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Title:
METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING EDIBLE WAFER ROLLS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/025474
Kind Code:
A1
Abstract:
Auf einer umlaufenden Backfl�che (3) wird aus Waffelteig ein endloses, im warmen Zustand plastisch verformbares Waffelband (4) gebacken, auf einem vorgegebenen Abnahmeniveau (5) von der hei�en Backfl�che (3) abgenommen und in einem tiefer liegenden, schr�g zur Bahn des Waffelbandes angeordneten, zwischen zwei gegensinnig rotierenden Wickelorganen (11, 12) ausgebildeten Wickelspalt (10) einer Wickelvorrichtung (9) um ein, als Dorn ausgebildetes Wickelorgan (11) herum schraubenf�rmig �berlappend zu einem endlosen h�lsenf�rmigen Hohlk�rper gewickelt, der in einzelne Waffelr�llchen abgel�ngt wird, die beim Abk�hlen eine knusprige, spr�de Konsistenz annehmen. In der Anlaufphase dieses Herstellungsprozesses wird der Anfang des gebackenen Waffelbandes (4) vom Abnahmeniveau (5) durch die Schwerkraft bis zu den Wickelorganen (11, 12) absinken gelassen und von zumindest einem der Wickelorgane in den Wickelspalt (10) einziehen gelassen. Die Vorrichtungen betreffen eine Backmaschine (64, 72), bei der jede Wickelvorrichtung (68, 78, 79) mit einer Einf�delvorrichtung versehen ist, sowie eine mit der Einf�delvorrichtung versehene Wickelvorrichtung.

Inventors:
Haas, Franz Sen (Gerstlgasse 25, Wien, A-1210, AT)
Haas, Johann (Seitweg 5, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Jiraschek, Stefan (Castellezgasse 32/1/6, Wien, A-1020, AT)
Application Number:
PCT/AT1997/000275
Publication Date:
June 18, 1998
Filing Date:
December 12, 1997
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ HAAS WAFFELMASCHINEN-INDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT (Pragerstrasse 124, Wien, A-1210, AT)
Haas, Franz Sen (Gerstlgasse 25, Wien, A-1210, AT)
Haas, Johann (Seitweg 5, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Jiraschek, Stefan (Castellezgasse 32/1/6, Wien, A-1020, AT)
International Classes:
A23G3/50; A21B5/02; A21C3/06; A21C7/00; A21C9/08; A21C15/02; A23G3/02; A23G3/34; A21B5/00; A21C3/00; A21C7/00; A21C9/00; A21C15/00; A23G3/02; (IPC1-7): A21C15/02
Attorney, Agent or Firm:
Berger, Erhard (Siebensterngasse 39, Wien, A-1070, AT)
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Claims:
Patentansprüche:
1. Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen, bei welchem auf einer endlosen, umlaufenden Backfläche aus flüssigem, zuckerhältigem Waffelteig kontinuier lich ein endloses, im warmen Zustand plastisch verformbares Waffelband gebacken, über ein nach unten abfallendes Abnahmemesservon der hei en Backfläche auf einem vorgegebenen Abnahme niveau abgenommen und unterhalb des Abnahmeniveaus in einem schräg zur Bahn des Waffel bandes angeordneten, zwischen zwei gegensinnig rotierenden Wickelorganen ausgebildeten Wickelspalt um ein, als Dorn ausgebildetes Wickelorgan herum schraubenförmig überlappend zu einem endlo sen hülsenförmigen Hohl körper gewickelt wird, der in einzelne Waffelröllchen abgelängt wird, die beim Abkühlen eine knusprige, spröde Konsistenz annehmen, dadurch gekennzeichnet, da am Beginn jedes Wickelvorganges der Anfang des gebackenen Waffelbandes vom Abnahmeniveau über das Abnahmemesser hinweg durch die Schwerkraft bis zu den, den Wickelspalt bildenden Wickelor ganen absinken gelassen und dann von zumindest einem der beiden, den Wickelspalt bildenden Wickelorgane in den Wickelspalt einziehen gelassen wird und der Anfang des Waffelbandes entwe der durch Haftung auf dem als Dorn ausgebildeten Wickelorgan oder durch plastisches Verformen des Waffelbandes wieder zu dem in den Wickelspalt einlaufenden Waffelband geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da der auf einer Seite in den Wickel spalt eingezogene und auf der anderen Seite des Wickelspaltes austretende Anfang des gebacke nen Waffelbandes innerhalb eines stationären, ringförmigen Führungskanales um das als Dorn ausgebildete Wickelorgan herum bis gegen das in den Wickelspalt eintretende Waffelband ge führt wird.
3. Backmaschine zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen mit zumindest einer, kontinuierlich umlaufenden, beheizten Backfläche zum Backen von zumindest einem, endlo sen, im warmen Zustand plastisch verformbaren Waffelband aus flüssigem, zuckerhältigem Waffel teig und mit einer Verarbeitungsstation, in der für jedes gebackene Waffel band jeweils eine der Backfläche benachbarte Abnahmevorrichtung, eine dieser nachgeordnete Wickelvorrichtung zum Erzeugen eines endlosen hülsenförmigen Hohlkörpers und eine der Wickelvorrichtung nachge ordnete Schneidvorrichtung zum Ablängen des hülsenförmigen Hohlkörpers in einzelne Waffelröll chen vorgesehen ist, wobei jede Wickelvorrichtung einen zur Bahn des betreffenden gebackenen Waffelbandes schräg angeordneten Wickelspalt besitzt, der zwischen zwei gegensinnig rotieren den Wickelorganen ausgebildet ist, von denen ein Wickelorgan als Dorn ausgebildet ist, um den herum das gebackene Waffel band schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird, und das andere Wickelorgan als Walze ausgebildet ist, die das gebackene Waffelband gegen den rotierenden Dorn drückt, dadurch gekennzeichnet, da jede Wickelvorrichtung eine Einfädelvorrichtung umfa t, die den Anfang des gebackenen Waffelbandes selbsttätig in den Wickelspalt der betreffenden Wickelvorrichtung einführt.
4. Backmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da die Einfädelvorrichtung zum erstmaligen Einführen des Waffelbandanfanges in den Wickelspalt ein dem Wickelspalt vorgela gertes Einfädelorgan umfa t, das als zum Wickelspalt hin abfallende Leitfläche ausgebildet ist.
5. Backmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, da die Einfädelvorrichtung zum erneuten Einführen des aus dem Wickelspalt austretenden Waffelbandanfanges zumindest ein dem Wickelspalt nachgeordnetes Einfädelorgan umfa t, das einen Führungskanal nach au en be grenzt, der das als Dorn ausgebildete Wickelorgan in dem zwischen dem als Walze ausgebildeten Wickelorgan und dem in den Wickelspalt eintretenden Waffelband gelegenen Sektor umgibt.
6. Backmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da das den Führungskanal nach au en begrenzende Einfädelorgan als eine dem Dorn zugewandte, zylindrische Leiffläche ausge bildet ist.
7. Backmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da der Führungskanal nach au en von einer zum Dorn parallelen und zum Dorn gegensinnig rotierenden Walze begrenzt wird.
8. Backmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da der Führungskanal nach au en von mehreren, bogenförmig um den Dorn herum angeordneten, zum Dorn parallelen und zum Dorn gegensinnig rotierenden Walzen begrenzt wird.
9. Backmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da der Führungskanal nach au en von einer dem Dorn zugewandten, zylindrischen Leitfläche begrenzt wird.
10. Backmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da die zylindrische Leitfläche an ihrem der Walze benachbarten Rand als ein mit der Walze zusammenwirkendes Abstreifmesser für den Waffelbandanfang ausgebildet ist.
11. Wickelvorrichtung zum Herstellen eines endlosen hülsenförmigen Hohlkörpers aus einem gebackenen, im warmen Zustand plastisch verformbaren, endlosen Waffelband mit zwei, einen Wickelspalt bildenden, gegensinnig rotierenden Wickelorganen, von denen eines als Dorn ausge bildet ist, um den herum das gebackene Waffelband schraubenförmig überlappend zu einem endlo sen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird, und das andere als Walze ausgebildet ist, die das gebackene Waffelband gegen den rotierenden Dorn drückt, dadurch gekennzeichnet, da eine Einfädelvorrichtung vorgesehen ist, die den Anfang des gebackenen Waffelbandes selbsttätig in den von dem Dorn und der Walze begrenzten Wickelspalt einführt.
12. Wickelvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da die Einfädelvorrichtung zum erstmaligen Einführen des Waffelbandanfanges in den Wickelspalt ein dem Wickelspalt vorge lagertes Einfädelorgan umfa t, das als zum Wickelspalt hin abfallende Leitfläche ausgebildet ist.
13. Wickelvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, da die Einfädelvor richtung zum erneuten Einführen des aus dem Wickelspalt austretenden Waffelbandanfanges zumin dest ein dem Wickelspalt nachgeordnetes Einfädelorgan umfa t, das einen Führungskanal nach au en begrenzt, der das als Dorn ausgebildete Wickelorgan in dem zwischen dem als Walze ausge bildeten Wickelorgan und dem in den Wickelspalt eintretenden Waffelband gelegenen Sektor umgibt.
14. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da das den Führungskanal nach au en begrenzende Einfädelorgan als eine dem Dorn zugewandte, zylindrische Leiffläche ausgebildet ist.
15. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da der Führungskanal nach au en von einer zum Dorn parallelen und zum Dorn gegensinnig rotierenden Walze begrenzt wird.
16. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da der Führungskanal nach au en von mehreren, bogenförmig um den Dorn herum angeordneten, zum Dorn parallelen und zum Dorn gegensinnig rotierenden Walzen begrenzt wird.
17. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da der Führungskanal nach au en von einer dem Dorn zugewandten, zylindrischen Leiffläche begrenzt wird.
18. Wickelvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, da die zylindrische Leifflä che an ihrem der Walze benachbarten Rand als ein mit der Walze zusammenwirkendes Abstreifmes ser für den Waffelbandanfang ausgebildet ist.
Description:
Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen von e baren Waffelröllchen Technisches Gebiet: Die Erfindung betrifft die Herstellung von e baren, knusprigen, spröden Waffelröllchen aus gebackenen, im warmen Zustand plastisch verformbaren, endlosen Waffelbändern, die jeweils über einen Dorn zu einem endlosen, hülsenförmigen Hohl körper gewickelt werden, der in einzel- ne Waffelröllchen abgelängt wird, die beim Abkühlen eine knusprige, spröde Konsistenz anneh- men.

