Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR CARRYING OUT AN INTERACTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/134812
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for carrying out an interaction between at least one vehicle (2, 30) and at least one person (20) outside the at least one vehicle (2, 30) by means of at least one external sensor of the at least one vehicle (2, 30) and at least one computing unit (8) of the at least one vehicle (2, 30), in which method signals from the surroundings outside the at least one vehicle (2, 30) are recorded by means of the at least one external sensor, transmitted to the at least one computing unit (8), and analysed by the at least one computing unit (8), wherein the system checks whether the signals comprise human signals and it is also checked whether these human signals comprise at least one information item that is directed to the at least one vehicle (2, 30), the at least one computing unit (8) reacting to the at least one information item.

Inventors:
GRABOWSKI, Michael (Hans-Sachs-Str. 19, Ingolstadt, 85055, DE)
BOCK, Florian (Richard-Strauss-Str. 39, Ingolstadt, 85057, DE)
Application Number:
EP2018/085175
Publication Date:
July 11, 2019
Filing Date:
December 17, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
AUDI AG (85045 Ingolstadt, 85045, DE)
International Classes:
G06F3/16; B60W50/10
Download PDF:
Claims:
PATENTANSPRÜCHE:

Verfahren zum Durchführen einer Interaktion zwischen mindestens einem Fahrzeug (2, 30) und mindestens einer Person (20) außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) mittels mindestens eines Außensensors des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) und mindestens einer Recheneinheit (8) des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30), bei dem mit dem mindestens einen Außensensor Signale aus einem Umfeld außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit (8) übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit (8) analysiert werden, wobei überprüft wird, ob die Signale menschliche Signale umfassen, wobei überprüft wird, ob diese menschlichen Signale mindestens eine Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug (2, 30) gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) auf die mindestens eine Information reagiert.

Verfahren nach Anspruch 1 , bei dem mit mindestens einem Außenmikrofon (4) als dem mindestens einen Außensensor akustische Signale aus dem Umfeld außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit (8) übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit (8) analysiert werden, wobei überprüft wird, ob die akustischen Signale menschliche akustische Signale umfassen, die auf einer menschlichen Stimme basieren, wobei überprüft wird, ob diese menschlichen akustischen Signale mindestens eine Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug (2, 30) gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) auf die mindestens eine Information reagiert.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem mit mindestens einem Sensor zum Erfassen elektromagnetischer Wellen als dem mindestens einen Außensensor Signale auf Basis elektromagnetischer Wellen aus dem Umfeld außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit (8) übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit (8) analysiert werden, wobei überprüft wird, ob die Signale auf Basis elektromagnetischer Wellen menschliche Gesten umfassen, wobei überprüft wird, ob diese menschlichen Gesten mindestens eine Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug (2, 30) gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) auf die mindestens eine Information reagiert.

4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem mit mindestens einer Außenkamera (6) als dem mindestens einen

Außensensor optische Signale aus dem Umfeld außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit (8) übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit (8) analysiert werden, wobei überprüft wird, ob die optischen Signale menschliche Gesten umfassen, wobei überprüft wird, ob diese menschlichen Gesten mindestens eine Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug (2, 30) gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) auf die mindestens eine Information reagiert.

5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem von der mindestens einen Recheneinheit (8) überprüft wird, ob eine Funktion, die mit mindestens einem Gerät des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) durchführbar ist, mit der mindestens einen an das Fahrzeug (2, 30) gerichteten Information verbunden ist, wobei von der mindestens einen

Recheneinheit (8) veranlasst wird, dass die mindestens eine Funktion von dem mindestens einen Gerät des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) durchgeführt wird. 6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem überprüft wird, ob die mindestens eine Information eine Frage oder Aufforderung umfasst, wobei von der mindestens einen Recheneinheit (8) eine Antwort auf die Frage oder Aufforderung ermittelt und der Person (20) mit mindestens einem Ausgabegerät (10, 12) des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) mitgeteilt wird.

7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem zwischen der mindestens einen Recheneinheit (8) und mindestens einem Server (26) und/oder einer Cloud Daten ausgetauscht werden.

8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, das mit mindestens einem ersten Fahrzeug (2) durchgeführt wird, wobei das mindestens eine akustische Signal aus dem Umfeld des mindestens einen ersten Fahrzeugs (2) von dem mindestens einen Außensensor des mindestens einen ersten Fahrzeugs (2) erfasst wird, wobei die mindestens eine Funktion von mindestens einem Gerät des mindestens einen ersten Fahrzeugs (2) durchgeführt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, das mit mindestens einem zweiten

Fahrzeug (30) durchgeführt wird, wobei das mindestens eine erste Fahrzeug (2) und das mindestens eine zweite Fahrzeug (30) Kommunikationseinheiten (16) aufweisen, über die Recheneinheiten (8) der Fahrzeuge (2, 30) untereinander Daten austauschen, wobei die mindestens eine Funktion von mindestens einem Gerät des mindestens einen zweiten Fahrzeugs (30) durchgeführt wird.

