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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR PREPARING MEALS SUCH THAT THEY ARE READY FOR TRANSPORT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/058033
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a method and device for preparing meals in individual portions such that they are ready for transport. The device comprises an accommodating device provided for accommodating and for heating a base part of a receptacle, said base part eventually being filled with food. The inventive device also comprises a cooling device for cooling the sections which should be filled with cold food.

Inventors:
Pappler, Robert (Robert-Bosch-Strasse 7 Ampfing, D-84539, DE)
Application Number:
PCT/EP1999/003349
Publication Date:
November 18, 1999
Filing Date:
May 14, 1999
Export Citation:
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Assignee:
Pappler, Robert (Robert-Bosch-Strasse 7 Ampfing, D-84539, DE)
International Classes:
A23L35/00; A47J39/00; B65D81/34; (IPC1-7): A47J/
Foreign References:
GB2088699A1982-06-16
US5259506A1993-11-09
US4830190A1989-05-16
US4543471A1985-09-24
EP0289258A21988-11-02
Attorney, Agent or Firm:
WINTER, BRANDL & PARTNER (Alois-Steinecker-Strasse 22 Freising, D-85453, DE)
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Claims:
Anspruche
1. Verfahren zur transportfertigen Aufbereitung von Speisen, bei dem Speisen in ein Bodenteil eines Behältnisses mit abgetrennten Abteilungen gegeben und mittels eines Deckelteils nach außen verschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das mit zumindest einer zu wärmenden Speise teilweise gefüllte Bodenteil (1B) erwärmt wird und diejenige Abteilung des Bodenteils (1B), welche keine zu wärmenden Speisen enthält, vor dem Einlegen der nicht zu erwärmenden Speisen gekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung der Abteilung über eine Aufnahmeeinrichtung (3 ; 103 ; 203) erfolgt, die die zu kühlende Abteilung des Bodenteils (1B) umschließt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung der Abteilung des Bodenteils (1B) durch Wasser erfolgt, welches die Aufnahmeeinrichtung (3 ; 103 ; 203) durchströmmt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung der Abteilung des Bodenteils (1B) durch ein Kühlaggregat (105) erfolgt, welches in die zu kühlende Abteilung des Bodenteils (1B) einbringbar ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlvorgang durch Kontaktierung ausgelöst wird, nachdem der Erwärmungsvorgang beendet ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmezufuhr der ausgewählten Abteilung des Bodenteils (1B) von unten über ein Heizaggregat (5) mit auf die Anzahl der ausgewählten Abteilungen des Bodenteils abgestimmten Heizabschnitte (5A, 5B, 5C) erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (1B) vor Einfüllen der zu erwärmenden Speisen vorgewärmt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (1B) samt zu erwär menden Speisen vor dem Erwärmen und nach dem Kochvor gang schockgekühlt wird, vorzugsweise innerhalb von ungefähr 90 min auf 2°C abgekühlt wird, und nach dem Schockkühlen für ungefähr 7 Minuten erwärmt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bodenteile (1B) samt Speisen gleichzeitig erwärmt und abgekühlt werden.
10. Vorrichtung, insbesondere zur Durchführung des Ver fahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einer Aufnahmeeinrichtung (3 ; 103 ; 203) zur Aufnahme eines Bodenteils (1B), die ein mit einem Speisen bestücktes Bodenteil zum Erwärmen des Bodenteils (1B) aufweist und mit einer Kühleinrichtung, die ausgewählte Abschnitte des Bodenteils kühlt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung in der Aufnahmeeinrichtung (3 ; 103 ; 203) integriert ist und über kaltes Wasser betrieben wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn zeichnet, daß die Erwärmung des Bodenteils (1B) über einzelne Heizabschnitte (5A, 5B, 5C) eines Heizaggre gats (5) erfolgt, die entsprechend der zu erwärmenden Abteilungen des Bodenteils (1B) ansteuerbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daB die Aufnahmeeinrichtung (3 ; 103 ; 203) nur diejenige Abteilung abdichtend umfaßt, die gekühlt werden soll.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, da durch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung ein Kühlaggregat (105) aufweist, welches in die zu kühlende Abteilung des Bodenteils (1B) einbringbar ist.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur transportfertigen Aufbereitung von Speisen Beschreibuna Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur transportfertigen Aufbereitung von Speisen gemäß den Ansprüchen 1 und 10.

