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Patent Searching and Data


Title:
A METHOD AND DEVICE FOR CHECKING IDLING CONTROLS FOR INCORRECT OPERATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1990/001114
Kind Code:
A1
Abstract:
In a method of checking an idling control system of an internal combustion engine for incorrect operation, the make function of the idling contact is tested. As soon as it is established that the contact should have been made, but in fact has not, it is established that there is either a break in the idling contact circuit or a fault in the servo-motor. In order to find out which fault is involved, a test operation cycle is performed in which the servo-motor is driven by the device to discover whether the throttle valve angle changes. If it does not, the servo-motor is defective; otherwise there is a break in the idling contact circuit. This method makes it possible for the first time to detect circuit and servo-motor faults. In the past, only short-circuit faults could be detected. Such short-circuit faults can also be found with the method of the invention more reliably than heretofore since a smaller angle than before is used for the test conditions.

Inventors:
Heck
Klaus, Mezger
Manfred, Plapp
G�nther, Jautelat
R�diger, Huwig
Stefan
Application Number:
PCT/DE1989/000429
Publication Date:
February 08, 1990
Filing Date:
June 29, 1989
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH HECK
Klaus, Mezger
Manfred, Plapp
G�nther, Jautelat
R�diger, Huwig
Stefan
International Classes:
F02D11/10; F02D31/00; F02D41/22; F02D45/00; (IPC1-7): F02D41/22; F02D11/10; F02D31/00; F02D41/28
Foreign References:
EP0269118A2
GB2119972A
EP0249340A2
EP0121937A1
EP0276003A2
EP0298187A2
US4541378A
US4641622A
EP0171641A1
US4612615A
FR2569231A1
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Claims:
Ansprüche
1. Verfahren zur Fehlfunktionsüberprüfung einer Leerlauf¬ regelungsanordnung für eine Brennkraftmaschine, mit einem Stellmotor zum Einstellen des Winkels einer Drosselklappe, einem Drosselklappenwinkelmesser und einem Leerlaufkontakt, der im Leerlauffall geschlossen ist, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende Schritte: sobald eine Prüfbedingung zum Überprüfen der Schließfunktio des Leerlaufkontaktes erfüllt ist, wird ein Prüfbewegungs¬ ablauf ausgelöst, der eine Bewegungsprüfphase aufweist, in der der Stellmotor angesteuert wird, um den Drosselklappen¬ winkel zu ändern, dann, wenn während der Bewegungsprüfphase keine Änderung des Drosselklappenwinkels festgestellt wird, auf einen Stellmotorfehler geschlossen wird, aber dann, wenn eine Änderung festgestellt wird, auf eine Unterbrechung im Leer¬ laufkontaktkreis geschlossen wird, und der Fehler angezeigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , daß mindestens folgender Prü bedingungsschrit vorhanden ist: derjenige Drosselklappenwinkel wird gemessen, der beim Öff¬ nen des Leerlauf oπtaktes vorliegt, und dieser Winkel wird als Öffnungsfallwinkel verwendet, der Öffnungsfallwinkel wird ggf. mit Korrekturwinkeln kor¬ rigiert, die den Bewegungen desStellmotors entsprechen, die dieser in derjenigen Zeit ausführt, in der der Leerlauf¬ kontakt geöffnet ist, wodurch ein vermuteter Winkel erhal¬ ten wird, und der Drosselklappenwinkel wird dauernd mit dem vermuteten Winkel verglichen, wobei die Prüfbedingung gemäß diesem Prüfbedingungsschritt dann erfüllt ist, wenn der Drossel¬ klappenwinkel gleich groß ist wie der vermutete Winkel oder kleiner ist als letzterer.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dad urc h g eken n ¬ ze i ch n et , daß in der Prüfbedingung zum Auslösen des Prüfbewegungsablaufs zusätzlich der Bedingungsschritt ver¬ wendet wird, daß seit dem letzten Prüfbewegungsablauf der Drosselklappenwinkel mindestens einmal größer gewesen sein muß als ein Öffnungsprüfwinkel, der größer ist als der maxi¬ male Drosselklappenwinkel, wie er durch den Stellmotor ein¬ stellbar ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, d ad u rc h g eken nz e i ch net , daß der Prüfbewegungsablauf minde¬ stens eine Sti 1 Istandsprüfphase enthält, in der der Stellmo¬ tor nicht angesteuert, wird, und daß der Prüf ewegungsablauf nur dann ausgewertet wird, wenn während der Stillstandsprüf¬ phase keine Änderung des Drosselklappenwinkels festgestellt wurde.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 4, d ad u rch geken nz e i ch n et , daß der Prüfbewegungsablauf eine Rückstellprüfphase enthält, während der diejenige Drossel¬ klappenverstellung im wesentlichen rückgängig gemacht wird, die während der Bewegungsprüfphase hervorgerufen wurde.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei festgestellter Unterbrechung im LeerlaufSchaltkreis der Stellmotor betrieben wird, bis der Drosselklappenwinkel im wesentlichen einen Notlaufwinkel einnimmt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei festgestelltem Stellmotor¬ fehler ein Unterbrechungssignal zum Unterbrechen der Kraft¬ stoffzufuhr dann ausgegeben wird, wenn der Drosselklappen¬ winkel unter den durch den Stellmotor maximal einstellbaren Winkel fällt und die Drehzahl der zugehörigen Brennkraftma¬ schine über eine Notlaufd ehzahl steigt.
8. Verfahren zur Fehlfunktionsüberprüfung einer Leerlauf¬ regelungsanordnung für eine Brennkraftmaschine, mit einem Stellmotor zum Einstellen des Winkels einer Drosselklappe, einem DrosselklappenWinkelmesser und einem Leerlaufkontakt, der im Leerlauffall geschlossen ist, bei welchem Verfahren folgende Schritte ausgeführt werden: der Drosselklappenwinkel wird dauernd mit einem Prüfwinkel vergl ichen , dann, wenn der Drosselklappenwinkel größer ist als der Prüfwinkel, der Leerlauf ontakt aber dennoch nicht geöff¬ net ist, wird auf einen Kurzschluß im Leerlaufkontaktkreis geschlossen, und der Fehler wird angezeigt, d a d u r c h ge ke n n ze i c hn et , daß als Prüfwinkel ein Winkel verwendet wird, der möglichst wenig größer ist als der maximale Stellwinkel, wie er durch den Stellmotor einstellbar ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Leerlaufkontakt nicht im Leerlauffall geschlossen und ansonsten geöffnet ist, son¬ dern daß diese beiden Stellungen vertauscht sind.
10. Vorrichtung zur Fehlfunktionsüberprüfung einer Leerlauf¬ regelungsanordnung für eine Brennkraftmaschine, welche Anord¬ nung einen Stellmotor zum Einstellen des Winkels einer Dros¬ selklappe, einen Drosselklappenwinkelmesser und einen Leer¬ laufkontakt aufweist, der im Leerlauffall geschlossen ist, und die Vorrichtung eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen eines festgestellten Fehler aufweist, g e k e n n z e i c h n et d u r c h eine Einrichtung zum Feststellen, ob eine Schi ießfunktions Prüfbedingung erfüllt ist, und zum Ansteuern des Stellmotors bei erfüllter Prüfbedingung so, daß dieser eine Prüfbewe¬ gung durchführen sollte, und eine Auswerteeinrichtung zum Feststellen, ob der Drossel¬ klappenwinkel die gewollte Prüfbewegung anzeigt und zum Ausgeben eines Stel lmotorfehlersignales, falls dies nicht der Fall ist, dagegen eines UnterbrechungsFehlersignales , falls dies der Fall ist.
Description:
Fehlfunktions-Prüfverfahren und -Vorrichtung für Leerlauf¬ regelung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fe lfunktionsüberprüfung einer Leerlaufregel ungsanordnung für eine Brennkraftrnasch ine .

