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Title:
METHOD AND ARRANGEMENT FOR MONITORING A DEVICE FOR INTERNAL STATE CHANGES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/096278
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for monitoring a device (1) for internal state changes by means of a sensor (5) connected to the device (1). In order to configure such a method such that the method can be used to monitor the internal state of a device in a simple and reliable manner, use is made of a sensor (5) which, in the event of an internal state change of the device (1), directly experiences a colour change in the visible range of the light. In this case, the sensor (5) is connected to the device (1) in such a manner that the colour change thereof is visible from the outside. The invention also relates to an arrangement for monitoring a device for internal state changes.

Inventors:
OECHSNER, Jens-Harro (Wiesenweg 2, Denkte OT Neindorf, 38321, DE)
Application Number:
EP2015/076757
Publication Date:
June 23, 2016
Filing Date:
November 17, 2015
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
International Classes:
G01K11/12; G01D3/08; G01D7/00; G01K11/06; G07C3/00; G08B21/18
Domestic Patent References:
WO2007082984A12007-07-26
WO2014150048A12014-09-25
Foreign References:
JPH11132607A1999-05-21
US20090050047A12009-02-26
FR2623622A11989-05-26
FR2919721A12009-02-06
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Claims:
Patentansprüche

1.Verfahren zum Überwachen einer Einrichtung (1) auf innere Zustandsänderungen mittels eines mit der Einrichtung (1) ver- bundener Sensors (5) ,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass ein

Sensor (5) erwendet wird, der bei einer inneren Zustandsände- rung der Einrichtung (1) direkt eine Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts erfährt, wobei

der Sensor (5) derart mit der Einrichtung (1) verbunden ist, dass seine Farbänderung von außen sichtbar ist.

2.Verfahren nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

als Sensor ein nanotechnologisch basierter, autarker Sensor

(5) verwendet wird, der bei Einwirken der inneren Zustandsän- derung der Einrichtung (1) auf den autarken Sensor (5) selbständig für sich allein die Farbe ändert. 3.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die innere Zustandsänderung der Einrichtung (1) an einem äußeren Loch (4) der Einrichtung (1) erfasst wird, an dem der Sensor (5) angebracht ist.

4.Verfahren nach Anspruch 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die innere Zustandsänderung der Einrichtung (1) an dem äußeren Loch (4) der Einrichtung (1) mittels eines zumindest teilweise dieses Loch (4) überdeckend angeordneten Sensors (5) erfasst wird.

5.Verfahren nach Anspruch 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

ein Sensor in Form eines Aufklebers verwendet wird.

6.Verfahren nach Anspruch 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die innere Zustandsanderung an dem äußeren Loch (35) der Einrichtung (34) mittels eines Sensors (31) mit einem Übertragungsansatz (32) erfasst wird, der durch das äußere Loch (35) hindurch reicht und über den die jeweilige innere Zustandsän- derung an den Sensor (31) übertragen wird.

7.Anordnung zum Überwachen einer Einrichtung (1) auf innere Zustandsänderungen mittels eines mit der Einrichtung (1) verbundener Sensors (5) ,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor ein Sensor (5) ist, der bei einer inneren Zu- standsänderung der Einrichtung (1) direkt eine Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts erfährt, und

der Sensor (5) derart mit der Einrichtung (1) verbunden ist, dass seine Farbänderung von außen sichtbar ist.

8.Anordnung nach Anspruch 7,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor ein nanotechnologisch basierter, autarker Sensor (5) ist, der bei Einwirken der inneren Zustandsänderung der Einrichtung (1) auf den autarken Sensor (5) selbständig für sich allein die Farbe ändert.

9.Anordnung nach Anspruch 7 oder 8,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor (5) an einem äußeren Loch (4) der Einrichtung (1) angebracht ist.

10.Anordnung nach Anspruch 9,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor (5) das äußere Loch (4) der Einrichtung (1) zumindest teilweise abdeckend angebracht ist.

11.Anordnung nach Anspruch 10,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor als Aufkleber ausgebildet ist.

12.Anordnung nach Anspruch 9,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor (31) einen Übertragungsansatz (32) aufweist, der durch das äußere Loch (35) hindurch reicht und über den die jeweilige innere Zustandsanderung an den Sensor (31) übertragen wird.

13.Anordnung nach Anspruch 12,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Übertragungsansatz ein Übertragungsrohr (32) ist.

14.Anordnung nach Anspruch 12,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

bei einer zu überwachenden Einrichtung mit einer bei einer Zustandsanderung auftretenden Flüssigkeit in ihrem Innern der Übertragungsansatz (32) derart ausgebildet ist, dass er eine Kapillarwirkung aufweist.

