PETZOLD, Rainer (Oberhofstr. 79, Friedrichshafen, 88045, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Steuerung eines automatisierten Stufenschaltgetrie- bes, das innerhalb eines Antriebsstraπgs eines Kraftfahrzeugs eiπgaπgsseitig über mindestens eine steuerbare Reibungskupplung mit einem Hybridantrieb, der einen Verbrennungs- und einen Elektromotor aufweist und ausgangsseitig über einen Achsantrieb mit antreibbaren Rädern einer Antriebsachse in Verbindung steht, wobei bei Fahrzeugstiystand, laufendem Verbreπnungs- und/oder Elektromotor und geöffnetem Antriebsstrang ein Anrollen des Kraftfahrzeugs mit einer Schaltung des Stufenschaltgetriebes verhindert oder zumindest begrenzt wird, dadurch g e - k e n n z e i c h n e t , dass bei in seiner Neutraf- Stellung geschaltetem Stufenschaltgetriebe (Gi = N) eine Sicherheitsfunktion aktiviert wird, in der eine Betätigung eines Schaltbedienungselementes, des Fahrpedals und des Bremspedals sowie die aktuelle Rollgeschwindigkeit sen- sorisch erfasst werden, und in der bei nicht betätigten Fahrbedienungselemen- ten (Schaltbedienungselement XSBE = 0, Fahrpedal xFp = 0, Bremspedal XBP = 0) bei Überschreiten einer vorab festgelegten Grenzgeschwindigkeit (vRon > VQΓ) die Reibungskupplung bedarfsweise geöffnet (xκ = 0), ein Anfahrgang eingelegt (Gi = GAΠO und die Reibungskupplung geschlossen wird (XK = 1 ). 2. Verfahren zur Steuerung eines automatisierten Stufenschaltgetriebes, das innerhalb eines Antriebsstrangs eines Kraftfahrzeugs eiπgangsseitig mit einem Hybridantrieb, der einen Verbrennungs- und einen Elektromotor aufweist und ausgangsseitig über einen Achsantrieb mit antreibbaren Rädern einer Antriebsachse in Verbindung steht, wobei bei Fahrzeugstillstand, laufendem Verbrennungs- und/oder Elektromotor und geöffnetem Antriebsstrang ein Anrollen des Kraftfahrzeugs mit einer Schaltung des Stufenschaltgetriebes verhindert oder zumindest begrenzt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass bei in seiner Neutral-Stellung geschaltetem Stufenschaltgetriebe (Gj = N) eine Sicherheitsfunktion aktiviert wird, in der eine Betätigung eines Schaltbe- dienungseSementes, des Fahrpeda des Bremspedals sowie d Rollgeschwindigkeit sensorisch werden, und in der bei nicht XSBE = 0, = 0, Bremspedal XBP = 0) bei schwindigkβft (vRθ!s > VGΓ) ein Anfahrgang eingetegt wird (Gi = GAnf) 3, Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig von der Anroilrichtung ein zur Grenzgeschwindigkeit passender Anfahrgang (GAΓ*) für Vorwärtsfahrt eingelegt wird. 4, Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch geken nzeic zusätzlich die aktuelle Anrofirichtung sensorisch erfasst wird, lichtung der Anrollrichtung wirksamer und zur Grenzgeschwind! keit passender Anfahrgang (GAΓ*) eingetegt wird. 5. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 1 , 3 oder 4, dadurch geken nzeichnet, dass bei einer nachfolgenden Verzögerung des Kraftfahrzeugs mit Unterschreitung einer vorab festgelegten Mindestgeschwindigkeit (VROII < Vmin) oder einer vorab festgelegten Mindestdrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors (nM < n^) die Reibungskupplung wieder geöffnet wird (x« = 0). 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch geken nzeich net, dass der eingelegte Anfahrgang (GAI*) nach dem Öffnen der Reibungskupplung spätestens mit Erreichen des Fahrzeugstülstands ausgelegt wird (Gj = N). 7. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 2.3 oder 4, da- ge ke n nzeichnet, dass bei einer nachfolgenden Verzögerung des Kraftfahrzeugs mit Unterschreitung einer vorab festgelegten Mindestgeschwindigkeit (VROÜ < vf!1jn) oder einer vorab festgelegten Mindestdrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors (nM < nmjn) der eingelegte Anfahrgang ausgelegt wird (Gj = N). 8. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennze ich net, dass bei einer nachfolgenden weiteren Beschleunigung des Kraftfahrzeugs bei Erreichen oder Überschreiten einer vorab festgelegten Maximalgeschwindigkeit {vRo!! > vmaχ) oder einer vorab festgelegten Ma- ximaldrehzahl des Verbrennungs- und/oder Eiektromotors (nM > nmax) um einen Gang hochgeschaltet wird (Gi - Gi+i), 9. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer nachfolgenden weiteren Beschleunigung des Kraftfahrzeugs bei Erreichen oder Überschreiten einer vorab festgelegten Maximalgeschwindigkeit (VROÜ > vmax) oder einer vorab festgelegten Maximaldrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors (nM > rw) eine automatische Betätigung einer Fahrzeugbremse erfolgt. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch geke nnzeichnet, dass das Brernsmoment der Fahrzeugbremse derart geregelt wird, dass die Rollgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs konstant gehalten wird. 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass das Bremsmoment der Fahrzeugbremse derart geregelt wird, dass die Fallgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs bis zum Erreichen des Fahrzeugstiil- Stands abnimmt. 12. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch geken nze ich net, dass nach der Betätigung mindestens eines Fahr- bedienungselementes (Schaltbedienungselemeπt XSBE > 0, Fahrpedal xFP > 0, Bremspedal XBP > 0) die Sicherheitsfunktioπ beendet und in den normalen Anfahr- oder Fahrmodus gewechselt wird. 13. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 1 und 12, dadurch geken nzeich net, dass vor der Beendigung der Sicherheitsfunktion zumindest bei einer Betätigung eines Schaltbedienungselemeπtes (XSBE > 0) und/oder des Bremspedals (XBP > 0) die Reibungskupplung geöffnet wird (XK = 0), |
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines automatisierten Stufenschaltgetriebes, das innerhalb eines Antriebsstrangs eines Kraftfahrzeugs eingangsseitig mit einem Hybridantriβb, der einen Verbrennungs- und einen Elektromotor aufweist, und ausgaπgsseitig über einen Achsantrieb mit antreibbaren Rädern einer Antriebsachse in Verbindung steht, wöbe! bei Fahrzeugstillstand, laufendem Verbrennungs- und/oder Elektromotor und geöffne-
Stufenschaltgetriebes verhindert oder zumindest begrenzt wird.
Unter einem automatisierten Stufenschaltgetriebe der vorbezeichneten Art wird ein automatisiertes Schaltgetriebe, ein automatisiertes Doppelkupp- fungsgetriebe oder ein Planeten-Automatgetriebe verstanden. Unter dem Begriff automatisiertes Stufenschaltgetriebe soll auch ein Automatgetriebe fallen, dessen Übersetzungsverhältnis an sich stufenlos veränderbar ist, bei dem aber ein Umschaltgetriebe eine Drehrichtungsumkehr der Getriebeabtriebsweite ermöglicht und bei dem mittels einer geeigneten Ansteuerung von Überset- zungsänderungsmitteln auch ein Schalten zwischen programmtechnisch fest vorgegebenen Übersetzungsstufen möglich ist.
Ein in Vorgelegebauweise ausgeführtes automatisiertes Schaltgetriebe steht üblicherweise mit seiner Eingangswelte über eine einzige steuerbare, also automatisiert ein- und ausrückbare Reibungskupplung, wie beispielsweise einer passiv schließbaren Ein- oder Mehrscheiben-Trockenkupplung oder einer aktiv schließbaren Lamellenkupplung, mit dem Antriebsmotor in Verbindung, wobei die Reibungskupplung sowohl die Funktion eines Anfahrelementes als auch die einer Schaltkupplung erfüllt. Bei einem aus zwei Teilgetrieben mit jeweils einer Eingangswelle bestehenden automatisierten Doppelkupplungsgetriebe sind beide Eingangswellen über Jeweils eine steuerbare Reibungskupplung mit dem Antriβbsmotor verbindbar. Dagegen steht ein Planeteπ-Automatgetriebe übSs- cherweise mit seiner Eiπgangswelle über einen ein Anfahrelement bildenden hydrodynamischen Drehmomeπtwandler mit dem Aπtriebsmotor in Verbindung, Möglich sind jedoch auch andere Kombinationen von Slufenschaftgetrieben und Anfahrelementen, beispielsweise ein Kombination eines automatisierten Schaltgetriebes mit einem diesem vorgeschalteten hydrodynamischen Dreh- momentwandter oder eine Kombination eines Pianeten-Automatgetriebes mit einer diesem vorgeschalteten Reibungskupplung.