Stand der Technik: Beim Herstellen von Waffelröllchen wird in einer Backmaschine auf einer hei en, in einer Richtung kontinuierlich um eine horizontale Drehachse umlaufenden Backfläche aus einem fiüssi- gen, zuckerhältigen Waffelteig kontinuierlich ein endloses Waffelband gebacken, das im warmen Zustand plastisch verformbar ist und mit seiner Unterseite an der hei en Backfläche haftet.

Das gebackene Waffelband wird auf einem vorgegebenen Abnahmeniveau in Laufrichtung der Back- fläche von dieser abgenommen und in einer tiefer liegenden Wickelvorrichtung schraubenförmig überlappend zu einem endlosen, plastisch verformbaren, hülsenförmigen Hohikörper gewickelt, von dem die einzelnen Waffelröllchen abgetrennt werden, die beim anschlie enden Abkühlen die für sie typische, knusprige, spröde Konsistenz annehmen. Das gebackene Waffelband wird durch ein horizontales, zur Laufrichtung der Backfläche senkrecht angeordnetes Abnahmemesser von der an diesem vorbeilaufenden Backfläche abgenommen.

Das abgenommene Waffelband wird in einer zu seiner Bahn bzw. Laufrichtung schräg angeordne- ten Wickelvorrichtung, wie sie beispielsweise aus der AT-PS 314 960 bekannt ist, schraubenför- mig überlappend zu einem endlosen, plastisch verformbaren, hülsenförmigen Hohlkörper ge- wickelt. Diese Wickelvorrichtung sieht zwei um zueinander parallele Drehachsen gegensinnig rotierende Wickelorgane vor, die zwischen sich einen Wickelspalt bilden. Ein Wickelorgan ist als Dorn ausgebildet, um den herum des Waffel band schraubenförmig überlappend zu einem hülsen- förmigen Hohl körper gewickelt wird. Das andere Wickelorgan ist als Walze ausgebildet, die das gebackene Waffelband dem Dorn bzw. dem Wickelspalt schräg zuführt und das Waffel band während des Wickelns gegen den Dorn bzw gegen den entstehenden hülsenförmigen Hohlkörper drückt. Die Walze trägt an ihrem Umfang ein Transportgewinde mit dessen Hilfe der hülsenförmige Hohlkör- per zusammen mit dem rotierenden Dorn in dessen Längsrichtung vorgeschoben wird. Die Schräg- stellung des Wickelspaltes zur Laufrichtung des Waffelbandes einerseits bzw. die Drehzahl der mit dem Gewinde versehenen Walze anderseits bestimmen das Ausma der gegenseitigen Überlap- pung der einzelnen Windungen des Waffelbandes beim Wickeln des hülsenförmigen Hohl körpers und damit die Anzahl der jeweils übereinanderliegenden Waffelbandlagen bzw. die Dicke des durch die übereinanderliegenden Waffelbandlagen gebildeten hülsenförmigen Hohlkörpers.

Zur Herstellung des endlosen Waffelbandes wird der Waffelteig, je nach Backmaschine, direkt auf einem nach oben weisenden Teil der hei en, umlaufenden Backfläche aufgegossen oder der hei en umlaufenden Backfläche an einem nach unten weisenden Teil von einem Leitblech zuge- führt, dessen Oberseite zur Backfläche hin schräg abfällt und zusammen mit dieser einen keil- förmigen Spalt bildet, der mit Waffelteig gefüllt ist und aus dem der Waffelteig von der hei en, umlaufenden Backfläche kontinuierlich abgezogen wird. In beiden Fällen entsteht auf der hei en Backfläche ein endloses Band aus Waffelteig, das mit seiner Unterseite auf der Backfläche haftet und während des Umlaufes der Backfläche zu einem plastisch verformbaren Waffelband gebacken wird.