Stand der Technik

Die in Serie befindliche Leerlaufr.egelungsanordnung gemäß der beigefügten Fig. 1 weist eine Drosselklappe 10 auf, die mit Hilfe eines Verstellzuges 11 oder eines Ste 1 l otores 12 ver¬ stellbar ist. Der Stellwinkel ALPHA der Drosselklappe 10 wird aus der Spannung bestimmt, die an Potentiometeranschlüssen 13 von einem Potentiometer abgegriffen wird, das mit der Dreh¬ achse der Drosselklappe 10 verbunden ist.

Der Stellmotor 12 weist ein Stellgehäuse 14 auf, in dem eine Stellwelle 15 hin- und herschiebbar angeordnet ist. In der Stellwelle 15 selbst ist ebenfalls ein hin- und herschiebba- res Teil angeordnet, nämlich ein Leerlauf-Kontaktstift 16. Das freie Ende dieses Kontaktstiftes 16 drückt in der in Fig. 1 dargestellten Stellung auf eine Justierschraube 17, die durch einen mit der Achse der Drosselklappe 10 verbünde-

nen Stellflansch 18 geschraubt ist. Das Verstellen der Stell¬ welle 15 erfolgt über einen schematisch dargestellten elek¬ trischen Antrieb 19, der je nach Polung der ihm zugeführten Spannung die Stellwelle 15 entweder einfährt oder ausfährt. Es sei zur weiteren Erläuterung angenommen, daß, abweichend von der Darstellung gemäß Fig. 1, die Stellwelle 15 so weit eingefahren ist, daß der Leerlauf-Kontaktstift 16 nicht auf die Justierschraube 17 drückt. In dieser Stellung wird der Leerlauf-Kontaktstift 16 durch eine Feder 20 bis zu einem (nicht dargestellten) Anschlag aus der Stellwelle 15 heraus¬ geschoben. Er drückt dann nicht auf einen Leerlaufkontakt 21 , der demgemäß geöffnet ist. Wird nun der Antrieb 19 so mit Spannung versorgt, daß er die Stellwelle 15 so weit verschieb daß der Leerlauf-Kontaktstift 16 zur Anlage an die Justier¬ schraube 17 gelangt, erfolgt zunächst noch kein Verdrehen der Drosselklappe 10 bei weiterem Herausschieben der Stell¬ welle 15, sondern zunächst wird der Leerlauf-Kontaktstift 16 in die Stellwelle 15 so weit hereingeschoben, bis er den Lee laufkontakt 21 schließt und nicht mehr weiter einschließbar ist. Erst dann erfolgt bei weiterem Herausfahren der Stell¬ welle 15 ein Verdrehen der Drosselklappe 10. Die Darstellung gemäß Fig. 1 entspricht einer Stellung mit geschlossenem Lee laufkontakt 21.

