KÖHLER, Rudolf (Jacques-Offenbach-Strasse 7, Freilassing, 83395, DE)
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Verfahren zum Erkennen von berechtigten Nutzern an zumindest ei- nem Zutritt und/oder zumindest einem Zugang, bei dem die von dem Nutzer erfassten biometrischen Eingabedaten mit gespeicherten biometrischen Daten von berechtigten Nutzern verglichen werden und bei dem bei übereinstimmung der biometrischen Daten ein Zugangsberechtigungssignal ausgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugangsberechtigungssignal als zentrales Ansteuersignal zum Betätigen zumindest einer Zutritts- und/oder zumindest einer Zugangseinrichtung ausgegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das zentrale Ansteuersignal zum Betätigen zumindest einer Zutritts- und/oder einer Zu- gangseinrichtung eines vorhandenen Zutritts- und/oder Zugangskontrollsystems (18) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugangsberechtigung mehrerer Personen an verschiedenen Zutritten oder Zu- gangen gleichzeitig überprüft wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Authentifizierung eines berechtigten Nutzers ein Ansteuersignal an die jeweilige Zutritts- und/oder Zugangseinrichtung ausgegeben wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass biometrische Personendaten von berechtigten Personen neu erfasst und gespeichert werden.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Personenerkennung eine Zeiterfassung und eine entsprechende Zeitverwaltung durchgeführt wird.
7. Steuerungseinheit zum Erkennen von berechtigten Nutzern an zumindest einem Zutritt und/oder zumindest einem Zugang, mit einer Verarbeitungseinrichtung (2) zum Erfassen von biometrischen Eingabedaten eines Nutzers und zum Vergleichen der erfassten biometrischen Eingabedaten mit gespeicherten biometrischen Daten von berechtigten Nutzern, wobei bei überstim- mung der verglichenen Daten ein Zugangsberechtigungssignal ausgebbar ist, insbesondere zum Ausführen eines Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zentrale Ansteuereinrichtung (7) zum Betätigen zumindest eines Zutrittes und/oder zumindest eines Zuganges vorgesehen ist.
8. Steuerungseinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Ansteuereinrichtung (7) eine integrierte Zutritts- und/oder Zugangssteuerung vorgesehen ist.
9. Steuerungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Zutritts- und/oder Zugangssteuerung zumindest ein elektronisches und/oder ein elektrisches Bauteil vorgesehen ist.
10. Steuerungseinheit nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Ansteuereinrichtung (7) eine integrierte Zugangssteuerung für ein elektronisches Gerät vorgesehen ist.
11. Steuerungseinheit nach einem der Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung (2) zumindest einen Anschluss (3, 4, 5) für biometrische Eingangsdaten und/oder eine Zeiterfassung aufweist.
12. Steuerungseinheit nach einem der Ansprüche 7 bis 11 , kennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung (2) eine Zeiterfassung und Zeitverwaltung sowie eine Datenbank zum Speichern von biometrischen Datensätzen zugangsberechtigter Nutzer umfasst.
13. Steuerungseinheit nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine kabellose Verbindung zwischen der Steuerungseinheit (1) und dem jeweiligen Zutritt und/oder Zugang vorgesehen ist.
14. Steuerungseinheit nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie über eine geeignete Schnittstelle (6) mit einem vorhandenen Zutritts- oder Zugangskontrollsystem (18) verbindbar ist. |
Verfahren und Steuerungseinheit zum Erkennen von berechtigten Personen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Steuerungseinheit zum Erkennen von berechtigten Personen gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beziehungsweise 7 näher definierten Art.
Es sind Verfahren und Steuerungseinheiten zum Erkennen von berechtigten Nutzern beziehungsweise Personen an einem Zutritt eines gesicherten Bereiches bekannt. Dabei werden biometrische Daten von Personen verwendet, um diese Personen eindeutig erkennen zu können. Die bekannten Verfahren und Steuerungseinheiten werden beispielsweise bei der überwachung von Zutritten von gesicherten Bereichen oder bei der Zugangsberechtigung von e- lektronischen Einrichtungen eingesetzt. Als biometrische Daten einer Person können zum Beispiel die Iriserkennung, der Fingerprint, die Gesichtserkennung oder ähnliches eingesetzt werden.