Beim Einstellen der Breite und der Dicke das jeweiligen Waffelbandes werden, je nach Backma- schine, unterschiedliche Parameter herangezogen. Ein Parameter ist die Oberflächengestaltung der umlaufenden Backfläche, die ganz glatt ausgebildet, oder mit einer Vertiefung versehen sein kann, die das jeweilige Teigband in sich aufnimmt. Ein weiterer Parameter ist die Visko- sität des hauptsächlich aus Mehl, Zucker und Wasser zubereiteten, flüssigen Waffelteiges, dessen Viskosität hauptsächlich über den Wasseranteil verändert wird. Ein weiterer Parameter ist die Art wie der flüssige Waffelteig auf die Backfläche aufgebracht wird. Beim Aufbringen über ein Leitblech können der keilförmige Spalt zwischen Backfläche und Leitblech und die seitlichen Begrenzungen des Leitbleches zur Steuerung der Breite und der Dicke des gebackenen Waffelbandes herangezogen werden. Beim direkten Aufgie en auf die umlaufende Backfläche kön- nen ein oder mehrere, jeweils auf die Backfläche gerichtete Gie strahlen eingesetzt werden.

Die Breite und die Dicke des gebackenen Waffelbandes kann durch die Breite eines einzelnen stationären Gie strahles, oder durch die räumliche Anordnung mehrerer stationärer Gie strah- len entlang der Backfläche, oder durch die Bewegung eines oder mehrerer Gie strahlen gegen- über der Backfläche beeinflu t werden.

Um mit der Herstellung der Waffelröllchen beginnen zu können, wird zuerst flüssiger Waffel- teig auf die hei e, bereits auf Backtemperaturen zwischen 130 und 220 Grad Celsius aufgeheiz- te, umlaufende Backfläche aufgebracht, auf der sich ein Teigband bildet, das während des Umlaufes der Backfläche zu einem plastisch verformbaren Waffelband gebacken wird, dessen Bandanfang zum stationären Abnahmemesser gelangt und über dieses hinweg nach unten absinken gelassen wird, bis der entstehende Anfangsabschnitt des gebackenen Waffelbandes lang genug ist, um von einer Bedienungsperson mit der Hand erfa t zu werden. Der lange Anfangsabschnitt wird dann einmal händisch um den rotierenden Dorn herumgewickelt und in den Wickelspalt der Wickelvorrichtung eingeführt. Dieser Vorgang wird von der Bedienungsperson sehr rasch und mit Schutzhandschuhen, um beim Erfassen des hei en Anfanges des gebackenen Waffelbandes bzw. bei einer allfälligen Berührung der sehr hei en Teile der Backmaschine, wie der Backfläche oder des Abnahmemessers, bzw. der hei en Teile der Wickelvorrichtung, wie des rotierenden Dornes und der gegensinnig rotierenden Walze, keinen Schaden zu nehmen.

Bei den bekannten Backmaschinen ist rund um die umlaufende Backfläche bzw. zwischen der umlaufenden Backfläche und der Wickelvorrichtung genügend Raum vorhanden, um den langen An- fangsabschnitt des gebackenen Waffelbandes mit der Hand erfassen und um den rotierenden Dorn wickeln zu können. Es bleibt aber das Problem des Hantierens mit einem hei en Waffel band in einem von hei en rasch rotierenden Teilen umgebenen Raum.

Um die Leistungsfähigkeit der Backmaschinen zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen zu steigern, wurden auf der äu eren Mantelfläche einer beheizten, um eine horizontale Drehachse rotierenden Backtrommeln bis zu sechs Waffelbänder gleichzeitig neben- einander gebacken und in sechs nahe bei einander angeordneten Wickelvorrichtungen schrauben- förmig überlappend zu sechs endlosen hülsenförmigen Hohl körpern gewickelt, die einzeln in Waffelröllchen zerteilt wurden. Bei diesen Backmaschinen bleibt zwischen den Wickelvorrichtungen mit ihren rasch rotierenden Wickelorganen bzw. zwischen den Wickelvorrichtungen und der hei en rotierenden Backtrommel nur mehr wenig Raum, um jedes einzelne gebackene Waffelband mit der Hand zu erfassen und um den rotierenden Dorn der jewei- ligen Wickelvorrichtung herumzuwickeln.

Zusammenfassung der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es hier Abhilfe zu schaffen und ein Verfahren und Vorrichtungen für die Herstellung von e baren Waffelröllchen anzugeben, bei welchen ein Hantieren mit dem hei en Waffelband in einem von hei en Teilen umgebenen Raum entfällt.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen vorgeschlagen, bei welchem auf einer endlosen, umlaufenden Backfläche aus flüssigem, zuckerhältigem Waffelteig kontinuierlich ein endloses, im warmen Zustand plastisch verformbares Waffelband gebacken wird, das über ein nach unten abfallendes Abnahmemesser von der hei en Backfläche auf einem vorgegebenen Abnahmeniveau abgenommen und unterhalb des Abnahmeniveaus in einem schräg zur Bahn des Waffelbandes angeordneten, zwischen zwei gegensin- nig rotierenden Wickelorganen ausgebildeten Wickelspalt um ein, als Dorn ausgebildetes Wickel- organ herum schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird. Dieser wird in einzelne Waffelröllchen abgelängt, die beim Abkühlen eine knusprige, spröde Konsistenz annehmen.

Dieses Verfahren ist erfindungsgemä dadurch gekennzeichnet, da am Beginn jedes Wickelvor- ganges der Anfang des gebackenen Waffelbandes vom Abnahmeniveau über das Abnahmemesser hin- weg durch die Schwerkraft bis zu den, den Wickelspalt bildenden Wickelorganen absinken gelas- sen und dann von zumindest einem der beiden, den Wickelspalt bildenden Wickelorgane in den Wickelspalt einziehen gelassen wird und der Anfang des Waffelbandes entweder durch Haftung auf dem als Dorn ausgebildeten Wickelorgan oder durch plastisches Verformen des Waffelbandes wieder zu dem in den Wickelspalt einlaufenden Waffel band geführt wird.

Erfindungsgemä wird das bisher händisch ausgeführte Einfädeln des Waffelbandanfanges in die Wickelvorrichtung durch ein selbsttätig ablaufendes Verfahren ersetzt, bei dem ein Hantieren einer Bedienungsperson in der unmittelbaren Umgebung von sehr hei en und gegensinnig rasch rotierenden Teilen einer Backmaschine nicht mehr erforderlich ist.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der auf einer Seite in den Wickelspalt einge- zogene und auf der anderen Seite des Wickelspaltes austretende Anfang des gebackenen Waffel- bandes innerhalb eines stationären, ringförmigen Führungskanales um das als Dorn ausgebildete Wickelorgan herum bis gegen das in den Wickelspalt eintretende Waffelband geführt werden.

