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Title:
METHOD FOR CUSTOMISING THE CONFIGURATION OF A HOUSEHOLD APPLIANCE AND HOUSEHOLD APPLIANCE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/219605
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for customising the configuration of a household appliance (1), according to which a functional scope of the household appliance (1) is defined by the user, and an operating element (11) is linked to a control program (12), by means of which a function of the household appliance (1) is associated with the operating element (11), the operating element (11) being recorded as an operating element (11) that can be graphically dispayed on a display unit (8) of the household appliance (1), and the active optical display of the operating element (11) being then only actually allowed on the display unit (8) when the user configures said operating element (11) with a specific function by means of a control program (12). The invention also relates to an operating device (7) and a household appliance (1).

Inventors:
BRÄUNLICH, Christian (Stockdorfer Str. 14a, München, 81475, DE)
DUDARENKA, Alena (Görresstraße 40, München, 80797, DE)
HAGER, Kathrin (Pater-Kolbe-Str. 5, Unterschleißheim, 85716, DE)
Application Number:
EP2018/061871
Publication Date:
December 06, 2018
Filing Date:
May 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
International Classes:
F24C7/08; A47L15/42; D06F39/00; F25D29/00; G05B19/10
Domestic Patent References:
WO2015075126A12015-05-28
Foreign References:
DE10307756A12004-09-23
DE102004021019A12005-11-24
DE19832757C22002-10-02
DE4435931C21998-06-04
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Claims:
Patentansprüche

1 . Verfahren zum nutzerindividuellen Konfigurieren eines Haushaltsgeräts (1 ), bei welchem ein Funktionsumfang des Haushaltsgeräts (1 ) durch einen Nutzer definiert wird, und ein Bedienelement (1 1 ) mit einem Steuerprogramm (12) verknüpft wird, durch welches dem Bedienelement (1 1 ) eine Funktion des Haushaltsgeräts (1 ) zugeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (1 1 ) als grafisch auf einer

Anzeigeeinheit (8) des Haushaltsgeräts (1 ) anzeigbares Bedienelement (1 1 ) hinterlegt wird und das aktive optische Anzeigen des Bedienelements (1 1 ) auf der Anzeigeeinheit (8) erst dann tatsächlich ermöglicht wird, wenn der Nutzer dieses Bedienelement (1 1 ) über ein Steuerprogramm (12) mit einer spezifischen Funktion konfiguriert.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die spezifische Funktion in dem Steuerprogramm (12) hinterlegt wird und mit dem Konfigurieren des

Bedienelements (1 1 ) durch das Steuerprogramm (12) erst dem Bedienelement (1 1 ) zugeordnet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das

Bedienelement (1 1 ) nach dem Konfigurieren im eingeschalteten Zustand des

Haushaltsgeräts (1 ) optisch dauerhaft angezeigt wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Konfigurieren des Bedienelements (1 1 ) der Aufruf der damit dann verknüpften Funktion direkt durch Betätigen des Bedienelements (1 1 ) und ohne weiteren Aufruf des Steuerprogramms erfolgt.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein spezifischer Konfigurationszustand des Bedienelements (1 1 ) durch einen Nutzer verändert werden kann und das Bedienelement (1 1 ) mit einer zusätzlichen und/oder anderen Funktion konfiguriert werden kann.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (1 1 ) vor dem erstmaligen Konfigurieren durch einen Nutzer sowohl in einem eingeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts (1 ) als auch in einem ausgeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts (1 ) optisch nicht auf der Anzeigeeinheit (8) angezeigt wird.

7. Bedienvorrichtung (7) für ein Haushaltsgerät (1 ), welche zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.

8. Haushaltsgerät (1 ), insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln, welches eine Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 7 aufweist.

Description:
Verfahren zum nutzerindividuellen Konfigurieren eines

Haushaltsgeräts sowie Haushaltsgerät

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum nutzerindividuellen Konfigurieren eines Haushaltsgeräts, bei welchem ein Funktionsumfang des Haushaltsgeräts durch einen Nutzer definiert wird, und ein Bedienelement mit einem Steuerprogramm verknüpft wird, durch welches dem Bedienelement eine Funktion des Haushaltsgeräts zugeordnet wird. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät.

