Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR FIXING CLOTHES HANGER HOOKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/092157
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method and to a corresponding device for fixing, particularly for re-fixing clothes hanger hooks (12) inside a clothes hanger body (11). To this end, the clothes hanger hook (12) is moistened with an adhesive (17) particularly in the area of a shaft (13) of the clothes hanger hook. In the area of a joining location between the clothes hanger hook (12) and the clothes hanger body (11), the adhesive (17) enters a gap (20) between said clothes hanger hook (12) and clothes hanger body (11) whereby gluing the clothes hanger hook inside the clothes hanger body (11).

Inventors:
Bode, Hermann H. (Schillerstrasse 20, Ochtrup, 48607, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/002658
Publication Date:
October 06, 2005
Filing Date:
March 12, 2005
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
TFS GLOBAL HANGER MANAGEMENT GMBH (Hoher Weg 2, Nordhorn, 48529, DE)
Bode, Hermann H. (Schillerstrasse 20, Ochtrup, 48607, DE)
International Classes:
A47G25/32; B29C73/02; C09J5/00; (IPC1-7): A47G25/32; C09J5/00
Domestic Patent References:
WO2004028316A12004-04-08
Foreign References:
GB2328369A1999-02-24
US5613630A1997-03-25
EP0738672A11996-10-23
EP1252843A12002-10-30
EP1354637A22003-10-22
Attorney, Agent or Firm:
Ellberg, Nils (Meissner, Bolte & Partner Hollerallee 73, Bremen, 28209, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zur Arretierung, insbesondere zur Wiederarretierung, von Kleiderbügelhaken (12) in einem Kleiderbügelkorpus (11 ), dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderbügelhaken (12) insbesondere im Bereich eines Kleiderbügelhaken¬ schafts (13) mit einem Klebstoff (17) benetzt wird und dass der Klebstoff (17) im Bereich einer Verbindungsstelle zwischen Kleiderbügelhaken (12) und Kleiderbügelkorpus (1 1) in einen Spalt (20) zwischen Kleiderbügelhaken (12) und Kleiderbügelkorpus (11) eindringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei der Klebstoff (17) auf den Kleiderbügelhaken (12) mit einer Pipette (15) aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Pipette (15) an ihrem freien Ende elastisch ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Pipette (15) den Kleiderbügelhaken im Bereich eines Kleiderbügelhakenschafts (13) berührt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das freie Ende der Pipette derart positioniert und ausgerichtet ist, dass sich eine Überkreuzung mit dem Kleiderbügelhakenschaft (13) ergibt.
6. Verfahren nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Klebstoff (17) ein kapillar fließfähiger Klebstoff (17) ist.
7. Vorrichtung zur Arretierung, insbesondere zur Wiederarretierung, von Kleiderbügelhaken (12) in einem Kleiderbügelkorpus (11 ) eines Kleiderbügels (10), mit einem eine Pipette (15) umfassenden Klebstoffapplikator, der einer Transportvorrichtung zum Transport von Kleiderbügeln (10) zugeordnet ist, wobei die Pipette (15) mit ihrem freien Ende im Bereich der Bewegungsbahn der Kleiberbügel (10) positioniert ist, derart, dass beim Transport der Kleiderbügel (10) die Pipette (15) mit ihrem freien Ende sukzessive jeweils einen Kleiderbügelhaken (12) berührt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Pipette (15) an ihrem freien Ende elas¬ tisch ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Pipette (15) den Kleiderbügelha¬ ken (12) im Bereich eines Kleiderbügelhakenschafts (13) berührt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei das freie Ende der Pipette (15) derart positio¬ niert und ausgerichtet ist, dass sich eine Überkreuzung mit dem Kleiderbügelhakenschaft (13) ergibt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei ein mit der Pipette (15) aufgebrachter Klebstoff (17) ein kapillar fließfähiger Klebstoff (17) ist.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Arretierung von Kleiderbügelhaken

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine korrespondierende Vorrichtung zur Arretie¬ rung, insbesondere zur Wiederarretierung von Kleiderbügelhaken in einem Kleiderbügel¬ korpus.

