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Title:
METHOD FOR CREATING A STAMPED IMPRINT WITH UV-CURABLE INK BY A PREFERABLY SELF-INKING STAMP, A LIGHTING UNIT FOR A STAMP AND A STAMP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/183655
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention describes a method for creating a stamped imprint (2) with UV-curable ink by a preferably self-inking stamp (1), in which a text plate (3) with the negative stamped imprint (2) is moved from a rest position (5) into a stamping position, whereby in the stamping position the stamped imprint (2) is created with the UV-curable ink on a preferably smooth surface (9) of a document (10) or object (10), and subsequently the text plate (3) is returned again to the rest position (5), characterized in that, after creation of the stamped imprint (2), the stamp (1), preferably with a lighting unit (11) fastened thereto, is lifted off the surface (9) of the document (10) or object (10), whereupon, by activating the lighting unit (11) by means of an activation element (12), a light beam (13), which is generated by a UV beam source (14), in particular UV LEDs, and preferably one or more beam sources (16) provided with visible radiation, in particular rays of light, in particular LEDs or a laser pointer (16), is directed onto the stamped imprint (2) for curing the UV-curable stamped imprint (2).

Application Number:
AT2019/060104
Publication Date:
October 03, 2019
Filing Date:
March 26, 2019
Export Citation:
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Assignee:
TRODAT GMBH (Linzerstrasse 156, 4600 Wels, 4600, AT)
International Classes:
B41K1/02; B41K1/40; B41K1/42
Foreign References:
AT518988B12018-03-15
DE7601070U11977-07-14
Other References:
TUNASHOP24: "Ihr Onlineshop - 3 in 1 LED Taschenlampe Brüder Mannesmann", 13 August 2016 (2016-08-13), pages 1 - 4, XP055595157, Retrieved from the Internet [retrieved on 20190607]
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e :

1. Verfahren zum Erzeugen eines Stempelabdruck (2) mit uv-aushärtbarer Farbe mit einem vorzugsweise selbstfärbenden Stempel (1 ), bei dem eine Textplatte (3) mit dem negativen Stempelabdruck 2 von einer Ruhestellung (5) in eine

Stempelstellung bewegt wird, wodurch in der Stempelstellung der Stempelabdruck (2) mit der uv-aushärtbaren Farbe auf einer vorzugsweise glatten Oberfläche (9) eines Dokumentes (10) oder Gegenstandes (10) erzeugt wird, und anschließend die Textplatte (3) wieder in die Ruhestellung (5) zurück gestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Erzeugung des Stempelabdrucks (2) der Stempel (1 ) vorzugsweise mit einer daran befestigten Beleuchtungseinheit (1 1 ) von der Oberfläche (9) des Dokumentes (10) oder Gegenstandes (10) abgehoben wird, worauf durch Aktivierung der Beleuchtungseinheit (1 1 ) über ein

Aktivierungselement (12) ein Lichtstrahl (13), der durch eine UV-Strahlenquelle (14), insbesondere UV-Leds, und vorzugsweise einer oder mehrere mit sichtbaren Strahlung, insbesondere Lichtstrahlen, versehenen Strahlenquellen (16), insbesondere Leds oder ein Laser-Pointer (16), erzeugt wird, auf den

Stempelabdruck (2) zum Aushärten des uv-aushärtbaren Stempelabdruckes (2) ausgerichtet wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstrahl (13) der Beleuchtungseinheit (1 1 ) über eine voreinstellbare Zeitdauer erzeugt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

Stempelabdruck (2), insbesondere die Farbe des Stempelabdrucks (2), durch den Aushärtevorgang über den Lichtstrahl (13) verändert wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 3, dadurch

gekennzeichnet, dass beim Aktivieren der Beleuchtungseinheit (1 1 ) ein

Abstandsmesssensor (22) aktiviert wird, der den Abstand des ausgerichteten Lichtstrahls (13) zur Oberfläche (9) des Dokumentes (10) oder Gegenstandes (10) misst, worauf vorzugsweise die Lichtleistung zur optimalen Aushärtung angepasst wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (1 1 ) über ein Befestigungssystem (24) vom Stempel (1 ), insbesondere zum Laden eines Energiespeichers (18) für die UV-Strahlenquelle (14) und die Strahlenquelle (16) für den sichtbaren Lichtstrahl (13) bzw. den Laser-Pointer (13), abgenommen wird, worauf vorzugsweise eine weitere in der Zwischenzeit geladene Beleuchtungseinheit (1 1 ) befestigt wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass beim Einsatz von UV-Strahlenquellen mit sichtbaren

Wellenlängen zum Bilden eines Lichtstrahls (13) keine zusätzlichen Strahlenquellen (16) für den sichtbaren Lichtstrahl (13) bzw. den Led-Pointer (13) verwendet werden.

7. Beleuchtungseinheit (1 1 ) für einen Stempel (1 ) zum Aushärten des mit uv- aushärtenbarer Farbe erzeugten Stempelabdruck (2), dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse (17) auf einer Seite UV-Strahlenquellen (14) und

vorzugsweise eine oder mehrere Strahlenquellen (16) mit sichtbaren Lichtstrahlen (13) oder ein Laser-Pointer (13) angeordnet sind, die mit einem Energiespeicher (18), insbesondere einer wieder aufladbaren Akku, verbunden sind, und dass vorzugsweise auf der gegenüberliegenden Seite ein Aktivierungselement (12) zum Einschalten der UV-Strahlenquelle (14) und vorzugsweise der Strahlenquelle (16) für die sichtbare Lichtstrahlung (13) oder dem Laser-Pointer (13) angeordnet ist.

8. Beleuchtungseinheit (1 1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im

Gehäuse (17) eine Steuerelektronik bzw. Steuerung (19) angeordnet ist, über die die Belichtungszeit für die UV-Strahlenquellen (14) und der Strahlenquellen (16) oder Laser-Pointer (16) einstellbar ist.

9. Beleuchtungseinheit (1 1 ) Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einsatz von UV-Strahlenquellen (14) mit sichtbaren Lichtwellen keine

Strahlenquellen (16) für das sichtbare Licht oder kein Laser-Pointer (16) angeordnet ist.

