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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING BRISTLE ARRAYS FOR BRUSHES, AND A BRISTLE PRODUCTION MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/081088
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to improvements in the technical field of producing bristle arrays for brushes. Inter alia, the method for producing bristle arrays is proposed in which bundle receiving portions (3) in a bristle array retainer plate (2) are filled with bundles of bristles with the aid of at least two different funneling plates (4, 5).

Inventors:
BUCHLEITHER, Dirk (Hans-Vetter-Str. 104, Schopfheim, 79650, DE)
BRAUNSBERGER, Thomas (Allee 5, Todtnau, 79674, DE)
DÜRR, Christian (Nesslerstr. 8, Todtnau, 79674, DE)
Application Number:
EP2018/071570
Publication Date:
May 02, 2019
Filing Date:
August 09, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ZAHORANSKY AG (Anton-Zahoransky-Str. 1, Todtnau, 79674, DE)
International Classes:
A46D3/00
Domestic Patent References:
WO2017088940A12017-06-01
Foreign References:
DE102010055686A12012-06-28
EP2803294A22014-11-19
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
MERTZLUFFT-PAUFLER, Cornelius et al. (Urachstraße 23, Freiburg, 79102, DE)
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Claims:
Ansprüche

Verfahren zur Herstellung eines mehrere Borstenbündel umfassenden Borstenfeldes für eine Bürste, insbesondere für eine Zahnbürste, wobei Bündelaufnahmen (3) einer Borstenfeldhalteplatte (2) mit Borstenbündeln befüllt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenbündel zumindest zur mittelbaren Befüllung der Bündelaufnahmen (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) aus Einführtrichter (10) aufweisenden Trichteraufnahmen (6) abgegeben werden, die derart auf wenigstens zwei Anordnungen (4,5) von Trichteraufnahmen (6) verteilt sind, dass eine Konzentration von Trichteraufnahmen (6) in den wenigstens zwei Anordnungen (4,5) jeweils kleiner als eine Konzentration von Bündelaufnahmen (3) an der

Borstenfeldhalteplatte (2) ist.

Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den wenigstens zwei Anordnungen (4,5) von Trichteraufnahmen (6) jeweils eine Bündelgruppe und/oder jeweils ein Borstenteilfeld aus Borstenbündeln gebildet werden und dass die so hergestellten Bündelgruppen und/oder

Borstenteilfelder in einem nachgelagerten

Verfahrensschritt, insbesondere nacheinander, in die Bündelaufnahmen (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) eingeführt und dadurch zu dem herzustellenden Borstenfeld vereinigt werden.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Austrittsöffnungen (7) der Trichteraufnahmen (6) der wenigstens zwei Anordnungen (4,5) unterschiedliche Lochbilder (8,9) bilden und/oder dass Trichteraufnahmen (6) innerhalb einer Anordnung (4,5) von Trichteraufnahmen (6) zueinander parallele Längsachsen aufweisen.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenbündel aus

Austrittsöffnungen (7) der wenigstens zwei Anordnungen

(4,5), insbesondere direkt, an die Bündelaufnahmen (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) übergeben werden, wobei die Austrittsöffnungen (7) der wenigstens zwei Anordnungen

(4,5) Lochbilder (8,9) bilden, die in Bezug auf ein von Eintrittsöffnungen (12) der Bündelaufnahmen (3) an der Borstenfeldhalteplatte (2) gebildetes Gesamtlochbild (13) komplementär sind, und/oder dass die Borstenbündel, insbesondere aus Austrittsöffnungen (7) der

Transportaufnahmen (6) der wenigstens zwei Anordnungen

(4,5), zunächst an Verdichteraufnahmen (18) übergeben werden, aus denen die Borstenbündel an die Bündelaufnahmen

(3) der Borstenfeldhalteplatte (2) übergeben werden.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den wenigstens zwei Anordnungen (4,5) von Trichteraufnahmen (6) in Bezug auf das herzustellende Borstenfeld zueinander komplementäre Bündelgruppen und/oder Borstenteilfelder aus Borstenbündeln gebildet werden, und dass die zueinander komplementären Bündelgruppen und/oder Borstenteilfelder in einem nachgelagerten Verfahrensschritt, vorzugsweise nacheinander, in der Borstenfeldhalteplatte (2) zu dem herzustellenden Borstenfeld zusammengeführt werden.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenbündel mittels Überdruck und/oder Unterdruck, vorzugsweise mittels Druckluft, und/oder mittels einer oder mittels jeweils einer Schiebevorrichtung in die Trichteraufnahmen (6) der wenigstens zwei Anordnungen (4,5) eingebracht werden.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenbündel mittels einer oder mittels jeweils einer Schiebevorrichtung, insbesondere mittels Schiebestiften, in die Bündelaufnahmen (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) und/oder in Verdichteraufnahmen (18) eingebracht werden.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenbündel durch Einführen in die Trichteraufnahmen (6) hin zu einer gewünschten Querschnittsform im herzustellenden Borstenfeld konturiert werden .

9. Vorrichtung (1) zur Herstellung von aus Borstenbündeln bestehenden Borstenfeldern für Bürsten, insbesondere Zahnbürsten, wobei die Vorrichtung (1) zumindest eine Borstenfeldhalteplatte (2) mit Bündelaufnahmen (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) wenigstens zwei Anordnungen (4,5) von Trichteraufnahmen (6) aufweist, in denen jeweils eine Konzentration von Trichteraufnahmen (6) kleiner als eine Konzentration von Bündelaufnahmen (3) in der Borstenfeldhalteplatte (2) ist und aus denen die Bündelaufnahmen (3) der wenigstens einen Borstenfeldhalteplatte (2) zumindest mittelbar mit Borstenbündeln befüllbar sind.

10. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Anordnungen (4,5) an einer gemeinsamen Trichterplatte (17) ausgebildet sind oder dass jede der wenigstens zwei Anordnungen (4,5) an jeweils einer Trichterplatte (15,16) ausgebildet ist und/oder dass sich Lochbilder (8,9), die von Austrittsöffnungen (7) der Trichteraufnahmen (6) der wenigstens zwei Anordnungen (4,5) gebildet sind, voneinander unterscheiden.

11. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trichteraufnahmen (6) einer Anordnung (4,5) von Trichteraufnahmen (6) zueinander parallele Längsachsen aufweisen.