Diese Rückführung des einmal bereits durch den Wickelspalt eingezogenen Waffelbandanfanges in den Wickelspalt führt auch dann zum selbsttätigen Anfang des Wickelvorganges, wenn sich der Waffelbandanfang nicht gleich um den Dorn herumschmiegt.

Weiters schlägt die Erfindung eine Backmaschine zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen vor. Diese Backmaschine ist mit zumindest einer, kontinuierlich umlaufenden, beheizten Backfläche versehen, auf der zumindest ein, endloses, im warmen Zustand plastisch verformbares Waffel band aus flüssigem, zuckerhältigem Waffelteig gebacken wird. Diese Backma- schine umfa t weiters eine Verarbeitungsstation, in der für jedes einzelne gebackene Waffel- band eine der Backfläche benachbarte Abnahmevorrichtung, eine dieser nachgeordnete Wickelvor- richtung zum Erzeugen eines endlosen hülsenförmigen Hohlkörpers und eine der Wickelvorrich- tung nachgeordnete Schneidvorrichtung zum Ablängen des hülsenförmigen Hohlkörpers in einzelne Waffelröllchen vorgesehen ist. Jede Wickelvorrichtung besitzt einen zur Bahn des betreffenden gebackenen Waffelbandes schräg angeordneten Wickelspalt, der zwischen zwei gegensinnig rotie- renden Wickelorganen ausgebildet ist, von denen eines als Dorn ausgebildet ist, um den herum das gebackene Waffelband schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkör- per gewickelt wird, und das andere als Walze ausgebildet ist, die das gebackene Waffelband gegen den rotierenden Dorn drückt. Diese Backmaschine ist erfindungsgemä dadurch gekennzeich- net, da jede Wickelvorrichtung eine Einfädelvorrichtung umfa t, die den Anfang des gebacke- nen Waffelbandes selbsttätig in den Wickelspalt der betreffenden Wickelvorrichtung einführt.

Weiters schlägt die Erfindung eine Wickelvorrichtung zum Herstellen eines endlosen hülsenför- migen Hohlkörpers aus einem gebackenen, im warmen Zustand plastisch verformbaren, endlosen Waffelband vor. Diese Wickelvorrichtung ist mit zwei, einen Wickelspalt bildenden, gegensin- nig rotierenden Wickelorganen versehen, von denen eines als Dorn ausgebildet ist, um den herum das gebackene Waffelband schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird, und das andere als Walze ausgebildet ist, die das gebackene Waffel- band gegen den rotierenden Dorn drückt. Diese Wickelvorrichtung ist erfindungsgemä dadurch gekennzeichnet, da eine Einfädelvorrichtung vorgesehen ist, die den Anfang des gebackenen Waffelbandes selbsttätig in den von dem Dorn und der Walze begrenzten Wickelspalt einführt.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Einfädelvorrichtung zum erstmaligen Einführen des Waffelbandanfanges in den Wickelspalt ein dem Wickelspalt vorgelagertes Einfä- delorgan umfassen, das als zum Wickelspalt hin abfallende Leiffläche ausgebildet ist.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Einfädelvorrichtung zum erneuten Einfüh- ren des aus dem Wickelspalt austretenden Waffelbandanfanges zumindest ein dem Wickelspalt nachgeordnetes Einfädelorgan umfassen, das einen Führungskanal nach au en begrenzt, der das als Dorn ausgebildete Wickelorgan in dem zwischen dem als Walze ausgebildeten Wickelorgan und dem in den Wickelspalt eintretenden Waffelband gelegenen Sektor umgibt.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das den Führungskanal nach au en begrenzende Einfädelorgan als eine dem Dorn zugewandte, zylindrische Leiffläche ausgebildet sein.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Führungskanal nach au en von einer zum Dorn parallelen und zum Dorn gegensinnig rotierenden Walze begrenzt werden.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Führungskanal nach au en von mehreren, bogenförmig um den Dorn herum angeordneten, zum Dorn parallelen und zum Dorn gegensinnig rotierenden Walzen begrenzt werden.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Führungskanal nach au en von einer dem Dorn zugewandten, zylindrischen Leitfläche begrenzt werden.

Gemä einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die zylindrische Leitfläche an ihrem der Walze benachbarten Rand als ein mit der Walze zusammenwirkendes Abstreifmesser für den Waffel- bandanfang ausgebildet sein.

Nachstehend wird die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen: In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 schematisch einen Teil einer Verarbeitungsstation einer Backmaschine zum kontinuierli- chen Herstellen von e baren Waffelröllchen mit einer ersten Ausführungsform einer Wickelvor- richtung, die eine erste Ausführungsform einer Einfädelvorrichtung zum selbsttätigen Einfüh- ren des Waffelbandanfanges in den Wickelspalt der Wickelvorrichtung umfa t, wobei die Fig. 1a schematisch einen Teil der umlaufenden Backfläche mit der dieser benachbarten Wickelvorrich- tung von der Seite zeigt und die Fig. 1b eine Draufsicht auf die Wickelvorrichtung gemä der Linie A-A in Fig. 1a zeigt, Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1a entsprechende schematische Darstellung einer Wickelvorrichtung mit einer zweiten Ausführungsform der Einfädelvorrichtung, Fig. 3 zeigt eine der Fig. 1a entsprechende schematische Darstellung einer Wickelvorrichtung mit einer dritten Ausführungsform der Einfädelvorrichtung, Fig. 4 zeigt eine der Fig. 1 a entsprechende schematische Darstellung einer Wickelvorrichtung mit einer vierten Ausführungsform der Einfädelvorrichtung, Fig. 5 zeigt eine der Fig. 1 a entsprechende schematische Darstellung einer Wickelvorrichtung mit einer fünften Ausführungsform der Einfädelvorrichtung, Fig. 6 zeigt eine der Fig. 1 a entsprechende schematische Darstellung einer Wickelvorrichtung mit einer sechsten Ausführungsform der Einfädelvorrichtung, Fig. 7 schematisch einen Teil einer Verarbeitungsstation einer weiteren Ausführungsform einer Backmaschine, bei der auf der Au enseite einer beheizten Backtrommel nebeneinander vier endlose Waffelbänder gebacken werden, die in der Verarbeitungsstation in vier an der Au ensei- te der Backtrommel angeordneten Wickelvorrichtungen jeweils schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt werden, und Fig. 8 schematisch einen Teil der Verarbeitungsstation einer Backmaschine, deren Backtrommel nur aus einem zylindrischen Mantel besteht auf dessen Au enseite und Innenseite jeweils zwei endlose Waffel bänder gleichzeitig nebeneinander gebacken werden, die in den innerhalb bzw.

au erhalb des Mantels angeordneten Wickelvorrichtungen der Verarbeitungsstation jeweils schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt werden.

