das auch in der Lage ist, chemische in elektrische Energie umzuwandeln und/oder umgekehrt, und insbesondere auch in der Lage ist, elektrische Energie abzugeben.

Unter thermischem Spritzen wird im Sinne der Erfindung ein Verfahren zum Auftragen eines Spritzgutes (im Rahmen dieser Anmeldung auch als Zusatzstoff bezeichnet) in Partikelform, unter Verwendung thermischer und kinetischer Energie.

Wenn mehrere Schichten aufeinander durch thermisches Spritzen ausgebildet werden, können auch komplexe Elektrodenstrukturen in einem kontinuierlichen Verfahren aufgebaut werden.

Das Verfahren kann in bevorzugten Ausführungsformen bzw. Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass der Schritt des thermischen Spritzens wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, insbesondere alle der Schritte aufweist:

- Vorbereiten eines Spritzguts in pastöser, aufgeschmolzener oder teigiger Form, insbesondere durch Pastenextrudieren oder Teigigmachen mittels eines ionischen Liquids;

- Spritzen des Spritzguts mit einem Plasma zur Herstellung einer Schicht; und

- schichtweises Trocknen wenigstens einer aufgespritzten Schicht mit vorkonditionierter, insbesondere getrockneter Luft. Unter einem Plasma wird im Sinne der Erfindung ein Gas verstanden, das teilweise oder vollständig aus freien Ladungsträgern, wie etwa Elektronen und Ionen, besteht. Eine neben anderen Verfahren bevorzugte Form des

thermischen Spritzens ist das Plasmaspritzen. Dabei wird der Zusatzstoff in oder außerhalb einer Spritzapparatur durch einen Plasmastrahl geschmolzen und auf die Werkstückoberfläche geschleudert. Das Plasma wird durch einen Lichtbogen erzeugt, der gebündelt in einem Arbeitsgas (Argon, Helium, Stickstoff,

Wasserstoff oder ein Gemisch daraus) zwischen einer vorzugsweise zentrisch angeordneten Elektrode (Kathode) und einer die Anode bildenden,

vorzugsweise wassergekühlten Spritzdüse brennt und beschleunigt wird. Das Verfahren kann in Normalatmosphäre, in inerter Atmosphäre, in Schutzgas, Vakuum oder unter Wasser angewendet werden. Das Plasma reißt das

Spritzgut mit sich, wobei das Spritzgut vorzugsweise ganz oder teilweise aufgeschmolzen wird. Unter einem schichtweisen Trocknen wird im Sinne der Erfindung verstanden, dass im Zuge eines Aufbringens oder unmittelbar nach dem Aufbringen einer Schicht diese getrocknet wird, bevor eine weitere Schicht aufgebracht wird oder weitere Verfahrensschritte vorgenommen werden. Es müssen nicht (können aber) alle Schichten eigens getrocknet werden. Unter einem Vorkonditionieren wird im Sinne der Erfindung das Einstellen von Luft auf einen bestimmten Taupunkt oder Taupunktbereich verstanden. Als im Sinne der Erfindung bevorzugt nutzbarer Taupunkt bereich hat sich ein absoluter Taupunkt von -60 bis -100 erwiesen.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, insbesondere alle der Schritte aufweist:

- Vorbereiten eines Trägersubstrats, vorzugsweise in Form einer Folie, insbesondere in Bandform, bevorzugt auf einer Rolle bereitgestellt;

- Zuführen des Trägersubstrats, um den Schritt des thermischen Spritzens auf dem Trägersubstrat auszuführen; und

- Aufhaspeln des Elektrodenaufbaus auf Rollen. Unter einem Trägersubstrat wird im Sinne der Erfindung eine Struktur verstanden, die durch ein thermisches Spritzverfahren beschichtet werden kann.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass ein Trägersubstrat verwendet wird, das einen elektrisch isolierenden Kunststoff, beispielsweise Polyimid,

Polyethylenterephthalat oder dergleichen, ein Kollektormaterial, insbesondere einen metallischen Werkstoff wie etwa Aluminium oder Kupfer, eine elektrisch leitfähigen Polymerfolie oder einem Carbonmaterial, oder ein Separatormaterial, jeweils bevorzugt in Folienform, aufweist oder daraus besteht.

Unter einem Kollektormaterial wird im Sinne der Erfindung ein elektrisch leitfähiges Material verstanden, das im Zusammenhang mit einer galvanischen Zelle dazu verwendbar ist, Ladungsträger in dem aktiven Teil einer galvanischen Zelle zu sammeln und mit der Umgebung auszutauschen. Unter einem

Separatormaterial wird im Sinne der Erfindung ein Material verstanden, das zwischen einem Anodenbereich (negativ geladenen Bereich) und einem

Kathodenbereich (positiv geladenen Bereich) einer galvanischen Zelle, anordenbar ist, um diese zu trennen. Ein Separatormaterial ist für Ladungsträger (Elektronen) weitgehend undurchlässig (elektrisch isolierend), für Ionen dagegen wenigstens teilweise durchlässig.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass das Spritzgut elektrische und/oder chemische und/oder mechanische Eigenschaften aufweist, die in der

aufgespritzten Schicht, insbesondere in Zusammenwirkung mit einer anderen Schicht oder anderen Schichten oder dem Trägersubstrat des

Elektrodenaufbaus, jeweils die Funktion einer Anode, einer Kathode, eines Stromsammlers bzw. Leiters, eines Separators, eines Elektrolyts oder eines Isolators im Sinne einer galvanischen Zelle erfüllen, wobei vorzugsweise wenigstens eine der Schichten Lithium oder eine Lithiumverbindung oder ein Lithium-interkalierbares Material aufweist. Unter einem Lithium-interkalierbaren Material wird im Sinne der Erfindung ein Material verstanden, welches Lithium, insbesondere Lithium-Ionen, aufnehmen bzw. einlagern kann, ohne seine Struktur wesentlich zu ändern. Als Lithium- interkalierbare Materialien eignen sich beispielsweise, aber nicht nur, Kristalle wie etwa Graphit oder Si (Silizium), vorzugsweise in amorpher, nanokristalliner Form, oder dergleichen für die Anodenseite und bestimmte Schwermetalloxide für die Kathodenseite. Alternativ oder zusätzlich kann wenigstens eine der Schichten Lithium oder eine Lithiumverbindung aufweisen wie etwa Li 4 Ti 5 0 12 (Lithiumtitanat) für die Anodenseite und Verbindungen (Oxide) mit Kobalt, Nickel und anderen Elementen wie etwa LiNi x Co x O oder LiFeP0 4 oder LiMn 2 0 4 oder Li(Co x Ni y Mn z )0 2 oder LiNiP0 4 oder LiMnP0 4 oder LiCo0 2 oder LiNi0 2 oder dergleichen für die Kathodenseite. Die oben angegebenen Stoffe sind als bevorzugte, aber nicht ausschließliche, Beispiele zu verstehen. Mit anderen Worten, das Verfahren eignet sich bevorzugt, aber nicht nur, zur Herstellung eines Elektrodenaufbaus für Lithium-Ionen-Zellen, Lithium-Polymer-Zellen oder andere primäre oder sekundäre Zelltypen jeder Art auf der Basis von Lithium.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass das Spritzgut wenigstens einer Schicht Zusätze, die insbesondere aus Nano-Sl, Magnesiumoxid,

Aluminiumoxid, Ruß, ionischen Flüssigkeiten, Kohlenstoff-Nanotubes

ausgewählt sind, aufweist, wobei vorzugsweise dreidimensionale Strukturen der Zusätze wie etwa Nanotubes sich wenigstens teilweise in einer Richtung orthogonal oder schräg zu einer Ebene des Trägersubstrats erstrecken.

Derartige Zusätze können als Hauptbestandteil einer eigenen Schicht oder als Zumischung zu anderen Zusatzstoffen verwendet werden. Wenn sie

dreidimensionale Strukturen ausbilden, eignen sie sich als Leitfähigkeitsadditiv, um beispielsweise verschiedene Schichten, insbesondere eine Leiterschicht und eine Elektrodenschicht, miteinander zu verzahnen. Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass eine als Separator wirkende Schicht oder Folie nicht oder nur schlecht elektronenleitend ist und einen zumindest teilweise stoffdurchlässigen Grundwerkstoff aufweist,

wobei der Grundwerkstoff vorzugsweise auf mindestens einer Seite, insbesondere auf beiden Seiten, mit einem anorganischen Material beschichtet ist,

wobei als wenigstens teilweise stoffdurchlässiger Grundwerkstoff vorzugsweise ein organisches Material verwendet wird, welches vorzugsweise als nicht verwebtes Vlies ausgestaltet ist,

wobei das organische Material vorzugsweise ein Polymer und besonders bevorzugt ein Polyethylenterephthalat (PET) umfasst,

wobei das organische Material mit einem anorganischen, vorzugsweise ionenleitenden Material beschichtet ist, welches weiter vorzugsweise in einem Temperaturbereich von -40°C bis 200°C ionenleitend ist,

wobei das anorganische Material bevorzugt wenigstens eine Verbindung aus der Gruppe der Oxide, Phosphate, Sulfate, Titanate, Silikate, Aluminosilikate wenigstens eines der Elemente Zr, AI, Li umfasst, besonders bevorzugt Zirkonoxid,

und wobei das anorganische, ionenleitende Material bevorzugt Partikel mit einem größten Durchmesser von unter 100 nm aufweist.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass das organische Material als ein Trägersubstrat für den Elektrodenaufbau verwendet wird und das anorganische Material eine im Rahmen des Verfahrens aufgespritzte Schicht auf dem

Trägersubstrat bildet.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass die Stärke einer aufgespritzten Schicht zwischen 10 und 150 μηη liegt. Wenn aufgespritzte Schichten in Segmenten ausgebildet werden, wobei Trennbereiche zwischen den Segmenten sich in wenigstens einer Richtung entlang einer Oberfläche eines Trägersubstrats, vorzugsweise längs und/oder quer zu einer Vorschubrichtung des Trägersubstrats erstrecken, können abgegrenzte und separat ansteuerbare Zonen in einem Elektrodenaufbau ausgebildet werden. Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten

Ausführungsformen bzw. Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass

Trennbereiche zwischen den Segmenten vorzugsweise durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen ausgebildet werden:

getaktetes Unterbrechen des Spritzauftrags;

- Spritzen durch eine Maske;

- Spritzen mittels mehrerer, quer zur Vorschubrichtung verteilter

Spritzvorrichtungen mit abgegrenzten Spritzzonen;

- getaktetes Verändern der Zuführgeschwindigkeit des Trägersubstrats.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass der Elektrodenaufbau wenigstens zwei Trägersubstrate aufweist, wobei vorzugsweise

nach Ausbilden einer oder mehrerer Schichten auf einem ersten Trägersubstrat ein Schritt eines Zuführens eines zweiten Trägersubstrats und Anbindens an die äußerste Schicht vorgesehen ist, wobei vorzugsweise auf dem zweiten

Trägersubstrat weitere Schichten ausgebildet werden; und/oder

in separaten Verfahrensabschnitten ein erster Teilelektrodenaufbau mit einem ersten Trägersubstrat und ein zweiter Teilelektrodenaufbau mit einem zweiten Trägersubstrat ausgebildet werden, die dann in einem weiteren

Verfahrensabschnitt an gegenüberliegenden Flachseiten miteinander verbunden werden, beispielsweise mittels eines Klebstoffs und/oder durch Einwirkung von Wärme und/oder durch Einwirkung von Druck und/oder durch Adhäsionswirkung wenigstens einer der an den gegenüberliegenden Seiten ausgebildeten

Schichten, wobei vorzugsweise nach dem Verbinden des ersten

Teilelektrodenaufbaus und des zweiten Teilelektrodenaufbaus weitere Schichten ausgebildet werden. Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass das erste und das zweite

Trägersubstrat jeweils ein Kollektor-Folienmaterial ist oder ein Kollektormaterial als aufgespritzte Schicht aufweist;

wobei das erste Trägersubstrat und das zweite Trägersubstrat einander nicht überlappende Randzonen aufweisen;

wobei die Randzonen vorzugsweise dadurch ausgebildet werden, dass das erste Trägersubstrat und das zweite Trägersubstrat in seitlicher Richtung versetzt sind, oder

das erste Trägersubstrat und das zweite Trägersubstrat im Bereich eines oder beider seitlicher Ränder Ausklinkungen vorzugsweise gleichen Abstands und gleicher Länge aufweisen, wodurch zwischen den Ausnehmungen Laschen definiert sind, wobei in dem Elektrodenaufbau Laschen des ersten

Trägersubstrat keine Überlappung oder Berührung mit Laschen des zweiten Trägersubstrats aufweisen;

und wobei weitere Schichten des Elektrodenaufbaus auf einander

überlappenden Flächen des ersten und des zweiten Trägersubstrats ausgebildet werden.

Das Verfahren kann in weiteren bevorzugten Ausführungsformen bzw.

Weiterbildungen so verwirklicht sein, dass es wenigstens einen der Schritte aufweist:

Kalandrieren des Schichtaufbaus nach dem Spritzen; und

Konfektionieren des Elektrodenaufbaus als aktiver Bereich einer galvanischen Zelle, vorzugsweise enthaltend einen Schritt eines Wickeins des

Elektrodenaufbaus oder Schritte eines Ablängens auf Zellenmaß und Stapeins der abgelängten Abschnitte. In einer bevorzugten Weiterbildung kann der Schritt des Konfektionierens den Schritt eines Wickeins des Elektrodenaufbaus auf einen flachen Kern, wobei der flache Kern vorzugsweise aus einem gut wärmeleitenden Material ausgebildet ist. Die Erfindung umfasst auch eine Galvanische Zelle, deren Elektrodenaufbau nach einem oben beschriebenen Verfahren hergestellt ist.