12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass von Austrittsöffnungen (7) der Trichteraufnahmen (6) an den wenigstens zwei Anordnungen (4,5) gebildete Lochbilder (8,9) in Bezug auf ein von Eintrittsöffnungen (12) der Bündelaufnahmen (3) an der

Borstenfeldhalteplatte (2) gebildetes Gesamtlochbild (13) komplementär zueinander sind.

13. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Superposition der von den

Austrittsöffnungen (7) gebildeten Lochbildern (8,9) an den wenigstens zwei Anordnungen (4,5) auf der

Borstenfeldhalteplatte (2) einem von den Eintrittsöffnungen (12) der Bündelaufnahmen (3) an der Borstenfeldhalteplatte (2) erzeugten Gesamtlochbild (13) entspricht und/oder dass eine gedachte Superposition von Längsachsen der Trichteraufnahmen (6) gebildeten Mustern auf der Borstenfeldhalteplatte (2) einem von Längsachsen der Bundelaufnahmen (2) gebildeten Gesamtmuster entspricht.

14. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bündelaufnahme (3) und/oder Eintrittsöffnung (12) in eine Bündelaufnahme (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) genau eine der

Austrittsöffnungen (7) der Trichteraufnahmen (6) an den wenigstens zwei Anordnungen (4, 5) zugeordnet ist, vorzugsweise wobei einander zugeordnete Austrittsöffnungen (7) und Eintrittsöffnungen (12) der Bündelaufnahmen (3) die gleiche Querschnittsform aufweisen.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Lochbild (8,9) einer der wenigstens zwei Anordnungen (4,5) nur solche

Austrittsöffnungen (7) von Trichteraufnahmen (6) zusammengefasst sind, durch die an der

Borstenfeldhalteplatte (2) nicht unmittelbar benachbarte Bündelaufnahmen (3) mit Borstenbündeln befüllbar sind.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine Fördervorrichtung mit wenigstens einer Druckquelle und/oder mit wenigstens einer Drucksenke zur Erzeugung eines Gasstromes, insbesondere eines Druckluftstroms, aufweist, mit dem die Borstenbündel mittels Überdruck und/oder Unterdruck, vorzugsweise mittels Druckluft, in die Trichteraufnahmen (6) der wenigstens zwei Anordnungen (4,5) einbringbar sind.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) wenigstens eine Schiebevorrichtung umfasst, mit der Borstenbündel in die Trichteraufnahmen (6) der wenigstens zwei Trichterplatten (4,5) einschiebbar und/oder aus den Trichteraufnahmen (6) in die Bündelaufnahmen (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) überführbar sind.

18. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenfeldhalteplatte (2) Teil der Vorrichtung (1) ist und/oder dass die Trichterplatten (4, 5) der Borstenfeldhalteplatte (2) in Förderrichtung der Borstenbündel vorgelagert sind.

19. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) Verdichteraufnahmen (18) aufweist, in die die Borstenbündel für eine Borstenbündelverdichtung aus den Trichteraufnahmen

(6) einführbar sind und aus denen die Borstenbündel an die Bündelaufnahmen (3) der Borstenfeldhalteplatte (2) übergebbar sind, vorzugsweise wobei die Verdichteraufnahmen (18) Einführfasen (19) aufweisen und/oder an einer Verdichterplatte (20) angeordnet sind oder auf wenigstens zwei Verdichterplatten (20) verteilt sind.

20. Bürstenherstellungsmaschine (14) mit einer Vorrichtung (1) zur Herstellung von Borstenfeldern nach einem der Ansprüche 9 bis 19.

Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern für Bürsten sowie Borstenherstellungsmaschine

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines mehrere Borstenbündel umfassenden Borstenfeldes für eine Bürste, insbesondere für eine Zahnbürste, wobei Bündelaufnahmen einer Borstenfeldhalteplatte mit Borstenbündeln befüllt werden.

Ferner betrifft die Erfindung auch eine Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern aus Borstenbündeln für Bürsten, insbesondere Zahnbürsten, wobei die Vorrichtung zumindest eine Borstenfeldhalteplatte mit Bündelaufnahmen aufweist, sowie eine Bürstenherstellungsmaschine mit einer solchen Vorrichtung.

Derartige Verfahren, Vorrichtungen und Bürstenherstellungsmaschinen sind aus der Praxis in unterschiedlichen Ausführungsformen vorbekannt. Die

Bündelaufnahmen in den Lochplatten dieser Vorrichtungen sind in der Regel so wie die Borstenbündel in dem herzustellenden Borstenfeld angeordnet. Durch das Befüllen der Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte einer solchen Vorrichtung mit Borstenbündeln kann ein Borstenfeld erzeugt werden, das mehrere Borstenbündel umfasst.

Nach dem Befüllen der Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte kann diese zusammen mit dem so erzeugten Borstenfeld aus Borstenbündeln weiteren Bearbeitungsschritten zugeführt werden. Dabei können rückseitige Enden der Borstenbündel beispielsweise mit Kunststoff umspritzt und dabei mit einem Bürstenkörper verbunden werden.

Die Borstenbündel des herzustellenden Borstenfeldes haben oftmals eine von einer Kreisform abweichende Querschnittsform. Zur Umformung werden die Borstenbündel, die zunächst in der Regel einen kreisrunden Querschnitt aufweisen, vor ihrer Überführung an die Borstenfeldhalteplatte an eine sogenannte Trichterplatte übergeben. Trichterplatten weisen

Trichteraufnahmen auf, die einen entsprechend der zu erzeugenden Querschnittsform der Borstenbündel geformten Innenquerschnitt haben können. Ferner können mit einer entsprechend ausgestalteten Trichterplatte auch einzelne Borstenbündel zu größeren Borstenbündeln vereinigt werden. Um die Borstenbündel leichter in die Trichteraufnahmen einführen und gegebenenfalls dabei auch in gewünschter Weise umformen zu können, weisen die Trichteraufnahmen einer solchen Trichterplatte möglichst großzügige Einführfasen oder Einführtrichter auf.

Sollen Borstenfelder mit einer großen Anzahl von Borstenbündeln, mit besonders großen Borstenbündeln oder auch mit einer großen Borstenbündeldichte erzeugt werden, kann es mit den bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen zu Problemen kommen. Bei einer hohen Borstenbündeldichte im Borstenfeld ist eine vergleichsweise große Anzahl einzelner Borstenbündel auf engem Raum zusammengefasst . So stehen die Borstenbündel in einem Borstenfeld, das eine hohe Borstenbündeldichte aufweist, eng beieinander. Vor allem bei Borstenbündeln mit anspruchsvollen Querschnittsgeometrien, also solchen Querschnittsgeometrien, die stark von einer kreisrunden Querschnittsform abweichen, können möglichst große

Einführtrichter von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Durchführung des Verfahrens sein.