Bei einem Kraftfahrzeug, dessen Antriebsstrang eine derartige Kombination aus einem Stufenschaltgetriebe und einem Anfahreiement umfasst, besteht bei iaufendem Antriebsmotor und geöffnetem Antriebsstrang, also bei in seiner Neutral-Stellung befindlichem Stufenschaftgetriebe und/oder geöffnetem Anfahreiement, allgemein die Gefahr, dass das Kraftfahrzeug von dem Fahrer ungewollt entsprechend einem eingelegten Gang oder entsprechend einer vorliegenden Fahrbahnneigung anrollt, was zu gefährlichen Situationen sowohl für die Fahrzeuginsassen wie auch für andere Verkehrsteilnehmer führen kann.
So ist es z.B. möglich, dass ein Kraftfahrzeug, das mit einem automatisierten Stufenschaitgetriebe und einer passiv schließbaren Reibungskupplung ausgerüstet ist, bei laufendem Antriebsmotor, geöffneter Reibungskupplung und eingelegtem Gang beim Auftreten eines Defektes an der KuppSungssteue- rung aufgrund des störungsbedingten Schließens der Reibungskupplung selbsttätig anfährt. Um dies zu vermeiden, ist z.B. in der DE 199 26 697 A1 eine Vorrichtung und ein Verfahren vorgeschlagen worden, nach denen bei
lung und eingelegtem Gang das Stufenschaltgetriebe in seine Neutral-Stellung geschaltet, d.h. der eingelegte Gang ausgelegt wird, wenn ein sich über einen vorbestimmten Zeitraum erstreckender, nicht fahrbereiter Zustand des Kraft- In einem ähnlichen Verfahren nach der DE 102 58 834 A1 ist bei prinzipiell gleich aufgebautem Antriebsstrang vorgesehen, dass bei stehendem Kraftfahrzeug, laufendem Aπtriebsmotor, geöffneter Reibungskupplung und eingelegtem Gang das Stufenschaltgetriebe in Neutra! geschaltet wird, wenn ein sich über einen vorbestimmten Zeitraum erstreckender geöffneter Zustand einer Fahrzeugtür erkannt wird. Hierdurch kann jeweils ein ungewolltes Anfahren des Kraftfahrzeugs aufgrund einer Störung in der KuppSuπgssteueruπg oder aufgrund einer versehentHchen Betätigung eines Fahrbedienungselementes, insbesondere des Fahrpedais, wodurch ein Schließen der Reibungskupplung bewirkt wird, vermieden werden,
Ein ungewolltes Anrollen des Kraftfahrzeugs aufgrund einer vorliegenden Fahrbahnsteigung bzw. Fahrbahngefälfes kann hierdurch jedoch nicht verhindert werden. Bei geöffnetem Antriebsstrang ist daher zur sicheren Festlegung des Kraftfahrzeugs das Einüegen bzw. das ausreichende Anziehen einer Feststellbremse durch den Fahrer erforderlich. Ist die Feststellbremse jedoch nicht eingelegt oder nicht ausreichend angezogen, z,B, weil der Fahrer die vorliegende Fahrbahnsteigung unterschätzt hat und daher das Einlegen oder ausreichend feste Anziehen der Feststellbremse unterlassen hat, oder weil der Fahrer oder ein anderer Fahrzeuginsasse die Feststellbremse versehentlich gelöst hat, kann das Kraftfahrzeug unkontrolliert bergab anrollen. Wenn sich der Fahrer in dieser Situation an dem Fahrerplatz befindet und das Anrollen bemerkt, so kann er das unkontrollierte Anrollen zwar durch die Betätigung der Betriebsbremse oder durch das Einlegen eines Gangs über die Betätigung eines Schaltbedienungse!<
an dem Fahrerplatz und eine hohe Reaktionsfähigkeit des Fahrers, was nicht immer sichergestellt ist.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Steuerung eines automatisierten Stufenschaltgetriebes der ein- gangs genannten Art anzugeben, mit dem zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ein unkontrolliertes Anrollen des Kraftfahrzeugs unter den vorbeschriebenen Bedingungen auf einfache Weise, insbesondere ohne einen zusätzlichen apparativen Aufwand, verhindert oder zumindest begrenzt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht im FaIi eines eingaπgsseitig über mindestens eine steuerbare Reibungskupplung mit einem Hybridantrieb, der einen Verbrennungs- und einen Elektromotor aufweist, in Verbindung stehenden Stufenschaitgetriebes in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 darin, dass bei in seiner Neutral-Stellung geschaltetem Stufenschaltgetriebe eine Sicherheitsfunktion aktiviert wird, in der eine Betätigung eines Schaltbedienungselementes, des Fahrpedals und des Bremspedals sowie die aktuelle Rollgeschwindβgkeit sensorisch erfasst werden, und in der bei nicht betätigten Fahrbedieπuπgseiementen (Schaftbedienungsetemeπt, Fahrpedal, Bremspedal) bei Überschreiten einer vorab festgelegten Grenzgeschwindigkeit die Reibungskupplung bedarfsweise geöffnet, ein Anfahrgang eingelegt und die Reibungskupplung geschlossen wird.
