| JP04018237 | LABEL TAKEOFF DEVICE |
| JP52017799 | APPARATUS AND METHOD FOR LABELING |
| JP01009143 | LABELING DEVICE |
ROTHEN, Josef (Höher Heide 60, Solingen, 42699, DE)
| ANSPRÜCHE 1 . Verfahren zum Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und besonders bevorzugt von Mehrweggetränkeflaschen, mit selbstklebenden, insbesondere hoch transparenten und/oder wiederablösbaren, Etiketten, bei dem mit einem Haftmittel auf mindestens einer Seite beschichtete Etiketten von einem Vorrat abgegriffen und nachfolgend an eine Behälteraußenfläche glatt angelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftmittelschicht aus Gelatine besteht oder Gelatine in ausreichender Menge umfasst, dass jedes Etikett und/oder die zu etikettierende Behälteraußenfläche vor, während oder nach dem Abgreifen des Etiketts von dem Vorrat mit einer die Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, befeuchtet wird, und dass nach dem Befeuchtungsschritt das Etikett mit seiner Gelatine enthaltende Fläche unter Einschluss der die Gelatine anlösenden Flüssigkeit auf die zugeordnete Behälteraußenfläche übertragen wird. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein Transferelement, welches das Etikett zumindest entlang einer Teilstrecke vom Vorrat zum Behälter transportiert, befeuchtet wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein ein bereits abgegriffenes Etikett tragendes Transferelement relativ zu einer Befeuchtungseinrichtung bewegt wird, um die Etikettenbefeuchtung erst nach dem Abgreifen durchzuführen. 4. Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und besonders bevorzugt von Mehrweggetränkeflaschen, mit selbstklebenden, insbesondere hoch transparenten und/oder wiederablösbaren, Etiketten, umfassend mindestens einen Spender für trockene, mit einem Haftmittel auf mindestens einer Seite beschichtete Etiketten, mindestens eine Transferein richtung für aus dem Spender vereinzelte Etiketten zum Übertragen der vereinzelten Etiketten von dem Spender auf die jeweilige Behälteraußenfläche, insbesondere zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine zum Auftragen von Gelatine anlösender Flüssigkeit, insbesondere von Wasser, bestimmte Befeuchtungseinrichtung vorgesehen und derart angeordnet ist, dass jedes Etikett vor, während oder nach seinem Abgreifen von dem Spender und/oder die zu etikettierende Behälteraußenfläche mit der Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, befeuchtet wird, und dass die mindestens eine Transfereinrichtung derart vorgesehen und angeordnet ist, dass das Etikett mit seiner Gelatine aufweisenden Fläche unter Einschließen der Gelatine anlösenden Flüssigkeit auf die zugeordnete Behälteraußenfläche übertragen wird. Etikettierter Behälter insbesondere etikettierter Mehrwegbehälter, bevorzugt Mehrweggetränkeflasche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Behälteraußenfläche und dem Etikett eine Haftschicht aus Gelatine oder eine Haftschicht die Gelatine in ausreichender Menge umfasst, angeordnet ist. Etikettierter Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem biologisch abbaubaren Material besteht. Selbstklebendes Etikett, vorgesehen und bestimmt für einen Behälter, insbesondere für etikettierte Mehrwegbehälter, bevorzugt für Mehrweggetränke- flaschen, mit mindestens einer Tragschicht und mindestens einer auf einer oder beiden Seiten der Tragschicht angeordneten Haftmittelschicht, dadurch gekennzeichnet, dass das selbstklebende Etikett mindestens eine trockene Haftmittelschicht aus Gelatine oder Gelatine in ausreichender Menge umfassenden Schicht aufweist, welche im trockenen Zustand nicht klebend ist, wobei die Haftmittelschicht mit einer die Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, in einen selbstklebenden Zustand überführbar ist. 8. Selbstklebendes Etikett, nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht aus einem Material besteht, dass Wasser aufnehmen kann, und/oder permeieren lässt. 9. Selbstklebendes Etikett, nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht aus einem biologisch abbaubaren Material, insbesondere aus Zellglas, besteht 10. Selbstklebendes Etikett, nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus biologisch abbaubaren Material besteht. 1 1 . Selbstklebendes Etikett, nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Tragschicht 0.009 bis 1 mm, vorzugsweise 0,01 - 0,5 mm beträgt. 