Gerade dann, wenn das herzustellende Borstenfeld eine hohe Borstenbündeldichte hat, dürfen die Einführtrichter in die Trichteraufnahmen der Trichterplatte aus Platzgründen aber nur eine vergleichsweise geringe Größe haben, die für die Zuführung und Umformung großer oder komplex zu gestaltetender Borstenbündel oftmals nicht ausreicht. Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren, eine Vorrichtung und eine Bürstenherstellungsmaschine der eingangs genannten Art bereitzustellen, die die zuvor skizzierten Nachteile vermeiden und die Herstellung von Borstenfeldern vereinfachen .

Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren der eingangs genannten Art vorgeschlagen, das die Mittel und Merkmale des auf ein solches gerichteten unabhängigen Anspruchs aufweist. Insbesondere wird bei dem eingangs genannten Verfahren zur Lösung der Aufgabe vorgeschlagen, dass die Borstenbündel den Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte zumindest mittelbar über Einführtrichter aufweisende Trichteraufnahmen zugeführt werden, die auf wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen derart verteilt sind, dass eine Konzentration von Trichteraufnahmen in den wenigstens zwei Anordnungen jeweils kleiner als eine Konzentration von Bündelaufnahmen an der Borstenfeldhalteplatte ist. Somit werden die Bündelaufnahmen einer Borstenfeldhalteplatte aus wenigstens zwei unterschiedlichen Anordnungen von Trichteraufnahmen zumindest mittelbar mit Borstenbündeln befüllt. Auf diese Weise können die insgesamt erforderlichen Trichteraufnahmen auf wenigstens zwei Anordnungen verteilt werden. Dies mit dem Effekt, dass an jeder der wenigstens zwei Anordnungen jeweils mehr Platz für die einzelnen Trichteraufnahmen und auch für ihre Einführtrichter zur Verfügung steht. So können die Einführtrichter größer sein, als dies bisher der Fall war. In den wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen können jeweils eine Bündelgruppe von Borstenbündel und/oder jeweils ein Borstenteilfeld aus Borstenbündeln gebildet werden. Die so erzeugten Bündelgruppen oder Borstenteilfelder können anschließend zumindest mittelbar nacheinander an die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte übergeben werden. So ist zwar keine gleichzeitige Befüllung aller Bündelaufnahmen der einen Borstenfeldhalteplatte mehr möglich, allerdings kann auf diese Weise die Konzentration von Trichteraufnahmen in den wenigstens zwei Anordnungen so weit reduziert werden, dass die Einführtrichter der Trichteraufnahmen für eine komfortable Zuführung der Borstenbündel ausreichend groß und ausladend gestaltet werden können. Dies erleichtert das Einführen und Umformen auch besonders großer Borstenbündel, die aus vielen einzelnen und/oder dickeren Borstenfilamenten bestehen können.

Die Austrittsöffnungen der Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen können an den wenigstens zwei Anordnungen unterschiedliche Lochbilder bilden oder erzeugen. So kann eine erste Gruppe von Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte aus einer der wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen mit Borstenbündeln befüllt werden, wonach eine zweite Gruppe von Bündelaufnahmen aus der zweiten der wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen mit Borstenbündeln befüllt wird. Dies kann so lange erfolgen, bis sämtliche Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte mit Borstenbündeln befüllt sind.

Wenn die Trichteraufnahmen innerhalb einer Anordnung von Trichteraufnahmen zueinander parallele Längsachsen aufweisen, können die Borstenbündel ohne eine Umlenkung und daher besonders einfach in die Trichteraufnahmen eingeführt werden.

Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn von Austrittsöffnungen der Trichteraufnahmen an den wenigstens zwei Trichterplatten gebildete Lochbilder in Bezug auf ein von Eintrittsöffnungen der Bündelaufnahmen an der Borstenfeldhalteplatte gebildetes Gesamtlochbild komplementär sind. So können mit den wenigstens zwei Trichterplatten alle Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte in einer Anzahl von Befüllungsschritten befüllt werden, die der Anzahl der wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen entspricht. Ferner ist es möglich, dass sämtliche Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte aus den wenigstens zwei Anordnungen mit Borstenbündeln befüllt werden. So können die Borstenbündel aus Austrittsöffnungen der wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen an die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte übergeben werden, die mit ihren Austrittsöffnungen in Bezug auf das Gesamtlochbild an der Borstenfeldhalteplatte zueinander komplementäre Lochbilder bilden oder erzeugen.

Es ist aber auch möglich, die Borstenbündel vor ihrer Überführung in die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte zunächst noch zu verdichten. Hierfür können die Borstenbündel aus Austrittsöffnungen der Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen zunächst an Verdichteraufnahmen übergeben werden. Aus den Verdichteraufnahmen können die Borstenbündel danach entsprechend verdichtet an die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte übergeben werden.

Bei einer Ausführungsform des Verfahrens können in den wenigstens zwei Anordnungen in Bezug auf das herzustellende Borstenfeld zueinander komplementäre Borstenteilfelder aus Borstenbündeln gebildet werden. Anschließend können die wenigstens zwei zueinander komplementären Borstenteilfelder, vorzugsweise nacheinander, in der Borstenfeldhalteplatte zu dem herzustellenden Borstenfeld zusammengeführt werden. Dabei können die Borstenbündel der beiden Borstenteilfelder in den zuvor beschriebenen Verdichteraufnahmen zunächst noch verdichtet und dann den Bündelaufnahmen der

Borstenfeldhalteplatte zugeführt werden. Die Borstenbündel können mittels Überdruck und/oder Unterdruck, vorzugsweise mittels Druckluft, in die Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen eingebracht werden. Vor allem dann, wenn jedoch eine hohe Verdichtung der Borstenbündel in den Trichteraufnahmen und auch in den nachgelagerten Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte gewünscht ist, kann es zweckmäßig sein, die Borstenbündel mittels einer oder mittels jeweils einer Schiebevorrichtung in die Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen einzubringen. Aufgrund der unterschiedlichen Lochbilder, die die wenigstens zwei Anordnungen aufweisen können, kann jeder der wenigstens zwei Anordnungen besonders bevorzugt jeweils eine eigene, passend gestaltete Schiebevorrichtung zugeordnet sein.