Die Erfindung umfasst auch eine Vorrichtung, die zum Herstellen eines mehrschichtigen Elektrodenaufbaus oder einer galvanischen Zelle insbesondere durch ein oben beschriebenes Verfahren ausgelegt und eingerichtet ist und die aufweist:

eine Anordnung zum thermischen Spritzen oder Abscheiden, die ausgelegt und eingerichtet ist, wenigstens zwei Schichten aufeinander auszubilden,

wobei vorzugsweise eine Trocknungseinrichtung vorgesehen ist, die ausgelegt und eingerichtet ist, eine aufgespritzten Schicht vor Ausbilden einer nächsten Schicht zu trocknen, wobei die Trocknungseinrichtung eine

Zuführungseinrichtung aufweist, die zur Zuführung vorkonditionierter, insbesondere getrockneter Luft ausgelegt und eingerichtet ist,

wobei ferner vorzugsweise eine Zuführungs- und Fördereinrichtung vorgesehen ist, die zur Zuführung und Förderung eines Trägersubstrats bzw. eines halbfertigen oder fertigen Elektrodenaufbaus ausgelegt und eingerichtet ist.

Die vorstehenden und weitere Merkmale, Aufgaben und Vorteile der

vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung deutlicher ersichtlich werden, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen angefertigt wurde. In den Zeichnungen: ist Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anlage zur Herstellung eines

Elektrodenbandes; eine schematische Darstellung einer Spritzeinheit in der Anlage von Fig. 1 ; ist Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Abfolge mehrerer

Spritzeinheiten in der Anlage von Fig. 1 in einer Draufsicht; sind Fign. 4A bis 4G schematische Querschnittsansichten eines

Elektrodenaufbaus an Stellen "A" bis "D" in Fig. 3, "E" in Fig. 1 sowie "F" und "G" in Fig. 5; eine schematische Darstellung einer Anlage zur Herstellung eines Fertigbandes mit zwei Elektrodenbändern; eine schematische Darstellung einer Spritzeinheit in einer

Ausführungsvariante; eine schematische Darstellung eines Spritzapparats in einer weiteren Ausführungsvariante; eine schematische Darstellung einer Spritzeinheit in einer weiteren Ausführungsvariante; eine schematische Darstellung einer Anlage zur Herstellung eines Fertigbandes mit zwei Trägerfolienbändern; eine schematische Darstellung einer Bearbeitungsstrecke als eine Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung; eine schematische Darstellung eines Verfahrensablaufs zur Herstellung eines Folienstapels als eine Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung; ist Fig. 12 eine schematische Darstellung einer Anlage zur Herstellung

Fertigbandes mit drei Trägerfolienbändern; sind Fig. 13A und 13B schematische Darstellungen eines

Elektrodenbandes nach einer Ausführungsvariante der

vorliegenden Erfindung in Draufsicht und Querschnitt; sind Fign. 14A bis 14C schematische Darstellungen eines

Elektrodenbandes nach einer Ausführungsvariante der

vorliegenden Erfindung in Draufsicht und Querschnitt sowie eines daraus hergestellten Fertigbandes im Querschnitt; ist Fig. 15 eine schematische Darstellung eines Elektrodenbandes nach einer Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung; ist Fig. 16 eine schematische Darstellung eines Elektrodenbandes nach einer Ausführungsvariarite der vorliegenden Erfindung; und ist Fig. 17 eine schematische Darstellung eines Folienwickels mit

Elektrodenbändern gemäß Fig. 16.

Es ist darauf hinzuweisen, dass die Darstellungen in den Figuren schematisch sind und sich auf die Wiedergabe der für das Verständnis der Erfindung wichtigsten Merkmale beschränken. Auch ist darauf hinzuweisen, dass die in den Figuren wiedergegebenen Abmessungen und Größenverhältnisse allein der Deutlichkeit der Darstellung geschuldet sind und in keiner Weise einschränkend zu verstehen sind, es sei denn, aus der Beschreibung ergäbe sich etwas anderes. Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Anlage 10 zur Herstellung eines Elektrodenbandes 22 als ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Die Anlage 10 weist eine Abrollstation 12, welche ein kontinuierliches

Trägerfolienband 14 liefert, eine Vorbearbeitungsstrecke 16 zur Vorbearbeitung des Trägerfolienbandes 14, eine Beschichtungsstrecke 18 zur Beschichtung des Trägerfolienbandes 14, eine Nachbearbeitungsstrecke 20 zur Nachbearbeitung des beschichteten Bandes, und eine Aufrollstation 24 zum Aufwalzen des Elektrodenbandes 22 auf. Zwischen der Vorbearbeitungsstrecke 16 und der Nachbearbeitungsstrecke 20 wird das Folienband auch als Halbzeug 34 bezeichnet. Die Abrollstation 12 nimmt ein Coil 12a drehbar gelagert auf, auf welchem das Trägerfolienband 14 aufgerollt ist. Die Abrollstation 12 kann, obschon dies nicht näher dargestellt ist, bevorzugt eine Antriebseinrichtung zum Antreiben des Coils, eine Bremseinrichtung zum Abbremsen des Coils, eine Pendelwalze zum Einstellen einer vorbestimmten Bandspannung, eine Detektionseinrichtung zum Detektieren von Zustandswerten des Trägerfolienbandes 14 wie etwa einer Laufgeschwindigkeit, einer Schlaffheit bzw. Spannung oder von Markern auf dem Band, eine Auswerteeinrichtung zum Auswerten der Zustandswerte, um beispielsweise einen intakten Zustand des Bandes, einie bisherige Lauflänge, ein Reißen oder ein Ende desselben festzustellen, eine Steuereinrichtung zum Steuern der Antriebseinrichtung und/oder der Bremseinrichtung und/oder der Pendelwalze, vorzugsweise innerhalb festgelegter Parameter der

Laufgeschwindigkeit, der Schlaffheit bzw. Spannung des Bandes oder dergleichen, und Umlenkwalzen zur Festlegung einer Abzugsrichtung des Bandes aufweisen. Die Abrollstation 12 kann in bevorzugten Abwandlungen auch nur einige der genannten Elemente aufweisen.

Die Vorbearbeitungsstrecke 16 kann, obschon dies nicht näher dargestellt ist, bevorzugt eine Führungswalze, ein oder mehrere Antriebswalzenpaare, eine Detektionseinrichtung zum Detektieren von Zustandswerten des

Trägerfolienbandes 14, eine Auswerteeinrichtung zum Auswerten der

Zustandswerte, um beispielsweise einen intakten Zustand des Bandes, die bisherige Lauflänge, ein Reißen oder ein Ende desselben festzustellen, eine Steuereinrichtung zum Steuern der Antriebswalzen, eine oder mehrere

Umlenkwalzen zur Verminderung von inneren mechanischen Spannungen, wobei die Umlenkwalzen zusätzlich temperiert sein können, eine oder mehrere Speicherwalzen zum Längenausgleich des Trägerfolienbandes 14, und

Umlenkwalzen zur Festlegung einer Abzugsrichtung aufweisen. Die Vorbearbeitungsstrecke 16 kann in bevorzugten Abwandlungen auch nur einige der genannten Elemente aufweisen.

Die Beschichtungsstrecke 18 weist eine Eingangseinheit 26, mehrere

Spritzeinheiten 28 (28-1 , 28-n), eine Ausgangseinheit 30 und eine

Versorgungseinheit 32 auf. Die Spritzeinheiten 28 dienen der - hier, ohne Beschränkung der Allgemeinheit, beidseitigen - Beschichtung des Folienbandes mit jeweils einem Zusatzstoff. Ein bevorzugter Aufbau der Spritzeinheiten 28 wird später genauer erläutert werden. Die Eingangseinheit 26 und die

Ausgangseinheit.30 können, obschon dies nicht näher dargestellt ist, bevorzugt eine oder mehrere Führungs- und/oder Umlenkwalzen, ein oder mehrere Antriebswalzenpaare, eine oder mehrere Speicherwalzen zum Längenausgleich des Folienbandes und andere geeignete Einrichtungen aufweisen. Die

Eingangseinheit 26 und die Ausgangseinheit 30 können in bevorzugten

Abwandlungen auch nur einige der genannten Elemente aufweisen. Die

Versorgungseinheit 32 dient der Versorgung insbesondere der Spritzeinheiten 28 und ist über ein Leitungsnetz 32a mit diesen verbunden.

Die Nachbearbeitungsstrecke 20 kann, obschon dies nicht näher dargestellt ist, bevorzugt eine Führungswalze, ein oder mehrere Antriebswalzenpaare, eine Kalanderanordnung zum Kalandrieren des Halbzeugs 34, eine oder mehrere Kühlwalzen zur Kühlung des Elektrodenbandes 22, eine oder mehrere

Speicherwalzen zum Längenausgleich des Elektrodenbandes 22, und

Umlenkwalzen zur Festlegung einer Abzugsrichtung aufweisen. Die

Vorbearbeitungsstrecke 16 kann in bevorzugten Abwandlungen auch nur einige der genannten Elemente aufweisen.

Die Aufrollstation 24 nimmt ein Coil 24a drehbar gelagert auf, das zunächst leer ist und im Verlauf des Betriebs der Anlage 10 das Elektrodenband 22 aufnimmt. Die Aufrollstation 24 kann, obschon dies nicht näher dargestellt ist, bevorzugt eine Antriebseinrichtung zum Antreiben des Coils, eine Bremseinrichtung zum Abbremsen des Coils, eine Pendelwalze zum Einstellen einer vorbestimmten Bandspannung, eine Detektionseinrichtung zum Detektieren von

Zustandswerten des Trägerfolienbandes 14, eine Auswerteeinrichtung zum Auswerten der Zustandswerte, eine Steuereinrichtung zum Steuern der

Antriebseinrichtung und/oder der Bremseinrichtung und/oder der Pendelwalze, vorzugsweise innerhalb festgelegter Parameter der Laufgeschwindigkeit, der Schlaffheit bzw. Spannung des Bandes oder dergleichen, und Umlenkwalzen zur Festlegung einer Einlaufrichtung des Bandes aufweisen. Die Abrollstation 2 kann in bevorzugten Abwandlungen auch nur einige der genannten Elemente aufweisen.

Wo immer es vorteilhaft ist, können im Verlauf der Anlage 10 weitere

Detektionseinrichtungen, Pendelwalzen, Speicherwalzen, Antriebswalzen etc. vorgesehen werden. Bei Detektion eines Endes des Trägerfolienbandes 14 in der Abrollstation 12 oder eines vollständig gefüllten Coils 24a in der

Aufrollstation 24 fährt eine übergeordnete Anlagen-Steuerungseinrichtung (nicht näher dargestellt) die Anlage herunter, um einen Wechsel der Coils in der Abrollstation 12 und der Aufrollstation 24 zu ermöglichen. In einer bevorzugten Abwandlung sind Speicherwalzen in der Vorbearbeitungsstrecke 16 und/oder der Nachbearbeitungsstrecke 20 so ausgelegt, dass die gespeicherte

Bandlänge ausreicht, um auch ohne Herunterfahren der Anlage einen

Coilwechsel vornehmen zu können.

Anhand der Fig. 2 wird nachstehend ein beispielhafter, bevorzugter Aufbau einer Spritzeinheit 28 im Einzelnen beschrieben.

Gemäß der Darstellung in Fig. 2 wird das Halbzeug 34 in der Spritzeinheit 28 über eine Umlenkwalze 36, eine erste Nasswalze 38, eine erste Trockenwalze 40, eine zweite Nasswalze 38, eine zweite Trockenwalze 40 und eine weitere Umlenkwalze 42 geführt. Im Bereich der Nasswalzen 38 wird mittels mindestens eines Plasmaspritzapparates 44 ein Zusatzstoff Z in einem Spritznebel 45 auf das Halbzeug 34 aufgebracht. Im Bereich der Trockenwalzen 40 wird die zuvor aufgebrachte Zusatzstoffschicht (Z) mit einem von mindestens einer Luftdüse 46 abgegebenen Luftstrahls 47 bestrichen. Auf diese Weise wird das Halbzeug 34 beidseitig beschichtet.

Jeder der Plasmaspritzapparate 44 weist einen (zweipoligen)

Gleichstromanschluss 48 zur Versorgung mit einer Arbeitsspannung und eine Gasanschlussleitung 50 zur Versorgung mit einem Gas (G) wie etwa Argon, Helium, Stickstoff, Wasserstoff oder dergleichen auf. Über ein Ventil 52 ist ein Gasstrom 54 des Gases G in der Gasanschlussleitung 50 steuerbar. Zur Kühlung der Plasmaspritzapparate 44 ist jeweils eine Kühlwasservorlaufleitung 56 mit einer Pumpe 58 zur Versorgung mit einem Strom 60 von Kühlwasser

(KW), sowie eine Kühlwasserrücklaufleitung 62 zur Abführung eines Stromes 64 von verbrauchtem (erwärmtem) Kühlwasser (WW) vorgesehen. Über eine Zusatzstoff-Zuführungsleitung 66 wird dem Plasmaspritzapparat 44 ein

Zusatzstoff (Z) zugeführt. Der Zusatzstoff Z ist in einem Zusatzstoffbehälter 68 als Vorrat pulveriger, granulierter oder sonst förderfähiger Zusatzstoff-Teilchen 70 gelagert, wird in dieser Form mittels eines in der Zusatzstoff- Zuführungsleitung 66 angeordneten Extruders 72 plastifiziert und dem

Plasmaspritzapparat 44 in plastifizierter Form zugeführt. Der Luftstrom 78, der Gasstrom 54 und der Kühlwasserstrom 60 werden von der Versorgungseinheit 32 der Beschichtungsstrecke 18 (Fig. 1) bereitgestellt. Das verbrauchte Kühlwasser (Warmwasser WW) 64 wird der Versorgungseinheit 32 wieder zugeführt, dort gekühlt und in den Kühlwasserkreis zurückgeführt. In einer bevorzugten Ausführungsalternative wird das verbrauchte Kühlwasser (Warmwasser WW) 64 aufgefangen und, gegebenenfalls nach Reinigung und weiterer Aufbereitung, als Abwasser abgeleitet. Die Luft L wird in der

Versorgungseinheit 32 konditioniert und getrocknet. In einer weiteren

bevorzugten Ausführungsvariante werden die zu spritzenden Zusatzstoffe (Z) in der Versorgungseinheit 32 zentral gelagert und den Spritzeinheiten 28 zugeführt, wobei sie kurz vor Einleitung in die Plasmaspritzapparate 44 plastifiziert werden. Die Förderung der Zusatzstoffe kann beispielsweise, aber nicht nur, durch Schüttung, Rüttelschüttung, mit einem Trägergas, einer Trägerflüssigkeit, insbesondere einer ionischen Flüssigkeit, oder andere

Verfahren erfolgen.

