Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR ASSISTING A DRIVER OF A VEHICLE HAVING AN ELECTRIC DRIVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/164984
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for assisting a driver of a vehicle (1) having an electric drive, in which a list of predefined influencing variables for the consumption of electrical energy by the vehicle (1) is drawn up and output by an output device (14), with the influencing variables relating to factors which can be influenced by the driver of the vehicle (1), the method comprising the following steps: a) calling up characteristic maps which specify a relationship between energy consumption and the various influencing variables, b) determining possible optimizations of the energy consumption by modifying a particular influencing variable, c) computing possible energy savings on implementation of the possible optimizations of the particular influencing variable using the characteristic maps retrieved, d) sorting the influencing variables in the list.

Inventors:
STRATZ FLORIAN (DE)
MATSCHKE THOMAS (DE)
GOLL RALPH (DE)
Application Number:
EP2020/052821
Publication Date:
August 20, 2020
Filing Date:
February 05, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
B60L50/00; B60H1/00; B60L15/20; B60R9/00; B60W20/12; B60W30/14; B60W40/10; B60W50/14
Foreign References:
DE102013211871A12014-12-24
DE102011007152A12012-10-11
US20170282744A12017-10-05
EP2921366A22015-09-23
DE102018104999A12018-09-13
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs (1) mit einem elektrischen Antrieb, bei dem eine Liste von vorgegebenen Einflussgrößen zum Verbrauch elektrischer Energie des Fahrzeugs (1) erstellt wird und mit einer Ausgabevorrichtung (14) ausgegeben wird, wobei sich die Einflussgrößen auf Faktoren beziehen, die vom Fahrer des Fahrzeugs (1) beeinflussbar sind, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

a) Abrufen von Kennfeldern, welche einen Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und der jeweiligen Einflussgröße angeben, b) Bestimmen möglicher Optimierungen des Energieverbrauchs durch Ändern der jeweiligen Einflussgröße,

c) Berechnen möglicher Energieeinsparungen bei Ausführen der möglichen Optimierungen der jeweiligen Einflussgröße unter

Verwendung der abgerufenen Kennfelder,

d) Sortieren der Einflussgrößen in der Liste.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus der möglichen Energieeinsparung für jede Einflussgröße bestimmt wird, wie viel Reichweite durch Ausführung der jeweiligen Optimierungen der Einflussgröße gewonnen werden kann und die bestimmte gewinnbare Reichweite jeweils zusammen mit der Liste ausgegeben wird.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zielort vorgegeben wird und vorgegeben wird, dass die Entfernung zum Zielort durch das Fahrzeug (1) ohne Nachladen eines Energiespeichers des Fahrzeugs (1) zurückgelegt werden muss, wobei unter Berücksichtigung der Einflussgrößen und der Kennfelder eine Geschwindigkeitsvorgabe bestimmt wird, welche ein Erreichen des Zielorts ohne Nachladen ermöglicht, und diese Geschwindigkeitsvorgabe zusammen mit der Liste ausgegeben wird.

4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass aus der möglichen Energieeinsparung für jede Einflussgröße bestimmt wird, wie stark die Geschwindigkeitsvorgabe durch Ausführung der jeweiligen Optimierung der Einflussgröße erhöht werden kann und die bestimmte Erhöhung jeweils zusammen mit der Liste ausgegeben wird.

5. Verfahren gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeitsvorgabe an einen Tempomat des Fahrzeugs (1) übermittelt wird.

6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass die Einflussgrößen ausgewählt sind aus den Luftwiderstand des Fahrzeugs (1) beeinflussende Parameter, den Rollwiderstand des Fahrzeugs (1) beeinflussende Parameter, der Geschwindigkeit des Fahrzeugs (1), dem Fahrstil des Fahrers,

Parameter betreffend die Klimatisierung und/oder Heizung des

Fahrzeugs (1), Parameter betreffend den Zustand weiterer elektrischer Verbraucher im Fahrzeug (1) und Kombinationen mehrerer dieser Parameter.

7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Luftwiderstand des Fahrzeugs (1) beeinflussenden Parameter ausgewählt sind aus dem Öffnungszustand von Fahrzeugfenstern, dem Öffnungszustand eines Schiebedachs, dem Vorhandensein eines Dachgepäckträgers und/oder eines Heckgepäckträgers und

Kombinationen mehrerer dieser Parameter.

8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rollwiderstand des Fahrzeugs (1) beeinflussenden Parameter ausgewählt sind aus der Art der Bereifung und/oder dem Luftdruck der Reifen des Fahrzeugs (1).

