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Title:
METHOD AND DEVICE FOR THE CONTINUOUSLY-CONTROLLED DISCHARGE OF SOLIDS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/105288
Kind Code:
A1
Abstract:
It is known that poorly-flowing solid materials can lead to an inhomogeneous mass flow of the solid across the discharge cross-section of a silo. If the solid in the silo is also heated or cooled the uneven mass flow can lead, for example, to local variations in temperature and/or hence to varying product properties. According to the invention, the above problem may be resolved, whereby a method and a discharge device for a solids silo and a solids silo are disclosed, permitting a controllable solids discharge evenly across the cross-section of the silo. The cross-section of the silo discharge is divided into several, preferably equivalent, partial cross-sections to which a continuously controllable discharge device is connected. The solid flow discharged from the controllable discharge devices can be collected on a continuous conveyor arranged therebelow and removed. The even solid mass discharge from the continuous discharge devices is controlled, depending on measured signals from several equivalent sensors, recording the local mass flow in the corresponding partial sections of the silo, by means of the conveyor power of the discharge device, relating to each sensor. Where electrically-conducting solids are used which are to be heated in the silo using electrodes by means of resistance heating, the control of the discharge devices is achieved with the measured current at the electrodes.

Inventors:
ADELMANN, Dieter (Steinbacherweg 9, Külsheim, 97900, DE)
GERL, Stefan (Schreinersbild 20, Werbach, 97956, DE)
Application Number:
EP2005/051481
Publication Date:
November 10, 2005
Filing Date:
April 01, 2005
Export Citation:
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Assignee:
MASCHINENFABRIK GUSTAV EIRICH GMBH & CO. KG (Walldürner Str. 50, Hardheim, 74736, DE)
ADELMANN, Dieter (Steinbacherweg 9, Külsheim, 97900, DE)
GERL, Stefan (Schreinersbild 20, Werbach, 97956, DE)
International Classes:
B01J8/00; B65G65/46; B65G65/48; B65G69/10; H05B3/00; H05B3/60; (IPC1-7): B01J8/00; H05B3/60
Foreign References:
US2865848A
US5694413A
FR2506918A1
DE3214472A1
US2865848A
US5694413A
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
WEBER, Dieter et al. (Patentanwälte Weber, Seiffert Liek, Postfach 61 45 Wiesbaden, 65051, DE)
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Claims:
P A T E N T A N S P R U C H E
1. Verfahren zum Austragen eines Feststoffs aus einem Silo mit einem polygonalen oder runden Austragsquerschnitt, wobei das Silo kontinuierlich von dem Feststoff durchströmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Austragsquerschnitt in mehrere Teilquerschnitte unterteilt wird und die Austragsgeschwindigkeit eines jeden Teilquerschnitts individuell eingestellt und geregelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsgeschwindigkeit eines jeden Teilquerschnitts in Abhängigkeit von einem Messsignal geregelt wird, wel¬ ches aus einer Messgröße des Feststoffes abgeleitet wird, die für einen dem jeweiligen Teilquerschnitt zugeordneten Teilabschnitt des Silos erfasst wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsge¬ schwindigkeit eines jeden Teilquerschnitts in Abhängigkeit von einem Messsignal geregelt wird, welches den Feststoffmassenstrom innerhalb des Teilquerschnitts des Silos reprä¬ sentiert.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus¬ tragsgeschwindigkeit eines jeden Teilquerschnitts in Abhängigkeit von einem Messsignal, welches ein Maß für die Temperatur des Feststoffes innerhalb des Teilabschnitts des Si¬ los liefert, geregelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die. Mess¬ größe innerhalb des Speichervolumens im Silo erfasst wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mess¬ größe in oder nach dem jeweiligen Austragsorgan erfasst wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststoff während der Durchströmung des Silos geheizt oder gekühlt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Mess- große für den Feststoffmassenstrom und/oder die Temperatur an einem Sensor mit ei¬ nem innenliegenden elektrischen Heizleiter mit integriertem Temperaturfühler der zur Auf¬ rechterhaltung einer vorgegebenen Sensortemperatur erforderliche Leistungseintrag ver¬ wendet wird. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Mess¬ größe für den Feststoffmassenstrom und/oder die Temperatur eines elektrisch leitfähigen Schüttguts in einem Teilabschnitt des Silos die Stromstärke zwischen in das Schüttgut ragenden Elektroden verwendet wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Mess¬ größe für den Feststoffmassenstrom und/oder die Temperatur der lokale Leistungseintrag in den Feststoff beim Heizen oder Kühlen in einem Teilabschnitt des Silos verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- tragsgeschwindigkeit aller Teilquerschnitte in Abhängigkeit von einer Messgröße, welche dem Füllgrad des Silos entspricht, geregelt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- tragsgeschwindigkeit aller Teilquerschnitte in Abhängigkeit von dem dem Silo zugeführten Feststoffmassenstrom geregelt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lei- stungseintrag an der Heiz- oder Kühlvorrichtung eines Teilabschnitts des Silos in Abhän¬ gigkeit von der Temperatur des Feststoffes am jeweiligen Teilquerschnitt des Austrags- querschnitts geregelt wird.
