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Title:
METHOD AND DEVICE FOR CONNECTING A PLURALITY OF THREADS, ESPECIALLY THE ENDS OF THREADS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/053834
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to enable a mechanical connection of threads (50. 51), especially the ends of threads, the connection of the threads being resistant to high mechanical loads. To this end, an auxiliary connection element is guided several times around adjacent threads, said element remaining on the threads (50, 51). In a preferred device for creating one such connection, the auxiliary connection element is wound around the threads (50, 51), in the form of coils, by means of an air flow.

Inventors:
Dejakum, Roger (Langenmattstrasse 36 8617 Mönchaltorf, CH)
Geissmann, Beat (Heimat 03 Schwellbrunn, 946 91, CH)
Mettler, Hermann (Glorihöchi 7 Küssnacht am Rigi, CH-6403, CH)
Lischer, Franz (Giessen 9 Wädenswil, CH-8820, CH)
Metzler, Paul (Im Gwad 45 Au, CH-8804, CH)
Müller, Samuel (Roetihalde 12 Wädenswil, CH-8820, CH)
Hunziker, Martin (Bungertweg 1 Maienfeld, CH-7304, CH)
Application Number:
PCT/CH2002/000689
Publication Date:
July 03, 2003
Filing Date:
December 13, 2002
Export Citation:
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Assignee:
STÄUBLI AG PFÄFFIKON (Poststrasse 5 Pfäffikon, CH-8808, CH)
Dejakum, Roger (Langenmattstrasse 36 8617 Mönchaltorf, CH)
Geissmann, Beat (Heimat 03 Schwellbrunn, 946 91, CH)
Mettler, Hermann (Glorihöchi 7 Küssnacht am Rigi, CH-6403, CH)
Lischer, Franz (Giessen 9 Wädenswil, CH-8820, CH)
Metzler, Paul (Im Gwad 45 Au, CH-8804, CH)
Müller, Samuel (Roetihalde 12 Wädenswil, CH-8820, CH)
Hunziker, Martin (Bungertweg 1 Maienfeld, CH-7304, CH)
International Classes:
D06H5/00; B65H69/02; B65H69/06; D03J1/16; (IPC1-7): B65H69/06; D03J1/16
Attorney, Agent or Firm:
R.A. Egli & CO. (Horneggstrasse 4 Postfach Zürich, CH-8034, CH)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zur Verbindung von zumindest zwei Fäden, ins besondere von Fadenendbereichen, die überlappend ange ordnet und miteinander verbunden werden, dadurch gekenn zeichnet, dass ein VerbindungsHilfsmittel mehrmals um die aneinander anliegenden Fäden herumgeführt wird, wo bei das Hilfsmittel auf den Fäden verbleibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das VerbindungsHilfsmittel unter Zugspannung steht, während es um die Fäden herumgeführt wird.
3. Verfahren nach einem oder beiden der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während das Hilfs mittel um die Fäden herumgeführt wird, die Fäden im we sentlichen geradlinig ausgerichtet sind.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel in Form von Windungen um die Fäden gewickelt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass um die Fäden ein Garn, vor zugsweise ein Schmelzklebegarn oder ein Kombischmelz Klebegarn, herumgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines Stoff schlusses, insbesondere einer Klebeverbindung, auf die Fäden ein Zusatzstoff aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoff ein Adhäsionsmittel auf die Fäden aufge bracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden mit einem Hilfsmittel umwickelt werden, das den Zusatzstoff enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Verbindung das Hilfsmittel wäh rend und/oder nach der Umwicklung der Fäden erwärmt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel mittels einem Gas, vorzugsweise Luft, um die Fäden gewickelt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden in zumindest einer Kammer einer Luftwirbelein richtung angeordnet werden und das Hilfsmittel vorzugs weise danach in die zumindest eine Kammer der Luftwir beleinrichtung eingeführt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel beim Einführen eine Bewegungsrichtung mit einer Komponente aufweist, die tangential zur Längs erstreckung der Fäden verläuft.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel mittels einer von einer Fadeneinschussdüse erzeugten Luftströmung in die Kammer der Luftwirbeleinrichtung eingeführt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel von strömender Luft, insbesondere von einem Luftwirbel, erfasst und um die Fäden herumgeführt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel in zwei unter schiedliche Richtungen gewickelt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Teillänge des Hilfsmittels in eine erste Kam mer eingeführt und mit einem ersten Luftwirbel in einer ersten Wickelrichtung um die Fäden gewickelt wird, und dass eine zweite Teillänge des Hilfsmittels in eine zweite Kammer der Luftwirbeleinrichtung eingeführt und mit einem zweiten Luftwirbel in einer der ersten Wickel richtung entgegengesetzten zweiten Wickelrichtung um die Fäden gewickelt wird.
17. Verfahren zur Verbindung der Fäden einer ersten Kettfa denschicht mit den Fäden einer zweiten Kettfadenschicht, bei dem jeweils ein Faden der ersten Kettfadenschicht gegenüber einem Faden der zweiten Kettfadenschicht über lappend angeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Faden der ersten Kettfadenschicht mit je weils zumindest einem Faden der zweiten Kettfadenschicht nach einem der Verfahren der Ansprüche 1 bis 16 verbun den wird.
18. Vorrichtung zur Verbindung von Enden von zumindest zwei Fäden, die mit einer Halteeinrichtung zum Halten von sich überlappenden Fäden versehen ist, eine Verbindungs einrichtung aufweist, mit der die in der Halteeinrich tung angeordneten Fäden miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Verbindungseinrich tung eine schraubenförmige Wicklung des Verbindungs Hilfsmittels um die Fäden erzeugbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Verbindungseinrichtung das Hilfsmittel mehrmals um die Fäden herumführbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungseinrichtung ein Mittel zur Erzeugung eines um die Fadenendbereiche strömenden Luft wirbel aufweist, mit dem das Hilfsmittel um die in der Halteeinrichtung angeordneten Fäden herumführbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch eine Luftwirbeleinrichtung, in deren zumindest einen Kammer die Fadenendbereiche anordenbar sind, im Bereich von ei nem Ende der Kammer über ein Einleitmittel Druckluft einleitbar ist, die um die Fadenendbereiche und in Rich tung des anderen Endes der Kammer als Luftwirbel strömt, und ferner ein Mittel zum Einführen eines Hilfsmittels in die Kammer und in den Luftwirbel vorgesehen ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftwirbeleinrichtung zwei Kammern aufweist, und in jede der beiden Kammern Druckluft zur Erzeugung von Luftwirbeln einleitbar ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Einleitmitteln der beiden Kammern Luftwir bel erzeugbar sind, die in unterschiedlichem Drehsinn um die Fadenenden strömen.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Einführen eines Hilfsmittels eine Fadeneinschussdüse aufweist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 24, gekenn zeichnet durch eine Heizeinrichtung, mit der das auf den Fadenendbereichen angeordnete Hilfsmittel erwärmbar ist.
26. Einrichtung zur Verbindung von Fäden einer ersten Faden schicht mit Fäden einer zweiten Fadenschicht, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 25.
27. Maschinell erzeugte Verbindung von zumindest zwei Fäden, wobei die Verbindung sich in Fadenendbereichen der Fäden befindet, in denen sich die Fäden überdecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenendbereiche der Fäden ge meinsam mit einem längserstreckbaren, insbesondere einem im lastfreien Zustand biegeschlaffen, in der Verbindung jedoch unter Zugspannung stehenden, Hilfsmittel umgeben sind.
28. Verbindung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel in Form einer schraubenförmigen Wicklung mit mehreren Windungen um die Fadenendbereiche gewickelt ist.
29. Verbindung nach einem der Ansprüche 27 oder 28, gekenn zeichnet durch einen Stoffschluss zwischen dem Hilfsmit tel und den Fadenendbereichen.
30. Verbindung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel ein Garn ist.
31. Verbindung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn ein Schmelzklebegarn ist.
32. Verwendung eines Schmelzeklebegarns, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Schmelzklebegarn eine Verbindung von zumindest zwei Fäden an Fadenendbereichen erzeugt wird.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von mehreren Fäden, insbesondere von Fadenenden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbindung von En- den von zumindest zwei Fäden, die insbesondere mit Fadenend- bereichen überlappend angeordnet und danach miteinander ver- bunden werden.

