ILLMAIER, Jörg-Andreas (Lohstr. 6b, Kreuzlingen, CH-8280, CH)
WILKE, Wolf-Stephan (Thomas-Saettele-Str. 12, Konstanz, 78467, DE)
WORM, Katja (Privatstrasse 5, Nr. 7, Berlin, 13053, DE)
BERGER, Gisbert (Heubergerweg 38A, Berlin, 12487, DE)
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WILKE, Wolf-Stephan (Thomas-Saettele-Str. 12, Konstanz, 78467, DE)
WORM, Katja (Privatstrasse 5, Nr. 7, Berlin, 13053, DE)
| Patentansprüche
1. Verfahren zum Transportieren von mehreren Gegenständen (1,2, ...) , wobei
mindestens ein messbares Bearbeitungs-Attribut und mindestens ein messbares Merkmal vorgegeben werden,
mehrere Transportvorgänge durchgeführt werden,
in jedem Transportvorgang
- jeweils mehrere Gegenstände (1,2,...) in einer Gegenstän- de-Reihenfolge in ein Transportmittel (Beh-2) verbracht werden,
- diese Gegenstände-Reihenfolge ermittelt und abgespeichert wird,
- das Transportmittel (Beh-2) mitsamt den in das Trans- portmittel verbrachten Gegenständen (1,2,...) zu einer
Bearbeitungsanlage (Anl-2) transportiert wird und
- die Bearbeitungsanlage (Anl-2) die transportierten Gegenstände (1,2,...) bearbeitet,
wobei für jeden Gegenstand (1,2,...) die Schritte durchge- führt werden, dass
- gemessen wird, welchen Wert das Bearbeitungs-Attribut für den Gegenstand annimmt,
- ein Wert gemessen wird, den das vorgegebene Merkmal
(Merk-1) für den Gegenstand (1, 2,...) annimmt, und ein Datensatz für den Gegenstand erzeugt und abgespeichert wird,
- wobei der Datensatz den gemessenen Merkmalswert und den gemessenen Bearbeitungs-Attributwert umfasst, - anschließend der Gegenstand durch einen der Transportvorgänge zu der jeweiligen Bearbeitungsanlage transportiert wird,
— anschließend erneut ein Wert gemessen wird, den der Merkmal (Merk-1) für den Gegenstand annimmt,
— unter Verwendung des beim erneuten Messen gemessenen Merkmalswerts derjenige abgespeicherte Datensatz ermittelt wird, der für den Gegenstand erzeugt wurde, und
- die Bearbeitungsanlage (Anl-2) den Gegenstand abhängig von dem Bearbeitungs-Attribut-Wert, der vom ermittelten
Datensatz umfasst wird, bearbeitet,
wobei für jeden Transportvorgang unter Verwendung der abgespeicherten Gegenstände-Reihenfolge dieses Transportvorgangs eine Datensatz-Reihenfolge unter den Datensätzen für die Gegenstände, die durch den Transportvorgang transportiert werden, erzeugt wird und
das erneute Messen der Merkmalswerte in einer Mess- Reihenfolge unter den Gegenständen (1,2,...) durchgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens einmal eine Sequenz von n Gegenständen (16,17, ...,2), die in der Mess-Reihenfolge aufeinander folgen, ausgewählt wird,
aus den n Werten, die das Merkmal (Merk-1) für die ausge- wählte Sequenz von n Gegenständen (16, 17, ..., 2) annimmt, eine Sequenz von n Merkmalswerten (v,-,w,z,y) erzeugt wird, deren Reihenfolge mit der Mess-Reihenfolge übereinstimmt, jede Sequenz von n Datensätzen, die in einer abgespeicherten Datensatz-Reihenfolge aufeinander folgen und bei denen die Abfolge der n Werte (v,-,w,z,y) des Merkmals (Merk-1) mit der erzeugten Merkmalswerte-Sequenz (v,-,w,z,y) übereinstimmt, ermittelt wird, und für jeden der n ausgewählten Gegenstände (16, 17, ..., 2) der für diesen Gegenstand abgespeicherte Datensatz unter den ermittelten Datensätze-Sequenzen gesucht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Maximal-Anzahl n max >= 2 von auszuwählenden Gegenständen (16, 17, ..., 2) vorgegeben wird,
das Verfahren mit n = n max ausgewählten Gegenständen (16, 17, ..., 2) durchgeführt wird und dann, wenn keine Sequenz von n = n_max übereinstimmenden Datensätzen gefunden wird, das Verfahren erneut mit einer kleineren Anzahl n < n_max ausgewählter Gegenstände (16, 17, ..., 1) durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verringerung der Anzahl und die Durchführung des Verfahrens mit einer verringerten Anzahl auszuwählender Ge- genstände so oft wiederholt wird,
bis eine Sequenz übereinstimmender Datensätze gefunden wird oder ein Abbruchkriterium erfüllt ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
für jeden Gegenstand
— sowohl beim ersten als auch beim erneuten Messen jeweils ein Wert gemessen wird, den ein weiteres vorgegebenes Merkmal für den Gegenstand annimmt, - der Datensatz für den Gegenstand um den beim ersten Messen gemessenen Merkmalswert ergänzt wird und
für jede ermittelte Datensätze-Sequenz unter Verwendung der n Werte, die das weitere Merkmal beim erneuten Messen für die n ausgewählten Gegenstände annimmt,