10. System zum Durchführen einer Interaktion zwischen mindestens einem Fahrzeug (2, 30) und mindestens einer Person (20) außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30), wobei das System (32) mindestens einen Außensensor und mindestens eine Recheneinheit (8) des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) aufweist, wobei der mindestens eine Außensensor dazu ausgebildet ist, Signale aus einem Umfeld außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs (2, 30) aufzunehmen und an die mindestens eine Recheneinheit (8) zu übermitteln, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) dazu ausgebildet ist, die Signale zu analysieren und dabei zu überprüfen, ob die Signale menschliche Signale umfassen, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) dazu ausgebildet ist, zu überprüfen, ob diese menschlichen Signale mindestens eine Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug (2, 30) gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit (8) dazu ausgebildet ist, auf die mindestens eine Information zu reagieren.

Description:
Verfahren zum Durchführen einer Interaktion

BESCHREIBUNG: Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zum Durchführen einer Interaktion zwischen mindestens einem Fahrzeug und mindestens einer Person.

Ein Fahrer eines Fahrzeugs kann durch Bedienung von Geräten des Fahrzeugs mit diesem interagieren und somit zum Transport aber auch für andere Funktionen nutzen. Eine Interaktion eines Passanten mit einem Fahrzeug bzw. eine Nutzung eines derartigen Fahrzeugs, zu dem er sonst keinen Bezug hat, ist üblicherweise nicht vorgesehen. Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Sprachsteuerung eines Kraftfahrzeugs sind aus der Druckschrift DE 10 2016 200 815 A1 bekannt.

Die Druckschrift DE 10 2014 110 958 A1 zeigt ein Fahrzeug-Fußgänger- Kommunikationssystem.

Ein Head-Up-Display eines Fahrzeugs mit nach außen hin erkennbarer Projektion ist in der Druckschrift DE 20 2015 003 921 U1 beschrieben.

Vor diesem Hintergrund war es eine Aufgabe, zwischen einem Passanten und einem Fahrzeug eine Interaktion zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und ein System mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Ausführungsformen des Verfahrens und des Systems gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.

Das Verfahren ist zum Durchführen einer Interaktion, bspw. Kommunikation, üblicherweise zum Austausch von Informationen über Signale, zwischen mindestens einem Fahrzeug, bspw. Kraftfahrzeug, und mindestens einer Person außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs unter Nutzung mittels mindestens eines Außensensors des mindestens einen Fahrzeugs und mindestens einer Recheneinheit des mindestens einen Fahrzeugs vorgesehen. Dieser mindestens eine Außensensor ist bspw. an einer Außenwand oder in einem Innenraum des mindestens einen Fahrzeugs angeordnet und dazu ausgebildet, ein Umfeld und/oder eine Umgebung des Fahrzeugs zu erfassen. H ierbei werden mit dem mindestens einen Außensensor akustische und/oder optische bzw. visuelle Signale aus dem Umfeld bzw. der Umgebung außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit analysiert, wobei von der mindestens einen Recheneinheit überprüft wird, ob die Signale aus dem Umfeld menschliche Signale umfassen. Außerdem wird überprüft, ob diese menschlichen Signale mindestens eine als Nachricht und/oder Botschaft ausgebildete und/oder zu bezeichnende Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist und/oder das mindestens eine Fahrzeug betrifft, wobei die mindestens eine Recheneinheit auf die mindestens eine Information reagiert.

Mindestens ein Außenmikrofon als möglicher Außensensor ist bspw. an der Außenwand oder im Innenraum des mindestens einen Fahrzeugs angeordnet und dazu ausgebildet, ein Umfeld und/oder eine Umgebung des Fahrzeugs akustisch zu erfassen. Hierbei werden mit dem mindestens einen Außenmikrofon akustische Signale, bspw. Geräusche und/oder Klänge, aus dem Umfeld bzw. der Umgebung außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit analysiert, wobei überprüft wird, ob die akustischen Signale menschliche akustische Signale, bspw. menschliche Geräusche, umfassen, die auf einer menschlichen Stimme der mindestens einen Person basieren und/oder von der mindestens einen Person mündlich erzeugt werden, wobei überprüft wird, ob diese akustischen menschlichen Signale mindestens eine als Nachricht und/oder Botschaft ausgebildete und/oder zu bezeichnende Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist bzw. das mindestens eine Fahrzeug betrifft, wobei die mindestens eine Recheneinheit auf die mindestens eine Information reagiert. Alternativ oder ergänzend werden mit mindestens einem bspw. an einer Außenwand des mindestens einen Fahrzeugs angeordneten Sensor zum Erfassen elektromagnetischer Wellen als dem mindestens einen Außensensor Signale auf Basis elektromagnetischer Wellen aus dem Umfeld außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit analysiert, wobei überprüft wird, ob die Signale auf Basis elektromagnetischer Wellen menschliche Gesten umfassen, wobei überprüft wird, ob diese menschlichen Gesten mindestens eine Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit auf die mindestens eine Information reagiert.