Steht der Stellmotor 12 in einer bestimmten Stellung und ist der Leerlauf ontakt 21 geschlossen, wird dann aber Gas gege¬ ben, sorgt also der Verstellzug 11 für ein weiteres öffnen der Drosselklappe 10, hebt die Justierschraube 17 vom Leer¬ lauf-Konstaktstift 16 ab, wodurch letzterer durch die Feder bis zu seinem vorderen Anschlag aus der Stellwelle 15 heraus gedrückt wird und sich dadurch der Leerlaufkontakt 21 öffnet Erfolgt dieses Öffnen aufgrund eines Fehlers nicht, oder er¬ folgt es zwar, kann jedoch aufgrund eines Kurzschlusses in der Leerlaufkontakt-Ansteuerschaltung nicht festgestellt werden, bleibt die Leerlaufregelung aktiv, obwohl keine Leer laufbedingungen mehr vorliegen. Um diesen Fehler ermitteln z

können, wird der Drosselklappenwinkel ALPHA dahingehend über¬ wacht, ob er einen Winkelbereich erreicht, der Vollastbetrieb kennzeichnet. Ist dies der Fall, ist aber gleichzeitig noch der Leerlaufkontakt 21 geschlossen, ist dies das Zeichen für einen Fehler in der Leerlaufkontaktüberwachung . Sobald dieser Fehler festgestellt ist, wird die Stellwelle 15 ganz einge¬ fahren und dann für eine vorbestimmte Zeitspanne wieder aus¬ gefahren, damit sie eine Stellung erzielt, in der die Dros¬ selklappe bei Anlage der Justierschraube 17 am Leerlauf-Kon¬ taktstift 16 einen Winkel ALPHA_N0T einnimmt, der ausreichend groß ist, daß die mit Hilfe der Anordnung betriebene Brenn¬ kraftmaschine nicht stehen bleiben kann. Die Leerlauf egelung wird gleichzeitig unterbunden.

Dieses Verfahren ist in Bezug auf das Feststellen des genann¬ ten Kurzschlußfehlers relativ unzuverlässig, und es ist über¬ haupt nicht dazu in der Lage, den umgekehrten Fehler, nämlich das dauernde Offenbleiben des Leerlauf ontaktes festzustellen oder Fehler festzustellen, die mit der Funktion des Stellmo¬ tors zusammenhängen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässigeres Verfahren zur Fehlerfunktionsüberprüfung einer Leerlaufrege- lungsanordnung anzugeben. Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Durchführen eines sol¬ chen Verfahrens anzugeben.

Vorteile der Erfindung

Erfindungsgemäße Verfahren sind durch die Merkmale der neben¬ geordneten Ansprüche 1 und 8 gegeben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung entspricht den Merkmalen von Anspruch 10.

Vorteile der Erfindung

Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 1 erlaubt das Feststellen und Unterscheiden von Unterbrechungs- und Stell¬ motorfehlern. Es wird die Schließfunktion des Leerlauf ontak- tes überprüft, und dann, wenn der Kontakt nicht geschlossen ist, obwohl dies mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall sein müßte, wird der Stellmotor einer Prüfbewegung unterzogen. Während dieser Prüfbewegung wird der Drosselklappenwinkel überwacht. Stellt sich bei diesem keinerlei Änderung ein, ist dies ein Zeichen dafür, daß ein Stellmotordefekt vorliegt. Ändert sich dagegen der Drosselklappenwinkel mit der Ansteue- rung des Stellmotors, ist aber der Leerlaufkontakt dauernd offen, ist dies das Zeichen dafür, daß eine Unterbrechung des Leerlaufkontaktes vorliegt.

Wenn ein Fehler ermittelt worden ist, wird dies angezeigt; im einfachsten Fall durch eine Anzeigelampe. Zweckmäßigerweise wird der Fehler zusätzlich durch Abspeichern eines entspre¬ chenden Wertes in einem Diagnosespeicher angezeigt. Auch ist es von Vorteil, Notlaufmaßnahmen zu ergreifen.

Die Prüfbedingung , die die Schließfunktion des Leerlaufkon¬ taktes überprüft, kann sehr komplex ausgestaltet sein, um sicherzustellen, daß Prüfbewegungen nur ausgeführt werden, wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler bereits als seh hoch festgestellt worden ist. Eine geringe Zahl von Prüfbe¬ wegungen ist anzustreben, da jede Prüfbewegung ein vom Fah¬ rer nicht vorauszusehendes Verhalten der Brennkraftmaschine zur Folge hat.