12. Selbstklebendes Etikett, nach einem der Ansprüche 7 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragsstärke der Gelatine auf der Etikettentrageschicht 1 bis 1000 pm, bevorzugt 10 bis 100 pm beträgt 13. Verfahren zum Herstellen selbstklebender .insbesondere transparenter, insbesondere hoch transparenter Etiketten, vorgesehen und bestimmt für das Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und besonders bevorzugt von Mehrweggetränkeflaschen, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Haftmittelfilm aus unter Wärmezufuhr verflüssigbarer, insbesondere einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen etwa 40 bis 50% aufweisender, Gelatine oder aus einem, insbesondere einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen etwa 40 bis 50% aufweisende, Gelatine in ausreichender Menge umfassenden und unter Wärmezufuhr verflüssigbaren Material in verflüssigter Form aus einer Breitschlitzdüse kontinuierlich gespendet wird und auf eine Folienbahn aufkaschiert (aufgetragen) wird, dass die Haftmittelschicht der so beschichteten Folienbahn bis auf einen Restgehalt an in der Haftmittelschicht verbleibender Feuchtigkeit, insbesondere von 8 bis 13% Restfeuchte, bis zur Nichtklebrigkeit der Haftmittelschicht getrocknet wird, und dass die Etiketten nachfolgend aus der Folienbahn ausgestanzt und ggf. in einem Vorrat, wie zum Beispiel zur Ausgabe durch einen Etikettenspender, gestapelt werden. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelatine- Spendetemperatur zwischen 30 und 90°C, vorzugsweise zwischen 35 und 60°C beträgt. 15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraufnahme der Folienbahn, insbesondere einer Zellglasfolie, durch mindestens ein Topcoat, wie z. B. eine PVDC- oder NC-Beschichtung, gesteuert wird. 16. Verfahren zum Herstellen selbstklebender, insbesondere transparenter, insbesondere hoch transparenter Etiketten, vorgesehen und bestimmt für das Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und besonders bevorzugt von Mehrweggetränkeflaschen, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 12, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gelatine oder einem Gelatine in ausreichender Menge umfassenden Material als Haftmittelfilm für die Herstellung der selbstklebenden Etikette. 17. Vorrichtung zum Herstellen eines selbstklebenden, insbesondere transparenten, insbesondere hoch transparenten Etiketts, vorgesehen und bestimmt für das Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und besonders bevorzugt von Mehrweggetränkeflaschen, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, mit einer eine Folienbahn (7) umfassenden Wickeleinrichtung (7A) zumindest zum Abwickeln der Folienbahn als Tragschicht der herzustellenden Etiketten (9), mit einem mit festgewordener, noch elastischer und eine erste Restfeuchte enthaltender Gelatine (3) oder mit einem eine solche Gelatine in ausreichender Menge umfassenden Material befüllten, eine Spenderöffnung (4A) aufweisenden Vorratsbehälter (4) mit mindestens einem Heizmittel (4B) zum Schmelzen der Gelatine in Nachbarschaft zu der Spenderöffnung (4A), mit mindestens einem Fördermittel (7A) zum Fördern der geschmolzenen Gelatine von der Spenderöffnung (4A) zu einer der Folienbahn (7) in der Spenderposition (5A) zugeordneten Spenderdüse (5) zum filmartigen Beschichten der Folienbahn (7) mit einem geschmolzenen eine Restfeuchte aufweisenden Gelatinefilm (6), mit Steuermitteln (10A; 10B) zum Begrenzen des Restfeuchteverlustes der aus der Spenderdüse (4A) austretenden Gelatine auf einen vorgegebenen Wert, und mit einer Trocknungseinheit (13) zum Trocknen des Gelatinefilms auf der beschichteten Folienbahn (7B) bis auf eine (zweite) Restfeuchte. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungseinheit (13) aus einer Ablüftstrecke besteht, die dem Gelatinefilm Gelegenheit zum Abkühlen und/oder Trocknen gibt. |
Herstellen eines solches Etiketts
GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Etikettieren von Behältern, etikettierte Behälter und ein selbstklebendes Etikett hierfür sowie ein Ver- fahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines solchen Etiketts gemäß den O- berbegriffen der Ansprüche 1 , 4, 5, 7, 13, 15 und 16. Demnach ist vorgesehen, selbstklebende aber trockene Etiketten für das Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und besonders bevorzugt von Mehrweggetränke- f laschen bereitzustellen, insbesondere solche Etiketten, die transparent, insbeson- dere hoch transparent, sind und im sogenannte No Label Look (NLL) auf einer Behälteraußenfläche appliziert zu werden.