15.Anordnung nach Anspruch 12,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Sensor ein selbst regenerierbarer Sensor ist.

Description:
Beschreibung

Verfahren und Anordnung zum Überwachen einer Einrichtung auf innere Zustandsänderungen

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen einer Einrichtung auf innere Zustandsänderungen mittels eines mit der Einrichtung verbundenen Sensors . Es ist allgemein bekannt, den Betriebszustand von Einrichtungen mit Diagnoseeinheiten verschiedenster Art dauerhaft zu überwachen, um zu jedem Zeitpunkt Kenntnis vom jeweiligen Zustand der Einheit zu haben, so dass gegebenenfalls umgehend Maßnahmen zum Sicherstellen bzw. Wiederherstellen einer ein- wandfreien Funktion getroffen werden können. Bei den Einrichtungen kann es sich um Bauteile, Baugruppen, Geräte oder integrierte Systeme handeln. Daraus ergibt sich eine besondere Herausforderung an die jeweils zu verwendenden Diagnoseeinheiten, weil diese teils integriert oder teils als separate Diagnoseeinheiten und zwar sowohl in Hardware- als auch in Softwareausführung ausgeführt sein müssen. Dabei muss teilweise in Kauf genommen werden, dass manche Einrichtungen in Form von Bauteilen oder Baugruppen nur eingeschränkt überwacht werden können oder nur dann, wenn die Einrichtungen mit Bauteilen, Baugruppen, Geräten etc. in Funktion sind. Dabei benötigen die bekannten Diagnoseeinheiten zur einwandfreien Funktion Energie, die teilweise der zu überwachenden Einrichtung selbst entnommen wird oder separaten Energiespeichern. Ferner ist es bekannt, Verfahren zum Überwachen einer Einrichtung auf innere Zustandsänderungen mittels eines mit der Einrichtung verbundenen Sensors durchzuführen, bei denen der Sensor in die Einrichtungen eingebracht wird, und zwar speziell an den Stellen einer Einrichtung, wo kritische innere Zu- Standsänderungen geschehen können. Eines von vielen Beispielen sind Verbrennungsmotoren für Kraftfahrzeuge, die mit einer Vielzahl von Sensoren bestückt sind. Dabei sind die Sensoren im Innern der jeweiligen Einrichtung untergebracht und sind über elektrische Leitungen nach außen zu Beobachtungsbzw. Auswerteeinrichtungen geführt; über elektrische Leitungen erfolgt gegebenenfalls auch die Energieversorgung der Sensoren .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zum Überwachen einer Einrichtung auf innere Zustandsänderungen mittels eines mit der Einrichtung verbundenen Sensors vorzuschlagen, mit dem sich auf einfache und zuverlässige Weise der Zustand der Einrichtung überwachen lässt.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß ein Sensor verwendet, der bei einer inneren Zustandsänderung der Einrichtung direkt eine Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts erfährt, wobei der Sensor derart mit der Einrichtung verbunden ist, dass seine Farbänderung von außen sichtbar ist. Dabei kann die Verbindung mit der zu überwachenden Einrichtung so vorgenommen sein, dass der Sensor direkt sichtbar ist oder über eine Lichtleiterverbindung nach außen beobachtbar ist.

Es ist zwar aus der US-Patentschrift 5,482,830 eine Einrichtung mit einem Substrat bekannt, dessen optisch aktive Oberfläche seine Farbe verändert, wenn das Substrat einem be- stimmten Stoff ausgesetzt ist, jedoch dient diese bekannte

Einrichtung dazu, in einer Probe den bestimmten Stoff nachzuweisen .

Ferner ist aus der Übersetzung der europäischen Patentschrift DE 697 38 470 T2 2008.12.24 ein Biosensor bekannt, mit dem Analyte, insbesondere Mikroorganismen, nachgewiesen werden können. Zum Nachweis wird dabei ausgenutzt, dass bei dem bekannten Biosensor bei Anwesenheit des Analyten eine Beugung von Durchlicht und/oder reflektiertem Licht stattfindet.

