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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR THE CREATION OF PACKAGES AND DEVICE FOR CARRYING OUT SAID METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/101517
Kind Code:
A2
Abstract:
Disclosed is a method for creating packages that are composed of several packaging units by wrapping said packaging units with a film material. According to said method, the film material is printed with the aid of at least one printing unit immediately before the wrapping process. Said at least one printing unit is located between the supply and the packaging station in the direction of travel of the film material.

Inventors:
TILL, Volker (Eichendorffstrasse 17, Hofheim/Taunus, 65719, DE)
Application Number:
EP2007/000888
Publication Date:
September 13, 2007
Filing Date:
February 02, 2007
Export Citation:
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Assignee:
KHS AG (Juchostrasse 20, Dortmund, 44143, DE)
TILL, Volker (Eichendorffstrasse 17, Hofheim/Taunus, 65719, DE)
International Classes:
B65B61/02; B65B27/04; B65B53/00
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Claims:
Patentansprüche

1 Verfahren zur Bildung von aus mehreren Verpackungseinheiten (2) bestehenden Gebinden (4) durch Umhüllen mit einem bedruckten bahnformigen Folienmateπal (5.1 ) an einer Verpackungsstation (1 1 ), der das von einem Vorrat (5.2) abgezogene Folienmateπal zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedrucken des Folienmateπals (5.1 ) an einer der Verpackungsstation (1 1 ) in Forderrichtung (B) der Folie (5.1 ) vorausgehenden Druckeinheit (22) zumindest teilweise erfolgt.

2 Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Vorrat (5 2) abgezogene Folienmateπal (5.1 ) eine neutrale Folie ohne Aufdruck ist.

3 Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Vorrat (5.2) abgezogene Folienmateπal vorbedruckt ist, und dass durch das Bedrucken des Folienmateπals (5 1 ) eine Ergänzung des auf diesem Material bereits vorhandenen Druckbildes erfolgt.

4 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das

Bedrucken des Fohenmateπals (5.1 ) mehrfarbig erfolgt.

5 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das

Bedrucken des Folienmateπals (5 1 ) unter Verwendung wenigstens einer Druckeinheit (22) erfolgt, die den Druck bzw. das Druckbild in Abhängigkeit von einer elektronischen Ansteuerung (30) erzeugt

6 Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckeinheit (22) das Druck- bild in Abhängigkeit von in der Steuereinrichtung (30) elektronisch oder softwaremaßig abgelegten Druckmasken erzeugt.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckbild wahrend der Bildung der Gebinde (4) zumindest teilweise geändert wird.

8 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das

Folienmaterial (1 a) zeilenweise quer zu einer Folienmateriallangsπchtung bzw. quer zur Forderrichtung (B) des Folienmateπals (5 1 ) bedruckt wird, und zwar beispielsweise über die gesamte Breite oder ein Großteil der Breite des Folienmateπals (5.1 ).

9 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das

Bedrucken unter Relativbewegung zwischen dem Folienmateπal (5.1 ) und der Druckeinheit (22) oder wenigstens eines Druckkopfes (24) der Druckeinheit (22) erfolgt.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmaterial (5.1) relativ zu der Druckeinheit (22) bzw. zu dem dortigen wenigstens einen Druckkopf (24) bewegt wird.

1 1 . Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Druckeinheit (22) wenigstens einen elektrostatischen Druckkopf (24) mit einer Vielzahl von individuell ansteuerbaren Einzeldüsen (27) zur gesteuerten Abgabe von Druckfarbe aufweist, und dass die Einzeldüsen (27) in wenigstens einer Reihe aufeinander folgend in einer Druckkopflängsachse (DL) angeordnet sind.

12. Verfahren nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Relativbewegung zwischen dem wenigstens einem Druckkopf (24) und dem Foliematerial (5.1 ) quer oder senkrecht zur Druckkopflängsachse (DL) erfolgt.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmaterial (5.1 ) beim Bedrucken horizontal oder im Wesentlichen horizontal orientiert ist.

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Druckkopf (24) oberhalb des zu bedruckenden Folienmaterials (5.1 ) angeordnet ist.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens zwei, vorzugsweise wenigstens drei Druckköpfe (24).

16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines Mehrfarbenaufdrucks mit jedem Druckkopf (24) ein Farbsatz dieses Aufdrucks erzeugt wird.

17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfarbe nach dem Aufbringen auf das Folienmaterial (5.1 ) durch Energieeinwirkung, beispielsweise durch Erwärmen und/oder UV-Licht getrocknet bzw. abgebunden wird.

