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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING A RUBBER-ELASTIC WIPER STRIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/109248
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a rubber-elastic wiper strip (72) which is produced as a double profile strand in a first process step, the wiper strips (72) facing each other with their wiper lips (82) and being interconnected on the small faces (86) thereof indirectly via a supporting web or directly, and the double profile strand is cut in a second process step in a longitudinal center plane perpendicular to the wiper lips (82) against the direction of transport (62) of the wiper strips (72) by means of at least one knife (18, 20, 64, 68, 92). The method is characterized in that the two wiper strips (72) are guided in the direction of transport (62) at least some distance before the knife (18, 20, 64, 68, 92) to a point some distance behind the knife (18, 20, 64, 68, 92) on both flanks (88) of their wiper lips (82).

Inventors:
VANDERMAESEN, Ludwig (Zwaluwstraat 12, Ham, B-3945, BE)
VAN HOYE, Jan (Heuvelken 5, Tessenderlo, B-3980, BE)
Application Number:
EP2008/065677
Publication Date:
September 11, 2009
Filing Date:
November 17, 2008
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
VANDERMAESEN, Ludwig (Zwaluwstraat 12, Ham, B-3945, BE)
VAN HOYE, Jan (Heuvelken 5, Tessenderlo, B-3980, BE)
International Classes:
B60S1/38; B26D1/00; B29C69/00
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Verfahren zum Herstellen einer gummielastischen Wischleiste (72), die in einem ersten Verfahrensschritt als Doppelprofilstrang hergestellt wird, wobei die Wischleisten (72) mit ihren Wischlippen (82) einander zugewandt und an deren schmalen Seiten (86) mittelbar über einen Stützsteg oder unmittelbar miteinander verbunden sind und der Doppelprofilstrang in einem zweiten Verfahrensschritt durch mindestens ein Messer (18, 20, 64, 68, 92) in einer Längsmittelebene quer zu den Wischlippen (82) insbesondere entgegen einer Transportrichtung (62) der Wischleisten (72) geschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, dass beide Wischleisten (72) in der Transportrichtung (62) mindestens ein Stück weit vor dem Messer (18, 20, 64, 68, 92) bis ein Stück weit hinter dem Messer (18, 20, 64, 68, 92) an jeweils beiden Flanken (88) ihrer Wischlippen (82) geführt werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischleisten (72) zusätzlich zu ihren Wischlippen (82) an ihren Kopfleisten (74) geführt werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischleisten (72) zusätzlich an Stützleisten

(76) geführt werden, die zwischen den Wischlippen (82) und den Kopfleisten (74) vorgesehen sind.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischlippen (82) in einem einzigen Schneidevorgang durchtrennt werden.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischlippen (82) von beiden Seiten bis zu einer vorgegebenen Tiefe eingeschnitten werden.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass ein Zahnriementransport (60) den

Doppelprofilstrang der Wischleisten (72) in Transportrichtung (62) relativ zu den Messern bewegt.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass im Bereich der Messer (18, 20, 64,

68, 92) auf die Wischlippen (82) eine geringe Zugspannung nach außen wirkt.

8. Vorrichtung (10) zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Doppelprofilstrangs der Wischleisten (72) eine obere Führung (40) und eine untere Führung (42) vorgesehen sind, die zwischen sich Aufnahmeräume (50) für die Führung der Wischleisten (72) bilden, die der Außenkontur der Wischleisten (72) angepasst sind, und dass jeweils eine Seite der Aufnahmeräume (50) von einem Transport, insbesondere einem Zahnriementransport gebildet wird, gegen den der Doppelprofilstrang durch Andrückrollen gedrückt wird, wobei das Messer (18, 20, 64, 68, 92) mit seinen Schneiden (22, 24, 66, 70, 94) in einer Längsmittelebene des Doppelprofilstrangs senkrecht zu den Wischlippen (82) angeordnet ist und die Wischlippen (82) sich mit ihren Flanken (88) an Stützerändern

(46, 48) der Führung (40, 42) nahe dem Messer (18, 20, 64, 68, 92) abstützen, das durch öffnungen (56, 58) in der Führung (40, 42) in den Bereich der Wischlippen (82) reicht.

9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeräume (50) Anlageschultern (52, 54) aufweisen, an denen die Stützleisten (76) der Wischleisten (72) geführt sind.

10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageschultern (54) und die Stützränder (48) auf der Seite des Zahnriementransports (60) durch einen Führungseinsatz (44) gebildet werden.

11. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeräume (50) die Kopfleisten (74) an ihren Längsseiten führen.

