REIBKE, Heinz (Elkenbreder Weg 85, Bad Salzuflen, 32105, DE)
| Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von Markierungsschildern, insbesondere von Markierungs- schildern zur Markierung von elektronischen Bauteilen, bei dem in einem ersten Verfahrensschritt mittels eines Spritzgussverfahrens ein mattenförmiges Spritzgussteil hergestellt wird und in einem zweiten Verfahrensschritt aus dem mattenförmigen Spritzgussteil Markierungsschilder in einer variablen Breite und/oder einer variablen Länge hergestellt werden. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Verfahrensschritt das mattenförmige Spritzgussteil in einer Schneidvorrichtung geschnitten, in einer S tanz Vorrichtung gestanzt und/oder in einer Perforationsvorrichtung perforiert wird. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das im ersten Verfahrensschritt in ein Spritzgusswerkzeug gespritzte mattenför- mige Spritzgussteil mittels eines Greifers dem Spritzgusswerkzeug entnommen wird und das entnommene mattenförmige Spritzgussteil mittels des Greifers zur Ausführung des zweiten Verfahrensschrittes der Schneidvorrichtung, der Stanzvorrichtung und/oder der Perforationsvorrichtung zugeführt wird. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneiden, das Stanzen und/oder das Perforieren des mattenförmigen Spritzgussteiles mittels eines Lasers erfolgt. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Verfahrensschritt ein mattenförmiges Spritzgussteil hergestellt wird, welches eine einstückige Fläche aufweist, aus der Markierungsschilder mit einer beliebigen Breite und Länge hergestellt werden können. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Verfahrensschritt ein mattenförmiges Spritzgussteil hergestellt wird, welches eine Fläche mit Aussparungen aufweist, wobei die Fläche zwischen zwei Aussparungen als Markierungsschild dienen kann, dessen Länge beliebig in dem zweiten Verfahrensschritt einstellbar ist. 7. Vorrichtung zur Herstellung von Markierungsschildern, insbesondere von Markierungsschildern zur Markierung von elektronischen Bauteilen, mit einer Spritzgussmaschine zur Herstellung eines mattenförmigen Spritzgussteiles (10) und einer in den Spritzgussprozess der Spritzgussmaschine integrierten Verarbeitungsmaschine, wobei das mattenförmige Spritzgussteil (10) in der Verarbeitungsmaschine zu Markierungs- schildern mit einer variablen Breite und/oder einer variablen Länge herstellbar ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungsmaschine eine Schneidvorrichtung, eine Stanzvorrichtung und/oder eine Perforationsvorrichtung ist. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Greifer vorgesehen ist, welcher das in ein Spritzgusswerkzeug der Spritzgussmaschine gespritzte mattenförmige Spritzgussteil (10) dem Spritzgusswerkzeug entnimmt und daran anschließend das entnommene mattenförmige Spritzgussteil (10) der Verarbeitungsmaschine zuführt. |
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von Markie- rungsschildern, insbesondere von Markierungsschildern zur Markierung von elektronischen Bauteilen, wie Klemmen, Kabeln oder anderen Geräten.