14. Austragseinrichtung für ein mit Feststoff durchströmtes Silo mit einer polygonalen oder runden Austragsöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragseinrichtung mehrere getrennte Austragsteilquerschnitte aufweist, die mit individuellen Austragsorganen verse¬ hen sind, wobei die Austragsorgane unabhängig voneinander regelbar sind.
15. Austragseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zum Erfassen einer die physikalischen oder chemischen Eigenschaften des Feststoffes repräsentierenden und sich beim Durchströmen des Silos ändernden Messgröße vorge¬ sehen sind, die als Regelparameter verwendbar ist.
16. Austragseinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie Ein- richtungen zur Messung des Feststoffmassenstroms für jeden Teilquerschnitt aufweist.
17. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zum Messen der Temperatur für jeden Teilquerschnitt vorgesehen sind. 18. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilquerschnitte einen vorzugsweise untereinander gleichförmigen Querschnitt auf¬ weisen.
19. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Austragsorgane aufweist, die gemeinsam regelbar sind.
20. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsorgane Schnecken, Schwingförderer oder Bänder sind.
21. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsöffnungen der Austragsorgane gegenüberliegend angeordnet sind.
22. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsorgane Zellenradschleusen aufweisen.
23. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsorgane Schnecken-, Schwingförder- oder Bandwaagen sind.
24. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsgeschwindigkeit der Austragsorgane über Frequenzumformer regelbar ist.
25. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsgeschwindigkeit der Austragsorgane über Verstellgetriebe regelbar ist.
26. Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass den regelbaren Austragsorganen ein im wesentlichen kontinuierlich arbeitendes Förder¬ gerät nachgeschaltet ist, um die aus den regelbaren Austragsorganen austretenden Fest¬ stoffströme zusammenzufassen.
27. Silo für Feststoffe mit einem polygonalen oder runden Austragsquerschnitt, wobei das Silo für eine Durchströmung mit einem Feststoff ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens einen Sensor zur Erfassung einer Messgröße aufweist, welcher in¬ nerhalb des Füllvolumens des Silos anstelle von oder zusätzlich zu in oder nach den je- weiligen, dem Silo nachgeschalteten Austragsorganen angeordneten Sensoren vorgese¬ hen ist, wobei die Messgröße als Regelparameter für die dem Silo nachgeschalteten Aus¬ tragsorgane verwendbar ist,
28. Feststoffsilo nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass es Vorrichtungen zum Heizen oder Kühlen des Feststoffs während der Durchströmung des Silos aufweist.
29. Feststoffsilo nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass es Einrichtungen zur elektrischen Widerstandsheizung eines leitfähigen Feststoffs aufweist.
30. Feststoffsilo nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass es Ein¬ richtungen zur Erwärmung Feststoffs während der Durchströmung des Silos mittels einem dampf- bzw. gasförmigen oder flüssigen Wärmeträgermedium aufweist.
31. Feststoffsilo nach einem der Ansprüche 27 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass es eine elektrische Heizeinrichtung zum Erwärmen des Feststoffs während der Durchströmung des Silos aufweist.
32. Feststoffsilo nach einem der Ansprüche 27 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass mehre- re gleichartige Sensoren über den Siloquerschnitt verteilt und in Zuordnung zu den ver¬ schiedenen Austragsteilquerschπitten nachgeschalteten Austragsorgaπen angeordnet sind.
33. Feststoffsilo nach einem der Ansprüche 27 bis 31 , dadurch gekennzeichnet, dass mehre- re gleichartige Sensoren über die Höhe verteilt innerhalb eines Teilabschnittes angeord¬ net sind.
34. Feststoffsilo nach einem der Ansprüche 27 bis 32, das eine Austragseinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 26 aufweist.
35. Feststoffsilo nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsöffnungen der Austragsorgane mittig unterhalb des Silos angeordnet sind.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen geregelten Austrag von Feststoffen

Beschreibung

Technisches Gebiet Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Austragen eines Feststoffs aus einem Silo mit einem polygonalen oder runden Austragsquerschnitt, wobei das Silo kontinuierlich von dem Feststoff durchströmt wird.