Im Bereich der Textiltechnik stellt sich oftmals das Prob- lem, dass zwei Fäden mit ihren Enden miteinander verbunden werden müssen. Für den dadurch entstehenden verlängerten Fa- den strebt man Eigenschaften an, die, trotz der Verbindungs- stelle, einem einstückigen Faden gleicher Länge möglichst nahe kommen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Festig- keit und der Dicke des verlängerten Fadens. Das Problem der Herstellung von derartigen Fadenverbindungen wird oftmals zusätzlich noch dadurch erschwert, dass die Fäden einer gan- zen Fadenschicht mit Fäden einer weiteren Fadenschicht mit- einander verbunden werden müssen. Die Verbindungen der Fäden sollen mit einer Geschwindigkeit und unter Bedingungen aus- geführt werden, die einen industriellen Einsatz zulassen.

Die einzelnen Fäden einer Schicht liegen häufig sehr eng ne- beneinander, wodurch kaum Platz zur Handhabung der Fäden und zur Erstellung der einzelnen Verbindungen zur Verfügung steht. Diese Situation ist beispielsweise'bei der Verbindung eines Endes einer Kettfadenschicht, wie sie in Webmaschinen benutzt werden, mit dem Anfang einer neuen Kettfadenschicht gegeben. Um die einzelnen Fäden der beiden Fadenschichten miteinander zu verbinden, werden herkömmlicherweise jeweils zwei Fadenenden durch einen Knoten miteinander verknüpft.

Die zur maschinellen Knotenerzeugung vorgesehenen Knüpfma- schinen erfordern jedoch einen relativ aufwendigen und kom-

plizierten mechanischen Aufbau. Zudem sind die Knoten in der Regel weit dicker als die Summe der Durchmesser der beiden Fäden. Dies kann bei der weiteren Verarbeitung der Fäden problematisch sein, beispielsweise beim Durchziehen der ver- bundenen Fäden durch Webgeschirrelemente. Schliesslich gibt es auch Fäden, die bei starker mechanischer Beanspruchung, wie dies bei einer Knotenerzeugung der Fall ist, brüchig sind. Solche Fäden sind durch Knüpfmaschinen kaum miteinan- der zu verbinden.

Aus der EP 0 989 218 AI ist ein weiteres Verfahren zur Er- zeugung einer Verbindung bekannt geworden. Hier wird vorge- schlagen, die beiden Fadenenden zuerst nebeneinander über- lappend anzuordnen, einzuklemmen und dann schraubenförmig umeinander zu wickeln. Letzteres soll mittels einer Hülse oder zwei Walzen ausgeführt werden, die jeweils rotieren und sich zusätzlich längs der Fäden bewegen. Aufgrund von Rei- bung sollen dabei die beiden Fadenenden umeinander gewickelt werden. Anschliessend soll auf die so vorbereiteten Fadenen- den ein flüssiges Klebemittel aufgebracht werden, mit dem die Fadenenden in der beschriebenen Position fixiert werden.

Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass die Fadenen- den sehr stark mechanisch beansprucht werden. Dies kann ins- besondere bei Fäden, die aus mehreren Filamenten bestehen, problematisch sein. Das gleiche gilt für Fäden, die zu Brü- chen neigen. Zudem hängt die Stärke der Verbindung weit überwiegend von der Klebekraft des Klebemittels ab.

Schliesslich ist auch zu befürchten, dass die Verbindung ei- ner ganzen Fadenschicht mit Fäden einer anderen Fadenschicht sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und durch die Aufbringung des Klebemittels Maschinenteile verschmutzt werden.

Es ist schliesslich auch vorbekannt, zwei Fadenenden durch Spleissen unter Zuhilfenahme von Luftwirbel miteinander zu verbinden. Hierbei werden im Fadenendbereichen der Filament- verbund der Fäden gelockert und durch Verwirbelung Filamente der beiden Fadenenden miteinander verbunden. Dieses Verfah- ren hat jedoch den Nachteil, dass hiermit nur Fäden mitein- ander verbunden werden können, die als Multifilamente aufge- baut sind. Ein solches Verfahren geht beispielsweise aus der DE-OS 28 10 741 hervor.

Aus der DE 29 42 385 C2 ist schliesslich ein Verfahren be- kannt, bei dem zwei jeweils als Faserverbände aufgebaute Fä- den dadurch verbunden werden, dass aus einem der Fäden eine oder mehrere Fasern entnommen und diese um die beiden Fäden gewickelt werden. Auch dieses Verfahren ist somit nur bei Multi-Filamentfäden einsetzbar. Zudem weist es den Nachteil auf, dass in zeitaufwendiger Weise Fasern aus dem Verbund gelöst werden müssen. Ausserdem hat das Material der beiden Faserverbände wesentlichen Einfluss auf Festigkeit der Ver- bindung.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Mög- lichkeit zur maschinellen Verbindung von Fäden, insbesondere von Fadenenden, zu schaffen, die trotz einer hohen Zugbe- lastbarkeit die Fäden im Verbindungsbereich mechanisch mög- lichst wenig beansprucht. Zudem soll der Verbindungsbereich eine möglichst geringe Dicke aufweisen, so dass eine gute Weiterverarbeitbarkeit der verbundenen Fäden gewährleistet ist. Das erfindungsgemässe Verfahren sollte sich auch mög- lichst universell einsetzen lassen, d. h. sowohl für die Ver- bindung von als Mono-Filamente, als Multifilamente oder als Faserverbund aufgebauten Fäden geeignet sein. Schliesslich sollte die Verbindung der Fäden innerhalb einer Zeit erzeug-

bar sein, die einen wirtschaftlichen Einsatz des Verfahrens und einer Vorrichtung zur Erzeugung der Verbindung zulässt.

