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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR HANDLING BOTTLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/069760
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method and device for handling bottles, especially empty PET plastic bottles (3). The handling device (1) comprises at least one collecting device (4) for receiving bottles (3) fed thereto and for loading the bottles (3) onto a plurality of transportable intermediate supports (6). The collecting device (4) has a tilting device (2) with which the intermediate supports (6) or the support bases (20) thereof and/or the bottles (3) are tilted. The tilting can be effected temporarily and, above all, during a loading and/or unloading process. Stationary tilting elements (21) or a driven tipping device (31) can be used to tilt the support bases (20). Additional or alternative tilting of the bottles (3) can be effected by a swiveling device (16) of a gripping device (14).

Inventors:
Hirschek, Herwig (Keplerstrasse 3a Bobingen, D-86399, DE)
Application Number:
PCT/EP2000/004472
Publication Date:
November 23, 2000
Filing Date:
May 17, 2000
Export Citation:
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Assignee:
CERTUS MASCHINENBAU GMBH (Röntgenstrasse 1-5 Friedberg, D-86316, DE)
Hirschek, Herwig (Keplerstrasse 3a Bobingen, D-86399, DE)
International Classes:
B29C31/00; B65B21/06; B65G47/08; B65G57/00; (IPC1-7): B65G47/08; B65G57/00; B65B35/30
Attorney, Agent or Firm:
Ernicke, Hans-dieter (Schwibbogenplatz 2b Augsburg, D-86153, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Behandeln von Flaschen (3), insbesondere leeren PETKunststoffflaschen, in einer Behandlungsvorrichtung (1), wobei die zugeführten Flaschen (3) mit mindestens einer Sammeleinrichtung (4) übernommen und auf mehrere transportable Zwischenträger (6) geladen werden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Flaschen (3) in einer zumindest temporären Schrägstellung auf die Zwischenträger (6) geladen und/oder entladen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Zwischenträger (6) mit ihrem Trägerboden (20) beim Beladevorgang und/oder Entladevorgang schräg gestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägstellung der Zwischentrager (6) nach dem Beladevorgang und/oder Entladevorgang wieder aufgehoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Flaschen (3) in Schrägstellung durch die Behandlungsvorrichtung (l) transportiert und gegebenenfalls in einem Lager (25) gelagert werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Flaschen (3) beim Beladen der Zwischenträger (6) von einem Umsetzer (5) nach der Ubernahme gekippt und in Schragstellung auf den geneigten Trägerboden (20) gesetzt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Flaschen (3) beim Beladen der Zwischenträger (6) von einem Umsetzer (5) nach der Übernahme im wesentlichen vertikal auf den geneigten Trägerboden (20) gesetzt und anschließend in die Schrägstellung gekippt werden.
7. Vorrichtung zum Behandeln von Flaschen (3), insbesondere leeren PETKunststoffflaschen, wobei die Behandlungsvorrichtung (1) mindestens eine Sammeleinrichtung (4) zur Übernahme von zugeführten Flaschen (3) und zum Beladen von mehreren transportablen Zwischenträgern (6) mit den Flaschen (3) aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sammeleinrichtung (4) eine Schrägstelleinrichtung (2) für die Flaschen (3) und/oder die Zwischenträger (6) aufweist.
8. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägstelleinrichtung (2) temporär wirksam ist.
9. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägstelleinrichtung (2) eine angetriebene (34) Kippeinrichtung (31) oder ein oder mehrere ortsfeste Schrägsteller (21) zur Schrägstellung des Trägerbodens (20) der Zwischenträger (6) aufweist.
10. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrågsteller (21) am Zwischenträger (6) oder an der Transporteinrichtung (22) und an anderen Anlagenteilen der Behandlungsvorrichtung (1) angeordnet sind.
11. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Zwischenträger (6) ebene Trägerböden (20) und am geneigten unteren Trägerrand sowie den seitlichen Trägerrändern hochstehende Seitenwände (19) aufweist.
12. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Zwischenträger (6) eine einheitliche Größe für unterschiedliche Flaschenformate aufweisen.
13. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß Sammeleinrichtung (4) mindestens einen Umsetzer (5) mit ein oder mehreren Greifeinrichtungen (14) für die Flaschen (3) aufweist, wobei die Schrägstelleinrichtung (2) am Umsetzer (5) ein oder mehrere Kippachsen (18) und eine Schwenkeinrichtung (16) zum Schrägstellen oder Schwenken der Flaschen (3) besitzt.
14. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägstellung der Trägerböden (20) und/oder der Flaschen (3) einen Winkel von ca. 10° bis 20° gegen die Horizontale aufweist.
Description:
BESCHREIBUNG Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Flaschen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln von Flaschen, insbesondere von leeren PET-Kunststofflaschen mit den Merkmalen im Oberbegriff des Verfahrens-und Vorrichtungshauptanspruchs.