Von besonderem Vorteil ist ein Prüfbedingungsschritt, gemäß dem die jeweilige Stellung der Stellwelle nach dem öffnen des Stellkontaktes abgeschätzt wird. Zur jeweiligen Stellung wird der zugehörige Drosselklappenwinkel ALPHA VERMUTET be-

stimmt, also derjenige Winkel, den die Drosselkappe dann ein nimmt, wenn die Justierschraube an der Stellwelle anliegt un sich die Stellwelle tatsächlich in der vermuteten Position befindet. Der tatsächliche Drosselklappenwinkel wird dauernd mit dem vermuteten Winkel verglichen und dann, wenn der tat¬ sächliche Winkel unter den vermuteten gefallen ist, der Leer laufkontakt aber immer noch nicht geschlossen ist, wird ein Fehler angenommen. Diese Bedingung ist für sich bereits rech zuverlässig, jedoch kann durch das überprüfen weiterer Bedin gungen die Zahl von Fehlermeldungen noch reduziert werden. Insbesondere ist es von Vorteil, eine Prüfbewegung nur dann zuzulassen, wenn in der Zwischenzeit nach der letzten Prüf¬ bewegung einmal Gas gegeben wurde.

Wie erläutert, beruht das Feststellen eines Stellmotorfehler darauf, daß dieser zwar angesteuert wird, aber dennoch keine Änderung des Drosselklappenwinkels festgestellt wird. Nun kann zufälligerweise der Fall eintreten, daß die Drosselklap pe gerade dann über den Verstellzug verstellt wird, wenn auc der Stellmotor angesteuert wird. Dann verdreht sich die Dros selklappe, obwohl sich unter Umständen die Stellwelle wegen eines Fehlers gar nicht bewegt. Um durch diesen Ablauf nicht eine zufällige Fehlermeldung zu erhalten, sieht eine vorteil hafte Weiterbildung vor, daß der Prüfbewegungsab1 auf minde¬ stens eine Sti 1 Istandsprüfphase enthält, in der der Stell¬ motor nicht angesteuert wird. Bewegt sich die Drosselklappe in einer Sti 1 Istandsprüfphase , ist dies ein Zeichen dafür, daß die während der Bewegungsprüfphase ermittelte Bewegung ganz oder teilweise über den Verstellzug ausgelöst wurde. Der Testbewegungsablauf erlaubt damit keine sichere Diagnose möglichkeit und ist zu wiederholen.

In der Bewegungsprüfphase wird die Drosselklappe verdreht, falls der Stellmotor ordnungsgemäß arbeitet. Es ist von Vor¬ teil, dafür Vorsorge zu tragen, daß das Verdrehen während de

Bewegungsprüfphase nicht zu unerwünschtem Lauf erhalten der Brennkraftmaschine führt, was dadurch erzielt wird, daß der Prüfbewegungsablauf auch eine Rückstel lprüfphase enthält, während derjenigen diejenige Drosseklappenverstellung im we¬ sentlichen rückgängig gemacht wird, die während der Bewe¬ gungsprüfphase hervorgerufen wurde.

Wird eine Unterbrechung des Leerlaufkontaktes festgestellt, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung vor, daß die Drossel¬ klappe auf einen Notlaufwinkel gestellt wird. Liegt dagegen ein Stellmotorfehler vor, wird so verfahren, daß zeitweilig die Kraftstoffzufuhr unterbrochen wird, und zwar immer dann, wenn der Drosselklappenwinkel unter den durch den Stellmotor maximal ein¬ stellbaren Winkel fällt und die Drehzahl " über eine Notlaufdrehzahl steigt

Das Verfahren gemäß dem nebengeordneten Anspruch 8 betrifft das Feststellen eines Kurzschlußfehlers des Leerlaufkontakte Es unterscheidet sich vom bekannten Verfahren dadurch, daß als Prüfwinkel nicht ein solcher im Vollastbereich verwendet wird, sondern daß der Prüfwinkel ein Winkel ist, der nur mög lichst wenig größer ist als der maximale Stellwinkel, wie er durch den Stellmotor einstellbar ist. Sobald dieser Prüf¬ winkel überschritten ist, aber dennoch kein Öffnungssignal vom Leerlaufkontakt kommt, ist dies das Zeichen für einen Kurzschlußfehler. Der Fehler kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auch festgestellt werden, wenn ein Fahrer die Dros selklappe nur wenig über die Leerlaufstel lung hinaus bewegt. Beim bekannten Verfahren mußte dagegen der Vollastbereich er reicht werden. Betrieb ein Fahrer die Brennkraftmaschine übe längere Zeit nicht in Vollast, blieb der Kurzschlußfehler un erkannt.

In der gesamten bisherigen Beschreibung wurde davon ausge¬ gangen, daß der Leerlaufkontakt im Leerlauffall geschlossen und ansonsten geöffnet ist. Alles bisherige und auch im wei-

teren Beschriebene gilt jedoch entsprechend auch für den um¬ gekehrten Kontaktfall.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß sie eine Einrichtung aufweist, die feststellt, ob eine Schi ießfunktions-Prüfbedingung erfüllt ist. Bei erfüllter Prüfbedingung steuert die Einrichtung den Stellmotor so an, daß dieser eine Prüfbewegung durchführen sollte. Die Einrich tung verfügt außerdem über eine Auswerteeinrichtung, zum Fes stellen, ob der Drosselklappenwinkel die gewollte Prüfbewegu anzeigt. Ist dies nicht der Fall, gibt die Auswerteeinrichtu ein Fehlersignal an die Anzeigeeinrichtung aus.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorzugsweise durch einen Mikrocomputer realisiert.

