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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR BALLASTING AND STABILIZATION OF A TRACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/017371
Kind Code:
A1
Abstract:
In the event of repeated ballasting of a track section (29), a dynamic impact force, which produces the lateral oscillations, of a stabilization appliance is reduced and a return distance (R), which is defined from the start of the return movement (30) to the end of the return movement (31), is measured. The impact force is increased only when the start of the return movement (30) reaches the original magnitude, in order to prevent the track from being lowered in an uncontrolled manner beyond the nominal value.

Inventors:
THEURER, Josef (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
LICHTBERGER, Bernhard (Silberbach 36, Pregarten, A-4230, AT)
Application Number:
EP2007/006416
Publication Date:
February 14, 2008
Filing Date:
July 19, 2007
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ PLASSER BAHNBAUMASCHINEN-INDUSTRIEGESELLSCHAFT M.B.H. (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
THEURER, Josef (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
LICHTBERGER, Bernhard (Silberbach 36, Pregarten, A-4230, AT)
International Classes:
E01B27/17; E01B27/00
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zum Unterstopfen und Stabilisieren eines Gleises (2), das

in eine Solllage angehoben, unterstopft und unmittelbar darauf folgend

durch eine Kombination von Querschwingungen und vertikaler Auflast kon¬

trolliert abgesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer wiederhol¬

ten Unterstopfung eines Gleisabschnittes (29) eine die Querschwingungen

produzierende dynamische Schlagkraft (23) reduziert und ein vom Rück¬

fahrtbeginn (30) bis zum Rückfahrtende (31) definierter Rückfahrweg (R)

gemessen wird und dass die Schlagkraft (23) erst nach Erreichen des

Rückfahrtbeginns (30) auf die ursprüngliche Größe erhöht wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die dy¬

namische Schlagkraft (23) auf einen Nullwert reduziert wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die dy¬

namische Schlagkraft (23) in Richtung vom Rückfahrtende (31) zum Rück¬

fahrtbeginn (30) sukzessive auf die ursprüngliche Größe erhöht wird.

4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

die dynamische Schlagkraft (23) nach Erreichen des Rückfahrtbeginns (30)

von 0% auf 100% der ursprünglichen Größe erhöht wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeich¬

net, dass eine Rotationsfrequenz einer die dynamische Schlagkraft (23)

erzeugenden Unwuchtmasse (19) unabhängig von deren Exzentrizität

konstant gehalten wird.

Description:

VERFAHREN ZUM UNTERSTOPFEN UND STABILISIEREN EINES GLEISES.

[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Unterstopfen und Stabilisie¬

ren eines Gleises, das in eine Solllage angehoben, unterstopft und

unmittelbar darauf folgend durch eine Kombination von Quer¬

schwingungen und vertikaler Auflast kontrolliert abgesenkt wird.

[0002] Ein derartiges Verfahren wird durch WO2006056215 beschrieben.

Durch eine mit Stopf- und Stabilisationsaggregaten ausgestattete

Maschine wird in einer kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt das Gleis

unterstopft und unmittelbar dahinter stabilisiert. Dazu wird das Gleis

durch ein Stabilisationsaggregat in Querschwingungen versetzt und

parallel dazu eine vertikale Auflast ausgeübt. Dadurch kommt es in

Verbindung mit einem Bezugsystem zu einer kontrollierten Gleisab¬

senkung und optimalen Verdichtung der Schotterbettung.

[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines

Verfahrens der eingangs genannten Art, mit dem auch bei Unterbrechung

der Arbeitsvorfahrt und nochmaliger Unterstopfung eines Gleisabschnittes

eine optimale Gleisabsenkung gewährleistet ist.

[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren der gattungs¬

gemäßen Art durch die im Kennzeichen von Anspruch 1 angeführten

Merkmale gelöst.

[0005] Mit diesen Verfahrensschritten kann sichergestellt werden, dass das Gleis

im Falle einer aus verschiedenen Gründen nochmals erforderlichen Unter¬

stopfung eines Gleisabschnittes zu stark abgesenkt wird. Die dynami-

sehen Schlagkraft kann nunmehr im nochmals durchzuarbeitenden Gleis¬

abschnitt rasch auf einen geeigneten Wert angepasst werden, um eine zu

lange dauernde Einwirkung auf den bereits stabilisierten Gleisabschnitt zu

vermeiden. Insbesondere während der Rückfahrt der Maschine ist die

Schlagkraft zweckmäßigerweise auf Null zu reduzieren.

[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen

und der Zeichnungsbeschreibung.

[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestell¬

ten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:

[0008] Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine zur Gleislagekorrektur,

[0009] Fig.2 eine Detaildraufsicht auf ein Stabilisationsaggregat, und

[0010] Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Gleisabschnittes, der noch¬

mals unterstopft wird.