Beschreibung von AusführunqsbeisPielen: In den Fig. 1a und ib ist ein Teil einer Backmaschine zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen dargestellt, bei der eine beheizte, zylindrische Backtrommel um eine horizontale Drehachse kontinuierlich umläuft. Die Drehachse der Backtrommel liegt in Fig. 1a senkrecht zur Zeichenebene und in Fig. ib parallel zur Zeichenebene.

Auf der Au enseite des zylindrischen Mantels 1 der in Fig. 1a in Richtung des Pfeiles 2 umlaufenden Backtrommel ist eine endlose Backfläche 3 angeordnet, auf die kontinuierlich ein flüssiger, zuckerhältiger Waffelteig aufgetragen wird, der auf der Backfläche 3 ein endloses Teigband bildet, das mit der Backtrommel in der Laufrichtung 2 umläuft und während des Umlau- fens gebacken wird. Dabei entsteht ein, auf der hei en Backfläche 3 mit seiner Unterseite haftendes, im warmen Zustand plastisch verformbares Waffelband 4, das im Bereich des seitli- chen Trommelscheitels auf einem vorgegebenen horizontalen Abnahmeniveau 5 von der hei en Backfläche 3 abgenommen wird. Ein um eine zur Drehachse der Backtrommel parallele Achse 6 schwenkbares Abnahmemesser 7 liegt oberhalb seiner Schwenkachse 6 mit seiner Oberkante 8 auf dem Abnahmeniveau 5 an der umlaufenden Backfläche 3 an. Das Abnahmemesser 7 erstreckt sich von seiner Oberkante 8 über seine Schwenkachse 6 hinweg schräg nach unten.

Unterhalb des Abnahmeniveaus 5 ist eine Wickelvorrichtung 9 angeordnet, in der das gebackene Waffelband 4 beim Passieren eines zu seiner Laufrichtung schräg angeordneten Wickelspaltes 10 kontinuierlich schraubenförmig überlappend zu einem hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird.

Der Wickelspalt 10 wird nach oben von einem, um eine horizontale Drehachse rotierenden Dorn 11 begrenzt und nach unten von einer Walze 12, die um eine horizontale, zum Dorn 11 parallele Drehachse gegensinnig zum Dorn 11 rotiert. Die gegenüber dem Dorn 11 wesentlich dickere Walze 12 rotiert im gleichen Sinn wie die Backtrommel und ist auf ihrer Au enseite mit einem, nicht dargestellten Gewinde versehen. Während des Wickelns wird das gebackene Waffelband 4 von der, an seiner Unterseite anliegenden, rotierenden Walze 12 mit seiner Oberseite zum rotierenden Dorn 11 gedrückt und durch das Gewinde der Walze 12 in Längsrichtung des Dornes 11 vorgescho- ben. Das Waffelband 4 wird um den Dorn 11 herum schraubenförmig überlappend zu einem hülsen- förmigen Hohlkörper gewickelt, der auf seiner Innenseite vom Dorn 11 und an seiner Au enseite von der Walze 12 jeweils durch Reibung mitgenommen und durch den Wickelvorgang selbst konti- nuierlich in Längsrichtung des Dornes 11 vorgeschoben wird.

Der Winkel, unter dem der Wickelspalt 10 bzw. die zu diesem parallelen Wickelorgane 11 und 12 schräg zur Laufrichtung des Waffelbandes 4 angeordnet sind, bestimmt im wesentlichen das Ausma der gegenseitigen Überlagerung der einzelnen Windungen des gewickelten Waffelbandes und damit die Anzahl der übereinanderliegenden Bandwindungen, die jeweils die Dicke des hül- senförmigen Hohlkörpers bilden, aus dem die Waffelröllchen hergestellt werden.

Die Wickelvorrichtung 9 umfa t weiters eine stationäre Einfädelvorrichtung für den Waffel- bandanfang, die am Beginn jedes Wickelvorganges das Aufwickeln des Anfanges des gebackenen Waffelbandes 4 um den Dorn 11 herum unterstützt. Die Einfädelvorrichtung sieht eine, dem Wickelspalt 10 vorgelagerte, nach unten abfallende Leitfläche 13 vor, die vom Abnahmemesser 7 bis zum Wickelspalt 10 reicht und breiter als das gebackene Waffelband 4 ist. Die Leiffläche 13 ist auf der Oberseite eines Leitbleches 14 angeordnet, das sich von der Unterkante des Abnahmemessers 7 schräg nach unten und am Dorn 11 vorbei bis zur Oberfläche der Walze 12 erstreckt. Die Leitfläche 13 bzw. das Leitblech 14 bilden ein, dem Wickelspalt vorgelagertes Einfädelorgan.

In der Anlaufphase des Herstellungsprozesses der Waffelröllchen wird der auf der umlaufenden Backfläche 3 haftende Anfang des gebackenen Waffelbandes 4 durch das stationäre Abnahmemesser 7 von der Backfläche 3 abgenommen und sinkt durch die Schwerkraft über das Abnahmemesser 7 hinweg zuerst auf die nach unten abfallende Leitfläche 13 der Einfädelvorrichtung und dann entlang dieser Leitfläche 13 am Dorn 11 vorbei nach unten auf die Oberfläche der Walze 12.

Die rotierende Walze 12 nimmt den auf ihre Oberfläche herabsinkenden Waffelbandanfang durch Reibung in ihre Drehrichtung zum Wickelspalt 10 hin mit und drückt ihn gegen den gegensinnig rotierenden Dorn 11, der den Waffelbandanfang ebenfalls durch Reibung in seine Drehrichtung mitnimmt. Zur Erhöhung der Reibung kann der Dorn 11 an seiner Au enseite mit axialen Längsrip- pen versehen sein. Das an den Waffelbandanfang anschlie ende Waffelband 4 wird von der Walze 12 gegen den Dorn 11 gedrückt und schmiegt sich an den Dorn 11 an. Vor dem Vollenden einer ganzen Umdrehung des Dornes 11 trifft der Waffelbandanfang gegen die Oberseite des in den Wickelspalt 10 eintretenden Waffelbandes 4. Dieses wird von der Walze 12 gegen den Dorn 11 bzw. gegen den von diesem durch Reibung mitgenommenen Waffelbandanfang gedrückt. Damit ist der Einfädelvorgang beendet und der Anfang des hülsenförmigen Hohlkörpers hergestellt. Beim weiteren Aufwickeln des Waffel bandes 4 wird der von der Oberkante 8 des Abnahmemessers 7 bis zum Wickeispalt 10 reichende Abschnitt des Waffelbandes 4 durch den Wickelvorgang gestrafft und vom Abnahmemesser 7 und von der Leiffläche 13 abgehoben.

Um die Bildung der ersten Bandschlaufe bzw. der ersten Bandwindung um den rotierenden Dorn 11 herum zu unterstützen und die Reibungsmitnahme des Waffelbandanfanges durch den rotieren- den Dorn 11 während des Einfädelvorganges zu unterstützen, können ein oder mehrere dem Wickel- spalt 10 nachgeordnete Einfädelorgane um den Dorn 11 herum angeordnet sein.

