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Title:
METHOD AND DEVICE FOR MOUNTING INSULATING ELEMENTS AND BUILDING INSULATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/097208
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for mounting insulating elements, especially in the form of mineral fiber boards and/or webs, especially from rock wool. According to said method, the insulating elements are introduced into a space between two building-side elements (2) disposed at a distance to each other, for example two rafters, two retaining strips in the wall or ceiling area or the like. The aim of the invention is to improve said method and device for mounting insulating elements and a building insulation in such a manner that it can be provided, that is mounted, quickly and at lower costs, that is in an extremely economic manner, and that can thus be produced at lower costs, while the corresponding devices are as simple and self-evident to use as possible. To this end, fastening elements (5) are disposed in the structural elements and the insulating elements are fixed in the mounting position by means of at least one clamping element (6) that extends linearly across the surface of the insulating elements.

Inventors:
KALLWEIT GERHARD (DE)
Application Number:
PCT/EP2002/005791
Publication Date:
December 05, 2002
Filing Date:
May 27, 2002
Export Citation:
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Assignee:
ROCKWOOL MINERALWOLLE (DE)
KALLWEIT GERHARD (DE)
International Classes:
B25C5/06; E04B1/76; E04D13/16; (IPC1-7): E04B1/76; B25C5/06; E04D13/16
Foreign References:
US4232810A1980-11-11
US5901518A1999-05-11
US4047346A1977-09-13
DE20006759U12000-06-15
Attorney, Agent or Firm:
Wanischeck-bergmann, Axel (Wanischeck-Bergmann & Schwarz Rondorfer Strasse 5a, Köln, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Verfahren zur Montage von Dämmstoffelementen, insbesondere in Form von Platten und/oder Bahnen aus Mineralfasern, vorzugsweise aus Steinwolle, bei dem die Dämmstoffelemente in einen Raum zwischen zwei gebäudeseitigen, im Abstand zueinander angeordneten Bauteilen, beispielsweise zwei Dach sparren, zwei Halteleisten im Wandoder Deckenbereich oder dergleichen eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bauteilen Befestigungselemente angeordnet und die Dämmstoff elemente mit zumindest einem sich über eine Oberfläche der Dämmstoffele mente erstreckenden linienförmigen Spannelement in der Einbaulage fixiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmstoffelemente klemmend zwischen den Bauteilen eingebaut werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente versetzt zueinander in den gegenüberliegen den Bauteilen und das Spannelement unter einem Winkel < 90° zu einer Längskante des Dämmstoffelementes angeordnet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement zickzackförmig über das Dämmstoffelement geführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement gleichzeitig mit einem Befestigungselement an einem Bauteil befestigt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement mit als Uförmige Klammern ausgebildeten Befesti gungselementen an den Bauteilen befestigt wird, wobei die Klammern das Spannelement übergreifen und das Spannelement kraftund/oder formschlüs sig am Bauteil befestigen.
7. Gebäudedämmung bestehend aus zumindest einem bahnenoder platten förmigen Dämmstoffelement, insbesondere aus Mineralfasern, vorzugsweise aus Steinwolle, welches zwischen zwei, im Abstand zueinander angeordneten Bauteilen eines Gebäudes, beispielsweise zwei Dachsparren, zwei Halteleis ten im Wandoder Deckenbereich oder dergleichen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmstoffelement (3) mit einem linienförmigen Spannelement (6) in seiner Einbaulage gehalten ist und dass sich das Spannelement (6) zumindest einmal über eine große Oberfläche (4) des in der Einbaulage angeordneten Dämmstoffelementes (3) erstreckt und an den das Dämmstoffelement (3) flan kierenden Bauteilen (2) des Gebäudes befestigt ist.
8. Gebäudedämmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (6) als Draht, Glasfaser, Kohlenstofffaser, reißfester Faden, insbesondere als Zwirn, PolyamidMonofil, Industrienähmaschinen garn, Polyterephtalat oder dergleichen ausgebildet ist.
9. Gebäudedämmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (6) mit in den gebäudeseitigen Bauteilen (2) ange ordneten Befestigungselementen (5) verbunden ist.
10. Gebäudedämmung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (5) als im wesentlichen Uförmige Klammern ausgebildet sind, die in die Bauteile (2) einsetzbar sind.