10. Beleuchtungseinheit (1 1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (17) der Beleuchtungseinheit (1 1 ) mit einem Befestigungssystem (24) zum Anbringen und Entfernen an einem Stempel (1 ) ausgestattet ist.

11. Beleuchtungseinheit (1 1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem (1 1 ) durch einen

Klettverschluss (27), Halteklammern (30), Rastvorrichtung (32) bzw. Rasthacken (33), usw., ausgebildet ist.

12. Beleuchtungseinheit (1 1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (17) ein Abstandsmesssensor (22) angeordnet ist, der mit der integrierten Steuerung (19) verbunden ist, wobei die Steuerung (19) zum Verändern der Leistung für die UV-Strahlenquelle (14) je nach gemessen Abstand von dem Abstandsmesssensor (22) ausgebildet ist.

13. Stempel (1 ) zum Erzeugen eines Stempelabdrucks (2) mit uv-aushärtbarer Farbe, umfassend zumindest eine Stempelkomponente und einen Abdruckeinheit (8), wobei die Stempelkomponente aus einem Oberteil (6) und einem Unterteil (7) mit einem Kissenaufnahmeelement zur Aufnahme eines Stempelkissen (4) ausgebildet ist, wobei an der Abdruckeinheit (8) eine Textplatte (3) befestigt ist, und das die Abdruckeinheit (8) bei einem Stempelvorgang von einer Ruhestellung (5) in eine Stempelstellung zum Erzeugen eines aus uv-aushärtenbarer Farbe gebildeten Stempelabdruck (2) und wieder zurück in die Ruhestellung (5) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse des Stempels (1 ), insbesondere am Oberteil (6) eine abnehmbare Beleuchtungseinheit (1 1 ) über ein

Befestigungssystem (24) befestigt ist, die nach dem Erzeugen eines

Stempelabdrucks (2) vorzugsweise manuell ausgerichtet und aktivierbar ist.

14. Stempel (1 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die

Beleuchtungseinheit (1 1 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 12 und zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 ausgebildet ist.

15. Stempel (1 ) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dadurch

gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem (1 1 ) durch einen Klettverschluss (27), insbesondere einem Klettband (28,29) am Oberteil (6) des Stempels (1 ) und an einer Seitenwand der Beleuchtungseinheit (1 1 ) gebildet ist.

16. Stempel (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem (1 1 ) durch elastische

Halteklammern (30), die vorzugsweise in eine Ausbuchtung (31 ) am Oberteil (6) des Stempels (1 ) eingreifen, ausgebildet ist.

17. Stempel (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 16, dadurch

gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem (1 1 ) durch eine Rastvorrichtung (32), insbesondere Rasthaken (33), gebildet ist, die vorzugsweise in Rastaufnahme (34) für ein Griffelement (35), welches zuvor entfernt wird, am Stempel (1 ) einsetzbar ist.

Description:
VERFAHREN ZUM ERZEUGEN EINES STEMPELABDRUCKS MIT UV-AUSHÄRTBARER FARBE MIT EINEM VORZUGSWEISE SELBSTFÄRBENDEN STEMPEL, EINE BELEUCHTUNGSEINHEIT FÜR EINEN STEMPEL UND EINEN STEMPEL

Die Erfindung betrifft eine Verfahren zum Erzeugen eines Stempelabdrucks mit Uv- aushärtbarer Farbe mit einem vorzugsweise selbstfärbenden Stempel, eine

Beleuchtungseinheit und einen Stempel, wie sie in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 , 7 und 14 beschrieben sind. Aus der JP S6056555 A, der JP S6025756 A, der EP 1905517 A1 und der US

2002009553 A1 werden Gegenstände mit einem Stempelabdruck versehen, wobei dieser Stempelabdruck mittels einer externen Strahlenquelle zum Aushärten der Farbe mit UV- Strahlen bestrahlt wird. Aus der AT 009 206 U ist ein Stempel bekannt, bei dem zur Erhöhung der

Fälschungssicherheit ein mit Farbei versetztes Stempelkissen eingesetzt wird, wobei eine oder mehrere verschiedene Farben vorgesehen sind, wobei zumindest eine UV-Farbe oder zumindest eine der Farben UV-Farbpartikeln enthält, welche nur bei Bestrahlung mit UV-Licht sichtbar sind.

Nachteilig ist hierbei, dass bei schwierigen Oberflächen, wie beispielsweise Glas, Metall, Aluminium, Karton, usw. der Stempelabdruck leicht verwischt werden kann.

Um das verwischen eines Stempelabdruckes zu vermeiden, ist aus der DE 7601070 U eine Vorrichtung zum Aushärten der Stempelfarbe eines Stempelabdruckes an einem Gegenstand bzw. Werkstück bekannt, bei dem in einem Gehäuse mit gelochten Boden- und Deckbleche eine Führungsschiene zur Aufnahme der zu bestrahlenden Lampe bzw. Werkstückes angeordnet ist, wobei in einem Abstand von etwa 30mm zum Aufdruck an der Lampe eine Halogenmetalldampflampe mit hohen UV-Anteil als UV-Strahlungsquelle angeordnet ist. Nachteilig ist hierbei, dass dabei zuerst der Gegenstand bzw. das Werkstück, insbesondere die zu bestrahlende Lampe, mit einem Stempelabdruck versehen werden muss, worauf diese in die Vorrichtung zum Trocknen eingelegt werden kann. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass beim Einlegen der Stempelabdruck verwischt wird. Auch können nur kleinere Gegenstände in einer derartigen Vorrichtung eingelegt werden.

Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Verfahren zum Erzeugen eines

Stempelabdrucks mit Uv-aushärtbarer Farbe mit einem vorzugsweise selbstfärbenden Stempel, eine Beleuchtungseinheit und einem Stempel zu schaffen, bei dem die obgenannten Nachteile ausgeräumt werden und einen schnelle Trocknung eines

Stempelabdruckes auf den meisten Oberflächen und bei jeder Größe des Werkstückes möglich ist.

Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren zum Erzeugen eines Stempelabdruck mit aushärtbarer Farbe mit einem vorzugsweise selbstfärbenden Stempel gelöst, bei dem nach der Erzeugung des Stempelabdrucks der Stempel vorzugsweise mit einer daran befestigten Beleuchtungseinheit von der Oberfläche des Dokumentes oder Gegenstandes abgehoben wird, worauf durch Aktivierung der Beleuchtungseinheit über ein

Aktivierungselement ein Lichtstrahl, der durch eine UV-Strahlenquelle, insbesondere UV- Leds, und vorzugsweise einer oder mehrere mit sichtbaren Strahlung versehenen

Strahlenquellen, insbesondere Leds oder ein Laser-Pointer, erzeugt wird, auf den

Stempelabdruck zum Aushärten des uv-aushärtbaren Stempelabdruckes ausgerichtet wird.

Vorteilhaft ist hierbei, dass dadurch eine einfache kostengünstige Lösung mit einer zusätzlichen Beleuchtungseinheit geschaffen wird, um die Vorteile einer schnell aushärtenden Farbe auf vorzugsweise glatten Oberflächen, nützen zu können. Durch die Kombination von sichtbaren und unsichtbaren Strahlungen wir erreicht, dass dadurch für den Anwender ein sichtbarer Lichtstrahl bzw. Lichtkegel erzeugt wird, sodass der Stempel mit der Beleuchtungseinheit oder auch nur die Beleuchtungseinheit auf den

Stempelabdruck ausgerichtet werden kann. Ein weiterer wesentlicher Vorteil durch den Einsatz einer eigenständigen Beleuchtungseinheit liegt darin, dass diese jederzeit ausgetauscht werden kann, sodass der Energiespeicher nicht übermäßig groß ausgelegt werden muss, d.h., dass nach Verbrauch der Energie in der Beleuchtungseinheit diese vom Stempel abgenommen wird und durch eine aufgeladene weitere Beleuchtungseinheit ersetzt wird und die entnommene Beleuchtungseinheit geladen werden kann. Somit ist die Einsatzdauer unbegrenzt, da bei verbrauch der uv-aushärtbare Farbe einfach das

Stempelkissen getauscht wird.

Es sind auch die Maßnahmen von Vorteil, bei dem der Lichtstrahl der Beleuchtungseinheit über eine voreinstellbare Zeitdauer erzeugt wird. Dadurch wird erreicht, dass einerseits Energie eingespart wird, da der User die Beleuchtungseinheit nicht zu lange aktivierten kann und andererseits jedoch ausreichend Zeit vorhanden ist, um den Stempelabdruck vollständig aushärten zu können. Somit wird erreicht, dass eine möglichste Lange

Betriebssauer der Beleuchtungseinheit zwischen zwei Ladezyklen erzielt wird. Von Vorteil ist dabei, wenn der Energiespeicher derart dimensioniert wird, dass die

Beleuchtungseinheit über Dauer eines Schichtbetriebes verwendet werden kann, sodass ein User am Schichtbeginn eine Beleuchtungseinheit von der Ladestation entnimmt und mit dem Stempel koppelt, worauf er über Dauer seiner Schicht die Gegenstände

markieren und die Markierungen bzw. Stempelabdruck sofort aushärten kann, um ein Verwischen des Abdrucks zu verhindern. Am Ende seiner Schicht entkoppelt er die

Beleuchtungseinheit vom Stempel und gibt diese wieder zum Aufladen in die Ladestation, sodass der Stempel von einem anderen User verwendet werden kann.

Vorteilhaft sind die Maßnahmen, bei der der Stempelabdruck, insbesondere die Farbe des Stempelabdrucks, durch den Aushärtevorgang über den Lichtstrahl verändert wird.

Dadurch wird erreicht, dass eine optische Darstellung des Aushärtezustandes erzielt wird, d.h., dass der User solange mit der Beleuchtungseinheit auf den Stempelabdruck leuchtet, bis dieser vollständig seine Farbe verändert. Beispielsweise kann der Stempelabdruck beim Abdruck in nicht ausgehärteten Zustand eine helle Farbe, wie beispielsweise Gelb, aufweisen und durch die Bestrahlung über die Beleuchtungseinheit anschließend eine dunkle Farbe, wie beispielsweise Schwarz, annehmen. Ein weiterer Vorteil eines derartigen Farbumschlages liegt auch darin, dass der User erkennen kann, ob überall ausreichende UV-Strahlung zum Aushärten gelangt ist, sodass er dies einfach korrigieren kann.

Von Vorteil sind die Maßnahmen, bei der beim Aktivieren der Beleuchtungseinheit ein Abstandsmesssensor aktiviert wird, der den Abstand des ausgerichteten Lichtstrahls zur Oberfläche des Dokumentes oder Gegenstandes misst, worauf vorzugsweise die Lichtleistung zur optimalen Aushärtung angepasst wird. Dadurch wird eine optimale und rasche Aushärtung erzielt wird, da durch die Veränderung der Leistung immer genügend UV-Strahlen an die Farbe gelangt. Somit ist es auch nicht erforderlich, dass der Nutzer immer einen bestimmten Abstand einhalten muss. Auch wird dadurch erreicht, dass Energie eingespart werden kann, da eine geringere Leistung verwendet wird, wenn der User näher zum Abdruck mit der Beleuchtungseinheit fährt. Somit kann der User von sich aus auch Energie einsparen, indem er die Beleuchtungseinheit immer möglichst nahe zum Abdruck heranführt.

Bei dem Maßnahmen, bei denen die Beleuchtungseinheit über ein Befestigungssystem vom Stempel, insbesondere zum Laden eines Energiespeichers für die UV-Leds und die Leds für den sichtbaren Lichtstrahl bzw. den Led-Pointer, abgenommen wird, worauf vorzugsweise eine weitere in der Zwischenzeit geladene Beleuchtungseinheit befestigt wird, wird erreicht, dass der Stempel mit der uv-aushärtbaren Farbe nicht an die

Betriebsdauer der Beleuchtungseinheit gebunden ist, da diese einfach ausgetauscht werden kann.

Von Vorteil sind die Maßnahmen, bei denen beim Einsatz von UV-Strahlenquelle mit sichtbaren Wellenlängen zum Bilden eines Lichtstrahls keine zusätzlichen Strahlenquellen für den sichtbaren Lichtstrahl bzw. den Led-Pointer verwendet werden. Dadurch kann anstelle der Strahlenquelle für das sichtbare Licht eine UV-Strahlenquelle eingesetzt werden, sodass mehr Leistung für die Aushärtung zur Verfügung steht.