Kleiderbügel sind allgemein bekannt. Bekanntlich weisen sie einen Kleiderbügelkorpus zum Aufhängen von Kleidungsstücken und einen am Kleiderbügelkorpus angreifenden Kleiderbügelhaken auf, mit dem der Kleiderbügel selbst aufgehängt wird.

Kleiderbügel, vor allem einfache und preiswerte Kleiderbügel, werden beim Verkauf von Kleidungsstücken zu deren Präsentation verwendet. Wenn ein Kleidungsstück gekauft wird, wird üblicherweise in einem Kassenbereich der Kleiderbügel von der erworbenen Kleidung getrennt und einer Wiederverwendung zugeführt. Bei der Wiederverwendung von Kleiderbügeln gilt es u.a. sicherzustellen, dass der Kleiderbügelhaken im Kleiderbü¬ gelkorpus noch in ausreichendem Maße fixiert ist, d.h. der Kleiderbügelhaken muss noch in belastbarer Weise mit dem Kleiderbügelkorpus verbunden sein und der Kleiderbügel¬ haken darf im Kleiderbügelkorpus nicht zu leicht drehbar sein.

Normalerweise ist der Kleiderbügelhaken parallel zum Kleiderbügelkorpus ausgerichtet. In dieser Position lässt sich in an sich bekannter Weise auf Stangen oder dergleichen eine Vielzahl von Kleidungsstücken auf jeweils einen Kleidbügel nebeneinander anordnen. Wenn Kunden Kleidung mitsamt dem jeweiligen Kleiderbügel aufnehmen, kommt es häu¬ fig vor, dass der Kleiderbügelhaken im Kleiderbügelkorpus um ca. 90° gedreht wird und die Kleidung wieder aufgehängt wird. Damit erreicht der Kunde, dass die ausgewählte oder in engere Auswahl gezogene Kleidung großflächig für Vergleiche und ähnliches sichtbar bleibt. Solche Bewegungen des Kleiderbügelhakens führen jedoch häufig dazu, dass sich die Arretierung des Kleiderbügelhakens im Kleiderbügelkorpus löst.

Dies ist vor allem dann nachteilig, wenn ein solcher Kleiderbügel wieder verwendet wird und auf einem solchen Kleiderbügel befindliche Kleidung in automatischen Transport- oder Sortiersystemen für Kleidung bewegt wird. In solchen Systemen wird die Kleidung auf Kleiderbügeln hängend mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Zudem sind die Systeme darauf abgestellt, dass die Kleidung in einer Ausrichtung parallel zueinander bewegt wird. Die parallele Ausrichtung der Kleidung zueinander ergibt sich dabei durch eine entspre¬ chende Ausrichtung der die Kleidung tragenden Kleiderbügel. Eine solche Ausrichtung der Kleiderbügel ist wiederum nur zu erreichen, wenn Kleiderbügelhaken und Kleiderbü- gelkorpus parallel zueinander ausgerichtet sind und zudem nur eine minimale Beweglich¬ keit des Kleiderbügelhakens im Kleiderbügelkorpus gegeben ist.

Eine solche minimale Beweglichkeit ist häufig bereits dann nicht mehr gegeben, d.h. die Beweglichkeit liegt über eine solchen minimalen Beweglichkeit, wenn der Kleiderbügelha- ken manuell verdreht worden ist. Solche Kleiderbügelhaken müssen bisher aufwändig identifiziert und ausgesondert werden. Dies ist wegen des damit verbundenen Kostenauf¬ wands nachteilig. Ein weiterer nachteiliger Kostenaufwand ergibt sich dadurch, dass ein ausgesonderter Kleiderbügel durch einen neuen Kleiderbügel mit ausreichend starr fi¬ xiertem Kleiderbügelhaken ersetzt werden muss.