12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, da- durch gekennzeichnet, dass zwei Messer (18, 20) kreisförmige

Schneiden (22, 24) haben, die sich im Bereich der Wischlippen (82) überlappen.

13. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, da- durch gekennzeichnet, dass zwei Messer (64, 68) so angeordnet sind, dass ihre Schneiden (66, 70) die Wischlippen (82) von beiden Seiten bis zu einer vorgegebenen Tiefe einschneiden.

14. Vorrichtung (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich- net, dass die zwei Messer (64, 68) in Transportrichtung (62) mit einem Versatz (90) angeordnet sind.

15. Vorrichtung (10) einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messer (92) ein flaches Balkenmesser ist, dessen Schneide (94) etwa senkrecht zu den Wischlippen (82) verläuft und entgegen der Transportrichtung (62) gerich- tet ist.

16. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (18, 20, 64, 68, 92) ortsfest angeordnet sind, wobei der wirksame Schnittbereich relativ zu den Wischlippen (82) einstellbar ist.

17. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (18, 20, 64, 68) um eine Drehachse quer zu Transportrichtung (62) drehbar gelagert sind.

Description:

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer gummielasti- schen Wischleiste

Stand der Technik

Die Erfindung geht von einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aus.

Aus der DE 692 17 121 T2 sind ein Wischblatt aus einer Silikonzusammensetzung und ein Verfahren zu seiner Herstellung bekannt. Bei dem Verfahren wird ein kontinuierlicher Strang eines härtbaren Elastomers durch eine Pressmatrize mit einer Matrizenöffnung extrudiert, die so geformt ist, dass ein Doppelstrang von Wischleisten entsteht, die an einem Mittelabschnitt Kante an Kante miteinander verbunden sind. Der Mittelabschnitt wird durch zwei einander gegenüberliegende Klingen eingeritzt, die an der Matrize im Bereich der Matrizenöffnung befestigt sind. Nach einem Vulkanisiervorgang wird der Doppelstrang längs der eingeritzten Linie durch eine Quetschwalze geteilt. Anstatt durch die Quetschwalzen kann das Doppelstrangprofil durch eine kreisförmige Klinge getrennt werden. Nach dem Trennen werden die Wischleisten in Querrichtung mit einer herkömmlichen Schneideinrichtung auf die fertige Gebrauchslänge geschnitten.

Aus der US 4 103 385 ist ein ähnliches Verfahren zum Herstellen von gummielastischen Wischleisten bekannt, bei dem der Doppelprofilstrang durch geeignete rotierende Messer in Längsrichtung geschnitten wird.

Aus der DE 693 24 368 T2 ist ein Verfahren zum Herstellen einer gummielastischen Wischleiste bekannt, bei dem ein Doppelstrangprofil im Bereich der miteinander verbundenen Wischlippen von beiden Seiten mit rotierenden Messern in Längsrich- tung eingeritzt wird, sodass es nach dem Beschichten auseinander gerissen werden kann. Bei einem konventionellen Verfahren wird das Doppelstrangprofil nach seiner Beschichtung auf einen Träger montiert und in Längsrichtung getrennt, indem eine lange Messerklinge in Längsrichtung gegen den Mittelab- schnitt des gemeinsamen Lippenabschnitts gedrückt wird.

Offenbarung der Erfindung

Nach der Erfindung werden beide Wischleisten des Doppel- Strangprofils in der Transportrichtung mindestens ein Stück weit vor dem Messer bis ein Stück weit hinter dem Messer an jeweils beiden Flanken ihrer Wischlippen geführt. Durch die sichere Führung im Bereich des Messers bzw. der Messer kann die Wischlippe nicht von der Schneide des Messers abgelenkt werden. Dadurch ergeben sich glatte saubere Schnitte, die an den Wischlippen der Wischleisten qualitativ hochwertige Wischkanten erzeugen. Mit diesen lassen sich gute Wischergebnisse erzielen. Ferner sind die Qualitätsunterschiede in einer Großserie äußerst gering. Bei dem Doppelstrangprofil kön- nen die schmalen Seiten der Wischlippen unmittelbar oder mittelbar über einen Stützsteg miteinander verbunden sein.

In der Regel reicht eine Führung und Abstützung der Wischlippen in der Nähe des Messers bzw. der Messer aus. Das Ergebnis kann jedoch dadurch verbessert werden, dass die Wischleisten zusätzlich an ihren Kopfleisten und/oder an ihren Stützleis- ten geführt und gestützt werden, die zwischen den Wischlippen und den Kopfleisten vorgesehen sind.