Zeichnung

Die Erfindung wird im folgenden anhand von durch Figuren 2 und 3 veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläuter Fig. 1 zum Stand der Technik wurde bereits beschrieben. Es zeigen :

Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine bekannte Lee laufregelungsanordnung;

Fig. 2 ein Flußdiagramm zum Beschreiben eines Fehlfunk- tions-PrüfVerfahrens zum Feststellen von Kurzschlu Unterbrechungs- und Stellmotorfehlern bei einer Leerl aufregelungsanordnung ; und

Fig. 3 ein Zeitdiagramm zum Erläutern eines modifizierten Verfahrens der eben genannten Art.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Bei dem anhand des Flußdiagramms von Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird nach einem Startschritt S1 in einem Schritt S2 der Drosselklappenwinkel ALPHA gemessen. In einem Schritt S3 wird der Winkel ALPHA mit einem Winkel ALPHA_ÜBER- MAX verglichen. Dieser Schritt S3 stellt einen Teilschritt in der Prüfung auf Kurzschluß des Leerlaufkontaktes dar. Wird nämlich der Vergleich gemäß Schritt S3 bejaht und wird bei der sich dann anschließenden Untersuchung in einem Schritt S4 festgestellt, daß der Leerlaufkontakt nicht offen ist, ist dies das Zeichen für einen Kurzschlußfehler. In einem Schritt S5 wird dieser Fehler angezeigt und in einem Schritt S6 wird der Stellmotor auf eine solche Stellung gefahren, daß sich der Drosselklappenwinkel ALPHA_N0T einstellt, wenn die anhand von Fig. 1 erläuterte Justierschraube 17 am Leerlauf-Kontakt¬ stift 16 anliegt. Danach endet das Verfahren gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel.

Wird im Schritt S4 festgestellt, daß der Leerlauf ontakt offen ist, so entspricht dies ordnungsgemäßer Funktion und der Überwachungsablauf beginnt mit Schritt S2 von neuem.

Bei dem in Schritt S3 verwendeten Vergleichswinkel ALPHA_ÜBER MAX handelt es sich um einen Winkel, der möglichst dicht über demjenigen Drosselklappenwinkel ALPHA_MAX liegt, den die Dros selklappe einnimmt, wenn sie mit Hilfe des maximalen Stell¬ hubs der Stellwelle 15 verdreht ist. Sobald der tatsächliche Drosselklappenwinkel ALPHA über diesem maximalen Winkel ALPH MAX liegt, muß der Leerlaufkontakt bei ordnungsgemäßer Funk¬ tion öffnen. Liegt der tatsächliche Winkel noch unter dem Vergleich.swinkel , kann die beschriebene Überprüfung auf eine Kurzschlußfehler noch nicht erfolgen, und das Verfahren geht zu einem Schritt S7 über, in dem genau wie in Schritt S4 überprüft wird, ob der Leerlaufkontakt offen ist. Ist dies

nicht der Fall, kehrt der Ablauf zum Schritt S2 zurück. Wird dann wieder Schritt S7 erreicht, hat sich jedoch in der Zwi¬ schenzeit der Leerlaufkontakt geöffnet, wird ein Schritt S8 erreicht, in dem der aktuelle Winkel ALPHA als Winkel ALPHA ÖFFNEN registriert hat, d. h. als derjenige Winkel, bei dem sich der Leerlauf ontakt geöffnet hat. Dieser Winkel stimmt nicht exakt mit dem tatsächlichen Winkel überein, zu dem das öffnen stattfand, da ja das Erfassen des Winkels erst erfolg wenn Schritt S8 erreicht wird. Schritt S8 wird bei ordnungs¬ gemäßem Betrieb, z. B. alle 5 ms erreicht. Innerhalb dieser kurzen Zeitspanne ändert sich der Drosselklappenwinkel nur wenig, selbst wenn die Drosselklappe über den Verstellzug 11 schnell verstellt wird. Die durch das Zeitraster des Program durchlaufs hervorgerufene Verzögerung in der Winkelmessung führt daher zu keinem großen Fehler.

Das Öffnen des Leerlauf ontaktes auch unterhalb dem oben ge¬ nannten Winkel ALPHA_MAX ist nichts Ungewöhnliches, da bei Leerlaufregelung die Stellwelle 15 nur wenig ausgefahren sei kann, z. B. bei warmer Brennkraftmaschine, und von dieser Stellung aus die Drosselklappe über den Verstellzug 11 ver¬ stellt wird. Das Öffnen kann jedoch auch dadurch erfolgt sei daß eine Unterbrechung im Leerlaufkontaktkrei s vorliegt, z. dadurch, daß ein Kontaktstecker 22 (Fig. 1) abgefallen ist. Um festzustellen, ob das öffnen aufgrund eines Fehlers er¬ folgte, schließen sich Prüfschritte S9 - S12 an.