Werden ungeeignete Kleiderbügel allerdings nicht ausgesondert, kann es vorkommen, dass sich beim Transport in automatischen Transport- oder Sortiersystemen der Kleider¬ bügelkorpus relativ zum Kleiderbügelhaken verdreht, so dass die gewünschte parallele Ausrichtung der Kleidung nicht mehr gegeben ist. Auf dieser parallelen Ausrichtung basie- ren aber die automatischen Handhabungsschritte in den Transport- und Sortiersystemen, so dass es bei fehlerhafter Ausrichtung zu Beschädigungen an der Kleidung oder am Transport- und Sortiersystemen oder Komponenten desselben kommen kann. Bei derarti¬ gen Beschädigungen kann aufgrund der hohen Arbeitsgeschwindigkeiten eine Vielzahl von Kleidungstücken betroffen sein. Bei evtl. Beschädigungen am System ergeben sich erhebliche Stillstandszeiten bis die Schäden behoben sind. Auch diese Nachteile werden mit der Erfindung vermieden oder zumindest reduziert.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung anzugeben, mit dem bzw. mit der sich Kleiderbü- gel, insbesondere gebrauchte Kleiderbügel, geeignet behandeln lassen, so dass vorge¬ gebene Eigenschaften im Hinblick auf eine Beweglichkeit (Drehbarkeit) des Kleiderbügel¬ hakens im Kleiderbügelkorpus erfüllt sind. Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dazu ist bei einem Verfahren zur Arretierung, insbesondere zur Wie- derarre-tierung, von Kleiderbügelhaken in einem Kleiderbügelkorpus vorgesehen, dass der Kleiderbügelhaken insbesondere im Bereich eines Kleiderbügelhakenschafts mit ei- nem Klebstoff benetzt wird und dass der Klebstoff im Bereich einer Verbindungsstelle zwischen Kleiderbügelhaken und Kleiderbügelkorpus in einen Spalt zwischen Kleiderbü¬ gelhaken und Kleiderbügelkorpus eindringt. Der Kleiderbügelhaken wird also mit dem Kleiderbügelkorpus verklebt.

Bezüglich der Vorrichtung wird die genannte Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 7. Dazu ist eine Vorrichtung zur Arretierung, insbesondere zur Wiederarretierung, von Kleiderbügelhaken in einem Kleiderbügel-korpus eines Kleiderbü¬ gels vorgesehen, die einen eine Pipette umfassenden Klebstoffapplikator, der einer Transportvorrichtung zum Transport von Kleiderbügeln zugeordnet ist, aufweist, wobei die Pipette mit ihrem freien Ende im Bereich der Bewegungsbahn der Kleiberbügel positio¬ niert ist, derart, dass beim Transport der Kleiderbügel die Pipette mit ihrem freien Ende sukzessive jeweils einen Kleiderbügelhaken berührt.

Das Verkleben von Kleiderbügelhaken mit dem Kleiderbügelkorpus ist nach bestem Wis- sen des Anmelders bisher nicht in Betracht gezogen worden. Als Grund dafür lässt sich rückblickend einerseits der damit verbundene Kostenaufwand bei der Verwendung eines zusätzlichen Stoffs, nämlich des Klebstoffs, und anderseits eine befürchtete visuelle oder auch haptische Beeinträchtigung eines mit Klebstoff behandelten Kleiderbügels nennen.

Anstelle des offenbar nicht in Betracht gezogenen Klebens wird bisher versucht, den Klei¬ derbügelhaken im Kleiderbügelkorpus durch Erhitzen, mittels Ultraschall oder durch An¬ wendung von Induktionsverfahren wieder zu fixieren. Dies ist in nachteiliger Weise zeit- aufwändig und im rückblickenden Vergleich insofern ungünstig, als sich durch Verkleben in gleicher Zeit eine deutlich höhere Anzahl von Kleiderbügeln behandeln lässt.

Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Kleiderbügel durch Verkleben des Klei¬ derbügelhakens mit dem Kleiderbügelkorpus wieder verwendbar wird, da der Kleiderbü¬ gelhaken durch Verkleben in der gewünschten parallelen Orientierung zum Kleiderbügel¬ korpus fixiert wird und das Verkleben ein unerwünschtes Verdrehen verhindert. Dabei bleibt der verklebte Kleiderbügelhaken im Kleiderbügelkorpus gleichwohl drehbar, so dass der Endkunde bei der Auswahl von Kleidung nicht darauf aufmerksam wird, dass es sich um einen wieder verwendeten Kleiderbügel handelt. Die zum Verdrehen des Kleiderbü¬ gelhakens aufzuwendende Kraft ist jedoch so hoch, dass beim automatischen Transport von Kleiderbügeln mit daran angebrachter Kleidung keine solche Verdrehung zu besorgen ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Zum Aufbringen des Klebstoffs auf den Kleiderbügelhaken eignet sich besonders eine Pipette. Bevorzugt ist bei einer solchen Pipette das freie Ende, also das Ende mit einer Austrittsöffnung für den Klebstoff, elastisch.

Zum Aufbringen des Klebstoffs auf den Kleiderbügelhaken ist bevorzugt vorgesehen, dass die Pipette den Kleiderbügelhaken im Bereich eines Kleiderbügelhakenschafts be¬ rührt. Der Kleiderbügelhakenschaft ist ein gerader oder im Wesentlichen gerader Ab¬ schnitt unterhalb des eigentlichen Hakens am Kleiderbügelhaken. Am Kleiderbügelhaken¬ schaft kann der Klebstoff abwärts in Richtung auf den im Bereich der Verbindungsstelle zwischen Kleiderbügelhaken(schaft) und Kleiderbügelkorpus verbleibenden Spalt fließen. Das Auftragen des Klebstoffs auf den Kleiderbügelhakenschaft hat zudem beim automati¬ schen Auftragen des Klebstoffs mittels einer dazu vorgesehenen Vorrichtung den Vorteil, dass unterschiedliche Typen, insbesondere unterschiedliche Größen, von Kleiderbügeln mit der gleichen Vorrichtung verarbeitet werden können. Eine bei gebräuchlichen Kleider¬ bügeln auf eine Mitte des Kleiderbügelhakenschafts ausgerichtete Positionierung der Pipette ermöglicht nämlich auch eine Verarbeitung von Kleiderbügeln mit kürzeren oder längeren Kleiderbügelhakenschäften. Wenn zudem das freie, elastische Ende der Pipette derart positioniert und ausgerichtet ist, dass sich eine Überkreuzung mit dem Kleiderbü¬ gelhakenschaft ergibt, ist eine Benetzung des Kleiderbügelhakenschafts auch noch bei pendelnden Kleiderbügeln gewährleistet.

Der verwendete Klebstoff ist bevorzugt ein kapillar fließfähiger Klebstoff. Ein solcher Kleb¬ stoff ist besonders geeignet, in den an der Verbindungsstelle zwischen Kleiderbügelha- ken(schaft) und Kleiderbügelkorpus verbleibenden Spalt einzudringen. Dabei kommt be¬ sonders bevorzugt ein kapillar fließfähiger Klebstoff zum Einsatz, der beim Einkappilieren schneller als an der Umgebungsluft aushärtet. Dann kann der flüssige Klebstoff sich in Richtung des Spaltes bewegen ohne vorschnell auszuhärten. Im Spalt erfolgt dann ein relativ schnelles Aushärten, so dass die gewünschte Fixierung des Kleiderbügelhakens erreicht wird. Durch die kapillare Fließfähigkeit des Klebstoffs ist die Menge des benötig- ten Klebstoffs auf ein Minimum begrenzt, was im Hinblick auf die nicht unerheblichen Kosten eines solchen kapillar fließfähigen Spezial-Klebstoffs von Interesse ist. Der am Kleiderbügelhaken noch verbleibende Klebstoff kann ggf. abgewischt werden. Günstiger ist jedoch, vor Wiederverwendung des derart behandelten Kleiderbügelhakens die voll¬ ständige Aushärtung des Klebstoffs abzuwarten, so dass der am Kleiderbügelhaken verbleibende Klebstoff weder optisch noch haptisch auffällt.