Durch Auswerten des jeweils entstehenden Beugungsmusters kann auf den jeweiligen Analyten geschlossen werden. Der bekannte Biosensor ist daher nicht zum Überwacheneiner Einrichtung auf innere Zustandsänderungen geeignet . Bei den zu überwachenden Einrichtungen kann es sich um Einrichtungen sehr verschiedener Art handeln; beispielsweise kann die zu überwachende Einrichtung ein elektronisches Bau- teil, wie zum Beispiel ein Widerstand, eine Diode oder eine integrierte Schaltung sein. Auch eine Leiterplatte - bestückt und unbestückt - sowie eine Schaltungsanordnung, beispielsweise eine Steuerschaltung, ein Netzteil oder ein Achszähler für Züge und auch eine mechanische Einrichtung kommen als zu überwachende Einrichtungen in Frage. Bei der zu überwachenden Einrichtung kann es sich ferner um ein Druckluftsystem, ein Hydrauliksystem, ein Kühlflüssigkeitssystem oder um Klimaanlagen usw. handeln. Auch ein Schalter, eine Beleuchtungseinrichtung, eine elektrische Anlage zur Energieversorgung mit Schaltschränken, Umrichtern, Sicherungskästen, Zuleitungen, Steckdosen, usw. sowie Einrichtungen zur Energieversorgung kommen als überwachende Einrichtungen in Betracht. Außerdem kann es sich bei der zu überwachenden Einrichtung auch um ein Rohrsystem für Gas, Wasser, Öl, Kühlflüssigkeit und/oder Luft handeln.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können Sensoren unterschiedlicher Art eingesetzt werden, sofern sie in der Lage sind, selbständig, gewissermaßen autark, bei einer inneren Zustandsänderung einer Einrichtung eine Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts zu erfahren. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn als Sensor ein nanotechnolo- gisch basierter, autarker Sensor verwendet wird, der bei Einwirken der inneren Zustandsänderung der zu überwachenden Ein- richtung auf den autarken Sensor selbständig für sich allein die Farbe ändert .

Derartige Sensoren kommen ohne eine elektrische Energieversorgung aus, sind also autark, und lassen sich daher auch hinsichtlich elektrischer Schutzbestimmungen kritischer Einrichtungen ohne besondere Vorkehrungen einsetzen. Es ist zwar aus der Internetpublikation

"htt : //arstechnica . com/science/2010/04/feasibility-of- nanosensors-for-monitoring- infr ... " bekannt, Nanosensoren zur Temperaturerfassung und zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts in gegossenem Beton zu verwenden, jedoch ist nicht im Einzelnen angegeben, wie die Sensoren ausgestaltet und ange- bracht sind.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können die Sensoren unterschiedlich an der zu überwachenden Einrichtung angebracht sein. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die innere Zustandsanderung der Einrichtung an einem äußeren Loch der Einrichtung erfasst wird, an dem der Sensor angebracht ist .

Insbesondere dann, wenn die Einrichtung in einem Gehäuse un- tergebracht ist, erscheint es vorteilhaft, wenn die innere

Zustandsänderung der Einrichtung an dem äußeren Loch der Einrichtung mittels eines zumindest teilweise dieses Loch überdeckend angebrachten Sensors erfasst wird. Dabei kann der Sensor bevorzugt so angebracht sein, dass er das äußere Loch der Einrichtung völlig überdeckt, so dass möglicherweise in der zu überwachenden Einrichtung gebildete Gase nicht nach außen austreten können.

Der Sensor zur Anbringung von außen an dem äußeren Loch der Einrichtung ist vorteilhafterweise in Form eines Aufklebers ausgebildet, wodurch sich in vorteilhafter Weise die Möglichkeit ergibt, ihn einfach durch Aufkleben an der zu überwachenden Einrichtung anzubringen. Bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die innere Zustandsänderung der Einrichtung mittels eines Sensors mit einem Übertragungsansatz erfasst wird, der durch das äußere Loch hindurch reicht und über den die jeweilige innere Zustandsänderung an den Sensor übertra- gen wird. Dabei kann der Übertragungsansatz in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein, beispielsweise starr oder auch flexibel. Darüber hinaus kann er als ein Rohr ausgestaltet sein, über das dann beispielsweise bei einer inneren Zu- Standsänderung mit einhergehender Gasbildung dieses Gas dem Sensor zugeleitet wird. Bei Flüssigkeiten im Inneren der zu überwachenden Einrichtung kann der Übertragungsansatz derart ausgebildet sein, dass er eine Kapillarwirkung zeigt, so dass im Falle von einer bei einer inneren Zustandsänderung in der Einrichtung auftretenden Flüssigkeit diese Flüssigkeit zuverlässig erfasst werden kann.