In Schritt S9 wird ein Drosselklappenwinkel ALPHA_VERMUTET b rechnet, den die Drosselklappe einnehmen müßte, wenn sie an einer sich einer vermuteten Stellung befindlichen Stellwelle anliegt. Der Winkel ALPHA_VERMUTET setzt sich aus dem erläuterten Win kel ALPHA_ÖFFNEN und einem korrigierenden Winkel ALPHA CORR TUR zusammen. Der korrigierende Winkel umfaßt einen Winkel ALPHA_üB, der eine Wi nkel änderung durch überschwingen des Stellmotors charak erisiert.

Im Schritt S10 wird der aktuelle Drosselklappenwinkel ALPHA gemessen und im Schritt S11 mit dem in Schritt S9 berechneten vermuteten Winkel ALPHA_VERMUTET verglichen. Wird festge¬ stellt, daß der tatsächliche Winkel unter den vermuteten ge¬ fallen ist oder diesem gleich ist, wird in Schritt S12 über¬ prüft, ob der Leerlaufkontakt geschlossen ist, was der Fall sein müßte. Wird das für ordnungsgemäßen Betrieb erwartete Ergeb¬ nis tatsächlich festgestellt, kehrt das Verfahren zu Schritt S2 zurück. Dorthin wird auch von Schritt S11 aus zurückge¬ kehrt, wenn festgestellt wird, daß der tatsächliche Winkel noch größer ist als der vermutete. Wird nach dem Zurückkehren zu Schritt S2 wieder Schritt S8 durchlaufen, darf dort nicht wiederum der aktuelle Winkel als Öffnungswinkel ALPHA_ÖFFNEN gemessen werden. Um dies zu gewährleisten, wird dann, wenn Schritt S8 erstmals verlassen wird, eine Öffnungsflagge ge¬ setzt, die immer dann rückgesetzt wird, wenn in Schritt S7 festgestellt wird, daß der Leerlaufkontakt nicht offen ist. Schritt S8 wird immer nur ausgeführt, wenn die Flagge rückge¬ setzt ist. Andernfalls bleibt der beim ersten Durchlaufen ge¬ speicherte Winkel ALPHA ÖFFNEN erhalten.

Wird in Schritt S12 festgestellt, daß der Leerlaufkontakt noch geöffnet ist, obwohl der tatsächliche Drosselklappen¬ winkel bereits unter dem vermuteten liegt, wird in einem Schritt S13 ein Prüfbewegungs-Unterprogra m ausgeführt, in dem der Stellmotor so angesteuert wird, daß er sich bewegen

sollte. Gleichzeitig wird der Drosselklappenwinkel ALPHA ge¬ messen. Wird in einem Schritt S14 der Prüfbewegungsab 1 auf ausgewertet und dabei f stgestellt, daß der Drosselklappen¬ winkel der Prüfbewegung folgte, ist dies ein Zeichen dafür, daß der Stellmotor ordnungsgemäß arbeitet, daß aber der Leer laufkontakt eine Unterbrechung aufweist, da er ja nicht schloß, obwohl die Drosselklappe an der Stellwelle anlag. Die genannte Feststellung erfolgt in einem Schritt S15 und wird in einem Schritt S16 angezeigt. In einem Schritt S17 erfolgt eine Notlaufeinstel lung , die mit der oben unter Schritt S6 genannten identisch ist.

Wird in Schritt S14 dagegen festgestellt, daß der Drossel¬ klappenwinkel der Bewegung der Stellwelle nicht folgte, wird in einem Schritt S18 festgestellt, daß ein Stellmotorfehler vorliegt, was in einem Schritt S19 angezeigt wird. In einem Schritt S20 wird ein NotlaufUnterprogramm ausgeführt, das darin besteht, daß die Kraftstoffzufuhr immer dann unterbro¬ chen wird, wenn der tatsächliche Drosselklappenwinkel ALPHA unter den oben genannten Winkel ALPHA_ÜBERMAX fällt und gleichzeitig die Drehzahl über eine Notlaufdrehzah 1 N_N0T steigt.

Die Fehleranzeige gemäß den Schritten S5, S16 und S19 erfolg über eine Warnlampe und zusätzlich dadurch, daß der entspre¬ chende Fehler in einen Diagnosespeicher eingeschrieben wird. Leuchtet die Warnlampe auf, begibt sich der Fahrzeugbetrei¬ ber zur Diagnosestation und diese wertet den Inhalt des Diagnosespeichers aus. Damit der Diagnosespeicher möglichst zuverlässige Information erhält, ist es sinnvoll, das erläu¬ terte Verfahren nach den Schritten S6 oder S17 nicht abzu¬ brechen, wovon bei der bisherigen Erläuterung ausgegangen wurde, sondern das Prüfverfahren erneut ablaufen zu lassen, um festzustellen, ob der zunächst gemeldete Fehler nicht durch einen anderen Fehler vorgetäuscht wurde. So kann ins-

besondere noch eine Fehlerdiagnose in Bezug auf die Zuverläs¬ sigkeit des Drosselklappenpotentiometers durchgeführt werden. Stellt sich bei einer Überprüfung des Drosselklappenpotentio¬ meters heraus, daß dieses ungenau arbeitet, ist es von Vor¬ teil, einen zuvor festgestellten Stellmotorfehler zu löschen. Dadurch wird verhindert, daß ein Stellmotor unnötigerweise ausgetauscht wird. Erst wenn nach Reparatur des Drosselklap¬ penpotentiometers der Stellmotorfehler wieder festgestellt wird, ist sicher, daß es sich tatsächlich um einen solchen handelt.