18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmaterial (5.1 ) vor dem Bedrucken erwärmt und/oder statisch aufgeladen wird.

19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Folienmaterial (5.1) in einer Schneidstation (19) jeweils die für die Bildung eines Gebindes (4) benötigte Länge des Folienmaterials (5.1) abgetrennt wird, und dass das Bedrucken des Folienmaterials (5.1 ) vor dem Abtrennen erfolgt.

20 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Folienmateπal (5.1 ) in einer Schneidstation (19) jeweils die für die Bildung eines Gebindes (4) benotigte Lange des Folienmateπals (5.1) abgetrennt wird, und dass das Bedrucken des Folienmateπals (5.1) nach dem Abtrennen erfolgt.

21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmateπal (5.1 ) nach dem Umwickeln zur Bildung einer die Verpackungseinheiten (2) umgebenden, geschrumpften Folie oder Umhüllung (5) durch Hitzeeinwirkung geschrumpft wird.

22 Vorrichtung zur Bildung von aus mehreren Verpackungseinheiten (2) bestehenden Gebinden (4) durch Umhüllen mit einem Folienmateπal an einer Umhullungs- bzw. Verpackungsstation (1 1), der das von einem Vorrat (5.2) in einer Zufuhrrichtung (B) abgezogene Folienmateπal zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vorrat (5.2) und der Verpackungsstation (1 1 ) wenigstens eine Druckeinheit (22) für das Bedrucken des Folienmaterials (5.1) vorgesehen ist.

23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Druckeinheit (22) für ein mehrfarbiges Bedrucken des Folienmatenals (5.1 ) ausgebildet ist.

24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Druckeinheit (22) das Druckbild in Abhängigkeit von einer elektrischen Steuereinrichtung (30) erzeugt.

25 Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Druckeinheit (22) das Druckbild in Abhängigkeit von in der Steuereinrichtung (30) elektronisch oder softwaremaßig abgelegten Druckmasken erzeugt.

26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckeinheit (22) oder wenigstens ein Druckkopf (24) dieser Einheit das bahnformige Fo- lienmateπal (5 1 ) zeilenweise quer zu einer Bahnlangsπchtung bedruckt, und zwar beispielsweise über die gesamte Breite oder einen Großteil dieser Breite.

27 Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung der Relativbewegung zwischen dem Folienmatenal (5.1 ) und der wenigstens einen Druckeinheit (22) oder wenigstens eines Druckkopfes (24) dieser Druckeinheit (22) wahrend des Bedrückens.

28. Vorrichtung nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch Vorschubmittel, mit denen das Fo- henmateπal (5 1) relativ zu der wenigstens einen Druckeinheit (22) bzw. zu dem dortigen wenigstens einen Druckkopf (24) bewegt wird.

29. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Druckeinheit (22) zumindest einen elektrostatischen Druckkopf (24) mit einer Vielzahl von individuell ansteuerbaren Emzeldusen (27) zur gesteuerten Abgabe von Druckfarbe aufweist, und dass die Emzeldusen (27) in wenigstens einer Reihe aufeinander folgend in einer Druckkopflangsachse (DL) angeordnet sind.

30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Druckkopf (24) mit einer Druckkopflangsachse (DL) quer oder senkrecht zur der Vorschubbewegung (B) des Folienmateπals (5.1 ) angeordnet ist.

31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmateπal (5.1 ) beim Bedrucken horizontal oder im Wesentlichen horizontal angeordnet ist.

32. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Druckkopf (24) oberhalb des Folienmateπals (5.1) angeordnet ist.

33. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens zwei, vorzugsweise durch wenigstens drei Druckkopfe (24).

34. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines Mehrfarbenaufdrucks jeder Druckkopf (24) einem Farbsatz des Aufdrucks zugeordnet ist.

35. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel (23) zum Trocknen der Druckfarbe nach dem Aufbringen auf das Folienmateπal (5.1 ) durch E- nergieeinwirkung, beispielsweise durch Erwarmen und/oder durch UV-Licht.

36 Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel (21) zum Erwarmen und/oder zum elektrostatischen Aufladen des Folienmateπals (5.1) vor dem Bedrucken.

37 Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einer Schneidstation (19) zum Abtrennen jeweils einer der Verpackungsstation (1 1 ) für das Erzeugen eines Gebindes zugefuhrten Lange des Folienmateπals (5.1 ), wobei die wenigstens eine Druckeinheit (22) in Forderrichtung (B) des Folienmaterials (5.1) vor der Schneidstation (19)

oder nach der Schneidstation (19) vorgesehen ist.

38. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine von wenigstens einem Transporteur (7) gebildete Transportstrecke, auf der die der Vorrichtung an einem Einlauf (8.1 ) zugeführten Verpackungseinheiten (2) zu jeweils einer Gebindeeinheit (3) zusammengestellt werden, die anschließend in der Verpackungsstation (1 1) mit dem Folienmaterial (5.1 ) umhüllt wird, und dass die wenigstens eine Druckeinheit (22) unterhalb der Transportstrecke angeordnet ist, und zwar vorzugsweise zusammen mit dem von einer Vorratsrolle (5.2) gebildeten Vorrat des Folienmaterials (5.1) bzw. einer Halterung (5.3) für diesen Vorrat.

Description:

Verfahren zur Bildung von Gebinden sowie Vorrichtung zum Durchfuhren des Verfahrens

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bildung von aus mehreren Verpackungseinheiten bestehenden Gebinden gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie auf eine Vorrichtung zum Durchfuhren dieses Verfahrens gemäß Oberbegriff Patentanspruch 22.

Vorrichtungen zur Bildung von aus mehreren Verpackungseinheiten bestehenden Gebinden durch Umhüllen mit einem schrumpffahigen, von einem Vorrat, d.h. von einer Rolle abgezogenen Folienmateπal und durch Schrumpfen des Folienmateπals zur Bildung einer geschrumpften, das Gebinde zusammenhaltenden Umhüllung in Form einer geschrumpften Schrumpffolie sind in verschiedensten Ausfuhrungen bekannt. Die Verpackungseinheiten sind dabei beispielsweise mit einem Produkt gefüllte und geschlossene Verpackungen, wie z.B. Flaschen, Dosen, Verpackungen aus einem ein- oder mehrlagigen Flachmateπal usw.

Zur Bildung der Gebinden werden jeweils mehrere Verpackungseinheiten zu einer Gebindegruppe zusammengestellt und dann mit dem schrumpffahigen Folienmateπal umhüllt bzw. umwickelt. Das Zusammenstellen der Gebindeeinheiten kann z.B. auch in oder auf wannenformi- gen oder flachen Tragern (beispielsweise auf Trays) aus einem geeigneten Material erfolgen Unabhängig von der Art der Verpackungseinheiten und der Art der Bildung der Gebindeemhei- ten ist es weiterhin üblich, dass als Folienmateπal ein bereits bedrucktes Material verwendet wird, dessen Aufdruck bzw Ausstattung u.a. produkt- und/oder markenbezogen in bildlicher und/oder grafischer und/oder farblicher und/oder inhaltlicher Hinsicht sehr unterschiedlich ist, so dass es u.a. erforderlich ist, das Folienmateπal beim Verpacken von Verpackungseinheiten mit unterschiedlichen Produkten zu Gebinden in der Regel zu wechseln.

Bekannt ist weiterhin ein Druckkopf, der zum Bedrucken von flachem Druckgut bestimmt ist und mit dem eine Vielzahl von Druckpunkten in einer Linie dicht nebeneinander bzw. in einem sehr geringen Abstand voneinander, beispielsweise wenigstens emhundertfunfzig Druckpunkte pro Zoll auf einer zu bedruckenden Oberflache des Druckgutes erzeugt werden können, und zwar durch eine Vielzahl von individuell ansteuerbaren Einzeldusen. Die aktive Druckbreite dieses Druckkopfes, der auch unter der Bezeichnung „Tonejet" bekannt ist, ist lediglich abhangig von der Kapazität der Rechnungsleistung eines den Druckkopf ansteuernden Rechners. So sind Druckkopfe von 1 ,7 - 6,8 Zoll Druckbreite (entsprechend einer 256 Bit-Ansteuerung bzw. einer 1024 Bit-Ansteuerung) möglich. Mit diesem Druckkopf ist das Drucken eines zweidimensionalen Aufdrucks mit ausreichend großer Flache durch Relativbewegung zwischen der zu bedruckenden Oberflache und dem Druckkopf nur in einer einzigen Achsrichtung möglich.

Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem die Bildung von jeweils aus mehreren Verpackungseinheiten bestehenden Gebinden, die durch eine bedruckte, geschrumpfte Folie zusammengehalten sind, in rationeller Weise mit unterschiedlicher Ausstattung bzw. mit unterschiedlichem Aufdruck möglich ist. Zur Losung dieser Aufgabe ist ein Verfahren entspre-

chend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Vorrichtung zum Durchfuhren des Verfahrens ist Gegenstand des Patentanspruches 22

Eine Besonderheit des erfmdungsgemaßen Verfahrens besteht dann, dass nicht nur für das Ge- samterscheinungsbild des jeweiligen Gebindes unerhebliche Informationen, sondern zumindest ein wesentlicher Teil des Aufdrucks der die Verpackungseinheiten umgebenden und das Gebinde zusammenhaltenden Folie und damit der Ausstattung des Gebindes unmittelbar vor der Bildung des jeweiligen Gebindes in einer Druckeinheit auf dem von einer Vorratsrolle abgezogenen Folienmateπal erfolgt. Hierdurch ist es möglich, unter Verwendung ein und desselben Ausgangs- oder Folienmateπals allein durch entsprechende Einstellung oder Umstellung der Druckeinheit die Ausstattung der Gebinde zu andern.

Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung ist die Druckeinheit so ausgebildet, dass sie das jeweilige Druckbild auf dem Folienmateπal abhangig von der Ansteuerung durch eine elektronische Steuereinheit oder einen Rechner erzeugt, und zwar nach einer elektronischen oder von einem Datensatz softwaremaßig gebildeten und beispielsweise in einem Speicher der Steuereinrichtung oder des Rechners abgelegten Druckmaske. Durch änderung dieser Druckmaske ist die problemlose änderung und Umstellung der Gebindeausstattung möglich, und zwar in jeder Beziehung, d.h. u.a. inhaltlich, grafisch, farblich, bildlich, aber auch hinsichtlich Große und Form des jeweiligen Aufdrucks. Die Erfindung bietet also u.a. die Möglichkeit, im Bedarfsfall die jeweilige Gebindeausstattung problemlos zu andern und/oder zu aktualisieren, und zwar beispielsweise auch in Abhängigkeit von dem jeweiligen Produkt und/oder der jeweiligen Marke. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die für ein Produkt erforderliche Gebindeausstattung für das Bedrucken des Folienmateπals auszuwählen und zu verwenden, die Große des Aufdrucks an die Große der Gebinde anzupassen bzw. angepasst auszuwählen oder aber auch wahrend eines laufenden Prozesses den Aufdruck oder Teile des Aufdrucks zu verandern.

Die Druckeinheit weist vorzugsweise wenigstens einen Druckkopf auf, der bevorzugt als „Tone- jet"-Druckkopf oder aber als ein einem derartigen „Tonejef'-Druckkopf entsprechender Druckkopf ausgebildet ist. Ein derartiger Druckkopf besitzt an einem Druckbereich, der beim Drucken der zu bedruckenden Flache gegenüberliegend in einem geringen Abstand von dieser Flache angeordnet ist, eine Vielzahl von Einzeldusen, die in einer Druckkopflangsachse dicht aufeinander folgend vorgesehen und jeweils von einer Dusenoffnung und von einer jeder Dusenoffnung zugeordneten Elektrode gebildet sind. Die im Druckkopf vorhandene Druckfarbe tritt an jeder Einzelduse bzw aus der zugehörigen Dusenoffnung erst dann aus, wenn beim Aktivieren einer Einzelduse die dieser zugeordnete Elektrode mit einer elektrischen Spannung beaufschlagt wird, deren Polarität und oder Spannungspotential von der Polarität und/oder dem Spannungspotenti- al des Druckkopfes oder der Druckfarbe im Druckkopf abweicht, sodass durch elektrostatische Kräfte eine bestimmte Menge an Druckfarbe aus der Dusenoffnung der aktivierten Einzelduse ausgestoßen bzw. ausgebracht wird. Ein Druckkopf dieser Art wird nachstehend auch als „ elektrostatischer Druckkopf" bezeichnet

Verpackungseinheiten im Sinne der Erfindung sind wiederum beliebige, beispielsweise mit einem Produkt gefüllte und verschlossene Verpackungen, wie z.B. Flaschen, Dosen, Tuben, aus Karton oder einem anderen Flachmateπal, beispielsweise auch aus einem mehrlagigen Flachma- teπal hergestellte Verpackungen usw.

Gebindeeinheiten sind im Sinne der Erfindung mehrere, zu einer Gruppe zusammengestellte Verpackungseinheiten mit oder ohne einem diese Verpackungseinheiten tragenden oder teilweise aufnehmenden Trager.