Die eine oder die mehreren Schiebevorrichtungen können beispielsweise Schiebestiftpakete aufweisen, die entsprechend den Lochbildern der Anordnungen zusammengestellte Schiebestifte umfassen. Die Schiebestifte eines Schiebestiftpakets können dabei so angeordnet sein, dass die in den Trichteraufnahmen der dem Schiebestiftpaket zugeordneten Anordnung befindlichen Borstenbündel mithilfe der Schiebestifte aus den Trichteraufnahmen ausgeschoben und zum Beispiel an die den Trichteraufnahmen zugeordneten Bündelaufnahmen der

Borstenfeldhalteplatte oder auch an möglicherweise zwischengeschaltete Verdichteraufnahmen übergeben werden können .

An dieser Stelle sei angemerkt, dass anstelle von einer hohen Verdichtung der Borstenbündel in den jeweiligen Trichteraufnahmen für Borstenbündel oder Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte auch von einem hohen Füllgrad der Trichteraufnahmen und auch der nachgelagerten Bündelaufnahmen gesprochen werden kann.

Die Borstenbündel können durch das Einführen in die Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen hin zu oder entsprechend einer gewünschten Querschnittsform im herzustellenden Borstenfeld konturiert werden. Das bedeutet, dass die Querschnittsgeometrien der Borstenbündel durch Einführen der Borstenbündel in die Trichteraufnahmen verändert werden kann. Besonders vorteilhaft kann es in diesem Zusammenhang sein, wenn alle Trichteraufnahmen mit Einführtrichtern ausgestattet sind.

Eine zur Veränderung der Querschnittsform der Borstenbündel eingerichtete Trichterplatte kann auch als Konturplatte bezeichnet werden. Zur Lösung der Aufgabe wird auch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art mit den Mitteln und Merkmalen des auf eine solche Vorrichtung gerichteten, unabhängigen Anspruchs vorgeschlagen. Insbesondere wird bei einer Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern der eingangs genannten Art vorgeschlagen, dass die Vorrichtung wenigstens zwei Anordnungen von

Trichteraufnahmen aufweist, in denen jeweils eine Konzentration von Trichteraufnahmen kleiner als eine Konzentration von Bündelaufnahmen in der Borstenfeldhalteplatte ist und aus denen die Bündelaufnahmen der wenigstens einen Borstenfeldhalteplatte zumindest mittelbar mit Borstenbündeln befüllbar sind. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die insgesamt zur Befüllung der Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte mit Borstenbündeln erforderlichen Trichteraufnahmen also auf wenigstens zwei, insbesondere unterschiedliche, Anordnungen von Trichteraufnahmen verteilt werden. Diese Anordnungen von Trichteraufnahmen können auch als Muster bezeichnet werden. Ferner ist es möglich, dass sich die Anordnungen der Trichteraufnahmen voneinander unterscheiden.

Die Vorrichtung kann vorzugsweise zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 eingerichtet sein. Die wenigstens zwei Anordnungen können an einer gemeinsamen Trichterplatte ausgebildet sein. Es ist aber auch denkbar und vorgesehen, dass jede der wenigstens zwei Anordnungen an jeweils einer eigenen Trichterplatte ausgebildet ist. Somit weist die Vorrichtung dann eine Anzahl von Trichterplatten auf, die so groß wie die Anzahl von Anordnungen von Trichteraufnahmen ist.

Bei Verwendung von einer Trichterplatte je Anordnung kann es ferner vorgesehen sein, dass eine Grundfläche jeder der dann wenigstens zwei Trichterplatten so groß wie eine Grundfläche der Borstenfeldhalteplatte ist. Die Einführtrichter der Trichteraufnahmen einer Anordnung überschneiden sich nicht. Gleichwohl können die Einführtrichter der insgesamt vorhandenen Trichteraufnahmen derart groß sein, dass sich Abbilder der Einführtrichter bei einer gedachten Superposition der Einführtrichter an der zu befüllenden Borstenfeldhalteplatte überschneiden. Somit steht für jeden Einführtrichter an den wenigstens zwei Anordnungen mehr Platz zur Verfügung, als dies bei einer Anordnung mit sämtlichen Trichteraufnahmen der Fall wäre, deren Konzentration von Trichteraufnahmen so groß wie die Konzentration von Bündelaufnahmen an der Borstenfeldhalteplatte ist. Dies hat den Effekt, dass auch große Borstenbündel mit einer Vielzahl von Borstenfilamenten vergleichsweise einfach durch die dann größeren Einführtrichter in die Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen eingebracht werden können. Um eine niedrige Konzentration von Trichteraufnahmen je Anordnung zu erzielen und dennoch sämtliche Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte zumindest mittelbar befüllen zu können, können die wenigstens zwei Anordnungen Austrittsöffnungen aus ihren Trichteraufnahmen aufweisen, die unterschiedliche Lochbilder bilden oder erzeugen.

Um sämtliche Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte mit Borstenbündeln zur Herstellung eines Borstenfeldes zu befüllen, können Lochbilder, die von Austrittsöffnungen der Trichteraufnahmen an den wenigstens zwei Anordnungen gebildet werden oder sind, in Bezug auf ein Gesamtlochbild, das von Eintrittsöffnungen der Bündelaufnahmen an der

Borstenfeldhalteplatte gebildet ist oder wird, komplementär zueinander sein. Ferner können Trichteraufnahmen innerhalb einer Anordnung von Trichteraufnahmen zueinander parallele Längsachsen aufweisen. Dies kann insbesondere dann erforderlich und/oder von Vorteil, wenn besonders komplexe

Borstenfeldgeometrien mit der Vorrichtung hergestellt werden sollen, die gegebenenfalls auch solche Borstenbündel umfassen, deren Querschnittsform stark von einem kreisrunden Querschnitt abweicht. Die Zuführung von Borstenbündeln in und aus solchen Trichteraufnahmen, die zueinander parallele Längsachsen aufweisen, kann nämlich vergleichsweise einfach sein. In diesem Zusammenhang kann es besonders zweckmäßig sein, wenn eine Anzahl von Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen so groß wie eine Gesamtzahl von zu befüllenden Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte ist.

