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Title:
METHOD FOR CONVERTING ORGANIC SECONDARY RAW MATERIALS INTO ATOMISED FUEL OIL AS A BASE FOR ESPECIALLY FUELS, DEVICE FOR CARRYING OUT THE METHOD, AND CORRESPONDING FUELS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/056982
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a method for converting organic secondary raw materials into atomised fuel oil as a base for especially fuels, to a device therefor, and to corresponding fuels. The conversion is carried out by a catalytic depolymerisation at between 320 and 380° Celsius, in the absence of oxygen. The inventive device comprises a drum, the inner side of said drum consisting of a highly acid-resistant, highly abrasion-resistant alloy which is resistant to high temperatures, such as e.g. Hastelloy®, and the drum comprises a system by which means exhaust gases of a heat engine, preferably a gas turbine, can be guided through the drum for heating purposes, without the waste gases reaching a conversion chamber.

Inventors:
WINKELKÖTTER, Peter (Schwaigerstr. 65, Anzing, 85646, DE)
Application Number:
DE2006/001979
Publication Date:
May 24, 2007
Filing Date:
November 12, 2006
Export Citation:
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Assignee:
WINKELKÖTTER, Peter (Schwaigerstr. 65, Anzing, 85646, DE)
International Classes:
C10G1/02; C10G1/08; C10B47/30
Attorney, Agent or Firm:
KERN, Ralf (Gut Weghaus 1, Eschenlohe, 82438, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Verfahren zur Konversion organischer Sekundärrohstoffe zu ölnebel als Basis für insbesondere Kraftstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass die Konversion durch katalytische Depolymerisation bei 320 - 380° Celsius unter Sauerstoffabschluss erfolgt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der fur die katalytische Depolymerisation erforderliche Katalysator ein Ahiminiυm-Silikatpulver ist

3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein ein. Anhacken des Katalysφorpulvers verhütendes pulverfömiges Additiv.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Additiv ein Mineral ist

5. Verfahren nach einem der Ansprache 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konversion in einer beheizten Txommel (1) erfolgt; welche langsam rotiert

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine einen Generator antreibende Wärmekraftmaschine vorzugsweise eine Gasturbine vorgesehen ist, mit den Verlahrensscbiitten, dass die Gasturbine mit einem durch ein Verfahren nach Anspruch 5 gewonnenen ölnebel betrieben wird und die Abgase der Gasturbine die Trommel (1) beheizen.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminijamsilikatpulver langsam durch die Trommel transportiert, aus der Trommel ausgeleitet, durch Prozessδl von Prozessabföllen gereinigt und wieder in die Tiommel eingeführt wird.

8. Verfehren nach einem der Ansprüche 6 oder 7. dadurch gekeanzeichnet, dass aus den Abgasen der Gasturbine destilliertes Wasser gewonnen wird

. Vorichtung zur Durchfuhrung eines Verfahrens der Konversion organischer Sekundkrrohstoffe zu ölnebel, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Trommel (1) umfasst, deren Innenseite aus einer hochtemperatlrfesten hochsäurefesten hochabriebfesten Legierung wie zum Beispiel Hastelloy ® bestellt und die Trommel eine Einrichtung aufweist, durch welche Abgase einer Warmekraftmaschine, vorzugsweise einer Gasturbine zur Heizung durch die Trommel geleitet werden können, ohne dass die Abgasejin einen Konversionsraum gelangen.

10. Vorrichjtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zwei öffnungen (2, 3) an Naben der Troinmel (1), wobei eine öffnung (2) eine Eintritsöffhung in die Trommel (1) ist und eine rotierende Schraube aufweist, deren Umfang mit einem Umfang der öffnung (2) abschließt und eine öffnung (3) eine Austrittsöfmung aus der Trommel (1) ist

11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch in Rotationsrichtung der Trommel (1) leichte gekrümmte konvexe Transport- bzw. Hebeleisten (9), welche vorzugsweise mit Unterbrechungen (8) am Innenumfang der Trommel (1) befestigt sind.

12. Vorrichjtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- bzw. Hebeleisten (9) aus einer hochtemperatαrfesten hochsäurefesten hochabriebfesten Legieruhg, wie z.B. Hastelloy ® bestehen.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine lAnzahl von 24 bis 36 Windurigen der Transport- bzw. Hebeleisten (9).