9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die Parameter betreffend die Klimatisierung und/oder Heizung des Fahrzeugs (1) ausgewählt sind aus der eingestellten Solltemperatur für Heizung und/oder Klimatisierung, dem Betriebszustand einer Sitzheizung, dem Betriebszustand einer

Scheibenheizung und Kombinationen mehrerer dieser Parameter.

10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kennfelder von einer fahrzeugexternen Einrichtung (100) oder aus einem Speicher eines dem Fahrzeug (1) zugeordneten Steuergerät (12) abgerufen werden.

11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass nach Ausführung einer Optimierungen für eine Einflussgröße die tatsächliche Energieeinsparung bestimmt wird und an die fahrzeugexterne

Einrichtung (100) übermittelt wird oder im Steuergerät (12) gespeichert wird und eine Aktualisierung der Kennfelder für die Einflussgröße entsprechend der tatsächlichen Energieeinsparung durchgeführt wird.

12. Fahrerassistenzsystem (10) zur Unterstützung eines Fahrers eines

Fahrzeugs (1) mit einem elektrischen Antrieb umfassend eine

Ausgabevorrichtung (14) zur Ausgabe einer Liste von Einflussgrößen zum Verbrauch elektrischer Energie des Fahrzeugs (1), sowie ein Steuergerät (12), welches eingerichtet ist, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 auszuführen.

Description:
Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs mit einem elektrischen Antrieb

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs mit elektrischem Antrieb, wobei der Verbrauch elektrischer Energie des Fahrzeugs von Einflussgrößen bestimmt wird und wobei sich die

Einflussgrößen auf Faktoren beziehen, die vom Fahrer des Fahrzeugs beeinflussbar sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein

Fahrerassistenzsystem, welches eingerichtet ist, das Verfahren auszuführen.

Stand der Technik

Elektrofahrzeuge sowie Hybridfahrzeuge umfassen einen elektrischen

Energiespeicher, beispielsweise eine Batterie, welcher Energie zum Betreiben eines elektrischen Antriebs bereitstellt. Dadurch bestimmt sich eine Reichweite des Elektrofahrzeugs beziehungsweise eine elektrisch zurücklegbare Reichweite eines Hybridfahrzeugs aus der verbleibenden Kapazität des Energiespeichers sowie dem zukünftigen Energiebedarf des Fahrzeugs. Bei bekannten

Energiespeichern, insbesondere bei Batterien, ist die Speicherkapazität begrenzt, so dass Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge nur eine begrenzte Reichweite aufweisen, die diese unter Verwendung des elektrischen Antriebs zurücklegen können. Dies ist problematisch, da eine sich daraus ergebende „Reichweitenangst“ eine wesentliche Barriere für die Akzeptanz der

Elektromobilität darstellt.

Aus dem Stand der Technik ist bekannt, eine Restreichweite aus dem

Stromverbrauch der Vergangenheit und der aktuellen Kapazität des

Energiespeichers hochzurechnen. Aus DE 10 2018 104 999 Al ist ein

Verbrauchsmanagement bekannt, um die Reichweite eines elektrischen Fahrzeugs zu erweitern. In einer Variante ist vorgesehen, eine Ziel- Reichweitenvergrößerung vorzugeben und daraus Kompromisse für die

Steuerung zu bestimmen, wie beispielsweise eine reduzierte

Betriebsgeschwindigkeit oder eine Reduktion von zusätzlichen Verbrauchern. Anschließend werden die Fahrzeugsysteme gemäß dieser Kompromisse betrieben, um die geforderte Reichweite zu erzielen. In einer zweiten Variante des Verfahrens werden, während das Fahrzeug in Bewegung ist, unter

Berücksichtigung von zuvor bestimmten Kompromissen mehrere reduzierte Leistungsniveaus berechnet, welche durch einen Fahrer des Fahrzeugs akzeptiert werden können. Bei Akzeptierung durch den Nutzer betreibt die Steuerung den Antrieb dann gemäß den Kompromissen. Bei einer dritten Variante des Fahrens wählt der Benutzer Attribute für einen reduzierten Modus bereits vorab aus, wie beispielsweise Heizung, Kühlung, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Die Steuerung kann dann für jeden Modus eine

Reichweite ausgeben.

Nachteilig am Stand der Technik ist, dass für den Fahrer nicht direkt ersichtlich ist, welche Auswirkungen die von ihm tatsächlichen beeinflussbaren Größen wie eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs, die Heizung, Klimatisierung, das Öffnen oder Schließen von Fenstern sowie das Betreiben weiterer Verbraucher auf die elektrische Reichweite hat. Zur Verbesserung der Akzeptanz von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen und zum Abbau der„Reichweitenangst“ wäre es hingegen sinnvoll, dem Fahrer die Konsequenzen der von ihm bestimmbaren Einflussgrößen auf die Reichweite direkt aufzuzeigen.