BESTÄTIGUNGSKOPIE TECHNISCHER HINTERGRUND
Einen umfassenden Überblick über gängige Verfahren zum Etikettieren von Mehr- wegbehältern ergibt sich aus der EP 0 951 004 A2, welche am 20. Oktober 1999 veröffentlicht wurde und durch Bezugnahme inhaltlich in die vorliegende Beschreibung aufgenommen wird. Diese Druckschrift, von der hier als nächstliegendem Stand der Technik ausgegangen wird, schlägt vor, die Ablösbarkeit eines Folienetiketts in einer gängigen Vorrichtung mit Waschflüssigkeit dadurch zu verbessern, dass die Trägermaterialschicht des Etiketts eine gereckte Kunststofffolienschicht ist, die durch die Wärmeeinwirkung der heißen Waschflüssigkeit unter Überwindung der Haltekraft an dem Gegenstand anhaftenden Klebstoffschicht aufgrund eines Memory-Effektes rückschrumpft und somit das Unterwandern des aufgeklebten Etiketts mit der Waschflüssigkeit verbessert. Solche ablösbaren Etiketten sollen auch für NLL-Applikationen geeignet sein. Bei derartigen Applikationen, aber auch in anderen Etikettanwendungen, ist ein blasenfreier Auftrag des Etiketts auf dem Behälter von großer Bedeutung.
Bei Behältern für Mittel zur Körperpflege, wie pastösen oder zähflüssigen Produk- ten, wie Zahnpasten, Shampoos und dergleichen ist ein blasenfreier Auftrag von Etiketten realisierbar, weil die der Etikettierstation nachfolgende Abfüllstation vergleichsweise langsam arbeitet und die Taktzahlen so gering sind, dass die für das Etikettieren zur Verfügung stehende Zeit groß genug ist, um einen sehr sorgfältigen Etikettauftrag auf den Behälter zu gewährleisten.
Beim Etikettieren von Behältern, die mit hohen Taktzahlen gefüllt werden, wie bei der Befüllung von Getränkeflaschen, die auf modernen Abfüllanlagen Taktzahlen in einer Größenordung von 150.000 Flaschen pro Stunde ermöglichen, ist es überaus schwierig, eine hochwertige Etikettierung zu gewährleisten, so dass schon aus Kos- tengründen mit Nassleim aufgetragene Papieretikette nach wie vor im Vordergrund stehen. DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, auch bei hohen Taktzahlen eine weitgehend blasenfreie Etikettierung von Behältern insbesondere von Mehrweggetränkeflaschen zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Patentansprüchen 1 , 4, 5, 7, 13, 15 und 16 wiedergegebenen Merkmalskombinationen vorgeschlagen. Demnach ist hinsichtlich eines Etikettierverfahrens nach Anspruch 1 vorgesehen, dass die Haftmittelschicht der Etiketten aus Gelatine bestehen oder Gelatine in ausreichender Menge umfassen. Unter„Gelatine" kann auch jeder natürliche Klebstoff, insbesondere auf dem Eiweiß Glutin basierender Leim (Glutinleim) verstanden werden. Jedes Etikett wird vor, während oder nach seinem Abgreifen von einem Etiket- tenvorrat mit einer die Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, befeuchtet. Gemäß einer alternativen Vorgehensweise ist vorgesehen, die zu etikettierende Behälteraußenfläche zu befeuchten, so dass die Etikettenbefeuchtung erst beim Anlegen des Etikettes erfolgt. Ein Etikettieren vor dem Abgreifen von einem Vorrat kann durch ein gesondertes Befeuchtungselement erfolgen. Soll die Etikettbefeuchtung während des Abgreifens von dem Vorrat erfolgen, so kann zunächst ein Transferelement, welches das Etikett vom Vorrat zum Behälter transportiert, befeuchtet werden. Diese Feuchtigkeit wird dann beim Abgreifen des Etiketts von dem Vorrat auf das Etikett übertragen. Hierzu kann eine an sich bekannte re- volvierende Palette, die bei bekannten Etikettiertechniken einen Nassleim überträgt, zur Feuchtigkeitsübertragung genutzt werden. Sollen die Etiketten erst nach dem Abgreifen befeuchtet werden, so kann ein ein bereits abgegriffenes Etikett tragendes Transferelement relativ zu einer Befeuchtungseinrichtung bewegt werden, bevor das Etikett auf den Behälter übertragen wird. Zusätzlich oder alternativ zu den voran gehend erwähnten Befeuchtungsmethoden kann, wie oben erwähnt, die Be- hälteraußenfläche befeuchtet werden. Nach einem der voran beschriebenen Befeuchtungsschritte wird das Etikett mit seiner Gelatine enthaltende Fläche unter Einschluss der die Gelatine anlösenden Flüssigkeit auf die zugeordnete Behälter- außenfläche