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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR CUTTING TO LENGTH STRIPS OR SHEETS IN THE ROLLING OR TRANSPORT LINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/005019
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a method and a device for cutting to length strips (1) or sheets in the rolling or transport line (x-x), notably on a rolling table (2), using shears (3) having one blade holder (4, 4') each arranged above and below the strip (1), which blade holders are guided by means of fixing elements (5, 5'; 6, 6'). The invention is characterized in that the shears (3) with the blade holders (4, 4') and their fixing elements (5, 5'; 6, 6') are displaced sideward out of the rolling line (x-x) into a neutral parking position after each cut when a strip (1) or sheet is located in the rolling or transport line. Before displacement of the shears (3) the frontal joint between the blade holders (4, 4') or between the fixing elements (6, 6') overlapping the rolling line (x-x) is opened. For a subsequent cut the shears are moved into the rolling line such that they overlap same in a U-shape. Before the next cut the frontal joint between the blade holders (4, 4') or between the fixing elements (6, 6') overlapping the rolling line (x-x) is closed. Said joint is coupled in a positive and non-positive manner by means of a clamping element (7).

Inventors:
Grafe, Horst (Talsperrenstrasse 3 Hilchenbach, D-57271, DE)
Ladda-zunk, Barbara (In der Delle 1 Hilchenbach, D-57271, DE)
Münker, Max (Unterer Hardtweg 37 Olpe, D-57462, DE)
Application Number:
PCT/EP1999/005115
Publication Date:
February 03, 2000
Filing Date:
July 17, 1999
Export Citation:
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Assignee:
SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT (Eduard-Schloemann-Strasse 4 Düsseldorf, D-40237, DE)
Grafe, Horst (Talsperrenstrasse 3 Hilchenbach, D-57271, DE)
Ladda-zunk, Barbara (In der Delle 1 Hilchenbach, D-57271, DE)
Münker, Max (Unterer Hardtweg 37 Olpe, D-57462, DE)
International Classes:
B23D15/08; B23D19/00; B23D25/02; B23D25/12; B23D35/00; B21B15/00; B23D15/00; B23D19/00; B23D25/00; B23D35/00; B21B15/00; (IPC1-7): B23D/
Attorney, Agent or Firm:
Valentin, Ekkehard (Hemmerich, Müller Große, Pollmeie, Valentin Gihske Hammerstrasse 2 Siegen, D-57072, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zum Querteilen von Bändern (1) oder Blechen in der Walz oder Transportlinie (xx), insbesondere auf einem Rollgang (2), unter Verwendung einer Schere (3) mit je einem oberhalb und unterhalb des Bandes (1) angeordneten Mess erträger (4, 4'), die mittels Halterungselementen (5, 5' ; 6, 6') geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere (3) mit den Messerträgern (4, 4') und mit deren Halterungselementen (5, 5' ; 6,6') bei in der Walz bzw. Transportlinie befindlichen Band oder Blech nach jedem Schnitt aus der Walzlinie (xx) zu Seite in eine neutrale Warteposition ausgefahren und vor dem Ausfahren der Schere 3 die vordere Verbindung zwischen den Messerträgern (4, 4') bzw. zwischen den die Walzlinie (xx) übergreifenden Halte rungselementen (6,6') geöffnet wird und daß die Schere (3) für einen nachfolgenden Schnitt in die Walzlinie und diese Uförmig übergreifend eingefahren wird und daß die vordere Verbindung vor einem folgenden Schnitt geschlossen und unter Verwendung eines Verklammerungselementes (7 bzw. 32) form und kraftschlüssig verkoppelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Einfahren der Schere (3) in die Walz bzw. Transportlinie (xx) ein Teil (2') des Rollgangs (2) aus der Walz bzw. Transportlinie (xx) zur Seite herausgeschoben wird und zugleich mit dem Ausfahren der Schere (3) aus der Walz bzw. Transportlinie (xx) in die Warteposition, der Teil (2') des Rollgangs wieder in diesen eingeschoben wird.