Dabei ist es möglich, mit der mindestens einen Außenkamera als möglichem Außensensor zum Erfassen elektromagnetischer Wellen ein Umfeld und/oder eine Umgebung des Fahrzeugs optisch zu erfassen. Diese Außenkamera ist bspw. an der Außenwand oder im Innenraum des mindestens einen Fahrzeugs angeordnet. Hierbei werden mit der mindestens einen Außenkamera optische Signale, die bspw. von Objekten außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs erzeugt werden, aufgenommen, an die mindestens eine Recheneinheit übermittelt und von der mindestens einen Recheneinheit analysiert, wobei überprüft wird, ob die optischen Signale menschliche optische Signale, bspw. menschliche Gesten, umfassen, die auf einer Bewegung der mindestens einen Person basieren und/oder von der mindestens einen Person erzeugt werden, wobei überprüft wird, ob diese menschlichen Signale mindestens eine als Nachricht und/oder Botschaft ausgebildete und/oder zu bezeichnende Information umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist bzw. das mindestens eine Fahrzeug betrifft, wobei die mindestens eine Recheneinheit auf die mindestens eine Information reagiert.

Es ist jedoch auch möglich, dass der mindestens eine Außensensor zum Erfassen elektromagnetischer Wellen, bspw. auch als Radarsensor bzw. Radarscanner oder als Lasersensor bzw. Laserscanner (Lidar) ausgebildet ist. Somit ist es mit unterschiedlichen Außensensoren zum Erfassen elektromagnetischer Wellen möglich, unsichtbare Signale auf Basis elektromagnetischer Wellen sowie sichtbare bzw. optische Signale aus der Umgebung bzw. dem Umfeld zu erfassen und somit ein breites Spektrum elektromagnetischer Wellen zu berücksichtigen. Hierbei ist es möglich, dass der mindestens eine Außensensor, d. h. das mindestens eine Außenmikrofon oder die mindestens eine Außenkamera, mit dem das Umfeld des mindestens einen Fahrzeugs aufgenommen und/oder erfasst wird, sowie die mindestens eine Recheneinheit als Komponenten eines Erkennungssystems ausgebildet sind. Dabei ist ein derartiges Erkennungssystem, sofern dies die mindestens eine

Außenkamera umfasst, auch als Gestenerkennungssystem ausgebildet und/oder zu bezeichnen. Der mindestens eine Außensensor ist bspw. in einem als Motorraum ausgebildeten Innenraum, in einer als Front bzw. Bug und/oder als Heck ausgebildeten Außenwand und/oder bspw. in einem Bereich eines Regensensors angeordnet, wobei es möglich ist, dass der mindestens eine Außensensor als Regensensor ausgebildet und/oder zu bezeichnen ist.

Hierbei wird von der mindestens einen Recheneinheit überprüft, ob eine Funktion und falls ja, welche Funktion, die mit mindestens einem Gerät des mindestens einen Fahrzeugs durchführbar ist, mit der an das Fahrzeug gerichteten Botschaft bzw. Nachricht verbunden ist. Dabei wird von der mindestens einen Recheneinheit veranlasst, dass die mindestens eine Funktion durch das mindestens eine Gerät von der mindestens einen Recheneinheit des mindestens einen Fahrzeugs durchgeführt wird, wobei bspw. eine Durchführung dieser mindestens einen Funktion von dem mindestens einen Gerät ausgelöst wird. In der Regel wird von der mindestens einen Recheneinheit überprüft, ob die Botschaft eine Frage oder Aufforderung umfasst, wobei von der mindestens einen Recheneinheit eine Antwort auf die Frage oder Aufforderung, bspw. unter Nutzung einer Datenbank und/oder durch Zugriff auf eine Datenbank eines üblicherweise externen Servers und/oder durch Zugriff auf eine Cloud und/oder durch Abfragen über das Internet, ermittelt und der Person mit mindestens einem akustischen und/oder optischen Ausgabegerät bzw. Anzeigegerät des mindestens einen Fahrzeugs, bspw. audiovisuell, mitgeteilt wird, wobei von dem mindestens einen Ausgabegerät ein akustisches und/oder optisches Signal erzeugt wird, das die Antwort aufweist. Dabei ist es möglich, dass die mindestens eine Datenbank in mindestens einem Speicher des mindestens einen Fahrzeugs gespeichert und/oder darin abgelegt ist. Es ist alternativ oder ergänzend möglich, dass die mindestens eine Datenbank in einem externen Server gespeichert und/oder darin abgelegt ist. Das mindestens eine Fahrzeug weist mindestens eine Kommunikationseinheit, bspw. eine Antenne, auf, über die die mindestens eine Recheneinheit, üblicherweise über das Internet, mit dem externen Server unter Austausch von Signalen über elektromagnetische Wellen kommuniziert und/oder auf den externen Server und somit auf die mindestens eine Datenbank zugreift oder auf allgemein zugängliche Daten aus dem Internet zurückgreift.

Im Rahmen des Verfahrens werden zwischen der mindestens einen Recheneinheit und dem mindestens einen bspw. externen Server und/oder der Cloud Daten und somit Informationen ausgetauscht.