Weiters wird die Aufgabe der Erfindung durch eine Beleuchtungseinheit gelöst, bei der in einem Gehäuse auf einer Seite UV-Strahlenquellen und vorzugsweise eine oder mehrere Strahlenquellen mit sichtbaren Licht oder ein Laser-Pointer angeordnet sind, die mit einem Energiespeicher, insbesondere einer wieder aufladbaren Akku, verbunden sind, und dass vorzugsweise auf der gegenüberliegenden Seite ein Aktivierungselement zum Einschalten der UV-Strahlenquelle und vorzugsweise der Strahlenquelle für das sichtbare Licht oder dem Laser-Pointer zum Erzeugen eines Lichtstrahls angeordnet ist.

Vorteilhaft ist hierbei, dass durch den Einsatz von UV-Strahlenquellen mit Strahlenquellen mit sichtbaren Licht ein sichtbarer Lichtstrahl bzw. Lichtfleck auf der Oberfläche des Gegenstandes bzw. Dokumentes erzeugt wird, der einfach auf den Stempelabdruck ausgerichtet werden kann. Dabei kann der User auch aufgrund der Größe des Lichtstrahls bzw. Lichtflecks erkennen, ob der gesamte Stempelabdruck abgedeckt wird oder nicht. Dadurch kann der User bei zu kleinem Lichtfleck die Beleuchtungseinheit weiter vom Stempelabdruck entfernen, sodass der Lichtfleck vergrößert wird. Durch annähern der Beleuchtungseinheit wird im umgekehrten Sinne der Lichtfleck verkleinert. Auch ist es möglich, dass durch schwenken der Beleuchtungseinheit der Stempelabdruck auf mehreren Etappen beleuchtet und ausgehärtet wird.

Es ist die Ausbildung von Vorteil, bei der im Gehäuse eine Steuerelektronik angeordnet ist, über die die Belichtungszeit für die UV-Strahlenquelle und den Strahlenquellen oder Laser-Pointer einstellbar ist. Dadurch wird erreicht, dass die Beleuchtungseinheit auch autark betrieben werden kann und durch die Steuerung der Belichtungszeit sehr viel Energie eingespart werden kann.

Bei einer Ausbildung, bei der beim Einsatz von UV-Strahlenquellen mit sichtbaren

Lichtwellen keine Strahlenquellen für das sichtbare Licht oder kein Laser-Pointer angeordnet ist, ist von Vorteil, dass dadurch auf den begrenzten Platz für die

Strahlenquellen mehr UV-Strahlenquellen anordnen kann, sodass eine höhere UV- Bestrahlung erreicht wird. Gleichzeitig wird die zur Verfügung stehende Energie optimal für die UV-Bestrahlung genutzt.

Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung, bei der das Gehäuse der Beleuchtungseinheit mit einem Befestigungssystem zum Anbringen und Entfernen an einem Stempel ausgestattet ist. Dadurch wird erreicht, dass dadurch einfach die Beleuchtungseinheit am Stempel befestigt wird, sodass eine gemeinsame Baueinheit gebildet wird.

Dabei ist aber auch eine Ausbildung von Vorteil, bei der das Befestigungssystem durch einen Klettverschluss, Halteklammern, Rastelemente bzw. Rasthacken, usw., ausgebildet ist. Dadurch wird eine kostengünstige Lösung für das Anbringen am Stempel eingesetzt.

Von Vorteil ist eine Ausbildung, bei der am Gehäuse ein Abstandssensor angeordnet ist, der mit der integrierten Steuerelektronik verbunden ist, wobei die Steuerelektronik zum Verändern der Leistung für die UV-Strahlenquelle je nach gemessen Abstand von dem Abstandssensor ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass eine optimale

Leistungsanpassung für die UV-Bestrahlung erzielt wird, sodass einerseits eine sichere und schnelle Aushärtung und andererseits eine Energieeinsparung erzielt wird. Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch einen Stempel gelöst, bei dem am Gehäuse des Stempels, insbesondere am Oberteil eine abnehmbare Beleuchtungseinheit über ein Befestigungssystem befestigt ist, die nach dem Erzeugen eines Stempelabdrucks vorzugsweise manuell ausgerichtet und aktivierbar ist.

Vorteilhaft ist hierbei, dass durch die Kombination zweier autark arbeitender Einheiten, nämlich dem Stempel und der Beleuchtungseinheit, eine Baueinheit geschaffen wird, die vorzugsweise abwechselnd aktiviert werden, d.h., dass zuerst der Stempelabdruck mit uv- aushärtbarer Farbe mit dem Stempel durch einen Stempelvorgang erzeugt wird, worauf der Stempel mit der Beleuchtungseinheit abgehoben und die Beleuchtungseinheit aktiviert wird, worauf der Erzeugte Lichtstrahl bzw. Lichtfleck auf den Stempelausabdruck ausgerichtet wird. Dadurch wird ermöglicht, dass bei der Erzeugung der eine

Stempelabdruckes auch eine entsprechende Strahlenquelle zum Aushärten des

Abdruckes vorhanden ist. Durch die Ausbildung einer autarken Beleuchtungseinheit wird ermöglicht, dass ein dauerhafter Einsatz des Stempels möglich ist, da beim Verbrauch der geladenen Energie die Beleuchtungseinheit einfach ausgetauscht werden kann.

Von Vorteil ist eine Ausbildung, bei der das Befestigungssystem durch ein Klettband am Oberteil des Stempels und an einer Seitenwand der Beleuchtungseinheit gebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass das Befestigungssystem auf jedem beliebigen Stempel angebracht werden kann, sodass auch ältere Stempel entsprechend ausgestattet werden können. Hierzu muss der Stempel, insbesondere die Stempelplatte, gereinigt werden und ein entsprechendes Stempelkissen mit uv-getränkter Farbe eingesetzt werden.

Anschließend kann das Klettband vorzugsweise seitlich befestigt werden, an dem die Beleuchtungseinheit befestigt wird.