Offenbarung der Erfindung

Es wird ein Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs mit einem elektrischen Antrieb vorgeschlagen, bei dem eine Liste von vorgegebenen Einflussgrößen zum Verbrauch elektrischer Energie des Fahrzeugs erstellt wird und mit einer Ausgabevorrichtung ausgegeben wird. Die Einflussgrößen beziehen sich dabei auf Faktoren, die vom Fahrer des Fahrzeugs beeinflussbar sind. Das Verfahren umfasst in einem ersten Schritt a) das Abrufen von

Kennfeldern, welche einen Zusammenhang zwischen einem Energieverbrauch und der jeweiligen Einflussgröße angeben. In einem weiteren Schritt b) des Verfahrens werden mögliche Optimierungen des Energieverbrauchs durch Ändern der jeweiligen Einflussgröße bestimmt. In einem nachfolgenden Schritt c) des Verfahrens werden Energieeinsparungen berechnet, welche bei Ausführen der möglichen Optimierungen der jeweiligen Einflussgrößen möglich sind, wobei dazu die abgerufenen Kennfelder verwendet werden. In einem nachfolgenden Schrittd) des Verfahrens erfolgt ein Sortieren der Einflussgrößen in der Liste. Dabei werden die Einflussgrößen bevorzugt nach der Größe der jeweils möglichen Energieeinsparung sortiert. Beispielsweise werden Einflussgrößen mit höherer Energieeinsparung zuerst genannt.

Das Verfahren ist auf jede Art von elektrischen Fahrzeugen anwendbar. Bei einem vollelektrischen Fahrzeug erhält der Fahrer entsprechend Empfehlungen, wie er die insgesamt mögliche Reichweite seines Fahrzeugs optimieren kann.

Bei einem Hybridfahrzeug oder Plugin-Hybridfahrzeug kann der Fahrer insbesondere Empfehlungen dahingehend erhalten, wie er die allein unter Verwendung des elektrischen Antriebs zurücklegbare Reichweite seines

Fahrzeugs optimieren kann.

Die Schritte a), b) und c) des Verfahrens werden bevorzugt für jede der

Einflussgrößen durchlaufen. Dabei ist es denkbar, dass die Menge an

Einflussgrößen, welche in der Liste aufgeführt sind, fest vorgegeben ist, oder vorab über eine Auswahl durch den Fahrer bestimmt wird.

Die Einflussgrößen sind dabei jeweils auf Faktoren bezogen, welche durch den Fahrer des Fahrzeugs beeinflussbar sind. Die Einflussgrößen umfassen beispielsweise eine vorgegebene Geschwindigkeit, beispielsweise durch

Vorgabe an einem Tempomat, den Fahrstil, also ob der Fahrer sportlich oder ökonomisch fährt, die Einstellung der Heizung, die Einstellung einer Klimaanlage, die Wahl der Bereifung des Fahrzeugs, das Anbringen oder Entfernen von Zubehör wie Dachgepäckträger oder Heckgepäckträger, den eingestellten Reifendruck, die Verwendung weiterer elektrischer Verbraucher wie

beispielweise eines Infotainment-Systems, einer Sitzheizung oder einer

Scheibenheizung, sowie den Öffnungszustand von Fenstern oder eines

Schiebedachs.

Die im Schritt a) des Verfahrens abgerufenen Kennfelder geben dabei für die einzelnen Zustände oder Werte, die eine Einflussgröße annehmen kann, ein Zusammenhang mit dem Energieverbrauch an. Beispielsweise kann das

Kennfeld für den Parameter Geschwindigkeit den durchschnittlichen

Energieverbrauch des Fahrzeugs bei verschiedenen Geschwindigkeiten angeben. Im Fall von zusätzlichen elektrischen Verbrauchern wie beispielsweise einer Scheibenheizung kann das entsprechende Kennfeld den Energieverbrauch bei aktivierter Scheibenheizung sowie bei deaktivierter Scheibenheizung angeben. Des Weiteren können die Kennfelder mehrdimensional ausgestaltet sein, beispielsweise wenn der Energieverbrauch einer Einflussgröße von weiteren Parametern wie beispielsweise den aktuellen Umgebungsbedingungen abhängig ist. So kann beispielsweise für eine Heizung angegeben sein, wieviel Energie zum Aufrechterhalten einer bestimmten Innenraumtemperatur für verschiedene Außentemperaturen erforderlich ist.