3. Vorrichtung zum Querteilen von Bändern (1) oder Blechen in der Walz bzw. Transportlinie, insbesondere auf einen Roll gang (2) mittels einer Schere (3), zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere (3) einschließlich ihres Antriebsaggregates (8) auf einem schienengeführten Fahrschemel (9) angeordnet ist, der, bei in der Walz bzw. Transportlinie befindlichen Band oder Blech, mittels eines Fahrantriebes (10) quer zur Walz bzw. Transportlinie (xx) verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere (3) einen gegen die Walz bzw. Transportlinie (xx) Uförmig offenen, antriebsseitig geschlossenen Rahmen (20) aufweist, an dem sowohl antriebsseitig als auch roll gangsseitig Halterungselemente (5, 5' ; 6, 6') mit darin angeordneten Lagerungen für die Messerträger (4, 4') vorhan den sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschemel (9) mit einem fahrbaren Teil (2') des Rollgangs (2) zusammengekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschemel (9) am rollgangsseitigen Ende wenigstens ein Verklammerungselement (7) mit Betätigungsorganen (11, 25,30, 36) aufnimmt.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Uförmig offenen Seite des Rahmens (20) ein das rollgangsseitige Halterungselement (6, 6') zusammenkoppel bare Verklammerungselement (7) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verklammerungselement (7) mit Kupplungselementen (21) zum Kuppeln mit den Halterungselementen (6,6') der Rahmenarme (22,29) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungselement (6) am freien Ende des oberen, horizontalen Rahmenarmes (22) wenigstens eine Druckplatte (23, 23'und 37, 37') besitzt und das Verklammerungselement (7) diese übergreifbare kongruente Gleitplatten (24, 24'und 38, 38') aufweist, und daß das Verklammerungselement (7) durch Kraftmittel (25, 25') auf einer horizontalen Gleitbahn (26, 26') mit seinen Gleitplatten (24, 24'und 38,38') über die Druckplatten (23, 23'und 37,37') zur Ausbildung einer form und kraftschlüssigen Koppelung schiebbar ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungselement (6) am freien Ende des oberen, horizontalen Rahmenarmes (22) mit zu beiden Seiten ausschwenkbar angelenkten GewindespindelKupplungsstangen (32, 32') ausgebildet ist, die mittels Ausnehmungen (27,27' und 39, 39') in kongruente Kupplungsstutzen (28, 28') des unteren Rahmenarmes (29) bzw. in den kongruenten Kupplungs stutzen (40, 40') am oberen Halteelement (6) eingreifbar und durch ein Kraftmittel (30) anstellbar sind zur Ausbildung einer form und kraftschlüssigen Verbindung mit Hilfe ihrer Spindeltriebe (31, 31').
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zu den Rahmenarmen (22,29) zugeordnetes Ver klammerungselement (7) in einem Gelenk (34) mit zur Walzli nie parallel verlaufender Schwenkachse (35) mit Hilfe von wenigstens einem Kraftmittel (36) zum Zusammenkoppeln der beiden Rahmenarme (22,29) hochklappbar bzw. zum Lösen der Verkoppelung der Rahmenarme abklappbar ausgebildet ist.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zum Querteilen von Bändern oder Blechen in der Walz- bzw. Transportlinie Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Querteilen von Bändern oder Blechen in der Walz- bzw. Transportlinie, insbesondere auf einem Rollgang, unter Verwendung einer Schere mit je einem ober- halb und unterhalb des Bandes angeordneten Messerträger, die mittels Halterungselementen geführt werden.

Bekannt sind stationäre oder fliegende Scheren, die aus der Walzlinie bzw. dem Rollgang ein- oder ausbringbar sind, jedoch nur dann, wenn der Rollgang im Bereich der Schere oder einer anderen Trenneinrichtung mit dem zu schneidenden Band oder Blech nicht belegt ist.

Eine permanent in der Walz- bzw. Transportlinie fest angeordnete Schere wird vielfach als hinderlich empfunden, weil sie einen Bereich des Rollgangs überdeckt und damit die Kontrolle in diesem Bereich erschwert. Auch kann die in der Walz- oder Transportlinie befindliche Schere beim Durchlauf des Bandanfanges den Bandlauf stören. Sie kann aber auch beim weiteren Bandlauf einen Störfaktor darstellen, insbesondere dann, wenn an der Schere oder an dem von ihr überdeckten Bereich des Rollganges Inspektionen oder Wartung- arbeiten vorzunehmen sind. Insgesamt wird durch eine unverrückbar angeordnete Schere im Bereich der Walz- bzw. Transportlinie die Zugänglichkeit eines Rollgangsbereiches beeinträchtigt und unter Umständen der Bandlauf gestört.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Querteilen von Bändern oder Blechen in der Walzli- nie, insbesondere auf einem Rollgang, unter Verwendung einer Schere mit je einem oberhalb und unterhalb des Bandes angeordneten Messerträger, die mittels Halterungselementen geführt werden, anzugeben, durch welche die vorgenannten Nachteile und Schwierig- keiten vorteilhaft überwunden werden.

Bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung wird die Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Hiernach wird die Schere mit den Messerträgern und mit deren Halterungselementen bei in der Walz- bzw. Transportlinie befindli- chen Band oder Blech nach jedem Schnitt aus der Walzlinie zur Seite in eine neutrale Warteposition ausgefahren und vor dem Ausfahren der Schere wird die vordere Verbindung zwischen den Messerträgern bzw. zwischen den die Walzlinie übergreifenden Halterungselementen geöffnet. Für einen nachfolgenden Schnitt wird die Schere in die Walzlinie und diese U-förmig übergreifend eingefahren, die vordere Verbindung der Schere wird vor dem folgenden Schnitt geschlossen und wird unter Verwendung eines Verklammerungselementes form- und kraftschlüssig verkoppelt.

Das erfindungsgemäße Verfahren eröffnet in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, zwischen Walzgerüst und Aufwickelhaspel eine Schere anzuordnen, die zum Schnitt über das Band schiebbar und danach wieder herausziehbar ist. Die Schere kann mit der offenen Seite über das Band geschoben werden. Danach kann die offene Seite, nachdem sie sich außerhalb der Bandbreite befindet, zur Aufnahme der Scherkräfte formschlüssig verbunden werden.

Beim Durchlauf des Bandanfanges ist die Schere nicht in der Trans- portlinie und kann daher den Bandlauf nicht stören. Anstelle der Schere befindet sich dann ein ein- und ausfahrbares Rollgangsstück in der Linie.

Die offene Schere wird erst unmittelbar vor dem Schnitt eingefah- ren. Im übrigen bleibt der Rollgang nach oben offen, und ist trotz Anordnung der Schere weiterhin frei zugänglich.

Eine Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, daß mit dem Einfahren der Schere in die Walz- bzw. Transportlinie ein Teil des Roll- ganges aus der Walz- bzw. Transportlinie zur Seite herausgeschoben und zugleich mit dem Ausfahren der Schere aus der Walz- bzw.

Transportlinie in die Warteposition der ausgeschobene Teil des Rollganges wieder in diesen eingeschoben wird.

Eine Vorrichtung zum Querteilen von Bändern oder Blechen in der Walz- bzw. Transportlinie, insbesondere auf einem Rollgang mittels einer Schere, zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung sieht vor, daß die Schere einschließlich ihres Antriebsaggregates auf einem schienengeführten Fahrschemel angeordnet ist, der bei in der Walz- bzw. Transportlinie befindlichem Band oder Blech mittels eines Fahrantriebes quer zur Walz- bzw. Transportlinie verfahrbar ist.

In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schere einen gegen die Walz- bzw. Transportlinie U-förmig offenen, antriebsseitig geschlossenen Rahmen aufweist, an dem sowohl antriebsseitig als auch rollgangsseitig Halterungselemente mit darin angeordneten Lagerungen für die Messerträger vorhanden sind.

Infolge der U-förmig offenen Konstruktion ist die Schere ohne weiteres, den Rollgang übergreifend, in die Walzlinie einfahrbar.

Der obere Messerträger bzw. der untere Messerträger der Schere befindet sich beim Ein- bzw. Ausfahren der Schere frei auskragend oberhalb bzw. unterhalb des Bandes bzw. des Bleches.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind entspre- chend den Unteransprüchen vorgesehen.

Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen : Figur 1 in Seitenansicht mit Blickrichtung zur Walzlinie eine nach der Erfindung ausgebildete Schere auf einem schienengeführten Fahrschemel mit angekop- peltem fahrbaren Teil des Rollgangs ; Figur 2 in Seitenansicht den vorderen Teil der Schere mit ausgefahrenem Verklammerungselement ; Figur 3 in Frontansicht die auf dem Fahrschemel angeord- nete Schere mit frontseitigem Verklammerungsele- ment gemäß Fig. 2 ; Figur 4 in Frontansicht eine Schere mit Kupplungsstangen für das Zusammenkoppeln des Maschinenrahmens der Schere ; Figur 5 in Seitenansicht den vorderen Teil einer Schere mit einem abklappbaren Verklammerungselement ; Figur 6 in Frontansicht die Schere mit abklappbarem Ver- klammerungselement gemäß Fig. 5.

Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Querteilen von Bändern 1 oder Blechen in der Walzlinie x-x, insbesondere auf einem Rollgang 2, zeigt die Schere 3 in einer Position kurz vor Durch- führung eines Schnittes, mit noch geöffneten Armen 22,29 ihres Maschinenrahmens 20. Die Schere 3 besitzt ein Antriebsaggregat 8 mit Untersetzungsgetriebe 8'sowie einem am Rahmen 20 angeflansch- ten Synchronisationsgetriebe 12. Die Schere 3 ist einschließlich ihres Antriebsaggregats mittels eines Fahrantriebes 10 und eines auf Schienen geführten Fahrschemels 9 quer zur Walz- bzw. Trans- portlinie x-x verfahrbar. Der Fahrschemel 9 ist mit einem fahr- baren Teil 2'des Rollgangs 2 zusammengekoppelt und wird mit der Schere 3 gemeinsam in dem Sinne verfahren, daß er sich außerhalb der Walzlinie x-x befindet, wenn die Schere 3 - wie in Fig. 1 dargestellt - in der Walzlinie x-x positioniert ist, und umge- kehrt, bei ausgefahrener Schere 3 wieder in den Rollgang 2 einge- fügt ist.

Wie die Fig. 1 weiter zeigt, ist am rollgangsseitigen Ende wenig- stens ein Verklammerungselement 7 mit Betätigungsorganen 11,25, 30,36 angeordnet. Die Betätigungsorgange sind vorliegend als hydraulische Kolbenzylindereinheiten ausgebildet und als Kraft- mittel bezeichnet. Am rollgangsseitigen Ende der Rahmenarme 22, 29 befinden sich die Walzlinie x-x übergreifende Halterungselemen- te 6,6', welche (nicht dargestellte) Lagerungen für die als gegenläufig rotierbare Rotoren der Messerträger 4, 4'aufnehmen.

Am antriebsseitigen Bereich des Maschinenrahmens 20 befinden sich gleichartige Halterungselemente 5,5', welche ebenfalls die an- triebsseitigen Lagerungen der Messerträger 4, 4'aufnehmen.

Der U-förmig offenen Seite des Maschinenrahmens 20 ist das die rollgangsseitigen Halterungselemente 6, 6'zusammenkoppelbare Verklammerelement 7 zugeordnet. Dieses Verklammerungselement 7 ist gemäß Darstellung in den Figuren 2 und 3 zum form- und kraft- schlüssigen Verbinden der Halterungselemente 6, 6'ausgebildet.

Zum Einheben des Verklammerungselementes 7 in die Gleitbahnen 26, 26'bzw. zum Herausheben ist gemäß Fig. 2 und Fig. 3 das hydrauli- sches Kraftmittel 11 vorgesehen. Weiterhin zeigen die Fig. 2 und 3, daß das Halterungselement 6 am freien Ende des oberen, horizon- talen Rahmenarmes 22 zwei Druckplatten 23, 23'besitzt und daß das Verklammerungselement 7 kongruente Gleitplatten 24, 24'sowie das Halterungselement 6'zwei Druckplatten 37, 37'und das Verklamme- rungselement 7 kongruente Gleitplatten 38, 38'aufweisen. Das Ver- klammerungselement 7 ist durch Kraftmittel 25, 25'auf einer hori- zontalen Gleitbahn 26, 26'mit seinen Gleitplatten 24, 24'und 38, 38'über die Druckplatten 23, 23'und 37, 37'zur Ausbildung einer form- und kraftschlüssigen Koppelung schiebbar.