Gebinde im Sinne der Erfindung sind derartige Gebindeeinheiten, die durch ein schrumpffahiges Folienmateπal durch Umwickeln und anschließendes Aufschrumpfen dieses Materials, d.h. durch eine geschrumpfte Schrumpffolie zusammengehalten bzw. fixiert ist.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausfuhrungsbeispiel naher erläutert Es zeigen-

Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zum Herstellen von jeweils mehreren Verpackungseinheiten enthaltenden Gebinden:

Fig. 2 in schematischer Darstellung die als elektrostatische Druckkopfe ausgebildete Druckkopfe einer Druckeinheit, zusammen mit dem zu bedruckenden Folienmateπal;

Fig. 3 einen der Druckkopfe der Druckeinheit der Figur 2.

In den Figuren ist 1 eine Vorrichtung zum Herstellen von Gebinden durch Zusammenstellen mehrerer Gebindeeinheiten 2 zu jeweils einer Gebindeanordnung und zum Verbinden jeder Gebindeanordnung 3 zu einem Gebinde 4 mittels einer die Gebindeeinheit 3 umschließenden geschrumpften Schrumpffolie 5.

Die Vorrichtung 1 weist an einem Vorrichtungsgestell 6 u.a einen eine interne horizontale Transportstrecke bildenden Transporteur 7 auf, mit dem die Verpackungseinheiten 2 in einer horizontalen Transportrichtung A durch die Vorrichtung bewegt werden, und zwar in einem mehrspurigen Forderstrom, in dem wenigstens zwei Verpackungseinheiten 2 quer zur Forderrichtung A nebeneinander vorgesehen sind.

Wie in der Figur 1 im Detail dargestellt, werden die Verpackungseinheiten 2 der Vorrichtung 1 an einem Einlauf 8.1 bereits als mehrspuriger Forderstrom zugeführt und gelangen dann auf eine von dem Transporteur 7 gebildete Staustrecke 7.1 , in der die Verpackungseinheiten 2 auch in Forderrichtung A dicht aneinander anschließen. In einer auf die Staustrecke 9 folgenden Emteil- einheit 10 werden jeweils Gruppen von Verpackungseinheiten gebildet, die dann als Gebmde- einheit 3 an eine Station 1 1 gelangen, in der jede Gebindeeinheit 3 mit einer von dem Folien- mateπal 5 1 abgetrennten Fohenmateπallange umhüllt wird, die dann durch Aufschrumpfen in einem Schrumpftunnel 12 die das jeweilige Gebinde 4 zusammenhaltende geschrumpfte Schrumpffolie 5 bildet Die fertig gestellten Gebinde 4 werden über einen nicht dargestellten, an

den Auslass 8 2 der Vorrichtung 1 anschließenden Transporteur einer weiteren Verwendung zugeführt.

Zu Erzeugung der einzelnen Gebindeeinheiten 3 ist an der Einteilstation 10 ein zusatzlicher Transporteur 13 vorgesehen, der bei der dargestellten Ausfuhrungsform aus zwei jeweils eine geschlossene Schlaufe bildenden und umlaufend angetriebenen Transportbandern 14 besteht. Diese sind mit den Ebenen ihrer Schlaufen in vertikaler Richtung orientiert beidseitig von der vom Transporteur 7 gebildeten Transportstrecke angeordnet. Zwischen den Transportbandern 14 sind im Abstand mehrere Stege 15 vorgesehen, die als Mitnehmer für die Verpackungseinheiten 2 dienen und derart beabstandet sind, dass mit jedem Steg 15 aus der Staustrecke 9 jeweils eine Gebindegruppe 3 in Transportrichtung A mitgefühlt wird.

Das bahnformige Folienmateπal 5.1 wird als Vorrat in Form einer Rolle 5.2 auf einem Dorn oder einer Halterung 5.3 bereitgehalten und von dieser Rolle in einer Lauf- oder Forderrichtung B wahrend des Betriebes der Vorrichtung 1 abgezogen. Ausgehend von der Rolle 5.2 ist das Folienmateπal 5.1 unter Verwendung einer Vielzahl von Umlenkwalzen zunächst über verschiedene Einrichtungen 16 und 17 u.a. für einen Langenausgleich und/oder zur Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Bahnspannung entgegen der Transportrichtung A an eine Druckstation 18 gefuhrt, durch die sich das bahnformige Folienmateπal 5.1 nach einer Umlenkung in Transportrichtung A bewegt und in der dieses Material in der nachstehend noch naher beschriebenen Weise bedruckt wird. In Laufrichtung B des Folienmateπals 5.1 folgt auf die Druckstation 18 eine Schneidstation 19, in der von dem bedruckten Fohenmateπal 5.1 jeweils die zum Umhüllen einer Gebindeeinheit 3 notwendige Lange abgetrennt und dann über einen Forderer 20 der Umhullungsstation 1 1 zugeführt wird.

