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Title:
METHOD AND DEVICE FOR ROUGHENING A PROFILED TREAD INTENDED FOR COLD RETREADING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/011493
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for roughening the rear side (1b) of a vulcanized flat tread (1), which tread has, on the other side, a profile having grooves (3) and profile positives having outer surfaces, for the cold retreading of a tire. The tread (1) is supported at the outer surfaces of the profile positives of the tread during the roughening. The tread (1) is additionally supported at the base of grooves (3) during the roughening. The invention further relates to a device for use in the roughening of the rear side of the tread.

Inventors:
SALZMANN, Lucas (Göttinger Chaussee 23, Hannover, 30453, DE)
WONG, Ping-Keong (No. 11, Jalan Puchong Prima 17Taman Puchong Prim, Puchong ., 47150, MY)
Application Number:
EP2018/060656
Publication Date:
January 17, 2019
Filing Date:
April 26, 2018
Export Citation:
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Assignee:
CONTINENTAL REIFEN DEUTSCHLAND GMBH (Vahrenwalder Str. 9, Hannover, 30165, DE)
International Classes:
B29D30/56; B24B5/36; B24B41/06
Domestic Patent References:
WO2008066534A12008-06-05
WO2013130070A22013-09-06
WO2015038450A12015-03-19
WO2016108884A12016-07-07
WO2010002390A12010-01-07
Foreign References:
JP2013237231A2013-11-28
US3908318A1975-09-30
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
FINGER, Karsten (Continental Aktiengesellschaft, Intellectual PropertyPostfach 169, Hannover, 30001, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zum Aufrauen der Rückseite (lb) eines vulkanisierten, an der anderen Seite eine Profilierung mit Rillen (3) und Profilpositiven mit Außenflächen aufweisenden, flachen Laufstreifens (1) für eine Kaltrunderneuerung eines Reifens, wobei der Laufstreifen (1) während des Aufrauens an den Außenflächen seiner Profilpositive abgestützt wird,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass der Laufstreifen (1) während des Aufrauens zusätzlich am Grund von Rillen (3) abgestützt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufstreifen (1) während des Aufrauens am Grund von Rillen (3) abgestützt wird, die eine

Mindesttiefe von 50% der Profiltiefe und eine Mindestbreite 3,0 mm, insbesondere 8,0 mm, vorzugsweise von 10,0 mm, aufweisen.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufstreifen (1) während des Aufrauens am Grund von Rillen (3) abgestützt wird, die an ihren tiefsten Stellen bis auf die Profiltiefe reichen und eine Mindestbreite 3,0 mm, insbesondere 8,0 mm, vorzugsweise von 10,0 mm, aufweisen.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufstreifen (1) während des Aufrauens mittels Stützelementen (7) am Grund von Rillen (3) abgestützt wird, die als Positive der Rillen (3) ausgestaltet sind.

5. Vorrichtung zur Verwendung beim Auftauen der Rückseite (lb) eines

vulkanisierten, an der anderen Seite (la) eine Profilierung mit Rillen (3) und Profilpositiven mit Außenflächen aufweisenden, flachen Laufstreifens (1) für eine Kaltrunderneuerung eines Reifens, welche Vorrichtung eine Einrichtung aufweist, auf welcher der Laufstreifen (1) während des Aufrauens mit den Außenflächen seiner Profilpositive aufgelegt ist,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Einrichtung eine Stützeinrichtung (6) ist, welche entlang des Verlaufes von Rillen (3) verlaufende und den Laufstreifen am Grund dieser Rillen (3) abstützende Stützelemente (7) aufweist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (7) den Laufstreifen (1) am Grund von Rillen (3) abstützen, die eine Mindesttiefe von 50% der Profiltiefe und eine Mindestbreite 3,0 mm, insbesondere 8,0 mm, vorzugsweise von 10,0 mm, aufweisen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Stützelemente (7) den Laufstreifen (1) am Grund von Rillen (3) abstützen, die an ihren tiefsten Stellen bis auf die Profiltiefe reichen und eine Mindestbreite 3,0 mm, insbesondere 8,0 mm, vorzugsweise von 10,0 mm, aufweisen.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (6) ein profilierter Formeinsatz einer Vulkanisierpresse ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (6) eine separat gefertigte Kunststoffform ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (6) analog einem 3D - Nagelbrett ausgeführt sein und eine Vielzahl von ausfahrbaren Stiften aufweist, die in der ausgefahrenen Position arretierbar sind.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (6) aus Stützelementen modular aufbaubar ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (7) als Positive der Rillen (3) ausgestaltet sind.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (6) auf einer Fördereinrichtung (2) positioniert ist, die relativ zu einer zum Aufbauen verwendeten und in Rotation versetzbaren Bürste (4) in Längsbewegung versetzbar ist.