11. Gebäudedämmung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (5) das Spannelement kraftund/oder form schlüssig am Bauteil (2) befestigen.
12. Gebäudedämmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (6) eine geringe Elastizität aufweist.
13. Gebäudedämmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmstoffelement (3) eine ausreichende Elastizität parallel zu sei nen großen Oberflächen (4) aufweist und klemmend zwischen den Bauteilen (2) angeordnet ist.
14. Gebäudedämmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmstoffelement (3) oberflächenbündig mit den Oberflächen (9) der Bauteile (2) abschließt.
15. Gebäudedämmung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (5) versetzt zueinander in den gegenüberlie gend angeordneten Bauteilen (2) angeordnet sind und dass das Spannele ment (6) unter einem Winkel <90° relativ zu einer Längskante des Dämmstoff elementes (3) ausgerichtet ist.
16. Gebäudedämmung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Spannelement (6) zickzackförmig über die Oberfläche (4) des Dämmstoffelementes (3) erstreckt.
17. Gebäudedämmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (6) an jedem der beiden Bauteile (2) zumindest an zwei beabstandet zueinander angeordneten Punkten befestigt ist und einen insbesondere Zförmigen Verlauf aufweist.
18. Vorrichtung zur Montage von bahnenund/oder plattenförmigen Dämmstoff elementen, insbesondere aus Mineralfasern, vorzugsweise aus Steinwolle, zwischen zwei im Abstand zueinander angeordneten Bauteilen eines Gebäu des, beispielsweise zwei Dachsparren, zwei Halteleisten im Wandoder De ckenbereich oder dergleichen, bestehend aus einem Gehäuse (8) zur Auf nahme zumindest eines, vorzugsweise einer Vielzahl von insbesondere klam merförmig ausgebildeten Befestigungselementen (5), einer Schlageinrichtung (16) mit der die Befestigungselemente (5) in die Bauteile (2) einschlagbar sind und einer Vorratseinrichtung für ein Spannelement (6), welches linienförmig über das zwischen den Bauelementen (2) anzuordnende Dämmstoffelement (3) verlegbar ist, wobei das Spannelement (6) über einen Auslass (15) geführt ist, durch den die Befestigungselemente (5) aus dem Gehäuse (8) geschlagen werden.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlageinrichtung (16) elektromechanisch, pneumatisch oder hydrau lisch betätigbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratseinrichtung als Spule (19) für das als Faden ausgebildete Spannelement (6) ausgebildet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (19) auswechselbar auf einer Halterung (18) am Gehäuse (8) angeordnet ist, wobei die Halterung (18) vorzugsweise als im Querschnitt run de Achse (20) ausgebildet ist und an einem freien Ende eine Spulensicherung (21) aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (19) innerhalb des Gehäuses (8) angeordnet und nach Öffnung zumindest eines Teilbereichs des Gehäuses (8) auswechselbar ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Auslasses (15) eine Führung (23) mit einer Muldung für das Spannelement (6) angeordnet ist, so dass das Spannelement (6) während des Einschlagens des Befestigungselementes (5) in ein Bauteil (2) des Ge bäudes vom Befestigungselement (5) übergriffen ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8) eine Halterung (24) aufweist, an der das Spannelement (6) befestigbar ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8) eine Schneidvorrichtung (25) aufweist, mit der das Spannelement (6) nach Beendigung der Montagearbeiten schneidbar ist.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Montage von Dämmstoffelementen sowie Gebäudedämmung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage von Dämmstoffelementen, insbe- sondere in Form von Platten und/oder Bahnen aus Mineralfasern, vorzugsweise aus Steinwolle, bei dem die Dämmstoffelemente in einem Raum zwischen zwei gebäudeseitigen, im Abstand zueinander angeordneten Bauteilen, beispielsweise zwei Dachsparren, zwei Halteleisten im Wand-oder Deckenbereich oder derglei- chen eingebracht werden. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Mon- tage von bahnen-und/oder plattenförmigen Dämmstoffelementen zwischen zwei im Abstand zueinander angeordneten Bauteilen eines Gebäudes. Schließlich be- trifft die Erfindung eine Gebäudedämmung bestehend aus zumindest einem bah- nen-oder plattenförmigen Dämmstoffelement, insbesondere aus Mineralfasern, vorzugsweise aus Steinwolle, welches zwischen zwei, im Abstand zueinander an- geordneten Bauteilen eines Gebäudes, beispielsweise zwei Dachsparren, zwei Halteleisten im Wand-oder Deckenbereich oder dergleichen angeordnet ist.