Es ist auch eine Ausbildung von Vorteil, bei der das Befestigungssystem durch elastische Halteklammern, die vorzugsweise in eine Ausbuchtung am Oberteil des Stempels eingreifen, ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass ein sicherer Sitz an einer definierten Position des Stempels erreicht wird.

Schließlich ist auch eine Ausbildung von Vorteil, bei der das Befestigungssystem durch Rastelemente, insbesondere Rasthacken, gebildet ist, die vorzugsweise in Rastaufnahme für ein Griffelement, welches zuvor entfernt wird, am Stempel einsetzbar ist. Dadurch wird erreicht, dass durch einfaches entfernen eines seitlich angesteckten Griffelements die Beleuchtungseinheit in dessen Befestigungspunkte, insbesondere Rastaufnahmen, eingesetzt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass eigenständige Rastaufnahmen am Oberteil des Stempels für die Befestigung der Beleuchtungseinheit angeordnet sind.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Vorteile untereinander kombinierbar sind, sodass nicht immer alle Vorteile angeführt wurden, um ein oftmaliges Wiederholen zu vermeiden.

Die Erfindung wird anschließend in Form von Ausführungsbeispielen beschrieben, wobei darauf hingewiesen wird, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele bzw. Lösungen begrenzt ist.

Es zeigen:

Fig.1 eine Schrägansicht eines Stempels, insbesondere eines Selbstfärbestempels mit 180° Wendemechanismus, mit daran befestigter Beleuchtungseinheit und entnommenen Stempelkissen in einer Ruhestellung; in vereinfachter, schematischer Darstellung;

Fig. 2 eine weitere Schrägansicht des Stempels mit entnommenen Stempelkissen und abgenommenen Gehäuse der Beleuchtungseinheit in der Ruhestellung, in vereinfachter, schematischer Darstellung;

Fig. 3 eine schematische Darstellung des Aushärtevorgangs mit aktivierter und auf einem Stempelabdruck ausgerichteten Beleuchtungseinheit am Stempel mit eingesetzten Stempelkissen, in vereinfachter, schematischer Darstellung;

Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des Stempels mit einer Klettverbindung

befestigter Beleuchtungseinheit und einer weiteren Beleuchtungseinheit an einer Lad, in vereinfachter, schematischer Darstellung eines Stempels der Baureihe Printy P4 des Herstellers mit geänderter Anordnung der Strahlenquellen;

Fig. 5 eine schematische Darstellung der autark arbeitenden Beleuchtungseinheit beim Aushärten eines zuvor erzeugten Stempelabdrucks von einem Stempel mit uv-aushärtbarer Farbe, in vereinfachter, schematischer Darstellung;

Fig. 6 eine Seitenansicht des Stempels mit über einer Halteklammer befestigten

Beleuchtungseinheit, in vereinfachter, schematischer Darstellung;

Fig. 7 eine Seitenansicht des Stempels mit über Rasthacken befestigten

Beleuchtungseinheit, in vereinfachter, schematischer Darstellung; Fig. 8 eine Seitenansicht des Stempels mit im Oberteil integrierter

Beleuchtungseinheit, in vereinfachter, schematischer Darstellung;

Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stempels mit Beleuchtungseinheit und einer zusätzlichen Umlenkvorrichtung, in vereinfachter, schematischer Darstellung.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlichen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die beschriebene Figur bezogen und sind bei einer

Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Auch können

Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen.

In den Fig. 1 bis 8 ist ein Ausführungsbeispiel eines Stempel 1 , insbesondere eines Kontrollstempels, der beispielsweise als Stempelabdruck 2 einen QR-Abdruck, persönlich Zeichen, Strich-Codes usw., gezeigt. Selbstverständlich ist es möglich, dass auch andere Formen von Stempelabdrücken 2, wie beispielsweise rechteckig, rund, oval, dreieckig, usw. erzeugt werden können. Auch ist es möglich, dass die Ausbildungen in den einzelnen Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 8 untereinander kombiniert oder ausgetäuscht werden können.

Bei dem gezeigten Stempel 1 handelt sich um einen sogenannten Selbstfärber Stempel 1 , bei dem eine Textplatte 3 mit dem negativen Stempelabdruck 2 an einem Stempelkissen 4 (siehe Fig.3), insbesondere einem mit uv-aushärtbarer Farbe getränkten Kissen, zur Aufnahme der Farbe in der Ruhestellung 5 anliegt. Der Stempel 1 besteht aus einzelnen Stempelkomponente, insbesondere einem Oberteil 6 und einem Unterteil 7, und einer Abdruckeinheit 8 mit daran befestigter, insbesondere geklebter Textplatte 3 gebildet. Der Oberteil 8 ist kappenartig ausgebildet und umschließt den Unterteil 9, wobei zwischen dem Oberteil 8 und Unterteil 9 ein Federelement (nicht dargestellt) angeordnet ist, sodass beim Betätigen des Stempels 1 der Oberteil 8 von der Ruheposition 5 über den Unterteil 7 in eine Stempelstellung geschoben wird, in der die Textplatte 3 auf einer Oberfläche 9 eines Gegenstandes 10 bzw. Dokumentes 10 anliegt und den Stempelabdruck 2 erzeugt. Anschließend wird beim Abheben des Stempels 1 von der Oberfläche 9 des Gegenstandes 10 der Oberteil 6 und Unterteil 7 über das Federelement 1 1 wieder in die Ruheposition 5 zurückgestellt wird. Der Stempelvorgang erfolgt, wie aus dem Stand der Technik bekannt, sozusagen durch Zusammendrücken des Stempels 1 , wobei die

Textplatte 3 zuerst am Stempelkissen 4 zur Aufnahme von Farbe anliegt, anschließend sich die Abdruckeinheit 8 mit der Textplatte 3 um 180° dreht, sodass beim Anliegen auf der Oberfläche 9 der Stempelabdruck 2 erzeugt wird. Der vollständigkeitshalber wird erwähnt, dass auch andere Stempelarten, insbesondere ein Stempel 1 mit 90°

Wendemechanismus, eingesetzt werden kann.