übertragen. Danach kann sich die eingeschlossene Flüssigkeit nach und nach verflüchtigen, während der etikettierte Behälter bestimmungsgemäß weitertransportiert wird. Eine Etikettiervorrichtung nach Anspruch 4, insbesondere zum Durchführen des Etikettierverfahrens nach Anspruch 1 , umfasst mindestens einen Spender für trockene, mit einem Haftmittel auf mindestens einer Seite beschichtete Etiketten. Ferner ist mindestens eine Transfereinrichtung für aus dem Spender vereinzelte Etiketten vorgesehen. Die mindestens eine Transfereinrichtung kann auch den Vereinzelungsvorgang vornehmen. Durch die mindestens eine Transfereinrichtung werden die vereinzelten Etiketten von dem Spender auf die Behälteraußenfläche übertragen. Es ist mindestens eine Befeuchtungseinrichtung vorgesehen und derart in der Etikettiervorrichtung angeordnet, dass jedes Etikett vor, während oder nach seinem Abgreifen von dem Spender mit einer Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesonde- re mit Wasser befeuchtet wird. Ferner ist die mindestens eine Transferein richtung derart gestaltet, dass das Etikett mit seiner Gelatine aufweisenden Fläche unter Einschließen der Gelatine anlösenden Flüssigkeit auf die zugeordnete Behälteraußenfläche übertragen wird. Die Erfindung betrifft auch einen etikettierten Behälter, insbesondere etikettierte Mehrwegbehälter, bevorzugt Mehrweggetränkeflaschen, mit den Merkmalen des Anspruchs 5. Demnach ist das mindestens eine Etikett selbstklebend, insbesondere hochtransparent und/oder wiederablösbar, wobei zwischen der Behälteraußenfläche und dem Etikett eine Haftschicht aus Gelatine oder eine Haftschicht die Ge- latine in ausreichender Menge umfasst, angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft auch ein selbsthaftendes Etikett für einen Behälter, insbesondere für einen Mehrwegbehälter, und ganz besonders bevorzugt für eine Mehrweg- getränkeflasche, mit den Merkmalen des Anspruchs 7. Demnach weist das selbstklebende Etikett mindestens eine trockene Haftmittelschicht aus Gelatine oder aus Gelatine in ausreichender Menge umfassende Haftmittelschicht auf, welche im trockenen Zustand nicht klebend ist, wobei die Haftmittelschicht mit einer die Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, in einen selbstklebenden Zu- stand überführbar ist. Erfindungsgemäß ist das Etikett mit vergleichsweise geringem Aufwand sehr gut wiederablösbar, insbesondere ist es rückstandslos wiederablösbar. Die Wiederablösbarkeit des Etiketts ist insbesondere beim Auftragen des Etiketts auf Mehrwegflaschen von großer Bedeutung, da dadurch der gesamte Ver- wertungsprozess der zu beklebenden Flaschenbehälter signifikant beschleunigt werden kann. Im Zuge der Reinigung einer (Mehrweg-) Flasche kann das erfindungsgemäße Etikett leicht abgelöst werden, die Flasche kann danach wiederbe- füllt und anschließend mit einem neuen erfindungsgemäßen Etikett versehen werden.
Die Erfindung sieht ferner ein Verfahren zum Herstellen selbstklebender Etiketten mit den Merkmalen des Anspruchs 13 vor, die zum Etikettieren von Behältern, insbesondere von Mehrwegbehältern und bevorzugt von Mehrweggetränkeflaschen bestimmt sind. Es ist vorgesehen, dass ein Haftmittelfilm aus unter Wärmezufuhr verflüssigbarer Gelatine oder aus einem Gelatine in ausreichender Menge umfassenden und unter Wärmezufuhr verflüssigbaren Material in verflüssigter Form aus einer breitschlitzartigen Spenderdüse kontinuierlich gespendet wird. Der so gespendete Gelatinefilm wird auf eine als Tragschicht des Etiketts vorgesehene Folienbahn auf kaschiert (aufgetragen). Die Haftmittelschicht der so beschichteten Fo- lienbahn wird bis auf einen Restgehalt an in der Haftmittelschicht verbleibender Feuchtigkeit bis zur Nichtklebrigkeit der Haftmittelschicht getrocknet. Die Etiketten werden nachfolgend aus der Folienbahn ausgestanzt und können in einem Vorrat wie zum Beispiel zur Ausgabe durch einen Etikettenspender gestapelt werden. Ebenso betrifft die Erfindung die Verwendung von Gelatine oder einem Gelatine in ausreichender Menge umfassenden Material als Haftmittelschicht nach Anspruch 15 zum Herstellen selbstklebender Etikette.