Bei der Montage von Dämmstoffelementen zwischen zwei gebäudeseitigen, im Abstand zueinander angeordneten Bauteilen, wie beispielsweise zwischen Dach- sparren und/oder Halteleisten im Wand-oder Deckenbereich ist es erforderlich, die Dämmstoffelemente möglichst raumfüllend in den Raum einzubringen. Insbe- sondere im Bereich von Schrägflächen drohen die eingebrachten Dämmstoffele- mente während der Montage herauszufallen, was sowohl den Arbeitsfortschritt als auch die Arbeitsweise erschwert. Durch immer restriktivere Energieeinsparverord- nungen ist es erforderlich, insbesondere Wärmebrücken im Gebäudedämmungs- bereich zu verhindern. Bei der Schrägdachdämmung ergibt sich hieraus die Not- wendigkeit, die Dämmung sowohl zwischen den Sparren als auch zwischen auf den Sparren aufgebrachten Konterlattungen auszuführen, um eventuell Kaltluft führende Hohlräume zu vermeiden. In der Regel werden die Dämmstoffelemente zwischen den Bauteilen, wie beispielsweise den Sparren eingeklemmt. Um eine derartige Klemmfunktion bei Dämmstoffelementen mit relativ geringer Material- stärke erreichen zu können, müssen diese Dämmstoffelemente aus Mineralfasern höher verdichtet und ergänzend mit einem Vlies kaschiert werden. Diese Maß- nahmen sind aber bei einigen Anwendungsfällen nicht ausreichend, um das Her- ausfallen von eingeklemmten Dämmstoffelementen vor der abschließenden Mon- tage einer Kaschierlage zu vermeiden.

Der Stand der Technik hält daher ergänzende Sicherungssysteme bereit, die aber in der Regel sehr umständlich und damit kostenintensiv zu montieren sind. Bei- spielsweise beschreibt die DE 200 06 759 U1 ein Untersparren-Dämmsystem für ein Steildach mit einer Zwischensparren-Dämmung, wobei eine aus Mineralwolle ausgebildete Untersparren-Dämmung des Untersparren-Dämmsystems zwischen der Zwischensparren-Dämmung und einer raumabschließenden Innenverkleidung angeordnet und zwischen einer Konterlattung für die raumabschließende Innen- verkleidung eingebracht ist und die Dämmdicke der Untersparren-Dämmung im wesentlichen der Dicke der Konterlattung entspricht. Es ist bei diesem Unterspar- ren-Dämmsystems vorgesehen, dass als Untersparren-Dämmung Plattenab- schnitte vorzugsweise eines Rollfilzes dienen, deren Breite im wesentlichen dem lichten Abstand zwischen der Konterlattung entspricht. Ergänzend weist das Un- tersparren-Dämmsystem eine Halteeinrichtung zum Sichern der Plattenabschnitte gegen ein Herausfallen aus dem Zwischenraum zwischen der Konterlattung auf.

Diese Halteeinrichtung besteht aus einer Vielzahl von Bügeln, welche jeweils ei- nen mittleren Lagerabschnitt und zwei gekröpfte Endabschnitte aufweisen, wobei der Steg der Abkröpfung im wesentlichen der Dicke der Konterlattung entspricht und wobei der Bügel vorzugsweise eine Breite von ca. 10 mm aufweist. Diese Bü- gel werden auf die Konterlattung aufgelegt, so dass ihre freien Endabschnitte in den Raum zwischen die Konterlattung ragen. Auf diese freien Endabschnitte kön- nen dann die Plattenabschnitte aufgelegt werden.