Weiterhin betrifft die Erfindung eine Abzugseinrichtung für ein Feststoffsilo mit einem polygonalen oder runden Austragsquerschnitt, sowie ein Feststoffsilo, wobei das Silo für eine Durchströmung mit einem Feststoff ausgelegt ist.

Stand der Technik Beim dosierten Abzug aus Silos mit rechteckiger oder quadratischer Austragsöffnung ist bekannt, dass bei einem Schneckenförderer, bei dem die Schnecke konstante Kern- und Außendurch¬ messer sowie eine konstante Schneckensteigung besitzt, das Schüttgut nur am hinteren Ende des Silos abgezogen wird, während sich im vorderen Bereich des Silos eine tote Zone bildet. Durch Anpassung der Schneckengeometrie z.B. durch Abnahme des Kemdurchmessers in För¬ derrichtung sowie Zunahme des Außendurchmessers oder der Schneckensteigung, kann die Schnecke längs des ganzen Auslaufquerschnittes Schüttgut aufnehmen SCHULZE, Dietmar. Grundlagen und Möglichkeiten der Schüttguttechnik. Schüttgut - Informationen für die Schüttgut¬ industrie (Agrichema GmbH).

Aus der DE 3717748 (ZIPPE GMBH U. CO, 6980 WERTHEIM) 26.05.1987 ist ein Plattenwärme- tauscher zum Vorwärmen von Schüttgütern bekannt, bei dem das Problem des ungleichmäßigen Feststoffabzugs am unteren Ende des Wärmetauschers durch symmetrisch angeordnete Aus¬ lassschächte mit angeflanschtem, nicht regelbaren Rüttelförderern gleicher Förderleistung ver¬ mieden wird.

Bei sehr schlecht fließenden Schüttgütern führen diese bekannten Maßnahmen häufig trotzdem noch zu einem inhomogenen Massenfluss des Feststoffes über dem Querschnitt des Apparates. Wird der Feststoff im Silo gleichzeitig geheizt oder gekühlt oder findet während der Durchströ¬ mung eine Reaktion statt, so kann der ungleiche Massefluss bspw. zu lokal unterschiedlichen Temperaturen und somit zu unterschiedlichen Produkteigenschaften führen. Aus der DE 3214472 (EIRICH, HUBERT ET. AL.) 20.04.1982 ist eine regelbare Austragsvorrich- tung für eine Vorrichtung zur Erhitzung von elektrisch leitfähigen Schüttgütern bekannt, bei der die Austragsgeschwindigkeit und die elektrische Heizleistung aufeinander abgestimmt werden, um eine möglichst konstante Temperatur im ausgetragenen Produkt zu erzielen.

Bei Vorrichtungen zum Erhitzen von elektrisch leitfähigen Schüttgütern mittels Widerstandshei¬ zung über gegenüberliegende Elektroden ist der Leistungseintrag an den Elektroden abhängig vom Widerstand des dazwischen befindlichen Schüttgutes. Da der durch das Schüttgut geleitete Strom die Tendenz hat, jeweils den Weg des geringsten Widerstandes zu fließen, führt dies bei ungleichmäßigem Massefluss über dem Querschnitt der siloförmigen Vorrichtung zu Temperatur¬ unterschieden zwischen schneller und langsamer strömenden Bereichen. Insbesondere bei sich ändernden Fließeigenschaften der Eingangsstoffe durch beispielsweise sich ändernde Eingangs¬ temperatur, Materialfeuchte oder Partikelgrößenverteilung, besteht bisher keine Möglichkeit, die sich daraus ergebenden lokal unterschiedlichen Abzugsgeschwindigkeit aus dem Feststoffsilo zu beeinflussen.

Offenbarung der Erfindung Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Abzugsvorrichtung für ein Feststoffsilo sowie ein Feststoffsilo, das mit einer solchen Abzugsvorrichtung ausgerüstet werden kann, zu schaffen, welche einen regelbaren, über den Querschnitt des Silos gleichmäßigen Fest¬ stoffabzug gestatten und somit die Herstellung von Schüttgütern, die bei der Durchströmung des Silos physikalisch oder chemisch behandelt, insbesondere erwärmt oder gekühlt werden, mit möglichst homogenen Eigenschaften, insbesondere geringen Temperaturunterschieden, ermög¬ lichen. Ferner gestattet die Erfindung in ihrer bevorzugten Ausgestaltung eine automatische An- passung an sich verändernde Fließeigenschaften der verwendeten Eingangsstoffe.

Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der Ansprüche 1 , 14 und 27 gelöst.