geprüft wird, ob die n Datensätze der Datensätze-Sequenz für die n Gegenstände der ausgewählten Gegenstände-Sequenz erzeugt wurde oder mindestens einer dieser n Datensätze für einen anderen Gegenstand, und
dann, wenn eine Datensätze-Sequenz gefunden wird, deren n Datensätze von den n Gegenständen der ausgewählten Gegenstände-Sequenz stammen, die n Datensätze der gefundenen Datensätze-Sequenz als diejenigen Datensätze verwendet wer- den, die für die n Gegenstände der ausgewählten Gegenstände-Sequenz ermittelt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der gemessene Bearbeitungs-Attribut-Wert, eine Kennzeichnung eines Zielpunkts ist, an den der Gegenstand zu transportieren ist und mit dem der Gegenstand versehen ist, und die Bearbeitung des Gegenstands durch die Bearbeitungsanlage den Schritt umfasst, dass die Bearbeitungsanlage ei- nen Weitertransport des Gegenstands an denjenigen Zielpunkt auslöst, dessen Kennzeichnung vom ermittelten Datensatz umfasst wird
6. Vorrichtung zum Transportieren von mehreren Gegenständen,
wobei die Vorrichtung - eine erste Bearbeitungsanlage (AnI-I),
- eine zweite Bearbeitungsanlage (Anl-2) und
- eine mit beiden Bearbeitungsanlagen (AnI-I, Anl-2) verbundene Datenbank (DB)
umfasst,
wobei die Vorrichtung zum Durchführen von mehreren Transportvorgängen dergestalt ausgestaltet ist,
dass in jedem Transportvorgang
- jeweils mehrere Gegenstände (1,2,...) in einer Reihenfol- ge von der ersten Bearbeitungsanlage (AnI-I) in ein
Transportmittel (Beh-2) verbracht werden,
- diese Gegenstände-Reihenfolge ermittelt und abgespeichert wird,
- das Transportmittel (Beh-2) mitsamt den in das Trans- portmittel (Beh-2) verbrachten Gegenständen (1,2,...) zu der zweiten Bearbeitungsanlage (Anl-2) transportiert wird und
- die zweite Bearbeitungsanlage (Anl-2) die transportierten Gegenstände (1,2,...) bearbeitet,
wobei die erste Bearbeitungsanlage (AnI-I) dazu ausgestaltet ist, für jeden Gegenstand (1,2,...) die Schritte durchzuführen,
- zu messen, welchen Wert ein vorgegebenes Bearbeitungs- Attribut für den Gegenstand (1,2,...) annimmt,
- einen Wert zu messen, den ein vorgegebenes Merkmal
(Merk-1) für den Gegenstand (1, 2,...) annimmt, und ein Datensatz für den Gegenstand zu erzeugen und abzuspeichern,
- wobei der Datensatz den gemessenen Merkmalswert und den gemessenen Bearbeitungs-Attribut-Wert umfasst, - anschließend einen Transport des Gegenstand durch einen der Transportvorgänge zu der jeweiligen Bearbeitungsanlage auszulösen,
wobei die zweite Bearbeitungsanlage (Anl-2) dazu ausges- taltet ist, für jeden Gegenstand (1,2,...) die Schritte durchzuführen,
- nach dem Transport des Gegenstands zur zweiten Bearbeitungsanlage (Anl-2) erneut einen Wert zu messen, den das Merkmal (Merk-1) für den Gegenstand annimmt, - unter Verwendung des beim erneuten Messen gemessenen Merkmalswerts denjenigen abgespeicherten Datensatz zu ermitteln, der für den Gegenstand erzeugt wurde, und
- den Gegenstand abhängig von dem Bearbeitungs-Attribut- Wert, der vom ermittelten Datensatz umfasst wird, zu bearbeiten,
wobei
- die erste Bearbeitungsanlage (AnI-I) dazu ausgestaltet ist, für jeden Transportvorgang unter Verwendung der abgespeicherten Gegenstände-Reihenfolge dieses Trans- portvorgangs eine Datensatz-Reihenfolge unter den Datensätzen für die Gegenstände, die durch den Transportvorgang transportiert werden, zu erzeugen und
- die zweite Bearbeitungsanlage (Anl-2) dazu ausgestaltet ist, das erneute Messen der Merkmalswerte in einer Mess-Reihenfolge unter den Gegenständen (1,2,...) durchzuführen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die die zweite Bearbeitungsanlage (Anl-2) dazu ausgestaltet ist,
- mindestens einmal eine Sequenz von n Gegenständen
(16,17, ...,2), die in der Mess-Reihenfolge aufeinander folgen, auszuwählen, - aus den n Werten, die das Merkmal (Merk-1) für die ausgewählte Sequenz von n Gegenständen (16, 17, ..., 2) annimmt, eine Sequenz von n Merkmalswerten (v,-,w,z,y) zu erzeugen, deren Reihenfolge mit der Mess-Reihenfolge übereinstimmt,
- jede Sequenz von n Datensätzen, die in einer abgespeicherten Datensatz-Reihenfolge aufeinander folgen und bei denen die Abfolge der n Werte (v,-,w,z,y) des Merkmals (Merk-1) mit der erzeugten Merkmalswerte-Sequenz (v,-,w,z,y) übereinstimmt, zu ermitteln, und
- für jeden der n ausgewählten Gegenstände (16, 17, ..., 2) der für diesen Gegenstand abgespeicherte Datensatz unter den ermittelten Datensätze-Sequenzen zu suchen.
Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Bearbeitungsanlage (Anl-2)
einen Datenspeicher umfasst, in dem eine Maximal-Anzahl n_max >= 2 von auszuwählenden Gegenständen (16, 17, ..., 2) ab- gespeichert ist, und dazu ausgestaltet ist,
die Suche nach den abgespeicherten Datensätzen mit n = n max ausgewählten Gegenständen (16, 17, ..., 2) durchzuführen und dann, wenn sie keine Sequenz von n = n_max übereinstimmen- den Datensätzen gefunden hat, das Verfahren erneut mit einer kleineren Anzahl n < n_max ausgewählter Gegenstände (16,17,...,!) durchzuführen. |
Beschreibung
Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren und Bearbeiten von mehreren Gegenständen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Transportieren und Bearbeiten von mehreren Gegenständen, insbesondere von Postsendungen.
Eine Postsendung durchläuft typischerweise mindestens zweimal eine Sortieranlage und wird dann an die jeweils vorgegebene Zustelladresse transportiert. Beim ersten Durchlauf wird die Zustelladresse der Postsendung gelesen. Beim zweiten Durchlauf wird die gelesene Zustelladresse wieder ermittelt. Die Postsendung wird anschließend an die ermittelte Zustelladresse transportiert.
Traditionellerweise wird beim ersten Durchlauf eine Codierung der Zieladresse auf die Postsendung gedruckt. Diese Codierung wird beim zweiten Durchlauf gelesen. Um das Bedrucken von Postsendungen zu vermeiden, wird in DE 4000603 C2 vorgeschlagen, beim ersten Durchlauf einen Merkmalsvektor von der Postsendung zu messen und diesen zusammen mit der gelesenen Ziel- adresse abzuspeichern. Beim zweiten Durchlauf wird die Postsendung erneut gemessen. Dadurch wird ein weiterer Merkmalsvektor erzeugt. Dieser weitere Merkmalsvektor wird mit den abgespeicherten Merkmalsvektoren verglichen, um den abgespeicherten Merkmalsvektor von demselben Gegenstand zu finden. Die Zieladresse, die zusammen mit dem gefundenen Merkmalsvektor abgespeichert ist, wird als diejenige Zieladresse verwendet, an den die Postsendung zu transportieren ist.
Ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbe- griffs des Anspruchs 6 ist aus EP 1222037 Bl bekannt. Die Gegenstände sind dort ebenfalls Postsendungen, die mindestens einmal eine Sortiermaschine durchlaufen. Ermittelt wird, in welchem Transportmittel (dort: Behälter) eine Postsendung zu der Bearbeitungsanlage transportiert wird. Abgespeichert
wird, welche Postsendung in welchem Behälter transportiert wird. Nach dem Transport wird eine maschinenlesbare Kennzeichnung des Behälters gelesen. Die Suche nach dem Datensatz wird auf die Datensätze von Postsendungen aus diesem Behälter eingeschränkt.