Die Montage derartiger Bügel ist relativ umständlich und erfordert ein genaues Ausrichten sowohl der Bügel als auch der darauf aufgelegten Plattenabschnitte.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Montage von Dämmstoffele- menten sowie eine Gebäudedämmung derart weiterzubilden, dass sie in kosten- günstiger und damit extrem wirtschaftlicher Weise schnell ausgeführt, d. h. montiert werden kann. Die hierzu verwendeten Vorrichtungen sollen konstruktiv möglichst einfach ausgebildet und damit kostengünstig herstellbar sein, wobei auch die An- wendung entsprechender Vorrichtungen möglichst einfach und verständlich sein sollen.

Die L ö s u n g dieser Aufgabenstellung sieht bei einem erfindungsgemäßen Verfahren vor, dass in den Bauteilen Befestigungselemente angeordnet und die Dämmstoffelemente mit zumindest einem sich über eine Oberfläche der Dämm- stoffelemente erstreckenden linienförmigen Spannelement in der Einbaulage fixiert werden.

Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, dass unmittelbar nachdem die Dämm- stoffelemente zwischen den Bauteilen angeordnet sind, diese Dämmelemente mit einem linienförmigen Spannelement, beispielsweise einem Polyamid-Monofil, ei- nem Haushaltszwirn, einem Metalldraht, einer Kohlenstoff-, einer Glasfaser und/oder einem Industrienähmaschinengarn zwischen den Bauteilen, beispiels- weise den Dachsparren fixiert werden, so dass sie aus dieser Einbaulage nicht herausfallen können. Zu diesem Zweck werden in den Bauteilen Befestigungs- elemente angeordnet, an denen das linienförmige Spannelement befestigt werden kann.

Vorzugsweise werden die Dämmstoffelemente klemmend zwischen den Bauteilen eingebaut, so dass die Dämmstoffelemente ergänzend auch durch ihre Klemmwir- kung in ihrer Einbaulage fixiert werden.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Befesti- gungselement versetzt zueinander in den gegenüberliegenden Bauteilen und das Spannelement unter einem Winkel < 90° zu einer Längskante des Dämmstoffele- mentes angeordnet werden. Durch diese Ausgestaltung wird sichergestellt, dass auch ein beispielsweise bahnenförmiges Dämmstoffelement mit größerer Länge in einfacher Weise über die gesamte Länge in seine Einbaulage zwischen den Bau- elementen fixiert wird.

Das Spannelement wird insbesondere zickzack-förmig über das Dämmstoffele- ment geführt, um einen möglichst großen Oberflächenbereich des Dämmstoffele- mentes zu stützen, bei gleichzeitig möglichst geringer Länge des Spannelemen- tes.

Zur Beschleunigung der Montagearbeiten ist vorgesehen, dass das Spannelement gleichzeitig mit einem Befestigungselement an einem Bauteil befestigt wird. So ist demzufolge vorgesehen, dass das Spannelement zusammen mit dem Befesti- gungselement am Bauteil festgelegt wird, bevor das Spannelement anschließend über die Oberfläche des Dämmstoffelementes geführt und am gegenüberliegen- den Bauteil erneut mit einem Befestigungselement befestigt wird. Hierbei haben sich insbesondere U-förmig ausgebildete Klammern als vorteilhaft erwiesen, mit denen das Spannelement in einfacher Weise an den Bauteilen befestigbar ist, wo- bei die Klammern das Spannelement übergreifen und das Spannelement kraft- und/oderformschlüssig am Bauteil befestigen.

Die L ö s u n g dieser Aufgabenstellung sieht bei einer gattungsgemäßen Dämmung vor, dass das Dämmstoffelement mit einem linienförmigen Spannele- ment in seiner Einbaulage gehalten ist und dass sich das Spannelement zumin- dest einmal über eine große Oberfläche des in der Einbaulage angeordneten Dämmstoffelementes erstreckt und an den das Dämmstoffelement flankierenden Bauteilen des Gebäudes befestigt ist. Eine erfindungsgemäße Gebäudedämmung besteht daher aus dem Dämmstoffelement, den das Dämmstoffelement flanke- renden Bauteilen, beispielweise den Dachsparren und einer Befestigungseinrich- tung, mit der das Dämmstoffelement in der Einbaulage zwischen den Bauteilen gehalten wird. Diese Befestigungseinrichtung besteht wiederum aus dem linien- förmigen Spannelement, welches an den Bauteilen befestigbar ist und sich zumin- dest einmal über die große Oberfläche des Dämmstoffelementes erstreckt.

