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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR DIVIDING METAL STRIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/052656
Kind Code:
A1
Abstract:
In the case of a method for dividing metal strip, by means of shears (1) for dividing up metal strips (7) transversely in relation to the strip running direction in strip plants, wherein an upper cutter carrier (4) and a lower cutter carrier (2) on one side have an upper cutter (5) and a lower cutter (3) and on the other side are mounted on a common rotational spindle (6) and the metal strip (7) is at a standstill during the cutting operation, and wherein the upper cutter is formed in a stationary manner and the lower cutter is formed in a movable manner, the lower cutter (3) performs an arcuate movement towards the stationary upper cutter (5). The invention also relates to a device for carrying out the method according to the invention.

Inventors:
ABEL, Oliver (Engelbertstr. 13a, Hilden, 40724, DE)
DE KOCK, Peter (Storpskamp 29, Oberhausen, 46117, DE)
Application Number:
EP2007/009008
Publication Date:
May 08, 2008
Filing Date:
October 18, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SMS DEMAG AG (Eduard-Schloemann-Strasse 4, Düsseldorf, 40237, DE)
ABEL, Oliver (Engelbertstr. 13a, Hilden, 40724, DE)
DE KOCK, Peter (Storpskamp 29, Oberhausen, 46117, DE)
International Classes:
B23D15/10; B23D33/02
Attorney, Agent or Firm:
VALENTIN, Ekkehard (Hemmerich & Kollegen, Hammerstrasse 2, Siegen, 57072, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Verfahren zum Teilen von Metallband, mittels einer Schere (1 ) zur Unterteilung von Metallbändern (7) quer zur Bandlaufrichtung in Bandanlagen, wobei ein Obermesserträger (4) und ein Untermesserträger (2) an einer

Seite ein Obermesser (5) und ein Untermesser (3) aufweisen und an der anderen Seite an einer gemeinsamen Drehachse (6) gelagert sind und sich das Metallband (7) während des Schneidvorganges im Stillstand befindet dadurch gekennzeichnet, dass das Obermesser feststehend angeordnet ist, dass das Untermesser beweglich angeordnet ist und dass das Untermesser (3) eine bogenförmige Bewegung zum feststehenden Obermesser (5) hin ausführt.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband (7) mittels einer unteren Treibrolle (8) von der Passlinie (9) weg angehoben wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband (7) von einer ortsfesten oberen Treibrolle (11 ) auf einer angehobenen Passlinie (16) gehalten wird.

4. Vorrichtung zum Teilen von Metallband, insbesondere eine Schere (1 ) zur Unterteilung von Metallbändern (7) quer zur Bandlaufrichtung in Bandanlagen, wobei ein Obermesserträger (4) und ein Untermesserträger (2) an einer Seite ein Obermesser (5) und ein Untermesser (3) auf- weisen und an der anderen Seite an einer gemeinsamen Drehachse (6) gelagert sind und sich das Metallband (7) während des Schneidvorgan-

ges im Stillstand befindet, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante (18) des Obermessers (5) in Höhe einer angehobenen Passlinie (16) liegend ausgebildet ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Treibrolle (11 ) an einer Aufhängung (19) befestigt ausgebildet ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Untermesserträger (2) und die Aufhängung (19) durch einen Hydraulikzylinder (20) verbunden ausgebildet sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere (1 ) mit einer hängenden Befestigung ausgebildet ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere (1) mit einer stehenden Befestigung ausgebildet ist.

Description:

Verfahren und Vorrichtung zum Teilen von Metallband

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Teilen von Metallband, mittels einer Schere zur Unterteilung von Metallbändern quer zur Bandlaufrichtung in Band- anlagen, wobei ein Obermesserträger und ein Untermesserträger an einer Seite ein Obermesser und ein Untermesser aufweisen und an der anderen Seite an einer gemeinsamen Drehachse derart gelagert sind und sich das Metallband während des Schneidvorganges im Stillstand befindet. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

Eine gattungsgemäße Schere ist aus DE 103 61 844 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Schere führt der Obermesserträger eine zangenförmige Bewegung aus, wobei das Obermesser eine bogenförmige Bewegung zum Untermesser hin ausführt.