Eine solche Flaschenbehandlungsvorrichtung ist aus der DE-U-297 07 324 bekannt. Die Behandlungsvorrichtung umfasst ein oder mehrere Sammeleinrichtungen zur Übernahme der zugeführten leeren Flaschen und zum Beladen von mehreren transportablen Zwischentragern mit diesen Flaschen. Die Zwischenträger haben Führungspins und angeformte Seitenwände, die auf bestimmte Flaschenformate abgestellt sind. Die Flaschen stehen senkrecht auf den Zwischenträgern.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bessere Flaschenbehandlungsvorrichtung aufzuzeigen.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Verfahrens-und Vorrichtungshauptanspruch.

Die Flaschen werden in Schräglage auf die Zwischenträger geladen und gegebenenfalls in Schräglage transportiert oder auch zwischengelagert. Die Schräglage ist auch zum Entladen der Flaschen vom Zwischenträger vorteilhaft. Die Sammeleinrichtung hat dazu eine Schragstelleinrichtung für die Zwischenträger und/oder gegebenenfalls auch für die Flaschen. die Schräglage von Flaschen und/oder Zwischenträgern kann temporär oder permanent sein. Dies bringt mehrere Vorteile mit sich.

Zum einen werden die Flaschen durch die Schräglage auf den Zwischenträgern zumindest beim Beladevorgang und/oder Entladevorgang besser aneinander geführt. Diese Führung

ist unabhängig vom Flaschenformat. Auf spezielle formatangepasste Führungsmittel, wie Pins oder angeformte Rander kann verzichtet werden. Die Zwischenträger sind dadurch für unterschiedlichste Flaschenformate gleichermaßen gut geeignet. Dies spart Aufwand und Kosten.

Durch die Schrägstelleinrichtung ist es zudem möglich, die Flaschen, insbesondere PET-Flaschen, in einer besonders schonenden Weise umzusetzen. Die frisch von einer Blasmaschine angelieferten neuen PET-Flaschen haben noch eine gewisse Labilität und neigen außerdem dazu, bei Kontakt aneinander zu haften. Dies bringt Probleme beim dichten Aneinandersetzen der PET-Flaschen mit sich, weil wegen des Klebeeffektes die Flaschen nicht beim Umsetzen und Absetzen in Längsrichtung aneinander entlanggleiten können. Die Flaschen müssen daher mit einem gewissen gegenseitigen Abstand auf dem Zwischentrager abgesetzt werden, wodurch sie bei normalen Zwischenträgern mit horizontalem Boden die Führung verlieren und umkippen können. Durch die Schräglage wird dieses Problem beseitigt, weil die abgesetzten Flaschen durch die eigene Schwerkraft stets am schrägen Zwischentragerboden in die gleiche Richtung rutschen. Außerdem können durch die Schragstelleinrichtung die Flaschen in einem Winkel zu den bereits auf dem Zwischenträger befindlichen Flaschen abgesetzt werden, wobei sie nur im Fußbereich aneinander stoßen und dann durch eine Schwenkbewegung an die ruhenden Flaschen angekippt werden. In beiden Fällen wird für eine sichere Führung beim Umsetzen der Flaschen gesorgt.

Die Schrägstelleinrichtung kann unterschiedliche Komponenten beinhalten. Zum einen erhalten die Zwischenträgerböden eine Schräglage. Zum anderen können zusätzlich oder alternativ die Flaschen beim Umsetzen eine Schraglage bekommen. Die Schräglage der Trägerböden lässt sich einerseits durch eine angetriebene und temporär wirksame Kippeinrichtung oder durch Schragsteller,

insbesondere Unterlegkeile, an den Zwischenträgern selbst bewerkstelligen, wobei die Transporteinrichtung und die anderen Teile der Flaschenbehandlungsvorrichtung horizontale Transport-und Lagerflächen für die Zwischenträger haben. Alternativ ist es auch möglich, die Schrägsteller an der Transportvorrichtung und den anderen Teilen der Flaschenbehandlungsvorrichtung, insbesondere auch an einem eventuellen Zwischenlager, anzuordnen. Dies erlaubt einerseits die Verwendung normaler Zwischenträger, die dann ihre Schräglage von der Transportvorrichtung etc. erhalten. Andererseits haben Schrägsteller in einem eventuellen Zwischenlager den Vorteil, daß die Zwischentrager trotz Schräglage ihrer Böden mit maximaler Lagerdichte eingelagert werden können.

Fur die Schräglage der Flaschen kann der Umsetzer eine Schwenkeinrichtung aufweisen, mit der die Flaschen in eine umsetz-und beladegerechte Lage zum geneigten Trägerboden gebracht werden.

Die temporär wirksame Schrägstellung bzw.