Das Spannelement ist reißfest, vorzugsweise als reißfester Faden, insbesondere als Zwirn, Metalldraht, Glasfaser-, Kohlenstofffaser, Polyterephthalat, Polyamid- Monofil, Industrienähmaschinengarn oder dergleichen ausgebildet. Gebäudeseitig wird das Spannelement mit in den Bauteilen angeordneten Befestigungselemen- ten verbunden.

Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Befestigungselemente als im wesentlichen U-förmige Klammern auszubilden, die in die Bauteile einsetzbar sind. Hierbei ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Befestigungselemente das Spannelement kraft-und/oder formschlüssig am Bauteil befestigen.

Es ist ferner nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass das Spannelement eine geringe Elastizität aufweist, so dass die notwendige Spannung zwischen zwei Befestigungselementen aufgebaut werden kann, die das Dämm- stoffelement möglichst ohne Durchhang zwischen den Bauteilen hält.

Das Dämmstoffelement weist eine ausreichende Elastizität parallel zu seinen gro- ßen Oberflächen auf und ist klemmend zwischen den Bauteilen angeordnet. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die erforderlichen Haltekräfte zwischen den Bauteilen und dem Dämmstoffelement sowohl durch das Spannelement als auch durch die Eigenelastizität des Dämmstoffelementes bereitgestellt wird. Demzufol- ge ist es nicht erforderlich, dass die gesamte Gewichtskraft des Dämmstoffele- mentes vom Spannelement aufgenommen wird.

Vorzugsweise schließt das Dämmstoffelement oberflächenbündig mit den Ober- flächen der Bauteile ab, um eine nachfolgende Verkleidung der Gebäudedäm- mung zu erleichtern. Eine solche Verkleidung kann beispielsweise in Form einer Dampfsperre aus einer Folie oder aber auch durch eine raumabschließende In- nenverkleidung aus Holzplatten oder Gipskartonplatten ausgebildet sein. Durch die oberflächenbündige Ausgestaltung der Dämmstoffelemente werden Hohlräu- me zwischen benachbart angeordneten Dämmstoffelementen, beispielsweise zwi- schen Dachlatten angeordneten Dämmstoffelementen und darauf angeordneten, zwischen Konterlatten vorgesehenen Dämmstoffelementen geschlossen.

Es ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Befestigungs- elemente versetzt zueinander in den gegenüberliegend angeordneten Bauteilen angeordnet sind und dass das Spannelement unter einem Winkel < 90° relativ zu einer Längskante des Dämmstoffelementes ausgerichtet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht die Fixierung des Dämmstoffelementes mit einem relativ kurzen Spannelement, das vorzugsweise zickzack-förmig über die Oberfläche des Dämmstoffelementes verläuft. Besonders vorteilhaft ist hierbei eine Ausgestaltung, bei der in einem Bauteil zwei Befestigungselemente und im gegenüberliegenden Bauteil ein weiteres Befestigungselement im wesentlichen mittig zwischen den beiden ersten Befestigungselementen des ersten Bauteils angeordnet sind. Es ergibt sich dann ein Verlauf des Spannelementes unter einem Winkel von ca. 45° relativ zur Längskante des Dämmstoffelementes.

Es ist ferner vorgesehen, dass das Spannelement an jedem der beiden Bauteile zumindest an zwei beabstandet zueinander angeordneten Punkten befestigt ist und einen insbesondere Z-förmigen Verlauf aufweist. Diese Befestigung eignet sich insbesondere für die Montage von Dämmstoffplatten mit üblichen Längen. Bei bahnenförmigen Dämmstoffelementen kann es erforderlich sein, das Spannele- ment doppel-z-förmig anzuordnen, so dass in jedem Bauteil beispielsweise vier Befestigungselemente angeordnet sind. Es versteht sich von selbst, dass bei grö- ßeren Längen von bahnenförmigen Dämmstoffelementen eine größere Anzahl von Befestigungselementen erforderlich wird.

Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Montage von bahnen-und/oder plattenförmigen Dämmstoffelementen ist zur L ö s u n g der eingangs darge- stellten Aufgabenstellung vorgesehen, dass die Vorrichtung aus einem Gehäuse zur Aufnahme zumindest eines, vorzugsweise einer Vielzahl von insbesondere klammerförmig ausgebildeten Befestigungselementen, einer Schlageinrichtung mit der die Befestigungselemente in die Bauteile einschlagbar sind und einer Vor- ratseinrichtung für ein Spannelement besteht, welches linienförmig über das zwi- schen den Bauelementen anzuordnende Dämmstoffelement verlegbar ist, wobei das Spannelement über einen Auslass geführt ist, durch den die Befestigungs- elemente aus dem Gehäuse geschlagen werden.

Eine derartige, insbesondere als Handgerät ausgebildete Vorrichtung weist somit ein Gehäuse auf, in dem zumindest ein Magazin für Befestigungselemente, bei- spielsweise Klammern angeordnet ist. Diese Befestigungselemente werden mittels einer Schlageinrichtung in die Bauteile eingeschlagen, wobei die Befestigungs- elemente durch einen Auslass aus dem Gehäuse der Vorrichtung herausgescho- ben werden. Das für die Montage erforderliche Spannelement ist auf einer Vor- ratseinrichtung bevorratet und wird von dieser linienförmig abgezogen und über den Auslass geführt, so dass das Spannelement mit jedem Befestigungselement im Bereich eines Bauelementes befestigt wird.

Die Schlageinrichtung ist vorzugsweise mechanisch, elektromechanisch, pneuma- tisch oder hydraulisch betätigbar. Insbesondere eine elektromechanische oder eine an eine Druckluftquelle angeschlossene pneumatische Schlageinrichtung hat sich hierbei als vorteilhaft erwiesen, da entsprechende Energiequellen üblicher- weise auf Baustellen vorhanden sind bzw. in Form eines Kompressors in einfacher Weise installierbar sind.

Es ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Vor- ratseinrichtung als Spule für das als Faden ausgebildete Spannelement ausgebil- det ist. Eine Spule hat den Vorteil, dass sie eine einfache Vorratseinrichtung dar- stellt, die üblicherweise in einfacher Weise austauschbar ist. Beispielsweise kann hierbei dem Verbrauch des Spannelementes Rechnung getragen werden, dass eine neue Vorratseinrichtung schnell und einfach installierbar ist. Andererseits können Spulen mit unterschiedlichen Spannelementen bevorratet werden, so dass die Spannelemente entsprechend den Eigenschaften, insbesondere des Gewichts der Dämmstoffelemente eingesetzt werden können.

Vorzugsweise ist die Spule auswechselbar auf einer Halterung am Gehäuse an- geordnet, wobei die Halterung insbesondere als im Querschnitt runde Achse aus- gebildet ist und an einem freien Ende eine Spulensicherung aufweist. Diese Spu- lensicherung kann beispielsweise als ein Abschnitt der Achse ausgebildet sein, die verschwenkbar und arretierbar am freien Ende der Achse befestigt ist. Unmittelbar nachdem die Spule auf die Achse aufgesetzt wird, wird die Spulensicherung in vorgesehener Weise ausgeklappt, so dass die Spule nicht von der Achse herun- terrutschen kann.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Spule innerhalb des Gehäuses ange- ordnet und nach Öffnung zumindest eines Teilbereichs des Gehäuses auswech- selbar ist. Derart ausgebildet wird die Spule gegen Beeinflussung von außen und insbesondere das Spannelement gegen Beschädigungen geschützt.

