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Title:
METHOD FOR CONTROLLING POSITION AND/OR SPEED
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/128107
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for controlling the position and/or speed of an appliance which can be moved by means of an electric motor (1) along a prescribed path. The control is performed continuously such that the selection of a manipulated variable achieves a respective specific fluctuation in the controlled variables position and/or speed by the setpoint values thereof (POS_soll, V_soll) within a prescribable tolerance range.

Inventors:
ILLG, Matthias (Levelingstraße 104a, Ingolstadt, 85049, DE)
HELLENTHAL, Berthold (Engelhardtstr. 105, Schwanstetten, 90596, DE)
Application Number:
EP2011/001920
Publication Date:
October 20, 2011
Filing Date:
April 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
AUDI AG (85045 Ingolstadt, DE)
ILLG, Matthias (Levelingstraße 104a, Ingolstadt, 85049, DE)
HELLENTHAL, Berthold (Engelhardtstr. 105, Schwanstetten, 90596, DE)
International Classes:
H02P7/00; G05B19/23; G05B19/416
Attorney, Agent or Firm:
BRANDT, Kai (Audi AG, Patentabteilung, Ingolstadt, 85045, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Regelung der Position und/oder der Geschwindigkeit eines mittels eines Elektromotors (1) entlang einer vorgegebenen Strecke bewegbaren Geräts,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Regelung kontinuierlich derart durchgeführt wird, dass durch die Wahl einer Stellgröße jeweils eine gezielte Schwankung der Regelgrößen Position und/oder Geschwindigkeit um deren Sollwerte (POS_soll, V_soll) innerhalb eines vorgebbaren Toleranzbereichs erreicht wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Elektromotor (1) mittels Pulsweitenmodulation (PW ) angesteuert wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

aus der aktuellen Drehzahl des Elektromotors (1) die aktuelle Position (POS_ist) und/oder die Geschwindigkeit (VJst) bestimmt wird.

4. Verfahren nach Anspruch 1 , 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die aktuelle Drehzahl des Elektromotors (1) mittels wenigstens eines Hall- Sensors (2) erfasst wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei der Regelung lediglich Integerrechenoperationen, insbesondere Addition oder Subtraktion und eine Vergleichsoperation verwendet werden.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei der Regelung ein Array (5) mit der erwarteten Position (POS_soll) des Ge- räts zu einem bestimmten Zeitpunkt (t) verwendet wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei der Regelung zwei erste Tabellen zur Bestimmung des Grads der Abweichung der Regelgrößen verwendet werden.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei der Regelung eine zweite Tabelle zur Bestimmung der Korrekturwerte für die Pulsweitenmodulationssignale verwendet wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gerät eine im Innenraum eines Kraftfahrzeugs angeordnete ausfahrbare Anzeigevorrichtung, insbesondere ein LCD-Display eines Fahrzeugsystems des Kraftfahrzeugs ist.

10. Elektronisches Regel- und Steuergerät eines Kraftfahrzeugs zur Durchführung eines Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9.

Description:
Verfahren zur Regelung der Position und/oder der Geschwindigkeit

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung der Position und/oder der Geschwindigkeit eines mittels eines Elektromotors entlang einer vorgegebenen Strecke bewegbaren Geräts. Des weiteren betrifft die Erfindung ein elektronisches Regel- und Steuergerät eines Kraftfahrzeugs zur Durchführung eines derartigen Verfahrens.

Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind verschiedenste Verfahren zur Regelung der Position und/oder der Geschwindigkeit eines mittels eines Elektromotors entlang einer vorgegebenen Strecke bewegbaren Geräts bekannt. Ein solches Gerät kann beispielsweise ein in dem Armaturenbrett von Kraftfahrzeugen versenkbarer bzw. ausfahrbarer Display eines Fahrzeugassistenzsystems, Fahrzeuginformationssystems oder dergleichen sein. Dabei ist insbesondere der Bewegungsablauf beim Verfahren des Displays von Interesse, da er die Aufmerksamkeit der Fahrzeuginsassen als sogenannte inszenierte Bewegung auf sich zieht.

Es ist bekannt, für derartige Anwendungen Elektromotoren zu verwenden, welche mittels Pulsweitenansteuerung bzw. Pulsweitenmodulation (Pulse Width Modulati- on/PWM) betrieben werden. Im Allgemeinen wird dabei in einem Speicher eines Steuergeräts für den Verfahrweg des Geräts eine Kurve als Vorgabe der Pulsweitenansteuerung des Elektromotors abgelegt. Danach wird nach einer festen Zeitspanne nach dem Start der Verfahrbewegung einmalig die Soll- und Ist-Position verglichen und aus dem Ergebnis dieses Vergleichs ein fester Korrekturfaktor für den Rest der Kurve berechnet und angewendet. Eine kontinuierliche Nachregelung erfolgt in der Regel nicht. Des weiteren sind in derartigen Steuergeräten die Speicherkapazität und die Ressourcen des Mikrocontrollers begrenzt.