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, gekennzeichnet durch zwei weitere öffnungen (4, 5) an den Naben der Trommel (1), wobei eine Außenwand jeweils eine öffnung (2, 3), eine Innenwand jeweils eine weitere öffnung (4, 5) ist

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einentlnnenmantel und einen Außenmantel der Trommel (1) mit einem Zwischenraum zwischen dem Innenmantel

und dem Außenmantel, wobei die weiteren öffnungen (4 , 5) zur Durchleitung der Abgas-ϊjfeizgase mit dem Zwischenraum in Verbindung stehen.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Ihnenmantel aus einer hochtemperaturfesten hochsäurefesten hochabriebfesteri Legierung, wie z.B. Hastelloy ® und der Außenmantel aus Edelstahl besteht

17. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Rohre (6), welche durch den Innenraüm der Trommel (1) verlaufen und mit den zwei weiteren öffnungen (4, 5) in Verbindjung stehen.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass -flie Rohre (6) aus einer hochtemperaturfesten hochsäurefesten hochabriebfesten Legierun g, wie z.B. Hastelloy ® bestehen.

19. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- bzw. Hebeleiken (9) gasdicht vom Ihnenraum der Trommel (1) labgeschlossene Profile aufweisen und die Profile mit den weiteren öffnungen (4, 5) in Verbindung stehen.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere öffnung (4) mit einem Abgasrohr der Wärmekraftmaschϊne bzw. der Gasturbine in Verbindung steht

21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die andere weitere öffnung (15) mit einer Einrichtung zur Gewinnung von destilliertem Wasser aus Wasserdampf bzw. aus Wassergas in Verbindung steht

22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömung squerschnitt eines Verbindungsraumes zwischen den beiden weiteren Offnungen (4, 5) größer als der kleinste des Abgasrohrs der Gasturbine ist

3. Voirϊcϊitung nach einem der Ansprüche 10 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine innere kabenδffn ung (2), welche eine Schnecke aufweist, mif einem Behälter (7) für organisjche Sekundarrohstoffe und einer Einrichtung für eine Schwertwäsche in Verbindung steht und die andere innere Nabenofmung (3) mit einer Fraktionϊe- rungskolonne, einem Eingang der Gasturbine und der Einrichtung für Schwertwäsche in Verbindung steht

24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekenazeichnet, dass die organischen Sekundärrohstoffe in die Trommel (1) zugefδrdert werden, ein in der Schwertwäsche gewaschenes Gemisch aus Katalysatorpulver und Prozessöl in die Trommel zurückgefördert wird, Prozessol in die Fraktionierungskolonnd und in die Gasturbine geforddrt wird und ein Gemisch aus Katalysatorpulver und Prozessδl in die Einrichtung für die Schwertwäsche gefordert wird.

25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöfmung (2) der Trommel (1) einen leichtem CO 2 -überdruck aufweist.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die rotierende Schraube in der EinMttsöfmung (2) aus Keramik besteht

27. Vorrichtung nach Ansprach 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Eintrittsoffnung (2) in Richtung des Behälters (7) für Sekundärrohstoffe eine Zellenradschleuse angeordnet ist, welche aus zwei rohr-umfassenden drehbaren, mit jeweils einem Ausschnitt versehenen Scheiben besteht, wobei diejenige Scheibe, welche in Riechtung des Behälters (7) angeordnet ist, für die Zufuhrung von Sekundärrohstoffen ihren Ausschnitt aufweist und anschließend wieder verschließbar ist und dann die Scheibe, welche in Richtung der Einttrittsδfmung angeordnet i st ihren Ausschnitt zeigt und gleichzeitig in der Zellenradschleuse CO 2 -überdruck erzeugbar ist.

Description:

Beschreibung

Verfahren zur Konversion organischer Sekundärrohstoffe zu ölnebel als Basis für insbesondere Kraftstoffe und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sowie

Kraftstoffe

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konversion organischer Sekundärrohstoffe zu ölnebel als Basis IUr insbesondere Kraftstoffe und eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens. Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind bereits aus der DE 100 21 383 AI bekannt. Bei dem bekannten Verfahren und der bekannten Vorrichtung werden die organischen Sekundärrohstoffe mittels Pyrolyse bei 450 - 480° Celsius konvertiert Bei Temperaturen aber 420° Celsius entstehen aber Dioxine, so dass diese Methode, bzw. eine solche Vorrichtung einen Nachteil aufweisen.

Aufgabe der Vorliegenden Erfindung ist es, einen solchen Nachteil zu vermeϊden.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einem Verfahren die Konversion durch katalytische riepolymerϊsatiαn bei 320 - 380° Celsius unter Sauerstoffabschhiss erfolgt

Ein solches erfindungsgeinäßes Verfahren kann in einer Vorrichtung durchgeführt werden, welche einej Trommel umfasst, deren Innenseite aus einet hochtemperaturfesten hoehsäurefesten hochabriebfesten Legierung, wie z.B. Hastelloy ® besteht und die Trommel eine Einrichtung aufweist, durch welche Abgase einer Wärmekraftmaschine, z.B. einer Gasturbine zur Heizung durch die Trommel geleitet werden können, ohne dass die Abgase in einen Konversionsraum gelangen.