Beispielsweise ist bei der Verwendung der Iriserkennung an jedem Zutrittsbereich eine Aufnahmeeinrichtungen in Form einer Kamera notwendig, um die biometrischen Daten der eintretenden Personen erfassen zu können. Die erfassten biometrischen Daten werden mit bereits gespeicherten Daten von berechtigten Nutzern verglichen. Erst wenn eine übereinstimmung der Daten, also eine Authentifizierung der Person vorliegt, wird ein Zugangsberechtigungssignal über ein Netzwerk an eine externe Ansteuereinrichtung ausgegeben. Die am gesicherten Zutrittsbereich vorgesehene Steuereinrichtung kann dann das Schloss an einer Tür entsprechend ansteuern, sodass die Tür oder die Schleuse geöffnet wird, wodurch die berechtigte Person in den gesicherten Bereich eintreten oder diesen verlassen kann.
Dies bedeutet, dass an jedem Zutritt des gesicherten Bereiches oder an jedem Zugang einer elektronischen Einrichtung eine die biometrischen Daten
aufnehmende Aufnahmeeinrichtung und eine Verarbeitungseinrichtung zum Bearbeiten der erfassten Daten sowie eine Steuereinrichtung vorgesehen sein muss, damit bei einer Authentifizierung eines berechtigten Nutzers das ausgegebene Zugangsberechtigungssignal in ein entsprechendes Ansteuersignal umgewandelt werden kann, um den Zutritt beziehungsweise Zugang der Personen zu ermöglichen.
Darüber hinaus ist es notwendig, dass die biometrischen Aufnahmeeinrichtungen und die Verarbeitungseinrichtungen sowie die Steuereinrichtungen mit einer externen Rechnereinheit verbunden sind, um die einzelnen Steuerungsvorgänge zu koordinieren. Des Weiteren wird über die externe Rechnereinheit die Aufnahme und das Löschen der biometrischen Daten von berechtigten Nutzern durchgeführt.
Somit ergeben sich aufwändige Verfahrensabläufe, die eine Vielzahl von verschiedenen Einrichtungen erfordern, um eine auf biometrischen Daten basierende Zutritts- oder Zugangskontrolle zu realisieren.
Demnach liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine Steuerungseinheit der eingangs beschriebenen Gattung vorzuschlagen, welche einen einfachen Verfahrensablauf mit möglichst wenigen Einrichtungen kostengünstig realisieren.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig durch die Merkmale des Patentan- Spruches 1 und vorrichtungsmäßig durch die Merkmale des Patentanspruches 7 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen und aus den Zeichnungen.
Demnach wird ein Verfahren zum Erkennen von berechtigten Nutzern an zumindest einem Zutritt und/oder zumindest einem Zugang vorgeschlagen, bei dem die von dem Nutzer erfassten biometrischen Eingabedaten mit gespeicher-
ten biometrischen Daten von berechtigten Nutzern verglichen werden und bei dem bei übereinstimmung der biometrischen Daten ein Zugangsberechtigungssignal ausgegeben wird, wobei erfindungsgemäß z. B. jedes Zugangsberechtigungssignal als zentrales Ansteuersignal zum direkten Betätigen zumindest einer Zutritts- und/oder zumindest einer Zugangseinrichtung ausgegeben wird.
Auf diese Weise können zentral nicht nur die biometrischen Eingabedaten verarbeitet und ausgewertet werden, sondern auch jeweils bei Authentifizierung einer berechtigten Personen ein entsprechendes Ansteuersignal zum Be- tätigen eines Zutritts oder eines Zuganges von einer zentralen Steuerungseinheit erzeugt werden. Dezentrale Ansteuereinrichtungen an jedem Zutritt oder Zugang sind bei dem erfindungsgemäßen Verfahren somit in vorteilhafter Weise nicht erforderlich.
Es ist jedoch auch möglich, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auch bereits vorhandene bzw. externe Zugangs- oder Zutrittskontrollsyteme angesteuert werden. Beispielsweise kann dies über geeignete Schnittstellen erfolgen. Dazu kann z. B. ein zentrales Ansteuersignal über die Schnittstelle an das externe Zugangs- oder Zutrittskontrollsytem übermittelt werden.