Description:
Beschreibung

Verfahren zum Aufrauen eines für eine Kaltrunderneuerung vorgesehenen

profilierten Laufstreifens und Vorrichtung zur Verwendung beim Aufrauen eines für eine Kaltrunderneuerung vorgesehenen profilierten Laufstreifens

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufrauen der Rückseite eines vulkanisierten, an der anderen Seite eine Profilierung mit Rillen und Profilpositiven mit Außenflächen aufweisenden, flachen Laufstreifens für eine Kaltrunderneuerung eines Reifens, wobei der Laufstreifen während des Aufrauens an den Außenflächen seiner Profilpositive abgestützt wird. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Verwendung beim Aufrauen der Rückseite eines vulkanisierten, an der anderen Seite eine Profilierung mit Rillen und Profilpositiven mit Außenflächen aufweisenden, flachen Laufstreifens für eine

Kaltrunderneuerung eines Reifens, welche Vorrichtung eine Einrichtung aufweist, auf welcher der Laufstreifen während des Aufrauens mit den Außenflächen seiner

Profilpositive aufgelegt ist.

Die Runderneuerung von Nutzfahrzeugreifen für unterschiedlichste Einsatzzwecke ist nach wie vor weit verbreitet, wobei vorrangig eine Runderneuerung im Kaltverfahren

angewendet wird. Bei diesem Verfahren werden vulkanisierte, profilierte Laufstreifen mit Reifenkarkassen, von welchen die abgefahrenen Laufstreifen entfernt worden sind, verbunden. Die Verbindung zwischen der Reifenkarkasse und dem Laufstreifen erfolgt über eine Bindegummischicht. Der mit dem Laufstreifen belegte Reifen wird in einen Autoklav eingebracht, sodass die Bindegummischicht bei 95° bis 110° vulkanisiert wird und dadurch die Verbindung des Laufstreifens zum Reifen hergestellt wird. Zur Herstellung der

Laufstreifen werden Vulkanisierpressanlagen verwendet, die jeweils mit einer Anzahl von beheizbaren Formen ausgestattet sind, welche im Zuge des Pressens und Vulkanisierens das Profil in Rohgummistreifen unter Bildung der vulkanisierten Laufstreifen einbringen. In den üblichen Vulkanisierpressanlagen werden flache, profilierte Laufstreifen entweder bereits in der erforderlichen Länge oder in größerer Länge hergestellt und anschließend auf die erforderliche Länge geschnitten. Der flach hergestellte Laufstreifen wird mit der Profilierung nach unten auf einer Fördereinrichtung positioniert, wobei seine Rückseite während der Längsbewegung der Fördereinrichtung mittels einer oberhalb der