Üblicherweise verfügen Haushaltsgeräte über einen vorher festgelegten Umfang an Funktionen. Diese Funktionen werden meistens über Bedienelemente ausgewählt und eingestellt. Bedienelemente können herkömmliche Bedienknebel sein oder auch berührsensitive Bedienelemente sein. Da moderne Haushaltsgeräte mittlerweile einen sehr großen Funktionsumfang haben, führt dies dazu, dass ein Haushaltsgerät mit Bedienelementen und Anzeigen überladen ist und/oder einzelne Bedienelemente mit jeweils einer sehr hohen Anzahl von Funktionen belegt sind. Beide Aspekte führen dazu, dass die Nutzerfreundlichkeit bezüglich der Bedienung reduziert sein kann. So kommt es dann auch durchaus vor, dass Nutzer manche Funktionen grundsätzlich nicht nutzen, weil sie diese nicht benötigen oder nicht verstehen. Dazu ist es aus dem Stand der Technik bekannt, dass eine nutzerindividuelle Konfiguration eines Haushaltsgeräts vorgenommen werden kann. So offenbart beispielsweise die DE 198 32 757 C2, dass eine Funktionsbelegung der Bedienelemente und deren entsprechende Kennzeichnung auf der Anzeigeeinrichtung in einem Steuerprogramm hinterlegt ist und damit vom Benutzer oder durch Einsatz eines neuen Speichersatzes veränderbar ist. Es können zumindest Teile von Funktionen und/oder Unterfunktionen herstellerseitig und/oder benutzerseitig definiert werden. Dadurch soll die Bedienerfreundlichkeit erhöht werden. Darüber hinaus ist aus DE 44 35 931 C2 eine Bedienungseinrichtung für ein Gargerät bekannt. Zur nutzerindividuellen Einstellung von Funktionen weist die Bedienungseinrichtung ein Handprogrammiergerät auf, mit welchem die Erstellung und Speicherung verschiedener Garprogramme, Diagnoseprogramme und Bedienprogramme durch eine drahtlose Übertragung derselben auf die Steuerung des Gargeräts ermöglich wird. Das Handprogrammiergerät weist dazu auch eine Klartextanzeige sowie eine Bedienerführung auf. Die übertragenen Programme können durch Betätigung jeweils eines Betätigungselements des Gargeräts aktiviert werden.

Bei den bekannten Ausführungen ist die nutzerindividuelle Konfiguration relativ aufwendig und somit auch fehleranfällig. Auch das kann wiederum dazu führen, dass die nutzerindividuelle Konfiguration von einem Nutzer dann gemieden wird oder falsch durchgeführt wird.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren sowie ein Haushaltsgerät zu schaffen, mit welchem beziehungsweise bei welchem die nutzerindividuelle Konfiguration einfach ermöglicht ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und ein Haushaltsgerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum nutzerindividuellen Konfigurieren eines Haushaltsgeräts. Es wird dabei ein Funktionsumfang, der insbesondere eine Anzahl und/oder eine Art von Funktionen des Haushaltsgeräts betreffen kann, durch einen Nutzer definiert. Ein Bedienelement des Haushaltsgeräts wird mit einem Steuerprogramm verknüpft, wobei durch dieses Steuerprogramm dem Bedienelement eine Funktion des Haushaltsgeräts individuell zugeordnet wird. Das Bedienelement wird in dem Haushaltsgerät, insbesondere bereits herstellerseitig, als grafisch auf einer Anzeigeeinheit des Haushaltsgeräts anzeigbares Bedienelement hinterlegt. Das, insbesondere grundsätzlich erste, aktive optische Anzeigen des Bedienelements auf der Anzeigeeinheit wird erst dann tatsächlich ermöglicht beziehungsweise freigegeben, wenn der Nutzer dieses Bedienelement über ein Steuerprogramm mit einer spezifischen Funktion individuell konfiguriert beziehungsweise belegt. Es wird also ein elektronisch generiertes optisches Anzeigen grundsätzlich erst durch diese nutzerseitige erste Konfiguration möglich. Durch eine derartige Ausgestaltung wird die Konfigurierung eines Haushaltsgeräts für einen Nutzer äußerst einfach, schnell und intuitiv nachvollziehbar ermöglicht. Es ist nicht mehr erforderlich, umfängliche, separate Geräte bereitzuhalten, mit denen dann in umfänglichen Prozeduren spezifische Programme ausgetauscht und dann erst aktiviert werden müssen. Vielmehr ist es vorgesehen, dass Bedienelemente grundsätzlich im Haushaltsgerät bereits vorhanden sind und bei Bedarf durch einen Nutzer selbst aktiviert werden können und darüber hinaus auch noch dann individuell mit einer vom Nutzer gewünschten Funktion belegt werden können. Ein derartiges grafisches Bedienelement ist also grundsätzlich im Haushaltsgerät bereits vorhanden, jedoch solange nicht aktiviert und somit so lange nicht nutzbar, solange es nicht von einem Nutzer explizit aktiviert wird und dann entsprechend mit einer Funktion konfiguriert wird. Gerade bei grafischen Bedienelementen, die somit optisch angezeigt werden, ist es durch diese Vorgehensweise besonders vorteilhaft, eine Überfrachtung der Anzeigeeinheit zu vermeiden.

