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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR CROSS-SEPARATING A MOVING PAPER STRIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/055313
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for cross-separating a moving paper strip (1) along a given separation line (68, 69). The paper strip (1) moving along a first plane of conveyance (A) is held and conveyed by a retaining system (9, 13, 21-24, 44) which can move in the direction of the production line (E). Said paper strip is then fed to a second plane of conveyance (B, C) different from the first plane of conveyance (A), whereby the paper strip (1) is torn on the desired separation line (68, 69) running at an angle to the direction of the production line (E).

Inventors:
Hartmann, Manfred Wolfgang (Engenthal 68, Elfershausen, D-97725, DE)
Michalik, Horst Bernhard (Allerseeweg 22, H�chberg, D-97204, DE)
Application Number:
PCT/DE1998/001557
Publication Date:
December 10, 1998
Filing Date:
June 08, 1998
Export Citation:
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Assignee:
KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT (Patentabteilung, Friedrich-Koenig-Strasse 4, W�rzburg, D-97080, DE)
Hartmann, Manfred Wolfgang (Engenthal 68, Elfershausen, D-97725, DE)
Michalik, Horst Bernhard (Allerseeweg 22, H�chberg, D-97204, DE)
International Classes:
B26D9/00; B26F3/00; B41F13/03; B41F13/60; B65H35/04; B65H35/10; B65H41/00; (IPC1-7): B41F13/60; B41F13/02; B65H35/10
Foreign References:
EP0297282A1
EP0479385A1
DE19626014A1
DE2143932A1
CH572856A5
US5279195A
DE466928C
EP0178725A1
DE1257516B
EP0728693A2
Other References:
See also references of EP 0986478A1
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Claims:
GEÄNDERTE ANSPRÜCHE [beim Internationalen Büro am 28 Dezember 1998 (28.12.98) eingegangen ; ursprünglicher Anspruch 1 geändert ; alle weiteren Ansprüche unverändert (1 Seite)]
1. Verfahren zum Einziehen einer Papierbahn (1) oder TeiLpapierbahn (16, 17, 18, 19), dadurch gekennzeichnet, daß eine in einer Rollenrotationsdruckmaschine entlang eines ersten Laufpfades (A) eingezogene Papierbahn (1) oder TeiLpapierbahn (16, 17, 18, 19) quer zur Laufrichtung der Bahn (1) oder TeiLpapierbahn (16, 17, 18, 19) vor dem Querschneiden zu Signaturen maschinell so getrennt wird, dap ein neuer regeLmäßiger Anfang (15) der Papierbahn (1) oder TeiLpapierbahn (16, 17, 18, 19) entsteht, wobei der Anfang (15) und die nachfolgende, ungeschnittene Papierbahn (1) oder Teilpapierbahn (16, 17, 18, 19) entlang eines zweiten Pfades (B ; C) bewegbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da der neue Anfang (15) durch einen maschinell erzeugten Rip entlang einer regeLmäßigen Reiplinie zur Verminderung der Reißfestigkeit in Papierbahn/TeilpapierbahnLängsrichtung entsteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der neue Anfang (15) der Papierbahn (1) oder TeiLpapierbahn (16, 17, 18, 19) durch komplettes maschinelles Durchschneiden der Papierbahn (1) oder TeiLpapierbahn (16, 17, 18, 19) geschaffen wird.
4. Verfahren zum Fuhren einer in Produktionsrichtung bewegbaren Papierbahn (1, 16, 17, 18, 19), dadurch gekennzeichnet, dap die Längsreipfestigkeit einer oder mehrerer ausgewähLter Papierbahnen (1, 16, 17, 18, 19) entlang jeweils einer in Lage und Form.
Description:
Beschreibung VERFAHREN ZUM QUERTRENNEN EINER LAUFENDEN PAPIERBAHN Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Führen einer Papierbahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine entsprechende Vorrichtung.