Im Fall eines eingangsseitig unmittelbar mit einem Hybridantrieb, der einen Verbrennungs- und einen Elektromotor aufweist, in Verbindung stehenden Stufenschaitgetriebes besteht die Lösung der Aufgabe in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 2 darin, dass bei in seiner Neutral- Stellung geschaltetem Stufenschaltgetriebe eine Sicherheitsfunktion aktiviert wird, in der eine Betätigung eines Schaitbedienungselementes, des Fahrpedals und des Bremspedals sowie die aktuelle Rollgeschwindigkeit sensorisch erfasst werden, und in der bei nicht betätigten Fahrbedienungselementen (Schaltbe- dienungselement, Fahrpedal, Bremspedal) bei Überschreiten einer vorab festgelegten Grenzgeschwindigkeit ein Anfahrgang eingelegt wird.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sowie Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche, wobei die Rückbezüge aufgrund der beiden hinsichtlich der Bauart des Anfahrelementes unterschiedlichen Hauptansprüche zu beachten sind.
Die Erfindung geht demnach aus von einem Kraftfahrzeug mit einem automatisierten Stufenschaftgetriebe, das innerhaib eines Antriebsstrangs eines Kraftfahrzeugs eingangsseitig über mindestens eine steuerbare Reibungskupplung oder unmittelbar einen mit einem Hybridantrieb, der einen Verbnennungsund einen Elektromotor aufweist und ausgangsseiiig über einen Achsantrieb mit antreibbaren Rädern einer Antriebsachse in Verbindung steht. Erfindungsgemäß wird bei Fahrzeugstiüstand, laufendem Verbreπnungs- und/oder Elektromotor, und den mindestens durch das in seine Neutral-Sleflung geschaltete
durch das bedarfsweise Öffnen des Anfahrelementes, das Einlegen eines Anfahrgangs und das bedarfsweise Schließen des Anfahrelementes automatisch, d.h. ohne eine Aktivität des Fahrers, verhindert oder zumindest begrenzt, wodurch eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit des Kraftfahrzeugs erreicht ist. Dabei entfällt das Öffnen und das Schließen des Anfahrelementes, wenn dieses als Elektromotor des Hybridantriebs ausgebildet ist.
Durch das Einlegen des Anfahrgangs und das bedarfsweise Schließen des Anfahrelementes wird der Antriebsstrang geschlossen und somit durch die Bremswirkung des Verbreπnungs- und/oder Elektromotors ein unkontrolliertes Anrollen des Kraftfahrzeugs verhindert. Das erfindungsgemäße Verfahren kann in moderne, ohnehin mit der entsprechenden Sensorik versehene Kraftfahrzeuge auf einfache Weise und ohne einen zusätzlichen apparativen Aufwand implementiert werden. So sind neben Sensoren zur Erfassung einer Betätigung eines Schaifbedienungselementes, wie eines Fahrschalters oder eines Wählhebels, des Fahrpedals und des Bremspedals für die Durchführung des Verfahrens nur in modernen Kraftfahrzeugen ohnehin vorhandene Raddrehzahfsenso- reπ oder ein Drehzahlsensor an der Ausgangswelle des Stufenschaltgetriebes für die Erfassung der aktuellen Rollgeschwindigkeit erforderlich. Als einzulegender Anfahrgang kann unabhängig von der Anrollrichtung ein zur Grenzgeschwindigkeit passender Anfahrgang für Vorwärtsfahrt eingelegt werden. Ist das Kraftfahrzeug vorwärts angerollt, so gerät der Verbren- nungs- und/oder Elektromotor durch das Einlegen des Vorwärtsgangs in den Schubbetrieb, d.h. das Anrollen des Kraftfahrzeugs wird durch das Schfepp- moment des Verbrenπυngs- und/oder Elektromotors abgebremst. Ob das Kraftfahrzeug danach verzögert wird oder weiter beschleunigt, hängt von der Relation des Schleppmomentes zu der Hangabtriebskraft ab. Wenn das Kraftfahrzeug dagegen rückwärts angerollt ist, kann das Moment des Verbrennungsund Elek-tromotors bei hinreichend kleiner Haπgabtriebskraft eine RoHrich- tungsumkehr des Kraftfahrzeugs bewirken. Eine höhere Hangabtriebskraft kann dagegen, sofern dies nicht durch geeignete Maßnahmen verhindert wird, zum Abwürgen des Verbrennungsmotors des Hybridantriebs führen, wodurch das Kraftfahrzeug dann durch den stehenden Verbrennungsmotor an einem weiteren Wegroifen gehindert wird.