Schließlich bezieht sich die Erfindung auf eine Etikettenherstellvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 16. Demnach ist, zum Herstellen selbstklebender Etiketten, insbesondere von Etiketten nach Anspruch 6, eine eine Folienbahn umfassende Wickeleinrichtung zum Abwickeln der Folienbahn vorgesehen, wobei die Folien- bahn als die eigentliche Tragschicht zum Herstellen der Etiketten dient. Die Vorrichtung weist ferner einen Vorratsbehälter auf, der eine Spenderöffnung besitzt, wobei der Vorratsbehälter mit fest gewordener aber noch elastischer Gelatine gefüllt ist, die eine (erste) Restfeuchte aufweist. Insoweit wird unter einer„fest gewordenen" Gelatine verstanden, dass diese im Vorratsbehälter nicht mehr fließfähig vorliegt. Sie kann zum Beispiel gummielastisch sein. Der Vorratsbehälter ist mit mindestens einem Heizmittel ausgestattet, das in der Nachbarschaft der Spenderöffnung angeordnet ist und zum zonenweisen Schmelzen der in dem Vorratsbehälter enthaltenden Gelatine bestimmt ist. Ferner ist mindestens ein Fördermittel vorgesehen zum Fördern der geschmolzenen Gelatine von der Spenderöffnung zu einer Spenderdüse, die der Folienbahn in der Spendeposition zugeordnet ist. Die Spenderdüse ist dazu bestimmt und derart vorgesehen, dass die Folienbahn mit Gelatine filmartig beschichtet wird, wobei die Schmelz- und/oder Spendermittel so ausgeführt und betreibbar sind, dass die Gelatine eine bestimmte Restfeuchte aufweist, wenn sie auf die Folienbahn gespendet wird. Die Vorrichtung ist ferner mit mindestens einem Steuermittel versehen, das den Restfeuchteverlust der aus der Spenderdüse austretenden Gelatine auf einen vorgegebenen Wert begrenzt. Die Vorrichtung kann ferner eine Trocknungseinheit umfassen, die dazu bestimmt und eingerichtet ist, den Gelatinefilm auf der Folienbahn bis auf eine (zweite) Restfeuchte bis zur Nicht- klebrigkeit zu trocknen. Die Trocknungseinheit kann auch aus einer Ablüftstrecke bestehen, die den Gelatinefilm Gelegenheit zum Abkühlen und/oder Trocknen gibt.
Typische Feuchtigkeitsgehalte der Gelatine oder des Gelatine in ausreichender Menge umfassenden Materials liegen vor dem Schmelzvorgang bei ca. 40-50 % beim Auftrag auf die Folienbahn bei ca. 40-50 % und nach dem Abtrocknen bzw. als fertig konfektioniertes Etikett bei ca. 8-13 %.
Durch die Erfindung wird unter anderem erreicht, dass auch bei hohen Taktzahlen, wie sie beim Etikettieren von Mehrweggetränkeflaschen üblich sind, blasenfrei oder annähernd blasenfrei auf den zu etikettierenden Behälter aufgebracht werden können. Es ist insbesondere möglich, mit der Erfindung NLL-Applikationen zu verwirkli- chen. Damit werden auch für Massenproduktionen hochwertige Etikettierungen möglich.
Es ist nun auf verschiedene Weise möglich, die Erfindung im Einzelnen auszufüh- ren:
Gelatine ist als Biopolymer in vielfacher Weise gewinnbar und unter anderem als tierisches Eiweiß oder denaturiertes bzw. hydrolysiertes Kollagen bekannt, das aus dem Bindegewebe von vor allem Schweinen und Rindern stammt. Gelatine ist ein Hydrokolloid. Da der Gelatine die essentielle Aminosäure Tryptophan fehlt, gilt sie nicht als vollwertiges Eiweiß. Gelatine kann 1 bis 2 % organische Stoffe und bis zu 15% Wasser enthalten. Gelatine quillt in Wasser und löst sich beim Erwärmen ab etwa 50 Grad auf. Das beim Abkühlen von Gelatine gebildete Gel wird also beim Erwärmen wieder flüssig, wobei dieser temperaturabhängige Gel/Sol-Übergang reversibel ist. Gelatine wird daher auch als Hotmelt-Ersatz bei der Verpackungs- schachtelverklebung, also in Raupenform, verwendet. Die Raupen haben eine für Verpackungen vertretbare Stärke von 1 bis 3 mm. Dünnere Fäden die heute mittels der Rotationstechnik durchgehend gesponnen und verstreckt werden können, sind sehr gut zur flächigen Anwendung beim Verkleben von Papieren und Fixierung ein- zelner Tissuelagen geeignet. Wegen der Sichtbarkeit, werden dünne Gelatinefäden aber für optisch hochwertige Verklebungen nicht eingesetzt.