Fig. 1a zeigt ein, dem Wickelspalt 10 nachgeordnetes, stationäres Einfädelorgan, das als eine dem Dorn 11 zugewandte, zylindrische Leitfläche 15 ausgebildet ist, deren Durchmesser deutlich grö er ist als der Au endurchmesser des grö ten, mit der Wickelvorrichtung herzustel- lenden hülsenförmigen Hohlkörpers. Die zylindrische Leitfläche 15 ist auf der Innenseite eines zum Dorn 11 koaxial gekrümmten Leitbleches 16 angeordnet, das sich in einem Bogen von etwa 175 Winkelgraden um den Dorn 11 herum erstreckt und einen den Dorn 11 umgebenden, ring- förmigen Führungskanal 17 nach au en begrenzt.

Das Leitblech 16 besitzt einen der Oberfläche der Walze 12 benachbarten Längsrand 18, der als ein mit der Walze 12 zusammenwirkendes Abstreifmesser ausgebildet ist. Sollte der Anfang des gebackenen Waffelbandes an der Oberfläche der Walze 12 hängen bleiben, so wird dieser durch das Abstreifmesser von der Walze 12 abgenommen. Das Leitblech 16 besitzt weiters einen Längsrand 19, der in der Nähe der, dem Wickelspalt 10 vorgelagerten Leiffläche 13 angeordnet ist und zusammen mit dieser einen Längsschlitz 20 bildet, durch den das gebackene Waffelband 4 in das Innere der Einfädelvorrichtung eintritt und zu dem innerhalb der Einfädelvorrichtung angeordneten Wickelspalt 10 der Wickelvorrichtung 9 geiangt.

Sollte sich der Anfang des Waffelbandes 4 nach dem Passieren des Wickelspaltes 10 vom Dorn 11 weg bewegen, so tritt er in den ringförmigen Führungskanal 17 ein. In diesem wird der Waffelbandanfang von dem, durch die gegensinnig rotierenden Wickelorgane 11, 12 nachgeschobe- nen Waffelband 4 gegen die zylindrische Leitfläche 15 und entlang dieser um den Dorn 11 herum in dessen Drehrichtung vorgeschoben. Wenn der Waffelbandanfang auf das durch den Längsschlitz 20 in die Einfädelvorrichtung eintretenden Waffelband 4 trifft, wird er an der Oberseite des Waffelbandes von diesem durch Reibung in Rotationsrichtung des Dornes 11 mitgenommen und zwischen dem Waffelband 4 und dem Dorn 11 neuerlich in den Wickelspalt 10 einführt. Dort drückt die Walze 12 das Waffelband 4 von au en gegen den Waffelbandanfang und diesen gegen die Au enseite des Dornes 11. Damit ist auch in diesem Fall der Einfädelvorgang beendet und der Anfang des hülsenförmigen Hohlkörpers hergestellt.

Fig. 2 zeigt eine Wickelvorrichtung 9', die jener der Fig. 1 entspricht. Die Einfädelvorrich- tung dieser Wickelvorrichtung 9' sieht ein dem Wickelspalt 10 nachgeordnetes Einfädelorgan vor, das als rotierende Walze 21 ausgebildet ist, deren Abstand vom Dorn 11 grö er ist als jener von der Walze 12. Das als Walze 21 ausgebildete Einfädelorgan rotiert gegensinnig zum Dorn 11 und im gleichen Sinn wie die Walze 12. Sollte sich der Anfang des Waffelbandes 4 nach dem Passieren des Wickelspaltes 10 vom Dorn 11 weg bewegen, so kommt er mit der Walze 21 in Berührung und wird er von dieser durch Reibung in Drehrichtung des Dornes 11 mitgenommen und dem Dorn 11 zugeführt.

Fig. 3 zeigt eine Wickelvorrichtung 9", die jener der Fig. 1 bzw. der Fig. 2 entspricht.

Die Einfädelvorrichtung dieser Wickelvorrichtung 9" sieht drei dem Wickelspalt 10 nachgeord- nete Einfädelorgane vor, die um den Dorn 11 herum im Abstand voneinander angeordnet sind. Diese Einfädelorgane sind als Walzen 22 ausgebildet, die jeweils gegensinnig zum Dorn 11 und im gleichen Sinn wie die Walze 12 rotieren. Sollte sich der Anfang des Waffelbandes 4 nach dem Passieren des Wickelspaltes 10 vom Dorn 11 weg bewegen, so tritt er in den ringförmigen Führungskanal 17 ein, der nach au en durch die gleichsinnig rotierenden Walzen 22 begrenzt wird. Wenn der Waffelbandanfang mit einer der Walzen 22 in Berührung kommt, so wird er von der betreffenden Walze 22 durch Reibung in Drehrichtung des Dornes 11 mitgenommen und dem Dorn 11 zugeführt.

Die Fig. 4 zeigt einen Teil einer Backmaschine zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen, bei der eine beheizte, zylindrische Backtrommel 23 um eine horizontale Dreh- achse kontinuierlich in Richtung des Pfeiles 24 umläuft. An der Au enseite der Backtrommel 23 ist eine umlaufende Backfläche 25 angeordnet, auf der ein Waffelband 26 kontinuierlich ge- backen wird, das im warmen Zustand plastisch verformbar ist. Das gebackene Waffelband 26 wird im Bereich des seitlichen Trommelscheitels auf einem vorgegebenen horizontalen Abnahmeniveau 27 durch die zur Drehachse der Backtrommel 23 parallele Oberkante 28 eines schwenkbaren Abnah- memesser 29 von der hei en Backfläche 25 abgenommen. Das abgenommene Waffelband 26 wird einer unterhalb des Abnahmeniveaus 27 angeordneten Wickelvorrichtung 30 zugeführt, die einen zur Laufrichtung des Waffel bandes 26 schräg angeordneten Wickelspalt 31 enthält. Dieser wird von einem, im gleichen Sinn wie die Backtrommel 23 rotierenden Dorn 32 und einer parallel zu ihm angeordneten Walze 33 gebildet, die ihrerseits im Gegensinn zur Drehrichtung 24 der Backtrom- mel 23 und im Gegensinn zur Drehrichtung des Dornes 32 rotiert.

Die Wickelvorrichtung 30 enthält eine Einfädelvorrichtung 34 mit einem dem Wickelspalt 31 vorgelagerten, ersten Einfädelorgan und einem dem Wickelspalt 31 nachgeordneten, zweiten Einfädelorgan. Das erste Einfädelorgan wird von einer nach unten abfallenden, ebenen Leifflä- che 35 gebildet, das sich von der Unterkante des Abnahmemessers 29 schräg nach unten erstreckt und oberhalb des Dornes 32 endet. Das zweite Einfädelorgan ist als eine dem Dorn 32 zugewandte, zylindrische Leitfläche 36 ausgebildet, die sich um den Dorn 32 herum von der Oberfläche der Walze 33 bis zum ersten Einfädelorgan 35 erstreckt.