Es besteht ein zunehmendes Bedürfnis nach Behältnissen, in denen warme Speisen, die bereits einzelportioniert sind, von einer Großküche zu manchmal relativ weit abgelegenen Standorten transportiert werden müssen, wobei die Qualität der Speisen während des Transports möglichst wenig beeinflußt werden sollte. Im einzelnen sollten die warmen Speisen selbst nach längerem Transport und nach dem Öffnen des Behältnisses noch mit einer Temperatur von mindestens 65°C vorliegen, um auszuschließen, daß eine Verkeimung eintritt. Andererseits sollten kalte Gericht, die in dem gleichen Behältnis in unmittelbarer Nachbarschaft zu den warmen Speisen liegen, nicht ungewollt aufgeheizt werden, um beispielsweise die Qualität von Salaten oder sonstigen kühl zu servierenden Gerichten, wie Nachspeisen, nicht zu beeinträchtigen.

Herkömmlicherweise gelingt dies nur für sehr kurze Trans- portwege. Es hat sich gezeigt, daß das Essen dann, wenn es beispielsweise mit 87°C in das Behältnis eingegeben wird, schon nach sehr kurzer Zeit viel Wärme verloren hat und das Essen nicht mehr in der gewünschten, dem Wohlgeschmack der Speisen entsprechenden Temperatur zum Verbraucher geliefert werden kann. Ferner besteht ein großes Bedürfnis dahingehend, neben den warmen Speisen gleichzeitig auch kalte Speisen in dem Behältnis transportieren zu können. Bislang wurde dieses Vorhaben insbesondere bei langen Transportwegen deshalb nicht ernsthaft in Betracht gezogen, weil beim Einlegen der

kalten Speisen in das Behältnis, diese dem durch den Aufwärmvorgang warmen Behältnis Wärme entzogen hat und gleichzeitig in ungewollter Weise erwärmt wurde. Darüber hinaus wurden die eigentlich kalten Speisen insbesondere bei längeren Transportwegen ständig einer Wärmezufuhr durch die benachbarten warmen Speisen unterworfen, d. h. die kalten Speisen wurden erwärmt.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur transportfertigen Aufbereitung von Speisen in Einzelportionierung bzw. eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, mit dem bzw. der es gelingt, auf wirtschaftliche Weise Speisen in gutem Temperaturzustand selbst nach längerem Transport an den Verbraucher zu bringen.

Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens durch die Verfahrensschritte gemäß Anspruch 1 und hinsichtlich der Vorrichtung durch die Merkmale des Anspruchs 10 gelöst.

Erfindungsgemäß erfolgt vorzugsweise nach dem Befüllen des Behältnisses mit der zu erwärmenden Speise eine gezielte thermische Behandlung des Bodenteils als solches oder ausgewählter Abteilungen des Behältnisses, d. h. derjenigen Abteilungen, in denen sich warme Speisen befinden, mittels einer Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme des Bodenteils, wobei diejenige Abteilung des Behältnisses, welche keine zu wärmenden Speisen enthält bzw. kalten Speisen aufnehmen soll, vor dessen Einlegen mit einer in der Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Kühleinrichtung gekühlt wird. Dadurch wird erreicht, daß die einzulegende, kalte Speise nach dem Kontakt mit dem warmen Bodenteil des Behältnisses keiner Wärmezufuhr unterworfen ist und darüber hinaus dem Behältnis als solchem keine Wärme durch die kalten Speisen entzogen wird. Somit wird die Wärmemenge, die den zu erwärmenden

Speisen und dem Bodenteil des Behältnisses zugeführt wurde, durch das darauffolgende Verschließen des Behältnisses in den ausgewählten Bereichen quasi eingefangen und somit optimal zum Warmhalten der warmen Speisen genutzt. Ebenso ist es möglich, nebeneinanderliegende Speisen mit stark unterschiedlicher Temperatur selbst über längere Wegstrecken hinweg zu transportieren und deren Temperatur auf einem optimalen Wert zu halten.

