Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR FORMING CONICAL TUBE CASINGS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/012356
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to form conical tubes out of sheet metal plates. A matrix (1) is provided with a conical cavity (2). A conical mould can dive into said cavity and is guided into the matrix along a curve (A). Conical tube casings can thus be produced easily.

Inventors:
Urech, Werner (Rheingasse 28 Kaiserstuhl, CH-5466, CH)
Application Number:
PCT/CH2000/000202
Publication Date:
February 22, 2001
Filing Date:
April 06, 2000
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ELPATRONIC AG (Industriestrasse 35 Bergdietikon, CH-8962, CH)
Urech, Werner (Rheingasse 28 Kaiserstuhl, CH-5466, CH)
International Classes:
B21C37/18; B21D5/06; B21D51/10; (IPC1-7): B21D51/10; B21C37/18
Foreign References:
DE1059389B1959-06-18
Attorney, Agent or Firm:
ELPATRONIC AG (Industriestrasse 35 Bergdietikon, CH-8962, CH)
ELPATRONIC AG (Industriestrasse 35 Bergdietikon, CH-8962, CH)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zur Formung von Blechen (6) zu konischen Rohrmänteln, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einem Formungsschritt eine konische Matrize (1,2) und ein entsprechend konisch geformter Stempel (4) das jeweilige Blech konisch pressen, wobei der konische Stempel (4) das auf der Matrize (1,2) aufliegende Blech (6) beim Beginn der Pressung im wesentlichen auf seiner ganzen Länge über der Matrize berührt und der Stempel beim Eintauchen in die Matrize eine kurvenförmige Bewe gung (A) ausführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stempel (4) derart in die Matrize (1, 2) eintaucht, dass er im wesentlichen auf seiner ganzen Länge zu selben Zeit den Grund (3) der Matrize erreicht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Formungsschritte nach An spruch 1 erfolgen, insbesondere drei oder mehr solcher Formungsschritte, oder dass bei einem Blech mit vorge formten Randbereichen nur ein Formungsschritt nach An spruch 1 im mittleren Bereich des Bleches erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Formung mit Formungselementen (7,8) oberhalb der Matrize (1,2) er folgt.
5. Vorrichtung zur Formung von Blechen (6) zu konischen Rohrmänteln, gekennzeichnet durch eine Matrize (1) mit konischem Formraum (2), einem der Matrizenform angepassten konischen Stempel (4) sowie Betätigungsmittel (5,9), mittels welchen der Stempel (4) entlang einer Kurvenbahn (A) in die Matrize einführbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stempel (4) um eine Schwenkachse (5) schwenkbar angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurve mittels am Stempel angrei fender Hydraulikoder Pneumatikelemente erzeugbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Formungselemente (7,8) vorgesehen sind, durch welche ausserhalb der Ma trize (1,2) liegende Blechbereiche formbar sind.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Formung konischer Rohrmäntel Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur For- mung von Blechen zu konischen Rohrmänteln. Ferner be- trifft die Erfindung eine Vorrichtung gemäss Anspruch 5.

Für eine Vielzahl von Anwendungen sind koni- sche Rohre erwünscht. Die Herstellung von konischen Rohr- mänteln, die nachfolgend zu einem konischen Rohr ver- schweisst werden können, ist aber aufwendig.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrun- de, Bleche auf einfache Weise konisch zu runden.

Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Ferner wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merk- malen des Anspruchs 5 gelöst.

Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Pressvorrichtung mit Stempel und Matrize ; Figur 2a, 2b Querschnitte durch Stempel und Matrize ; Figur 3 die Vorrichtung von Figur 1 zu Beginn des Pressvorganges ; Figur 4 die Vorrichtung von Figur 1 während des Pressvorganges ; Figur 5 die Vorrichtung von Figur l am Ende des Pressvorganges ; und

Figur 6 zusätzliche Formungsflügel.

Figur 1 zeigt grob schematisch die Seitenan- sicht einer Vorrichtung zum konischen Formen von Blechen.