Erfindungsgemäß ist nunmehr vorgesehen, dass nach der Erzeugung des

Stempelabdrucks 2 der Stempel 1 vorzugsweise mit einer daran befestigten

Beleuchtungseinheit 11 von der Oberfläche 9 des Dokumentes 10 oder Gegenstandes 10 abgehoben wird, worauf durch Aktivierung der Beleuchtungseinheit 1 1 über ein

Aktivierungselement 12 ein Lichtstrahl 13 bzw. Lichtfleck 13, der durch eine UV- Strahlenquelle 14, insbesondere UV-Leds 14, und vorzugsweise einer oder mehrere mit sichtbaren Strahlung 15, insbesondere Licht, versehenen Strahlenquellen 16,

insbesondere Leds 16 oder ein Laser-Pointer 16, erzeugt wird, auf den Stempelabdruck 2 zum Aushärten des uv-aushärtbaren Stempelabdruckes 2 ausgerichtet wird, wie dies schematisch in Fig. 3 dargestellt ist.

Durch die Kombination von Strahlenquellen 14 und 16 mit sichtbaren und unsichtbarer Strahlung 15 wird eine optische Ausrichtung erreicht, sodass beim Entfernen des

Stempels 1 von der Oberfläche 9 sichergestellt ist, dass der Stempelabdruck 2 mit entsprechender Strahlung 15 bestrahlt wird. Hierbei wird die Anordnung der Elemente so getroffen, dass die höchste Strahlenintensität der nicht sichtbarer elektromagnetischen Strahlung 15 innerhalb des Lichtstrahls 13 bzw. Lichtfleck 13 auftritt. Dies kann derart erflogen, dass die einzelnen Elemente je nach dessen Ausstrahlungswink gerade oder winkelig angeordnet werden, sodass die Flauptabstrahlrichtung bevorzugt in dem Zentrum des Lichtstrahls 13 bzw. Lichtflecks 13 gerichtet ist, sodass eine sogenannte Matrize mit den Strahlenquellen 14 und 16 erzeugt wird. Der Vollständigkeitshalber wird erwähnt, dass je nach benötigter Leistung mehr oder weniger Strahlenquellen 14 und 16 angeordnet werden, wie dies auch in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Auch können unterschiedliche Formen verwendet werden. Damit überhaupt ein derartiger Lichtstrahl 13 erzeugt werden kann, ist innerhalb des Gehäuses 17 der Beleuchtungseinheit 1 1 ein Energiespeicher 18, insbesondere ein oder mehrere wieder aufladbarer Akku 18, vorgesehen, wie dies in Fig.2 bei abgehoben

Gehäuse 17 ersichtlich ist. Weiter ist eine Steuerung 19, insbesondere Steuerplatine, angeordnet, über die sämtliche Elemente gesteuert bzw. geregelt und überwacht werden. D.h., dass beispielsweise beim Aktivieren, also beim Drücken des Aktivierungselementes 12 dies der Steuerung 19 mitgeteilt bzw. erfasst sie dies, worauf von der Steuerung 19 die Strahlenquellen 14 und 16 bzw. dem Laser-Pointer 16 aktiviert bzw. eingeschaltet wird.

Um Energie einzusparen, ist es vorteilhaft, wenn die Beleuchtungszeit geregelt wird, sodass von der Steuerung 19 der Lichtstrahl 13 der Beleuchtungseinheit 1 1 über eine voreinstellbare Zeitdauer erzeugt wird bzw. aktiviert wird. Damit die Zeitdauer und andere Einstellung eingestellt bzw. verändert werden können, weist die Beleuchtungseinheit 11 eine Schnittstelle 20 auf, über die ein externes Gerät, beispielsweise ein Smartphone, Tablett oder PC, angeschlossen wird, bei denen eine APP bzw. Software installiert ist, über die beispielsweise eine Belichtungszeit, eine Belichtungsleistung, ein optimaler Abstand, usw. eingestellt werden. Weiters kann an der Beleuchtungseinheit 1 1

Anzeigeelemente 21 , die beispielsweise als LCD-Anzeige, Leuchtdioden, usw. ausgebildet sind, aufweist, sodass von der Steuerung 19 Zustandsdaten, wie beispielsweise den Ladestand des Akkus, angezeigt wird. Zum Laden des Energiespeichers 18 kann ebenfalls die Schnittstelle 20 verwendet werden, wie dies in Fig. 4 schematisch dargestellt ist.

Es ist auch möglich, dass in der Beleuchtungseinheit 1 1 ein Abstandsmesssensor 22 angeordnet ist, der über einen Licht- bzw. Laserstrahl 23 mit geringer Leistung die

Entfernung, sprich den Abstand, von der Unterseite der Beleuchtungseinheit 1 1 zur Oberfläche 9 des Gegenstandes 10, insbesondere des Stempelabdruckes 2, misst. Dabei wird beim Aktivieren der Beleuchtungseinheit 1 1 der Abstandsmesssensor 22 aktiviert, der somit den Abstand des ausgerichteten Lichtstrahls 13 zur Oberfläche 9 des Dokumentes 10 oder Gegenstandes 10 misst, und diesen an die Steuerung 19 weiterleitet, worauf vorzugsweise die Lichtleistung zur optimalen Aushärtung des Stempelabdrucks angepasst wird. D.h., dass dadurch bei unterschiedlichen Entfernungen der Beleuchtungseinheit 1 1 zur Oberfläche 9 des Gegenstandes 10 jeweils eine andere Licht- bzw. Strahlungsleistung von den UV-Strahlenquellen 14 ausgesendet werden, in dem diese mit mehr oder weniger Energie vom Energiespeicher 18 versorgt werden. Auch ist es möglich, dass eine optische oder farbliche Anzeige am Anzeigeelement 21 für den optimalen Abstand angezeigt wird, sodass der User das Beleuchtungseinheit 1 1 entsprechend näher zur oder von der Oberfläche 9 verfährt. Hierzu kann beispielsweise als Anzeigeelement 21 eine LED oder LCD-Anzeige dienen, die bei falschem Abstand beispielsweise bei zu nahen Abstand in Rot und bei zu weitem Abstand in Gelb leuchtet, sodass der Abstand solange verändert wird, bis das Anzeigeelement 21 beispielsweise Grün leuchtet und somit im optimalen Abstandsbereich ausgerichtet ist. Die Aktivierung der UV-Strahlenquelle 14 kann jedoch bereits am Beginn der Ausrichtung erfolgen oder erst wenn das Anzeigeelement 21 den optimalen Abstand anzeigt.