Die Erfindung betrifft ferner eine Anordnung zum Überwachen einer Einrichtung auf innere Zustandsänderungen mittels eines mit der Einrichtung verbundenen Sensors und stellt sich die Aufgabe, diese Anordnung so auszugestalten, dass sich mit ihr auf einfache und zuverlässige Weise der Zustand der Einrichtung überwachen lässt.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer solchen Anordnung der Sensor ein Sensor ist, der bei einer inneren Zustandsänderung der Einrichtung direkt eine Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts erfährt, und

der Sensor ist derart mit der Einrichtung verbunden, dass seine Farbänderung von außen sichtbar ist.

Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, dass der bei ihr verwendete Sensor bei einer Än- derung im Inneren zu überwachenden Einrichtung direkt eine

Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts zeigt, also ohne äußere Energieversorgung auskommt. Die Ablesbarkeit des Sensors ist dadurch gewährleistet, dass er von außen sichtbar angebracht ist, so dass einzig und allein durch eine Inaugen- scheinnahme des Sensors überprüft werden kann, ob die zu überwachende Einrichtung kritische Zustandsänderungen im Inneren aufweist oder nicht. Auch eine Lichtleiterverbindung vom Sensor im Inneren der zu überwachenden Einrichtung nach außen kommt in Frage .

Bei der erfindungsgemäßen Anordnung können Sensoren unterschiedlicher Art verwendet werden; als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn ein Sensor ein nanotechnologisch ba- sierter, autarker Sensor ist, der bei Einwirken der inneren Zustandsänderung der Einrichtung auf den autarken Sensor selbständig für sich allein die Farbe ändert. Der Sensor kann bei der erfindungsgemäßen Anordnung in verschiedener Weise an der zu überwachenden Einrichtung angebracht sein, sofern nur gewährleistet ist, dass er auf innere Zustandsänderungen der Einrichtung, wie beispielsweise Gasbildung, ansprechen kann. In einem sehr einfachen Fall ist der Sensor an einem äußeren Loch der Einrichtung angebracht. Ein solches Loch ist zur zuverlässigen Überwachung der Einrichtung dann ausreichend, wenn es beispielsweise in einem die gesamte Einrichtung umfassenden Gehäuse vorgesehen ist. Dabei muss das äußere Loch nicht unbedingt vollkommen durch den Sensor verschlossen sein; es ist gegebenenfalls auch ausreichend, wenn das äußere Loch der Einrichtung von dem Sensor nur teilweise überdeckt ist. Als Sensor kommt im vorliegenden Falle günstigerweise ein Aufkleber in Frage, der gegebenenfalls unter Verschließen des äußeren Loches einfach außen auf die Einrichtung aufgeklebt wird.

Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenn der Sensor einen Übertragungsansatz aufweist, der durch das äußere Loch der zu überwachenden Einrichtung hindurch reicht und über den die jeweilige innere Zustandsänderung an den Sensor übertragen wird, weil in diesem Falle der Sensor gewissermaßen wie eine Sonde ausgestaltet ist, wobei jedoch in Abweichung von bekannten Sensoren der Sensor nicht im Inneren des zu überwachenden Einrichtung angeordnet ist, sondern an der Periphe- rie, so dass seine Farbänderungen ohne Weiteres erfasst werden können .

Der Übertragungsansatz kann in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein; als vorteilhaft wird es angesehen, wenn der Übertragungsansatz ein Übertragungsrohr ist, das hinsichtlich seiner Länge zweckmäßigerweise so bemessen ist, dass es mit seinem freien Ende insbesondere in einem zu überwachenden Bereich einer zu überwachenden Einrichtung einbringbar ist. Bei einer zu überwachenden Einrichtung mit einer bei einer inneren Zustandsanderung auftretenden Flüssigkeit in ihrem Inneren ist der Übertragungsansatz vorteilhafterweise derart ausgebildet, dass er eine Kapillarwirkung aufweist. Als konkrete Ausführungsform für einen solchen Übertragungsansatz kommt ein Docht oder ein Rohr in Frage, das mit Papier, Baumwolle oder Watte gefüllt ist. Auch kommen Befüllungen des Rohres in Frage, die eine gewisse Speicherwirkung aufweisen.

Der Sensor kann vorteilhafterweise ein selbst regenerierbarer Sensor sein, der sich selbstständig regeneriert und somit nicht ausgetauscht werden muss, wenn einmal eine kritische innere Zustandsanderung aufgetreten und beseitigt worden ist.

Gegebenenfalls kann aber auch der Einsatz eines Sensors vorteilhaft sein, der dauerhaft die Farbänderung beibehält, so dass damit ein Nachweis möglich ist, dass eine möglicherweise kritische, innere Zustandsänderung eingetreten war bzw. noch weiterhin vorliegt.

Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sind in Fig.l in schematischer Darstellung ein Ausschnitt aus einem Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum Überwachen einer Einrichtung mit einem nanotechnisch basierten Sensor, in

Fig.2 in schematischer Darstellung ein Ausschnitt aus ei- nem weiteren Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum Überwachen einer Einrichtung mit einem nanotechnisch basierten Sensor, in

Fig. 3 in schematischer Darstellung ein Ausschnitt aus einem zusätzlichen Ausführungsbeispiel einer Anord- nung zum Überwachen einer Einrichtung mit einem nanotechnisch basierten Sensor mit einem Übertragungsansatz und in Fig.4 in schematischer Darstellung ein Ausschnitt aus einem ergänzenden Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum Überwachen einer Einrichtung mit einem nano- technisch basierten Sensor mit einem Übertragungs- ansatz dargestellt .

In Fig.l ist von einer zu überwachenden Einrichtung 1 ledig- lieh ein äußeres Gehäuse 2 in einem Ausschnitt dargestellt.

Um die Einrichtung 1 in ihrem Innern 3 auf innere Zustandsän- derungen überwachen zu können, weist das Gehäuse 2 ein äußeres Loch 4 auf. Das äußere Loch 4 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines nanotechnologisch basierten, autarken Sensors 5 verschlossen, der bei einer inneren Zu- standsänderung in der Einrichtung 1 direkt eine Farbänderung im sichtbaren Bereich des Lichts erfährt, also selbständig für sich allein seine Farbe ändert, ohne dass es irgendwelcher angeschlossener Hilfseinrichtungen bedarf.

Ändert die zu überwachende Einrichtung 1 ihren inneren Zustand unter Entwicklung eines neuen Stoffes, beispielsweise einer Ausgasung, dann verändert der Sensor 5 seine Farbe, beispielsweise von Grün auf Rot, was als die Anzeige eines gefährlichen Zustands der zu überwachenden Einrichtung 1 zu verstehen ist.

Der Sensor kann in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein; beispielsweise kann ein Sensor mit Goldkolloiden oder Nano- Mikrokapseln aus photonischen Kristallen in einer solchen Ausführung verwendet werden, dass er auf bei einer inneren Zustandsänderung in der zu überwachenden Einrichtung 1 entstehende Stoffe durch eine Farbänderung reagiert. Auch kommt beispielsweise ein Sensor in Frage, der Nanoteilchen aus ele- mentarem Kohlenstoff in Form kolloidaler Partikel mit Adsorption des bei einer inneren Zustandsänderung der zu überwachenden Einrichtung 1 auftretenden Stoffes aufweist. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 ist eine zu überwachende Einrichtung 21 wiederum von einem nur ausschnittsweise dargestellten Gehäuse 22 umgeben, das mit einem äußeren Loch

23 versehen ist. Dieses Loch 23 ist im dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel mit einer durchsichtigen Scheibe 24 verschlossen .

Im Innern 25 der zu überwachenden Einrichtung 21 befindet sich ein in beliebiger Weise angeordneter, autarker Sensor 26 beispielsweise in einer Ausführung, wie sie oben im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig.l erläutert ist.

Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann im Falle beispielsweise einer Ausgasung im Innern der zu überwachenden Einrich- tung 21 die Farbänderung des Sensors 26 durch die Glasscheibe

24 von außen wahrgenommen werden.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 ist ein autarker Sensor 31 vorhanden, der mit einem Übertragungsansatz 32 versehen ist. Der Sensor 31 ist hier wiederum außen an einem Ge- häuse 33 einer zu überwachenden Einrichtung 34 so angebracht, dass sein Übertragungsansatz durch ein äußeres Loch 35 im Gehäuse 33 in das Innere der zu überwachenden Einrichtung 34 reicht, und zwar bevorzugt bis zu der Stelle in der Einrichtung 34, wo eine Zustandsänderung sich am stärksten bemerkbar macht. Ist die Zustandsänderung mit einem Auftreten von Flüssigkeit verbunden, dann ist der Übertragungsansatz 32 als Kapillare ausgebildet, so dass die Flüssigkeit bis zum Sensor 31 aufsteigen kann und dort sehr zuverlässig für eine Farbänderung sorgt .

Das Ausführungsbeispiel nach Fig.4 unterscheidet sich von dem nach Fig.3 dahingehend, dass hier ein mit einem autarken Sensor 41 verbundener Übertagungsansatz 42 flexibel ausgebildet ist, beispielsweise als ein Docht ausgeführt ist.