Die Aufgabe wird gemäss einem ersten Aspekt der Erfindung bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch ge- löst, dass ein Hilfsmittel mehrmals um die aneinander anlie- genden Fadenendbereiche herumgeführt wird, wobei das Hilfs- mittel auf den Fadenendbereichen verbleibt.

Entsprechend einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe auch durch eine Vorrichtung zur Verbindung von Enden von zumindest zwei Fäden gelöst, die mit einer Halteeinrich- tung zum Halten von sich mit ihren Endbereichen überlappen- den Fäden versehen ist, eine Verbindungseinrichtung auf- weist, mit der die in der Halteeinrichtung angeordneten Fa- denendbereiche miteinander verbunden werden, bei der durch die Verbindungseinrichtung ein Hilfsmittel mehrmals um Fa- denendbereiche herumführbar ist.

Es ist bevorzugt, das Hilfsmittel in einem Gas-bzw. Luft- strom den Fäden zuzuführen. Der gleiche bzw. ein oder mehre- re weitere Luftströme sollte dann genutzt werden, um das Hilfsmittel um die zu verbindenden Fäden herum zu wickeln.

Die Luftströmung sollte dem Hilfsmittel eine zumindest im wesentlichen vorbestimmte Bewegungsrichtung verleihen, durch die sich das Hilfsmittel um die Fäden bewegt. Vorzugsweise geschieht dies mittels einem oder mehreren um die Fadenenden verlaufenden bzw. gerichteten Luftwirbel.

Die Verwendung von Gas-bzw. Luftströmungen hat den Vorteil, dass weder für die Zuführung des Hilfsmittels noch für die Erzeugung der Wicklung bewegte Teile erforderlich sind. Eine Vorrichtung hierfür kann eine oder mehrere Luftwirbelkammern aufweisen, in denen vorzugsweise gleichzeitig auf den glei-

chen Fäden jeweils eine Verbindung erzeugbar ist. Eine sol- che Ausführungsform ist vor allem wegen der wenigen, insbe- sondere der wenigen nicht bewegten, Bauteile besonders kos- tengünstig und zudem zuverlässig gegen Funktionsversagen.

Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung kann ein Zuführmittel vorsehen, mit dem das Hilfsmittel bei seiner Zuführbewegung zumindest eine Bewe- gungskomponente erhält, die quer zur Ausrichtung der zu ver- bindenden Fäden verläuft. Eine günstige Ausgestaltung eines derartigen Zuführmittels kann eine Fadeneinschussdüse auf- weisen, mit der das Hilfsmittel lediglich unter Benutzung von Druckluft den Fäden zugeführt wird. Es kann ferner vor- teilhaft sein, wenn das Hilfsmittel zudem eine Bewegungskom- ponente erhält, die parallel zu jener Ausrichtung der zu verbindenden Fäden verläuft, die diese im Bereich ihrer Ver- bindungsstelle einnehmen. Diese Bewegungskomponente kann dem Hilfsmittel bereits bei seiner Zuführung oder erst bei einem eigentlichen Wickelvorgang verliehen werden, bei dem das Hilfsmittel dann um die Fäden geführt wird. Für den Wickel- vorgang wird vorzugsweise eine Luftströmung genutzt, die sich aufgrund der geometrischen Form einer Luftwirbelkammer und einer Einleitungsrichtung der Luftströmung in die Luft- wirbelkammer schraubenförmig um die Fäden bewegt.

In einer weiteren günstigen Ausgestaltung kann die Vorrich- tung zumindest zwei Kammern aufweisen, in denen vorzugsweise voneinander unabhängige Luftwirbel strömen. Die beiden Kam- mern können unmittelbar nebeneinander angeordnet und durch Trennmittel voneinander abgetrennt sein. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, wenn die Luftwirbel der Kammern gegen- läufig ausgerichtet sind. Dies kann durch entsprechend ori- entierte Einlasskanäle für Druckluft erreicht werden. Hier- bei kann sowohl der Drehsinn der Luftwirbel als auch deren

Längsbewegungskomponente, in einer Richtung parallel zu den Fäden, gegenläufig sein.

Der Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, das Ende des einen Fadens und den Beginn eines anderen Fadens sich gegen- seitig überlappend anzuordnen. Die beiden sich überlappenden Fadenendbereiche sind hierbei vorzugsweise leicht gespannt und im wesentlichen geradlinig und parallel zueinander aus- gerichtet. Um diesen überlappenden Bereich wird ein wickel- bares, längserstreckbares und vorzugsweise auch biegeschlaf- fes Hilfsmittel, wie beispielsweise ein Garn, mehrmals her- umgeführt. Damit auf die Eigenschaften der Verbindung Ein- fluss genommen werden kann sollte das Hilfsmittel kein ur- sprünglicher Bestandteil der zu verbindenden Fäden sein. Das Hilfsmittel kann sich deshalb auch hinsichtlich seines Werk- stoffes von den Fäden unterscheiden. Erfindungsgemäss kann das Hilfsmittel den Fäden zugeführt und anschliessend um diese herumgeführt werden.

Das Herumführen um den gemeinsamen Umfang der beiden Faden- endbereiche kann in unterschiedlicher Weise erfolgen. Insbe- sondere aufgrund des vergleichsweise einfach durchzuführen- den Verfahrens ist ein Herumführen des Hilfsmittels in Form von mehreren Windungen bevorzugt. Diese mehreren Windungen ergeben eine Wicklung, wobei die Wicklung Windungen mit gleichen und entgegengesetztem Drehsinn sowie auch mehrere aufeinander angeordnete Lagen von Windungen aufweisen kann.

Unter dem Ergebnis des erfindungsgemässen Herumführens des Hilfsmittels kann somit nicht nur ein aus einem Garn beste- hendes Gebilde mit einer bestimmten Anzahl an schraubenför- migen Windungen verstanden werden. Das Hilfsmittel lässt sich während des Herumführens besonders einfach handhaben, wenn es sich hierbei vorzugsweise in einem festen oder in

einem Übergangszustand zu einem flüssigen Aggregatzustand befindet.