Bevorzugte Ausfuhrungs beispiele sind in den Unteranspruchen dargestellt.

Ein besonders! bevorzugtes Aiisfuhrungsbeispϊel soll anhand der Zeichnung erläutert weiden, welche eine Konversionstrommel mit Anschlüssen darstellt Die Konversϊonstrommel 1 hat zwei innere Nabenanschlüsse 2 und 3, wobei in dem inneren Nabenanschluss 2 eine (nicht dargestellte) S chnecke befindlich ist, deren Umfang mit dem Umfang der öffnung abschließt

Außerdem sind zwei öfmungen 4 und 5 zur Durchleitung von Abgasen einer Wäαnekraftmkschine wie einer Gasturbine durch die Trommel forgesehen. Organische Sekundärrohstoffe werden in gegebenenfalls zerkleinerter Form von dem Behälter 7 in die Eintrittsδrffnnug 2 der Trommel geleitet, so dass sie in die Trommel 1 gelangen.

In der Trommel 1 befinden sich am inneren Umfang insbes. hypoid-gefoπnte spiralisch angeordnete Führungsleisten 9, z.B. Hebe- bzw. Transportleisten, welche befestigt bzw. angeheftet sirkL Diese Hebe- bzw. Transportleisten sind in Rotationsrichtung der Trommel leicht gekrümmt und konvex. Diese können vorteilhaferweise in ihrem Verlauf auch Unterbrechungen 8 aufweisen. Sie transportieren die organischen Sekundärrohstoffe zusammen mit dem Katalysator, welcher aus einer Schwertwäsche zusammen mit Prozessöl in die Eintrittsöffnung 2 geleitet wird.

Das Katalysatorpulver und die organischen Rohstoffe wandern nun durch die Tromm el, wo bei 320 - 3J8O° Celsius die katalytische Umwandlung stattfindet Ein Anbacken des Katalysatorpulvers an der beheizten Trommel wird durch ein mineralförmiges Additiv verbindert, welches ebenfalls pulverfδrmig ist

Der entstehende ölnebel wird durch die Auslassöffnung 3 zu einer Wärm ekraftmaschine bzw. der Gasturbine bzw. zu einer Fraktionierungskolonne geleitet und der mit Prozessabfallen verunreinigtej Katalysator wird zusammen mit Prozessöl in die Schwertwäsche geleitet Dies geschieht mit Hilfe eines Schwingschlauches und Schwerkraft Aus der Schwertwäsche heraus wird das gereinigte Katalysatorpulver mit dem Prozessöl durch einen spiralförmigen Förderer in die Eintrittsöffnung 2 der Trommel zurückgefördert.

Gemäß der Abbildung sind innerhalb der Trommel Rohre 6 angeordnet, durch welche das Abgas strömet Diese auch als Transportstabe dienenden Rohre können ebenso wie die Innenseite der Trommel aus Hastelloy ® sein. Aus Hastellόy ® sind auch die Transport- bzw. Hebeleisten 9. Die Trommel kann auch beheizt werden, indem die Abgase durch einen Zwischenraum eines nicht dargestellten Außenmantels und des Innenmantels geleitet werden, wobei der AuBenmantel aus Edelstahl ist

Die Abgase können auch ebenfalls durch die Profile der Hebe- bzw. Transportleisten 9 geleitet werden, welche vom Konversionsnaum abgeschlossen sind. Hvtl. entstehendes Chlorgas wird durch die katalytische Umwandlung zu Salzen verarbeitet welche zusammen mil dem Katalysator und dem Prozessöl in die Schwertwäsche gelangen. Dorthin gelangen auch abgesonderte Minerale und Metalle. Der äußere Ausgang 5 ist mit einer Einrichtung zur Gewinnung destillierten Wassers aus Wasserdampf bzw. Wassergas verbunden. Die öffnung bzw. der Eingang 4 ist mit dem Abgasrohr der Wärmekraftmaschine bzw. der Gasturbine verbunden.

Außerdem kann noch vor dem Nabeπeiπgang 2 in Richtung des Behälters 7 ftlr Sekundärrohstoffe eine Zellenradschleuse mit ausgeschnittenen drehbaren Scheiben angeordnet sein, wobei, wenn die Zellenradschleuse in Richtung des Behälters 7 geschlossen und in Richtung der inneren Nabenöfrhung 2 offen ist, in der Zellenradschleuse CO 2 überdruck erzeugt wird.