Fördereinrichtung stationär angeordneten, in Rotation versetzten Bürste aufgeraut wird. Anschließend wird eine Haftvermittlerschicht auf der Rückseite aufgebracht. Für die Runderneuerung von Nutzfahrzeugen vorgesehene Laufstreifen weisen oft eine Profilierung mit ausgeprägten und tiefen Rillen auf. Im Bereich der Rillen ist das Laufstreifenmaterial relativ dünn, sodass sich an der Rückseite des auf der Fördereinrichtung positionierten Laufstreifens durch das Eigengewicht des Laufstreifens entlang dieser Rillen flache Vertiefungen bilden. Je nach der Ausprägung der Vertiefungen ist das Aufrauen in diesen Bereichen mangelhaft oder, bei Reifen mit sehr tiefen und sehr breiten Umfangsrillen, auch gar nicht möglich. Eine ungleichmäßig aufgeraute Rückseite bedingt eine ungleichmäßige Klebrigkeit des Laufstreifens nach dem Aufbringen des Haftvermittlers, wodurch keine optimale Verbindung des Laufstreifens mit dem Bindegummi mehr möglich ist. Beim Endkunden, dem Runderneuerer, entsteht zudem der Eindruck, dass die Laufstreifen von minderer Qualität sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung

bereitzustellen, mittels welchen in den kritischen, zum Einsinken neigenden Bereichen des Laufstreifens, also bei Rillen, ein gleichmäßiges Aufrauen der Rückseite des Laufstreifens gewährleistet werden kann. Was das Verfahren betrifft, wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Laufstreifen während des Aufrauens zusätzlich am Grund von Rillen abgestützt wird.

Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die Einrichtung eine Stützeinrichtung, welche entlang des Verlaufes von Rillen verlaufende und den Laufstreifen am Grund dieser Rillen abstützende Stützelemente aufweist. Die Erfindung ermöglicht daher auf besonders einfache und zweckmäßige Weise eine Abstützung des Laufstreifens während des Aufrauens seiner Rückseite, vor allem auch in jenen Bereichen, in welchen ein lokales Einsinken des Gummimaterials auftreten könnte oder ansonsten auftreten würde. Der Aufrauvorgang kann daher auf einer zumindest weitgehend ebenen Rückseite des Laufstreifens und qualitativ einwandfrei durchgeführt werden.

Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung, bei welcher der Laufstreifen während des Aufrauens am Grund von Rillen abgestützt wird, die eine Mindesttiefe von 50 % der Profiltiefe und an der Außenseite des Laufstreifens eine Breite von mindestens 3,0 mm, insbesondere mindestens 8,0 mm, vorzugsweise von mindestens 10,0 mm aufweisen. Bevorzugt wird dabei der Laufstreifen am Grund sämtlicher Rillen mit diesen

Abmessungen abgestützt. Besonders anfällig für ein Einsinken ist der Laufstreifen in jenen Bereichen, wo Rillen verlaufen, die bis auf die Profiltiefe reichen und zumindest 3,0 mm, insbesondere zumindest 8,0 mm und vorzugsweise zumindest 10,0 mm breit sind.

Die die Stützelemente aufweisende Stützeinrichtung ist bei einer bevorzugten Ausführung ein profilierter Formeinsatz einer Vulkanisierpresse. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die zur Vulkanisation von Laufstreifen qualitativ nicht mehr geeigneten Formeinsätze als Stützeinrichtungen Verwendung finden.

Bei einer alternativen Ausführung ist die Stützeinrichtung eine separat gefertigte

Kunststoffform. Kunststoffformen sind relativ günstig herstellbar und werden bevorzugt derart ausgestaltet, dass sie Stützelemente für jene Rillen besitzen, bei welchen ein lokales Einsinken des Laufstreifmaterials eintreten könnte.