Durch die DE 25 32 168 C3 ist es bekannt, Bedruckstoffbahnen, z. B. Papierbahnen vom Rollenträger bis zum Falzwerk einer RoLLenrotationsdruckmaschine mittels Bahneinzugeinrichtungen einzuziehen. Es ist auch möglich, verschiedene Laufpfade für die Bedruckstoffbahnen auszuwählen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Führen einer Papierbahn sowie eine dazugehörige Vorrichtung zu schaffen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die MerkmaLe der Ansprüche 1,4,5,7 und 21 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, aus einer Anzahl von laufenden Papierbahnen diese selbst oder eine oder mehrere Teilpapierbahnen wahlweise unabhängig voneinander in vorwählbare Laufpfade umzuleiten, ohne daß dabei die Maschine bzw. Anlage stiLLgesetzt werden muß und die Bahnen/Teilbahnen vom Bedienpersonal umgehängt werden müssen. Bei einer RoLLenrotationsdruckmaschine z. B. könnte unter Umständen eine Laufpfadänderung einer Bahn bzw. TeiLbahn während der laufenden Produktion durchgeführt werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wirdimfolgendennäherund beschrieben.

Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Seitenansicht einer Vorrichtung zum Quertrennen ; Fig. 2 einen Schnitt II-II nach Fig. 1 in vergrößerter DarsteLLung ; Fig. 3 eine Draufsicht nach Fig. 1, jedoch ohne Transportbänder.

Es ist eine Vorrichtung 3 zum Vermindern der Reipfestigkeit einer in Bahnlaufrichtung laufenden Bedruckstoffbahn 1, z. B. eine Papierbahn, vorgesehen.

Sie kann z. B. aus einer Querperforiereinrichtung 3 oder aber auch aus einer anderen Einrichtung, z. B. einer Einrichtung (Düsen) zum Aufbringen einer Flüssigkeitsspur von einem Lösungsmittel oder Wasser quer über die Breite der zu verarbeitenden Bahn 1 bzw.

Teilbahn 16 ; 17 ; 18 ; 19 bestehen. Sie kann-in Bahnlaufrichtung gesehen-vor oder hinter einer an sich bekannten Längstrenneinrichtung 2 der laufenden Bedruckstoffbahn 1-im folgenden Papierbahn 1 genannt- angeordnet sein.

Die Querperforiereinrichtung 3 kann aus aneinander anstellbaren Patrizenzylindern 4 und Matrizenzylindern 6 bestehen.

Die Papierbahn 1 kann in einem ersten Laufpfad A aus dem Laufpfad A oder in einen weiteren Laufpfad, z. B.

Laufpfad B oder in einen weiteren Laufpfad C umgelenkt werden. Laufpfad A verläuft z. B. im wesentlichen horizontal zwischen zwei Weiter Leitsystemen 7 ; 8 hindurch. Der Laufpfad B verläuft unterhalb des Laufpfades A, wobei die Papierbahn 1 über zwei Papierleitwalzen 9 ; 11 umgeleitet wird. Der Laufpfad C verläuft oberhalb des Laufpfades A.

Die weiter Leitsysteme 7 ; 8 sind Einrichtungen zum Ergreifen und zeitweiligen WeSterleSten eines Teiles der Papierbahn 1 bzw. TeiLpapierbahnen 16 ; 17 ; 18 ; 19. Es können z. B. sog. angetriebene Saugbänder, Saugwalzen aber auch elektrostatische Bändereinrichtungen sein.

Zu ihrer Umlenkung sind eine Mehrzahl Umlenkwalzen 14 vorgesehen.

Die Papierbahn 1 kann auch zu mehreren TeiLpapierbahnen 16 ; 17 ; 18 ; 19 längsgeschnitten werden. Hierzu dient die an sich bekannte Längstrenneinrichtung 2 (Fig. 3).

In Produktionslaufrichtung E der Papierbahn 1 gesehen, ist in den ersten Laufpfad z. B. A hinter der Vorrichtung 3 zum Vermindern der Reipfestigkeit der Bahn-1 bzw. Teilbahnen 16 ; 17 ; 18 ; 19 und vor den Weiterleitsystemen 7 ; 8 eine Einrichtung 13 ; 21 bis 24 zum Ergreifen eines Anfanges einer Warenbahn 1 bzw.

Teilwarenbahn 16 bis 19 an ihrer Ober-und/oder Unterseite und ihrem anschliependen Umlenken in einen zweiten Laufpfad, z. B. B oder C und zurück vorgesehen.