Alternativ dazu ist es jedoch auch möglich, dass zusätzlich die aktuelle Anrollrichtung sensorisch erfasst wird, und dass ein in Richtung der Anrollrichtung wirksamer und zur Grenzgeschwindigkeit passender Aπfahrgang eingelegt wird. In diesem Fall wird zum einen ein belastungstechnisch allgemein ungünstiges Abwürgen des Verbrennungsmotors vermieden und ein bedarfsweises Anfahren in die Anrollrichtung erleichtert, das z.B. durch eine entsprechende Betätigung eines Fahrschalters bzw, eines Wählhebels und/oder des Fahrpedals von dem Fahrer ausgelöst werden kann.
Wenn das Anfahrelement als Reibungskupplung ausgebildet ist, wird zweckmäßig bei einer auf das Schließen des Antriebsstrangs nachfolgenden Verzögerung des Kraftfahrzeugs, also bei einer Abnahme der Rollgeschwindigkeit, die Reibungskupplung bevorzugt mit Unterschreitung einer vorab festgelegten Mindestgeschwindigkeit oder einer vorab festgelegten Mindestdrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors wieder geöffnet. Hierdurch wird ein Abwürgen des Verbrennungsmotors vermieden, so dass die Betriebsbereitschaft des Hybridantriebs und der von diesem abhängigen und zum Teil si~ cherheitsrelevanten Zusatzfunktionen erhalten bleibt. Wenn der Fahrer nicht rechtzeitig eingreift, kann sich das Anrollen und Abbremsen durch Einlegen des Anfahrgangs mehrfach wiederholen, so dass sich eine Art Sägezahnprofil der AnroHgeschwindigkeit ergibt, welches die Aufmerksamkeit eines bisher nicht aktiven Fahrzeuginsassen erregt und diesen schließlich zum Eingreifen vβran- iasst.
Im geöffneten Zustand der Reibungskupplung kann der Anfahrgang zumindest vorübergehend eingelegt bleiben. Nach dem Öffnen der Reibungskupplung ist es zur Herstellung einer funktional offenen Betriebsbereitschaft des Antriebsstrangs und speziell bei einer passiv schließbaren Reibungskupplung zur Vermeidung eines störungsbedingten Anrollens jedoch vorteilhaft, wenn der Anfahrgaπg spätestens mit Erreichen des Fahrzeugstillstands ausge-
Wenn das Anfahrelement dagegen als Elektromotor des Hybridantriebs ausgebildet ist, wird zweckmäßig bei einer auf das Schließen des Antriebs-
der vorab festgelegten Mindestgeschwindigkeit oder der vorab festgelegten Mindestdrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors nur der eingelegte siegt.
Bei einer auf das Schließen des Antriebsstrangs nachfolgenden Beschleunigung des Kraftfahrzeugs, also bei einer weiteren Zunahme der Rollgeschwindigkeit, kann zur Vermeidung eines Überdrehens des Verbrennungs- und/oder Elektromotors bei Erreichen oder Überschreiten einer vorab festgelegten Maximalgeschwindigkeit oder einer vorab festgelegten Maximaldrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors um einen Gang hochgeschaltet werden. Hierdurch wird dann zwar die an den Rädern der Antriebsachse wirksame Bremskraft des Verbrennungs- und/oder Elektromotors reduziert, jedoch eine Beschädigung oder Zerstörung des Verbrennungs- und/oder Elektromotors vermieden.
Es versteht sich in Kenntnis der Erfindung von selbst, dass der Hochschaltvorgang entsprechend der Bauart des Stufenschaftgetriebes und der Bauart des Anfahrelementes durchgeführt wird, d.h, dass bei einem automatisierten Schaftgetriebe die Reibungskupplung vor dem Gangwechsei geöffnet und nach dem Gangwechsel! geschlossen wird, und dass bei einem automatisierten Doppelkupplungsgetriebe zunächst der höhere Gang in dem anderen Teilgetriebe eingelegt wird, dann zeitlich überschnitten die Reibungskupplung des dem eingelegten Anfahrgang zugeordneten Teügetriebes geöffnet und die
schlössen wird, und abschließend der Anfahrgang ausgelegt wird.