Insbesondere bei Lochbildern, die in Bezug auf ein von den Eintrittsöffnungen in die Bündelaufnahmen gebildetes Gesamtlochbild komplementär zueinander sind, kann eine Superposition der von den Austrittsöffnungen gebildeten Lochbildern an den wenigstens zwei Anordnungen auf der Borstenfeldhalteplatte dem von den Eintrittsöffnungen der Bündelaufnahmen an der Borstenfeldhalteplatte erzeugten Gesamtlochbild entsprechen. So kann eine gleichzeitige Übergabe der Borstenbündel von einer der wenigstens zwei Anordnungen an die Borstenfeldhalteplatte erleichtert werden, ohne dass eine Nachpositionierung der Anordnung an der Borstenfeldhalteplatte notwendig ist. Zudem lassen sich so sämtliche Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte aus den wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen mit Borstenbündeln befüllen.

Ferner können die wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen so ausgebildet sein, dass eine gedachte Superposition von Mustern, die von Längsachsen der Trichteraufnahmen gebildet sind, auf der Borstenfeldhalteplatte einem von Längsachsen der Bundelaufnahmen gebildeten Gesamtmuster entspricht. Die hier gemeinten Muster und Gesamtmuster können Punktmuster sein, die einerseits aus Schnittpunkten der Längsachsen der Trichteraufnahmen mit Querschnittsebenen der wenigstens zwei Anordnungen und andererseits aus Schnittpunkten der Längsachsen der Bündelaufnahmen mit einer Querschnittsebene der

Borstenfeldhalteplatte bestehen. Jeder Bündelaufnahme und/oder Eintrittsöffnung in eine Bündelaufnahme der Borstenfeldhalteplatte kann genau eine der Austrittsöffnungen der wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen zugeordnet sein. Dabei können einander zugeordnete Austrittsöffnungen aus Trichteraufnahmen und Eintrittsöffnungen der Bündelaufnahmen der

Borstenfeldhalteplatte die gleiche Querschnittsform aufweisen. So kann die Übergabe der Borstenbündel aus den Trichteraufnahmen in die Bündelaufnahmen der

Borstenfeldhalteplatte möglichst einfach erfolgen.

Vor allem dann, wenn die Borstenbündel nicht direkt aus den Anordnungen von Trichteraufnahmen an die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte übergeben werden, ist es möglich, dass sich die Abmessungen der einander zugeordneten

Austrittsöffnungen aus Trichteraufnahmen und Eintrittsöffnungen der Bündelaufnahmen auch bei gleicher Querschnittsform unterscheiden .

An den wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen kann besonders viel Platz für Einführtrichter vorhanden sein, wenn in einem Lochbild einer der wenigstens zwei Anordnungen nur solche Austrittsöffnungen von Trichteraufnahmen zusammengefasst sind, durch die an der Borstenfeldhalteplatte nicht unmittelbar benachbarte Bündelaufnahmen mit Borstenbündeln befüllbar sind. So können die Austrittsöffnungen und die Trichteraufnahmen einen ausreichend großen Abstand zueinander einhalten, wodurch die Einführtrichter in die Trichteraufnahmen ausreichend groß gestaltet werden können.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass Längsachsen der Trichteraufnahmen und Längsachsen der Bündelaufnahmen zumindest in Überführungsstellung der Anordnungen von Trichteraufnahmen an der Borstenfeldhalteplatte deckungsgleich miteinander sein können. Zudem können die Längsachsen der Trichteraufnahmen rechtwinklig zu einer Ebene ausgerichtet sein, in der die Austrittsöffnungen der Trichteraufnahmen angeordnet sind, während die Längsachsen der Bündelaufnahmen rechtwinklig zu einer Ebene ausgerichtet sein können, in der die Eintrittsöffnungen der Bündelaufnahmen angeordnet sind. Um die Borstenbündel in die Trichteraufnahmen einzubringen, kann die Vorrichtung eine Fördervorrichtung aufweisen. Diese Fördervorrichtung kann wenigstens eine Druckquelle und/oder wenigstens eine Drucksenke zur Erzeugung eines Gasstromes umfassen, insbesondere zur Erzeugung eines Druckluftstroms. Mit diesem Gasstrom können die Borstenbündel mittels Überdruck und/oder Unterdruck, vorzugsweise mittels Druckluft, in die Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen eingebracht werden . Bei solchen Trichteraufnahmen, die aufgrund ihres Innenquerschnitts eine hohe Bündelverdichtung verursachen oder durch die eine starke Umformung oder Konturierung der in die Trichteraufnahmen eingebrachten Borstenbündel erfolgt, kann der Einführungswiderstand, der auf die Borstenbündel wirkt, für eine Einforderung mittels eines Gasstroms jedoch zu groß sein. Um gegebenenfalls auch einen größeren Einführungswiderstand überwinden zu können, kann die Vorrichtung wenigstens eine Schiebevorrichtung umfassen, mit der Borstenbündel in die Trichteraufnahmen der wenigstens zwei Anordnungen einschiebbar und/oder aus den Trichteraufnahmen in die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte überführbar sind. Die wenigstens eine Schiebevorrichtung kann Schiebestiftpakete umfassen, die auf die wenigstens zwei Anordnungen und ihre Lochbilder abgestimmt sind. Es ist aber auch möglich, dass jeder Anordnung ein eigenes Schiebestiftpaket oder eine eigene Schiebevorrichtung zugeordnet ist. Dies kann vor allem bei solchen Anordnungen von Trichteraufnahmen von Vorteil sein, die unterschiedlich gestaltet sind und insbesondere unterschiedliche Lochbilder aufweisen .

Besonders bevorzugt kann die Borstenfeldhalteplatte Teil oder Element der Vorrichtung sein. Es ist aber auch denkbar, als Borstenfeldhalteplatte einen Bündelträger zu verwenden, der selbst Teil einer herzustellenden Bürste wird, also nur während der Befüllung und während möglicherweise vor- und/oder nachgelagerter Bearbeitungsschritte an der Vorrichtung verweilt. Zweckmäßigerweise sind die wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen der Borstenfeldhalteplatte in Förderrichtung der Borstenbündel vorgelagert angeordnet.