Das Verfahren wird in Ausgestaltung dann durchgeführt, wenn das mindestens eine Fahrzeug fahrerlos abgestellt ist. Weiterhin ist vorgesehen, dass die mindestens eine Recheneinheit nur dann auf die Botschaft reagiert, falls sie ein akustisches Codewort und/oder eine Kennung, bspw. einen vorgegebenen und/oder definierten Begriff, und/oder eine von dem Gestenerkennungssystem, das die mindestens eine Außenkamera umfasst, registrierte Geste, bspw. ein Winken, ein Handzeichen und/oder eine Mimik bzw. einen Gesichtsausdruck, der Person umfasst. Durch diese Maßnahme wird in der Regel beurteilt, ob die Nachricht bzw. Botschaft und/oder zumindest das akustische menschliche Geräusch der mindestens einen Person überhaupt an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist.

Hierbei ist es außerdem möglich, dass die mindestens eine Person über das Codewort, bspw. ein Passwort, und/oder die üblicherweise registrierte Geste autorisiert sowie zur Durchführung der Interaktion mit dem mindestens einen Fahrzeug legitimiert wird. Sofern bzw. sobald die mindestens eine Person hierfür autorisiert ist, wird die Frage oder Aufforderung durch eine Antwort beantwortet und/oder die mindestens eine Funktion des mindestens einen Geräts durchgeführt, wobei eine Durchführung der mindestens einen Funktion durch das mindestens eine Gerät von der mindestens einen Recheneinheit veranlasst, d. h. getriggert wird. Ein Codewort ist bspw. an und/oder auf dem Fahrzeug, bspw. dessen Außenwand, angezeigt bzw. dargestellt und umfasst bspw. ein Kfz-Kennzeichen oder eine Typbezeichnung eines jeweiligen Fahrzeugs. Optional sind von dem Gestenerkennungssystem zu registrierende bzw. registrierte Gesten, die ebenfalls alternativ oder zusätzlich eine Autorisierung rechtfertigen, ebenfalls auf der Außenwand angezeigt und/oder beschrieben.

Es ist ebenfalls denkbar, im Rahmen des Verfahrens eine Außenkamera zu verwenden, die bspw. an einer Außenwand, bspw. der Front bzw. einem Front-End, und/oder im Bereich des Regensensors des mindestens einen Fahrzeugs angeordnet und dazu ausgebildet ist, ein Umfeld und/oder eine Umgebung des Fahrzeugs optisch zu erfassen. Dabei werden Informationen, bspw. optische Signale, die von der mindestens einen Außenkamera von dem Umfeld aufgenommen werden, ebenfalls an die mindestens eine Recheneinheit übermittelt, wobei von der mindestens einen Recheneinheit überprüft wird, ob sich in dem Umfeld bzw. der Umgebung des mindestens einen Fahrzeugs überhaupt mindestens eine Person befindet, was optional in Verbindung mit definierten Gesten möglich ist, die auf menschlichen optischen Signalen beruhen. Durch gemeinsames Analysieren und/oder Überprüfen der akustischen und/oder optischen Signale ist für die mindestens eine Recheneinheit überprüfbar und somit ermittelbar, ob die aus dem Umfeld aufgenommenen akustischen und/oder optischen Signale auch menschliche Signale umfassen.

Das Verfahren wird in Ausgestaltung mit mindestens einem ersten Fahrzeug durchgeführt, wobei das mindestens eine akustische und/oder optische menschliche Signal, bspw. menschliche Geräusch, aus dem Umfeld des mindestens einen ersten Fahrzeugs von dem mindestens einen Außenmikrofon des mindestens einen ersten Fahrzeugs erfasst wird, wobei die mindestens eine Funktion von mindestens einem Gerät des mindestens einen ersten Fahrzeugs durchgeführt wird.

Ergänzend ist es möglich, dass das Verfahren mit mindestens einem zweiten Fahrzeug und somit mit mehreren Fahrzeugen durchgeführt wird, wobei das mindestens eine erste Fahrzeug und das mindestens eine zweite Fahrzeug jeweils mindestens eine Kommunikationseinheit und mindestens eine Recheneinheit aufweisen, wobei deren Recheneinheiten über die Kommunikationsschnittstellen und/oder über den mindestens einen Server, auf welche mithilfe des Internetzugangs zugegriffen werden kann, untereinander Daten und somit die mindestens eine Botschaft austauschen, wobei die mindestens eine Funktion alternativ oder ergänzend von mindestens einem Gerät des mindestens einen zweiten Fahrzeugs durchgeführt wird.

Das erfindungsgemäße System ist zum Durchführen einer Interaktion zwischen mindestens einem Fahrzeug und mindestens einer Person außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs ausgebildet und weist mindestens einen Außensensor des mindestens einen Fahrzeugs und mindestens eine Recheneinheit des mindestens einen Fahrzeugs auf. Der mindestens eine Außensensor ist dazu ausgebildet, Signale aus einem Umfeld außerhalb des mindestens Fahrzeugs aufzunehmen und an die mindestens eine Recheneinheit zu übermitteln. Die mindestens eine Recheneinheit ist dazu ausgebildet, die Signale zu analysieren und dabei zu überprüfen, ob die Signale menschliche Signale der mindestens einen Person umfassen, wobei die mindestens eine Recheneinheit dazu ausgebildet ist, zu überprüfen, ob diese menschlichen Signale mindestens eine Information, bspw. mindestens eine Nachricht und/oder Botschaft, umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist, wobei die mindestens eine Recheneinheit dazu ausgebildet ist, auf die mindestens eine Information zu reagieren.