Die kapillare Fließfähigkeit des Kunststoffs wirkt sich günstig auch bei Situationen aus, bei denen das Verdrehen des Kleiderbügelhakens im Kleiderbügelkorpus eine Menge von Kunststoffmehl im Innern des Korpus erzeugt hat. Zwischen diesen Mehlpartikeln und dem Kleiderbügelhaken oder dem Kleiderbügelkorpus ergeben sich besonders kleine Zwischenräume, die gleichwohl noch von dem kapillar fließfähigen Klebstoff ausgefüllt werden. Das sich aufgrund der Beschädigung des Kleiderbügels beim Verdrehen des Kleiderbügelhakens ergebende Kunststoffmehl trägt also sogar noch zur sicheren Wie¬ derarretierung des Kleiderbügelhakens bei.

Ein weiterer günstiger Effekt im Zusammenhang mit der Verwendung kapillar fließfähigen Klebstoffs besteht darin, dass bei einem einmal verklebter Kleiderbügelhaken beim Ver¬ drehen zwar die momentane Verklebung aufgebrochen wird, dass aber dabei ein nur mi¬ nimaler Spalt entsteht, der in gewissem Umfang durch den Klebstoff aufgrund einer ver- bliebenen oder verbleibenden Restviskosität selbst wieder geschlossen wird. Es ergibt sich also in gewissem Umfang ein "Selbstheilungseffekt" für gelöste wiederarretierte Kleiderbügelhaken.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Darin zeigen

Fig. 1 einen Kleiderbügel und eine Pipette als Teil eines nicht näher dargestellten Klebstoffapplikators, Fig. 2 ein Detail des Kleiderbügels im Bereich einer Verbindungsstelle zwischen Ha- ken und Korpus des Kleiderbügels sowie die Situation unmittelbar vor dem Auftrag des Klebstoffs und Fig. 3 das Detail des Kleiderbügels mit aufgetragenem Klebstoff, der in einen Spalt an der Verbindungsstelle zwischen Haken und Korpus des Kleiderbügels fließt und dort den Haken im Korpus verklebt.

Fig. 1 zeigt einen Kleiderbügel 10 mit einem Kleiderbügelkorpus 11 und einem Kleiderbü¬ gelhaken 12. Kleiderbügelkorpus 11 und Kleiderbügelhaken 12 werden im Folgenden jeweils kurz auch als Korpus 11 bzw. Haken 12 bezeichnet. Der Haken 12 ist üblicher- weise aus einem metallischen Material gefertigt, während der Korpus 11 aus einem Kunststoff oder dergleichen, ggf. auch aus Holz oder Metall gefertigt ist. Haken 12 und Korpus 11 sind miteinander verbunden indem der Haken 12 im Bereich eines Kleiderbü¬ gelhakenschafts 13, im Folgenden kurz auch als Schaft 13 bezeichnet, teilweise in den Korpus 11 eindringt. Der weitere Verlauf des sich im Innern der Korpus 11 erstreckenden Schafts 13 ist durch die gestrichelte Linie 14 verdeutlicht. Korpus 11 und Haken 12 wer¬ den bei der Herstellung miteinander verbunden. Bei gebräuchlichen Kleiderbügeln 10 mit einem aus Kunststoff gefertigten Korpus 11 wird der Haken 12 bereits bei der Spritzguss¬ herstellung des Korpus 11 mit diesem verbunden. Mit dem Aushärten des Materials aus dem der Korpus 11 gefertigt ist, ist der Haken 12 in diesem fixiert. Häufig ist zur besseren Fixierung des Hakens 12 im Korpus 1 1 vorgesehen, dass der Haken am unteren, inner¬ halb des Korpus 11 befindlichen Ende geriffelt oder aufgerauht ist oder in sonstiger Weise eine Oberflächenkontur aufweist, die das Verdrehen des Hakens 12 im Korpus 11 er¬ schwert.