Schragstelleinrichtung hat den Vorteil, daß mit normalen Zwischenträgern mit horizontaler Ausrichtbarkeit gearbeitet werden kann. Dies hat Kostenvorteile. Außerdem können normale Zwischenträger besser in einem Zwischenlager eingelagert werden und eignen sich besser zur Bildung von Trägerstapeln.

In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.

Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen : Figur 1 : eine schematische Draufsicht auf eine Flaschenbehandlungsvorrichtung mit einer Sammeleinrichtung, einem Zwischenlager und einem Palettierer, Figur 2 : eine perspektivische Ansicht einer Sammeleinrichtung, Figur 3 : eine Draufsicht auf eine andere Bauvariante der Sammeleinrichtung, Figur 4 und 5 : verschiedene Umsetz-und Belademöglichkeiten für die Flaschen auf einem Zwischenträger und Figur 6 : eine weitere Bauvariante der Sammeleinrichtung in Stirnansicht.

Figur 1 zeigt in Form eines Ausführungsbeispiels eine Flaschenbehandlungsvorrichtung (1), die hier aus einer Sammeleinrichtung (4) mit einem Umsetzer (5), mehreren Zwischenträgern (6), einer Transporteinrichtung (22), mindestens einem Zwischenlager (25) für leere oder beladene Zwischentrager (6) und einem Palettierer (7) besteht.

Das Zwischenlager (25) ist zwischen der Sammeleinrichtung (4) und dem Palettierer (7) angeordnet. Für den Transport der einzeln beweglichen Zwischenträger (6) ist eine Transporteinrichtung (22) vorgesehen, die vorzugsweise im Kreislauf arbeitet und einen Vorlauf (29) und einen Rücklauf (30) aufweist. Die Transporteinrichtung (22)

verbindet die Sammeleinrichtung (4) mit dem Palettierer (7). Außerdem ist auch das Zwischenlager (25) an die Transporteinrichtung (22) und dabei vorzugsweise an deren Vorlauf (29) angeschlossen.

Das Zwischenlager (25) kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein, z. B. als Hochregallager. Es kann ein oder mehrere Lagerreihen aufweisen mit entsprechend ein oder mehreren geeigneten Regalförderzeugen (28). Die einzelnen Lagerbereiche haben jeweils eine Eingabe (26) und eine Ausgabe (27) für die beladenen Zwischenträger (6), die beide vorzugsweise an den Vorlauf (29) angeschlossen sind. Das Regalförderzeug (28) übernimmt dann regalintern die Zwischenträger (6) von der Eingabe und speichert sie in den vorgesehenen Lagerpositionen.

Umgekehrt erfolgt vom Regalförderzeug (28) die Auslieferung der Zwischenträger (6) über die Ausgabe (27).

Über den Vorlauf (29) gelangen sie dann direkt zum Palettierer (7).

Auf dem Rücklauf (30) werden vom Palettierer (7) die entladenen und leeren Zwischenträger (6) der Sammeleinrichtung (4) mit dem Umsetzer (5) wieder zugefuhrt. Hierbei kann der Rücklauf (30) eine Staustrecke besitzen. An den Rücklauf (30) kann aber auch ein eigenes Lager für die Pufferung der Zwischenträger (6) angeschlossen sein. Dieses Trägerlager ist der Übersicht halber nicht dargestellt.

Der Vorlauf (29) und der Rücklauf (30) sind vorzugsweise als gerade Förderstränge ausgebildet. Es kann sich hierbei um Forderbänder, Rollengange oder andere geeignete Fördermittel handeln. An den Endpunkten findet über entsprechende Querförderer eine Umsetzung der Zwischenträger (6) statt. An dem endseitigen Querförderer übernimmt der Palettierer (7) die Flaschenlagen (25) von den Zwischenträgern (6), so daß die leeren Zwischenträger

(6) dann auf den Rücklauf (30) zurückfahren können. Am vorderen Ende befindet sich der Querförderer im Bereich der Sammeleinrichtung (4) bzw. des Umsetzers (5). Dadurch können ohne Zeit-und Taktunterbrechung sehr schnell fertig beladene Zwischenträger (6) auf den Vorlauf (29) abgefördert und neue leere Zwischenträger (6) in die Beladeposition gebracht werden. Dadurch kann außerdem während des Transports und während der Entladung am Palettierer (7) bereits der nächste leere Zwischenträger (6) an der Sammeleinrichtung (4) beladen werden.