In der DE 602 23 690 T2 und der US 6,137,251 sind Regelungen von Elektromotoren mittels Pulsweitenmodulation (PWM) beschrieben.

Ausgehend davon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welches die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, insbesondere eine flüssige Bewegung des Geräts, vorzugsweise unter Einsatz eines Minimums an Systemressourcen ermöglicht.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Regelung der Position und/oder der Geschwindigkeit eines mittels eines Elektromotors entlang einer vorgegebenen Strecke bewegbaren Geräts gelöst, bei welchem die Regelung kontinuierlich derart durchgeführt wird, dass durch die Wahl einer Stellgröße jeweils eine gezielte Schwankung der Regelgrößen Position und/oder Geschwindigkeit um deren Sollwerte innerhalb eines vorgebbaren Toleranzbereichs erreicht wird. Die Stellgröße stellt dabei die Ausgangsgröße der Regelung zum Stellen des Elektromotors dar.

Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine fließende Bewegung des bewegbaren Geräts durch eine kontinuierliche Nachregelung auf eine Wegkurve oder auf eine Geschwindigkeitskurve ermöglicht. Sehr vorteilhaft ist dabei, dass eine gezielte bzw. gewollte Schwankung oder Schwingung der Regelgrößen um die Sollwerte innerhalb eines vorgebbaren Toleranzbereichs erzeugt wird. Dazu werden die Regelgrößen Position und/oder Geschwindigkeit, insbesondere mittels einer Nachregelung mit übertriebenen Werten, immer abwechselnd um einen ersten Betrag über den Sollwert und um einen zweiten Betrag unter dem Sollwert sozusagen in einem Toleranzbereich gehalten. Durch diese gewünschte Instabilität wird eine Stabilität erreicht. Somit wird das Verfahren robust gegen Störungen, da diese im Wesentlichen auch nichts anderes sind als Schwingungen um den Sollwert. Aufgrund der Verzögerungszeit, mit der die Istwerte gemessen werden, ist es ebenfalls vorteilhafter, in einem bestimmten Toleranzbereich nachzuregeln.

Der Elektromotor kann mit PWM-Signalen angesteuert werden.

Aus der aktuellen Drehzahl des Elektromotors kann die aktuelle Position und/oder die aktuelle Bewegungsgeschwindigkeit des Geräts bestimmt werden.

Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, dass die aktuelle Drehzahl des Elektromotors mittels wenigstens eines Hall-Sensors erfasst wird.

Sehr vorteilhaft ist es, wenn bei der Regelung lediglich Integerrechenoperationen, insbesondere Addition oder Subtraktion und eine Vergleichsoperation verwendet werden. Wenn in der Regelung nur Integerrechenoperationen mit ausschließlich Addition, Subtraktion und Vergleich verwendet werden, ist eine sehr geringe Mikrocon- trollerperformance im Steuergerät für das Regelungsverfahren notwendig. Sonach wird nur eine geringe Rechenleistung benötigt.

Bei der Regelung kann ein Array bzw. Datenfeld mit der erwarteten Position des Geräts zu einem bestimmten Zeitpunkt verwendet werden. Mittels eines derartigen Ar- rays kann die Bewertung der Position und der Geschwindigkeit erfolgen. Alle Sollpositionen zu jeden festgelegten Zeitpunkten sind dort enthalten. Man erhält die aktuelle Sollgeschwindigkeit aus der Subtraktion der Sollposition zu einem ersten Zeitpunkt von der Sollposition zu einem zweiten Zeitpunkt.

Die Regelung kann Spannungs-, Temperatur- und Chargenschwankungen sowie Verschleiß berücksichtigen.

Bei der Regelung können zwei erste Tabellen zur Bestimmung des Grads der Abweichung der Regelgrößen verwendet werden. Durch den Vergleich zwischen der aktuell erfassten Istposition und der dazugehörigen Sollposition lässt sich mit Hilfe der ersten Tabelle bzw. des Abweichungsarrays für den Ort der Grad der Abweichung bestimmen. Gleiches gilt für die Geschwindigkeit, wenn man das Abweichungsarray für die Geschwindigkeit hinzuzieht.

