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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR CONTROLLING THE CIRCULATION OF CURRENT BETWEEN AT LEAST ONE CHARGING STATION AND ONE OR MORE ELECTRIC VEHICLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/121064
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for controlling the circulation of current between at least one charging station (2) and one or more electric vehicles (1), wherein information is transmitted periodically by means of wireless transmission from the at least one charging station (2) indicating whether the charging station is ready for a charging or discharging operation, wherein the electric vehicle (1) which is ready for a corresponding charging or discharging operation responds, wherein furthermore by means of encrypted communication the charging station (2) and the electric vehicle (1) exchange data which are crucial for the charging or discharging operation such as in particular the position of the charging station, prices, or amount of electricity, wherein upon acceptance of the conditions the charging station (2) sends an identification sign to the electric vehicle (1) and after connection of the electric vehicle to the charging cable (3) the identification sign is used for controlling the charging or discharging operation.

Inventors:
FÜREDER, Herbert (Schillochweg 43/14, Wien, A-1220, AT)
KASSLATTER, Fritz (Semmelweisgasse 10, Gablitz, A-3003, AT)
RITTER, Thomas (Himmelpfortstiege 1/15, Wien, A-1090, AT)
Application Number:
EP2011/054991
Publication Date:
October 06, 2011
Filing Date:
March 31, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG ÖSTERREICH (Siemensstraße 90, Wien, A-1210, AT)
FÜREDER, Herbert (Schillochweg 43/14, Wien, A-1220, AT)
KASSLATTER, Fritz (Semmelweisgasse 10, Gablitz, A-3003, AT)
RITTER, Thomas (Himmelpfortstiege 1/15, Wien, A-1090, AT)
International Classes:
B60L11/18
Attorney, Agent or Firm:
MAIER, Daniel (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche / Patent Claims

Verfahren zur Steuerung des Stromaustausches zwischen zumindest einer Stromtankstelle (2) und einem oder mehreren Elektrofahrzeugen (1) mit folgenden

Verfahrensschritten :

• mittels Funkübertragung werden periodisch von der zumindest einen Stromtankstelle Informationen ausgesendet, ob dieselbe für einen Lade- oder Entladevorgang bereit ist;

• das Elektrofahrzeug (1), welches zu einem

entsprechenden Lade- oder Entladevorgang bereit ist, antwortet;

• Stromtankstelle (2) und Elektrofahrzeug (1) tauschen mittels verschlüsselter Kommunikation (4) die für den Lade- oder Entladevorgang maßgeblichen Daten wie insbesondere die Position der Stromtankstelle, Preise, Strommenge aus;

• bei Akzeptanz der Bedingungen sendet die

Stromtankstelle an das Elektrofahrzeug ein Identifikations zeichen

• Nach Anschluss des Elektrofahrzeuges (1) an das Ladekabel (3) wird das Identifikationszeichen zur Steuerung des Lade- oder Entladevorganges herangezogen .

Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifikationszeichen eine binäre Zahlenfolge umfasst, mittels welcher der Stromfluss beim Lade- oder Entladevorgang getaktet wird.

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkübertragung gemäß IEEE Norm 802.1 lg/a/n/p erfolgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die für einen Lade- oder

Entladevorgang akzeptablen Bedingungen in einem

Speicher einer Bedieneinheit des Elektrofahrzeuges (1) hinterlegt sind.

Description:
Beschreibung

Bezeichnung der Erfindung

Verfahren zur Steuerung des Stromaustausches zwischen

zumindest einer Stromtankstelle und einem oder mehreren

Elektrofahrzeugen . Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des

Stromaustausches zwischen zumindest einer Stromtankstelle und einem oder mehreren Elektrofahrzeugen .

Als Stromtankstelle wird eine Lademöglichkeit für

Elektrofahrzeuge bezeichnet, welche öffentlich oder nicht ¬ öffentlich zugänglich sein kann und im einfachsten Fall als Steckdose ausgebildet ist, an welcher der Akkumulator eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs über eine Kabelverbindung aufgeladen werden kann. Bei öffentlichen Tankstellen stellt sich die Aufgabe, den vom Netz bei einem Ladevorgang

bezogenen bzw. den bei einem Entladevorgang an das Netz abgelieferten Strom entsprechend zu vergebühren.

Diese Vergebührung erfordert geeignete

Kommunikationsmöglichkeiten zwischen dem Elektrofahrzeug und der Stromtankstelle. Nach dem Stand der Technik sind dafür Datenleitungen oder die sogenannte Power Line Communication über das Ladekabel vorgesehen. Darüber hinaus ist diese

Vergebührung Schwankungen unterworfen, d.h. der Strompreis ändert sich im Tagesverlauf nach dem jeweiligen Netzbedarf und ist auch vom Anbieter abhängig. Die aktuellen Bedingungen für den Bezug oder die Abgabe von Strom sind aber für den Nutzer nur ersichtlich, wenn er sich mit dem Elektrofahrzeug der Stromtankstelle nähert, aus dem Elektrofahrzeug aussteigt und sich auf der Anzeigeeinheit über die gerade gültigen Tarife, die erforderlichen Berechtigungen und sonstigen

Bedingungen informiert. Alternativ dazu werden diese

Bedingungen über die genannten drahtgebundenen Kommunikationswege nach Anschluss des Ladekabels auch an eine Bedieneinheit im Fahrzeug übermittelt. In diesem Fall muss der Fahrer nach Anschluss des Ladekabels wieder in das

Fahrzeug einsteigen, sich über die Bedingungen informieren und, wenn er mit denselben nicht einverstanden ist, wieder aussteigen und das Ladekabel entfernen und gegebenenfalls eine andere Stromtankstelle aufsuchen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Lade - Entladevorgang zu vereinfachen.