Es wurde nun gefunden, dass Gelatine sich zum blasenfreien Auftrag von Etiketten auf Behältern als Haftmittel verwenden lässt, wenn ein geschmolzener Gelatinefilm auf eine Folienbahn aufgetragen und getrocknet wird, bis der Auftrag nicht mehr klebrig ist, und die aus der Folienbahn ausgestanzten Etiketten in einem gesonderten Arbeitsschritt auf den Behälter, wie eine Mehrweggetränkeflasche, aufgebracht wird. Ein Direktauftrag, wie bei der Nassbeleimung von Etiketten bei Mehrwegge- tränkeflaschen üblich, ist bei den hohen Taktzahlen in Etikettier- und Abfüllanlagen von Getränkeflaschen in blasenfreier Form nicht möglich. Die Erfindung sieht für das Aufbringen von Gelatine als Haftmittel auf die Etikettenrückseite einen anderen Prozess als für das Aufbringen des Etiketts auf den zu etikettierenden Behälter vor. Ein entscheidender Vorteil besteht darin, dass in der Etikettiermaschine nicht wie bisher üblich ein nasser Kaltklebstoff verarbeitet werden muss, sondern lediglich eine Gelatine anlösende Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gehandhabt werden muss, um die Haftmittelschicht auf der Etikettenrückseite in kürzester Zeit von ei- nem trockenen in einem klebfähigen Zustand zu überführen, so dass hohe Taktzahlen realisierbar sind.
Es hat sich herausgestellt, dass etwaige gewisse Unregelmäßigkeiten in der Dicke der trockenen Haftmittelschicht dennoch zu einer gleichmäßigen Klebrigkeit führen und sich das Etikett blasenfrei auf den Behälter übertragen lässt. Diese Übertragung erfolgt vorzugsweise in der Form, dass das Etikett an einer Stelle, in z. B. ausgerichteter Form, an den Behälter angelegt wird und die übrigen Flächenbereiche des Etikettes so gehalten werden, dass sie sich von der Ansatzstelle ausgehend sukzessive an die Behälteraußenfläche heranziehen können, so dass feinste Kapillarkräfte genutzt werden. Hierdurch werden auch geringste Luftmengen zwischen der Behälteraußenfläche und der Haftmittelschicht des Etiketts nach außen vertrieben. Es wurde gefunden, dass bei Verflüssigen durch Schmelzen dieser Effekt der Gelatine-Haftmittelschicht an der Etikettenrückseite nicht erzielt wird. Die Erfindung ist nun in verschiedener Weise ausführbar:
Die die Trägerschicht des Etiketts bildende Folie kann in mannigfacher Weise bedruckt werden, insbesondere von der Außenseite, von der Innenseite her oder im Wege einer bedruckten Zwischenschicht.
Wenn die Trägerfolie aus einem Material besteht, dass Wasser aufnehmen kann, und/oder permeieren lässt, wird dadurch sowohl das Aufbringen der Etiketten auf Behälteraußenflächen als auch das Wiederablösen erleichtert. Von Vorteil ist auch eine Aufnahmefähigkeit und/oder Permeabilität für typische Waschflüssigkeiten.
Wenn die Trägerfolie aus einem biologisch abbaubaren Material besteht, wird dadurch die Entsorgung der Etiketten beim Abwaschen von Mehrwegflaschen insbe- sondere solchen aus Glas, vereinfacht. Für nicht aus Glas sondern aus Kunststoffbestehende Behälter ist die erfindungsgemäße Haftmittelschicht besonders vorteilhaft, wenn der Behälter aus biologisch abbaubaren Material besteht. Derartige Materialien werden inzwischen am Markt angeboten. Ganz besonders vorteilhaft ist eine solche Kombination, wenn auch die Folie biologisch abbaubar ist.