Die auch als IPR -Schere bezeichnete Vorrichtung (Schere mit integriertem Treiber - Integrated Pinch Roll) wird in Bandanlagen sowohl im Einlauf- als auch im Auslaufbereich eingesetzt, um Bandanfang und / oder Bandende abzuschneiden bzw. im Auslauf den Trennschnitt in kontinuierlich laufenden Band- anlagen zu realisieren. Die übliche Schnittfolge und Geometrie der Scherenmesser sieht vor, dass das Band, beispielsweise Stahlband, von oben nach unten getrennt wird. Das obere Messer bewegt sich also am feststehenden unteren Messer vorbei.

Bei der bekannten Konfiguration ist ein integrierter Treiber am festen unteren Messerrahmen befestigt, so dass die Pass - Linie des Bandes konstant in der Bandanlage gehalten werden kann. Um einen geeigneten Abstand des Bandes von den Messern bei geöffneter Schere zu gewährleisten, steht das untere Messer ca. 25 bis 35 mm tiefer als die untere Treibrolle und das obere Messer steht ca. 150 bis 175 mm über dem Band, um ein Anschlagen der laufenden

Bandes mit den Messern, während die Bandanlage in Betrieb ist, zu vermeiden. Siehe hierzu Figur 1.

Nachteilig bei einer derartigen Schere ist, dass sich der Schneidgrat an der Unterseite des Metallbandes bzw. der Metallbänder befindet und beim Weiter- transport die Transportrollen beschädigt werden könne.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile zu vermeiden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einem Verfahren gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 das Untermesser eine bogenförmige Bewegung zum feststehenden Obermesser hin ausführt. Durch einen Schnitt von unten (up - cut) wird erreicht, dass der Schneidgrat auf der Oberseite des Metallbandes erzeugt wird. Da aber nur die Unterseite mit den Transportrollen in Kontakt ist und diese keinen Schneidgrat aufweist, werden die Transportrollen geschont und nicht beschädigt.

Weitere Ausgestaltungen des Verfahrens ergeben sich aus den diesbezüglichen Unteransprüchen.

Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Weitere Ausgestaltungen der Vorrichtung ergeben sich aus den diesbezügli- chen Unteransprüchen.

Der entscheidende Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, dass der Schnitt von unten nach oben ausgeführt wird und ein Schneidgrat auf der Oberseite des Metallbandes entsteht. Dadurch, dass sich der Schneidgrat auf der Oberseite befindet, werden die nachfolgenden Rollen, auf denen das Metallband transportiert wird, geschont.

Um bei dem erfindungsgemäßen Verfahren einen genügend großen Abstand zum Metallband im Anlagenbetrieb zu gewährleisten wird in Weiterbildung vorgeschlagen, das Metallband aus der Passlinie nach oben anzuheben. Im Gegensatz zum Stand der Technik wird die integrierte untere Treibrolle nicht am feststehenden Messerrahmen befestigt und fixiert so das Band auf seiner festen Passlinie, sondern die untere Treibrolle wird am beweglichen Untermesserträger befestigt. Beim Anheben des Untermesserträgers, beispielsweise mittels eines Hydraulikzylinders, wird die untere Treibrolle daher an das Metallband angelegt und hebt dieses aus der Passlinie auf eine angehobene Passlinie. Das Metallband wird somit von seiner Pass - Linie in der Anlage angehoben und bewegt sich mit dem Untermesser hin zum Schneid- /Trennvorgang.

Vorteilhaft ist ferner, wenn die obere Treibrolle mittels einer Aufhängung positioniert wird, an der sich der untere Messerträger mittels des weiter oben er- wähnten Hydraulikzylinders abstützt.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand von schematischen Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 in Seitenansicht eine bekannte Schere zum Teilen von Metallband und

Fig. 2 in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Schere.