Um eine weitere optische Darstellung des Aushärtevorgangs zur Kontrolle zu erreichen, ist es auch möglich, dass das Stempelkissen 4 mit einer speziell ausgebildeten Farbe (nicht dargestellt), die während des Aushärtevorgangs durch die Bestrahlung mit entsprechender UV-Bestrahlung von den UV-Strahlenquellen 14 mit entsprechend abgestimmten elektromagnetischen Wellenlänge getränkt ist. Dadurch wird erreicht, dass der

Stempelabdruck 2, insbesondere die Farbe des Stempelabdrucks 2, durch den

Aushärtevorgang über den Lichtstrahl 13 verändert wird, sodass der User, der die

Beleuchtungseinheit 11 auf den Stempelabdruck ausrichtet, optisch erkennen kann, ob der gesamte Stempelabdruck die endgültige Farbgebung aufweist. Somit kann durch entsprechendes schwenken bzw. verändern der Position der gesamte Stempelabdruck 2 ausgehärtet werden, was aufgrund des Farbumschlages erkennbar ist. Vorteilhaft ist hierbei, wenn als Ausgangsfarbe einen hellen Ton, beispielsweise Gelb, Orange, usw. verwendet wird und als Endfarbgebung die gewünschten Stempelfarben Schwarz, Blau, usw., erzeugt werden. Durch die Verwendung eines Selbstfärbestempels 1 ist es jederzeit möglich, dass durch Tausch des Stempelkissen 4 eine derartige Farbe mit einem

Farbumschlag eingesetzt werden kann.

Um eine möglichst lange Einsatzdauer des Stempels 1 zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn mehrere Beleuchtungseinheit 1 1 verwendet werden, wie dies beispielsweise in Fig.

4 gezeigt ist. Der Ordnung halber wird jedoch darauf hingewiesen, dass auch ein Einsatz mit nur einer Beleuchtungseinheit 1 1 möglich ist.

Gemäß Fig. 4 ist ersichtlich, dass eine Beleuchtungseinheit 1 1 über ein

Befestigungssystem 24 am Stempel 1 befestigt ist und eine weitere Beleuchtungseinheit 1 1 vom Stempel 1 zum Laden des Energiespeichers 18 für die UV-Strahlenquellen 14 und die Strahlenquellen 16 für den sichtbaren Lichtstrahl 13 bzw. den Led-Pointer 13, abgenommen ist. Diese weitere Beleuchtungseinheit 1 1 wird vorzugsweise in der Zwischenzeit über eine Ladestation 25 aufgeladen, sodass diese nach verbrauchter Energie der am Stempel 1 befestigten Beleuchtungseinheit 1 1 am Stempel 1 befestigt werden kann. Wie ersichtlich, erfolgt die Ladung vorzugsweise über ein Ladekabel 26 an der Schnittstelle 20, wobei es selbstverständlich möglich ist, dass eine eigene Ladebuchse an der Beleuchtungseinheit 1 1 angeordnet sein kann. Auch ist es möglich, dass bei entsprechender elektronische Ausbildung der Beleuchtungseinheit 1 1 diese kabellos geladen werden kann, sodass die Beleuchtungseinheit 11 nur mehr auf die Ladestation 25 ohne Kabel aufgelegt werden muss.

Bei dem Befestigungssystem 25 in Fig. 4 handelt es sich um ein Klettverschluss 27, wobei am Stempel 1 und an der Beleuchtungseinheit 1 1 ein Klettband 28, 29 angeordnet ist, sodass beim Zusammenführen der beiden autark arbeitenden Geräte die beiden

Klettbänder verhaken. Der Vorteil des Einsatzes des Klettverschluss 27 liegt darin, dass jeder beliebige Stempel 1 mit einem entsprechenden Klettband 28 oder 29 beklebt werden kann, an dem anschließend die Beleuchtungseinheit 1 1 mit dem korrespondierenden weiteren Klettband 29 oder 28 befestigt werden kann. Somit können bereits verwendete Stempel 1 mit einem derartigen System ausgestattet werden, da es auch einfach möglich ist, die uv-aushärtbare Farbe durch Tausch des Stempelkissens 4 jederzeit einsetzen zu können.

Da die alle verwendeten Elemente, insbesondere der Stempel 1 und die

Beleuchtungseinheit 11 , autark, also unabhängig voneinander arbeiten, ist es auch möglich, dass die Beleuchtungseinheit 1 1 ohne dem Stempel 1 zum Aushärten eines mit dem Stempel 1 erzeugten Stempelabdruck 2 einsetzen kann. Eine derartige Ausbildung ist in Fig. 5 dargestellt. Dabei erzeugt der User zuerst mit dem Stempel 1 , den er

vorzugsweise in einer Hand hält, den Stempelabdruck 2, worauf er mit der unabhängigen Beleuchtungseinheit 11 den Stempelabdruck 2 durch Ausrichten des erzeugten

Lichtstrahls 13 aushärtet.

In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem das Befestigungssystem 25 durch eine elastische Halteklammern 30, die vorzugsweise in eine Ausbuchtung 31 am Oberteil 6 des Stempels 1 eingreifen, ausgebildet ist.

Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeilspiel, bei dem das Befestigungssystem 25 durch eine Rastvorrichtung 32 gebildet ist, wobei ein an der Beleuchtungseinheit 1 1 angeordneter Rasthacken 33 in eine Rastaufnahme 34 am Stempel 1 eingehakt und verrastet.

Vorzugsweise greift die Rastvorrichtung 32, insbesondere der Rasthacken 33, in die Rastaufnahme 34 für ein Griffelement 35, welches zuvor auf einer Seite des Stempels 1 entfernt wurde, ein, d.h., dass eine bereits bestehende Rastaufnahme 34 für das

Griffelement 35 am Stempel 1 genützt wird, indem das Griffelement 35 zuerst entnommen wird und anschließend die Beleuchtungseinheit 1 1 eingesetzt wird. Der Ordnungshalber wird erwähnt, dass selbstverständlich auch speziell für die Beleuchtungseinheit 1 1 angeordnete Rastaufnahmen 34 am Stempel 1 angeordnet werden können. Weiters ist in Fig. 7 ersichtlich, dass die Schnittstelle 20 nicht mehr am Gehäuse angeordnet ist, sondern diese im Gehäuse integriert ist. Auch ist ein Anzeigeelement 21 in Form eines Touch-Screens eingesetzt. Dabei kann das Anzeigeelement 21 auch zum Aktivieren der Beleuchtungseinheit 11 , also auch als Aktivierungselement 12, verwendet werden.