Biologische abbaubare Folien sind in vielfältiger Form bekannt und werden von einer Reihe fortschrittlicher Unternehmen vertrieben, wie z.B. unter der Marke Mater- Bi oder von der Firma InnoviaFilms Ltd. Derartige Eigenschaften hat insoweit Zellu- losehydrat, auch als Zellglas bekannt, und unter dem Markennamen Cellophan einer der ältesten Kunststoffe für Verpackungen. Es handelt sich dabei um dünne, farblose und transparente Folien aus Viskose mit dem charakteristischen Cello- phangriff und Knistereffekt. Sie wird hergestellt aus Holzpulver (Zellulose), die in Natronlauge (NaOH) und Schwefelkohlenstoff (CS2) aufgelöst wird. Die Herstellung darf als allgemein bekannt gelten. Die transparente Folie ist relativ schwierig zu handhaben, weil sie schnell Falten wirft. Sie ist aber biologisch abbaubar und lässt zumindest Wasserdampf passieren. Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass sich die Zellulosehydratfolie aber dann vergleichsweise einfach handhaben lässt, wenn sie zuvor mit Gelatine auf deren Schmelztemperatur, also im Wesentlichen in einem Temperaturbereich zwischen 30 und 90°C, vorzugsweise zwischen 35 und 60°C in Form eines schmelzflüssigen Filmes beschichtet wird. Nach Trocknen der Gelatinebeschichtung bis zur nicht mehr Klebrigkeit lässt sich der so entstandene Verbundwerkstoff ähnlich gut wie andere Selbstklebefolienetikette handhaben. Durch Anfeuchten mit einer Gelatine anlösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, läßt sich ein solches Etikett nach der Erfindung auf einer Behälteraußenfläche als NLL-Etikett blasenfrei übertragen. Durch die Kombination von Gelatine enthaltender Haftmittelschicht und Zellglasfolie entstehen hochtransparente und gut bedruckbare Etikette mit einer Dicke der Tragschicht von 0,009 bis 1 mm, vorzugsweise 0,02 bis 0,5 mm, wobei auch dünnere Etiketten realisierbar sind.
Die Auftragsstärke der Gelatine auf der Etikettentrageschicht kann, u. A. in Abhängigkeit vom Material und der Dicke der Etikettentrageschicht, in weitem Ausmaß variieren. Bevorzugt werden Auftragsstärken von 1 bis 1000 μηι und ganz besonders von 10 bis 100 μηι.
Zum Schutz gegen Restfeuchteverlust kann vorgesehen sein, zumindest für die Lagerung und den Transport, einen Etikettenvorrat in Stapelform allseitig zu umschließen und/oder anderweitige Mittel zum Schutz gegen Restfeuchteverlust der Etiketten vorzusehen.
Da manche Folien, insbesondere Zellglas, empfindlich auf Wasser reagieren, kann die Wasseraufnahme der Zellglasfolie durch geeignete Topcoats wie z.B. PVDC- oder NC-Beschichtung gesteuert werden.
Die vorgenannten sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Grö- ße, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so dass die in dem Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung er- geben sich aus den Unteransprüchen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft - ein Ausführungsbeispiel zum Herstellen der Etiketten und zum Etikettieren von Behältern mit solchen Etiketten dargestellt ist. Auch einzelne Merkmale der Ansprüche oder der Ausführungsformen können mit anderen Merkmalen anderer Ansprüche und Ausführungsformen kombiniert werden.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 A ein Blockdiagramm zur Herstelung der Etiketten sowie Fig. 1 B ein Blockdiagramm Etikettieren von Behältern mit solchen Etiketten.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
Wie aus Fig. 1A ersichtlich, wird zum Herstellen selbstklebender Etiketten ein Haftmittelfilm 1 (Haftmittelschicht) aus unter Wärmezufuhr 2 verflüssigbarer Gelati- ne 3 oder aus einem Gelatine in ausreichender Menge umfassenden und unter Wärmezufuhr verflüssigbaren Material in verflüssigter Form aus einer breitschlitzar- tigen Spenderdüse 5 kontinuierlich gespendet. Hierzu ist ein mit festgewordener, noch elastischer und eine erste Restfeuchte enthaltende Gelatine 3 oder mit einem eine solche Gelatine in ausreichender Menge umfassenden Material befüllter, eine Spenderöffnung 4A aufweisender Vorratsbehälter 4 mit Heizmitteln 4B zum Schmelzen der Gelatine 3 in Nachbarschaft zu der Spenderöffnung 4A vorgesehen. Der so gespendete flüssige Gelatinefilm 1A wird auf eine als Tragschicht des Etiketts vorgesehene Folienbahn 7 aufkaschiert (aufgetragen). Hierzu ist mindestens ein Fördermittel 6 vorgesehen zum Fördern der geschmolzenen Gelatine von der Spenderöffnung 4A zu einer der Folienbahn 7 in der Spenderposition 5A zugeordneten Spenderdüse 5 zum filmartigen Beschichten der Folienbahn 7 mit der geschmolzenen eine Restfeuchte aufweisenden Gelatine. Eine die Folienbahn 7 umfassende Wickeleinrichtung 7A dient zumindest zum Abwickeln der Folienbahn 7 als Tragschicht der herzustellenden Etiketten 9. Die Haftmittelschicht 1 der be- schichteten Folienbahn 7B wird auf einer Strecke 8 bis auf einen Restgehalt an in der Haftmittelschicht verbleibender Feuchtigkeit bis zur Nichtklebrigkeit der Haftmittelschicht getrocknet. Die Etiketten 9 werden nachfolgend aus der beschichteten Folienbahn 7B ausgestanzt und können in einem Vorrat 11 wie zum Beispiel zur Ausgabe durch einen Etikettenspender 12 gestapelt werden. Mindestens ein Steu- ermittel 10A, 10B, 10C, 10D steuert die Förderung und die Restfeuchte der aus der Spenderdüse 5 austretenden flüssigen Gelatine 1A auf einen vorgegebenen Wert, und/oder begrenzt den nachfolgenden Restfeuchteverlust in einer Trocknungsein- heit 13 zum Trocknen des Gelatinefilms auf der beschichteten Folienbahn 7B bis auf eine (zweite) Restfeuchte.