Im Schritt B) des Verfahrens werden mögliche Optimierungen des

Energieverbrauchs für die einzelnen Einflussgrößen bestimmt. Ist bei einer Einflussgröße nur einer von zwei möglichen Zuständen einnehmbar,

beispielsweise kann ein Dachgepäckträger vorhanden sein oder entfernt sein, so wird dabei der jeweils günstigere Zustand als mögliche Optimierung bestimmt. Sind verschiedene diskrete Zustände möglich, beispielsweise Stufen für eine Sitzheizung oder Scheibenheizung, so können entsprechende Optimierungen jeweils für die möglichen Zustände bestimmt werden, die diese Einflussgröße einnehmen kann. Kann eine Einflussgröße kontinuierlich variiert werden, beispielsweise die Geschwindigkeit oder eine stufenlos einstellbare Heizung, so können in dem Schritt b) als mögliche Optimierungen Reduzierungen in mehreren Schritten wie beispielsweise Reduzierung um 10 % oder in bestimmten Vielfachen der jeweiligen Einheit der Einflussgröße bestimmt werden. So kann beispielsweise betreffend die Geschwindigkeit die Optimierung zur Reduzierung der Geschwindigkeit in Schritten von jeweils 10 km/h angegeben werden und betreffend die Heizung bei Absenkung der Temperatur in Schritten von jeweils 1 °C. Bevorzugt werden die möglichen Optimierungen unter Berücksichtigung beziehungsweise ausgehend vom aktuellen Zustand der jeweiligen Einflussgröße bestimmt. Dabei kann vorgesehen sein, den aktuellen Zustand einer

Einflussgröße automatisch, z.B. über Sensoren, zu erfassen.

Im Schritt c) des Verfahrens werden für die zuvor bestimmten

Optimierungsmöglichkeiten der einzelnen Einflussgrößen unter Verwendung der Kennfelder mögliche Energieeinsparung bestimmt. Wurden für eine

Einflussgröße mehrere mögliche Optimierungen bestimmt, so wird bevorzugt in Schritt c) die mögliche Energieeinsparung für alle bestimmten

Optimierungsmöglichkeiten berechnet. Im einfachsten Fall kann die Berechnung durch einfaches Nachschlagen des Energieverbrauchs einer Einflussgröße für den jeweiligen durch die Optimierungen bestimmten Zustand aus dem Kennfeld abgelesen werden. Im Schritt d) des Verfahrens erfolgt das Sortieren der Einflussgrößen in der Liste. Sind für die jeweiligen Einflussgrößen mehrere Optimierungen möglich, werden dabei bevorzugt auch mehrere Optimierungen berücksichtigt, so dass

gegebenenfalls eine einzelne Einflussgröße auch mehrfach in der Liste erscheinen kann. Alternativ ist es möglich, für jede der Einflussgrößen eine der möglichen Optimierungen auszuwählen und für die Sortierung der Liste zu verwenden. Die ausgewählte Optimierung kann dabei beispielsweise als die kleinste Änderung der jeweiligen Einflussgröße ausgewählt werden oder es kann jeweils die Optimierung bestimmt werden, welche die größte Energieeinsparung ermöglicht.

Nach dem Sortieren der Einflussgrößen gemäß Schritt d) erfolgt die Ausgabe der Liste unter Verwendung der Ausgabevorrichtung. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass jeweils zusammen mit der Nennung einer Einflussgröße in der Liste auch die erzielbare Energieeinsparung zusammen mit dem jeweiligen Eintrag für die Einflussgröße angezeigt beziehungsweise ausgegeben wird.

Bevorzugt wird aus der möglichen Energieeinsparung für jede Einflussgröße bestimmt, wieviel Reichweite durch Ausführung der jeweiligen Optimierung der Einflussgröße gewonnen werden kann und die bestimmte gewinnbare

Reichweite wird jeweils zusammen mit der Liste ausgegeben. Eine Ausgabe der gewinnbaren Reichweite ist vorteilhaft, da ein Reichweitengewinn für einen Fahrer einfacher verständlich ist, als die mögliche Energieeinsparung.

Diese Variante des Verfahrens stellt einen Reichweitenmodus dar, welcher dem Fahrer aufzeigt, durch welche der beeinflussbaren Einflussgrößen sich die Reichweite des Fahrzeugs erhöhen lässt, wobei der Fahrer Empfehlungen erhält, welche bevorzugt nach der Größe des Optimierungspotentials beziehungsweise nach der Größe der möglichen Reichweitenerhöhung sortiert sind.