In der Anlaufphase des Herstellungsprozesses der Waffelröllchen wird der Anfang des gebacke- nen Waffelbandes 26 durch das Abnahmemesser 29 von der umlaufenden Backfläche 25 abgenommen und sinkt durch die Schwerkraft über das Abnahmemesser 29 hinweg nach unten auf die abfallen- de Leiffläche 35 und entlang dieser bis zu ihrem unteren Ende 38. Nach dem Verlassen der Leitfläche sinkt der Waffelbandanfang von oben auf den rotierenden Dorn 32 und wird von die- sem durch Reibung in seiner Dreh richtung zum Wickelspalt 31 mitgenommen. Im Wickelspalt 31 wird der Waffelbandanfang an der Unterseite vom Dorn 32 und an der Oberseite von der Walze 33 durch die Reibung mitgenommen, zwischen Dorn 32 und Walze 33 eingeklemmt und in den Wickel- spalt 31 eingezogen wird. Anschlie end wird der von der Oberkante 28 des Abnahmemessers 29 bis zum Wickelspalt 31 reichende Abschnitt des Waffelbandes 26 durch den beginnenden Wickel- vorgang gestrafft und von der Oberseite des Abnahmemessers 29 und von der abfallenden Leifflä- che 35 etwas abgehoben.

Nach dem Passieren des Wickelspaltes 31 schmiegt sich der Waffelbandanfang mit seiner Unter- seite an den rotierenden Dorn 32 an und wird mit seiner Oberseite gegen die Unterseite des entlang der abfallenden Leitfläche 33 nachfolgenden Abschnittes des Waffelbandes 26 ange- drückt und zusammen mit diesem neuerlich durch den Wickelspalt 31 transportiert, womit der Anfang des hülsenförmigen Hohlkörpers hergestellt ist.

Sollte sich der Waffelbandanfang nach dem Passieren des Wickelspaltes 31 nicht an den rotie- renden Dorn 32 anschmiegen, so schiebt das von den beiden Wickelorganen 32, 33 nachgeschobene Waffelband 26 seinen Anfang gegen die zylindrische Leiffläche 36 und entlang dieser um den Dorn 32 herum vor, bis der Waffelbandanfang auf die Unterseite des entlang der abfallenden Leiffläche 33 nachfolgenden Abschnittes des Waffelbandes 26 trim und von diesem durch Rei- bung mitgenommen und zusammen mit diesem ein weiteres Mal durch den Wickelspalt 31 transpor- tiert wird, womit auch in diesem Fall der Anfang des hülsenförmigen Hohlkörpers hergestellt ist.

Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Backmaschine mit einer, um eine horizon- tale Achse rotierenden, kontinuierlich beheizten Backtrommel 39, auf deren Au enseite eine Backfläche 40 vorgesehen ist, die mit der Backtrommel 39 in Richtung des Pfeiles 41 umläuft.

Auf dieser Backfläche 40 wird aus flüssigem Waffelteig kontinuierlich ein endloses Waffelband 42 gebacken, das im warmen Zustand plastisch verformbar ist und im Bereich des seitlichen Trommelscheitels von der Backfläche 40 auf einem vorgegebenen Abnahmeniveau 43 durch ein Abnahmemesser 44 abgenommen wird. Das abgenommene Waffelband 40 wird in einer Wickelvorrich- tung 45 zwischen zwei nebeneinander angeordneten, als Dorn 46 und Walze 47 ausgebildeten Wickelorganen um den Dorn 46 herum schraubenförmig überlappend zu einem hülsenförmigen Hohl- körper gewickelt. Die beiden Wickelorgane 46, 47 bilden einen schräg zur Laufrichtung des Waffelbandes 42 angeordneten Wickelspalt 48. Der Dorn 46 rotiert um seine Drehachse im glei- chen Drehsinn wie die Backtrommel 39 um ihre Drehachse. Die zum Dorn 46 parallele Walze 47 rotiert um ihre Drehachse im Gegensinn zur Drehrichtung 41 der Backtrommel 39 und im Gegen- sinn zur Drehrichtung des Dornes 46.

Die Wickelvorrichtung 45 ist mit einer Einfädelvorrichtung 49 versehen, die ein dem Wickel- spalt 48 vorgelagertes, erstes Einfädelorgan und ein dem Wickelspalt 48 nachgeordnetes, zwei- tes Einfädelorgan umfa t. Das erstes Einfädelorgan ist als ebene Leitfläche 50 ausgebildet, die zwischen dem Abnahmemesser 44 und dem tiefer liegenden Dorn 46 angeordnet ist und von der Unterkante des Abnahmemessers 44 schräg nach unten zum Dorn 46 hin abfällt und oberhalb dem Dorn 46 endet. Das zweite Einfädelorgan ist als zylindrische Leitfläche 50 ausgebildet, die den Dorn an seiner Unterseite und an seiner von der Walze 47 abgewandten Seite umgreift. Die zylindrische Leitfläche 51 erstreckt sich um den Dorn 46 herum bis zum unteren Ende der ebe- nen Leitfläche 50. Der der Walze 47 benachbarte Rand 52 der zylindrischen Leitfläche 51 ist als mit der Walze 47 zusammenwirkendes Abstreifmesser ausgebildet.

In der Anlaufphase des Herstellungsprozesses der Waffelröllchen sinkt der durch das Abnahme- messer 44 von der Backfläche 40 abgenommene Anfang des gebackenen Waffelbandes 42 durch die Schwerkraft über das Abnahmemesser 44 hinweg nach unten auf die ebene Leiffläche 50 und über diese von oben auf den rotierenden Dorn 46. Dieser nimmt den Waffelbandanfang durch Reibung in seiner Drehrichtung mit zum Wickelspalt 48. In diesem wird der Waffelbandanfang an seiner Unterseite vom Dorn 46 und an seiner Oberseite von der Walze 47 durch Reibung erfa t, zwi- schen Dorn 46 und Walze 47 eingeklemmt und durch diese beiden gegensinnig rotierenden Wickel- organe in den Wickelspalt 48 eingezogen. Anschlie end wird der vom Abnahmeniveau 43 bis zum Wickelspalt 48 reichende Abschnitt des Waffelbandes 42 gestrafft und von dem Abnahmemesser 44 und von der ebenen Leitfläche 50 etwas abgehoben. Sollte sich der Waffelbandanfang nicht an den Dorn 46 anschmiegen, so wird er in dem zwischen dem Dorn 46 und der zylindrischen Leifflä- che 51 ausgebildeten, ringförmigen Führungskanal 53 in Drehrichtung des Dornes 46 vorgescho- ben bis er auf die Unterseite des entlang der ebenen Leiffläche 50 nachfolgenden Abschnittes des Waffel bandes 42 trim. Dieser Waffelbandabschnitt nimmt den Waffelbandanfang durch Rei- bung mit und transportiert ihn neuerlich durch den Wickelspalt 48, womit der Anfang des hül- senförmigen Hohl körpers hergestellt ist.

Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Backmaschine mit einer, um eine horizon- tale Achse rotierenden, kontinuierlich beheizten Backtrommel 54, auf deren Au enseite eine Backfläche 55 vorgesehen ist, die mit der Backtrommel 54 in Richtung des Pfeiles 56 umläuft.