Z. B. von Laufpfaden A + C nur noch in Laufpfad A oder von Laufpfad A + B wieder nach Laufpfad A oder von Laufpfad A + C nach Laufpfad A + B oder von Laufpfad A + B nach Laufpfad A + C usw. Die umzulenkende Bahn bzw. Teilbahn ist in dieser Phase in zwei voneinander beabstandeten Vorrichtungen unter Zugspannung eingespannt. Dies geschieht z. B. zwischen zwei Zugwalzenpaaren, zwischen einem Zugwalzenpaar und Zylindern (z. B. Gummituchzylindern) einer Druckeinheit, zwischen Zylindern zweier beabstandeter Druckeinheiten.

Die Bahn 1 bzw. die Teilbahnen 16 bis 19 sind also unter Aufrechterhaltung einer Bahnspannung eingespannt und werden gezogen.

Durch die eben beschriebenen Maßnahmen kann in besonders einfacher Weise durch Veränderung der Anzahl der TeiLbahnen je Laufpfad (A ; B ; C) und damit die Zusammensetzung und Seitenzahl der Signature gewählt werden, natürlich in Abhängigkeit von der Belegung der Druckeinheiten. Hierzu sind dann an sich bekannte Bahnüberführungen notwendig.

Es spielen sich folgende Vorgänge ab : Die eingespannte Bedruckstoffbahn 1 bzw. Teilbahnen 16 bis 19 bewegen sich jeweils entlang eines Laufpfades z. B. A ; B ; C. Sie werden durch Krafteinwirkung durch die Einrichtung zum Umlenken einer Bahn 13 ; 21 bis 24 auf ihre Ober-und/oder Unterseite aus ihrem Laufpfad z. B. A in einen anderen Laufpfad z. B. Laufpfad B bzw.

Laufpfad C gezogen. Da die Einrichtung zum UmLenken 13 ; 21 bis 24 eine Einrichtung zum Festhalten 13,44 und Fördern 13 ; 44 der Bahn/Teilbahn aufweist, wird also die festgehaltene Bahn 1 ; 16 bis 19 gleichzeitig entlang des bisherigen Laufpfades z. B. Laufpfad A und des neuausgewähLten Laufpfades z. B. Laufpfad C bewegt und an einer in die Bahn 1 bzw. TeiLbahn 16 bis 19 eingebrachten Quersollbruchstelle/Sollreißlinie (Querperforation oder Wasserspur) getrennt. Dies geschieht, weil durch die auf die Bahn/Teilbahn ausgeübte Zugkraft die Reißfestigkeit an der Quersollbruchstelle überschritten wurde. Die betroffene Bahn/Teilbahn wird durchgehend so auseinander getrennt, daß ein"neues"Bahnende 5 und ein"neuer"Bahnanfang 15 entstehen. Die Bahn 1 bzw. Teilbahnen 16 bis 19 wird zusammen mit seinem"neuen"Ende 5 z. B. von Zugwalzen, Druckwerken usw. entlang des bisherigen Laufpfades z. B. gezogen. Der"neue"Bahnanfang 15 der Bahn 1 bzw. der TeiLbahnen 16 bis 19 und diese selbst werden von der/den Einrichtungen zum Umlenken 13 ; 44 festgehalten und entlang den neuausgewählten Laufpfaden, z. B. C bewegt und schließlich an ein Weiterleitsystem z. B. 9 abgegeben und an einen vorgesehenen Zielort, z. B. ein Zugwalzenpaar, Druckspalt einer Druckeinheit transportiert und von ihnen übernommen.

Die Sollbruchstelle/Sollreißstelle kann eigentlich in ihrer Form nahezu beliebig gestaltet werden.

Sie kann z. B. als spitzwinklige Spitze in Form eines rechtwinkligen Dreiecks ausgebildet werden, beginnend an einer der beiden Seitenkanten ; aber auch als einfacher, nichtschräger, d. h. gerader Abrip.

Eine solche Einrichtung zum Umlenken 13 ; 21 bis 24, die sich zum Umlenken, Festhalten und Fördern einer Bahn 1, 16 bis 19 eignet, besteht z. B. aus einer Saugbandstation bzw. aus mehreren nebeneinander und jeweils mittig über jeder Teilbedruckstoffbahn 16 bis 19 angeordneten Saugbandstationen 21 bis 24. Die Saugbandstationen 21 bis 24 weisen gleichen Aufbau auf.

Nachfolgend wird nur die Saugbandstation 21 (Fig. 1) beschrieben.