Damit die fertige Verbindung zugbelastbar ist, kann das Garn während der Erzeugung der Verbindung selbst unter zumindest geringer Zugbeanspruchung stehen. Eine einfache Handhabung des Hilfsmittels während der Erzeugung der Verbindung und trotzdem eine hohe Belastbarkeit lässt sich vorteilhaft er- reichen, wenn die Zugbelastung des Hilfsmittels nach oder noch vor Beendigung des Umwicklungsvorganges gesteigert wird und diese Zugbelastung dauerhaft auf dem Hilfsmittel ver- bleibt. Unter anderem aus diesem Grund kann als Hilfsmittel ein Garn geeignet sein, das unter bestimmter Einwirkung, wie z. B. Wärme oder Kälte, schrumpft bzw. sich zusammenzieht.

Ein Beispiel für Garne mit derartigen Eigenschaften sind Garne mit zumindest einem Anteil an Polyamid.

Auch eine Elastizität eines Hilfsmittels kann zur Verbin- dungserzeugung genutzt werden. Hierbei kann vorgesehen sein, dass das unter relativ hoher Zugspannung stehende Hilfsmit- tel um die beiden Fäden, aber zunächst mit Abstand zu die- sen, angeordnet wird. Das Hilfsmittel kann hierzu auf Ab- standshaltern angeordnet sein. Entfernt man dann die Ab- standshalter, so gelangt das Hilfsmittel aufgrund der Zug- spannung und seiner Elastizität auf die Fäden und drückt diese zusammen. Da hierbei ein Teil der Zugspannung wieder verloren gehen kann, sollten Hilfsmittel, beispielsweise ein elastisches Garn mit entsprechend hoher elastischer Dehnung, auf den Abstandshalter angeordnet werden. Als ein solches Verbindungs-Hilfsmittel können beispielsweise die Garne mit den Bezeichnungen Lycra (Warenzeichen der Firma DuPont, Genf, Schweiz) oder Dorlastan (Warenzeichen der Firma Bayer AG, Leverkusen, Deutschland) verwendet werden.

Die Zugbelastung des Hilfsmittels kann zu einem Zusammendrü- cken der umwickelten Fadenenden führen. Dieser auf die Fa- denenden ausgeübte Druck ist einer der Wirkzusammenhänge, die für eine Zugbelastbarkeit der erfindungsgemässen Verbin- dung verantwortlich sind. Eine Erhöhung der Zugbelastung des Hilfsmittels kann deshalb mit einer Erhöhung der Zugbelast- barkeit der Verbindung einhergehen. Gleichzeitig werden mit höherer Zugbelastung des Hilfsmittels auch die Fadenenden stärker zusammengedrückt, was wiederum zu einer geringeren Dicke der fertigen Verbindung führen kann. Zudem drückt sich bei grösserer Zugbelastung des Hilfsmittels dieses in die Fadenendbereiche ein, wodurch zusätzlich auch ein Form- schluss zwischen dem Hilfsmittel und den beiden Fadenendbe- reichen entstehen kann. Auch ein Reibschluss zwischen den beiden zu verbindenden Fäden kann einen Beitrag zur Festig- keit der Verbindung leisten.

Um eine weitere Erhöhung der Belastbarkeit der Verbindung zu bewirken, kann in einer vorteilhaften Ausführungsform vorge- sehen sein, dass zusätzlich ein Adhäsionsmittel aufgebracht wird. Dieses Adhäsions-bzw. Klebemittel hat in erster Linie den Zweck, die Verbindung zwischen dem erwähnten Hilfsmittel und den Fadenendbereichen zu verstärken.

In einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Adhäsionsmittel in dem Hilfsmittel selbst bereits enthalten ist. Ein erstes und besonders bevorzugtes Beispiel hierfür sind sogenannten Kombischmelz-Klebegarne. Derartige Garne weisen zwei Komponenten auf. Während die eine Kompo- nente ein dünner Chemiefaserfaden ist, kann die andere Kom- ponente ein Schmelzkleber sein, der bei Erwärmung seine Kle- beeigenschaften entwickelt. Besonders bevorzugt sind Kombi- schmelz-Klebegarne auf Polyamidbasis. Bei diesen Garnen schmilzt bei Erhitzung nämlich nicht nur der Kleberanteil,

um sich danach mit den Fäden zu verbinden. Im wesentlichen gleichzeitig mit dem Schmelzvorgang zieht sich auch der Po- lyamidanteil zusammen und erzeugt hiermit im Garn eine Zug- sowie in den Fäden eine Druckkraft. Einerseits wird durch das Zusammenziehen eine kraftschlüssige und andererseits durch das Klebemittel eine Adhäsions-und/oder eine stoff- schlüssige Verbindung erzeugt. Somit kann der zumindest eine Erwärmungsvorgang in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft genutzt werden. Auch eine solche Klebeverbindung ist dauerhaft zug- belastbar und steigert somit die von der Umwicklung herrüh- rende Zugbelastbarkeit der Verbindung.

Ein anderes Beispiel für die Erzeugung einer Klebeverbindung kann vorsehen, dass das Hilfsmittel während der Zuführung zu den Fadenenden mit einem Klebemittel überzogen bzw. getränkt wird. Während bzw. nach der Umwicklung der Fadenenden mit dem Hilfsmittel kann dann das Klebemittel durch Trocknen bzw. Aushärten seine Adhäsionswirkung entfalten.

Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen.

Die Erfindung wird anhand den in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert ; es zei- gen : Fig. 1 zwei miteinander zu verbindende Faden- schichten ; Fig. 2 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Erzeugung von Fadenverbindungen ; Fig. 3 und 4 eine erfindungsgemässe Luftwirbeleinrichtung in zwei unterschiedlichen Endlagen ;

Fig. 4a die Luftwirbeleinrichtung aus Fig. 3 und 4 in einer Draufsicht ; Fig. 5 eine Frontansicht einer stark schematisiert dargestellten Luftwirbeleinrichtung ; Fig. 6 eine Fadeneinschussdüse in einer perspektivischen Darstellung ; Fig. 7 die Fadeneinschussdüse aus Fig. 6 entlang der Linie VI-VI ; Fig. 8 eine erfindungsgemässe Heizeinrichtung zusam- men mit einer Halte-/Schwenkeinrichtung, die in drei verschiedenen Stellungen gezeigt ist ; Fig. 9 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Verbindung ; Fig. 10 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Verbindung ; Fig. 11 das Wirkprinzip einer erfindungsgemässen Heizeinrichtung ; Fig. 12a einen Abschnitt eines Kombischmelz-Klebegarns in einer stark vergrösserten Draufsicht ; Fig. 12b einen Querschnitt eines Kombischmelz- Klebegarns ; Fig. 13 zwei Hälften eines erfindungsgemässen Schachtwirbelkörpers in einer perspektivi- schen Darstellung ;

Fig. 14 mehrere Momentaufnahmen während einer Verbin- dungserzeugung in einem Schachtwirbelkörper aus Fig. 13 ; Fig. 15 eine alternative Ausführungsform einer Luft- wirbelkammer zusammen mit einer Halteeinrich- tung für Fäden von Kettfadenschichten ; Fig. 16 eine weitere erfindungsgemässe Vorrichtung zur Erzeugung einer Verbindung ; Fig. 17 eine erfindungsgemässe mechanische Wickel- einrichtung zur Erzeugung einer Verbindung.