Im Rahmen einer möglichen Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Zugangsberechtigung mehrerer Personen an verschiedenen Zutritten oder Zugängen gleichzeitig überprüft wird. Aufgrund der zentralen Verarbeitung und Auswertung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann somit bei der Authentifizierung einer berechtigten Person ein Ansteuersignal an die jeweilige Zutritts- und/oder Zugangseinrichtung ausgegeben werden. Demzufolge können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auch mehrere verschiedene Zutritte oder Zugänge bedient werden, um berechtigten Nutzern den Zutritt oder Zugang zu ermöglichen.
Zum Erweitern oder auch Aktualisieren der gespeicherten Daten von berechtigten Nutzern kann vorgesehen sein, dass biometrische Personendaten von berechtigten Nutzern neu erfasst und/oder auch gelöscht werden.
Bei dem vorgeschlagenen Verfahren kann in vorteilhafter Weise neben der Authentifizierung von berechtigten Nutzern zusätzlich eine Zeiterfassung z. B. simultan durchgeführt werden. Dadurch kann mit Hilfe der erfassten Daten auch ein Zeitmanagement realisiert werden.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe kann auch durch eine
Steuerungseinheit zum Erkennen von berechtigten Nutzern mit einer Verarbeitungseinrichtung zum Erfassen von biometrischen Eingabedaten eines Nutzers und zum Vergleichen der erfassten biometrischen Eingabedaten mit gespeicherten biometrischen Daten von berechtigten Nutzern gelöst werden, wobei bei überstimmung der verglichenen Daten ein Zugangsberechtigungssignal ausgebbar ist. Erfindungsgemäß kann die Steuerungseinheit zudem eine zentrale Ansteuereinrichtung zum Betätigen zumindest eines Zutrittes und/oder eines Zuganges umfassen.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Steuerungseinheit kann eine zentrale Zutritts- und Zugangsteuerung realisieren, welche auf biometrischer Au- thentifikation basiert, wobei es unabhängig ist, ob eine Iriserkennung, ein Fin- gerprint, eine Gesichtserkennung oder dergleichen eingesetzt wird. Mit der zentralen Steuerungseinheit beziehungsweise dem zentralen Kontroller können sämtliche erforderliche Steuerungsvorgänge vom dem Erkennen von berechtigten Nutzern bis zum Betätigen zumindest eines Zutritts und/oder eines Zuganges durchgeführt werden. Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Steuerungseinheit auch an Landesgrenzen, Flughäfen oder dergleichen zur automatisierten zentralen Zutritts- und Zugangsteuerung verwendet werden.
Vorzugsweise kann die erfindungsgemäße Steuerungseinheit zum Ausführen des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens verwendet werden. Es sind auch andere Anwendungsbereiche für die Steuerungseinheit denkbar.
Im Rahmen einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Ansteuereinrichtung ein integriertes elektronisches oder elektrisches Bauteil z. B. in der Form eines Relais, einer Relaisplatine oder dergleichen ist. Mit dem Relais kann zumindest ein Schloss des zugeordneten Zutrittes betätigt werden. Bei Betätigung des Relais wird somit einer berechtigten Personen die Möglichkeit gegeben, eine Tür, eine Schleuse oder dergleichen für eine vorbestimmte Zeit zu passieren. Zusätzlich oder auch separat kann die Steuerungseinheit als Ansteuereinrichtung eine zentrale Zugangsteuerung für Computer, Maschinen oder dergleichen umfassen. Auf diese Weise können beispielsweise berechtigte Nutzer Zugang zu einem Computer oder Computer- netzwerk erhalten. Die Steuerungseinheit dient auch dazu, um berechtigten Personen die Bedienung bzw. Freischaltung von Maschinen zu erlauben. Beispielsweise Maschinen aus der Produktionsindustrie, der Pharmaindustrie usw.
Eine nächste Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Steuerungseinheit zumindest einen Anschluss für biometrische Eingabedaten aufweist. Somit kann die Steuerungseinheit zum einen die Eingabedaten einer Person mit den gespeicherten biometrischen Daten von berechtigten Personen vergleichen, um eine Authentifikation durchführen zu können, und zum anderen kann auch eine Zeiterfassung erfolgen, um dadurch eine gewünschte Zeitverwaltung durchführen zu können.