Die Vorratsrolle 5.2, die Einheiten 16 und 1 7, die Druckstation 18, die Schneidstation 19 sowie auch das Transportelement 20 befinden sich innerhalb des Vorrichtungsgestells 6 unterhalb der von dem Transporteur 7 gebildeten Transportstrecke.

Eine Besonderheit der Vorrichtung 1 besteht zunächst dann, dass das Bedrucken des Fohenma- teπals 5.1 in der Vorrichtung 1 unmittelbar vor der Verwendung dieses Materials erfolgt. Hierdurch besteht die Möglichkeit, als Folienmateπal 5.1 eine neutrale Folie zu verwenden, welche dann erst mit dem für die Gebinde 4 gewünschten Aufdruck versehen wird.

Im Detail besteht die Druckstation 18 bei der dargestellten Ausfuhrungsform in Lauf- oder Forderrichtung B des Folienmateπals 5.1 aufeinander folgend aus einer Vorwarmeinheit 21 aus einer an die Vorwarmeinheit 21 anschließenden Druckeinheit 22 aus einer an die Druckeinheit 22 anschließenden Einheit 23 zum Trocknen des jeweiligen Aufdrucks bzw. Druckbildes, und zwar in Abhängigkeit von der für den Druck verwenden Druckfarbe durch Erhitzen bzw. Wärmebehandlung oder UV-Behandlung usw.

Eine weitere wesentliche Besonderheit der Vorrichtung 1 ist die Ausbildung der Druckeinheit 22. Diese besteht entsprechend den Figuren 2 und 3 aus mehreren Druckkopfen 24, die quer bzw. senkrecht zur Laufrichtung B des Folienmateπals 5.1 in einem geringen Abstand oberhalb dieses Materials bzw. oberhalb der von dem Folienmaterial 5.1 gebildeten Druckebene angeordnet sind. Bei der dargestellten Ausfuhrungsform ist diese Druckebene eine horizontale Ebene.

Um eine möglichst hohe Druckleistung (Anzahl der Aufdrucke je Zeiteinheit) mit einer möglichst optimalen Druckquahtat zu erreichen, sind die Druckkopfe 24 bei dieser Ausfuhrungsform als elektrostatische Druckkopfe ausgebildet. Für einen Mehrfarbendruck sind wenigstens drei Druckkopfe vorgesehen, von denen jeder zum Drucken eines Farbsatzes eines Mehrfarbendruckes dient. Die Druckkopfe enthalten somit in ihrer Farbgebung unterschiedliche Druckfarben, z.B. Rot, Blau und Gelb. Grundsätzliche besteht auch die Möglichkeit, weitere Druckkopfe 24 an der Druckeinheit 22 vorzusehen, beispielsweise einen vierten Druckkopf 24 für schwarze Druckfarbe

Wie die Figuren 2 und 3 ebenfalls zeigen, besteht jeder Druckkopf 24 im Wesentlichen aus einem Gehäuse 25, welches u.a. einen geschlossenen Innenraum 26 zur Aufnahme der flussigen oder zähflüssigen Druckfarbe bildet. Jedes Gehäuse 25 ist so ausgeführt, dass sich der Innenraum 26 zu einem unteren Gehauseabschnitt 25.1 tπchter- oder keilförmig verengt. An diesem Gehauseabschnitt 25 1 , der sich über die gesamt Lange jedes Druckkopfes 24 bzw. dessen Gehäuse 25 erstreckt und parallel zu einer Gehäuse- oder Druckkopflangsachse DL und damit auch parallel zur Druckebene orientiert ist, ist eine Vielzahl von individuell ansteuerbaren Em- zeldusen 27 zum gesteuerten Ausbringen der Druckfarbe vorgesehen, und zwar in wenigstens einer Reihe in Richtung der Druckkopflangsachse DL aufeinander folgend und in dichter Anordnung, so dass beispielsweise emhundertundfunfzig Einzeldusen 27 pro Zoll oder mehr an dem Gehauseabschnitt 25.1 gebildet sind. Mit dem die Einzeldusen 27 aufweisenden Gehauseab- schmtt 25.1 ist jeder Druckkopf 24 in dem erwähnten, vorgegebenen geringen Abstand oberhalb des zu bedruckenden Folienmateπals 5.1 bzw. der Druckebene angeordnet. Das Fohenma- teπal 5 1 wird beim Drucken in der Laufrichtung B kontinuierlich oder getaktet an dem jeweiligen Druckkopf 24 vorbeibewegt. Durch die bereits erwähnte Orientierung der Druckkopfe 24 ist dabei die Vorschub- bzw. Laufrichtung B quer, bevorzugt aber senkrecht zur Druckkopflangsachse DL der Druckkopfe 24 orientiert. Bei der dargestellten Ausfuhrungsform sind die Druckkopfe 24 mit ihren Druckkopflangsachsen DL in horizontaler Richtung parallel zueinander angeordnet, und zwar bevorzugt in einer gemeinsamen horizontalen Ebene.