Das grafische Bedienelement kann unabhängig von der Konfiguration durch einen Nutzer größenmäßig und/oder positionsmäßig auch bereits vor der Konfiguration durch den Nutzer kenntlich gemacht sein. Dies bedeutet beispielsweise, dass eine auf einer Bedienvorrichtungsoberseite eine dauerhafte diesbezügliche Bedruckung aufgebracht sein kann. Diese hat jedoch mit der elektronischen Aktivierung einer elektronisch generierten optischen Anzeigen des Bedienelements durch die Konfiguration nichts zu tun.

Durch diese Vorgehensweise wird der Funktionsumfang eines Haushaltsgeräts auf das Wesentliche reduziert. Insbesondere wird somit am Haushaltsgerät selbst zumindest ein derartiges „schlafendes" Bedienelement vorgesehen, welches über ein individuelles Steuerprogramm mit dann in dem Steuerprogramm vorzugsweise enthaltenen Funktionsumfang belegt wird. Dieses Steuerprogramm kann beispielsweise über ein elektronisches Heimnetzwerk bezogen werden. Insbesondere wird dieses Steuerprogramm nicht als dann in dem Haushaltsgerät selbst vorhandenes und abgelegtes Steuerprogramm eingesetzt, sondern lediglich als Steuerprogramm zum Konfigurieren. Dies hat dann auch den Vorteil, dass nach dem Konfigurieren dieses Steuerprogramm nicht mehr benötigt wird und beim dann aktivierten und konfigurierten Bedienelement im Weiteren beim Betätigen des Bedienelements dieses Steuerprogramm nicht mehr aufgerufen wird und nicht mehr abläuft. Die dann nach der Konfiguration erfolgende Aktivierung der Funktion, mit der das dann „geweckte" Bedienelement nutzerindividuell belegt beziehungsweise konfiguriert wurde, erfolgt dann nur noch über das Bedienelement selbst. Eine Verbindung des Haushaltsgeräts mit dem externen Steuerprogramm, welches zur Konfiguration herangezogen wurde, ist nicht mehr vorgesehen. Vorzugsweise wird diese zumindest eine spezifische Funktion, mit der das Bedienelement beim Nutzer erstmalig belegt und konfiguriert werden soll, in dem Steuerprogramm hinterlegt und mit dem Konfigurieren des Bedienelements wird durch das Steuerprogramm erst dem Bedienelement diese Funktion zugeordnet.

In vorteilhafter Ausführung wird dieses dann konfigurierte Bedienelement nach dem Konfigurieren im eingeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts optisch angezeigt, insbesondere optisch dauerhaft angezeigt. Dies bedeutet, dass dieses dann aktivierte Bedienelement im eingeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts dauerhaft optisch auch auf der Anzeigeeinheit angezeigt wird. Dadurch kann es dann stets unverzüglich betätigt werden und ein einfaches und schnelles Aufrufen der damit verknüpften Funktion ist durch einen Nutzer ermöglicht.

Vorzugsweise wird nach dem Konfigurieren des Bedienelements der Aufruf der damit dann verknüpften Funktion direkt durch Betätigen des Bedienelements und ohne weiteren Aufruf des Steuerprogramms durchgeführt, wie dies bereits oben ebenfalls erläutert wurde.

Vorzugsweise kann ein spezifischer Konfigurationszustand des Bedienelements durch einen Nutzer verändert werden und das Bedienelement kann mit einer zusätzlichen und/oder anderen Funktion konfiguriert werden. Damit sind auch nach einem erstmaligen individuellen Konfigurieren des Bedienelements durch einen Nutzer im dann erfolgenden Nachgang eine Änderung dieser Konfiguration und/oder eine Erweiterung dieser Konfiguration ermöglicht.

Vorzugsweise wird das Bedienelement vor dem erstmaligen Konfigurieren durch einen Nutzer sowohl in einem eingeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts als auch in einem ausgeschalteten Zustand des Haushaltsgeräts optisch nicht auf der Anzeigeeinheit angezeigt.