Aus US 20050269395 Al ist ein Verfahren bekannt, um ein Strichmuster auf einer Postsendung zu überprüfen. In einem ersten Sortierlauf wird eine eindeutige Kennzeichnung in form eines Strichmusters („bar code") auf die Postsendung ge- druckt. Außerdem wird ein Merkmalsvektor für die Postsendung erzeugt, wofür ein Abbild der Postsendung ausgewertet wird. In einer Datenbank wird ein Datensatz mit dem Merkmalsvektor und der Kennzeichnung abgespeichert. Die Postsendung durchläuft ein zweites Mal eine Sortieranlage. Falls es nicht ge- lingt, hierbei das Strichmuster zu lesen, so wird erneut ein Merkmalsvektor erzeugt, und die Postsendung wird anhand des Merkmalsvektors identifiziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und eine Vor- richtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 6 bereitzustellen, die eine Suchraum-Einschränkung durchführen, die es nicht erfordert, ein Transportmittel mit einer maschinenlesbaren Kennzeichnung zu versehen und diese Kennzeichnung zu lesen, nachdem das Transportmittel zur jeweiligen Bearbei- tungsanlage transportiert wurde.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Vorgegeben werden mindestens ein messbares Bearbeitungs- Attribut und mindestens ein messbares Merkmal.
Verschiedene Gegenstände werden durch mehrere Transportvorgänge transportiert. In jedem dieser Transportvorgänge werden folgende Schritte durchgeführt:
- Jeweils mehrere Gegenstände werden in einer Gegenstände- Reihenfolge in ein Transportmittel verbracht
- Diese Gegenstände-Reihenfolge wird ermittelt und abgespeichert .
- Das Transportmittel mitsamt den in das Transportmittel verbrachten Gegenständen wird zu einer Bearbeitungsanlage transportiert .
- Die Bearbeitungsanlage bearbeitet die zu ihr transportierten Gegenstände.
Jeder Gegenstand wird zu jeweils einer Bearbeitungsanlage transportiert. Möglich ist, dass alle oder wenigstens einige Gegenstände zu derselben Bearbeitungsanlage transportiert werden. Für jeden Gegenstand werden folgende Schritte durchgeführt :
— Gemessen wird, welchen Wert das Bearbeitungs-Attribut für den Gegenstand annimmt.
- Gemessen wird, welchen Wert das Merkmal für den Gegenstand annimmt .
- Ein Datensatz für den Gegenstand wird erzeugt und abge- speichert. Dieser Datensatz umfasst den mindestens einen gemessenen Merkmalswert und eine Codierung des Bearbeitungs-Attribut-Werts .
- Anschließend wird der Gegenstand durch einen der Transportvorgänge zu der jeweiligen Bearbeitungsanlage trans- portiert.
- Anschließend wird erneut ein Wert gemessen, den das Merkmal für den Gegenstand annimmt.
- Unter Verwendung des beim erneuten Messen gemessenen Merkmalswerts wird derjenige abgespeicherte Datensatz ermit- telt, der für den Gegenstand erzeugt wurde. Hierbei wird eine im Folgenden beschriebene Suchraumeinschränkung durchgeführt .
- Die jeweilige Bearbeitungsanlage bearbeitet den Gegenstand abhängig von dem Bearbeitungs-Attribut-Wert, die vom ermittelten Datensatz umfasst wird.
Die Suchraumeinschränkung umfasst folgende Schritte:
- Unter den abgespeicherten Datensätzen wird pro Transportvorgang jeweils eine Datensatz-Reihenfolge erzeugt. Hierbei wird für jeden Transportvorgang unter Verwendung der abgespeicherten Gegenstände-Reihenfolge dieses Transportvorgangs eine Datensatz-Reihenfolge unter den Datensätzen für diejenigen Gegenstände, die durch den Transportvorgang transportiert werden, erzeugt.
- Das erneute Messen der Merkmalswerte wird in einer Mess- Reihenfolge unter den Gegenständen durchgeführt.
- Mindestens einmal wird eine Sequenz von n Gegenständen, die in der Mess-Reihenfolge aufeinander folgen, ausgewählt .
- Aus den n Werten, die das vorgegebene Merkmal für die ausgewählte Sequenz von n Gegenständen annimmt, wird eine Sequenz von n Merkmalswerten erzeugt, deren Reihenfolge mit der Mess-Reihenfolge übereinstimmt. Die Reihenfolge unter den n Merkmalswerten stimmt also mit der Reihenfolge überein, in der diese n Merkmalswerte gemessen wurden.
- Ermittelt wird jede Sequenz von n Datensätzen, die in einer abgespeicherten Datensatz-Reihenfolge aufeinander fol- gen und bei denen die Abfolge der n Werte des Merkmals (Merk-1) mit der erzeugten Merkmalswerte-Sequenz (v,-,w,z,y) übereinstimmt.
- Für jeden der n ausgewählten Gegenstände wird der für diesen Gegenstand abgespeicherte Datensatz unter den ermit- telten Datensätze-Sequenzen gesucht.
Erfindungsgemäß wird eine Sequenz von Merkmalswerten ermittelt. Mit Hilfe dieser Sequenz wird nach dem Datensatz gesucht .