Der erfindungsgemäße Siloaustrag zerteilt den Abzugsquerschnitt bzw. Austragsquerschnitt in mehrere, vorzugsweise untereinander gleiche Teilquerabschnitte, an die jeweils ein kontinuierli¬ ches, regelbares Austragsorgan angeflanscht wird. Der aus den regelbaren Austragsorganen austretende Feststoffstrom kann beispielsweise mittels einer darunter befindlichen kontinuierli¬ chen Fördereinrichtung zusammengefasst und abgezogen werden.

Der gleichmäßige Feststoffmassenaustrag an den kontinuierlich arbeitenden Austragsorganen wird dabei in Abhängigkeit von Messsignalen mehrerer gleichartiger Sensoren, welche den lokal vorliegenden Massenstrom oder eine andere Meßgröße in den entsprechenden Teilabschnitten des Silos erfassen über die Förderleistung des jeweils dem Sensor zugeordneten Austragsor- gans geregelt. Zur Erfassung des lokalen Massenstromes kann beispielsweise der elektrische Leistungseintrag an einem elektrisch beheizten Sensor zur Aufrechterhaltung einer voreingestellten Temperatur an der Sensorspitze, GERL, Stefan, et al, Sensor auf Transistorbasis zur In-Iine- Restfeuchtemessung in ruhenden Haufwerken. Technisches Messen. 1997, Band 64, Nr.7/8, S.268-275, oder bei elektrisch leitfähigen Schüttgütern die Stromstärke an gegenüberliegenden Elektroden verwendet werden.

Auch kann der lokale Energieeintrag von dampf- oder flüssigkeitsdurchströmten Wärmetauschern erfasst und als Signal für den lokalen Massenstrom herangezogen werden.

Weiterhin kann der Feststoff massenstrom direkt in jedem einem Teilabschnitt des Silos zuge¬ ordneten Austragsorgan mittels Wiegung eines jeden Austragsorganes in Verbindung mit der jeweiligen Austragsgeschwindigkeit des Austragsorganes ermittelt werden.

Bei kontinuierlich durchströmten Silos wird zusätzlich der Massenstrom über die Drehzahl der Austragsorgane an den Zuführmassenstrom des Zuführorgans derart angepasst, dass der Füll¬ stand innerhalb des Silos während der Durchströmung konstant bleibt.

Durch den gleichmäßigen, regelbaren Abzug wird beispielsweise eine gleichmäßige Erwär¬ mung/Kühlung des Produktes über dem gesamten Querschnitt des Silos ohne lokal unterschied¬ liche Produkttemperaturen ermöglicht. Gleichzeitig kann auch die Kapazität der Wärmeübertra¬ gungsvorrichtung vollständig genutzt werden.

Alternativ dazu kann die Regelung der Austragsgeschwindigkeiten der einzelnen Austragsorgane über eine Messung der Temperatur des Feststoffs erfolgen. Bei gleichmäßiger Heizleistung in allen Bereichen des Silos wird der Feststoff in solchen Bereichen stärker erwärmt, in denen er länger verbleibt. Bei über den Querschnitt ungleichmäßig verteilter Heizleistung werden in der gleichen Höhe manche Bereiche stärker und andere Bereiche weniger stark erhitzt. Wird nun die Temperatur im Silo oder im Bereich der Austragsorgane gemessen, so können die Förderge¬ schwindigkeiten der Austragsorgane so angepasst werden, dass der Feststoff aus allen Berei¬ chen bei der Entnahme aus dem Silo die gleiche Temperatur aufweist. Mit anderen Worten wird die Austragsgeschwindigkeit in einem Bereich verlangsamt, wenn die dort gemessene Tempera¬ tur des Feststoffes unter einem vorgebbaren ersten Sollwert liegt, und beschleunigt, wenn die dort gemessene Temperatur des Feststoffes über einem zweiten Sollwert liegt. Auf diese Weise stellt man insgesamt eine gleichmäßige Austragstemperatur des Feststoffes, die in allen Teil¬ querschnitten des Austragsquerschnitts zwischen dem ersten und zweiten Sollwert (die auch gleich sein können) liegt, sicher. Dabei können verschiedene, im Stand der Technik bekannte Regelverfahren, wie z.B. die PID-Regelung angewandt werden. Kurze Beschreibung der Zeichnungen Die Erfindung wird in den Zeichnungen beispielhaft und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:

Figur 1 : Schematische isometrische Ansicht eines in vier Teilabschnitte unterteilten Silos mit Massestromsensoren, Signalauswerte- und Steuereinheit und regelbaren Aus- tragsschnecken. Figur 2: Draufsicht auf einen rechteckigen Austragsboden eines Silos entlang Schnitt X-X' in Figur 1 mit vier Abzugsschnecken mit progressiver Schneckensteigung. Figur 3: Schematische Seitenansicht eines kontinuierlich mit Feststoffen durchströmten, verwogenen Silos mit Massestromsensoren, Signalauswerte- und Steuereinheit und regelbaren progressiven Abzugsschnecken. Figur 4: Schematische isometrische Ansicht eines in vier Teilabschnitte unterteilten, ver¬ wogenen Silos mit regelbaren Austragsschnecken, Elektroden zur Aufheizung von elektrisch leitfähigen Feststoffen sowie Signalauswerte- und Steuereinheit. Figur 5: Schematische isometrische Ansicht eines in vier Teilabschnitte unterteilten Silos mit Füllstandssensor, regelbaren Austragsschnecken, Wärmetauscherelementen, Massestromsensoren sowie Signalauswerte- und Steuereinheit. Figur 6: Schematische isometrische Ansicht eines in vier Teilabschnitte unterteilten Silos mit regelbaren Austragsschnecken, als Massestromsensoren arbeitenden Wär¬ metauscherelementen sowie Signalauswerte- und Steuereinheit. Figur 7: Schematische Seitenansicht eines Silos mit regelbaren Zellenradschleusen Figur 8: Schematische Seitenansicht eines Silos mit regelbaren Förderschnecken mit gegenüberliegenden Austragsöffnungen. Figur 9: Schematische Seitenansicht eines Silos mit regelbaren Förderschnecken mit mit¬ tiger Austragsöffnung und orthogonal angeordnetem Fördergerät. Figur 10: Schematische Seitenansicht eines kontinuierlich mit Feststoffen durchströmten, verwogenen negativ konischen Silos mit Signalauswerte- und Steuereinheit und regelbaren progressiven Schneckenwaagen.

Figur 1 zeigt ein rechteckiges Silo 1 mit einer Feststoffschüttung 2 welches im Bodenbereich in vier gleichförmige Abschnitte 3, 4, 5 und 6 aufgeteilt ist. Jeder der Abschnitte 3, 4, 5 und 6 verfügt über ein eigenes kontinuierliches, regelbares Austragsgerät bzw. -organ 7, 8, 9 und 10, z.B. eine Austragsschnecke, welches den Feststoff 2 aus dem jeweiligen Abschnitt kontinuierlich abziehen kann. Oberhalb eines jeden Abschnittes 3, 4, 5 und 6 ist ein jeweils mindestens ein dem Ab¬ schnitt zugeordneter Massenstromsensor 11, 12, 13 und 14 angeordnet. Jeder der gleichartigen Sensoren 11 , 12, 13 und 14 erfasst die lokale Strömung der Feststoffschüttung 2 in dem Ab¬ schnitt in dem das Messfeld eines jeden Sensors liegt. Die Signale 11a, 12a, 13a und 14a der jeweiligen Sensoren 11 , 12, 13 und 14 werden einer Signalauswerte- und Steuereinheit 15 zuge¬ führt. Die Signalauswerte- und Steuereinheit 15 erzeugt Stellsignale 7a, 8a, 9a und 10a für die regelbaren Austragsgeräte 7, 8, 9 und 10 derart, dass die an den Sensoren 11a, 12a, 13a und 14a anliegenden, dem Feststoffmassenstrom proportionalen Signale gleich hoch und somit der Feststoffmassenstrom in jedem Abschnitt gleich groß ist.

Figur 2 zeigt die Draufsicht auf den Austragsboden eines erfindungsgemäßen Silos entlang Schnitt X-X' in Figur 1. Es sind über dem Auslaufquerschnitt des Silos 16 jeweils zwei Schnecken 17, 18 nebeneinander und zwei Schnecken 17, 19 und 18, 20 übereinander angeordnet. Die Schnecken können bspw. mit progressiver Steigung versehen werden. Im Austragsbereich 21 , in den alle Schneckenausläufe einmünden, fällt der aus dem Silo abgezogene Feststoff in Schwer¬ kraftrichtung in nachgeschaltete Anlagenteile (nicht dargestellt). Für die stufenlose Verstellbarkeit der Austragsgeschwindigkeit einer jeden Schnecke wird diese mit einem Motor 22 mit Frequenz¬ umformer 23 oder Verstellgetriebe (nicht dargestellt) versehen. Die Austragsgeschwindigkeit in jedem Abschnitt bzw. Teilquerschnitt des Austragsbodens 3, 4, 5 und 6 des Silos kann somit individuell eingestellt werden.

Figur 3 zeigt ein kontinuierlich mit Feststoffen 2 durchströmtes Silo 1 mit dem erfindungsgemä¬ ßen Austragsboden.