Derartige Markierungsschilder bestehen üblicherweise aus einem Kunststoffmaterial und werden in einem Verfahrensschritt im Spritzgussverfahren hergestellt, indem geschmolzenes Kunststoffmaterial in ein Spritzgusswerkzeug gespritzt wird. Die Abmessungen der hergestellten Markierungsschilder sind dabei durch das Spritzgusswerkzeug vorgegeben. Die fertigen Markierungsschilder werden dem Spritzgusswerkzeug entnommen und können anschließend individuell bedruckt werden. Nachteilig hierbei ist es jedoch, dass für unterschiedliche Anwendungsbereiche Markierungsschilder unterschiedlicher Breite und/oder Länge benötigt werden, so dass für jedes Markierungsschild mit anderen Abmessungen ein eigenes Spritzgusswerkzeug hergestellt werden muss, was sehr aufwendig und sehr teuer ist. Insbesondere bei Markierungsschildern, welche nur in einer geringen Stückzahl hergestellt werden sollen, ist dieses Verfahren sehr unwirtschaftlich. Zudem muss, um beispielsweise das Spritzgussteil mit Perforationen zu versehen, bereits das Spritzgusswerkzeug derart konstruiert werden, dass während des Spritzgusses Perforationen im Spritzgussteil erzeugt werden, wodurch der Fertigungsaufwand und die Kosten für das Spritzgusswerkzeug noch einmal erheblich erhöht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von Markierungsschildern, insbesondere von Markierungsschildern zur Markierung von elektronischen Bauteilen, zur Verfügung zu stellen, mit Hilfe dessen eine kostengünstige und flexible Fertigung von Markierungsschildern, insbesondere von Markierungsschildern, welche nur in einer geringen Stückzahl benötigt werden, möglich ist.
BESTATIGUNGSKOPIE Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 und des Anspruchs 7. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Markierungsschildern, insbesondere von Markierungsschildern zur Markierung von elektronischen Bauteilen, umfasst einen ersten Verfahrensschritt, bei dem mittels eines Spritzgussverfahrens ein mattenförmiges Spritzgussteil hergestellt wird, und einen zweiten Verfahrensschritt, bei dem aus dem mattenförmigen Spritzgussteil Markierungsschilder in einer variablen Breite und/oder einer variablen Länge hergestellt werden.
Die Herstellung von Markierungsschildern wird demzufolge gemäß der Erfindung in zwei Verfahrensschritten ausgeführt. Zunächst wird in einem ersten Verfahrensschritt ein mattenförmiges Spritzgussteil mittels eines Spritzgussverfahrens hergestellt. Anschließend wird das mattenförmige Spritzgussteil in einem zweiten Verfahrensschritt derart bearbeitet, dass aus dem mattenförmigen Spritzgussteil Markierungsschilder mit unterschiedlichen Abmessungen hergestellt werden. Die Breite und/oder die Länge der Markierungsschilder kann dabei je nach Verwendungszweck beliebig variiert werden. Dadurch, dass die endgültigen Abmessungen der Markierungsschilder nicht bereits beim ersten Verfahrensschritt, dem Spritzgießen, son- dem erst beim zweiten Verfahrensschritt festgelegt werden, können für alle Markierungsschilder ein einheitliches Spritzgusswerkzeug verwendet werden. Es ist somit nicht mehr notwendig für jedes Markierungsschild ein eigenes Spritzgusswerkzeug herzustellen, wodurch eine erhebliche Kostenreduktion erzielt werden kann. Zudem ist das erfindungsgemäße Verfahren sehr flexibel, da die Breite und/oder die Länge der Markierungsschilder individuell und schnell anpassbar ist, da dies unabhängig von dem Spritzgussprozess und von dem dabei verwendeten Spritzgusswerkzeug erfolgen kann. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird in dem zweiten Verfahrensschritt das mattenförmige Spritzgussteil in einer Schneidvorrichtung geschnitten, in einer Stanzvorrichtung gestanzt und/oder in einer Perforationsvorrichtung perforiert. Insbesondere mittels des Schneidens und des Stanzen werden mittels eines einfachen Verfahrensschrittes die Abmessungen für das jeweilige Markierungsschild festgelegt. Dabei können ein oder mehrere Markierungsschilder aus einem mattenförmigen Spritzgussteil hergestellt werden. Mittels des Perforierens können beispielsweise Sollbruchstellen bei dem mattenförmigen Spritzgussteil erzeugt werden, welche die Ränder der Markierungsschilder darstellen, so dass der Anwender die Markierungsschilder zu einer beliebigen Zeit aus dem mattenförmigen Spritzgussteil leicht heraustrennen kann. Mittels des Schneidens, Stanzens oder Perforierens ist es auf einfache und kostengünstige Art und Weise möglich, die gewünschten Abmessungen für die herzustellenden Markierungsschilder zu erzeugen, wobei für jedes einzelne Markierungsschild spezielle Abmessungen leicht herstellbar sind, wodurch eine hohe Flexibilität bei der Fertigung erzielt werden kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das im ersten Verfahrensschritt in ein Spritzgusswerkzeug gespritzte mattenförmige Spritzgussteil mittels eines Greifers dem Spritzgusswerkzeug entnommen und das entnommene mattenförmige Spritzgussteil wird mittels des Greifers zur Ausführung des zweiten Verfahrensschrittes der Schneidvorrichtung, der Stanzvorrichtung und/oder der Perforationsvorrichtung zugeführt. Mittels des Greifers kann das im ersten Verfahrensschritt hergestellte mattenförmige Spritzgussteil, nachdem es ausgehärtet ist, mittels eines einfachen konstruktiven Aufbaus leicht und schnell dem zweiten Verfahrensschritt zugeführt werden. Dafür ist vorzugsweise die Schneidvorrichtung, die Stanzvorrichtung und/oder die Perforationsvorrichtung unmittelbar neben der Spritzgussmaschine, insbesondere unmittelbar neben dem Spritzgusswerkzeug, angeordnet, so dass der Greifer einen möglichst geringen Weg beim Transport des mattenförmigen Spritzgussteiles überbrücken muss und der Greifer das mattenförmige Spritzgussteil - A -
direkt in die Schneidvorrichtung, die Stanzvorrichtung und/oder die Perfbrationsvorrichtung einlegen kann.
Um ein besonders schnelles und effektives Verfahren zu erzielen, kann gemäß einer bevor- zugten Ausgestaltung der Erfindung das Schneiden, das Stanzen und/oder das Perforieren des mattenförmigen Spritzgussteiles mittels eines Lasers erfolgen. Durch die Verwendung eines
Lasers können saubere Schnittkanten ohne Gratbildung erzielt werden. Zudem können mittels des Lasers sehr feine Konturen und radienfreie Innenkanten geschnitten werden. Ferner ist bei der Laserbearbeitung der thermische Einfluss gering, so dass das zu bearbeitende Material der mattenförmigen Spritzgussteile nicht beschädigt wird.
Die beim ersten Verfahrensschritt hergestellten mattenförmigen Spritzgussteile können verschiedene Ausgestaltungen aufweisen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird beim ersten Verfahrensschritt ein mattenförmiges Spritzgussteil hergestellt, welches eine einstückige Fläche aufweist, aus der Markierungsschilder mit einer beliebigen Breite und einer beliebigen Länge hergestellt werden können. Derartige mattenförmige Spritzgussteile weisen eine besonders hohe Flexibilität bei ihrer Weiterverarbeitung auf, da hierbei aus einem Spritzgussteil auch mehrere Markierungsschilder mit unterschiedlichen Abmessungen hergestellt werden können. Insbesondere bei der Herstellung von Einzelstücken sind derartige mattenförmige Spritzgussteile vorteilhaft.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird beim ersten Verfah- rensschritt ein mattenförmiges Spritzgussteil hergestellt, welches eine Fläche mit Aussparungen aufweist, wobei die Fläche zwischen zwei Aussparungen als Markierungsschild dienen kann, dessen Länge beliebig in dem zweiten Verfahrensschritt einstellbar ist. Dadurch, dass hierbei die Breite der Markierungsschilder bereits beim Spritzgussprozess während des ersten Verfahrensschrittes eingestellt wird, muss in dem zweiten Verfahrensschritt nur noch die Länge der Markierungsschilder eingestellt werden, so dass der Aufwand des zweiten Verfahrensschritts reduziert werden kann. Derartige mattenförmige Spritzgussteile sind insbesondere bei der Herstellung von gleichartigen Markierungsschildern in einer höheren Stückzahl vor- teilhaft.
Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Markierungsschildern, insbesondere von Markierungsschildern zur Markierung von elektronischen Bauteilen, mit einer Spritzgussmaschine zur Herstellung eines mattenförmigen Spritzgussteiles und einer in den Spritzgussprozess der Spritzgussmaschine integrierten Verarbeitungsmaschine, wobei das mattenförmige Spritzgussteil in der Verarbeitungsmaschine zu Markierungsschildern mit einer variablen Breite und/oder einer variablen Länge herstellbar ist. Dadurch, dass erfindungsgemäß eine Verarbeitungsmaschine in den Spritzgussprozess einer Spritzgussmaschine integriert ist, kann der Spritzgussprozess und damit auch die Spritzgussmaschine, insbesondere das Spritzgusswerkzeug, vereinfacht ausgeführt sein, da Aufgaben, die sonst von der Spritzgussmaschine gelöst werden, wie das Einbringen von Perforationen, durch die nachfolgende Verarbeitungsmaschine erfüllt werden kann. Dadurch kann der eigentliche Spritzgussprozess vereinfacht und kostengünstig ausgestaltet sein. Dadurch, dass ferner die endgültigen Abmessungen der Markierungsschilder nicht bereits beim Spritzgießen durch das Spritzgusswerkzeug, sondern erst beim zweiten Verfahrensschritt durch die Verarbeitungsmaschine festgelegt werden, kann für alle Markierungsschilder ein einheitliches Spritzgusswerkzeug verwendet werden. Es ist somit nicht mehr notwendig für jedes Markierungsschild ein eigenes Spritzgusswerkzeug herzustellen, wodurch eine erhebliche Kostenreduktion erzielt werden kann, da gerade das Spritzgusswerkzeug mit eines der teuersten Bauteile der Spritzgussmaschine ist. Zudem ist das erfindungsgemäße Verfahren sehr flexibel, da die Breite und/oder die Länge der Markierungsschilder individuell und schnell anpassbar ist, da dies unabhängig von dem verwendeten Spritzgusswerkzeug erfolgen kann. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Verarbeitungsmaschine eine Schneidvorrichtung, eine Stanzvorrichtung und/oder eine Perforationsvorrichtung. Mittels der Schneidvorrichtung, der Stanzvorrichtung und/oder der Perforationsvorrichtung ist es auf einfache und kostengünstige Art und Weise möglich, die gewünschten Abmessungen für die her- zustellenden Markierungsschilder zu erzeugen, wobei für jedes einzelne Markierungsschild spezielle Abmessungen leicht herstellbar sind, wodurch eine hohe Flexibilität bei der Fertigung erzielt werden kann. Besondere Ausgestaltungen der Markierungsschilder wie Rillen, Sollbruchstellen oder Durchbrüche müssen damit nicht mehr bei der Konstruktion des Spritzgusswerkzeuges berücksichtigt werden, sondern können in einem getrennten Arbeitsschritt einfach und kostengünstig in die Markierungsschilder eingebracht werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass ein Greifer vorgesehen ist, welcher das in ein Spritzgusswerkzeug der Spritzgussmaschine gespritzte mattenförmige Spritzgussteil dem Spritzgusswerkzeug entnimmt und daran anschließend das entnommene mattenförmige Spritzgussteil der Verarbeitungsmaschine zuführt. Der Greifer ist dabei vorzugsweise unmittelbar zwischen dem Spritzgusswerkzeug der Spritzgussmaschine und der Verarbeitungsmaschine angeordnet, so dass der Greifer einen möglichst geringen Weg beim Transport des mattenförmigen Spritzgussteiles überbrücken muss und der Greifer das mattenförmige Spritzgussteil direkt in die Schneidvorrichtung, die S tanz Vorrichtung und/oder die Perforationsvorrichtung einlegen kann.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäß hergestellten mattenförmigen Spritzgussteiles gemäß einer ersten Ausführungsform und Fig. 2 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäß hergestellten mattenförmigen Spritzgussteiles gemäß einer zweiten Ausführungsform.