Die Erfindung erspart die Notwendigkeit, eine maschinenlesba- re Kennzeichnung eines Transportmittels zu lesen. Nicht erforderlich ist es, dass die Gegenstände-Reihenfolge mit der Mess-Reihenfolge übereinstimmt. Daher wird die Möglichkeit berücksichtigt, dass die Reihenfolge unter den Gegenständen durch einen Transportvorgang verändert wird.
Die Erfindung lässt sich z. B. für die Verarbeitung und Sortierung von Postsendungen, von Gepäckstücken von Reisenden oder auch von Containern oder anderen Frachtstücken anwenden.
Das Bearbeitungs-Attribut ist beispielsweise eine Kennzeichnung einer Zieladresse, an die der Gegenstand zu transportie- ren ist. Der Zielpunkt ist z. B. eine Zustelladresse für eine Postsendung oder eine Fertigungsstraße einer Fabrik oder ein Zielbahnhof oder Zielhafen oder Zielflughafen für ein Gepäckstück oder Frachtstück.
Das Bearbeitungs-Attribut kann auch 7. B. eine Kennzeichnung eines Eigentümers des Gegenstands oder eine Abmessung oder das Gewicht des Gegenstands sein. Das Bearbeitungs-Attribut kann auch das Ergebnis einer Auswertung eines Beförderungsentgelts sein, mit dem der Gegenstand versehen ist.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels gezeigt. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Netz mit drei Bearbeitungsanlagen;
Fig. 2 eine Sequenz von 26 Postsendungen, die die erste Sortieranlage durchlaufen und in einer Ausschleu- sungs-Reihenfolge ausgeschleust werden;
Fig. 3 die Zufuhr-Reihenfolge, in der die 26 Postsendungen
von Fig. 2 der Zuführeinrichtung der zweiten Sortieranlage zugeführt werden;
Fig. 4 die Suche nach einer Sequenz von n Datensätzen für die Postsendung 13;
Fig. 5 die Suche nach einer Sequenz von n Datensätzen für die Postsendung 16;
Fig. 6 die Suche nach einer Sequenz von n Datensätzen für die Postsendung 17.
In den Figuren sind Materialflüsse mit durchgezogenen Linien dargestellt, Datenflüsse mit gestrichelten Linien.
Fig. 1 zeigt ein Netz mit drei Bearbeitungsanlagen AnI-I, Anl-2 und Anl-3. Diese drei Bearbeitungsanlagen sind im Ausführungsbeispiel als Sortieranlagen ausgelegt. Jede Sortieranlage weist eine Zuführeinrichtung in Form einer Stoffeingabe („feeder"), ein Lesegerät sowie eine Vielzahl von Ausgabefächern auf. Postsendungen werden der Stoffeingäbe einer sol- chen Sortieranlage zugeführt. Die Stoffeingäbe vereinzelt die Postsendungen. Die vereinzelten Postsendungen durchlaufen anschließend die Sortieranlage. Das Lesegerät erzeugt ein Abbild der Postsendung. Die Sortieranlage ermittelt unter Verwendung des Abbilds die Zustelladresse, mit dem die Postsen- düng versehen ist. Diese Zustelladresse fungiert als der
Bearbeitungs-Attribut-Wert der Postsendung. Die Sortieranlage schleust die Postsendung abhängig von der erkannten Zustelladresse in eines der Ausgabefächer aus. Jede der drei Sortieranlagen AnI-I, Anl-2, Anl-3 ist mit einer zentralen Da- tenbank DB verbunden und hat Lese- und Schreibzugriff auf diese Datenbank DB.
Im Beispiel von Fig. 1 werden zunächst Postsendungen der Stoffeingäbe ZE-I der Sortieranlage AnI-I zugeführt. Die Sortieranlage AnI-I erzeugt ein digitales Abbild jeder Postsen- düng und ermittelt die Zustelladresse. Zunächst versucht die Sortieranlage AnI-I, die Zustelladresse automatisch per „Op-
tical Character Recognition" (OCR) zu ermitteln. Gelingt dies nicht, wird das Abbild an eine Videocodierstation übermittelt, und ein Bearbeiter gibt manuell die Zustelladresse - oder wenigstens die Postleitzahl - ein. Abhängig von der je- weils ermittelten Zustelladresse schleust die Sortieranlage AnI-I die Postsendung in eines der Ausgabefächer aus.
Im Beispiel von Fig. 1 sind drei Ausgabefächer Af-I.1, Af-I.2 und Af-I.3 der Sortieranlage AnI-I dargestellt. Die Postsendungen, welche die Sortieranlage AnI-I in das Ausgabefach Af- 1.1 ausgeschleust hat, werden im Beispiel von Fig. 1 in einen Behälter Beh-1 verbracht. Der Behälter Beh-1 mit diesen Postsendungen wird wieder zur Stoffeingabe ZE-I der Sortieranlage AnI-I transportiert. Die Postsendungen aus dem Behälter Beh-1 werden von der Stoffeingabe ZE-I vereinzelt und durchlaufen erneut die Sortieranlage AnI-I.