Der mindestens eine Außensensor zum Erfassen von Signalen außerhalb des mindestens einen Fahrzeugs ist als Außenmikrofon und/oder Außenkamera ausgebildet. Dabei ist es möglich, akustische und/oder optische bzw. visuelle Signale zu erfassen. Mit der mindestens einen Recheneinheit ist es möglich, das mindestens eine akustische Signal oder das mindestens eine optische Signal zu analysieren. Hierbei ist es ebenfalls möglich, dass das mindestens eine optische Signal und das mindestens eine akustische Signal, falls sie üblicherweise synchron erzeugt werden, gemeinsam zu analysieren und auszuwerten sind.

Das System weist das mindestens ein Außenmikrofon und/oder die mindestens eine Außenkamera, bspw. eines Gestenerkennungssytems, des mindestens einen Fahrzeugs auf. Der mindestens eine Außensensor ist dazu ausgebildet, akustische Signale, bspw. Geräusche und/oder Klänge, und/oder optische Signale aus dem Umfeld aufzunehmen. Die mindestens eine Recheneinheit ist dazu ausgebildet, die akustischen und/oder optischen Signale zu analysieren und dabei zu überprüfen, ob diese Signale menschliche akustische und/oder optische Signale der mindestens einen Person umfassen, die auf einer menschlichen Stimme und/oder menschlichen Bewegungen basieren, wobei die mindestens eine Recheneinheit dazu ausgebildet ist, zu überprüfen, ob diese menschlichen akustischen und/oder optischen Signale die mindestens eine Information, bspw. mindestens eine Nachricht und/oder Botschaft, umfassen, die an das mindestens eine Fahrzeug gerichtet ist bzw. das mindestens Fahrzeug betrifft, wobei die mindestens eine Recheneinheit dazu ausgebildet ist, auf die mindestens eine Information zu reagieren.

Mit einer Ausführungsform des Systems ist unter Durchführung einer Ausführungsform des Verfahrens möglich, zwischen dem mindestens einen Fahrzeug und der mindestens einen Person, bspw. einem Passanten, eine situationsbedingte, audiovisuelle Interaktion und/oder Kommunikation durchzuführen. Hierbei wird die Umgebung des mindestens einen Fahrzeugs mit dem mindestens einen Außenmikrofon und der mindestens einen Außenkamera audiovisuell erfasst. Außerdem wird der mindestens einen Person die Antwort auf die Frage bzw. Aufforderung mit einem bspw. als Monitor und/oder als Projektor ausgebildeten optischen Ausgabe- bzw. Anzeigegerät und/oder mindestens einem als Lautsprecher ausgebildeten akustischen Ausgabegerät über Signale angezeigt bzw. bereitgestellt. Das mindestens eine bspw. als Projektor ausgebildete optische Ausgabegerät umfasst, bspw. eine Matrix-LED oder einen Laserlicht-Scheinwerfer, mit der bzw. dem es möglich ist, ein optisches Signal für die mindestens eine Person auf eine ebene Oberfläche außerhalb des Fahrzeugs, bspw. auf die Straße oder einen Parkplatz, zu projizieren. In Ausgestaltung ist es möglich, dass die mindestens eine Recheneinheit des mindestens einen Fahrzeugs optional mit dem mindestens einen, üblicherweise externen Server interagiert. Falls in Ausgestaltung des Verfahrens vorgesehen ist, dass von der mindestens einen Recheneinheit veranlasst wird, dass von dem mindestens einen Gerät die mindestens eine Funktion durchgeführt wird, ist es optional möglich, dass die mindestens eine Recheneinheit mit dem mindestens einen Server Rücksprache hält und somit interagiert. Somit wird von der mindestens einen Recheneinheit und dem mindestens einen Server überprüft, ob die Funktion, die mit dem mindestens einen Gerät des mindestens einen Fahrzeugs durchführbar ist, mit der an das mindestens eine Fahrzeug gerichteten Information verbunden ist. Es wird ebenfalls überprüft, ob die mindestens eine Information die Frage und/oder eine Aufforderung umfasst. Dabei ist es möglich, dass die Antwort auf die Frage oder Aufforderung von dem mindestens einen Server unter Interaktion mit dem Internet überprüft wird. Die Antwort auf die Frage oder Aufforderung wird mit dem mindestens einen Anzeige- bzw. Ausgabegerät mitgeteilt.

In weiterer Ausgestaltung wird von der mindestens einen Recheneinheit unter Berücksichtigung einer optionalen Interaktion mit dem mindestens einen Server nur dann auf die mindestens eine Information reagiert, falls sie das Codewort und/oder eine spezielle definierte bzw. definierbare, üblicherweise registrierte Geste aufweist.

Falls das Verfahren mit mehreren Fahrzeugen durchgeführt wird, ist es möglich, dass deren Recheneinheiten die Daten untereinander direkt oder indirekt austauschen, wobei es möglich ist, dass die Recheneinheiten der Fahrzeuge über den mindestens einen Server und/oder über die Cloud kommunizieren.