Je nach den folgenden Bearbeitungsvorgängen der Wischlippen kann es vorteilhaft sein, Wischlippen in einem einzigen Schneidvorgang zu durchtrennen oder von beiden Seiten bis zu einer vorgegebenen Tiefe einzuschneiden und im Zuge der weiteren Handhabung der Wischleisten durch Reißen von einander zu trennen.

Für die Qualität des Trennschnitts ist es von großer Bedeutung, dass das Doppelstrangprofil zumindest im Bereich des Messers bzw. der Messer schwingungsfrei und kontinuierlich gefördert wird. Es ist daher zweckmäßig, zu beiden Seiten des Messers bzw. der Messer einen Zahnriementransport vorzusehen, gegen den das Doppelstrangprofil durch Anpressrollen gedrückt wird. Dadurch werden die negativen Einflüsse des elastischen Materials auf eine gleichmäßige Schnittgeschwindigkeit minimiert. Dies wird noch dadurch begünstigt, wenn die Führung des Doppelstrangprofils so ausgelegt ist, dass in der Schneidzone eine geringfügige Zugspannung quer zur Längsrichtung des Doppelstrangprofils nach außen erzeugt wird. Durch die Aufspannung wird ferner eine sehr genaue Führung erzielt.

Zum Durchführen des Verfahrens dient zweckmäßigerweise eine Vorrichtung, die zur Aufnahme des Doppelstrangs der Wischleisten eine Führung besitzt, die in Längsrichtung in eine obere und untere Führung geteilt ist. Die Führung bildet zwi-

schen ihren Teilen Aufnahmeräume, die der Außenkontur der Wischleisten angepasst sind, sodass die Flanken der Wischlippen der Wischleisten jeweils zwischen zwei Stützrändern eng geführt sind. Zusätzlich können Anlageschultern für die Füh- rung und zum Stützen der Wischleisten vorgesehen werden, wodurch Kippbewegungen der Wischleisten um ihre Längsachse verhindert werden. Dem gleichen Zweck dient eine seitliche Führung der Kopfleiste innerhalb des Aufnahmeraums. Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen .

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Schneiden eines Doppelwischleistenprofils in Längsrichtung,

Fig. 2 einen Teilquerschnitt entsprechend der Linie II-II, Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines Doppelwischleis- tenprofils,

Fig. 4 eine Variante zur Fig. 1,

Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Linie V-V in Fig. 4,

Fig. 6 einen vergrößerten Ausschnitt entsprechend der Linie

VI in Fig. 5,

Fig. 7 eine Variante zur Fig. 1, Fig. 8 eine Ansicht in Transportrichtung, Fig. 9 einen vergrößerten Ausschnitt entsprechend der

Linie IX,

Fig. 10 eine Variante zur Fig. 1, Fig. 11 einen Schnitt entsprechend der Linie XI-XI in Fig. 10 und Fig. 12 einen vergrößerten Ausschnitt entsprechend der Linie

XII in Fig. 11

Ausführungsformen der Erfindung

Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung 10 dient zum Trennen eines Doppelstrangprofils nach Fig. 3. Das Doppelstrangprofil besteht aus zwei Wischleisten 72, deren Wischlippen 82 einander zugewandt sind. Die Wischlippen 82 besitzen ein keilförmiges Querschnittprofil, deren schmale Seiten 86 unmittelbar oder mittelbar über einen Stützsteg miteinander verbunden sind. Zur gegenüberliegenden Seite verbreitert sich das Querschnittprofil und bildet seitliche Schultern 84. Zwischen diesen und der schmalen Seite 86 erstrecken sich konkav geformte Flanken 88. Die Wischlippen 82 sind jeweils über einen Kippsteg 80 mit einer Kopfleiste 74 verbunden, wobei zwischen der Kopfleiste 74 und dem Kippsteg 80 eine Stützleiste 76 angeordnet ist, die über einen Steg 78 an der Kopfleiste 74 angeschlossen ist. Bei der Wischbewegung legt sich die Wischlippe 82 wechselweise mit einer Schulter 84 an einer zugeord- neten Stützleiste 76 an.

Nachdem die Wischleisten 72 als Doppelstrangprofil gefertigt sind, werden sie in der Vorrichtung 10 in Längsrichtung geteilt. Hierzu besitzt die Vorrichtung 10 eine Transporteinrichtung in Form zweier Zahnriementransporte 60, auf die das Doppelstrangprofil mit einer Längsseite seiner Kopfleisten 74 abgelegt wird, und gegen die es durch Anpressrollen 14 gedrückt wird. Der Anpressdruck der Andrückrollen 14, die in jeweils einem Ständer 12 gelagert sind, kann durch einen Verstellmechanismus 16 eingestellt werden.