Erfindungsgemäß geschieht dies mit einem Verfahren zur

Steuerung des Stromaustausches zwischen zumindest einer

Stromtankstelle und einem oder mehreren Elektrofahrzeugen bei dem mittels Funkübertragung periodisch von der zumindest einen Stromtankstelle Informationen ausgesendet werden, ob dieselbe für einen Lade- oder Entladevorgang bereit ist, bei dem das Elektrofahrzeug, welches zu einem entsprechenden Lade- oder Entladevorgang bereit ist, antwortet, bei dem weiterhin Stromtankstelle und Elektrofahrzeug mittels

verschlüsselter Kommunikation die für den Lade- oder

Entladevorgang maßgeblichen Daten wie insbesondere die

Position der Stromtankstelle, Preise, Strommenge austauschen, bei dem bei Akzeptanz der Bedingungen die Stromtankstelle an das Elektrofahrzeug ein Identifikationszeichen sendet und nach Anschluss des Elektrofahrzeuges an das Ladekabel das Identifikationszeichen zur Steuerung des Lade- oder

Entladevorganges herangezogen wird. Erfindungsgemäß erfolgt eine drahtlose Kommunikation zwischen Stromtankstelle und Elektrofahrzeug, mittels der Daten wie die Verfügbarkeit von Stromtankstellen, die Position

derselben, sowie Vergebührungsinformationen ausgetauscht werden und somit die Entscheidung für einen Lade- oder

Entladevorgang ohne direkten Kontakt mit der Stromtankstelle getroffen werden können. Damit ist eine erhebliche

Zeitersparnis und Komfortgewinn verbunden. Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn das Identifikationszeichen eine binäre Zahlenfolge umfasst, mittels welcher der

Stromfluss beim Lade- oder Entladevorgang getaktet wird.

Damit wird eine einfache konstruktive Lösung ermöglicht, bei der im Elektrofahrzeug lediglich ein einfacher steuerbarer Stromunterbrechungsmechanismus und in der Stromtankstelle ein einfacher binärer Stromflussdetektor benötigt wird. Durch den getakteten Stromfluss entsprechend der binären Zahlenfolge wird das Elektrofahrzeug eindeutig identifiziert und

zusätzlich überprüft, ob das Ladekabel richtig angebracht ist. Damit sind auch Manipulationen durch Vertauschen der Kabel ist ausgeschlossen. Damit sind keine zusätzlichen

Datenleitungen oder Mittel zur Power Line Communication erforderlich .

Vorteilhaft ist es auch, wenn die Funkübertragung gemäß IEEE Norm 802.1 lg/a/n/p erfolgt.

Der genannte Standard ist weit verbreitet und für

Fahrzeuganwendungen wie beispielsweise die sogenannte car-to- car oder car-to-infrastructure Kommunikation sehr gut

geeignet .

Zur weiteren Beschleunigung des Verfahrens ist es zweckmäßig, wenn die für einen Lade- oder Entladevorgang akzeptablen Bedingungen in einem Speicher einer Bedieneinheit des

Elektrofahrzeuges hinterlegt sind.

Die Erfindung wird anhand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.

Die Figur zeigt ein Elektrofahrzeug 1 an einer

Stromtankstelle 2. Elektrofahrzeug und Stromtankstelle weisen Kommunikationselemente 4 gemäß IEEE Norm 802.1 lg/a/n/p auf. Mit diesen Kommunikationselementen 4 sind sie in der Lage, drahtlos miteinander zu kommunizieren. Dabei ist es auch durchaus denkbar, dass für diese Kommunikation weitere

Fahrzeuge 1 oder Stromtankstellen 2 als Relaisstationen genutzt werden und so die Reichweite erweitert wird. Mit dieser Kommunikation können bereits während der Fahrt die für einen Lade- Entladevorgang maßgeblichen Daten wie

insbesondere die Position der Stromtankstelle 1, Preise, Strommenge ausgetauscht werden und so ohne Zeitverlust die Auswahl einer geeigneten Stromtankstelle 2 erfolgen.

Wenn diese gefunden ist, sendet die Stromtankstelle 2 an das Elektrofahrzeug 1 ein Identifikationszeichen in Form einer Binärzahl. Nach Anschluss des Elektrofahrzeuges an das

Ladekabel 3 wird mittels dieser Binärzahl der Lade- Entladevorgang also der Stromfluss getaktet, indem

beispielsweise bei der Binärzahl 1011 der Stromfluss für zwei Sekunden eingeschaltet (logisch 1) , danach für den selben Zeitraum ausgeschaltet (logisch 0) wird und danach für 4 Sekunden eingeschaltet wird (zwei mal logisch 1) .

Durch diese Kodierung des Stromflusses ist eine

Identifikation des Elektrofahrzeuges 1 möglich, ohne dass dazu zusätzliche mittel zur Datenübertragung erforderlich wären .

Die Verrechnung des Strombezuges oder der Lieferung an das Netz erfolgt dann auf Grund der bereits vorab drahtlos ausgetauschten Daten. Bezugszeichenliste

1 Elektrofahrzeug

2 Stromtankstelle

3 Ladekabel

4 Kommunikationselemente