Des Weiteren ist es möglich, dass die Steuerungseinheit einen weiteren Anschluss für zum Beispiel optische Lesegeräte oder dergleichen aufweist, mit denen biometrische Daten von berechtigten Personen erfasst werden können, um dadurch eine biometrische Datenbank der Steuerungseinheit zu erweitern beziehungsweise zu aktualisieren. Beispielsweise können neue biometrische
Daten hinzugefügt werden oder auch vorhandene biometrische Personendaten aus der Datenbank gelöscht werden.
Im Rahmen einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfin- düng kann vorgesehen sein, dass eine kabellose Verbindung zwischen der Steuerungseinheit und dem jeweiligen Zutritt und/oder Zugang vorgesehen ist. Somit kann z. B. ein Schloss eines Zutrittes kabellos über die Steuerungseinheit betätigt werden. Ferner kann auch ein Zugang eines Computers oder einer Maschine kabellos für einen berechtigten Nutzer über die Steuerungseinheit frei- geschaltet werden. Als kabellose Verbindungen können z. B. funk- oder infrarotbasierte übertragungen eingesetzt werden.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine detaillierte schematische Ansicht einer möglichen Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Steuerungseinheit zum Erkennen von berechtigten Personen; und
Fig. 2 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Steuerungseinheit mit möglichen Peripheriegeräten.
Die Figuren 1 und 2 zeigen beispielhaft eine zentrale Steuerungseinheit 1 zum Erkennen von berechtigten Nutzern an zumindest einem Zutritt und/oder einem Zugang.
In Figur 1 ist die zentrale Steuerungseinheit 1 zum Erkennen berechtigter Personen beziehungsweise Nutzer detailliert dargestellt. Die Steuerungseinheit 1 umfasst eine Verarbeitungseinrichtung 2 mit mehreren Anschlüsse 3, 4, 5, mit denen verschiedene Eingabedaten von der Steuerungseinheit aufgenommen werden können. Der Anschluss 3 kann beispielsweise zum Anschließen eines
biometrischen Authentifikations-Gerätes vorgesehen sein. Der Anschluss 4 kann zum Anschließen von biometrischen Zeiterfassungsgeräten vorgesehen sein. Schließlich kann der Anschluss 5 zum Anschließen von Lesegeräten beziehungsweise von Erfassungsgeräten zum Erfassen von biometrischen Merk- malen einer berechtigten Person vorgesehen sein. Diese Erfassung von biometrischen Daten von berechtigten Nutzern wird als so genanntes Enrolment bezeichnet. Die erfassten Daten können von der Verarbeitungseinrichtung 2 der Steuerungseinheit 1 verarbeitet und in einer Datenbank abgelegt werden. Die Verarbeitungseinrichtung 2 ist ein Prozessor mit entsprechenden Peripheriege- raten, wie z. B. einer Festplatte und weiteren elektronischen Bauteilen.
Darüber hinaus umfasst die Steuerungseinheit 1 eine zum Beispiel als Relais oder als elektronisches Bauteil ausgebildeten Ansteuereinrichtung 7, welche bei Authentifikation einer berechtigten Personen entsprechende Ausga- besignale 8, 9 an zumindest einen Zutritt eines gesicherten Bereiches und/oder zumindest einen Zugang einer elektronischen Einrichtung ausgibt. Mit den Ausgabesignalen 8, 9 werden somit Steuersignale erzeugt, die ein Freigegeben beziehungsweise ein Betätigen des jeweiligen Zutritts oder des jeweiligen Zugangs ermöglichen. Neben den Ausgabesignalen 8, 9 ist an der Ansteuerein- richtung 7 auch eine Schnittstelle 6 zum Verbinden mit einem externen Zutrittsoder Zugangskontrollsystem 18 vorgesehen. Somit kann die erfindungsgemäße Steuerungseinheit auch ein externes Zutritts- oder Zugangskontrollsystem 18 ansteuern.
Mit der zentralen Steuerungseinheit 1 können ein oder mehrere Zutritte beziehungsweise Zugänge kontrolliert und auch bei Authentifikation einer berechtigten Person betätigt werden. Es sind somit keine weiteren Ansteuerungen an den Zutritten beziehungsweise Zugängen auch bei einem über die Steuerungseinheit angeschlossenen externen Zutritts- oder Zugangskontrollsystem 18 erforderlich.