In Fig. 1 ist ein gemäß eines ersten Verfahrensschrittes erfindungsgemäß hergestelltes matten- förmiges Spritzgussteil 10 gemäß einer ersten Ausführungsform gezeigt, welches eine einstückige Fläche 12 aufweist, aus der in einem zweiten Verfahrensschritt Markierungsschilder mit einer beliebigen Breite und/oder einer beliebigen Länge hergestellt werden können. Das mattenförmige Spritzgussteil 10 wird in einem ersten Verfahrensschritt mittels eines Spritz- gussverfahrens in einer Spritzgussmaschine hergestellt. Sobald das mattenförmige Spritzgussteil 10 in dem Spritzgusswerkzeug der Spritzgussmaschine ausgehärtet ist, wird das Spritzgussteil 10 mittels eines Greifers in eine Verarbeitungsmaschine eingesetzt, in welcher das mattenförmige Spritzgussteil 10 in einem zweiten Verfahrensschritt zu Markierungsschildern beliebiger Breite und/oder Länge geschnitten, gestanzt und/oder perforiert wird. Das Schnei- den, das Stanzen und/oder das Perforieren des mattenförmigen Spritzgussteiles kann dabei mittels eines Lasers erfolgen oder aber auch mittels eines Schneidmessers, eines Stanzmessers und/oder eines Perforationsmittels.
Die in Fig. 1 gezeigten mattenförmigen Spritzgussteile weisen eine besonders hohe Flexibili- tat bei ihrer Weiterverarbeitung auf, da hierbei aus einem Spritzgussteil auch mehrere Markierungsschilder mit unterschiedlichen Abmessungen hergestellt werden können. Insbesondere bei der Herstellung von Einzelstücken sind derartige mattenförmige Spritzgussteile vorteilhaft.
Fig. 2 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen mattenförmigen Spritzgussteiles, welches eine Fläche 14 mit Aussparungen 16 aufweist, wobei die Fläche 14 zwischen zwei Aussparungen 16 als Markierungsschild dienen kann, dessen Länge beliebig in dem zweiten Verfahrensschritt einstellbar ist. Die Herstellung dieses mattenförmigen Spritzgussteiles 10 erfolgt dabei ebenfalls mittels eines Spritzgussverfahrens, wobei hierbei jedoch das Spritzgusswerkzeug vorzugsweise derart konstruiert ist, dass bereits beim Spritzgießen die im Spritzgussteil 10 enthaltenden Aussparungen 16 eingebracht werden. Dadurch, dass hierbei die Breite der Markierungsschilder bereits beim Spritzgussprozess während des ersten Verfahrensschrittes eingestellt wird, muss in dem zweiten Verfahrensschritt nur noch die Länge der Markierungsschilder mittels Schneiden, Stanzen und/oder Perforieren eingestellt werden, so dass der Aufwand des zweiten Verfahrensschritts reduziert werden kann. Derartige mattenförmige Spritzgussteile sind insbesondere bei der Herstellung von gleichartigen Markierungsschildern in einer höheren Stückzahl vorteilhaft.
Es ist dabei auch möglich, dass die gemäß des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Markierungsschilder an ihrer Unterseite eine Profϊlierung, zum Beispiel in Form von winklig zueinander angeordneten Befestigungsfüßchen, aufweisen, welche zur Befestigung der Markierungsschilder an den elektronischen Bauteilen dienen. Eine derartige Profϊlierung wird dabei vorzugsweise während des ersten Verfahrensschrittes beim Spritzgießen des matten- förmigen Spritzgussteiles erzeugt, indem das Spritzgusswerkzeug entsprechend ausgestaltet ist.
Next Patent: SUBMARINE PIPELINE TOWING EQUIPMENT, SYSTEM AND PROCESS