Wie aus Fig. 1 B ersichtlich, wird zum Etikettieren eines Behälters 15 jedes Etikett 9 vor, während oder nach seinem Abgreifen von einem Eti ketten vorrat 12 mit einer die Gelatine anlösenden Flüssigkeit14, insbesondere mit Wasser, befeuchtet. Gemäß einer alternativen Vorgehensweise ist vorgesehen, die zu etikettierende Behälteraußenfläche 15A, ggf. zusätzlich, zu befeuchten (Befeuchtungselement 16B), so dass die Etikettenbefeuchtung erst (oder ergänzend) beim Anlegen des Etikettes 9 erfolgt.
Ein Befeuchten vor dem Abgreifen von einem Etikettenvorrat kann durch ein Befeuchtungselement 16A erfolgen. Soll die Etikettbefeuchtung während des Ab- greifens von dem Etikettenvorrat 1 1 erfolgen, so kann zunächst ein Transferele- ment 17A, welches das Etikett 9 vom Etikettenvorrat 1 1 zumindest auf einer Teilstrecke zum Behälter 15 transportiert, mittels eines Befeuchtungselement 16C befeuchtet werden. Diese Feuchtigkeit wird dann beim Abgreifen des Etiketts 9 von dem Vorrat 1 1 übertragen. Hierzu kann eine an sich bekannte revolvierende Palette 17C, die bei bekannten Etikettiertechniken einen Nassleim überträgt, zur Feuchtig- keitsübertragung unter Zuhilfenahme des Befeuchtungselementes 16C genutzt werden.
Sollen die Etiketten erst nach dem Abgreifen befeuchtet werden, so kann ein ein bereits abgegriffenes Etikett 9 tragendes Transferelement 17B relativ zu einer Be- feuchtungseinrichtung 16 relativ zu einem Befeuchtungselement 16D bewegt werden, bevor das Etikett 9 auf den Behälter 15 übertragen wird. Zusätzlich oder alternativ zu den voran gehend erwähnten Befeuchtungsmethoden kann, wie oben erwähnt, die Behälteraußenfläche 15A befeuchtet werden (Befeuchtungselement 16B). Nach einem oder mehreren der voran beschriebenen Befeuchtungsschritte wird das Etikett 9 mit seiner Gelatine enthaltenden Fläche unter Einschluss der die Gelatine anlösenden Flüssigkeit 14 auf die zugeordnete Behälteraußenfläche 15A übertragen. Nach dem Übertragen des Etikettes 9 kann sich die eingeschlossene Flüssigkeit nach und nach verflüchtigen, während der etikettierte Behälter bestimmungsgemäß weitertransportiert wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Haftmittelfilm 17A Transferelement
1A flüssiger Gelatinefilm 17B Transferelement
2 Wärmezufuhr 17C Palette
3 verflüssigbare Gelatine
4 Vorratsbehälter
4A Spenderöffnung
4B Heizmittel
5 Spenderdüse
5A Spenderposition
6 Fördermittel
7 Folienbahn
7A Wickeleinrichtung
7B beschichtete Folienbahn
8 Trocknungsstrecke
9 Etiketten
10A Steuermittel
10B Steuermittel
10C Steuermittel
10D Steuermittel
1 1 Etikettenvorrat
12 Etikettenspender
13 Trocknungseinheit
14 Flüssigkeit
15 Behälter
15A Behälteraußenfläche
16 Befeuchtungseinrichtung
16A Befeuchtungselement
16B Befeuchtungselement
16C Befeuchtungselement