Um die Borstenbündel vor einer Überführung in die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte auf das gewünschte Sollmaß zu bringen und/oder nachzuverdichten, kann die Vorrichtung Verdichteraufnahmen aufweisen. Die

Verdichteraufnahmen können analog zu den Trichteraufnahmen in entsprechenden Anordnungen zusammengefasst sein. In die Verdichteraufnahmen werden die Borstenbündel für eine Borstenbündelverdichtung aus den Trichteraufnahmen eingeführt und gelangen anschließend in die Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte . Die Verdichteraufnahmen weisen vorzugsweise Einführfasen auf. Diese erleichtern ein Einführen der Borstenbündel in die Verdichteraufnahmen. Die Verdichteraufnahmen können an einer Verdichterplatte angeordnet oder auf wenigstens zwei Verdichterplatten verteilt sein - so wie auch die wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen an ihrer gemeinsamen Trichterplatte oder an ihren Trichterplatten .

Zur Lösung der Aufgabe wird auch eine

Bürstenherstellungsmaschine vorgeschlagen, die eine Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern nach einem der Ansprüche 9 bis 19 aufweist.

Die Erfindung befasst sich mit Verbesserungen auf dem technischen Gebiet der Herstellung von Borstenfeldern für Bürsten. Dazu wird unter anderem das Verfahren zur Herstellung von Borstenfeldern vorgeschlagen, bei dem Bündelaufnahmen einer Borstenfeldhalteplatte mithilfe von wenigstens zwei Anordnungen von Trichteraufnahmen mit Borstenbündeln befüllt werden. Die Konzentration von Trichteraufnahmen einer Anordnung von Trichteraufnahmen kann im Kontext der Erfindung als Anzahl von Trichteraufnahmen pro Fläche verstanden werden, die von einer gedachten Hüllinie begrenzt wird, die sämtliche

Trichteraufnahmen der Anordnung umhüllt. Die Konzentration von Bündelaufnahmen in der Borstenfeldhalteplatte kann im Kontext der Erfindung als Anzahl von Bündelaufnahmen pro Fläche verstanden werden, die von einer gedachten Hüllinie begrenzt wird, die sämtliche Bündelaufnahmen der Borstenfeldhalteplatte umhüllt .

Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen der Vorrichtung näher beschrieben, ist aber nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele ergeben sich durch Kombination der Merkmale einzelner oder mehrerer Schutzansprüche untereinander und/oder in Kombination einzelner oder mehrerer Merkmale der Ausführungsbeispiele. Es zeigen in stark schematisierter Darstellung: eine Aufsicht auf eine Borstenfeldhalteplatte mit mehreren Bündelaufnahmen, deren Eintrittsöffnungen ein Gesamtlochbild formen, das einer Aufsicht auf ein herzustellendes Borstenfeld entspricht, eine Aufsicht auf eine einzelne Trichterplatte, die sämtliche zur Befüllung aller in Figur 1 dargestellten Bündelaufnahmen der

Borstenfeldhalteplatte erforderlichen Trichteraufnahmen aufweist, wobei anhand von schraffiert dargestellten Überschneidungsbereichen zu erkennen ist, dass Einführtrichter der einzelnen Trichteraufnahmen aufgrund der hohen Konzentration von Trichteraufnahmen an der Trichterplatte ineinander übergehen bzw. sich überschneiden, die in Figur 2 mit dem Kreis K markierte Einzelheit in vergrößerter Darstellung, eine Aufsicht auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern, bei der die erfindungsgemäße technische Lehre verwirklicht ist, wobei von rechts nach links eine Borstenfeldhalteplatte, zwei Verdichterplatten mit jeweils einer Anordnung von Verdichteraufnahmen sowie zwei Trichterplatten mit jeweils einer Anordnung von Trichteraufnahmen zu erkennen sind, sowie eine Aufsicht auf eine weitere Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern, bei der die erfindungsgemäße technische Lehre verwirklicht ist, wobei von rechts nach links eine

Borstenfeldhalteplatte, eine Verdichterplatte mit zwei Anordnungen von Verdichteraufnahmen sowie eine Trichterplatte mit zwei Anordnungen von

Trichteraufnahmen zu erkennen sind. Die Figuren 4 und 5 zeigen jeweils eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zur Herstellung von Borstenfeldern, die aus einzelnen Borstenbündeln gebildet werden. Solche Borstenfelder werden bei Bürsten und in besonders anspruchsvoller Gestaltung vor allem bei Zahnbürsten eingesetzt. Jede der Vorrichtungen 1 weist eine Borstenfeldhalteplatte 2 auf. In der Borstenfeldhalteplatte 2 sind Bündelaufnahmen 3 ausgebildet, in die die Borstenbündel zur Herstellung der Borstenfelder übergeben werden. Die Vorrichtung 1 weist außer der Borstenfeldhalteplatte 2 zwei unterschiedliche, der Borstenfeldhalteplatte 2 zugeordnete Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 auf. Jede Anordnungen 4 und 5 hat Trichteraufnahmen 6 für Borstenbündel, aus denen Borstenbündel zur Befüllung der Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 abgegeben werden. Die Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 sind der Borstenfeldhalteplatte 2 in Förderrichtung der Borstenbündel durch die Vorrichtung 1 vorgelagert . Die Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 haben jeweils eine Konzentration von Trichteraufnahmen 6, die kleiner als eine Konzentration von Bündelaufnahmen 3 in der Borstenfeldhalteplatte 2 ist. Aus den Trichteraufnahmen 6 werden die Bündelaufnahmen 3 der wenigstens einen Borstenfeldhalteplatte 2 zumindest mittelbar mit Borstenbündeln befüllt .

Bei beiden Vorrichtungen 1 haben die zwei Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 Austrittsöffnungen 7 aus ihren Trichteraufnahmen 6, die an den zwei Anordnungen 4 und 5 unterschiedliche Lochbilder 8 und 9 erzeugen. Alle Trichteraufnahmen 6 der zwei Anordnungen 4, 5 weisen jeweils einen Einführtrichter 10 auf, durch den Borstenbündel in die jeweiligen Trichteraufnahmen 6 eingeführt werden.

Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Trichterplatte 11, bei der die erfindungsgemäße technische Lehre nicht verwirklicht ist und sich die vorhandenen Einführtrichter 10 aufgrund der hohen Dichte an Trichteraufnahmen 6 an der einzelnen Trichterplatte 11 überschneiden. Dies ist anhand der schraffiert dargestellten Bereiche in den Figuren 2 und 3 erkennbar. Die Überschneidung der Einführtrichter 10 kann dazu führen, dass Borstenbündel den Trichteraufnahmen 6 nicht sauber zugeführt werden können. Hier können einzelne Borstenfilamente unbeabsichtigt einer falschen Trichteraufnahme 6 zugeführt werden. Die Vorrichtungen 1 gemäß den Figuren 4 und 5 vermeiden solche Überschneidungen und die damit verbundenen Nachteile.