Die Zusatzstoffe können in pulveriger, granulierter oder sonstiger Form verarbeitet werden. Der oben beschriebene Extruder 72 exemplifiziert ein Pastenextrusionsverfahren. In bevorzugten Abwandlungen können die

Zusatzstoffe auch mittels anderer Extrusionsverfahren plastifiziert, durch Zugabe eines ionischen Liquids teigig gemacht und/oder eingeschmolzen werden. Das ionische Liquid kann ein Elektrolyt sein, der den Elektrodenbereichen bevorzugt zugemischt wird. Der Extruder 72 oder eine sonstige Einrichtung zum

Vorbereiten des Zusatzstoffes kann direkt an dem Spritzapparat 44 angebracht oder Teil eines besonders angepassten Spritzapparates sein. In den Figuren dargestellte Zuführungsleitungen 66 in können insoweit auch symbolisch verstanden werden.

In dem Plasmaspritzapparat 44 wird mit Hilfe der Arbeitsspannung ein

Lichtbogen gezündet und aus dem Gas G ein Plasma erzeugt und beschleunigt. Durch das beschleunigte Plasma wird der zugeführte Zusatzstoff Z

geschmolzen, mitgerissen und als Spritznebel 45 auf die Oberfläche des Halbzeugs 34 geschleudert.

In einer bevorzugten Abwandlung weist der Plasmaspritzapparat 44 anstelle des Gleichstromanschlusses 48 einen Wechselstrom- oder

Mehrphasenstromanschluss sowie ein Netzteil zum Gleichrichten und

Umspannen der Wechsel- oder Mehrphasenspannung in eine Gleichspannung.

Die Luftdüse 46 wird über eine Luftanschlussleitung 74 mit einem Ventil 76 mit Druckluft (L) versorgt. Der Luftstrom 78 ist mittels des Ventils 76 einstellbar. Durch die konditionierte und getrocknete Luft kann eine wirksame Trocknung der Zusatzstoff-Schichten (Z) erreicht werden. Fig. 3 zeigt eine schematische Draufsicht einer beispielhaften Abfolge mehrerer Spritzeinheiten 28 in der Anlage 10 von Fig. 1 als eine bevorzugte

Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung. Die Blickrichtung in Fig. 3 entspricht einem Pfeil "III" in Fig. 2. Der Fortgang eines mittels der in Fign. 1 dargestellten Anlage bzw. den in Fign. 2 und 3 dargestellten Anlagenteilen durchgeführten Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung wird zudem anhand ausgewählter Zustände in Fign. 4A bis 4E veranschaulicht.

Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind in dieser Ausführungsvariante drei

Spritzeinheiten 28-1 , 28-2 und 28-3 hintereinander vorgesehen. In der Figur sind Bauelemente in einer Ebene der oberen Nass- und Trockenwalzen 38, 40 und darüber durchgezogen dargestellt, während Zeichnungselemente unterhalb dieser Ebene nur gestrichelt angedeutet sind. Zur Vereinfachung der Zeichnung sind Zuleitungen nur schematisch und ohne Ein- oder Anbauelemente dargestellt; allgemeine Versorgungselemente für Strom, Gas und Kühlwasser sind zudem in der Figur weggelassen. Strichpunktierte Linien "A", "B", "C", "D" markieren Grenzen vor und hinter bzw. zwischen den Spritzeinheiten 28-1 , 28-2, 28-3. Die in Fign. 4A bis 4D dargestellten Verfahrenszustände des Folienbandes 14 bzw. Halbzeugs 34 entsprechen Querschnitten desselben an den Grenzlinien "A" bis "D" in Fig. 3 in Blickrichtung der dort angegebenen Pfeile. Der in Fig. 4E dargestellte Verfahrenszustand ist derjenige des fertigen Elektrodenbandes 22 nach der Nachbearbeitungsstrecke 20 und entspricht einem Querschnitt des Elektrodenbandes 22 an einer strichpunktierten Linie "E" in Fig. 1 in

Blickrichtung eines dort angegebenen Pfeils.

Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind in den Spritzeinheiten 28-1 , 28-2, 28-3 jeweils mehrere Plasmaspritzapparate 44-1 , 44-2, 44-3 und mehrere Luftdüsen 46 in Reihen nebeneinander angeordnet. Auf diese Weise können die

zugehörigen Spritznebel 45-1 , 45-2, 45-3 und Luftstrahlen 47 die gesamte Breite des Trägerfolienbandes 14 bzw. des Halbzeuges 34 oder eine gewünschte Breite darauf abdecken. Fig. 4A zeigt den unbeschichteten Zustand des Trägerfolienbandes 14 vor Eintritt in die erste Spritzeinheit 28-1 (Grenzlinie "A" in Fig. 3). In der

dargestellten Ausführungsvariante ist das Trägerfolienband 14 ein Band aus einer Polyimidfolie. In bevorzugten Abwandlungen können als

Trägerfolienmaterial auch andere Materialien, insbesondere, aber nicht nur, elektrisch isolierende polymere Folien, verwendet werden. Die verwendeten Trägerfolien können in einer weiteren bevorzugten Abwandlung mit einem Haftvermittler oder Primer versehen (geprimert) sein. Die erste Spritzeinheit 28-1 dient der BeSchichtung des Trägerfolienbandes 14 mit einem leitfähigen Material, das in einer galvanischen Zelle als Stromsammler (Kollektor) einer Elektrodenseite wirksam ist. Das Kollektormaterial enthält in einer bevorzugten Ausführungsvariante Kupfer für die Anodenseite bzw.

Aluminium für die Kathodenseite. In bevorzugten Abwandlungen wird für die Leiterschichten alternativ oder zusätzlich jeweils ein anderes Metall, ein leitfähiges Polymer, Carbonfasern, Graphit oder ein anderes Leitermaterial verwendet.

Das Trägerfolienband 14 wird der ersten Spritzeinheit 28-1 nach Vorbearbeitung in der Vorbearbeitungsstrecke 16 zugeführt. In der ersten Spritzeinheit 28-1 wird über eine Zusatzstoff-Zuführungsleitung 66-1 eine plastifizierte Zusatzstoff- Masse 80-1 zugeführt, die Partikel eines Kollektormaterials (Koll.) enthält und mittels vier nebeneinander angeordneten Plasmaspritzapparaten 44-1 in einem Spritznebel 45-1 auf das Trägerfolienband 14 aufgetragen werden. Die vier Plasmaspritzapparate 44-1 erzeugen jeweils Spritznebel 45-1 , die sich spätestens bei Auftreffen auf das über die Nasswalze 38 geführte

Trägerfolienband 14 vereinigen und die gesamte Breite des Trägerfolienbandes 14 abdecken. Acht Luftdüsen 46 sind ebenfalls über die gesamte Breite des Trägerfolienbandes 14 angeordnet und erzeugen jeweils Luftstrahlen 47, die sich spätestens bei Auftreffen auf das feuchte, beschichtete, über die

Trockenwalze 40 geführte Trägerfolienband 14 vereinigen und die gesamte Breite des Trägerfolienbandes 14 als durchgängiger Luftvorhang abdecken. Der zuvor beschriebene, in Fig. 3 für die Vorderseite des Folienbandes sichtbare Vorgang wird für die Rückseite des Bandes entsprechend der Anordnung in der unteren Hälfte der Fig. 2 wiederholt. Danach verlässt das Folienband die erste Spritzeinheit 28-1 als Halbzeug 34(1).

Der Aufbau des Halbzeugs 34(1 ) nach der ersten Spritzeinheit 28-1 (Grenzlinie "B" in Fig. 3) ist in Fig. 4B im Querschnitt gezeigt. Demnach ist in diesem Verfahrenszustand auf Vorder- und Rückseite des Trägerfolienbandes jeweils eine Leiterschicht (Kollektorschichten) 2 mit kupferhaltigem Material (Cu) als Kollektormaterial angeordnet. Die Leiterschichten 2 erstrecken sich jeweils über die gesamte Breite des Trägerfolienbandes 14.

Die zweite Spritzeinheit 28-2 dient der Beschichtung des Halbzeugs 34(1) mit einem elektrochemisch aktiven Material, das in einer galvanischen Zelle als Elektrode einer Elektrodenseite wirksam ist. Das Elektrodenmaterial enthält in einer bevorzugten Ausführungsvariante Lithium-interkalierbares Graphit für die Anodenseite bzw. ein Lithium-interkalierbares Schwermetalloxid für die

Kathodenseite. Das Halbzeug 34(1 ) wird der zweiten Spritzeinheit 28-2 zugeführt. Dort wird über eine Zusatzstoff-Zuführungsleitung 66-2 eine plastifizierte Zusatzstoff- Masse 80-2 zugeführt, die Partikel des Elektrodenmaterials (El.) enthält und mittels drei nebeneinander angeordneten Plasmaspritzapparaten 44-2 in einem Spritznebel 45-2 auf das Trägerfolienband 14 aufgetragen werden. Die drei Plasmaspritzapparate 44-2 erzeugen jeweils Spritznebel 45-2, die sich spätestens bei Auftreffen auf das über die Nasswalze 38 geführte Halbzeug 34- 1 vereinigen und eine durch Blenden 82 abgegrenzte Breite des Halbzeuges 34(1) abdecken. Sechs Luftdüsen 46 sind über die betreffende Breite des Halbzeuges 34-1 angeordnet und erzeugen jeweils Luftstrahlen 47, die sich spätestens bei Auftreffen auf das feuchte, beschichtete, über die Trockenwalze 40 geführte Halbzeug 34(1) vereinigen und die betreffende Breite des

Halbzeuges 34-1 als durchgängiger Luftvorhang abdecken. Der zuvor beschriebene, in Fig. 3 für die Vorderseite des Folienbandes sichtbare Vorgang wird für die Rückseite des Bandes entsprechend der Anordnung in der unteren Hälfte der Fig. 2 wiederholt. Danach verlässt das Folienband die zweite

Spritzeinheit 28-2 als Halbzeug 34(2).

Der Aufbau des Halbzeugs 34(2) nach der zweiten Spritzeinheit 28-2 (Grenzlinie "C" in Fig. 3) ist in Fig. 4C im Querschnitt gezeigt. Demnach ist in diesem Verfahrenszustand auf Vorder- und Rückseite des Halbzeuges 34(1 ) jeweils eine Elektrodenschicht 4 mit Li-interkalierbarem Graphit (Gr.) als

elektrochemisch aktives Elektrodenmaterial für die Anodenseite angeordnet. Die Elektrodenschichten 4 erstrecken sich jeweils über eine begrenzte Breite des Halbzeuges 34(2). Während die Elektrodenschichten 4 an einem Rand nur wenig der Leiterschichten 2 freilassen, lassen sie an dem gegenüberliegenden Rand die Leiterschichten 2 über eine größere Breite frei.

Die dritte Spritzeinheit 28-3 dient der Beschichtung des Halbzeugs 34(2) mit einem Material, das in einer galvanischen Zelle als Trennmaterial (Separator) zwischen den Elektrodenseiten wirksam ist. Das Separatormaterial enthält in einer bevorzugten Ausführungsvariante einen organischen, insbesondere polymeren Material wie etwa PET und ein anorganisches, insbesondere keramisches Material wie etwa Zirkonoxid. Eine solche Materialkombination entspricht derjenigen eines Folienmaterials, das unter dem Handelsnahmen Separion vertrieben wird. Das anorganische Material kann in bevorzugten Abwandlungen auch eine andere geeignete keramische Verbindung sein, insbesondere aus der Gruppe der Oxide, Phosphate, Sulfate, Titanate, Silikate, Aluminosilikate wenigstens eines der Elemente Zr, AI, Li. Allgemein kann das Separatormaterial jeder lithiumionenleitender Elektrolyt sein.

Das Halbzeug 34(2) wird der dritten Spritzeinheit 28-3 zugeführt. Dort wird drei nebeneinander angeordneten Plasmaspritzapparaten 44-3 über eine

Zusatzstoff-Zuführungsleitung 66-3 eine plastifizierte Zusatzstoff-Masse 80-3 zugeführt, die Partikel des Separatormaterials (Sep.) enthält. Die drei Plasmaspritzapparate 44-3 erzeugen jeweils Spritznebel 45-3, die sich spätestens bei Auftreffen auf das über die Nasswalze 38 geführte Halbzeug 34- 2 vereinigen und eine durch eine Blende 82 abgegrenzte Breite des Halbzeuges 34(2) abdecken. Sechs Luftdüsen 46 sind über die betreffende Breite des Halbzeuges 34-2 angeordnet und erzeugen jeweils Luftstrahlen 47, die sich spätestens bei Auftreffen auf das feuchte, beschichtete, über die Trockenwalze 40 geführte Halbzeug 34(2) vereinigen und die betreffende Breite des

Halbzeuges 34-2 als durchgängiger Luftvorhang abdecken. Der zuvor beschriebene, in Fig. 3 für die Vorderseite des Folienbandes sichtbare Vorgang wird für die Rückseite des Bandes entsprechend der Anordnung in der unteren Hälfte der Fig. 2 wiederholt. Danach verlässt das Folienband die dritte

Spritzeinheit 28-3 als Halbzeug 34(3). Die abgedeckte Breite ist in der dritten Spritzeinheit 28-3 jeweils geringfügig größer als in der zweiten Spritzeinheit 28- 2. Obschon nicht näher dargestellt, kann die Spritzbreite der dritten Spritzeinheit 28-3 ebenfalls durch eine oder mehrere Blenden begrenzt werden.