Die Saugbandstation 21 besteht aus mehreren in Bahnlaufrichtung gesehen, hintereinander an fünf Seiten geschlossen angeordneten Kammern 26 ; 27 ; 28 ; 29, mit z. B. trapezförmigem Querschnitt (Fig. 2). Sie sind jeweils an ihren breiteren Grundseiten 31 miteinander gelenkig verbunden, z. B. mittels Scharnieren. Die schmalen Grundseiten 32 sind leicht konvex gewölbt und weisen eine VieLzahL von Löchern auf. Die schmalen Grundseiten 32 werden mittels an sich bekannter Spannschlösser 33 einstellbar auf Abstand gehalten. Eine derartige Anordnung der Kammern 26 bis 29 ermöglicht wahlweise eine geradlinige oder eine konvex oder konkav gekrümmte Saugstrecke.

Ein Anfang 34 und ein Ende 36 jeder Saugbandstation 21 in Produktionsrichtung E gesehen, weist jeweils eine mit den Kammern 26,29 verbundene Halterung 37,38 auf, welche jeweils eine vordere Bandrolle 39 bzw. hintere Bandrolle 41 trägt. Alle Walzen, Rollen und dgl. sind in Seitengestellen 45 ; 50 gelagert, ebenso die Halterung 37.

Die Kammern 26 bis 29 weisen an ihrer breiteren Grundseite 31, in Produktionslaufrichtung E gesehen, Links und rechts Führungen 42 ; 43 für ein umlaufendes Saugband 44 auf. Das Saugband 44 hat über seine gesamte Länge und Breite voneinander beabstandete Löcher 46,47, 48,49,50, welche sich mit in der Grundseite 31 der Kammern 26 bis 29 eingebrachten Langlöchern 52 ; 53 ; 54 ; 55 ; 56 zeitweise abwechselnd überdecken.

Das Saugband 44 ist über beide Bandrollen 39 ; 41 geführt. Die BandroLLe 39 wird z. B. so angetrieben, daß das Saugband 44 an seiner bahnnahen Seite mit Maschinengeschwindigkeit und in Produktionsrichtung E fördert. Dieser Antrieb erfolgt z. B. über Zahnriemen von der Einrichtung 3 aus, mittels z. B. eines drehzahLregeLbaren ELektromotors.

Jede Kammer 26 bis 29 hat seitlich jeweils einen Stutzen 58, an den Luftleitungen 60 ; 61 ; 62 ; 63 angeschlossen sind. Sie stehen wahlweise mit einer Saugluft- oder einer DruckLuftqueLLe in Verbindung. So sind eine MehrzahL von Kammern 26 ; 27 ; 28 mit Saugluft und mindestens die letzte Kammer 29 mit Druckluft beaufschlagbar.

Das auslaufende Ende 36 der Saugbandstation 21 ist höhenverstellbar, z. B. mittels eines 64,dessenseitengestellfestenArbeitszylinders Gegenlager 45 an einer seitengestellfesten Traverse 51 gelagert ist.

Nach einer anderen Ausführungsvariante kann die Einrichtung zum Umlenken 13 ; 21 bis 24 mit einer Einrichtung zum Festhalten und Fördern auch als rotierbare Saugwalze 13 ausgebildet sein. Ihr wird über eine nicht dargestellte Dreheinführung Saugluft zugeführt. Dabei kann jeweils die gesamte Länge der Saugwalze 13 entsprechend einer Breite der Bedruckstoffbahn 1 oder nur eine oder mehrere Teillängen entsprechend der Breite einer Teilbahn 16,17,18 oder 19 mit Saugluft beaufschlagt werden. Dabei sind etwa 270° des Innenumfanges der Saugwalze 13 mit einem abdichtenden Mantel 20 überdeckt, so daß die Saugluft nur an dem durch die Bahn 1 oder die entsprechenden Teilbahnen an der Saugwalze 13 anliegenden Umfang von einem Winkel Beta von ca. 90° wirksam wird. Aus einer achsparallelen Scheitellinie 71 (Linie an der ein Laufrichtungswechsel der Bahn 16 aus einer Richtung- z. B. horizontale Richtung-in eine andere Richtung- z. B. vertikale Richtung-erfolgt) auf dem Mantel reißt die Bahn 16 quer entlang der Solltrenn-/Reißlinie 68 auf. Der vorauslaufende Teil der Teilbahn 16 läuft weiter über die Papierleitwalzen 9 ; 11 im Laufpfad B.