Zur Vermeidung einer Hochschaltung kann bei einer auf das Schließen des Antriebsstrangs nachfolgenden weiteren Beschleunigung des Kraftfahrzeugs jedoch auch vorgesehen sein, dass bei Erreichen oder Überschreiten einer vorab festgelegten Maximalgeschwindigkeit oder einer vorab festgelegten Maximaldrehzah! des Verbrennungs- und/oder Elektromotors eine automatische Betätigung einer Fahrzeugbremse, wie der Betriebsbremse oder der Feststellbremse» erfolgt. Für eine automatische Betätigung der Fahrzeugbremse sind allerdings zusätzliche Fremdkraftmittel, wie eine Bremsdruckpumpe, ein Bremsdrucksteuerungsventil oder ein Bremsstellmotor, erforderlich.
Das Bremsmoment der Fahrzeugbremse kann derart geregelt werden, dass die Rollgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs konstant gehalten wird, oder dass die Rollgeschwindigkest des Kraftfahrzeugs bis zum Erreichen des Fahr- Wird während der aktivierten Sicherheitsfunktion mindestens ein Fahr- t, wie ein Wählhebe!, ein Fahrschalter, das Fahrpedal oder das Bremspedal, betätigt, so wird die Sscherheitsfunktion beendet und in den normalen Anfahr- oder Fahrmodus gewechselt.
Bei einer Ausbildung des Anfahrelementes als Reibungskupplung kann zusätzlich vorgesehen sein, dass vor der Beendigung der Sicherheitsfunktion zumindest bei einer Betätigung eines Schaftbedienungseiemenies und/oder des Bremspedals die Reibungskupplung geöffnet wird. Da die Betätigung eines Schaltelementes, wie eines Fahrschalters oder eines Wählhebels und des Bremspedals einen nachfolgend innerhalb des Anfahr- oder Fahrmodus ablaufenden Gangwechsel erwarten iässt, kann dieser durch dass frühe Öffnen der Reibungskupplung beschleunigt ablaufen. Dagegen ist bei einer Betätigung des Fahrpedals grundsätzlich eine nachfolgende Weiterfahrt in dem eingelegten Gang möglich, so dass die Reibungskupplung in diesem Fall zweckmäßig zunächst geschlossen bleibt.
Zur Verdeutlichung όeτ Erfindung ist der Beschreibung eine Zeichnung beigefügt. In diesen zeigt
Fig. 1 einen in drei Teile aufgeteilten Ablaufplan einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens für einen Antriebsstrang mit einem automatisierten Schaltgetriebe und einem als Reibungskupplung ausgebildeten Anfahrelement, und
Fig. 2 einen in drei Teile aufgeteilten Ablaufplan einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens für einen Antriebsstrang mit einem Planeten-Automatgetriebe und einem als Elektromotor eines Gemäß dem in drei Teiüe aufgeteilten Abfaufpfan nach Fig. 1 , der für einen Antriebsstrang mit einem als automatisiertes Schaltgetriebe ausgebildeten Stufenschaltgetriebe und einem als passiv schließbare Reibungskupplung ausgebildeten Anfahrelemeπt gilt, wird gemäß Fig. 1A innerhalb eines normalen Anfahr- oder Fahrmodus in den Schritten S1* bis S3* geprüft, ob ein Fahrzeugstillstand vorliegt, also die z.B. über Raddrehzahlsensoren oder einen an der
fasste Rollgeschwindigkeit v Ro n kleiner als eine festgelegte Mindestgeschwindigkeit V 1 TiJn ist, ob der Verbrennungs- und/oder Elektromotor läuft, d.h. die durch die Motorsteuerung gelieferte oder durch einen an der Kurbelwelle angeordneten Drehzahlsensor erfasste Motordrehzahl des Verbrennungs- und/oder Elektromotors ΠM größer als eine festgelegte Mindestdrehzahl n min ist, und ob in dem Stufenschaltgetriebe kein Gang eingelegt ist, also der aktuell eingelegte Gang Gi dem Neutraigang bzw. der Neutralstelluπg N des Getriebes entspricht,
Falls eine der drei Bedingungen nicht erfüllt ist, wird der Saufende Anfahroder Fahrmodus unverändert weitergeführt. Wenn jedoch alle drei Bedingungen erfüllt sind, also bei Fahrzeugstiüstand und laufendem Verbrennungs- und/oder Elektromotor der Antriebsstraπg durch das In seine Neutral-Stellung geschaltete Stufenschaltgetriebe geöffnet ist, wird erfindungsgemäß eine Sicherheitsfunktion gestartet, die zur Vermeidung oder Begrenzung eines ungewünschten Anrollens des Kraftfahrzeugs dient,
In Fortführung des Ablaufplans nach Fig. 1 A wird in Fig. 1 B innerhalb der Sicherheitsfunktion in Schritt S1 geprüft, ob das Fahrpedal betätigt, also aus seiner Ruhestellung XFP = 0 ausgelenkt ist. Falls eine Betätigung des Fahrpedals sensiert wird, so wird die Sicherheitsfunktion unmittelbar beendet und in den normalen Anfahr- oder Fahrmodus zurückgekehrt.