Die Stellmotoransteuerung zum Erzielen des Notlaufwinkels ALPHA_N0T gemäß den Schritten S6 und S17 kann erfolgen, wie oben anhand des Standes der Technik erläutert. Vorteilhafter ist es jedoch, den Stellmotor nicht nur für eine vorgegebene Zeitspanne, ausgehend von seiner ganz eingefahrenen Stellung auszufahren, sondern ein solches Ausfahren nur in einem er¬ sten Schritt vorzunehmen. Wird danach festgestellt, daß der dauernd überwachte Drosselklappenwinkel unter den Winkel ALPHA_N0T fallen kann, wird diese Feststellung dazu ausge¬ nutzt, die Stellwelle so lange in kleinen vorgegebenen Schritten auszufahren, bis kein weiteres Fallen des tatsäch¬ lichen Drosselklappenwinkels unter den Notlaufwinkel mehr festgestellt wird.

Beim Verfahren gemäß Fig. 2 ist die einzige Bedingung zum Auslösen der Prüfbewegung die Feststellung, daß der tatsäch¬ liche Drosselklappenwinkel unter den vermuteten gefallen ist, der Leerlaufkontakt aber dennoch geöffnet ist. Allein mit dieser Bedingung würde relativ häufig die Prüfbewegung ausge löst werden, da der vermutete Winkel mit einer relativ brei¬ ten Fehlerspanne behaftet ist. Dies, weil sich mit dem der¬ zeit bekannten Aufbau nur ungenau abschätzen läßt, wie weit die Stellwelle 15 innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne tatsächlich aus- oder eingefahren wird. Wird eine Anordnung

verwendet, die eine sehr genaue Voraussage der Stellung der Stellwelle aufgrund der Ansteuerungszeiten des Stellmotors 1 erlaubt, kann die anhand von Fig. 2 erläuterte Bedingung zum Auslösen der Prüfbewegung voll ausreichend sein.

Ausgehend vom Zeitdiagramm gemäß Fig. 3 werden nun Variatio¬ nen des Grundverfahrens gemäß Fig. 2 erläutert. Zum Auslösen der Prüfbewegung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

(1) Der Drosselklappenwinkel ALPHA muß kleiner sein als ALPHA_VERMUTET , welcher Winkel nach der oben angegebenen Art berechnet ist;

(2) Es darf für eine vorgegebene Zeit T_K0NST keine Drossel¬ klappenbewegung stattgefunden haben;

(3) Seit der letzten Testbewegung muß der Drosselklappen¬ winkel ALPHA den oben genannten ALPHA_ÜBERMAX überschrit ten haben, d. h. es muß ein Gasgeben erkannt worden sein

(4) Der Sollwinkel ALPHA_SOLL für die Leer1aufregelung muß erheblich kleiner sein als der vermutete Winkel ALPHA_ VERMUTET; und

(5) Der Drosselklappenwinkel ALPHA muß größer sein als der oben genannte Notlaufwinkel ALPHA_N0T.

Die genannten Winkel sind in Fig. 3 entlang der Ordinate auf gezeichnet. Die Abszisse ist Zeitachse. Vor der genannten Zeitspanne T_K0NST liegt ein Zeitraum, in dem der Drossel¬ klappenwinkel ALPHA von Werten über dem Winkel ALPHA_ÜBER- MAX bis unter den vermuteten Winkel ALPHA_VERMUTET fällt. Während der Zeitspanne T_K0NST bleibt der Winkel konstant. Auch die übrigen oben genannten Bedingungen sind erfüllt, wi unmittelbar durch Vergleich des tatsächlichen Winkels mit de genannten Schwellwinkeln erkennbar ist. Es wird daher nach Ablauf der Zeitspanne T_K0NST ein Prüfbewegungsabl auf ein¬ geleitet.

Im Gegensatz zu dem ausgehend von Fig. 2 erläuterten Prüfbe¬ wegungsablauf ist der gemäß Flg. 3 in drei Phasen gegliedert, und zwar eine erste der Zeitdauer T_P1, eine zweite der Zeit¬ dauer T_P2 und eine dritte der Zeitdauer T_P3. In der ersten Phase wird der Stellmotor für die Zelt T_P1 angesteuert. Im dargestellten Fall ist der Stellmotor in Ordnung, so daß der Drosselklappenwinkel ALPHA der Bewegung der Stellwelle folgt. In der zweiten Phase erfolgt keine Ansteuerung des Stellmo- tors, so daß der Drosselklappenwinkel unverändert bleibt. In der dritten Phase wird der Stellmotor wieder eingefahren. Dabei entspricht die Zeitspanne T_P3 der Zeitspanne T_P1 der ersten Phase. Dabei ist vorausgesetzt, daß die einfahrende Geschwindigkeit mit der ausfahrenden gleich ist. Sind die Ge¬ schwindigkeiten unterschiedlich, ist die einfahrende Zeit so zu bemessen, daß die Drosselklappe wieder zur Ausgangsstel¬ lung vor Einleiten des Prüfbewegungsablaufs zurückkehrt. Die Rückkehr kann auch dadurch gewährleistet werden, daß der ak¬ tuelle Drosselklappenwinkel dauernd mit dem Ausgangswinkel zu Beginn der Testbewegung verglichen wird und das Ansteuern des Stellmotores erst eingestellt wird, wenn der tatsächliche Win kel wieder mit dem Ausgangswinkel übereinstimmt.