Alternativ kann die Flaschenbehandlungsvorrichtung (1) auch eine andere Zahl und Anordnung der genannten Komponenten besitzen. In einer weiteren Abwandlung ist es möglich, auf das Zwischenlager (25) zu verzichten und eine entsprechende längere Transportvorrichtung (22) als Puffer vorzusehen. Desgleichen kann auch auf den Palettierer (7) verzichtet werden. Alternativ oder als zusätzliche Anlagenkomponente können auch eine Wasch-und Füllanlage oder dgl. andere Einrichtungen (nicht dargestellt) vorhanden sein. Die Ausbildung der Flaschenbehandlungsvorrichtung (1) und ihre Komponenten kann somit in weiten Grenzen und in beliebiger Weise variiert werden.

In der gezeigten Ausführungsform ist die Flaschenbehandlungsvorrichtung (1) für beliebige Flaschen geeignet. Eine besondere Eignung besteht für PET-Kunststofflaschen, die insbesondere durch eine vorgeschaltete Blasmaschine (24) hergestellt und über ein oder mehrere kurze Flaschenförderer (8) der Sammeleinrichtung (4) zugeführt werden. Hierbei handelt es sich um leere PET-Flaschen. Alternativ können es auch Glasflaschen sein. Zudem können die Flaschen (3) auch gefüllt sein. Variabel ist ferner Zahl und Ausbildung der Flaschenerzeuger (24). Der oder die Flaschenerzeuger (24) können in einer weiteren Abwandlung auch durch einen

Entpacker oder eine sonstige Vorrichtung ersetzt oder ergänzt werden, die leere oder gefüllte Flaschen herstellt oder einem Vorrat entnimmt oder auf beliebige sonstige Weise aufnimmt und der Sammeleinrichtung (4) zuführt.

Wie Figur 2 und 3 verdeutlichen, besitzt die Sammeleinrichtung (4) mindestens einen Umsetzer (5), mit dem die über den Flaschenförderer (8) in ein oder mehreren Strängen (9) zugeführten Flaschen (3) in ein oder mehreren Flaschenreihen (13) aufgenommen und auf einen oder mehrere seitlich wartende Zwischenträger (6) unter Bildung von mehrreihigen Flaschenlagen (23) umgesetzt werden. Die Flaschenlage (23) hat vorzugsweise die Grole einer Palette, kann aber auch beliebig anders dimensioniert sein.

Der Umsetzer (5) ist z. B. in der gezeigten Variante als Portal-Roboter (11) ausgebildet, der eine oder mehrere entlang einer Traverse (17) quer verschiebliche Greifeinrichtungen (14) aufweist. Alternativ kann es sich auch um einen Knickarm-Roboter oder eine beliebige andere Bewegungseinheit handeln. Die Greifeinrichtungen (14) sind als sogenannte Greiferköpfe ausgeführt, die jeweils ein oder mehrere Flaschenführungen oder Reihengreifer (15) zur Aufnahme jeweils einer Flaschenreihe (13) aufweisen.

Hierbei kann eine Verstelleinrichtung (36) vorhanden sein, die eine gegenseitige Querverschiebung der Reihengreifer (15) bei der Aufnahme und beim Umsetzen der Flaschen (3) ermöglicht.

In der Ausfuhrungsform von Figur 2 werden die in vier Strängen (9) zugeführten Flaschen (3) am Ende (10) des Flaschenförderers (8) an einen Reihenaufnahme oder einen Stautisch (12) übergeben, wo sie von der Greifeinrichtung (14) in vier Flaschenreihen (13) aufgenommen und auf den Zwischenträger (6) umgesetzt werden.

In der Bauvariante von Figur 3 hat die Greifeinrichtung (14) zwei Reihengreifer (15), in die die Flaschen (3) direkt vom Flaschenförderer (8) überschoben werden. Die Reihengreifer (15) sind zu diesem Zweck fur die Flaschenübernahme entsprechend gegenseitig distanziert und zu den Flaschenförderern (8) ausgerichtet.

Die Flaschenbehandlungsvorrichtung (1) und deren Komponenten, insbesondere die Sammeleinrichtung (4), können in der vorbeschriebenen Grundkonzeption entsprechend der DE-U 297 07 324 ausgebildet sein.

In der Flaschenbehandlungsvorrichtung (1) können ferner ein oder mehrere Stapler und Entstapler (nicht dargestellt) angeordnet sein, welche die entsprechend mit hochgezogenen Seitenwänden und ineinander greiffähigen formschlüssigen Führungen versehenen Zwischenträger (6) zu mehrlagigen Stapeln aufeinander stapeln und entstapeln.

Außerdem kann die Transporteinrichtung (22) parallel laufende Haupt-und Nebenstecken oder Ausweichstrecken mit entsprechenden Weichen für den Streckenwechsel aufweisen.

Die Flaschenbehandlungsvorrichtung (1) hat außerdem eine geeignete, vorzugsweise anlagenübergreifende programmierbare und rechnergestützte Steuerung.