Auf dieser Backfläche 55 wird aus flüssigem Waffelteig kontinuierlich ein endloses Waffel band 57 gebacken, das im warmen Zustand plastisch verformbar ist. Das Waffelband 57 wird im Be- reich des seitlichen Trommelscheitels von der Backfläche 55 auf einem vorgegebenen Abnahmeni- veau 58 durch ein Abnahmemesser 59 abgenommen und von diesem direkt einer Wickelvorrichtung 60 zugeführt, in der das Waffelband 57 zwischen zwei nebeneinander angeordneten, als Dorn 61 und Walze 62 ausgebildeten Wickelorganen um den Dorn 61 herum schraubenförmig überlappend zu einem hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt. Die beiden Wickelorgane 61, 62 bilden einen unter- halb dem Abnahmemesser 59 schräg zur Laufrichtung des Waffelbandes 42 angeordneten Wickel- spalt 48. Der Dorn 61 rotiert um seine Drehachse im gleichen Drehsinn wie die Backtrommel 54 um ihre Drehachse. Die zum Dorn 61 parallele Walze 62 rotiert um ihre Drehachse im Gegensinn zur Drehrichtung 56 der Backtrommel 54 und im Gegensinn zur Drehrichtung des Dornes 61.

Die Wickelvorrichtung 60 ist mit einer Einfädelvorrichtung versehen, die ein dem Wickelspalt nachgeordnetes Einfädelorgan umfa t, das als zylindrische Leitfläche 63 ausgebildet, die den Dorn 61 an seiner Unterseite und an seiner von der Walze 62 abgewandten Seite umgibt und an ihrem, der Walze 62 benachbarte Rand als mit dieser zusammenwirkendes Abstreifmesser ausgebil- det ist.

In der Anlaufphase des Herstellungsprozesses der Waffelröllchen sinkt der durch das Abnahme- messer 59 von der Backfläche 55 abgenommene Anfang des gebackenen Waffelbandes 57 durch die Schwerkraft über das Abnahmemesser 59 hinweg nach unten direkt in den zwischen Dorn 61 und Walze 62 ausgebildeten Wickelspalt. In diesem wird der Waffelbandanfang an seiner Unterseite vom Dorn 61 und an seiner Oberseite von der Walze 62 jeweils durch Reibung erfa t und um den Dorn 61 herumgewickelt. Wenn der Waffelbandanfang bis zur Bildung der ersten Bandschleife bzw. Bandwindung z. B. durch plastische Verformung des Waffelbandes oder durch Haftung am Dorn 61 sich an den Dorn 61 anschmiegt kann die Einfädelvorrichtung weggelassen werden und das Waffelband 57 fädelt sich selbsttätig in den Wickelspalt und um den Dorn 61 herum in die Wickelvorrichtung 60 ein.

Sollte sich der Waffelbandanfang nicht an den Dorn 61 anschmiegen, so reicht eine, nur mit einem dem Wickelspalt nachgeordneten Einfädelorgan ausgestattete Einfädelvorrichtung aus. In dieser wird der Waffelbandanfang zwischen dem Dorn 61 und der zylindrischen Leitfläche 63 des Einfädelorganes in Drehrichtung des Dornes 61 um den Dorn 61 herum vorgeschoben bis er auf die Unterseite des entlang dem Abnahmemesser 59 nachfolgenden Abschnittes des Waffelbandes 57 trifft und von diesem durch Reibung mitgenommen und neuerlich durch den Wickelspalt transpor- tiert wird, womit auch in diesem Fall der Anfang des hülsenförmigen Hohlkörpers hergestellt ist.

Fig. 7 zeigt eine Backmaschine 64 zum kontinuierlichen Herstellen von e baren Waffelröllchen mit einer, um eine horizontale Achse rotierenden Backtrommel 65, auf deren Au enseite eine endlose umlaufende Backfläche angeordnet ist, auf der nebeneinander vier endlose Waffelbänder gleichzeitig gebacken werden. Die Backmaschine ist mit zwei Vorrichtungen 66 zum Aufbringen des flüssigen Waffelteiges in vier nebeneinander liegenden Teigstreifen auf einen nach unten weisenden Teil der Backfläche versehen. Die Verarbeitungsstation 67 enthält vier, jeweils einem gebackenen Waffelband zugeordnete Wickelvorrichtungen 68, die das jeweilige Waffelband schraubenförmig überlappend zu endlosen hülsenförmigen Hohlkörper wickeln. Jedes Waffelband wird durch ein zur Drehachse der Backtrommel 65 paralleles Abnahmemesser 69 von der Backflä- che abgenommen und einer Wickelvorrichtung 68 zugeführt, bei der die beiden gegensinnig rotie- renden und zwischen sich einen Wickelspalt bildenden Wickelorgane, Dorn 70 und Walze 71, nebeneinander angeordnet sind. Jede Wickelvorrichtung 68 enthält eine, nicht dargestellte Einfädelvorrichtung, die im wesentlichen jener der Fig. 5 entspricht.

Fig. 8 zeigt eine Backmaschine 72 mit einer, nur aus einem zylindrischen Mantel 73 bestehen- den, um eine imaginäre horizontale Achse umlaufenden Backtrommel, bei der auf der Innenseite 74 und auf der Au enseite 75 des Mantels 73 jeweils eine endlose Backfläche angeordnet ist, auf denen jeweils zwei endlose Waffelbänder gleichzeitig nebeneinander gebacken werden. Für die beiden auf die Innenseite 74 des Mantels 73 aufzutragenden Teigstreifen sind innerhalb des Mantels 73 zwei Vorrichtung 76 vorgesehen, die jeweils einen Teigstreifen aus flüssigem Waffelteiges auf einen nach oben weisenden Teil der Innenseite 74 des Mantels 73 aufbringen.

Für die beiden auf die Au enseite 75 des Mantels 73 aufzutragenden Teigstreifen sind au er- halb des Mantels 73 zwei Vorrichtung 77 vorgesehen, die jeweils einen Teigstreifen aus flüssi- gem Waffelteiges auf einen nach unten weisenden Teil der Au enseite 75 des Mantels 73 aufbrin- gen. In der Verarbeitungsstation der Backmaschine 72 sind sowohl innerhalb als auch au erhalb des Mantels 73 jeweils zwei Wickelvorrichtungen 78 bzw. 79 vorgesehen, die das jeweilige, von der Innenseite 74 des Mantels 73 abgenommene bzw. von der Au enseite 75 des Mantels 73 abge- nommene Waffelband schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohl körper wickeln, der in der Verarbeitungsstation durch ein nicht dargestellte Schneidvorrichtung in jeweils gleich lange Stücke geschnitten werden, die die Waffelröllchen bilden. Jede Wickelvor- richtung 78 bzw. 79 enthält eine, nicht dargestellte Einfädelvorrichtung, die im wesentlichen jener der Fig. 1 entspricht.




 
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