Auf diese Weise wird ermöglicht, daß letztendlich ein Gericht zusammengestellt werden kann, welches am Her- stellungsort sowohl warme als auch kalte Speisen enthält, die dann nach Verschließen des Behältnisses über einen längeren Zeitraum ihre eigentliche Temperatur beibehalten. Für diese Art der Aufbereitung als auch des Transports haben sich insbesondere die in den Patentanmeldungen mit der Nr. P 43 252 05, P 44 109 45.8, P 44 109 43, PCT/EP95/01170, PCT/EP95/01169, PCT/EP94/02480,195 06 394,195 17 564,195 26 719, 195 43 388 sowie PCT/EP96/03461 des Anmelders beschriebenen Gegenstände als besonders geeignet gezeigt.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteran- pruche.

Erfolgt die Kühlung der Abteilung gemäß Anspruch 2 über eine Aufnahmeeinrichtung, die das zu kühlende Abteilungsbodenteil umschließt, so ist ein unmittelbarer Wärmetransfer gegeben und der Kühlvorgang als solcher kann zeitsparend und optimiert durchgeführt werden.

Erfolgt die Kühlung des Bodenteils gemäß Anspruch 3 durch Wasser, welches die Aufnahmeeinrichtung durchströmt, so ist der Energie-und Materialeinsatz gering und die ständige Kühlleistungszufuhr einfach zu bewerkstelligen

ist, da lediglich eine Verbindung zu einer vorhandenen Wasserversorgung durchgeführt werden muß. Das sich bei dem Kühlvorgang erwärmende Wasser kann dann beispielsweise in einem Sammelbehälter gesammelt werden und sich selbstätig wieder auf Zimmertemperatur abkühlen.

Aufgrund der Durchströmung des Wassers, um die Abteilung des Bodenteils zu kühlen, wird erreicht, daß das auf Zimmertemperatur abgekühlte Wasser ständig dem Kühlvorgang zur Verfügung gestellt wird.

Wird gemäß Anspruch 4 die Kühlung der Abteilung des Bodenteiles durch ein Kühlaggregat durchgeführt, welches in die zu kühlende Abteilung einbringbar ist, so wird auf einfache Weise eine Kühlung herbeigeführt, welche auch ohne einen Anschluß an eine Wasserversorgung oder dergleichen auskommt.

Wird gemäß Anspruch 5, der Kühlvorgang durch Kontaktierung ausgelöst, nachdem der Erwärmungsvorgang beendet ist, so ist eine Steuerungsmechanik bereitgestellt, die beispielsweise erst nach einem vorgegebenen Zeitfenster die Kühlung der ausgewählten Abteilung des Bodenteils einleitet und so gegebenenfalls auf die Besonderheiten unterschiedlicher Speisen Rücksicht genommen werden kann.

Wird gemäß Anspruch 6 die Wärmezufuhr der ausgewählten Abteilung des Bodenteils gezielt von unten über ein Heizaggregat mit auf die Anzahl der ausgewählten Abteilungen des Bodenteils abgestimmten Heizabschnitte durchgeführt, so wird der gesamte Kühlaufwand entsprechend gemindert, da aufgrund der besonderen Aufteilung gezielt diejenigen Abteilungen erwärmt werden, in denen die warmzuhaltenden Speisen enthalten sind und aufgrund der gezielten Erwärmung die Wärmezufuhr verkürzt werden kann, so daß die zu kühlende Abteilung des Bo-

denteils nicht unnötig durch die Umgebungswärme erwärmt wird.