Weiterhin ist es möglich, dass die mindestens eine Recheneinheit ggf. aufgrund einer Kommunikation bzw. Interaktion mit dem mindestens einen Server auf die mindestens eine Information der Person außerhalb des Fahrzeugs reagiert.

Das System umfasst in Ausgestaltung mindestens eine Kommunikationsschnittstelle, die das mindestens eine Außenmikrofon und die mindestens eine Recheneinheit umfasst, mit der akustische Signale, z. B. Sprache, als menschliche akustische Signale, über das mindestens eine Außenmikrofon detektiert und von der mindestens einen Recheneinheit verarbeitet und/oder analysiert sowie hierbei überprüft werden. Die Person, bspw. der Passant, erhält nach einer Autorisierung Zugriff auf gewisse Funktionsumfänge des mindestens einen Fahrzeugs. Dies ist bspw. in einer Notsituation möglich, in der sich die mindestens eine Person befindet. Somit ist als die mindestens eine Funktion bspw. durch mindestens ein als Telefon des mindestens einen Fahrzeugs ausgebildetes Gerät ein Notruf durchführbar. Es ist auch möglich, mindestens einen Scheinwerfer als Gerät des mindestens einen Fahrzeugs zu aktivieren und das Umfeld auszuleuchten. Mit dem mindestens einen Lautsprecher und/oder Scheinwerfer des mindestens einen Fahrzeugs wird bspw. ein akustischer und/oder optischer Alarm, bspw. ein Diebstahlsound bzw. -geräusch erzeugt. Hierbei ist auch eine Flupe des Fahrzeugs als Lautsprecher ausgebildet und/oder zu bezeichnen. So ist es bspw. möglich, in dem Umfeld Angreifer abzuschrecken und/oder Aufmerksamkeit zu provozieren. Eine Reaktion bzw. ein Feedback der mindestens einen Recheneinheit und/oder des mindestens einen Ausgabe- bzw. Anzeigegeräts ist akustisch und/oder visuell. Weiterhin ist es möglich, dass die mindestens eine Kommunikationsschnittstelle die mindestens eine Außenkamera aufweist. Unabhängig von der Notsituation bzw. einem Notfall kann der Gesellschaft auch ein sozialer Mehrwert bereitgestellt werden, indem aktuelle aber auch zukünftig geplante Interaktionen zwischen einem Fahrzeug und einer Person in einem Innenraum des Fahrzeugs, in der Regel dem Fahrer, auch Passanten und somit Personen außerhalb des Fahrzeugs zur Verfügung gestellt werden. Dies betrifft z. B. Wettervorhersagen (Unwetterwarnungen) oder Sportergebnisse, in der Regel generell Informationen, die von der mindestens einen Recheneinheit bspw. über eine Suchmaschine und/oder einen Zugriff auf das Internet unter Berücksichtigung der Frage bzw. Abfrage oder Aufforderung als Antwort auf die Frage oder Aufforderung ermittelt bzw. beschafft werden. Es ist auch möglich, dass eine Antwort technische Details zu dem Fahrzeug und/oder einem Produkt eines Herstellers des Fahrzeugs umfasst. Eine Frage hierzu lautet bspw.: "Audi, welche Leistung hast du?".

Beim Überprüfen und/oder Analysieren der akustischen und/oder optischen Signale und somit auch der menschlichen akustischen Signale wird von der mindestens einen Recheneinheit eine Software zum Erkennen und/oder Verarbeiten von menschlicher, natürlich gesprochener Sprache und/oder von Gesten ausgeführt. Bei einer Ausführung des Verfahrens ist es u. a. möglich, ein Fahrzeug als Notrufsäule zum Absetzen eines Notrufs an einen Notarzt, bspw. bei einem medizinischen Notfall, die Polizei oder die Feuerwehr als Behörde zu verwenden. Dabei ist es bei einem Notruf, sofern für die Person oder Gesellschaft bspw. Gefahr besteht, möglich, dass zusätzlich zu einer Sprachnachricht der Person, die von dem mindestens einen Außenmikrofon aufgenommen wird, mindestens ein von der mindestens einen Außenkamera aufgenommenes Bild des Umfelds an die jeweilige Behörde übermittelt wird. Es ist auch möglich, ein Fahrzeug bzw. dessen Scheinwerfer als Straßenlaterne für Passanten zu verwenden, die mit dem mindestens einen Außenmikrofon und der mindestens einen Außenkamera als Umfeldsensoren zumindest anhand ihrer Geräusche detektierbar sind. Durch Nutzung des mindestens einen Ausgabegeräts, bspw. der Flupe und/oder des Scheinwerfers, ist es möglich, Straftäter durch akustische und/oder visuelle Signale abzuschrecken.