In Fig. 1 ist stark schematisiert ein Ende einer teilweise gezeigten Kettfadenschicht 1 dargestellt, wie sie in Webma- schinen eingesetzt wird. Die Kettfäden 2 sind in einem Rah- men 3 eingespannt. Um die auf Kettfäden 2 eingezogenen Web- geschirrelemente (nicht dargestellt) nicht erneut einziehen zu müssen, soll an die Enden der Fäden 2 des Kettfaden- schichtendes jeweils ein Fadenende 4 einer neuen Kettfaden- schicht 5 angefügt werden.

Die in den Fig. 2 bis 8 gezeigte erfindungsgemässe Vorrich- tung ist zur Erzeugung von derartigen Fadenverbindungen vor- gesehen. Sie weist gemäss der stark schematisierten Darstel- lung von Fig. 2 eine Luftwirbeleinrichtung 6 auf, in der ein von einer Garnspule 7 abzuziehendes und als Verbindungs- Hilfsmittel vorgesehenes Kombischmelz-Klebegarn 8 über eine Fadeneinschussdüse 9 eingeführt wird. In dem gezeigten Aus- führungsbeispiel wird als Kombischmelz-Klebegarn das von dem Unternehmen Ems-Chemie AG, Domat/Ems, Schweiz, unter der Be- zeichnung GRILON"C-85 (mit einer Garnstärke von 2000 dtex) angebotene Garn benutzt. Das Kombischmelz-Klebegarn 8 dient

zur Verbindung von jeweils einem Faden 2 der Fadenschicht 1 mit einem Faden 4 der neuen Fadenschicht 5 (in Fig. 2 nicht gezeigt). Die beiden Fäden werden hierzu in der Luftwirbel- einrichtung 6 angeordnet und dort mit dem Garn 8 umwickelt, was nachfolgend noch näher erläutert wird. Mittels einer zwischen der Fadeneinschussdüse 9 und der Garnspule 7 ange- ordneten Klemme 10 und einer Abzugseinrichtung 11 kann der Fadeneinschussdüse 9 ein Garnvorrat 14 zur Verfügung ge- stellt werden. Die Klemme 10 kann ferner dazu dienen, eine in die Luftwirbeleinrichtung 6 eingeschossene Garnlänge zu begrenzen. Mittels einer in Einschussrichtung nach der Düse 9 angeordneten Schneideinrichtung 15 wird das Garn 8 einer Verbindung von der Spule 7 getrennt.

Entsprechend den Fig. 3 und 4 ist die Luftwirbeleinrichtung 6 mit einer oberen und einer unteren Hälfte 16,17 versehen.

Jede dieser Hälften 16,17 hat eine im wesentlichen halbzy- lindrische Ausnehmung 18,19. Sowohl Radius als auch Länge der halbzylindrischen Ausnehmungen 18,19 stimmen überein.

In Bezug auf ihre Längserstreckung etwa in der Mitte ist in jeder halbzylindrischen Ausnehmung 18,19 eine Trennwand 20 angeordnet. In der Darstellung der Figuren ist von den bei- den Trennwänden nur die Trennwand 20 der unteren Hälfte 17 zu erkennen. Die Trennwände 20 sind orthogonal zur Längs- erstreckung der halbzylindrischen Ausnehmungen 18,19 ausge- richtet. An ihren offenen Enden verjüngen sich die Ausneh- mungen 18,19 konisch zu einer im wesentlichen kreisrunden Öffnung.

In einer alternativen Ausführungsform könnte die Luftwirbel- einrichtung auch einteilig ausgebildet sein. In diesem Fall sollte in Längsrichtung der rohrförmigen Luftwirbeleinrich- tung in die Rohrwand ein Schlitz eingebracht sein, der das Einlegen von Fäden von einer der Seiten her ermöglicht.

In der unteren Hälfte 17 befindet sich in der Wand der Hälf- te 17 auf jeder Seite der Trennwand 20 jeweils eine Durch- gangsbohrung 55,56 (Fig. 4,4a). Jede der Bohrungen 55,56 durchdringt die Wand der Hälfte 17. Beide Bohrung 55,56 münden näherungsweise tangential zur Begrenzungsfläche der im Querschnitt halbkreisförmigen Ausnehmung 19 in letztere hinein. Die Bohrungen 55,56 dienen zum nicht näher darge- stellten Drucklufteintrag, mit dem auf jeder Seite der Trennwände 20 ein Luftwirbel erzeugt wird. Beide Druckluft- wirbel bewegen sich aufgrund eines Druckgefälles etwa schraubenförmig von den Trennwänden in Richtung zur jeweils offenen Seite der beiden Kammern 23,24 hin. Da die beiden Bohrungen 55,56 in Bezug auf eine Längsrichtung der beiden Kammern 23,24 auf unterschiedlichen Seiten in ihre jeweili- ge Kammer münden, weisen die beiden Druckluftwirbel entge- gengesetzte Drehsinne auf.

In der unteren Hälfte 17 sind in deren Wand 20 unter einem Winkel von beispielsweise ca. 0°-15° gegenüber der ebenen Trennwand 20 zwei miteinander fluchtende Nuten 25,26 einge- bracht (Fig. 4). Hierdurch liegt die eine Nut 25 auf der ei- nen Seite der Trennwand 20 in der einen Kammer 23, während die andere Nut 26 auf der anderen Seite der Trennwand 20 in der anderen Kammer 24 zu liegen kommt.

An die Nut 26 ist die in den Fig. 6 und 7 näher gezeigte Fa- deneinschussdüse 9 angeschlossen. Als Fadeneinschussdüse können beispielsweise solche verwendet werden, wie sie von dem Unternehmen Te Strake Weaving Technology Division, PM Deurne, Niederlande, angeboten werden. Eine solche Fadenein- schussdüse 9 kann ein Gehäuse 30 aufweisen, in dessen vorde- ren Ende ein länglicher Hohlnadelkörper 32 angeordnet ist.

