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Title:
METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING STAND-UP POUCHES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/089954
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method and a device for producing a stand-up pouch (1) as a bag package from a film tube (3), wherein, at least in the area of the floor (4) of the stand-up pouch (1) to be produced, a folding and sealing of parts of the film tube (2) are performed for producing a largely flat floor (4). Inner parts of the floor (4) are pressed inward using a forming stamp (5), so that a fold is produced in the edge area of the film tube (2) forming a circumferential ridge (7).

Inventors:
MEISSNER, Dirk (Jaegerstrasse 30, Winterbach, 73650, DE)
Application Number:
EP2008/066109
Publication Date:
July 23, 2009
Filing Date:
November 25, 2008
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
MEISSNER, Dirk (Jaegerstrasse 30, Winterbach, 73650, DE)
International Classes:
B31B19/74; B29C65/00; B31B37/00; B31B45/00
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Verfahren zur Herstellung eines Standbodenbeutels (1) als Beutelverpackungen aus einem Folienschlauch (3), bei dem mindestens im Bereich des Bodens (4) des herzustellenden Standbodenbeutels (1) eine Faltung und Versiegelung von Teilen des Folienschlauchs (2) zur Herstellung eines weitgehend ebenen Bodens (4) durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass innere Teile des Bodens (4) nach innen gedrückt werden, sodass ich eine Faltung im Randbereich des Folienschlauchs (2) ergibt, die sich zu einem umlaufenden Steg (7) herausbildet.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung und das Drücken des der Boden (4) durch Beaufschlagung von Hitze auf die zu faltenden Bereich des Folienschlauchs (2) vorgenommen oder zumindest unterstützt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienschlauch (2) aus einer Packstoffbahn hergestellt wird, wobei die Packstoffbahn um ein Formrohr (3) zu dem Folienschlauch (2) geformt wird, dass eine Längsnaht sowie am Kopf und/oder Boden (4) des Standbodenbeutels (1) eine horizontale Siegelnaht erzeugt wird und der Standbodenbeutel (1) anschließend oberhalb der kopfseitigen Siegelnaht und unterhalb der bodenseitigen Siegelnaht abgetrennt wird und dass nach dem Abtrennen der umlaufende Steg (7) zumindest am Boden (4) gebildet wird.

4. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Formrohr (2) zur Aufnahme des Folienschlauchs (3) vorhanden ist, dass ein Formdruckstempel (5) vorhanden ist, dessen äußere geometrischen Abmessungen kleiner als die inneren geometrischen Abmessungen des Formrohres (2) sind und dass eine Einrichtung zum Verschieben des Formdruckstempels (5) in das Innere des Formrohres (2) vorhanden ist, wobei die inneren Teile des Bodens (4) nach innen drückbar, sodass sich die Faltung im Randbereich des Folienschlauchs (2) und der umlaufende Steg (7) herausbildet.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Formrohres (2) ein fester Gegenstempel angeordnet ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Formrohres (2) ein beweglicher Gegenstempel angeordnet ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Formdruckstempel (5) als Verstelleinheit oder als Formatteil ausgeführt ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Formdruckstempel (5) und/oder der Gegenstempel mit einer Heizeinrichtung versehen sind.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in vertikaler oder horizontaler Aufstellung betreibbar ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Transportstrecke aufweist, bei der bei leeren oder befüllten Standbodenbeuteln (1) mit mindestens einem Formdruckstempel (5) die FaI- tung herausbildbar ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Formrohr (2) als Dorn, vorzugsweise als Bestandteil einer Dornradmaschine, ausgeführt ist.

12. Anwendung eines Verfahrens oder einer Vorrichtung nach einem der vorherge- henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Standbodenbeutel (1) mit runden, eckigem oder beliebiger Querschnittsgeometrie herstellbar sind.

Description:

Beschreibung

Titel

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Standbodenbeuteln

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Standbodenbeuteln als Beutelverpackungen, ausgehend von den gattungsgemäßen Merkmalen des Verfahrensanspruchs 1 und des Vorrichtungsanspruchs 4.