An den Testbewegungsablauf schließt sich eine Auswertezeit¬ spanne T_AUSWERT an, in der geprüft wird, ob sich der Dros¬ selklappenwinkel zumindest während Phase 1 veränderte. Wird dies festgestellt, wird überprüft, ob die Drosselklappe wäh¬ rend Phase 2 stehen blieb. Ist dies nicht der Fall, muß die Bewegung durch den Fahrer verursacht sein, und es ist auch unklar, ob nicht die Bewegung während Phase 1 durch den Fah¬ rer verursacht wurde. Die Prüfbewegung kann daher nicht zu¬ verlässig ausgewertet werden und es schließt sich ein weitere Prüfbewegungsablauf an, sobald die dafür erforderlichen Be¬ dingungen wieder alle erfüllt sind. Wurde- jedoch die Bewegung in Phase 1 und, falls überprüft, auch in Phase 3 festgestellt fand jedoch in Phase 2 keine Bewegung statt, ist dies ein

Zeichen für ordnungsgemäßes Arbeiten des Stellmotors, so daß als Fehlerursache nur eine Unterbrechung des Leerlaufkontak- tes übrig bleibt. Während einer Zeit T_M0T_EIN wird daher de Stellmotor zum Einfahren der Stellwelle betrieben. Die ge¬ nannte Zeit ist so bemessen, daß die Stellwelle eine Stellung erreicht, die dem oben genannten Notlaufwinkel ALPHA_N0T ent¬ spricht. Wird während der Auswertephase T_AUSWERT dagegen festgestellt, daß in keiner der Prüfbewegungsphasen eine Veränderung des Drosselklappenwinkels stattfand, wird die oben erläuterte Notfallmaßnahme für die Kraftstoffeinsprit¬ zung geschaltet.

Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde der erläu¬ terte Winkel ALPHA_ÜBERMAX zu drei verschiedenen Zwecken ver¬ wendet, nämlich zum Feststellen, ob ein Kurzschlußfehler vor¬ liegt, zum Feststellen, ob seit dem letzten Testbewegungsab¬ lauf gasgegeben wurde und zum Festlegen einer der Bedingungen für den Notlauf nach einem festgestellten Stellmotorfehler. Abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall können die Winkel für die genannten drei Zwecke jedoch auch nach unterschiedlichen Gesichtspunkten bemessen werden, so daß sie dann nicht mehr alle gleich sind .

Es wurde bereits einleitend darauf hingewiesen, daß der Winkel ALPHA_MAX etwa 20° beträgt. Der Überschwingungswinkel ALPHA_ÜB liegt typischerweise bei etwa 1°. Die Verstellbewe¬ gung während des Prüfbewegungsablaufs entspricht in einem Praxisversuch etwa 2°. Die Wiπkeldifferenz gemäß der oben genannten Bedingung (4) liegt beim Versuchsbeispiel ebenfalls bei etwa 2°. Die Zeit T_K0NST kann einige 100 ms betragen. Die Größe des Notlaufwinkels ALPHA_N0T hängt stark von der Art der zu regelnden Brennkraftmaschine ab. Die Größe dieses Winkels kann noch abhängig von der Motortemperatur variiert werden, so daß für jede Temperatur gewährleistet ist, daß di

Brennkraftmaschine nicht zu hoch dreht, aber auch nicht aus¬ geht.

Eine Vorrichtung zum überprüfen des Unterbrechungs- und des Stellmotorfehlers weist eine Einrichtung zum überwachen der Prüfbedingungen und zum Ausführen des Prüfbewegungsablaufes auf. Außerdem ist eine Auswerteeinrichtung zum beschriebenen Auswerten des Prüfbewegungsablaufes und zum Ausgeben eines Fehlersignales vorhanden.

Es wird darauf hingewiesen, daß die Überprüfung auf Unterbre¬ chung oder auf einen Stellmotorfehler unterbrochen wird, so¬ bald festgestellt wird, daß der Leerlaufkontakt inzwischen geschlossen ist. Die Stellung dieses Kontaktes wird also laufend überprüft. Das Verfahren kehrt auch dann zu seinem Ausgangspunkt zurück, wenn das Schließen des Kontaktes wäh¬ rend der Testbewegung oder während der Notlaufphase festge¬ stellt wird, vorausgesetzt, daß das Verfahren mit dem Ein¬ stellen der Notlaufphase nicht komplett endet, sondern wei¬ tergeführt wird, wie weiter oben als Variante erwähnt.




 
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