In Figur 1 ist der bekannte Stand der Technik dargestellt. Eine Schere 1 , bestehend aus einem Untermesserträger 2 mit einem an seiner rechten Seite, in Bandlaufrichtung gesehen, angeordneten Untermesser 3 und einem Obermes- serträger 4 mit einem an seiner rechten Seite angeordneten Obermesser 5, wobei Untermesserträger 2 und Obermesserträger 4 an der linken Seite an ei-

ner gemeinsamen Drehachse 6 befestigt sind, ist so ausgebildet, dass der Untermesserträger 2 fest und der Obermesserträger 4 beweglich ausgebildet ist. D.h. der Obermesserträger 4 mit dem Obermesser 5 wird zum Teilen des Metallbandes 7 nach unten bewegt. An dem Untermesserträger 2 ist eine untere Treibrolle 8, in Höhe der Passlinie 9, befestigt. Die untere Treiberrolle 8 ist orts- fest ausgebildet. Der Obermesserträger 4 wird mittels eines Hydraulikzylinders

10 zum Metallband 7 hin oder von diesem weg bewegt. An dem Obermesserträger 4 oder einem separaten Träger (nicht dargestellt) ist eine obere Treibrolle

11 befestigt. Die obere Treibrolle 11 wird also mit dem Obermesserträger 4 o- der separat zum Teilen des Metallbandes 7 an dieses angestellt. Das Unter- messer 3 befindet sich, wie oben bereits erwähnt, in einem vertikalen Abstand

12 zur Passlinie 9. Das Obermesser 5 weist, bei geöffneter Schere 1 , einen vertikalen Abstand 13 zur Passlinie 9 auf.

Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Schere, wobei deren einzelne Komponenten die gleichen Bezugsziffern aufweisen wie beim Stand der Technik gemäß Figur 1.

Der Obermesserträger 4 mit dem Obermesser 5 ist über die Drehachse 6 mit dem Untermesserträger 2 und dem daran befestigten Untermesser 3 befestigt. Bei der erfindungsgemäßen Schere 1 ist der Obermesserträger 4 feststehend ausgebildet. Hierzu ist in einer ersten Ausführung der Obermesserträger 4 hängend ausgebildet. Eine zweite Ausführung sieht vor, dass der Obermesserträger 4 in einem stehenden Rahmen befestigt wird. Bei beiden Ausführungen ist der Obermesserträger 4 ortsfest. Der bewegliche Untermesserträger 2 mit dem Untermesser 3 wird um die Drehachse 6 gegen das Metallband 7 geschwenkt, um dieses zu teilen. Dabei ist an dem Untermesserträger 2 eine untere Treibrolle 8 in einer entsprechenden Lagerung 14 angeordnet. Das Obermesser 5 befindet sich in einem Abstand 15 von der Passlinie 9 entfernt. Zum Teilen des Metallbandes 7 wird dieses durch die untere Treibrolle 8 aus der Passlinie 9 nach oben in eine angehobene Passlinie 16 verschoben. Gleichzeitig wird das

Untermesser 3 zum Teilen des Metallbandes 7 nach oben bewegt. Der unteren Treibrolle 8 gegenüberliegend ist eine obere Treibrolle 11 ausgebildet. Die Unterkante 17 der oberen Treibrolle 11 befindet sich auf Höhe der unteren Kante

18 des Obermessers 5. Die obere Treibrolle 11 ist dabei an einer Aufhängung

19 befestigt. Um den Untermesserträger 2 um die Drehachse 6 zu drehen und damit das Teilen des Metallbandes 7 durchzuführen ist der Untermesserträger 2 durch Hydraulikzylinder 20 mit der Aufhängung 19 beweglich gekoppelt. Durch die Aufhängung 19 wird die obere Treibrolle 11 ortsfest positioniert.

Bezugszeichenliste

1 Schere

2 Untermesserträger

3 Untermesser

4 Obermesserträger

5 Obermesser

6 Drehachse

7 Metallband

8 untere Treibrolle

9 Passlinie

10 Hydraulikzylinder

11 obere Treibrolle

12 vertikaler Abstand

13 vertikaler Abstand

14 Lagerung

15 vertikaler Abstand

16 angehobene Passlinie

17 Unterkante obere Treibrolle

18 Unterkante Obermesser

19 Aufhängung

20 Hydraulikzylinder