Dabei ist eine Matrize 1 dargestellt, welche einen inne- ren in Längsrichtung konischen Hohlraum 2 aufweist, der in der Figur durch die unterbrochene Linie 3 angedeutet ist, welche die unterste Mantellinie des konischen Hohl- raumes 2 darstellt, der einen Teil eines Kegelstumpfes bildet. Die Figuren 2a und 2b zeigen die Matrize 1 mit ihrem konischen Hohlraum 2 im Vertikalschnitt entlang den Schnittlinien B-B und C-C von Figur 1. Der Stempel 4 ist ebenfalls in Längsrichtung konisch zulaufend als Teil 12 eines Kegelstumpfes geformt und entspricht in seiner Form in demjenigen Bereich, welcher zum Eintauchen in die Ma- trize 1 bestimmt ist, der Form des konischen Hohlraumes, jedoch vermindert um die Dicke des zu verformenden Ble- ches. In den Figuren 2a und 2b ist der Stempel 4 eben- falls im Vertikalschnitt dargestellt, woraus die konische Form des Teils 12 des Stempels ersichtlich ist. In demje- nigen Bereich, der nicht in die Matrize eintaucht, weicht der Stempel 4 von der Kegelstumpfform ab (die durch die unterbrochene Linie 9 angedeutet ist), um die Entnahme des konisch geformten Bleches zu erleichtern. Anstelle der in den Figuren 2a und 2b gezeigten runden Quer- schnittsform von Matrize und Stempel können natürlich auch beliebig andere konisch zulaufende Querschnittsfor- men verwendet werden. Bei dem in der Figur 1 gezeigten Beispiel ist der Stempel 4 um eine Schwenkachse 5 schwenkbar, um eine Kurvenbewegung gemäss Pfeil A zum Eintauchen in die Matrize 1 durchzuführen. Der Antrieb des Stempels 4 kann durch eine nur grob schematisch dar- gestellte Kurbelanordnung 10,11 erfolgen, welche den Stempel 4 in den Matrizenhohlraum 2 hineinbewegt und dort an das Blech anpresst und den Stempel 4 entlang der mit dem Pfeil A symbolisierten Kurve wieder aus der Matrize entfernt. Entsprechende Kurbeltriebe sind dem Fachmann

geläufig und brauchen hier nicht weiter dargestellt wer- den. Anstelle der Verwendung einer Schwenkachse 5 und ei- nes Kurbeltriebes können auch beliebig andere Betäti- gungselemente, z. B. hydraulische oder pneumatische Betä- tigungselemente verwendet werden, welche den Stempel ge- mäss der gezeigten Kurve oder einer anderen Kurvenform gemäss der nachfolgenden Beschreibung bewegen und in die Matrize einführen und aus dieser herausführen.

Figur 3 zeigt dieselbe Vorrichtung in einer Startposition, wobei ein zu verformendes Blech 6 über dem Matrizenhohlraum liegt. Der Stempel 4 ist nun derart an- geordnet, dass er in der Startposition das Blech 6 im we- sentlichen auf seiner ganzen Länge berührt, so dass die nachfolgende Verformung des Bleches auf der gesamten Blechlänge gleichzeitig beginnt. Figur 4 zeigt den Stem- pel 4, der mit seiner kurvenförmigen Bewegung in die Ma- trize 1 eintaucht, in einer Stellung, bei der er ungefähr zur Hälfte in die Matrize eingetaucht ist, wobei letztere in der Zeichnung durchsichtig dargestellt ist, so dass der Stempel 4 in seiner Lage in der Matrize ersichtlich ist. Figur 5 zeigt den Stempel 4 in seiner Endstellung, wobei die Kurvenbewegung vorzugsweise so erfolgt, dass der Stempel auf seiner ganzen Länge im wesentlichen gleichzeitig das Blech zum Anliegen im Grund der Matrize bringt. Auf diese Weise wird das Blech gleichmässig ko- nisch verformt, wie es der Form von Stempel und Matrize entspricht. In der in Figur 5 gezeigten Endstellung kann auf an sich bekannte Weise ein Nachpressen des Bleches zur Verhinderung des Rückformung erfolgen.

Mittels der beschriebenen Pressung des Ble- ches in der konischen Form kann zunächst ein seitlicher Bereich der Blechtafel konisch geformt werden, danach in einem weiteren Schritt ein weiterer seitlicher Bereich und schlussendlich der mittlere Bereich, so dass drei Pressvorgänge zur Erzeugung des konischen Rohrmantels

vorgesehen sind. Es können indes auch mehr Presshübe, z. B. 5 oder 7 Hübe, vorgenommen werden. Die beiden Rand- bereiche der Blechtafel können indes auch schon auf ande- re Weise vorgeformt sein, so dass nur der Mittelteil in einem Presshub gemäss der Erfindung konisch verformt wird. Wie in Figur 6 schematisch angedeutet, welche Figur einen Vertikalschnitt durch eine konische Matrize und ei- nen konischen Stempel zeigt, kann z. B. auch direkt der Mittelteil einer Blechtafel mit Stempel und Matrize ko- nisch verformt werden, wobei zusätzlich für die Randbe- reiche Formungsflugel 7 und 8 vorgesehen sind, welche ebenfalls konisch sind und durch nicht dargestellte Betä- tigungselemente in Richtung der Pfeile D um den Stempel 4 schliessbar sind, um die Randbereiche des Bleches eben- falls an den Stempel anzudrücken.