Der abgerissene Teil der Teilbahn mit dem neuen Bahnanfang 15 läuft weiter entlang des Laufpfades A und von da ggf. zu einem anderen Laufpfad, z. B. Laufpfad C ein. Dabei wird der"neue"Anfang 15 der Teilbahn 16 im Bereich der vorletzten Kammer 28 noch angesaugt und im Bereich der letzten Kammer 29 mittels Blasluft abgestoßen und so zwischen die oberen und unteren Bänder eines Weiterleitsystemes 7 ; 8 gebracht und von da in einen vorgewähLten Laufpfad, z. B. Laufpfad C.

Das Verfahren zum Quertrennen und Richtungsändern einer laufenden Bedruckstoffbahn, z. B. Papierbahn läuft wie folgt ab : Eine in Produktionslaufrichtung E Laufende ganzbreite Papierbahn 1 wird mittels der Längstrenneinrichtung 2 in vier 1/4-breite Teilpapierbahnen 16 bis 19 längsgetrennt und (über die Papierleitwalzen 9 ; 7) in einem ersten Laufpfad A geführt. Nachfolgend wird z. B. die linke Teilbahn 16 mittels einer Vorrichtung 3 zum Vermindern der Reißfestigkeit der Bahn, z. B. der Querperforiereinrichtung 3, mit einer in einem vorbestimmten Winkel Alpha, z. B. von 0° bis 60°-vorzugsweise 45°-zur Seitenkante 66 oder 67 bzw. der miteinerSolltrenn-/Reißlinie6816 oder 69 in Form z. B. einer QuerperforationsLinie oder Quer-Wasserspur versehen. Nach dem Trennen der Bahn 1 bzw. Teilbahn entsteht ein"neues"Bahnende 5 und ein nachlaufender"neuer"Bahnanfang 15 der Bahn 1 bzw.

TeiLbahn 16.

(+) ALpha heißt, der Winkel Alpha ist bezogen auf die rechte Seitenkante 67 der Teilbahn 16 ; (-) ALpha heipt, der Winkel ALpha ist bezogen auf die linke Seitenkante 66 der TeiLbahn 16.

Die über der Teilbahn 16 angeordnete Saugbandstation 21, z. B. in geringem Abstand f = ein Millimeter, wird mit Druck-und Saugluft beaufschlagt. Die ersten Kammern 26 bis 28 werden mit SaugLuft und zumindest die Letzte Kammer 29 wird mit Blasluft beaufschlagt. Die Bahn/Teilbahn wird angesaugt und am Saugband 44 festgehalten.

Die Bahn/TeiLbahn 16 soll aus Laufpfad A in Laufpfad C umgelenkt werden. Die z. B. sich im Laufpfad A bewegende Bahn/Teilbahn 16 hat eine Geschwindigkeit, die der Umfangsgeschwindigkeit des Saugbandes 21 gleich ist. Das Saugband 21 saugt die umzulenkende Bahn 16 so an, daß sie möglichst nicht schlupft und versucht sie in den neuen vorgewähLten Laufpfad, z. B. C zu bewegen (zu ziehen). D. h. die Bahn 16 wird zeitweise sowohl im Laufpfad A und in den neuen Laufpfad C bewegt. Hierdurch steigt die auf die Bahn 16 ausgeübte Zugspannung so weit an, bis die künstlich erzeugte Verminderung der Reipfestigkeit der Bahn 16 überschritten wird und die Bahn 16 quer entlang einer vorherbestimmten Sollbruchlinie (Reißlinie) getrennt wird. Ein TeiL der Bahn 16 läuft weiter im Laufpfad A und der abgerissene Teil wird im Laufpfad B weitertransportiert.

Nach Abschluß des Quertrenn-und Richtungsänderungsvorganges wird die Luftzufuhr beendet und die Saugbandstation 21 mittels des Arbeitszylinders 63 aus der Nähe der Papierbahn 1 entfernt, d. h. hochgeschwenkt.