Der Aufbau des Halbzeugs 34(3) nach der dritten Spritzeinheit 28-3 (Grenzlinie "D" in Fig. 3) ist in Fig. 4D im Querschnitt gezeigt. Demnach ist in diesem

Verfahrenszustand auf Vorder- und Rückseite des Halbzeuges 34(2) jeweils eine Separatorschicht 6 (Sep.) angeordnet. Die Separatorschichten 6 erstrecken sich jeweils etwas breiter als die Elektrodenschichten 4, sodass letztere vollständig abgedeckt werden. Der kleinere in Fig. 4C frei gelassene Rand wird dabei durch die Separatorschichten 4 vollständig bedeckt; der größere in Fig. 4C frei gelassene Rand bleibt jedoch weitgehend frei, sodass die Kollektorschichten 2 dort unbedeckt bleiben. Der Auftrag des Separatormaterials (Sep.) durch die Spritzeinheiten 28-3 und die anschließende Trocknung erfolgen bevorzugt so, dass das organische Material in der Separatorschicht 6 eine vliesartige Struktur annimmt. Fig. 4E zeigt den Aufbau des fertigen Elektrodenbandes 22 nach Austritt aus der Nachbearbeitungsstrecke 20 (Grenzlinie "E" in Fig. 1). Die

Nachbearbeitungsstrecke 20 weist unter anderem eine Kalanderanordnung auf, in welcher das Halbzeug 34(3) kalandriert wird. Durch das Kalandrieren wird die Oberfläche des Schichtaufbaus vergleichmäßigt und werden insbesondere stufige Übergänge zwischen den Elektrodenschichten 4 und den

Separatorschichten 6 planiert. Die Separatorschichten 6 bilden somit

durchgängig ebene Oberflächen. Der auf einer Seite des Elektrodenbandes 22 freie Rand, an welchem die Kollektorschichten nicht bedeckt sind, wird auch als Ableitbereich oder Kontaktbereich 84 bezeichnet.

Vorstehend wurde nur gesagt, dass die Zusatzstoffe ein Leitermaterial, ein elektrochemisch aktives Material oder ein Separatormaterial enthalten. Die Zusatzstoffe der jeweiligen Schichten können nach Bedarf weitere Additive, Polymerbinder, Leitsalze, organische oder anorganische Lösemittel u.s.w.

enthalten. Fig. 4F zeigt zwei Elektrodenbänder 22-1 , 22-2 die nach dem vorstehend erläuterten Verfahren hergestellt sind, in einer montagegerechten Anordnung. Dabei entspricht ein erstes Elektrodenband 22-1 einem Elektrodenaufbau einer Kathodenseite einer galvanischen Zelle mit einer Trägerschicht

(Trägerfolienband 14), einer beidseitigen Kollektorschicht 2-1 mit Aluminium (AI), einer darauf jeweils angeordneten Elektrodenschicht 4-1 mit einem Li- interkalierbaren Schwermetalloxid (Met-Ox) und einer diese jeweils

abdeckenden Separatorschicht 6 (Sep). Ebenso entspricht ein zweites

Elektrodenband 22-2 einem Elektrodenaufbau einer Anodenseite einer galvanischen Zelle mit einer Trägerschicht (Trägerfolienband 14), einer beidseitigen Kollektorschicht 2-1 mit Kupfer (Cu), einer darauf jeweils

angeordneten Elektrodenschicht 4-1 mit einem Li-interkalierbaren Graphit (Gr) und einer diese jeweils abdeckenden Separatorschicht 6 (Sep). Die

Elektrodenbänder 22-1 , 22-2 sind dabei versetzt so angeordnet, dass die mit Separatorschichten 6 bedeckten Bereiche zueinander weisen und die jeweiligen Kontaktbereiche 84-1 , 84-2 von entgegengesetzten Seiten abragen. Durch Verbinden (Laminieren) des Elektrodenbandes 22-1 der Anodenseite und des Elektrodenbandes 22-2 der Kathodenseite in Anordnung gemäß Fig. 4F an den zueinander weisenden Flächen der Separatorschichten 6 wird ein

Schichtaufbau erzielt, der in Fig. 4G gezeigt ist. Die miteinander verbundenen Separatorschichten 6 bilden dabei eine durchgängige Separatorschicht aus, und die Ableitbereiche 84-1 , 84-2 ragen seitlich in unterschiedlichen Richtungen von dem Schichtaufbau ab. Der Schichtaufbau zwischen den Trägerschichten 14 der Elektrodenbänder 22-1 , 22-2 entspricht somit dem Aufbau einer galvanischen Zelle mit Elektroden 4-1 , 4-2, einem dazwischen angeordneten Separator 6 und mit den jeweiligen Elektroden 4-1 , 4-2 verbundenen Kollektoren 2-1 , 2-2 mit

Ableitbereichen 84-1 , 84-2, die miteinander nicht in Berührung kommen können. Dieser Schichtaufbau wird nachstehend als charakteristische Zellenschichtung 86 bezeichnet. Ein Schichtaufbau, wie er in Fig. 4G gezeigt ist, wird in nachfolgenden, nicht näher dargestellten Schritten gewickelt, konfektioniert, eingehaust, kontaktiert und gepolt etc., um zu verkaufsfähigen galvanischen Zellen verarbeitet zu werden. Da der Schichtaufbau der Elektrodenbänder 22-1 , 22-2 symmetrisch ist und bei Wicklung des Schichtaufbaus die in Fig. 4G oben liegende Oberfläche der Separatorschicht 6 des Anodenbereichs mit der in Fig. 4G unten liegenden Oberfläche der Separatorschicht 6 des Kathodenbereichs in Kontakt kommt, bildet sich mit jeder Umwicklung eine weiterer Schichtaufbau, der der

charakteristischen Zellenschichtung 86 entspricht. Bei n vollständigen Lagen bilden sich somit 2n-1 charakteristische Zellenschichtungen aus. Die an gegenüberliegenden Stirnseiten eines solchen Folienwickels abragenden

Ableitbereiche 84-1 , 84-2 bilden sogenannte Ableitfahnen, die zur Kontaktierung in der galvanischen Zelle nutzbar sind.

Um zu verhindern, dass die Fertigbänder 22 in den Coils 24a aneinander haften, kann in einer bevorzugten Ausführungsoption vorgesehen sein, dass vor dem Aufwickeln eine Trennschicht auf die Oberfläche aufgetragen wird, die sich bei Weiterverarbeitung entweder selbständig verflüchtigt oder davor, etwa beim Abwickeln des Coils, zu entfernen ist. In einer alternativen Ausführungsoption können die Fertigbänder 22, zusammen mit einer Trennfolie aufgewickelt werden, die bei Weiterverarbeitung, etwa beim Abwickeln des Coils, zu entfernen ist.

In bevorzugten Ausführungsalternativen sind die Trägerfolienbänder 14 (14-1 , 14-2) aus dem Leitermaterial (Kollektormaterial) selbst wie etwa Kupfer, Aluminium oder einem anderen Metall, Carbonfasermaterial, Graphit oder einem leitfähigem Polymer hergestellt oder weisen solches zumindest auf. Wenn eine solche Trägerfolie mit Kollektormaterial, gegebenenfalls geprimert, als

Ausgangsmaterial verwendet wird, kann auch auf die ßeschichtung mit

Kollektormaterial verzichtet werden und unmittelbar das Elektrodenmaterial als erste Schicht aufgetragen werden. Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer Anlage 100 zur Herstellung eines Fertigbandes 1 10 aus zwei Elektrodenbändern 22-1 , 22-1.

Die Anlage 100 weist eine erste Abrollstation 102-1 , welche ein erstes kontinuierlich auf einem Coil 102a aufgewickeltes Elektrodenband 22-1 liefert, eine zweite Abrollstation 102-1 , welche ein zweites kontinuierlich auf einem Coil 102a aufgewickeltes Elektrodenband 22-2 liefert, zwei Vorbearbeitungsstrecken 104-1 , 104-2 zur Vorbearbeitung der Elektrodenbänder 22-1 , 22-2, eine

Laminierstrecke 106 zum Laminieren der Elektrodenbänder 22-1 , 22-2, eine Nachbearbeitungsstrecke 108 zur Nachbearbeitung des laminierten Bandes, und eine Aufrollstation 112 zum Aufrollen des Fertigbandes 1 10 auf einem Coil 1 12a auf.

Die Abrollstationen 102-1 , 102-2, die Vorverarbeitungsstrecken 104-1 , 104-2, die Nachbearbeitungsstrecke 108 und die Aufrollstation 112 sind gleich oder ähnlich den entsprechenden Anlagenteilen der Anlage 10 aus Fig. 1 aufgebaut, sodass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dazu gemachten

Erläuterungen entsprechend Bezug genommen werden kann, soweit nachstehender Beschreibung nichts Abweichendes oder Ergänzendes zu entnehmen ist.

Die Laminierstrecke 106 weist zwei Eingangsstationen 1 14-1 , 114-2 zur

Erfassung der aus den Vorbearbeitungsstrecken 104-1 , 104-2 kommenden Elektrodenbänder 22-1 , 22-2, zwei Spritzeinheiten 116-1 , 116-2, ein

Druckwalzenpaar 118 zum Ausüben eines Drucks 120 auf zu laminierende Elektrodenbänder 22-1 , 22-2, eine Ausgangseinheit 122, eine

Versorgungseinheit 124 und eine Hilfseinheit 126 auf. Die Eingangsstationen 114-1 , 114-2, die Ausgangseinheit 122 und die Versorgungseinheit 124 sind gleich oder ähnlich den entsprechenden Anlagenteilen der Spritzstrecke 18 aus Fig. 1 aufgebaut, sodass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dort dazu gemachten Erläuterungen entsprechend Bezug genommen werden kann, soweit nachstehender Beschreibung nichts Abweichendes oder Ergänzendes zu entnehmen ist.

Ohne Beschränkung der Allgemeinheit ist das erste Elektrodenband 22-1 ein Kathodenband und ist das zweite Elektrodenband 22-2 ein Anodenband. Das Kathodenband 22-1 und das Anodenband 22-2 weisen einen Aufbau gemäß Fig. 4F auf und werden in der Anlage 100 so geführt, dass sie sich vor Eintritt in die Laminierstrecke 106 (vgl. eine strichpunktierte Linie "F" in Fig. 5) so gegenüberliegen, wie es in Fig. 4F schematisch gezeigt ist.

Innerhalb der Laminierstrecke 106 werden das Kathodenband 22-1 und das Anodenband 22-2 über die Eingangsstationen 114-1 , 114-2 zunächst zu den Benetzungseinheiten 1 16-1 , 1 16-2 geführt. Die Benetzungseinheiten 1 16-1 , 116-2 weisen jeweils mehrere Umlenkwalzen 1 16a, eine Nasswalze 1 16b und einen oder mehrere Sprühapparat/-e 116c auf. Der oder die Sprühapparat/-e 116c sorgen für eine in Breitenrichtung durchgängige Benetzung der Oberfläche einer der Separatorschichten 6 (Fig. 4F) des Elektrodenbandes 22-1 bzw. 22-2 mit einem Polymer. Das Polymer dient dem Anlösen oder Haftbarmachen der Separatorschichten 6. Der Aufbau der Benetzungseinheit 116-1 ist in der Figur schematisch angedeutet; die Benetzungseinheit 116-2 ist, obschon nicht näher dargestellt, spiegelbildlich identisch aufgebaut. Das Kathodenband 22-1 und das Anodenband 22-2 werden nun dem Druckwalzenpaar 118 zugeführt, wo die Separatorschichten 6 unter Druckeinwirkung (Pfeile 120) aufeinandergepresst werden und sich miteinander verbinden. Der Druck auf die Druckwalzen kann in bevorzugten Ausführungsvarianten hydraulisch, über elektrische Stelltriebe oder dergleichen hergestellt werden. Der Verbindungsprozess wird durch die

Heizeinrichtung 126 unterstützt, welche die Verbindungsstelle im Bereich des Druckwalzenpaares 118 mit Wärmestrahlung (Pfeil 127) erwärmt. Die

Versorgungseinheit 124 dient der Versorgung der verschiedenen Teile der Laminierstrecke 106 mit elektrischem Strom bzw. elektrischer Spannung, Luft, Prozessgasen, Zusatzstoffen, hydraulischer Kraft u.s.w.

In bevorzugten Abwandlungen kann auf die Heizeinheit und/oder auf die

Benetzungseinrichtungen verzichtet werden. In einer weiteren bevorzugten Abwandlung ist eine oder sind beide des Druckwalzenpaares 118 beheizt, um den Verbindungsprozess zu unterstützen. In einer weiteren bevorzugten

Abwandlung wird das Polymer direkt in den Spalt zwischen den dem

Druckwalzenpaar 118 zugeführten Elektrodenbänder 22-1 , 22-2 gesprüht. Die Sprühapparate 116c können in bevorzugten Abwandlungen als

Plasmaspritzapparate ausgebildet sein.

Fig. 6 zeigt in einer Ansicht entsprechend Fig. 2 eine Spritzeinheit 28 in einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung.

In der Spritzeinheit 28 wird das Halbzeug 34 über eine Umlenkwalze 36, sodann über zwei Spritzwalzen 130 und schließlich über eine weitere Umlenkwalze 36 geführt. Die Lauf- bzw. Umlenkrichtungen der Spritzwalzen 130 sind

gegensinnig, sodass auf der einen (in der Figur oberen) Spritzwalze 130 eine erste Flachseite (Vorderseite) des Halbzeugs 34 außen liegt und auf der anderen (in der Figur unteren) Spritzwalze 130 eine zweite Flachseite

(Rückseite) des Halbzeugs 34 außen liegt. Jeder Spritzwalze 130 ist eine Reihenanordnung von Spritzapparaten 44 zugeordnet, die von zwei Reihenanordnungen von Luftdüsen 46 flankiert ist. Die Reihenanordnungen von Spritzapparaten 44 und Luftdüsen 46 erstrecken sich über die gesamte oder einen Teil der Breite der Spritzwalzen 130, analog der Anordnung in Fig. 3; in der dargestellten Ansicht sind an jeder Spritzwalze 130 nur ein Spritzapparat 44 und zwei flankierende Luftdüsen 46 sichtbar.