Jeder möglichen Zustelladresse ist ein Zustellgebiet zugeordnet. Alle Postsendungen an dasselbe Zustellgebiet werden bei jedem Durchlauf in dasselbe Ausgabefach ausgeschleust. Möglich ist, dass Postsendungen an verschiedene Zustellgebiete in dasselbe Ausgabefach ausgeschleust werden. Möglich ist, dass eine Postsendung mehrmals dieselbe Sortieranlage durchläuft, beispielsweise weil die Anzahl von Ausgabefächer geringer als die Anzahl der vorgegebenen Zustellgebiete ist. In diesem Fall wird vorzugsweise ein „n-pass sequencing" durch- geführt. Ein solches Verfahren ist aus EP 948416 Bl bekannt. Nach dem ersten Durchlauf werden die Postsendungen, die die Sortieranlage in ein Ausgabefach ausgeschleust hat, in einen Behälter verbracht. Der Behälter wird zu der Zuführeinrichtung der zweiten Sortieranlage transportiert, und die Post- Sendungen werden der Sortieranlage für den zweiten Durchlauf zugeführt .
Im Beispiel von Fig. 1 werden die Postsendungen aus dem Ausgabefach Af-I.1 der Zuführeinrichtung ZE-I zugeführt und durchlaufen erneut die Anlage AnI-I. Ein Grund hierfür kann sein, dass ein n-pass sequencing" durchgeführt wird, so wie gerade beschrieben. Möglich ist auch, dass einzelne Postsen-
düngen mehrfach die Sortieranlage AnI-I durchlaufen, weil ein „off-line video coding" durchgeführt wird. Beim ersten Durchlauf wird ein digitales Abbild der Postsendung erzeugt. Es gelingt nicht, automatisch die Adresse in diesem Abbild zu erkennen, so dass das Abbild an eine Videocodierstation übermittelt wird. Dort wird die Adresse manuell eingegeben. Nachdem dies geschehen ist, durchläuft die Postsendung erneut die Sortieranlage und wird abhängig von der eingegebenen Adresse in ein Ausgabefach ausgeschleust. Möglich ist auch, dass Postsendungen innerhalb eines Orts oder Zustellgebiet versandt werden und die erste Sortieranlage AnI-I für diese Postsendungen daher sowohl die Eingangssortierung als auch die nachfolgende Abgangssortierung durchführt.
Die Postsendungen, welche die Sortieranlage AnI-I in das Aus- gabefach Af-I.2 ausgeschleust hat, werden im Beispiel von
Fig. 1 in einen Behälter Beh-2 verbracht. Der Behälter Beh-1 mit diesen Postsendungen wird zur Stoffeingabe ZE-2 der zweiten Sortieranlage Anl-2 transportiert. Die Postsendungen aus dem Behälter Beh-2 werden von der Stoffeingabe ZE-2 verein- zeit und durchlaufen die Sortieranlage Anl-2. Das entsprechende geschieht mit den Postsendungen, die die erste Sortieranlage AnI-I in das Ausgabefach Af-I.3 ausgeschleust hat. Diese werden im Behälter Beh-3 zur Stoffeingabe ZE-3 der dritten Sortieranlage Anl-3 transportiert.
Die beiden übrigen Sortieranlagen Anl-2 und Anl-3 verwenden erneut das Leseergebnis, das die Sortieranlage AnI-I erzielt hat. Damit dies ermöglicht wird, erzeugt die Sortieranlage AnI-I für jede Postsendung, die die Sortieranlage AnI-I durchläuft, einen Datensatz und speichert ihn in der zentra- len Datenbank DB als Teil einer Transport-Information I ab. Dieser Datensatz umfasst
- eine interne Kennung der Postsendung sowie
— eine Kennzeichnung für die Zustelladresse, die die erste Sortieranlage AnI-I gelesen hat.
Jede weitere Sortieranlage, durch welche die Postsendung läuft, erkennt diese Postsendung wieder. Daher werden mehrere Merkmale vorgegeben, die optisch messbar sind. Beispiele für derartige Merkmale sind:
- Abmessungen der Postsendung,
— die Verteilung von Grauwerten und/oder Farbtönen auf einer Oberfläche der Postsendung,
- die Lage und Abmessung des Freimachungsvermerks,
- die Lage und Größe des Adressblocks und/oder der Angaben zum Absender sowie
— Merkmale der Zustelladresse, z. B. die Postleitzahl.