Beim Einsatz solcher Kleiderbügel 10 kommt es dennoch immer wieder vor, dass der Ha¬ ken 12 im Korpus 11 verdreht wird. Dabei wird die innige Verbindung zwischen dem Ha¬ ken 12 und dem Material des Korpus 11 zerstört, so dass der Haken 12 häufig leicht drehbar ist. Diese leichte Drehbarkeit des Hakens 12 steht der Wiederverwendbarkeit des Kleiderbügels 10 entgegen, weil mit derart beeinträchtigten Kleiderbügeln 10 kein Trans¬ port von Kleidung auf diesen Bügeln 10 in einer Ausrichtung parallel zueinander mit aus¬ reichender Sicherheit gewährleistet ist. Die Erfindung sieht daher, um die Wiederver¬ wendbarkeit solcher Kleiderbügel 10 zu steigern, vor, dass der Kleiderbügelhaken 12 im Kleiderbügelkorpus 11 verklebt wird. Dies geschieht mit einer nicht näher dargestellten Vorrichtung, die einen Klebstoffapplikator umfasst, der in einer Pipette 15 endet. Zum Klebstoffapplikator gehört ein Klebstoffvorratsbehälter mit einem darin befindlichen Kleb¬ stoffvorrat. Die Vorrichtung ist insgesamt in geeigneter Weise mechanisch befestigt und einer Transportvorrichtung zum Transport hängender Kleiderbügeln 10 zugeordnet, so dass ein sukzessives Verkleben einer Vielzahl von nacheinander an der Vorrichtung vor¬ bei bewegter Kleiderbügel 10 möglich ist. Die Pipette 15 weist in an sich bekannter Weise an einem freien Ende eine Öffnung 16 auf, aus der ein Klebstoff 17 in Form eines Kleb¬ stofftropfens 18 austritt.

Das Verkleben des Hakens 12 im Korpus 11 wird jetzt genauer im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 erläutert.

Fig. 2 zeigt ein Detail des Kleiderbügels 10 im Bereich der Verbindungsstelle zwischen Haken 12 und Korpus 11. Von dem Haken 12 ist nur dessen unterer Abschnitt, also der Kleiderbügelhakenschaft 13 dargestellt. In der Darstellung weist der Korpus 11 eine zy¬ lindrische Hülse 19 auf. Bei Kleiderbügeln 10 anderen Typs ist eine solche Hülse 19 nicht vorhanden. Die Hülse 19 als solche ist für die Erfindung im übrigen ohne Bedeutung. Zwi¬ schen dem Schaft 13 und dem Korpus 11 , in der Darstellung am oberen Ende der Hülse 19, öffnet sich ein Spalt 20. Der Spalte 20 setzt sich im Innern des Korpus 11 entlang der Materialgrenze zwischen dem Haken 12 und dem Material des Korpus 11 fort. Zum siche¬ ren Verkleben des Hakens 12 mit dem Korpus 11 muss der Klebstoff 17 in diesen Spalt 20 gelangen. Dazu wird bei ortsfester Pipette 15, genauer bei ortsfestem Klebstoffappli¬ kator, der Kleiderbügel 10 an der Pipette vorbei bewegt. Die Bewegungsrichtung des Kleiderbügels 10 ist durch den Pfeil 21 verdeutlicht. Bei der Darstellung bewegt sich also der Kleiderbügel 10 gleichsam aus der Ebene des Blattes heraus in Richtung auf den Betrachter. Bei dieser Bewegung stößt der Haken 12 im Bereich seines Schafts 13 gegen die Pipette 15 und streift dabei den am freien Ende der Pipette bereits ausgetretenen Klebstofftropfen 18 ab. Die Pipette 15 ist zu diesem Zweck elastisch. Dargestellt ist eine Situation, bei der die Öffnung 16 der Pipette 15 in einer Position unmittelbar vor dem Schaft 13 justiert ist. Bevorzugt ist vorgesehen, dass vor dem Kontakt von Pipette 15 und Schaft 13 eine Überkreuzung gegeben ist, derart, dass der Schaft 13 die Pipette 15 ober¬ halb der Öffnung 16 trifft. Dies ermöglicht ein Auftragen von Klebstoff 17 auch bei pen¬ delnden Kleiderbügeln 10, bei denen also der Schaft nicht - wie in der Darstellung ge- zeugt - genau senkrecht orientiert ist. Für die Ausführungsform der elastischen Pipette 15 kann man sich die Darstellung in Fig. 2 so vorstellen, dass die Bewegung des Kleiderbü¬ gels 10 entlang seiner Transportrichtung 21 so weit fortgeschritten und die Auslenkung der flexiblen Pipette 15 genau bis zu dem Punkt erfolgt ist, bei dem im nächsten Moment der Übertrag des Klebstofftropfens 18 auf den Schaft 13 erfolgt.