Es ist aber auch eine Ausbildung gemäß Fig. 8 möglich, bei der die Beleuchtungseinheit 1 1 , insbesondere die einzelnen Bauelemente im Stempel integriert sind. Vorzugsweise wird hierzu der Oberteil 6 entsprechend ausgebildet, der einerseits den Unterteil 7 aufnimmt und über diesen geschoben werden kann und andererseits die UV- Strahlenquellen 14 seitlich vom Unterteil 7 angeordnet sind, um die UV-Strahlenquellen 14 entsprechen ausrichten zu können. Bei dem dargestellten Beispiel in Fig. 8 wird ein UV- Strahlenquelle 14 eingesetzt, die sowohl sichtbare als auch unsichtbare Strahlung ausstrahlen, sodass die Strahlenquellen 16 entfallen können. Zum Laden der

Bauelemente der integrierten Beleuchtungseinheit 1 1 wird somit der gesamte Stempel 1 an die Ladestation 25 angeschlossen bzw. aufgelegt.

Grundsätzlich kann also gesagt werden, dass bei dem dargestellten und beschriebenen Verfahren die Erzeugung eines Stempelabdrucks 2 auf zwei hintereinander folgende Schritte, nämlich im ersten Schritt das Erzeugen des Stempelabdrucks 2 mit dem Stempel 1 , in dem ein mit uv-aushärtbarer Farbe getränktes Stempelkissen 4 eingesetzt ist, erzeugt wird, worauf im zweiten Schritt die Beleuchtungseinheit 1 1 mit den integrierten UV- Strahlenquellen 14 aktiviert wird und diese auf den Stempelabdruck 2 ausgerichtet wird, wozu ein entsprechendes optisch sichtbarer Lichtstrahl 13 bzw. Lichtfleck 13 erzeugt wird, sodass aufgrund der auftreffenden UV-Strahlen der Stempelabdruck 2, der zu diesem Zeitpunkt leicht verwischbar ist, aushärtet und anschließend nicht mehr verwischt werden kann. Weiters ist in Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem am Stempel 1 , insbesondere mit dem Unterteil 7, eine Umlenkvorrichtung 36 angeordnet ist. In der Umlenkvorrichtung

36 ist ein Umlenkelement 37, insbesondere ein Spiegel, angeordnet. Das Umlenkelement

37 hat die Aufgabe den von oben über die Beleuchtungseinheit, insbesondere der UV- Strahlenquelle 14 ausgesendeten Strahlung 15 in einen Innenraum 38 des Unterteils 7 ab- bzw. umzulenken. Durch die Umlenkung der Strahlen 15 von der UV-Leuchtquelle 14 in den Innenraum 38 des Unterteils 7 kann der Stempel 1 nach einem Stempelvorgang auf der Oberfläche 9 des Gegenstandes 10 bzw. Dokumentes 10 über den erzeugten

Stempelabdruck 2 positioniert bleiben, da die Aushärtung der uv-aushärtbaren Farbe durch die abgelenkte Strahlung 15 erfolgt. Hierbei ist es möglich, dass der Innenraum 38, insbesondere die Seitenwende des Unterteils 7, mit reflektierenden Material versehen sind, sodass die eindringende Strahlung in Richtung des Stempelabdrucks 2 umgelenkt wird.

Bei einer derartigen Anwendung wird also der Stempelvorgang zum Erzeugen eines Stempelabdruckes 2 zuerst durchgeführt, wobei der Stempel 2 auf der Oberfläche 14 des Gegenstandes 15 bzw. Dokumentes 15 positioniert bleibt, jedoch in die Ruhestellung 5 zurückgestellt wurde. Anschließend wird die Beleuchtungseinheitl 1 mit dem

Aktivierungselement 12 eingeschaltet, sodass die Strahlung 15 von den UV-Leuchtquellen 14 auf die Umlenkelemente 37 in der Umlenkvorrichtung 36 gelangen und von dieser in den Innenraum 38 des Unterteils 7 umgelenkt werden. Damit wird eine rasche Aushärtung des Stempelabdruckes 2 bewirkt, sodass anschließend der Stempel 1 abgehoben werden kann.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 kann die Strahlenquelle 16 für das sichtbare Licht weggelassen werden, da der Stempel 1 auf dem Stempelabdruck 2 positioniert bleibt.

Das Einsatzgebiet eines derartigen Systems liegt hauptsächlich bei glatten Oberflächen 9, wie Glas, Stahlblech, Aluminium, usw., bei denen die handelsüblichen Stempel 1 eine viel zu lange Trocknungszeit aufweisen würden. Insbesondere der Einsatz in der Industrie stellt die Anforderung, dass ein Stempelabdruck 2 in kürzester Zeit ausgehärtet sein muss, da ansonst im Produktionszyklus die Gefahr des Verwischens besteht. Es ist auch möglich, dass beim Einsatz von UV-Strahlenquellen 14 mit sichtbaren Wellenlängen zum Bilden des Lichtstrahls 13 keine zusätzlichen Strahlenquellen 16 für den sichtbaren Lichtstrahl 13 bzw. den Led-Pointer 13 verwendet werden, d.h., dass die UV-Strahlenquelle 14 einen sichtbaren Anteil an Strahlung 15 aufweist, sodass die Strahlenquellen 16 entfallen können, da über Strahlenquellen 14 der Lichtstrahl 13 bzw. Lichtfleck 13, der für das Ausrichten der Beleuchtungseinheit 1 1 von Vorteil ist, über die UV-Strahlenquellen 14 gebildet wird.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren

Verständnis Zeichnungen teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die einzelnen Ausführungsbeispiele der Fig. 1 bis 9, insbesondere die Anordnung der Elemente für den Aushärteprozess, untereinander austauschbar sind und nicht auf das gezeigte

Ausführungsbeispiel beschränkt ist.

Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen bilden.