Vorteilhaft ist es, wenn bei der Regelung eine zweite Tabelle zur Bestimmung der Korrekturwerte für die Pulsweitenmodulationssignale verwendet wird. Die zuvor mit den ersten Tabellen bestimmten Werte hinsichtlich des Grads der Abweichung für die Position und die Geschwindigkeit dienen als Indizes für die zweite Tabelle, dem Inkrementalarray zur Bestimmung der Korrekturwerte, mit welchen letztlich das Pulsweitenmodulationssignal unverändert gelassen, erhöht oder erniedrigt wird.

Das Gerät kann eine im Innenraum eines Kraftfahrzeugs angeordnete ausfahrbare Anzeigevorrichtung, insbesondere ein LCD-Display eines Fahrzeugsystems des Kraftfahrzeugs, sein. Durch das Array, die ersten Tabellen und die zweite Tabelle, mittels welcher die Regelung durchgeführt wird, ist nur eine geringe Speichertiefe notwendig. Somit werden auf dem Steuergerät nur geringe Speicherressourcen benötigt.

In Anspruch 10 ist ein elektronisches Regel- und Steuergerät eines Kraftfahrzeugs angegeben.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Nachfolgend sind anhand der Zeichnung prinzipmäßig Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens; und

Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Anhand von Fig. 1 wird ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Regelung der Position und/oder der Geschwindigkeit eines mittels eines Elektromotors 1 entlang einer vorgegebenen Strecke bewegbaren Geräts verdeutlicht. Die Regelung wird kontinuierlich derart durchgeführt, dass durch die Wahl einer als Pulsweitenmodulationssignal PWM ausgebildeten Stellgröße jeweils eine gezielte Schwankung der Regelgrößen Position und/oder Geschwindigkeit um deren Sollwerte POS_soll, V_soll innerhalb eines vorgebbaren Toleranzbereichs erreicht wird. Der Elektromotor 1 wird über Pulsweitenmodulation PWM angesteuert. Sonach kann der Elektromotor 1 über ein PWM-Signal verlangsamt oder beschleunigt werden. Mit Hilfe eines Hall-Sensors 2 wird die Drehzahl des Elektromotors 1 erfasst. Die Zielgrößen sind die Position zu einem bestimmten Zeitpunkt und die dazu gehörige Geschwindigkeit. Als Führungsgröße wird der Ort verwendet. Aus der Drehzahl des Elektromotors 1 bestimmt ein Regelalgorithmus 3 die aktuelle Position POS_ist des nicht dargestellten Geräts und dessen aktuelle Bewegungsgeschwindigkeit VJst. Der Regelalgorithmus 3 kontrol- liert zyklisch die Eingangssignale Istposition POS_ist durch Kumulierung aller bisher erfassten Ticks des Hall-Sensors 2 in einem Positionszähler 4 und die aktuelle Geschwindigkeit Vjst anhand der Anzahl der Ticks des Hall-Sensors 2 im gerade abgelaufenen Intervall.

Nachfolgend wird näher auf die Arrays bzw. Tabellen eingegangen, die zur Bewertung der Abweichungen von den Zielgrößen zur Verfügung stehen.

Bei der Regelung wird ein eindimensionales Array bzw. Positionsarray mit den erwarteten Sollpositionen POS_soll zu bestimmten Zeitpunkten t (im vorliegenden Ausführungsbeispiel maximal 100 Positionen) verwendet. Dieses Feld ist in den Figuren vereinfacht als Funktionsdiagramm 5 dargestellt. Dabei ist auf der horizontalen Achse die Zeit t und auf der vertikalen Achse die Sollposition POS_soll aufgetragen. Des weiteren ist die Geschwindigkeit V = dx/dt gestrichelt angedeutet. Das Positionsarray wird zur Bewertung der Position und der Geschwindigkeit eingesetzt. Alle Sollpositionen POS_soll sind zu jedem festgelegten Zeitpunkt dort enthalten und durch Rechnung erhält man die aktuelle Sollgeschwindigkeit V_soll.

Bei der Regelung werden zwei erste Tabellen zur Bestimmung des Grads der Abweichung der Regelgrößen verwendet. Die zwei ersten Tabellen bzw. Arrays weisen Werte auf, die angeben, wie stark die Abweichung der jeweiligen Zielgröße ist bzw. inwiefern der Sollwert von dem Istwert abweicht ("nach unten", "OK", "nach oben"). Eine Tabelle ist für die Position, eine weitere für die Geschwindigkeit vorgesehen. Diese ersten Tabellen werden auch als Abweichungsarrays je für Ort und Geschwindigkeit bezeichnet. Anhand der Vorgaben der ersten Tabellen lässt sich eine Abweichung bezüglich Ort und Geschwindigkeit auf dem gesamten Fahrweg des Geräts ermitteln.