Bei den beiden in den Figuren 4 und 5 dargestellten Vorrichtungen 1 sind die insgesamt zur Befüllung der Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 erforderlichen Trichteraufnahmen 6 derart auf die zwei voneinander getrennte Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 verteilt, dass innerhalb jeder der Anordnungen 4 und 5 eine geringere Konzentration von Trichteraufnahmen 6 als von Bündelaufnahmen 3 an der Borstenfeldhalteplatte 2 vorliegt. Dies führt zu dem positiven Effekt, dass für die Einführtrichter 10 in die Trichteraufnahmen 6 an den zwei Anordnungen 4 und 5 ausreichend Platz zur Verfügung steht, um die Einführtrichter 10 möglichst groß zu gestalten. Gemäß den Figuren 4 und 5 sind die Einführtrichter 10 genauso groß wie die Einführtrichter 10 der Trichterplatte 11 gemäß Figur 2. Dennoch liegt keine Überschneidung der Einführtrichter 10 bei den beiden Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 vor. So kann eine von sich überschneidenden Einführtrichtern 10 verursachte Fehlzuführung von Borstenfilamenten vermieden werden.

Die Figuren 4 und 5 verdeutlichen, dass von den Austrittsöffnungen 7 der Trichteraufnahmen 6 an den zwei Anordnungen 4 und 5 jeweils gebildete Lochbilder 8 und 9 in Bezug auf ein von Eintrittsöffnungen 12 der Bündelaufnahmen 3 an der Borstenfeldhalteplatte 2 gebildetes Gesamtlochbild 13 komplementär zueinander sind. Das heißt, dass jede der insgesamt auf die zwei Anordnungen 4 und 5 verteilten Trichteraufnahmen 6 genau einer Bündelaufnahme 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 zugeordnet ist und eine Anzahl von insgesamt vorhandenen Trichteraufnahmen 6 in den beiden Anordnungen 4 und 5 so groß wie die Anzahl der zu befüllenden Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte ist. Die Lochbilder 8, 9 unterscheiden sich voneinander.

Es wird deutlich, dass eine Superposition der von den Austrittsöffnungen 7 gebildeten Lochbildern 8 und 9 der zwei Anordnungen 4 und 5 auf der Borstenfeldhalteplatte 2 dem von den Eintrittsöffnungen 7 der Bündelaufnahmen 3 an der Borstenfeldhalteplatte 2 erzeugten Gesamtlochbild 13 entspricht. Zumindest sind aber bei dieser Superposition die Längsachsen der Trichteraufnahmen 6 und die Längsachsen der Bündelaufnahmen 3 deckungsgleich. Mit anderen Worten ausgedrückt, sind die zwei Anordnungen 4,5 von Trichteraufnahmen 6 so ausgebildet, dass eine gedachte Superposition von Mustern, die von Längsachsen der Trichteraufnahmen 6 gebildet sind, auf der

Borstenfeldhalteplatte 2 einem von Längsachsen der Bundelaufnahmen 3 gebildeten Gesamtmuster entspricht. Die hier gemeinten Muster und Gesamtmuster sind Punktmuster, die einerseits aus Schnittpunkten der Längsachsen der Trichteraufnahmen 6 mit Querschnittsebenen der zwei Anordnungen 4 und 5 und andererseits aus Schnittpunkten der Längsachsen der Bündelaufnahmen 3 mit einer Querschnittsebene der Borstenfeldhalteplatte 2 bestehen.

Bei dem Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 1 gemäß Figur 4 weist die Vorrichtung 1 insgesamt zwei Trichterplatten 15 und 16 auf, an denen jeweils eine der beiden Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 ausgebildet ist. Bei dem Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 1 gemäß Figur 5 sind die zwei Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 an einer gemeinsamen Trichterplatte 17 ausgebildet.

Jeder Bündelaufnahme 3 und jeder Eintrittsöffnung 12 in eine Bündelaufnahme 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 ist genau eine der Austrittsöffnungen 7 aus einer Trichteraufnahme 6 der zwei Anordnungen 4, 5 zugeordnet. Dabei weisen einander zugeordnete Austrittsöffnungen 7 und Eintrittsöffnungen 12 der Bündelaufnahmen 3 die gleiche Querschnittsform auf, können aber unterschiedliche Abmessungen haben. Die Trichteraufnahmen 6 innerhalb einer Anordnung 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 haben zudem zueinander parallele Längsachsen.

Die Vorrichtung 1 kann eine Fördervorrichtung mit wenigstens einer Druckquelle und/oder mit wenigstens einer Drucksenke zur Erzeugung eines Gasstromes, insbesondere eines Druckluftstroms, aufweisen. Mit einem solchen Gasstrom können die Borstenbündel mittels Überdruck und/oder Unterdruck, vorzugsweise mittels Druckluft, in die Trichteraufnahmen 6 der wenigstens zwei Anordnungen 4,5 eingebracht werden.

Die Vorrichtung 1 kann auch, vorzugsweise ergänzend dazu, wenigstens eine Schiebevorrichtung umfassen, mit der Borstenbündel in die Trichteraufnahmen 6 eingeschoben und/oder aus den Trichteraufnahmen 6 in nachgelagerte Aufnahmen, zum Beispiel in die Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 oder auch in weiter unten ausführlich beschriebene Verdichteraufnahmen 18, überführt werden können.

Die Borstenfeldhalteplatte 2 ist Teil der Vorrichtung 1. Es können aber auch solche Lochplatten verwendet werden, die nur zeitweilig in der Vorrichtung 1 verbleiben und nach Befüllung mit Borstenbündeln mit einem Bürstenkörper verbunden und somit Teil der herzustellenden Bürste werden.

Die Vorrichtung 1 ist an einer im Ganzen mit 14 bezeichneten und in den Figuren nur stark schematisiert dargestellten Bürstenherstellungsmaschine angeordnet .