Im Gehäuse hinter dem Hohlnadelkörper 32 befindet sich ein Düsenkörper 31. Ein Konus 33 des Düsenkörpers 31 bildet zu-

sammen mit einem trichterförmigem Einlauf 34 des Hohlnadel- körpers einen Spalt 35 aus. Dessen Grösse ist durch axiale Verschiebung des Düsenkörpers 31 veränderbar. Hierdurch kann eine Beschleunigung der über eine Bohrung 36 des Gehäuses in den Spalt 35 einströmende und durch eine Düsenspitze 38 aus- strömende Luft variiert werden. Zu einem nachfolgend noch detaillierter erläuterten Zweck kann ein durch eine axial verlaufende Ausnehmung 37 des Düsenkörpers eingeführtes Garn (in den Figuren nicht dargestellt) durch die hierdurch ent- stehende Sogwirkung mitgenommen und in Pfeilrichtung 39 durch die Düsenspitze 38 und den Hohlnadelkörper 32 be- schleunigt werden. Derartige Fadeneinschussdüsen 9 sind in anderem Zusammenhang vorbekannt, beispielsweise als Schuss- eintragsdüsen für Webmaschinen.

Die beiden Hälften 16,17 der Luftwirbelkammer sollten zum Einführen der zu verbindenden Fäden voneinander trennbar sein. Bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist hierzu die obere Hälfte 16 über nicht gezeigte Bewe- gungsmittel in eine obere und eine untere Endlage überführ- bar. In der oberen Endlage weisen die beiden Hälften einen Abstand zueinander auf, durch den problemlos zwei Fadenenden zwischen die beiden Hälften eingeführt werden können. Dies ermöglicht, dass die beiden zu verbindenden Fäden achsparal- lel zur Wirbelkammer eingeführt und die Hälften 16 danach wieder in ihre Ausgangslage überführt werden können.

Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, können die beiden Kammerhälften jeder Kammer geringfügig gegeneinander ver- setzt sein. Hiermit kann vermieden werden, dass der zu er- zeugende Luftstrom bei seiner Zirkulation in der Luftwirbel- einrichtung auf eine Längskante der beiden Hälften trifft.

Die für die Einführung der beiden Fäden notwendigen Schlitze 27,28 können mit Vorteil vor der Erzeugung der Verbindung

verschlossen werden, damit in der Luftwirbeleinrichtung ein Luftwirbel möglichst ungestört strömen kann. In einer ers- ten, jedoch nicht gezeigten, Ausführungsform hierfür können die beiden Hälften in der unteren Endlage gegeneinander an- liegen und zum Ein-und Ausführen der Fäden eine der Hälften 16,17 weggeschwenkt oder senkrecht zur Längsachse bewegt werden. In einer anderen, in Fig. 5 dargestellten, Ausfüh- rungsform können in die Spalte 27,28 Schliesselemente 29 eingeschoben werden. Um nur an einer Seite die in den Kam- merwänden angeordneten Schliesselemente vorsehen zu müssen, kann es von Vorteil sein, wenn die Luftwirbelkammer nur an einer Seite geschlitzt ist.

Um in eine solche alternative einseitig geschlitzte Luftwir- belkammer 23a zwei nebeneinanderliegende Fäden einzuführen kann eine Halteeinrichtung 45a vorgesehen sein, wie sie in Fig. 15 gezeigt ist. Diese weist zwei senkrecht zur Faden- ebene verschiebbare Kettgarnhalter 48a, 49a auf. Die beiden auf einer Linie mit dem Schlitz 27a der Luftwirbelkammer 23a angeordneten Kettgarnhalter 48a, 49a können hierdurch die jeweiligen Fäden erfassen. Durch die Bewegung der Kettgarn- halter werden dann die Fäden durch den Schlitz 27a in die zwischen den beiden Kettgarnhalter angeordnete Luftwirbel- kammer eingeführt und dort gehalten. Zum Ausführen der Fäden müssen die Kettgarnhalter 48a, 49a wieder abgesenkt werden.

Die Fäden folgen aufgrund ihrer elastischen Spannung der Be- wegung der Kettgarnhalter. Um die Verbindung zu schonen, kann beim Herausfahren aus der Wirbelkammer die Wirbelluft abgeschaltet werden.

Um die Fadenenden zwischen die beiden Hälften der Fig. 3,4, 4a ein-und auszuführen, kann auch eine Halte- /Schwenkeinrichtung 45 vorgesehen sein, wie sie im Zusammen- hang mit einer erfindungsgemässen Heizeinrichtung 46, deren

Zweck nachfolgend noch näher erläutert wird, in Fig. 8 sche- matisch angedeutet ist. Die Halte-/Schwenkeinrichtung 45 weist zwei an einer gemeinsamen Schwenkachse 47 befestigte Schwenkhebel 48,49 auf, deren freie Enden 48a, 49a als Klemmhalterungen für die beiden Fadenenden 50,51 ausgebil- det sind. Zumindest zwischen den beiden Klemmhalterungen liegen die beiden Fäden mit ihren Endbereichen nebeneinander und aneinander an. Durch eine gemeinsame Schwenkbewegung der Schwenkhebel 48,49 können die beiden eingeklemmten Fäden zwischen die beiden Hälften 16,17 (Fig. 3,4) jeweils ein- und wieder heraus geführt werden.

Die Halte-/Schwenkeinrichtung 45 kann auch dazu benutzt wer- den, die weiterhin eingeklemmten Fadenenden in die in Fig. 8 gezeigte Infrarot-Heizeinrichtung 46 zu führen. Eine solche Heizeinrichtung kann eine ellipsenförmige Reflektionswand 52 aufweisen. In Richtung der Längserstreckung der Fäden 50,51 sollte die Reflexionswand 52 eine Länge haben, die zumindest der Länge der jeweils zu erzeugenden Wicklung 53 entspricht.

In einem Brennpunkt der Ellipse ist eine stabförmige IR- Heizquelle 54 angeordnet. In den anderen Brennpunkt können die eingeklemmten Fadenenden 50,51 eingeschwenkt und dort für einen Heizvorgang für eine bestimmte Verweilzeit ange- ordnet werden. In Fig. 8 ist dies mit Strichlinien darge- stellt. Zum Einführen der Fadenenden 50,51 kann die Refle- xionswand 52 mit Durchbrüchen versehen sein, deren Form dem Transportweg der Fadenenden angepasst ist.

Um zwei Fadenenden 50,51 miteinander zu verbinden, sollte zunächst jeder Faden in die beiden Klemmhalterungen einge- führt und dort fixiert werden. Dem Fachmann sind solche, das Hineinlegen von unter Spannung stehenden Fäden betreffende, Handhabungseinrichtungen aus vielen Bereichen der Textil- technik vorbekannt, beispielsweise von Knüpfmaschinen. Da-

nach schwenkt die Halte-/Schwenkeinrichtung 45 die beiden Fäden zwischen die beiden Hälften 16,17, woraufhin die obe- re Hälfte in ihre Arbeitsendlage abgesenkt wird. Die Fäden sind hierbei zwischen den Hälften 16,17 und in etwa entlang deren gemeinsamer Zylinderachse angeordnet.

Danach kann sowohl durch in jede Kammer 23,24 im Bereich der Trennwand 20 mündende Durchgangsbohrungen 55,56 (Fig.