Durch den Vergleich zwischen der aktuell erfassten Istposition POS_ist und der dazugehörigen Sollposition POS_soll lässt sich mit Hilfe der Abweichungsarrays für den Ort der Grad der Abweichung bestimmen. Gleiches gilt für die Geschwindigkeit, wenn man das Abweichungsarray für die Geschwindigkeit hinzuzieht. Diese beiden Werte, Grad der Abweichung für Geschwindigkeit und Ort dienen jetzt als Indizes für eine zweite Tabelle bzw. ein Inkrementalarray, das letztlich das PWM-Signal unverändert lässt, erhöht oder erniedrigt, d. h. die Korrekturwerte für die Pulsweitenmodulationssignale PWM enthält.

Bei dieser zweiten Tabelle bzw. diesem Feld handelt es sich vorliegend um ein 3x3- Array oder 5x5-Array mit der relativen Erhöhung oder Erniedrigung des aktuellen PW -Signals in Abhängigkeit von der Positions- und der Geschwindigkeitsabweichung. Die zweite Tabelle enthält neun oder fünfundzwanzig Werte mit "Bremswert maximal/mittel", "OK", "Beschleunigungswert maximal/mittel". Verschiedene Ausführungen der zweiten Tabelle sind nachstehend vereinfacht dargestellt. Grundsätzlich ist jedoch jegliche Dimension (AxB) für die Tabelle möglich.

ORT

Viel zu Zu kurz OK Zu weit Viel zu weit kurz

Geschwindigkeit Viel zu Beschl.

langsam max

Zu langsam

OK PWM ohne

Änderung

Wert = 0

Zu schnell

Viel zu Bremswert schnell max. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Elektromotor 1 immer mit einem parametrierbaren Startwert gestartet (auch nach einer eventuellen Blockade). Der Startwert hängt dabei folgendermaßen von dem aktuellen Batteriezustand des Kraftfahrzeugs ab: 100 % PWM-Signal bei 9 Volt und 70 % PWM-Signal bei 16 Volt. Bei einer Spannung zwischen 9 Volt und 16 Volt wird eine ganzzahlige Interpolation durchgeführt.

Bei dem Regelungsverfahren werden lediglich Integerrechenoperationen, insbesondere Addition oder Subtraktion und eine Vergleichsoperation verwendet. Durch die genannten Tabellen bzw. Arrays wird nur eine geringe Speicherkapazität benötigt. Das Gerät ist als eine im Innenraum eines Kraftfahrzeugs angeordnete ausfahrbare Anzeigevorrichtung, insbesondere ein LCD-Display eines Fahrzeugsystems des Kraftfahrzeugs, ausgebildet. Das erfindungsgemäße Regelverfahren läuft auf einem elektronischen Regel- und Steuergerät des Kraftfahrzeugs ab.

In Fig. 2 ist das erfindungsgemäße Verfahren in einer alternativen Ausführungsform mit der Führungsgröße Zeit angedeutet. Dazu wird wie folgt vorgegangen. Zunächst werden die aktuelle Zeit und die aktuelle Drehzahl des Elektromotors 1 gemessen. Daraus wird die Position bestimmt. Anhand der aktuellen Position des Geräts wird die Sollzeit in dem Positionsarray 5 bestimmt. Die tatsächliche Zeit t wird durch die Sollzeit zu der aktuellen Istposition POS_ist ersetzt. Damit ist die Abweichung vom Ort gleich 0. Mit Hilfe der Differenz der aktuellen Geschwindigkeit Vjst und der Sollgeschwindigkeit V_soll zu dem ermittelten Zeitpunkt (Sollzeit) kann durch Zuhilfenahme des Abweichungsarrays für die Geschwindigkeit der Grad der Geschwindigkeitsabweichung ermittelt werden. Dieser Grad bestimmt anhand der Ordinate (Y- Achse) des Inkrementalarrays die Stellgröße. Dieses Konzept soll ein- bzw. ausgeschaltet werden können.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Regelung folgende Randbedingungen. Der Basistakt des Regelungsalgorithmus 3 beträgt 20 ms. Alle 2 ms wird das Hall-Signal abgetastet. Die minimale errechnete Pulsbreite beträgt 8 ms. Es sind zwei Drehkinematiken mit zwei unterschiedlichen Verfahrwegen zu unterstützen. Es ist ein parametrierbarer PWM-Startwert vorgegeben. Alle Arrays sind im Steuergerät des Kraftfahrzeugs, insbesondere in einem EEPROM verfügbar. Es sind nur ganzzahlige Rechenoperationen zugelassen.