Versorgungs- und Anbauteile wie z.B. Leitungen, Extruder, Behälter, Pumpen, Ventile etc. sind der Einfachheit halber in der Figur weggelassen; diesbezüglich wird auf die in Fig. 2 dargestellte Spritzeinheit 28 und diesbezügliche

Erläuterungen Bezug genommen.

Die Spritzapparate 44 geben jeweils einen Spritznebel 45 ab, und die Luftdüsen 46 geben jeweils einen Luftstrahl 47 ab, der den Spritznebel 45 eingrenzt und lenkt sowie gegebenenfalls sich mit diesem vermischt. Auf diese Weise wird auf der Vorder- bzw. Rückseite des Halbzeugs 34 eine Schicht eines Zusatzstoffes (Z) aufgebracht, die mittels der umgebenden Luftstrahlen 47, die in

Breitenrichtung der Spritzwalzen 130 Luftvorhänge ausbilden, gleichzeitig mit und unmittelbar nach dem Auftrag wirksam getrocknet wird.

Fig. 7 zeigt schematisch einen Spritzapparat 132 nach einem weiteren

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Bei diesem Ausführungsbeispiel wird neben dem in einem Extruder 72 plastifizierten Zusatzstoff (Z) auch die vorkonditionierte und getrocknete Luft (L) über eine Luft-Zuführungsleitung 74 mit einem Ventil 76 dem Spritzapparat 132 selbst zugeführt. Ein von dem Spritzapparat 90 abgegebener Spritznebel 134 weist neben dem Zusatzstoff Z auch die getrocknete Luft L auf. Somit ist bereits der Spritznebel 134 vorgetrocknet. Der Spritzapparat 132 dieses Ausführungsbeispiels kann mit oder ohne zusätzliche Lufttrocknung (Luftdüsen 46, vgl. Fig. 2 oder Fig. 5) eingesetzt werden. Fig. 8 zeigt in einer Ansicht entsprechend Fig. 2 eine Spritzeinheit 28 in einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung.

In der Spritzeinheit 28 wird das Halbzeug 34 über eine Umlenkwalze 36, über eine Spritzwalze 130, der eine erste Reihenanordnung von

Plasmaspritzapparaten 44 zugeordnet ist, eine von der Spritzwalze 130 entfernt angeordnete Umlenkwalze 36, von dieser über ein weitere Spritzwalze 130, der eine zweite Reihenanordnung von Plasmaspritzapparaten 44 zugeordnet ist, eine von der weiteren Spritzwalze 130 entfernt angeordnete Umlenkwalze 36, und schließlich über eine weitere Umlenkwalze 36 geführt. Die Lauf- bzw.

Umlenkrichtungen der Spritzwalzen 130 sind gegensinnig, sodass auf der einen (in der Figur oberen) Spritzwalze 130 eine erste Flachseite (Vorderseite) des Halbzeugs 34 außen liegt und auf der anderen (in der Figur unteren) Spritzwalze 130 eine zweite Flachseite (Rückseite) des Halbzeugs 34 außen liegt. Mittels der Plasmaspritzapparate 44 wird jeweils auf der Vorder- oder Rückseite des Halbzeugs 34 auf bereits beschriebene Weise eine Schicht eines Zusatzstoffes (Z) aufgebracht.

Die Spritzeinheit 28 ist in einem Gehäuse 140 so gekapselt, dass

Atmosphärenverluste weitgehend minimiert sind. An einer Wand des Gehäuses 140 ist ein Gebläse 142 angeordnet, das über eine Luftleitung 74 zugeführte Luft L (Luftstrom 78) in das Gehäuse 140 drückt. An einer anderen Wand des Gehäuses 140 ist ein weiteres Gebläse 144 angeordnet, welches verbrauchte Luft bzw. Abluft AL in eine Abluftleitung 146 und damit aus dem Gehäuse 140 hinaus abführt (Abluftstrom 148). Die Luftleitung 74 ist mit einer

Versorgungseinheit (hier nicht näher dargestellt) verbunden, wo Luft

vorkonditioniert bzw. getrocknet und erwärmt wird und als trockene Luft L bereitgestellt wird. In einer Abwandlung kann das Gebläse 142 Teil eines Klimageräts sein, welches herkömmliche Atmosphären- oder Raumluft konditioniert bzw. trocknet und erwärmt. Die in das Gehäuse 1 0 geführte Luft (L) überstreicht auch das Halbzeug 34, insbesondere in dem Bereich zwischen einem Plasmaspritzapparat 44 und der nächsten Umlenkwalze 130. Hierdurch wird eine wirksame Trocknung der durch den Plasmaspritzapparat 44

aufgebrachten Schicht (Z) erreicht. Zusätzlich wird das Halbzeug 34, das innerhalb des Gehäuses 140 insgesamt der trockenen Luft L ausgesetzt ist, bereits vor den Plasmaspritzapparaten 44 auf einen geeigneten

Verarbeitungszustand (Temperatur etc.) gebracht.

In einer nicht näher dargestellten bevorzugten Abwandlung wird das Halbzeug 34 zwischen einer Spritzwalze 130 und der darauf folgenden Umlenkwalze 36 durch geeignete Mittel gestützt. Das Stützmittel kann bevorzugt (aber nicht nur) auf derjenigen Seite des Halbzeugs, die zuletzt nicht beschichtet wurde, angeordnet. Ein geeignetes Stützmittel kann vorzugsweise, aber nicht nur, eine Gleitplatte, auf welcher das Halbzeug gleitet, eine Luftpolsterplatte, über welcher das Halbzeug auf einem Luftpolster schwebt, ein Endlosförderband, welches sich mit dem Halbzeug 34 mitbewegt und auf welchem das Halbzeug 34 ruht, sein. Befindet sich das Stützmittel zur Vermeidung einer Berührung der zuletzt aufgespritzten Schicht oberhalb des Halbzeugs 34, kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, welche das Halbzeug 34 beispielsweise durch Unterdruck, magnetische oder elektrostatische Anziehung oder dergleichen, an das

Stützmittel zieht. In einer bevorzugten Abwandlung können mehrere Spritzeinheiten 28 in einem gemeinsamen Gehäuse 140 untergebracht und mit trockener Luft versorgt werden.

Vorstehend wurde davon ausgegangen, dass zwei Elektrodenbänder 22-1 , 22-2 separat hergestellt und an einem anderen Ort (einer anderen Anlage)

zusammenlaminiert werden. In einer bevorzugten Abwandlung kann das Verfahren von der Bereitstellung des Trägerfolienbandes 14 bis zur Zusammenführung zweier Elektrodenbänder 22 zu einem Fertigband 44 kontinuierlich in einer Anlage, d.h., ohne

Aufhaspelung der Elektrodenbänder 22, durchgeführt werden. Es können beispielsweise zwei Anlagen 10 nach Fig. 1 und eine Anlage 100 nach Fig. 5 in einer einzigen Anlage zusammengefasst sein, wobei die Aufrollstation 24 der Anlage 10 in Fig. 1 sowie die Abrollstationen 102 in Fig. 5 entfallen. Je nach Verfahrensführung können auch die Nachbearbeitungsstrecke 20 der Anlage 10 in Fig. 1 und/oder die Vorbearbeitungsstrecken 104 in der Anlage in Fig. 5 oder einzelne Stationen darin entfallen oder in Zwischenbearbeitungsstrecken zusammengefasst werden.

Fig. 9 zeigt schematisch eine beispielhafte Anlage 150 zur kontinuierlichen Herstellung eines Fertigbandes 110 aus zwei Trägerfolienbändern 14-1 , 14-2 als eine weitere Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung.

Die Anlage 150 weist eine erste Abrollstation 12-1 , welche ein erstes

kontinuierlich auf einem Coil 12a aufgewickeltes Trägerfolienband 14-1 liefert, eine zweite Abrollstation 12-1 , welche ein zweites kontinuierlich auf einem Coil 102a aufgewickeltes Trägerfolienband 14-2 liefert, zwei

Vorbearbeitungsstrecken 16-1 , 16-2 zur Vorbearbeitung der Trägerfolienbänder 14-1 , 14-2, eine Beschichtungs- und Laminierstrecke 152 zum Beschichten und Laminieren der Trägerfolienbänder 14-1 , 14-2, eine Nachbearbeitungsstrecke 108 zur Nachbearbeitung des laminierten Bandes, und eine Aufrollstation 112 zum Aufrollen des Fertigbandes 110 auf einem Coil 112a auf.

Die Abrollstationen 12-1 , 12-2 und die Vorverarbeitungsstrecken 16-1 , 16-2 sind gleich oder ähnlich den entsprechenden Anlagenteilen der Anlage 10 aus Fig. 1 aufgebaut; die Nachbearbeitungsstrecke 108 und die Aufrollstation 112 entsprechen den gleichen Anlagenteilen der Anlage 100 aus Fig. 5, sodass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dazu gemachten Erläuterungen entsprechend Bezug genommen werden kann, soweit nachstehender

Beschreibung nichts Abweichendes oder Ergänzendes zu entnehmen ist.

Die Beschichtungs- und Lam inierstrecke 152 weist zwei Eingangsstationen 26- 1 , 26-2 zur Erfassung der aus den Vorbearbeitungsstrecken 16-1 , 16-2 kommenden Trägerfolienbänder 14-1 , 14-2 (ab dort als Halbzeuge 34-1 , 34-2 bezeichnet), mehrere Spritzeinheiten 28-1 1 , 28-12, 28-13, 28-14 zur

Beschichtung des ersten Halbzeuges 34-1 , mehrere Spritzeinheiten 28-21 , 28- 22, 28-23, 28-24 zur Beschichtung des zweiten Halbzeuges 34-2, zwei

Zwischenbearbeitungseinheiten 153-1 , 153-2 zur Zwischenbearbeitung der Halbzeuge 34-1 , 34-1 zwischen der vorletzten Spritzeinheit 28-13, 28-23 und der letzten Spritzeinheit 28-14, 28-24 jeder Seite, ein Druckwalzenpaar 118 zum Ausüben eines Drucks 120 auf die zu laminierenden Halbzeuge 34-1 , 34-2, eine Spritzeinheit 28-30 zur Beschichtung des Laminats, eine Ausgangseinheit 122, eine nicht näher dargestellte Versorgungseinheit und eine Heizeinrichtung 126 nebst einer Reihe nicht näher bezeichneter Umlenkwalzen auf.

Die Eingangsstationen 26-1 , 26-2 entsprechen der Eingangsstation 26 der Anlage 10 aus Fig. 1 , das Druckwalzenpaar 118, die Ausgangseinheit 122, die Versorgungseinheit und die Heizeinrichtung 126 entsprechen den jeweiligen Anlagenteilen der Laminierstrecke 106 der Anlage 100 aus Fig. 5, sodass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dort dazu gemachten Erläuterungen entsprechend Bezug genommen werden kann, soweit nachstehender

Beschreibung nichts Abweichendes oder Ergänzendes zu entnehmen ist.

Ohne Beschränkung der Allgemeinheit sind das erste und das zweite

Trägerfolienband 14-1 , 14-2 jeweils eine Polyimidfolie (geprimert), wobei das erste Trägerfolienband 14-1 dem Aufbau einer Kathodenseite und das zweite Trägerfolienband 14-1 dem Aufbau einer Anodenseite des Fertigbandes 110 dient. Innerhalb der Beschichtungs- und Laminierstrecke 152 werden das

Kathodenband 22-1 und das Anodenband 22-2 über die Eingangsstationen 26-

1 , 26-2 zunächst zu den Spritzeinheiten 28-1 1 , 28-14 bzw. 28-21 28-24 geführt.

Bei der vorliegenden Ausführungsvariante dienen die in der Abfolge ersten Spritzeinheiten 28-1 1 , 28-21 jeder Seite jeweils der beidseitigen Beschichtung der Halbzeuge 34-1 , 34-2 mit einem Leitfähigkeitsadditiv wie etwa Kohlenstoff- Nanotubes sowie einem Haftvermittler. Der Haftvermittler dient im Wesentlichen der Benetzung der Trägerfolie und der Anhaftung der Additivpartikel; er kann sich bei der nachfolgenden Trocknung teilweise verflüchtigen. Die Additivpartikel weisen eine größte Länge auf, die größer als eine Höhe des Haftvermittlers nach der Trocknung ist. Somit ragen die Additivpartikel nach Fertigstellung der Schicht in verschiedenen Raumrichtungen aus der Haftvermittlerschicht hervor.

Die in der Abfolge zweiten Spritzeinheiten 28-12, 28-22 jeder Seite dienen jeweils der beidseitigen Beschichtung der Halbzeuge 34-1 , 34-2 mit einem Leitermaterial (enthaltend Kupfer für die Anodenseite bzw. Aluminium für die Kathodenseite), und die dritten Spritzeinheiten 28-13, 28-23 jeder Seite dienen jeweils der beidseitigen Beschichtung der Halbzeuge 34-1 , 34-2 mit einem elektrochemisch aktiven Elektrodenmaterial (Kathoden- bzw. Anodenmaterial). Die Länge der Additivpartikel ist so bemessen, dass sie noch durch die

Leiterschicht hindurch in die Elektrodenschicht ragen, aber wenigstens im Wesentlichen nicht darüber hinaus. Die Additivpartikel dienen der Verzahnung und damit der Verbesserung einer elektrischen Verbindung zwischen der Leiterschicht (Kollektorschicht) und jeweiligen Elektrodenschicht.

In bevorzugten Abwandlungen werden andere Leitfähigkeitsadditive verwendet wie etwa Nano-Sl, Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Ruß, bestimmte ionische Flüssigkeiten etc. Besonders bevorzugt weisen die Leitfähigkeitsadditive dreidimensionale Strukturen wie etwa Nanotubes auf, die sich wenigstens teilweise in einer Richtung orthogonal oder schräg zu einer Ebene der

Trägerfolienbänder 14-1 , 14-2 erstrecken.