Die erste Sortieranlage AnI-I ermittelt für jede Postsendung, welche die Sortieranlage AnI-I durchläuft, welchen Wert jedes vorgegebene Merkmal bei dieser Postsendung jeweils annimmt. Dadurch erzeugt die erste Sortieranlage AnI-I einen Merkmalsvektor (genauer: Merkmalswertevektor), der bei n vorgegebenen Merkmalen aus n Merkmalswerten besteht. Den Datensatz für die Postsendung ergänzt die erste Sortieranlage AnI-I um den Merkmalsvektor, d. h. um eine Kennzeichnung der n Merkmals- werte.
Die zweite Sortieranlage Anl-2 misst ebenfalls für jede Postsendung, die die Sortieranlage Anl-2 durchläuft, welchen Wert jedes vorgegebene Merkmal für diese Postsendung jeweils annimmt. Dadurch erzeugt die zweite Sortieranlage Anl-2 eben- falls einen Merkmalsvektor mit n Merkmalswerten. Die zweite Sortieranlage Anl-2 führt einen Lesezugriff auf die zentrale Datenbank DB durch. Die Merkmalsvektoren von abgespeicherten Datensätzen werden mit dem aktuell gemessenen Merkmalsvektor verglichen. Dadurch wird derjenige Datensatz ermittelt, der von der aktuell zu untersuchenden Postsendung stammt. Dieser Datensatz umfasst die Zustelladresse der Postsendung, welche die erste Sortieranlage AnI-I gelesen hat.
Fig. 2 zeigt eine Sequenz von 26 Postsendungen, die die erste Sortieranlage AnI-I durchlaufen und in einer Ausschleusungs- Reihenfolge in das Ausgabefach Af-I.2 ausgeschleust hat. Nach dem Ausschleusen befindet sich als erstes die Postsendung 1 im Ausgabefach Af-I.2, dann folgt die Postsendung 2, dann die Postsendung 3 und so fort. In Fig. 2 ist die Sequenz auf zwei Spalten aufgeteilt. Die Förderrichtung beim Ausschleusen ist durch einen Pfeil F dargestellt.
Die erste Sortieranlage AnI-I misst für jede Postsendung die Werte mehrerer Merkmale, darunter den Wert, den ein gekennzeichnetes Merkmal Merk-1 annehmen kann. Dieses Merkmal Merk-
1 nimmt für jede Postsendung genau einen der folgenden Werte an: a, b, c, d, e, f, r, u, v, w, x, y, z, -. In der Transport-Information I in der zentralen Datenbank DB wird für je- de Postsendung ein Datensatz gespeichert. Dieser Datensatz umfasst eine interne Kennung der Postsendung sowie den Wert, den das Merkmal Merk-1 für diese Postsendung annimmt. In Fig.
2 ist dargestellt, welchen Wert die erste Sortieranlage AnI-I für jeden der 26 Postsendungen gemessen und als Teil der Transport-Informationen I abgespeichert hat. Beispielsweise hat die erste Sortieranlage AnI-I gemessen und abgespeichert, dass das Merkmal Merk-1 für die Postsendung 13 den Wert y annimmt .
Regelmäßig werden Postsendungen aus dem Ausgabefach Af-I.2 entnommen, in einen Behälter verbracht und in diesem Behälter zur Stoffeingabe ZE-2 der zweiten Sortieranlage Anl-2 transportiert. Beispielhaft ist in Fig. 1 der Behälter Beh-2 gezeigt. Die 26 Postsendungen werden in einem einzigen Transportvorgang mittels des Behälters Beh-2 zur Stoffeingabe ZE-2 transportiert. Fig. 2 zeigt die Ausschleusungs-Reihenfolge, die als die Gegenstände-Reihenfolge unter den 26 Postsendungen fungiert, sowie die entsprechende Datensatz-Reihenfolge unter den 26 Datensätzen für diese 26 Postsendungen.
Die Reihenfolge, die die erste Sortieranlage AnI-I beim Aus- schleusen hergestellt hat, wird beim Transportvorgang nicht vollständig eingehalten. Vielmehr wird die Reihenfolge nur in
Teilsequenzen eingehalten und dadurch eine Zufuhr-Reihenfolge erzeugt, die von der Ausschleusungs-Reihenfolge abweicht. In dieser Zufuhr-Reihenfolge werden die 26 Postsendungen der Stoffeingäbe ZE-2 der zweiten Sortieranlage Anl-2 zugeführt. Diese Zufuhr-Reihenfolge mit den Teilsequenzen veranschaulicht Fig. 3. In Fig. 3 sind durch gestrichelte Linien die Grenzen zwischen den Teilsequenzen angedeutet. Diese Grenzen werden aber nicht physikalisch gekennzeichnet, z. B. durch Trennkarten. Die zweite Sortieranlage Anl-2 kann die Ausschleusungs-Reihenfolge nicht ausschließlich aus der Zufuhr-Reihenfolge rekonstruieren.