Andernfalls wird in dem nachfolgenden Schritt S2 geprüft, ob ein Schalt- betätigungselement, wie z.B. ein Fahrschalter oder ein Wählhebel, betätigt, d.h. aus seiner Neutraiiage XSBE = O ausgeienkt wird. Falls eine Betätigung des Schaltbetätigungselementes sensiert wird, so wird die Reibungskupplung be~ darfsweise, also wenn ein Gang eingelegt ist, weiches in Schritt S4 geprüft wird, in Schritt S5 ausgerückt, und danach die Sicherheitsfuπktion beendet und in den normalen Aπfahr- oder Fahrmodus zurückgekehrt (siehe Fig. 1C),
Andemfafis wird in dem nach Schritt S2 folgenden Schritt S3 geprüft, ob das Bremspedal betätigt, also aus seiner Ruhestellung x B p = 0 ausgelenkt wird oder ausgefenkt ist. Falls eine Betätigung des Bremspedals sensiert wird, so wird die Sicherheitsfuπktion wie zuvor, gegebenenfalls nach dem Öffnen der Reibungskupplung, beendet und in den normalen Anfahr- oder Fahrmodus zurückgekehrt.
Die Betätigung eines Sehaltbetätigungseüementes, des Fahrpedals oder des Bremspedals wird somit derart interpretiert, dass sich der Fahrer an dem Fahrerplatz befindet und sich das Kraftfahrzeug unter Kontrolle des Fahrers befindet, so dass ein von dem Fahrer unbemerktes und unerwünschtes Anrollen des Kraftfahrzeugs nicht erfolgen kann bzw. durch eine geeignete Reaktion des Fahrers verhindert werden kann.
Liegt jedoch keine Betätigung eines der vorgenannten Fahrbedienungs- elemente vor, so wird in Schritt Sδ geprüft, ob das Fahrzeug selbsttätig anrollt, also eine über einer festgelegten Grenzgeschwindigkeit vor liegende Rollge- schwindigkeit v RQi s vorliegt. Falls dies nicht der Fall ist, also die Rollgeschwin- dlgkeit VR O H noch gleich oder nahe Null ist, wird vor Schritt S1 zurück verzweigt (siehe Fig. 1A). Andernfalls wird zunächst in Schritt S7 geprüft, ob sich das Stufenschaltgetrsebe weiterhin in seiner Neutral-Stellung befindet (Gi = N), was beim ersten Durchlauf der Funktionsschleife zweifellos der Fall ist, bei einem wiederholten Durchlauf der Funktionsschleife aber aufgrund eines gegebenenfalls eingelegten Gangs nicht zwangsläufig erfüllt sein muss. In Fortführung des Ablaufplans nach Fig. 1 B wird in Flg. 1C bei in seiner Neutral-Stellung befindlichem Stufenschaltgetriebe (Gj = N) in den nachfolgenden Schritten S8 bis S10 die Reibungskupplung ausgerückt (x κ = 0), ein zur Grenzgeschwindigkeit Vβr und gegebenenfalls auch zur Anrollrichtung passender Anfahrgang G An f eingelegt (Gj = G An f), und die Reibungskupplung wieder eingerückt (x κ = 1 ), wogegen bei eingelegtem Gang (Gj ≠ N) nur die in diesem Zustand zwangsläufig geöffnete Reibungskupplung mit Schritt S10 eingerückt wird. Bei eingelegtem Anfahrgang wird durch das Einrücken der Reibungskupplung das anrollende Kraftfahrzeug unter der Wirkung des Schleppmomentes des Verbrennungs- und/oder Elektromotors abgebremst und somit die von einem unkontrollierten Anrollen ausgehende Gefahr deutlich reduziert.
Anschließend wird in Schritt S11 geprüft, ob die Gefahr eines Abwürgens des Verbrennungsmotors besteht. Diese Situation tritt dann auf, wenn der eingelegte Anfahrgang in Anroürichtung wirksam ist, und das an den Rädern der Antriebsachse wirksame Schleppmoment des Verbreπnungs- und/oder Elektromotors größer als die Hangabtriebskraft ist, so dass das Kraftfahrzeug wie gewünscht abgebremst wird. Diese Situation kann aber auch dann auftreten, wenn der eingelegte Anfahrgang entgegen der Anrollrichtuπg wirksam ist, und die Hangabtriebskraft größer als die an den Rädern der Antriebsachse wirksame Zugkraft des Verbrennungs- und/oder Elektromotors ist, so dass das Anrollen zwar gebremst die Anrollrichtuπg jedoch nicht umgekehrt werden kann. In beiden Fällen besteht die Gefahr, dass der Verbrennungsmotor abgewürgt wird, welches belastungstechnisch ungünstig ist. Um dies zu verhindern, wird in diesem FaI! in Schritt S12 die Reibungskupplung ausgerückt und danach vor Schritt S1 zurück verzweigt (siehe Fig. 1A).