In weiteren bevorzugten Abwandlungen wird das Leitfähigkeitsadditiv als

Gemisch mit dem Leitermaterial und/oder dem Elektrodenmaterial gespritzt.

Nach den ersten drei Spritzeinheiten jeder Seite werden die Halbzeuge 34-1 , 34-2 jeweils einer Zwischenbearbeitungseinheit 153-1 , 153-2 zugeführt. Die Zwischenbearbeitungseinheiten 153-1 , 153-2 weisen beispielsweise, aber nicht nur, eine Abrasiveinrichtung 153a zur Entfernung überstehender Additivpartikel und eine Kalanderanordnung 153b zur Verdichtung der bislang aufgetragenen Schichten aufweisen, wie in der Figur für die Zwischenbearbeitungseinheit 153-1 dargestellt. Von den Zwischenbearbeitungseinheiten 153-1 , 153-2 aus werden die

Halbzeuge 34-1 , 34-2 jeweils den vierten Spritzeinheiten 28-14, 28-24 zugeführt. Diese Spritzeinheiten 28-14, 28-24 dienen der einseitigen Beschichtung der Halbzeuge 34-1 , 34-2 mit einem Separatormaterial. Danach werden die

Halbzeuge 34-1 , 34-1 mit zueinander weisenden Separatorschichten dem Druckwalzenpaar 1 18 zugeführt, wo die Separatorschichten unter

Druckeinwirkung (Pfeile 120) und unterstützt durch die Heizeinrichtung 126 aufeinandergepresst werden und sich miteinander verbinden.

Nach der Verbindung (Laminierung) der beiden Halbzeuge 34-1 , 34-2 wird das Laminat der letzten Spritzeinheit 28-30 zugeführt, wo das Laminat, das an den Außenseiten noch freie Elektrodenschichten aufweist, beidseitig mit einem Separatormaterial beschichtet wird. In der anschließenden Ausgangseinheit 122 wird das beschichtete Laminat noch einmal kalandriert (Kalanderanordnung 154).

Die Nachbearbeitungsstrecke 108 dieser Anlage 150 weist eine

Kühlwalzenanordnung 156 und eine Speicherwalzenanordnung 158 auf. Das Fertigband 1 10 wird schließlich in der Aufrolleinheit 1 12 auf einem Coil 1 12a aufgerollt.

Fig. 10 ist eine schematische Darstellung einer Bearbeitungsstrecke 160 für ein Halbzeug 34, die beispielsweise, aber nicht nur, anstelle oder als Teil einer der Ausgangsstationen oder Nachbearbeitungsstrecken der vorstehend

beschriebenen Anlagen verwendet werden kann.

Die Bearbeitungsstrecke 160 dient der Bearbeitung eines bereits beschichteten Halbzeugs 34, das eine Leiter- bzw. Kollektorschicht 2, eine Elektrodenschicht 4 (gestrichelt) und eine Separatorschicht 6 aufweist. Die Leiterschicht 2 liegt als Ableitbereich 84 an einem lateralen Rand des Halbzeugs 34 frei und wird im übrigen Bereich von der Separatorschicht 6 bedeckt, ebenso wie die

dazwischen angeordnete Elektrodenschicht 4, die weniger breit als die

Separatorschicht 6 ist (vgl. gestrichelte Linie in Fig. 10).

Die Bearbeitungsstrecke 160 weist eine Speichereinheit 162, eine Stanzeinheit 164 und eine Antriebseinheit 166 auf. Die Speichereinheit 162 weist wenigstens eine Speicherwalze sowie entsprechende Umlenkwalzen (nicht näher dargestellt) auf. Die Antriebseinheit 166 hält das Halbzeug 34 gestrafft. Die

Stanzeinheit 164 weist ein Stanzwerk (nicht näher dargestellt) auf, welches aus dem Ableitbereich 84 rechteckige Ausnehmungen 168 ausstanzt. Die

Ausnehmungen 168 umfassen die gesamte Breite des Ableitbereichs 84 und reichen in die Separatorschicht 6 hinein, aber nicht bis zu der Elektrodenschicht 4. Der zwischen den Ausnehmungen 168 verbleibende Bereich wird als

Ableitfahnen 169 des Elektrodenaufbaus (Elektrodenbandes 22) bezeichnet. Die Stanzungen erfolgen mit einer Taktlänge I (nachstehend auch als Teilungsmaß I bezeichnet), wobei eine Länge Ii der Ausnehmungen 168 (auch als Stanzmaß bezeichnet) größer ist als eine Länge l 2 der verbleibenden Ableitfahnen 169 (nachstehend auch als Kontaktbreite l 2 bezeichnet) zuzüglich eines

angemessenen Sicherheitszuschlages. Das die Bearbeitungsstrecke 160 verlassende Elektrodenband 22 kann wie in der in Fig. 1 gezeigten Anlage 10 auf einem Coil aufgewickelt oder kontinuierlich weiterverarbeitet werden. Fig. 11 zeigt in einer räumlichen Ansicht schematisch Verarbeitungsschritte zur Weiterverarbeitung zweier Elektrodenbänder 22, die gemäß der Darstellung in Fig. 10 hergestellt wurden.

Gemäß der Darstellung in Fig. 11 wird ein erstes Elektrodenband 22-1 von der in der Figur linken Seite aus zugeführt und wird ein zweites Elektrodenband 22-2 von der in der Figur rechten Seite aus zugeführt (Pfeilrichtungen 170-1 , 170-2 symbolisieren auch entsprechende Fördereinrichtungen). Ohne Beschränkung der Allgemeinheit sei das erste Elektrodenband 22-1 ein Kathodenband und sei das zweite Elektrodenband 22-2 ein Anodenband.

Von jedem Elektrodenband 22-1 , 22-2 wird jeweils ein Stück einer Länge I abgetrennt, wobei die Länge I der Taktlänge bzw. dem Teilungsmaß I in Fig. 10 entspricht. Die Trennung erfolgt zwischen zwei Ableitfahnen 169-1 bzw. 169-2, möglichst dicht an einer entgegen der Vorschubrichtung 170-1 bzw. 170-2 nächsten Ableitfahne (gestrichelte Trennlinien 172-1 , 172-2 in Fig. 1 1

symbolisieren auch entsprechende Trenneinrichtungen). Durch die Trennung entstehen Bandabschnitte 174-1 , 174-2 einer Länge, die dem Teilungsmaß I entspricht. Die Lage der Trennlinien 172-1 , 172-2 ist so bestimmt, dass jeder abgetrennte Bandabschnitt 174-1 , 174-2 eine vollständige (d.h., ungetrennte) Ableitfahne 169-1 , 169-2 aufweist und die Ableitfahne 169-1 , 169-2 vollständig auf einer Seite einer die Länge (das Teilungsmaß) I des Bandabschnittes 174-1 , 174-2 halbierenden Mittellinie 175-1 , 175-2 zu liegen kommt.

Die von den Elektrodenbändern 22-1 , 22-2 abgetrennten Bandabschnitte 174-1 , 174-2 werden abwechselnd zu einem Stapelplatz gefördert (Pfeilrichtungen 176- 1 , 176-2 symbolisieren auch entsprechende Fördereinrichtungen) und aufeinander abgelegt, sodass sie einen Stapel 178 bilden (eine Pfeilrichtung 180 symbolisiert auch eine entsprechende Stapeleinrichtung). Durch die

abwechselnde Ablage kommt jeweils eine Ableitfahne 22-1 eines ersten

Bandabschnitts 174-1 über einer von einer Ableitfahne 22-2 freien Hälfte eines in Stapelrichtung nächsten oder vorherigen Bandabschnitts 174-2 zu liegen und umgekehrt. So liegen jeweils Ableitfahnen 22-1 der ersten Bandabschnitte 174-1 einander in Stapelrichtung gegenüber und liegen jeweils Ableitfahnen 22-2 der zweiten Bandabschnitte 174-2 in dem Stapel 178 einander in Stapelrichtung gegenüber. Obschon in der Figur nicht näher dargestellt, werden Stapel 178 mit einer vorbestimmten Anzahl von Bandabschnitten 174-1 , 174-2 darin

zusammengefasst, um weiter zu einer Batterie bzw. Batteriezelle verarbeitet zu werden. Die Anzahl von Bandabschnitten 174-1 , 174-2 eines Stapels 178 wird durch die gewünschte Kapazität der Batterie bzw. Zelle bestimmt.

Fig. 12 zeigt schematisch eine beispielhafte Anlage 200 zur kontinuierlichen Herstellung eines Fertigbandes 212 aus drei Trägerfolienbändern 14-1 , 14-2, 14-3 als eine weitere Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung. Gemäß der Darstellung in Fig. 12 werden die Trägerfolienbänder 14-1 , 14-2, 14- 3 von Coils 202-1. 202-2, 202-3 und jeweils einer Vorbearbeitungsstrecke 204-1 , 204-2, 204-3 zugeführt. Das erste Trägerfolienband 14-1 weist Aluminium bzw. eine Aluminiumlegierung auf bzw. ist daraus hergestellt. Das zweite

Trägerfolienband 14-2 weist Kupfer bzw. eine Kupferlegierung auf bzw. ist daraus hergestellt. Das dritte Trägerfolienband 14-3 weist PET

(Polyethylenterephthalat) auf bzw. ist daraus hergestellt. Kupfer und Aluminium sind gute elektrische Leiter und sind als Kollektormaterialien geeignet. Die Trägerfolienbänder 14-1 , 14-2 können daher auch als Kollektorbänder

(Kathodenkollektorband 14-1 , Anodenkollektorband 14-2) bezeichnet werden.

Nach der Vorbearbeitung wird das Kathodenkollektorband 14-1 in zwei aufeinander folgenden Spritzstationen 28-1 1 , 28-12 nacheinander einseitig mit Kohlenstoff-Nanotubes (NanoC) und einem Kathodenmaterial (Kath.) wie vorstehend beschrieben beschichtet. Gleichermaßen wird das

Anodenkollektorband 14-2 in zwei aufeinander folgenden Spritzstationen 28-21 , 28-22 nacheinander einseitig mit Kohlenstoff-Nanotubes (NanoC) und einem Anodenmaterial (An.) wie vorstehend beschrieben beschichtet. Die

resultierenden Halbzeuge 34-1 , 34-2 können somit auch als Elektrodenbänder (Kathodenband 34-1 , Anodenband 34-2) bezeichnet werden. Die Kohlenstoff- Nanotubes dienen als Leitfähigkeitsadditiv; sie ragen in die jeweiligen

Elektrodenschichten, die durch die Spritzstationen 28-12, 28-22 aufgebracht werden, und sind in dieser Ausführungsvariante nicht länger als die Dicke der Elektrodenschichten.

Das dritte Trägerfolienband 14-3 wird nach Vorbearbeitung in einer Spritzstation 28-30 beidseitig mit Zirkonoxid (ZrO) beschichtet, wobei die Teilchengröße bevorzugt nicht mehr als 100 nm beträgt. Das PET des dritten

Trägerfolienbandes 14-3 ist ein organisches Trägermaterial, welches ein schlechter Elektronenleiter (also ein Isolator) ist. Es ist so verarbeitet, dass das Material des dritten Trägerfolienbandes 14-3 wenigstens teilweise

stoffdurchlässig ist, insbesondere für Li-Ionen. Bevorzugt ist es als nicht verwebtes Vlies verarbeitet. ZrO ist ein anorganisches Material, welches in einem für Hochleistungsbatterien typischen bzw. bevorzugten Temperatur- Arbeitsbereich von -40°C bis 200°C ein guter lonenleiter ist. Diese

Materialkombination eignet sich gut als Separatormaterial für galvanische Zellen, insbesondere Lithium-Ionen-Zellen. Somit kann das resultierende Halbzeug 34-3 nach Beschichtung auch als Separatorband bezeichnet werden. (Man beachte, dass ZrO für Zirkonoxid hier als Abkürzung, nicht notwendig als Summenformel verwendet wird.)

Nach der Beschichtung werden die Halbzeuge 34-1 , 34-2, 34-3, soweit erforderlich, über Umlenkwalzen 206 geführt und mittels Druckwalzen 208 aufeinander laminiert, wobei das Separatorband 34-3 zwischen dem

Anodenband 34-1 und dem Kathodenband 34-2 angeordnet ist und die Elektrodenschichten der Elektrodenbänder 34-1 , 34-2 dem Separatorband 34-3 zugewandt sind. Das Laminat wird daraufhin in einer Spritzstation 28-40 beidseitig mit einem Isolatormaterial (Iso.) beschichtet und nach Durchlaufen einer Nachbearbeitungsstrecke 210 als Fertigband 212 auf einem Coil 214 aufgerollt.

Weitere Anlagenteile, Versorgungselemente und sonstige Einzelheiten, insbesondere, aber nicht nur, wie sie im Zusammenhang mit anderen

Ausführungsvarianten beschrieben wurden, sind in der Anlage 200 dieser Ausführungsvariante nach Bedarf hinzuzufügen und entsprechend zu verwenden, und zugehörige Erläuterung sind entsprechend anwendbar, soweit vorstehender Beschreibung nichts Abweichendes oder Ergänzendes zu entnehmen ist. Obschon in der Figur nicht näher dargestellt, können eventuell über die Elektrodenschichten hinausragenden Additivpartikel vor der weiteren Verarbeitung der Halbzeuge 34-1 , 34-2 abrasiv gekürzt werden.

Das Fertigband 212 dieser Ausführungsvariante weist einen Aufbau in

Schichtungsrichtung derart auf, dass Kollektorschichten unterschiedlicher Polung außen liegen (weshalb diese nach außen auch mit einer Isolierung versehen sind). Wenn das Fertigband 212 zu einer galvanischen Zelle weiterverarbeitet wird, können jeweils zwei Fertigbänder 212 mit

entgegengesetzter Pollage verwendet werden (sodass Kollektorbereiche gleicher Polung einander jeweils gegenüberliegen); auf diese Weise können kapazitive Effekte zwischen Kollektorschichten vermindert werden.