Wird generell gemäß Anspruch 7 das Bodenteil vor Einfüllen der zu erwärmenden Speisen vorgewärmt, so wird gewährleistet, daß bei bereits erwärmten Speisen deren Temperaturabfall reduziert wird.

Wird gemäß Anspruch 8 das Bodenteil samt zu erwärmenden Speisen vor dem Erwärmen und nach dem Kochvorgang schockgekühlt, so werden die Speisen in einen Zustand versetzt, indem sie über einen längeren Zeitraum gehalten werden können und je nach Gebrauch später erst wieder erwärmt werden.

Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Speisen innerhalb von ungefähr 90 Minuten auf 2°C abzukühlen.

Nach dem Schockkühlen können die Speisen dann ungefähr 7 Minuten erwärmt werden.

Werden gemäß Anspruch 9 mehrere Bodenteile gleichzeitig erwärmt, wobei speziell ausgewählte Abteilungen jeweils abgekühlt werden können, so ist gewährleistet, daß der Durchsatz an erwärmten Speisen erhöht wird, wobei es je nach Ausführungsform der Aufnahmeeinrichtung beispielsweise aufgrund der vorteilhaften Kühlung durch Wasser die Gesamtkühlleistung des Wassers besser ausgenützt werden kann.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.

Nachstehend wird anhand schematischer Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.

Es zeigen :

Fig. 1 : Eine Explosionsdarstellung eines mit Speisen ge- füllten Bodenteils das in einen dafür vorgesehenen Teil als Aufnahmeeinrichtung eingefügt wird, welches zusammen mit dem Bodenteil erwärmt wird.

Fig. 2 : Eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform zur transportfertigen Aufbereitung von Speisen.

Fig. 3a Eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform zur transportfertigen Aufbereitung von Speisen.

Fig. 3b Eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie IIIb-IIIb in Fig. 3a.

Wie in Fig. 1 gezeigt ist, wird ein mit Speisen gefülltes Bodenteil 1B, das unterschiedliche warmzuhaltende Speisen enthält, in einen Aufnahmebereich 19A, 19B, 19C aufweisende Aufnahmeeinrichtung 3 eingelegt, wodurch die Abteilungen des Bodenteils 1B vollständig, vorzugsweise abdichtend umschlossen sind, welche dann über einen Heizaggregat 5 gehalten werden. Das in Fig. 1 dargestellte Bodenteil eines Transportbehältnisses kann vorzugsweise die Ausgestaltung besitzen, wie in den früheren Patentanmeldung Nr. P 43 252 05, P 44 109 45.8, P 44 109 43, PCT/EP95/01170, PCT/EP95/01169, PCT/EP94/02480,195 06 394,195 17 564,195 26 719, 195 43 388 sowie PCT/EP96/03461 des Anmelders, deren Offenbarungsgehalt hiermit ausdrücklich in den Offen- barungsgehalt vorliegender Anmeldung einbezogen wird, offenbart ist. Das Heizaggregat 5 ist derart ausge- staltet, daß die Heizabschnitte 5A, 5B, 5C jeweils in Ge-

genüberlage zu den zu erwärmenden Bereichen des Bodenteils 1B zu liegen kommen. Die Heizabschnitte 5A, 5B, 5C können darüber hinaus Konturen aufweisen, die gleich wie die zugeordneten Abteilungen des Bodenteils 1B ausgestaltet sind. Die einzelnen Heizabschnitte 5A, 5B, 5C sind mit einer Steuereinheit 17 verbunden, die die einzelnen Heizabschnitte 5A, 5B, 5C separat und gegebenenfalls mit unterschiedlichen Temperaturen (angepaßt an die jeweiligen Speisen) zum Erwärmen bringen.