Je nach Ausführungsform eines Beutels wird dieser als Standbodenbeutel oder Klotzbodenbeutel bezeichnet. Bezeichnend für einen derartigen Standbodenbeutel ist, dass diese Beutel einen Boden aufweisen, der im geöffneten Zustand des Beutels flächig auf dem Boden aufliegt, sodass der Beutel entweder selbstständig steht oder zumindest durch den Boden in der Weise stabilisiert wird und dass der Beutel leicht befüllbar ist und nach dem Befüllen in der Regel eine ausreichende Standfestigkeit hat. Teile der Vorderwand und Rückwand des Beutels sind nach innen gefaltet und miteinander verbunden, sodass diese Bereiche die Seiten des Beutels bilden und als Falten im zusammengelegten Zustand zwischen der Vorderwand und Rückwand angeordnet sind. Derartige Beutel werden auch Seitenfalten- Beutel genannt.

Beispielsweise ist in dem deutschen Gebrauchsmuster DE 88 12 261 U ist ein derartiger Standbodenbeutel beschrieben. Der hier beschriebene Standbodenbeutel wird aus einer Vorderwand und einer Rückwand gebildet, die an ihren Längsseiten mittels Seitenschweißnähten verschweißt sind. Zusätzlich besitzt dieser Beutel einen eingefalteten Boden, der mittels eines aufgeklebten Aufstellstreifens verstärkt ausgebildet ist. Der Aufstellstreifen auf dem Boden des Beutels ermöglicht es, dass der Beutel eine ausreichende Steifigkeit erhält, um ein Aufstellen zu ermöglichen und um den ausgefalteten Beutel in ausgefalteter Stellung zu halten. Der Aufstellstreifen wird hierbei innenseitig oder außenseitig aufgeklebt. Nachteilig hierbei ist, dass derartige Beutel mit separaten Aufstellstreifen versehen werden müssen, um einen steifen Standbodenbeutel zu erhalten.

Heutzutage werden Standbodenbeutel nach dem bekannten Schlauchbeutelprinzip auf Verpackungsmaschinen hergestellt. Dabei wird eine Packstoffbahn über ein hohles Formrohr gefördert und zu einem Schlauch geformt. Der Querschnitt des Formrohrs geht in Förderrichtung des Schlauches kontinuierlich von einem Kreisquerschnitt in einen Rechteckquerschnitt am Auslaufende über, an dessen Unterseite der Schlauchendabschnitt zum Bilden eines gefalteten Stand- oder Blockbodens mit v-förmig eingezogenen Seitenfalten mittels einer Falteinrichtung gefaltet wird. Beim Ziehen des Packstoffs über das Formrohr wird eine Längsnaht sowie eine horizontale Siegelnaht im Kopf- und Bodenbereich der Packung erzeugt. Die Beutel werden anschließend mit einem Messer zwischen den Siegelbacken für die Kopf- und Bodensiegelung abgeschnitten. Ein solches Verfahren ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 94 14 726 Ul bekannt.

Zur Herstellung von Standbodenbeuteln werden üblicherweise Bodenfaltwerkzeuge verwendet, die durch mechanisches Einfalten der Beutelecken einen flachen Boden erzeugen sollen. Nachteilig ist bei diesem bekannten Verfahren, dass sich dabei, besonders bei kleinen Querschnitten, oftmals schlechte Standeigenschaften ergeben, und die Packung zum Umfallen beim Beutelhandling und in den Verkaufsregalen neigt.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht von einem Verfahren zur Herstellung eines Standbodenbeutels als Beutelverpackung aus einem Folienschlauch aus, bei dem mindestens im Bereich des Bodens des herzustellenden Standbodenbeutels eine Faltung und Versiegelung von Teilen des Folienschlauchs zur Herstellung eines weitgehend ebenen Bodens durchgeführt wird. Um Beutelverpackungen und insbesondere Standbodenbeutel herzustellen, die auch bei kleinen Querschnitten sehr gute Standeigenschaften aufweisen, werden erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise innere Teile des Bodens flächig nach innen gedrückt, sodass ich eine Faltung im Randbereich des Folienschlauchs ergibt, die sich zu einem umlaufenden Steg herausbildet.

Vorteilhaft ist es hierbei insbesondere, wenn die Faltung und das Drücken des der Bo- den durch Beaufschlagung von Hitze auf die zu faltenden Bereich des Folienschlauchs vorgenommen oder zumindest unterstützt wird. Je nach Packstoffart kann jedoch auf die Beaufschlagung mit Hitze auch verzichtet werden.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Folienschlauch aus einer Packstoffbahn hergestellt, wobei die Packstoffbahn um ein Formrohr zu dem Folienschlauch geformt wird. Es wird eine Längsnaht sowie am Kopf und/oder Boden des Standbodenbeutels eine horizontale Siegelnaht erzeugt und der Standbodenbeutel wird anschließend oberhalb der kopfseitigen Siegelnaht und unterhalb der bodenseitigen Siegelnaht abgetrennt, sodass nach dem Abtrennen der umlaufende Steg zumindest am Boden gebildet werden kann.