Die Kollektorbänder 14-1 , 14-2 werden jeweils so beschichtet, dass ein Rand als Kontaktbereich bzw. Ableitbereich frei bleibt. Das PET-Band 14-3 wird auf ganzer Breite beschichtet und ist geringfügig breiter als die Elektrodenschichten auf den Elektrodenbändern 34-1 , 34-2, aber schmäler als die Kollektorbänder 14-1 , 14-2. Bei der Laminierung ragen die Kontaktbereiche der

Elektrodenbänder 34-1 , 34-2 zu gegenüberliegenden Seiten über die Ränder des Separatorbandes 34-3 hinaus. ln einer bevorzugten, nicht näher dargestellten Abwandlung werden die

Elektrodenbänder 34-1 , 34-2 auch auf der Außenseite mit einem

entsprechenden Schichtaufbau (NanoC, An. bzw. Kath.) sowie einer weiteren Separatorschicht beschichtet. Diese Außenbeschichtung kann nach der Laminierung an dem Laminat oder vor der Laminierung erfolgen. Die

Beschichtung mit der Isolatorschicht (Iso.) kann bei dieser Abwandlung entfallen. Der Elektrodenaufbau des resultierenden Fertigbandes entspricht dem in Fig. 4G gezeigten Schichtaufbau, doch mit dem Unterschied, dass die mittlere Separatorschicht durch das Separatorband 34-3 gebildet wird. Ein Fertigband mit einem solchen Elektrodenaufbau kann unmittelbar gewickelt werden, ohne dass eine Isolierschicht oder ein entsprechendes Fertigband spiegelbildlicher Schichtung erforderlich wären. In einer weiter bevorzugten, nicht näher dargestellten Abwandlung werden die Kontaktbereiche der Elektrodenbänder 34-1 , 34-2 vor der Laminierung wie in Fig. 10 gezeigt (und in dem Zusammenhang erläutert) ausgestanzt und die Elektrodenbänder 34-1 , 34-2 so auf das Separatorband 34-3 laminiert, dass die Kontaktbereiche zur gleichen Seite abragen und die Ableitfahnen (169 in Fig. 10) der Elektrodenbänder 34-1 , 34-2 auf Lücke versetzt angeordnet sind.

Fig. 13A zeigt einen Abschnitt eines Elektrodenbandes 220 in einer bevorzugten Ausführungsalternative der Erfindung in einer Draufsicht, und Fig. 13B zeigt das Elektrodenband 220 dieser Ausführungsalternative in einer Querschnittsansicht entlang einer starken strichpunktierten Linie in Fig. 13A in Blickrichtung eines zugehörigen Pfeils.

Das Elektrodenband 220 dieser Ausführungsalternative weist einen Aufbau ähnlich dem in Fig. 4E dargestellten auf. Mit anderen Worten, auf einem

Trägerfolienband 14 sind beidseitig in nachstehender Reihenfolge eine

Leiterschicht 2, eine Elektrodenschicht 4 und eine Separatorschicht 6

aufgebracht/ Anders als in Fig. 4E liegt die Leiterschicht 2 an beiden Rändern (in Breitenrichtung) des Elektrodenbandes 220 frei; es sind somit je zwei randseitige Kontaktbereiche 84 auf Vorder- und Rückseite des

Elektrodenbandes 220 vorgesehen. In der Mitte des Elektrodenbandes 220 in Breitenrichtung gesehen ist der Schichtaufbau jeweils durch einen Graben (Längsgraben) 222 unterbrochen. Der Graben 222 reicht bis auf das

Trägerfolienband 14.

Auf diese Weise können in Querrichtung abgegrenzte Segmente geschaffen werden, die beispielsweise in einer fertigen Zelle separat ansprechbar bzw. ansteuerbar sind. Die Segmentierung in Querrichtung kann beispielsweise, aber nicht nur, dadurch verwirklicht werden, dass zwischen einzelnen

Spritzapparaten, die über die Breite des Halbzeugs (34) verteilt angeordnet sind, Blenden angeordnet sind, die einen ausgewählten Bereich des Halbzeugs abschirmen, sodass abgegrenzte Spritzzonen definiert sind.

In einer bevorzugten, nicht näher dargestellten Abwandlung ist die Leiterschicht 2 in Breitenrichtung durchgehend ausgeführt und reicht der Graben 222 nur bis zur Leiterschicht 2. Bei dieser Abwandlung ist zwar eine separate Ansteuerung der beiden Segmente nicht möglich. Es ist jedoch denkbar, dass bei einer Verschlechterung des einen Segments, beispielsweise (aber nicht nur) aufgrund Überhitzung oder sonstiger Überlastung, das andere Segment noch weiter arbeiten kann.

In einer weiteren bevorzugten Abwandlung sind die Leiterschicht 2 und/oder wenigstens die Elektrodenschicht 4 in Breitenrichtung unterbrochen, während die Separatorschicht 6 in Breitenrichtung durchgehend ausgebildet ist. Bei dieser Abwandlung bildet die Separatorschicht 6 eine durchgehende Oberfläche, während die Segmentierung unter der Oberfläche verwirklicht und wirksam ist. Fig. 14A zeigt einen Abschnitt eines Elektrodenbandes 230 in einer bevorzugten Abwandlung der Ausführungsalternative von Fig. 13 in einer Draufsicht, Fig. 14B zeigt das Elektrodenband 230 dieser Ausführungsalternative in einer Querschnittsansicht, und Fig. 14C zeigt das Elektrodenband 230 dieser

Ausführungsalternative in einer Querschnittsansicht nach einem weiteren Verfahrensschritt. Bei dieser Abwandlung entspricht der Schichtaufbau (Leiterschicht 2,

Elektrodenschicht 4) auf einer Seite des Grabens 232 einer Anodenseite, auf der anderen Seite des Grabens 232 einer Kathodenseite einer galvanischen Zelle, wie in Fig. 14B gezeigt. Nach Ausbildung des Schichtaufbaus werden Kontaktbereiche auf jeder Seite des Grabens 232 analog zu der Darstellung in Fig. 10 ausgestanzt, wobei die verbleibenden Ableitfahnen 96 in Längsrichtung auf Lücke versetzt ausgebildet werden.

Anschließend wird das Elektrodenband 230 entlang dem Graben 232 gefalzt und die beiden Hälften aufeinander geklappt (gekrümmte Pfeile in Fig. 14B) und durch Druck, Wärme, Bindemittel oder dergleichen miteinander verbunden, wie in Fig. 14C gezeigt. Auf diese Weise wird ein vollständiger

Elektrodenschichtaufbau (Fertigband 238, Fig. 14C) einer galvanischen Zelle mit zur Kontaktierung vorbereiteten Ableitfahnen in einem kontinuierlichen

Verfahren und auf einem einzigen Substrat (Trägerfolienband) 14 hergestellt. Insbesondere, aber nicht nur, kann die Anordnung der Stanzungen so erheblich vereinfacht werden, da eine Synchronisierung unterschiedlicher Bänder bzw. Halbzeuge bei Laminierung und/oder Stanzung entfällt.

Fig. 15 zeigt einen Abschnitt eines Fertigbandes 240 in einer weiteren

bevorzugten Ausführungsalternative in einer Draufsicht. Der Schichtaufbau des Fertigbandes 240 entspricht - ohne Beschränkung der Allgemeinheit - demjenigen des Fertigbandes 22 in Fig. 4E. Im Unterschied dazu erstrecken sich durch den Schichtaufbau Quergräben 242 über die Breite des Fertigbandes 240. Auf diese Weise wird eine Segmentierung des Fertigbandes 240 in

Längsrichtung verwirklicht, um Segmente 244 einer Länge s auszubilden. Die Segmente 244 können beispielsweise in einer fertigen galvanischen Zelle gesondert angesteuert werden, es können bei Ausfall eines Segments 244 die anderen Segmente 244 weiter arbeiten, und/oder die Quergräben 242 können als Marker zur Orientierung bzw. Synchronisierung bei nachfolgenden

Verfahrensschritte wie Stanzung, Schnitt, Laminierung und/oder dergleichen dienen.

Eine Segmentierung in Längsrichtung kann beispielsweise, aber nicht nur, dadurch verwirklicht werden, dass der Auftrag durch die Spritzapparate getaktet unterbrochen wird, sodass unbeschichtete Zonen (Gräben als Trennbereiche der Segmente) verbleiben, und/oder dadurch, dass die Zuführ- bzw.

Vorschubgeschwindigkeit des Halbzeugs in einem vorbestimmten Takt kurzzeitig erhöht wird, sodass Zonen entstehen, in denen der Spritzauftrag dünner ist, und/oder dadurch, dass in zeitlicher Taktung eine Maske zwischen die Spritzapparate und das Halbzeug geschoben wird, welches den

Spritzauftrag jeweils kurzzeitig unterbricht.

In einer nicht näher dargestellten Abwandlung wechselt der Schichtaufbau des Elektrodenbandes 240 von Segment 244 zu Segment 244 zwischen einem Anodenaufbau und einem Kathodenaufbau, sind an beiden Rändern des Elektrodenbandes 240 Kontaktbereiche 84 ausgebildet und wird abwechselnd der Kontaktbereich 84 des einen Segment 244 oder des anderen Segment 244 ausgestanzt. Zur weiteren Verarbeitung können die Segmente 244 dieser Abwandlung im Zick-Zack entlang den Quergräben 242 gefalzt (Leporello- oder Ziehharmonikafaltung) und jeweils durch Druck, Wärme, Bindemittel oder dergleichen miteinander verbunden. Durch die Anzahl der auf diese Weise verbundenen Segmente 244 kann die Kapazität eines solchen Aufbaus festgelegt werden. Der in Vorschubrichtung abwechselnde Schichtaufbau kann beispielsweise, aber nicht nur, durch getaktetes Ansteuern mehrerer

hintereinander angeordneter Reihenanordnungen von Spritzapparaten verwirklicht werden. Fig. 16 zeigt einen Abschnitt eines Elektrodenbandes 250 als eine bevorzugte Abwandlung der in Fig. 15 gezeigten Ausführungsalternative in einer Draufsicht, und Fig. 17 veranschaulicht eine Wirkung dieser Anordnung. Gemäß der Darstellung in Fig. 16 werden in dem Elektrodenband 250 Segmente 254 konstanter Länge s durch Quergräben 252 ausgebildet. Bei der

vorliegenden Abwandlung ändert sich das Maß eines Zwischenraumes ti, t 2 , t, (Länge der Quergräben 252) zwischen Segmenten 254 mit fortschreitendem Vorschub x.

Fig. 17 zeigt eine bevorzugte Anwendung der in Fig. 16 gezeigten Konfiguration.

Gemäß der Darstellung in Fig. 17 sind zwei Elektrodenbänder 250-1 , 250-2 auf einem flachen Wickelkern 256 aufgewickelt, um den aktiven Teil einer galvanischen Zelle auszubilden. Die Elektrodenbänder 250-1 , 250-2 können zu einem Fertigband verbunden sein. Der Einfachheit halber wurde in der Figur auf die detaillierte Darstellung des Schichtaufbaus verzichtet; er ist auf der

Kathodenseite mit 8-1 und auf der Anodenseite mit 8-2 bezeichnet; nur die zugehörigen Trägerfolienbänder sind schraffiert. Gemäß der Darstellung in Fig. 17 sind die beschichteten Segmente 254 entlang Flachseiten des Wickelkerns 256 angeordnet, während die unbeschichteten Quergräben Umkehrabschnitte an den (gerundeten) Kanten des Wickelkerns 256 ausbilden. Die

Umkehrabschnitte eines solcherart hergestellten Wickels können beispielsweise an Trennlinien 258 abgetrennt werden, um einen quaderförmigen Folienstapel zu erhalten. (Eine Abtrennung an Trennlinien 258 ist vorteilhaft, falls die

Trägerfolienbänder der Elektrodenbänder 250-1 , 250-2 ein Kollektormaterial aufweisen, da sich diese sonst im Bereich der Umkehrabschnitte berühren und kontaktieren würden. Sind die Trägerfolienbänder dagegen nichtleitend, können die Umkehrabschnitte auch verbleiben.)

In einer bevorzugten Abwandlung kann eine ähnliche Wirkung wie in Fig. 17 gezeigt auch erzielt werden, wenn die Quergräben jeweils gleiche Längen t aufweisen, indem das Fertigband oder Elektrodenband während des Wickeins an den Quergräben entsprechend einer wachsender Dicke des Wickels gedehnt werden. Die Dehnung kann beispielsweise, aber nicht nur, durch Erwärmung unterstützt werden.

In einer weiteren bevorzugten Abwandlung kann eine Dehnung des

Fertigbandes an den Umkehrabschnitten bei Wicklung auf einem flachen Wickelkern auch ohne Quergräben durchgeführt werden. Obschon die vorliegende Erfindung vorstehend unter Bezugnahme auf konkrete Ausführungsvarianten in ihren wesentlichen Merkmalen beschrieben wurde, versteht sich, dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, sondern durch die Patentansprüche definiert ist und in dem durch die Patentansprüche

vorgegebenen Umfang und Bereich abgewandelt und erweitert werden kann, beispielsweise, aber nicht ausschließlich, wie es nachstehend angedeutet ist.

Wie bereits erwähnt, können mehrere Spritzeinheiten 28 in einem einzigen Gehäuse zusammengefasst werden. In weiteren bevorzugten Abwandlungen können Spritzeinheiten 28 nach Vorder- und Rückseite des Bandes geteilt werden und/oder zunächst mehrere oder alle Schichten der Vorderseite des Halbzeuges 34 nacheinander aufgebracht und anschließend mehrere oder alle Schichten der Rückseite des Halbzeuges 34 nacheinander aufgebracht werden.