Wenn beispielsweise-wie in Fig. 1 gezeigt-das Bodenteil 1B teilweise mit warmen Speisen gefüllt ist, werden die Heizabschnitte zum Erwärmen gebracht, so daß die aufzuwärmenden Speisen eine Wärmezufuhr erfahren. Je nach Befüllung der einzelnen Abteilungen im Bodenteil können somit die Steuerfunktion und das Heizverhalten des Heizaggregats 5 von mal zu mal variiert werden.

Nachdem die zu erwärmenden Speisen, die erforderliche oder gewünschte Temperatur erreicht haben, wird der Aufwärmvorgang abgebrochen und die Abteilungen, in denen die kalten Speisen eingelegt werden sollen, werden beispielsweise durch eine in die Aufwärmeeinrichtung vorgesehene Kühleinrichtung gekühlt. Zur Kühlung ist beispielsweise gemäß dieser Ausführungsform die Aufnahmeeinrichtung so ausgestaltet, daß die einzelnen Aufnahmebereiche 19A, 19B, 19C gemeinsam oder aber auch getrennt voneinander mit Wasser über ein Zuführung 11 versorgt werden, so daß beispielsweise die mit Salat zu füllende Abteilung des Bodenteils, welche von dem Aufnahmebereich 19C vollständig umschlossen werden, gekühlt wird.

In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur transportfertigen

Aufbereitung von Speisen in Einzelportionierung dargestellt. Eine derartige Vorrichtung weist eine Aufnahmeeinrichtung 103 auf, in die das mit den zu erwärmenden Speisen gefüllte Bodenteil des Behältnis eingestellt werden kann (Phase I). In dieser Phase I sind die Abteilungen, in denen die kühl zu transportierenden Speisen, wie beispielsweise Salat, eingelegt werden sollen, nicht befüllt. In der Aufnahmeeinrichtung 103 wird dann das Bodenteil samt Speisen erwärmt. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, daß die Erwärmung des Bodenteils samt Speisen auch in einer Untereinheit der Aufnahmeeinrichtung 103 erfolgen kann, um energiesparenender zu erwärmen.

Nach Erwärmen der Speisen bzw. des Bodenteils samt Speisen wird das Bodenteil samt erwärmten Speisen gemäß dieser Ausführungsform weitergeführt und die zu kühlende Abteilung des Bodenteils 1B so positioniert, daß gemäß den mit Pfeilen gekennzeichneten Richtungen ein Kühlaggregat 109 in die entsprechende zu kühlende Abteilung eingebracht wird (Phase II).

Damit der Einbringvorgang des Rühlaggregats 105 optimal vollzogen wird, wird, sobald das Bodenteil 1B in Bezug auf das Kühlaggregat 109 richtig positioniert ist, ein Kontakt ausgelöst und der Kühlvorgang eingeleitet.

Sobald die entsprechende Abteilung des Bodenteils durch das Kühlaggregat ausreichend gekühlt ist, wird das Bodenteil 1B weitergeführt und entsprechend mit der kühl zu transportierenden Speise, beispielsweise Salat (siehe 107) bestückt (Phase III).

Ferner sei auch darauf hingewiesen, daß die Aufnahmeein- richtung 103 auch so ausgestaltet werden kann, daß sowohl der Kühlvorgang als auch die Bestückung der kühl zu

transportierenden Speisen innerhalb der Aufnahmeeinrichtung ohne Weiterführung des Bodenteils 1B vollzogen werden kann. Dadurch muß lediglich das Bodenteil samt den zu erwärmenden Speisen in die Aufnahmeeinrichtung 103 eingestellt werden und kann nach Durchführung des Kühlvorgangs und der Bestückung mit kühlen Speisen wieder aus der Aufnahmeeinrichtung 103 entnommen werden.

Auch ist es vorteilhaft, den Transportarm des Kühlaggregats 105 so auszugestalten, daß das Kühlaggregat 105 auch mit Wasser durchströmt werden kann.

Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist perspektivisch in Fig. 3a gezeigt, insbesondere eine besondere Ausgestaltung einer Aufnahmeeinrichtung 203. Diese Aufnahmeeinrichtung 203 ist beispielsweise in einem Gehäuse mit Ladeöffnung (nicht gezeigt) integriert und weist eine Kühleinrichtung auf, deren Innenwandung entsprechend der Außenkontur der abzukühlenden Abteilung 219 des Bodenteils 1B geformt sein kann. Die verbleibenden, zu erwärmenden Abteilungen des Bodenteils können beispielsweise auf ein entsprechendes Heizelement 205 positioniert werden.

Sollte das Gehäuse über eine seperate Heizeinrichtung verfügen, kann dieses auf der Aufnahmeeinrichtung vorgesehene Heizelement 205 auch entfallen. Die auf der Aufnahmeeinrichtung positionierte Kühleinrichtung weist vorzugsweise einen Anschluß 221 auf, über den ein Kühlfluid beispielsweise Wasser zugeführt werden kann.

Sollte eine Zirkulation des Rühlmittels erforderlich sein, dann ist die Kühleinrichtung mit einem zweiten Auslaß versehen.

Um den Kühlbereich, d. h. diejenige Abteilung des Bodenteils, welche abgekühlt werden sollte, auf

wirtschaftliche Weise abzukühlen, ist es von besonderem Vorteil zwischen der Kühleinrichtung und der abzukühlenden Abteilung des Bodenteils 1B eine Dichtung 223 vorzusehen. Diese Dichtung kann auch wahlweise an der Kühleinrichtung oder auf der Unterseite des Bodenteils 1B sicher befestigt sein.

Anhand der Figur 3b wird deutlich, wie das Bodenteil 1B in der Aufnahmeeinrichtung 203, insbesondere in der Kühleinrichtung mit Kühlfluidanschluß 221 eingelagert wird.

Die Aufnahmeeinrichtung kann auch einen Kontaktschalter aufweisen, mit dem ermittelt wird, wann ein Bodenteil 1B aufliegt, um nach dem Erwärmungsprozeß den Kühlvorgang einleiten zu können.

An dieser Stelle wird erneut daraufhin gewiesen, daß die besondere Gestaltung der Behältnisse des Anmelders gemäß den Patentanmeldungen Nr. P 43 252 05, P 44 109 45.8, P 44 109 43, PCT/EP95/01170, PCT/EP95/01169, PCT/EP94/02480,195 06 394,195 17 564,195 26 719, 195 43 388 sowie PCT/EP96/03461 besonders für die erfin- dungsgemäße Vorrichtung bzw. das erfindungsgemäße Verfahren geeignet ist. Denn zwischen den Abteilungen der in den oben genannten Patentanmeldungen beschriebenen Behältnisse sind lediglich dünnwandige Stege vorgesehen, so daß der Wärmetransport von den mit warmen Speisen bestückten Abteilungen zu den mit kühlen Speisen bestückten Abteilungen gering ist und sich auch über einen längeren Zeitraum nicht ändert, so daß die warm zu haltenden Speisen sich nicht abkühlen und die kühl zu transportierenden Speisen nicht erwärmt werden.

Entsprechend der Ausgestaltung der Stege zwischen den einzelnen Abteilungen kann somit der Wärmetransfer zwischen den einzelnen Abteilungen des Bodenteils auf einfache Weise gesteuert werden.

Nachdem nun das Bodenteil mit den entsprechenden Speisen ausreichend bestückt ist, wird gemäß den Behältnissen des Anmelders das Bodenteil samt den darin befindlichen Speisen mit einem entsprechenden Deckelteil verschlossen.

Generell ist es aber auch möglich, die Vorrichtung derart auszugestalten, daß gleichzeitig mehrere Bodenteile nebeneinander in die Aufnahmeeinrichtung 3, 103 bzw. 203 eingestellt werden kann, um somit die Anzahl der zu erwärmenden Speisen und somit den Erwärmungszyklus zu erhöhen.




 
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