Jede Einzelduse 27 besteht aus einer öffnung 28 und aus einer dieser öffnung 28 zugeordneten nadelformigen Elektrode 29, die achsgleich mit der Achse der jeweiligen öffnung 28 angeordnet ist und mit geringem Abstand von dieser öffnung 28 innerhalb des Gehauseinnenraumes 26 endet. Jeder Druckkopf 24 ist weiterhin so ausgebildet, dass zumindest wahrend des Druckvorgangs die im Gehauseinnenraum 26 aufgenommene Druckfarbe mit einem gewissen hydrostatischen Druck gegen die Offnungen 28 der Einzeldusen 27 ansteht. Der Querschnitt der Offnun-

gen 28 ist aber unter Berücksichtigung der Viskosität und/oder der Oberflachenspannung der Druckfarbe so gewählt, dass bei nicht aktivierter Emzelduse 27 trotz des hydrostatischen Drucks Druckfarbe aus den Offnungen 28 nicht austritt.

Die Elektroden 29 sind über eine Steuereinrichtung 30 individuell ansteuerbar, und zwar derart, dass bei nicht aktivierter Emzelduse 27 die entsprechende Elektrode 29 sich auf demselben e- lektπschen Potential befindet, wie die Druckfarbe im Gehauseinnenraum 26. Beim Aktivieren einer Emzelduse 27 wird das Spann ungspotential der zugehörigen Elektrode 29 durch entsprechende Aktivierung bzw. Ansteuerung durch die Steuereinrichtung 30 kurzzeitig oder impulsar- tig geändert, so dass über die öffnung 28 Druckfarbe zur Erzeugung eines Druckpunktes 31 auf das Folienmateπal 5.1 ausgebracht wird.

Da die Druckkopfe 24 mit ihrer Druckkopflangsachse DL quer bzw. senkrecht zur Vorschuboder Laufrichtung B des Folienmateπals 5.1 angeordnet sind, erfolgt der Druckauftrag auf das Folienmateπal 5.1 jeweils in Reihen, die sich senkrecht zur Langserstreckung bzw. Laufrichtung B des Folienmateπals 5.2 über die gesamte Breite des zu bedruckenden Bereichs, z.B. über einen Großteil der Breite des Folienmateπals 5.1 erstrecken, und zwar fortschreitend in Vorschuboder Laufrichtung B des Folienmaterials 5.1. Die Aktivierung der Einzeldusen 27 ist mit hoher Geschwindigkeit möglich. Weiterhin ist für das Drucken nur eine einzige Relativbewegung zwischen dem Folienmateπal 5.1 und dem jeweiligen Druckkopf 24 erforderlich, nämlich nur die Vorschubbewegung des Folienmateπals 5.1. Aus diesen Gründen ist eine hohe Druckleistung erreichbar. Das jeweilige Druckbild wird in der Steuereinrichtung 30 durch entsprechende Ansteuerung der Einzeldusen 27 rein digital erzeugt und ist in der Steuereinrichtung 30 bzw. in einem dortigen Speicher als digitaler Datensatz abgelegt.

Das Bedrucken des Folienmateπals 5.1 in der Druckeinheit 22 erfolgt beispielsweise so, dass der Aufdruck und/oder die grafische und/oder farbliche Gestaltung oder Ausstattung des Folien- mateπals 5.1 vollständig durch die Druckeinheit 22 auf dem neutralen Folienmateπal 5.1 erzeugt wird, oder aber mit der Druckeinheit 22 ein bereits auf dem Folienmateπal 5.1 vorhandener Aufdruck in einer gewünschten Weise ergänzt, beispielsweise mit einem sprachlichen, farblichen und/oder grafischen Zusatz versehen wird. Durch das Bedrucken des Folienmateπals erst in der Vorrichtung 1 , d h. erst unmittelbar vor der Verwendung dieses Materials zur Bildung der Gebinde 4 sowie durch die Ansteuerung der Druckeinheit 22 bzw. der dortigen Druckkopfe 24 von der elektronischen Steuereinheit 30 unter Verwendung von digital bzw. datenmaßig abgelegten Druckformen oder Druckmasken ergeben sich verschiedene vorteilhafte Möglichkeiten, d h u a die Möglichkeit einer schnellen Umstellung der Vorrichtung 1 auf unterschiedliche Produkte, eine Einstellung und/oder Anpassung der Große des jeweiligen Aufdrucks an die Große der Gebinde 4 usw. Weiterhin ist eine problemlose änderung des Aufdrucks auf dem Fo- lienmateπal 5 1 allein durch eine neue Programmierung oder eine Programmanderung der e- lektronischen Steuereinrichtung 30 möglich Insbesondere besteht auch die Möglichkeit, wahrend eines laufenden Prozesses den Ausdruck und damit die Ausstattung der Gebinde 4 zu an-