Die Zusammenfassung der Versorgungseinrichtungen in Versorgungseinheiten innerhalb der Beschichtungs- bzw. Laminierstrecken dient der

Veranschaulichung. In bevorzugten Abwandlungen erfolgt die Versorgung der Anlagenteile, Apparate und Bauelemente in unterschiedlichen Graden der Zentralisierung oder Dezentralisierung. In bevorzugten Abwandlungen kann ein Kalandrieren des Halbzeugs nach jedem Spritzschritt erfolgen oder an ausgewählten Stellen im Verfahrensablauf vorgesehen sein. Es können Zwischenkühlungen oder Zwischenerwärmungen der Folien vorgesehen sein. Die Spritzwalzen (Nasswalzen) können gekühlt oder beheizt sein.

In weiteren bevorzugten Abwandlungen, können zuerst einige oder alle

Schichten auf einer der Vorder- oder Rückseite des Trägerfolienbandes aufgebracht werden, wobei alle oder nur ausgewählte Schichten unmittelbar nach dem Aufbringen getrocknet werden, und danach einige oder alle Schichten auf der anderen der Vorder- und Rückseite aufgebracht werden, wobei ebenfalls alle oder nur ausgewählte Schichten unmittelbar nach dem Aufbringen getrocknet werden. In bevorzugten Weiterbildungen wird zwischen

ausgewählten Spritzschritten jeweils ein Zwischenkalandrieren des Halbzeugs vorgenommen.

In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung kann ein Wickelkern, auf welchem ein Elektrodenband bzw. Fertigband aufgewickelt wird, um einen aktiven Teil einer galvanischen Zelle auszubilden, aus einem guten Wärmeleiter hergestellt sein.

Die vorliegende Erfindung wurde vorstehend anhand der

Plasmaspritztechnologie erläutert. In bevorzugten Abwandlungen ist die

Erfindung auch für andere thermische Spritz- oder Abscheideverfahren anwendbar.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen, vorzugsweise in Schichtungsrichtung symmetrischen Elektrodenaufbaus, insbesondere für eine galvanische Zelle, weist vorteilhaft einen Schritt eines Ausbildens wenigstens zweier Schichten des Elektrodenaufbaus aufeinander durch thermisches Spritzen oder Abscheiden auf. Die Erfindung richtet sich auch auf einen mittels des beschriebenen Verfahrens hergestellten Elektrodenaufbau, auf eine galvanische Zelle mit einem solchen Elektrodenaufbau, und auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Vorstehend beschriebene

Plasma- oder sonstige Spritzapparate, Reihen- oder sonstige Anordnungen davon, sowie alle Anlagenteile und Vorrichtungen, die solche enthalten, wie etwa Beschichtungs- und Laminierstrecken oder dergleichen, können als Anordnungen zum thermischen Spritzen oder Abscheiden im Sinne der

Erfindung verstanden werden. Angegebene Zusatzstoffe können als Spritzgut im Sinne der Erfindung verstanden werden. Trägerfolienbänder, Zwischenprodukte und Halbzeuge können als Trägersubstrat im Sinne der Erfindung verstanden werden. Elektrodenbänder, Fertigbänder, Folienstapel oder Zwischenprodukte können als Elektrodenaufbau im Sinne der Erfindung verstanden werden. Coils können als Rollen im Sinne der Erfindung verstanden werden. Gräben (Längs- und Quergräben) können als Trennbereiche im Sinne der Erfindung verstanden werden.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können multifunktionale

Keramikschichten oder Elektroden aller Art für ionische Batterien mittels thermischem Spritzen hergestellt werden. Dabei können diese keramischen Schichten wie etwa Separion auf die Elektroden beziehungsweise separat als Separator abgeschieden werden, etwa in einer Multilayer- oder

Sandwichanordnung. In Anordnung mehrerer parallel oder unmittelbar folgender Spritzeinrichtungen zum Aufbau der Elektroden ergeben sich multifunktionale Charaktere dieser Verbindungen wie zum Beispiel hohe chemische Stabilität, Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit.

Für elektrochemische Elemente können spezifische elektrische Eigenschaften gezielt eingestellt werden, auch Isolations- und Leitfähigkeit. Das Verfahren nutzt vorteilhaft aus, dass die Materialien in eingeschmolzenem oder im teigigen Zustand, durch Pastenextrusion hergestellt oder mittels ionischen Liquids teigig gemacht werden.

Auf vorhandene Substrate wie Kollektor-Folienmaterial oder Polyimidfolien als Substratsträger, werden Schichten aufgebracht. Dabei erfolgt vorzugsweise eine mindeste thermische Beeinflussung der Materialien selbst. Schichtdicken liegen im Bereich von 10 bis 150 μπι. Das bevorzugte Verfahren wird gemäß einer besonderen Ausführung als Plasmaspritzen an Luft derart ausgeführt, dass aus einem trockenen Raum vorkonditionierte oder getrocknete Luft für dieses Plasmaspritzverfahren entnommen wird. So werden Feuchtebereiche erreicht, die im Bereich eines absoluten Taupunkts von -60 bis -100 liegen. Dadurch kann auch vermieden werden, dass Mikroeinschlüsse in den Materialien entstehen oder

Feuchtespuren zwischen Schichten gebildet werden bzw. verbleiben. Beim Beschichten in Systemen, geführt für einen niedrigen Taupunkt, kann in einer bevorzugten Ausführungsvariante eine besondere inerte Atmosphäre hergestellt werden, die gegebenenfalls durch Unterdruck unterstützt werden kann. Die dichten Schichten und die Haftfestigkeit können in dem Verfahren nach Material entschärft eingestellt oder gemäß der

Energiespeichercharakteristik ebenso eingestellt werden.

Wenn nach einer bevorzugten Ausführungsvariante des Verfahren trockene, erhitzte Luft benutzt wird, um auch den Sprühstrahl bzw. Spritzstrahl zu erzeugen, wird auch keine reine Wärmequelle benötigt, um das Areal thermisch spritzfähig zu machen.

In bevorzugten Ausführungsvarianten werden besondere Leitfähigkeitsadditive in eigenen Spritzstufen oder gemeinsam mit andere Zusatzstoffen hinzugefügt. Es handelt sich dabei um Leitfähigkeitsadditive wie Nano-Si oder MgO, ihres Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Ruß, Nanotubes oder ionische Flüssigkeiten. Diese können auch zur Aufnahme weiteren Wassers dienen, zur Stabilität der Schicht beitragen, die ionische Leitfähigkeitskomponente Lithium-Ion enthalten oder die spätere Interpretation von ionischen elektrochemischen Systemen befördern oder ermöglichen. Das Verfahren wird bevorzugt zur beidseitigen Beschichtung verwendet, es ist aber in einer weiteren bevorzugten Abwandlung auch zur einseitigen Beschichtung anwendbar. Das Thema wird über Platten rollen oder dergleichen geführt, wobei einer bevorzugten Anordnung in der Fläche im Sinne von Trocknen bevorzugt wird.

Nach einer bevorzugten Ausführung wird direkt nach dem thermischen Spritzen die Schichten optional nachkalandriert. Danach können die Elektroden entweder zu gewickelten, zu Stapelzellen, prismatisch gewickelten Zellen und dergleichen verarbeitet werden.

Durch die Verwendung ionischer Liquide schon bei Herstellung der Elektroden erhalten diese eine höhere Lagerfähigkeit. Das Durchoxidieren der

Substratfolien, der Kupfer- oder Aluminiumfolien (allgemein der Kollektorfolien) bzw. die Aufnahme von Feuchtigkeit, die sich zwischen den Schichten absetzen kann und dann später die Qualität der elektrische bestimmende Signifikanz beeinflussen wird, kann durch die beschriebene Verfahrensweise auch ganz oder wenigstens teilweise ausgeschlossen werden. Insoweit wird auch der Produktionsprozess unterstützt, vor allem die zeitkritische Verlagerung wird langsamer.

Eine bevorzugte Ausführungsoption besteht darin, Kohlenstoff-Nanotubes oder dergleichen auf dem Substrat vorher abzuscheiden, abrasieren oder

aufzubringen. Dadurch können auch Hochleistungsschichten mit Bewehrungen aus C, die auch besonders leitfähig und thermisch kühlend sind, bereitgestellt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Merkmale aller

Ausführungsbeispiele, -Varianten, -Optionen und -alternativen und aller

Abwandlungen und Weiterbildungen beliebig untereinander austauschbar sind, soweit es sich nicht ersichtlich aus technischen oder physikalischen Gründen verbietet.

Obschon die Erfindung an einem bevorzugten Beispiel eines Elektrodenaufbaus für eine Lithium-Ionen-Zelle beschrieben wurde, ist die Erfindung auf alle Arten on Elektrodenfolien und alle Arten galvanischer Zellen, in welchen ein mehrschichtiger Elektrodenaufbau erforderlich oder vorteilhaft ist, anwendbar.

Separion ist eine eingetragene Marke der Evonik Litarion GmbH.

Liste der Bezugszeichen:

2 Leiterschicht (Kollektorschicht)

2-1 Kathodenkollektorschicht

2-2 Anodenkollektorschicht

4 Elektrodenschicht (elektrochemisch aktive Schicht)

4-1 Kathodenschicht

4-2 Anodenschicht

6 Separatorschicht

10 Anlage

12 Abrollstation

12a Coil

14 Trägerfolie

16 Vorbearbeitungsstrecke

18 Beschichtungsstrecke

20 Nachbearbeitungsstrecke

22 Elektrodenband

22-1 Elektrodenband (Kathodenband)

22-2 Elektrodenband (Anodenband)

24 Aufrollstation

24a Coil

26 Eingangseinheit

28-1 , .... 28-n Spritzeinheit

30 Ausgangseinheit

32 Versorgungseinheit

32a Leitungsnetz (Versorgungs- und Rücklaufleitungen)

34 Halbzeug

36 Umlenkwalze

38 Nasswalze

40 Trocken walze

42 Umlenkwalze

44 Plasmaspritzapparat

45 Spritznebel 46 Luftdüse

47 Luftstrahl

48 Gleichstromanschluss

50 Gasanschlussleitung

52 Ventil

54 Gasstrom

56 Kühlwasservorlaufleitung

58 Pumpe

60 Kühlwasserstrom

62 Kühlwasserrücklaufleitung

64 Warmwasser (rücklaufendes Kühlwasser)

66 Zusatzstoff-Zuführungsleitung

68 Zusatzstoffbehälter

70 Zusatzstoff

72 Extruder

74 Luftanschlussleitung

76 Ventil

78 Luftstrom

80 Zusatzstoff-Strom

82 Blende

84 Ableitbereich

84-1 Kathodenableitbereich

84-2 Anodenableitbereich

86 Schichtung (charakteristische Zellschichtung) 100 Anlage

102-1 , 102-2 Abrollstation Kathodenseite, Anodenseite

102a Coil

104-1 , 104-2 Vorbearbeitungsstrecke Kathodenseite, Anodenseite

106 Laminierstrecke

108 Nachbearbeitungsstrecke

110 Fertigband

1 12 Aufrollstation

1 12a Coil 114-1 , 114-2 Eingangsstation Kathodenseite, Anodenseite

116-1 , 116-2 Spritzstation Kathodenseite, Anodenseite

118 Druckwalzenpaar

120 Druck

122 Ausgangsstation

124 Versorgungsstation

126 Heizeinheit

127 Wärmestrahlung

130 Spritzwalze

132 Spritzapparat

134 Spritzstrahl

140 Gehäuse

142 Gebläse

144 Gebläse

146 Abluftleitung

148 Abluftstrom

150 Anlage

152 Beschichtungs- und Laminierstrecke

153-1 , 153-2 Zwischenbearbeitungseinheiten Kathodenseite,

Anodenseite

153a Abrasiveinrichtung

153b Kalanderanordnung

154 Kalanderanordnung

156 Kühlwalzenanordnung

158 Speicherwalzenanordnung

160 Verarbeitungsstrecke

162 Speichereinheit

164 Stanzeinheit

166 Vorschubeinheit

168 (168-1 , 168-2) Ausnehmung (Kathodenseite, Anodenseite)

169 (169-1 , 169-2) Ableitfahne (Kathodenseite, Anodenseite)

170-1 , 170-2 Vorschubrichtung; Fördereinrichtung Kathodenseite,

Anodenseite

172-1 , 172-2 Trennlinie; Trenneinrichtung Kathodenseite, Anodenseite 174- 1 , 174-2 Bandabschnitt Kathodenseite, Anodenseite

175- 1 , 175-2 Mittellinie Kathodenseite, Anodenseite

176- 1 , 176-2 Vorschubrichtung; Fördereinrichtung Kathodenseite,

Anodenseite

178 Stapel

180 Stapelrichtung; Ablageeinrichtung

200 Anlage

202-1 , 202-2, 202-3 Coil (Kathodenseite, Anodenseite, Separatorseite)

204-1 , 204-2, 204-3 Vorbearbeitungsstrecke (dto.)

206 Umlenkwalze

208 Druckwalzenpaar

210 Nachbearbeitungsstrecke

212 Fertigband

214 Coil

220 Elektrodenband (oder Fertigband)

222 (Längs-) Graben

230 Elektrodenband (Halbzeug)

232 (Längs-) Graben

238 Fertigband

240 Elektrodenband (oder Fertigband)

242 Quergraben

244 Segment

250 (250-1 , 250-2) Elektrodenband (Kathoden-, Anodenseite)

242 Quergraben

244 Segment

256 Wickelkern

258 Trennlinien

An. Anodenmaterial

El. Elektrode (-nschicht)

G Gas

Gr. Graphit, Li-interkalierbar

Iso. Isolatormaterial L Luft

Kath. Kathodenmaterial

KW Kaltwasser

Koll. Kollektor (-Schicht)

Met-Ox (Schwer-) Metalloxid, Li-interkalierbar

Sep. Separator (-schicht)

WW Warmwasser

Z Zusatzstoff (-schicht)

ZrO Zirkonoxid

I Abschnittlänge (Teilungsmaß)

Länge einer Ableitfahne (Kontaktbreite)

l 2 Länge einer Ausnehmung (Stanzmaß)

Länge eines Segments

Länge eines Quergrabens

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass vorstehende Bezugszeichenliste integraler Bestandteil der Beschreibung ist.




 
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