Andernfalls wird in Schritt S13 geprüft, ob die Gefahr eines Überdrehens des Verbrennungs- und/oder Elektromotors besteht, wobei die Motordrehzahlen des Verbrennungs- und/oder Elektromotors n^ größer oder gleich einer festgelegten Maximafdrehzah! n ma χ ist. Diese Situation tritt dann ein, wenn der einge- legte Anfahrgang in Aπroürichtuπg wirksam ist und das auf die Räder der Antriebsachse übertragene Schleppmoment des Verbreππuπgs- und/oder Elektromotors kleiner als die Hangabtriebskraft ist, so dass das Kraftfahrzeug, wenn auch gebremst, weiter bergab beschleunigt. Um in diesem Fall ein Überdrehen und eine damit verbundene Beschädigung oder Zerstörung des Verbrenπungs- und/oder Elektromotors zu verhindern, wird in den Schritten S14 bis S16 die Reibungskupplung ausgerückt, um einen Gang hochgeschaltet, und die Reibungskupplung wieder eingerückt, bevor zu Schritt S1 zurück verzweigt wird. Andernfalls wird unmittelbar zu Schritt S1 zurück verzweigt (siehe Fig. 1A).
Solange keine Betätigung eines Schaftbetätigungselementes, wie eines Fahrschalters oder eines Wählhebels, des Fahrpedals oder des Bremspedals vorliegt bzw. sensiert wird, werden die Schritte S1 bis S16 wiederholt durchlaufen, wobei in Abhängigkeit von der Rollgeschwindigkeit und der vorhergehen-
"eingelegter Gang" (Gj ≠ N) des Stufenschaltgetriebes und die Zustände "aus- fx κ = 0) oder "eingerückt" (x κ = "T qen
Eine Verfahrensvariante gemäß dem in drei Teiie aufgeteilten Ablaufplan von Fig. 2, der für einen Aπtriebsstrang mit einem als Planeteπ-Automatge- triebe ausgebildeten Stufenschaftgetriebe und einem als Elektromotor des Hybridantriebs ausgebildeten Anfahrelement gilt, unterscheidet sich nur bauartbedingt von der zuvor beschriebenen Verfahrensvariante. So entfallen aufgrund des Elektromotors die dem Verlassen der Sicherheitsfunktion vorgelagerten Schritte S4 in Fig. 2B und S5 in Fig. 2C, sowie die dem Einiegen des Anfahrgangs in Fig. 2C in Schritt S9 vor- und nachgelagerten Schritte S8 und S10, Anstelle des Ausrückens der Reibungskupplung wird in Schritt S12 bauartbedingt der Anfahrgang ausgelegt, und es entfallen die dem Hochschalten in Schritt S15 vor- und nachgelagerten Schritte S14 und S18. Durch die erfind ungsgemäße Sicherheitsfunktion wird zwar ein aufgrund eines vorliegenden Fahrbahngefäües anrollendes Kraftfahrzeug nicht fest an seinem Standort gehalten, jedoch das Anrollen soweit verzögert, dass der Fahrer » seübst wenn er seinen Fahrerplatz vorübergehend verlassen hat, rechtzeitig reagieren kann, Die von dem Anrollen ausgehende Gefahr ist somit gegenüber einem unkontrollierten Anrollen deutlich reduziert, Zudem erfordert das Verfahren keinen zusätzlichen apparativen Aufwand, sondern greift auf ohnehin vorhandene Komponenten, wie Drehzahlsensoren, Schalt- und Kupplungsteller zurück.
GAnf
G s Eingelegter Gang
Gι+i
N Neutralgang, Neutral-Steüυng des Getriebes
ΠM n max Maxir n min Mindestdrehzah!
S1 - S16 Verfahrensschritte
S1* ~ S3 * Verfahrensschritte vor Grenzgeschwindigkeit v max Maximalgeschwindigkeit
Vmi n Mindestgeschwindigkeit
VR 0 H Rolkjeschwindϊgkeit x B p Ausienkung des Bremspedals
XF P Auslenkung des Fahrpedals x κ Ausrückungsrate einer Reibungskupplung
XSBE Aüslenkung eines Schaltbetätsgungselementes