Das Silo 1 wird über ein Dosierorgan 24 , bspw. ein Förderband mit variabler Geschwindigkeit, am oberen Ende mit rieselfähigen Feststoffen 25 beschickt und der Feststoff kontinuierlich im Bodenbereich abgezogen. Um einen definierten Füllgrad innerhalb des Silos halten zu können und um eine überfüllung zu verhindern, wird der Füllgrad bspw. über eine Wiegeeinrichtung mit- tels Wägezellen 26 erfasst.

Mit Hilfe einer Signalauswerte- und Steuereinheit 15 werden die Messsignale der baugleichen Sensoren 11 und 13, die den Feststoffmassenstrom in jedem Abschnitt 3, 5 des Abzugsberei¬ ches des Silos erfassen sowie der Füllstand innerhalb des Silos über die Wägezellen 26 erfasst. Die Signalauswerte- und Steuereinheit 15 steuert aufgrund der Eingangsignale 11a, 13a und 26a die Geschwindigkeit der Austragsorgane 18, 20 über die regelbaren Antriebseinheiten 18a, 20a derart, dass der Füllstand innerhalb des Silos konstant bleibt und alle Feststoffmassestromsenso¬ ren 11, 13 die gleiche Höhe des Messsignals 11a, 13a registrieren.

In einer weiteren Variante, können mehrere Austragsorgane, beispielsweise 17+18 und 19+20 oder 18+20 und 17+19, regelungstechnisch zusammengefasst werden.

Auch kann an Stelle des Füllstandes innerhalb des Silos der über das Dosierorgan 24 zugeführte messtechnisch erfasste Feststoffstrom 25 zur Regelung der Austragsgeschwindigkeit der Auf- tragsorgane 18, 20 herangezogen werden.

Beste Ausführungsform der Erfindung Figur 4 zeigt einen rechteckiges Silo 1 mit einer Feststoffschüttung 2 welches im Bodenbereich in Abschnitte 3, 4, 5 und 6 aufgeteilt ist. Jeder der Abschnitte 3, 4, 5 und 6 verfügt über ein kontinu¬ ierliches, regelbares Austragsgerät 7, 8, 9 und 10, z.B. eine Austragsschnecke, welches den Feststoff 2 aus dem jeweiligen Abschnitt kontinuierlich abziehen kann. Das gesamte Silo 1 wird auf Wägezellen 26 gelagert, um einen konstanten Füllgrad sicherzustellen. Alternativ ist auch die Verwendung von Füllstandssensoren 31 (Figur 5) möglich.

In einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung sind innerhalb des Silos 1 im oberen Bereich eine oder mehrere, vorzugsweise identische Elektroden 27 (+ Pol) über den gesamten Siloquerschnitt angeordnet, während im unteren Bereich eine oder mehrere, vorzugsweise iden¬ tische Elektroden 28a, 28b, 28c und 28d (- Pol) oberhalb eines jeden Abzugsquerschnittes 3, 4, 5 und 6 angeordnet sind. Die Polung der Elektroden 27 und 28a, 28b, 28c und 28d ist ebenso um¬ gekehrt möglich. Zwischen den Elektroden und der elektrisch leitfähigen Feststoffschüttung 2 fließ ein Strom 29, dessen Stromstärke abhängig vom Widerstand und somit von der Temperatur des dazwischen befindlichen Feststoffes ist. Die in der Eingangsleitung gemessene Stromstärke 27' teilt sich auf die entsprechende Anzahl von Elektroden 28a, 28b, 28c und 28d im Abzugsbe- reich auf, wobei die gemessenen Stromstärken 28a', 28b', 28c' und 28d' einer jeden Elektrode 28a, 28b, 28c und 28d in Abhängigkeit vom Widerstand des Feststoffes in jedem Abzugsab¬ schnitt 3, 4, 5, 6 variiert.

Die gemessenen Stromstärken 28a', 28b', 28c' und 28d' der jeweiligen Elektroden 28a, 28b, 28c und 28d werden einer Signalauswerte- und Steuereinheit 15 zugeführt. Weiterhin wird die Strom¬ stärke 27' an der oberen Elektrode 27 sowie das Gewicht des Silos aus den Wägezellen 26 so¬ wie die gemessene Temperatur des Feststoffes 30 am Austragsbereich 21 in die Signalauswerte- und Steuereinheit 15 eingespeist. Die Signalauswerte- und Steuereinheit 15 erzeugt Stellsignale 7a, 8a, 9a und 10a für die regelbaren Austragsgeräte 7, 8, 9 und 10 derart, dass die an den Elek- troden 28a, 28b, 28c und 28d anliegende Stromstärke 28a', 28b', 28c' und 28d' gleich hoch und somit der Feststoffmassenstrom in jedem Abschnitt gleich groß ist und darüber hinaus der Füll¬ stand innerhalb des Silos 1 gleich bleibt.