Es wird ferner eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des zuvor beschriebenen Verfahrens vorgeschlagen, bei der ein Formrohr zur Aufnahme des Fo- lienschlauchs und ein Formdruckstempel vorhanden ist, dessen äußere geometrische Abmessungen kleiner als die inneren geometrischen Abmessungen des Formrohres sind. Weiterhin ist eine Einrichtung zum Verschieben des Formdruckstempels in das Innere des Formrohres vorhanden, wobei die inneren Teile des vorher durch die Faltung und Versiegelung gebildeten Bodens flächig nach innen drückbar sind, sodass sich dadurch eine zusätzliche Faltung im Randbereich des Folienschlauchs der umlaufende Steg herausbildet.

Gemäß Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann im Innern des Formrohres ein fester oder beweglicher Gegenstempel angeordnet sein und der Formdruckstempel kann auf einer Verstelleinheit oder einem Formatteil als Einrichtung zum Verschieben angeordnet werden. Ferner kann auf einfache Weise der Formdruckstempel und/oder der Gegenstempel mit einer Heizeinrichtung versehen sein.

Die Vorrichtung kann in vertikaler oder horizontaler Aufstellung betrieben werden und für Standbodenbeutel mit runder, eckiger oder beliebiger Querschnittsgeometrie angewendet werden.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren oder mit der vorgeschlagenen Vorrichtung kann ein Standbodenbeutel mit optimierter Standfestigkeit und höherer Stabilität auch beim Transport nach der Primärverpackung, in der Sekundär- und Erdverpackung sowie im Verkaufsregal geschaffen werden. Eine griffstabilere Packung und neues Packungsaussehen kann ohne zusätzliche Materialien mit unveränderten Packstoffen kostengünstig erhalten werden.

Es entstehen auch keine zusätzlichen Verpackungskosten und kein zusätzlicher Verpackungsabfall. Dies ist neben dem Kostenaspekt auch ein Vorteil im Hinblick auf die

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Recyclingfähigkeit der Verpackung. Bis auf die Investition für die Zusatzfunktion mit Formdruckstempel ist somit die hergestellte Verpackung weitgehend kostenneutral.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird anhand einer Vorrichtung nach den Figuren der Zeichnung erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Standbodenbeutels als Beutelverpackung in einem ersten Schritt eines Herstellungsverfahrens und

Figur 2 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Beutelverpackungen in einem zweiten Schritt des Herstellungsverfahrens.

Weg zur Ausführung der Erfindung

Aus Figur 1 ist eine Vorrichtung zu Herstellung einer Beutelverpackung, insbesondere von sogenannten Standbodenbeuteln 1 zu entnehmen, bei der ein Packstoff als RoI- lenware verarbeitet und über ein Formrohr 2 zu einem Folienschlauch 3 geformt wird. An dem Formrohr 2 sind ein an sich bekannter und hier nicht gezeigter und näher erläuterte Bandvorzug und eine Anordnung für eine Längsnahtversiegelung angebracht. Auf diese Weise können alle Arten von Längsnahtversiegelungen sowie Zwei-, Drei-, Vier- oder Vielkantenversiegelungen hergestellt werden. Die Vorrichtung kann vertikal oder horizontal aufgebaut werden.

Des Weiteren wird ein Boden 4 des Folienschlauchs 3 nach einer an sich bekannten und hier ebenfalls nicht gezeigten und näher erläuterten Faltung und Bodennahtversiegelung hergestellt. In einem Formattrennschritt mit entsprechenden aus dem Stand der Technik bekannten Bodenfaltwerkzeugen wird der Folienschlauch 3 hier nach innen gefaltet und damit zur Herstellung eines flachen Bodens 4 umgelegt.

Gemäß der Erfindung ist zusätzlich zur bekannten Vorrichtung und zum bisher beschriebenen Funktionsablauf bei der Herstellung der Beutelverpackung 1 als Standbodenbeutel ein Formdruckstempel 5 vorhanden, der in den bisher bearbeiteten Folienschlauch 3 zur Herstellung der erfindungsgemäßen Beutelverpackung 1 hineinfahrbar ist.