dem, beispielsweise das Druckbild für jedes Gebinde 4 neu zu gestalten, insbesondere auch in der Weise, dass sich jedes Druckbild dann aus einem konstanten, gleich bleibenden Bestandteil und aus variablen Inhalten und/oder Informationen zusammensetzt. Die sich ändernden Druckbestandteile sind beispielsweise numerische oder alphanumerische Informationen, beispielsweise Informationen betreffend das Herstellungs- und/oder Mindesthaltbarkeitsdatum oder Informationen in Form eines Zahlencodes usw.

Es versteht sich, dass die Vorschubbewegung des Folienmateπals 5.1 zumindest im Bereich der Druckkopfe 24 durch die elektronische Steuereinrichtung 30 geregelt wird, und zwar synchron mit der Ansteuerung der Druckkopfe 24, um so ein eindeutiges Druckbild mit hoher Qualltat zu erreichen. Es versteht sich weiterhin, dass im Bereich der Druckkopfe 24 Zentrier- und Fuh- rungsmittel für das Folienmateπal 5.1 vorgesehen sind, um dieses Material in Bezug auf die Druckkopfe 24 optimal auszurichten, insbesondere aber auch um den vorgegebenen Abstand zwischen den Druckkopfen 24 und dem Folienmateπal 5.1 exakt einzuhalten.

In der der Druckeinheit 22 bzw. den dortigen Druckkopfen 24 vorausgehenden Vorwarmeinheit 21 wird das Folienmateπal 5.1 derart vorgewärmt, dass die Druckfarbe der von den einzelnen Druckkopfen 24 erzeugten Farbsatze zumindest soweit aushärtet bzw. abbindet, dass ein unerwünschtes Vermischen der einzelnen Druckfarben vermieden ist. Die Vorwarmeinπchtung 21 kann zur Verbesserung des Aufdrucks hinsichtlich Kontrast und/oder Scharfe auch andere Elemente, beispielsweise ein nicht dargestelltes Korona-Element aufweisen, mit welchem das Fo- lienmateπal 5.1 zumindest an seiner zu bedruckenden Seite vor dem Bedrucken elektrostatisch aufgeladen wird.

In der in Vorschubrichtung bzw. Laufrichtung B auf die Druckeinheit 22 folgenden Einheit 23 erfolgt das Trocknen bzw Abbinden der Druckfarbe, und zwar durch Erhitzen oder auf andere geeignete Weise, beispielsweise durch Ausharten unter UV-Licht usw.

Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.

Bezugszeichenliste

1 Verpackungsvorrichtung

2 Verpackungseinheit

3 Gruppe von Verpackungseinheiten bzw. Gebindeeinheit

4 Gebinde

5 aufgeschrumpfte Schrumpffolie

5.1 Folienmaterial

5.2 Vorratsrolle

5.3 Dorn oder Halterung

6 Vorrichtungsgestell

7 interner Transporteur

8.1 Einlauf

8.2 Auslauf

9 Staustrecke

10 Einteileinheit

1 1 Einheit zum Umhüllen der Gebindeeinheiten 3

12 Schrumpftunnel

13 zusätzlicher Transporteur

14 Transportband

15 Steg

16, 17 Einrichtung zur Regelung der Bahnspannung bzw. Folienbadspeicher

18 Druckstation

19 Schneidstation

20 Zuführeinrichtung

21 Vorwärmeinheit

22 Druckeinheit

23 Einheit zum Trocknen der Druckfarbe

24 Druckkopf

25 Gehäuse

25.1 Gehäuseabschnitt

26 Innenraum

27 Einzeldüse

28 öffnung

29 Elektrode

30 elektronische Steuereinrichtung

31 Druckpunkt

A Transportrichtung der Verpackungseinheiten 2

B Vorschub- bzw. Laufrichtung des Folienmaterials 5.1