Des weiteren erfasst die Signalauswerte- und Steuereinheit 15 die Temperatur 30 des gesamten ausgetragenen Feststoffes und regelt die eingetragene Leistung an den Elektroden 27, 28a, 28b, 28c und 28d derart, dass die gewünschte Endtemperatur des Produktes am Austrag erzielt wird.

Bei Verwendung mehrerer Elektroden innerhalb eines Abzugsabschnittes werden die gemesse¬ nen Stromstärken entsprechend zu einem auswertbaren Messsignal zusammengefasst. Ausführungsformen der Erfindung Figur 5 zeigt eine Variante der Figur 4 und Figur 1 , bei der die Erwärmung oder Kühlung des Feststoffes innerhalb des Silos 1 bspw. über mit Dampf, Thermalöl oder Kühlflüssigkeit durch- strömte Wärmetauscherelemente 32, die in einer weiteren Variante auch elektrisch beheizt wer¬ den könnten, erfolgt. Der Feststoffmassenstrom in jedem Abschnitt 3, 4, 5 und 6 wird gemäß Figur 1 über mehrere Massenstromsensoren 11, 12, 13, 14 erfasst und die Signale 11a, 12a, 13a und 14a einer Signalauswerte- und Steuereinheit 15 zugeführt, die daraus entsprechende Stellsi¬ gnale für die Austragsgeräte 7, 8 ,9 und 10 gemäß der Beschreibung zu Figur 1 generiert. Der Leistungseintrag 33 an den Heiz- bzw. Kühlelementen 32 innerhalb des Silos, regulierbar bei¬ spielsweise über den Durchfluss der Heiz- oder Kühlmediums, erfolgt in Abhängigkeit von der gemessenen Endtemperatur 30 am Austrag der Abzugsschnecken.

Figur 6 zeigt eine weitere Variante der Figur 5, in der die mit einem Heiz- oder Kühlmedium durchströmten Wärmetauscherelemente 32a, 32b, 32c und 32d gleichzeitig als Massenstrom¬ sensoren verwendet werden, indem man jedem Abzugsabschnitt 3, 4, 5 und 6 ein Wärmetau¬ scherelement 32a, 32b, 32c und 32d zuweist, das jeweils mit einem Heiz- oder Kühlmedium durchströmt wird. über den für jeden Abschnitt individuell erfassten Kühlmediummassen- bzw. - volumenstrom 36a, 36b, 36c und 36d und dem über die jeweilige Temperaturdifferenz zwischen Eintritt 34a, 34b, 34c und 34d und Austritt 35a, 35b, 35c und 35d von der Signalauswerte- und Steuereinheit 15 ermittelten Energieeintrag können Stellsignale für die Austragsgeräte 7, 8 ,9 und 10 gemäß der Beschreibung zu Figur 1 erzeugt werden.

Figur 7 zeigt eine Variante der Figur 3 bei der der Austrag des Feststoffes in den Teilabschnitten 37, 38 und 39 über mehrere, regelbare Zellenradschleusen erfolgt, die den ausgetragenen Fest¬ stoff auf ein darunter befindliches kontinuierlich arbeitendes Fördergerät 40 abgeben, welches die einzelnen Feststoffmassenströme zusammenfasst und zu einem vordefinierten Abgabepunkt 41 fördert. Die Regelung der Austragsgeschwindigkeit der Zellenradschleusen erfolgt analog zu der vorherigen Beschreibung über die nicht dargestellten Massenstromsensoren.

Figur 8 zeigt eine weitere Variante der Figur 3 bei der der Austrag über Schnecken 42, 43 erfolgt, die den aus den Teilabschnitten 3 und 5 abgezogenen Feststoff über gegenüberliegende Aus- tragsöffnungen 44, 45 auf ein darunter befindliches kontinuierlich arbeitende Fördergerät 46 ab¬ geben, welches die einzelnen Feststoffmassenströme zusammenfasst und an einem vordefinier- ten Punkt abgibt. Auch in diesem Fall erfolgt die Regelung der Austragsgeschwindigkeit der Schnecken 42, 43 analog zu der vorherigen Beschreibung über die nicht dargestellten Massen¬ stromsensoren.