In der Fig. 4 ist eine alternative Ausführung der Koppelungsein- richtung zwischen dem oberen Rahmenarm 22 und dem unteren Rahmen- arm 29 des Maschinenrahmens 20 der Schere 3 gezeigt. Dabei ist vorgesehen, daß das Halteelement 6 am freien Ende des oberen, horizontalen Rahmenarmes 22 mit zu beiden Seiten ausschwenkbar angelenkten Kupplungsstangen 32, 32'mit Spindelanstrieb 31 ausgebildet ist.

Die Kupplungsstangen 32, 32'sind mittels unteren Ausnehmungen 27, 27'und 39,39'in kongruente Kupplungsstutzen 28, 28'und 40, 40'des unteren Rahmenarmes 29 des Maschinenrahmens 20 eingreifbar und durch ein Kraftmittel 30 anstellbar. Die Kupplungsstangen 32, 32'werden zur Ausbildung einer form- und kraftschlüssigen Ver- bindung mit Hilfe ihrer Spindelantriebe 31, 31'in die Position gebracht, in der die Ausnehmungen 39, 39'an den Kupplungsstutzen 40, 40'anliegen.

Im übrigen zeigt Fig. 4 in anschaulicher Weise die Ausbildung des Fahrschemels 9 mit Spurkranz-Rädern 13, 13'auf Führungsschienen 14, 14'.

Eine weitere alternative Ausgestaltung der Verbindung an der offenen Seite der Schere 3 zeigen die Fig. 5 und 6. Bei dieser Ausführung ist das quer zu den Armen 22,29 des Maschinenrahmens 20 angeordnete Verklammerungselement 7 mit einem Gelenk 34 mit zur Walzlinie parallel verlaufender Schwenkachse 35 ausgebildet. Mit Hilfe der Kraftmittel 36, 36'wird das Verklammerungselement 7 zwecks Zusammenkoppeln der beiden Rahmenarme 22,29 hochgeklappt und zum Lösen der Verkoppelungsposition abgeklappt. Sowohl das abklappbare als auch hochklappbare Verklammerungselemente 7 und die zugeordneten Kraftmittel 36, 36'sind auf dem Fahrschemel 9 angeordnet. Auch bei dieser Konstruktion wirken im geschlossenen Zustand die unteren Druckplatten 23, 23'mit den darüberschieb- baren Gleitplatte 24, 24'in der Verschlußposition zusammen und ergeben eine sowohl formschlüssige, als auch kraftschlüssige Ver- bindung der beiden Arme 22 und 29 des Maschinenrahmens 20.

Die verschiedenen Ausgestaltungen zeigen eine fliegende oder stationäre Schere zum Querteilen von Bändern oder Blechen, die aus der Walzlinie bzw. dem Rollgang ein- und ausgefahren werden kann, während das Band 1 oder das Blech in der Linie x-x auf dem Roll- gang 2 in Rollgangsrichtung bewegt wird oder auch still steht.

Weil dabei die Schere erst unmittelbar vor dem Schnitt eingefahren wird, bleibt der Rollgang nach oben offen und kann nach Einbau der Schere frei zugänglich bleiben. Die Schere kann außerhalb der Linie gewartet werden und im Falle einer Störung kurzfristig aus der Linie herausgefahren werden.

Bezugszeichenliste 1 Band/Blech 2, 2'Rollgang 3 Schere 4, 4' Messerträger 5, 5' Halterungselement 6, 6' Halterungselement 7 Verklammerungselement 8 Antriebsaggregat 8'Übersetzungsgeriebe 9 Fahrschemel 10 Fahrantrieb 11 Kraftmittel 12 Synchronisationsgetriebe 13, 13' Spurkranzräder 14. 14' Führungsschienen 20 Maschinenrahmen 21 Kupplungselemente 22 oberer Rahmenarm 23, 23' Druckplatte 24, 24' Gleitplatte 25, 25' Kraftmittel 26, 26' Gleitbahn 27, 27' Ausnehmung 28, 28' Kupplungsstutzen 29 unterer Rahmenarm 30 Kraftmittel 31 Spindeltrieb 32, 32' Kupplungsstange 34 Gelenke 35 Schwenkachse 36, 36' Kraftmittel 37, 37' Druckplatten 38, 38' Gleitplatten 39, 39' Ausnehmungen 40, 40' Kupplungsstutzen