Es ist ferner vorgesehen, dass im Bereich des Auslasses eine Führung mit einer Muldung für das Spannelement angeordnet ist, so dass das Spannelement wäh- rend des Einschlagens des Befestigungselementes in ein Bauteil des Gebäudes vom Befestigungselement übergriffen ist. Durch die Führung ist sichergestellt, dass das Spannelement von jedem eingeschlagenen Befestigungselement erfasst und ausreichend fixiert wird.

Das Spannelement ist vorzugsweise an einer Halterung des Gehäuses befestig- bar, so dass nachdem das Spannelement am ersten Bauteil des Gebäudes fest- gelegt ist, die Vorrichtung zum gegenüberliegenden Bauteil bewegt werden kann und gleichzeitig das Spannelement von der Vorratseinrichtung abgezogen und über das Dämmstoffelement gespannt wird. Anschließend wird das Spannele- ment am gegenüberliegenden Bauteil mit einem zweiten Befestigungselement be- festigt, bevor die Vorrichtung anschließend zum ersten Bauteil bei gleichzeitiger Auslegung des Spannelementes über das Dämmstoffelement hinweggeführt wird.

Schließlich ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass das Gehäuse eine Schneidvorrichtung aufweist, mit der das Spannelement nach Be- endigung der Montagearbeiten schneidbar ist. Diese Schneidvorrichtung kann bei- spielsweise ebenfalls mechanisch, elektromechanisch, pneumatisch oder hydrau- lisch betätigbar sein. Ober ein entsprechendes Auslöseelement wird am Ende der Montage diese Schneidvorrichtung ausgelöst und das Spannelement abgetrennt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der eine bevorzugte Ausführungsform einer Gebäudedämmung und einer Vorrichtung zur Montage von bahnen-und/oder plattenförmigen Dämm- stoffelementen dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen : Figur 1 die Anordnung eines Dämmstoffelementes zwischen zwei Konterlatten im Schrägdachbereich in perspektivischer Ansicht und Figur 2 eine Vorrichtung zur Montage eines Spannelementes zwi- schen zwei im Abstand zueinander benachbart angeordneten Bauteilen eines Gebäudes.

Figur 1 zeigt einen Ausschnitt eines Gebäudes, nämlich einen Dachsparren 1, auf dem zwei Bauteile, nämlich zwei im Abstand angeordnete und parallel zueinander verlaufende Konterlatten 2 befestigt sind. Ein benachbarter Dachsparren ist in Fi- gur 1 nicht dargestellt. An diesem nicht dargestellten Dachsparren sind die Konter- latten 2 ebenfalls befestigt, wobei ein Raum zwischen den Dachsparren 1 mit ei- ner Dämmung versehen ist.

Zwischen den Konterlatten 2 ist ein Dämmstoffelement 3 angeordnet, wobei das Dämmstoffelement 3 klemmend zwischen den Konterlatten 2 befestigt ist.

Das Dämmstoffelement 3 ist bahnenförmig ausgebildet und weist einen Faserver- lauf parallel zu seinen großen Oberflächen 4 auf, wobei alternativ auch solche Dämmstoffelemente 3 verwendet werden können, deren Faserverlauf rechtwinklig zu den großen Oberflächen 4 ausgerichtet ist.

In die Konterlatten 2 sind Befestigungselemente 5 eingeschlagen, die als U- förmige Klammern ausgebildet sind. An den Befestigungselementen 5 ist ein Spannelement 6 befestigt, welches zickzack-förmig zwischen den Konterlatten 2 hin-und hergeführt ist und auf der großen Oberfläche 4 des Dämmstoffelementes 3 aufliegt, so dass das Dämmstoffelement 3 durch das Spannelement 6 in seiner Einbaulage zwischen den Konterlatten 2 fixiert ist.

Das Spannelement 6 besteht aus einem Polyamid-Monofil und weist als reißfester Faden eine geringe Elastizität auf, die ein Verspannen des Spannelementes 6 zwischen den Befestigungselementen 5 ermöglicht.