Es ist auch möglich, für die mindestens eine Person eine als Komfort- Funktion ausgebildete Funktion des mindestens einen Geräts bereitzustellen. Dies ist analog zu einer akustischen, sprachgestützten Suche nach Informationen aus dem Internet, z. B. Informationen zum Wetter oder Nachrichten, möglich, wobei eine Frage zum Durchführen einer derartigen sprachgestützten Suche nach Informationen von der mindestens einen Person dem mindestens einen Fahrzeug gestellt wird. Es ist ebenfalls möglich, der mindestens einen Person als Information Werbung für ein jeweiliges Fahrzeug zu präsentieren. Es ist zudem möglich, dass an das Fahrzeug weitere Fragen zu dem Fahrzeug und/oder dessen Fiersteller gestellt und im Rahmen des Verfahrens beantwortet werden. Derartige Fragen lauten bspw. "Gibt es dich auch als Limousine?" oder: "Wie viele Mitarbeiter hat Audi?". Falls das mindestens eine Fahrzeug bspw. in ein Modell bzw. Projekt wie "Carsharing bei vollautomatisiertem Fahren" integriert ist, kann analog zu einem Taxiruf für eine Personenbeförderung über ein erstes Fahrzeug ein weiteres zweites Fahrzeug bestellt werden, wobei diese Fahrzeuge von demselben Hersteller bzw. Konzern hergestellt worden sind.

Die Interaktion, bspw. Kommunikation, zwischen der mindestens einen Person und dem mindestens einen Fahrzeug ermöglicht eine Vernetzung bzw. Herstellung einer Vernetzung zwischen der mindestens einen Person und verschiedenen Fahrzeugen, wobei für die mindestens eine Person ein Zugriff auf Funktionen bzw. einen Funktionsumfang aller in der Nähe befindlichen, vernetzbaren Fahrzeuge hergestellt wird. Dies betrifft z. B. eine Ausleuchtung eines Gehwegs durch Scheinwerfer mehrerer Fahrzeuge, die über bzw. durch die Interaktion, bspw. Kommunikation, der mindestens einen Person, mit lediglich einem Fahrzeug gesteuert wird. Es ist auch möglich, ein Fahrzeug als Navigationshilfe für Passanten zu verwenden, wobei sich in diesem Fall die als Frage ausgebildete Botschaft auf einen Ort bezieht, z. B.: "Audi, wo ist die Sixtinische Kapelle?", und eine mögliche Antwort eines Fahrzeugs hierzu lautet: "Meine Front ist in Richtung Südwesten ausgerichtet, laufe 300 m in diese Richtung". Demnach ist es möglich, dass die Antwort unter Berücksichtigung einer Position und/oder Ausrichtung des Fahrzeugs relativ zu dem Ort und/oder einem Objekt mitgeteilt wird.

Die akustische und/oder optische Kommunikationsschnittstelle wird über das mindestens eine Außenmikrofon und/oder die mindestens eine Außenkamera des mindestens einen Fahrzeugs bereitgestellt, wobei die Interaktion bspw. durch ein Codewort, z. B. "Hallo Audi" aktivierbar ist. Durch Kommunikation des Fahrzeugs mit mindestens einem Server ist es möglich, einem Passanten ausgewählte Funktionsumfänge des Fahrzeugs bzw. benachbarter Fahrzeuge bereitzustellen. Die Reaktion des Fahrzeugs basiert auf einem akustischen und/oder visuellen Feedback. Es ist auch möglich, dass bspw. in einem Notfall als Funktion eine Aufsperrfunktion des Fahrzeugs aktiviert, eine Außentür des Fahrzeugs geöffnet und der mindestens einen Person ein Zugang zu dem Innenraum des Fahrzeugs ermöglicht wird, wobei simultan ein Notruf abgesetzt wird, falls sich ein derartiger Notfall, bspw. aufgrund einer Gefahr durch Straftaten, Vandalismus, sexuelle Übergriffe, Raub, Körperverletzung, Diebstahl, Gewalt bzw. Terrorismus, ergibt. Somit ist es möglich, das Fahrzeug als Rückzugsort bzw. Bunker bei einem chemischen und/oder biologischen Angriff zu nutzen. In diesem Fall ist durch das Fahrzeug an einem als Luftfilter ausgebildeten Gerät auch eine Luftfilterungsfunktion als Funktion durchführbar.

Mit dem Verfahren wird einem Passanten ermöglicht, mit einem fremden Fahrzeug als Verkehrsmittel in einer für die Gesellschaft vorteilhaften und/oder sozialen Art und Weise zu interagieren. Dem Passanten wird ein Zugriff auf die Funktionen und vorhandene Hardware als Geräte des

Fahrzeugs gestattet, falls es situationsbedingt für einzelne Personen oder Personengruppen bzw. die Gesellschaft von Nutzen sein könnte.

Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Die Erfindung ist anhand von Ausführungsformen in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung schematisch und ausführlich beschrieben.

Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems bei Durchführung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung ein hier als Kraftfahrzeug ausgebildetes Fahrzeug 2, das sich hier in einer Umgebung befindet und in dieser abgestellt ist sowie als Komponenten ein Außenmikrofon 4, eine Außenkamera 6, eine Recheneinheit 8, ein als Lautsprecher ausgebildetes akustisches Ausgabegerät 10, ein als Monitor ausgebildetes optisches Ausgabegerät 12, das nach außen sichtbar ist, und eine als Antenne ausgebildete Kommunikationseinheit 16 aufweist. Figur 1 zeigt außerdem in schematischer Darstellung eine in der Umgebung außerhalb des Fahrzeugs 2 befindliche Person 20.