Bevorzugt wird bei dem Verfahren durch den Fahrer ein Zielort vorgegeben und es wird die Vorgabe gemacht, dass die Entfernung zum Zielort durch das

Fahrzeug ohne Nachladen eines Energiespeichers des Fahrzeugs zurückgelegt werden muss, wobei unter Berücksichtigung der Einflussgrößen und der

Kennfelder eine Geschwindigkeitsvorgabe bestimmt wird, welche ein Erreichen des Zielorts ohne Nachladen ermöglicht und wobei diese

Geschwindigkeitsvorgabe zusammen mit der Liste ausgegeben wird. Diese Variante des Verfahrens stellt einen Zielmodus dar, der den Fahrer eines Fahrzeugs dabei unterstützt, ein gewähltes Ziel so schnell wie möglich ohne eine Ladepause zu erreichen.

In einer bevorzugten Variante des Zielmodus ist bei dem Verfahren vorgesehen, das aus der möglichen Energieeinsparung für jede Einflussgröße bestimmt wird, wie stark die Geschwindigkeitsvorgabe durch Ausführung der jeweiligen

Optimierung der Einflussgröße erhöht werden kann und die bestimmte Erhöhung wird jeweils zusammen mit der Liste ausgegeben.

In einer weiteren Ausführungsform des Zielmodus ist es vorgesehen, dass die Geschwindigkeitsvorgabe an einen Tempomat des Fahrzeugs übermittelt wird. Wird durch den Fahrer eine Energieeinsparung vorgenommen durch Ausführung einer der möglichen Optimierungen einer der Einflussgrößen, so wird die Geschwindigkeitsvorgabe entsprechend aktualisiert und an den Tempomaten übermittelt.

Bevorzugt sind die Einflussgrößen ausgewählt aus den Luftwiderstand des Fahrzeugs beeinflussende Parameter, den Rollwiderstand des Fahrzeugs beeinflussende Parameter, der Geschwindigkeit des Fahrzeugs, den Fahrstil des Fahrers, Parameter betreffend Klimatisierung und/oder Heizung des Fahrzeugs, Parameter betreffend den Zustand weiterer elektrischer Verbraucher des Fahrzeugs und Kombinationen mehrerer dieser Parameter. Die weiteren elektrischen Verbraucher umfassen beispielsweise ein Infotainmentsystem.

Die den Luftwiderstand des Fahrzeugs beeinflussenden Parameter sind insbesondere ausgewählt aus dem Öffnungszustand von Fahrzeugfenstern, dem Öffnungszustand eines Schiebedachs, dem Vorhandensein eines

Dachgepäckträgers und/oder eines Heckgepäckträgers und Kombinationen mehrerer dieser Parameter. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass diese Parameter über entsprechende Sensoren durch das Verfahren

automatisiert abgefragt werden. Beispielsweise kann über entsprechende Sensoren der Öffnungszustand eines Fensters oder eines Schiebedachs bestimmt werden oder es kann über einen Sensor das Vorhandensein eines Heckgepäckträgers oder Dachgepäckträgers festgestellt werden. Durch das Öffnen von Fahrzeugfenstern oder eines Schiebedachs wird der Luftwiderstand des Fahrzeugs ebenso beeinflusst wie durch das Vorhandensein von Zubehör wie einem Dachgepäckträger oder einem Heckgepäckträger. Die durch Realisierung eines günstigeren Zustands beispielsweise durch Schließen eines Fensters oder Entfernen eines Dachgepäckträgers erzielbare

Energieeinsparung ist dabei insbesondere auch von der momentanen

Fahrzeuggeschwindigkeit abhängig, so dass bevorzugt durch das Vorsehen einer entsprechenden Dimension im Kennfeld eine Berücksichtung erfolgt.

Bevorzugt sind die den Rollwiderstand des Fahrzeugs beeinflussenden

Parameter ausgewählt aus der Art der Bereifung und/oder dem Luftdruck der Reifen des Fahrzeugs. Bevorzugt werden diese Parameter im Rahmen des Verfahrens automatisiert bestimmt. Dabei kann der Luftdruck über einen Reifendrucksensor erfasst werden und die Art der Bereifung kann beispielsweise durch Auslesen eines Identifikationscodes des Reifendrucksensors bestimmt werden.