Im Ausführungsbeispiel wird eine Maximal-Anzahl n max von ausgewählten Gegenständen vorgegeben. Das Verfahren wird zunächst anhand von Fig. 4 für die Postsendung 13 erläutert, die als erstes die Stoffeingäbe ZE-2 erreicht. Eine Sequenz von n max = 5 aufeinander folgenden Postsendungen wird ausgewählt. Dies sind im Beispiel von Fig. 4 die Postsendungen 13 bis 17. Die zweite Sortieranlage Anl-2 „weiß" aber nicht, welche Postsendungen dies sind. Daher sind die n_max = 5 Postsendungen in Fig. 5 mit xl bis x5 gekennzeichnet.
Die zweite Sortieranlage Anl-2 misst den Wert des gekennzeichneten Merkmals Merk-1 für die fünf Postsendungen xl bis x5. Dadurch erzeugt sie eine Merkmalswerte-Sequenz mit n = n max = 5 Merkmalswerten, nämlich die Sequenz y, -, u, v, -. Diese Sequenz wird mit den abgespeicherten Datensätze- Sequenzen in der Transport-Information I verglichen. Fig. 4 zeigt beispielhaft eine Datensätze-Sequenz, nämlich die für die 26 Postsendungen, die gemeinsam in dem Behälter Beh-2 transportiert wurden. In dieser Datensätze-Sequenz gibt es nur eine Teilsequenz von n = n max = 5 Datensätzen, bei denen die Merkmalswerte-Sequenz y, -, u, v, - auftritt, nämlich die Teilsequenz mit den Datensätzen für die Postsendungen 13 bis 17. Unter Verwendung der übrigen Merkmalswerte wird geprüft, ob diese fünf Datensätze tatsächlich von den fünf Postsendun- gen 13 bis 17 stammen.
Fig. 5 veranschaulicht das Verfahren für die Postsendung 16. Die Gegenstände-Sequenz besteht aus den Postsendungen 16, 17, 18, 1, 2. Als Merkmalswerte-Sequenz werden diesmal die n= n max = 5 Merkmalswerte v, -, w, z, y gemessen. Diese Sequenz wird mit der Datensatz-Reihenfolge verglichen. Hierbei wird keine Datensätze-Sequenz mit n = n max = 5 gefunden, in der die Merkmalswerte-Sequenz v, -, w, z, y auftritt.
Daher wird n um 1 verringert, also n = 4. Die Gegenstände- Sequenz Sequenz besteht aus den Postsendungen 16, 17, 18, 1. Nur die n = 4 Merkmalswerte von den Postsendungen xl, x2, x3 und x4 werden verwendet. Dies liefert die Merkmalswerte- Sequenz v, -, w, z. In der Transport-Information I wird aber auch keine Datensätze-Sequenz mit n = 4 Datensätzen gefunden, in der die Merkmalswerte-Sequenz v, -, w, z auftritt.
Erneut wird n um 1 verringert, also n = 3. Nur die n = 3
Merkmalswerte von den Postsendungen xl, x2 und x3 werden verwendet. Dies liefert die Merkmalswerte-Sequenz v, -, w. Eine einzige Datensätze-Sequenz mit n = 3 Datensätzen wird gefunden, in der die Merkmalswerte-Sequenz v, -, w auftritt, näm- lieh die Datensätze-Sequenz von den n = 3 Postsendungen 16, 17, 18. Dies wird in Fig. 5 durch zwei Rechtecke angedeutet. Unter Verwendung der Werte des weiteren Merkmals wird geprüft, ob die Datensätze von den Postsendungen 16, 17, 18 tatsächlich von den Postsendungen xl, x2 und x3 stammen.
Die überprüfung, ob die gefundene Datensätze-Sequenz tatsächlich von der ausgewählten Gegenstände-Sequenz stammt, wird unter Verwendung der gemessenen Werte der übrigen Merkmale durchgeführt - die gemessenen Merkmalswerte werden mit den Merkmalswerten der Datensätze verglichen. Möglich ist, dass hierbei festgestellt wird, dass die gefundene Datensätze- Sequenz nicht von den Gegenständen der ausgewählten Gegenstände-Sequenz stammt. Auch in diesem Falle wird n verringert, um weitere Datensätze-Sequenzen zu finden, unter denen sich dann die richtige Datensätze-Sequenz befindet.
Fig. 6 veranschaulicht das Verfahren für den Fall der Postsendung 17. In diesem Beispiel wird n solange verringert, bis n = 2 gilt. Die Merkmalswerte-Sequenz ist -, w. Zwei Datensätze-Sequenzen werden gefunden, nämlich 17, 18 sowie 25, 26. Die Werte der weiteren Merkmale werden verwendet, um zu prüfen, ob die Postsendungen xl, x2 identisch mit den Postsendungen 17, 18 oder identisch mit den Postsendungen 25, 26 sind.
Bezugszeichenliste
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