Auf der zuvor beschriebenen Vorrichtung 1 kann nachfolgendes Verfahren durchgeführt werden:

Dabei ist vorgesehen, die Bündelaufnahmen 3 einer Borstenfeldhalteplatte 2 aus wenigstens zwei unterschiedlichen Anordnungen 4, 5 von Trichteraufnahmen 6 mit Borstenbündeln zu befüllen. Die Borstenbündel werden den Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 im gezeigten Ausführungsbeispiel mittelbar über die Einführtrichter 10 aufweisende Trichteraufnahmen 6 zugeführt. Die Trichteraufnahmen 6 sind derart auf die zwei Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 verteilt, dass eine Konzentration von Trichteraufnahmen 6 in den wenigstens zwei Anordnungen 4 und 5 jeweils kleiner als eine Konzentration von Bündelaufnahmen 3 an der Borstenfeldhalteplatte 2 ist.

In den zwei Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 werden jeweils eine Bündelgruppe und/oder jeweils ein Borstenteilfeld aus Borstenbündeln gebildet. In einem nachgelagerten Verfahrensschritt werden die so hergestellten Bündelgruppen und/oder Borstenteilfelder nacheinander in die Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 eingeführt werden.

Dabei werden sämtliche Bündelaufnahmen 3 der

Borstenfeldhalteplatte 2 mithilfe der zwei Anordnungen 4,5 mit Borstenbündeln befüllt. Dazu können die Anordnungen 4 und 5 nacheinander in eine Übergabestellung an der Borstenfeldhalteplatte 2 gebracht und die

Borstenfeldhalteplatte 2 mit Borstenbündeln befüllt werden.

Hier ist jedoch vorgesehen, dass die Borstenbündel aus den Trichteraufnahmen 6 der wenigstens zwei Anordnungen 4 und 5 zunächst an Verdichteraufnahmen 18 der Vorrichtung 1 überführt werden. Die Trichteraufnahmen 6 werden dazu genutzt, den Borstenbündeln eine gewünschte Querschnittsform zu geben. Die Verdichteraufnahmen 18 dienen dazu, die Borstenbündel mit gleichbleibender Querschnittsform unter Reduzierung ihres Bündelquerschnitts zu verdichten. Anschließend werden die Borstenbündel aus den Verdichteraufnahmen 18 an die Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 übergeben. Um das Verdichten der Borstenbündel mithilfe der

Verdichteraufnahmen 18 zu erleichtern, weisen diese Einführfasen 19 auf, die sich bis auf einen Innenquerschnitt der Verdichteraufnahmen 18 verjüngen. So können die Borstenbündel leichter aus den Austrittsöffnungen 7 an die Verdichteraufnahmen 18 übergeben werden. Bei beiden Ausführungsbeispielen der Vorrichtung 1 sind die Verdichteraufnahmen 18 in zwei Anordnungen 21 und 22 zusammengefasst .

Gemäß Figur 4 ist die erste Anordnung 21 an einer ersten Verdichterplatte 23 und die zweite Anordnung 22 an einer zweiten Verdichterplatte 24 ausgebildet. Gemäß Figur 5 sind die beiden Anordnungen 21 und 22 gemeinsam an einer Verdichterplatte 20 ausgebildet. Jede der Anordnungen 21 und 22 weist jeweils ein von ihren zueinander parallel ausgerichteten Verdichteraufnahmen 18 gebildetes Verdichterlochbild 25, 26 auf. Die Verdichterlochbilder 25 und 26 entsprechen den Lochbildern 8 und 9 der Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 und sind zudem ebenfalls komplementär in Bezug auf das Gesamtlochbild 13 der Bündelaufnahmen 3 an der Borstenfeldhalteplatte 2.

Zur Befüllung der Borstenfeldhalteplatte 2 werden die Borstenbündel zunächst an die beiden Anordnungen 4 und 5 von Trichteraufnahmen 6 übergeben. Danach gelangen die Borstenbündel an die beiden Anordnungen 21 und 22 von Verdichteraufnahmen 18. Anschließend werden die Anordnungen 21 und 22 nacheinander in eine Übergabestellung an der Borstenfeldhalteplatte 2 gebracht und die Borstenteilfelder an die Bündelaufnahmen 3 übergeben. Es ist aber auch möglich, die Borstenfeldhalteplatte 2 zunächst in eine Übergabestellung an der ersten Anordnung 21 zu bringen und danach in eine Übergabestellung an der zweiten Anordnung 22, um die den Verdichteraufnahmen 18 jeweils zugeordneten Bündelaufnahmen 3 jeweils mit Borstenbündeln zu befüllen.

In den zwei Anordnungen 4, 5 werden in Bezug auf das herzustellende Borstenfeld zueinander komplementäre

Borstenteilfelder aus Borstenbündeln gebildet. Anschließend werden die zueinander komplementären Borstenteilfelder zunächst an die Anordnungen 21 und 22 von Verdichteraufnahmen 18 übergeben und anschließend nacheinander in der

Borstenfeldhalteplatte 2 zu dem herzustellenden Borstenfeld zusammengeführt .

Die Borstenbündel können mittels Überdruck und/oder Unterdruck, vorzugsweise mittels Druckluft, und/oder mittels einer oder mittels jeweils einer Schiebevorrichtung in die Trichteraufnahmen 6 eingebracht werden.

Die Borstenbündel lassen sich noch besser mittels einer oder mittels jeweils einer Schiebevorrichtung aus den Trichteraufnahmen 6 in die Verdichteraufnahmen 18 und daraus wiederum in die Bündelaufnahmen 3 der Borstenfeldhalteplatte 2 überführen . Die Borstenbündel werden durch die Einführtrichter 10 in die Trichteraufnahmen 6 der zwei Anordnungen 4 und 5 eingeführt. Ferner werden die Borstenbündel in den Trichteraufnahmen 6 der Trichterplatten 4 und 5 entsprechend ihrer Querschnittsform im herzustellenden Borstenfeld konturiert.

Bezugszeichenliste

1 Vorrichtung

2 Borstenfeldhalteplatte

3 Bündelaufnahme an 2

4 erste Anordnung von 6

5 zweite Anordnung von 6

6 Trichteraufnähme

7 Austrittsöffnung aus 6

8 Lochbild von 4

9 Lochbild von 5

10 Einführtrichter

11 Trichterplatte

12 Eintrittsöffnungen in 3

13 Gesamtlochbild

14 Bürstenherstellungsmaschine

15 erste Trichterplatte

16 zweite Trichterplatte

17 gemeinsame Trichterplatte

18 Verdichteraufnahmen

19 Einführfasen

20 gemeinsame Verdichterplatte

21 erste Anordnung von 18

22 zweite Anordnung von 18

23 erste Verdichterplatte

24 zweite Verdichterplatte

25 Verdichterlochbild

26 Verdichterlochbild