Es ist auch möglich, eine oder mehrere andere Teilbahnen in einen anderen Laufpfad nach unten zu übergeben. Dies kann durch die VersteLLung der Kammern 26 bis 29 und Saugbandstationen 21 bis 24 so zueinander erfolgen, daß die Saugbänder 21 anstatt eine konvexe Form nachzubilden, nur eine konkave Form nachbilden.

Ein Trennen der Papier-oder Teilbahnen erfolgt also durch Festhalten und Richtungsändern.

Es kann aber auch eine Vorrichtung zum vollständigen Durchtrennen der Papierbahn 1,16 bis 19 vorgesehen sein. Sie besteht z. B. aus einem auf-und ab bewegbaren Schwert mit einem Messer, das mit einer gestellfesten Gegenschneide zusammenwirkt. Die Papierbahn 1,16 bis 19 wird angehalten oder bewegt sich langsam und wird dann quergeschnitten. Während dieses Vorganges wird die Papierbahn 1,16 bis 19 von Saugbändern 44 über Kammern, wie sie oben beschrieben wurden, festgehalten. Es sind zwei, in Produktionsrichtung gesehen, hintereinander angeordnete antreibbare Saugbändersysteme 44 vorgesehen.

Zwischen ihnen bewegt sich das Messer auf und ab und schneidet die Papierbahn 1,16 bis 19 quer. Hierbei entsteht ein neues Bahnende 5 und ein neuer Bahnanfang 15. Das neue Bahnende 5 wird vom vorderen Saugbändersystem 44 gehalten und weitertransportiert.

Der neue Bahnanfang 15 vom hinteren Saugbändersystem 44 (in Produktionslaufrichtung E gesehen) gehalten und (schlieplich) weitertransportiert.

Bezugszeichenliste 1 Bedruckstoffbahn 2 Längstrenneinrichtung 3 Vorrichtung zum Vermindern der Reißfestigkeit (3)4Patrizenzylinder 5 Bahnende,"neues" 6 Matrizenzylinder (3) 7 Weiterleitsystem, erstes 8 Weiterleitsystem, zweites 9 Papierleitwalze 10 Weiterleitsystem 11 Papierleitwalze 12 Papierleitwalze 13 Einrichtung zum Umlenken, erste 14 Einrichtung zum Umlenken, zweite 15 Bahnanfang,"neuer" 16 Teilbahn, Teilpapierbahn<BR> 17 Teilbahn, Teilpapierbahn<BR> 18 Teilbahn, Teilpapierbahn Teilpapierbahn19Teilbahn, (13)20Mantel 21 Einrichtung zum Umlenken, dritte, Saugbandstation 22 Einrichtung zum Umlenken, vierte, Saugbandstation 23 Einrichtung zum Umlenken, fünfte, Saugbandstation 24 Einrichtung zum Umlenken, sechste, Saugbandstation 25- 26 Kammer (21 ; 22 ; 23 ; 24) 27 Kammer (21 ; 22 ; 23 ; 24) 28Kammer (21 ; 22 ; 23 ; 24) 29Kammer (21 ; 22 ; 23 ; 24) 30- breite31Grundseite, 32 Grundseite, schmale (21)33Spannschloß 34 Anfang (Einlauf) 35- 36 Ende (Auslauf) (26)37Halterung <BR> <BR> 38 Halterung (29)<BR> <BR> 39 Bandrolle (37)<BR> <BR> 40-<BR> <BR> 41 Bandrolle (38) (44)42Führung (44)43Führung (21)44Saugband 45 Lagerung (64) (44)46Löcher (44)47Löcher (44)48Löcher (44)49Löcher (44)50Löcher (64)51Traverse 52 Loch (31) 53 Loch (31) 54 Langloch (31) (31)55Langloch (31)56Langloch 57- (26bis29)58Stutzen 59- 60 (26) 61 (27) 62 (28) 63 (29) 64ArbeitszyLinder (21 bis 24) 65- 66 Seitenkante (17) 67 Seitenkante (17) (17)68Solltrenn-/Reißlinie 69SoLLtrenn-/ReißLinie (17) 70- (9)71Scheitellinie <BR> <BR> <BR> <BR> A Laufpfad, erster<BR> <BR> B Laufpfad, zweiter dritterCLaufpfad, E Laufrichtung (1) d Abstand (1 ; 16 bis 19) Alpha Winkel Beta winkel