Die Sammeleinrichtung (4) besitzt eine Schrägstelleinrichtung (2) für die Zwischenträger (6) bzw. die Trägerböden (20) und/oder gegebenenfalls auch für die Flaschen (3). Dadurch werden die Flaschen (3) in Schräglage auf die Zwischenträger (6) umgesetzt bzw. geladen und/oder auch aus der Schräglage entladen. Die Schragstelleinrichtung (2) kann in den nachfolgend beschriebenen und bevorzugten Ausftihrunasbeispielen sowohl die Zwischenträger (6), wie auch die Flaschen (3) schräg stellen. Alternativ ist es aber ferner möglich, nur die Zwischenträger (6) oder auch nur die Flaschen (3) schräg zu stellen. Die Schrägstelleinrichtung (2) kann

verschiedene, nachstehend naher beschriebene Bestandteile haben.

Eine solche oder ähnliche Sammeleinrichtung (4) mit Umsetzer (5) und Schrägstelleinrichtung (2) kann auch zum Entladen der Zwischenträger (6) eingesetzt werden, z. B. im Bereich des Palettierers (7), an einer Füllstation oder dgl.. Dies ist in Figur 1 schematisch angedeutet.

Die Schrägstellung der Flaschen (3) auf den Zwischenträgern (6) ist zumindest beim Beladevorgang und/oder beim Entladevorgang gegeben. Die Flaschen (3) können auch in Schraglage durch die Behandlungsvorrichtung (1) transportiert und in Schräglage im Lager (25) eingelagert werden. Spätestens vom Palettierer (7) werden sie beim Palettieren wieder in die normale Vertikallage gebracht. Eine Aufhebung der Schräglage kann alternativ auch kurze Zeit nach dem Beladen der Zwischenträger (6) oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt und Ort erfolgen.

Figur 2 und 3 zeigen die Schrägstelleinrichtung (2) für den Zwischenträger (6). Sie weist vorzugsweise stationäre Schrägsteller (21) auf, mit denen der Tragerboden (20) der Zwischenträger (6) schräg gestellt wird. Die Schräglage kann eine beliebige Große haben. Bevorzugt ist ein Winkel von ca. 10° bis 20° gegen die Horizontale. Die Schräglage hat vorzugsweise eine Neigungs-oder Drehachse (35), die in der gezeigten Ausführungsform längs der Bewegungsrichtung der Transporteinrichtung (22) und quer zur Traverse (17) ausgerichtet ist.

In gezeigten Ausführungsform sind die Schragsteller (21) an den Zwischenträgern (6) angeordnet. Sie bestehen aus Unterlegkeilen, die an der Unterseite eine horizontale Kontakt-und Transportfläche für die Transporteinrichtung (22) bieten und die mit ihrer schragen Oberseite den

Trägerboden (20) in der gewünschten Schrägstellung positionieren.

Alternativ oder zusätzlich können in einer nicht dargestellten Variante die Schrägsteller (2-) auch an der Transporteinrichtung (22) und gegebenenfalls den anderen Komponenten der Flaschenbehandlungsvorrichtung (1), insbesondere dem Zwischenlager (25) und dem Palettierer (7) vorhanden sein (nicht dargestellt). Hierbei sind z. B. die Führungen oder Aufnahmen für den Zwischenträger (6) derart in der Höhe gegeneinander versetzt, daß der Trägerboden (20) die gewünschte Schräglage erhält. Der Zwischenträger (6) kann dann eine konventionelle Form ohne Unterlegkeil aufweisen. Durch entsprechende Schrägsteller im Zwischenlager (25) ist es möglich, die Zwischenträger (6) in Schräglage und mit minimale Abstand übereinander zu lagern. Bei der anderen Ausführungsform mit Unterlegkeilen (21) an den Zwischenträgern (6) ist die Lagerhöhe etwas größer.

Bei den beiden vorbeschriebenen Varianten ist die Schrägstelleinrichtung (2) durch die stationären Schrägsteller (21) permanent wirksam.

Im Ausfuhrungsbeispiel von Figur 2,4,5 und 6 wirkt die Schrägstelleinrichtung (2) alternativ oder zusätzlich auf die Flaschen (3). Sie weist dabei ein oder mehrere Kippachsen (18) und eine entsprechende Schwenkeinrichtung (16) auf, die bevorzugt und beispielsweise an der Greifeinrichtung (14) angeordnet sind. Hierdurch kann die Greifeinrichtung (14) die in Figur 2,4,5 und 6 dargestellte Schräglagen einnehmen. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Kippachse (18) vorhanden, die horizontal und längs der Flaschenreihen (13) bzw. der Längsachse der Transporteinrichtung (22) ausgerichtet ist.

Die Kippachse (18) erstreckt sich außerdem parallel zu der Neigungsachse (35) des Trägerbodens (20). Die

Verstelleinrichtung (36) kann unterhalb der Kippachse (18) angeordnet sein und eine seitliche Verschiebung der gehaltenen Flaschen (3) in der Schråglage ermöglichen.