Bevorzugt sind die Parameter betreffend die Klimatisierung und/oder Heizung des Fahrzeugs ausgewählt aus der eingestellten Solltemperatur für Heizung und/oder Klimatisierung, dem Betriebszustand einer Sitzheizung, dem

Betriebszustand einer Scheibenheizung und Kombinationen mehrerer dieser Parameter. Diese Parameter werden bevorzugt durch Kommunikation mit den entsprechenden Bedienelementen des Fahrzeugs automatisiert abgefragt. Des Weiteren wird bevorzugt, über ein Thermometer die Umgebungstemperatur bestimmt, da für das Klimatisieren oder Heizen eines Fahrzeugs die momentane Außentemperatur relevant für das Bestimmen des Energieverbrauchs ist.

Bevorzugt erfolgt zudem durch das Vorsehen einer entsprechenden Dimension im Kennfeld eine Berücksichtigung der Außentemperatur.

Parameter wie beispielsweise die Geschwindigkeit des Fahrzeugs oder der Fahrstil des Fahrers werden im Rahmen des Verfahrens bevorzugt automatisch über entsprechende Sensoren erfasst. Dabei kann beispielsweise der Fahrstil des Fahrers durch Auswerten von Sensoren, welche die Längs- und

Querbeschleunigung des Fahrzeugs erfassen, bestimmt werden. Bei starken Beschleunigungen wird auf einen sportlichen Fahrstil geschlossen, welche einen höheren Energieverbrauch bedingt, und bei geringeren Beschleunigungen wird auf einen ökonomischen Fahrstil geschlossen. Bei Anwendung des Verfahrens wird eine Liste erstellt, welche bevorzugt von großer nach geringer Auswirkung sortiert wird. Beispielsweise kann eine derartige Liste folgende Größen und deren Auswirkungen auflisten:

- Geschwindigkeit Tempomat von 100 km/h auf 90km/h bewirkt -3 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 22 km,

- Fahrstil von sportlich auf ökonomisch bewirkt -2 kW und ergibt Reich weitenerhöhung um 15 km,

- Heizung von aktuell 22° auf 18° bewirkt -1,5 kW und ergibt Reichwei tenerhöhung um 11 km,

- Sommerreifen an Stelle von Winterreifen nutzen bewirkt -1,5 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 11 km,

- Klimaanlage von aktuell 20° auf 23° bewirkt -1 kW und ergibt Reichweiten erhöhung um 7 km,

- Dachgepäckträger entfernen bewirkt -1 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 7 km

- Reifendruck um 0,5 Bar erhöhen bewirkt -1 kW und ergibt Reichweitener höhung um 7 km,

- Schiebedach schließen (Fahrwiderstand reduzieren) bewirkt -1 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 4 km,

- Infotainment abschalten bewirkt -0,5 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 4 km,

- Sitzheizung abschalten bewirkt -0,5 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 4 km,

- Scheibenheizung abschalten bewirkt -0,5 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 4 km,

- Fenster schließen (Fahrwiderstand reduzieren) bewirkt -0,5 kW und ergibt Reichweitenerhöhung um 4 km.

Entsprechend können auch Empfehlungen erstellt werden, welche eine

Erhöhung der Geschwindigkeit erlauben, wobei das Ziel dennoch ohne

Ladepause erreicht werden kann. Beispielweise kann die Liste die Empfehlung beinhalten, die Heizung komplett auszuschalten, wodurch eine

Geschwindigkeitserhöhung für den Tempomat von 95 km/ auf 100 km/h ermöglicht wird. Die in diesen Beispielen genannten Einflussgrößen, möglichen Optimierungen und deren Auswirkungen auf Energieverbrauch und Reichweite stellen jeweils nur ein mögliches Beispiel dar. Insbesondere die erzielbaren Auswirkungen variieren je nach Fahrzeug.

Bevorzugt werden die Kennfelder von einer fahrzeugexternen Einrichtung oder aus einem Speicher eines dem Fahrzeug zugeordneten Steuergeräts abgerufen.

Bei der fahrzeugexternen Einrichtung kann es sich insbesondere um einen Server oder einen Cloud-Server handeln, welcher über ein

Kommunikationsnetzwerk wie eine Mobilfunkverbindung oder das Internet erreichbar ist. Das Fahrzeug kann dann insbesondere Mittel enthalten, um drahtlos mit dieser fahrzeugexternen Einrichtung zu kommunizieren.