Die Figur 1 zeigt den erfindungsgemäßen Formdruckstempel 5 vor dem Einfahren in die Vorrichtung und aus Figur 2 ist zu entnehmen, wie der Formdruckstempel 5 einen vorgegebenen Bereich 6 in das Formrohr 2 eingefahren ist. Der Formdruckstempel 5 wird dabei als Formatteil oder als Verstelleinheit ausgeführt und in den Beutel einge- bracht. Das Formatteil ist dabei in seinen Abmessungen auf das Formrohr abgestimmt und die Verstelleinheit ist in diesen Abmessungen variabel.

Der äußere Durchmesser des Formdruckstempels 5 ist dabei kleiner als der innere Durchmesser des Formrohres 2, und zwar derart, dass ein einfaches Einführen des Formdruckstempels 5 in das Formrohr 2 auch unter Berücksichtigung des dann dazwi- sehen liegenden Folienschlauchs 3 möglich ist. Durch das Eintauchen des Formdruckstempels 5 in das Formrohr 2 wird der Boden 4 des Folienschlauchs 3 so weit nach innen gedrückt, dass durch ein Hineinfalten des Folienschlauchs 3 in das Formrohr 2 unter dem Druck des Formdruckstempels 5 sich um das Ende des Formrohres 2 ein umlaufender Steg 7 des Folienschlauchs 3 herausbildet.

Die Höhe des Steges 7 sollte dabei so bemessen sein, dass der Standbodenbeutel 1 nach der Beendigung der Herstellung ausschließlich auf den Stegen 7 zu stehen kommt und dadurch die, die Standfestigkeit des Standbodenbeutels 1 beeinflussen Unebenheiten des Bodens 5 keine negativen Auswirkungen haben können.

Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung kann der Formdruckstem- pel 5 so ausgeführt werden, dass er beheizbar ist. Insbesondere bei thermoplastischem Material des Folienschlauchs 3 kann hiermit eine schnellere, genauere und dauerhaftere Ausprägung der Stege 7 erreicht werden.

Weiterhin ist es gemäß einer hier nicht gezeigten Weiterbildung des beschriebenen Ausführungsbeispiels möglich, dass in das Innere des Formrohres 2 ein beweglicher oder fester Gegenstempel (beheizt oder nicht beheizt) eingebracht ist, sodass eine weitere Verbesserung bei der Ausbildung des Bodens 4 und ein Anschlag beim Einführen des Formdruckstempels 5 vorhanden ist.

Das Formrohr 2 und korrespondierend dazu der Formdruckstempel 5 können im Hinblick auf die geforderte Geometrie der Standbodenbeutel 1 eine entsprechende Form haben, z. B. rund, rechteckig, mehreckig etc..

Nachdem der Formdruckstempel 5 wieder aus dem Formrohr 2 herausgezogen wurde, wird der so hergestellte Standbodenbeutel 1 an seinem oberen Ende mittels einer hier

nicht gezeigten Trennvorrichtung abgeschnitten und der Herstellungszyklus kann mit dem Einbringen eines neuen Folienschlauchs 2 von vorn beginnen.

Es ist jedoch gemäß alternativer Ausführungsbeispiele auch möglich, eine herkömmlich hergestellte und bereits zugeschnittene Beutelverpackung in einem nachgeschalte- ten Verfahrensschritt mit dem erfindungsgemäßen Formdruckstempel 5 und zu bearbeiten, wobei lediglich eine Halterung für die zu bearbeitende Beutelverpackung vorhanden sein muss. Dabei kann die Beutelverpackung entweder leer oder befüllt sein.

Wenn die Beutelverpackung noch nicht befüllt wurde, so kann in einer hier nicht dargestellten Transportkette die Beutelverpackung aufgenommen werden und es kann bei- spielsweise von oben ein Gegendruckstempel eingefahren werden. Bei einer befüllten Beutelverpackung kann diese in der Transportkette verschlossen werden und dann kann der Formdruckstempel 5 von oben auf die befüllte und verschlossene Beutelverpackung geführt werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann somit zusätzlich oder allein auch im Kopfbe- reich der Beutelverpackung ausgeführt werden, gegebenenfalls dabei mit weiteren Formdruckstempeln 5 und Gegenstempeln.