Wie Figur 2 bis 5 verdeutlichen, haben die Zwischenträger (6) einen ebenen Trägerboden (20) und an drei umlaufenden Seiten hochstehende Seitenwände (19j. Hierbei befindet sich am geneigten unteren Trägerrand, der auch die Neigungsachse (35) bildet, und an den seitlichen Trägerrändern jeweils eine Seitenwand (19). Der durch die Schrägstellung angehobene obere Tragerrand hat keine Seitenwand. Alternativ kann hier auch eine ggf. verstellbare Seitenwand mit federender Klemmfunktion für die Flaschenlage (13) vorhanden sein. Sie ist in Figur 6 gestrichelt dargestellt.

Die Zwischenträger (6) haben eine einheitliche Größe für unterschiedliche Flaschenformate. Vorzugsweise haben dabei die Trägerböden (20) eine gewisse Übergröße, die auch etwas größer als die geplante Flaschenlage (23) ist. Die Übergröße ist vor allem in der Länge des Trägerbodens (20) zwischen dem unteren und dem oberen geneigten Trägerrand vorhanden. Dies ermöglicht eine sichere Aufnahme aller vorkommenden Flaschenformate, die zudem durch die Schräglage der Flaschen (3) zuverlässig aneinander geführt sind.

Figur 4 und 5 verdeutlichen die Funktionen und Wirkungen der Schrägstelleinrichtung (2) für die Flaschen (3), die vorzugsweise mit einer Schrägstellung des Tragerbodens (20) kombiniert ist. Durch die gegenüber der Horizontalen geneigten Trägerböden (20) rutschen die Flaschen (3) durch ihr Eigengewicht zusammen und führen sich gegenseitig.

Hierbei können die Flaschenreihen (3) beim Umsetzen auf Lücke angeordnet werden. Figur 3 verdeutlicht diese Reihenanordnung innerhalb der Flaschenlage (23). Die Flaschen (3) werden innerhalb der Lage (23) trotz ebener

Trägerböden (20) zuverlässig aneinander geführt und gehalten.

Beim Umsetzen und Absetzen der Flaschen (3) auf den Zwischenträgern (6) sind unterschiedliche Techniken möglich. Figur 4 und 5 verdeutlichen hierzu die Varianten.

In der Variante von Figur 4 werden die vorzugsweise in der üblichen vertikalen Lage vom Flaschenförderer (8) zugeführten Flaschenreihen (13) vor dem Absetzen auf dem Zwischenträger (6) durch eine Drehbewegung der Greifeinrichtung (14) um die Kippachse (18) schräg gestellt. Die Schragstellung entspricht hierbei der Neigung des Trägerbodens (20). Anschließend werden die Flaschenreihen (13) mit einer schragen Bewegungsrichtung abgesenkt und abgesetzt, die senkrecht zum Trägerboden (20) gerichtet ist. Dieses Absenken geschieht mit etwas Abstand zu den bereits auf dem Tragerboden (20) versammelten Flaschen (3), wobei auch die in den Reihengreifern (15) gehaltenen Flaschenreihen (13) einen gewissen seitlichen Abstand haben können. Nach dem Absetzen auf dem Trägerboden (20) werden die Flaschenreihen (13) von der Greifeinrichtung (14) losgelassen und rutschen dann aufgrund der Schräglage und unter Einwirkung ihres Eigengewichtes schrag auf dem Trägerboden (20) nach unten und kommen in Anlage zu den bereits versammelten Flaschen (3). Die Greifeinrichtung (14) schwenkt anschließend wieder in ihre vertikale Ausgangslage zurück, fahrt in die Ausgangsstellung und übernimmt die nächsten vom Flaschenförderer (8) bereit gestellten Flaschenreihen (13). Der Umsetzzyklus wiederholt sich dann von Neuem.

Figur 5 zeigt eine Variante zu dieser Absetztechnik. Hier übernimmt die Greifeinrichtung (14) die im wesentlichen vertikal ausgerichteten Flaschenreihen (13) und behält diese Ausrichtung auch beim Umsetzen und Absenken der