Bei dem Verfahren ist bevorzugt vorgesehen, dass nach Ausführung einer Optimierung für eine Einflussgröße die tatsächliche Energieersparung bestimmt wird und an die fahrzeugexterne Einrichtung übermittelt wird oder im Steuergerät gespeichert wird, wobei eine Aktualisierung der Kennfelder für diese

Einflussgröße entsprechend der tatsächlichen Energieeinsparung durchgeführt wird. Dies ermöglicht es, Alterungseffekte an Komponenten des Fahrzeugs wie beispielsweise dem Motor, der Heizung, dem Klimakompressor, der Reifen usw. bezüglich des Energieverbrauchs anzulernen und bei der Sortierung der Liste korrekt zu berücksichtigen.

Die in der fahrzeugexternen Einrichtung beziehungsweise in einem Speicher des dem Fahrzeug zugeordneten Steuergeräts hinterlegten Kennfelder für die einzelnen Einflussgrößen sind insbesondere mehrdimensionale Kennfelder, um den Zusammenhang des Energieverbrauchs für alle Betriebsbedingungen und gegebenenfalls für verschiedene Umgebungsbedingungen wie

Fahrzeuggeschwindigkeit oder Außentemperatur zu berücksichtigen.

Beispielsweise im Fall der Fahrzeugtemperatur wird ein Gradient DR/DT in einem Kennfeld hinterlegt. Dabei ist DR eine Differenz beim Energieverbrauch und DT eine Differenz bei der Temperatur. Aus diesem Gradienten kann berechnet werden, wieviel elektrische Leistung eingespart wird, wenn die Temperatur reduziert wird. Beträgt die Außentemperatur beispielsweise 0 °C und wird die Temperatur von 20 °C auf zum Beispiel 18 °C abgesenkt, so beträgt bei einem Gradienten von 0,25 kW pro °C die einzusparende Leistung 0,5 kW.

Bei Einflussgrößen betreffend den Luftwiderstand des Fahrzeugs ist zu berücksichtigen, dass der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt und von fahrzeugindividuellen Kenngrößen wie dem CW-Wert und der Stirnfläche abhängig ist. In einem Kennfeld wird daher bevorzugt hinterlegt, bei welcher Geschwindigkeit sich welcher Luftwiderstand ergibt, und es wird daraus abgeleitet, welche Leistung zur Überwindung des Luftwiderstands notwendig ist. Werden beispielsweise bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h 10 kW Leistung benötigt und bei 100 km/h 13 kW Leistung benötigt, so kann bei einer

Reduzierung der Geschwindigkeit von 100 km/h auf 90 km/h eine

Leistungsreduzierung von 3 kW erzielt werden.

Der Luftwiderstand des Fahrzeugs ist zudem vom Öffnungszustand der Fenster abhängig. Bei einem offenen Fenster entsteht eine Verwirbelung in Form einer turbulenten Strömung, welche den Luftwiderstandsbeiwert (cw) des Fahrzeugs verändert. Der entsprechende cw-Wert für verschiedene Zustände der Fenster bei verschiedenen Geschwindigkeiten des Fahrzeugs wird bevorzugt in einem Kennfeld hinterlegt. Wird beispielsweise bei 90 km/h und bei geschlossenen Fenstern 10 kW Leistung benötigt und bei vollständig geöffneten Fenstern bei gleicher Geschwindigkeit 10,5 kW benötigt, so ergibt eine Optimierung durch Schließen der Fenster eine Leistungsreduzierung von 0,5 kW.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist es, ein Fahrerassistenzsystem zur Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs mit einem elektrischen Antrieb bereitzustellen. Das Fahrerassistenzsystem umfasst eine Ausgabevorrichtung zur Ausgabe einer Liste von Einflussgrößen zum Verbrauch elektrischer Energie des Fahrzeugs sowie ein Steuergerät, welches eingerichtet ist, eines der hierin beschriebenen Verfahren auszuführen.

Das Fahrerassistenzsystem ist zur Durchführung der hierin beschriebenen Verfahren ausgestaltet und eingerichtet, so dass im Rahmen der Verfahren beschriebenen Merkmale entsprechend für das Fahrerassistenzsystem gelten und umgekehrt im Zusammenhang mit dem Fahrerassistenzsystem

beschriebenen Merkmale für die Verfahren gelten. Das Steuergerät des Fahrerassistenzsystem ist bevorzugt eingerichtet, mit Sensoren und anderen Assistenzsystemen des Fahrzeugs zu kommunizieren, um Informationen über den momentanen Zustand von den Einflussgrößen zu erhalten.