[0011] Eine in Fig. 1 ersichtliche Maschine 1 für die Lagekorrektur eines Gleises

2 weist einen aus zwei Rahmenteilen 3,4 zusammengesetzten Maschinen¬

rahmen 6 sowie Schienenfahrwerke 7 auf. Der - bezüglich einer Arbeits¬

richtung 8 - vordere Rahmenteil 3 ist mit einem Stopfaggregat 9 zum Un¬

terstopfen von Schwellen 10 ausgestattet. Dem hinteren Rahmenteil 4

sind Stabilisationsaggregate 11 zugeordnet, die mit einer vertikalen Auf¬

last auf das Gleis 2 anpreßbar sind und dieses gleichzeitig in Querschwin¬

gungen versetzen. Für die Wegmessung ist ein Wegmesser 18 vorgese¬

hen.

[0012] Das auf dem vorderen Rahmenteil 3 positionierte Stopfaggregat 9 ist ge¬

meinsam mit einem Gleishebeaggregat 12 auf einem Satellitenrahmen 13

angeordnet. Dieser ist mit einem vorderen Ende durch einen Antrieb 5

längsverschiebbar auf dem Rahmenteil 3 gelagert, während ein hinteres

Ende auf einem eigenen Schienenfahrwerk 7 abstützbar ist. über diesem

befindet sich eine mit dem vorderen Rahmenteil 3 verbundene Arbeitska¬

bine 14 mit einer Steuereinrichtung 15. Für die Gleislagekorrektur ist ein

Messachsen 16 aufweisendes Bezugsystem 17 vorgesehen. Ein weiteres

Bezugsystem 20 dient zur kontrollierten Gleisabsenkung durch die Stabili-

sationsaggregate 11.

[0013] Bei dem in Fig. 2 ersichtlichen Stabilisationsaggregat 11 sind zwei Un¬

wuchtmassen 19 durch einen Antrieb 21 jeweils um eine Achse 22 rotier¬

bar. Die Unwuchten rotieren derart phasenverschoben, dass lediglich in

Gleisquerrichtung eine dynamische Schlagkraft 23 auf das Gleis 2 ein¬

wirkt. Jede Unwuchtmasse 19 setzt sich aus einem ersten und zweiten

Masseteil 24, 25 zusammen. Der zweite Masseteil 25 ist durch einen

hydraulisch steuerbaren, in einem Hydraulikzylinder 26 gelagerten

Kolben 27 relativ zum ersten Masseteil 24 verschiebbar. Für die

Rückstellung des Kolbens 27 ist eine Schraubenfeder 28 vorgesehen. Der

Verschiebeweg des zweiten Masseteiles 25 kann z. B. über einen einge¬

bauten induktiven Abstandsmesser gemessen und als Regelgröße in ei¬

nem Regelkreis verwendet werden. Die Ansteuerung erfolgt über Proporti-

onal- oder Servoventile.

[0014] In Fig. 3 ist schematisch eine wiederholte Unterstopfung eines Gleisab¬

schnittes 29 dargestellt. Dazu wird die Maschine 1 zur Beendigung der

ersten Unterstopfung gestoppt und die dynamische Schlagkraft 23 (und

somit die Gleisquerschwingungen) durch Beaufschlagung der beiden Kol¬

ben 27 sofort auf den Wert Null reduziert. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die

Rotationsfrequenz der beiden Unwuchtmassen 19 unverändert bleibt. Mit

einem Rückfahrtbeginn 30 der Maschine 1 wird durch den Wegmesser 18

ein Rückfahrweg R gemessen, der durch das Rückfahrtende 31 begrenzt

ist. Für die nun startende nochmalige Unterstopfung des Gleisabschnittes

29 kann wahlweise im Bereich des Rückfahrweges R die Schlagkraft 23

bis zum Rückfahrtbeginn 30 sukzessive angehoben werden.

[0015] Eine weitere Möglichkeit besteht aber auch darin, die dynamische Schlag¬

kraft 23 erst mit dem Erreichen des Rückfahrtbeginns 30 zu aktivieren und

sofort auf den ursprünglichen Wert zu erhöhen.

[0016] Die aus den Querschwingungen resultierende Absenkung des Gleises 2

wird dabei in jedem Fall durch das Bezugsystem 20 kontrolliert. Die Steue¬

rung der dynamischen Schlagkraft 23 kann auch durch das Bezugsystem

20 erfolgen, um ein Absenken des Gleises 2 unter den Sollwert infolge ei¬

ner zu langen Einwirkung der Querschwingungen zuverlässig auszu¬

schließen.