Bei einer weiteren Ausführung ist die Stützeinrichtung analog einem 3D-Nagelbrett ausgeführt und weist eine Vielzahl von ausfahrbaren Stiften auf, die in der ausgefahrenen Position arretierbar sind. Eine derartige Stützeinrichtung kann besonders gut an die jeweilige Ausgestaltung und den jeweiligen Verlauf der Rillen angepasst werden. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung ist die Stützeinrichtung aus Stützelementen modular aufbaubar. Die Stützeinrichtung kann ferner auf einer Fördereinrichtung, beispielsweise einem Förderband, positioniert sein, die relativ zu einer zum Aufrauen verwendeten und in Rotation versetzbaren Bürste in Längsbewegung versetzbar ist. Somit kann durch entsprechende Positionierung der Bürste der Laufstreifen in üblicher Weise angeraut werden.

Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der schematischen Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen

Fig. 1 einen Querschnitt eines für eine Kaltrunderneuerung vorgesehenen Laufstreifens bei einem Aufrauvorgang gemäß dem Stand der Technik und

Fig. 2 einen für eine Kaltrunderneuerung vorgesehenen Laufstreifen im Querschnitt beim Aufrauvorgang gemäß der Erfindung. Die Kaltrunderneuerung ist eine formenunabhängige Vulkanisation bei einer Temperatur von 95° C bis 100° C unter Verwendung eines bereits vulkanisierten, profilierten

Laufstreifens und einer unvulkanisierten Bindegummischicht. Die Verbindung zwischen der abgeschälten oder abgeschliffenen Reifenkarkasse, dem Bindegummi und dem

Laufstreifen wird in einem Autoklav hergestellt. Zur Herstellung der flachen Laufstreifen werden Vulkanisierpressanlagen eingesetzt, die jeweils mit einer Anzahl von beheizbaren Formen ausgestattet sind, welche im Zuge des Pressens und Vulkanisierens eine

Profilierung in einen Rohgummistreifen unter Bildung des vulkanisierten, für die

Runderneuerung vorgesehenen Laufstreifens einbringen. Die gemäß dem Umfang des betreffenden LKW-Reifens abgelängten oder bereits entsprechend hergestellten Laufstreifen 1 werden beim Laufstreifenhersteller an ihrer Rückseite lb - diese ist die der profilierten Seite la abgewandte Seite - aufgeraut, mit einem Haftvermittler versehen und an den Runderneuerer ausgeliefert. Durch das Aufrauen wird die Oberfläche vergrößert, um eine gute Verbindung des Laufstreifens zum

Bindegummi zu gewährleisten. Fig. 1 veranschaulicht schematisch einen Aufrauvorgang gemäß dem Stand der Technik. Der vulkanisierte und profilierte Laufstreifen 1 ist mit seiner profilierten Seite la auf der ebenen Oberseite einer Fördereinrichtung 2, beispielsweise einem Förderband, positioniert. Von der Profilierung des Laufstreifens 1 sind beispielhaft vier Umfangsrillen 3 und Profilpositive 8, die beispielsweise Profilblöcke oder Profilrippen sind, dargestellt, wobei der Laufstreifen 1 mit den Außenflächen seiner Profilpositive 8 auf dem Förderband 2 aufliegt. In Fig. 1 ist ferner ein Teil einer oberhalb der Fördereinrichtung 2 befindlichen, in Rotationsbewegung versetzbaren Bürste 4 angedeutet, welche üblicherweise eine

Drahtbürste ist. Beim Aufrauen ist die Fördereinrichtung 2 in Bewegung versetzt und transportiert dadurch den Laufstreifen relativ zur rotierenden Bürste 4, welche die

Rückseite lb entsprechend aufraut. Der Laufstreifen wird im Bereich seiner Rillen, in Fig. 1 beispielhaft die Umfangsrillen 3, durch die ebene Oberfläche der Fördereinrichtung nicht unterstützt. Das Gewicht des Laufstreifens 1 bewirkt, insbesondere bei tiefen, ausgeprägten Rillen das Entstehen von flachen Vertiefungen 5 im Bereich dieser Rillen. Je nach der Ausprägung der Vertiefungen 5 kann die Bürste 4 in diesen Bereichen nur unzulänglich oder auch gar nicht aufrauen. Die anschließend mit einem Haftvermittler behandelte Rückseite lb besitzt dadurch eine ungleichmäßige, die Verbindung zum Bindegummi beeinträchtigende Klebekraft.