Der Zahnriementransport 60 transportiert den Doppelstrang der Wischleisten 72 durch eine Führung, die aus einer oberen Führung 40 und einer unteren Führung 42 zusammengesetzt ist und zwischen ihren Teilen 40 und 42 einen Aufnahmeraum 50 für den Doppelstrang der Wischleisten 72 bildet. Eine Längsseite des Aufnahmeraums 50 wird jeweils durch einen Zahnriementransport 60 begrenzt, an dem die Kopfleiste 74 der Wischleiste 72 anliegt. Die obere Führung 40 und die untere Führung 42 sind der Außenkontur der Wischleisten 72 angepasst, sodass diese insbesondere im Bereich der Wischlippen 82 eng geführt sind. Zu diesem Zweck weist der Aufnahmeraum 50 im Bereich der Wischlippen 82 Stützränder 46, 48 auf, die jeweils an gegenüberliegenden Flanken 88 der Wischlippe 82 anliegen. Zusätzlich kann sich die Wischleiste 72 über ihre Stützleisten 76 gegen Anlageschultern 52, 54 der Führung 40, 42 anlegen. über die Stützleisten 76 kann bei entsprechender Gestaltung der Stützschultern 52, 54 in Transportrichtung 62 auf die Wischlippen 82 eine geringe Zugkraft nach außen aufgebracht werden. Zweckmäßigerweise sind die Stützränder 48 und die AnIa- geschultem 54 auf der Seite der Zahnriementransporte 60 an einem Führungseinsatz 44 angeformt. Dieser wird von der Seite

des Doppelstrangs der Wischleisten 72 in die untere Führung 42 eingesetzt.

In einer Längsmittelebene zwischen den Wischleisten 72 sind Messer 18, 20 mit Schneiden 22, 24 vorgesehen, die durch öffnungen 56, 58 in den Bereich der schmalen Seiten 86 der Wischlippen 82 reichen. Die Schneiden 22, 24 besitzen jeweils eine ebene Scherfläche 26, 28, die in der Längsmittelebene liegt, während die Schneidflächen 30, 32 unter einem spitzen Winkel zu den Scherflächen 26, 28 verlaufen, sodass sich schlanke, scharfe Schneiden 22, 24 ergeben. Die Messer 18, 20 sind kreisförmig gestaltet und überlappen sich mit ihren Scherflächen 26, 28 entsprechend der Materialstärke der Wischlippen 82 an ihren schmalen Seiten 86. Dabei können die Messer 18 und 20 rotierende Messer sein, deren Rotationsbewegung auf die Transportgeschwindigkeit der Zahnriementransporte 60 abgestimmt ist, insbesondere wenn sie einen eigenen Antrieb besitzen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Messer 18 und 20 ortsfest angeordnet sind, wobei der Schneidbereich in Abhängigkeit des Verschleißes der Messer

18, 20 verstellt werden kann. Die Scherfläche 28 des Messers 20 wird gegen die Scherfläche 26 des Messers 18 gedrückt.

Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 dadurch, dass die zwei kreisförmigen Messer 64, 68 symmetrische Schneiden 66, 70 aufweisen, wobei die Mitten der Messer 64, 68 in einer gemeinsamen Querebene liegen, die senkrecht zur Transportrichtung 62 verläuft. Die Messer 64, 68 sind so zueinander angeordnet, dass sie die Wischlippen 82 bis auf eine bestimmte Tiefe einschneiden, aber nicht durchschneiden. Die vollständige Trennung der Wischleisten 72 erfolgt im Laufe der

nachfolgenden Weiterbehandlung bzw. Montage der Wischleisten 72.

Das Ausführungsbeispiel 7 bis 9 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis Fig. 6 dadurch, dass die kreisförmigen Messer 64, 68 in Transportrichtung 62 zueinander versetzt angeordnet sind, sodass die schmale Seite 86 der Wischlippe 82 zunächst von der unteren Seite durch das Messer 68 und darauf durch das Messer 64 von der anderen Seite ein- geschnitten bzw. durchgeschnitten wird.

In der Ausführung nach Fig. 10 bis 12 ist ein einzelnes bal- kenförmiges Messer 92, z. B. eine Rasierklinge, vorgesehen, dessen Schneide 94 etwa senkrecht zu den Wischlippen 82 steht, wobei die Schneide 94 entgegengesetzt zur Transportrichtung 62 weist.