Eine weitere Variante der Figur 8 zeigt die Figur 9, bei der mehrere Abzugsschnecken 47, 49 den aus dem Teilabschnitten 3 und 5 abgezogenen Feststoff jeweils zur Mitte des Silos 1 hin fördern und der Gesamtfeststoffstrom von einem orthogonal angeordneten kontinuierlichen Fördergerät 48 zusammengefasst und an einen vordefinierten Punkt abtransportiert wird.

Figur 10 zeigt eine Variante der Figur 3 mit einem kontinuierlich mit Feststoffen 2 durchströmten negativ konischen Silo 1. Das Silo 1 wird über ein Dosierorgan 24 , bspw. einem Förderband mit variabler Geschwindigkeit, am oberen Ende mit rieselfähigen Feststoffen 25 beschickt und der Feststoff kontinuierlich im Bodenbereich abgezogen. Um einen definierten Füllgrad innerhalb des Silos halten zu können und um eine überfüllung zu verhindern, wird der Füllgrad bspw. über das Gewicht des Silos mittels Wägezellen 26 erfasst. Der Austrag erfolgt über mehrere Schneckenwaagen 50 und 51.

Durch die negativ konische Bauform des Silos 1 wird der Verdichtung des Feststoffes 2 in tiefe¬ ren Schichten durch das Eigengewicht des Feststoffes entgegengewirkt. Die Schüttdichte und somit beispielsweise auch der elektrische Widerstand der Schüttung bleibt über die Höhe kon¬ stant.

Mit Hilfe einer Signalauswerte- und Steuereinheit 15 werden die Gewichte der Förderschnecken 50b und 51b in jedem Abschnitt 3, 5 des Abzugsbereiches des Silos erfasst und der Feststoff- massenstrom einer jeden Schnecke über die Geschwindigkeit der jeweiligen Schnecke berech¬ net. Weiterhin wird der Füllstand innerhalb des Silos über die Wägezellen 26 erfasst. Die Signa¬ lauswerte- und Steuereinheit 15 steuert aufgrund der Eingangssignale 50c, 51c und 26a die Ge¬ schwindigkeit der Austragsorgane 50, 51 über die regelbaren Antriebseinheiten 50a, 51a derart, dass der Füllstand innerhalb des Silos konstant bleibt und alle aus dem Gewicht 50c, 51c sowie den Drehzahlen der Schnecken 50 und 51 berechneten Feststoffmassenströme gleich groß sind. Alternativ zur Schneckenwaage ist beispielsweise eine Bandwaage oder ein verwogener Schwing- oder Rüttelförderer einsetzbar.

Prinzipiell ist die Erfindung nicht auf die aufgeführten Austragsgeräte beschränkt, sondern ist mit jedem beliebigen, kontinuierlich arbeitenden und regelbaren Austragsorgan durchführbar. Das gleiche gilt für die unterhalb der Austragsorgane befindliche kontinuierliche Fördereinrichtung, die den aus den Austragseinrichtungen austretenden Feststoffstrom zusammenfasst und abtranspor¬ tiert. An Stelle einer kontinuierlichen Fördereinrichtung kann der aus den Austragsorganen aus¬ tretende Feststoff auch direkt einem nachgeschalteten Apparat zugeführt werden. Auch ist der Austragsquerschnitt des Silos nicht auf eine polygonale Form, vorzugsweise rechteckig oder quadratisch beschränkt, sondern kann auch rund sein.

Für Zwecke der ursprünglichen Offenbarung wird darauf hingewiesen, daß sämtliche Merkmale, wie sie sich aus der vorliegenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen für einen Fachmann erschließen, auch wenn sie konkret nur im Zusammenhang mit bestimmten weiteren Merkmalen beschrieben wurden, sowohl einzeln als auch in beliebigen Zusammenstellungen mit anderen der hier offenbarten Merkmale oder Merkmalsgruppen kombinierbar sind, soweit dies nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde oder technische Gegebenheiten derartige Kombinatio- nen unmöglich oder sinnlos machen. Auf die umfassende, explizite Darstellung sämtlicher denk¬ barer Merkmalskombinationen wird hier nur der Kürze und der Lesbarkeit der Beschreibung we¬ gen verzichtet.

Verweise DE 3717748 (ZIPPE GMBH U. CO, 6980 WERTHEIM) 26.05.1987 ; DE 3214472 (EIRICH, HU¬ BERT ET. AL.) 20.04.1982 ; SCHULZE, Dietmar. Grundlagen und Möglichkeiten der Schüttgut¬ technik. Schüttgut - Informationen für die Schüttgutindustrie (Agrichema GmbH). ; GERL, Stefan, et al.. Sensor auf Transistorbasis zur In-Iine-Restfeuchtemessung in ruhenden Haufwerken. Technisches Messen. 1997, Band 64, Nr.7/8, S.268-275.