Weiterhin zeigt Figur 1 einen Server 26, der ebenfalls ein als Antenne ausgebildetes Kommunikationsmodul 28 aufweist und/oder bspw. generell über das Internet zugänglich ist, und ein weiteres hier als Fremdfahrzeug ausgebildetes und/oder zu bezeichnendes zweites Fahrzeug 30, üblicherweise ein Kraftfahrzeug.

Bei der hier vorgestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems 32 sind das Fahrzeug 2 und dessen Komponenten, d. h. das Außenmikrofon 4, die Außenkamera 6, die Recheneinheit 8 und das Kommunikationsmodul 16 auch zugleich als Komponenten des Systems 32 ausgebildet. Das zweite Fahrzeug 30 und der Server 26 sind ebenfalls als Komponenten des Systems 32 ausgebildet. Dabei sind das Außenmikrofon 4 und die Außenkamera 6 als Außensensoren des Fahrzeugs 2 ausgebildet.

Bei der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die Person 20 außerhalb des Fahrzeugs 2 mit diesem kommunizieren und somit interagieren will. Dabei wird die Umgebung des Fahrzeugs 2 auch unabhängig von der Ausführungsform des Verfahrens von dem Außenmikrofon 4 akustisch und von der Außenkamera 6 auch optisch erfasst und somit überwacht. Dabei werden von dem Außenmikrofon 4 Geräusche der Umgebung erfasst, an die Recheneinheit 8 weitergeleitet und von dieser analysiert und/oder ausgewertet. Bilder, die von der Außenkamera 6 von der Umgebung ebenfalls erfasst werden und optische Signale aufweisen, werden auch an die Recheneinheit 8 übermittelt und von dieser ausgewertet. Dabei werden die akustischen Signale, bspw. Geräusche und/oder Klänge, sowie die Bilder mit optischen Signalen in möglicher Ausgestaltung gemeinsam ausgewertet.

Bei einer Analyse der akustischen Signale wird entweder von der Recheneinheit 8 direkt oder indirekt überprüft, ob diese akustischen Signale auch menschliche akustische Signale aufweisen, die auf einer menschlichen Stimme der Person 20 beruhen. Im Fall einer indirekten Überprüfung kommuniziert die Recheneinheit 8 über die Kommunikationseinheit 16 mit dem Server 26 als Back-End und/oder einer Cloud. Ergänzend wird überprüft, ob diese akustischen Signale mindestens eine Information umfassen, die an das Fahrzeug 2 gerichtet sind. Falls dies der Fall ist, wird von der Recheneinheit 8 überprüft, ob eine Funktion, die mit mindestens einer Komponente und/oder mindestens einem Gerät des Fahrzeugs 2 durchführbar ist, mit der mindestens einen an das Fahrzeug 2 gerichteten Information verbunden ist. Außerdem wird von der Recheneinheit 8 veranlasst, dass die mindestens eine Funktion von dem mindestens einen Gerät durchgeführt wird. Optische Signale werden entsprechend erfasst sowie ausgewertet bzw. analysiert.

Weiterhin wird von der Recheneinheit 8 direkt oder indirekt, bspw. durch Kommunikation der Recheneinheit 8 über die Kommunikationseinheit 16 mit dem Server 26 als Back-End und/oder der Cloud, überprüft, ob die mindestens eine Information eine Frage und/oder Aufforderung umfasst. Dabei wird von der Recheneinheit 8 eine Antwort auf diese Frage unter Nutzung einer internen Datenbank der Recheneinheit 8 und/oder durch Kommunikation mit einer externen Datenbank, die bspw. in dem Server 26 gespeichert ist, und/oder durch Nutzung von Informationen von Daten aus dem Internet, ermittelt. Die Frage wird der Person 20 unter Bereitstellung eines akustischen Signals, das von dem als Lautsprecher ausgebildeten akustischen Ausgabegerät 10 erzeugt wird und/oder unter Bereitstellung eines optischen Signals, das von dem als Monitor ausgebildeten optischen Anzeige- bzw. Ausgabegerät 12 bereitgestellt wird, der Person 20 angezeigt. Dabei ist dieses Ausgabegerät 12 als Monitor oder Projektor ausgebildet, mit dem das optische Signal auf eine Fläche, bspw. Oberfläche, projiziert wird, die aus Asphalt der Straße gebildet ist.

In Ausgestaltung des Verfahrens ist es auch möglich, dass die Recheneinheit 8 des ersten Fahrzeugs 2 mit einer nicht weiter dargestellten Recheneinheit des zweiten Fahrzeugs 30 Informationen direkt oder indirekt über einen Server 26 und/oder über das Internet und/oder über die Cloud austauscht. Dabei ist es alternativ oder ergänzend möglich, dass die Recheneinheit des zweiten Fahrzeugs 30 veranlasst, dass die mindestens eine vorgesehene Funktion, die mit jener Information verbunden ist, die ausgehend von der Person 20 mit den menschlichen akustischen und/oder optischen Signalen an das erste Fahrzeug 2 gerichtet wird, alternativ oder ergänzend von mindestens einem Gerät des zweiten Fahrzeugs 30 durchgeführt wird.