Mit dem Spannelement 6 können Dämmstoffelemente 3 zwischen Konterlatten 2 fixiert werden, deren Materialstärke im wesentlichen mit der Dicke der Konterlatten 2 übereinstimmt, so dass die große Oberfläche 4 des Dämmstoffelementes 3 mit den Oberflächen der Konterlatten 2 bündig abschließt. Mit einer derartigen Ge- bäudedämmung können ergänzend zu der üblichen Zwischensparrendämmung ergänzende Dämmungen auf den Sparren ausgebildet werden, um Wärmebrü- ckeneffekte zu verhindern bzw. zumindest zu verringern.

Figur 2 zeigt eine Vorrichtung 7, mit der die Befestigungselemente 5 und das Spannelement 6 in einfacher und wirtschaftlicher Weise an den Konterlatten 2 be- festigt werden können. Die Vorrichtung 7 weist ein Gehäuse 8 auf, welches einen Handgriff 9 zur ergonomischen Handhabung der Vorrichtung 7 hat.

Innerhalb des Gehäuses 8 ist eine Vielzahl der klammerförmigen Befestigungs- elemente 5 in einer Bevorratungseinrichtung 10 angeordnet. Die Bevorratungsein- richtung 10 besteht aus einer Führungsschiene 11 und einem Schieber 12, der gegenüber dem Gehäuse 8 über eine Feder 13 abgestützt ist. Der Schieber 12 wirkt auf eine stangenartige Anordnung von Befestigungselementen 5 und drückt diese gegen einen Anschlag 14 an einem dem Schieber 12 gegenüberliegenden Ende der Führungsschiene 11.

Der Anschlag 14 ist derart angeordnet, dass das dem Anschlag 14 zugewandte Befestigungselement 5 oberhalb eines Auslasses 15 steht und über eine Schlag- einrichtung 16 aus dem Auslass 15 ausgeschoben werden kann.

Die Schlageinrichtung 16 weist zu diesem Zweck einen Stößel 17 auf, der über einen Pneumatikantrieb bewegbar ist. Alternativ kann auch ein elektromechani- scher Antrieb vorgesehen sein.

Am Gehäuse 8 ist ferner eine Halterung 18 für eine Spule 19 angeordnet, die aus einer im Querschnitt runden Achse 20 besteht, auf welcher die Spule 19 drehbar gelagert ist.

Am freien Ende der Achse 20 ist eine Spulensicherung 21 vorgesehen, die bei- spielsweise aus einem verschwenkbaren Abschnitt der Achse 20 besteht, so dass dieser Abschnitt der Achse 20 einerseits koaxial zur Achse 20 ausgerichtet sein kann und andererseits rechtwinklig zur Achsrichtung gestellt und arretiert werden kann, um ein Abrutschen der auf die Achse 20 aufgeschobenen Spule 19 zu ver- hindern.

Die Spule 19 bevorratet das als Faden ausgebildete Spannelement 6, welches über eine erste Führung 22 und eine zweite muldenförmige Führung 23 im Bereich des Auslasses 15 zu einem Befestigungspunkt 24 geführt ist. In der Führung 23 verläuft das Spannelement derart, dass jedes über den Auslass 15 ausgeschlage- ne Befestigungselement 5 das Spannelement 6 übergreift und beispielsweise an einer Konterlatte 2 reib-und/oder formschlüssig festlegt.

Im Bereich des Befestigungspunktes 24 ist schließlich eine Schneidvorrichtung 25 vorgesehen, die entsprechend der Schlageinrichtung 16 mechanisch, pneuma- tisch oder elektromechanisch betätigbar ist und mit der das Spannelement 6 nach Beendigung der Montagearbeiten abschneidbar ist.

Alternativ zu der voranstehend beschriebenen Ausführungsform können im Be- reich des Auslasses 15 zwei parallel zueinander ausgerichtete und beabstandet angeordnete Plattenelemente mit jeweils einer Bohrung vorgesehen sein. Durch die Bohrungen ist das Spannelement 6 geführt, welches einerseits mit der Spule 19 und andererseits mit dem Gehäuse 8 verbunden ist. Im Bereich zwischen den Plattenelementen wird das Befestigungselement 5 aus dem Gehäuse 8 mit großer Kraft und hoher Geschwindigkeit ausgeschoben, um das Spannelement 6 am Bauteil 2 festzulegen