In Fig. 3 ist die Situation gezeigt, in der ein behandelter Kleiderbügel 10 entlang seiner Transportrichtung 21 an der Pipette 15 vorbei bewegt worden ist und dabei Klebstoff 17 auf den Schaft 13 aufgebracht worden ist. Bei dem Klebstoff 17 handelt es sich um einen kapillar fließfähigen Klebstoff 17, der die Oberfläche des Schafts 13 benetzt und in Rich- tung des Spalts 20 fließt. Der Fluss des Klebstoffs 17 in Richtung auf den Spalt 20 erfolgt aufgrund des Gravitationseinflusses. Im Spalt 20 erfolgt die Bewegung des Klebstoffs 17 aufgrund dessen kapillarer Fließfähigkeit. Nach dem Aushärten des Klebstoffs 17 im Spalt 20 ist der Haken 12 im Korpus 11 wieder arretiert.

Aufgrund der kapillaren Fließfähigkeit des Klebstoffs 17 bildet sich an der Öffnung 16 der Pipette 15 jeweils nach dem Abstreifen eines Klebstofftropfens 18 erneut ein Klebstoff¬ tropfen 18, der dann auf den nächst folgenden Kleiberbügelhakenschaft 13 aufgebracht werden kann. Eine Förderung des Klebstoffs 17 ist also nicht zwingend erforderlich. Der (nicht dargestellte) Klebstoffapplikator umfasst also im einfachsten Fall lediglich die Pi- pette 15 und ein Klebstoffreservoir. In dieser Form kann der Klebstoffapplikator an einem Rahmenteil oder dergleichen einer Transport- oder Sortiervorrichtung derart befestigt werden, dass sich die oben beschriebene Stellung der Pipette 15 relativ zu den jeweils hängend transportierten Kleiderbügeln 10 ergibt. Damit ist eine genauso einfache wie effiziente Möglichkeit zur Wiederarretierung von Kleiderbügelhaken 12 im jeweiligen Klei- derbügelkorpus 11 gegeben, die die Wiederverwendbarkeit von Kleiderbügeln 10 erheb¬ lich steigert.

Damit lässt sich die vorliegende Erfindung zusammenfassend kurz wie folgt beschreiben: Es wird ein Verfahren und eine zu dessen Ausführung vorgesehene Vorrichtung zur Arre- tierung, insbesondere zur Wiederarretierung, von Kleiderbügelhaken 12 in einem Kleider¬ bügelkorpus 11 angegeben, bei dem bzw. bei der der Kleiderbügelhaken 12 insbesondere im Bereich eines Kleiderbügelhakenschafts 13 mit einem Klebstoff 17 benetzt wird und der Klebstoff 17 im Bereich einer Verbindungsstelle zwischen Kleiderbügelhaken 12 und Kleiderbügelkorpus 11 in einen Spalt 20 zwischen Kleiderbügelhaken 12 und Kleiderbü¬ gelkorpus 11 eindringt, so dass der Kleiderbügelhaken im Kleiderbügelkorpus 11 verklebt wird. Bezugszeichenliste

10 Kleiderbügel 11 Kleiderbügelkorpus, Korpus 12 Kleiderbügelhaken, Haken 13 Kleiderbügelhakenschaft, Schaft 14 Linie 15 Pipette 16 Öffnung (der Pipette) 17 Klebstoff 18 Klebstofftropfen 19 Hülse 20 Spalt 21 Pfeil (Transportrichtung)