4,4a) als auch durch die Fadeneinschussdüse 9 Druckluft eingeleitet werden. Hierdurch wird in beiden Kammern 23,24 jeweils ein sich in etwa schraubenförmig zum offenen Ende der jeweiligen Kammer strömender Luftwirbel erzeugt. Zudem wird ein Kombischmelz-Klebegarn 8 (Fig. 2) durch die Faden- einschussdüse 9 angesaugt, in der Düse beschleunigt und in die beiden Nuten 25,26 (Fig. 3,4) eingeschossen. Ein ers- ter Teil des in die beiden Nuten eingeschossenen Garns be- findet sich somit mit seinem in Einschussrichtung vorderen Ende in der einen Kammer 23, während der restliche Teil des Garns 8 in der anderen Kammer 24 angeordnet ist. Das vordere Ende des Garnes wird dann von dem Luftwirbel in der Kammer 23 erfasst, wodurch dieses Ende in dem Wirbel um die beiden Fadenenden rotiert. Ausgehend von der Trennwand 20 wickelt sich hierdurch das Garn in Richtung zum offenen Ende der Kammer 23 schraubenförmig um die beiden Fäden 50,51. Auf- grund der Zentrifugalkraft und der Beschleunigung des Garns 8 in Richtung auf das Kammerende steht hierbei der rotieren- de Teil des Garns unter einer Zugspannung. Dies kann dazu führen, dass das Garn bei seiner Wickelbewegung die beiden Fadenenden gegeneinander drückt.

Das Ende des zum Umwickeln benutzten Schmelzklebegarns 8 kann an den zu verbindenden Fadenenden prinzipiell durch un- terschiedliche Weisen fixiert werden. Wird für den Luftwir- bel heisse Luft eingesetzt, so kann das Garnende des Kombi-

schmelz-Klebegarns 8 gegen Ende des Wickelvorgangs bereits ausreichend auf-bzw. angeschmolzen sein, um eine für die Fixierung ausreichende Klebewirkung zu entwickeln. Ebenso kann vorgesehen sein, am Kammerende eine kleine Düse anzu- ordnen, mit der nur auf das Garnende heisse Luft gerichtet wird. Schliesslich könnte in einem von weiteren möglichen Ausführungsformen auch längs der beiden Fäden 50,51 heisse Luft geleitet werden. Diese kann nicht nur das Garnende, sondern das gesamte Garn sehr schnell auf die für die Erzeu- gung der Klebewirkung erforderliche Temperatur bringen.

Bereits während der Wickelbewegung des Garnes 8 in der einen Kammer kann das andere Ende des Garnes freigegeben werden.

Hierdurch wird die andere Hälfte des Garnes von dem Luftwir- bel der anderen Kammer 24 erfasst. Dieser Luftwirbel rotiert in einem gegenüber dem Luftwirbel der ersten Kammer 23 umge- kehrten Drehsinn und mit einer diesem Luftwirbel entgegenge- setzten, parallel zu den Fäden verlaufenden, Längsbewegungs- komponente schraubenförmig um die beiden Fäden. Hierdurch wird in der zweiten Kammer 24 das andere Ende des Garns im Drehsinn des Luftwirbels dieser Kammer um die Fadenenden ge- wickelt. Diese Teilwicklung beginnt ebenfalls im Bereich der Trennwand 20 und bewegt sich schraubenförmig in Richtung des offenen Endes dieser zweiten Kammer 24. Aufgrund der entge- gengesetzten Drehsinne und Längsbewegungsrichtungen der Teilwicklungen entsteht eine Gesamtwicklung 53, bei der alle Windungen die gleiche Steigungsrichtung aufweisen, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist. Wie Fig. 9 zeigt, können durch die Erzeugung einer Wicklung in der Doppelkammer von Fig. 3 an beiden Wickelenden die Garnwindungen eine kleinere Steigung aufweisen als im Bereich der Mitte der Wicklung 53. Bei ei- ner hierzu alternativen Wicklungs-Erzeugung in einer Ein- fachkammer können hingegen nur die zuletzt erzeugten Windun- gen eine geringere Steigung haben (Fig. 10).

Es kann vermutet werden, dass die unterschiedlichen Steigun- gen dadurch entstehen, dass im Verlaufe der Entstehung jeder Teilwicklung unterschiedliche Garnlängen und möglicherweise unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten der Luftwirbel vorhanden sind. Diese können in Bezug auf Grösse und Rich- tung zu unterschiedlichen auf das Garn wirkenden Kräften führen. Dies wiederum kann zu unterschiedlichen Steigungen der einzelnen Windungen und zu unterschiedlich grossen Zug- spannungen im Garn führen. Hiervon kann auch abgeleitet wer- den, dass die geometrische Form der Luftwirbelkammer, die Einfluss auf die Strömungsgeschwindigkeit des Luftwirbels hat, ebenfalls die Form der Wicklung mitbeeinflusst.

Nachfolgend können die nun bereits verbundenen Fäden mittels der Halte-/Schwenkeinrichtung 45 aus dem bzw. den Luftwir- beln seitlich herausgeführt werden, ohne dass hierzu zwin- gend der Luftwirbel ausgeschaltet werden müsste. Gegebenen- falls wird vor der Entnahme der mit dem Garn umwickelten Fä- den 50,51 zuerst die obere Hälfte 16 in ihre obere Endlage überführt.

Soweit nachfolgend noch eine Erhitzung des Schmelzklebegar- nes 8 erforderlich ist, können die Fäden mit einer Schwenk- bewegung der Halte-/Schwenkeinrichtung 45 in die in Fig. 8 und 11 gezeigte gesonderte Infrarot-Heizeinrichtung 46 ein- geführt werden. Die Fäden werden darin in einem ersten El- lipsen-Brennpunkt 71 angeordnet und die im anderen Ellipsen- Brennpunkt 69 angeordnete IR-Heizquelle 54 angeschaltet. Di- rekte IR-Strahlung 70 und durch die Reflexionswand 52 auf den Ellipsen-Brennpunkt 71 reflektierte IR-Strahlung 72 be- wirken über die gesamte Länge der Wicklung im Bereich der Fadenenden 50,51 eine Wärmekonzentration, die das Kombi- Schmelzklebegarn 8 in einem für die Erzeugung einer Klebe- verbindung ausreichendem Mass zum Schmelzen bringt. Der

Schmelzkleber des Kombischmelz-Klebegarns kann selbstver- ständlich auch auf andere Weise aufgeschmolzen werden. Prin- zipiell ist jede Form von Kontakt-und Konvektionswärme ge- eignet, beispielsweise auch in Längsrichtung der Fäden 50, 51 über die Wicklung geführte Heissluft.