Fig. 2 zeigt die Verwendung einer separaten Stützeinrichtung 6 gemäß der Erfindung. Die Stützeinrichtung 6 wird vorzugsweise auf der Fördereinrichtung 2 positioniert und gemeinsam mit dem Laufstreifen 1 relativ zur Bürste 4 bewegt oder stationär verwendet, wobei die Bürste 4 relativ zum Laufstreifen 2 und zur Stützeinrichtung 6 bewegt wird. Die Stützeinrichtung 6 weist ebene Bereiche auf, an welchen der Laufstreifen 1 mit den Außenflächen seiner Profilpositive 8 aufliegt, sowie zumindest für einen Teil der Negative der Profilierung des Laufstreifens 1 Stützelemente 7 auf, vorzugsweise Stützelemente 7, die den Laufstreifen 1 zusätzlich am Rillengrund von Rillen abstützen, bei der gezeigten vereinfachten Ausführung am Rillengrund der Umfangsrillen 3. Dabei sind insbesondere solche Stützelemente 7 vorhanden, die jene Rillen am Rillengrund abstützen, die zumindest an einer Stelle bis auf zumindest 50% der Profiltiefe reichen, insbesondere an zumindest einer Stelle die Profiltiefe des Reifens aufweisen und, abgesehen vom Bereich einer etwaigen Rundung am Rillengrund, eine Mindestbreite von 3,0 mm, insbesondere von 8,0 mm, vorzugsweise von 10,0 mm aufweisen. Die Stützeinrichtung 6 weist vorzugsweise Stützelemente 7 auf, die als Positive der betreffenden Rillen 3 gestaltet sind.

Die Stützeinrichtung 6 kann auf unterschiedliche Weisen ausgeführt sein. Bei einer möglichen Ausführung ist die Stützeinrichtung 6 ein profilierter Formeinsatz einer

Vulkanisierpresse, entweder ein neuer Formeinsatz oder ein Formeinsatz, welcher bereits benützt wurde und für die Vulkanisation von neuen Laufstreifen nicht mehr geeignet ist. Ein derartige Stützeinrichtung 6 stützt sämtliche Negative in der Profilierung des

Laufstreifens 1 optimal ab. Die Stützeinrichtung 6 kann auch eine separat gefertigte Kunststoffform sein, die beispielsweise nur jene Negative des Laufstreifens 1 als

Stützelemente 7 aufweist, die entsprechend dimensionierte Rillen sind, wie oben erwähnt, und die zu einer Verformung des Laufstreifens 1 unter Bilden von flachen Vertiefungen neigen oder führen. Die Stützeinrichtung 6 kann analog einem 3D - Nagelbrett ausgeführt sein und eine Vielzahl von senkrecht ausfahrbaren Stiften aufweisen, die in den Rillen des Laufstreifens die Stützelemente bilden. Die Betätigung und das Halten bzw. Arretieren der Stifte kann mittels Luftdruck erfolgen. Bei einer weiteren Ausführung ist die

Stützeinrichtung 6 modular aufbaubar und an die Profilierung des Laufstreifens 1 anpassbar, insbesondere mittels Elementen, die im Bereich von breiten und tiefen Rillen als Stützelemente wirken und auf einer Unterlage entsprechend dem Verlauf und der

Ausgestaltung der Rillen positioniert und fixiert werden können. Als Material für die Stützeinrichtung bzw. deren Stützelemente kommen neben Metall, beispielsweise Aluminium oder Stahl, auch Kunststoffe in Frage. Bezugszeichenliste

1 Laufstreifen la profilierte Seite lb Rückseite

2 Fördereinrichtung

3 Umfangsrille

4 Bürste

5 Vertiefung 6 Stützeinrichtung

7 Stützelement