Flaschenreihen (13) auf dem Trägerboden (20) bei. Die Absetzrichtung ist vertikal und dadurch schrag zum geneigten Tragerboden (20) ausgerichtet. Hierbei werden die abzusetzenden Flaschenreihen (13) nahe an die bereits versammelten Flaschen (3) auf dem Zwischenträger (6) heranbewegt und mit ihren Unterseiten in unrittelbarer Nachbarschaft zu den Unterseiten der versammelten Flaschen (3) abgesetzt. Durch die Winkelunterschiede sind die Flaschen (3) zumindest im oberen Bereich voneinander distanziert. Allenfalls besteht im Boden-oder Fußbereich ein Berührungskontakt zwischen den Flaschen (3), der allerdings nicht schädlich ist. In der bevorzugten Ausführungsform sind die abgesetzten Flaschen jedoch ein kleines Stück im Fuß-oder Bodenbereich von den versammelten Flaschen (3) distanziert. Sobald die abzusetzenden Flaschen (3) den Trägerboden (20) berühren, werden sie durch eine Schwenkbewegung um die Kippachse (18) plan auf den geneigten Trägerboden (20) gestellt und ggf. auch eine Verschiebebewegung der Greifeinrichtung (14) zu den bereits versammelten Flaschen. (3) hinbewegt und mit diesen in Kontakt gebracht. Anschließend werden sie von der Greifeinrichtung (14) freigegeben, die dann zuruckschwenkt, in die Ausgangsstellung zuruckfährt und den Umsetzzyklus wiederholt. Bei dieser Bauform, wie auch bei der vorbeschriebenen Variante von Figur 4 können die Reihengreifer (15) zumindest beim Absetzen der Flaschen (3) auf dem schrägen Trägerboden (20) eine gewisse zusätzliche Winkelbeweglichkeit haben, um eventuelle Toleranzen und Winkelabweichungen auszugleichen.

Figur 6 zeigt eine Bauvariante zu den vorbeschriebenen Figuren 2 bis 4. Diese Bauvariante ist temporär wirksam und stellt den Trägerboden (20) vorzugsweise nur beim Umsetz-und Beladevorgang am Umsetzer (5) schräg. Hierfür weist die Schrägstelleinrichtung (2) eine Kippeinrichtung (31) auf, die den Zwischenträger (6) mit zwe Greifern (32,33) erfasst und über einen vorzugsweise einseitigen

Antrieb (34) zumindest an einer Seite anhebt und schräg stellt. Der Zwischenträger (6) kippt dabei um die Schwenkachse des Greifers (32), die zugleich die Neigungsachse (35) darstellt. Alternativ können beide Greifer (32,33) mit Antrieben (34), z. B. den gezeigten Zylindern, versehen sein und können den Zwischenträger (6) für die Schrägstellung auch von der Transporteinrichtung (22) abheben.

Der Beladevorgang des temporar schräg gestellten Zwischenträgers (6) kann in der zu Figur 4 oder 5 beschriebenen Weise stattfinden. Nach dem Beladevorgang wird der Zwischentrager (6) durch Einfahren des Antriebs (34) wieder langsa-abgesenkt und auf der Transporteinrichtung (22) abgesetzt. Der Trägerboden (20) nimmt dann die in Figur 6 gestrichelt dargestellte Horizontallage ein. Hierbei drehen sich die abgestellten Flaschen (3) bzw. die Flaschenlage (23) langsam mit. Sie stehen für die anschließenden Transportvorgange, Lagervorgänge oder sonstigen Behandlungsvorganae dann im wesentlichen senkrecht. Die Kippeinrichtung (31) gibt in der abgesenkten Ruhestellung den Zwischentrager (6) frei, so dass er abtransportiert werden kann. Sobald ein neuer leerer Zwischenträger (6) bereit gestellt ist, wird er von der Kippeinrichtung (31) ergriffen, ggf. angehoben und für den Beladevorgang schräg gestellt.

Die Kippeinrichtung (31) kann in beliebig anderer Weise konstruktiv ausgebildet und angeordnet sein. Sie kann eine von oben oder von der Seite her wirksame Hebeeinrichtung oder dergleichen aufweisen. Die Transporteinrichtung (22) ist bei der Bauvariante von Figur 6 in konventioneller Weise ausgebildet und mit ihren wirksamen Förderflächen horizontal ausgerichtet.

Zwischen den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen sind auch Mischformen möglich. So kann z. B. die vorbeschriebene und nicht dargestellte Variante mit den Schrägstellern (21) an der Transporteinrichtung (22) dahingehend abgewandelt werden, dass die Schrägsteller (21) nur in einem begrenzten Bereich vorhanden und wirksam sind, welcher sich vorzugsweise vor allem im Bereich der Sammeleinrichtung (4) und am Umsetzer (5) befindet. Über den weiteren Transportweg können die Schrägsteller (21) allmählich verkleinert werden, so dass der Zwischenträger (6) aus seiner anfänglichen Schräglage im Bereich des Vorlaufs (29) allmählich in eine normale Horizontallage überführt wird und dann auch im Zwischenlager (25) und den anderen eventuell vorhandenen Behandlungseinrichtungen eine entsprechende Horizontallage einnimmt. Am Rücklauf (30) ist dann vor dem Umsetzer (5) eine entsprechende gegenläufige Einrichtung vorhanden, die allmählich ansteigende Schrägsteller (21) bis zum Erreichen der Beladeposition am Umsetzer (5) aufweist. Die Schrägsteller (21) können dabei auch angetriebene Teile der Transporteinrichtung (22) sein, die nur im Bereich der Beladestelle am Umsetzer (5) oder auch an anderen gewünschten Stellen vorhanden und wirksam sind und den Zwischenträger (6) temporär in die Schräglage bringen.