Ein oder mehrere der üblicherweise aus Polyamid bestehenden Trägerfäden 74 des in den Fig. 12a und 12b gezeigten Kombi- schmelz-Klebegarns 8 ziehen sich durch die Einwirkung der Hitze zusammen, was zu einem Kraftschluss zwischen den Fäden und dem Garn führt. Ohne die Form der Wicklung zu verlieren, dringt das geschmolzene Klebemittel von einem oder mehreren Schmelzkleberfäden 73 des Garns 8 zumindest oberflächlich in die Fäden 50,51 ein. Das Kombischmelz-Klebegarn 8 verbindet sich hierbei mit den beiden Fadenenden 50,51. Dies kann auch als Stoffschluss zwischen dem Garn 8 und den Fäden 50, 51 bezeichnet werden. Auch dies bewirkt eine Fixierung des Garns an den Fäden 50,51, wobei durch das Erstarren des Garns 8 zusätzlich auch eine Erhöhung der Zugbelastbarkeit der Verbindung einhergeht. Die Fadenenden können bereits dann aus der Heizeinrichtung 46 herausgeführt werden, wenn das Garn auf seine Schmelztemperatur gebracht wurde. Der Er- starrungsvorgang kann ausserhalb der Heizeinrichtung statt- finden bzw. abgeschlossen werden.

Hiermit ist zwischen den beiden Fadenendbereichen eine Ver- bindung hergestellt. Nachfolgend können in gleicher Weise die weiteren Fäden einer Fadenschicht (beispielsweise einer Kettfadenschicht) mit den Fäden einer anderen (Kett-) Faden- schicht verbunden werden. Soll dieser Prozess sehr schnell und im Zusammenhang mit einer Fadenschar erfolgen, kann auch eine Kühlung jeder Verbindung nach dem Heizprozess vorgese- hen sein. Damit kann ein Aneinanderkleben der Verbindungen vermieden werden.

In weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann zur Erzeugung einer Wicklung um die Fadenenden eine andere Wirbeltechnik vorgesehen sein. So sind in Fig. 13 zwei Hälften 76,77 ei- nes Schachtwirbelkörpers gezeigt, die mittels Zapfen 78 und Löchern 79 zusammengesetzt werden können. Zwischen den bei- den Hälften 76,77 ist eine zentrale Ausnehmung 80 vorgese- hen. Durch diese sind die beiden in Fig. 13 nicht darge- stellten Fäden 50,51 hindurchzuführen. Um die Ausnehmung 80 herum ist in jeder Hälfte ein Teil eines sich entlang der Ausnehmung 80 schraubenförmig windenden Schachts 81 in den Schachtwirbelkörper eingebracht. Der Schacht 81 hat somit eine einer Wendeltreppe ähnliche Form. Im Unterschied zu dieser nimmt jedoch ein Radius des Schachtes von dem einen Ende der Ausnehmung zum anderen Ende hin ab. Unter Radius ist in diesem Zusammenhang die Erstreckungsrichtung des Schachtes in einer Richtung quer zur Längsachse 82 der Aus- nehmung zu verstehen.

An dem Ende, an dem der Schacht 81 seinen grössten Radius aufweist, ist in den Schacht 81 ein Kombischmelz-Klebegarn einlegbar und Druckluft einleitbar. Letztere kann in Fig. 13 aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich angedeutete Zu- führungen 88 in den Schacht 81 eingeleitet werden. Die in dem Schacht fliessende Druckluft nimmt das Kombischmelz- Klebegarn mit, wodurch sich das Garn im Schacht 81 in Rich- tung zum anderen Schachtende bewegt und sich hierbei um die beiden Fadenendbereiche 50,51 wickelt. In Fig. 14 ist dies stark schematisiert dargestellt, wobei die durch das Garnen- de angedeuteten vier gezeigten momentanen Positionen 83,84, 85,86 des Garnes vier unterschiedlichen Momentaufnahmen des gleichen Garnes während des Wickelvorganges entsprechen. Ei- ne fünfte Momentaufnahme zeigt das Garnende in seiner Posi- tion 87 bei fertiggestellter Umwicklung.

In einer weiteren möglichen, auf einer Wirbeltechnik basie- renden Ausführungsform, können in einem Wirbelkörper 90 in sternförmig zueinander angeordneten Röhrchen Auslassöffnun- gen 91 vorgesehen sein. In Fig. 16 ist eine solche Einrich- tung gezeigt. Die beiden miteinander zu verbindenden Fäden 50,51 sind im Zentrum des Sternes durch die Einrichtung hindurchgeführt. Die eingespeiste Druckluft strömt dann so durch sämtliche Auslassöffnungen 91, dass die ausströmende Luft eine tangentiale Komponente aufweist.

Die hierdurch entstehenden Luftwirbel bewegen sich wiederum schraubenförmig um die Fadenenden 50,51. Ein sich von den Fadenenden ausgehend zunächst quer zu diesen erstreckendes Stück eines Garns 8 wird dann von den Luftwirbeln mitgeris- sen und wickelt sich hierbei aufgrund der Luftströmungen um die Fadenenden herum.

In einer weiteren alternativen Ausführungsform kann zur Er- zeugung einer Wicklung die in Fig. 17 gezeigte mechanische Wickel-Einrichtung 93 vorgesehen sein. Diese kann beispiels- weise einen entlang einer Radiuslinie geschlitzten scheiben- förmigen Rotationskörper 94 aufweisen. Der Rotationskörper 94 kann beispielsweise mit einer nicht näher dargestellten Rotations-Hohlwelle in einem Lagerteil drehbar angeordnet sein. An dem Rotationskörper 94 ist eine sich frei drehbare Garn-Spule 95 vorgesehen, auf der ein Garn, beispielsweise ein Kombi-Schmelzklebegarn 8, aufgespult ist. Die zu verbin- denden Fadenenden 50, 51 sind sowohl durch den Schlitz 96 als auch durch die Hohlwelle hindurchgeführt. Der Rotations- körper sollte zur Erzeugung der schraubenförmigen Wicklung des Garns 8 zudem in Richtung der Längserstreckung der Fäden längsverfahrbar sein.

Um die beiden Fadenenden miteinander zu verbinden, wird das Garnende an den Fadenenden angeordnet. Anschliessend wird der Rotationskörper 94 durch nicht näher dargestellte An- triebsmittel in Drehbewegung in eine translatorische Bewe- gung versetzt. Hierdurch wird von dem um die Fadenenden ro- tierenden Spulenkörper 95 das Garn 8 abgewickelt und mit ei- ner Vielzahl von Windungen schraubenförmig um die Fadenenden gewickelt. Durch eine ebenfalls nicht gezeigte Spulenbremse kann die Zugspannung im Garn eingestellt werden. Nachdem ei- ne vorbestimmte Länge der Fadenenden umwickelt ist, kann das sich auf den Fadenenden befindende Garn vom Spulenkörper durchtrennt werden.