In Figur 2 ist die zentrale Steuerungseinheit 1 mit möglichen Peripheriegeräten dargestellt. Die Auswahl der gezeigten Peripheriegeräte ist beispielhaft, so dass auch andere und weitere Peripheriegeräte an die zentrale Steuerungseinheit 1 bei Bedarf anschließbar sind, welches in Figur 2 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Beispielsweise kann auch eine zusätzliche Kamera 17 für eine separate Zeiterfassung vorgesehen sein. Die Zeiterfassung kann aber auch durch die bereits vorhandenen Kameras 10, 11 erfolgen.
An die Verarbeitungseinrichtung 2 der zentralen Steuerungseinheit 1 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Iriserkennungs-Kameras 10, 11 angeschlossen. Die Iriserkennungs-Kameras 10,11 sind jeweils einem als Tür 12, 13 ausgebildeten Zutritt zugeordnet. Die Türen 12, 13 sind jeweils durch ein elektronisches Schloss 14, 15 gesichert. Wenn eine Person beziehungsweise ein Nutzer an die jeweilige Tür 12, 13 tritt, werden die biometrischen Personen- daten durch die jeweilige Iriserkennungs-Kamera 10, 11 an die Steuerungseinheit 1 übertragen. Die biometrischen Eingabedaten der Personen werden durch die Verarbeitungseinrichtung 6 mit bereits erfassten biometrischen Daten von berechtigten Nutzern verglichen und wenn sich eine Authentifikation ergibt, wird durch die Ansteuereinrichtung 7 ein entsprechendes Ansteuersignal an das je- weilige elektronische Schloss 14, 15 der jeweiligen Tür 12, 13 ausgegeben, so dass die erkannte Person die Tür öffnen und passieren kann.
Die gleiche Vorgehensweise kann auch an nicht weiter dargestellten Zugangsteuerungen für Computer, Maschinen usw. durchgeführt werden, so dass bei Authentifikation einer berechtigten Person ein entsprechendes Zugangssignal von der zentralen Steuerungseinheit an die Zugangssteuerung gesendet wird, so dass der Benutzer den Computer oder die Maschine bedienen kann.
An die Steuerungseinheit 1 ist zudem über die Verarbeitungseinrichtung 2 ein biometrisches Lesegerät zum Erfassen von biometrischen Merkmalen von berechtigten Personen angeschlossen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist dies eine weitere Iriserkennungs-Kamera 16. Somit kann die Datenbank mit den biometrischen Datensätzen (templates) von berechtigten Nutzern erweitert und aktualisiert werden, indem neue Datensätze berechtigter Personen hinzugefügt und/oder Datensätze von bereits berechtigten Personen wieder aus der Datenbank entfernt werden können. Es ist jedoch auch möglich, dass die Erweiterung bzw. Aktualisierung der Datenbank über die bereits vorhandenen Kameras 10, 11 erfolgt.
Des Weiteren kann die Verarbeitungseinrichtung 2 der zentralen Steue- rungseinheit 1 eine Zeiterfassungsverwaltung umfassen, bei der erfasste Zeiten einer Person beim Eintreten und beim Verlassen des gesicherten Bereiches verarbeitet und ausgewertet werden, so dass beispielsweise die Aufenthaltsdauer von Personen innerhalb gesicherter Bereiche oder Arbeitszeiten an Computern oder Maschinen erfasst und ausgewertet werden können. Dazu können die bereits erfassten Daten der Iriserkennungs-Kameras 10, 11 oder auch Eingabedaten zusätzlicher biometrischer Zeiterfassungsgeräte verwendet werden. Neben der Iriserkennung können auch andere biometrische Authentifi- kationsgeräte, wie zum Beispiel ein Fingerprint oder eine Gesichtserkennung verwendet werden.
Bezuqszeichenliste
I Steuerungseinheit 2 Verarbeitungseinrichtung
3 Anschluss
4 Anschluss
5 Anschluss
6 Schnittstelle 7 Ansteuereinrichtung
8 Ausgabesignal
9 Ausgabesignal
10 Iriserkennungs-Kamera
I 1 Iriserkennungs-Kamera 12 Tür
13 Tür
14 elektronisches Schloss
15 elektronisches Schloss
16 Iriserkennungs-Kamera zur Aktualisierung einer Datenbank 17 Iriserkennungs-Kamera für separate Zeiterfassung
18 externes Zutritts- oder Zugangskontrollsystem