In einer weiteren nicht dargestellten Variante ist es möglich, die Flaschen (3) auf im wesentlichen horizontal aufgerichtete Zwischenträger (6) zu laden und sie beim Umsetzvorgang kurzzeitig schräg zu stellen. Hierfür wird die Schrägstelleinrichtung (2) mit der in Figur 4 und 5 gezeigten Schwenkeinrichtung (16) eingesetzt. Die Greifeinrichtung (14) ubernimmt die Flaschen (3) in der üblichen vertikalen Ausrichtung und dreht sie dann vor dem Absetzen auf den Tragerboden (20) um die Achse (18) so, dass die Flaschenböden zu den bereits abgestellten Flaschen (3) auf dem Zwischenträger (6) weisen. In dieser Schragstellung werden die Flaschen (3) dann auf dem

horizontalen Trägerboden (20) abgestellt und anschließend durch eine kombinierte Schwenk-und Fahrbewegung der Greifeinrichtung (14) an die bereits versammelten Flaschen (3) angekippt. Beim Absetzen stehen dadurch die zugeführten Flaschen (3) zunächst auf der Kante und werden dann zu den bereits stehenden Flaschen (3) hin gekippt.

Diese Umsetztechnik eignet sich ebenfalls besonders für PET-Flaschen und erlaubt ein schonendes Umsetzen der Flaschen (3) und Beladen der Zwischenträger (6). Diese Variante ist ebenfalls nicht dargestellt.

Beim Entladen der Flaschen (3) von den Zwischenträgern (6) kann ebenfalls mit einer Schraglage von Flaschen (3) und/oder Zwischenträgern (6) und mit einem gleichartigen Umsetzer (5) und mit einer gleichartigen Schragstelleinrichtung (2) gearbeitet werden. Die vorbeschriebenen Vorgange laufen dann umgekehrt ab.

Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele sind in verschiedener Weise möglich. Die Schrägstellung der Flaschen und/oder der Zwischenträger (6) kann grundsätzlich auch in einer beliebigen anderen geeigneten Weise erreicht werden. Ferner können die schräg gestellten Tragerboden (20) auch in konventioneller Weise mit einer vertikalen Zuführbewegung der Flaschen (3) beladen werden, wobei auf die Kippachse (18) und die Schwenkeinrichtung (16) verzichtet wird. In einer weiteren Abwandlung ist es möglich, die Kippachse (18) nicht wie in Figur 2 längs der Transportrichtung auf der Transporteinrichtung (22) auszurichten, sondern beispielsweise quer dazu.

Demertsprechend ändert sich auch die Neigungsrichtung des Trägerbodens (20) und der Schrägsteller (21). In einer weiteren Abwandlung können mehrere unterschiedliche Schräglagen des Trägerbodens (20) bestehen, der dann z. B. eine nach zwei Richtungen geneigte Dachform, gegebenenfalls mit Scheitel, aufweist. Alternativ kann auch eine kegelige oder prismatische Form vorhanden sein.

Dementsprechend variiert die Zahl und Anordnung der Kippachsen (18).

In einer weiteren Variante sind auch andere Absetztechniken als die in Figur 4 und 5 gezeigten Verfahrensweisen möglich. Variabel ist ferner die Konstruktion, Anordnung und Zahl der verschiedenen Komponenten der Flaschenbehandlungsvorrichtung (1).

BEZUGSZEICHENLISTE 1 Flaschenbehandlungsvorrichtung 2 Schrägstelleinrichtung 3 Flasche 4 Sammeleinrichtung 5 Umsetzer 6 Zwischenträger, Tray 7 Palettierer 8 Flaschenförderer 9 Strang 10 Endbereich 11 Roboter 12 Reihenaufnahme, Stautisch 13 Flaschenreihe 14 Greifeinrichtung, Greifkopf 15 Flaschenführung, Reihengreifer 16 Schwenkeinrichtung 17 Traverse 18 Achse, Kippachse 19 Seitenwand 20 Trägerboden 21 Schrågsteller, Keil 22 Transporteinrichtung, Shuttle 23 Flaschenlage 24 Flaschenerzeuger, Blasmaschine 25 Zwischenlager 26 Eingabe 27 Ausgabe 28 Regalförderzeug 29 Vorlauf 30 Rücklauf 31 Kippeinrichtung 32 Greifer 33 Greifer 34 Antrieb 35 Neigungsachse

36 Verstelleinrichtung