Ebenfalls kann vorgesehen sein, dass ein Bedienelement herstellerseitig mit einer Funktion belegt beziehungsweise konfiguriert ist. Es kann dann vorgesehen sein, dass diese vorgegebene Belegung nutzerseitig geändert wird. Insbesondere ist dann die herstellerseitig vorkonfigurierte Funktionsbelegung des Bedienelements nicht mehr vorhanden und in dem Zusammenhang nutzerindividuell geändert.

Funktionsbelegungen können vielfältig ausgeführt sein. Es können hier Funktionen vorgesehen sein, die zeitliche Informationen einstellen und/oder angegeben. Beispielsweise kann die Funktion eine individuelle Uhr sein. Beispielsweise seien hier eine Stoppuhr oder eine Eieruhr genannt.

Weitere Funktionen können spezifische Betriebsmodi für ein Gerät sein. Diese Betriebsmodi können unterschiedliche Leistungsstufen von Funktionseinheiten des Haushaltsgeräts betreffen. So können bei einem Gargerät beispielsweise unterschiedliche Leistungsstufen von Heizeinheiten oder dergleichen als Funktionen vorgesehen sein, die dann dem Bedienelement nutzerindividuell zugeordnet werden können.

Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät, welche zum Durchführen eines Verfahrens gemäß dem genannten Aspekt oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon ausgebildet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät, insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln, welches eine entsprechende Bedienvorrichtung aufweist. Durch die genannten Ausgestaltungen ist es ermöglicht, dass grundsätzlich ein Basismodell eines Haushaltsgeräts mit diesbezüglich reduzierter oder minimiert aktivierter Funktionalität bereitgestellt wird und bereits herstellerseitig umfängliche Konfigurationsmöglichkeiten für einen Nutzer dahingehend mit angeboten werden, dass weitere Bedienelemente am Gerät bereits vorhanden sind, jedoch noch deaktiviert sind, insbesondere das optische Anzeigen dieser Bedienelemente noch deaktiviert ist. Die Individualität der Gestaltung für einen Nutzer ist daher sehr vielfältig und gerade die Ausgestaltung einer grafischen Benutzeroberfläche dieser Bedienvorrichtung ist somit sehr nutzerindividuell ermöglicht. Dadurch kann ein Nutzer gerade auch im Hinblick auf eine subjektive Beurteilung der Übersichtlichkeit von grafischen Bedienelementen seinen eigenen Vorstellungen maximal Genüge tun. Darüber hinaus ist die Konfiguration, wie ebenfalls bereits oben dargelegt, sehr einfach und ohne zusätzliche separate Konfigurationsgeräte, wie beispielsweise ein mobiles Kommunikationsendgerät, wie es ein Smartphone oder Tablett oder dergleichen ist, erforderlich. Das Hantieren mit derartigen Geräten ist bei dem vorgeschlagenen Verfahren daher nicht erforderlich, da jegliche Konfiguration an dem Haushaltsgerät selbst erfolgt, ohne derartige zusätzliche weitere Konfigurationsgeräte zu benötigen und entsprechend zu bedienen.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt in einer vereinfachten Ausgestaltung ein System I. Das System I weist ein Haushaltsgerät auf, welches hier als Haushaltsgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln ausgebildet ist. Dieses Haushaltsgerät ist insbesondere ein Gargerät, hier vorzugsweise ein Kochfeld 1 . Das Kochfeld 1 weist eine Kochfeld platte 2 auf, auf der in Anzahl, Position und Ausgestaltung lediglich beispielhaft zu verstehen Kochzonen 3, 4, 5 und 6 ausgebildet sind. Das Kochfeld 1 weist darüber hinaus eine Bedienvorrichtung 7 auf. Die Bedienvorrichtung 7 ist ebenfalls nur schematisch zu verstehen und in ihrer örtlichen Ausgestaltung als auch in ihrer geometrischen Gestalt und dergleichen nicht abschließend zu verstehen. Die Bedienvorrichtung 7 weist eine Anzeigeeinheit 8 auf. Auf dieser sind auch beispielhaft optisch angezeigte und somit grafische Bedienelemente 9 vorhanden, die durch insbesondere Berühren entsprechend betätigt werden können. Insbesondere weist die Bedienvorrichtung 7 somit auch eine berührsensitive Bedienoberfläche mit diesen berührsensitiven Bedienelementen 9 auf. Das Kochfeld 1 weist darüber hinaus eine Steuereinheit 10 auf.

Das Kochfeld 1 ist auch zum nutzerindividuellen Konfigurieren ausgebildet. Ein Funktionsumfang und somit eine Anzahl und/oder eine Art von Funktionen des Kochfelds 1 können durch einen Nutzer individuell definiert werden.