Die Ausgabevorrichtung ist bevorzugt als ein Bildschirm ausgestaltet. Alternativ oder zusätzlich kann die Ausgabevorrichtung auch als ein Lautsprecher ausgestaltet sein, welcher die Liste beispielsweise über eine Sprachausgabe akustisch ausgibt. Ebenso ist es alternativ oder zusätzlich möglich, die

Ausgabevorrichtung als eine Verbindung zu einem Smart-Device des Fahrers auszugestalten, wie beispielsweise ein Smart-Phone oder ein Tablet. In diesem Fall wird beispielsweise ein Bildschirm oder ein Lautsprecher des Smart-Device für die Ausgabe der Liste verwendet.

Vorteile der Erfindung

Durch das vorgeschlagene Verfahren wird die Akzeptanz von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erheblich gesteigert, da die„Reichweitenangst“ durch eine bessere Information des Fahrers reduziert wird. Zu dieser

Akzeptanzsteigerung trägt weiterhin bei, dass mögliche Optimierungen nicht automatisch umgesetzt werden, so dass insbesondere das Elektrofahrzeug nicht dauerhaft in einem reduzierten„Eco-Modus“ betrieben wird, bei dem die

Fahrleistung herabgesetzt wird. Bei dem vorgeschlagenen Verfahren hat der Fahrer jederzeit die Entscheidungsfreiheit, welche der Einflussfaktoren er beeinflussen möchte, während bei einem üblichen„Eco-Modus“ ein Bündel von Maßnahmen gleichzeitig umgesetzt werden, wobei beispielsweise die

Motorleistung reduziert wird, die Geschwindigkeit begrenzt wird und die

Verwendung der Klimaanlage verringert wird.

Vorteilhafterweise werden die beeinflussbaren Einflussgrößen in der Reihenfolge ihres Einsparpotentials ausgegeben, so dass der Fahrer eine informierte

Entscheidung treffen kann. In vorteilhaften Varianten des Verfahrens kann der Fahrer diese Informationen nutzen, um bei Bedarf durch Ergreifen

entsprechender Maßnahmen die Reichweite zu erhöhen und alternativ kann der Fahrer die möglichen Energieeinsparungen nutzen, um die höchstmögliche Geschwindigkeit zu wählen, die ohne Ladepause ein Erreichen eines bestimmten Ziels ermöglicht, und so seine Reisezeit verkürzen. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.

Die einzige Figur zeigt ein Fahrzeug mit einem Fahrerassistenzsystem.

Die Figur stellt den Gegenstand der Erfindung schematisch dar. Ausführungsformen der Erfindung

Figur 1 zeigt ein Fahrzeug 1 mit einem Fahrerassistenzsystem 10 zur

Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs 1. Das Fahrzeug 1 weist einen elektrischen Antrieb auf und ist somit beispielsweise als ein Elektrofahrzeug oder als ein Hybridfahrzeug ausgestaltet.

Das Fahrerassistenzsystem 10 umfasst ein Steuergerät 12 sowie eine

Ausgabevorrichtung 14.

Durch das Fahrerassistenzsystem 10 werden für verschiedene durch den Fahrer beeinflussbare Einflussgrößen, welche jeweils den Verbrauch elektrischer Energie des Fahrzeugs 1 beeinflussen, Kennfelder abgerufen, welche einen Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und der jeweiligen Einflussgröße angeben. Diese Kennfelder können in einem Speicher des Steuergeräts 12 hinterlegt sein. Alternativ oder zusätzlich hierzu können Mittel zur Kommunikation 16 vorgesehen sein, über die das Fahrerassistenzsystem 10 mit einer fahrzeugexternen Einrichtung 100 kommunizieren kann. Die fahrzeugexterne Einrichtung 100 ist beispielsweise als ein Cloud-Server ausgestaltet und stellt in dieser Ausführungsform dem Fahrerassistenzsystem 10 die Kennfelder zur Verfügung. Im Anschluss bestimmt das Steuergerät 12 des

Fahrerassistenzsystems 10 mögliche Optimierungen des Energieverbrauchs bei Ändern der jeweiligen Einflussgröße. Im Anschluss wird berechnet, welche möglichen Energieeinsparungen erzielt werden können, wenn die möglichen Optimierungen der jeweiligen Einflussgröße ausgeführt werden. Dazu verwendet das Steuergerät 12 die abgerufenen Kennfelder. Nach dem Berechnen der möglichen Energieeinsparungen werden die Einflussgrößen sortiert und in Form einer Liste ausgegeben. Dazu wird die Ausgabevorrichtung 14 verwendet. Diese ist beispielsweise als ein Bildschirm ausgestaltet.

Die Erfindung ist nicht auf die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele und die darin hervorgehobenen Aspekte beschränkt. Vielmehr ist innerhalb des durch die

Ansprüche angegebenen Bereichs eine Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachmännischen Handelns liegen.