Das Kochfeld 1 wird herstellerseitig mit zumindest einem deaktivierten Bedienelement 1 1 ausgebildet und ausgeliefert. Dieses spezifische Bedienelement 1 1 ist dahingehend deaktiviert, dass es grundsätzlich auf der Anzeigeeinheit 8 optisch nicht angezeigt wird, und dies sowohl im eingeschalteten als auch im ausgeschalteten Zustand des Kochfelds 1 . Dieses spezifische Bedienelement 1 1 kann jedoch nutzerseitig aktiviert werden und somit die optische Anzeige dieses Bedienelements 1 1 aktiviert werden. Dazu kann dann auch eine nutzerindividuelle Belegung beziehungsweise Konfiguration dieses aktivierten Bedienelements 1 1 mit zumindest einer Funktion durch einen Nutzer selbst erfolgen. Dieses Basismodell des Kochfelds 1 , welches herstellerseitig entsprechend ausgestaltet ist, kann somit nutzerindividuell erweitert werden, indem beispielsweise dieses zumindest eine weitere vorhandene Bedienelement 1 1 aktiviert und individuell konfiguriert wird.

Dazu ist vorgesehen, dass für dieses Konfigurieren der Nutzer ein Steuerprogramm 12 abruft, welches insbesondere kochfeldextern bereitgestellt wird. Beispielsweise kann dies auf einer spezifischen Einheit 13, die Bestandteil eines Heimnetzwerks 14 ist, abgelegt sein. Bei dem Konfigurieren wird dann mit diesem Steuerprogramm 12 das Bedienelement 1 1 aktiviert und die insbesondere bei dem Steuerprogramm 12 hinterlegte zumindest eine Funktion, die der Nutzer dem Bedienelement 1 1 zuordnen will, enthalten. Durch dieses Steuerprogramm 12 wird dann das Konfigurieren dieses Bedienelements 1 1 vorgenommen. Erst mit diesem Konfigurieren wird somit diesem Bedienelement 1 1 die individuelle Funktion, wie sie der Nutzer wünscht, zugeordnet.

Nach diesem grundsätzlich ersten Konfigurieren durch einen Nutzer kann dann das Bedienelement 1 1 betätigt werden. Es ist dann insbesondere im eingeschalteten Zustand des Kochfelds 1 dauerhaft optisch auf der Anzeigeeinheit 8 angezeigt und somit entsprechend erkennbar und wahrnehmbar. Durch dann entsprechendes Betätigen, insbesondere einem Berühren und Drücken, wird dann die nutzerindividuell zugeordnete Funktion aufgerufen beziehungsweise eingestellt. Der Funktionsablauf wird dann auch gestartet. Nach dem Konfigurieren des Bedienelements 1 1 wird somit der Aufruf der damit dann verknüpften Funktion direkt durch Betätigen des Bedienelements 1 1 durchgeführt und ohne weiteren Aufruf des Steuerprogramms 12 durchgeführt.

Ein spezifischer Konfigurationszustand des Bedienelements 1 1 durch einen Nutzer kann dann auch wieder verändert werden und das Bedienelement 1 1 kann mit einer zusätzlichen und/oder anderen Funktion weiter konfiguriert werden. Das Bedienelement 1 1 ist vor dem erstmaligen Konfigurieren durch einen Nutzer sowohl in einem eingeschalteten Zustand des Kochfelds 1 als auch in einem ausgeschalteten Zustand des Kochfelds 1 optisch nicht auf der Anzeigeeinheit 8 angezeigt und somit diesbezüglich auch nicht erkennbar.

Bei dem Konfigurieren ist es nicht erforderlich, dass ein zusätzliches Konfigurationsgerät, wie beispielsweise ein mobiles Kommunikationsendgerät verwendet wird. Nach dem Konfigurieren des Bedienelements 1 1 ist es nicht mehr erforderlich, bei der weiteren Betätigung des Bedienelements 1 1 das Steuerprogramm 12 abzurufen. Dieses Steuerprogramm 12 ist daher nur für die Konfigurationsphase abzurufen. Das Steuerprogramm 12 muss dazu auch insbesondere nicht auf die Steuereinheit 10 übertragen werden.

Bezugszeichenliste

1 System/Haushaltsgerät/Kochfeld

2 Kochfeldplatte

3 Kochzone

4 Kochzone

5 Kochzone

6 Kochzone

7 Bedienvorrichtung

8 Anzeigeeinheit

9 Bedienelemente

10 Steuereinheit

1 1 Bedienelement

12 Steuerprogramm

13 Einheit

14 Heimnetzwerk